AN/0164/2020
Gefahrenstelle Dünnwalder Kommunalweg/ Am Flachsrosterweg
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2020-01-31 Dringlichkeitsantrag Dünnwalder Kommunalweg Am Flachsrosterweg
4903 Zeichen
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Gleichlautend an:
Herrn Bezirksbürgermeister
Norbert Fuchs
Stadtbezirk Mülheim
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
-Rathaus-
Wiener Platz 2a
51065 Köln
26. Januar 2020
Dringlichkeitsantrag:
Gefahrenstelle Dünnwalder Kommunalweg/ Am Flachsrosterweg
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
die SPD-Fraktion und die Fraktion Bündnis 90/die Grünen in der Bezirksvertretung
Köln-Mülheim bitten, nachstehenden Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung der
nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim zu setzen.
Die Bezirksvertretung Mülheim möge beschließen:
Um weitere Unfälle an der Kreuzung Am Flachsrosterweg/ Dünnwalder Kommunalweg zu
verhindern, wird gefordert, die Sicht für abbiegende VerkehrsteilnehmerInnen von der
Straße Am Flachsrosterweg auf den Dünnwalder Kommunalweg zu verbessern und den
kreuzenden Verkehr zu entschleunigen.
Die folgenden Maßnahmen sollten neben möglichen weiteren, noch zu prüfenden Maß-
nahmen, erfolgen:
1. Die komplette Betonschutzwand zwischen Fahrbahn und Rad-/Fußweg auf der Autobahn-
brücke (wg. Sichtbehinderung) muss gegen eine Abgrenzung, die zwar Fuß- und RadfahrerIn-
nen schützt, die Sicht auf die Brücke für die Abbiegenden aber nicht verhindert (z.B. eine Leit-
planke), ausgetauscht werden.
2. Die Wegnahme/ Versetzung des Schildes, das die Sicht auf das vorhandene Tempo 50
Schild (von Stammheim kommend) verdeckt, muss schnellst möglich erfolgen.
3. Einrichtung von Tempo 50 auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Dünnwalder
Kommunalwegs von Dünnwald aus kommend Richtung B8 in ausreichendem Abstand vor der
Einmündung Am Flachsrosterweg.
4. Um durchgehend Tempo 50 nach der Reduzierung auf Tempo 30 hinter der S-Bahn-
Unterführung zu erhalten, statt der bisherigen Erhöhung auf Tempo 70, muss diese Tempo 70
Beschilderung entfernt werden.
Da es sich beim Dünnwalder Kommunalweg um eine Landesstraße handelt, wird die
Stadt Köln um eine zügige Kooperation mit den zuständigen Behörden des Landes gebe-
ten.
Begründung:
Beim Ortstermin am 16.01.20 wurde fraktionsübergreifend und auch von Verwaltungsseite
festgestellt, dass, wie schon im Prüfantrag zur BV-Sitzung im Juli 2019 von SPD/B‘90/Grüne
geschildert, die Kreuzung Am Flachsrosterweg/ Dünnwalder Kommunalweg (auch nachdem
von Seiten der Verwaltung Maßnahmen zur Entschärfung dieses Unfallhäufungsschwerpunktes
getroffen wurden), weiterhin eine Gefahr für die VerkehrsteilnehmerInnen darstellt.
Ein Grund dafür ist die mangelnde Sicht von der Straße Am Flachsrosterweg auf die von der
Brücke über die BAB3 kommenden Kfz, sowie das hohe Tempo der Kfz auf dem Dünnwalder
Kommunalweg:
Seit der Aufstellung der Betonschutzwand auf der BAB3 Brücke im Zuge der Verbreiterung der
Autobahn hat sich die Sicht drastisch verschlechtert und konnte auch durch die Wegnahme
einiger Betonteile nahe der Einmündung Am Flachsrosterweg nicht hinreichend verbessert
werden. Die Unfallgefahr besteht weiterhin und muss beseitigt werden, denn auch beim regel-
konformen Halten an der Sichtlinie ist aufgrund mangelnder Sicht ein Abbiegen oft sehr gefähr-
lich. Beim Ortstermin konnte dies innerhalb kürzester Zeit mehrfach beobachtet weden.
Die wenig sinnvolle Tempo-Beschilderung auf dem Dünnwalder Kommunalweg trägt zur Ge-
fahrensituation bei:
Das Tempo-50-Schild, das kurz vor der Überführung der BAB3 aufgestellt wurde, wird durch
den Pfosten eines anderen Schildes teilweise verdeckt. Dies hätte bei der Anbringung des
Schildes und auch bei späterer Prüfung bzgl. der Unfallhäufungen auffallen und behoben wer-
den müssen. Auch der Tatsache, dass auf der gegenüberliegenden Fahrspur Tempo 70 noch
erlaubt ist, wurde bis jetzt nicht entgegengewirkt. Dieses hohe Tempo im Kreuzungsbereich
stellt eine weitere Gefährdung beim Abbiegen dar. Zudem werden sich aus Richtung Dünnwald
nähernde Kfz durch die Rundung der Überführung über die Bahnstrecke von den abbiegenden
Kfz erst spät gesehen.
Ebenso kommt erschwerend hinzu, dass auf dem kurzen Stück zwischen der S-Bahn Unterfüh-
rung und dem Tempo-50 Schild an der BAB3 Brücke weiterhin Tempo-70 besteht. Dies verleitet
FahrerInnen dazu, nach dem Beschleunigen auf 70, weiterhin dieses hohe Tempo beizubehal-
ten, anstatt für das kurze Stück auf der Brücke und bis direkt nach der Einmündung auf Tempo
50 abzubremsen. Auch ist dieses Beschleunigen - Abbremsen – Beschleunigen aus ökologi-
schen Gesichtspunkten nicht sinnvoll.
Alexander Lünenbach Berit Kranz Winfried Seldschopf
- Fraktionsvorsitzender - - SPD Fraktion - - Fraktionsvorsitzender -
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0164/2020
- Typ
- Dringlichkeitsantrag BV9 (SPD)
- Datum
- 27.01.2020
- Erstellt
- 27.01.2020 09:26