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2207/2024

17 "Ausbildungs-Universitäten" für die Fachkräfte von morgen - Leitbild, Handlungsfelder und Maßnahmenideen für die Berufskolleglandschaft Köln 2035 - Schulentwicklungsplanung für die städtischen Berufskollegs Teil 1

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 17.10.2024

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Anlage 4 Auswertung Öffentlichkeitsbeteiligung Berufskollegs

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Anlage 2 - Stellungnahme Schulleitungs-AG BKs

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Anlage 1 - Schulentwicklungsplanung Berufskollegs Teil 1

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Anlage 3 - Abschlussbericht Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung: Zukunft der Kölner Berufskollegs

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Anlage 0 -Begründung Dringlichkeit

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 4 Auswertung Öffentlichkeitsbeteiligung Berufskollegs

35121 Zeichen

Die Zukunft der Kölner 
Berufskollegs
Auswertung des Online-Dialogs 
vom 8. bis zum 21. Mai 2023
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung

Inhaltsverzeichnis
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 2
a Seite
Schulentwicklungsplanung für die Kölner Berufskollegs 3
Überblick 5
Auswertung Zukunftsbild und Leitziele 7
Auswertung Handlungsfelder und Maßnahmen 13
Auswertung Jugendbeteiligung 72
Hinweise zur Auswertung 75

Schulentwicklungs-
planung für die Kölner 
Berufskollegs
22.11.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 3

Schulentwicklungsplanung für die Kölner Berufskollegs
Dezernat für Bildung, Jugend und Sport, 27.11.2023
Phase 1: 
Zukunftswerkstatt
Phase 2a: 
Onlinedialog
Phase 2b: Workshop mit 
Schüler*innenvertretungen
der Berufskollegs
Phase 3: Die 
politische Beratung
2022
Mai 2023
Mai 2023
Frühjahr 2024
Nächster Schritt:
• Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses 
werden in einen Bericht zusammengefasst 
und im Frühjahr 2024 im Ausschuss für 
Schule und Weiterbildung beraten
Beteiligungsverfahren
4

Überblick
22.11.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 5

Überblick
Zeitraum des Online-Dialogs: 8.–21. Mai 2023
Anzahl der Rückmeldungen insgesamt: 280 (in drei Formaten)
 Die meisten Rückmeldungen gab es im Modul Zukunftsbild und Leitziele – hier gewinnen wir 
wichtige Erkenntnisse: 
 Je nach Personenkreis waren andere Leitziele wichtig 
 Die beiden Leitzielen „Als Kölner Berufskolleglandschaft sind wir Chancengeber und leisten einen 
Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit“ und „Als Kölner Berufskolleglandschaft sind wir Brückenbauer für die 
berufliche Zukunft“ bekamen am meisten Zuspruch
 Zum Modul Handlungsfelder und Maßnahmen gab es auch einige Rückmeldungen – allerdings 
verteilen sich diese auf die einzelnen Handlungsfelder und Maßnahmen, sodass wir hier keine 
neuen Erkenntnisse haben
 An allen Modulen haben sich Schüler*innen aus den Berufskollegs beteiligt

Auswertung 
Zukunftsbild und 
Leitziele
22.11.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 7

Auswertung Zukunftsbild und Leitziele
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 8
Berufsschüler*innen
30%
Betriebe, Innungen 
und Kammern
19%
Interessierte
7%
Keine Angabe
2%
Politik
4%
Schüler*innen 
anderer 
Schulformen
7%
Schulpersonal
24%
Verwaltung
5%
Wirtschaft
2%
Rückmeldungen insgesamt: 159
Berufsschüler*innen 47
Schulpersonal 38
Betriebe, Innungen und Kammern 30
Interessierte 12
Schüler*innen anderer Schulformen 11
Verwaltung 8
Politik 6
Keine Angabe 4
Wirtschaft 3

Auswertung Zukunftsbild und Leitziele
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 9
Als Kölner Berufskolleglandschaft…
...sind wir Chancengeber und leisten einen Beitrag zur 
Bildungsgerechtigkeit.
63 positive Bewertungen 
.…sind wir Brückenbauer für die berufliche Zukunft.
57 positive Bewertungen 
…bieten wir eine Ausbildung am Puls der Zeit.
39 positive Bewertungen 
... sind wir Orte für Talent- und Potenzialentwicklung.
34 positive Bewertungen 
... sind wir Rückgrat der Kölner Wirtschaft.
31 positive Bewertungen 
...bieten wir ungeahnte Bildungsmöglichkeiten für alle.
30 positive Bewertungen 
Anzahl von  ...sind wir 
Chancengeber und 
leisten einen Beitrag zur 
Bildungsgerechtigkeit.
25%
Anzahl von ...bieten 
wir eine Ausbildung 
am Puls der Zeit.
15%
Anzahl von ... sind wir 
Orte für Talent- und 
Potenzialentwicklung.
13%
Anzahl von ... sind 
wir Rückgrat der 
Kölner Wirtschaft.
12%
Anzahl von ...bieten 
wir ungeahnte 
Bildungsmöglichkeit
en für alle.
12%
Anzahl von ...sind 
wir Brückenbauer 
für die berufliche 
Zukunft.
23%

Auswertung Zukunftsbild und Leitziele
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 10
19
9
18
8
15
8
11
7
5
6
8
9
12
1
10
20
7
18
0
5
10
15
20
25
Berufsschüler*innen Betriebe, Innungen und Kammern Schulpersonal
Anzahl von  ...sind wir Chancengeber und leisten
einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit.
Anzahl von ...bieten wir eine Ausbildung am Puls der
Zeit.
Anzahl von ... sind wir Orte für Talent- und
Potenzialentwicklung.
Anzahl von ... sind wir Rückgrat der Kölner Wirtschaft.
Anzahl von ...bieten wir ungeahnte
Bildungsmöglichkeiten für alle.
Anzahl von ...sind wir Brückenbauer für die berufliche
Zukunft.
Die Rückmeldungen zu den Leitzielen variieren je nach Personenkreis:
Berufschüler*innen und Schulpersonal stellen ähnliche Anforderungen an ein Leitziel

Auswertung Zukunftsbild und Leitziele
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 11
Die Rückmeldungen zu den Leitzielen variieren je nach Personenkreis:
Die Rückmeldungen der anderen Perspektiven zeigen keine eindeutige Tendenz hinsichtlich 
ihrer Anforderungen an ein Leitziel
3
4 4
5
11
3 3
1
5
2 2 22 2 2
1 11 1
3
2
5
1 1
2
3
0
1
2
3
4
5
6
Interessierte Keine Angabe Politik Schüler*innen
anderer
Schulformen
Verwaltung Wirtschaft
Anzahl von  ...sind wir Chancengeber und leisten
einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit.
Anzahl von ...bieten wir eine Ausbildung am Puls der
Zeit.
Anzahl von ... sind wir Orte für Talent- und
Potenzialentwicklung.
Anzahl von ... sind wir Rückgrat der Kölner Wirtschaft.
Anzahl von ...bieten wir ungeahnte
Bildungsmöglichkeiten für alle.
Anzahl von ...sind wir Brückenbauer für die berufliche
Zukunft.

Auswertung Zukunftsbild und Leitziele
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 12
Welche Leitziele wurden in der Beteiligung ergänzt:
Als Kölner Berufskolleglandschaft…
…können die Probleme (Fachkräftemangel, Energiewende, 
Digitalisierung etc.) von heute und morgen gelöst werden.
…bieten wir den vielen Unternehmen in Köln wertvolle 
Unterstützung bei der Ausbildung ihrer Talente.
…erstellen wir ein Netzwerk aus Unterstützungsangeboten für eine 
gelungene Integration.

Auswertung 
Handlungsfelder und 
Maßnahmen
22.11.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 13

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 14
Handlungsfeld 1: Marktfähige Bildungsgangplanung
Rückmeldungen insgesamt: 21
Berufsschüler*innen 6
Betriebe, Innungen und Kammern 6
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 1
Schulpersonal 2
Verwaltung 3
Wirtschaft 1

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 15
Handlungsfeld 1: Marktfähige Bildungsgangplanung
Maßnahme 1: Die Verwaltung plant Bildungsgänge gemeinsam mit 
den Kammern, der Bundesagentur für Arbeit und den Berufskollegs 
und berücksichtigt dabei die Anforderungen, die der Arbeitsmarkt 
an die berufliche Ausbildung stellt.
Insgesamt 15 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 5
Betriebe, Innungen und Kammern 4
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 1
Schulpersonal 1
Verwaltung 1
Wirtschaft 1

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 16
Handlungsfeld 1: Marktfähige Bildungsgangplanung
Maßnahme 1: Die Verwaltung plant Bildungsgänge gemeinsam mit 
den Kammern, der Bundesagentur für Arbeit und den Berufskollegs 
und berücksichtigt dabei die Anforderungen, die der Arbeitsmarkt 
an die berufliche Ausbildung stellt.
Beiträge und Kommentare:
• Betriebe sollten mit eingebunden werden
• Schnelle Reaktionen auf Arbeitsmarktveränderungen
• Altersstruktur an Berufskollegs erhöht sich, daher sollten mehr 
Bildungsgänge in Teilzeit angeboten werden

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 17
Handlungsfeld 1: Marktfähige Bildungsgangplanung
Maßnahme 2: Die Verwaltung schafft Synergien, indem sie gemeinsam mit 
der Bezirksregierung, den Betrieben und den Berufskollegs neue schulische 
und duale Bildungsgänge in Voll- und Teilzeit fördert und gleichzeitig wenig 
gefragte Bildungsgänge flexibel gestaltet oder auslaufen lässt.
Insgesamt 14 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 4
Betriebe, Innungen und Kammern 5
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 1
Schulpersonal 0
Verwaltung 2
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 18
Handlungsfeld 1: Marktfähige Bildungsgangplanung
Maßnahme 3: Die Verwaltung erhält ein breites Angebot von 
Ausbildungsplätzen, auch von sogenannten Nischenberufen. Das 
Angebot hängt von den Kosten und Nutzen ab.
Insgesamt 7 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 3
Betriebe, Innungen und Kammern 2
Interessierte 1
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 0
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 19
Handlungsfeld 1: Marktfähige Bildungsgangplanung
Maßnahme 4: Die Verwaltung erweitert das Angebot für 
Ausbildungsberufe für Menschen mit Behinderung.
Insgesamt 8 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 3
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 1
Schüler*innen anderer Schulformen 1
Schulpersonal 0
Verwaltung 2
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 20
Handlungsfeld 1: Marktfähige Bildungsgangplanung
Maßnahme 4: Die Verwaltung erweitert das Angebot für 
Ausbildungsberufe für Menschen mit Behinderung.
Beiträge und Kommentare:
• Erweitertes Angebot für Menschen mit Flüchtlingshintergrund 
„Sprachförderung“ und Menschen mit Lerneinschränkungen
• Barrierefreie Ausstattung des Unterrichts

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 21
Handlungsfeld 2: Chancengerechte Bildungsgangplanung
Rückmeldungen insgesamt: 15
Berufsschüler*innen 3
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 3
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 4
Verwaltung 4
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 22
Handlungsfeld 2: Chancengerechte Bildungsgangplanung
Maßnahme 1: Die Bildungsgänge werden jährlich anhand der 
Anmeldezahlen im Anmeldeverfahren durch Schüler-Online in 
Abstimmung mit der Schulentwicklungsplanung, den Berufskollegs und 
der Bildungsberatung geplant.
Insgesamt 7 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 1
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 2
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 23
Handlungsfeld 2: Chancengerechte Bildungsgangplanung
Maßnahme 2: Die Schüler*innenzahlen in Ausbildungsvorbereitungs-
Klassen werden ausgewertet.
Insgesamt 7 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 1
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 2
Verwaltung 2
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 24
Handlungsfeld 2: Chancengerechte Bildungsgangplanung
Maßnahme 3: Die (personelle) Kapazität von Beratungsangeboten 
im Übergang von Schule zum Beruf wird erweitert.
Insgesamt 10 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 3
Betriebe, Innungen und Kammern 0
Interessierte 1
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 2
Verwaltung 4
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 25
Handlungsfeld 2: Chancengerechte Bildungsgangplanung
Maßnahme 4: Es werden vielfältige Bildungsgänge, die den 
Bedarfen junger Menschen gerecht werden, an den Berufskollegs 
geschaffen.
Insgesamt 10 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 0
Interessierte 3
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 2
Verwaltung 3
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 26
Handlungsfeld 2: Chancengerechte Bildungsgangplanung
Maßnahme 5: Das Angebot an "Beruflichen Gymnasien" wird 
ausgebaut.
Insgesamt 9 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 3
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 27
Handlungsfeld 2: Chancengerechte Bildungsgangplanung
Maßnahme 6: Es wird eine Schüler*innenbefragung zum 
Bildungsangebot an Berufskollegs durchgeführt.
Insgesamt 8 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 0
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 2
Verwaltung 2
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 28
Handlungsfeld 2: Chancengerechte Bildungsgangplanung
Maßnahme 6: Es wird eine Schüler*innenbefragung zum 
Bildungsangebot an Berufskollegs durchgeführt.
Insgesamt 8 Zustimmungen
Beiträge und Kommentare:
• Eine verpflichtende Umfrage für abgehende Klassen

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 29
Handlungsfeld 3: Vernetzung und Synergien
Rückmeldungen insgesamt: 11
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 2
Interessierte 3
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 3
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 30
Handlungsfeld 3: Vernetzung und Synergien
Maßnahme 1: Ein jährliches Austausch-Forum zwischen den 
abgebenden Schulen und den Berufskollegs wird eingerichtet. Ggf. 
werden mehrere Foren nach Regionen geschaffen mit den Schulen 
im Umkreis der einzelnen Berufskollegs.
Insgesamt 10 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 2
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 3
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 31
Handlungsfeld 3: Vernetzung und Synergien
Maßnahme 2: Die Zusammenarbeit zwischen den 
allgemeinbildenden Schulen und den Berufskollegs wird verstärkt 
(zum Beispiel in Form von Oberstufenkooperation).
Insgesamt 9 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 2
Interessierte 1
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 3
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 32
Handlungsfeld 3: Vernetzung und Synergien
Maßnahme 3: Es wird ein zentrales Informationsteam in der 
Bildungsberatung zu Bildungsgängen aller Berufskollegs für alle 
Schulen der Sekundarstufe I eingerichtet.
Insgesamt 7 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 1
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 2
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 33
Handlungsfeld 3: Vernetzung und Synergien
Maßnahme 4: Die Berufsorientierung in der Sekundarstufe I erfolgt 
gemeinsam mit externen Partner*innen. So wird die Qualität der 
Berufsorientierung gesteigert.
Insgesamt 7 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 1
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 2
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 34
Handlungsfeld 3: Vernetzung und Synergien
Maßnahme 5: Es wird ein Netzwerk "Schulentwicklungsplanung 
Berufskolleg" zum interkommunalen Austausch zwischen 
Planer*innen eingerichtet
Insgesamt 4 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 0
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 0
Verwaltung 0
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 35
Handlungsfeld 4: Interdisziplinäre (Expert*innen-)Teams
Rückmeldungen insgesamt: 12
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 3
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 4
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 36
Handlungsfeld 4: Interdisziplinäre (Expert*innen-)Teams
Beiträge und Kommentare:
• Erweiterung der Kapazität an Schulpsychologie
• Unterstützung bei der Therapieplatzsuche

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 37
Handlungsfeld 4: Interdisziplinäre (Expert*innen-)Teams
Maßnahme 1: Ein Konzept für interdisziplinäre (Expert*innen-)Teams 
an Kölner Berufskollegs wird entwickelt.
Insgesamt 8 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 1
Betriebe, Innungen und Kammern 2
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 2
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 38
Handlungsfeld 4: Interdisziplinäre (Expert*innen-)Teams
Maßnahme 1: Ein Konzept für interdisziplinäre (Expert*innen-)Teams 
an Kölner Berufskollegs wird entwickelt.
Beiträge und Kommentare:
• Betriebe sollten mit eingebunden werden
• Digitale Kontaktmöglichkeit zum Beratungspersonal und die 
Möglichkeit der Anonysierung

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 39
Handlungsfeld 4: Interdisziplinäre (Expert*innen-)Teams
Maßnahme 2: Fachräume für die interdisziplinären (Expert*innen-)Teams 
werden geschaffen und in die Raumkonzepte integriert.
Insgesamt 7 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 1
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 3
Verwaltung 0
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 40
Handlungsfeld 4: Interdisziplinäre (Expert*innen-)Teams
Maßnahme 3: Beratungszentren an Kölner Berufskollegs werden 
konzeptioniert und etabliert.
Insgesamt 4 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 0
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 0
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 41
Handlungsfeld 5: Öffentlichkeitsarbeit
Rückmeldungen insgesamt: 12
Berufsschüler*innen 3
Betriebe, Innungen und Kammern 2
Interessierte 4
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 2
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 42
Handlungsfeld 5: Öffentlichkeitsarbeit
Maßnahme 1: Eine Marketingkampagne mit Markenbildung für die 
Kölner Berufskollegs wird gestartet.
Insgesamt 2 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 1
Betriebe, Innungen und Kammern 0
Interessierte 1
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 0
Verwaltung 0
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 43
Handlungsfeld 5: Öffentlichkeitsarbeit
Maßnahme 2: Informationen zu "Wege in den Beruf" wird 
flächendeckend an allen Schulformen der Sekundarstufe I für 
Schüler*innen und Eltern angeboten.
Insgesamt 6 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 2
Interessierte 1
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 0
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 44
Handlungsfeld 5: Öffentlichkeitsarbeit
Maßnahme 2: Informationen zu "Wege in den Beruf" wird 
flächendeckend an allen Schulformen der Sekundarstufe I für 
Schüler*innen und Eltern angeboten.
Beiträge und Kommentare:
• Berufskolleglehrer*innen sollen in den abgebenden Schulen 
Informationen über die Möglichkeiten an einem Berufskolleg 
geben, auch an den Gymnasien

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 45
Handlungsfeld 5: Öffentlichkeitsarbeit
Maßnahme 3: Zu den Bildungsgängen an den Berufskollegs wird 
eine Website sowie ein Flyer in einfacher Sprache 
beziehungsweise mehrsprachige Flyer angeboten.
Insgesamt 8 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 2
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 46
Handlungsfeld 5: Öffentlichkeitsarbeit
Maßnahme 4: Ein Multiplikator*innennetzwerk wird aufgebaut.
Insgesamt 4 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 0
Betriebe, Innungen und Kammern 0
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 2
Verwaltung 0
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 47
Handlungsfeld 5: Öffentlichkeitsarbeit
Maßnahme 5: In der Politik wird das Bewusstsein für die 
Berufskollegs erhöht. Dazu wird jährlich ein Statusbericht in die 
politischen Gremien eingebracht.
Insgesamt 10 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 3
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 4
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 48
Handlungsfeld 5: Öffentlichkeitsarbeit
Maßnahme 5: In der Politik wird das Bewusstsein für die 
Berufskollegs erhöht. Dazu wird jährlich ein Statusbericht in die 
politischen Gremien eingebracht.
Beiträge und Kommentare:
• 1 x jährlich Tagung des Ausschusses für Schule und 
Weiterbildung in einem Berufskolleg

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 49
Handlungsfeld 6: Kommunikation & Abstimmungsprozesse
Rückmeldungen insgesamt: 10
Berufsschüler*innen 3
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 3
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 2
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 50
Handlungsfeld 6: Kommunikation & Abstimmungsprozesse
Maßnahme 1: Kommunikationsstrukturen zwischen der Verwaltung, 
den Berufskollegs und den Betrieben und Kammern werden 
entwickelt.
Insgesamt 7 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 3
Betriebe, Innungen und Kammern 0
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 2
Verwaltung 0
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 51
Handlungsfeld 6: Kommunikation & Abstimmungsprozesse
Maßnahme 2: Eine jährliche Verteilerkonferenz mit den 
Berufskollegs, der Verwaltung und der Bezirksregierung wird 
eingerichtet.
Insgesamt 9 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 3
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 2
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 52
Handlungsfeld 6: Kommunikation & Abstimmungsprozesse
Maßnahme 3: Die Abstimmungsprozesse mit allen Beteiligten sollen 
transparent dargestellt werden. Dazu wird eine 
Akteurslandschaftskarte erstellt.
Insgesamt 9 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 3
Betriebe, Innungen und Kammern 0
Interessierte 3
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 2
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 53
Handlungsfeld 7: Organisation & Finanzen
Rückmeldungen insgesamt: 10
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 2
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 3
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 54
Handlungsfeld 7: Organisation & Finanzen
Maßnahme 1: Das Campusmodell wird evaluiert und bei Bedarf 
weiterentwickelt.
Insgesamt 5 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 1
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 0
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 2
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 55
Handlungsfeld 7: Organisation & Finanzen
Maßnahme 1: Das Campusmodell wird evaluiert und bei Bedarf 
weiterentwickelt.
Beiträge und Kommentare:
• Model hat bisher keine Lösungen gebracht – hemmende 
Verwaltungsabläufe
• Maßnahmen des Campus dauern zu lange – Prozesse müssen 
durch die Schule immer wieder angeschoben werden
• Selbstvornahme von kleinen Reparaturen inkl. eines Budgets
• Technisches Servicepersonal für die Wartung von Fachräumen

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 56
Handlungsfeld 7: Organisation & Finanzen
Maßnahme 2: Die Verwaltung von Berufskollegs wird verschlankt. 
Dazu wird ein Arbeitskreis für die Weiterentwicklung des 
Campusmodells aufgestellt.
Insgesamt 5 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 1
Betriebe, Innungen und Kammern 0
Interessierte 0
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 3
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 57
Handlungsfeld 7: Organisation & Finanzen
Maßnahme 3: Die Berufskollegs sollen mehr selbstständiger handeln 
und entscheiden können. Dazu wird die Handlungs- und 
Entscheidungskompetenz der kaufmännischen Leitungen 
(Campus) erweitert.
Insgesamt 6 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 1
Betriebe, Innungen und Kammern 0
Interessierte 1
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 3
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 58
Handlungsfeld 7: Organisation & Finanzen
Maßnahme 4: Die Ausstattung der Berufskollegs soll zeitnah den 
technischen Fortschritt angepasst werden.
Insgesamt 10 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 2
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 3
Verwaltung 1
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 59
Handlungsfeld 7: Organisation & Finanzen
Maßnahme 5: Für die Berufskollegleitungen sollen Prozesse und 
Beteiligte in der Verwaltung transparent sein. Dazu wird ein*e 
zentrale*r Ansprechpartner*in vor Ort geschaffen.
Insgesamt 6 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 0
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 2
Verwaltung 0
Wirtschaft 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 60
Handlungsfeld 7: Organisation & Finanzen
Maßnahme 5: Für die Berufskollegleitungen sollen Prozesse und 
Beteiligte in der Verwaltung transparent sein. Dazu wird ein*e 
zentrale*r Ansprechpartner*in vor Ort geschaffen.
Beiträge und Kommentare:
• Wissensmanagement ist erforderlich, damit bei Neueinstellung 
das Wissen nicht verloren geht

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 61
Handlungsfeld 8: Schulbau
Rückmeldungen insgesamt: 21
Berufsschüler*innen 4
Betriebe, Innungen und Kammern 3
Interessierte 6
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 5
Verwaltung 2
Wirtschaft 0
Keine Angabe 1

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 62
Handlungsfeld 8: Schulbau
Maßnahme 1: Musterraumprogramme für Berufskollegs werden 
entwickelt.
Insgesamt 6 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 0
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 1
Wirtschaft 0
Keine Angabe 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 63
Handlungsfeld 8: Schulbau
Maßnahme 1: Musterraumprogramme für Berufskollegs werden 
entwickelt.
Beiträge und Kommentare:
• Lehrkräfte sollen in die Erstellung mit einbezogen werden
• Ein Verständnis für Qualität von Bildung ist wichtig
• Neurodidaktische Umgestaltung von Lehrräumen in 
Bestandsbauten

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 64
Handlungsfeld 8: Schulbau
Maßnahme 2: Ein Raumkataster (Raumübersicht) der bestehenden 
Berufskollegs wird erstellt.
Insgesamt 5 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 0
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 0
Verwaltung 1
Wirtschaft 0
Keine Angabe 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 65
Handlungsfeld 8: Schulbau
Maßnahme 3: Eine Übersicht über Sanierungsstände und -bedarfe 
mit den zugehörigen Zeiträumen zur Realisierung wird erstellt.
Insgesamt 11 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 3
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 3
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 2
Verwaltung 2
Wirtschaft 0
Keine Angabe 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 66
Handlungsfeld 8: Schulbau
Maßnahme 4: Schulbaumaßnahmen der Berufskollegs werden 
stärker in die Schulbaumaßnahmenliste der Stadt Köln 
eingebunden.
Insgesamt 9 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 2
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 3
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 1
Wirtschaft 0
Keine Angabe 1

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 67
Handlungsfeld 8: Schulbau
Maßnahme 5: Berufskollegs werden für zukünftige 
Beschleunigungsmaßnahmen im Bereich Schulbau berücksichtigt.
Insgesamt 10 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 3
Betriebe, Innungen und Kammern 2
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 1
Wirtschaft 0
Keine Angabe 1

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 68
Handlungsfeld 8: Schulbau
Maßnahme 6: Schulgebäude für Berufskollegs werden klimaneutral 
gebaut.
Insgesamt 12 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 3
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 6
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 1
Wirtschaft 0
Keine Angabe 0

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 69
Handlungsfeld 8: Schulbau
Maßnahme 6: Schulgebäude für Berufskollegs werden klimaneutral 
gebaut.
Beiträge und Kommentare:
• Reduzierung von Parkplätzen an Schulen, um Park-Such-Verkehr zu 
reduzieren

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 70
Handlungsfeld 8: Schulbau
Maßnahme 7: Die Verpflegung an den Berufskollegs (Mensa, Bistro 
oder ähnliches) wird den Bedürfnissen der Schüler*innen 
angepasst.
Insgesamt 10 Zustimmungen
Zustimmung nach Zielgruppe:
Berufsschüler*innen 3
Betriebe, Innungen und Kammern 1
Interessierte 2
Schüler*innen anderer Schulformen 0
Schulpersonal 1
Verwaltung 2
Wirtschaft 0
Keine Angabe 1

Auswertung Maßnahmen und Handlungsfelder
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 71
Handlungsfeld 8: Schulbau
Maßnahme 7: Die Verpflegung an den Berufskollegs (Mensa, Bistro 
oder ähnliches) wird den Bedürfnissen der Schüler*innen 
angepasst.
Beiträge und Kommentare:
• Förderung gesunder und bunter Lebensmittel

Auswertung 
Jugendbeteiligung
22.11.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 72

Auswertung Jugendbeteiligung
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 73
Fragestellung:
Du konntest dir vorstellen, du bist Schulentwicklungsplaner*in bei der Stadt Köln 
und planst ein neues Berufskolleg.
• Was wäre dir wichtig bei der Gestaltung (Räume, Schulgelände, Beratungsangebote 
und so weiter)?
• Welche Beteiligungsmöglichkeiten wünschst du dir?
• Was muss sich ändern?
Insgesamt 9 Beiträge:
• Mehr Personal für Schulsozialarbeit
• Mehr Parkplätze für Berufskollegschüler*innen
• Wunsch nach Digitalisierung: Verbesserung des W-Lan-Netzwerkes, 
Leihgeräte für Schüler*innen und funktionierende Hardware
• Ein Fußballfeld
• Unzumutbarer Zustand der Toiletten
• Der Wunsch nach Fächern, die nicht im Lehrplan stehen und auf das Leben 
sowie seine Herausforderungen vorbereiten

„Es gibt an der Schule gute Ausstattung: I-Pads, Elmo, Touchpanels....
Aber wenn das W-Lan nicht geht oder nicht bis in alle Gebäudeteile 
reicht, ist dies alles nicht nutzbar. Man weiß nie, ob es funktioniert....“
Auswertung Jugendbeteiligung - Zitate
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 74
„Berufsschüler in der dualen Ausbildung kommen nicht nur aus Köln, 
manche haben weite Anfahrtswege. Es muss an jeder Schule genug 
Parkplätze geben. BKs müssen ja nicht wie Grundschulen oder 
Gesamtschulen mitten in der Stadt liegen. Wir sind ja alt genug 
und können an den 2 Tagen auch außerhalb zur Schule gehen, 
dafür aber mit nem Parkplatz oder Parkhaus“

Hinweise zur 
Auswertung
22.11.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 75

Hinweise zur Auswertung
IV-2 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 76
Einige Antworten befassten sich mit Themen der inneren Schulangelegenheiten, 
für die das Land NRW zuständig ist. Darunter fallen:
• Bildungsziele, Lehrpläne, Unterrichtsgestaltung
• Anstellung von Lehrern
Hierauf hat die Stadt Köln als Schulträger keinen Einfluss 
Kommentare und Beiträge zu inneren Schulangelegenheiten:
• Lehrer*innenmangel/ Bessere Bezahlung von Lehrer*innen
• Unterrichtsgestaltung sollte in Zusammenarbeit mit den Schüler*innen erfolgen
• Neue Fächer, wie z.B. Ethik, Gestalten, Lebenskunde
• Die Arbeit der Kammern kontrollieren/ stärkere Zusammenarbeit bei den 
Abschlussprüfungen
• Späterer Start des täglichen Unterrichts

Anlage 2 - Stellungnahme Schulleitungs-AG BKs

9359 Zeichen

Stellungnahme zur Schulentwicklungsplanung der Stadt Köln aus Sicht der Schulleitungs-AG  
  Die Schulentwicklungsplanung der Stadt Köln beinhaltet zahlreiche innovative Maßnahmen zur dringend notwendigen Verbesserung der Situation der beruflichen Bildung in Köln. Die Schulleitungs-AG begrüßt diese Initiativen, möchte jedoch auf mehrere entscheidenden Punkte hinweisen, die für die erfolgreiche Umsetzung der geplanten Maßnahmen unerlässlich sind.  1. Umsetzbarkeit der geplanten Maßnahmen  Die geplanten Maßnahmen umfassen eine breite Palette von Projekten, darunter die Entwicklung von Musterraumprogrammen, die Erstellung eines Raumkatasters und die Einbindung der Berufskollegs in die Schulbaumaßnahmenliste der Stadt Köln. Diese Projekte sind ambitioniert und können einen signifikanten Beitrag zur Modernisierung der Berufskollegs leisten. Jedoch ist die Umsetzung dieser Maßnahmen ohne klare Priorisierung und systematische Planung nicht realistisch. Es bedarf eines strukturierten und verbindlichen Zeitplans (und geklärter Zuständig- und Verantwortlichkeiten), um die Umsetzung Schritt für Schritt zu gewährleisten.  2. Monetäre und personelle Ressourcen  
ÜbergangSchuleBeruf•SchülerInnenohneAbschluss•Berufsorientierung•Geflüchtete
Studium
36.000 Schülerinnen und Schüler in Köln
ca. 73%ca. 15% Tendenz steigendca. 12%
Köln bleibt am Ball! –Fachkräftegewinnung         für den Wirtschaftsstandort konkurrenzfähige Berufliche Bildung
Berufsschule•dualeAusbildunginüber300Berufen•SchulischeBerufsausbildungen
(FHR-optional)
Abbrecher
•zeitnahe und flexible Möglichkeiten, um sich der Dynamik und den Erfordernissen eines sich ständig weiterentwickelnden Wirtschaftsstandortes anzupassen –Fachkräftemangel•einen angemessenen IT-Support, damit vorhandene und notwendige Technik auch in Betrieb bleibt und einen kontinuierlichen und verlässlichen Einsatz finden kann.•eine schlanke und effektive Verwaltung, die es ermöglich, zeitnah und mit einem angemessenen Personaleinsatz notwendige Anschaffungen, Reparaturen etc. auf den Weg zu bringen (Verwaltung als lernendes System vom Ergebnis her gedacht).•eine Schulentwicklungsplanung mit konkreten realistischen Meilensteinen und Projekten, die Visionen im Blick behält und Politik, Wirtschaft und Verwaltung einbezieht und in die Verantwortung nimmt.•einen Stellenwert, der der Bedeutung dieser Schulform für den Wirtschaftsstandort, der Integration, der sozialen Gerechtigkeit und der Zukunfsorientierunggerecht wird. 
Köln darf nicht abgehängt werden.
10.000Fachkräfte für den Wirtschaftsstandort Kölnpro Jahr !Absolventen
VollzeitbildungsgängeallgemeinbildendeAbschlüssevomHauptschulabschlussbiszurallgemeinenHochschulreife–oftinVerbindungmitberuflichenQualifikationenundAbschlüssen
Kampf um die Köpfe !
… durch Fachkräftebedarf
… durch rückläufige demografische Entwicklung
… durch Kommunen und Kreise um Köln herum, die in Gebäude und Ausstattung investieren 
…durch freie Berufsschulwahl
…benötigt …
… durch erschwerte Lehrkräftegewinnung
Immer mehr Jugendliche ohne Schul-und Berufsab-schluss!

Für die Durchführung der geplanten Maßnahmen sind erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen erforderlich. Die Entwicklung klimaneutraler Schulgebäude ist wünschenswert. Die Anpassung der technischen Ausstattung an den Standard der Betriebe in denen und für die die SchülerInnen ausgebildet werden, sind kostenintensive, kontinuierliche und zeitnah zu realisierende Projekte. Dafür müssen zusätzliche personelle Kapazitäten geschaUen werden, um die Verwaltung zu verschlanken Abläufe zu beschleunigen und den Handlungsspielraum der Schulleitungen zu erweitern. Ohne eine deutliche Aufstockung der zur Verfügung stehenden Mittel und personellen Ressourcen wird es nicht möglich sein, die Maßnahmen in angemessener Zeit umzusetzen.  3. Verbindlichkeit bei der Planung des Umsetzungsprozesses  Ein weiterer kritischer Punkt ist die Verbindlichkeit bei der Planung und Umsetzung der Maßnahmen. Es ist unerlässlich, dass die Stadt Köln verbindliche Zusagen macht und konkrete Schritte zur Umsetzung festlegt. Dies betriUt insbesondere die langfristige Planung von Schulbaumaßnahmen und die regelmäßige Überprüfung des Fortschritts durch ein Monitoring-System. Nur durch eine klare und verbindliche Planung können die Ziele der Schulentwicklungsplanung erreicht werden. Planungshavarien wie für das Berufskolleg Porz, Ehrenfeld u.a. mit den entsprechenden wirtschaftlichen Folgend dürfen sich nicht wiederholen!  4. Aktuelle dringende Bedarfe  Die Schulentwicklungsplanung adressiert leider nicht in ausreichendem Maße die zahlreichen aktuellen dringenden Bedarfe, die an unseren Berufskollegs bestehen. Der Zeitraum bis „2030+“ muss konkret mit Maßnahmen und Prozessen gefüllt werden. Viele unserer Gebäude benötigen dringend Sanierungen und Renovierungen, um einen sicheren und förderlichen Lernumfeld zu gewährleisten. Zudem gibt es einen gravierenden Mangel an IT-Support, der den digitalen Unterricht erheblich erschwert. EUiziente Verwaltungsabläufe sind ebenfalls nicht gegeben, was den täglichen Betrieb der Schulen stark beeinträchtigt. Diese Herausforderungen müssen parallel zu den langfristigen Entwicklungsmaßnahmen angegangen werden, um den aktuellen Bildungsbetrieb nicht zu gefährden.  Neben den geplanten Maßnahmen der Schulentwicklungsplanung der Stadt Köln gibt es weitere wichtige Maßnahmen, die für eine zukunftsfähige Bildung im 21. Jahrhundert notwendig sind. Der Schulträger spielt hierbei eine zentrale Rolle, um diese Maßnahmen umzusetzen und die Berufskollegs als wesentliche Einrichtungen zur Fachkräftesicherung und zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Köln zu unterstützen.  Beispielhaft sei hier der weitere Ausbau der digitalen Infrastruktur und die Bereitstellung und Wartung einer flächendeckenden, leistungsfähigen Breitband-Internetverbindung sowie die Sicherstellung der regelmäßigen technischen Wartung und Updates der IT-Infrastruktur genannt, insbesondere auch bei den berufsspezifischen Erfordernissen der gewerblichen Berufskollegs. Nur wenn auf die Technik verlässlich zugegriUen werden kann, kann diese einen Beitrag zu moderner beruflicher Bildung leisten à Stichwort „digitaler Hauusmeister“

Bedeutung der Berufskollegs für die Fachkräftesicherung und den Wirtschaftsstandort Köln  Die Berufskollegs in Köln sind entscheidend für die Sicherung von Fachkräften und tragen maßgeblich zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Köln bei. Der Schulträger hat die Verantwortung, diese Bedeutung zu unterstützen und zu fördern.  1. Bereitstellung qualifizierter Fachkräfte: Die Berufskollegs bilden Fachkräfte aus, die für die lokale Wirtschaft von großer Bedeutung sind. Der Schulträger muss sicherstellen, dass die Berufskollegs die notwendigen Ressourcen haben, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu bieten. Hier muss auch auf die Konkurrenzsituation mit den Kommunen im Umkreis hingewiesen werden, die durch Investitionen in die berufliche Bildung um die Fachkräfte konkurrieren. Die freie Berufsschulwahl ermöglicht Entscheidungsräume für junge Menschen und Betriebe. Es gibt einen nachweislichen Zusammenhang zwischen einem fehlenden Berufsschulangebot und dem Rückgang von Ausbildungsplätzen.  2. Förderung von Innovation und wirtschaftlicher Entwicklung: Durch praxisnahe Ausbildung und enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft fördern die Berufskollegs Innovation. Der Schulträger sollte diese Kooperationen aktiv unterstützen und entsprechende Rahmenbedingungen schaUen.   3. Stärkung der dualen Ausbildung: Die Berufskollegs sind ein zentraler Bestandteil des dualen Ausbildungssystems. Der Schulträger muss die Infrastruktur und organisatorische Unterstützung bereitstellen, damit dieses System eUektiv funktioniert. Dazu gehört auch die Gewinnung von Lehrkräften. In der aktuellen Ausstattungssituation ist es immer schwieriger Lehrpersonal zu finden, dass in weitaus besser ausgestatteten Berufskollegs im Umfeld von Köln ebenfalls Angebote hat.   4. Soziale Integration und Chancengleichheit: Die Berufskollegs bieten Jugendlichen aus verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen die Möglichkeit einer qualifizierten Ausbildung. Der Schulträger sollte Maßnahmen zur sozialen Integration und Chancengleichheit fördern und finanzieren. Berufskollegs sind für diese Zielgruppe der wichtigsten Player für den Übergang in eine Berufsausbildung geworden. Hier werden wichtige letzte Weichenstellungen ermöglicht, um Einmündungen in die sozialen Sicherungssysteme zu vermeiden.    Fazit  Die Schulleitungs-AG unterstützt die Ziele der Schulentwicklungsplanung der Stadt Köln. Jedoch appellieren wir an die Verantwortlichen, die Umsetzbarkeit der Maßnahmen durch ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen sicherzustellen und die Planungsprozesse verbindlich zu gestalten. Gleichzeitig müssen die aktuellen

dringenden Bedarfe in Form von Gebäudesanierungen, verbessertem IT-Support und eUizienteren Verwaltungsabläufen umgehend angegangen werden, um die Qualität der beruflichen Bildung in Köln nachhaltig zu sichern.  Unsere Berufskollegs müssen zukunftsfähig gemacht und ihre zentrale Rolle in der Fachkräftesicherung und wirtschaftlichen Entwicklung Kölns gestärkt werden. Eine moderne und praxisnahe Bildung ist der Schlüssel, um den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden und den Wirtschaftsstandort Köln nachhaltig zu fördern.

Anlage 1 - Schulentwicklungsplanung Berufskollegs Teil 1

60358 Zeichen

Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin 
 
17 „Ausbildungs-Universitäten“ für die Fachkräfte von morgen 
Leitbild, Handlungsfelder und Maßnahmenideen für die Berufskolleglandschaft 
Köln 2030+ 
Ergebnisse des Beteiligungsprozesses – Schulentwicklungsplanung für die städtischen 
Berufskollegs Teil 1 
 
 
 
Dezernat für Bildung, Jugend und Sport 
Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung und Amt für Schulentwicklung 
 
Köln, Juni 2024

1 
 
 
Inhalt 
 
1 Hintergrund und Zielsetzung der vorliegenden dialogischen Schulentwicklungsplanung 2 
2 Dialogische Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs in Form eines 
Beteiligungsprozesses ................................ ................................ ................................ ........... 4 
2.1 Durchführungs- und Ergebnisdarstellung der Zukunftswerkstatt (Phase 1) ............. 5 
2.1.1 Zukunftsbild ................................ ................................ ................................ ...... 6 
2.1.2 Handlungsfelder und Maßnahmenentwicklung ................................ ................. 7 
2.2 Online-Dialog (Phase 2): Durchführung und Ergebnisse ................................ ........10 
2.3 Durchführungs- und Ergebnisdarstellung der Jugendbeteiligung (Phase 2) ...........15 
3 Maßnahmenideen – Ergebnis des Beteiligungsprozesses ................................ .............21 
4 Ausblick auf das weitere Vorgehen ................................ ................................ ...............27 
4.1 Kontinuierliche Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs im Dialog .................27 
4.2 Umsetzungsstrategie Maßnahmenplanung ................................ ............................27 
4.3 Erweiterung der Schulentwicklungsplanung Berufskollegs ................................ .....27

2 
 
1 Hintergrund und Zielsetzung der  vorliegenden dialogischen 
Schulentwicklungsplanung  
 
In Köln gibt es derzeit 17 städtische Berufskollegs, die den Erwerb beruflicher 
Qualifikationen und schulischer Abschlüsse zum Ziel haben. Neben der 
Schulentwicklungsplanung für die allgemeinbildenden Schulen, die in regelmäßigen 
Abständen fortgeschrieben wird (zuletzt 2023), stellt auch die 
Schulentwicklungsplanung für die städtischen Berufskollegs einen wichtigen Teil der 
Kölner Bildungsplanung dar. Die Berufskollegs sind – was die Anzahl der 
Schüler*innen angeht – nach den Grundschulen die zweitgrößte Schulform in 
Köln. Zum Schuljahr 2023/24 werden 35.028 Schüler*innen an den 17 städtischen 
Berufskollegs unterrichtet. Das sind rd. 25% aller Schüler*innen an städtischen 
Schulen. Diese rund 35.000 Schüler*innen sind in über 300 verschiedene 
Bildungsgänge unterteilt. Zum Vergleich: Von den insgesamt 246 allgemeinbildenden 
Schulen (Stand 2023/24) in städtischer Trägerschaft sind 143 Grundschulen mit 
insgesamt 38.839 Schüler*innen. Sie stellen d ie größte Schulform in der Stadt Köln 
dar.  
 
Die Berufskollegs haben sich angesichts der Vielfalt und der rasanten Entwicklung 
neuer dualer Ausbildungsberufe oder Bildungsgänge zu autarken, eigenständigen 
Systemen entwickel t. Den Anforderungen der Etablierung moderner und 
zukunftsorientierter Bildungsgänge versucht die Schulverwaltung in ihrem Auftrag 
gerecht zu werden. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Komplexität des Themenfeldes 
bedarf es eines Dialogs von Berufskollegs, Schulverwaltung , Bezirksregierung 
und zentralen Berufsbildungsakteuren wie vor allem der Industrie - und 
Handelskammer und der Handwerkskammer.  
 
Das Berufskolleg umfasst nach § 22 Schul gesetz Nordrhein -Westfalen die 
Bildungsgänge der Berufsschule, der Berufsfachschule, der Fachoberschule 
und der Fachschule. Alle Bildungsgänge, die grundsätzlich an einem Berufskolleg in 
NRW angeboten werden können, haben eine formale Grundlage. Neben dem 
aktuellen Schulgesetz NRW ist dies insbesondere die Ausbildungs - und 
Prüfungsordnung Berufskolleg (APO-BK).  
 
Ein zentrales Merkmal des Berufskollegs ist die enge Verbindung von allgemeiner 
und beruflicher Bildung. Entsprechend verfolgt das Berufskolleg als übergreifendes 
Bildungsziel die Vermittlung einer „umfassenden beruflichen, gesellschaftlichen und 
personalen Handlungskompetenz sowie die Vorbereitung auf ein lebensbegleitendes 
Lernen“ (§ 1 APO-BK). „Die Bildungsgänge des Berufskollegs sind abschlussbezogen 
und führen in einem differenzierten Unterrichtssystem einzel- und 
doppeltqualifizierend zu berufli cher Bildung  (berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten 
und Fertigkeiten, Berufsabschlüsse und berufliche Weiterbildungsabschlüsse) und 
dem Erwerb der allgemeinbildenden Abschlüsse der Sekundarstufe II. 
Abschlüsse der Sekundarstufe I können nachgeholt werden“ (§ 1(2) APO-BK).

3 
 
Gesellschaftlich kommt den Berufskollegs die besondere Rolle zu, die Fachkräfte 
von morgen auszubilden und damit den Wirtschaftsstandort Köln zu stärken. Sie 
sind gleichzeitig auch „Chancengeber“, denn im vollzeitschulischen Bereich oder in der 
Ausbildungsvorbereitung werden viele Schüler*innen aufgefangen, die ihre allgemeine 
Schulpflicht bereits erfüllt und die Schule teilweise ohne Abschluss verlassen haben.  
 
Darüber hinaus sind die Berufskollegs eng mit den bildungsrelevanten Akteuren und 
Zielen der regionalen Bildungslandschaft vernetzt, insbesondere mit den Betrieben 
und Unternehmen, den Kammern, den relevanten Gremien in den Kommunen, den 
Hochschulen sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren. Berufskollegs verfügen über die 
institutionelle und personelle Infrastruktur zur Verfolgung zentraler (berufs -) 
bildungspolitischer Ziele  und sind damit wichtiger Dreh- und Angelpunkt für die 
Umsetzung bildungspolitischer Innovationen. 
 
Berufskollegs leisten einen enormen Beitrag zur Leistungsfähigkeit unserer 
Gesellschaft. Sie tragen maßgeblich dazu bei, den Bedarf der Wirtschaft und des 
Arbeitsmarktes an qualifizierten Fachkräften zu decken  und die Integration 
junger Menschen in Arbeit und Gesellschaft  zu fördern. Durch die Möglichkeit, 
Bildungsabschlüsse nachzuholen und bis zur Hochschulreife zu erweitern, gleichen 
Berufskollegs Benachteiligungen wie soziale Herkunft, Geschlecht oder ethnische 
Zugehörigkeit aus. Dabei ste ht nicht nur der Erwerb beruflicher Qualifikationen im 
Vordergrund, sondern auch die Erweiterung der sozialen Handlungskompetenz der 
Schülerinnen und Schüler.  
 
Um den Herausforderungen einer modernen Schulentwicklungsplanung der 
Berufskollegs in Köln gerecht zu werden, hat die Verwaltung in den letzten zwei Jahren 
eine aktuelle und zukünftige Standortbestimmung im Rahmen eines breiten 
Beteiligungsprozesses durchgeführt. Der vorliegende Teil 1 der 
Schulentwicklungsplanung für die städtischen Berufskollegs b efasst sich daher mit 
einem Leitbild für die „Berufskolleglandschaft Köln 2030+“, Handlungsfeldern 
und Maßnahmenideen als Ergebnisse  dieses dialogischen Beteiligungsprozesses, 
der in Zusammenarbeit und starker Unterstützung durch das Büro für 
Öffentlichkeitsarbeit im Dezernat der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln erfolgt ist.  
 
Nachdem vorgehend zunächst der Hintergrund und die Zielsetzung der vorliegenden 
dialogischen Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs skizziert wurden, erfolgt in 
Kapitel 2 eine inhaltliche Beschreibung des Beteiligungsprozesses mit seinen  
verschiedenen Beteiligungsformate n, darunter Zukunftswerkstatt, Online -Dialog und 
Jugendbeteiligung. In der Zukunftswerkstatt sind Zukunftsbild, Handlungsfelder und 
Maßnahmenideen erarbeitet wor den. Im dritten Kapitel werden die Ergebnisse des 
Beteiligungsprozesses in eine Maßnahmenplanung für die Berufskollegs überführt. 
Anschließend wird ein Ausblick auf den Umgang und die Umsetzungsstrategie mit den 
vorliegenden Ergebnissen der Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs gegeben.

4 
 
2 Dialogische Schulentwicklungsplanung  der Berufskollegs  in 
Form eines Beteiligungsprozesses  
 
Für die Neuauflage einer Schulentwicklungsplanung für die Berufskollegs und die 
Weiterentwicklung der Berufskolleg landschaft in Köln  hat die Verwaltung einen 
Beteiligungsprozess initiiert, der zentrale Akteur*innen der beruflichen Bildung sowie 
die interessierte Fachöffentlichkeit einbezogen hat. 
 
Hierzu wurde im Vorfeld mit dem Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung ein 
Beteiligungskonzept erarbeitet und am 28.03.2022 vom Ausschuss für Schule und 
Weiterbildung beschlossen. Das anschließende Beteiligungsverfahren startete mit 
einer Zukunftswerkstatt (1. Beteiligungsphase), die an zwei Terminen im Mai 2022 
und Juni 2022 stattfand.  
 
Im Mai 2023  startete die 2. Beteiligungsphase , in der die Ergebnisse der 
Öffentlichkeitsbeteiligung in Form eines Online-Dialogs der (Fach -)Öffentlichkeit 
zugänglich gemacht wurden. Durch den Online-Dialog auf dem Beteiligungsportal der 
Stadt Köln konnten  die Ergebnisse um die Perspektive weiterer Akteure der 
beruflichen Bildung angereichert werden. Die Öffentlichkeitsbeteiligung war so 
angelegt, dass sich jede*r interessierte Bürger*in der Stadt Köln an dem Prozess 
beteiligen konnte.  
 
Neben der Veröffentlichung des Online -Dialogs fand im Mai 2023 ein Workshop mit 
Schülervertretungen der Berufskollegs statt. 
 
März 2022 
Beteiligungskonzept  
im Ausschuss Schule und Weiterbildung beschlossen 
 
Mai/ Juni 2022 
Phase 1 
 Zukunftswerkstatt  
 
Mai 2023 
Phase 2 
 Online-Dialog 
 Workshop mit Schülervertretungen der Berufskollegs 
 
Im Folgenden erfolgt eine detaillierte Darstellung der Durchführung und der 
Ergebnisse der beiden Beteiligungsphasen im Beteiligungsprozess zur 
Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs. Die Ergebnisse des gesamten 
Beteiligungsprozesses sind in die Maßnahmenplanung zur Weiterentwicklung der 
Berufskolleglandschaft eingeflossen.

5 
 
2.1 Durchführungs- und Ergebnis darstellung der Zukunftswerkstatt  
(Phase 1) 
 
Der dialogische Beteiligung sprozess begann mit der Durchführung einer 
Zukunftswerkstatt mit zentralen Akteuren der berufli chen Bildung. Zu den 
Teilnehmenden gehörten neben Vertreter*innen der (Schul -)Verwaltung die 
gewählten Vertretungen der Schulleitungen der Berufskollegs, die 
Bezirksregierung Köln, die Industrie - und Handelskammer sowie die 
Handwerkskammer. Um die Perspektive der Schüler*innen einzubringen, wurde 
auch die Bezirksschülervertretung eingeladen.  Für die Durchführung der 
Zukunftswerkstatt wurde in Zusammenarbeit mit de m Büro für 
Öffentlichkeitsbeteiligung eine externe Beratung hinzugezogen. Für die Moderation 
der Zukunftswerkstatt wurde zusätzlich ein im „Design Thinking“ erfahrener Coach 
engagiert. Der Design Thinking -Ansatz soll zur Lösung von Problemen und zur 
Entwicklung neuer Ideen führen. Ziel ist es, Lösungen zu finden, die verschiedene 
Perspektiven einbeziehen.  
Der erste Teil der Zukunftswerkstatt, der am 11.05.2022 im Kreativraum des 
Stadthauses Deutz stattfand, sollte daher zunächst einen Blick in den Problemr aum 
werfen. Die Leitfragen für den Workshoptag lauteten: 
- Blick in die Vergangenheit: Woher kommen wir? 
- Blick in die Gegenwart: Welche Entwicklungen kommen auf uns zu?  
- Idealszenarien für die Zukunft entwerfen: Was wollen wir gemeinsam 
erreichen? 
 
Mit den Ergebnissen der ersten Zukunftswerkstatt im Mai 2022 wurden die Grundlagen 
geschaffen, um im nächsten Schritt in den Lösungsraum einzusteigen. Leitfragen für 
den Workshoptag waren 
- Konsensfindung: Welche Ziele werden von allen getragen? 
- Maßnahmen ableiten und planen: Was tun wir jetzt mit wem?   
 
Die zweite Zukunftswerkstatt, die im Juni 2022 stattfand, widmete sich daher der 
Entwicklung eines Zielbildes für die Berufskolleglandschaft 2030+. Im Anschluss an 
die Entwicklung eines Zielbildes wurden Handlungsfelder für die Weiterentwicklung der 
Berufskolleglandschaft identifiziert und im Rahmen der Handlungsfelder Maßnahmen 
abgeleitet. Im Folgenden werden die Ergebnisse der beiden Zukunftswerkstätten 
vorgestellt.

6 
 
2.1.1 Zukunftsbild 
 
Für die Entwicklung eines Zukunftsbildes der Berufsschullandschaft 2030+ wurde zur 
visuellen Unterstützung ein Graphic Recorder zur Verfügung gestellt. Ein erster 
Entwurf wurde den Teilnehmenden vorgestellt und anschließend in Kleingruppen 
diskutiert. Die Ergebnisse wurden im Ple num vorgestellt, wobei die Metapher des 
Berufskollegs als Brücke von der allgemeinbildenden Schule in die berufliche 
Zukunft entstand. Aufgrund der vielfältigen Bildungsmöglichkeiten, die das 
Berufskolleg bietet, wurde die Brücke mit mehreren Ein - und Ausfahrten dargestellt. 
Die Wegbereiter*innen sind das Schulpersonal, hier dargestellt als Schülerlotsen oder 
Reparateure. Sie u nterstützen die Schüler*innen dabei, ihr Ziel, den Einstieg in die 
Berufswelt, zu erreichen. Die Pfeiler der Brücke sind die Betriebe, die Politik, die 
Verwaltung, die Bildungseinrichtungen sowie die Kammern und ähnliche Institutionen. 
Die Bezirksregierung  als Schulaufsicht über die Berufskollegs wird als Leuchtturm 
dargestellt. Der Aspekt der Inklusion und Nachhaltigkeit wird durch die 
Fortbewegungsmittel der Schüler*innen abgebildet. Das Zusammenspiel aller 
dargestellten Akteure bildet den Rahmen, um erfo lgreiches Lernen und Ausbilden an 
Berufskollegs zu ermöglichen. 
 
Zukunftsbild inkl. Leitziele der Schulentwicklungsplanung Berufskollegs: 
 
 
Die in diesem Zusammenhang ermittelten Leitsätze unterstützen die visuelle 
Darstellung eines Zukunftsbildes der Berufskollegs. 
Als Kölner Berufskolleglandschaft sind wir… 
 Rückgrat der Kölner Wirtschaft

7 
 
 ungeahnte Bildungsmöglichkeiten für alle 
 Stätten der Talent- und Potentialentwicklung 
 Brückenbauer für die berufliche Zukunft 
 Ausbildung am Puls der Zeit 
 Chancengeber und leisten einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit für alle. 
 
2.1.2 Handlungsfelder und Maßnahmenentwicklung 
 
Die im Folgenden dargestellten acht Handlungsfelder für die 
Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs bzw. der Berufskolleglandschaft  
sind das Ergebnis der ersten Zukunftswerkstatt im Mai. Mit den Handlungsfeldern soll 
eine Zusammenfassung von  Aufgabenkomplexe erfolgen, die die Berufskollegs 
betreffen. Innerhalb der Handlungsfelder können konkrete Maßnahmen identifiziert  
werden, die zur Problemlösung be itragen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Im 
Rahmen der Handlungsfelder hatten die Teilnehmenden der zweiten 
Zukunftswerkstatt im Juni daher die Möglichkeit, Maßnahmen zu definieren, die zur 
Förderung und Weiterentwicklung der Kölner Berufskollegs beitragen.  
 
Im Folgenden werden die acht Handlungsfelder dargestellt, in denen die 
Kommunalverwaltung mit den Kölner Berufskollegs interagiert. Diese bilden einen 
analytischen Rahmen für die Vielfalt der Aufgaben, die die Kommunalverwaltung 
betreffen. 
 
 
 
Zentrales Ziel der kommunalen Schulentwicklungsplanung ist die Sicherung des 
erforderlichen Schulraums und die Bereitstellung der Sachmittel (Einrichtung, 
Lehr- und Lernmittel) für ein pädagogisch leistungsfähiges Schulsystem . Die 
Gestaltung des Schulangeb ots ist Aufgabe des Schulträgers: Die erforderlichen 
Gebäude und Sachmittel müssen rechtzeitig für den Unterricht zur Verfügung stehen. 
Durch die Prognose der zukünftigen Bildungsgang- und Schülerzahlenentwicklung

8 
 
sollen notwendige Investitionen und organi satorische Maßnahmen frühzeitig erkannt 
werden, um rechtzeitig Entwicklungsprozesse einleiten zu können, die den 
Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler Rechnung tragen. Eine Prognose der 
zukünftigen Schülerzahlen an den Kölner Berufskollegs kann nicht w ie bei den 
allgemeinbildenden Schulen durch die Auswertung von Bevölkerungsprognosen 
ermittelt werden, sondern ist ebenfalls das Ergebnis der Auswertung 
bildungsgangbezogener Daten. Grundlage der Schulentwicklungsplanung ist daher 
eine markt- und chancengerechte Bildungsgangplanung. 
 
 Zur marktfähigen Bildungsgangplanung ( Handlungsfeld 1) gehört, das 
Angebot an dualen und schulischen Ausbildungsgängen an den Anforderungen 
des Marktes, d.h. der Kölner Wirtschaft, auszurichten. Bei der Einrichtung neuer 
innovativer Bildungsgänge ist die Verwaltung auf eine gute Zusammenarbeit 
zwischen den Berufskollegs, den Kammern und der Bezirksregierung 
angewiesen. 
 
 Im Handlungsfeld chancengerechte Bildungsgangplanung (2)  geht es 
darum, die Bildungsgangplanung an den Bedürfnissen der Jugendlichen und 
jungen Menschen, die potenziell ein Berufskolleg besuchen, so zu gestalten, 
dass ein Ausgleich sozialer Benachteiligung erreicht wird. Dazu gehört ein 
bedarfsgerechtes Angebot  an ausbildungsvorbereitenden Klassen und 
Bildungsgängen zum Nachholen und Erweitern von Schulabschlüssen. Für 
Jugendliche und junge Erwachsene sollen attraktive Bildungsgänge angeboten 
werden. Im Startchancen-Programm, das in einem ersten Schritt zum Schuljahr 
2024/25 an den Start gehen wird, werden auch Berufskollegs einbezogen. 
Unter den ersten 31 Kölner Schulen, die ausgewählt wurden, befindet sich auch 
das Berufskolleg Ehrenfeld und das Berufskolleg Deutzer Freiheit. 
 
 Das Berufskolleg in Nordrhein-Westfalen ist eine Schulform der Sekundarstufe 
II. Wie bereits dargestellt, vermittelt das Berufskolleg in einem differenzierten 
Unterrichtssystem in einfach und doppelt qualifizierenden Bildungsgängen 
berufliche Qualifikationen (berufliche Kenntnisse, berufliche Weiterbildung und 
berufliche Abschlüsse). Darüber hinaus können alle allgemeinbildenden 
Abschlüsse vom Hauptschulabschluss bis zur Allgemeinen Hochschulreife 
erworben bzw. nachgeholt werden. Sie sind daher stärker als die 
allgemeinbildenden Schulen auf  andere Einrichtungen und Institutionen 
angewiesen. Das Handlungsfeld Vernetzung & Synergien (3) bezieht sich auf 
die Zusammenarbeit der Berufskollegs mit anderen Akteuren der (beruflichen) 
Bildung. Dazu gehören Kooperationen zwischen einzelnen Berufskolle gs 
ebenso wie Kooperationen mit allgemeinbildenden Schulen beim Übergang von 
der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II. Die Vernetzung der Berufskollegs 
mit (Ausbildungs -)Betrieben, Innungen und Kammern sowie die Öffnung der 
Berufskollegs in den Sozialraum stellen weitere wesentliche Elemente dar. Der 
Verwaltung kommt dabei eine steuernde Funktion zu.

9 
 
 Interdisziplinäre (Expert*innen-)Teams (Handlungsfeld 4) sind in Form von 
multiprofessionellen Teams teilweise bereits an den Schulen eingesetzt. 
Aufgrund der spezifischen Herausforderungen, die an berufsbildenden Schulen 
zu bewältigen sind, wurde die Idee entwickelt, Multiprofessionalität zu erweitern, 
zu verstärken und interdisziplinäre Expert*innenteams zu installieren . Zu den 
interdisziplinären (Expert*innen-)Teams gehören neben den Lehrer*innen 
Schulsozialarbeiter*innen, Förderpädagog*innen, Erzieher*innen,  Jugend-
(berufs)hilfe und weitere Akteure vor Ort. 
 
 Das Handlungsfeld Öffentlichkeitsarbeit (5) umfasst die Aufgabe, eine Lobby 
für die Beruf skollegs in Köln aufzubauen beziehungsweise diese zu stärken. 
Die Bekanntheit der Bildungsvielfalt und die Attraktivität der Bildungsgänge 
sollen erhöht werden, um eine größere Anzahl von jungen Menschen dazu zu 
bewegen, das Berufskolleg zu wählen. Ein Thema in diesem Handlungsfeld ist 
die Pressearbeit für die Berufskollegs weiter voranzutreiben, um sie in dem 
Bewusstsein der Öffentlichkeit präsenter zu machen. 
 
 Im Rahmen des Handlungsfelds Kommunikation und 
Abstimmungsprozesse (6)  werden die Vernetzung der  Akteure der 
beruflichen Bildung, die einen Einfluss auf die positive Entwicklung der 
Berufskolleglandschaft ausüben, sowie die Etablierung geeigneter 
Abstimmungsformate thematisiert. 
 
 Das Handlungsfeld Organisation & Finanzen (7) trägt dem Ziel Rechnung, für 
die Berufskollegs durch die notwendige Sicherung von Schulraum und 
Ausstattung die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen zu schaffen. 
Wesentlichen Aspekte dieses Handlungsfelds sind schnelle und 
unbürokratische Abstimmungen  sowie der Umgang mit Schu lbudgets im 
Rahmen eines Campus-Modells. Der Campus stellt ein Betriebsmodell für ein 
selbstständiges Schulmanagement dar. Die hierfür notwendigen 
Entscheidungsprozesse zur kurz- und mittelfristigen Investitionsplanung finden 
im Rahmen der eigenverantwortl ichen und autonomen 
Ressourcenbewirtschaftung im jeweiligen Campus statt. Die kaufmännische 
Leitung ist neben den Schulleitungen Teil des Leitungsgremiums und zentrale 
Ansprechpartnerin für die am Betriebsmodell Beteiligten in Schule und 
Verwaltung. Das Ha ndlungsfeld umfasst daher auch den Bereich der 
Ausstattung sowie der Digitalisierung (IT). 
 
 Das Handlungsfeld Schulbau (8) umfasst alle Neu - und Erweiterungsbauten 
der Kölner Berufskollegs. Auch Gebäudesanierungen und Gebäudeplanungen 
sowie Raumkonzepte und Musterraumprogramme sind diesem Handlungsfeld 
zuzuordnen. Die Stadt Köln als Schulträger muss sicherstellen, dass die 
Berufskollegs über eine angemessene Ausstattung und ausreichende 
Räumlichkeiten verfügen, um den Bildungsplan entsprechend umsetzen zu 
können.

10 
 
Innerhalb der Handlungsfelder wurden Maßnahmenideen definiert, die Lösungen für 
Herausforderungen der Berufskollegs bereithalten sollen. Eine detaillierte Darstellung 
der Maßnahmenplanungen findet sich im Kapitel 3 „Maßnahmenplanung als Ergebnis 
des Beteiligungsverfahrens “. Hier sind die  Ergebnisse der Zukunftswerkstatt (1. 
Beteiligungsphase), des Online-Dialogs und der Jugendbeteiligung 
(Beteiligungsphase 2) eingeflossen. 
 
2.2 Online-Dialog (Phase 2): Durchführung und Ergebnisse 
 
Die Ergebnisse der ersten Phase der Beteiligung (Zukunftswerkstatt) wurden in Form 
eines Online-Dialogs vom 8. bis 21. Mai 2023 auf das Beteiligungsportal der Stadt Köln 
(https://meinungfuer.koeln/zukunft-koelner-berufskollegs) übertragen. Die Beteiligung 
im Online-Dialog hob auf das Zukunftsbild und die Leitziele der Kölner Berufskollegs 
sowie Handlungsfelder und Maßnahmen für die Weiterentwicklung der 
Berufskolleglandschaft ab. Zusätzlich wurde ein eigenes Modul für Jugendliche und 
junge Erwachsene angelegt. Auf der Beteilig ungsplattform bestand die Möglichkeit , 
sich bestimmten Personenkreisen zuzuordnen. Mögliche Auswahlmöglichkeiten 
waren „Berufsschüler*innen“, „Schulpersonal“, „Betriebe, Innungen und Kammern“, 
„Interessierte“, „Schüler*innen anderer Schulformen“, „Verwaltu ng“, „Politik“, 
„Wirtschaft“ und „keine Angabe“.  Insgesamt wurden 280 Rückmeldungen gegeben, 
davon 159 im Modul „Zukunftsbild und Leitziele“, 112 Rückmeldungen im Modul 
„Handlungsfelder und Maßnahmen“ und neun Rückmeldungen im Modul 
„Jugendbeteiligung“. 
 
Auswertung des Moduls Zukunftsbild und Leitziele 
Das Modul „Zukunftsbild und Leitziel“ verzeichnete mit insgesamt 159 Rückmeldungen 
die höchste Anzahl an Reaktionen.

11 
 
Die meisten  positiven Bewertungen hatten die Leitziele „Als Kölner 
Berufskolleglandschaft...  
…sind wir Chancengeber und leisten einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit. 
…sind wir Brückenbauer für die berufliche Zukunft.“ 
 
 
 
Die Rückmeldungen zu den Leitzielen varii erten je nach Personenkreis. Bei einer 
Gegenüberstellung der Rückmeldungen von Berufsschüler*innen und Schulpersonal 
konnten ähnliche Anforderungen an ein Leitziel festgestellt werden. Sie präferierten 
die beiden bereits dargestellten Leitziele. Bei einer Betrachtung der Rückmeldungen 
der übrigen Personenkreise zeigten sich keine eindeutigen Tendenzen hinsichtlich 
ihrer Anforderungen an ein Leitziel. 
Des Weiteren wurde die Option genutzt, die Leitziele zu ergänzen. Diese lauteten wie 
folgt: 
„Als Kölner Berufskolleglandschaft...  
…können Probleme (Fachkräftemangel, Energiewende, Digitalisierung , etc.) 
von heute und morgen gelöst werden. 
…bieten wir den vielen Unternehmen in Köln wertvolle Unterstützung bei der 
Ausbildung ihrer Talente. 
…bieten wir ein Netzwerk aus Unterstützungsangeboten für eine gelingende 
Integration.“  
 
Auswertung des Moduls Handlungsfelder und Maßnahmen 
Im Rahmen der Evaluation des Moduls „Handlungsfelder und  Maßnahmen“ wurden 
insgesamt 110  Rückmeldungen abgegeben. Eine detaillierte Darstellung der

12 
 
Beteiligung in den einzelnen Maßnahmen und Handlungsfeldern kann dem 76-seitigen 
Anhang „Auswertung Öffentlichkeitsbeteiligung Berufskollegs“ entnommen werden. Im 
Folgenden soll daher lediglich Bezug auf ergänzende Beiträge und  Kommentare in 
den Handlungsfeldern und Maßnahmen genommen werden.  
 
 Im Handlungsfeld 1 „Marktfähige Bildungsgangplanung“  wurde die 
Maßnahme 4 „Die Verwaltung erweitert das Angebot für 
Ausbildungsberufe für Menschen mit Behinderung“  kommentiert. 
Zusätzlich zur Erweiterung des Ausbildungsangebots für Menschen mit 
Behinderung wurde ein erweitertes Angebot für zugewanderte oder geflüchtete 
Menschen in Form von „Sprachförderung“ und Menschen mit 
Lerneinschränkungen gefordert. In diesem K ontext ist zu erwähnen, dass die 
Berufskollegs einen wesentlichen Beitrag zur Gewährleistung der Schulpflicht 
von zugewanderten und geflüchteten Jugendlichen leisten, indem sie 
Vorbereitungsklassen mit Sprachförderung anbieten. Ein weiterer Kommentar 
fordert die barrierefreie Ausstattung von Schulgebäuden und 
Unterrichtsräumen. 
 
 Im Handlungsfeld 2 „Chancengerechte Bildungsgangplanung“ wurde die 
Maßnahme 6 „Es wird eine Schüler*innenbefragung zum Bildungsangebot 
an Berufskollegs durchgeführt“  um den Beitrag ergänzt, dass eine 
verpflichtende Umfrage für abgehende Klassen durchgeführt werden sollte. 
 
 Im Rahmen des Handlungsfelds 4 „ Interdisziplinäre (Experten -)Teams“ 
wurden auch allgemeine Beiträge ohne Bezugnahme auf eine Maßnahme 
verfasst. Die Kommentare bezogen sich auf die Erweiterung der Kapazität an 
Schulpsychologie sowie die Unterstützung bei der Therapiesuche. Des 
Weiteren wurde Bezug auf die Maßnahme 1 „ Ein Konzept für 
interdisziplinäre (Experten -)Teams an Kölner Berufskollegs wird 
entwickelt“ genommen. Bei der Konzeptionierung sollte eine Einbindung der 
Betriebe erfolgen. Im Rahmen der Konzeptentwicklung ist zu berücksichtigen, 
dass eine digitale Kontaktmöglichkeit zum Beratungspersonal sowie die 
Möglichkeit der Anonymisierung gewährleistet wird. 
 
 Im Handlungsfeld „Öffentlichkeitsarbeit“ wurden Beiträge und Kommentare zu 
zwei Maßnahmen erfasst. Die Maßnahme 2 „ Informationen zu ,Wege in den 
Beruf‘ wird flächendeckend an allen Schulformen der Sekundarstufe I für 
Schüler*innen und Eltern angeboten.“ wurde durch den Kommentar ergänzt, 
dass die Berufskollegslehrer*innen Informationen an die abgebenden Schulen 
über die Möglichkeiten an einem Berufskolleg auch an den Gymnasien geben  
sollen.

13 
 
 Die Maßnahme 5 „In der Politik wird das Bewusstsein für die Berufskollegs 
erhöht. Dazu wird jährlich ein Statusbericht in die politischen Gremien 
eingebracht“ wird durch die Ergänzung, dass einmal jährlich der Ausschuss für 
Schule und Weiterbildung in einem Berufskolleg tagt, spezifiziert. 
 Im Rahmen der Maßnahme 1 „ Das Campusmodell wird evaluiert und bei 
Bedarf weiterentwickelt “ im Handlungsfeld 7 „ Organisation & Finanzen “ 
wurde eine kritische Haltung gegenüber dem momentanen Betriebsmodell 
Campus geäußert. Die bisherigen Ergebnisse des Modells seien nicht 
zufriedenstellend und es bestünden weiterhin hemmende Verwaltungsabläufe. 
Die Maßnahmen des Campus würden weiterhin zu lange dauern und müssten 
durch das Berufskolleg immer wieder initiiert werden. Daher wird der Vorschlag 
unterbreitet, dass das Berufskolleg die Möglichkeit erhält, kleinere Reparaturen 
eigenständig durchzuführen und hierfür ein Budget zur Verfügung gestellt wird. 
Zudem wird die Einstellung von technischem Servicepersonal für die Wartung 
von Fachräumen gefordert.  Des Weiteren sei ein Wissensmanagement 
erforderlich, um sicherzustellen, dass bei Neueinstellungen das Wissen nicht 
verloren geht. 
 
 Das Handlungsfeld 8 „ Schulbau“ wurde am häufigsten kommentiert. Die 
Maßnahme 1 „ Musterraumprogramme für Berufskollegs werden 
entwickelt“ wurde durch den Kommentar ergänzt, dass die Lehrkräfte mit in die 
Erstellung einbezogen werden sollten. Zudem sollte die neurodidaktische 
Umgestaltung von Lehrräumen in Bestandbauten in das Konzept integriert 
werden. Zur Maßnahme 6 „ Schulgebäude für die Berufskollegs werden 
klimaneutral gebaut“ wurde durch einen interessierten Bürger  ergänzt, dass 
die Parkplätze an Schulen reduziert werden sollten, um den Park-Such-Verkehr 
zu verringern, was im Widerspruch zur vermehrten Bedarfsanmeldung nach 
mehr Parkplätzen an Berufskollegs steht, die ebenfalls geäußert wurde. 
 
 Die Maßnahme 7 „ Die Verpflegung an den Berufskollegs (Mensa, Bistro 
oder Ähnliches) wird an den Bedürfnissen der Schüler*innen angepasst “ 
wird durch die Förderung gesunder und bunter Lebensmittel ergänzt. 
 
Auswertung des Moduls Jugendbeteiligung 
Das Modul im Online -Dialog zur Jugendbeteiligung beinhaltete eine Reihe  offener 
Fragestellungen: „Stell dir vor, du bist Schulentwicklungsplaner*in bei der Stadt Köln 
und planst ein neues Berufskolleg. 
• Was wäre dir wichtig bei der Gestaltu ng (Räume, Schulgelände, 
Beratungsangebote und so weiter)? 
• Welche Beteiligungsmöglichkeiten wünschst du dir? 
• Was muss sich ändern?“

14 
 
Insgesamt wurden neun Beiträge zum Modul Jugendbeteiligung eingereicht.  
Mehrfachnennungen erfolgten hinsichtlich der Digitalisierung der Berufskollegs. Die 
Schüler*innen äußerten den Wunsch nach einer Verbesserung des WLAN -
Netzwerkes (funktionierendes Internet), funktionierender Hardware und Leihgeräten 
für Schüler*innen.  
Zitat: „Es gibt an der Schule gute Ausstattung: I-Pads, Elmo, Touchpanels…aber wenn 
das W-Lan nicht geht oder nicht bis in alle Gebäudeteile reicht, ist dies nicht nutzbar. 
Man weiß nie, ob es funktioniert.“ 
 
Weitere Forderungen betrafen die Bereitstellung von mehr Personal für die 
Schulsozialarbeit sowie die Schaffung von mehr Parkplätzen für 
Berufskollegsschüler*innen.  
Zitat: „Berufsschüler in der dualen Ausbildung kommen nicht nur aus Köln, manche 
haben weite Anfahrtswege. Es muss an jeder Schule genug Parkplätze geben. BKs 
müssen ja nicht wie Grundschulen oder Gesamtschulen mitten in der Stadt liegen. Wir 
sind ja alt genug und können an den 2 Tagen auch außerhalb zur Schule gehen, dafür 
aber mit nem Parkplatz oder Parkhaus.“ 
 
Des Weiteren wurde der Wunsch nach einem Fußballfeld sowie Kritik am Zustand der 
Schultoiletten geäußert. Abseits der Möglichkeiten eines Schulträgers wurde zudem 
der Wunsch nach Schulfächern geäußert, die nicht im Lehrplan stehen und verbessert 
auf Herausforderungen einer eigenständigen Lebensführung vorbereiten.  
 
Resümee 
Der Online-Dialog wurde vom 8. bis 21. Mai 2023 auf dem Beteiligungsportal der Stadt 
Köln veröffentlicht. Insgesamt wurden 280 Rückmeldungen in den drei 
Beteiligungsformaten gegeben. Die meisten Rückmeldungen ergaben sich aus dem 
Modul Zukunft sbild und Leitziele. Hier waren die wichtigsten Erkenntnisse, dass je 
nach Personenkreis unterschiedliche Leitziele als wichtig erachtet wurden. Die beiden 
Leitziele „Als Kölner Berufskolleglandschaft sind wir Chancengeber und leisten 
einen Beitrag zur Bil dungsgerechtigkeit“ und „Als Kölner 
Berufskolleglandschaft sind wir Brückenbauer für die berufliche Zukunft“ 
erhielten die höchste Zustimmung.  Positiv zu bewerten ist, dass sich an allen 
Modulen Schüler*innen an Berufskollegs beteiligt haben. Sie stell ten den größten 
Teilnehmendenkreis dar. 
 
Abschließend zu erwähnen ist, dass e inige Antworten sich mit Themen der inneren 
Schulangelegenheit befassten , für die das Land Nordrhein -Westfalen zuständig ist. 
Dazu zählen: 
- Bildungsziele, Lehrpläne und Unterrichtsgestaltung 
- Anstellung von Lehrkräften

15 
 
Hierauf hat die Stadt Köln als Schulträger keinen Einfluss. Kommentare und Beiträge, 
die innere Schulangelegenheit betreffen, lauteten: 
- Lehrermangel/ Bessere Bezahlung von Lehrer*innen 
- Unterrichtsgestaltung sollte in Zusammenarbeit mit den Schüler*innen erfolgen 
- Neue Unterrichtsfächer wie beispielweise Ethik, Gestalten und Lebenskunde 
- Die Überprüfung und Kontrolle der Kammern/ stärkere Zusammenarbeit bei den 
Abschlussprüfungen von Ausbildungen 
- Einfluss auf die Unterrichtszeiten/ Späterer Beginn des täglichen Unterrichts 
 
2.3 Durchführungs- und Ergebnis darstellung der Jugendbeteiligung  
(Phase 2) 
 
Zur Ermöglichung einer eigenständigen Jugendbeteiligung wurde am 11.05.2023 ein 
Workshop mit Schülervertretungen der Berufskollegs durchgeführt. Bei dem Workshop 
waren 19 Schülervertretungen  anwesend, die acht der 17 Berufskollegs 
repräsentierten. Unter den vertretenen Berufskollegs befanden s ich das Berufskolleg 
Ehrenfeld, das Berufskolleg an der Lindenstraße, das Joseph -DuMont-Berufskolleg, 
das Berufskolleg Porz, das Berufskolleg Ulrepforte, das Berufskolleg Humboldtstraße, 
das Erich-Gutenberg-Berufskolleg sowie das Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg.  
 
Im Rahmen des Workshops wurden die Bedarfe und Ideen von Jugendlichen und 
jungen Erwachsenen hinsichtlich ihrer Lern - und Lebenswelt an Kölner 
Berufskollegs erörtert. Dabei wurde Bezug genommen auf die Ausstattung und 
Räumlichkeiten an Berufskol legs, die Möglichkeiten, Beratungs - und 
Unterstützungsangebote in Anspruch zu nehmen, sowie allgemeine 
Beteiligungsmöglichkeiten im schulischen Alltag. Die Resultate des Schüler*innen -
Workshops finden ebenfalls Eingang in die Maßnahmenplanung für die Kölne r 
Berufskollegs. 
 
Die Durchführung des Workshops wurde an „junge Stadt Köln e.V.“ vergeben. Der 
Auftragnehmer ist ein renommierter Akteur, der mit der Stadt Köln bereits im Rahmen 
der „Kinderfreundlichen Kommune Köln“ erfolgreich zusammengearbeitet hat. Er  
verfügt über einschlägige Erfahrung im Bereich der Jugendpartizipation, unter 
anderem im schulischen Bereich. Die Unterstützung durch den Auftragnehmer sollte 
zu einer zielgruppengerechten Ansprache führen, die zu guten Ergebnissen für den 
weiteren Verlauf der Schulentwicklungsplanung beitragen würde. In Zusammenarbeit 
mit der jungen Stadt Köln e.V. konnte innerhalb kürzester Zeit ein Workshop konzipiert 
werden, der sich durch kreative Elemente auszeichnete. Der Workshop wurde in zwei 
Themenblöcke unterteilt.

16 
 
 Im ersten Teil des Workshops wurde die Frage erörtert, wie das Berufskolleg 
der Zukunft aussehen könnte . Zu diesem Zweck wurden verschiedene 
kreative Stationen aufgebaut, darunter eine Legostation, eine Station mit 
Zeitungsartikeln und eine Station, an der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 
Postkarten zu dem Thema erstellen konnten. Im Anschluss an diese Ei nheit 
wurden digital weitere Bilder mit künstlicher Intelligenz (DALL E) erzeugt. 
 
 Der zweite Teil der Workshops sollte sich mit den Partizipationsmöglichkeiten 
an Berufskollegs befassen und die Rolle der Schülervertretung stärken. Da im 
Verlauf der Worksh ops das Thema (schlechtes) Image von Berufskollegs 
vermehrt durch die Teilnehmenden aufgegriffen wurde, wurde der zweite Teil 
umstrukturiert. Statt des Themas Partizipation an Berufskollegs wurde das 
Thema Image der Berufskollegs aufgegriffen. 
 
Teil 1 – Wie soll das Berufskolleg der Zukunft aussehen 
 
Stimmungsbild zur Gebäudesituation 
Wie bereits dargelegt, befasste sich der erste Teil der Workshops mit der Thematik 
„Wie soll das Berufskolleg der Zukunft aussehen“. Dafür wurde zunächst ein 
allgemeines Stimm ungsbild zur Gebäudesituation an den Kölner Berufskollegs 
eingeholt. Dabei zeigten sich je nach vertretenem Berufskolleg unterschiedliche 
Einschätzungen. Die Äußerungen reichten von „kreativ“, „modern“ und „schön“ 
bis zu „renovierungsbedürftig“, „zerfällt“ und „schmutzig“. 
 
 
 
Die unterschiedlichen Einschätzungen von Schüler*innen an Berufskollegs zeigten 
sich auch an der Bewertung der Aussage „Ich fühle mich im Berufskolleg-Gebäude 
total wohl“. Die Schülervertretungen konnten der Aussage „gar nicht“ (1) bis „voll und 
ganz“ (5) zustimmen. Dabei wurde ein mittleres Ergebnis von 2,7 mit Tendenz zu 
„Stimme nicht zu“ erzielt.

17 
 
 
  
Im Rahmen des Austauschs zur Gebäudesituation an den Berufskollegs wurde die 
Toilettensituation an den Berufskollegs wiederholt kritisiert. Zudem gaben drei von 
den 19 anwesenden Schülervertretungen an, dass Angsträume auf dem 
Berufskolleggelände existieren. 
 
Kreativphase 
In der Kreativphase des ersten Teils des Workshops sollten die Schüler*innen durch 
kreative Methoden dazu ermutigt werden, Ideen für ein Berufskolleg der Zukunft zu 
entwickeln. Zu diesem Zweck wurde eine Lego -Baustation errichtet, auf der die 
wesentlichen Elemente eines Berufskollegs baulich dargestellt wurden. Darüber 
hinaus konnten die Schüler*innen e inen Zeitungsartikel schreiben, Postkarten 
gestalten oder an einem Vision-Board basteln. 
 
Die Gestaltung der Außenanlage und der Schulhoffläche  wurde von den 
Schüler*innen mit konkreten Vorstellungen versehen. Es wurde der Wunsch geäußert, 
dass ausreichend Platz und Sitzbänke  vorhanden sind, um dort seine Pause zu 
verbringen. Zudem wurde angeregt, den Schulhof teilweise zu überdachen , um 
auch den Schulhof in den Pausen attraktiv zu gestalten. Es wurde der Vorschlag 
gemacht, Fitnessgeräte auf dem Schulhof aufzustellen oder ein Studio im Gebäude 
zu integrieren, welches über eine Dusche verfügt. Darüber hinaus wurde der Wunsch 
geäußert, Aufenthaltsräume im Schulgebäude zu schaffen.  
 
Aufgrund der überregionalen Bedeutung der Berufskollegs und der Anreise der 
Schüler*innen aus dem Umland ist die Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl an 
Parkplätzen erforderlich, wobei auch die Lehrer*innen zu berücksichtigen sind. Ein 
neues Berufskolleg sollte zudem in der Nähe einer Bahnhaltestelle errichtet werden,

18 
 
um eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr zu gewährleisten. 
Für Schüler*innen, die mit dem Fahrrad anreisen, sind sichere Abstellmöglichkeiten 
bereitzuhalten. 
 
Auch der Aspekt der Nachhaltigkeit wird thematisiert. Es wird die Installation von 
Photovoltaikanlagen auf den Dächern sowie die Verwendung von 
Mehrzweckbechern zur Vermeidung von Müll  gefordert. Dabei ist zu 
berücksichtigen, dass die finanziellen Ressourcen von Berufskollegschüler*innen 
begrenzt sind. Die Kosten für Nachhaltigkeit sollten  nicht auf die Schüler*innen 
umgelegt werden. Zudem wird Nachhaltigkeit und Vielfalt beim 
Verpflegungsangebot gefordert. Die Schüler*innen sollten die Möglichkeit haben, 
sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Dies sollte jedoch weniger den Charakter 
einer Mensa aufweisen, sondern vielmehr als „ gesunder Schulkiosk “ konzipiert 
werden. Die Schüler*innen äußern den Wunsch, bei der Gestaltung der Klassenräume 
zu partizipieren und diese nach Möglichkeit mitgestalten zu dürfen. Insbesondere die 
kreative Gestaltung der Wände oder Farbgestaltung wird während des Workshops 
häufig thematisiert. Daher sollte die Gestaltung austauschbar und die Ausstattung 
multifunktional sein sowie Stühle und Tische (höhen-)verstellbar. 
 
Eine moderne digitale Ausstattung sowie ein funk tionierendes WLAN  sollten 
ebenfalls an einem Berufskolleg vorhanden sein, um das Lernen mit den für viele 
Berufe notwendigen digitalen Medien zu ermöglichen. 
 
Das Thema Toiletten wurde aufgrund der teilweise als desolat erachteten Zustände an 
Berufskollegs von einer Gruppe gesondert betrachtet. Bei der Planung von 
Sanitärräumen an Berufskollegs besteht der Wunsch nach Funktionalität und Hygiene. 
Die Toilettenspülung sowie der Wasserhahn und Seifenspender am Waschbecken 
sollten automatisiert aktiviert werden , ohne dass dafür die Hände zum Einsatz 
kommen müssen. Es wird empfohlen, Händetrockner anstatt Papierhandtücher zu 
verwenden, um dem Nachhaltigkeitsaspekt wieder nachzukommen. Hygieneartikel 
wie Binden und Tampons sollten kostenlos zur Verfügung stehen. Die Sauberkeit 
der Schultoiletten kann nicht allein durch eine regelmäßige Reinigung gewährleistet 
werden. Vielmehr ist auch das Verhalten der Mitschüler*innen von entscheidender 
Bedeutung. Durch einen pfleglichen Umgang bei der Nutzung der Sanitäranlage  
kann zu einer Verbesserung der Sauberkeit beigetragen werden.

19 
 
Teil 2 Verbesserung des Images der Berufskollegs 
 
Im Rahmen des Workshops wurde ersichtlich, dass die Schüler*innen mit dem 
Image der Berufskollegs und der dualen Ausbildung unzufrieden  sind. Die 
berufliche Ausbildung wird von Gleichaltrigen kaum als erstrebenswerter Bildungsweg 
wahrgenommen. Die Akademisierung schreitet voran, sodass immer mehr junge 
Menschen das Abitur absolvieren und ein Studium aufnehmen. Aussagen wie „Ach du 
machst nur ein e Ausbildung“ sind im direkten Umfeld keine Seltenheit. Die duale 
Ausbildung und das Berufsbildungssystem bieten jedoch vielfältige Möglichkeiten, um 
auf dem späteren Berufsweg Erfolg zu haben. Die gesellschaftliche Anerkennung 
der Abschlüsse an Berufskoll egs sollte nach Meinung aller Workshop -
Teilnehmenden erhöht werden. Ein Image, gleichwertig dem eines Studiums an 
einer Universität oder einer (Fach-)Hochschule, sollte den Berufskollegs gerecht 
werden.  
 
Besonders die vielfältigen Bildungsmöglichkeiten ei nes Berufskollegs  müssen 
mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Diese Aussage korrespondiert mit 
dem Leitsatz im Zukunftsbild der Kölner Berufskolleglandschaft (s. Kapitel 2.1.1) „Als 
Kölner Berufskolleglandschaft sind wir ungeahnte Bildungsmögli chkeiten für alle“. 
Neben der Möglichkeit, eine duale oder schulische Ausbildung zu absolvieren, bietet 
das Berufskolleg Bildungsgänge, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, 
Schulabschlüsse nachzuholen oder weiterführende schulische Qualifikati onen zu 
erwerben. Die Vorteile einer dualen Ausbildung im Gegensatz zum Studium sind der 
direkte Praxisbezug sowie die Möglichkeit, bereits zu Beginn der Ausbildung erste 
Aufgaben zu übernehmen und den Beruf von Grund auf kennenzulernen.  Die 
Integration vo n Theorie und Praxis ist ein wesentlicher Bestandteil der gesamten 
Ausbildungsdauer. Darüber hinaus sind Berufskollegs keine ausschließlich für 
Jugendliche konzipierten Bildungsinstitutionen, die von einer allgemeinbildenden 
Schule abgegangen sind. Vielmeh r bieten Berufskollegs auch jungen Erwachsenen, 
die eine neue Richtung einschlagen möchten oder verspätet eine Ausbildung 
beginnen, eine Chance. Das Bildungsangebot für junge Menschen ohne 
Ausbildung und auch außerhalb der Berufsschulpflicht sollte erweitert werden.

20 
 
Die Workshop -Teilnehmenden votierten für die Verbesserung des Images und die 
Attraktivitätssteigerung der Berufskollegs durch mehr öffentlichkeitswirksame 
Projektarbeit, wie beispielsweise „Die Nacht der jungen Sterne“ , die einmal 
jährlich durch  das Berufskolleg Ehrenfeld in der Wolkenburg ausgerichtet wird. Die 
„Nacht der jungen Sterne“ stellt ein nachwuchsförderndes Projekt für alle angehenden 
Gastronomen und Hoteliers am Berufskolleg Ehrenfeld dar. An einem Abend haben 
die Nachwuchssterne die Möglichkeit, ihre erworbenen Fähigkeiten unter Beweis zu 
stellen und ein kulinarisches Erlebnis zu gestalten. Zu den geladenen Gästen zählen 
Eltern, Schulvertreter *innen und Sponsoren, ohne deren Unterstützung diese 
Veranstaltung nicht möglich wäre. Die Wo lkenburg ist beispielsweise ein langjähriger 
Partner dieser Veranstaltung. 
 
Im Rahmen der Überlegung, öffentlichkeitswirksam weiterzuarbeiten, wurde der 
Gedanke gefasst, gemeinsam mit den Teilnehmenden vor Ort einen kurzen Imagefilm 
für die Berufskollegs  zu gestalten. Die Gestaltung eines Imagefilms in 
Zusammenarbeit mit den Kölner Berufskollegs ist in die Maßnahmenplanung für die 
Kölner Berufskollegplanung eingeflossen.

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3 Maßnahmenideen – Ergebnis des Beteiligungsprozesses  
Im Folgenden erfolgt eine Über sicht aller 42 Maßnahmenideen für die Kölner 
Berufskollegs, die aus dem gesamten Beteiligungsprozess abgeleitet wurden. 
Im Austausch zwischen den beteiligten Ämtern wurden die Vorschläge seitens der 
Verwaltung in einem ersten Schritt gesichtet und grundsätzlich auf ihre Umsetzbarkeit 
hin überprüft. Dabei wurde auch eruiert, ob Maßnahmen bereits umgesetzt sind oder 
Lösungsansätze bestehen. Diese erste Einschätzung ist im gelben Kasten unter dem 
jeweiligen Maßnahmenpaket zu finden.  
In einem zweiten Schritt s ollen die Lösungsansätze nun weiter qualifiziert und 
priorisiert werden.  
 
Themenfeld Maßnahmenideen 
Nr. Bezeichnung Nr. Bezeichnung 
1 Marktfähige  
Bildungsplanung  
M1.1 
Die Verwaltung plant Bildungsgänge gemeinsam 
mit den Kammern, der Bundesagentur für Arbeit 
und den Berufskollegs und berücksichtigt dabei die 
Anforderungen, die der Arbeitsmarkt an die 
berufliche Ausbildung stellt. 
M1.2 
Die Verwaltung schafft Synergien, indem sie 
gemeinsam mit der Bezirksregierung, den 
Betrieben und den Berufskollegs neue schulische 
und duale Bildungsgänge in Voll- und Teilzeit 
fördert und gleichzeitig wenig gefragte 
Bildungsgänge flexibel gestaltet oder auslaufen 
lässt. 
M1.3 
Die Verwaltung erhält ein breites Angebot von 
Ausbildungsplätzen, auch von sogenannten 
Nischenberufen. Das Angebot hängt von den 
Kosten und Nutzen ab. 
M1.4 Die Verwaltung erweitert das Angebot für 
Ausbildungsberufe für Menschen mit Behinderung. 
Einordnung der Verwaltung: 
Um den Austausch der unterschiedlichen Institutionen zu ermöglichen, eignet sich die 
Etablierung eines jährlichen Austauschformates ("Runder Tisch"). Hier könnten die 
Bedarfe des Marktes unter Berücksichtigung einer belastbaren Datenbasis identifiziert 
und somit bei der Planung des Bildungsgangangebotes berücksichtigt werden. Die 
Herausforderung besteht darin, die Bedarfe des Marktes mit den Bedarfen bzw. 
Interessen der Schüler*innen in Einklang zu bringen. Es bedarf daher einer 
Kontextualisierung zu Maßnahmenpaket 2. Nur durch die multilaterale Betrachtung 
lässt sich die "Attraktivität" eines Bildungsganges definieren.  
 
Die Koordination eines entsprechenden Gremiums fordert personelle Ressource. Eine 
der Personalstellen in der Stabsstelle IV/2 umfasst den Schwerpunkt 
Berufskollegentwicklungsplanung. Diese war zunächst vakant und wird zum 
01.10.2024 neu besetzt.

22 
 
Themenfeld Maßnahmenideen 
Nr. Bezeichnung Nr. Bezeichnung 
2 Chancengerechte 
Bildungsgangplanung 
M2.1 
Die Bildungsgänge werden jährlich anhand der 
Anmeldezahlen im Anmeldeverfahren durch 
Schüler-Online in Abstimmung mit der 
Schulentwicklungsplanung, den Berufskollegs und 
der Bildungsberatung geplant. 
M2.2 
Die Schüler*innenzahlen in 
Ausbildungsvorbereitungs-Klassen werden 
ausgewertet. 
M2.3 Die (personelle) Kapazität von Beratungsangeboten 
im Übergang von Schule zum Beruf wird erweitert. 
M2.4 
Es werden vielfältige Bildungsgänge, die den 
Bedarfen junger Menschen gerecht werden, an den 
Berufskollegs geschaffen. 
M2.5 Das Angebot an "Beruflichen Gymnasien" wird 
ausgebaut. 
M2.6 Es wird eine Schüler*innenbefragung zum 
Bildungsangebot an Berufskollegs durchgeführt. 
Einordnung der Verwaltung: 
Dieses Themenfeld beinhaltet das Vorhaben, die Bedarfe und Interessen der 
Schülerinnen und Schüler auf Basis der vorhandenen Datenlage zu identifizieren, in 
multiprofessionellen Gremien gemeinsam zu bewerten und Erkenntnisse für die 
konkrete Bildungsgangplanung abzuleiten. 
 
In Köln ist eine Vielzahl von Beratungsangeboten etabliert. Die KoKo KAoA erstellt 
jährlich eine Übersicht über alle Beratungsangebote im Übergang Schule-Beruf und 
stellt diese digital allen Schulen sowie Interessierten zur Verfügung. 
 
Eine engere und niederschwelligere Betreuung ist durchaus erstrebenswert, 
insbesondere im Bereich der psychosozialen und finanziellen Beratung sowie 
beruflichen und schulischen Orientierung. Die Ausbildungsreife der Jugendlichen 
könnte dadurch gestärkt und Ausbildungsabbrüchen vorgebeugt werden. 
 
Zur Erweiterung des städtischen Beratungsangebotes wäre eine Ausweitung der 
personellen Kapazitäten für Bildungsberatung wünschenswert (insbesondere für die 
Verstärkung des Informationsangebotes über die Bildungsangebote der 
Berufskollegs). Aufgrund der aktuellen Haushaltssituation ist die Einrichtung nicht 
absehbar.  
 
Seit dem 01.11.2023 sind an den Schulen jedoch Übergangslots*innen im Einsatz, die 
vom Land finanziert werden. Aktuell handelt es sich um 5,5 Stellen, die zunächst bis 
2027 finanziert sind. Auch im Rahmen des Startchancen-Programms ab dem 
Schuljahr 2024/25 werden an den beteiligten Berufskollegs in Köln zusätzliche 
Fachkräfte (Schulsozialarbeiter*innen oder MPT-Stellen [Multiprofessionelles Team]) 
landesseitig zugesetzt.

23 
 
 
 
Themenfeld Maßnahmenideen 
Nr. Bezeichnung Nr. Bezeichnung 
3 Vernetzung & 
Synergien 
M3.1 
Ein jährliches Austausch-Forum zwischen den 
abgebenden Schulen und den Berufskollegs wird 
eingerichtet. Ggf. werden mehrere Foren nach 
Regionen geschaffen mit den Schulen im Umkreis 
der einzelnen Berufskollegs. 
M3.2 
Die Zusammenarbeit zwischen den 
allgemeinbildenden Schulen und den Berufskollegs 
wird verstärkt (zum Beispiel in Form von 
Kooperationen zwischen Berufskollegs und 
Mittelstufenkoordination). 
M3.3 
Es wird ein zentrales Informationsteam in der 
Bildungsberatung zu Bildungsgängen aller 
Berufskollegs für alle Schulen der Sekundarstufe I 
eingerichtet. 
M3.4 
Die Berufsorientierung in der Sekundarstufe I 
erfolgt gemeinsam mit externen Partner*innen. So 
wird die Qualität der Berufsorientierung gesteigert. 
M3.5 
Es wird ein Netzwerk "Schulentwicklungsplanung 
Berufskolleg" zum interkommunalen Austausch 
zwischen Planer*innen eingerichtet. 
Einordnung der Verwaltung: 
Es bestehen bereits verschiedene Formate, die den Austausch zwischen abgebenden 
und aufnehmenden Schulen ermöglichen. Aufgrund der Größe der Kölner 
Bildungslandschaft ist es fraglich, ob eine große jährliche Veranstaltung zielführend 
sein kann. Hier wird aktuell konzeptionell nach Lösungen für ein realisierbares Format 
gesucht, um den abgebenden Schulen ein breiteres Informationsspektrum über die 
Berufskolleglandschaft zu geben.  
Die Suche nach Lösungsmöglichkeiten wird im Tandem zwischen KoKo KAoA und 
Bildungsberatung sowie die beteiligten Akteure erfolgen. 
 
 
Themenfeld Maßnahmenideen 
Nr. Bezeichnung Nr. Bezeichnung 
4 Interdisziplinäre 
(Experten-)Teams 
M4.1 
Ein Konzept für interdisziplinäre  
(Expert*innen-)Teams an Kölner Berufskollegs wird 
entwickelt. 
M4.2 
Fachräume für die interdisziplinären  
(Expert*innen-)Teams werden geschaffen und in die 
Raumkonzepte integriert. 
M4.3 Beratungszentren an Kölner Berufskollegs werden 
konzeptioniert und etabliert. 
Einordnung der Verwaltung: 
Konzepte für die interdisziplinäre (Team-)Arbeit an Schulen werden von den Schulen 
selbst entwickelt und bestehen demnach schulindividuell.

24 
 
Die Maßnahmenidee, Beratungszentren an den Berufskollegs einzurichten, ist zwar zu 
befürworten, aber zunächst als Fernziel zu betrachten und genauer zu konzipieren. Es 
ist ein Bezug zu Maßnahmenpaket 2 herzustellen.  
In jedem Fall setzt die Umsetzung zunächst personelle und räumliche Ressource 
voraus, an der es derzeit mangelt. 
 
 
Themenfeld Maßnahmenideen 
Nr. Bezeichnung Nr. Bezeichnung 
5 Öffentlichkeitsarbeit 
M5.1 Eine Marketingkampagne mit Markenbildung für die 
Kölner Berufskollegs wird gestartet. 
M5.2 
Informationen zu "Wege in den Beruf" werden 
flächendeckend an allen Schulformen der 
Sekundarstufe I für Schüler*innen und Eltern 
angeboten. 
M5.3 
Zu den Bildungsgängen an den Berufskollegs wird 
eine Website sowie ein Flyer in einfacher Sprache 
beziehungsweise mehrsprachige Flyer angeboten. 
M5.4 Ein Multiplikator*innennetzwerk wird aufgebaut. 
M5.5 
In der Politik wird das Bewusstsein für die 
Berufskollegs erhöht. Dazu wird jährlich ein 
Statusbericht in die politischen Gremien 
eingebracht. 
M5.6 Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung tagt 
einmal jährlich in einem Berufskolleg 
M5.7 Imagefilm in Zusammenarbeit mit den 
Schüler*innen der Berufskollegs 
Einordnung der Verwaltung: 
Es finden bereits eine Reihe von Maßnahmen statt.  
Informationen zu „Wege in den Beruf“ gelangen auf vielfältige Weise an die Schulen, 
insbesondere über die Internetplattform, die die KoKo KAoA Köln geschaffen hat 
(www.berufsorientierung.koeln) und es gibt eine jährliche Broschüre für die 
Abgangsklassen aller abgebenden Schulen. 
Die kommunale Bildungsberatung führt Einzelveranstaltungen an Schulen 
verschiedener Schulformen durch. Jährlich wird eine Messe der Kölner Berufskollegs 
veranstaltet, an der sich alle Schüler*innen der 10. Klassen über Wege in den Beruf 
informieren können (ca. 4.000 Besucher*innen). 
KAoA organisiert unter anderem jährlich eine Veranstaltung für Schüler*innen der 
Vorabgangs- und Abgangsklassen mit Informationen über die Wege in den Beruf 
(www.waswillstdudennmalwerden.de). 
 
Um das Angebot weiter auszubauen und die Markenbildung der Berufskollegs zu 
stärken, wäre eine Ausweitung der personellen Kapazitäten erforderlich und 
wünschenswert. Aufgrund der aktuellen Haushaltssituation ist die Einrichtung nicht 
absehbar. 
 
Ergänzend wäre es denkbar, den ASW in einem festgelegten Turnus in einem 
Berufskolleg tagen zu lassen.

25 
 
Themenfeld Maßnahmenideen 
Nr. Bezeichnung Nr. Bezeichnung 
6 Kommunikation & 
Abstimmungsprozesse 
M6.1 
Kommunikationsstrukturen zwischen der 
Verwaltung, den Berufskollegs und den Betrieben 
und Kammern werden entwickelt. 
M6.2 
Eine jährliche Verteilerkonferenz mit den 
Berufskollegs, der Verwaltung und der 
Bezirksregierung wird eingerichtet. 
M6.3 
Die Abstimmungsprozesse mit allen Beteiligten 
sollen transparent dargestellt werden. Dazu wird 
eine Akteurslandschaftskarte erstellt. 
M6.4 Halbjährlicher Austausch mit den Schulleitungen 
der Berufskollegs und der (Schul-)Verwaltung  
Einordnung der Verwaltung: 
Um eine transparente und verbindliche Abstimmung zwischen den einzelnen Akteuren 
und Institutionen ("miteinander" nicht "übereinander") zu ermöglichen, bedarf es 
verlässlicher Kommunikationsstrukturen. 
 
Im Rahmen von KAoA sind bereits Kommunikationsstrukturen im Hinblick auf die 
Themen Berufsorientierung und Übergänge etabliert.  
Vor der Einrichtung zusätzlicher Formate, durch die die Kapazitäten der Akteure ggf. 
überlastet werden, ist die Optimierung vorhandener Formate anzustreben.  
Gleichwohl wird – siehe Maßnahmenpaket 1 – ein jährlicher Runder Tisch zur weiter 
verbesserten Bildungsgangplanung angestrebt. Zudem hat sich seit 2023 ein 
regelmäßiges Austauschformat zwischen Schulverwaltung und Leitungen der 
Berufskollegs etabliert. 
 
 
 
 
Themenfeld Maßnahmenideen 
Nr. Bezeichnung Nr. Bezeichnung 
7 Organisation & 
Finanzen 
M7.1 Das Betriebsmodell Campus wird evaluiert und bei 
Bedarf weiterentwickelt.  
M7.2 
Die Verwaltung von Berufskollegs wird verschlankt. 
Dazu wird ein Arbeitskreis für die Weiterentwicklung 
des Campusmodells aufgestellt. 
M7.3 
Die Berufskollegs sollen mehr selbstständiger 
handeln und entscheiden können. Dazu wird die 
Handlungs- und Entscheidungskompetenz der 
kaufmännischen Leitungen (Campus) erweitert. 
M7.4 Die Ausstattung der Berufskollegs soll zeitnah den 
technischen Fortschritt angepasst werden. 
M7.5 
Für die Berufskollegleitungen sollen Prozesse und 
Beteiligte in der Verwaltung transparent sein. Dazu 
wird eine zentrale Ansprechperson vor Ort 
eingesetzt.

26 
 
Einordnung der Verwaltung: 
Das Campusmodell wird derzeit durch Workshops evaluiert, da auch die 
Stadtverwaltung Limitationen im Modell feststellt, die ggf. zum Teil ausgeräumt 
werden könnten. 
Eine Umstrukturierung der Organisation für die Berufskollegs (insbesondere des 
Campusmodells) wird derzeit entwickelt. Dazu gehören explizit auch die Finanztöpfe 
und die Arbeitsmittel. 
 
Die digitale Ausstattung der Berufskollegs richtet sich grundsätzlich nach den 
stadtweit geltenden Standards sowohl im Verwaltungs- als auch im pädagogischen 
Bereich wie auch den durch die Berufskollegs gemeldeten Bedarfen. Entscheidende 
Faktoren sind hier die eigenständige Planung der Campus-Berufskollegs und die 
bereitgestellten Haushaltsmittel. 
 
 
Themenfeld Maßnahmenideen 
Nr. Bezeichnung Nr. Bezeichnung 
8 Schulbau 
M8.1 Musterraumprogramme für Berufskollegs werden 
entwickelt. 
M8.2 Ein Raumkataster (Raumübersicht) der 
bestehenden Berufskollegs wird erstellt. 
M8.3 
Eine (vollständige) Übersicht über 
Sanierungsstände und -bedarfe mit den 
zugehörigen Zeiträumen zur Realisierung wird 
erstellt. 
M8.4 
Schulbaumaßnahmen der Berufskollegs werden 
stärker in die Schulbaumaßnahmenliste der Stadt 
Köln eingebunden. 
M8.5 
Berufskollegs werden für zukünftige 
Beschleunigungsmaßnahmen im Bereich Schulbau 
berücksichtigt. 
M8.6 Schulgebäude für Berufskollegs werden 
klimaneutral gebaut. 
M8.7 
Die (gesunde) Verpflegung an den Berufskollegs 
(Mensa, Bistro oder ähnliches) wird den 
Bedürfnissen der Schüler*innen angepasst. 
Einordnung der Verwaltung: 
Die Baumaßnahmen an den Berufskollegs sind in Abwägung aller Maßnahmen, die in 
der Schulbaumaßnahmenliste erfasst sind, abzuwägen und entsprechend der 
Dringlichkeit zu priorisieren. Die Umsetzung erfolgt durch das Baudezernat und ist 
abhängig von den dort vorhandenen Ressourcen. 
 
Bezüglich der Verwaltungsräume und allgemeinen Unterrichtsflächen können die 
Musterraumprogramme der allgemeinbildenden Schulen herangezogen werden. 
Aufgrund der individuellen Spezialisierung der Berufskollegs können für die weiteren 
Bedarfe jedoch keine Muster erstellt werden.

27 
 
4 Ausblick auf das weitere Vorgehen 
 
4.1 Kontinuierliche Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs im 
Dialog 
 
Die Verwaltung beabsichtigt, das durch den Be teiligungssprozess entstandene 
Netzwerk von Akteuren der beruflichen Bildung weiterhin zu nutzen. Das Netzwerk soll 
jährlich zu einem Arbeitskreis zusammenkommen, um sich über die Entwicklung bzw. 
die Maßnahmenumsetzung zur Weiterentwicklung der Berufskolleglandschaft zu 
informieren und abzustimmen. Des Weiteren ist vorgesehen, das Netzwerk zu nutzen, 
um die Fortschre ibung der Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs auch 
zukünftig partizipativ zu begleiten. 
 
4.2 Umsetzungsstrategie Maßnahmenplanung 
 
Im Rahmen des dialogischen Planungsprozesses der Schulentwicklungsplanung der 
Berufskollegs wurden vielfältige Diskussionsbeiträge und Impulse der beteiligten 
Akteure berücksichtigt. Vor dem Hintergrund der komplexen Herausforderungen, die 
die Bildungslandschaft der Berufskollegs mit sich bringt, zeigten die beteiligten Akteure 
mitunter auch unterschiedliche Perspektiven auf die bestehenden Herausforderungen 
an den Berufskollegs. Im Rahmen der Suche nach bedarfsgerechten 
Lösungsansätzen wurde eine Vielzahl an Maßnahmen ideen innerhalb der 
Handlungsfelder entwickelt, die es nun weiter zu qualifizieren  gilt. Die in Kapitel 3 
„Maßnahmenplanung – Ergebnis des Beteiligungsprozesses Berufskollegs“ 
abgebildeten 42 Maßnahmen ideen sollen Lösungsansätze bieten, um die 
Berufskolleglandschaft in Köln zukünftig zu stärken. 
 
Die Verwaltung bildet zu diesem Zweck zunächst einen verwaltungsinternen 
Arbeitskreis, der sich mit der weiteren Prüfung und Umsetzung der 
Maßnahmenvorschläge und e ine dabei notwendige Priorisierung auseinandersetzt. 
Die Umsetzung des Maßnahmenkatalogs erfolgt in Anlehnung an die 
Schulentwicklungsplanung der allgemeinbildenden Schulen sukzessive.  Einige der 
dargestellten Maßnahmen befinden sich bereits in der Umsetzung. 
 
4.3 Erweiterung der Schulentwicklungsplanung Berufskollegs 
 
Flankierend zur vorliegenden Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs Teil 1 wird 
ein Monitoring bericht zu den Kölner Berufskollegs veröffentlich t. Neben der 
dialogischen Schulentwicklungsplanu ng der Berufskollegs, welche eine 
Durchführungs- und Ergebnisdarstellung des zweijährigen Beteiligungsverfahrens 
darstellt, ist eine Ergänzung der Schulentwicklungsplanung um weitere Teile

28 
 
vorgesehen. Im weiteren Verlauf der Schulentwicklungsplanung der Be rufskollegs ist 
vorgesehen, in der  Maßnahmenplanung insbesondere die Planung von 
Schulbaumaßnahmen für die Berufskollegs zu akzentuieren. Zu diesem Zweck soll 
eine vollständige Übersicht über den jeweiligen Sanierungsstand und den 
entsprechenden Sanierungsbedarf für die Kölner Berufskollegs erstellt werden. Dabei 
werden auch bestehende Schulbaumaßnahmen, die sich bereits in der 
Schulbaumaßnahmenliste befinden, berücksichtigt.  
 
Des Weiteren soll sich  ein weiterer Teilschritt in der kontinuierlichen  
Schulentwicklungsplanung für die Berufskollegs mit der Bildungsgangplanung an den 
bestehenden Berufskollegs befassen.

Anlage 3 - Abschlussbericht Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung: Zukunft der Kölner Berufskollegs

20170 Zeichen

1 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin 
 
Büro der Oberbürgermeisterin 
Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
Brückenstraße 5-11 
50667 Köln  
 
 
 
Dezernat für Bildung, Jugend und Sport 
Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 
Stadthaus Deutz – Westgebäude 
Willy-Brandt-Platz 2 
50679 Köln 
  
Zukunft der Kölner Berufskollegs 
Abschlussbericht Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung

2 
 
Inhalt 
Zukunft der Kölner Berufskollegs ................................ ................................ ...................... 1 
Abschlussbericht Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung ................................ .......... 1 
Einleitung in das Projekt ................................ ................................ ................................ ..... 3 
Ziele, Zielgruppen und Prozess ................................ ................................ .......................... 4 
Erarbeitung eines konkreten und zugleich flexiblen Schulentwicklungsplans mit einem 
Zukunftsbild, konkreten Handlungsfeldern und Maßnahmen sowie eindeutigen Indikatoren 
zur Erfolgsmessung ................................ ................................ ................................ ........... 7 
Die relevanten Akteur*innen aus der Kölner Schullandschaft sollen ihre Bedürfnisse im 
Plan wiederfinden, diesen mittragen und an der erfolgreichen Umsetzung des 
Schulentwicklungsplans mitwirken ................................ ................................ ..................... 8 
Erarbeitung des Schulentwicklungsplans der Kölner Berufskollegs als offener und 
transparenter Prozess ................................ ................................ ................................ ........ 9 
Schlussfolgerungen ................................ ................................ ................................ ...........10 
Nutzen der Methoden ................................ ................................ ................................ .......10 
Kommunikation ................................ ................................ ................................ .................11 
Fazit ................................ ................................ ................................ ................................ ..11 
Ausblick ................................ ................................ ................................ .............................. 13

3 
 
Einleitung in das Projekt 
 
In Köln gibt es aktuell 17 städtische Berufskollegs. Diese werden von circa 35.000 
Schüler*innen mit dem Ziel des Erwerbs von beruflichen Qualifikationen und 
Schulabschlüssen besucht. Neben der Schulentwicklungsplanung für die 
allgemeinbildenden Schulen, welche in regelmäßigen Abständen fortgeschrieben wird 
(zuletzt 2020), stellt die Schulentwicklungsplanung für die städtischen Berufskollegs 
einen wichtigen Baustein der Kölner Bildungsplanung dar. Der letzte umfassende 
Planungsbericht zu den Kölner Berufskollegs ist im Jahr 2015 erschienen. 
 
Für die Neuauflage der Schulentwicklungsplanung für die Kölner Berufskollegs und die 
Weiterentwicklung der „Kölner Berufskolleglandschaft“ geht die Verwaltung bewusst 
einen neuen, innovativen Weg und wagt mehr Beteiligung. Sie hat erstmalig einen 
systematischen Beteiligungsprozess im inhaltlich und schulrechtlich komplexen Feld 
der Bildungsplanung durch geführt. In diesem Prozess soll ten sowohl die vielfältigen 
zentralen Akteur*innen in der beruflichen Bildung, ihre Nutzer*innen sowie die 
interessierte Fachöffentlichkeit einbezogen werden.  
 
Dieser Abschlussbericht dokumentiert die Schlussfolgerungen, die die Verwaltung aus 
diesem Verfahren zieht.

4 
 
Ziele, Zielgruppen und Prozess 
 
Kern der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs 
war die Berücksichtigung vielfältiger Perspektiven bei der Erarbeitung des 
Schulentwicklungsplans. Im Hinblick auf die Schulentwicklungsplanung sollten mit der 
Öffentlichkeitsbeteiligung folgende Ziele verfolgt werden: 
 
 Es soll sichergestellt werden, dass ein  konkreter und zugleich flexibler 
Schulentwicklungsplan mit einem Zukunftsbild, konkreten Handlungsfeldern 
und Maßnahmen sowie eindeutigen Indikatoren zur Erfolgsmessung erarbeitet 
werden.  
 Die Bedürfnisse der relevanten Akteur *innen aus der Kölner Schullandschaft 
sollen sich im Plan wiederfinden, diesen dadurch mittragen und so an der 
erfolgreichen Umsetzung des Schulentwicklungsplans mitwirken.  
 Die Erarbeitung des Schulentwicklungsplans der Kölner Berufskollegs soll ein 
offener und transparenter Prozess sein. 
 
Über den konkreten Schulentwicklungsplan hinaus sollte die Öffentlichkeitsbeteiligung 
außerdem diese Ziele fördern:  
 Die Attraktivität der Kölner Berufskollegs soll erhalten und ggf. erhöht werden.  
 Die Berufskollegs sol len ihr Angebot stärker an den Bedürfnissen ihrer 
Zielgruppe ausrichten.  
 Es soll ein kontinuierlicher Austausch zwischen den beteiligten Akteur*innen 
gepflegt werden. 
 
In diesem Bericht werden ausschließlich die oben genannten drei unmittelbaren Ziele 
weiter betrachtet.  
 
Die unterschiedlichen Zielgruppen waren: 
 
 Vertreter*innen der (Schul -)Verwaltung, der Berufskollegs  und der 
Bezirksvertretung Köln 
 Die Bundesagentur für Arbeit, das Jobcenter Köln, die Industrie- und 
Handelskammer Köln und die Handwerkskammer Köln 
 Die Nutzer*innen der Berufskollegs: Jugendliche, junge Erwachsene, 
Schüler*innen und deren Eltern, Berufskolleglehrer*i nnen und die  
Ausbildungsbetriebe 
 Die weitere Fachöffentlichkeit 
 
In einem gemeinsamen Planungsworkshop hat die Proje ktgruppe auf Basis der 
genannten Ziele und Zielgruppen folgenden Beteiligungsprozess erarbeitet.

5 
 
 
Abbildung 1: Der Beteiligungsprozess 
 
Bereits bei der Konzeptionierung dieses Prozesses war es der Projektgruppe wichtig, 
dass einzelne Anpassungen vorgenommen  werden können, wenn der Prozess dies 
Bedarf.  
 
Der Prozess wurde im Verlauf sowohl zeitlich als auch inhaltlich angepasst. Die erste 
Beteiligungsphase ab Mai 2022 war sehr arbeitsintensiv.  Im Anschluss an das erste 
Beteiligungsformat, der Zukunftswerkstatt, hatte die Projektgruppe die 
Herausforderung, aus den vielfältigen Beiträgen der Teilnehmenden konkrete 
Maßnahmenvorschläge herauszuarbeiten. Zudem hat die Projektgruppe gemeinsam 
mit den Teilnehmenden aus der Zukunftswerk statt in einem zusätzlichen 
Workshopformat versucht, die Maßnahmen  zu priorisieren sowie zu einzelnen 
Maßnahmen bereits erste Handlungsschritte und notwendige Ressourcen 
auszuarbeiten. Das ist in dem Workshop  lediglich bedingt gelungen.  
Zusätzlich hatte d ie Projektgruppe nach dem Format Zukunftswerkstatt einen hohen 
Transferaufwand, damit die Ergebnisse aus diesem Format transparent für einen 
Online-Dialog aufbereitet und auch für eine breite (Fach -)Öffentlichkeit verständlich 
kommuniziert werden konnten.  
Das hatte zur Folge, dass die zweite Beteiligungsphase zeitlich später im Mai 2023 
gestartet ist. 
Zudem hat die Projektgruppe die Formatauswahl für die zweite Beteiligungsphase 
angepasst. Da die Projektgruppe im Verlauf des Prozesses einen größeren Fokus auf 
die Bedürfnisse der Zielgruppe der (Berufs -)Schüler*innen legen wollte und diese in 
der ersten Beteiligungsphase (Zukunftswerkstatt) unterrepräsentiert war, hat sich die 
Projektgruppe entschieden, anstelle einer großen Veranstaltung für eine 
Fachöffentlichkeit, einen Workshop mit der Zielgruppe Berufsschüler*innen 
durchzuführen. Vertreter*innen der Schullandschaft, also Vertreter*innen von 
Fachleuten, haben sich bereits im Beteiligungsformat Zukunftswerkstatt in der 1. 
Phase des Prozesses umfangreich be teiligen können. Zudem hatten diese in der 2. 
Phase die Möglichkeit, sich über einen Online -Dialog zu beteiligen.  
Zusätzlich zum Workshopformat für die Zielgruppe Berufsschüler*innen hat die 
Projektgruppe das Format Online -Dialog um ein Modul ergänzt, welc hes gezielt die

6 
 
Bedürfnisse von jungen Menschen, also von aktuellen und zukünftigen 
Berufsschüler*innen, abgefragt hat.

7 
 
Erarbeitung eines konkreten und zugleich flexiblen 
Schulentwicklungsplans mit einem Zukunftsbild, konkreten 
Handlungsfeldern und Maßn ahmen sowie eindeutigen Indikatoren zur 
Erfolgsmessung  
 
In einer ersten Beteiligungsphase wurde im Mai und Juni 2022 mit circa 15 
Vertreter*innen ausgewählter Perspektiven der Berufskolleglandschaft in Köln in einer 
zweitägigen Zukunftswerkstatt sowohl ei n Entwurf zu einem Zukunftsbild der Kölner 
Berufskollegs erarbeitet als auch erste konkrete Handlungsfelder identifiziert und erste 
Maßnahmen priorisiert.  
 
 
Abbildung 2 Zukunftsbild Berufskollegs in Köln 
 
Abbildung 3 Handlungsfelder

8 
 
 
An der zweitägigen Zukunftswerkstatt haben unter anderem Vertreter*innen folgender 
Perspektiven teilgenommen: 
 
 Stabstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 
 Amt für Schulentwicklung – Grundsatzangelegenheiten 
 Amt für Schulentwicklung – Schulbau und –betreuung 
 Amt für Schulentwicklung – Bildungsberatung 
 Amt für Schulentwicklung – Campus 
 Amt für Schulentwicklung – Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule 
– Beruf 
 Amt für Kinder, Jugend und Familie – Jugendberufshilfe 
 Berufskollegleitungen 
 Bezirksregierung Köln 
 Bezirksschüler*innenvertretung 
 
Die Projektgruppe hat flexibel auf das Interesse der Handwerkskammer und Industrie- 
und Handelskammer zu Köln reagiert, sodass diese zusätzlich am zwei ten Tag der 
Zukunftswerkstatt teilgenommen haben. 
 
Neben dem Zukunftsbild und den Handlungsfeldern wurden erste Maßnahmen 
herausgearbeitet. Diese wurden durch die Projektgruppe im Nachgang weiter 
geschärft.  
Eindeutige Indikatoren zur Erfolgsmessung wurden nicht erarbeitet. 
 
 
Die relevanten Akteur*innen aus der Kölner Schullandschaft sollen ihre  
Bedürfnisse im Plan wiederfinden, diesen mittragen und an der 
erfolgreichen Umsetzung des Schulentwicklungsplans mitwirken 
 
Wie oben beschrieben, haben die relevant en Akteur*innen aus der Kölner 
Schullandschaft an der Erarbeitung des Zukunftsbildes, der Handlungsfelder sowie der 
zugehörigen Maßnahmen aktiv mitgewirkt. Auf diese Weise konnten sie sicherstellen, 
dass sich ihre Bedürfnisse im Plan wiederfinden. In der zweitägigen Zukunftswerkstatt 
ist ein Prototyp entstanden, den alle Teilnehmenden mittragen. 
 
Zu diesem Prototypen konnten weitere relevante Akteur*innen sowie die interessierte 
Fachöffentlichkeit während einer Online -Beteiligung im Mai 2023 auf dem 
Beteiligungsportal www.meinungfuer.koeln Feedback geben (siehe auch 
https://meinungfuer.koeln/zukunft-koelner-berufskollegs). 
 
Wichtig war der Projektgruppe, nach der vor allem fachlich geprägten zweitägigen  
Zukunftswerkstatt und während der Feedbackphase zum Prototypen, ganz bewusst 
die Perspektive der Berufsschüler*innen aktiv einzuholen. Dazu hat sie ebenfalls im 
Mai 2023 zwei Formate durchgeführt: 
 
1. Einen Workshop mit Schüler*innenvertretungen der Berufskollegs 
2. Ein Modul im Rahmen der Online-Beteiligung „Zukunft der Kölner Berufskollegs 
aus Sicht junger Menschen“

9 
 
Die Ergebnisse der beiden genannten Beteiligungsformate für Schüler*innen der 
Berufskollegs sind auf dem Beteiligungsportal veröffentlicht (siehe 
https://meinungfuer.koeln/sites/default/files/files/zukunft-der-kolner-berufskollegs-
workshop-mit-schulervertreterinnen-aus-berufskollegs.pdf bzw. 
https://meinungfuer.koeln/sites/default/files/files/240119_auswertung-
offentlichkeitsbeteiligung-berufskollegs_bfrei.pdf, S. 72-74). 
 
Hinsichtlich der Mitwirkung an der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen befindet sich 
die Projektgruppe in weiteren Gesprächen mit den relevanten Akteur*innen. 
 
 
Erarbeitung des Schulentwicklungsplans der Kölner Berufskollegs als 
offener und transparenter Prozess 
 
Mit der Durchführung der zweitägigen Zukunftswerkstatt, an welcher die relevanten 
Akteur*innen aus der Berufskolleglandschaft teilgenommen haben, ist ein festes 
Netzwerk von Multiplikator*innen entstanden, welches über den weiteren Verla uf 
fortlaufend informiert wird. Die Multiplikator*innen  tragen die notwendigen 
Informationen zudem weiter in ihre Netzwerke. 
 
Dadurch, dass die Mitglieder dieses Netzwerks über zwei Tage intensiv miteinander 
gearbeitet haben, ihre Positionen selbst miteinander aushandeln mussten, und einen 
Prototypen für ein Zukunftsbild, Handlungsfelder und Maßnahmen gemeinsam 
erarbeitet haben, ist Vertrauen zueinander entstanden. Dies ist ein großer Vorteil für 
die weitere Erarbeitung der Schulentwicklungsplanung für die Kölner Berufskollegs.

10 
 
Schlussfolgerungen 
 
Im Anschluss an die Öffentlichkeitsbeteiligung fand eine Retrospektive zum Verfahren 
statt. Dazu hat die Projektgruppe den Prozess kritisch geprüft sowie gemeinsam 
beurteilt, inwiefern die einzelnen Methoden und Formate zur Zielerreichung 
beigetragen haben und inwiefern die vorab bestimmten Zielgruppen erreicht werden 
konnten. Außerdem hat die P rojektgruppe weitere „Lessons Learned“ 
zusammengetragen. 
 
Nutzen der Methoden 
 
Die gemeinsame Erarbeitung de s Prototypen für ein Zukunftsbild, Handlungsfelder 
und Maßnahmen mit allen relevanten Akteur*innen in einer zweitägigen 
Zukunftswerkstatt wird durch weg positiv bewertet. So konnten von Beginn an alle 
wichtigen Akteur*innen erreicht und mitgenommen werden. Zudem konnte diesen der 
Prozess für die Erarbeitung der Schulentwicklungsplanung für die Kölner Berufskollegs 
transparent vermittelt werden. Darüber  hinaus haben die Akteur*innen ein Netzwerk 
für zukünftige Aktivitäten gewonnen, in welchem sie weiter vertrauensvoll 
zusammenarbeiten können. Schließlich fungieren die Teilnehmenden der 
Zukunftswerkstatt im Prozess weiter als wichtige Multiplikator*innen.  
 
Auch die anschließende Online -Beteiligung beurteilt die Projektgruppe als 
grundsätzlich zielführend. Eine Online-Beteiligung zeichnet vor allem aus, dass sie mit 
relativ geringem Ressourcenaufwand umgesetzt werden kann und eine hohe Anzahl 
an Personen erreicht werden kann. Interessierte haben die Möglichkeit, sich zeit- und 
ortsunabhängig zu beteiligen.  
Positiv zu bewerten ist, dass mit der Online -Beteiligung viele Interessierte erreicht 
werden konnten. Viele neue Erkenntnisse für die weitere Arbeit hat die Projektgruppe 
allerdings nicht gewinnen können. 
Die Online -Beteiligung sollte vor allem Fachexpert*innen ermöglichen, d ie bereits 
gestellten Überlegungen aus der Zukunftswerkstatt zu überprüfen und zu ergänzen. 
Daher kann es auch eine Erkenntnis aus den Rückmeldungen der Online-Beteiligung 
sein, dass die Überlegungen und der Prototyp aus der Zukunftswerkstatt, an de nen 
bereits viele unterschiedliche Perspektiven aus der Kölner Berufskolleglandschaft 
gearbeitet haben, bereits umfassend und breit tragbar sind.  
 
Zufrieden ist die Projektgruppe zudem mit der Entscheidung, im laufenden Prozess 
zusätzlich ein Beteiligungsformat für die Zielgruppe Schüler*innen an Berufskollegs 
durchgeführt zu haben. Daraus konnte die Projektgruppe wichtige Erkenntnisse, nicht 
allein für die weitere Erarbeitung der  Schulentwicklungsplanung für die Kölner 
Berufskollegs, sondern auch hinsichtlich der Partizipation von Berufsschüler*innen, 
ziehen.  
 
Das innovative und zielgruppengerechte Format erlangt über den unmittelbaren 
Erkenntnisgewinn für die Schulentwicklungspl anung hinaus eine grundsätzliche 
Bedeutung für das Bestreben nach strukturell angelegter Beteiligung von 
andressierten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Köln. Auch aus Sicht 
der teilnehmenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen stellt frühzei tige und 
regelmäßige Zielgruppen - und somit Expert*innenbeteiligung einen wichtigen 
Gelingensfaktor in der Bildungsplanung vor Ort dar. Dies betrifft zum einen die

11 
 
Beteiligung in übergeordneten Planungsprozessen. Zum anderen und im besonderen 
Maße auch in Schule verankerte Beteiligungsformate in Bezug auf räumliche und 
inhaltlich-konzeptionelle Aspekte von Schule. Auch die Frage nach konkreten 
Beteiligungsmöglichkeiten in den Berufskollegs war naturgemäß ein wichtiger Aspekt 
für die entsandten Schüler*innenvertretungen im Rahmen des Workshops. 
 
 
Kommunikation 
 
Mit den gewählten Kommunikationsmaßnahmen (vgl. Abbildung 1: Der 
Beteiligungsprozess, S. 5) konnten die relevanten Zielgruppen erreicht werden.  
In Richtung Teilnehmende der zweitägigen Zukunftswerkstatt hätte gleichzeitig noch 
klarer kommuniziert werden können, dass diese nach Möglichkeit Verantwortung für 
die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen tragen sollen. Hierbei hätte sicher eine 
Vereinbarung bzw. Selbstverpflichtung direkt zu Beginn des Prozesses geholfen. 
 
Zudem hätten die Teilnehmenden aus der zweitägigen Zukunftswerkstatt noch stärker 
dafür gewonnen werden können, in ihre Netzwerke zu kommunizieren und diese zur 
Online-Beteiligung zu aktivieren. 
 
 
Fazit 
 
Das gemeinsame Erarbeiten eines Zukunftsbilds, Handlungsfeldern und Maßnahmen 
mit relevanten Akteur*innen aus der Berufskolleglandschaft in einer zweitägigen 
Zukunftswerkstatt war erfolgreich und bringt einen nachhaltigen Nutzen für den 
weiteren Prozess.  
 
Die Zielgruppe der Berufskollegschüler*innen ist durch ein eigenes Format einbezogen 
worden. Während die Zukunftsw erkstatt fachlich anspruchsvoll  und primär für 
Fachleute gedacht war , konnten die jungen Menschen in einem eigenen 
Workshopformat Rückmeldung an die Verwaltung geben. 
 
Die Online-Beteiligung war vor allem interessant für eine Fachöffentlichkeit . Das 
Thema Zukunft der Kölner Berufskollegs ist vorwiegend für die Zielgruppen, die aktuell 
an einem Berufskolleg lernen und arbeiten, oder dies in absehbarer Zukunft vorhaben, 
relevant. Zudem ist d as Thema für die Zielgruppen interessant, die in ihrer Arbeit 
Berührungspunkte zu Berufskollegs haben.  Die Teilnahme an der  Online-Beteiligung 
war anspruchsvoll. Sie bestand aus mehreren Modulen. Vor allem zur Beteiligung auf 
Ebene der Handlungsfelder und Maßnahmen, wurden auf dem Beteiligungsportal 
Informationen zu den bereits erarbeiteten Maßnahmen z ur Verfügung gestellt, die 
insbesondere für die genannten Zielgruppen mit Berührungspunkten zum Berufskolleg 
von Interesse waren. Hier kon nte spezifisch Rückmeldung gegeben werden. Zum 
Modul Zukunftsbild und Leitziele konnten sowohl die genannten Zielgruppen als auch 
weitere am Thema Interessierte, relativ niedrigschwellig, d.  h. ohne oder mit wenig 
Fachkenntnissen, eine Rückmeldung geben. Ggf. sollte für zukünftige ähnliche 
Projekte ein alternatives Format angeboten werden bzw. eine Online-Beteiligung nach 
Möglichkeit niedrigschwelliger ausgestaltet werden.

12 
 
Die beteiligten Akteur*innen aus der zweitägigen Zukunftswerkstatt hätten durch die  
Projektgruppe noch stärker in die Verantwortung genommen werden können, 
Rückmeldungen aus ihren Netzwerken einzubringen bzw. die eigenen Netzwerke für 
die Beteiligung zu gewinnen. 
Die Herausforderung im weiteren Prozess wird nun sein, die beteiligten Akteur*innen 
weiter zu gewinnen, als Unterstützer*innen bzw. Verantwortliche bei der Umsetzung 
einzelner Maßnahmen.  
 
Auch f ür zukünftige Planungsprozesse im Bereich Schule und B ildung spiel t die 
systematische Beteiligung aller wichtigen Akteur*innen und g gf. auch der breiten 
Öffentlichkeit eine wichtige Rolle. Es ist aber unbedingt von Anfang an 
Planungssicherheit herzustellen, wie mit den Ergebnissen aus diesen 
Beteiligungsprozessen umgegangen wird. Zudem sind passend zum Prozess die 
genauen Rahmenbedingungen und notwendige Ressourcen vorab zu klären.

13 
 
Ausblick 
 
Die Stabstelle Integrierte Jugendhilfe - und Schulentwicklungsplanung  befindet sich 
aktuell mit den beteiligten Dienststellen  in der Prüfung, welche der identifizierten 
Maßnahmen schnell und unkompliziert umgesetzt werden können.  
 
Die Projektgruppe  wird alle wichtigen Akteur*innen aus dem Verfahren der 
Öffentlichkeitsbeteiligung über den weiteren Verlauf informieren.  
 
Im Sinne verbindlicher Rückmeldung bedarf es insbesondere einer 
zielgruppengerechten Information für die im Prozess beteiligten 
Schüler*innenvertretungen.

Anlage 0 -Begründung Dringlichkeit

728 Zeichen

Begründung der Dringlichkeit 
 
Die Verwaltung beabsichtigt, zeitnah in einem zweiten (und weiteren) Teil(en) einer 
Schulentwicklungsplanung für die städtischen Berufskollegs Maßnahmenideen weiter 
zu qualifizieren, zu priorisieren und bei gesicherter Finanzierung und personeller 
Ausstattung bedarfsgerecht umzusetzen. 
Mit einer Verschiebung in der Beratungskette würde die Legitimation für die 
Fortführung des Dialogs erst später vorliegen. Die weiteren Verfahrensschritte 
würden sich entsprechend verschieben. 
Die Verwaltung empfiehlt die Beratung in der Sitzung des Ausschusses für Schule 
und Bildung am 28.10.2024, um den Prozess zur Schulentwicklungsplanung der 
Berufskollegs schnellstmöglich fortführen zu können.

Beschlussvorlage Rat

4970 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/IV/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 2207/2024 
Freigabedatum 
17.10.2024  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
17 "Ausbildungs-Universitäten" für die Fachkräfte von morgen - Leitbild, 
Handlungsfelder und Maßnahmenideen für die Berufskolleglandschaft Köln 2035 - 
Schulentwicklungsplanung für die städtischen Berufskollegs Teil 1  
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Der Rat der Stadt Köln 
1. beschließt, die in einem ausführlichen Beteiligungsprozess entwickelten Ergebnisse zu 
Leitbild, Handlungsfeldern und Maßnahmenideen als grundlegende Orientierung einer 
bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Kölner Berufskolleglandschaft. Die Stellung-
nahme der städtischen Berufskollegs findet dabei Berücksichtigung. 
2. beauftragt die Verwaltung, die Maßnahmenideen in einem zweiten Schritt weiter zu qua-
lifizieren, zu priorisieren sowie konkrete Maßnahmen bei gesicherter Finanzierung und 
personeller Ausstattung abzuleiten. Diese Maßnahmenplanung soll in eine Schulent-
wicklungsplanung für die städtischen Berufskollegs Teil 2 münden und im ersten Halb-
jahr 2025 in die politischen Gremien eingebracht werden. 
3. beauftragt die Verwaltung, wenn sinnvoll und möglich weiterhin Beteiligungsformate für 
die notwendige kontinuierliche Schulentwicklungsplanung der städtischen Berufskollegs 
im Dialog zu realisieren. 
4. begrüßt die Idee, dass im Ausschuss Schule und Weiterbildung mindestens jährlich der 
aktuelle Sachstand der Umsetzung im Rahmen der Schulentwicklungsplanung für die 
städtischen Berufskollegs erörtert wird und der Ausschuss Schule und Weiterbildung 
hierzu in einem Berufskolleg tagt. 
 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 28.10.2024 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 04.11.2024 
Finanzausschuss 12.11.2024 
Rat 14.11.2024

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
 
Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen feiern in 2024 ihr 25-jähriges Bestehen. Die Berufskollegs 
bedienen die Schnittstelle zwischen Schule und Beruf. Sie wirken genau dort, wo die dringend 
benötigten Fachkräfte von morgen – wie etwa Erzieher*innen, Köch*innen, Tischler*innen oder 
Fachinformatiker*innen – ausgebildet werden. In einem Workshop mit Schülervertreter*innen 
städtischer Berufskollegs in 2023 betitelte eine Schülerin Berufskollegs – teils als Gegenwarts-
, teils als Zukunftsbeschreibung – als „Ausbildungs-Universitäten“ und unterstrich damit den 
gleichen Stellenwert beruflicher und akademischer Bildung. 
 
In Köln sind insgesamt 17 städtische Berufskollegs (zuzüglich Berufskollegs in nicht-städtischer 
Trägerschaft) mit aktuell rund 35.000 Schüler*innen elementarer Bestandteil der Schul - und 
Bildungslandschaft (vergleiche auch Session 2036/2024 „Monitoring Berufskollegs - Zahlen, 
Daten, Fakten zu Berufskollegs in Köln“). 
 
Mit dem vorliegenden ersten Teil einer aktualisierten Schulentwicklungsplanung für die städti-
schen Berufskollegs wird ein Zukunftsbild der Berufskolleglandschaft 2035 gezeichnet. In einem 
differenzierten, rund zweijährigen Beteiligungsprozess wurden mit einer Vielzahl an Akteuren 
ein Leitbild, Handlungsfelder und Maßnahmenideen erörtert und entwickelt, die als Zielperspek-
tive bedarfsgerechter Weiterentwicklungen dienen sollen (siehe Anlage 1). Auf der Grundlage 
dieses roten Fadens beabsichtigt die Verwaltung, zeitnah in einem zweiten (und weiteren) 
Teil(en) einer Schulentwicklungsplanung für die städtischen Berufskollegs Maßnahmenideen 
weiter zu qualifizieren, zu priorisieren und bei gesicherter Finanzierung und personeller Aus-
stattung bedarfsgerecht umzusetzen. Um das Erfordernis einer kontinuierlichen Planung und 
Diskussion erforderlicher Maßnahmen Rechnung zu tragen, schlägt die Verwaltung vor, den 
Ausschuss Schule und Weiterbildung mindestens einmal jährlich mit den Belangen der städti-
schen Berufskollegs zu befassen und hierbei in Erwägung zu ziehen, jährlich eine Ausschuss-
Sitzung in einem Berufskolleg abzuhalten. 
 
Die städtischen Berufskollegs wurden im Vorfeld auf der Grundlage einer Entwurfsfassung des 
vorliegenden Planungsberichtes um eine Stellungnahme gebeten (siehe Anlage 2). 
 
Darüber hinaus wurde mit dem Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung ein Abschlussbericht zur Sys-
tematischen Öffentlichkeitsbeteiligung erstellt (siehe Anlage 3). Darin wird speziell die metho-
dische Herangehensweise dieses partizipativen Prozesses beleuchtet.  
 
Anlagen  
Anlage 0 Begründung der Dringlichkeit 
Anlage 1 Schulentwicklungsplanung Berufskollegs Teil 1

3 
Anlage 2 Stellungnahme Schulleitungs-AG BKs 
Anlage 3 Abschlussbericht Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung: Zukunft  
der Kölner Berufskollegs 
Anlage 4 Auswertung Öffentlichkeitsbeteiligung Berufskollegs 
(Die Anlagen 2-4 können im Ratsinformationssystem der Stadt Köln eigesehen werden).

Beratungsverlauf (4)

28.10.2024 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 6.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
02.12.2024 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 7.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
09.12.2024 Finanzausschuss
TOP 10.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
12.12.2024 Rat
TOP 10.25 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2207/2024
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
17.10.2024
Erstellt
16.07.2024 07:49