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0820/2023

Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der FDP-Fraktion: Heizkosten in städtischen Museen

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 08.03.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 14.03.2023, TOP 10.6

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Anlage 1 schriftliche Anfrage FDP Fraktion AN_1792_2022

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4331 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII 
 
Vorlagen-Nummer 08.03.2023 
 0820/2023 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 14.03.2023 
 
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der FDP-Fraktion: Heizkosten in städtischen 
Museen (AN/1792/2022) 
Die FDP-Fraktion bittet um die Beantwortung folgender Fragen: 
 
1. Wie hoch waren die Energie- und Heizkosten für die städtischen Museen in den 
Abrechnungsperioden der letzten zwei Jahre? Wir bitten um Aufschlüsselung 
für die einzelnen Häuser. 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Die Aufschlüsselung der Fernwärme- und Stromkosten ist nachfolgender Tabelle zu entneh-
men: 
 
Fernwärme- 
kosten 
ML/Phil     
€/a 
MAKK     
€/a 
MOK       
€/a 
KSM        
€/a 
KAN        
€/a 
WRM       
€/a 
RGM       
€/a 
2020 593.634    110.794    83.671    44.653    160.148    97.092    109.124    
2021 611.532    117.164    76.542    48.465    225.912    109.352    116.517    
                
Stromkosten               
2020 1.281.300    120.330    122.242    15.735    763.214    347.471    182.335    
2021 1.214.916    110.292    127.224    13.185    728.250    362.754    163.874    
 
ML/Phil Museum Ludwig und Philharmonie 
    MAKK Museum für Angewandte Kunst 
    MOK Museum für Ostasiatische Kunst 
    
KSM 
Kölnisches Stadtmuse-
um 
     
KAN 
Kulturzentrum am Neumarkt (Rautenstrauch-Joest-
Museum und Museum Schnütgen) 
 
WRM 
Wallraf-Richartz-
Museum 
     RGM Römisch-Germanisches Museum 
     
2. Inwieweit liegen inzwischen schon Aussagen der Versorger über die zu erwar-
tende Steigerung der Energie- und Heizkosten für die aktuelle Abrechnungsperi-
ode vor?

2 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Für die aktuelle Abrechnungsperiode, also das Jahr 2022, ist unter der Voraussetzung, dass 
der Energieverbrauch in gleicher Höhe wie 2021 liegt, mit folgenden Energiekostenänderun-
gen zu rechnen: 
 
Strom: Aufgrund des bestehenden Stromliefervertrages und der seit Juli 2022 entfallenen 
EEG-Umlage kann davon ausgegangen werden, dass die Stromkosten auf dem Niveau von 
2021 bleiben.  
Fernwärme: Im Bereich der Fernwärme ist aufgrund der Preissteigerungen vom 01.04.2022 
und 01.10.2022 von einer mittleren Preissteigerung von 2021 auf 2022 von ca. 75% auszuge-
hen. 
 
3. Inwieweit ist in den Finanzplänen der Museen Vorsorge für die zu erwartenden 
Steigerungen geschaffen worden? 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Bei der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (26) liegen noch keine Mitteilungen über die zu er-
wartenden Steigerungen sowie über eine Anpassung der Abschläge an die RheinEnergie AG 
vor. 
 
Von 26 wurden im Rahmen der HPL-Anmeldung 2022 für die Museen (4511-4518) stetige 
Erhöhungen von rd. 3-5% für die Jahre 2022 und 2023 bis 2025 vorgesehen (2026 und 2027 
bleiben auf dem Niveau von 2025). 
4510 – WRM hat Steigerungen aufgrund des Ukraine-Krieges berücksichtigt (siehe Wirt-
schaftsplan 2022). 
4520 – NS-Dokumentationszentrum ist in gemieteten Räumlichkeiten; hier steigen die Miet-
kosten an. 
4523 – KMB ist auch in gemieteten Räumen; hier bleiben die Mietkosten unverändert. 
 
 
4. Inwieweit ist sichergestellt, dass die absehbaren Kostensteigerungen nicht zu 
Einschränkungen der Ausstellungsplanung oder anderer inhaltlicher Arbeit der 
Museen führen? 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
siehe Antwort zu Frage 3. Eine Einschätzung der Auswirkung der zunächst gestiegenen, zwi-
schenzeitlich stark fluktuierenden (Heiz-)Energiepreise auf die mitunter langjährig geplante 
Ausstellungstätigkeit der Museen wird sich erst nach dem Abrechnungswinter 2022/23 abge-
ben lassen. Sonderausstellungen müssen i.d.R. lange im Voraus geplant werden, um z.B. 
Leihverkehr, Transport und Versicherungen zu regeln. Aktuell anstehende Sonderausstellun-
gen sind daher überwiegend vor den gestiegenen Energiekosten und unabhängig davon kon-
zipiert worden. 
 
5. Wie schätzt die Verwaltung die Situation für weitere städtische Kultureinrichtun-
gen ein? 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Sämtliche Kultureinrichtungen sind bemüht, steigende, im Haushalt 2023/2024 nicht abgebil-
dete Kosten infolge von Energiepreiserhöhungen ohne Einschränkung des inhaltlichen Ange-
bots innerbetrieblich zu kompensieren bzw. über Energieeinsparmaßnahmen Kostensteige-
rungen weitestgehend vorzubeugen. 
 
 
 
Gez. Charles

Anlage 1 schriftliche Anfrage FDP Fraktion AN_1792_2022

2192 Zeichen

www.FDP-Koeln.de 
 
An die Oberbürgermeisterin 
Frau Henriette Reker 
 
An die Vorsitzende  
des Ausschusses Kunst und Kultur 
Frau Elfi Scho-Antwerpes 
 
 
 
Rathaus · 50667 Köln 
Fon 0221. 221-23830 
Fax 0221. 221-23833 
fdp-fraktion@stadt-koeln.de 
www.fdp-koeln.de 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin:  
AN/1792/2022 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Kunst und Kultur 25.10.2022 
 
Heizkosten in städtischen Museen 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrte Frau Vorsitzende, 
 
die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie darum, folgende Anfrage auf die Tagesord-
nung der kommenden Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 25. Oktober 2022 zu 
setzen. 
 
Die Steigerung der Energiekosten ist eines der beherrschenden Themen gesellschaftlicher 
Debatten. Die Kostenentwicklung betrifft selbstverständlich auch städtische Kulturinstitutio-
nen. Der aktuelle Haushaltsentwurf bildet diese Herausforderung allerdings nicht erkennbar 
ab. Um hier ein exemplarisches Bild zu gewinnen, konzentriert diese Anfrage sich auf die 
städtischen Museen, auch wenn das Problem viele weitere städtische Einrichtungen betrifft. 
 
Vor diesem Hintergrund bittet die FDP-Fraktion um die Beantwortung folgender Fragen: 
 
1. Wie hoch waren die Energie- und Heizkosten für die städtischen Museen in den Abrech-
nungsperioden der letzten zwei Jahre? Wir bitten um Aufschlüsselung für die einzelnen Häu-
ser. 
 
2. Inwieweit liegen inzwischen schon Aussagen der Versorger über die zu erwartende Stei-
gerung der Energie- und Heizkosten für die aktuelle Abrechnungsperiode vor?  
 
3. Inwieweit ist in den Finanzplänen der Museen Vorsorge für die zu erwartenden Steigerun-
gen geschaffen worden? 
 
4. Inwieweit ist sichergestellt, dass die absehbaren Kostensteigerungen nicht zu Einschrän-
kungen der Ausstellungsplanung oder anderer inhaltlicher Arbeit der Museen führt? 
 
5. Wie schätzt die Verwaltung die Situation für weitere städtische Kultureinrichtungen ein? 
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

- 2 - 
www.FDP-Koeln.de 
 
 
Gez. Ulrich Breite   Lorenz Deutsch 
Fraktionsgeschäftsführer  Kulturpolitischer Sprecher

Beratungsverlauf (1)

14.03.2023 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 10.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0820/2023
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
08.03.2023
Erstellt
03.03.2023 11:42