Rückschnitt von Sträuchern, Hecken und Bäumen
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates AN/0998/2018 vom 18.06.2018
Stand: Am 24.09.2018 in der Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) ungeändert beschlossen.
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Antrag der CDU-Fraktion, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Herr Müller/Die Linke, Herr Kremers/FWK und Herr Kaspar/FDP
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CDU-Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Lothar Müller / Die Linke Gerd Kaspar/ FDP Rolf Kremers / FWK in der Bezirksvertretung Lindenthal Klettenberg Sülz Lindenthal Braunsfeld Müngersdorf Junkersdorf Marsdorf Weiden Lövenich Widdersdorf An die Bezirksbürgermeisterin Köln, den 15.6.2018 Helga Blömer-Frerker An die Oberbürgermeisterin Henriette Reker Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal, am 2. Juli 2018 zu setzen: Antrag: Rückschnitt von Sträuchern, Hecken und Bäumen Die Verwaltung wird aufgefordert, den Rückschnitt von Gehölzen, wie Hecken, Büschen und Bäumen in Zukunft behutsamer durchzuführen bzw. durchführen zu lassen und sicherzustellen, dass kein Kahlschlag erfolgt. Begründung Von Umweltschutzgruppen wie dem BUND, von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie von Seiten des Naturschutzwarts werden immer wieder Kahlschlagaktionen im Grün von Plätzen, an Straßenrändern in Parks und im Grüngürtel moniert: Rückschnitte „auf Stock“ bis hin zur Beschädigung von Wurzeln und vollständigen Rodungen von Gebüsch und Hecken. Bereits 2016 hatte die CDU-Fraktion in einer Anfrage den übermäßigen Rückschnitt von Sträuchern und Gehölzen bis hin zum Abholzen von Bäumen im Hans-Groß-Park moniert. Der Park war im Frühjahr geradezu verunstaltet worden, die breitflächig abgeholzten Sträucher und Bäume fehlten den Vögeln zum Nestbau, Tieren generell als Lebensraum. In 2017 kam es erneut zu einem drastischen, einem vollkommen übermäßigen Rückschnitt in Deckstein, der nicht nur der Bezirksvertretung nicht hinnehmbar erscheint, sondern auch im Bericht des Naturschutzwartes Herrn Joeken beanstandet wird: „Im November entdeckte ich bei der Einbiegung in die Militärringstraße, dass man dort Sträucher; Baumaufwuchs etc an den links von der Gleuelerstr. sich befindenden Kleingärten radikal entfernt hat. Hier stelle ich nochmals wie auch in meinem Nawa Bericht 2016 die Frage: Es müsste doch möglich sein, die Grünpflege behutsam durchführen zu können. (…) Mit der Beseitigung sämtlicher Sträucher und Hecken nimmt man ja auch die Brutmöglichkeiten der freibrütenden Vogelarten. Man braucht sich nicht zu wundern, wenn man bald Amsel, Fitis, Mönchsgrasmücke etc nicht mehr singen hört bzw. zu Gesicht bekommt.“ Der Lebensraum von Flora und Fauna und die Mitgliedschaft der Stadt Köln im Bündnis der Kommunen für biologische Vielfalt verlangen einen anderen Umgang mit Gehölzen, Büschen und Hecken. Marliese Berthmann Claudia Pinl Gerd Kaspar Lothar Müller Rolf Kremers -
Sachstandsbericht BV
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Dezernat, Dienststelle VIII/67 Vorlagen-Nummer AN/0998/2018 Stand: 07.05.2024 Sachstandsbericht Rückschnitt von Sträuchern, Hecken und Bäumen Antrag der CDU-Fraktion, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Herr Müller/Linke, Herr Kremers/FWK und Herr Kaspar/FDP Beschluss: Die Verwaltung wird aufgefordert, den Rückschnitt von Gehölzen, wie Hecken, Büschen und Bäu- men in Zukunft behutsamer durchzuführen bzw. durchführen zu lassen und sicherzustellen, dass kein Kahlschlag erfolgt. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Dieser Beschluss aus dem Jahr 2018 wurde umgesetzt. Der Sachstand erfolgt im Rahmen der Einführung des digitalen Beschlusscontrollings. Die Stadt Köln ist sich der Bedeutung einer nachhaltigen Grünpflege und einer hohen Bio- diversität bewusst und hat sich entsprechend im Mai 2017 dem Bündnis "Kommunen für biolo- gische Vielfalt e. V." angeschlossen. Zudem wurde der Stadt Köln in 2019 das Label „Stadt- Grün naturnah“ verliehen, welches vorbildliches Engagement in Bezug auf den Erhalt und die Förderung der Artenvielfalt auszeichnet. In diesem Zusammenhang sollen etwa zehn Prozent der Wiesenflächen im Stadtgebiet zu „Artenreichen Wiesen“ umgewandelt werden. Auch sollen 20 Prozent der Gehölze und Strauchflächen in Grünanlagen einer naturnahen Entwicklung zugefügt werden. Eine solche naturnahe Pflege ist jedoch nicht überall möglich. Gerade im Bereich des Verkehrsbegleit- grüns sind teils umfangreichere Pflege- und Schnittmaßnahmen notwendig, um die Verkehrs- sicherheit auf den Gehwegen und Fahrbahnbereichen sicher zu stellen. Hierzu ist die Stadt Köln rechtlich verpflichtet. Die Rückschnittmaßnahmen der Gehölzflächen erfolgen immer Abschnittsweise, sodass den Insekten und Vögeln auch in den folgenden Jahren ein Lebensraum geboten werden kann. Wenn bereits die beschnittenen Sträucher wieder gut ausgetrieben haben, erfolgt der weitere Rückschnitt anderer Gehölzflächen. 2
Beratungsverlauf
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24.09.2018
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 8.1.15, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen
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