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2009/0004

Evaluation der Schulsozialarbeit 2006 - 2008

Magistratsvorlage 17.12.2008

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3
Evaluation der Schulsozialarbeit
Dokumentation des Jugendhilfeplanungsprojektes
2006 - 2008 der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bericht
Prof. Dr. Frank Nieslony
Prof. Dr. Johannes Stehr
Anhang
Markus Emanuel

4
Herausgeberin | Kontakt
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sozialverwaltung
Sozial- und Jugendhilfeplanung 
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt
Telefon (0 61 51) 13 – 21 68
Telefax (0 61 51) 13 – 34 74
E-Mail markus.emanuel@darmstadt.de
Internet www.darmstadt.de

5
Vorwort
Ich freue mich sehr, Ihnen mit diesem Bericht die Ergebnisse des Jugendhilfeplanungsprozesses zur Evaluation der 
Schulsozialarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt vorlegen zu können. Durchgeführt wurde dieses Projekt von 
den Professoren Herr Dr. Frank Nieslony und Herr Dr. Johannes Stehr der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt 
in enger Kooperation mit der kommunalen Sozial- und Jugendhilfeplanung. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt legt seit jeher großen Wert darauf, die kommunale Verantwortung für die 
Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung junger Menschen ernst zu nehmen und Benachteiligungen 
zu vermeiden und abzubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine bedarfsgerechte und ausdifferenzierte 
Angebotsstruktur in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe vor Ort 
Voraussetzung. 
In Zeiten von Individualisierung und Pluralisierung von Lebensverläufen wird eine gelingende Bildungsbiografie 
zum Schlüssel für eine eigenverantwortliche Lebensgestaltung. Schule als Institution und Ort für Bildung kommt 
in diesem Prozess eine besondere Bedeutung zu. Um den hohen Anforderungen an Schule in den Bereichen 
Integration und Qualifikation gerecht zu werden, ist eine sozialräumlich orientierte Kooperation zu den Angeboten 
der Kinder- und Jugendhilfe auf Augenhöhe unverzichtbar. Nur als starkes Tandem lassen sich für unsere Kinder und 
Jugendlichen die besten Erfolge sichern.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt engagiert sich bereits seit Jahren in diesem Feld mit der Finanzierung von 
Angeboten zur Schulsozialarbeit an einzelnen Schulen. Der sozialpolitische Auftrag ist eindeutig. Wir wollen einen 
flächendeckenden Ausbau von Schulsozialarbeit mit einem sozialraumorientierten Ansatz. Kommunalpolitisches 
Ziel ist dabei die Verringerung von Armut und Ausgrenzung durch Herstellung von Bildungsgerechtigkeit und damit 
Chancengleichheit.
Die Ergebnisse der vorgelegten Evaluation sind die Grundlage für einen qualitativen Umbau und quantitativen 
Ausbau der Schulsozialarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Mein Dank gilt den beteiligten Schulen, den freien Träger, den Lehrkräften und den Fachkräften der Schulsozialarbeit, 
den Professoren sowie dem Staatlichen Schulamt, die dieses Projekt unterstützt und ermöglicht haben. 
Jochen Partsch
Stadtrat
Sozial- und Jugenddezernent

6
Ev. Fachhochschule Darmstadt
Prof. Dr. Frank Nieslony
Prof. Dr. Johannes Stehr
Evaluation der Schulsozialarbeit
in Darmstadt
Darmstadt, 31. Januar 2008

7
Vorwort
Kommunale Bil dungslandschaften entfalten sich zunehmend zu einem Struk tur merk mal moderner Städte. Hier strebt 
ein zeitgemäßer Bildungsbegriff nach In tegration formeller und nicht-formeller Bildung in Kooperation der beteiligten 
Erzie hungsfelder Ju gend hilfe und Schule. Eine gelingende Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe ist dabei 
die Voraussetzung zur Gestaltung dieser neuen bildungspolitischen Entwick lungen. Denn Bildung ist mehr als 
Schule, und Schule ist mehr als Unterricht  –  etwa so, wie Soziale Ar beit sich nicht auf Jugendar beit und Betreu ung 
reduzieren lässt. Die fachliche Dis kussion bemüht sich hier um die Neuori entierung der beteiligten Organi sationen 
zugunsten einer fortschrittlichen Integration der Sozial- und Bildungssysteme. 
In Darmstadt wird dieser Entwicklung durch die organisatorischen Annä he run gen der für Kinder und Jugendlichen 
so bedeutenden Erziehungs felder seit ge raumer Zeit ent sprochen. Viele Vorstellungen engagierter Bil dungs- und 
So zial politiker, große An strengungen der freien Verbände der Wohlfahrtspflege und zahlreiche Aktivitäten der 
Sozialverwaltung erreichen mittlerweile auf der Grundlage der sozialplanerischen Gestaltung eine bunte Vielfalt 
der Koope ra tion zwischen Ju gendhilfe und Schule. Die sozialpädagogische Arbeit an Schu len (z.B. Betreu ende 
Grundschulen) und die Schulso zialarbeit an unter schiedli chen Schulfor men (z.B. Hauptschulen, Berufsschulen) 
ergän zen und bereichern so die bisher eher lernzielorientierten Einrichtungen um den Sozi alraum und den die Le-
benswelt ein beziehenden Alltag der Schülerinnen und Schüler. Damit ist der Gegenstandsbereich der vorliegenden 
Evaluation der Schulsozial arbeit in Darmstadt benannt. Die Realisierung dieser Er fahrungsräume kann aber nur 
auf der Grundlage einer gesi cherten interdis ziplinären Gestaltung von Schule in Kooperation mit der Ju gendhilfe 
verwirklicht werden, um für die Zukunft neue Bildungslandschaften kreieren zu können.
Die vorliegende Auswertung wurde durch zahlreiche Vorarbeiten beteiligter Personen in den zuständigen Gremien, 
den Verantwortlichen im Schulbereich und durch die Vorgaben der Sozialverwaltung, insbesondere durch die 
Mitarbeit des Pla nungsver antwortlichen Markus Emanuel, wesentlich erleichtert. Ihnen allen sei an dieser Stelle 
gedankt.
Frank Nieslony
Johannes Stehr

8
Inhaltsverzeichnis
Vorwort  ..............................................................................................................  7
Einleitung  ...........................................................................................................  9
TEIL I
Auftrag und Durchführung 1  .............................................................................. 12
1.1 Der Auftrag ............................................................................................. 12
1.2 Die Durchführung  .................................................................................... 13
Lebenswelt und Bildung2  .................................................................................. 15
Schulsozialarbeit in der „Bildungsgesellschaft“ 2.1  ........................................... 16
Schule und Lebenswelt 2.2  ........................................................................... 16
Konstituierende Bedingungen für eine gelingende2.3 
  Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule  ........................................... 18
TEIL II
Darstellung der Ergebnisse der Evaluation 3  ........................................................ 22
Methodische Hinweise 3.1  ............................................................................ 22
Ergebnisse der Befragung der Lehrkräfte 3.2  .................................................... 23
3.2.1 Der Bedarf an Schulsozialarbeit  ....................................................... 23
3.2.2 Die organisatorisch-strukturelle Einbindung von 
        Schulsozialarbeit  ............................................................................ 24
3.2.3 Kooperation von Schule und Schulsozialarbeit  ...................................  26
Ergebnisse der Befragung der Schulsozialarbeiter-/innen 3.3  ..............................  29
Zentrale Erkenntnisse aus den Befragungen 3.4  ...................................................... 30
Zusammenfassende Thesen 4  ............................................................................ 31
Empfehlungen 5  .............................................................................................. 33
5.1 Konsequenzen auf der Strukturebene  ......................................................... 33
5.2 Konsequenzen auf der Fachebene  ............................................................. 33
5.3 Konsequenzen auf der Kooperationsebene  .................................................. 33
TEIL III
Literaturverzeichnis  ............................................................................................. 36
Abbildungsverzeichnis  ......................................................................................... 37
ANHANG  ........................................................................................................... 38

9
„Das Verhältnis der Jugendämter zur Schule, die Abgrenzung ihrer 
sozialpädagogi schen Aufgabe von der Aufgabe der Schule ist bis heute 
ein höchst prekäres Kapitel. Die Tatsa che, daß man zwei so mächtige, in 
ihrem Wesen so bedeutsame pädagogi sche Systeme wie Jugendamt und 
Schule gesetzlich in keine andere Beziehung zu bringen vermocht hat, als 
indem man ihre Kompetenz abgrenzt, eine reine und ganz unfruchtbare 
Ordnungsaufgabe, zeigt ja, wieviel hier noch zu tun bleibt“
(Gertrud Bäumer 1931, in: Grossmann 1987, 82).
Einleitung
Mit der Vorlage der Ergebnisse internatio naler und nationaler Vergleichs studien (TIMMS, PISA, IGLU etc.) zu Beginn 
des neuen Jahrtausends ist das deutsche Bildungs wesen erneut in die Diskussion ge kommen. Die traditionelle 
Schulbil dung steht seit dem auf dem Prüfstand. Das hat ver schiedene Gründe. Vor dem Hintergrund globaler markt- 
und nationaler bil dungsökonomischer Inte ressen wird die Qualifikationsfunk tion der Schule verstärkt in den Vorder-
grund gestellt. Die gleichen Interessen lassen die Integrationsfunk tion von Schule zwangsläu fig in den Hintergrund 
treten. Fast be schämend ist die Er kenntnis der Abhän gigkeiten zwischen der sozialen Herkunft und dem Schuler-
folg junger Men schen in Deutschland. Das ehedem emanzipato rische Ziel der Schule, das auch Kindern aus sozial 
benachteiligten Bildungs schichten zumindest potenziell die Chance höhe rer Bildungsabschlüsse sichern sollte, wurde 
lange Zeit struk turell ver nachläs sigt.
Eine Neuorientierung hinsichtlich des Verhältnisses zwischen Jugendhilfe und Schule ist seitdem unübersehbar. 
Wichtige Voraussetzungen für eine Reform der Bezie hungen die ser bedeutenden Sozialisationsbereiche wurden in den 
letzten Jah ren zunehmend erkannt: Zum einen befindet sich das deutsche Schulwesen (inter-)national in einer Dis kus-
sion, die aus lern- und schulorgani satorischen Gründen viele Innovationen nötig macht. Zum anderen wurde der immer 
als nachrangig definierte Bereich der Jugend hilfe seiner reproduktiven Stellung zu Gunsten einer innovativen Funktion 
für die Schule enthoben. Man kann mit Bezug auf das professionelle Verständnis der mo der nen Jugendhilfe zu Recht 
formulieren: Sämtliche Hand lungsfelder der Erziehung be dürfen der fachlichen (Mit-)Gestaltung der Sozialen Arbeit.
Das gemeinsame Ziel von Jugendhilfe und Schule besteht mit Blick auf ge samtge sell schaftliche Erziehungserfordernisse 
in der Vermeidung von Aus schluss und in der För derung der Integrationsbedingungen junger Menschen. Vor diesem 
Hintergrund wird im Folgenden aus der Sicht der Ju gendhilfe davon ausge gangen, dass die Schule der Zukunft ohne 
Implementa tion anderer Be rufsdis ziplinen in ihre Organisation und ohne strukturelles und interdiszi plinäres Zu-
sammenwirken, die an sie heran ge tragenen Er wartungen nicht mehr er füllen kann. Eine moderne Schule kann heute 
nur multipro fessionell arbeiten, will sie erzie herische, qualifikatorische, fördernde und integrative Ansprü che glaubwür-
dig einlösen.
Auf der Grundlage zahlreicher gesellschaftlicher Veränderungen und neu ent stan dener Problemfelder müssen Jugendhilfe 
und Schule auf die ihnen anver  trauten Kinder, Ju gendlichen und Familien neu zugehen. In der Schule wird das nur 
über die Hand lungs felder der Jugend hilfe bzw. über veränderte Kooperati ons formen dieser beiden Erzie hungsfelder 
möglich sein. Die Qualität dieser Kooperation ist die Basis für die Schaf fung moderner Bildungslandschaften. Ihnen 
zugehörig werden sowohl regionale Bil dungssysteme wie kommunale Sozial pädagogische Dienstleistungszentren 
derzeit fachlich diskutiert. Dabei geht es längst nicht mehr allein um Schulentwicklung unter Einbeziehung der Jugend-
hilfe, sondern um „Fragen der Gestaltung kommunaler Ange botsstruktu ren von Bildung, Betreuung und Erziehung, die 
ein abgestimmtes System bilden sollen“.1 
Schulsozialarbeit nimmt hier eine wichtige Brückenfunktion ein. Von daher kann durchaus be hauptet werden, dass im 
Rahmen der Notwendigkeit interdisziplinä rer Zusam menarbeit die Schulsozialarbeit ein unverzichtbarer Bestandteil 
sys tem bezoge ner Koope ration ist.
Mit dieser grundlegenden Orientierung wird für die folgenden Ausführungen zugleich eine standortbezogene Perspektive 
1 MAYKUS 2007, S. 294.

10
aus der Sicht der modernen Ju gendhilfe gegeben. Diese wird in Teil I weiter ausformuliert. 
In Kapitel 1 werden zuerst der die sem Bericht zugrunde liegen de Auf trag und seine Durchführung wiedergegeben. In 
Kapitel 2 wird die Absicht verfolgt, auf jene struktu rellen Gegebenheiten hinzuweisen, die andere erzieherische Hand-
lungsformen erfor dern – die aber auch nach neuen Formen und Inhalten des Zusammenwir kens der Er ziehungsfelder 
Jugendhilfe und Schule ver lan gen. Es werden zudem konstituierende Erfordernisse formuliert, die fachpolitisch als 
fundamentale Voraussetzungen für eine förderliche Kooperation – letztlich für eine gelingende Schule gelten. Damit ist 
für diese Vorlage ein theoriegeleiteter Be zugsrahmen – skizzenhaft – hergestellt.
Im Teil II werden die dezidierten Ergebnisse der Umfrage sowohl der betei ligten Lehr kräfte in den Schulen wie auch der 
sozialpädagogischen Fachkräfte der Schulsozialar beit zum Fragenkomplex der Erhebung vorgestellt (Kapitel 3). Ka pitel 
4 argumentiert auf der Grundlage der vorangegangenen Ausführungen und stellt – basierend auf die sen Orientierungen 
– die Empfehlungen (Kapitel 5) zur Diskus sion. 
Der Teil III veranschaulicht in verschiedenen Verzeichnissen und Darstellungen die schon im Text formulierten Er -
kenntnisse aus der Evaluation. Sie werden schließlich durch weitere, sich im ANHANG befindende Infor mationen 
gestützt, um so ein reali tätsnahes Bild der Schulso zialarbeit in Darm stadt geben zu können.

11
TEIL I
1 Auftrag und Durchführung  ................................................................................. 12
1.1 Der Auftrag ............................................................................................. 12
1.2 Die Durchführung  .................................................................................... 13
2 Lebenswelt und Bildung  .................................................................................... 15
2.1 Schulsozialarbeit in der „Bildungsgesellschaft“ ............................................ 16
2.2 Schule und Lebenswelt  ............................................................................ 16
2.3 Konstituierende Bedingungen für eine gelingende 
Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule  ............................................ 18

12
1 Auftrag und Durchführung
1.1 Der Auftrag
Im Rahmen eines Honorarvertrags beauftragt der Magistrat der Wissen schafts stadt Darmstadt die Professoren Dr. 
Frank Nieslony und Dr. Johannes Stehr (Ev. Fachhoch schule Darmstadt) im Juni 2006 mit der Durchführung des Pro-
jekts „Wissenschaftliche Beratung und Durchführung einer Evaluation der Schulsozialarbeit in Darmstadt“.
Grundlage dieser Vereinbarung ist der Beschluss des Jugendhilfeausschus ses der Wis senschaftsstadt Darmstadt vom 17. 
November 2005, finanzielle Mittel „für die Evalua tion der Schulso zialarbeit (…) aus dem Etat der Jugendhilfeplanung 
be reit zu stellen“.2
Im Rahmen der „Vorbereitung und Durchführung der Evaluation“ stellen die An gehöri gen der bestehenden AG § 78 
SGB VIII bzw. die Mitglieder des Projekt teams (jetzt: „Koor dinierungsgruppe Jugendhilfe und Schule“) folgende Berei-
che in den Blickpunkt der Eva luation:
„Bestandsermittlung (Welche konkreten Angebote der Schulsozialarbeit gibt es?)	
Wirkungsanalyse (Welche Wirkung erzielen die Angebote?)	
Bedarfsermittlung (Welcher Bedarf besteht?)“	 3
Hierzu sollen die verschiedenen Zielgruppen (SchülerInnen, LehrerInnen, Ko operati onspartnerInnen und Eltern) befragt 
werden. Verbunden damit sind Leistungen, die vom Auftragnehmer im Rahmen des Projektes „nach erfolgter Beratung 
und Präzisie rung“4 u.a. erwartet werden:
„Aussagen zum Nutzen der Angebote für die Schülerinnen und Schüler	
Erstellung eines Abschlussberichtes in einer druckfertigen digitalen Aus gabe	
Eine Präsentation der Ergebnisse im Hause des Auftraggebers“	 5
Im Zusammenhang des Antrags bezüglich Jugendhilfeplanungsmittel vom 28.03.2007 wird im Kontext der Evaluation 
der Schulsozialarbeit der Arbeits auftrag erweitert. Die Sozialverwaltung schlägt vor, dass zusätzlich
„Aussagen und Empfehlungen zu den Leistung(en) der Schulsozial arbeit an der Schnittstelle Schule-Beruf 1. 
und
Handlungsempfehlungen zum zukünftigen Ausbau der Schulsozial arbeit 2. 
erarbeitet werden sollen“.
6 Begründet wird die Auftragserweiterung „im Zusam men hang mit der Neustrukturierung der 
Jugendberufshilfe in Darmstadt (…)“, weil „der Blick auf die Schnittstelle Übergang Schule-Beruf besonders interes-
sant (ist). Vor allem auch nach dem erklärten politischen Willen die Schulsozial arbeit sukzessive auszu bauen, sind 
weitergehende Untersuchungen in diese Richtung von großem jugendhil feplanerischem Interesse.“
7
Auf dieser Grundlage wurden für die Durchführung der Evaluation angemes sene Ar beitsschritte im Einvernehmen mit 
dem Auftraggeber abgestimmt und durchgeführt.
2 Protokoll der 27. Sitzung des JHA vom 17.11.2005
3 Beschlussvorlage „Evaluation Schulsozialarbeit“ für den JHA am 17.11.2005
4 Honorarvertrag § 6
5 Ebenda
6 Antrag Jugendhilfeplanungsmittel der Sozialverwaltung, Fachausschuss Jugendhilfeplanung vom 28.03.2007
7 Ebenda

13
1.2 Die Durchführung
Vor dem Hintergrund der verwaltungsseitigen Erwartungshaltung, bisher ge leisteter Arbeiten der Fachgremien sowie 
der Entwicklung schulsozialarbeiteri scher Tätigkeiten besteht Übereinkunft darin, dem Auftrag wie folgt zu entspre-
chen:
„Bestandsermittlung“1. 
Eine weitere Erhebung hinsichtlich des derzeitigen Bestandes erneut zu realisie ren, wird – im Hinblick auf die 
zur Verfügung stehenden Ressour cen – für nicht opportun gehalten. Vielmehr dürfte als bekannt vorauszu-
setzen sein, welche Träger der Sozialen Arbeit in Darmstadt Schulsozi alarbeit anbieten bzw. an wel chen 
Schulen sozialpädagogische Arbeit geleistet wird. Über die Be kanntheit der Standorte der Schulsozialarbei-
tertätigkeiten hinaus liegen zudem einzelne Erfahrungsberichte wie auch die schriftli che Ausführung eines 
bereits durch geführten Evaluationspro jekts vor.8 Es wird hier je doch davon ausgegangen, dass für eine mo -
derne – qualitäts- und sozialraumorientierte – Sichtweise die Schulsozi alarbeit in Darmstadt zum Zeitpunkt 
der vorlie genden Berichtserstel lung sowohl unter qualitati ven wie finanzpolitischen Gesichtspunkten neu be-
wertet werden wird. Dazu wurden die Daten zum Bestand der Schulsozi alarbeit in Darmstadt aktualisiert und 
in die Evalu ation mit aufgenom men.9
„Wirkungsanalyse“2. 
Eine derartige Analyse in dem hier gewünschten Zusammenhang zu erstellen, ist im Hinblick auf die 
Kurzfristigkeit der Erwartungen im Rah men dieser Evalua tion kaum möglich. Als Wirkungsanalyse oder As-
sessment wird in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften die Abschät zung von Auswirkungen einer Aktivi-
tät und deren Bewertungen bezeichnet. Ziel einer derartigen Wirkungsanalyse ist es, die Wirkungen bei den 
Teilnehmern und – soweit wie möglich – auch darüber hinaus zu erfassen und zu bewerten. Eine zentrale 
Frage ist beispiels weise: In wel chem Umfang wurden die mit den Projekten verbundenen Erwar  tungen der 
Auftraggeber/Träger hinsichtlich der Umsetzung der Ziele erfüllt? Es wird ersichtlich, dass es sich hier um sog. 
Längsschnittuntersuchungen bzw. Pa nel-Analysen handelt, die eine bestimmte Zeitdauer erfordern („Welche 
Wir kung erzielen die Angebote?“), die im Rahmen dieses Eva luationsvorhabens nicht gegeben ist.
10
„Bedarfsermittlung“3. 
Um vor dem Hintergrund der Erwartung („Welcher Bedarf besteht?“) prä ziser bestimmen zu können, ob die 
schulsozialarbeiterischen Angebote tatsächlich der schulischen Bedarfslage entsprechen, wurde forschungs-
strategisch parallel verfahren:
a) Zum einen wurde einvernehmlich
11 für eine Umfrage unter den Beteilig ten (LehrerInnen, SchulsozialarbeiterIn-
nen) votiert. Dazu wurden Fragebögen er stellt, deren Auswertung in ei nem eigenen Berichtsteil präsentiert 
werden.12 Ziel dieser Erhebung war, den Bedarf an schulsozial pädagogischer Arbeit präzi ser bestimmen zu 
können.
b) Zum zweiten wurden aus Gründen dieser Bedarfsbestimmung die trä gerspe zifischen Angebote erfragt, 
um einen möglichen Konsens zwi schen Bestand und Bedarf feststellen zu können. Hierzu wurde eine 
Synopse der Angebote von Schulsozialarbeit erstellt.
13 Ziel dieser Verglei che war, die Konzepte und Arbeits-
platzbeschreibungen zum Aus gangspunkt der Entwicklung der Fragebö gen zu machen. Darüber hinaus können 
die Angebote für weitere Fragen und Auswertungen dienlich sein.
8 Vgl. hz. Vernetzung und Ressourcenbündelung im Bereich der Schulsozialarbeit in Darm stadt. Bericht über ein Evaluationsprojekt zu den  
 Kooperationen mit Schulsozialarbeitern und anderen Einrichtun gen (vorgelegt von Susanne Vogel, Darmstadt, o.Dat.). 
9 Siehe hz. Wissenschaftsstadt Darmstadt, Sozial- und Jugendhilfeplanung: Bestandserhe bung der Schulsozialarbeit in Darmstadt (Typoskript),  
 Stand: 10.08.2007; vgl. hz. ANHANG des vorliegenden Be richts.
10 Ausführlicher – auch zu methodischen Problemen – vgl. FIER, A./CZARNITZKI, D. (2005): Zum Stand der empirischen Wirkungsanalyse der  
 öffentlichen Innovations- und Forschungsförde rung, Mann heim. 
11 Vgl. hz. Protokoll Nr. 3 der Koordinierungsgruppe Jugendhilfe und Bildung vom 13.09.2006.
12 Vgl. hz. TEIL III des vorliegenden Berichts. Die Fragebögen sind Bestandteil des AN HANGs.
13 Der Vergleich der Angebote ist im ANHANG aufgeführt.

14
Zusammenfassend wurde für die Durchführung der Evaluation ein Vorgehen auf drei Ebenen realisiert:14
auf der 1. Strukturebene: Hiermit sind die strukturellen Gegebenheiten ge meint, die Schulsozialarbeit 
erfordern (Schulen), Angebote und Konzeptio nen formulieren (Träger der Schulsozialarbeit) sowie 
hand lungsfeldbezogen schulsozialarbeiterische Tätigkeiten realisieren (Be rufsrollenträger/-innen). Die 
erkenntnisleitende Fragestellung lautet: Welche Notwendigkeiten erfor dern Schulsozialarbeit und unter 
wel chen Bedingungen kann sie sozialpäda gogische Wirkungen entfal ten? Gefragt ist also nach den 
strukturellen Rah menbedingungen in terdis ziplinärer Gestaltung des Schulalltags.
auf der 2. Bestandsebene: Hier sind die praktischen Handlungsfelder der Schulso zialarbeit in den 
unterschiedlichen Schulorganisationen gemeint. Gefragt wird nach dem Ausmaß (Quantität) und der 
Intensi tät (Qualität) schulsozialarbeiterischer Tätigkeiten in den einzelnen Schulformen. Die Frage lautet: 
Entspricht die Qualität des Angebots der Schulsozialarbeit den Erfordernissen an den jeweiligen 
Schulfor men? Von Interesse ist hier die Kongruenz zwischen Nachfrage (Schule) und Angebot (Trä ger/
Schulsozialar-beit) bzw. das Entdecken möglicher Disparitäten.
auf der 3. Bedarfsebene: Realistisch wird davon ausgegangen, dass es ei nen Be darf an interdisziplinärer 
Gestaltung des Schulalltags in den verschiede nen Schulformen gibt. Gemeint sind hier jedoch die 
alters gemäßen und un terschiedlichen Bedürfnislagen und deren Entspre chung im Rahmen (sozial-)
pädagogischer Angebote. Gefragt wird also: Welche schulformspezifischen Bedarfe sind gegeben und in 
welcher Intensität wird ihnen seitens der Schul sozialarbeit begegnet? Weiter ist interessant, in welchem 
Ausmaß die Qua lität der Koopera tion zwischen Jugendhilfe und Schule „vor Ort“ bestimmt wird und ob 
sie professionell „auf gleicher Augenhöhe“ gestaltet wird.
Sämtliche Evaluationsebenen werden hier – mit Ausnahme der Wirkungsana lyse – im Rahmen der empirischen 
Sozialforschung erfasst. Hierzu wurde in Zusammenarbeit mit der Sozial- und Jugendhilfeplanung der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt je ein gesonder tes Er he bungsinstrument entwickelt. Verteilt wurden die Fragebö gen an alle Lehr kräfte (661 
Personen) an den beteiligten Schulen, die als Standort der Schulso zialarbeit im Sinne des SGB VIII gelten, und an alle 
Fach kräfte, die in der Schulsozialarbeit arbei ten (13 Personen).
14 Diese Ebenen sind im Rahmen der Qualitätsdiskussion auch als Struktur-, Prozess- und Ergeb nisquali tät bekannt 
 (Vgl. ausführlicher hz. MERCHEL, J. (Hg): Qualität in der Jugendhilfe, Münster 1999; MEINHOLD, M.: Qualitätssicherung und Qualitätsmanage  
 ment in der Sozia len Ar beit, Freiburg 19972).

15
2 Lebenswelt und Bildung
Im Licht der internatio nalen und nationalen Schulleistungs vergleiche, des tradi tionel len Aus klam merns nichtschulischer 
Pädago gik, insbesondere des Leis tungs spektrums der mo dernen Jugendhilfe, wird das Fehlen struktureller Ver bind-
lichkeiten zwischen den Sozi a lisationsbereichen Schule und Jugendhilfe evident. Allerdings geht es um mehr als 
le dig lich um schulstabilisie rende Maß nahmen durch schulbezogene So zial arbeit. Gefragt ist ein Schul system, das 
sich der Qualifikati ons- und Integrati ons funk tion gleicherma ßen verpflichtet fühlt, das die Abhängigkeiten zwi schen 
sozialer und bil dungsbezo gener Ge rechtigkeit erkennt und be seitigt, um schließlich soziale Gerech tigkeit über Bil-
dungsgerechtig keit her stellen zu können.
Der offen sichtliche Spagat zwischen Qualifikations- und Integrati onsfunktion verdeut licht das Dilemma heutiger 
Schulwirklichkeit: Einerseits ist Schule heute aufgrund der ve hement an sie herangetragenen Qualifikationserwartungen 
ver stärkt aufgerufen zu selektie ren, um Bildungspotentiale rekrutieren zu können; andererseits kann sie ihren selbst 
produzier ten Problemfällen angesichts verstärkter Ausschließungstendenzen keine Integrationsinstanz mehr sein. Diese 
aber sind die Zielgruppe der Sozi alen Arbeit.
Notwendiger Ausgangspunkt für eine neue Qualität in der Überwindung des her kömmli chen Bildungsverständnisses 
ist eine reflexive Auseinandersetzung mit der sich her ausbildenden Wis sens gesellschaft und mit der Grundlegung 
ei nes gesellschaftlich erweiterten Bildungsbegrif fes. Erst hier über wird der Blick frei für veränderte Schulen, eine 
angemessene Ganztagsbildung und für integrierte Stütz systeme, die nicht als le diglich zeitliche Ver längerung der 
Unter richtsschule bzw. als Sammelbe cken sog. „bil dungsferner“ Bevölke rungskreise gestaltet werden, sondern auf 
neue Kooperati ons formen mit an deren Sozialisa tions- und Bil dungsinstanzen angewiesen sind.
Vor diesem Hintergrund geht es im Kontext unserer Betrachtungen um eine neue Be zie hungskultur zwischen 
Sozialpädagogik und Schulpädagogik. Unter halb dieser Per spek tive ist hier die Qualität der Beziehungen zwischen 
Jugend hilfe und Schule ge meint. Schulso zialarbeit als Arbeitsfeld der Jugend hilfe ist dabei ein Binde glied zwi schen den 
„pädagogischen Kulturen“. Die schulbezo gene Sozialarbeit soll in diesem Zusammenhang für das weitere – grundle-
gende – Verständnis konturiert werden. Da bei wird hier von folgender Prä misse ausgegangen: Mit Schulsozialarbeit ist 
eine Vari ante professioneller So zialer Arbeit in Schulen etabliert, die vor dem Hin tergrund jahr zehn telanger Er fah rung 
und auf der Grundlage moderner Perspektiven die Qualität der struktu rellen Bedingungen der Ko opera tion zwi schen 
Jugend hilfe und Schule verbes sern helfen will.
Moderne Schulsozialarbeit knüpft an die Tradition einer „offensiven“ und „le benswelt orientierten“ Sozialarbeit an. 
Gleichzeitig wendet sie sich damit gegen ein funk tional-additives Verständnis von Schulsozialarbeit, das lediglich geeig-
net ist, in subordinierter Form schulische Defizite auszugleichen. Vielmehr wird hier von einem offensiv-präven tiven 
Verständnis ausgegangen, das einen integrierten Ansatz präferiert, demzufolge „Schulsozialarbeit als ein komplexes 
sozialpädagogisches Angebot der Jugendhilfe am Ort der Schule verstanden werden muss, das in verschiedenen 
Feldern verankert ist. Es bein haltet vielfäl tige Elemente der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, des Ju gend schutzes, 
der erzieherischen Hilfen und der Ganztagsbetreuung“.
15
15  Olk 2005, 37/38.

16
2.1 Schulsozialarbeit in der „Bildungsgesellschaft“ 
 
Die Reformen in der Bildungsge sellschaft beschränken sich nicht nur auf das Schulwe sen. Mit Blick auf die 
veränderten Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen und in der „Tendenz zur Bil dungsgesellschaft“16 
konkretisiert sich der Bildungsbegriff zu nehmend auch in den Arbeitsfeldern der Jugendhilfe. Zwar werden in der 
Praxis erst in jüngster Zeit verstärkt An sätze diskutiert, wie dieser Anspruch zu reali sieren ist. Deutlich ist jedoch, 
dass von der Pädagogik der frühen Kindheit über die Jugendarbeit bis zur Erwach senen- und Altenbil dung der 
Prozess des le benslangen Lernens das or gani sierte, institutionali sierte und individuelle Bil dungsverständ nis immer 
stärker be einflusst. 
Im Grundgedanken von Bildung ist die Verengung auf schulische Lernformen nicht an gelegt. Als „Lebensbildung“ 
(Thiersch) durchzieht sie alle Bereiche, in denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten – also auch die Arbeitsfelder 
und Institutionen der Sozialen Arbeit. Schulsozialarbeit als ein Handlungsfeld der Jugendhilfe steht dabei im Span-
nungsfeld zwischen Schule und Jugendhilfe. Mehr noch: Schulsozialarbeit „erweist sich in jüngsten fachöffentlichen und 
fachpolitischen Debatten als Kernperspektive und Hauptvoraussetzung einer bedarfsgerechten und lebensweltorientierten 
Gestaltung von Bildungs- und Er fahrungsräumen für junge Menschen in der modernen Gesell schaft“.
17
Der bisher erfolgte quantitative Ausbau verschiedenster Formen der Koopera tion zwi schen Schule und Jugendhilfe 
ist in diesem fachpolitischen Zusammen hang einerseits die Kreditvergabe, die sich mit dem Erwartungsanspruch 
an eine moderne schulbezo gene Sozialarbeit verbindet. Die Schaffung unter schiedlicher struktureller Vorausset-
zungen wie gesetzlicher Vorgaben (z.B. SGB VIII, Landesschulgesetze), die Bereitstel lung zusätzlicher Finanzmittel für 
Schulsozialarbeit (z.B. in verschiedenen Bundeslän dern) und das vielfache Bemühen um neue Kooperationskulturen 
(Verträge zwischen Trä gern der Schulsozialar beit und Schulen) hat andererseits auch Konsequenzen hin sicht lich 
ihrer Professiona lität: Schulsozialarbeit wird zunehmend ihr Profil um ein mo der nes Verständnis der Einbeziehung 
der Lebenswelten ihrer Zielgruppen qualifizieren und ihr Selbstverständnis als Dienstleistungsunternehmen um ein 
messbares Quali tätsmanagement ergänzen müssen.
2.2 Schule und Lebenswelt
 
Der Ruf nach „anderen“ Schulen durchzieht deren gesamte Sozialgeschichte und be gründete immer auch eine 
Reformpädagogik. Gesellschaftspoliti sche Prozesse zogen meistens bildungs- und schulbezogene Neuerungen und 
Ver ände rungen nach sich. Der rasante Wandel gesellschaftlicher Be dingungen des Aufwachsens und Lernens trägt ei-
ner seits dazu bei, dass sich so bedeutende Institutionen wie die Schule um eine Anglei chung an die Lebensverhältnisse 
von Kindern und Jugendlichen bemü hen (Stich wort „Öff nung von Schule“). An dererseits ist nicht zu übersehen, dass 
viele Bemü hungen um schulische Ver änderungen nur schwer planvolles und abgestimm tes Handeln erken nen las sen. 
Eine neu zu entwickelnde, dialogische Erziehungs kultur fragt zuerst nach dem Ver hält nis der Organisation der 
Sozialisationsfelder zueinander. Zwei Gründe sind hier von Bedeutung:
Es sei – wiederholt – betont, dass sich das deutsche Schulwesen (inter-)national in einer Diskus sion befindet, 
1. 
die insbesondere nach den PISA-Ergeb nissen schulpolitische Wei chenstellun gen erfor derlich macht. Die ser 
eher auf die Qua lifika tionser forder nisse zielende Diskurs hat die Schulen nicht nur euro paweit in die Nähe der 
Quali tätsdis kussion ge bracht, son dern der Wandel der Sozialisati ons bedingun gen, wie in den Jugendberichten 
der Bundesregierun gen18 be schrie ben, macht darüber hin aus auf die Organi sation Schule bezogene Erfor -
der nisse deutlich, die mit pädagogischer Schulent wicklung, handlungsori entier tem Unterricht, praktischem 
Lernen, Öffnung von Schule, ge meinwesen orien tierter Stadtteil schule und sozialpädagogischer Schule 
beschrieben wer den können.
16 Vgl. Winkler 2000, 39.
17 Hart nuß/Maykus 2004, 27.
18 Von herausragender Bedeutung für den Diskussionszusammenhang dieser Vorlage sind der Achte, Elfte und Zwölfte Jugendbericht der  
 jeweiligen Bundesregierungen auf der Grundlage des § 84 SGB VIII (s.a. Literaturverzeichnis dieses Berichts).

17
Weiter spielen die lebens weltorientier ten schulpädagogi schen Bemü hun gen eine große Rolle. Hier ist die 2. 
Af finität zum Pa radigma Le bens welt der Jugend hilfe der zentrale Punkt, an dem sich die schul- und sozi-
alpädagogischen Diszi plinen in ihrer Orientierung auf die ihr an vertrauten Kin der und Jugendlichen treffen. 
Spätestens nach dem 8. Jugendbe richt (1990) und der Inkraftsetzung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes 
(1991) be ziehen sich Ju gend hilfe und Schule auf eine ge meinsame Handlungsgrundlage: die Le benswelto rien-
tierung ihrer Zielgruppen. Da mit ist die Notwendigkeit einer interdis ziplinären und strukturellen Ver fasstheit, 
die über die alltägliche Kooperation hinaus geht, un über sehbar. Hier liegen sowohl bildungspolitische wie 
pädagogische Chan cen, ge mein sam für eine andere, bessere Schule zu wirken.
Diese Hinweise auf die Relevanz der Ausrichtung einer notwendigen Moderni tätsper spektive von Schule entwertet 
nicht ihre Bedeutung, „schon gar nicht in Bezug auf die von ihr erwartete Vermittlung kultureller und instrumenteller 
Kompetenzen“.19 Bedeut sam und im Hinblick auf eine ge lingende Kooperation ist daher die Perspektive, von der aus 
diskutiert wird.
Aus sozialpädagogischer Sicht kann Schule allgemein sich nicht eo ipso aus dem Spannungsfeld gesellschafts- 	
und bildungspolitischer Erwar  tungen heraus lö sen; sie kann es nicht leisten, im Rahmen der modernen 
„Schulöffnung“ eine neue Humanität aus sich her aus zu ent decken. Da für steht sie zu sehr im Wi derspruch 
ihres eigenen Sy stems, die soziali satorisch bedeu tenden Qualifikati ons- und Integrationsfunktio nen ver ein ba-
ren zu müssen.
Wir wis sen um die problematische und erwartete Einlö sung päd agogi scher Ziele und funktionaler Qualifikationen. 	
Be kannt ist auch, dass Schule im mer Schwie rigkeiten hatte, ihren pädagogischen Auf trag mit den bildungs-
politi schen Lernzielka talogen zu vereinbaren. Zu einseitig war sie über lange Zeit den an der Berufswelt 
orientierten Qua lifikationen verpflichtet, um pädagogische Ziele zu reali sieren und soziale Defizite ausgleichen 
zu können.
Darüber hinaus steht Schule heute im Wettbewerb euro päischer Verglei che und internationaler Kon kurrenzen. 	
Als Sozialpädagogen müssen wir auch von da her fragen, wie sie sich den veränderten Lebens bedingun gen von 
Kindern und Ju gendlichen stellen will, wenn zugleich und ge rade diese Lebenswel ten ih ren bil dungspolitischen 
Auf trag wiederum in den Vordergrund zu rücken schei nen?
Der Widerspruch zwischen ge sellschaftli chen Erwartungen an die Schule und deren Möglichkeiten der Einlö sung 
funktio naler Qualifikationen wird zuneh mend evi dent. Mit Bezug auf ihre Or ganisa tion „zeigt die Institution Schule 
sys temim manente Wi dersprüche innerhalb ihrer ge sell schaftlichen Funktion und selbst gesetzten An sprü chen. Im 
Schulalltag werden so vielfältige institutionelle Antino mien sichtbar, die eine (…) Aufar beitung ver lan gen“.20
Vor dem Hinter grund (tradierter) strukturel ler Zwänge und (gegenwärtiger) päd ago gischer Erforder nisse zielt die zentrale 
Frage also dar auf, wie ernst gemeint die „Öff nung der Schule“ zu verstehen ist, welche strukturellen und organisato -
rischen Verän derungen sie zu zulassen bereit ist. Denn es „muss eine Bildungs reform, die die gesell schaftlichen 
Rahmenbedingungen reflektiert und das Ge füge von Institutionen und Modalitäten in den Bildungsprozessen von 
Kindern und Jugendlichen berücksichtigt, auf Schule und zugleich auch auf andere für die Bildung von Kindern und 
Jugendlichen relevante Orte und Institutionen ge richtet sein und dabei das Wechselspiel zwischen diesen Orten und 
Institutio nen beachten, will sie beispielsweise Friktionen und sich gegenseitig verstär kende Prozesse des Ausschlusses 
bzw. der Beeinträchtigung von Bildung ver meiden“.21
Hier ist also das Ver hältnis der Bezie hungsstrukturen zwi schen Schule und Ju gendhilfe wesentlich, wenn eine neue 
Erziehungskultur die Grundlage zur Ein lösung funktionaler und sozialer Qualifi kationen bilden soll.
19 BMFSFJ 2006, 119.
20 Holtappels 1994, 28.
21 BMFSFJ 2006, 119.

18
2.3 Konstituierende Bedingungen für eine gelingende Kooperation
 zwischen Jugendhilfe und Schule
Obwohl aus histori scher (und aktueller) Sicht das Verhältnis der Sozial pädago gik zur Schulpädagogik immer ein 
nachrangiges war, ist aufgrund der breit dis kutier ten Un möglichkeit des Schulwesens, auf moderne arbeitswelt- 
und bil dungspolitische Her ausforderungen adäquat eingehen zu können, deutlich ge worden, dass die Schule die-
sen Ansprüchen nur entsprechen kann, wenn sie mit anderen (sozial-)pädagogi schen Disziplinen kooperiert. Diese 
Einschätzung wird dadurch gestützt, dass in den letzten Jahren sich viele bedeutende Fach organisationen im Bereich 
der Jugendhilfe und der Bildung mit der Bedeutung der Kooperationsverhältnisse zwischen Schule und Jugend hilfe 
beschäftigt und ihre Empfehlungen in entsprechenden Positionspapieren formu liert haben.22
Das moderne Selbstverständnis der Jugend hilfe ist auf der gesetzlichen Grundlage des Kinder- und Jugendhilfegesetzes 
(SGB VIII) dem Prin zip der „Ein mischung“ verpflichtet, dem das Verständnis einer „offensi ven Sozial arbeit“  zugrunde 
liegt.23 Mit dieser normati ven Vorlage kom men der Sozialarbeit be stimmte Aufgaben zu, bei denen die Lebensbe­
wäl tigung eine elementare Auf gabe der Jugendhilfe umfasst bzw. die Präven tion im Sinne der Jugendarbeit (§ 11 
SGB VIII) und die Arbeit mit sozial benachtei ligten und in divi duell beeinträch tigten Schülerin nen im Rahmen der 
Jugendso zialar beit (§ 13 SGB VIII) bedeu tende erzieherische Handlungsfelder benennen.24 Sie sind unabding bare Be-
standteile von Schulsozi alarbeit. Der Einbezug von Schulleitungen, Lehrkräften und Eltern an der jeweiligen Schule 
gehört aus fachlicher Sicht zum Pflichtbe reich die ses Arbeitsfeldes und ist in § 81 SGB VIII rechtlich normiert. 
Ein gleichwertiges, langfristig an den Lebenswelten der Zielgruppen von Schule und Jugendhilfe orientiertes Zusam-
menwirken bedarf einer strategischen, kon zeptionellen und planvollen Perspek tive. „In dieser Kooperation kann Schulso-
zialarbeit in ihrer Querschnittsfunktion zum einen in strukturbildender Hinsicht die Funktionen einer Schnittstelle zwi-
schen den beiden Erziehungs- und Bil dungsinstanzen einnehmen und zum an deren mit ihren spezifischen pädagogi-
schen Möglichkeiten den Schulalltag ent scheidend qualifizieren“.
25
Auf drei Ebenen sind folgende Anforderungen – aus der Perspektive der fachli chen Diskussion – für eine Optimierung 
der Kooperation zwischen Ju gendhilfe und Schule unverzichtbar:26
Ebene des organisatorischen Handelns1 
Zusammenarbeit verantwortlicher Funktionsträgera) 
Hier muss – möglichst infolge politischer Beschlüsse – eine Verständi gung auf Institutionen- und Leitungsebene 
sei tens der Kooperationspart ner si cher ge stellt sein, um existenzielle Ele mente der Kooperationsbasis und 
entspre chende Ressourcen vertrags mäßig zu sichern.
Planungssicherheitenb) 
Hierzu notwendig ist die Verankerung einer institutionalisierten Pla nungsver pflichtung zwischen den 
beteiligten Organisationsebe nen bzw. Fachbereichen Jugendamt (Sozial- und Jugendhilfeplanung) und 
Schul verwaltung (Schulent wicklungspla nung) für eine gemeinsame Planung unter Einbeziehung aller 
Planungsbetei ligten.
22 Gemeint sind u.a. Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (BAGLJÄ) 1993; Gewerkschaft Er ziehung und Wissenschaft (GEW),  
 Hauptvorstand 1994; Arbeitsgemein schaft für Jugendhilfe e.V. (AGJ) 1998; Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. (DV)  
 2000; vgl. hz. Olk 2005, 33.
23 Vgl. Münder u.a. 1993.
24 Vgl. Seithe 1999, S. 81.
25 Bo lay/Gutbrod/Flad 2005, 22.
26 Dieses für die Kooperation konstitutive Anforderungsprofil orientiert sich grundlegend an den Ausfüh rungen von Floerecke und Holtappels;  
 vgl. hz. Floerecke, P ./Holtappels, H.-G.. 2004,, 897 f.; siehe auch Flad/Gutbrod 2005, S. 43 f. (Hier handelt es sich um die Darstellung fach  
 licher und bedeu tender Grund züge, die im Rahmen regionaler Eigenarten zwischen den Ko operationspartnern ausge han delt werden   
 müssen.) Diese Grundsätze wurden neu bearbeitet und um Einsichten aus der fach politischen Diskussion ergänzt.

19
Erstellung von Tätigkeitsprofilenc) 
Die Erarbeitung gemeinsamer Ziel-Konzeptionen von Vertretern der Fachbe reiche wird ergänzt um 
Handlungs-Konzeptionen von Vertre tern/Akteuren des Arbeitsfeldes (Einzel-)Schule und hier implementierter 
Schulsozialarbeit. Dabei sollte der integrierende Ansatz von Schulsozial arbeit bevorzugt reali siert werden. 
Das heißt, ein ausschließlich freizeit pädagogisches Angebot ei nerseits sollte ebenso wenig wie ein nur tradi-
tionell jugendschutzorientiertes Handeln andererseits angeboten werden.
Kontinuität der Kooperationd) 
Langfristig förderliche Wirkungen können nur auf der Basis von Kontinu ität, Verbindlichkeit und Stabilität 
erreicht werden. Vertragliche Finanzie rungssi cherhei ten, angemessene Personalausstattungen und 
vernetzte Arbeitszu sam menhänge vor Ort sichern erst die erwarteten Effekte. Hier sind die Vor- und 
Nachteile der Trägeranbindung von Schulsozialarbeit zu prüfen. Fachpoli tisch wird die Einbindung in das 
Jugendamt als einer öffentlich anerkannten Behörde favorisiert. Nicht zuletzt deshalb, weil neben den 
finanziellen Unsi cherheiten bei freien Trägern der Jugendhilfe diese sich hinsichtlich ihrer Durchsetzung 
gegenüber dem durchstruktu rierten Schulsystem „als ein Ele ment der Schwächung der Jugendhilfe seite im 
Kooperationsverhältnis zwi schen Jugendhilfe und Schule“27 erwei sen können.
Ebene des lebensweltbezogenen Handelns2. 
Sozialraumbezug und Schulstandortb) 
Die Planungsoptionen zielen vor dem fachlichen (Diskussions-)Hinter grund eindeutig auf die 
Einbeziehung der Lebenswelten von Schü lern/Jugendli-chen in ihren Sozialräumen. Sie können aber 
auch den Ein zugsbereich der Einzelschule umfassen. Grundsätzlich sind die Vorteile einer schulbezoge-
nen Sozialarbeit (u.a. hohe Problemkennung, deutli cher Ein zelfallbezug/-förderung) den Nachteilen (u.a. 
isolierende Schul zentriertheit, fehlende Stadtteilbindung) gegenüber zu stellen und hin sichtlich der Vor-
teile (ge meinwesenbezogene Schulöffnung, strukturelle Hilfe-Vernetzun gen) bzw. der Nachteile (zuviel 
Einsatzbereiche, feh lende/s Koordina tion/Personal) der sozialraumorientierten Schulsozialar beit für die 
betref fende Schule ab zuwägen. Dies kann nur auf der Grundlage abgestimmter Planungen reali siert 
werden.
Implementation eines integrativen Aufgabenverbundesc) 
Unter Einbeziehung verschiedener Hierarchieebenen muss das Ziel in der Anbahnung und Intensivierung 
von Kooperationen liegen. Zur Koor dination der Handlungsbeiträge der Vertragspartner ist auf regionaler 
Ebene ein in stitutionsübergreifendes Steuerungsgremium notwendig, das sowohl die Erfüllung als auch 
die Qualität der ausgehandelten Beiträge optimiert bzw. effektiviert.
Die kooperative Verschränkung der Angeboted) 
Die Aktivitäten der beteiligten Kooperationspartner sollten sich an den sozi alräumlichen Ressourcen 
orientieren. Die Einbeziehung der Lebens welten von Schülerinnen und Schülern, ihre außerschulischen 
Erfah rungs räume, ergänzen die Wechselbeziehungen schulischer und sozial päda gogischer Veranstaltungen. 
Hier wird die Brückenfunktion von Schulsozi alarbeit er sichtlich. Dabei ist die Nähe zur institutionellen 
Ju gendhilfe, ihrer Spezial dienste (ASD) wie informeller Unterstützungsleis tungen im Um feld von Be-
deutung.
Zielvorgaben und Aufgabenbeschreibungene) 
In Fortführung und Ergänzung der Erstellung von Tätigkeitsprofilen (siehe oben) kann vor dem Hintergrund 
der jeweiligen Bedarfe (Schule) eine Präzi sie rung der zu erfüllenden Aufgaben (Schulsozialarbeit) 
den Erwartungen dann eher entsprechen, wenn Akteure beider pädagogi schen Bereiche (Leh rer und 
Sozialarbeiter) die Tätigkeitsfelder, Ziele und Aufgaben benen nen, überprüfen und fortschreiben.
Ebene des individuellen Handelns
3. 
Symmetrische Wechselbeziehungen der Akteurea) 
Subordination oder In strumentalisierung der einen Berufsgruppe durch die andere sind am ehesten 
27 Olk 2005, 39.

20
durch ein klares Aufgabenprofil der Schulso zialar beit und dessen relative Unabhängigkeit – etwa 
durch die Fachauf sicht des Ju gendamtes bei den Schulsozialarbeiter/-innen – vermeidbar. Schulorgani-
satorische (Gremien, Konferenzen) und außerunterrichtliche Teilnahmen (Projekte, Klassenfahrten) der 
sozialpädagogischen Fach kräfte am Schulge schehen sollten in das Schulprogramm der jeweiligen Schule 
aufgenommen werden.
Akzeptanz professioneller Kompetenzenb) 
Bei gegenseitiger Anerkennung der professionellen Kompetenz zwischen den Akteuren der Jugendhilfe und 
Schule können Machtgefälle oder ein sei tige Abhängigkeiten ausgeschlossen werden. Die Ausbildung der 
un ter schiedlichen Akteure in ihren (sozial-)pädagogischen Arbeitsfeldern (Fach-Lehrer, Sozialpädagogen/-
arbeiter) hat jeweils andere Inhalte und setzt demzufolge auch andere Akzente im Umgang mit Kindern 
und Ju gendli chen.
28 Diese spezifischen Voraussetzungen als Synergieeffekte nutzbar zu machen, bedarf 
gegenseitiger Wertschätzung des anderen Tuns.
Zulassung von Transparenzc) 
Professionelle Arrangements im Schulalltag zwischen Lehrkräften und Sozi alpädagogen umfassen 
Beziehungs- und Sachaspekte. Zu wissen, warum der eine in der gleichen (pädagogischen) Situation 
anders han delt, ist eine wich tige Voraussetzung kollegialen Handelns und des dazu gehörigen Teamver -
ständnisses. Als Ergänzung situativer Handlun gen in sozialen Situationen ist die Klarheit der Intention in 
der pädagogi schen Handlung unverzichtbar. Das setzt Bekanntheit und Vertrauen voraus. Beides kann 
durch gegensei tige Besu che, Hospitationen und Mitwirkun gen in den jeweiligen Arbeitsfel dern (Schul-
klasse, außerunterrichtlicher Bereich) geübt werden und die oft nur funktio nalen „Türangel-Gesprä che“ 
ersetzen.
Zielgruppenorientierte Konzeptualisierungend) 
Gemeinsame, fachliche Konzeptionen und damit verbundene Arbeitsab sprachen sind für eine 
Situationsanalyse vor dem Hintergrund der Ein zugs gebiete und sozialraumbezogenen Netzwerkpotentiale 
zuerst für die jewei lige Einzelschule sinnvoll. Hier sind vor dem Hintergrund der Ziel vorgaben und 
Aufgabenbeschreibungen die klassischen Leistungsange bote und Ar beitsansätze sowohl der jeweiligen 
Schule wie der hier reali sierten Schulso zialarbeit gemeint. Sie beziehen sich vorrangig auf die Schüler/-
innen der betreffenden Schule, beziehen die Elternschaft aber weitestgehend ein. Ein Ziel der Konzeption 
sollte sein, oft vorhandenes schuldistanziertes Eltern verhalten aufzubrechen, indem Anlässe ge schaffen 
werden, die verspre chen Schule zu normalisieren und zu ent dramatisieren. Eltern als Koprodu zenten für 
Einzelhilfen zu gewinnen ist sowohl für die Schule als auch die Jugendhilfe für eine mehrperspektivi sche 
Deutung und Klärung von unter schiedlichen Anlässen und Problemsituationen von Bedeu tung. 
Institutionsübergreifender Austausch und Weiterbildunge) 
Lehrkräfte müssen in einem stärkeren Umfang als bisher über sozial päda gogische Inhalte und Sichtweisen 
verfügen, um unterschiedliche Bezugs ebenen und Beziehungsaspekte in das unterrichtliche Geschehen 
besser in tegrieren zu können; Schulsozialarbeiter/-innen müssen schuli sche Organi sations abläufe und 
Verwaltungszuständigkeiten kennen, um die Rolle des „vermittelnden Grenzpersonals“ an der Schnitt stelle 
zwi schen Schule und Jugendhilfe einnehmen zu können. Diese beispielhaf ten Ansprüche verwei sen nicht 
nur auf bisherige Defi zite in den Ausbil dungen, sie sollten inhaltli cher Gegenstand von Möglichkeiten des 
infor mellen Austauschs und ge meinsamer Fortbildungen sein. Das schon er  wähnte Steuerungsgremium 
hätte hier die Funktion, in Absprache mit den (fach-)hochschulbezogenen Ausbildungsstellen strukturelle 
Bedin gungen zu schaffen sowie bera tende und supervisorische Begleitung an zubieten.
28 Dieser Hinweis basiert auf den neuesten bildungspolitischen Debatten, die eine Reform der Lehr kräfte-Ausbildung ebenso in Aussicht stellen  
 wie die fachpolitische Diskussion, die für die Schulsozial arbeit keine Berufsanfänger vorsieht.

21
TEIL II
Darstellung der Ergebnisse der Evaluation 3  ........................................................ 22
3.1 Methodische Hinweise  ............................................................................. 22
3.2 Ergebnisse der Befragung der Lehrkräfte  .................................................... 23
3.2.1 Der Bedarf an Schulsozialarbeit  ....................................................... 23
3.2.2 Die organisatorisch-strukturelle Einbindung von
          Schulsozialarbeit  ........................................................................... 24
3.2.3 Kooperation von Schule und Schulsozialarbeit  ...................................  26
3.3 Ergebnisse der Befragung der Schulsozialarbeiter/-innen  ..............................  29
3.4 Zentrale Erkenntnisse aus den Befragungen  ................................................ 30
Zusammenfassende Thesen 4  ............................................................................ 31
Empfehlungen 5  .............................................................................................. 33
5.1 Konsequenzen auf der Strukturebene  ......................................................... 33
5.2 Konsequenzen auf der Fachebene  ............................................................. 33
5.3 Konsequenzen auf der Kooperationsebene  .................................................. 33

22
3 Darstellung der Ergebnisse der Evaluation
3.1 Methodische Hinweise
Für die Durchführung der Evaluation wurden sowohl zur Befragung der Lehr kräfte als auch zur Befra gung der 
Fachkräfte, die in der Schulsozialarbeit ar beiten, gesonderte Fragebögen entwickelt, deren Fragen auf die genannten 
drei Ebenen (Struktur ebene, Bestandsebene, Bedarfsebene) hin orientiert waren.29
Die schriftliche Befragung wurde jeweils als Vollerhebung durchgeführt, d.h. die Frage bögen wurden an alle 
Lehrkräfte der beteiligten Schulen, die als Standort der Schulso zialarbeit im Sinne des SGB VIII gelten (insgesamt 
661 Personen), sowie an alle Fach kräfte, die in der Schulsozialarbeit arbeiten (13 Personen), ver sandt.
In die Befragung einbezogen wurden insgesamt 15 Schulen: drei Grundschu len, zwei Förderschulen, vier 
Gesamtschulen, zwei Gymnasien, drei Berufs schulen und eine Grund-, Haupt- und Realschule.
Die Gesamtrücklaufquote bei der Lehrkräfte­Befragung beträgt 31,9 Prozent. Auf die einzelnen Schulformen 
bezogen gibt es folgende Rücklaufquoten: Grundschulen: 69,7%, Förderschulen: 50,8%, Gesamtschulen: 29,1%, 
Gymna sien: 30,7% und Berufs schulen: 22,6%. 
In diesen unterschiedlichen Rücklaufquoten spiegelt sich ein schulformspezifi sches (Des-)Interesse an 
Schulsozialarbeit wider. Bestätigt wird dies durch die schulformspe zifische Auswertung der Frage, aus welchen 
Gründen keine Ko operation mit den Schul sozialarbeiter/innen zustande kommt. Hier verweisen die Lehrkräfte von 
Gymnasien in 47,6% der Nennungen und die Lehrkräfte von Berufsschulen in 36,8% der Nennungen auf einen 
nicht vorhandenen Bedarf an Schulsozialarbeit.  
Eine schulbezogene wie auch schulformspezifische Auswertung der Ergebnisse wurde von uns ebenfalls 
durchgeführt. Allerdings verzichten wir an dieser Stelle auf die Dar stellung dieser Spezialauswertungen und 
verweisen dazu auf die entsprechenden Ta bellen im 
ANHANG, in welchen sowohl die schulbezogene wie auch die 
schulformspe zifische Auswertung detailliert und vollständig doku mentiert wird. 
Bei den Fachkräf ten der Schulsozialarbeit waren alle Fragebögen beantwortet worden. 
Die Erhebung wurde von Ende Oktober bis Mitte Dezember 2006 durchgeführt.
Nicht alle Fragen haben sich für die Auswertung als ergiebig erwiesen. Bei der Darstel lung der Ergebnisse 
konzentrieren wir uns daher auf die Fragen, die durch die Form ihrer Beantwortung für die Evaluation relevant und 
empirisch sinnvoll auswertbar sind. 
Die Fragebögen enthalten bei einigen Fragekategorien die Möglichkeit einer Rangbil dung mehrerer Antworten. Diese 
Rangbildung hat sich bei der Auswer tung als durch gehend unergiebig herausgestellt. Allerdings wurde die Möglich-
keit der Nen nung meh rerer Ant worten ausgiebig genutzt, so dass bei der Dar stellung der Ergebnisse nicht von der 
Zahl der Befragten auszugehen ist, son dern von der Zahl der jeweiligen Nen nungen bestimmter Antwortkategorien. 
Der vorliegenden Darstellung liegt folgende Vorgehensweise zugrunde:
In einem ersten Schritt werden zunächst die Fragebögen der beiden Befra gungs gruppen gesondert ausgewertet. 	
Die Ergebnisse der Lehr kräfte-Befragung werden dann mit den Ergebnissen der Schulsozialar beiter/-innen-
Befragung verglichen und auf Gemeinsamkeiten und Unter schiede hin untersucht.
Zweitens werden auf der Grundlage dieses Vergleichs entsprechende Er gebnisthe sen formuliert (Kapitel 4).	
Diese empirisch abgesicherte Grundlage ist – drittens – die Basis für un sere weite ren Empfehlungen (Kap.5).	
29 Vgl. die Fragebögen im ANHANG.

23
3.2 Ergebnisse der Befragung der Lehrkräfte
Die Ergebnisse werden hier präsentiert entlang der Fragen des Bedarfs, der Fragen der organisatorisch-strukturellen 
Einbindung und Verankerung von Schulsozialarbeit und der Fragen der Kooperation zwischen Lehrkräften und 
Schulsozialarbeiter/-innen. 
3.2.1 Der Bedarf an Schulsozialarbeit
Auf der Bedarfsebene lässt sich zunächst als prägnantester Befund das Ergeb nis fest halten, dass die große Mehrheit 
der befragten Lehrkräfte sich eine Aus weitung der Dienstleistungen der Schulsozialarbeit wünschen (67,6% der Nen-
nungen – als Antwor ten auf die Frage: Welche Ergänzungen wünschen Sie im Angebot der Schulsozialarbeit an Ihrer 
Schule?, vgl. Abb.1).
Weitere 26,5% der Nennungen votieren für eine qualitative Verände rung der Dienst leistungen; lediglich 4,5% der 
gesamten Nennungen artikulieren den Wunsch nach Beibehaltung der gegenwärtigen Quantität und Qualität der An-
gebote.
Die gewünschten qualitativen Veränderungen (26,5% der Nennun gen) der Dienstleis tungen der Schulsozialarbeit 
beziehen sich zum einen auf die Forde rung nach mehr Fortbildung, Supervision und Zugang zu Informatio nen auf 
Seiten der Lehrkräfte, zum anderen auf eine stärkere Präsenz (z.B. feste Sprechzeiten) der Schulsozialarbeit, von 
der zugleich mehr Elternarbeit und Hausbesuche, aber auch Hausaufgabenhilfe und Begleitung bei Klassen fahrten 
gewünscht werden. 
Abb.1: Welche Ergänzungen wünschen Sie sich im Angebot der Schulsozialarbeit an Ihrer Schule? 
67,6 %
26,5 %
4,5 %
Ausweitung erwünscht qualitative Veränderung
erwünscht
Keine Veränderung notwendig
Quelle: eigene Auswertung (N=633, n=309)
Die Antworten auf die Frage „Wo sehen Sie den dringendsten Bedarf an Schul sozialar beit an Ihrer Schule?“ 
konkretisieren die Frage des Bedarfs (vgl. Abb.2): In 48,6% aller Nennungen wird der Umgang mit („problemati-
schem“) Schülerverhalten als dringends ter Bedarf genannt. In weiteren 27,9% wird der Bedarf nach schulbezogenen 
Dienstleis tungen der Schulsozialarbeit geäußert, und in 22,1% der Nennungen werden schul übergreifende Dienstleis­
tungen ge wünscht.

24
Abb. 2: Wo sehen Sie den dringendsten Bedarf an Schulsozialarbeit an Ihrer Schule? 
48,6 %
27,9 %
22,1 %
Für Umga ng mit
"problematischem"
Schülerverhalten
Für schulbezogene
Dienstleistungen (z.B.
Beratung von Lehrkräften)
Für schulübergreifende
Dienstleistungen (z.B.
Elternarbeit)
Quelle: eigene Auswertung (N=633, n=567)
In diesen Antworten kommen unterschiedliche Perspektiven auf die Schulsozi alarbeit zum Ausdruck: Einerseits wird 
sie – im Sinne der „Einzelfallhilfe“ – als ein Instrument zur unmittelbaren Intervention in problematischen schulischen 
(Unterrichts-)Situatio nen begriffen, das geeignet ist, als problematisch definier  tes Schülerverhalten präven tiv oder 
reaktiv im Sinne der schulischen Anforde rungen zu bearbeiten. Auf der ande ren Seite wird Schulsozialarbeit als eine 
strukturelle Ressource betrachtet, die sowohl schulbezogene als auch schul übergreifende Angebote vorhalten kann 
bzw. sollte, die den Schülern auf unter schiedlichen Ebenen eine größere soziale Teilhabe (vor allem im Rahmen der 
Schule selbst) ermöglichen. 
Die Antworten der Lehrkräfte dokumentieren hier einen qualitativen Dissens, der vor allem durch eine unterschiedliche 
Perspektive auf die Schulsozialarbeit gekennzeichnet ist: der Blick auf die Schulsozialarbeit als „Feuerwehr“ für 
Probleme, die allein auf der Seite „schwieriger Schüler“ verortet werden. Auf der anderen Seite eine eher ressour -
cenorientierte Perspektive, in der die spezifi schen Angebote und Handlungsmöglich keiten der Schulsozialarbeit als 
not wendige Erweiterung einer sich in den Sozialraum und in die Lebenswelt der Schüler/innen öffnenden Schule 
wahrgenommen werden. 
3.2.2 Die organisatorisch-strukturelle Einbindung von Schulsozialarbeit
Auf der Ebene der organisatorisch-strukturellen Verankerung von Schulsozial arbeit wird wiederum ein eindeutiger 
Befund erkennbar: In 48,8% der Nennun gen (als Ant worten auf die Frage „Was kann Ihre Schule dafür tun, um 
die er  wünschten Ergänzun gen im Angebot der Schulsozialarbeit zu ermöglichen?“) votieren die Befragten für eine 
Ausweitung der Strukturres sourcen (vgl. Abb. 3). Der Aspekt der Ausweitung der Struk turressourcen bezieht sich 
dabei vor allem auf eine bessere räumliche Ausstattung, auf mehr Personal, mehr Schulstun den und die Ermöglichung 
von Fortbildungen für Lehr kräfte wie auch der Fach kräfte aus der Schulsozialarbeit.
Neben der Ausweitung von Struktur-Ressourcen wird eine Veränderung bzw. Verbes serung der Kommunikation (22,7%) 
genannt und eine strukturelle Ein bindung der Dienstleistungen (17,2%) für notwendig gehalten (vgl. Abb. 3).
Die Kategorie „Verbesserung der Kommunikation“ umfasst eine grundsätzlich bessere Koope ration und Koordination 
sowie eine bessere Informationspolitik seitens der Schule über die Schulsozialarbeit. Bei der strukturellen Einbindung 
der Dienst leistun gen werden vor allem zwei Aspekte genannt: eine grundsätzli che Auf wertung der Schulsozialarbeit

25
und ihrer Dienstleistungen sowie die Auf nahme der Schulsozialarbeit in das Schulprogramm, ihre Einbindung durch 
Konferenz beschlüsse und Konzeptarbeit. 
Abb. 3: Was kann Ihre Schule dafür tun, diese Ergänzungen im Angebot der Schulsozialarbeit zu ermöglichen? 
48,8 %
22,7 %
17,2 %
4,4 %
Ausweitung der
Struktur-Ressourcen
Veränderung der
Kommunikation mit
der Schuso
Strukturelle
Einbindung der
Dienstleistungen der
Schuso in die Schule
Keine Möglichkeiten
der Schule gegeben
Quelle: eigene Auswertung (N=633, n=203)
Die Lehrkräfte votieren damit insgesamt für eine stärkere Relevanz der Schul sozialar beit, die auf den Ebenen der 
Thematisierung, der Ausstattung und der strukturellen Einbindung realisiert werden sollte.

26
3.2.3 Kooperation von Schule und Schulsozialarbeit
Mit zwei Fragen wurden die bestehenden Formen der Zusammenarbeit zwi schen Schule und Schulsozialarbeit 
thematisiert. Auf der Bestandsebene ange siedelt ist die Frage nach bestehenden regelmäßigen Kooperationen. Die 
häu figsten Nennungen be ziehen sich auf dabei auf „einzelfallbezogene Schülerhil fen“ (47,4%), an zweiter Stelle 
rangieren „gruppenbezogene Schülerhil fen/Angebote“ (39,6%). Eine Kooperation bei schulexternen Angeboten (z.B. 
Elternarbeit) wurde in nur 6,5% der Nennungen the matisiert (vgl. Abb.4).
Abb. 4: Regelmäßige Kooperationen mit den Schulsozialarbeiter/-innen
47,4%
39,6%
6,5% 3,4%
Bei fallbezogenen
Schülerhilfen /
Angeboten
Bei gruppenbezogenen
Schülerhilfen /
Angeboten
Bei schulex ternen
Angeboten
Bei regelmäßigen
Angeboten
Quelle: eigene Auswertung (N=633, n=293)
Die Frage nach gelegentlichen Kooperationen wurde in einer analogen Rang folge mit fast identischen Werten 
beantwortet: Am häufigsten finden auch gele gentliche Koope rationen wiederum bei „einzelfallbezogenen Schülerhilfen“ 
statt (46,8%). 33,5% der Nennungen beziehen sich auf „gruppenbezogene Schüler hilfen/Angeboten“. Etwas höher 
liegt allerdings der dritte Wert: Bei gelegentli chen Kooperationen wird in 11,6% der Nennungen auf schulexterne 
Angebote verwiesen (vgl. Abb.5).

27
Abb. 5: Gelegentliche Kooperationen mit den Schulsozialarbeiter/-innen
50,0%
34,5%
11,9%
3,0%
Einzelfallbezogene
Schülerhilfen/Angebote
Gruppenbezogene
Schülerhilfen/Angebote
Schulexterne Angebote Regelmäßige Angebote
Quelle: eigene Auswertung (N=633, n=168)
Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass die Lehrkräfte zwar eng mit den Schul sozialar beiter/-innen zusammenarbeiten, 
allerdings ist diese Form der Zu sam menarbeit vor allem auf einzelfallbezogene Schülerhilfen zentriert und da mit 
vor allem auf schul- bzw. unterrichtsinduzierte Probleme bezogen. Eine Ko opera tion über akute Unter richtsprobleme 
hinaus und eine Orientierung auf den Sozi alraum und die Lebenswelt der Schüler-/innen findet eher selten statt. 
Des Weiteren wurde nach den Gründen gefragt, die eine Kooperation verhin dern bzw. verunmöglichen. 
Am häufigsten wurden hier strukturelle Gründe ge nannt (50%), d.h. es wurde über  wiegend auf knappe (Zeit-) 
Ressourcen auf beiden Seiten wie auch auf eine zu geringe Personalausstattung der Schulsozi alarbeit verwiesen. An 
zweiter Stelle rangieren „be darfsorientierte Gründe“ mit 24,4%. Die Nennungen in dieser Kategorie verweisen auf 
mangelnden Bedarf der Lehrkräfte an einer Kooperation mit der Schulsozialarbeit. In 20,5% der Nennungen wird auf 
„ko operationsbedingte Gründe“ verwiesen, die unter schiedliche Kooperations probleme zwischen den Lehrkräften und 
den Fach kräften aus der Schulsozial arbeit umfassen. In 3,8% der Nennungen wird dar auf verwiesen, dass das An gebot 
der Schulsozialarbeit nicht bekannt ist (vgl. Abb.6).

29
3.3 Ergebnisse der Befragung der Schulsozialarbeiter/-innen
Bei der Befragung der Schulsozialarbeiter/-innen ging es in einem ersten Fra gen block um die Erhebung der konkreten 
Ziele der sozialpädagogischen Arbeit, der Möglichkeit ihrer Realisierung und ihrer Deckungs(un)gleichheit mit schuli-
schen Erwartungen. 
Dabei kann zunächst festgehalten werden, dass – als Antwort auf die Frage: „Was sind derzeit die konkreten Ziele 
Ihrer sozialpädagogischen Arbeit an der/den Schule/n in Ihrem Zuständigkeitsbereich?“ – die „Einzelfallhilfe“ bzw. 
Maß nahmen zum Umgang mit individuell „problematischem“ oder „defizitärem“ Schülerverhalten als konkretes Ziel 
den höchsten Wert erreicht (21 von insge samt 38 Nennungen). In 14 Nennungen wird die Entwicklung allgemeiner 
För dermaßnahmen im Rahmen der Schule wie auch in außerschulischen Kontex ten als Ziel genannt. Drei Nennungen 
beziehen sich auf den Wunsch nach einer Veränderung der Angebotsstruktur (z.B. eine stärkere Verknüpfung von 
Schule und Sozialpädagogik).
Als Antwort auf die Frage „Sind Sie der Meinung, dass Sie Ihre sozialpädagogi schen Ziele an der/den Schule/n in Ihrem 
Zuständigkeitsbereich realisieren können?, artiku liert die überwiegende Mehrzahl der befragten Schulsozialar beiter/-
innen die Ein schätzung, dass sie ihre sozialpädagogischen Ziele nur bedingt realisie ren können (10 von 13 Befragten); 
lediglich drei Befragte äußern die Einschät zung, „auf jeden Fall“ ihre Ziele erreichen zu können. Die genann ten Gründe 
für das „nur bedingte Erreichen der Ziele“ sind vielschichtig, es überwiegt der Hinweis auf mangelnde (Zeit- und 
Personal-) Ressourcen so wie auf Kooperati onsprobleme mit Schule bzw. Lehrkräften. 
Mit zwei weiteren Fragen wurde die Deckungsgleichheit der schulsozialarbeite rischen Ziele mit den schulischen 
Erwartungen erfragt. Die Beantwortung der Frage, ob die Schulsozialarbeit zur Bearbeitung schulischer Probleme 
benutzt wird, wird überwie gend verneint (9 Befragte), allerdings von drei Befragten auch explizit bejaht. Die posi tive 
Beantwortung der Frage wird an verschiedenen Bei spielen einer Instrumentalisie rung konkretisiert: Die Befragten sehen 
sich auf gefordert, den Schülern und Schülerin nen die Rele vanz von Disziplin und Leis tungsbereitschaft beizubringen, 
Streit zwischen Schü lern zu schlichten, Unter richtsstörungen zu analysieren, Motivationsprobleme der Schüler zu 
bearbeiten u.a.m. 
Bei der Beantwortung der Frage, ob die Angebote der Schulsozialarbeit an der Schule mit den schulischen Erwartungen 
an die Schulsozialarbeit deckungs gleich sind, werden allerdings generellere Erwartungsdiskrepanzen deutlich, die sich 
aus der Perspektive der Schulsozialarbeiter/-innen daraus ergeben, dass die Schulsozialarbeit schulische Aufgaben 
an sie delegiert. Neun Befragte se hen keine deckungsgleichen Erwartungen und erläutern diese Einschätzung folgen-
dermaßen: schulische Erwartungen sind (ge messen an den verfügbaren Res sourcen) quantitativ und qualitativ zu 
hoch, sie sind an schulische „Zyklen“ im Sinne von Stresskonjunkturen orientiert und inhaltlich auf „So zialtraining“ 
fokus siert.
Aus diesen Antworten lässt sich das Ergebnis ableiten, dass es eine erhebliche Diskre panz zwischen den 
sozialpädagogischen Zielen der Schulsozialarbeit und den schuli schen Erwartungen an sie gibt, die – neben strukturellen 
Hinder nissen – im Ergebnis dazu führen, dass die Schulsozialarbeit ihre Ziele nur be dingt realisieren kann.
Dieses Ergebnis wird durch die Antworten auf die Frage nach den Kooperati onsprob lemen bestätigt und weiter 
konkretisiert. 12 Befragte beantworten die Frage nach be stehenden Kooperationsproblemen positiv. Von diesen 
Befragten werden vor allem drei Gründe genannt, wodurch die Probleme entstehen:
1. (wiederum) der Verweis auf fehlende (Zeit-) Ressourcen und fehlende struk tu relle Ermöglichung der Kooperation 
(7 Nennungen);
2. der Verweis auf eine Erwartungsdiskrepanz im Hinblick auf die Aufgaben der Schulsozialarbeit; hier wird eine 
Kritik an der „Problemschüler- bzw. Problem klassen“-Orientierung von Lehrkräften artikuliert (5 Nennungen) 
und 
3. der Ver  weis auf Kooperationsprobleme, die mit einer grundsätzlichen Profes si ons-Kon kurrenz bzw. einem 
(Status-)Konflikt zwischen den beiden Profes sionen erklärt werden.

30
Analog zu den Ergebnissen der Lehrkräfte-Befragung zeigt sich auch bei der Befragung der Schulsozialarbeiter/-innen 
eine grundsätzliche Perspektivendis krepanz: die Einzel fallorientierung, die an schulische Problemdefinitionen an-
knüpft, steht einer Sicht weise gegenüber, in der die Schule zwar der relevante Ort professionellen sozialarbei terischen/
sozialpädagogischen Handelns ist, aber als Einrichtung nicht die Aufgaben, Ziele und Arbeitsweisen der Sozi aler Arbeit 
vorgibt. 
Die Frage nach einer sozialraumbezogenen Vernetzung der Schule mit anderen Einrich tungen wird überwiegend 
bejaht:
Zwölf Befragte sehen die Notwendigkeit und prinzipielle Möglichkeit einer sol chen Vernetzung und konkretisieren sie 
anhand unterschiedlicher Einrichtungen des jeweili gen Sozialraums. Die sehr umfassende Liste von Einrichtungen, 
die durch die Befragung zustande kam, verweist auf eine Diskrepanz, die bereits oben herausgestellt wurde: Während 
der Großteil der genannten Einrichtungen auf eine Öffnung der Schulsozialar beit in die Lebenswelt der Schüler-/innen 
und den Sozialraum hinein (z.B. durch Vernetzung mit Angeboten der offenen Ju gendarbeit, mit Kulturangeboten) 
verweisen, werden auch Institutionen ge nannt, die helfen sollen, problemati sche „Ein zelfälle“ zu bearbeiten (wie z.B. 
das Jugendamt, die Polizei etc.). 
3.4 Zentrale Erkenntnisse aus den Befragungen 
Die Lehrkräfte der untersuchten Schulen votieren insgesamt für eine stär kere Re levanz der Schul sozialarbeit, 1. 
die auf den Ebenen der The matisie rung, der Ausstattung und der strukturellen Einbindung realisiert werden 
sollte. 
Viele Lehrkräfte arbeiten zwar eng mit den Schulsozialarbeiter-/innen zu sam men, allerdings ist diese Form der 2. 
Zu sammenarbeit vor allem auf ein zelfallbe zogene Schülerhilfen zentriert und da mit vor allem auf schul- bzw. 
unterrichts induzierte Probleme bezogen. Eine Ko operation über akute Un terrichtsprob leme hinaus und eine 
Orientierung auf den Sozial raum und die Lebenswelt der Schüler-/innen findet eher selten statt. 
Als wichtigstes Ergebnis im Hinblick auf die Zusammenarbeit von Lehrkräf  ten und Schulsozialarbeiter-/3. 
innen kann festgehalten werden, das die beste henden Kooperationsdefizite nicht nur aus einem struktu-
rellen Ressourcen mangel her aus erklärbar werden, sondern dass die Aufgaben und Zielorien tierungen der 
Schulsozialarbeit nicht ausreichend transparent sind bzw. den Erfordernissen des schulischen Unterrichts-
ablaufs untergeordnet werden.
Die „Einzelfallhilfe“ bzw. Maß nahmen zum Umgang mit individuell „proble mati schem“ oder „defizitärem“ 4. 
Schülerverhalten haben den höchsten Zählwert bei den Fachkräften der Schulsozialarbeit erreicht. 
Bei 14 (von insgesamt 38) Nennungen wird die Entwicklung allgemeiner För der maßnahmen im Rahmen der 5. 
Schule wie auch in außerschulischen Kon tex ten als Ziel der Schulsozialarbeit genannt.
Drei (von insgesamt 38) Nennungen bei den Schulsozialarbeiter/-innen be zie hen sich auf den Wunsch nach 6. 
einer Veränderung der Angebots struktur (z.B. eine stärkere Verknüpfung von Schule und Sozialpädago gik).
Die überwiegende Mehrzahl der Schulsozialarbeiter-/innen hat die Ein schät zung, dass sie ihre Ziele nur 7. 
bedingt erreichen können (10 von 13 Be fragten). Die genannten Gründe hierfür sind vielschichtig: es über -
wiegt der Verweis auf mangelnde Ressourcen (Zeit, Personal) sowie auf Kooperations probleme mit der Schule 
bzw. den Lehrkräften.

31
4 Zusammenfassende Thesen
Ein Vergleich der Befragungsergebnisse30 führt zu fol genden Aussagen:
Beide Professionen, Lehrkräfte wie auch Schulsozialarbeiter/-innen, artiku lieren die 1. Notwendigkeit einer 
Ausweitung von Strukturressourcen, um so wohl die Schulsozi alarbeit besser auszustatten und schulorgani-
satorisch „integrieren“ zu können als auch den Lehrkräften zu ermögli chen, der Schulsozialarbeit aufgeklärter und 
„wis sender“ gegenüber zu treten – als Voraussetzung einer gelingenden Kooperation.
Beide Professionen sehen die 2. Notwendigkeit einer Verbesserung der Koope ra tion.
Schul sozialarbeit wird (aus Lehrersicht) eher dann als 3. sinnvoll und notwen dig angese hen, wenn sie mobilisiert 
werden kann, um akute schulische Problemsitua tionen zu bearbeiten. Lehrkräfte sind meist auf „Problemschü ler- 
bzw. Problem klassen“ orientiert, die Schulso zialarbeit als Ein richtung zur Lösung schulischer Probleme versteht. 
Das wird so auch durch die Er geb nisse der Schulsozialarbeiter/-innen-Befra gung bestätigt und begründet Ko -
operationsprobleme.
Der Schulsozialarbeit wird (aus Lehrersicht) 4. keine Eigenständigkeit in der Definition ihrer professio nellen Aufgaben 
und Ziele zugestanden. Zudem erfüllt sie ihre Aufga ben (nach Lehrermeinung) nicht zufrieden stellend.
Wahr nehmungsdiskrepanzen hinsichtlich der Aufgabenstellung und Aufgaben realisie rung können als Ausdruck von 5. 
Profes sionskonkurrenz zwi schen den Lehr kräften und den Fachkräften der Schulsozialarbeit interpre tiert werden. 
Sowohl bei den Lehr kräften als auch bei den Schulsozialarbeiter/-innen sind in terne Diskre panzen festzuhalten, 6. 
die zwei unterschiedliche Sicht wei sen dokumen tie ren: Bei beiden Professionen stehen sich „problem orien tierte“ 
und „res sourcen orien tierte“ Perspektiven gegenüber.
Erläuterung:
Die „problemorientierte“ Sichtweise zielt auf (traditionelle) Einzelfallhilfe und indivi du elle Förde rung auf der 
Grundlage eines individualistischen Problem ver ständnis ses, das von Defiziten spezifischer Schüler(-Grup pen) 
ausgeht. In dieser Sichtweise ist z.B. die Öffnung hin zum Sozial raum und zur Le benswelt der Schüler-/innen sinn-
voll, um die Einzelfall hilfe effektivieren zu können. Bei einem Teil der Befragten wird die Effek tivie rung („Optimie-
rung“) der Einzelfallhilfe auch als Ziel von Kooperation und Vernetzung ex plizit be nannt.
Die „ressourcenorientierte“ Sichtweise setzt dagegen – bei bei den Profes si onen – an den institutionell verfügba-
ren Ressourcen an und zielt auf die grundsätzliche Auswei tung von schulbezogenen und schul übergreifenden 
Dienstleistungen der Schulso zialar beit, durch die gesell schaftliche Teilhabe – auf die Schule bezogen und darüber 
hinaus ge hend – ermöglicht wird, in so fern Partizipation als die Basis für (schuli sche und beruf liche) Qualifika tion 
angesehen wird.
Aus diesen unter schiedlichen Sichtweisen wird erklärbar, unter welchen Be din gun gen eine Zusammenarbeit 
eher gelingt bzw. misslingt: Wenn die problemorien tierte Sichtweise vorherrscht, eine Sensibilität für not wen dige 
fachliche und inhaltli che Ab grenzung zur jeweils anderen Pro fession dage gen nicht vorhanden ist („Mein Ziel 
ist es, dass die Schule mit mei ner Arbeit zufrieden ist und ich für die Lehrkräfte nützlich bin.“), dann wird zwar 
die Ko operation besser gelingen, aber eben um den Preis der Her ab würdigung der eigenen Professionalität und 
inhaltlichen Fachlich keit. 
30 Vergleich der Ergebnisse zwischen der Befragung der Lehrkräfte und den Ergebnissen der Befra gung der Schulsozialarbeiter/-innen.

32
Es ist insgesamt mit hoher Plausibilität davon auszugehen, dass sowohl die prob lemorientierte Sichtweise als 
auch die Bereitschaft der Schulsozial arbeit, sich zur Be arbeitung schulinduzierter Probleme instrumentali sieren zu 
lassen, abhängig ist von den strukturellen und organisatori schen Rahmen be dingungen des eigenen professio nellen 
Handelns. Die (orga nisatorische) Nähe zur Schule fördert auch eine Anpassung an schulische Zielvorgaben bzw. 
macht anfällig für eine Konsensorientie rung, die auf Kosten der eige nen Fachlichkeit und Professionalität entwi-
ckelt wird.
Insgesamt folgt aus den – hier thesenartig formulierten – Erkenntnissen, dass Koopera tionen und Vernetzungen mit 
anderen Ein richtungen des Sozialraums vor allem dann Produktivität entfalten, wenn eine Perspektivendifferenz zum 
Zuge kommen und zuge lassen werden kann. Le benswelt- und Sozialraumori entierung kann mit Bezug auf die Adressaten 
der Schulsozialarbeit nur bedeu ten, dass mehr und verschiedene Perspekti ven auf problematische Situationen möglich 
werden.

33
5 Empfehlungen
Vor dem Hintergrund bundesweiter Fachdiskussionen sowie der Ergebnisse der Evalua tion der praktischen 
Schulsozialarbeit in Darmstadt lassen sich Schluss folgerungen auf ver schiedenen Ebenen für eine hier empfohlene 
zukünftige Entwicklung31 der Koope rationen zwischen Schulen und Jugendhilfe in Darm stadt formulieren.
5.1 Konsequenzen auf der Strukturebene
Ausgangspunkt sämtlicher Überlegungen auf dieser Ebene ist die Schaf fung ei ner •	 Steuerungsinstanz, die 
auf der Grundlage politischer, admi nistrativer und planerischer Kompetenzen entsprechende Entscheidun gen 
vorbereitet und be gleitet.
Es wird empfohlen, die derzeitigen schulbezogenen Standorte der Schulso zialar beit zu Gunsten einer •	
sozialraumorientierten Angebots struktur (neu) zu konzipieren. Dazu müsste die Verankerung der instituti-
onalisierten Pla nungs verpflichtung zwischen den beteiligten Organisati onsebe nen bzw. Fachberei chen 
Jugendamt (Sozial- und Jugendhilfepla nung) und Schul verwaltung (Schul entwicklungspla nung) zu einer ge-
meinsamen Planung unter Einbeziehung aller Planungsbetei ligten si chergestellt werden.
Für eine sozialraumorientierte Gestaltung schulbezogener Kooperations formen sollten Überlegungen zur •	
Einrichtung (evtl. vier) re gionaler Sozi alpädagogi scher Dienstleistungszentren in die Planung ein bezogen 
wer den (ggfls. wäre die schon bestehende Einrichtung „KOMM“ als fünfter Standort an zupassen bzw. auszu-
bauen). Hier wäre die Nähe zur institu tionellen Ju gendhilfe und ihrer Dienste (StSD) wie infor meller Unter stüt-
zungsleis tungen im Um feld von Bedeutung.
Die •	 Angebotsstruktur der derzeitigen Praxis der Schulsozialarbeit sollte trä gerbe zogen überprüft werden. 
Dabei sollte ein multidisziplinärer An satz von Schulsozial arbeit bevorzugt realisiert werden. Das heißt, 
ein aus schließlich frei zeit pädagogisches Angebot einerseits sollte ebenso we nig wie ein nur tradi tio nell 
jugendschutzorientiertes Handeln anderer seits angeboten werden. Fach politisch wird die Einbindung in das 
Ju gendamt als einer öffentlich anerkannten Behörde favorisiert.
So konzipierte (neue) Formen der sozialraumbezogenen Kooperations - und Ange botsstruktur hätten zur •	
Konsequenz, dass die Trägerschaften unter den in der Kinder- und Jugendhilfe erfahrenen freien Verbänden 
der Kinder- und Ju gendhilfe entsprechend neu formuliert wer den müss ten.
5.2 Konsequenzen auf der Fachebene
Vor diesem strukturellen Hintergrund wird empfohlen, die •	 Rahmenkonzep tion der Schulsozialarbeit in 
Darmstadt neu zu verhan deln.
Die •	 „Sozialpädagogischen Dienstleistungszentren“ müssten Leistungsbe schreibun gen mit einheitlichen 
Standards i.R. einer qualitätsorientierten Evalu ierung erarbeiten.
Im Rahmen der delegierten Steuerung sollte der •	 Fachstelle für Jugendbe rufs hilfe und Schulsozialarbeit die 
Koordination und die Quali tätsent wicklung für die schulbezogene Sozialarbeit übertragen werden.
Nachdrücklich empfohlen wird die Sicherstellung von •	 Fortbildungen für die Fach kräfte in der Schulsozialarbeit. 
Aus fach- und berufspolitischer Sicht sollte das Arbeitsfeld Schulsozialarbeit bei fehlender Anleitung nicht 
Berufsanfänger/-innen übertragen werden.
5.3 Konsequenzen auf der Kooperationsebene
Empfohlen werden •	 Kooperationsvereinbarungen zwischen den „Sozial pädagogi schen Dienstleistungszentren“ 
und den sich im Sozialraum be findenden Schu len. Hier müssten – ausgehend von Steuerung und Pla nung – 
Verantwortlich keiten, Zuständigkeiten und Kooperationsregeln konzeptionell festgeschrieben werden.
Die Kooperationen zwischen den Sozialpädagogischen Dienstleistungs zentren und den Schulen sowie zu den •	
anderen Einrichtungen und Insti tutionen im Stadtteil müss ten zur gelingenden Förderung der Schülerin nen 
und Schüler im Sinne einer Sozialraum­ und Lebensweltorientierung genutzt werden. 
31 Orientiert am Forschungsauftrag und in Abstimmung mit der sozialplanerischen Gestaltung wer den die Empfehlungen hier auf der Basis der  
 Ergebnisse der Evaluation diskutiert - nicht in der Perspektive zukünftig notwendiger kommunaler Bildungslandschaften.

34
Schulorganisatorische (Gremien, Konferenzen) und außerunterrichtliche Teilnah men (Projekte, Klassenfahrten) •	
der sozialpädagogischen Fach kräfte am Schulgeschehen sollten in das Schulprogramm der jeweiligen Schule 
aufge nommen werden.
Unterschiedliche Ansprüche der beteiligten Professionen in den Schulen kön nen auch auf Defi zite in deren •	
Ausbil dungen verweisen; sie sollten daher in haltlicher Gegenstand von Möglichkeiten des infor mellen Aus-
tauschs und ge meinsamer Fortbildungen sein. Das schon er  wähnte Steuerungs gremium hätte hier die 
Funktion, in Absprache mit den (fach-)hochschul bezogenen Ausbil dungsstellen strukturelle Bedin gungen zu 
schaffen so wie bera tende und super visorische Begleitung an zubieten.

35
TEIL III
Literaturverzeichnis  .............................................................................................  36
Abbildungsverzeichnis  .........................................................................................  37
ANHANG  ...........................................................................................................  38

36
Literaturverzeichnis
BMJFFG (1990), Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesund heit: Ach ter Jugendbericht: Bericht über 
Bestrebungen und Leistungen der Ju gend hilfe, Bonn.
BMFSFJ (2002), Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Elfter Kinder– und Jugendbericht, 
Bonn.
BMFSFJ (2006), Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Zwölfter Kinder- und Jugendbericht: 
Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland. 
Bil dung, Betreuung und Erziehung vor und neben der Schule, Berlin.
BOLAY , E./GUTBROD, H./FLAD, C. (2005): Schulsozialarbeit – Impulse für die Ganztags schule, in: Spies, A./Stecklina, 
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nelle Bedingungen, Bad Heilbrunn, S. 22-42.
FIER, A./CZARNITZKI, D (2005).: Zum Stand der empirischen Wirkungsanalyse der öf fentlichen Innovations- und 
Forschungsförderung, Zentrum für Europäi sche Wirt schaftsforschung (ZEW), Mannheim.
FLAD, C./GUTBROD, H. (2005): Ganztagsschule und Kooperationskonzept? Überlegun gen ausgehend von der 
Schulsozialarbeit, in: Spies, A./Stecklina, G. (Hg), 2005, a.a.O., S. 43-57.
FLOERECKE,P ./HOLTAPPELS, H.-G.. (2004): Qualitätsentwicklung in der Ko ope ration von Jugendhilfe und Schule, in: 
HARTNUß, B./MAYKUS, (Hg), 2004 a.a.O., S. 897-922.
GROSSMANN, W. (1987): Aschenputtel im Schulalltag, Weinheim.
HARTNUß, B./MAYKUS, (Hg), 2004: Handbuch Kooperation von Jugendhilfe und Schule. Ein Leitfaden für 
Praxisreflexionen, theoretische Verortungen und For schungsfra gen. Berlin (Eigenverlag des Deutschen Vereins für 
öffentliche und private Für sorge), Vorwort:
HOLTAPPELS, H.-G. (1994): Ganztagsschule und Schulöffnung. Perspek tiven für die Schulentwicklung, Weinheim 
und München.
MAYKUS, S. (2001): Schulalltagsorientierte Sozialpädagogik. Begründung und Konzep tualisierung schulbezogener 
Angebote der Jugendhilfe, Frankfurt/M.
MAYKUS, S. (2007): Lokale Bildungslandschaften. Entwicklungs- und Umset zungsfragen eines (noch) offenen 
Projektes, in: Kindschafsrecht und Ju gendhilfe, Heft 7/8, S. 294-303.
MEINHOLD, M. (19972): Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in der Sozia len Ar beit, Freiburg (Lambertus).
MERCHEL, J. (Hg), 1999: Qualität in der Jugendhilfe. Kriterien und Bewertungs möglich kei ten. Münster (Votum).
MÜNDER, J. (1993): Frankfurter Lehr- und Praxiskommentar zum KJHG, 2. Aufl., Müns ter.
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und Jugendbericht (Hg), Band 4: Ko operationen zwi schen Jugendhilfe und Schule, München, S. 9-100.
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WINKLER, M. (2000): Für eine Identität der Erziehungswissenschaft? Fünf Skiz zen zu einer Art Psychogramm der 
Disziplin, in: Böhme, P . u.a., Von der Not wendigkeit der Erziehungswissenschaft, Neuwied/Kriftel, S. 31-53.

37
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abb. 1: Welche Ergänzungen wünschen Sie sich im Angebot der Schulsozialarbeit 
 an Ihrer Schule?  ..................................................................................................  23
Abb. 2: Wo sehen Sie den dringendsten Bedarf an Schulsozialarbeit an Ihrer Schule?  ............  24
Abb. 3:  Was kann Ihre Schule dafür tun, diese Ergänzungen im Angebot
 der Schulsozialarbeit zu ermöglichen?  ...................................................................  25
Abb. 4:  Regelmäßige Kooperationen mit den Schulsozialarbeiter/-innen  ...............................  26
Abb. 5:  Gelegentliche Kooperationen mit den Schulsozialarbeiter/-innen  ..............................  27
Abb. 6:  Gründe für fehlende Kooperationen mit der Schulsozialarbeit  ..................................  28

38
ANHANG
Anschreiben an die Leitungen der teilnehmenden Schulen 	  .................................  39 
Anschreiben zu den einzelnen Fragebögen	  ........................................................ 41 
Fragebogen an die Schulsozialarbeiter/ innen	  ..................................................... 42 
Fragebogen an die Lehrkräfte der Schulen 	  ........................................................ 45 
Bestandserhebung der Schulsozialarbeit in Darmstadt 	  .......................................  47 
Daten der Erhebung zur Evaluation der Schulsozialarbeit 	  ...................................  63

39
Sozialverwaltung
Sozial- und Jugendhilfeplanung
Postfach 11 10 61
64225 Darmstadt
An die Schulleitungen der beteiligten Schulen
Der Magistrat
Sozialverwaltung
Stadthaus Frankfurter Straße
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt
Zimmer-Nummer 4.48
Ansprechpartner/-in: Herr Emanuel
Telefon:  06151 13 2168
Telefax:  06151 13 3474
E-Mail:  markus.emanuel@darmstadt.de
Vorsprachen nur nach telefonischer Vereinbarung 
Ihr Zeichen Unser Zeichen Datum
               ME
Evaluation der Schulsozialarbeit in Darmstadt
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Jugendhilfeausschuss Darmstadt hat der Sozialverwaltung den Auftrag erteilt, den Bestand, den Bedarf und 
die Wirkungen der Schulsozialarbeit gemäß § 13 SGB VIII im Rahmen einer Evaluationsstudie zu untersuchen. Für 
dieses Projekt konnten die Fachhochschulprofessoren Herr Prof. Dr. Nieslony und Herr Prof. Dr. Stehr gewonnen 
werden. Verantwortlich auf Seiten der Sozialverwaltung ist der Sozial- und Jugendhilfeplaner Herr Emanuel.
Als Einstieg in die Untersuchung dient eine Befragung der Fachkräfte der Schulsozialarbeit sowie der Lehrer und 
Lehrerinnen der betroffenen Schulen. Es handelt sich um einen kurzen Fragebogen, der  anonym, schulform- und 
sozialraumbezogen ausgewertet werden soll. 
Der Fragebogen wurde in der Koordinierungsgruppe Jugendhilfe – Schule, in der sowohl Vertreter der betroffenen 
Schulformen, die freien Träger, das Staatliche Schulamt, das Städtische Schulamt, die Sozialverwaltung und 
weitere Akteure in diesem Feld vertreten sind, vorgestellt und abgestimmt.
Um ein möglichst vollständiges Meinungsbild zu erhalten, bitten wir Sie, sich an der Befragung zu beteiligen. Der 
Fragebogen ist sehr kurz und übersichtlich gehalten, um ihn mit geringem Zeitaufwand ausfüllen zu können. 
Die Ergebnisse der Befragung werden nach der Auswertung in der Koordinierungsgruppe Jugendhilfe - Schule 
vorgestellt und natürlich allen teilnehmenden Schulen zur Verfügung gestellt.

40
In der Anlage erhalten Sie die jeweilige Anzahl Fragebögen für Ihr Lehrerkollegium. 
Wir bitten Sie die beiliegenden Fragebögen an alle Lehrkräfte Ihres Lehrerkollegiums zu verteilen und ausgefüllt 
bis zum 24. November 2006
an die 
Evangelische Fachhochschule Darmstadt,
z. Hd. Herr Prof. Dr. Nieslony
Zweifalltorweg 12,
64285 Darmstadt
zurück zu senden.
Für die Rücksendung der Fragebögen liegen portofreie Rückumschläge bei.
Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit!
Falls Sie Fragen zu der Befragung haben, steht Ihnen Herr Emanuel gerne zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden 
Sie im Kopfbogen.
Mit freundlichen Grüßen  
i.A.
Dr. Wilma Mohr     Gerd Zboril  
Leiterin der Sozialverwaltung   Leiter des Staatlichen Schulamtes  
        
  
Anlagen

41
Sozialverwaltung
Sozial- und Jugendhilfeplanung
Postfach 11 10 61
64225 Darmstadt
Anschreiben zum Fragebogen
Der Magistrat
Sozialverwaltung
Stadthaus Frankfurter Straße
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt
Zimmer-Nummer 4.48
Ansprechpartner/-in: Herr Emanuel
Telefon:  06151 13 2168
Telefax:  06151 13 3474
E-Mail:  markus.emanuel@darmstadt.de
Vorsprachen nur nach telefonischer Vereinbarung Ihr Zeichen Unser Zeichen
Datum
               ME
Evaluation der Schulsozialarbeit in Darmstadt
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Jugendhilfeausschuss Darmstadt hat der Sozialverwaltung den Auftrag erteilt, den Bestand, den Bedarf und 
die Wirkungen der Schulsozialarbeit gemäß § 13 SGB VIII im Rahmen einer Evaluationsstudie zu untersuchen. Für 
dieses Projekt konnten die Fachhochschulprofessoren Herr Prof. Dr. Nieslony und Herr Prof. Dr. Stehr gewonnen 
werden. 
Als Einstieg in die Untersuchung dient eine Befragung der Fachkräfte der Schulsozialarbeit sowie der Lehrer und 
Lehrerinnen der betroffenen Schulen. Es handelt sich um einen kurzen Fragebogen, der  anonym, schulform- und 
sozialraumbezogen ausgewertet werden soll. 
Der Fragebogen ist kurz und übersichtlich gehalten, um ihn mit geringem Zeitaufwand ausfüllen zu können. Um 
ein möglichst vollständiges Meinungsbild zu erhalten, bitten wir Sie, sich an der Befragung zu beteiligen und den 
Fragebogen bis zum 24. November 2006 auszufüllen. 
Für die Rücksendung wurden dem Träger bzw. der Schule portofreie Rücksendetaschen beigelegt. 
Falls Sie Fragen zu der Befragung haben, steht Ihnen Herr Emanuel gerne zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden 
Sie im Kopfbogen. Wir danken Ihnen im voraus für ihre Mitarbeit.
Mit freundlichen Grüßen  
i.A.
Dr. Wilma Mohr     Gerd Zboril  
Leiterin der Sozialverwaltung   Leiter des Staatlichen Schulamtes

42
Evaluation der Schulsozialarbeit in Darmstadt 
Prof. Dr. F . Nieslony / Prof. Dr. J. Stehr
17.10.2006
Fragen an die Schulsozialarbeiter-/innen
Was sind derzeit die konkreten Ziele Ihrer sozialpädagogischen Arbeit an der/den Schule/n in Ihrem 1. 
Zuständigkeitsbereich? Bitte nennen Sie bis zu 3 Beispiele 
(in Rangfolge):
Beispiel 1: _______________________________________________________	  
Beispiel 2: _______________________________________________________ 	
Beispiel 3: _______________________________________________________	
Sind Sie der Meinung, dass Sie Ihre sozialpädagogischen Ziele an der/den Schule/n in Ihrem 2. 
Zuständigkeitsbereich realisieren können? 
Schätzen Sie bitte ein!
    Auf jeden Fall
   Bedingt, weil    ___________________________________________________
     Gar nicht, weil  ___________________________________________________
Denken Sie, dass die Schulsozialarbeit an der/den Schule/n in Ihrem Zuständigkeits bereich zur 3. 
Bearbeitung schulischer Probleme („Feuerwehrfunktion“) verwendet wird?
   Ja
   Nein
   Kann ich nicht beurteilen
Wenn Sie mit JA geantwortet haben: In welche Rangfolge würden Sie die wichtigsten schuli schen 4. 
Probleme bringen, für deren Bearbeitung Sie beansprucht werden?
Problem 1: ______________________________________________________ 
	
Problem 2: ______________________________________________________ 	
Problem 3: ______________________________________________________

43
Denken Sie, dass die Angebote der Schulsozialarbeit an der/den Schule/n in Ihrem Zuständig-5. 
keitsbereich mit den schulischen Erwartungen an die Schulsozialarbeit deckungs gleich sind?
   Auf jeden Fall 
   Bedingt, weil ____________________________________________________ 
   Gar nicht, weil ___________________________________________________
Wenn Sie an die Zusammenarbeit mit Lehrkräften denken, gibt es Ihrer Meinung nach Probleme in der 5. 
Kooperation?
   Nein 
   Ja 
   Wenn ja, welche 
 Beispiel 1: ____________________________________________________ 	
Beispiel 2: ____________________________________________________ 	
Beispiel 3: ____________________________________________________	
Mit welchen Gruppen 6. müsste an der/den Schule/n in Ihrem Zuständigkeitsbereich hauptsäch lich 
gearbeitet werden, um Ihre sozialpädagogischen Ziele erreichen zu können? Bitte beziffern Sie in 
Rangfolge (1-4)!
   Schüler 
 
   Eltern 
   Lehrer 
   Andere, z. B. _____________________________________________________
Mit welchen Gruppen 7. wird derzeit an der/den Schule/n in Ihrem Zuständigkeitsbe reich hauptsächlich 
gearbeitet? Bitte beziffern Sie in Rangfolge (1-4)!
   Schüler 
   Eltern 
   Lehrer 
   Andere, z. B. _____________________________________________________

44
Sehen Sie – aus der Sicht der Schulsozialarbeit – die Notwendigkeit, eine sozial raumbezo gene 8. 
Vernetzung der Schule/n in Ihrem Zuständigkeitsbereich mit ande ren Akteuren (nicht nur der Schulen 
untereinander) einzurichten?
   Ja, geschieht bereits 
   Wird derzeit erarbeitet 
   Nicht notwendig, weil ____________________________________________ 
   Weiß nicht
Wenn Sie die letzte Frage für Ihre Arbeit bejaht haben, geben Sie bitte bis zu 5 Beispiele 9. 
für eine notwendige und sinnvolle Vernetzung an:
Beispiel 1: _______________________________________________________ 	
Beispiel 2: _______________________________________________________ 	
Beispiel 3: _______________________________________________________ 	
Beispiel 4: _______________________________________________________ 	
Beispiel 5: _______________________________________________________	
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit !

45
Evaluation der Schulsozialarbeit in Darmstadt 
Prof. Dr. F . Nieslony / Prof. Dr. J. Stehr
17.10.2006
Fragen an die Lehrkräfte der Schulen
Wenn Sie an die „Öffnung von Schule“ denken, ist das Ihrer Meinung nach …1. 
   alleinige Aufgabe der Schule 
   sowohl Aufgabe der Schule wie der Schulsozialarbeit  
   überwiegend Aufgabe der Schulsozialarbeit
Wo sehen Sie den dringendsten Bedarf an Schulsozialarbeit an Ihrer Schule? 2. 
Nennen Sie bitte bis zu 3 Beispiele in Rangfolge.
Beispiel 1 (Rang 1): _______________________________________________ 	
Beispiel 2 (Rang 2): _______________________________________________ 	
Beispiel 3 (Rang 3): _______________________________________________	
Welche Ergänzungen wünschen Sie im Angebot der Schulsozialarbeit an Ihrer Schule? 3. 
Bitte nennen Sie auch hier bis zu 3 Beispiele in Rangfolge:
Beispiel 1 (Rang 1): _______________________________________________ 	
Beispiel 2 (Rang 2): _______________________________________________ 	
Beispiel 3 (Rang 3): _______________________________________________	
Was kann Ihre Schule dafür tun, diese Ergänzungen im Angebot der Schulsozialarbeit zu ermöglichen? 4. 
Geben Sie bitte wieder bis zu 3 Beispiele in Rangfolge an.
Beispiel 1 (Rang 1): _______________________________________________ 	
Beispiel 2 (Rang 2): _______________________________________________ 	
Beispiel 3 (Rang 3): _______________________________________________

46
Kooperieren Sie als Lehrkraft mit den Schulsozialarbeiter/-innen?5. 
  Ja  (Weiter bei Frage 6.) 
  Nein  (Weiter bei Frage 7.) 
 
Wie häufig kooperieren Sie mit den Schulsozialarbeiter/-innen?6. 
Es findet eine Kooperation regelmäßig statt bei …
Beispiel 1: ______________________________________________________ 	
Beispiel 2: ______________________________________________________ 	
Beispiel 3: ______________________________________________________	
 Es gibt eine gelegentliche Kooperation bei …
Beispiel 1: ______________________________________________________ 	
Beispiel 2: ______________________________________________________ 	
Beispiel 3: ______________________________________________________ 	
 
Aus welchen Gründen kommt 7. keine Kooperation zustande?
(1) ________________________________________________________________
(2) ________________________________________________________________
(3) ________________________________________________________________
Sind Sie der Meinung, dass die Schulsozialarbeit in das Schulprogramm Ihrer Schule 8. 
aufge nommen werden sollte?
  Ja, auf jeden Fall, weil __________________________________________
  Ist bereits aufgenommen
  Nicht notwendig, weil __________________________________________
  Weiß nicht
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit !

47
Bestandserhebung der Schulsozialarbeit
in Darmstadt
Stand 16.01.2008

48
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung  ....................................................................................................  49
Grafische Übersicht der Standorte  .........................................................................  50
Die einzelnen Schulstandorte  ................................................................................  51
Astrid Lindgren Schule  .........................................................................................  51
Stadtteilschule Arheilgen  ......................................................................................  52
Bernhard-Adelung-Schule .....................................................................................  52
Schulinsel  ..........................................................................................................  53
Diesterwegschule  ................................................................................................  53
Eleonorenschule  ..................................................................................................  53
Justus-Liebig-Schule   ...........................................................................................  54
Erich-Kästner-Schule  ...........................................................................................  54
Ernst-Elias-Niebergall-Schule  ................................................................................  55
Gutenbergschule  .................................................................................................  55
Berufsschulzentrum Nord  .....................................................................................  56
Friedrich-List-Schule  ............................................................................................  56
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule  ...........................................................................  56
Martin- Behaim-Schule  ........................................................................................  57
Käthe-Kollwitz-Schule  ..........................................................................................  57
Mühltalschule  .....................................................................................................  58
Wilhelm-Hauff-Schule  ..........................................................................................  58
Das KOMM – Projekt  ...........................................................................................  59
Finanzierungsübersicht nach Träger, Stellen und Schulen  .........................................   60
Sozialräumliche Übersicht nach Schulformen, Schülerzahl und Stellen  ......................   61
Übersicht nach Finanzressourcen pro Schüler, pro Lehrkraft, 
pro Sozialraum für die derzeitigen Schulsozialarbeitsstandorte  ..................................   62

49
Vorbemerkung
Diese Dokumentation dient ausschließlich dazu, einen schnellen und kriteriengeleiteten Überblick über die 
derzeitige Situation der Schulsozialarbeit in Darmstadt zu erhalten. Es ist keine Bestandserhebung im klassischen 
jugendhilfeplanerischen Sinne, da vor allem konzeptionelle Aspekte der einzelnen Angebote, ihre Stellung innerhalb 
der Sozialräume und ihre Vernetztheit im Jugendhilfesystem nicht analysiert werden. 
Dennoch bildet sie die Grundlage für die Fortentwicklung der Schulsozialarbeit anhand der Ergebnisse der 
Evaluation, da sie den Status quo benennt.
Wichtig ist vor allem die Darstellung der Ressourcen pro Standort, Schüler oder Schülerin und pro Lehrkraft. Der 
Stand der Lehrer- bzw. Schülerdaten ist der 01.08.2006

50

51
Die einzelnen Schulstandorte
Im Folgenden werden alle Schulen im Einzelnen dargestellt, an denen Schulsozialarbeit gemäß § 13 SGB VIII 
erbracht wird. Es werden Strukturdaten der einzelnen Schulen bzw. der mit der Schulsozialarbeit beauftragten freien 
Träger dargestellt.
Astrid Lindgren Schule
Adresse Stadtweg 1, 64291
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Nord, 610 Alt-Arheilgen
Schulform Grundschule (vierzügig)
Schülerzahl 430
Lehrerzahl 28
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 0,5
Beauftragter freier Träger Verein für Kinder- und Jugendarbeit
Kooperationsvereinbarung mit Schule Ja
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept der Schulsozialarbeit liegt nicht vor
Standortkooperation mit Stadtteilschule Arheilgen

52
Stadtteilschule Arheilgen
Adresse Grillparzerstraße 33, 64291
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Nord, 620 Arheilgen-Süd
Schulform Kooperative Gesamtschule
Schülerzahl 588
Lehrerzahl 45
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 0,5
Beauftragter freier Träger Kinder- und Jugendarbeit e.V.
Kooperationsvereinbarung mit Schule Ja
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept der Schulsozialarbeit liegt nicht vor
Standortkooperation mit Astrid-Lindgren-Schule
Bernhard-Adelung-Schule
Adresse Vogelsbergstraße 50, 64289
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Innenstadt Nord, 270 Am Ziegelbusch
Schulform Integrierte Gesamtschule
Schülerzahl 595
Lehrerzahl 46
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 1
Beauftragter freier Träger Internationaler Bund
Kooperationsvereinbarung mit Schule Ja
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept der Schulsozialarbeit liegt nicht vor

53
Schulinsel Diesterwegschule
Adresse Julius-Reiber-Straße 9, 64293
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Innenstadt Nord, 210 Johannesviertel
Schulform Grund-, Haupt-, Realschule
Schülerzahl 275
Lehrerzahl 35
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 0,5
Beauftragter freier Träger Kinder- und Jugendarbeit e. V.
Kooperationsvereinbarung mit Schule Ja
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept der Schulsozialarbeit Ja
Standortkooperation mit Eleonorenschule, Justus-Liebig-Schule 
Eleonorenschule
Adresse Julius-Reiber-Straße 1, 64293
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Innenstadt Nord, 210 Johannesviertel
Schulform Gymnasium
Schülerzahl 1092
Lehrerzahl 79
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 0,5
Beauftragter freier Träger Kinder- und Jugendarbeit e. V.
Kooperationsvereinbarung mit Schule Ja
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept der Schulsozialarbeit Ja
Standortkooperation mit Diesterwegschule, Justus-Liebig-Schule

54
Justus-Liebig-Schule
Adresse Julius-Reiber-Straße 3, 64293
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Innenstadt Nord, 210 Johannesviertel
Schulform Gymnasium
Schülerzahl 1079
Lehrerzahl 80
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 0,5
Beauftragter freier Träger Kinder- und Jugendarbeit  e. V.
Kooperationsvereinbarung mit Schule Ja
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept der Schulsozialarbeit Ja
Standortkooperation mit Diesterwegschule, Eleonorenschule
Erich-Kästner-Schule
Adresse Wickopweg 2, 64289
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Nord, 910 Kranichstein-Süd
Schulform Integrierte Gesamtschule, Grundschule
Schülerzahl 897
Lehrerzahl 67
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 1
Beauftragter freier Träger Sozialkritischer Arbeitskreis e. V.
Kooperationsvereinbarung mit Schule wird erarbeitet
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept der Schulsozialarbeit Ja
Standortkooperation mit keine

55
Ernst-Elias-Niebergall-Schule
Adresse Vogelsbergstraße 46, 64289
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Innenstadt Nord, 270 Am Ziegelbusch
Schulform Schule für Lernhilfe 
Schülerzahl 318
Lehrerzahl 57
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 1
Beauftragter freier Träger Verein zur Betreuung und Förderung lernbehinderter 
Kinder
Kooperationsvereinbarung mit Schule liegt nicht vor
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept der Schulsozialarbeit Ja
Standortkooperation mit keine
Gutenbergschule
Adresse Gabelsbergerstraße 4-8, 64297
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Eberstadt, 710 Alt-Eberstadt
Schulform Kooperative Gesamtschule
Schülerzahl 541
Lehrerzahl 44
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 1
Beauftragter freier Träger Internationale Bund
Kooperationsvereinbarung mit Schule Ja
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept der Schulsozialarbeit Ja, als kurze Leistungsbeschreibung
Standortkooperation mit keine

56
Berufsschulzentrum Nord 
Friedrich-List-Schule
Adresse Alsfelder Straße 23, 64289
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Innenstadt Nord, 270 Am Ziegelbusch
Schulform Berufs- und Berufsfachschule
Schülerzahl 2317
Lehrerzahl 100
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 0,3
Beauftragter freier Träger Internationaler Bund
Kooperationsvereinbarung mit Schule Ja
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept der Schulsozialarbeit Ja, als kurze Leistungsbeschreibung
Standortkooperation mit Heinrich-Emanuel-Merck-Schule, 
Martin-Behaim-Schule
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule
Adresse Alsfelder Straße 23, 64289
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Innenstadt Nord, 270 Am Ziegelbusch
Schulform Berufs- und Berufsfachschule, Berufliches 
Gymnasium
Schülerzahl 1435
Lehrerzahl 87
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 0,3
Beauftragter freier Träger Internationale Bund
Kooperationsvereinbarung mit Schule Ja
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept der Schulsozialarbeit Ja, als kurze Leistungsbeschreibung
Standortkooperation mit Martin-Behaim-Schule, Friedrich-List Schule

57
Martin- Behaim-Schule
Adresse Alsfelder Straße 23, 64289
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Innenstadt Nord, 270 Am Ziegelbusch
Schulform Berufs- und Berufsfachschule
Schülerzahl 2104
Lehrerzahl 93
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 0,3
Beauftragter freier Träger Internationale Bund
Kooperationsvereinbarung mit Schule Ja
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept der Schulsozialarbeit Ja, als kurze Leistungsbeschreibung
Standortkooperation mit Heinrich-Emanuel-Merck Schule
Friedrich-List-Schule
Käthe-Kollwitz-Schule
Adresse Koblenzer Straße 8, 64293
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Innenstadt Nord, 240 Waldkolonie
Schulform Grundschule
Schülerzahl 235
Lehrerzahl 17
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 0,5
Beauftragter freier Träger Sozialkritische Arbeitskreis
Kooperationsvereinbarung mit Schule wird erarbeitet
Arbeitsplatzbeschreibung ja
Konzept der Schulsozialarbeit ja
Standortkooperation mit keine

58
Mühltalschule
Adresse Nußbaumallee 6, 64297
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Eberstadt, 710 Alt-Eberstadt
Schulform Schule für Lernhilfe
Schülerzahl 45
Lehrerzahl 14
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 0,5
Beauftragter freier Träger Internationale Bund
Kooperationsvereinbarung mit Schule Ja
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept der Schulsozialarbeit Ja, als kurze Leistungsbeschreibung
Standortkooperation mit keine
Wilhelm-Hauff-Schule
Adresse Stresemannstraße 5, 64297
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Eberstadt, 750 Kirchtannsiedlung
Schulform Grundschule
Schülerzahl 183
Lehrerzahl 17
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 0,5
Beauftragter freier Träger Nachbarschaftsverein Eberstadt-Süd
Kooperationsvereinbarung mit Schule Ja
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept der Schulsozialarbeit Ja
Standortkooperation mit keine

59
Das KOMM-Projekt
Das KOMM-Projekt ist kein klassischer Standort der Schulsozialarbeit. Im fachlichen Zusammenhang einer 
präventiven Jugendhilfeleistung gemäß SGB VIII ist es jedoch mit einzubeziehen.
Seit September 2000 besteht die Beratungsstelle KOMM im Stadtteil Bessungen und ist somit in direkter Nähe zu 
den kooperierenden Schulen. 
Diese Beratungsstelle kooperiert mit folgenden Schulen im Stadtteil Darmstadt Süd-West: 
Mornewegschule und Wilhelm-Leuschner-Schule als weiterführende Schulen. •	
Bessunger Schule, Friedrich-Ebert-Schule, Heinrich-Heine-Schule und Mornewegschule als Grundschulen.•	
An drei Vormittagen ist das Projekt an den weiterführenden Schulen präsent. 
Die KOMM-Beratungsstelle hat feste Öffnungszeiten nach Schulschluss. Dort wird Beratung für Kinder, Eltern und 
Lehrkräfte mit und ohne Terminvereinbarung angeboten. Auch telefonische Beratung und Hausbesuche sind möglich. 
Die Beratungsstelle ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene entsprechend ausgestattet. 
Adresse Bessunger Straße 77, 64285
Sozialplanungsraum, Statistischer Bezirk Bessungen, 420 Alt-Bessungen
Schulform Drei Grundschulen eine  Haupt- und Realschule und 
eine Integrierte Gesamtschule mit Grundschule
Schülerzahl 2366
Lehrerzahl 179
Stellenanzahl Schulsozialarbeit 3
Beauftragter freier Träger CJD Rhein – Main 
Kooperationsvereinbarung mit Schule Ja
Arbeitsplatzbeschreibung Ja
Konzept Ja
Standortkooperation mit Es sind insgesamt fünf Schulen involviert

60
Finanzierungsübersicht nach Träger, Stellen und Schulen (31.12.2006)
Träger
Internationaler Bund
Kinder- u. Jugendarbeit e. V.
Sozialkritischer Arbeitskreis e. V.
Verein zur Betreuung und Förderung lernbehinderter Kinder 
Nachbarschaftsverein Eberstadt - Süd
Budget
172.770,00 €
29.715,00 €
89.555,00 €
35.000,00 €
29.715,00 €
57.590,00 €
57.590,00 €
31.965,00 €
503.900 €
Stellen
1
1
1
0,5
1,5
0,5
0,5
1
1
0,5
8,5
Schule
Martin- Behaim-Schule
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule
Friedrich-List-Schule
Gutenbergschule
Bernhard-Adelung-Schule
Mühltalschule
Diesterwegschule
Justus-Liebig-Schule
Eleonorenschule
Astrid Lindgren Schule
Stadtteilschule Arheilgen
Käthe-Kollwitz-Schule
Erich-Kästner-Schule
Ernst-Elias-Niebergall-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
GESAMT

61
Sozialräumliche Übersicht nach Schulformen, Schülerzahl und Stellen 
(nur SCHUSO + KOMM)
Gesamt
16
5
7
6
4
1
1
14.070
40
15
11,5
Nord               
(600, 800, 900)
3
2
0
0
0
0
0
1485
5
3
1,5
Eberstadt 
(700)
4
1
0
0
1
0
0
769
6
3
2
Innenstadt 
West 
(500)
2
0
0
0
0
0
1
1206
3
3
(KOMM)
2
Bessungen 
(400) 
1
0
1
0
1
0
0
413
3
1 
(KOMM)
0,5
Innenstadt     
Ost 
(300)
1
0
1
0
0
0
0
0
2
0
0
Innenstadt 
Nord- 
(200)
4
1
3
5
2
1
0
9450
16
9
5
Innenstadt 
Mitte 
(100)
1
1
2
1
0
0
0
747
5
1 
(KOMM)
0,5
Reine 
Grundschulen
Gesamtschulen 
(teilw. mit 
Grundschule)
Gymnasien
berufliche Schulen
Sonderschule
Grund-, Haupt-, 
Realschule
Haupt- und 
Realschule
Schüler / Schule 
mit Schuso
Schulen gesamt
Schulen mit Schuso
derzeitige Stellen 
Schuso

62
Übersicht nach Finanzressourcen pro Schüler, pro Lehrkraft, pro Sozialraum für die derzeitigen 
Schulsozialarbeitsstandorte
Innenstadt 
Mitte
5
0,5
50.000,00 €
747
58
66,93 €
862,07 €
1
Innenstadt 
Nord
16
5
292.040,00 €
9450
594
30,90 €
491,65 €
3
Innenstadt Ost
2
0
0,00 €
0
0
0,00 €
0,00 €
0
Bessungen
3
0,5
50.000,00 €
413
31
121,07 €
1.612,90 €
1
Innenstadt 
West
3
2
100.000,00 €
1206
90
82,92 €
1.111,11 €
1
Eberstadt
6
2
119.270,00 €
769
75
155,10 €
1.590,27 €
2
Nord
5
1,5
92.590,00 €
1915
140
48,35 €
661,36 €
2
Schulen 
insgesamt
Stellen
Mittel pro 
Jahr
Schüler an 
Schuso-
Standort
Lehrer an 
Schuso-
Standort
Ressourcen 
pro Schüler
Ressourcen 
pro Lehrer
Anzahl 
versch. 
Träger

63
Daten der Erhebung zur Evaluation der Schulsozialarbeit 
in der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Stand 08.01.2008

64
Kennung der Schulen und zugeordnete Schulformkategorie
Schule Kennung zugeordnete Schulformkategorie
Martin- Behaim-Schule MBS Berufsschule
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule HEMS Berufsschule
Friedrich-List-Schule FLS Berufsschule
Gutenbergschule GBS Gesamtschule
Bernhard-Adelung-Schule BAS Gesamtschule
Mühltalschule MTS Lernhilfeschule
Diesterwegschule DWS Grund-, Haupt- und Realschule
Justus-Liebig-Schule JLS Gymnasium
Eleonorenschule ELO Gymnasium
Astrid Lindgren Schule ALS Grundschule
Stadtteilschule Arheilgen STA Gesamtschule
Käthe-Kollwitz-Schule KKS Grundschule
Erich-Kästner-Schule EKS Gesamtschule
Ernst-Elias-Niebergall-Schule EENS Lernhilfeschule
Wilhelm-Hauff-Schule WHS Grundschule

65
Rücklaufquoten der einzelnen Schulen
Schulform
Berufsschule
Berufsschule
Berufsschule
Gymnasium
Gymnasium
Lernhilfeschule
Lernhilfeschule
Grundschule
Grundschule
Grundschule
kooperative Gesamtschule mit Förderstufe
Grundschule und Integrierte Gesamtschule
Integrierte Gesamtschule
kooperative Gesamtschule
Grund-, Haupt- und Realschule
Anzahl 
Lehrpersonal
66
63
74
66
64
48
11
11
15
17
63
50
38
38
37
661
Anzahl beantwortete 
Fragebögen
16
11
19
23
17
25
5
8
8
14
14
13
15
13
10
211
Rücklauf in %
24,24
17,46
25,68
34,85
26,56
52,08
45,45
72,73
53,33
82,35
22,22
26,00
39,47
34,21
27,03
31,92
Schule
Martin- Behaim-Schule
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule
Friedrich-List-Schule
Justus-Liebig-Schule
Eleonorenschule
Ernst-Elias-Niebergall-Schule
Mühltalschule
Käthe-Kollwitz-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
Astrid Lindgren Schule
Gutenbergschule
Erich-Kästner-Schule
Bernhard-Adelung-Schule
Stadtteilschule Arheilgen
Diesterwegschule
Gesamt

66
Fragen an die Lehrkräfte der Schulen
Frage 1 (N=211, n=196)
Wenn Sie an die  „Öffnung von Schule“ denken, ist das Ihrer Meinung nach …?
Verteilung der Antworten 
in % bezogen auf jede 
einzelne Schule
Alleinige Aufgabe der 
Schule
Sowohl Aufgabe 
der Schule wie der 
Schulsozialarbeit
Überwiegend Aufgabe 
der Schulsozialarbeit
ALS 0,00% 100,00% 0,00%
BAS 0,00% 100,00% 0,00%
DWS 0,00% 88,89% 11,11%
ELO 14,29% 71,43% 14,29%
EKS 0,00% 92,31% 7,69%
EENS 0,00% 96,00% 4,00%
FLS 22,22% 77,78% 0,00%
GBS 0,00% 92,31% 7,69%
HEMS 0,00% 100,00% 0,00%
JLS 8,70% 86,96% 4,35%
KKS 0,00% 100,00% 0,00%
MBS 18,75% 81,25% 0,00%
MTS 0,00% 100,00% 0,00%
STA 7,69% 92,31% 0,00%
WHS 0,00% 100,00% 0,00%
Verteilung der Antworten 
in % -bezogen auf die 
Schulformen
Alleinige Aufgabe der 
Schule
Sowohl Aufgabe 
der Schule wie der 
Schulsozialarbeit
Überwiegend Aufgabe 
der Schulsozialarbeit
Berufsschulen 15,56% 84,44% 0,00%
Grundschulen 0,00% 100,00% 0,00%
Gesamtschulen 1,85% 94,44% 3,70%
Förderschulen 0,00% 96,67% 3,33%
Gymnasium 10,00% 83,33% 6,67%
Grund-, Haupt-, 
Realschule 0,00% 88,89% 11,11%

67
Frage 2 (N=633, n=567)
Wo sehen Sie den dringendsten Bedarf an Schulsozialarbeit an Ihrer Schule?
Verteilung der 
Antworten in % 
bezogen auf jede 
einzelne Schule
Umgang mit 
(„problematischem“) 
Schülerverhalten
Dienstleistung der 
Schulsozialarbeit - 
schulbezogen
Dienstleistung der 
Schulsozialarbeit - 
schulübergreifend
Sonstiges
ALS 44,12% 23,53% 32,35% 0,00%
BAS 65,12% 23,26% 9,30% 2,33%
DWS 43,48% 39,13% 13,04% 4,35%
ELO 46,15% 20,51% 33,33% 0,00%
EKS 39,39% 42,42% 18,18% 0,00%
EENS 66,23% 22,08% 11,69% 0,00%
FLS 37,50% 23,21% 37,50% 1,79%
GBS 63,16% 15,79% 18,42% 2,63%
HEMS 25,00% 35,71% 39,29% 0,00%
JLS 45,45% 36,36% 16,36% 1,82%
KKS 42,86% 42,86% 14,29% 0,00%
MBS 54,55% 24,24% 15,15% 6,06%
MTS 68,75% 31,25% 0,00% 0,00%
STA 44,44% 36,11% 19,44% 0,00%
WHS 10,53% 21,05% 68,42% 0,00%
Verteilung der 
Antworten in % 
-bezogen auf die 
Schulformen
Umgang mit 
(„problematischem“) 
Schülerverhalten
Dienstleistung der 
Schulsozialarbeit - 
schulbezogen
Dienstleistung der 
Schulsozialarbeit - 
schulübergreifend
Sonstiges
Berufsschulen 39,32% 26,50% 31,62% 2,56%
Grundschulen 35,14% 28,38% 36,49% 0,00%
Gesamtschulen 54,00% 28,67% 16,00% 1,33%
Förderschulen 66,67% 23,66% 9,68% 0,00%
Gymnasium 45,74% 29,79% 23,40% 1,06%
Grund- ,Haupt-, 
Realschule 43,48% 39,13% 13,04% 4,35%

68
Frage 3 (N=633, n=309)
Welche Ergänzungen wünschen Sie im Angebot der Schulsozialarbeit an Ihrer Schule?
Verteilung der 
Antworten in % 
bezogen auf jede 
einzelne Schule
Ausweitung der 
Dienstleistungen
Veränderung der 
Dienstleistungen
Status Quo der 
Dienstleistungen Sonstiges
ALS 75,00% 20,83% 0,00% 4,17%
BAS 80,77% 11,54% 7,69% 0,00%
DWS 50,00% 50,00% 0,00% 0,00%
ELO 59,09% 40,91% 0,00% 0,00%
EKS 38,46% 38,46% 15,38% 7,69%
EENS 82,46% 15,79% 1,75% 0,00%
FLS 68,42% 15,79% 10,53% 5,26%
GBS 70,00% 30,00% 0,00% 0,00%
HEMS 68,18% 27,27% 4,55% 0,00%
JLS 69,57% 30,43% 0,00% 0,00%
KKS 63,64% 18,18% 18,18% 0,00%
MBS 50,00% 38,89% 5,56% 5,56%
MTS 57,14% 14,29% 28,57% 0,00%
STA 70,83% 29,17% 0,00% 0,00%
WHS 33,33% 55,56% 11,11% 0,00%
Verteilung der 
Antworten in % 
-bezogen auf die 
Schulformen
Ausweitung der 
Dienstleistungen
Veränderung der 
Dienstleistungen
Status Quo der 
Dienstleistungen
Sonstiges
Berufsschulen 62,71% 27,12% 6,78% 3,39%
Grundschulen 63,64% 27,27% 6,82% 2,27%
Gesamtschulen 68,67% 25,30% 4,82% 1,20%
Förderschulen 79,69% 15,63% 4,69% 0,00%
Gymnasium 64,44% 35,56% 0,00% 0,00%
Grund- ,Haupt- 
Realschule
50,00% 50,00% 0,00% 0,00%

69
Frage 4 (N=633, n=203)
Was kann Ihre Schule dafür tun, diese Ergänzungen im Angebot der Schulsozialarbeit zu ermöglichen?
Verteilung der 
Antworten in % 
bezogen auf jede 
einzelne Schule
Ausweitung 
der Struktur-
Ressourcen
Veränderung 
der 
Kommunikation
Strukturelle 
Einbindung der 
Dienstleistungen
Keine 
Möglichkeit für 
Schule gegeben
Sonstiges
ALS 50,00% 0,00% 10,00% 20,00% 20,00%
BAS 54,55% 27,27% 13,64% 4,55% 0,00%
DWS 40,00% 50,00% 0,00% 0,00% 10,00%
ELO 52,94% 23,53% 17,65% 0,00% 5,88%
EKS 25,00% 12,50% 50,00% 0,00% 12,50%
EENS 71,43% 10,71% 3,57% 7,14% 7,14%
FLS 38,46% 23,08% 23,08% 0,00% 15,38%
GBS 40,00% 20,00% 40,00% 0,00% 0,00%
HEMS 26,67% 33,33% 40,00% 0,00% 0,00%
JLS 48,00% 40,00% 8,00% 0,00% 4,00%
KKS 50,00% 25,00% 0,00% 25,00% 0,00%
MBS 33,33% 22,22% 11,11% 0,00% 33,33%
MTS 66,67% 0,00% 33,33% 0,00% 0,00%
STA 71,43% 14,29% 7,14% 7,14% 0,00%
WHS 16,67% 0,00% 50,00% 16,67% 16,67%
Verteilung der 
Antworten in % 
-bezogen auf die 
Schulformen
Ausweitung 
der Struktur-
Ressourcen
Veränderung der 
Kommunikation
Strukturelle 
Einbindung der 
Dienstleistungen
Keine 
Möglichkeit 
für Schule 
gegeben
Sonstiges
Berufsschulen 32,43% 27,03% 27,03% 0,00% 13,51%
Grundschulen 41,67% 8,33% 16,67% 20,83% 12,50%
Gesamtschulen 50,85% 20,34% 23,73% 3,39% 1,69%
Förderschulen 70,97% 9,68% 6,45% 6,45% 6,45%
Gymnasium 50,00% 33,33% 11,90% 0,00% 4,76%
Grund- ,Haupt 
-Realschule 40,00% 50,00% 0,00% 0,00% 10,00%

70
Frage 5 (N=211, n=207)
Kooperieren Sie als Lehrkraft mit den Schulsozialarbeiter-/innen?
Verteilung der Antworten in % bezogen auf 
jede einzelne Schule Ja Nein
ALS 85,71% 14,29%
BAS 100,00% 0,00%
DWS 88,89% 11,11%
ELO 76,47% 23,53%
EKS 92,31% 7,69%
EENS 96,00% 4,00%
FLS 78,95% 21,05%
GBS 92,31% 7,69%
HEMS 100,00% 0,00%
JLS 68,18% 31,82%
KKS 100,00% 0,00%
MBS 53,33% 46,67%
MTS 100,00% 0,00%
STA 100,00% 0,00%
WHS 100,00% 0,00%
Verteilung der Antworten in % -bezogen auf 
die Schulformen Ja Nein
Berufsschulen 75,56% 24,44%
Grundschulen 93,33% 6,67%
Gesamtschulen 96,30% 3,70%
Förderschulen 96,67% 3,33%
Gymnasium 71,79% 28,21%
Grund-, Haupt-, Realschule 88,89% 11,11%

71
Frage 6 (N=633, n=293)
Wie häufig kooperieren Sie mit den Schulsozialarbeiter-/innen?
Es findet eine Kooperation regelmäßig statt bei…
Verteilung der 
Antworten in % 
bezogen auf jede 
einzelne Schule
Einzelfallbezogene 
Schülerhilfen / 
Angebote
Gruppenbezogene 
Schülerhilfen / 
Angebote
schulexterne 
Angebote
regelmäßige 
Angebote Sonstiges
ALS 71,43% 21,43% 0,00% 7,14% 12,50%
BAS 48,72% 41,03% 10,26% 0,00% 5,13%
DWS 50,00% 50,00% 0,00% 0,00% 16,67%
ELO 50,00% 35,00% 5,00% 10,00% 0,00%
EKS 36,84% 63,16% 0,00% 0,00% 0,00%
EENS 71,79% 17,95% 10,26% 0,00% 0,00%
FLS 46,15% 46,15% 0,00% 7,69% 15,38%
GBS 25,00% 70,00% 0,00% 5,00% 5,00%
HEMS 38,10% 52,38% 9,52% 0,00% 0,00%
JLS 45,00% 50,00% 5,00% 0,00% 0,00%
KKS 40,00% 20,00% 0,00% 40,00% 10,00%
MBS 41,67% 58,33% 0,00% 0,00% 0,00%
MTS 57,14% 42,86% 0,00% 0,00% 0,00%
STA 80,00% 20,00% 0,00% 0,00% 6,67%
WHS 22,73% 40,91% 31,82% 4,55% 0,00%
Verteilung der 
Antworten in % 
-bezogen auf die 
Schulformen
Einzelfallbezogene 
Schülerhilfen / 
Angebote
Gruppenbezogene 
Schülerhilfen / 
Angebote
schulexterne 
Angebote
regelmäßige 
Angebote Sonstiges
Berufsschulen 39,58% 50,00% 4,17% 2,08% 4,17%
Grundschulen 39,58% 29,17% 14,58% 12,50% 4,17%
Gesamtschulen 44,33% 46,39% 4,12% 1,03% 4,12%
Förderschulen 67,92% 24,53% 7,55% 0,00% 0,00%
Gymnasium 47,50% 42,50% 5,00% 5,00% 0,00%
Grund-, Haupt-
Realschule 42,86% 42,86% 0,00% 0,00% 14,29%

72
Es gibt eine gelegentliche Kooperation statt bei … (N=633, n=171)
Verteilung der 
Antworten in % 
bezogen auf jede 
einzelne Schule
Einzelfallbezogene 
Schülerhilfen / 
Angebote
Gruppenbezogene 
Schülerhilfen / 
Angebote
schulexterne 
Angebote
regelmäßige 
Angebote Sonstiges
ALS 50,00% 30,00% 0,00% 20,00% 0,00%
BAS 25,00% 58,33% 0,00% 16,67% 0,00%
DWS 50,00% 25,00% 0,00% 0,00% 25,00%
ELO 71,43% 21,43% 0,00% 0,00% 7,14%
EKS 55,56% 33,33% 0,00% 0,00% 11,11%
EENS 30,77% 26,92% 38,46% 0,00% 3,85%
FLS 66,67% 33,33% 0,00% 0,00% 0,00%
GBS 33,33% 50,00% 8,33% 0,00% 8,33%
HEMS 35,71% 57,14% 7,14% 0,00% 0,00%
JLS 61,54% 30,77% 7,69% 0,00% 0,00%
KKS 50,00% 50,00% 0,00% 0,00% 0,00%
MBS 57,14% 14,29% 14,29% 14,29% 0,00%
MTS 50,00% 50,00% 0,00% 0,00% 0,00%
STA 70,00% 20,00% 0,00% 0,00% 10,00%
WHS 11,11% 11,11% 66,67% 0,00% 11,11%
Verteilung der 
Antworten in % 
-bezogen auf die 
Schulformen
Einzelfallbezogene 
Schülerhilfen / 
Angebote
Gruppenbezogene 
Schülerhilfen / 
Angebote
schulexterne 
Angebote
regelmäßige 
Angebote Sonstiges
Berufsschulen 54,76% 38,10% 4,76% 2,38% 0,00%
Grundschulen 36,00% 28,00% 24,00% 8,00% 4,00%
Gesamtschulen 44,19% 41,86% 2,33% 4,65% 6,98%
Förderschulen 33,33% 30,00% 33,33% 0,00% 3,33%
Gymnasium 66,67% 25,93% 3,70% 0,00% 3,70%
Grund-,Haupt- 
Realschule 50,00% 25,00% 0,00% 0,00% 25,00%

73
Frage 7 (N=633, n=78)
Aus welchen Gründen kommt keine Kooperation zustande?
Verteilung der 
Antworten in % 
bezogen auf jede 
einzelne Schule
Strukturelle 
Gründe
Bedarfs-
orientierte 
Gründe
Kooperations-
bedingte 
Gründe
Angebot 
unbekannt Sonstiges 
ALS 62,50% 12,50% 12,50% 0,00% 12,50%
BAS 75,00% 0,00% 25,00% 0,00% 0,00%
DWS 0,00% 0,00% 50,00% 25,00% 25,00%
ELO 28,57% 57,14% 0,00% 14,29% 0,00%
EKS 80,00% 20,00% 0,00% 0,00% 0,00%
EENS 100,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
FLS 14,29% 57,14% 0,00% 14,29% 14,29%
GBS 33,33% 0,00% 66,67% 0,00% 0,00%
HEMS 75,00% 0,00% 0,00% 0,00% 25,00%
JLS 28,57% 42,86% 21,43% 0,00% 7,14%
KKS 14,29% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
MBS 37,50% 37,50% 25,00% 0,00% 0,00%
MTS 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
STA 50,00% 0,00% 0,00% 0,00% 50,00%
WHS 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
Verteilung der 
Antworten in % 
-bezogen auf die 
Schulformen
Strukturelle 
Gründe
Bedarfs-
orientierte 
Gründe
Kooperations-
bedingte 
Gründe
Angebot 
unbekannt Sonstiges
Berufsschulen 36,84% 36,84% 10,53% 5,26% 10,53%
Grundschulen 70,00% 10,00% 10,00% 0,00% 10,00%
Gesamtschulen 64,29% 7,14% 21,43% 0,00% 7,14%
Förderschulen 100,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
Gymnasium 28,57% 47,62% 14,29% 4,76% 4,76%
Grund- ,Haupt 
-Realschule 0,00% 0,00% 50,00% 25,00% 25,00%

74
Frage 8 (N=211, n=202)
Sind Sie der Meinung, dass die Schulsozialarbeit in das Schulprogramm Ihrer Schule aufgenommen werden sollte?
Verteilung der 
Antworten in % 
bezogen auf jede 
einzelne Schule
Ja, auf jeden Fall Ist bereits 
aufgenommen Nicht notwendig Weiß nicht
ALS 30,77% 61,54% 7,69% 0,00%
BAS 47,06% 52,94% 0,00% 0,00%
DWS 42,86% 42,86% 14,29% 0,00%
ELO 29,41% 70,59% 0,00% 0,00%
EKS 25,00% 50,00% 0,00% 25,00%
EENS 11,54% 88,46% 0,00% 0,00%
FLS 30,00% 70,00% 0,00% 0,00%
GBS 0,00% 92,31% 0,00% 7,69%
HEMS 50,00% 40,00% 0,00% 10,00%
JLS 18,18% 81,82% 0,00% 0,00%
KKS 57,14% 42,86% 0,00% 0,00%
MBS 46,15% 15,38% 15,38% 23,08%
MTS 0,00% 100,00% 0,00% 0,00%
STA 33,33% 66,67% 0,00% 0,00%
WHS 0,00% 100,00% 0,00% 0,00%
Verteilung der 
Antworten in % 
-bezogen auf die 
Schulformen
Ja, auf jeden Fall Ist bereits 
aufgenommen Nicht notwendig Weiß nicht
Berufsschulen 39,53% 46,51% 4,65% 9,30%
Grundschulen 28,57% 67,86% 3,57% 0,00%
Gesamtschulen 27,78% 64,81% 0,00% 7,41%
Förderschulen 9,68% 90,32% 0,00% 0,00%
Gymnasium 23,08% 76,92% 0,00% 0,00%
Grund-, Haupt-, 
Realschule 42,86% 42,86% 14,29% 0,00%

75
Fragen an die Schulsozialarbeiter-/innen 32
Frage 1 (N=13, n=38, Mehrfachantworten möglich)
Was sind derzeit die konkreten Ziele Ihrer sozialpädagogischen Arbeit an der/den Schule/n in Ihrem 
Zuständigkeitsbereich? 
Kategorie Nennungen
Einzelfallhilfe / Umgang mit „problematischen“ Schülerverhalten 21
Allgemeine Fördermaßnahmen (in und außerhalb der Schule) 14
Veränderung der Angebotsstruktur 3
Frage 2 (N=13, n=13)
Sind Sie der Meinung, dass Sie Ihre sozialpädagogischen Ziele an der/den Schule/n in Ihrem Zuständigkeitsbereich 
realisieren können?
Kategorie Nennungen
Gar nicht, weil 0
Auf jeden Fall 3
bedingt, weil 10
davon Mangelnde Ressourcen (Zeit, Personal etc.) 4
Kooperationsprobleme mit Schule / Lehrkräften 3
Ungenügende Entwicklung der Fachlichkeit 1
Fachliche Arbeit ist erst am Beginn (Sonstiges) 2
32 Aufgrund der geringen Grundgesamtheit der Antworten, werden keine prozentualen Anteile gebil det, son dern die absoluten Zahlen  
 verwendet. Die Fragen 7 und 8 werden aufgrund nicht aussage kräftiger Ergebnisse nicht dargestellt.

76
Frage 3 (N=13, n=13)
Denken Sie, dass die Schulsozialarbeit an der/den Schule/n in Ihrem Zuständigkeitsbereich zur Bearbeitung 
schulischer Probleme („Feuerwehrfunktion“) verwendet wird?
Kategorie Nennungen
Ja 3
Nein 9
Kann ich nicht beurteilen 1
Frage 4 (N=13, n=9)
Wenn Sie mit Ja geantwortet haben: In welcher Rangfolge würden Sie die wichtigsten schulischen Probleme bringen, 
für deren Bearbeitung Sie beansprucht werden?
Kategorie Nennungen
Instrumentalisierung zur Disziplinierung der Schüler/innen und 
Gewährleistung des Unterrichts sowie zur Bearbeitung von 
Motivations- und anderen Problemen
7
Unterstützung des Übergangs in Ausbildung 2
Frage 5 (N=13, n=9)
Denken Sie, dass die Angebote der Schulsozialarbeit an der/den Schule/n in Ihrem Zuständigkeitsbereich mit den 
schulischen Erwartungen an die Schulsozialarbeit deckungsgleich sind?
Kategorie Nennungen
Gar nicht, weil 0
Auf jeden Fall 4
Bedingt, weil 9
davon Schule erwartet Feuerwehrfunktion und 
delegiert ihre Aufgaben an Schulsozialarbeit 4
Schule erwartet mehr und effektivere Angebote 
(als vorhaltbar und praktizierbar) 4
Sonstiges 1

77
Frage 6 (N=13, n=13)
Wenn Sie an die Zusammenarbeit mit Lehrkräften denken, gibt es Ihrer Meinung nach 
Probleme bei der Kooperation? 
Kategorie Nennungen
Nein 1
Ja 12
Wenn Ja, welche …?
Kategorie Nennungen
Fehlende (Zeit- und Struktur) Ressourcen 7
Erwartungsdiskrepanz 5
Professionskonflikte 7
Frage 9 (N=13, n=13)
Sehen Sie – aus der Sicht der Schulsozialarbeit – die Notwendigkeit, eine sozialraumbezogene Vernetzung der 
Schule/n in Ihrem Zuständigkeitsbereich mit anderen Akteuren (nicht nur der Schulen untereinander) einzurichten?
Kategorie Nennungen
Nicht notwendig 1
Wird derzeit erarbeitet 1
Ja, geschieht bereits 11

78

Herausgeberin | Kontakt
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sozialverwaltung
Sozial- und Jugendhilfeplanung 
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt
E-Mail markus.emanuel@darmstadt.de
Internet www.darmstadt.de

2009/0004

7237 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
14.01.2009 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat V  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Sozialverwaltung  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2009/0004 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: Evaluation der Schulsozialarbeit 2006 - 2008 
 
Vorlage vom: 17.12.2008 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Der Magistrat nimmt den Bericht zur Evaluation der Schulsozialarbeit zur Kenntnis.  
2. Die Verwaltung  wird beauftragt ein Umsetzungs- und Finanzierungskonzept für den Ausbau der  
    Schulsozialarbeit  zur erarbeiten. 
 
Anlagen: Evaluationsbericht der Schulsozialarbeit 2006 – 2008 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Beschluss des Magistrats vom

2 
... 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 17. Dezember 2008 
 
Vor dem Hintergrund bundesweiter Fachdiskussionen sowie der Ergebnisse der Evaluation 
der praktischen Schulsozialarbeit in Darmstadt lassen sich Schlussfolgerungen 
auf verschiedenen Ebenen für eine hier empfohlene zukünftige Entwicklung der Kooperationen 
zwischen Schulen und Jugendhilfe in Darmstadt formulieren. 
 
Zur Zeit gibt es an 15 Darmstädter Schulen Schulsozialarbeit. 
Entgegen der bisherigen schulstandortbezogenen Schulsozialarbeit erfolgt nach dem neuen Konzept 
eine Ausrichtung nach Sozialräumen, die sich an folgenden Maximen orientieren soll: 
 
1. Unter Hinweis auf die zukünftige präventive Ausrichtung erhalten zunächst alle Grundschulen  
Schulsozialarbeit. 
 
2. Es sollen sinnvolle Planungsräume anhand der Schulbezirke gebildet werden, die mit 
sozialräumlicher Schulsozialarbeit zu versorgen sind. In jedem Sozialraum wird  Schulsozialarbeit 
nur von einem freien Träger durchgeführt. 
Hierbei bilden die Förderschulen und die Berufsschulen Ausnahmen, die gegebenenfalls nicht den 
strikten Sozialräumen zuzuordnen sind. 
 
3. Träger der Schulsozialarbeit müssen anerkannte freie Träger der Jugendhilfe sein, die  
entsprechend qualifiziertes Personal für diese Tätigkeit einsetzen. 
 
4. Der Ausbau der Schulsozialarbeit findet in mehreren Planungs- und Umsetzungsphasen sta tt.  
 
Grundlage für diese Vorraussetzungen bildet der Bericht zur Evaluation der Schulsozialarbeit mit 
seinen entsprechenden  Empfehlungen. 
 
 
Empfehlungen: 
(Auszug aus der Evaluation Schulsozialarbeit 2006 – 2008) 
 
Konsequenzen auf der Strukturebene 
 
 Ausgangspunkt sämtlicher Überlegungen auf dieser Ebene ist die Schaffung 
einer Steuerungsinstanz, die auf der Grundlage politischer, administrativer 
und planerischer Kompetenzen entsprechende Entscheidungen vorbereitet und begleitet. 
 Es wird empfohlen, die derzeitigen schulbezogenen Standorte der Schulsozialarbeit 
zu Gunsten einer sozialraumorientierten Angebotsstruktur (neu) zu konzipieren. Dazu müsste die 
Verankerung der institutionalisierten Planungsverpflichtung zwischen den beteiligten 
Organisationsebenen bzw. Fachbereichen Jugendamt (Sozial- und Jugendhilfeplanung) 
und Schulverwaltung (Schulentwicklungsplanung) zu einer gemeinsamen Planung unter Einbeziehung 
aller Planungsbeteiligten sichergestellt werden. 
 Für eine sozialraumorientierte Gestaltung schulbezogener Kooperationsformen 
sollten Überlegungen zur Einrichtung (evtl. vier, Eberstadt, südliche Innenstadt, nördliche Innenstadt, 
Arheilgen/Kranichstein/Wixhausen) regionaler Sozialpädagogischer 
Dienstleistungszentren in die Planung einbezogen werden (ggf. wäre die schon bestehende 
Einrichtung „KOMM“ als fünfter Standort anzupassen bzw. auszubauen). 
Hier wäre die Nähe zur institutionellen Jugendhilfe und ihrer Dienste (Städtischer Sozialdienst) wie 
informeller Unterstützungsleistungen im Umfeld von Bedeutung. 
 Die Angebotsstruktur der derzeitigen Praxis der Schulsozialarbeit sollte trägerbezogen 
überprüft werden. Dabei sollte ein multidisziplinärer Ansatz von Schulsozialarbeit bevorzugt realisiert 
werden. Das heißt, ein ausschließlich freizeitpädagogisches Angebot einerseits sollte ebenso wenig 
wie ein nur traditionell jugendschutzorientiertes Handeln andererseits 
angeboten werden. Fachpolitisch wird die Einbindung in das Jugendamt als einer öffentlich 
anerkannten Behörde favorisiert. 
 
 
 
 So konzipierte (neue) Formen der sozialraumbezogenen Kooperations- und Angebotsstruktur

3 
... 
hätten zur Konsequenz, dass die Trägerschaften unter den in der Kinder- und Jugendhilfe erfahrenen 
freien Verbänden der Kinder- und Jugendhilfe entsprechend neu formuliert werden 
müssten. 
 
 
Konsequenzen auf der Fachebene 
 
 Vor diesem strukturellen Hintergrund wird empfohlen, die Rahmenkonzeption der Schulsozialarbeit 
in Darmstadt neu zu verhandeln. 
 Die „Sozialpädagogischen Dienstleistungszentren“ müssten Leistungsbeschreibungen 
mit einheitlichen Standards i.R. einer qualitätsorientierten Evaluierung erarbeiten. 
 Im Rahmen der delegierten Steuerung sollte der Fachstelle für Jugendberufshilfe 
und Schulsozialarbeit die Koordination und die Qualitätsentwicklung für die schulbezogene 
Sozialarbeit übertragen werden. 
 Nachdrücklich empfohlen wird die Sicherstellung von Fortbildungen für die Fachkräfte 
in der Schulsozialarbeit. 
Aus fach- und berufspolitischer Sicht sollte das Arbeitsfeld Schulsozialarbeit bei fehlender Anleitung 
nicht Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger übertragen werden. 
 
 
Konsequenzen auf der Kooperationsebene 
 
 Empfohlen werden Kooperationsvereinbarungen zwischen den „Sozialpädagogischen 
Dienstleistungszentren“ und den sich im Sozialraum befindenden Schulen. 
Hier müssten – ausgehend von Steuerung und Planung – Verantwortlichkeiten, 
Zuständigkeiten und Kooperationsregeln konzeptionell festgeschrieben werden. 
 Die Kooperationen zwischen den Sozialpädagogischen Dienstleistungszentren und den Schulen 
sowie zu den anderen Einrichtungen und Institutionen im Stadtteil müssten 
zur gelingenden Förderung der Schülerinnen und Schüler im Sinne einer Sozialraum- und 
Lebensweltorientierung genutzt werden. 
 Schulorganisatorische (Gremien, Konferenzen) und außerunterrichtliche Teilnahmen 
(Projekte, Klassenfahrten) der sozialpädagogischen Fachkräfte am Schulgeschehen sollten in das 
Schulprogramm der jeweiligen Schule aufgenommen werden. 
 Unterschiedliche Ansprüche der beteiligten Professionen in den Schulen können auch auf Defizite in 
deren Ausbildungen verweisen; sie sollten daher inhaltlicher Gegenstand von Möglichkeiten des 
informellen Austauschs und gemeinsamer Fortbildungen sein. Das schon erwähnte 
Steuerungsgremium hätte hier die Funktion, in Absprache mit den                     (fach-
)hochschulbezogenen Ausbildungsstellen strukturelle Bedingungen zu schaffen sowie 
beratende und supervisorische Begleitung anzubieten. 
 
Den Bericht finden Sie auch unter: www.darmstadt.de/imperia/md/content/darmstadt-web-
pdf/sozialverwaltung/74.pdf 
 
Darmstadt, 17. Dezember 2008 
RS 
 
 
Dezernat V Dezernat IV 
 
 
 
 
Jochen Partsch Dr. Dierk Molter 
Stadtrat Stadtrat

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Details

Vorlagen-Nr.
2009/0004
Typ
Magistratsvorlage
Datum
17.12.2008
Erstellt
29.09.2026 00:00