Mandari Insight

3920/2017

Bericht zum Tag der Jugend im Rathaus am 07.12.2017

Mitteilung Ausschuss 03.01.2018

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Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 16.01.2018, TOP 8.4.1

Anlage 1 Antrag JPKN

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Anlage 2 Antrag Schillerrat

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Anlage 3SchüPa

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 Antrag JPKN

3171 Zeichen

Jugendpartei Kölner Norden (JPKN) 
 
Stadt Köln 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Historisches Rathaus 
50667   Köln                                                                                             Köln, den 20.11.2017 
                                                                                                               
 
 
 
Sitzung des Rates der Stadt Köln am 07.12.2017 
Antrag gemäß § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
hier: (Aus)Bau von öffentlichen Aufenthaltsplätzen für Jugendliche in Köln. 
 
 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren, 
 
 
 
wir bitten Sie, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 07.12.2017 zu 
setzen: 
 
Köln bietet wenig attraktive Aufenthaltsorte für Jugendliche und junge Erwachsene im öffentlichen 
Raum, besonders der Kölner Norden ist davon betroffen. 
Viele Jugendliche bleiben daher lieber zu Hause und beschäftigen sich mit Computerspielen oder 
dem Handy, was schnell zu einer sozialen Vereinsamung führen kann. Um die Kommunikation, 
aber auch kostenfreie sportliche Aktivitäten unter Jugendlichen zu fördern, ist es dringend 
erforderlich geeignete Jugendtreffs im Stadtgebiet zu schaffen, an denen man sich gerne trifft. 
 
Wir bitten daher den Rat folgende Maßnahmen zu beschließen: 
 
Bau geeigneter Jugendtreffs im gesamten Stadtgebiet, beginnend im Kölner Norden im Park am 
Aqualand ausgestattet mit: 
 
- Beleuchtung 
- Steckdosen 
- Sitzgelegenheiten mit Tischen 
- Überdachung 
- Grillplatz 
- Mülleimern 
- Sportgeräte 
 
Es muss außerdem für die Reinigung und Pflege der Anlage gesorgt werden. 
 
Darüber hinaus beauftragen wir die Verwaltung weitere Plätze im Kölner Stadtgebiet im Sinne 
dieses Projektes zu prüfen und Vorschläge für deren Gestaltung zu machen, um für ganz Köln eine 
Aufwertung in diesem Bereich zu gewährleisten. 
 
Begründung: 
Der Bau eines solchen Platzes fördert sowohl die Gesundheit als auch die soziale Kompetenz der 
Jugendlichen. 
Beleuchtung wird an einem öffentlichen Ort, der sich in einem Park im Freien befindet, dringend 
benötigt um auch am Abend die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Außerdem werden 
dadurch keine Angsträume zugelassen. Sitzgelegenheiten sowie Tische dienen zum versammeln 
und niederlassen der Jugendlichen. Mit einer Überdachung der Anlage kann der Ort auch bei 
Regen-oder Schneefällen genutzt werden. Der Bau eines Grillplatzes vermindert das Entzünden

von Feuer an nicht dafür zugelassenen Orten und steigert die Attraktivität des Platzes. Mülleimer 
vermindern die Verschmutzung auf öffentlichem Gelände. Soweit möglich. 
 
 
Finanzierung 
 
Die Finanzierung der Planung und Herrichtung von Kinder- und Jugendspielplätzen (Spielplätze, 
Bolzplätze und Trendsportanlagen) erfolgt durch die Inanspruchnahme investiver 
Auszahlungsermächtigungen des Teilfinanzplans 0604, Teilplanzeile 8, Finanzstelle 5100-0604-0-
2002 unter der Finanzposition 5102.578.5200.2, d.h. es werden städtische Mittel in Anspruch 
genommen.  
Alternativ wird die Verwaltung beauftragt Vorschläge zur Finanzierung vorzulegen. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Jugendpartei Kölner Norden (JPKN)

Anlage 2 Antrag Schillerrat

3372 Zeichen

Fraktion Schillerrat 
 
Stadt Köln 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Historisches Rathaus 
50667 Köln  
 
Köln, den 21.11.2017 
Sitzung des Rates der Stadt Köln am 07.12.2017 
Antrag gemäß § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
hier:  Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fahrradfahrer rund um Kölner Schulen 
 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren, 
die Fraktion Schillerrat bittet darum, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der 
Ratssitzung am 07.12.2017 zu setzen: 
Viele SchülerInnen fahren jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule und sind auf ihrem 
Schulweg oft der Gefahr eines Verkehrsunfalls ausgesetzt. Häufig gibt es keine Fahrradwege 
oder –streifen, weswegen es gerade zu den Stoßzeiten (Schulbeginn und Schulende) immer 
wieder zu einer unübersichtlichen Verkehrssituation kommt. Jeden Tag kann man dann 
lebensgefährliche Situationen beobachten. 
Der Schillerrat ist der Meinung, dass FahrradfahrerInnen in solchen Situationen nicht sich 
selbst überlassen werden sollten. Stattdessen sollte der Verkehr an Gefahrenstellen geregelt 
und beruhigt werden. 
Der Schillerrat beantragt, folgende Maßnahmen zu beschließen: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt zu überprüfen, wie sicher die Verkehrssituation für 
FahrradfahrerInnen rund um Kölner Schulen ist und darauf folgend auszuarbeiten, 
wie man sie verändern muss, um Sicherheit für FahrradfahrerInnen garantieren zu 
können. 
2. Ein besonderer Gefahrenpunkt ist das Weyertal in Sülz, wo starker 
Durchgangsverkehr auf die SchülerInnen und Lehrkräfte zweier Schulen trifft. Dort 
wäre es möglich durch verschiedene Maßnahmen (wie z. B. Verkehrsberuhigung, 
Fahrradstraße, Fahrradstreifen) die Situation effektiv zu verbessern. Die Sicherheit 
aller VerkehrsteilnehmerInnen wird so größer, insbesondere die der 
FahrradfahrerInnen. 
3. Die Verwaltung wird beauftragt diese Maßnahmen schnellstmöglich auch auf andere 
Gefahrenpunkte auszuweiten. Hervorzuheben sind hier besonders Schulen in 
Innenstadtnähe, wo die Sicherheit von FahrradfahrerInnen besonders gefährdet ist.

Begründung zum vorliegenden Antrag: 
 
1. Die Sicherheit von SchülerInnen ist durch die aktuellen Verkehrsregelungen um 
Schulen herum stark gefährdet. Wir, die Mitglieder des Schillerrats, erleben dies 
tagtäglich an unserer eigenen Schule und wissen durch den Kontakt zu anderen 
Schulen, dass dieses Problem kein Einzelfall ist. Bessere Regelungen an den 
betroffenen Stellen sind also nicht nur wünschenswert, sondern dringend 
erforderlich. 
2. Sichere Fahrradwege erhöhen die Attraktivität des Fahrradfahrens, was notwendig 
ist, um nachhaltige Mobilität zu fördern. In Zeiten des Klimawandels sind wir 
gezwungen zu versuchen, dies bestmöglich zu tun. 
3. Von sicheren Fahrradwegen profitieren nicht nur SchülerInnen, sondern auch alle 
AnwohnerInnen des betroffenen Viertels. 
 
Finanzierungsmöglichkeiten: 
 
1. Es ist möglich dieses Projekt sowohl mit dem Bundesfond Nachhaltige Mobilität als 
auch mit dem Geld für Radwegsanierungen zu finanzieren. 
2. Zusätzlich kann die Stadt Köln darum gebeten werden, sich im Landtag für ein 
Förderprogramm in Bezug auf Fahrradwege für Schulen einzusetzen. 
3. Einen zusätzlichen Haushalt im Jahr 2019 für den Ausbau von sicheren Fahrradwegen 
anzulegen, wäre eine weitere Finanzierungsmöglichkeit. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
Schillerrat

Anlage 3SchüPa

8487 Zeichen

Neufassung 
 
SchüPa (Schülerpartei) 
 
 
Stadt Köln 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Historisches Rathaus  
50667 Köln 
 
 
                                                                                                              Köln, den 07.12.2017 
 
Sitzung des Rates der Stadt Köln am 7.12.2017 
Antrag gemäß § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
hier: Pilotprojekt Gestaltung unsanierter Schulhöfe 
 
 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren, 
 
 
die Fraktion SchüPa bittet darum, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Ratssitzung 
am 07.12.2017 zu setzen: 
 
 
Schulhofsanierung als Pilotprojekt 
 
1.) Der jetzige Zustand unseres Schulhofs drückt aus, dass wir als Schule vernachlässigt 
werden und wir Schüler von der Stadt Köln keine Wertschätzung erfahren. 
Diese Einschätzung teilen wir mit anderen Schulen, nicht nur Gesamtschulen, die einen 
ähnlichen Sanierungsstau haben. 
Die Sanierung der Kölner Schulhöfe ist uns daher auch ein besonderes Anliegen. 
Wir möchten nicht weiter vertröste t werden bis zur großen, immer wieder verschobenen 
Generalsanierung, sondern wir möchten für die folgende Schülergeneration eine Verbesserung 
des „Outdoor-Angebotes“ erreichen. 
Wenn für unsere Schule ein „Schulhof-Paket“ zusammengestellt wird, etwa im 
Gesamtrahmen von 100.000 Euro, vereinfacht das die Planung für andere Schulen, 
weil auch die Einzelposten transparent werden: 
Zum Beispiel kostet 1 m² Tartanboden bis zu 35 Euro, aber die Kosten für die Verlegung sind für 
uns nicht einschätzbar. 
Zum Beispiel k ostet ein großes Fußballtor ca. 2000 Euro, aber die Kosten für die standfeste 
Verankerung können wir nicht beziffern. 
Die Stadt Köln dagegen hat aktuelle Zahlen, da sie außer Schulhöfen auch Spielplätze und 
Jugendzentren neu ausstattet und ein realistische r Kostenvoranschlag schnell zu ermitteln 
wäre. 
Damit ist dann auch für andere Schulen  die Möglichkeit geschaffen, innerhalb des 
vergleichbaren Kostenrahmens gleich behandelt zu werden.

Wir möchten anregen, dass in den betreffenden Schulen die SV an der G estaltung der 
Schulhöfe beteiligt wird. Wenn die Kosten der Einzelposten bekannt sind, kann sich jede Schule 
ihr Wunschpaket wie in einem Baukasten  selbst zusammenstellen. Gleichzeitig schärft das 
auch das Bewusstsein der Schüler dafür, wie viel Geld in ei nen attraktiveren Schulhof investiert 
worden ist. 
 
2.) Die SchüPa beantragt, folgende Maßnahmen zu beschließen: 
 
Innerhalb eines Kostenrahmens von ca. 100.000 Euro 
erfolgt eine Kostenaufstellung für die Gestaltung des Schulhofs der Europaschule 
unter Berücksichtigung verschiedener  Bedürfnisse: 
 Spielbereiche für die SchülerInnen der Jahrgänge 5-7: 
Ausstattung mit Schaukeln, Wippen, Klettergerüst, Reck 
(Wunschliste nach der Befragung der jetzigen 5. Jahrgänge) 
so wie den nötigen weichen Bodenbelägen (Tartan o.ä.) 
 Bewegungsflächen für alle: 
Ausstattung mit fest verankerten Fußballtoren, Basketballkörben und Tischtennisplatten sowie 
Spielfeldern mit Tartanböden o.ä. 
 Entspannungszonen für alle: 
Ausstattung mit Bänken und 
Erneuerung der Bespannung der „Pavillons“ als Sonnen-/Regenschutz. 
 
 
3. ) Begründung zum vorliegenden Antrag: 
Zu jeder Schule gehört ein Schulhof mit 5 m² Bewegungsfläche für jeden Schüler. 
Die Möglichkeit, sich in den Pausen draußen aufzuhalten oder zu bewegen, ist also sogar 
gesetzlich garantiert. 
Das macht Sinn, denn Lernen ist umso erfolgreicher, je intensiver die Pausen genutzt werden 
können. Das ist von der Lernpsychologie längst erforscht. 
 
3.1)  Die Bedürfnisse der Schüler 
Die Bedürfnisse der Schüler für die Pausengestaltung sind unterschiedlich. 
Die einen wollen sich bewegen um Spaß zu haben, die anderen brauchen die Bewegung zum 
Stressabbau oder um sich in Gruppenspielen miteinander zu messen. 
Auch für Schülerinnen und Schüler sind im lauten Schulbetrieb Rückzugsorte wichtig, Orte, wo 
man mal entspannen und ausruhen kann oder sich in einem ruhigen Umfeld austauschen kann. 
Für beide Bedürfnisse (also Bewegungsdrang und Rückzug) muss es auch Orte an der frischen 
Luft geben. 
 
3.2)  Sportlicher Ausgleich und Gesundheit 
Viele (Ganztags-)Schüler sind nicht in Sportvereinen oder treiben nicht regelmäßig Sport. In der 
Herbst-und Winterzeit gehen sie im Dunkeln zur Schule und verlassen sie wieder bei 
anbrechender Dunkelheit. Wenn sie sich nicht einmal in den Schulpausen draußen aufhalten, 
ist das gesundheitlich bedenklich. Das Gehirn braucht Sauerstoff, der 
Muskelapparat Bewegung, der Körper muss Vitamin D bilden können. 
 
3.3)  Sozialkompetenz statt Handy-Konsum 
Schüler sind keine Lernroboter, sondern brauchen das Miteinander, den gemeinsamen Spaß in  
den Pausen, damit sie fröhlich und ausgeglichen sind, aber auch den Wettbewerb, z.B. beim 
Fußball, und das Verhandeln von Konflikten – auch mal ohne Erwachsene. Das alles gehört 
ganz praktisch zum sozialen Lernen. Das geht nicht nur durch Theorie.

Wenn diese Möglichkeiten nicht bestehen, sind Pausen mit Handy besonders attraktiv, aber da 
ist jeder für sich, quatscht und lacht nicht mit den anderen und der Unterricht wird dann zur 
störenden Unterbrechung der Spiel- und Chat-Zeit. 
 
 
Zur besonderen Situation an der Europa-Schule Köln 
 
3.4 ) Schulhof ohne Schüler 
 
Das Flachdach über dem Erdgeschoss der Europaschule Köln wurde beim Bau des 
Schulgebäudes als Schulhof  deklariert. Dieser Schulhof wird von den Schülerinnen und 
Schülern kaum genutzt, weil er keine Aufenthaltsqualität hat: 
Die Bodenfläche ist aus Betonstein. Von den ursprünglich mit Kunststoffbelag (Tartan o. ä.) 
versehenen Spielflächen ist oft nur noch der Unterboden aus Asphalt erkennbar. Noch erhaltene 
Teile dieser Kunststoffbeläge sind verrottet. 
Die Metallgerüste der ursprünglichen „Pavillons“ stehen noch fest verankert, aber die 
Bespannung der kleinen Dächer sind nach ihrer Verrottung ersatzlos entfernt worden, so dass 
es auf dem Schulhof keinen Sonnen-oder Regenschutz mehr gibt. 
Zwei Basketballkörbe, die an solchen Metallgerüsten befestigt waren, sind von der Stadt Köln 
bereits vor vielen Jahren ersatzlos entfernt worden. 
Es gibt keine Bänke, Spielgeräte oder Fußballtore; der Schulhof ist nur noch eine öde 
Betonfläche.       
 
Und selbst diese Bet onfläche ist nach Regen nicht nutzbar, denn die Entwässerung funktioniert 
nicht. Gullys sind zugewachsen und Entwässerungsrohre verschlammt. 
Die Holzeinfassungen der 1980 gesetzten Pflanzkästen für Sträucher usw. sind zerfallen, 
so dass Pflanzerde ausgewas chen wird. Diese Pflanzkästen müssen erneuert oder entfernt 
werden. 
 
 
3.5)  Zu wenig Bewegungsmöglichkeiten 
 
Die meisten Schüler halten sich daher auch während der großen Pausen oder Mittagspause 
innerhalb des Schulgebäudes auf: 
im Flur des 1.Stocks oder im Eingangsbereich im EG. 
 
Die Europaschule ist eine Ganztagsschule, in der die Mehrzahl der Schüler gar nicht mehr auf 
die Idee kommt, sich draußen in frischer Luft aufzuhalten oder zu bewegen. 
 
Die Ursache für die Nichtnutzung des Schulhofes ist die ungen ügende Instandhaltung . Für eine 
Generalsanierung unserer Schule gibt es zwar Pläne, aber nicht den nötigen Ratsbeschluss. Als 
sicher gilt, dass die Sanierung nicht vor 2020 kommen wird. 
Aber wann? 
 
 
Und sogar nach den Sanierungsplänen bleibt es bei einem Schulhof  auf dem Flachdach. 
Instandhaltungsarbeiten sind sinnvoll, um weitere Schäden zu vermeiden. 
Vor allem aber haben über 1100 Schülern und Schülerinnen ein Recht auf einen Schulhof, 
der diesen Namen verdient.

4,)  Finanzierung 
 
Das Schulgebäude und der Schulhof stehen im Eigentum der Stadt Köln. 
Der jetzige Zustand der Schulhöfe ist nach 41 Jahren nur durch Verrottung und Rückbau zu 
erklären; es gab keinen Vandalismus der Schüler. 
Wir halten unseren Antrag auf Sanierung und Gestaltung unseres Schulhofs durch die Stadt 
Köln nach über 40 Jahren für gerechtfertigt. 
Alle Ein-/ Aufbauten  auf dem Schulhof unterliegen der Haftung der Stadt Köln, so dass auch 
keine Eigeninitiative angebracht ist. 
 
Der Kostenrahmen von 100.000 Euro wäre nur für Spielgeräte, Bänke oder Sonnenschutz 
großzügig bemessen. Die Entwässerung des Flachdachs ist Voraussetzung für die Nutzbarkeit. 
Damit diese Instandhaltungsarbeiten nicht wegen knapper Kassen verweigert werden, sollten 
sie gegeben falls einkalkuliert werden. 
 
 
Mit dem Programm „Gute Schule 2020“ kann die Finanzierung gesichert werden. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
SchüPa (Schülerpartei)

Mitteilung Ausschuss

4968 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/51/512 
 
Vorlagen-Nummer 03.01.2018 
 3920/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 16.01.2018 
 
Bericht zum Tag der Jugend im Rathaus am 07.12.2017 
 
Zum 16. Mal fand am 07.12.2017 der „Tag der Jugend im Rathaus“ statt. 
 
Auf der Grundlage des Ratsbeschlusses vom 05.04.2001 gibt der „Tag der Jugend im Rathaus“ Ju-
gendlichen einmal im Jahr die Möglichkeit, das Thema Kommunalpolitik selbst mit Leben und Inhalt 
zu füllen. 
 
Die Veranstaltung soll einen lebendigen Dialog zwischen den Jugendlichen und den handelnden Per-
sonen aus Rat und Verwaltung ermöglichen und darüber hinaus die Sichtweisen der Jugendlichen 
verdeutlichen. 
 
Zur Eröffnung des 16. Tages der Jugend im Rathaus am 07.12. 2017 begrüßte Frau Oberbürgermeis-
terin Reker alle Beteiligten im Ratssaal. Anschließend lud sie die Sprecherinnen und Sprecher der 
Schülerfraktionen ein, sich in das Gästebuch der Stadt einzutragen. 
 
Herr Bürgermeister Dr. Heinen leitete die 16. Sitzung des „Rates“ zum „Tag der Jugend im Rathaus“. 
Ca. 90 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 nahmen ihre Sitze als „Ratsmitglieder“ ein, 
um im „Rat“ eine Mehrheit für ihre gestellten Anträge zu erreichen. Beratend standen den Jugendli-
chen dabei Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fraktionen zur Seite, die Hinweise zum erfolg-
reichen Argumentieren während der Sitzung gaben. 
 
Auf der Tagesordnung gem. § 3 der Geschäftsordnung des „Rates“ standen folgende Tagesord-
nungspunkte: 
 
1. Antrag der Fraktion JPKN – „(Aus)Bau von öffentlichen Aufenthaltsplätzen für Jugendliche in 
    Köln“ 
   (Heinrich-Mann-Gymnasium) 
 
2. Antrag der Fraktion Schillerrat – „Verbesserung der Verkehrssicherheit für  
    Fahrradfahrer rund um Kölner Schulen“ 
    (Schiller-Gymnasium)  
 
3. Antrag der Fraktion SchüPa – „Pilotprojekt Gestaltung unsanierter Schulhöfe“  
    (Europaschule) 
 
Die Anträge sind in den Anlagen 1 -3 beigefügt. 
 
Vor der Ratssitzung tagten die Jugendlichen zunächst in je einer „Fraktionssitzung“. Mit Unterstüt-
zung der realen Fraktionsvertreterinnen und -vertreter konnten sich die Schülerinnen und Schüler 
noch einmal zu ihrem eigenen Antrag und zu den Anträgen der anderen „Fraktionen“ positionieren

2 
 
und Pro- und Contra-Argumente für die Ratssitzung sammeln. Anwesend waren auch Vertreterinnen 
und Vertreter aus der Verwaltung und der Polizei um fachspezifische Fragen zu beantworten. 
 
In der „Ratssitzung“ entstand ein lebendiger Dialog zwischen den Schülerfraktionen.  
Die Jugendlichen konnten erleben wie schwierig es ist unter Einbezug von Sachzwängen verantwor-
tungsvolle Entscheidungen zu treffen, wie viele verschiedene Aspekte bei einer Entscheidungsfin-
dung zu berücksichtigen sind und dass häufig Kompromisse geschlossen werden müssen, um den 
legitimen Interessen aller gerecht zu werden. Die Politiker erlebten im Gegenzug die Sichtweisen und 
Einschätzungen der Jugendlichen, die sie bei künftigen Entscheidungen mit einbeziehen können. 
 
Alle drei Anträge wurden mehrheitlich beschlossen. 
 
 
Geladene Gäste aus Rat und Verwaltung, Jugendverbänden, Kinder- und Jugendforen sowie einige 
Schulleiterinnen und Schulleiter weiterführender Schulen Kölns, und je eine Schulklasse aus der Re-
alschule am Rhein, Altstadt Nord, der Gesamtschule Köln-Mülheim, Mülheim und der Carl-von-
Ossietzky-Schule, Nippes, verfolgten die Ratssitzung von der Zuschauertribüne aus. 
 
Zum Abschluss der Veranstaltung hatten die Jugendlichen bei einem Empfang die Gelegenheit zu 
einem lockeren Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Rat und Verwaltung und konnten sich 
über die Arbeit der Jugendorganisationen verschiedener Parteien sowie über interessante Jugendpro-
jekte informieren. 
 
Die Jugendlichen hatten sich bereits seit August im Projektunterricht auf den „Tag der Jugend im 
Rathaus“ vorbereitet. „Fraktionen“ wurden gebildet und „Fraktionssprecher“ gewählt. Sie befassten 
sich mit der Zuständigkeit und Arbeitsweise von Rat und Verwaltung. Themen wurden recherchiert, 
Erkundigungen eingeholt und Ideen entwickelt, die in Form eines Ratsantrages festgehalten wurden. 
Unterstützung erhielten die Jugendlichen in ihrer Vorbereitungsphase sowohl durch die Mitarbeiterin 
der Rathausschule, als auch von Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Fraktionen. 
 
Ein ausführlicher Abschlussbericht über den „Tag der Jugend im Rathaus“ erfolgt nach der Auswer-
tung mit den Schulklassen und den Fraktionsvertreterinnen und -vertretern. 
Da sich die Anträge mit Themen befassen, die Inhalt aktueller politischer Diskussion sind, ist vorge-
sehen, in der Auswertung gemeinsam die Vorgehensweise zu besprechen wie die Anträge modifiziert 
und anschließend in die „Reale“ Politik eingebracht werden können. 
 
Die Ergebnisse der Auswertung werden den jeweiligen Schulen, die am Tag der Jugend mitgewirkt 
haben, als Rückmeldung zugeleitet. 
 
 
 
 
 
Anlagen

Beratungsverlauf (1)

16.01.2018 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.4.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3920/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
03.01.2018
Erstellt
13.12.2017 10:53