AN/1761/2017
Gefährdung von Fußgängern durch Radfahrer
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
FDP Anfrage nach § 4
3883 Zeichen
www.FDP-Koeln.de An den Vorsitzenden des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfra- gen/Vergabe/Internationales Herrn Bernd Petelkau Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 27.11.2017 AN/1761/2017 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 11.12.2017 Gefährdung von Fußgängern durch Radfahrer Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses am 11.12.2017 aufzunehmen: Illegales Radfahren auf Gehwegen und in Fußgängerzonen verängstigt und gefährdet immer wieder Fußgänger, insbesondere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger und Kinder sowie Menschen mit Behinderung. Unangemessene Geschwindigkeit, Fahrtrichtungsverstöße und zu geringer Abstand zu Fußgängern können gefährliche Situation herbeiführen. Fahrerflucht ist dann keine Seltenheit, wie dies zuletzt wieder Mitte November hier in Köln zur Anzeige gebracht worden ist (Quelle: POL-K: 171110-5-K Radfahrer fährt Fußgängerin an und flüchtet - Zeugensuche vom 10.11.2017) In einer groß angelegten Befragung von rund 2.000 Berliner Bürgerinnen und Bürgern im Jahr 2012 sagten mehr als die Hälfte, sie fühlten sich von Radfahrern auf dem Gehweg be- droht (Quelle: Berlin.de - Modellprojekt 1: Fußgängerbefragung 2012). Dort kam es 2012 zu 1.113 (angezeigten) Unfällen, weil Radfahrer entweder in der falschen Richtung oder auf dem Gehweg gefahren sind (Quelle: tagespiegel.de - Fußgänger fürchten die Radfahrer vom 23.3.2013). Laut Berliner Polizei waren in rund zwei Drittel der Fälle davon die Radfahrer Hauptverursacher. Dabei wurden 320 Fußgänger verletzt, davon 35 schwer. In Köln dürfte sich die Situation nicht maßgeblich von Berlin unterscheiden. Laut Radverkehrskonzept für die Kölner Innenstadt aus Mai 2016 (siehe dazu auch VKA/0017/2016) sind bei 253 polizeilich registrierten Unfällen zwischen Radfahrern und an- deren nicht motorisierten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern rund 41% auf falsches Verhalten von Radfahrern gegenüber Fußgängern zurückzuführen. Eine der häufigsten Ur- FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de sachen für polizeilich registrierte Unfälle in der Kölner Innenstadt überhaupt und (gemäß Konzept) das vor dem Hintergrund, dass bei allen Unfällen mit nicht motorisierten Verkehrs- teilnehmern von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Das Konzept sagt auch, dass die weitgehende Trennung des Radverkehrs vom Fußgängerverkehr als ein Mittel der Unfallprä- vention zu sehen ist. Damit ist aber noch nicht einmal die illegale Nutzung von Fußwegen gemeint. Die FDP-Fraktion bittet um Beantwortung folgender Fragen: 1. Welche ordnungsrechtlichen Ergebnisse bzw. Erkenntnisse aus dem Radverkehrs- konzept 2016 wurden bereits als Maßnahmen umgesetzt, sind geplant bzw. wurden als nicht durchführbar verworfen? 2. Welche ordnungsrechtlichen bzw. aufklärenden Maßnahmen gegen die illegale Nut- zung durch Radfahrer der für Fußgänger vorbehaltenen Wege bzw. Zonen wurden bereits durchgeführt oder sind geplant? 3. Wo liegen ggfs. die potentiellen Probleme bei der Umsetzung bzw. Durchsetzung sol- cher Maßnahmen? 4. Was kann von Seiten der Verwaltung gegen die Anonymität von Radfahrern (fehlen- de Kennzeichen an Fahrrädern) unternommen werden? 5. Wie viele Polizeieinsätze, die gezielt gegen solche Radfahrer gerichtet sind, wurden in den letzten Jahren wie und wo durchgeführt und was war das Ergebnis davon? Mit freundlichen Grüßen gez. Ulrich Breite gez. Volker Görzel Geschäftsführer Sprecher im Ausschuss
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1761/2017
- Typ
- FDP/KSG Anfrage nach § 4
- Datum
- 27.11.2017
- Erstellt
- 24.11.2017 14:54