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3181/2018

Konzept zur Förderung des Ehremamtes in der Freiwilligen Feuerwehr Köln

Mitteilung Ausschuss 31.10.2018

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37_Ehrenamtskonzept

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Mitteilung Ausschuss

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37_Ehrenamtskonzept

174421 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin
Konzept zur Förderung des Ehrenamtes in der Freiwilligen Feuerwehr Köln 
Motivation
Gemeinsam
Berufsfeuerwehr
Freiwillige Feuerwehr  
Köln 2020
Ehrenamt
Wir für Köln
#deinestadtbrauchtdich
Stadtfeuerwehrverband
Konzept zur Förderung des 
Ehrenamtes in der 
Freiwilligen Feuerwehr Köln
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Vorwort Seite 2
Vorwort
Sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Köln,
an 365 Tagen im Jahr tragen Sie mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement zur Sicherheit  der Kölner Bürgerinnen und 
Bürger bei. An vorderster Front stellen Sie sich den Gefahren, um Leib und Leben der Menschen zu retten oder zu 
schützen. Dies verdient Respekt und Anerkennung. Sie sind neben der Berufsfeuerwehr Garant für das hohe Sicher-
heitsniveau in dieser Stadt. 
Aber auch im Hintergrund sorgen Sie dafür, dass der ehrenamtliche Teil unserer Kölner Feuerwehr jederzeit einsatz-
bereit und leistungsfähig ist. Viele Stunden ihrer Freizeit verwenden Sie auf Nachwuchsförderung, Aus- und Fortbil-
dung, Personalwerbung aber auch ortsbezogene Arbeit in den Stadtteilen. 
In der Freiwilligen Feuerwehr  können Sie sich vom sechsten Lebensjahr bis ins hohe Alter engagieren und identifi  zie-
ren. Beginnend mit einer Kinderfeuerwehr über die Jugendfeuerwehr, die Einsatzabteilung oder Unterstützungsab-
teilung bis hin zur Ehrenabteilung fi  nden Frauen und Männer, Mädchen und Jungen Spaß an diesem vielfältigen und 
faszinierenden Hobby.
Wir möchten Sie alle in ihrem Handeln unterstützen, fördern und motivieren, genauso weiterzumachen und Ihr 
hohes persönliches Engagement für die Bürgerinnen und Bürger beizubehalten. Dazu haben wir, ebenfalls mit ihrer 
Beteiligung, dieses Ehrenamtskonzept entwickelt, um die Anforderungen an eine moderne, attraktive und für die Zu-
kunft gut aufgestellte ehrenamtliche Feuerwehr zu verdeutlichen. Allen an der Erstellung beteiligten Kameradinnen 
und Kameraden danken wir herzlich für Ihren Beitrag. 
Gemeinsam werden wir in den kommenden Jahren daran arbeiten, die hier gesteckten Ziele zu erreichen. Wir  freuen 
uns auf diese gemeinsame Arbeit und wünschen Ihnen allen weiterhin viel Glück und Erfolg bei der Bewältigung Ihrer 
vielfältigen Herausforderungen.
Unser Dank gilt auch Ihren Familien, die durch Verständnis und Unterstützung Ihr Engagement erst möglich machen.
Herzliche Grüße
Dr. Stephan Keller Johannes Feyrer   Michael Wehle
Stadtdirektor Direktor der Feuerwehr Köln  Sprecher der Freiw. Feuerwehr Köln
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Inhalt Seite 3
Inhalt
1  Zusammenfassung (Summary)  ...............................................................................................................  5
2  Brandschutzbedarfsplan Köln und Konzeptauftrag   .................................................................................  9
3  Situation von Freiwilligen Feuerwehren in NRW   .....................................................................................  11
4  Situation in Köln – Stand Oktober 2017   ..................................................................................................  12
4.1 Historie bis heute  ................................................................................................................................. 12
4.2 Struktur der Freiwilligen Feuerwehr Köln  ............................................................................................. 13
4.3 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr  .................................................................................................. 15
4.4 Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr  ................................................................................................... 18
4.5 Bisherige Maßnahmen zur Förderung der Attraktivität ehrenamtlicher Arbeit  ...................................... 19
5  Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln   ..........................................................  21
5.1 Organisatorische Maßnahmen  ............................................................................................................. 21
5.1.1 Personalentwicklungskonzept  .........................................................................................................  21
5.1.2 Bedarfsplanung für die ehrenamtliche Vorhaltung der FF  ................................................................  24
5.1.3 Jugend- und Kinderfeuerwehr  .........................................................................................................  28
5.1.4 Verwaltung  .....................................................................................................................................  32
5.1.5 Service- und Logistikkonzept  ...........................................................................................................  36
5.1.5.1 Öffnungszeiten des Servicebetriebs im Feuerwehrzentrum Kalk  ......................................... 36
5.1.5.2 Reinigungslogistik der Schutzkleidung  ...............................................................................  37
5.1.5.3 Logistiktransporte und Postverkehr  ...................................................................................  38
5.1.5.4 Fahrzeug- und Geräteinstandhaltung und Reparatur  ..........................................................  38
5.1.5.5 Werkstattservice   ...............................................................................................................  40
5.1.5.6 Wartung und Support von digitaler Infrastruktur  ...............................................................  40
5.2 Technik und Ausstattung  ...................................................................................................................... 43
5.2.1 Fahrzeuge und Geräte  .....................................................................................................................  43
5.2.2 Gerätehäuser  ..................................................................................................................................  46
5.2.3 IT-Ausstattung  ................................................................................................................................  49
5.3 Motivation und Förderung  ................................................................................................................... 51
5.3.1 Aufwandsentschädigung  .................................................................................................................  51
5.3.2 Optimierung der Aus- und Fortbildung  ............................................................................................  56
5.3.2.1 Kontinuierliche Fortbildung von Führungskräften   .............................................................  56
5.3.2.2 Heißausbildung  .................................................................................................................  58
5.3.3 Würdigung ehrenamtlichen Engagements  ......................................................................................  62
5.3.3.1 Erweiterte Einführung der Ehrenamtskarte NRW ................................................................  62
5.3.3.2 Jubilarenehrung   ................................................................................................................  63
5.3.3.3 Kameradschaftspflege  .......................................................................................................  64
6  Kooperation mit dem Stadtfeuerwehrverband Köln e.V.   .........................................................................  67
7  Anlagen   .................................................................................................................................................  68
7.1 BSBP 2014 Teilbereich M3 (S.185) Freiwillige Feuerwehr  ..................................................................... 68
7.2 Zeit- Maßnahmenplan  ........................................................................................................................  69
7.3 Übersicht Kostenschätzung  ................................................................................................................  70
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Seite 4
Verfasser:  
Brandamtsrat Achim Keßel 
Stabsstelle 37/1 
Grundsatzangelegenheiten Freiwillige Feuerwehr
Brandoberinspektor Peter Christen 
bis 12/2017 Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr
Brandoberinspektor Michael Wehle 
ab 12/2017 Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr
Mitwirkende Personen:  
Theo Trebes, Timo Glawe, Marcel Schreiber, Michael Wehle, Andre Bohnhardt,  
Christoph Kersjes, Alexander Kautz, Melanie Greven, Michael Christian,  
Manfred Hemmersbach, Stefan Jucken, Dominik Kumm, Christian Langer,  
F-J Staufer, Willi Burkardt, Sonja Gütz, Philip Krause, Matthias Weber,  
Alexander Hintzen, Bastian Merheim, Marcel Berbuer
Schlusszeichnung  durch -37- am 10.09.2018
Johannes Feyrer, Direktor der Feuerwehr
Konzeptauftrag 2015
Arbeitsgruppen STFV 
bis 2016
Amtsinterne 
Prozessabstimmung
bis 2017
Konzepterstellung 
bis 2018
Schlusszeichnung -37-
am 10.09.2018
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1 Zusammenfassung (Summary) Seite 5
1  Zusammenfassung (Summary)
Der Gesetzgeber hat in dem am 01. Januar2016 in Kraft getretenen Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung 
und den Katastrophenschutz (BHKG) die Kommunen als Träger der Gefahrenabwehr verpflichtet, geeignete Konzep-
te zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements in den Feuerwehren zu erstellen und umzusetzen.
Der aktuelle Brandschutzbedarfsplan (BSBP 2014 -beschlossen im September 2016-) fordert ebenfalls konzeptionelle 
und bedarfsplanerische Betrachtungen der ehrenamtlichen Feuerwehr in Köln. So sieht der Brandschutzbedarfsplan 
als Maßnahme M3 (Seiten 185 ff.) zur nachhaltigen Erreichung der Schutzziele auch die stärkere Einbindung und den 
verstärkten Einsatz der Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr vor. Hierfür sind aufgrund unterschiedlicher heutiger und 
absehbarer zukünftiger Entwicklungen (zum Beispiel Demografie) verstärkte Maßnahmen zur Sicherstellung des 
Ehrenamtes in der Feuerwehr Köln erforderlich.
Das Konzept fasst die von mehreren aus Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr zusammen-
gesetzten Arbeitsgruppen erarbeiteten Vorschläge und Maßnahmen zusammen und konzentriert sich hierbei auf
 – Organisatorische Maßnahmen, unter anderem Abbau von überbordender Bürokratie, 
 – Maßnahmen im Bereich der Technik und der Ausstattung und 
 – Maßnahmen im Bereich der Motivation und Förderung.
Der Rat der Stadt Köln wird mit der Verabschiedung dieses Konzeptes sowohl seiner Verantwortung für das Ehrenamt 
als auch den gesetzlichen Verpflichtungen aus dem Brandschutz, Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzgesetzt 
(BHKG) und aus dem landesweiten Projekt „FEUERWEHRENSACHE“ gerecht.
In Nordrhein-Westfalen stellt die Freiwillige Feuerwehr mit circa 85.000 ehrenamtlichen Mitgliedern, davon rund 
4.600 Frauen (Frauenanteil 5,4 %), in 396 Freiwilligen Feuerwehren eine tragende Säule der Gefahrenabwehr dar. Dies 
ist unabhängig davon, ob auch eine Berufsfeuerwehr existiert.
In kreisfreien Städten wie Köln ist neben einer Freiwilligen Feuerwehr auch eine Berufsfeuerwehr zu unterhalten. 
Aufgrund der hohen Personalkosten wird die Personalstärke der Berufsfeuerwehren üblicherweise auf einen Umfang 
beschränkt, der im Allgemeinen zur Sicherstellung des sogenannten Grundschutzes benötigt wird. Die Aufgaben der 
Freiwilligen Feuerwehren sind 
 – den vorerwähnten Grundschutz auch in den Stadtrandlagen zu gewährleisten, 
 – Sonderaufgaben, die i.d.R. durch die Berufsfeuerwehr nicht oder nicht mehr übernommen werden können abzu-
decken, sowie
 – notwendige Unterstützung der Berufsfeuerwehr bei Großschadenlagen bzw. die Besetzung verwaister Feuerwa-
chen zur Aufrechterhaltung des Grundschutzes zu gewährleisten.
Organisatorische Maßnahmen 
Einführung eines Personalentwicklungskonzeptes
Sowohl der Brandschutzbedarfsplan als auch die Laufbahnverordnung für ehrenamtliche Angehörige der Feuerweh-
ren in NRW (VOFF) fordern Konzepte zur Personalentwicklung im Ehrenamt. Personalentwicklung im ehrenamtlichen 
Bereich muss sich neben der fachlichen Qualifizierung der Mitglieder, heute systematisch am wettbewerblichen 
Umfeld mit Beruf, Familie und Freizeit den daraus resultierenden Anforderungen an die Möglichkeiten der Mitglieder 
orientieren. Es muss daher ein geeignetes Personalentwicklungskonzept für die Freiwillige Feuerwehr erstellt werden. 
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1 Zusammenfassung (Summary) Seite 6
Bedarfsplanung für die ehrenamtliche Vorhaltung
Gemäß § 7.2 BHKG bildet die Freiwillige Feuerwehr gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr die Feuerwehr der Gemein-
de bzw. der kreisfreien Stadt. Diesem gesetzlichen Auftrag wird nur genüge getan, wenn der Freiwilligen Feuerwehr 
eine hochwertige Rolle parallel zur Berufsfeuerwehr zukommt.
Um diese Rolle auch erfüllen zu können, ist zukünftig im Brandschutzbedarfsplan eine valide und regelmäßig fortzu-
schreibende bedarfsorientierte Planung für die Freiwilligen Feuerwehr zu erstellen. Trotz der im Brandschutzbedarfs-
plan festgelegten Maßnahmen im Bezug auf die Freiwillige Feuerwehr besteht bis heute weder in personeller noch in 
funktionsbezogener Hinsicht ein bedarfsplanerischer Ansatz für die ehrenamtlichen Angehörigen.
Jugend- und Kinderfeuerwehr
Die Jugendfeuerwehr ist eine bundesweite Einrichtung der Feuerwehren zur Nachwuchsförderung. Auch die in 1975 
gegründete Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Köln stellt heute das Rückgrat der Personalgewinnung dar. 
Sie ist sozusagen das Lebenselixier der Freiwilligen Feuerwehr Köln. In 24 Jugendgruppen werden derzeit rund 400 
Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 17 Jahren auf einen späteren Übertritt in die Einsatzabteilung der Freiwilli-
gen Feuerwehr vorbereitet.
Das BHKG empfiehlt den Kommunen nunmehr auch die Einrichtung einer Kinderfeuerwehr, in der Kinder zwischen 
dem 6. und 10. Lebensjahr altersgerecht an die Feuerwehr herangeführt werden. Zudem fordert das BHKG die Förde-
rung der Jugendarbeit in der Feuerwehr durch die Gemeinde als Träger der Gefahrenabwehr. Hier müssen innerstäd-
tisch Wege und Möglichkeiten der strukturellen und finanziellen Förderung für Köln gefunden werden.
Verwaltung
Die Entwicklung des Verwaltungsaufwandes für die ehrenamtlichen Einheiten ist in den letzten Jahren von einer deut-
lichen Steigerung geprägt. Erst kürzlich hat der Gesetzgeber im BHKG zum Beispiel das Führen von Personalakten 
sowie die Aufbewahrungs- und Auskunftspflichten festgelegt beziehungsweise deutlich ausgeweitet. Auch innerhalb 
der Freiwilligen Feuerwehr wird die zunehmende Verwaltungslast negativ wahrgenommen und führt zu steigender 
Unzufriedenheit. Bestehende Datenbankverwaltungssysteme können erweitert werden. Eine Aufgabenverlagerung 
auf hauptamtliche Mitarbeiter ist denkbar.
Technik und Ausstattung
Service- und Logistikkonzept
Die Teilaspekte des Punktes „Service- und Logistikkonzept“ beschäftigten sich mit der Etablierung einer zeitgemäßen 
Servicekultur in der Feuerwehr Köln. Betrachtet werden konkret
 – Öffnungszeiten der Servicebereiche / Einrichtung von Dienstleistungstagen
 – Reinigungslogistik der Schutzkleidung
 – Logistiktransporte und Postverkehr
 – Fahrzeug- und Geräteinstandhaltung und Reparatur
 – Werkstattservice
Der personelle Mehrbedarf für die Ausweitung der Serviceangebote für die Freiwillige Feuerwehr ist zu prüfen. 
Fahrzeuge und Geräte
Im Bereich der kommunal beschafften wasserführenden Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr existiert aufgrund 
der über viele Jahre verteilten Beschaffungszeitpunkte eine große Fahrzeugvielfalt. Alle Löschgruppenfahrzeuge 
verfügen über eine feuerwehrtechnische Beladung, die ein autarkes Abarbeiten von Einsatzlagen im abwehrenden 
Brandschutz oder der einfachen technischen Hilfeleistung möglich macht.
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1 Zusammenfassung (Summary) Seite 7
Mit Blick auf Effizienzvorteile für Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr in Beschaffung, Service und Kosten ist 
anzustreben, den Bestand an Löschgruppenfahrzeugen zu vereinheitlichen. Dafür müssen die Erstangriffsfahrzeuge 
bei Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr angepasst und für beide Seiten zukünftig nur noch sogenannte HLF beschafft 
werden. Im Idealfall bedeutet das, dass zeitgleich oder in wenigen Losen 52 Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge 
beschafft werden, was zugegebenermaßen mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand verbunden ist, sich 
letztlich aber durch die Vereinheitlichung der Verfahren finanziell rechnet.
Gerätehäuser
Alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr verfügen über ein Gerätehaus in geeigneter Lage, dass entweder Eigentum 
der Stadt, extern angemietet oder Bestandteil einer Feuer- und Rettungswache der Berufsfeuerwehr ist. Die Bauten 
befinden sich in sehr unterschiedlichem Zustand.
In einer -37- internen Analyse sind insbesondere die Situationen in Rodenkirchen, Porz-Urbach, Porz-Ensen und 
Longerich als kurzfristig verbesserungsbedürftig priorisiert worden. An allen vier Standorten müssen in den nächs-
ten fünf Jahren Gerätehäuser neu gebaut werden. Unabhängig von der baulichen Situation stellen aber auch die 
Betreiberpflichten immer größere Herausforderungen an die ehrenamtlichen Kräfte. Vor diesem Hintergrund und 
zur Entlastung der Ehrenamtler müssen die Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr in die städtischen Systeme zur 
Gebäudeunterhaltung integriert werden. Im Bereich der Gebäudeunterhaltung, Reinigung und Sicherung sind die 
Standorte der Freiwilligen. Feuerwehr in die bestehenden Rahmenverträge der Stadt einzubeziehen. Im Zuge der 
erforderlichen IT-Anpassungen der Gerätehäuser sind diese auch mit den erforderlichen Telefon- und Breitbandlei-
tungen auszustatten.
IT-Ausstattung
Mit Blick auf die geplante Einführung von netzwerkbasierten Anwendungen für die unterschiedlichen Bereiche der 
Verwaltung einer Löschgruppe, ist es erforderlich, dass alle Gerätehäuser mit einer kabelgebundenen und damit 
ausfallsicheren Anbindung ausgestattet werden. Weiterhin ist erstmalig eine Hardwareausstattung vorzusehen.
Motivation und Förderung
Aufwandsentschädigung
Die Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Leistungen der Feuerwehrangehörigen sollen sowohl inhaltlich 
als auch organisatorisch auf ein zeitgemäßes Niveau angepasst werden. Verwaltungsorganisatorisch sollen Prozes-
se vereinfacht werden. Steuerrechtliche Aspekte der Mitglieder aber auch des Trägers müssen beachtet und in die 
Reformprozesse integriert werden.
Optimierung der Aus- und Fortbildung
Die bestehende Fortbildung von ehrenamtlichen Führungskräften muss auf deren Belange abgestimmt werden. Da 
im Bereich der Zielsetzungen zur Personalführung keine Unterschiede zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen 
Führungskräften bestehen, müssen diese als Angebot für die ehrenamtliche Seite etabliert werden.
Ein entsprechendes Konzept unter Einbindung des Amtes -1 1- wird hier grob dargestellt. 
Die Heißausbildung in feststoffbefeuerten Trainingsanlagen wird für die ehrenamtlichen Angehörigen als zwingender 
Bestandteil der Aus- und Fortbildung gefordert.
Würdigung ehrenamtlichen Engagements
Im Jahr 2017 führte Köln mit entsprechendem Ratsbeschluss die Ehrenamtskarte offiziell ein. Die damit verbunde-
nen Regelungen ermöglichen die Nutzung dieser Karte nur für aktive Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. Wün-
schenswert wäre eine interne Anpassung, die auch die Angehörigen der Ehrenabteilung, die teils 50, 60 und 70 Jahre 
Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr sind, zum Erhalt der Karte und deren Vorteile berechtigt.
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1 Zusammenfassung (Summary) Seite 8
Die vom Stadtfeuerwehrverband Köln e.V. seit drei Jahren unter Teilnahme von Politik und Verwaltung durchgeführte 
Ehrung der Jubilare der Kölner Feuerwehren benötigt zukünftig eine planbare finanzielle Absicherung.
Eine Unterstützung der Kameradschaftspflege soll die Motivation und den Zusammenhalt innerhalb der Einheiten 
verstärken. Das Gerätehaus als zentrale Stätte der Kameradschaftspflege soll im Bereich der Ausstattung individuell 
gefördert, verbessert und einheitlich geplant werden. Die Nutzer sollen nach eigenen Bedürfnissen mitbestimmen 
und gestalten.
Motivation
Gemeinsam
Berufsfeuerwehr
Freiwillige Feuerwehr  
Köln 2020
Ehrenamt
Wir für Köln
#deinestadtbrauchtdich
Stadtfeuerwehrverband
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2 Brandschutzbedarfsplan Köln und Konzeptauftrag Seite 9
2  Brandschutzbedarfsplan Köln und Konzeptauftrag
Mit Beschluss vom 22. September2016 hat der Rat der Stadt Köln die Umsetzung des von der Verwaltung vorgeleg-
ten Brandschutzbedarfsplans (BSBP 2014) gemäß Empfehlung des Finanzausschusses vom 19. September2016 be-
schlossen. Um auch zukünftig eine möglichst hohe Schutzzielerreichung in der Stadt Köln zu erreichen, sehen die im 
BSBP 2014 identifizierten Handlungsmaßnahmen unter der Maßnahme M3 (Seite 185 ff.) einen verstärkten Einsatz 
der Freiwilligen Feuerwehr vor und beschreiben in der Folge verschiedene Detailaspekte.
Mit der Festlegung dieser Maßnahme wird aber auch erkannt, dass die demografische Entwicklung im Gebiet der 
Stadt Köln zukünftig verstärkt Maßnahmen zur Sicherstellung des Ehrenamtes erforderlich macht.
Dementsprechend ist ein Konzept zu entwickeln, wie 
 – ehrenamtliche Mitglieder gewonnen 
und 
 – für ein dauerhaftes Engagement motiviert werden können.
Der Rat der Stadt wird damit seiner Verantwortung für das Ehrenamt gerecht und greift sowohl die getroffenen 
gesetzlichen Regelungen als auch die Bemühungen des landesweiten Projektes des nordrheinwestfälischen Innenmi-
nisteriums „FEUERWEHRENSACHE“ proaktiv und positiv auf.
Das am 01. Januar2016 in Kraft getretene Brandschutz, Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzgesetz NRW (BHKG-
NRW) fordert ebenfalls eine konzeptionelle Einbindung der ehrenamtlichen Angehörigen in Städten mit Berufsfeuer-
wehr.
Das nachfolgende Konzept beschreibt die in mehreren Arbeitsgruppen der Feuerwehr Köln erarbeiteten Vorschläge 
und Maßnahmen zur Förderung des Ehrenamtes in der Freiwilligen Feuerwehr Köln. Beteiligte dieser Ausarbeitung 
waren sowohl Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr als auch Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr. Alle Ergebnisse wurden 
abschließend von der Stabsstelle für Grundsatzangelegenheiten der Freiwilligen Feuerwehr, sowie dem Sprecher der 
Freiwilligen Feuerwehr zusammengefasst und formuliert.
Das Konzept beinhaltet die perspektivisch notwendige Ausgestaltung der ehrenamtlichen Aufgabenwahrnehmung 
in der Feuerwehr Köln.
Die grundlegende Fragestellung richtet sich auf erforderliche Anpassungen, die dazu beitragen sollen, ein ehrenamt-
liches Engagement in der Feuerwehr Köln attraktiv zu gestalten, neben Familie und Beruf möglich zu machen und 
entstehenden Spannungsfelder zu minimieren. Eine Überlastung ehrenamtlicher Mitglieder muss vermieden werden.
Um hierbei eine zielgerichtete Betrachtung zu gewährleisten, ist es erforderlich, unterschiedliche Bereiche einzeln zu 
betrachten. Nachstehende Gruppen von Maßnahmen wurden definiert: 
 – Organisatorische Maßnahmen
 – Technik und Ausstattung
 – Motivation und Förderung
Auch die Einbindung des Stadtfeuerwehrverband Köln e.V. und die damit verbundenen Möglichkeiten wurden vor 
dem Hintergrund der gemeinsamen Zielsetzung in dieses Konzept integriert. Der Umfang dieser Erstfassung wurde 
bewusst ausführlicher ausgelegt um zukünftige Aktualisierungen darauf aufbauend und somit entsprechend kürzer 
darstellen zu können. Aktuelle Planungen der hauptamtlichen wie auch der ehrenamtlichen Seite wurden im Konzept 
berücksichtigt und mit den beteiligten Stellen abgestimmt. Sie ergänzen sich mit dem Konzept und verringern damit 
nochmals den Umfang.
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2 Brandschutzbedarfsplan Köln und Konzeptauftrag Seite 10
Ziel ist auch eine politische Akzeptanz für die Bedürfnisse von rund 1500 ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwil-
ligen Feuerwehr als verstärkenden Faktor in der Gefahrenabwehr der Stadt Köln. Als Teil dieser Akzeptanz und zur 
Bewertung der einzelnen Punkte dieses Konzeptes sollte der Entscheidungsträger sich zunächst mit der Fragestellung 
nach Vergleichsgruppen auseinandersetzen. Oftmals werden an dieser Stelle Vergleiche mit anderen Ehrenämtern 
oder auch mit der Berufsfeuerwehr getroffen. Aus Sicht der Verfasser ist beides nicht oder nur bedingt möglich und 
dementsprechend nicht zielführend. Warum?
 – Angehörige einer Freiwilligen Feuerwehr nehmen gesetzliche Pflichtaufgaben der Gefahrenabwehr einer Gemein-
de im Rahmen einer Freizeitbeschäftigung wahr.
 – Die Qualifizierung hierfür erfordert eine 120-stündige Ausbildung, permanente Fortbildung, jährlich zu erbringen-
de Leistungsnachweise und eine hohe körperliche Leistungsfähigkeit.
 – Zur Erfüllung ihrer Aufgaben stellt die Kommune den Angehörigen Materialien für mehrere Millionen Euro bereit.
 – Diese ehrenamtliche Aufgabenerfüllung ersetzt und ergänzt in Teilen hauptamtliche Aufgaben und stellt für die 
Kommune somit sowohl finanzielle als auch organisatorische Vorteile dar.
 – Die Leistung steht dem Bürger 365 Tage im Jahr zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung.
 – Die gesamte Nachwuchsförderung, Personalgewinnung, Funktionsbesetzung und Qualifizierung geeigneter Füh-
rungskräfte wird aus den Einheiten selbstständig geregelt.
 – Die Angehörigen riskieren mitunter Leben und Gesundheit zur Erfüllung ihrer Aufgaben.
Keine ehrenamtliche Vergleichsgruppe nimmt ihre Aufgaben unter solchen Rahmenbedingungen wahr! Demzufolge 
sollten diese Aspekte Grundlage von Bewertungen und Entscheidungen sein, ein Vergleich mit anderen Organisatio-
nen bürgerschaftlichen Engagements ist aufgrund der vorgenannten Aspekte nicht nachvollziehbar. Ebenfalls muss 
eine deutliche Abgrenzung zu hauptamtlichen Aufgabenträgern bestehen. Sowohl in der ehrenamtlichen als auch in 
der hauptamtlichen Aufgabenwahrnehmung bestehen grundlegend unterschiedliche Fundamente für Motivation, 
für Bedürfnisse aber auch für Verfügbarkeit und Aufgabenverständnis. 
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3 Situation von Freiwilligen Feuerwehren in NRW Seite 11
3  Situation von Freiwilligen Feuerwehren in NRW
In Nordrhein Westfalen stellt die Freiwillige Feuerwehr mit rund 85.000 ehrenamtlichen Mitgliedern, davon 4.600 
Frauen (Frauenanteil 5,4 %), in 396 Freiwilligen Feuerwehren – unabhängig davon, ob auch eine Berufsfeuerwehr exis-
tiert – eine tragende Säule der Gefahrenabwehr dar.
Neben den Aufgaben in der Gefahrenabwehr engagieren sich nahezu alle Freiwilligen Feuerwehren zudem in der 
Jugendarbeit und bereiten rund 22.000 Kinder und Jugendliche, davon 3.400 Mädchen (Mädchenanteil 15,5 %), in 
diversen Jugendgruppen auf eine spätere Mitarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort vor.
Mit der Gesetzesnovellierung zum 01. Januar2016 und der damit verbundenen Einführung des Brandschutz-, Hilfeleis-
tungs- und Katastrophenschutzgesetzes NRW wurde erstmalig die Möglichkeit geschaffen, Kinder im Alter zwischen 
dem sechsten und zehnten Lebensjahr in Form einer Kinderfeuerwehr in die Feuerwehrstruktur zu integrieren.
Das aktuell größte Problem aller Freiwilligen Feuerwehren in NRW sind die ständig sinkenden Mitgliederzahlen. 
Zahlreiche kommunale oder kreisgebundene Einzelmaßnahmen wurden in den vergangenen Jahren initiiert um dem 
entgegen zu wirken.
Attraktivität und Kompatibilität mit Familie und Beruf stellen die Herausforderungen einer Freiwilligen Feuerwehr im 
Konkurrenzkampf mit anderen Freizeitinstitutionen dar.
Um die Handlungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr nachhaltig zu stärken, wurde in 2013 das Gemeinschaftspro-
jekt „FEUERWEHRENSACHE“ des Ministeriums für Inneres und Kommunales NRW (MIK NRW) und des Verbandes der 
Feuerwehren in NRW e.V. (VdF NRW) ins Leben gerufen.
Ziele dieses Projektes sind:
 – den in der Breite auch die Feuerwehren erreichenden demografischen Wandel aufzufangen und den feststellbaren 
Mitgliederabgängen bei den Freiwilligen Feuerwehren entgegen zu wirken,
 – das ehrenamtliche Engagement attraktiver zu gestalten und zeitgemäße Rahmen-bedingungen zu schaffen,
 – die Wertschätzung des Hobbies Feuerwehr gegenüber den Mitglieder zu verbessern,
 – den langfristigen Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehren als wesentliche Säule der Gefahrenabwehr in NRW zu 
sichern.
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4 Situation in Köln – Stand Oktober 2017 Seite 12
4  Situation in Köln – Stand Oktober 2017
4.1  Historie bis heute
Die Spuren von freiwillig geleisteter Arbeit für die Bekämpfung von Bränden in der Stadt Köln lassen sich bis ins Jahr 
1360 zurückverfolgen. Im Jahr 1450 wurden die Grundsteine für eine hauptamtliche Aufgabenwahrnehmung gelegt 
und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.
Während dieser Zeit gab es parallel immer auch ehrenamtliches Engagement in der Brandbekämpfung und Hilfeleis-
tung für die Kölner Bürger.
Seit 1872 wurden auch Strukturen für die Berufsfeuerwehr Köln geschaffen, was zu einem Abbau der Freiwilligen 
Feuerwehr in der Innenstadt führte. Zahlreiche Eingemeindungen und kommunale Gebietsreformen trugen dazu bei, 
dass die heute noch bestehenden Standorte der Freiwilligen Feuerwehr in der heutigen Konstellation existieren.
Da eine ehrenamtliche Aufgabenwahrnehmung meistens von einer starken örtlichen Bindung und Identifikation 
begleitet wird, wurden diese Standorte bis heute immer nur erneuert oder saniert aber nie örtlich verschoben. Im 
Gegensatz dazu werden die Standorte der Berufsfeuerwehr bedarfsorientiert geplant und strukturiert.
Im Laufe der Zeit entwickelten auch Bund und Länder Konzepte, die die Aufgaben und Abläufe im Brand- und Katstro-
phenschutz beschreiben und somit strukturellen Einfluss auf die ehrenamtlichen Wehren nehmen. Aufgrund der 
hohen Flächendeckung durch ehrenamtliche Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen wurden Bundes- und Landeskon-
zepte bis vor 15 Jahren ausschließlich auf die Freiwilligen Feuerwehren konzipiert und verteilt. Auch die Freiwillige 
Feuerwehr Köln hat einige dieser Aufgaben übernommen und somit an Potenzial zugelegt.
Die Freiwillige Feuerwehr Köln verfügt heute über 27 Einheiten mit Aufgaben im Brandschutz, der Hilfeleistung und 
im Katastrophenschutz der Stadt Köln. Noch im Jahr 2017 konnte eine Gruppe gegründet werden. Diese wird mit 
Inbetriebnahme des neuen Feuerwehrzentrums am Standort Kalk ihren Dienst aufnehmen.
Das mit dem „Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG)“ per 01. Januar 
2016 reformierte „Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung (FSHG) verpflichtet die Gemeinden in den §§ 2 
und 3 des BHKG als Aufgabenträger des Brandschutzes und der Hilfeleistung unter anderem eine den örtlichen Ver-
hältnissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr als gemeindliche Einrichtung zu unterhalten. Hierbei sind die 
Belange der ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren besonders zu berücksichtigen.
Damit ist die Feuerwehr die einzige Organisation, mit der kommunale Pflichtaufgaben auch ehrenamtlich erfüllt 
werden!
Des Weiteren verpflichtet das neue Gesetz in § 9 Absatz 3 die Gemeinden als Aufgabenträger des Brandschutzes, 
die Tätigkeit im Ehrenamt zu fördern und dem Ehrenamt zur Erhaltung einer leistungsfähigen Feuerwehr besondere 
Aufmerksamkeit zu widmen. 
In kreisfreien Städten ist neben einer Freiwilligen Feuerwehr auch eine Berufsfeuerwehr zu unterhalten. Aufgrund der 
hohen Personalkosten wird die Personalstärke der Berufsfeuerwehren üblicherweise auf einen Umfang beschränkt, 
der im Allgemeinen zur Sicherstellung des sogenannten Grundschutzes benötigt wird. 
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4 Situation in Köln – Stand Oktober 2017 Seite 13
Daneben sind die Freiwilligen Feuerwehren auch in den Großstädten zwingend erforderlich, um 
 – den vorerwähnten Grundschutz auch in den Stadtrandlagen zu gewährleisten (schneller),
 – Sonderaufgaben die i.d.R. durch die Berufsfeuerwehr nicht oder nicht mehr übernommen werden können abzude-
cken (spezieller),
 – notwendige Unterstützung der Berufsfeuerwehr bei Großschadenlagen bzw. die Besetzung verwaister Feuerwa-
chen zur Aufrechterhaltung des Grundschutzes zu gewährleisten (verstärkend).
Eine Aufstockung der Kräfte der Berufsfeuerwehr zur „Kompensation“ der Freiwilligen Feuerwehr ist hierbei nur 
theoretisch denkbar, da damit allein die Personalkosten (Gehalt, Ausbildung, Ausrüstung, Pensionsverpflichtungen 
und vieles mehr) um ein vielfaches höher wären, als die mit der Vorhaltung einer Freiwilligen Feuerwehr verbundenen 
Sachkosten.
4.2  Struktur der Freiwilligen Feuerwehr Köln
Die Freiwillige Feuerwehr Köln ist der Teil der Öffentlichen Feuerwehr, der ausschließlich aus ehrenamtlichen Helfern 
besteht, die diese Aufgabe freiwillig neben ihrer beruflichen Tätigkeit in ihrer Freizeit ausüben. An 365 Tagen im Jahr 
sind die Mitglieder in aller Regel rund um die Uhr verfügbar und werden im Einsatzfall über Funkmeldeempfänger 
alarmiert.
Die Freiwillige Feuerwehr Köln besteht aus insgesamt 27 Einheiten, davon 25 Löschgruppen sowie 2 Sondereinhei-
ten, dem Umweltschutzdienst und dem Fernmeldedienst. Daneben gibt es traditionell noch einen musikalischen 
Spielmannszug.
Die Einheiten sind organisatorisch den drei Gefahrenabwehrbereichen des Amtes -37- zugeordnet, an welchen sich 
auch die hauptamtliche Wachzuordnung orientiert. Organisatorisch werden sie von ehrenamtlichen Einheitsführern 
geleitet, welche den Abteilungsleitern der drei Gefahrenabwehrbereiche unterstehen. Disziplinarisch ist gemäß ge-
setzlicher Grundlage der/die Oberbürgermeister/in verantwortlich. In Köln ist diese disziplinarische Aufgabe an den 
Leiter der Feuerwehr delegiert.
Jede der 25 im Brandschutz tätigen Löschgruppen übernimmt in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich die klassi-
schen Aufgaben einer Feuerwehr wie die Menschenrettung, Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung. Zusätz-
lich erfüllt sie auch Sonderaufgaben, die aus der Berufsfeuerwehr in die Freiwillige Feuerwehr übergeben wurden und 
durch die Berufsfeuerwehr nicht oder nicht mehr vorgehalten werden.
Neben dem aktiven Einsatzdienst, für den das ganze Jahr über umfassender Ausbildungs- und Gerätedienst zu verse-
hen ist, betreiben 24 Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Köln zudem noch eine Jugendgruppe in der vor Ort Kinder 
und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren auf jugendpflegerische Weise für einen späteren Dienst in der Freiwilli-
gen Feuerwehr begeistert und vorbereitet werden.
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4 Situation in Köln – Stand Oktober 2017 Seite 14
Übersicht der Standorte (Standort Kalk als 27 Löschgruppe am 19.11.2017 gegründet)
 
 
 
PL 
ZU 
LB 
EN 
WA 
UB 
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MK 
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RG 
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ES 
o Standort Löschgruppe FF    P Feuer- und Rettungswache BF     P Rettungswache BF
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4 Situation in Köln – Stand Oktober 2017 Seite 15
4.3  Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr
Die Freiwillige Feuerwehr besteht gemäß Brandschutzgesetz NRW grundsätzlich aus 
 – der Einsatzabteilung
 – der Unterstützungsabteilung
 – der Kinderfeuerwehr
 – der Jugendfeuerwehr
 – der musiktreibenden Einheit
 – der Ehrenabteilung
Einsatzabteilung und Unterstützungsabteilung
Die im Einsatzdienst tätigen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr (Einsatzabteilung) sind freiwillig und ehren-
amtlich im Dienst der Gemeinde tätig. Sie werden durch die Leiterin oder den Leiter der Feuerwehr aufgenommen, 
befördert und entlassen, die Leiterin oder der Leiter der Feuerwehr ist zugleich Vorgesetzte oder Vorgesetzter. Mit 
dem Eintritt in die Feuerwehr entsteht für die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr die Verpfl  ichtung zur Teilnah-
me am Einsatz-, Übungs-, Ausbildungs- und Fortbildungsdienst sowie an sonstigen Veranstaltungen auf Anforderung 
der Leiterin oder des Leiters der Feuerwehr.
Statistische Entwicklung der aktiven Mitglieder 1997 bis 2017 (5 Jahresschritte mit Stand 01.01.17)
Einer Freiwilligen Feuerwehr können auch Personen angehören, die freiwillig und ehrenamtlich zur Erfüllung der Auf-
gaben der Feuerwehr nach gesetzlicher Grundlage auf andere Weise als die Mitwirkung im Einsatzdienst beitragen.
Diese Personen werden in der Feuerwehr als sogenannter Unterstützungsdienst geführt. Für diesen Personenkreis ist 
im Gegensatz zu allen anderen aktiven Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr keinerlei Tauglichkeit für den Feuer-
wehrdienst notwendig.
Berufl  iche Qualifi  kationen oder persönliche Interessen bilden meist den Rahmen ihres Arbeitseinsatzes.
0
200
400
600
800
1000
1200
1997 2002 2007 2012 2017
1061
961
835
707 736
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4 Situation in Köln – Stand Oktober 2017 Seite 16
Personalzahlen Einsatz- und Unterstützungsdienst Stand Januar 2018
Kinder- und Jugendfeuerwehr
Die Gemeinde soll in der Freiwilligen Feuerwehr die Bildung einer Jugendfeuerwehr fördern. Angehörige einer 
Jugendfeuerwehr müssen das zehnte Lebensjahr vollendet haben. Die Leiterin oder der Leiter der Feuerwehr bestellt 
eine Jugendfeuerwehrwartin oder einen Jugendfeuerwehrwart. Als solcher darf nur tätig werden, wer die hierfür 
erforderliche Eignung und Befähigung hat. Angehörige der Jugendfeuerwehr dürfen nur an den für sie angesetzten 
Übungen und Ausbildungsveranstaltungen teilnehmen.
Kinder- und Jugendfeuerwehren haben insbesondere die Aufgabe, Kinder und Jugendliche an eine ehrenamtliche 
Tätigkeit in der örtlichen Gemeinschaft heranzuführen, den Erwerb sozialer Kompetenzen zu fördern sowie den 
Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehren zu gewinnen und heranzubilden. Die Gemeinden sollen ihnen im Rahmen 
ihrer Möglichkeiten besondere Aufmerksamkeit widmen und sie fördern. (Brandschutz, Hilfeleistungs- und Katastro-
phenschutzgesetz NRW §13 Abs.1).
Die seit 01. Januar2016 gesetzlich legitimierte Kinderfeuerwehr befindet sich in Köln noch im Aufbau. Näheres dazu 
siehe Punkt 5.1.3
Mit Stand vom 01.01.2017 zählt die Jugendfeuerwehr derzeit 471 (405 Jungen/66 Mädchen) Mitglieder.
Der Zusammenschluss aller 24 Jugendgruppen bildet die Jugendfeuerwehr Köln. Diese wird von einem Stadtjugend-
feuerwehrwart/in organisatorisch geleitet. Entscheidungsgremium für diesen Bereich ist neben dem Leiter der Feuer-
wehr der sogenannte Jugendausschuss.
Jedes Kind und jeder Jugendliche im Altern von 10 – 18 Jahren kann Mitglied einer Jugendgruppe werden. Insgesamt 
gibt es derzeit 24 Jugendgruppen verteilt über das Stadtgebiet. Jede Gruppe wird von einem Jugendgruppenwart und 
mindestens einem Stellvertreter geleitet. Zweck der Jugendgruppen ist neben der jugendpflegerischen Arbeit natür-
lich auch die langfristige Sicherstellung des Personalbestandes der Einheiten und Löschgruppen vor Ort. Daher soll 
schon im Kindes- und Jugendalter die Jugendfeuerwehr für eine spätere aktive Mitarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr 
736 
694 
42 
16 
12 
4 
0 100 200 300 400 500 600 700 800
Gesamt
Männer
Frauen Unterstützungsdienst
Einsatzdienst
0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500
Gesamt
Jungen
Mädchen
Jugendfeuerwehr 
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4 Situation in Köln – Stand Oktober 2017 Seite 17
begeistern und die Kinder und Jugendlichen schrittweise an diese Aufgaben heranführen. Im Vordergrund stehen 
dabei jugendpflegerische Aspekte wie bei jeder anderen Jugendorganisation auch, allerdings mit enger Anbindung 
an die Technik der Feuerwehr und die jeweilige Einheit der Freiwilligen Feuerwehr. Auch Inklusion ist ein Thema das 
die Jugendfeuerwehr landesweit aktiv aufgreift. Neben ersten Elementen einer feuerwehrtechnischen Ausbildung 
gehören jugendpolitische Aktivitäten, der Natur- und Umweltschutz, die Öffentlichkeitsarbeit die internationale Ju-
gendarbeit ebenso zum Spektrum der Jugendfeuerwehr wie gemütliche Film- und Spieleabende, Erlebnispädagogik, 
Bewegung in der Natur, sportliche Aktivitäten und vieles mehr.
Musiktreibende Einheiten
Die Freiwillige Feuerwehr Köln betreibt traditionell einen Spielmannszug am Standort Porz-Langel. Als Mitglieder sind 
hier sowohl Feuerwehrangehörige als auch reine Musiker aller Altersklassen zugelassen. Die Personalstärke ist seit 
Jahren stabil. Aktuell musizieren 25 Männer und zehn Frauen. Der Spielmannszug ist fester Bestandteil der Traditions-
pflege und begleitet sowohl Feuerwehrveranstaltungen als auch Ortsfestivitäten und Traditionsveranstaltungen im 
gesamten Stadtgebiet.
Ehrenabteilung 
Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr, die nach Erreichen der Altersgrenze (§ 9 Abs. 1 Verordnung über die Laufbahn 
in der Freiwilligen Feuerwehr) aus gesundheitlichen Gründen oder aus sonstigen wichtigen Gründen aus dem aktiven 
Dienst der Freiwilligen Feuerwehr (Einsatzabteilung) ausscheiden, werden Angehörige der Ehrenabteilung der 
Freiwilligen Feuerwehr. Sie behalten ihren Dienstgrad und sind zum Tragen der bisherigen Dienstkleidung berechtigt. 
Besondere Funktionen der Freiwilligen Feuerwehr
Über die örtlichen Einheitsführungen hinaus verfügt die Freiwillige Feuerwehr über mehrere stadtweit tätige Funkti-
onen, welche mit Führungsaufgaben oder als Interessensvertreter einzelner Bereiche eingesetzt werden. Die Funk-
tionsinhaber leisten diese Tätigkeit zusätzlich zu ihrer Mitgliedschaft in einer aktiven Einheit. Sie erhalten dafür eine 
jährliche Aufwandspauschale.
Sprecher/in der Freiwilligen Feuerwehr 
Eine Freiwillige Feuerwehr, die neben einer Berufsfeuerwehr besteht, wird von der Leiterin oder dem Leiter der Be-
rufsfeuerwehr geführt. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, wählen aus 
ihren Reihen für die Dauer von sechs Jahren eine Sprecherin oder einen Sprecher sowie bis zu zwei Stellvertreterinnen 
oder Stellvertreter, die die Belange der Freiwilligen Feuerwehr gegenüber der Leiterin oder dem Leiter der Berufsfeu-
erwehr vertreten. Wählbar ist, wer über eine ausreichende Führungsausbildung in der Freiwilligen Feuerwehr verfügt. 
Die Sprecherin oder der Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr ist in alle wesentlichen Entscheidungen, die ihre oder 
seine Aufgabe betreffen, einzubeziehen.
0 50 100 150 200 250 300 350 400
Frauen
Gesamt
Männer
Ehrenabteilung 
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4 Situation in Köln – Stand Oktober 2017 Seite 18
Bereichssprecher/in
In Anlehnung an die Organisationsstruktur der Feuerwehr Köln, wählen die Löschgruppenführer eines jeden Gefah-
renabwehrbereiches einen Bereichssprecher. Der Bereichssprecher muss aus dem Kreise der Einheiten des jeweiligen 
Gefahrenabwehrbereiches kommen und mindestens über die Qualifikation „Gruppenführer“ oder höher verfügen. Er 
muss Mitglied der aktiven Wehr sein. Der Aufgabenbereich der Bereichssprecher ist gesetzlich nicht definiert bezie-
hungsweise eher allgemein gehalten. Der Bereichssprecher vertritt die Interessen der Löschgruppen seines Zustän-
digkeitsbereiches gegenüber dem zuständigen Abteilungsleiter.
Stadtjugendfeuerwehrwart/in
Die Stadtjugendfeuerwehrwartin oder der Stadtjugendfeuerwehrwart werden durch die Leiterin oder den Leiter 
der Feuerwehr als Beauftragte oder Beauftragter für die Jugendfeuerwehr bestellt. Dies gilt sinngemäß auch für die 
zukünftigen Stadtkinderfeuerwehrwartin beziehungsweise den zukünftigen Stadtkinderfeuerwehrwart.
Aufgrund der hohen terminlichen Belastung gibt es mindestens zwei Stellvertreter für diese Funktion.
4.4  Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr
Die Grundaufgabe einer jeden Löschgruppe ist die Sicherstellung des Brandschutzes in ihrem jeweiligen Wachgebiet. 
Dabei wird sie im Ereignisfall zeitgleich mit der Berufsfeuerwehr alarmiert, rückt vom Gerätehaus zur Einsatzstelle 
aus und arbeitet das Einsatzereignis gemeinsam mit den Kräften der Berufsfeuerwehr ab. Hierfür verfügt dabei jede 
Löschgruppe über ein wasserführendes Löschfahrzeug als Basisfahrzeug und ein Mannschaftstransportfahrzeug 
(MTF). Je nach Personalstärke und Sonderaufgabe wird diese Grundausstattung um ein oder mehrere Fahrzeuge 
ergänzt, wie z.B. Messfahrzeuge, Rüstwagen, Schlauchwagen, etc.
Darüber hinaus werden Einsätze je nach Art und Gesamteinsatzaufkommen in der Stadt auch ohne Mitwirkung der 
Berufsfeuerwehr erledigt. Das Grundprinzip hierbei lautet 
„SSV – Schneller, Spezieller, Verstärkend“
Schneller
Aufgrund des weiteren Anmarschweges treffen in einigen Randbereichen des Stadtgebietes die Einheiten der Freiwil-
ligen Feuerwehr vor der Berufsfeuerwehr ein.
Spezieller
Ein Großteil der Einheiten nimmt neben ihrer Grundaufgabe zusätzlich Sonderaufgaben wahr. Hierbei handelt es sich 
um Aufgaben, die entweder von der Berufsfeuerwehr in die Freiwillige Feuerwehr verlagert wurden oder bei der Be-
rufsfeuerwehr seit jeher nicht vorhanden waren. Beispielhaft seien hier die Rüstwagen, die Schadwasserrückhaltung, 
die Suche nach vermissten Personen bei Gebäudeeinstürzen oder bei Badeunfällen mittels Echolot, die Wasserversor-
gung über lange Wegestrecken oder die Ausleuchtung von Einsatzstellen genannt. 
Das Aufgabengebiet zweier Einheiten ist grundsätzlich so speziell, dass deren Aufgabengebiete sich im Schwerpunkt 
ausschließlich darauf konzentrieren. Dies sind der Umweltschutzdienst sowie der Fernmeldedienst.
Verstärkend
An größeren Einsatzstellen werden die Einheiten der FF zusätzlich zur Berufsfeuerwehr eingesetzt. Bei sogenann-
ten Flächenlagen wie nach Starkregen oder Sturm werden die Einheiten der FF alleine tätig. Bei langwierigen und 
personalintensiven Einsätzen werden die verwaisten Feuerwachen der Berufsfeuerwehr mit Kräften der Freiwilligen 
Feuerwehr besetzt. Damit gewährleisten sie die Sicherstellung des Grundschutzes im Wachbezirk.
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4 Situation in Köln – Stand Oktober 2017 Seite 19
Tabellarische Übersicht der zusätzlichen Sonderaufgaben (Spezieller)
Aufgabe Einheiten
 Belüften von Einsatzstellen Strunden
Brandbekämpfung in Hochwasserlagen Ensen, Rodenkirchen, Roggendorf, Strunden
Dekontamination von Verletzten Personen und Personal mit 
entsprechender Schutzkleidung (Konzept NRW) Brück, Eil, Flittard, Heumar,Umweltschutzdienst
Dokumentation Langel/Rheinkassel, Merkenich
Einsatzstellenbeleuchtung Porz-Langel
Erweiterte Technische Hilfeleistung Dünnwald, Libur, Worringen
Fachberater Freiwillige. Feuerwehr / Führungsunterstützung Führungsdienst Freiwillige Feuerwehr 
First Responder Worringen
Löschwasserversorgung Brück, Esch, Flittard, Heumar, Holweide, Lövenich, 
Rodenkirchen, Urbach, Worringen
Logistik Schaummittel Wahn, Zündorf
Logistik Unwetterlagen Eil
Logistik / Versorgung inkl. Einsatzstellenverpflegung Longerich
Messen von Schadstoffen Brück, Ensen, Flittard, Umweltschutzdienst, Widdersdorf
Personenortung Land Dünnwald
Personenortung Wasser Fühlingen
Schadwasserrückhaltung Dellbrück
Unterstützung der Analytik Task Force (ATF) Umweltschutzdienst
4.5  Bisherige Maßnahmen zur Förderung der Attraktivität ehrenamtlicher Arbeit
Seit vielen Jahren werden innerhalb des Amtes -37- alle sich ergebenden Möglichkeiten genutzt um die Angehörigen 
der Freiwillige Feuerwehr zu unterstützen und motivieren.
In der Branddirektion kümmern sich sieben Mitarbeiter ausschließlich oder in Teilen ihrer Aufgabe um die Betreuung 
und Verwaltung der ehrenamtlichen Angehörigen.
Die Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr werden im Rahmen der Möglichkeiten in Arbeitskreise, Gremien oder Pro-
jektstrukturen eingebunden. Die Interessen der ehrenamtlichen Angehörigen können so frühzeitig berücksichtigt 
werden.
Auch in festen Gremien wie der Ständigen Unfallkommission (SUK) sind Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr betei-
ligt.
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4 Situation in Köln – Stand Oktober 2017 Seite 20
Sicherheitsrelevante technische Ausstattungen wurden in ersten Schritten dem Ausrüstungsstand der Berufsfeuer-
wehr angepasst und an alle Löschgruppen verteilt.
Bestehende oder auch neue Sonderaufgabengebiete werden soweit möglich vorrangig an die Freiwillige Feuerwehr 
vergeben. Diese Maßnahmen bieten den betroffenen Löschgruppen die Option, durch diese neuen Aufgaben Mitglie-
der zu begeistern und motivieren.
Als feste Planungsgröße für die Beschaffung gibt es keinen Unterschied in der einsatzrelevanten Schutzkleidung 
zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr.
Seit mehreren Jahren wird eine gemeinsame Ehrung der Jubilare aller Kölner Feuerwehrangehörigen durch den Stadt-
feuerwehrverband Köln e.V. organisiert und durchgeführt. Diese Form der Veranstaltung genießt ein hohes Maß an 
Anerkennung.
Eine verwaltungsorganisatorische Entlastung der ehrenamtlichen Führungsaufgaben kann bedingt durch hauptamt-
liche Unterstützung in Teilen sichergestellt werden.
Motivation
Gemeinsam
Berufsfeuerwehr
Freiwillige Feuerwehr  
Köln 2020
Ehrenamt
Wir für Köln
#deinestadtbrauchtdich
Stadtfeuerwehrverband
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 21
5  Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln
5.1  Organisatorische Maßnahmen
5.1.1 Personalentwicklungskonzept
Thematische Einführung
Sowohl im bestehenden Brandschutzbedarfsplan als auch in der aktualisierten Laufbahnverordnung für ehrenamt-
liche Angehörige der Feuerwehren in NRW werden Konzepte zur ehrenamtlichen Personalentwicklung in den Feuer-
wehren gefordert.
Die Erstellung eines solchen Konzeptes ist nicht nur zwingend erforderlich, sondern auch richtungsweisend für die 
zukünftige Entwicklung einer Freiwilligen Feuerwehr. Es bedarf ausreichender personeller und zeitlicher Ressourcen 
ein solches Konzept zu entwickeln und auf die speziellen Bedürfnisse des ehrenamtlichen Angehörigen abzustim-
men.
Personalentwicklung wird bisher sehr oft mit Weiterbildung in Verbindung gebracht, an der Mitarbeiter dann teil-
nehmen, wenn sich akut Lücken in ihren Fähigkeiten zeigen. Die strategische Ausrichtung, die seit einigen Jahren 
Gegenstand intensiver Bemühungen des Personalmanagements vieler Feuerwehren ist, scheint vielfach an der Per-
sonalentwicklung ohne Niederschlag vorbei zu ziehen. Gerade hier ließe sich durch die vorausschauende Ermittlung 
von künftigen Anforderungen und Entwicklungen dafür sorgen, die Mitglieder der Feuerwehr für die permanenten 
Herausforderungen des Feuerwehralltages einer Großstadt fit zu machen und zu halten.
Während Personalentwicklung in der Freiwilligen Feuerwehr sich früher mit der nachträglichen Anpassung der Mit-
arbeiterqualifikationen begnügen konnte, muss sie sich heute systematisch am wettbewerblichen Umfeld mit Familie 
und Beruf und den daraus resultierenden Anforderungen an die Lernfähigkeit der Mitglieder aber auch der Feuerwehr 
orientieren.
Gleichzeitig ist eine Verknappung der verfügbaren Führungskräfte und Funktionsträger festzustellen. Insgesamt 
kommen der Personalentwicklung im Ehrenamt damit folgende gestaltende Aufgaben zu:
 – Mitgliedergewinnung,
 – Erhaltung und Weiterentwicklung von Kernkompetenzen,
 – Beitrag zur Deckung des aktuellen und künftigen Bedarfs an qualifizierten Führungskräften,
 – Förderung von Freiräumen und lernförderlichen Strukturen,
 – Steigerung der Mitgliederzufriedenheit und
 – Steigerung der Attraktivität des Hobbies Feuerwehr.
Diesen Aufgaben folgend wird Personalentwicklung für Firmen und Unternehmen üblicherweise in die Bereiche För-
derung, Bildung und Organisationsentwicklung untergliedert und umfasst unter anderem Elemente der Diagnostik 
und Laufbahnplanung, Bildungsmaßnahmen und -programme sowie die Initiierung und Begleitung von notwendi-
gem Wandel. 
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 22
Förderung  Diagnostik / Auswahl  
Sicherung von Schlüsselpositionen / Nachfolgeplanung 
Laufbahnmodelle / Laufbahnplanung
Bildung  Ausbildung, Traineeprogramme 
Entwicklungsprogramme für spezielle Zielgruppen 
Einzelmaßnahmen, «Bildungskatalog»
Organisationsentwicklung   Begleitung von Veränderungsprozessen 
Programme zur entwicklungsförderlichen Gestaltung von 
Arbeitssituation und Kultur 
Zieldefinition
Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollte ein Personalentwicklungskonzept für die Freiwillige Feuerwehr erstellt wer-
den. Es ist mit weiteren in diesem Konzept verankerten Kriterien kombinierbar. 
Belastbare planerische Grundlagen und Handlungsstränge bilden auch das Fundament für eine bedarfsplanerische 
Betrachtung der ehrenamtlichen Leistungen. Hierzu bildet ein solches Werk eine sinnvolle Ergänzung.
Bewertung
Für die Freiwillige Feuerwehr Köln wird ein solches Konzept sowohl politisch als auch gesetzlich gefordert.
Einheitliche Strategien gerade im Bereich der Mitgliedergewinnung sind aktuell in 27 Einzellösungen unterschiedli-
cher Qualität geteilt. Perspektivische Personalplanung und Steigerung von Attraktivität sind schwer zu nehmende 
Hürden und bedürfen einer kooperativen Lösung. Weder die personellen Ressourcen im Amt -37- noch die ehrenamt-
lichen Verfügbarkeiten lassen ein solches Projekt innerhalb der nächsten Zeit realistisch erscheinen. Parallel entste-
hen auch aus diesem Konzept viele weitere parallele Aufgaben, die Arbeitskraft und Zeitressourcen binden.
Aus diesem Grund und vor dem Hintergrund einer neutralen Betrachtung wird hier angeregt, die Erstellung des Per-
sonalentwicklungskonzeptes an eine externe Firma zu vergeben. 
Alternativ wäre die Erstellung eines solchen Konzeptes innerhalb von -37- in der Zuständigkeit von 37/1. Da hier nur 
ein Mitarbeiter tätig ist und dieses Aufgabengebiet grundsätzlich hoch ausgelastet und an der Umsetzung der meis-
ten der hier genannten Punkte beteiligt ist, wäre eine zeitlich befristete personelle Unterstützung (z.B. Projektplan-
stelle) erforderlich.
Für die ehrenamtliche Beteiligung wird grundsätzlich wenig Spielraum für Vergünstigungen oder Vergütungen von 
städtischer Seite gesehen. Auch hier wäre über eine Projektstelle bei 37/1 ein angemessen verringertes Arbeitsauf-
kommen der ehrenamtlichen Beteiligten zu gewährleisten. 
Die innerhalb des Amtes bestehende Priorisierung von Aufgaben würde dem nicht entgegenstehen.
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   22 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 23
Prozessvisualisierung
5.1.1 Personalentwicklungskonzept
2017
 2018
 2019/2020
Phase
Ehrenamtskonzept Personalentwicklungskonzept 
(PEK-FF) erstellen
Schlusszeichnung 
09/2018
Polit.Vorlage
Beschluss
Option externe Vergabe
Option Projektstelle für 
37/1
P
r
ü
f
u
n
g
Entweder/
oder
PEK-FF 
Erstellung/
Beauftragung
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 24
5.1.2 Bedarfsplanung für die ehrenamtliche Vorhaltung der FF
Thematische Einführung
Der durch den Rat beschlossene Brandschutzbedarfsplan 2014 beinhaltet neben strukturellen und personellen An-
passungen bei der Berufsfeuerwehr auch einen Maßnahmenkatalog, welcher die zukunftsorientierte Ausrichtung der 
Feuerwehr Köln gewährleisten soll.
In Maßnahme M3 wird ein verstärkter Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr gefordert. 
Laut §7 Abs. 2 Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz Nord-rhein Westfalen 
bildet die Freiwillige Feuerwehr mit der Berufsfeuerwehr die Feuerwehr der Gemeinde beziehungsweise der kreis-
freien Stadt. Diesem gesetzlichen Auftrag wird nur entsprochen, wenn der Freiwilligen Feuerwehr eine gleichwertige 
Rolle analog zur Berufsfeuerwehr zukommt (vgl. §1 1 Rn.89 in Schneider, Brandschutz-, Hilfeleistungs-, Katastrophen-
schutzgesetz Nordrhein-Westfalen, 9.Aufl., Stuttgart).
Damit ein kalkulierbarer Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr angestrebt und somit auch dem gesetzlichen Auftrag 
Folge geleistet werden kann, muss zukünftig eine valide Bedarfsplanung durchgeführt werden. 
Die im Brandschutzbedarfsplan 2014 genannten Rahmenbedingungen für die Freiwillige Feuerwehr genügen in 
Ihrem Umfang nicht für einen kalkulierbaren verstärkten Einsatz sowie eine zukunftsorientierte Personalplanung. 
Im Kern sind keine Aussagen über die personelle und funktionsbezogene Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren 
getroffen. Im Wesentlichen fehlen eine richtbare Sollstärkendefinition sowie eine einheitenbezogene Funktionsstel-
lendefinition. Die Funktionsstellendefinition beschreibt die Anzahl der Sonderausbildungen innerhalb einer Lösch-
gruppe, hierzu zählen unter anderem Zugführer, Gruppenführer, Führerscheine und andere Sonderausbildungen.
Aus diesem Grunde hat der Amtsleiter 37 die bedarfsplanerische Fragestellung „Wie viel Freiwillige Feuerwehr 
braucht die Stadt Köln?“ an die zuständige Stabstelle 37/1 herangetragen. Bei der ersten Bearbeitung dieser Grund-
satzfragestellung stellte sich heraus, dass sich aus der eigentlichen Fragestellung mehrere Anschlussfragestellungen 
unterschiedlicher Komplexität synthetisieren.
Die Bearbeitung sämtlicher Fragestellungen setzt die Vorhaltung von Daten aus dem Einsatzdienst der Freiwilligen 
Feuerwehr voraus.
Als einer der ersten Schritte ist eine IST-Analyse der Freiwilligen Feuerwehr im Gesamtbild sowie einheitenbezogen 
von Nöten. Eine IST-Analyse basiert auf Daten, welche im realen Betrieb der Feuerwehr gesammelt wurden und 
gegebenenfalls in ein Verhältnis mit Referenzzahlen gesetzt werden. Mit diesen Kennzahlen ist eine Aussage über die 
aktuelle Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr in der aktuellen Einbindungsform möglich.
Auf Grundlage dieser Bewertung kann die Einsatzplanung, welche für die Konzeptionierung von Einsatzmittelketten 
und die Standardisierung von Standardeinsatzszenarien zuständig ist, eine Überprüfung des verstärkten Einsatzes der 
Freiwilligen Feuerwehr bewerten und anpassen.
Nach der IST-Analyse ist eine dynamische Berechnung der Leistungsfähigkeit jeder einzelnen Einheit unter Berück-
sichtigung des im Ausrücke Bereich vorhanden Gefahrenpotenzials sowie der geographischen Situation notwendig. 
Im ersten Schritt sollte diese Maßnahme unabhängig von der Berufsfeuerwehr und ihren vorhandenen Strukturen 
erfolgen. 
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 25
Zieldefinition
Durch die komplexen Verwaltungsstrukturen und die administrative Zuteilung der 27 Löschgruppen in die drei 
Gefahrenabwehrabschnitte werden aktuell Daten in unterschiedlicher Qualität und auch Quantität erhoben und 
vorgehalten. Eine strukturierte Datenvorhaltung für die gesamte Freiwillige Feuerwehr findet nicht statt. Somit ist 
eine Aussage über die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr zum aktuellen Zeitpunkt nur bedingt möglich.
Kennzahlen sind Maßzahlen, die Eigenschaften im Zusammenhang mit definierten Vorschriften abbilden. So wird 
die Qualität einer Feuerwehr im Wesentlichen durch die Eintreffzeit, die Funktionsstärke und den Erreichungsgrad 
definiert.
Aus der Vorhaltung der Kennzahlen kann nach einer bestimmten Zeitperiode ein Controlling System entstehen. Mit 
Hilfe von organisationsinternen Benchmarks (Vergleichen) soll die Leistungsfähigkeit der ehrenamtlichen Strukturen 
zu jedem Zeitpunkt bestimmt werden können. So kann bei standortbezogenen Abweichungen unmittelbar nachge-
steuert und optimiert werden.
In regelmäßigen Abständen werden zur bestimmten Verwendung gebundene Finanzmittel an die Einheiten der Frei-
willigen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr ausgezahlt.
Neben den zur festen Verwendung bestimmten Mitteln erfolgen bei Bedarf Auszahlungen von Aufwandsentschädi-
gungen für Einsätze und die Teilnahme an Ausbildungsveranstaltungen.
Eine valide Bedarfsplanung kann also neben den für den Einsatzdienst relevanten Notwendigkeiten auch eine 
erweiterte Kostenkalkulation für die Verwaltung darstellen. Jedes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr erfordert die 
Ausschüttung bestimmter Finanzmittel. Aufgabenbezogen ergeben sich hier individuelle Werte. Ein Angehöriger der 
Einsatzabteilung kostet beispielsweise mehr als ein Mitglied der Jugendfeuerwehr. Dies liegt im Wesentlichen an der 
deutlich kostspieligeren persönlichen Schutzausrüstung und dem zwingend notwendigem Ausbildungsaufwand.
Die Erfassung sämtlicher Kennzahlen produziert keinen arbeitstechnischen Mehraufwand bei den einzelnen Verwal-
tungsvorgängen. Sie ergeht in den einzelnen Prozessschritten automatisch aus den zu erfassenden Daten.
Durch die Einführung der ganzheitlichen Verwaltungssoftware MP-Feuer wird die Erfassung der relevanten Vorgänge 
aus den schon bestehenden Prozessen adaptiert.
Bewertung
Durch die Einführung eines einheitlichen Berichtwesens und dem Kennzahlensystem kann zu jeder Zeit eine Aussage 
über die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr getroffen werden. Neben den Kennzahlen die unmittelbar den 
Einsatzdienst betreffen, kann auch eine Aussage über die Finanzmittelausschüttung beziehungsweise -bindung an 
die Freiwillige Feuerwehr betroffen werden.
Durch die Einführung eines einheitlichen Berichtswesens soll die Datenhaltung optimiert und die Einführung von 
Kennzahlen realisiert werden.
Neben den unmittelbar den Einsatzdienst und die Leistungsfähigkeit betreffenden Kennzahlen sollen durch das 
einheitliche Berichtswesen auch Kennzahlen über die Finanzen bei der Freiwilligen Feuerwehr vorgehalten werden.
Durch die einheitliche Datenvorhaltung soll schnell und ohne großen Verwaltungsaufwand eine Aussage über die 
Höhe der gesamt ausgezahlten Finanzmittel sowie einheitenbezogene Aus-schüttung von Finanzmitteln getroffen 
werden.
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 26
Somit gelten neben internen Empfängern wie der Amtsleitung, der Einsatzplanung und der Löschgruppen selbst 
auch externe Empfänger wie Verwaltung und Politik als mögliche Empfänger der Daten.
Die gesammelten Daten können perspektivisch, insofern notwendig, als Grundlage für eine valide Bedarfsplanung 
genutzt werden. Somit kann eine Verwendung der Daten für die nächste Erstellung eines Brandschutzbedarfsplanes 
angestrebt werden.
Möglicher zeitlicher Verlauf einer Einführungsphase
Die datentechnische Grundlage bildet die Software „MP-Feuer“ der Firma MP Soft4U, welche aktuell bereits als Per-
sonalverwaltungssoftware genutzt wird. Somit entstehen durch die Einführung des Controllings bei der Freiwilligen 
Feuerwehr Köln keine direkten Mehrkosten.
Für die Erstellung, Einführung und die Vorbereitung eines dauerhaften Betriebs sowie die Administration des Cont-
rollings sind personelle Ressourcen erforderlich. Zuständig für die Vorbereitung und Administration ist die Stabsstelle 
für Grundsatzangelegenheiten (37/1). Der dauerhafte Betrieb erfolgt über die zuständigen Stellen in 37. Auch hier 
sind kapazitative Prüfungen zur Implementierung der Aufgabe notwendig.
Bisher wurden einzelne Fragestellungen aufgrund der Stellenstruktur/Beschreibung 37/1 mit nur einer Person, sowie 
über studentische Hilfskräfte bearbeitet. Die hierbei erstellten Grundlagen konnten somit kostenneutral erarbeitet 
werden. Für die nun anstehende Einführung ist eine dauerhafte Begleitung/Administration erforderlich. Hierzu sollte 
eine Überprüfung der Planstelle 37/1 in Kooperation mit weiteren Aufgaben dieses Konzeptes erstellt werden. Ergeb-
nisorientiert sollten sowohl die Aspekte eventueller Mehrstellen als auch eine Höherbewertung betrachtet werden.
Ab-
lauf
2017 2018 2019
Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3
34,6w29.06.201801.11.2017Einführung Controlling FF
DauerAbschlussAnfangBedarfsplanung
1
2
17,2w28.02.201801.11.2017Erstellen Kennzahlensystem FF
60,8w31.12.201801.11.2017Erweiterung Datenbanksystem auf alle Löschgruppen
6
4
52,2w31.12.201901.01.2019Dokumentation relevanter Daten durch FF /Testphase
3 0w23.07.201823.07.2018Planerisch relevante Daten können erhoben werden
5 0w31.12.201831.12.2018Löschgruppen können planerisch relevante Daten 
einpflegen
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   26 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 27
Prozessvisualisierung
5.1.2 Bedarfsplanung für ehrenamtliche Vorhaltung
2017
 2018
 2019/2020
Phase
Ehrenamtskonzept Bedarfsplanung 
FF Controlling Aufgabengebiet 37/1 
anpassen 
Schlusszeichnung 
09/2018
Bedarfsplanung FF
Einbindung 
ehrenamtlicher 
Nutzer 
Kennzahlensystem in 
2017 erstellt
Schlusszeichnung 
37
Über Umsetzung  5.1.4 
erledigt
Controlling als Datenlieferant
BSBPL
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 28
5.1.3 Jugend- und Kinderfeuerwehr
Thematische Einführung
Die Jugendfeuerwehr ist eine bundesweit etablierte Einrichtung der Feuerwehren zur Nachwuchsförderung. Sie ist 
sowohl auf Bundes-, Landes- als auch auf kommunaler Ebene selbstständig mit entsprechenden Gremien verankert. 
Eine seit 1975 aktiv betriebene und ständig weiterentwickelte Jugendfeuerwehr stellt heute das Rückgrat der Perso-
nalgewinnung für die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Köln dar. In 24 Jugendgruppen werden aktuell 403 
Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 17 Jahren auf einen späteren Wechsel in die Einsatzabteilung der Freiwilligen 
Feuerwehr vorbereitet. Die Betreuung und jugendpflegerische Erziehung übernehmen dabei etwa 100 Mitglieder 
(12,5% der Angehörigen) der aktiven Wehr und des Unterstützungsdienstes und sorgen für eine hohe Motivation im 
Hobby Feuerwehr. Sie leisten diese Aufgabe neben ihrem eigentlichen aktiven Dienst in der Löschgruppe.
Jugendschutzgesetz und viele Vorschriften um Kindeswohl und Prävention bilden den Rahmen für eine Tätigkeit als 
Jugendfeuerwehrwart/in. Ihre Erfüllung fordert neben aufwändigen Ausbildungen auch ständige Fortbildungen mit 
hohem persönlichem Aufwand.
Mit den jüngeren gesetzlichen Novellierungen von BHKG und VOFF werden die Träger des Feuerschutzes aufgefor-
dert, die Jugendarbeit in der Feuerwehr der Gemeinde zu fördern.
Geringe kommunale Förderungen in Form von finanzieller Unterstützung erhält die Jugendfeuerwehr im Rahmen 
ihrer Mitgliedschaft im Jugendring Köln e.V.
Weiter fördert der Stadtfeuerwehrverband Köln e.V. seit vielen Jahren die Jugendarbeit mit ihm zur Verfügung ste-
henden finanziellen Mitteln. Weitere Fördermittel kommen von der Jugendfeuerwehr NRW.
Mit diesen Förderungen können Veranstaltungen für Jugendliche, aber auch notwendige Fort-bildungen für das Be-
treuungspersonal finanziert werden. Auslagen im Bereich der Pflichtaufgaben werden anschließend von der Dienst-
stelle rückerstattet.
Jugendferienmaßnahmen werden auf die Teilnehmer umgelegt und ausschließlich durch diese privat getragen.
Freizeitmaßnahmen, Wettkampfveranstaltungen und die Teilnahme an übergeordneten Veranstaltungen wie Welt-
kindertag usw. werden von den Funktionsinhabern der Jugendfeuerwehr Köln zusätzlich zu ihren Aufgaben in den 
Löschgruppen und ihren Aufgaben in der Jugendfeuerwehr organisiert.
Zuschüsse aus verschiedenen Fördertöpfen des Landes NRW und des VdF-NRW können im Einzelfall beantragt und 
abgerufen werden. Diese sind aber i.d.R. limitiert und decken, wenn überhaupt, nur einen Teil anfallender Kosten.
Mit dem zum 01. Januar2016 in Kraft getretenen BHKG wurde nun auch die Einrichtung einer Kinderfeuerwehr 
gesetzlich legitimiert. Danach sind die Kommunen aufgefordert, eine Kinderfeuerwehr einzurichten, in der Kinder 
zwischen dem 6. und 10. Lebensjahr altersgerecht an die Feuerwehr herangeführt werden sollen, um Interesse für ein 
späteres Engagement in der Feuerwehr zu wecken. Die Feuerwehr schließt damit den strategischen Nachteil zu an-
deren konkurrierenden Freizeitangeboten, die sich an potentiellen Nachwuchs bereits im frühen Kindesalter wenden 
und diesen für ihr Thema gewinnen. 
Die Einrichtung einer Kinderfeuerwehr ist grundsätzlich zu begrüßen, bedeutet aber gleichzeitig noch viel höhere 
Ansprüche an die Qualifikation des Personals, welches in der Betreuung der Kinder tätig werden soll. Ohne die vielen 
Details einzeln zu betrachten, kann man das Anspruchsniveau sicher mit dem eines/einer Erziehers/in vergleichen.
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 29
Hier stellt sich die Frage, ob diese Ansprüche ehrenamtlich abbildbar sind.
Zieldefinition
Die Einrichtung einer Kinderfeuerwehr in der Feuerwehr Köln wird -37- intern grundsätzlich befürwortet. Möglich 
sind hier zentrale aber auch dezentrale Lösungen. Die für die Umsetzung einer solchen Maßnahme erforderlichen 
Rahmenbedingungen stellen große Herausforderungen dar. Hier müssen innerstädtische Wege und Möglichkeiten 
gefunden werden, Ressourcen zu bündeln, um ein solches Angebot mit überschaubarem Aufwand in die Freiwillige 
Feuerwehr integrieren zu können. Eine Zusammenarbeit mit städtischen Grundschulen oder Betreuungseinrichtun-
gen wäre denkbar. 
Die gesetzlich geforderte Förderung der Jugendfeuerwehr sollte ohne die Berücksichtigung der aktuell bestehenden 
Fördermittel aus Land oder Vereinen bewertet werden. Diese können jederzeit aufgrund von gesetzlichen Änderun-
gen, Anpassungen oder einfach durch Kürzung und/oder Streichung wegfallen. 
Mindestens die Wahrnehmung der Pflichtaufgaben muss ständig gewährleistet werden.
Ein Rahmenprogramm für mögliche zusätzliche finanzielle Unterstützungen durch die städtische Seite sollte erstellt 
werden. Ein hierfür ausgerichtetes Budget Jugendfeuerwehr und eine passende konsumtive Mittelbereitstellung soll-
te eingerichtet werden. Verwaltungsorganisatorische Belastung durch diese Finanzmittel sollte vom ehrenamtlichen 
Jugendwart ferngehalten werden.
Ebenfalls sollte ermöglicht werden auch eine klare Auswertung über entstandene Kosten der Jugendarbeit erstellen 
zu können. 
Es muss deutlich herausgestellt werden, dass die Jugendfeuerwehr als Teil der Feuerwehr und damit als kommunale 
Einrichtung zu betrachten ist.
In Adaption an andere Punkte dieses Konzeptes sollten auch die Funktionsinhaber der Jugendfeuerwehr Köln über ein 
zentrales Veranstaltungsmanagement organisatorisch entlastet werden.
Die Verfügbarkeit der notwendigen Aus- und Fortbildungsangebote für die betreuenden Personen werden von 
der Stadtjugendfeuerwehrwart/in organisiert und bereitgestellt. Da auch viele städtische Einrichtungen ähnliche 
Angebote benötigen, sind hier Synergien mit hauptamtlichen städtischen Stellen zu prüfen, zu nutzen und somit im 
Idealfall Aufwand und Kosten zu minimieren.
Die Motivation der Mitglieder, die sich der zusätzlichen persönlichen Belastung durch die Jugendarbeit und den damit 
verbundenen hohen persönlichen Aufwänden stellen, muss separat betrachtet und bewertet werden. 
Bewertung
Eine Zusammenarbeit mit anderen Trägern der Jugendarbeit, insbesondere im Bereich der Aus- und Fortbildung 
sollte flächendeckend (stadtweit) geprüft werden. Die meisten in der Jugendarbeit tätigen Behörden, Einrichtungen 
und Vereine arbeiten auf den gleichen gesetzlichen Grundlagen. Unterschiedlich sind meistens die pädagogischen 
Ansätze und Zielsetzungen.
Gemeinschaftliche Organisation und Ressourcennutzung von Aus- und Fortbildungen wird als Ansatz gesehen, even-
tuelle weitere Überschneidungen zu finden und auch dort Kooperationen eingehen zu können. Speziell städtische 
Einrichtungen können hier auf organisatorische Ressourcen des Jugendamtes zurückgreifen. Die Jugendfeuerwehr 
wird oftmals nicht als städtische Einrichtung anerkannt.
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 30
Immer komplexere rechtliche Rahmenbedingungen machen es zunehmend schwieriger, geeignete und notwendige 
Jugendveranstaltungen zu organisieren. Gerade im Bereich der Wettkämpfe und Freizeitmaßnahmen sind, unab-
hängig vom restlichen Aufwand, teilweise hohe bürokratische Hürden zu überwinden. All dies zusätzlich zu bereits 
vorherigem zweifachem Engagement in Löschgruppe und Jugendfeuerwehr, machen es den Funktionsträgern der 
Jugendfeuerwehr Köln zunehmend schwerer, solche Veranstaltungen zu bewältigen. An dieser Stelle könnte in 
Zusammenarbeit mit anderen Konzeptpunkten ein zentrales hauptamtliches Veranstaltungsmanagement entlasten 
und motivieren.
Der Gesetzgeber fordert im Gesetz eine Förderung der Jugendarbeit in der Feuerwehr durch die Träger. Die bisher 
jährlich verwendeten Fördermittel aus Land, Jugendring Köln und Stadtfeuerwehr-verband Köln e.V. bringen gemein-
sam eine rechnerische pro Kopfsumme von 1 1,50 € pro Jahr zusammen. Diese Gelder sind alle satzungsgebunden 
und bedürfen entsprechender Nachweise. Alle Gelder werden deshalb vom Kassierer der Jugendfeuerwehr Köln 
verwaltet. Eine frei verfügbare Summe für teambildende Maßnahmen und Freizeitgestaltung steht dem Jugendwart 
bisher nur aus einer -37- internen Zuwendung von einem Euro pro Mitglied und Monat zur Verfügung. Grundsätzlich 
ist die Jugendfeuerwehr für die Mitglieder kostenfrei. Diese Monatspauschale sollte angepasst und auf 50,– € pro 
Mitglied und Jahr erhöht werden. Damit wäre eine konkurrenzfähige und attraktive Jugendarbeit als Grundlage der 
Personalgewinnung möglich. Auch jugendpflegerische Maßnahmen mittleren und größeren Umfangs wären rea-
lisierbar. Vor allem die sozial schwächer gestellten Mitglieder können somit problemlos in Maßnahmen integriert 
werden, da keine oder weniger finanzielle Unterstützung der Eltern erforderlich wäre. Der Jugendwart kann ohne 
Abhängigkeiten planen und agieren. Um den Verwaltungsaufwand dieser Position zu minimieren können die Gelder 
auch jährlich ausgezahlt werden. Maßgebend wäre dann der Personalstand zum 31. Dezember des laufenden Jahres. 
Ein Budget müsste eingerichtet werden. Die Fördermittel aus dem Jugendring bleiben davon unberührt. 
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   30 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 31
Prozessvisualisierung
5.1.3 Jugend- und Kinderfeuerwehr
2017
 2018
 2019
Phase
Ehrenamtskonzept
Einrichtung 
Kinderfeuerwehr
Entlastung der 
Funktionsinhaber 
JF/KF
Stadtweite 
Abstimmung für Aus-  
Fortbildungsangebote
Erhöhung JF Budget  
teambildende Maßnahmen
Schlusszeichnung 
09/2018
Polit. Vorlage
Beschluss
Projektierung 
Kinderfeuerwehr mit 
Pilotgruppe
Einrichtung einer 
stadtweiten Arbeitsgruppe 
zur Ressourcennutzung 
Integration mit 5.1.4
Budget JF 
einrichten
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 32
5.1.4 Verwaltung
Die Verwaltung der Freiwilligen Feuerwehr ist in zwei organisatorische Hauptbestandteile gegliedert:
 – Verwaltungsaufgaben durch hauptamtlich Beschäftige der Berufsfeuerwehr
 – Grundsatzangelegenheiten durch Stabsstelle 
 – Operative Verwaltung der einzelnen Einheiten durch Sachgruppen
Die hauptamtlichen Verwaltungsaufgaben dienen der Verwaltung der ehrenamtlichen Angehörigen sowie der 
Vereinheitlichung notwendiger Verwaltungsakte zwischen den Einheiten. Weiterhin werden hier alle verwaltungsre-
levanten Vorgänge wie Dokumentation, Beurkundung, Aufnahme- und Austrittsverfahren und vieles mehr analog 
verwaltungsorganisatorischer Vorgaben abgehandelt. Zentrale Maßnahmen, die den gesamten Gefahrenabwehr-
bereich betreffen, werden ebenfalls von hier durchgeführt (zum Beispiel: Bereichsübungen). Personenbezogenen 
Daten der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr werden in einer serverbasierten Anwendung verwaltet, auf die 
alle hauptamtlichen Nutzer Zugriff haben. Amtsweit werden die personenbezogenen Daten mehrfach erhoben, da 
unterschiedliche Datenbanksysteme in den beteiligten Abteilungen Technik und Feuerwehrschule genutzt werden. 
Aus keinem der vorhandenen Systeme gibt es eine direkte Anbindung der Einheiten.
 – Verwaltungsaufgaben durch ehrenamtlich Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr
 – Personalverwaltung durch Löschgruppenführer oder Jugendfeuerwehrwarte
 – Technische oder Organisatorische Verwaltung durch verschiedene Funktionen
Die personellen Verwaltungsaufgaben im ehrenamtlichen Bereich liegen hauptsächlich in der Zuständigkeit der 
Löschgruppenführung oder der Jugendfeuerwehrwarte.
Weitere beteiligte Personen mit Verwaltungsaufgaben sind die Ausbildungsbeauftragten, die Gerätewarte sowie die 
Fahrzeug- und Gebäudeverantwortlichen der Einheiten.
Immer öfter kommt es dazu, dass zur Bewältigung deren Aufgaben weitere Helfer herangezogen werden müssen. 
Ursache hierfür ist in den meisten Fällen die zur Verfügung stehende Zeit des einzelnen bestellten Funktionsinhabers.
Organisatorisch ist jede Löschgruppe im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterschiedlich aufgestellt, und dementspre-
chend existieren unterschiedliche Aufwände. Einheitliche organisatorische oder strukturelle Vorgaben gibt es nicht.
Thematische Einführung
Alle Einheiten nutzen unterschiedliche, private Datenbanksysteme oder serverbasierte Anwendungen für ihre Daten-
haltung. Es besteht keine Synchronisation zwischen den Einheiten und den hauptamtlichen Verwaltungsstrukturen. 
In der Folge kommt es zu einer Vervielfachung von Prozessen und Zeitaufwänden für die Personalverwaltung mit 
hoher Fehleranfälligkeit. Fast alle Datensätze werden von Beginn an mehrfach erhoben, gepflegt, administriert und 
verwaltet. Synchronisationen sind nur manuell möglich und zeigen meistens abweichende Ergebnisse. Die Einhal-
tung von gesetzlichen Datenschutzbestimmungen ist schwierig bis unmöglich. Die Einführung der europäischen 
Datenschutzgrundverordnung verschärft dies um ein vielfaches.
Die Entwicklung des Verwaltungsaufwandes ist über die letzten zehn Jahre von einer deutlichen Steigerung geprägt. 
Erst kürzlich wurde durch die gesetzlichen Anpassungen der feuerwehrrelevanten Gesetzgebung wieder ein Verwal-
tungsmehraufwand generiert. Das Führen von Mitgliedsakten wurde verpflichtend eingeführt, Aufbewahrungs- und 
Auskunftspflichten detailliert beschrieben.
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 33
Standardmedium zur Kommunikation zwischen den verwaltungsbeteiligten Personen ist der Email-Verkehr. Hier 
kommt es an Schnittstellen wie beispielsweise einer Löschgruppenführung, häufig zu Informationsüberflutung.
In der Folge gehen wichtige Informationen verloren, werden zu spät bearbeitet oder falsch verstanden. Ebenso 
werden größere Datenmengen auf den gleichen Wegen versendet oder der Kommunikation angehangen, was die 
Überfrachtung noch verschlimmert. In der Regel nutzen die ehrenamtlichen Führungskräfte ihre wöchentlichen oder 
14-tägigen Übungsabende für die Bearbeitung von Verwaltungsvorgängen und organisatorischen Aufgaben. In der 
Folge nehmen sie selber weniger, meistens gar nicht mehr am Übungs- und Ausbildungsdiensten teil. Einheitsgrößen 
von über 100 Personen werden ehrenamtlich verwaltet.
Genau diese Überlastung birgt immer wieder Konfliktpotenzial, welchem sie sich dann zusätzlich stellen müssen. Eine 
Entlastung von Verwaltungsaufwänden der ehrenamtlichen Führungskräfte ist in der derzeitigen technischen Kons-
tellation nicht leistbar. Zusätzlich zu ihren Aufgaben in den Löschgruppen nehmen einzelne Personen noch Funktio-
nen auf städtischer Ebene wahr.
 – Sprecher/in der Freiwilligen Feuerwehr gemäß gesetzlicher Vorgabe
 – Bereichssprecherin der Freiwilligen Feuerwehr gemäß Geschäftsordnung
 – Stadtjugendfeuerwehrwart/in gemäß gesetzlicher Vorgabe
Für diese Funktionsinhaber verstärken sich oben genannte Konfliktfelder deutlich.
Zieldefinition
Für alle an der Personalverwaltung der Freiwilligen Feuerwehr beteiligten Stellen muss eine server-basierte, einheitli-
che und für alle nutzbare zentrale Datenbankstruktur eingerichtet werden. Verwaltungsaufgaben und insbesondere 
deren Dokumentation dürfen nur an einer zentral vorgehaltenen Stelle ausgeführt werden. 
Alle Beteiligten müssen über entsprechende Rechte und Rollen bedarfsorientiert in diese Verwaltung eingebunden 
werden. Ehrenamtliche Tätigkeiten müssen internetbasiert von zu Hause oder aus dem Gerätehaus möglich sein.
Die Prozesse im Verwaltungsablauf müssen durch die Datenbankanwendung optimiert oder bestenfalls übernom-
men werden.
Entsprechende Servicestellen innerhalb und außerhalb von -37-, wie auch die Funktionsinhaber sind in dieses System 
technisch und organisatorisch zu integrieren. Sie sind mit entsprechender Hardware auszustatten.
Die Administration eines solchen Systems muss hauptamtlich durch die Abteilung Informationssysteme erfolgen. Die 
personelle Ressource für die Administration muss aufgrund des Umfangs bemessen und wenn nötig ergänzt werden. 
Die notwendige Anwendungsbetreuung und die Fachverantwortung liegt in der Stabsstelle Grundsatzangelegenhei-
ten. Die in anderen Konzeptpunkten geforderte personelle Erweiterung dieses Bereiches beinhaltet diese Zusatzauf-
gaben.
Gesetzliche Vorgaben des Datenschutzes müssen umgesetzt werden.
Bewertung
Aufgrund aktueller stadtinterner Entwicklungen wurde in 2017 ein IT-Umzug der hauptamtlichen Personalverwal-
tung FF in die Serverlandschaft des Amtes für Informationstechnik durchgeführt. Hier bieten sich vielfältige Mög-
lichkeiten, die ehrenamtliche Seite rechtskonform und zielorientiert an dieses Datenbanksystem anzuschließen. Ein 
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   33 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 34
hoher Servicelevel ist erreichbar. Funktionsinhaber können integriert werden. Eine Datenbearbeitung kann mit den 
Möglichkeiten eines städtischen Bediensteten von zu Hause oder aus dem Gerätehaus dargestellt werden.
Weitere kombinatorische Optionen mit dieser Datenbank bieten auch zukünftig Möglichkeiten diesen Service suk-
zessive auszubauen. 
Die Umsetzung dieser Anbindung wird als zwingend erforderlich angesehen. 
Der Anschluss aller Einheiten an das bestehende Datenbanksystem beinhaltet verschiedene Kosten. 
Bereitstellung von IT Infrastruktur und Software durch das Amt für Informationstechnik in Höhe von 85.000,– €  
als interne Kosten. 
Bereitstellung von Software, Lizenzen und Wartung durch den Hersteller von einmalig 75.000,– € und jährlich  
ca. 5000,– € als externe Kosten.
Zukünftige adaptive Aufgabengebiete resultierend aus dem EA-Konzept
Neubewertung/Stellenzusetzung
Stabsstelle 37/1
Grundsatzangelegenheiten der
Freiwilligen Feuerwehr
Datenbanksystem
Ehrenamtskonzept
Zentrales Veranstaltungsmanagement 
und Verwaltungsunterstützung FF
Konzepterstellung
Erweiterung Datenbanksystem auf alle 
Löschgruppen
Administration Datenbanksystem 
Jugendförderung und Einrichtung 
Kinderfeuerwehr
Einführung  und Administration 
Controlling FF
Bestehende Stellenbeschreibung
Stellenüberprüfung -11-
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 35
Prozessvisualisierung
5.1.4 Verwaltung der Freiwilligen Feuerwehr
2017
 2018
 2019
Phase
Schlusszeichnung 
09/2018
Ehrenamtskonzept
Optimierung 
Datenbanksystem 
hauptamtlich
Anschluss aller 
Löschgruppen
Anschluss der 
Funktionsinhaber
Projekt MPFeuer Umzug auf Server Amt 12
Pilotphase mit 10 
Löschgruppen
Auswertung 
Erkenntnisse
Anschluss aller 
Löschgruppen und 
Funktionsinhaber
Polit. Vorlage
Beschluss
Alternativer Weg
Aufgabengebiet 37/1 
in DB-Administration 
anpassen 
Strukturelle 
Anpassungen
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 36
5.1.5 Service- und Logistikkonzept
Aufgrund des fortgeschrittenen Entwicklungsstandes des Bauprojektes Feuerwehrzentrum Kalk werden in diesem 
Punkt ausschließlich Maßnahmen beschrieben, die mit oder nach der Inbetriebnahme des Werkstattzentrums der 
Feuerwehr in Kalk wirksam werden. Von einer Anpassung im aktuellen Bestandssystem wird abgesehen. Die hier 
genannten Punkte dienen im Schwerpunkt der zeitlichen Entlastung der ehrenamtlichen Angehörigen. Die Kernauf-
gaben eines ehrenamtlichen Engagements in der Feuerwehr, nämlich der Einsatzdienst und die Ausbildung, sollen 
wieder im Mittelpunkt seiner Tätigkeit stehen.
Im Laufe der letzten Jahre entstandene notwendige Regelungen im Bereich der technischen Ausstattung führten zu 
immer mehr Verpflichtungen für den ehrenamtlichen Angehörigen, um seine persönliche Einsatzbereitschaft oder 
die seiner Einheit sicherzustellen. Dies führte in der Konsequenz zu einem ständig sinkenden Zeitanteil für Aus- und 
Fortbildung. Die wenigsten Löschgruppen sind in der Lage, diese Erfordernisse on Top zum regulären Übungsdienst 
zu leisten. Aus diesem Grund fallen vielfach Übungs- oder Ausbildungsdienste notwendigen Materialfahrten, Wartun-
gen oder Werkstattfahrten zum Opfer.
An dieser Stelle bietet die Einrichtung des neuen Werkstattzentrums am Standort Kalk die Möglichkeit einer nachhal-
tigen Service-und Logistiketablierung für die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr.
5.1.5.1 Öffnungszeiten des Servicebetriebs im Feuerwehrzentrum Kalk
Thematische Einführung 
Die aktuellen Öffnungszeiten der Bekleidungskammer am Standort Weidenpesch sind im Schwerpunkt auf die 
hauptamtlich Beschäftigten ausgelegt. Nur an einem Abend in der Woche können ehrenamtliche Angehörige über 
das gängige Zeitfenster hinaus bis 19.00 Uhr ihre Anliegen erledigen. Oftmals ist hier ein mehrfacher Aufwand not-
wendig, weil nicht ständig alle Bekleidungsgrößen in allen Kleidungsstücken verfügbar sind. Eine örtliche Bindung 
des Signaturverfahrens an die Kleiderkammer macht eine Quittierung des Erhalts von Kleidungsstücken nur dort 
möglich. Die einzelnen Werkstattbereiche unterliegen unterschiedlichen gesetzlichen Arbeitszeitregeln und müssen 
ihre Öffnungszeiten an daran ausrichten. Diese sind meist nicht mit den möglichen FF-Zeiträumen (Abendstunden 
und Wochenenden) kompatibel.
Zieldefinition
Zur Berücksichtigung der zeitlichen Möglichkeiten der ehrenamtlichen Angehörigen sind die Öffnungszeiten um 
einen zweiten langen Tag (Öffnungszeit länger als 17.00 Uhr) auszuweiten. Telefonische Vorbestellungen von benö-
tigtem Material sowie die Option einer Terminabsprache müssen möglich sein. Im Falle eines gleichwertigen Tauschs 
sollte die Möglichkeit bestehen, den Austausch des einzelnen Bekleidungsstücks oder Gerätes über das Botenfahr-
zeug (siehe Logistiktransporte und Postverkehr) sicher zu stellen. Das formale Unterschriftsverfahren kann beglei-
tend mit dem Versand abgewickelt werden. Bei Nichtverfügbarkeit eines benötigten Artikels muss die Möglichkeit 
gegeben sein, ein Ticket für diesen Vorgang zu eröffnen. Im ersten Schritt ist der Ticketinhaber zu informieren wenn 
der Artikel wieder verfügbar ist. In einem weiteren Schritt muss dieses Ticket die Optionen der Abholung oder des 
Versands beinhalten. Eine personenbezogene Budgetierung der jährlich zur Verfügung stehenden Bekleidung eines 
ehrenamtlichen Angehörigen würde die individuellen Bedürfnisse decken.
Bewertung:
Die Veränderungen der Öffnungszeiten müssen in die Planung des Servicekonzeptes zum neuen Feuerwehr- und 
Werkstattzentrums in Kalk einfließen. Ebenfalls muss das Servicekonzept die Optionen eines Versands von einzelnen 
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 37
Bekleidungsstücken oder Geräten bieten. Die Prozesse der Auftragsbearbeitung von offen gebliebenen Vorgängen 
(nicht Verfügbarkeiten) müssen ohne oder mit möglichst geringem persönlichen Aufwand für die ehrenamtlichen 
Angehörigen ablaufen.
Der Mehrbedarf für die personelle Ausweitung des Serviceangebotes auf die Ausweitung der Öffnungszeiten und des 
Botendienstes wurde im Betriebskonzept FWZK beschrieben.
5.1.5.2 Reinigungslogistik der Schutzkleidung
Thematische Einführung
Die Reinigung von Einsatzbekleidung wird über externe Dienstleister ausgeführt. Im derzeitigen Verfahren sind aus-
schließlich die Standorte der Berufsfeuerwehrwachen als Anfahrpunkte für die externen Dienstleister benannt. Die 
ehrenamtlichen Angehörigen der Löschgruppen transportieren ihre verschmutzte Schutzkleidung mit Dienst- oder 
Privatfahrzeugen an die benannten Standorte und holen sie anschließend dort auch wieder ab. Hierbei sind nicht 
unerhebliche zeitliche und finanzielle Nachteile hinzunehmen. 
Aufgrund der oftmals vielfältigen Kontamination der Schutzkleidung bei Bränden kann eine Kontaminationsver-
schleppung in die Transportfahrzeuge nicht ausgeschlossen werden. Die externen Dienstleister transportieren die 
Kleidung in speziellen Behältern, die dies verhindern.
Zieldefinition
Zukünftig sind die Standorte der Freiwilligen Feuerwehr in die Logistikplanung der Wäschetransporte für ver-
schmutzte und gereinigte Einsatzbekleidung zu integrieren. Die Dienstkleidung ist hiervon nicht betroffen.
Bewertung:
Der Transport der verunreinigten Schutzkleidung soll nur noch in dafür vorgesehenen Transportbehältern erfolgen. 
Ein Transport mit privaten Fahrzeugen ist aus haftungsrechtlichen Gründen auszuschließen.
Da die Gerätehäuser im Gegensatz zu den hauptamtlich besetzten Standorten nicht ständig besetzt sind, entsteht 
durch die Möglichkeit der direkten Anfahrt eines gewerblichen Abholfahrzeuges ein organisatorischer Aufwand. 
Weiterhin ist die Abholung von Wäschestücken der FF in den meisten Fällen ereignisbezogen und nur in größeren 
Taktungen regelmäßig sinnvoll. Hauptamtliche Standorte werden wöchentlich angefahren. Regelhaft wird eine 
monatliche Abholung im ehrenamtlichen Bereich als ausreichend erachtet. Einsatzbezogene Abholungen müssen 
jederzeit gewährleistet werden.
Grundsätzlich bestehen zwei Optionen der Anbindung:
 – direkte Abholung/Anlieferung im Gerätehaus durch die Reinigungsfirma oder
 – Transport vom/zum Gerätehaus in die nächste Feuer-und Rettungswache durch einen Botendienst.
Ein Anschluss der Gerätehäuser an die Reinigungslogistik der Feuer- und Rettungswachen kann durch den feuer-
wehrinternen Botendienst sichergestellt werden. Für den Transport sind die notwendigen Behälter zu beschaffen. Der 
Mehrbedarf für die personelle Ausweitung des Serviceangebotes auf die Ausweitung des Botendienstes ist zu prüfen. 
Alternativ können zusätzliche Kosten und Aufwände im Rahmenvertrag der Reinigung vereinbart werden. Personal-
mehrkosten würden dadurch vermieden.
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 38
5.1.5.3 Logistiktransporte und Postverkehr
Thematische Einführung
Aktuell werden die Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr werktäglich von einem Botenfahrzeug angefah-
ren, welches neben dem Postaustausch auch kleinere interne Lieferungen (Pakete) transportiert.
Die Gerätehäuser der FF sind nicht Bestandteil dieser Serviceanbindung. Die notwendigen Transporte von FF Materi-
alien erfolgt in unterschiedlicher Art. Teilweise werden die Transportgegenstände zur nächsten Berufsfeuerwehrwa-
che gebracht und dort abgeholt. Zeitkritische Dinge werden meistens von FF Standorten direkt durch die ehrenamtli-
chen Angehörigen zur Direktion nach Weidenpesch oder anderen Werkstätten transportiert.
Zieldefinition
Zukünftig müssen die Standorte der Gerätehäuser bedarfsorientiert in das Botenwagensystem der Berufsfeuerwehr 
integriert werden. Eine Erweiterung des Transportinhaltes von der jetzigen Hauspost auf alle Materialien des Servi-
cebetriebes Kalk, der Funkwerkstatt oder den Stabsbüros ist sinnvoll und für alle Beteiligten einfach und ressourcen-
schonend.
Bewertung:
Einmal pro Kalenderwoche sollte jedes Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr vom Botendienst angefahren werden. 
Im Gerätehaus muss hierfür eine Zugänglichkeit bestehen und ein Ablageplatz für die zu liefernden oder abzuholen-
den Artikel eingerichtet werden. Dies kann in Synergie mit einer Zugänglichkeit für Wäschelieferanten erfolgen (siehe 
vorherigen Punkt).
Neben der regulären internen Post werden auch Artikel aus dem Servicebetrieb Kalk, der Funkwerk-statt sowie den 
Stabsbüros transportiert. Verschmutzte Schutzkleidung kann in speziellen Transportbehältern vom Gerätehaus in 
den Servicebetrieb oder eine Feuer- und Rettungswache gebracht und dort der Reinigung zugeführt werden. Auf 
gleichem Weg erfolgt der Rücktransport ins Gerätehaus. Der Termin der Botenfahrt sollte primär auf den Abholungs- 
und Liefertermin der Schmutzwäscheabgestimmt sein, damit der direkte Weitertransport zum Gerätehaus erfolgen 
kann und keine zusätzlichen Lagerkapazitäten benötigt werden. Grundsätzlich gilt die Regelung, dass nur Artikel 
transportiert werden, die der Fahrer des Botenfahrzeuges alleine tragen kann. Eine Ausstattung des Botenwagens 
mit entsprechenden Schlüsseln ist über 37/1 sicherzustellen.
5.1.5.4 Fahrzeug- und Geräteinstandhaltung und Reparatur
Thematische Einführung
Defekte jeglicher Art und Umfangs an Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr führen in den meisten Fällen 
zu einer Fahrt in die feuerwehreigene KFZ-Werkstatt nach Lindenthal (zukünftig Kalk). Aufgrund der ständig wach-
senden Verkehrsproblematik in Köln und der Öffnungszeiten der Werkstatt sind hierbei durch die ehrenamtlichen 
Angehörigen sehr zeitintensive Aufwände notwendig. Liegt ein Defekt vor, welcher einen anschließenden Werkstat-
taufenthalt notwendig macht, sind anschließend weitere Fahrten zur Inbetriebnahme eines Reservefahrzeuges not-
wendig. Nach der Reparatur ist der gleiche Aufwand nochmals erforderlich, noch um die ursprüngliche Einsatzbereit-
schaft mit dem eigenen Fahrzeug wieder herzustellen. Die hierbei entstehenden zeitlichen Aufwände sind immens 
hoch und betreffen zeitgleich mindestens zwei Mitglieder.
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   38 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 39
Zieldefinition
Das Verfahren muss prozessorientiert ausgerichtet werden und bedarf einer grundsätzlichen Ausrichtung auf drei 
Schwerpunkte:
1. Service vor Ort im Gerätehaus
Zum ersten Punkt sollte zukünftig ein Vor-Ort-Service der zuständigen Fachwerkstatt die direkte Bewertung über 
einen möglichen Werkstattaufenthalt eines Fahrzeuges oder Aggregates im Gerätehaus vornehmen. Wesentlicher 
Teil dieser Arbeit ist neben der möglichen Reparatur vor Ort die Entscheidung, ob und welche Fachwerkstatt für die 
Schadenbehebung benötigt wird. Entsprechende Abstimmungsprozesse sollten sofort erfolgen. Weiterhin muss 
festgestellt werden, welcher vorbereitende Aufwand für den Werkstattaufenthalt notwendig ist. Ebenfalls ist nach 
der Klärung der Fachwerkstatt eine prognostische Werkstattaufenthaltsdauer zu definieren. Diese ist dem Lagedienst 
der Leitstelle zu melden.
2. Überführungsfahrten von defekten oder reparierten Fahrzeugen
Im zweiten Punkt erfolgt die vorgeplante Überführung des defekten oder reparierten Fahrzeuges vom oder zum 
Gerätehaus. Dies wird vom Servicebetrieb Kalk sichergestellt. Vor der Rückfahrt erfolgen notwendige Prüfungen oder 
Abnahmen im Servicebetrieb. Der Anschluss von perspektivisch geplanten Werkstattmaßnahmen ist immer zu prü-
fen. Im Falle eines Werkstattaufenthaltes erfolgt auch die Überführung zur und von der Werkstatt durch die Service-
kräfte. Im Fall der Verfügbarkeit eines Reservefahrzeuges sind Regelungen zu treffen die auch hier den Aufwand des 
ehrenamtlichen Angehörigen minimieren.
3. Gestellung verfügbarer Reservefahrzeuge
Für den dritten Punkt ist eine enge Abstimmung zwischen Lagedienst, Löschgruppenführung und Servicebetrieb 
notwendig. Prozessleitend sind die Prognosen vom Servicebetrieb zur Dauer des Werkstattaufenthaltes. Sollte ein 
Reservefahrzeug notwendig und verfügbar sein, wird dies durch den Lagedienst zugeteilt. Durch den Servicebetrieb 
ist eine Überführung des Reservefahrzeuges durch eigene Mitarbeiter in das Gerätehaus zu prüfen.
Bewertung:
Ein ständig steigendes Verkehrsaufkommen und die immer komplexer werdende Fehlersuche führen zu immer 
größer werdenden zeitlichen Aufwänden für die Reparatur eines Einsatzfahrzeuges. Aufgrund der Häufigkeit von not-
wendigen Servicefahrten wurden in der Vergangenheit oftmals dienstliche Veranstaltungstermine für Servicefahrten 
genutzt. Hierbei reduziert sich die Anzahl der Übungsdienststunden von einzelnen Mitgliedern drastisch. Für die eh-
renamtlichen Angehörigen müssen hier angepasste Möglichkeiten geschaffen werden, ihren zeitlichen Aufwand für 
diese Dienstleistungen zu minimieren. Über die beschriebenen Punkte 1 und 2 kann hier ein entscheidender Teil der 
Serviceverbesserung und damit Aufwandsreduzierung erreicht werden. Für die Überführungsfahrten durch Service-
kräfte ist eine Kostenschätzung über den personellen Mehraufwand im Servicebetrieb erforderlich. Im begründeten 
Fall ist eine Stellenergänzung in Synchronisation mit anderen hier genannten Punkten anzustreben. Eine Ergänzung 
durch den beschriebenen dritten Punkt wäre wünschenswert und würde den Servicegedanken abrunden. Um eine 
solche Logistik mit Reservefahrzeugen sicherzustellen, sind viele entscheidende Einzelpunkte unterschiedlicher 
Betrachtungen zu prüfen und zu synchronisieren. Eine Schaffung von 26 Einzelfalllösungen ist nicht erstrebenswert. 
Hierzu ist eine Arbeitsgruppe zu bilden die diesen dritten Punkt inhaltlich beleuchtet und alle Beteiligten einbindet.
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   39 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 40
5.1.5.5 Werkstattservice 
Thematische Einführung
Bezogen auf die bereits beschriebene ständig steigende Problematik des Verkehrsaufkommens sind die Öffnungs-
zeiten der Werkstätten in Kombination mit einer eigenen Berufstätigkeit kaum erreichbar. Oftmals bleiben defekte 
relevante Geräte mehrere Tage in den Standorten liegen, bis ein Mitglied ein Zeitfenster für eine Material- oder 
Reparaturfahrt findet. Die Vorhaltung der ehrenamtlichen Einsatzleistungen ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn sie 
jederzeit eine verlässliche planerische Größe bietet. Gerade in sicherheitsrelevanten Bereichen wie Atemschutz ist 
eine maximale Serviceerweiterung zwingend erforderlich.
Zieldefinition
Defekte Geräte sollten je nach Priorität analog zur Berufsfeuerwehr jederzeit austauschbar sein. Defekte sicherheits-
relevante Geräte müssen für die FF jederzeit austauschbar sein. Die Öffnungszeiten des Servicebetriebes sollten 
auch in diesem Bereich mindestens zwei längere Öffnungstage pro Woche anbieten. Hierbei sind sowohl verlängerte 
Werk- als auch Wochenendtag wünschenswert. Um den personellen und zeitlichen Aufwand der ehrenamtlichen 
Angehörigen auch hier auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, muss die Synergie zu bereits beschriebenen 
Anpassungen geprüft werden.
Bewertung
Die Veränderungen der Öffnungszeiten müssen in die Planung des Servicekonzeptes zum neuen Feuerwehr- und 
Werkstattzentrums in Kalk einfließen. Ebenfalls muss das Servicekonzept die Optionen eines Versands von einzelnen 
Geräten bieten. Die Prozesse der Auftragsbearbeitung von offen gebliebenen Vorgängen (nicht Verfügbarkeiten) 
müssen ohne oder mit möglichst geringem persönlichen Aufwand für die ehrenamtlichen Angehörigen ablaufen.
Synergien in Logistik und Werkstattkonzepten werden dazu führen, dass parallele Prozesse wie die Prüfung und War-
tung von Geräten während eines TÜV Termins möglich werden.
Der Mehrbedarf für die personelle Ausweitung des Serviceangebotes auf die Ausweitung der Öffnungszeiten ist zu 
prüfen.
5.1.5.6 Wartung und Support von digitaler Infrastruktur
Thematische Einführung
Die Werkstätten sowie der Service-Desk der Abteilung Informationssysteme (373) bleiben perspektivisch am Stand-
ort Scheibenstraße in Weidenpesch und sind somit nicht integraler Bestandteil des neuen Werkstattzentrums. Trotz 
der örtlichen Unterschiede werden aktuell Synergien zum Werkstattzentrum geprüft und optional in Service und Lo-
gistikprozesse integriert. Da der schnelle technische Fortschritt die Feuerwehr gerade in diesem speziellen Segment 
permanent vor sich hertreibt und Support und Wartung für 27 verschiedene ehrenamtliche Standorte eine große 
Herausforderung darstellen, gewinnt die Nutzung von kabelgebundenen Netzwerken auch hier immer größere Be-
deutung. Näheres dazu siehe Punkt 5.2.3.
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   40 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 41
Zieldefinition
Die Nutzung von Digitalfunktechnik, digitale Funkalarmierungssysteme sowie die mobile Nutzung digitaler Daten 
im Einsatz sind erklärte und unumgängliche Ziele der zukünftigen Arbeit von -37-. Auch die Freiwillige Feuerwehr ist 
hier vollumfänglich eingeplant. Um die Endgeräteebenen dieser Techniken angemessen administrieren und warten 
zu können, ist ein hoher technischer als auch personeller Aufwand anzusetzen. Die Vielzahl der notwendigen Gerä-
te sowie die kurzen Wartungsintervalle verstärken diesen Effekt. Oftmals ist ein gleichzeitiger Support aller Geräte 
innerhalb kürzest möglicher Zeit notwendig um die ständige Einsatzverfügbarkeit dieser Techniken zu gewährleisten. 
Aus diesen Gründen ist eine flächendeckende kabelgebundene Anbindung aller Standorte der Freiwilligen Feuerwehr 
zwingend erforderlich.
Bewertung
Die geforderte kabelgebundene Vernetzung ist unumgänglich, aber sowohl aus planerischer als auch technischer 
Sicht sehr aufwendig und kostenintensiv. Viele Synergien zu bestehenden Kabeltrassen und anderen Techniken kön-
nen zu Kostenreduzierungen führen, bedürfen aber einer intensiven Planung. Diese Planungen sollten schnellstmög-
lich beauftragt und umgesetzt werden. Weitere Details siehe Punkt 5.2.3.
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   41 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 42
Prozessvisualisierung
5.1.5 Service und Logistikkonzept
2018
Bis 2017
 2019
Phase
Ehrenamtskonzept
Planungen 
Betriebskonzept 
FWZK
Projekt neue 
Schutzkleidung
Bekleidungskonzept
Inbetriebnahme 
FWZK
Öffnungszeiten 
Service FWZK
Reinigungslogistik 
Schutzkleidung 
Logistiktransporte 
und Postverkehr
Instandhaltung 
und Reparatur
Wartung und 
Support digit. 
Infrastruktur
Bedarf begründet im 
Botenwagenkonzept 
372Schlusszeichnung 
09/2018
Polit.Vorlage Beschluss
Bedarf begründet im 
Betriebskonzept 372 
FWZK
Bedarf muss 
zwischen372 und 373 
definiert werden 
Bedarf begründet im 
Ehrenamtskonzept
Bedarf begründet im 
Betriebskonzept 372 
FWZK
Stellenmehrbedarf
StellenmehrbedarfStellenmehrbedarf
Erweiterung 
Rahmenvertrag
Betrieb FWZK
P
5.1.5 Service und Logistikkonzept
2018
Bis 2017
 2019
Phase
Ehrenamtskonzept
Planungen 
Betriebskonzept 
FWZK
Projekt neue 
Schutzkleidung
Bekleidungskonzept
Inbetriebnahme 
FWZK
Öffnungszeiten 
Service FWZK
Reinigungslogistik 
Schutzkleidung 
Logistiktransporte 
und Postverkehr
Instandhaltung 
und Reparatur
Wartung und 
Support digit. 
Infrastruktur
Bedarf begründet im 
Botenwagenkonzept 
372
Schlusszeichnung 
09/2018
Polit.Vorlage 
 Beschluss
Bedarf begründet im 
Betriebskonzept 372 
FWZK
Bedarf muss 
zwischen372 und 373 
definiert werden 
Bedarf begründet im 
Ehrenamtskonzept
Bedarf begründet im 
Betriebskonzept 372 
FWZK
Stellenmehrbedarf
Stellenmehrbedarf
Stellenmehrbedarf
Erweiterung 
Rahmenvertrag
Betrieb FWZK
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 43
5.2  Technik und Ausstattung
5.2.1 Fahrzeuge und Geräte
Thematische Einführung 
Das bestehende Fahrzeugkonzept für die Freiwillige Feuerwehr Köln von 2001 sieht vor, dass die Einheiten der Freiwil-
ligen Feuerwehr mit einem kommunal beschafften wasserführenden Löschfahrzeugen ausgestattet werden.
In der Regel wurden in der Vergangenheit wasserführende Fahrzeuge in verschiedenen Typenklassen beschafft. Alle 
diese Fahrzeuge verfügen über eine feuerwehrtechnische Beladung, die ein autarkes Abarbeiten von Einsatzlagen im 
abwehrenden Brandschutz oder der einfachen technischen Hilfeleistung möglich machen. Allerdings weisen diese 
Fahrzeuge sowohl teils untereinander als auch im Vergleich zu den Löschgruppenfahrzeugen der Berufsfeuerwehr 
erhebliche Unterschiede auf, da Beschaffungen in kleineren Chargen erfolgten. Ein Tausch dieser Fahrzeuge innerhalb 
der Feuerwehr Köln, aber auch innerhalb der Freiwilligen Feuerwehreinheiten ist daher nur selten bis gar nicht mög-
lich. Darüber hinaus besteht aufgrund der teils viele Jahre auseinanderliegenden Beschaffungen dieser Fahrzeuge 
eine erhebliche Typenvielfalt, die im Reparaturfall erhebliche Mehrkosten und Zeitaufwände verursachen, weil eine 
Standardisierung in der Ersatzteilvorhaltung gar nicht möglich ist.
Als weitere Fahrzeuge verfügen die Löschgruppen je nach Personalstärke, Aufgabengebiet und Gefährdungspotenzial 
innerhalb ihres Ausrücke Bereiches
 – über ein kommunal beschafftes Mannschaftstransportfahrzeug für die Jugendarbeit,
 – über im Rahmen des früheren Zivilschutzkonzeptes beschaffte und überlassene Löschfahrzeuge sowie
 – über an Sonderaufgaben orientierten Rüstwagen und Schlauchwagen aus früheren Bundesbeschaffungen.
Gerade die in den 1980er Jahren aus Bundesmitteln beschafften Löschgruppenfahrzeugen weisen aufgrund ihres 
hohen Alters teils erhebliche technische Mängel auf, die in der Vergangenheit, wenn überhaupt nur mit hohem finan-
ziellen Aufwand repariert werden konnten. 
Wirtschaftliche Aspekte sind hierbei teils in den Hintergrund getreten, weil die Fahrzeuge im Falle eines Ausfalls aus 
den Ressourcen der Feuerwehr Köln nicht kompensiert werden konnten.
Unabwendbare dauerhafte Außerdienstnahmen mehrerer dieser Fahrzeuge schwächen die Einsatzkraft und haben 
in der Vergangenheit zu erheblicher Frustration und erheblichen Unmut innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Köln 
geführt, weil sie mit unabwendbaren Fahrzeugumsetzungen verbunden waren. 
Ersatzbeschaffungen durch den Bund oder das Land werden angestrebt, benötigen aber eine unangemessen lange 
Zeit, welche eine Planung dieser Ressourcen in der kommunalen Gefahrenabwehr unmöglich machen.
Das für die Ersatz- und Neubeschaffung der kommunalen Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr bestehende Fahr-
zeugkonzept ist veraltet. Sowohl im Bereich der Beschaffungen als auch in den taktischen Anforderungen ergeben 
sich aktuell viele Änderungen, die eine Anpassung erfordern.
Zieldefinition
Die Fahrzeugvielfalt innerhalb der Löschgruppenfahrzeuge der Feuerwehr Köln lässt so gut wie keine logistischen 
Unterhaltungs- und Mengenvorteile zu. 
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   43 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 44
Ziel sollte daher die Vereinheitlichung des Bestandes aller Löschgruppenfahrzeuge innerhalb der Feuerwehr Köln 
sein. Damit wäre ein einheitlicher Ausstattungsstandard über das gesamte Stadtgebiet gewährleistet, welches keine 
wach- oder löschgruppenspezifischen Einzellösungen mehr beinhaltet. Bestell- und Reparaturprozesse könnten bei 
Vereinheitlichung des Bestandes deutlich vereinfacht werden. Über die sich zwangsläufig ergebende Erhöhung der 
Stückzahlen einheitlicher Fahrzeuge könnten bei den Herstellern Kostenvorteile realisiert werden. Andere Kommu-
nen praktizieren dieses Modell bereits erfolgreich.
Die derzeit noch vielfältige bunte Fahrzeugflotte könnte auf wenige Typen reduziert werden. Damit ergäbe sich Po-
tenzial für eine Spezialisierung auf diese Fahrzeugtypen mit im Zeitablauf reduzierter Notwendigkeit des Einkaufs von 
Fremdleistungen. Neben den Vorteilen im Bereich der Wartung und Instandsetzung beinhaltet die Spezialisierung 
aber auch noch die Bündelung der praktischen Nutzung. Aufwendige Fahrzeugeinweisungen, Nutzerschulungen und 
vieles mehr können auf ein Minimum reduziert werden. Ein neuer Fahrzeugtyp kann zentral an der Feuerwehrschule 
geschult werden.
Im Reparaturfall wäre ein Tausch von Fahrzeugen innerhalb der Feuerwehr Köln jederzeit möglich.
Es ist daher anzustreben, den Bestand an Löschgruppenfahrzeugen zu vereinheitlichen. Um dies übergreifend, daher 
bei Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr zu erreichen, müssen die Erstangriffsfahrzeuge beider Gruppen angepasst 
werden. Dies bedeutet, dass das bestehende Fahrzeugkonzept und damit die standardmäßige Beschaffung ver-
schiedener Löschfahrzeuge aufgegeben wird und zukünftig einheitliche Löschfahrzeuge für Berufs- und Freiwillige 
Feuerwehr beschafft werden.
Bewertung
Die Vereinheitlichung des Fahrzeugbestandes im Bereich der Erstfahrzeuge ist grundsätzlich anzustreben. Hierdurch 
werden erhebliche Effizienzvorteile in der Organisation und bei der Beschaffung geboten. Zudem führt eine gleiche 
Ausstattung auf Seiten der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräfte zu einer noch stärkeren Verschmelzung bei-
der Stränge zu einer Feuerwehr. Die Fahrzeuge könnten im Bedarfsfall ohne großen Aufwand zwischen Wachen der 
Berufsfeuerwehr und Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr getauscht werden.
Trotz der zunächst anfallenden Kosten für die Anpassung der Fahrzeugausstattung der FF an einen einheitlichen Stan-
dard innerhalb der Feuerwehr Köln, überwiegen im Zeitablauf die wirtschaftlichen Vorteile aus einem einheitlichen 
Standard bei Beschaffung und Unterhaltung.
Der sukzessive am Lebensalter orientierte Austausch der bestehenden Erstfahrzeuge innerhalb der FF würde sich 
regulär über viele Jahre hinziehen. Mit jedem getauschten Fahrzeug ergeben sich mehr Vorteile.
Das erforderliche Kostenvolumen könnte auf Jahre verteilt werden und ist somit nicht punktuell erforderlich. Die so-
wohl wirtschaftliche als auch taktisch/technisch bessere Alternative besteht in der Möglichkeit den Fahrzeugbestand 
der Feuerwehr in einer Einzelmaßnahme anzupassen, daher durch die einmalige zeitgleiche Anschaffung von ca. 52 
neuen Löschfahrzeugen. Die hierbei zu erzielenden Mengenvorteile machen diese Beschaffungsform in anderen 
Kommunen attraktiv und werden dort bereits umgesetzt.
Unabhängig von Beschaffungsweg und Finanzierungsfragen sollte dieser zukunftsweisende Schritt für die gesamte 
Feuerwehr Köln schnellstmöglich gegangen werden.
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   44 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 45
Prozessvisualisierung
5.2.1 Fahrzeuge und Geräte
2017
 2018
 2019/2020
Phase
Ehrenamtskonzept Vereinheitlichung von 
Hilfeleistungslöschfahrzeugen
Schlusszeichnung 
09/2018
Polit.Vorlage
Beschluss
Anpassung der 
Beschaffungsvorgänge
Machbarkeitsstudie innerhalb 37
Projektgruppe
wenn 
Bewertung 
positiv
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   45 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 46
5.2.2 Gerätehäuser
Thematische Einführung
Alle Einheiten verfügen in der Regel über mindestens ein Gerätehaus.
Die Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr sind aktuell in einem extrem unterschiedlichen baulichen Zustand. Von 
neugebauten oder kernsanierten Objekten bis hin zu veralteten Gebäuden mit unerträglichen Zuständen und gra-
vierenden Sicherheitsmängeln ist alles vertreten. Den in den letzten Jahren realisierten Sanierungen und Neubauten 
wie in Brück und Dellbrück stehen andernorts teils sehr beengte, baulich überalterte Gerätehäuser beziehungsweise 
sehr unbefriedigende Mietsituationen gegenüber. Gerade die Mietvarianten sind vielfältig und sehr komplex in ihren 
Grundlagen. Mietverhältnisse in selbst genutzten Objekten, Mietverhältnisse in Gemeinschaftsobjekten und die 
Nutzung eigener Liegenschaften zählen zum aktuellen Grundstücks- und Nutzungsbestand.
Gerade im Bereich der Mietverhältnisse werden Vertragsverlängerungen aufgrund von städtischen Regelwerken, Ver-
fahrensvorgaben und viel Bürokratismus zeitlich so extrem langwierig, dass oftmals von Vermieterseite das Verständ-
nis für den langen Weg bis zur Unterschrift fehlt. 
Eigene Liegenschaften zu finden und zu bebauen gestaltete sich ebenfalls in der Vergangenheit schwierig. Geeignete 
Flächen in zentralen Ortslagen sind rar und meist überteuert. Hier besteht an verschiedenen Standorten Handlungs-
bedarf in Bezug auf Schaffung von adäquaten Unterbringungen oder Mietverhältnissen. Beispielhaft seien hier die 
Situationen in Rodenkirchen, Porz-Urbach, Porz-Ensen und Longerich genannt.
Unabhängig von der baulichen Situation stellen aber auch Betreiberpflichten für die ehrenamtlichen Angehörigen 
immer größere Herausforderungen im Alltag zwischen Hobby, Familie und Beruf dar. Die ureigene und im Stadtrecht 
verankerte Pflicht eines jeden Grundstücknutzers, die Wahrnehmung von Verkehrssicherheitspflichten, ist hierfür 
ein pragmatisches Beispiel. Normale Arbeiten wie Reinigung und Pflege solcher Bereiche werden parallel zu Übungs-
diensten abgewickelt und halten einzelne Betroffene von dessen Teilnahme ab. Speziellere Fälle wie Schneeräumen 
vor 06:00 Uhr am Morgen stellen fast nicht zu realisierende Herausforderungen dar. Weitere Beispiele bestehen, 
würden aber diese Darstellung sprengen.
Im Bereich der sicherheitsrelevanten Prüfungen wurde in der Vergangenheit durch die Fachabteilung eine zentrale 
Koordination eingerichtet. Hierüber werden prüfpflichtige, sicherheitsrelevante Bauteile und Einbauten erfasst und 
termingerecht einer Prüfung/Wartung unterzogen. Ebenfalls bietet der Umstand, dass eine ehrenamtliche Einheit 
zu einem Großteil aus Handwerkern/-innen besteht, auch oft die Möglichkeit für die zuständigen Stellen kleinere 
Reparaturen durch die Menschen vor Ort ausführen zu lassen. Auch dies kann zu weniger Beteiligungszeit an eigent-
lichen Feuerwehrveranstaltungen führen. In der Konsequenz wurden bei vergangenen Projekten im Sanierungs- und 
Neubaubereich auch FF-Angehörige im Bereich der Bauüberwachung eingesetzt. Qualitativ wurden dabei sehr gute 
Ergebnisse erzielt. Allerdings sind hierbei einige hundert Stunden angefallen, welche nur durch immenses persönli-
ches Engagement und persönliche Einschnitte geleistet werden konnten.
Weiterhin werden auch die Reinigungen der Gerätehäuser weitestgehend durch die Angehörigen selber durchge-
führt. Bis auf ganz wenige Ausnahmen ist kein Gerätehaus an die städtischen IT-Strukturen angeschlossen. 
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 47
Zieldefinition
Für die Sicherung von aktuellen und zukünftigen Liegenschaften sollte eine fest definierte Arbeitsgruppe in Koope-
ration mit den zuständigen städtischen Ämtern und weiteren Beteiligten eingerichtet werden. Fahrtzeitminimierung 
und Erreichbarkeit der Liegenschaften sollten in die Planungen einbezogen werden. Fragestellungen über möglichen 
Wohnraum in einem Gerätehaus sollten offen diskutiert und wenn möglich einbezogen werden. Am Beispiel des 
aktuellen Bauvorhabens in Rodenkirchen und der hier praktizierten Vorgehensweise, alle am Verfahren Beteiligten in 
wenigen Terminen zusammen zu bringen und somit schnell zu einer guten Lösung für alle zu kommen, sollte festge-
halten werden.
Die Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr müssen so gut wie möglich in die städtischen Systeme zur Gebäude-
unterhaltung, Reinigung und Sicherung integriert werden. Soviel Arbeit wie möglich muss vom ehrenamtlichen 
Angehörigen auf andere Dienstleister verlagert werden. Schwerpunkt sollen hierbei primär die Verkehrssicherungs-
pflichten und die Reinigung des Gebäudes haben. Eine sinnvolle Integration von handwerklicher Leistung einer 
Löschgruppe zum Erhalt ihres Gerätehauses wird von allen Einheiten akzeptiert und unterstützt. Hierbei muss klar 
zwischen Instandhaltung und Sanierung beziehungsweise Um- und Neubau unterschieden werden.
Bewertung
Die amtsübergreifende Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Grundstückssicherung für Feuerwehrliegenschaften soll-
te umgesetzt werden. Es ist zu prüfen, wer neben -37- noch erforderlich wäre. Eine feste Terminierung (drei Termine /
Jahr) schafft Planungssicherheit und macht eine zielorientierte Arbeitsweise und strategische Vorplanung über Jahre 
möglich und schafft einheitliche Wissensstände.
Im Bereich der Gebäudeunterhaltung, Reinigung und Sicherung können bestehende Rahmen-verträge genutzt und 
erweitert werden. Reinigungsintervalle sind der Nutzung anzupassen. Hier bedarf es lediglich entsprechender Erwei-
terungen. Beteiligungen der Löschgruppen in kleinerem Umfang sind denk- und tragbar.
Bauprojekte müssen komplett hauptamtlich begleitet und geführt werden. Einzelfallentscheidungen für eine zielge-
richtete FF Beteiligung im Einzelfall sollten möglich bleiben.
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   47 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 48
Prozessvisualisierung
5.2.2 Gerätehäuser
2017
 2018
 2019/2020
Phase
Ehrenamtskonzept Service und Betreiberpflichten
Schlusszeichnung 
09/2018
Polit.Vorlage
Beschluss
Machbarkeitsstudie und 
Synergiebetrachtung
Rahmenvertrag mit 
Dienstleister erstellen
wenn 
Bewertung 
positiv
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   48 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 49
5.2.3 IT-Ausstattung
Thematische Einführung
Die Stadt Köln betreibt zur Bereitstellung ihrer Verwaltungswerkzeuge und Kommunikations-strukturen ein eigenes 
Netzwerk. Im Jahr 2017 wurde in einem eigenen Projekt die Personaldatenbank der ehrenamtlichen Personalverwal-
tung in die IT-Landschaft des Amtes für Informationstechnik umgezogen. Hintergrund dieser Maßnahme war neben 
sicherheitsrelevanten Fragestellungen auch die zukünftige Ausrichtung der Nutzerebenen.
Perspektivisch sollte eine technische Möglichkeit geschaffen werden, die Löschgruppen der FF an die städtischen IT-
Strukturen anzubinden. Die Bündelung von Verwaltungsaufgaben in einem Datenbanksystem, sowie die damit ver-
bundene Vermeidung von mehrfacher Verwaltungsarbeit mit gleichem Inhalt ist eine der zahlreichen Zielsetzungen.
Die Entwicklung der netzwerkbasierenden Anwendungen und Techniken schreitet allgemein rasend schnell vor-
an. Ein sehr markantes Beispiel für die Feuerwehr ist hierfür der Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit 
Sicherheitsaufgaben. Diese und noch weitere Techniken in greifbarer Nähe werden eine kabelgebundene Anbindung 
von allen Feuerwehrstandorten zukünftig unumgänglich machen. Aktuell ist keines der Gerätehäuser der Freiwilligen 
Feuerwehr direkt mit dem städtischen oder feuerwehreigenen Netzwerk verbunden.
Der technische Aufwand einer Realisierung von kabelbasierenden Anbindungen ist für jeden Standort völlig unter-
schiedlich. Dementsprechend besteht hier ein hoher Planungs- und Organisationsaufwand. Auch bestehen hierdurch 
sehr unterschiedliche finanzielle Aufwände.
Zieldefinition
Alle Gerätehäuser sollten eine kabelgebundene und damit entsprechend hochverfügbare Anbindung an bestehende 
Netzwerke bekommen. Jedes angeschlossene Gerätehaus ist mit einer entsprechenden Hardware (2 Arbeitsplätze / 
Gerätehaus) auszustatten.
Bewertung
Unabhängig vom Aufwand der Umsetzung wird eine hochverfügbare Kommunikationsanbindung aller Gerätehäuser 
als notwendiger Stand der Technik angesehen. Genannte zukünftige Anforderungen können in Teilen nur über solche 
Netzwerke betreiben werden.
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   49 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 50
Prozessvisualisierung
5.2.3 IT Ausstattung
2017
 2018
 2019/2020
Phase
Ehrenamtskonzept Kabelanbindung der 
Gerätehäuser
Schlusszeichnung 
09/2018
 Planungsauftrag für 37
Polit.Vorlage
 Beschluss
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   50 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 51
5.3  Motivation und Förderung
5.3.1 Aufwandsentschädigung
Thematische Einführung
Die Einheiten und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr erhalten für ihre Aufwendungen aus der Ausübung der eh-
renamtlichen Tätigkeit Aufwandsentschädigungen. Hierbei werden sowohl die Tätigkeiten in den Einheiten als auch 
gesamtstädtische Funktionen berücksichtigt. Grundlage für die Zahlung ist der Satzungsbeschluss des Rates der 
Stadt Köln vom 25. September 1975 mit letzter Fassung von 1998, welche 2001 der Währungsumstellung entspre-
chend den Eurobeträgen angeglichen wurde. Die einzelnen Positionen der Satzung als auch die Höhe der Aufwands-
entschädigungen entspricht nicht mehr den Strukturen der Einheiten beziehungsweise den heute mit dem Ehrenamt 
verbundenen Aufwendungen. Mit der Einführung des neuen Brandschutzgesetzes regelt auch der Gesetzgeber 
erstmalig detaillierter den Auslagenersatz und mögliche Aufwandsentschädigungen.
In der Vergangenheit wurde seitens der Kölner Kommunalpolitik immer wieder angeregt, den in die Jahre gekom-
menen Satzungsbeschluss zu überarbeiten, Positionen und die jeweiligen Beträge anzupassen. Letztmalig durch 
die Bezirksvertretung 6 im Jahr 2015. Die Entscheidungsträger der Freiwilligen Feuerwehr haben das Thema bis 
zur Erarbeitung dieses Ehrenamtskonzeptes zurückgestellt und greifen diese Empfehlung der Politik nunmehr auf. 
Landesweit ist festzustellen, dass immer mehr Kommunen die Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Feuer-
wehrangehörige thematisieren und entweder grundsätzlich einführen oder aktualisieren. Niemals steht hierbei der 
Ansatz einer ehrenamtlichen Bezahlung im Fokus des Handels. Größtenteils sollen lediglich die funktionsabhängigen, 
persönlichen Aufwände des Einzelnen ersetzt, sowie die Handlungsfähigkeit der Gruppe erhalten werden. Auch der 
damit verbundene Verwaltungsaufwand für die Kommunen wird betrachtet.
Bislang werden sowohl einheitsbezogene als auch personenbezogene Aufwandsentschädigungen auf ein Konto der 
jeweiligen Einheit gezahlt, welches als Kameradschaftskasse ausgelegt und damit steuerrechtskonform geführt wird. 
Ziel hierbei ist gegebenenfalls bestehende steuer- und sozialversicherungsrechtliche Risiken sowohl von der Stadt 
Köln als auch von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr fernzuhalten. Verwaltungsorganisatorisch haben sich 
viele anlassbezogene komplexe Prozesse entwickelt, welche einer individuellen Bearbeitung bedürfen. Themen wie 
Kommunikation sind noch gar nicht erfasst. Funktions- und Aufgabenträger der veralteten Satzung entsprechen 
nicht mehr den heutigen Bedürfnissen einer modernen FF.
Nachstehende Aufstellung beinhaltet den Vorschlag für die Anpassung der Beträge durch eine interne Arbeitsgruppe. 
Zieldefinition
Die Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Leistungen der Feuerwehrangehörigen sollen sowohl inhaltlich 
als auch organisatorisch auf ein zeitgemäßes Niveau angepasst werden. Verwaltungsorganisatorisch sollen Prozesse 
vereinfacht werden. Steuerrechtliche Aspekte der Mitglieder, aber auch des Trägers, müssen beachtet und in die Re-
formprozesse integriert werden. Die einzelnen Beträge, speziell für Funktionsinhaber, müssen dem seit 1975 ständig 
gestiegenen persönlichen Aufwand angepasst werden. Auch bereits gesetzlich legitimierte und geforderte Entwick-
lungen müssen berücksichtigt werden, um sie zu einem geeigneten Zeitpunkt ohne weiteren Verwaltungsaufwand 
einführen zu können. (Kinderfeuerwehr).
Bewertung:
Die aktuell verwendeten Aufwandsentschädigungen sind in verschiedener Hinsicht nicht mehr zeitgemäß. Zudem 
erzeugen sie sowohl punktuell als auch dauerhaft einen hohen Verwaltungsaufwand. Mit diesem Ehrenamtskonzept 
soll eine Modernisierung des Gesamtsystems vorgenommen und den politischen Gremien zum Beschluss vorgelegt 
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   51 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 52
werden. Die Zahlung von einsatzbezogenen Aufwandsentschädigungen kann zukünftig entfallen. Sie deckt weder 
den tatsächlichen Aufwand, noch lässt sie sich organisatorisch von einzelnen Personen entkoppeln.
Die Löschgruppen stellen 365 Tage im Jahr in unterschiedlicher Anzahl Personal für Einsätze zur Verfügung. Am 
Einsatz selber nehmen je nach Verfügbarkeit immer unterschiedliche Personengruppen teil. Da der hauptsächliche 
Aufwand darin besteht, die gesamte Personalmenge für den jederzeitigen Einsatz grundsätzlich verfügbar zu halten 
sollte sich daran auch die Bemessung der Zahlungen orientieren. Durch eine Umstellung der Bemessung von Auf-
wandsentschädigungen auf die personelle Grundvorhaltung würden Verwaltungsprozesse um ein Vielfaches redu-
ziert. Gemäß einem zu definierenden Stichtag können Gelder einmal jährlich statt quartalsbezogen gezahlt werden. 
Die Verfasser schlagen an dieser Stelle die Verwendung des Begriffes Motivationspauschale anstatt Aufwandsent-
schädigung vor
Eine solche Motivationspauschale sollte nachstehende personenbezogene Parameter beinhalten:
 – Vorhaltung von ausreichendem Personal zur Wahrnehmung der gesetzlichen Aufgaben
 – Aufrechterhaltung der persönlichen Leistungsfähigkeit zur Aufgabenwahrnehmung
 – Durchführung aller für den Einsatzbetrieb notwendigen Prüfungen
 – Kontrolle aller für den Einsatzbetrieb notwendigen Nachweisungen
 – Erledigung notwendiger Serviceleistungen zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft
 – Durchführung und Teilnahme an ausreichenden Übungs- und Ausbildungsdienste gemäß JAP
 – Verwaltung und Dokumentation aller Personen bezogener Daten (Nachweispflicht)
 – Teilnahme an Einsätzen
Ein Vergleich zwischen bisheriger und zukünftiger Zahlung von Aufwandsentschädigungen/Motivationspauscha-
len ist in Einzelpunkten schwierig. Der direkte Vergleich zwischen durchschnittlich pro Jahr gezahltem Geld für 
die Teilnahme an Einsätzen (etwa 145.000,– € je nach Anzahl Einsätze) und zukünftiger Grundvorhaltung (etwa 
160.000,– € je nach Anzahl Mitglieder) ist annähernd als gleich zu betrachten.
Weiterhin kann der Punkt 5.1.3 Förderung der Jugendarbeit in diese Aktualisierung eingebettet werden und die För-
derung der Arbeit vor Ort über einen pauschalen Kopfbetrag attraktiver gestaltet werden. Auch für die Mitglieder der 
Ehrenabteilung sollte der Einheit ein Betrag pro Kopf und Jahr zur Verfügung gestellt werden. Sie sind vollwertige Mit-
glieder der Einheit und dementsprechend in alle sozialen Aktivitäten integriert. Eine enge Anbindung dieser, oftmals 
über Jahrzehnte aktiven Mitglieder sollte im Rahmen der Kameradschaftsförderung mit aufgegriffen werden. 
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   52 27.09.18   17:02

5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 53
Satzung über Zahlungen an ehrenamtliche Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Köln
Ebene Löschgruppe / Einheit Bemessungsgrundlage Betrag zahlweise zahlenbar an Gesamtbetrag/Jahr Begründung Bemerkung
Funktionen in der Löschgruppe
Aufwandsentschädigung f.d. Löschgruppenführer/in Pauschale pro Monat 50,00 € quartalsw. Gruppe 600,00 €
Deckt die entstehenden Kosten für die Verwaltung aller aktiven und 
Ehrenmitgliedern der Löschgruppe und entschädigt die persönlichen
Aufwände des LGF
Aufwandsentschädigung f.d. Geräte- und Materialwart/in Pro Fahrzeug und Monat 15,00 € quartalsw. Gruppe
120 €
–
360 €
Deckt die entstehenden Kosten für die Verwaltung, Prüfung und 
Dokumentation aller Aufgaben gemäß DGUV, UVV und GPO und 
entschädigt die persönlichen Aufwände des Gw
Aufwandsentschädigung f.d. Jugendfeuerwehrwart/in Pauschale pro Monat 25,00 € quartalsw. Gruppe 300,00 €
Deckt die entstehenden Kosten für die Verwaltung aller  
Jugendfeuerwehrmitglieder der Löschgruppe und entschädigt die
persönlichen Aufwände des JFW
Aufwandsentschädigung f. d. Kinderfeuerwehrwart/in Pauschale pro Monat 25,00 € quartalsw. Gruppe 300,00 €
Deckt die entstehenden Kosten für die Verwaltung aller
Kinderfeuerwehrmitglieder der Löschgruppe und entschädigt die 
persönlichen Aufwände des KFW
Die Gründung einer Kinderfeuerwehr
ist langfristig vorgesehen. Im Falle einer kurz- oder 
mittelfristigen Option könnte die Initialisierung 
auch früher erfolgen.
Aufwandsentschädigung f. Ausbildungsbeauftragte Pauschale pro Monat 15,00 € quartalsw. Gruppe 180,00 €
Deckt die entstehenden Kosten für die Verwaltung und Dokumentation 
aller gemäß VA Ausbildung FF notwendigen Tätigkeiten und 
entschädigt die persönlichen Aufwände des AusBea
Personal
Motivationspauschale f.d. Löschgruppen Pro Mitglied und Jahr 200,-€ jährlich Gruppe
dient der Aufrechterhaltung teamorientierter Maßnahmen zur 
Förderung von Motivation, Gruppendynamik und Zusamenhalt in einer 
Einheit. 
Motivationspauschale f. d. Jugendgruppe Pro JF-Mitglied und Jahr 50,-€ jährlich Gruppe
dient der Aufrechterhaltung teamorientierter Maßnahmen zur 
Förderung von Motivation, Gruppendynamik und Zusamenhalt in einer 
Einheit. 
Motivationspauschale f. d. Kindergruppe Pro JF-Mitglied und Jahr 50,-€ jährlich Gruppe
dient der Aufrechterhaltung teamorientierter Maßnahmen zur 
Förderung von Motivation, Gruppendynamik und Zusamenhalt in einer 
Einheit. 
Einsatz
Aufwandsentschädigung Einsatztätigkeit Anzahl Einsatzkräfte/Stunde 3,08 € entfällt
Dienstfähigkeit
Kontoführungsgebühren Pauschale pro Monat 10,00 € quartalsw. Gruppe 120,00 € Pauschale für Kontoführungsgebühren i. Zshg. mit der Führung von 
Konten für die Kameradschaftskassen
Reinigungspauschal e für Dienstkleidung Pauschale pro Jahr und  
Mitglied (FF und JF) 12,50 € jährlich Gruppe Pauschale für die Reinigung der Dienstkleidung
Wartung und Pflege der kommunalen Fahrzeuge Pauschale pro Monat und 
Fahrzeug 6,50 € quartalsw. Gruppe Pauschale für die Beschaffung notwendiger Materialien außerhalb der 
Serviceleistungen des Werkstattzentrums 
Kommunikationsanschluss Gerätehaus Pauschale pro Monat 25,00 € quartalsw. Gruppe 300,00 € Aufwandsentschädigung f.d. Online-Anbindung der Standorte der FF
Gesamtstädtische Führungsfunktionen
Aufwandsentschädigung Sprecher der Freiw. Feuerwehr Pauschale pro Monat 150,00 € quartalsw. Person 1.800,00 € Funktion gemäß BHKG
Aufwandsentschädigung Bereichssprecher Pauschale pro Monat 100,00 € quartalsw. Person 1.200,00 € Funktion gemäß Geschäftsordnung
Aufwandsentschädigung Stadtjugendfeuerwehrwart Pauschale pro Monat 100,00 € quartalsw. Person 1.200,00 € Funktion gemäß BHKG
Aufwandsentschädigung Führungsdienst FF Pauschale pro Jahr 250,00 € jährlich Person 3.500,00 € Funktion Führungsunterstützung  2x  (24/7/365)
Aufwandsentschädigung Stadtkinderfeuerwehrwart Pauschale pro Monat 100,00 € quartalsw. Person 1.200,00 € Funktion gemäß BHKG
Pauschale Regelung für Stellvertreter
Aufwandsentschädigung immer 50% v.Position
2x Löschgruppenführer Pauschale pro Monat 25,00 € quartalsw. Gruppe 300,00 € Funktion gemäß BHKG
2x Jugendfeuerwehrwart Pauschale pro Monat 12,50 € quartalsw. Gruppe 150,00 € Funktion gemäß BHKG
2x Kinderfeuerwehrwart 12,50 € quartalsw. Gruppe 150,00 € Funktion gemäß BHKG
2x Sprecher FF Pauschale pro Monat 75,00 € quartalsw. Person 900,00 € Funktion gemäß BHKG
2x Stadjugendfeuerwehrwart Pauschale pro Monat 50,00 € quartalsw. Person 600,00 € Funktion gemäß BHKG
Ein Motivationspauschale dient der Aufrechterhaltung teamorientierter Maßnahmen zur Förderung von Motivation, Gruppendynamik und Zusamenhalt in einer Einheit.
Eine Aufwandsentschädigungist eine Vergütung, die zur Abgeltung von Aufwendungen (persönlichen Unkosten) gezahlt wird, die mit einem Amt oder einer Tätigkeit verbunden sind. 
Grundsätzlich sind solche Vergütungen steuerpflichtig, wenn und soweit sie nicht ausdrücklich steuerfrei gestellt werden.
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 54
Kostenschätzung:
Beispielrechnung gemäß Tabelle für eine Löschgruppe mit nachstehenden Parametern:
 – 30 Mitglieder Einsatzabteilung 
 – 16 Mitglieder Jugendfeuerwehr 
 – 2 Fahrzeuge
 – 1 Gerätehaus
Alle Werte wurden gemittelt, sodass der genannte Wert als repräsentativer Durchschnittswert gesehen werden kann. 
In der Detailbetrachtung gibt es sowohl größere als auch kleinere Gruppen.
Erforderliches Jahresbudget zwischen 250.000,– und 330.000,– € 
Alle Beträge stehen in ständiger Abhängigkeit zur Mitgliederzahl. Die notwendige Einrichtung einer Kinderfeuerwehr 
wird zukünftig geringfügige Erhöhungen beinhalten. Durch den organisatorisch notwendigen langen Zeitraum der 
Einführung erstreckt sich diese jedoch über 2020 hinaus.
Funktionen in der Löschgruppe
Aufwandsentschädigung f.d. Löschgruppenführer/in 1x 600 600,00 €
Aufwandsentschädigung f.d. Geräte- und Materialwart/in 15x2x12 360,00 €
Aufwandsentschädigung f.d. Jugendfeuerwehrwart/in 1x 300 300,00 €
Aufwandsentschädigung f. Ausbildungsbeauftragte 1x 180 180,00 €
Personal
Motivationspauschale f.d. Löschgruppen 200x30 6.000,00 €
Motivationspauschale f. d. Jugendgruppe 50 x16 800,00 €
Dienstfähigkeit
Kontoführungsgebühren 1x 120 120,00 €
Reinigungspauschale für Dienstkleidung 12,50 x 46 575,00 €
Wartung und Pflege der kommunalen Fahrzeuge 6,5x2x12 234,00 €
Kommunikationsanschluss Gerätehaus 1x 300 300,00 €
Pauschale Regelung für Stellvertreter
2x Löschgruppenführer 2x 300 600,00 €
2x Jugendfeuerwehrwart 2x 150 300,00 €
10.369,00 €
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 55
Prozessvisualisierung
5.3.1 Aufwandsentschädigung
2017
 2018
 2019/2020
Phase
Ehrenamtskonzept Aktualisierung der Satzung
Schlusszeichnung 
09/2018
Polit.Vorlage
Beschluss
Umstellung auf neue 
Satzung
Verschlankung der 
Verwaltung
oder
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 56
5.3.2 Optimierung der Aus- und Fortbildung
5.3.2.1 Kontinuierliche Fortbildung von Führungskräften 
Thematische Einführung
In den vergangenen Jahren wurden die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr in die jährlich stattfindende zentra-
le Fortbildung der hauptberuflichen Führungskräfte integriert. Die hier vermittelten Inhalte waren von allgemeinem 
Interesse und enthielten sowohl Themen des Brandschutzes als auch des Rettungsdienstes.
Die Fortbildung wurde aufgrund der großen Teilnehmerzahl als Frontalunterricht in großen Räumlichkeiten durchge-
führt. 
Weitere Fortbildungsangebote wurden ausschließlich zentral am Standort FuSZ angeboten, was in Kombination mit 
der heutigen innerstädtischen Verkehrslage und den Anfangszeiten für viele Ehrenamtliche eine zusätzliche Belas-
tung darstellt.
Die aus dem Berufs- und Privatleben resultierenden Voraussetzungen bestimmen maßgeblich den Willen und das 
Engagement für eine persönliche Fortbildung über den Dienst in der Löschgruppe hinaus. In Einzelfällen sind eh-
renamtliche Führungskräfte auch im Hauptberuf Führungskraft. Zukünftig ist es erforderlich, den ehrenamtlichen 
Führungskräften ein nutzerorientiertes und thematisch auf ehrenamtliche Belange abgestimmtes Fortbildungspaket 
anzubieten.
Der Grund hierfür ist hauptsächlich darin zu suchen, dass die Führungsfunktionen im ehrenamtlichen Bereich von 
Menschen mit völlig unterschiedlich gestalteten fachlichen Voraussetzungen ausgeführt werden. Der letztendliche 
Anspruch im Einsatzfall unterscheidet sich nur in nicht einsatzrelevanten Punkten von einer hauptamtlichen Füh-
rungskraft. Grundsätzlich ist die Fortbildung für Führungskräfte über die gesetzliche Regelung des BHKG-NRW als 
zugewiesene Aufgabe dem Institut der Feuerwehr übertragen. Aufgrund der hohen Dichte an Freiwilligen Feuerweh-
ren im Land NRW wird das dort angebotene Fortbildungsangebot stark frequentiert und ist in Teilen auch limitiert.
Für die Feuerwehr Köln bedeutet dies eine nicht bedarfsdeckende Anzahl an Aus- und Fortbildungsangeboten.
Zieldefinition
Wesentliches Ziel einer Konzeptionierung ist die Möglichkeit, jeden Teilnehmer oder jede Teilnehmergruppe auf 
ihrem Leistungsstand abzuholen und durch aktives Lernen in kompakten Themeneinheiten zu stärken. Weiterhin 
sollen die Angebote den Teilnehmer sowohl in ehrenamtlichen, beruflichen aber auch in persönlichen Aspekten 
stärken und motivieren. Als Beispiel hierfür ist der Umgang mit Stress ein zentrales Thema aller berufstätigen 
Familienväter/-mütter, die eine umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit wahrnehmen. 
Als strategisches Kernziel steht die taktische Zielausrichtung in den Kernelementen Personalführung, Führungslehre 
und Einsatztaktik im Vordergrund.
Als Maßstab kann die Vergleichbarkeit zur hauptamtlichen Tätigkeit zu Grunde gelegt werden.   Diese ist sowohl in 
der Erreichung der elementaren Einsatzziele als auch in der Personalführung gegeben. Eine Dezentralisierung der 
Ausbildungsstandorte ist anzustreben um die Fahrtwege und damit die zur Verfügung stehenden Zeitfenster der 
Teilnehmer zu optimieren.
Für das Verständnis einer möglichen Zielsetzung werden weiterhin folgende Zieldefinitionen aufgestellt: 
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 57
Muss-Ziele:
 – Positivmotivation
 – Hohe Akzeptanz bei den Teilnehmern
 – Regelmäßig verfügbares Angebot zur eigenen Fortbildung
 – Geringer Aufwand für den Teilnehmer
 – Kurze Dauer mit wesentlichen Inhalten
 – Starke Praxisorientierung
 – Multifunktionale Anwendung von Inhalten für den Nutzer
 – Möglichkeit der Teilnehmer eigene Ideen und Wünsche einzubringen
Soll-Ziele:
 – Abstimmung fachlicher Inhalte mit den hauptberuflichen Führungskräften (einheitlicher Wissensstand) in allen 
grundsätzlichen Themen
 – Stärkung der einzelnen Person, dadurch Stärkung des Systems
Kann-Ziele:
 – Kopplung oder Anwendung des Verfahrens mit anderen Fortbildungsinhalten (Truppführer-Fortbildung, Geräte-
wartfortbildung)
Nicht-Ziele
 – Motivation zur Teilnahme über mögliche Konsequenzen (wenn nicht, dann)
 – Bewertung der Leistungen durch Ausbilder
 – Konsequenzen aus Ausbildungsleistungen
Die Struktur der zukünftigen Fortbildung sollte auf drei wesentlichen Säulen basieren.
Dies sind 
 – Regelmäßigkeit
 – Attraktivität der Maßnahme
 – Motivation für Führungsaufgaben.
Die Regelmäßigkeit eines Fortbildungsangebotes wird bestimmt durch einen festen  Terminkalender, wovon jeder 
benannte Termin in der Lage ist, ein festes Kontingent an Teilnehmern aufzunehmen (Planung 10–15 Teilnehmer 
max.).
Die derzeitige Anzahl der ehrenamtlichen Führungskräfte beträgt circa 200 Frauen und Männer.
Bewertung
Im Sinne der verfügbaren Zeit eines jeden einzelnen Angehörigen, und speziell der mit Führungs-aufgaben betrauten 
Personen, muss alles für zeitliche und inhaltliche Optimierung von Maßnahmen getan werden.
Prioritär ist hierbei die Möglichkeit zur eigenen Fortbildung neben Familie, Beruf und ehrenamtlicher Führungs-
aufgabe.
Im optimalen Fall kann der Nutzer diese Fortbildung sowohl für die Feuerwehr als auch für die berufliche Aufgabe 
nutzen.
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 58
Vorhandene Ressourcen wie die Fortbildungsangebote des Personalamtes auf die Bedürfnisse von ehrenamtlichen 
Nutzern zu erweitern erscheint aus betriebswirtschaftlichem Aspekt sinnvoller als amtsintern neue Strukturen mit 
gleichem Inhalt zu schaffen.
Im Rahmen eines Pilotprojektes sollte ein Test über drei Jahre durchgeführt und anschließend bewertet werden. Die 
Funktionsinhaber der FF sollen eng in dieses Pilotprojekt eingebunden werden. Zielsetzung sollten zwei Veranstaltun-
gen pro Jahr und Führungskraft sein.
Die Teilnehmerzahlen pro Veranstaltung sollten zwischen 6 bis maximal 12 Personen variieren.
Pro Fortbildungsjahr werden rechnerisch 30 Veranstaltungstage benötigt, um jede Führungskraft zweimal zu schu-
len. Praktisch sollten alle verfügbaren Tage mit Angeboten gefüllt werden, welche nicht in die Winter- oder Sommer-
ferien NRW fallen. Insgesamt wären dies im Jahr 40 Kalenderwochen.
Kostenschätzung
Für die Inhalte dieses Konzeptes sind Finanzmittel bereit zu stellen. Eine erste grobe Kostenschätzung mit Unterstüt-
zung des Personal- und Organisationsamtes Bereich Aus- und Fortbildung ergab folgende Schätzwerte:
Qualifizierende Schulung zukünftiger Führungskräfte:
4 Tage à 8 Stunden mit Dozent und Verbrauchsmaterial: 1500,– €/Tag
Fortbildungsveranstaltungen bestehender Führungskräfte
40 Tage à 1,5 h mit 12 Teilnehmern und Verbrauchsmaterial in eigener Liegenschaft 350,– €/Tag
Gesamtbudget für eine Pilotphase ca. 20.000,– €/Jahr
5.3.2.2 Heißausbildung
Thematische Einführung
Um die Brandbekämpfung bei einem kritischen Wohnungsbrand mit Menschenrettung auch bei hoher Stressbelas-
tung sicher durchführen und Unfälle vermeiden zu können, müssen die Atemschutzgeräteträger zuvor ausreichend 
geschult und trainiert sein. Hier ist es sehr hilfreich, diese Feuerwehrangehörigen mit ähnlichen Bedingungen und 
Szenarien zu konfrontieren, die sie auch im tatsächlichen Brandeinsatz vorfinden.
Sowohl die Vorgehensweise bei der Brandbekämpfung selbst, als auch die Übungen dazu sind bisher in Feuerwehr-
dienstvorschriften nicht näher beschrieben. Lediglich die Feuerwehrdienstvorschrift 7 „Atemschutz“ enthält grund-
sätzliche Anforderungen an den Atemschutzeinsatz. Die Anzahl der Brandeinsätze nimmt ab, was ebenfalls Auswir-
kungen auf die zu Grunde liegende praktische Erfahrung des Einzelnen hat.
War es früher nur möglich, eine Realbrandausbildung mit erheblichem Risiko in zufällig zur Verfügung stehenden 
Abbruchhäusern durchzuführen, so kann man mittlerweile auf speziell für die Heißausbildung entwickelte gas- und 
feststoffbefeuerte Brandübungsanlagen zurückgreifen.
Mit Beginn einer Ausbildung zum Feuerwehrmann absolvieren zukünftige Brandbekämpfer ein umfangreiches Reper-
toire verschiedenster Ausbildungsthemen.
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 59
Im praktischen Ausbildungsbereich folgen nach der bestandenen Prüfung zum Atemschutzgeräte-träger die Themen 
der praktischen Brandbekämpfung. Hier erfahren die Absolventen erste Berührungen mit Wärme in Kombination mit 
schwerem Atemschutz.
Grundsätzlich sind die hier zu absolvierenden Schritte konzeptionell in einer sinnhaften und dem Ausbildungsziel 
entsprechenden Reihenfolge definiert.
1. Wärmegewöhnung 
2. Taktische Vorgehensweise in gasbefeuerten Übungsanlagen
3. Heißbrandausbildung in feststoffbefeuerten Übungsanlagen
Die Punkte eins und zwei werden zum einen in der Kölner Feuerwehrschule, zum anderen in einer gasbefeuerten 
Trainingsanlage des Kreises Düren (Kreisfeuerwehrzentrum) wahrgenommen. Die Teilnehmer absolvieren hier ein 
Training mit leichter Wärmebeaufschlagung ohne große Schmutzbeaufschlagung.
Der dritte Punkt musste bisher aus vielfältigen logistischen Gründen entfallen.
Begründet war dies stets in der bestätigten Annahme, dass feststoffbefeuerte Anlagen ein hohes Beschädigungsri-
siko und einen hohen Verschmutzungsgrad der getragenen Schutzkleidung verursachen. Da ein Satz persönlicher 
Schutzkleidung ein Beschaffungsbudget von etwa 1000,– € benötigt, waren diese wirtschaftlichen Betrachtungen 
nicht zielführend, aber nachvollziehbar.
Mittlerweile haben sich sowohl technische als auch organisatorische Rahmenbedingungen für solche Trainings-
maßnahmen geändert. Zum einen bietet der Markt komplette Programme inklusive Schutzkleidung und Atem-
schutzlogistik an, zum anderen sind diese Anlagen aber auch technisch soweit ausgereift, dass eine Zerstörung 
der Schutzkleidung durch zu hohe Wärmeeinwirkung ausgeschlossen werden kann. Einige Anlagen verfügen über 
entsprechende Zertifikate.
Zieldefinition
In normgerechten Brandübungsanlagen sorgen definierte bauliche Verhältnisse sowie ein aus-gebildetes Fachper-
sonal für sichere Übungsbedingungen zur Innenbrandbekämpfung. Die Übungsabläufe müssen dabei so geplant 
und durchgeführt werden, dass weder die übenden Feuerwehrangehörigen noch die eingesetzte Technik oder die 
Trainer/Ausbilder über ihre Belastungsgrenzen hinaus beansprucht oder gar gefährdet werden. Trotzdem können 
den Feuerwehrkräften die erheblichen Gefahren des Brandeinsatzes vermittelt werden, damit sie im späteren realen 
Einsatz erkannt, wirksam bekämpft oder ihnen ausgewichen werden kann.
Bei den Übungen lernen die Einsatzkräfte neben dem richtigen taktischen Verhalten in Brandsimulationsanlage und 
Wärmegewöhnungsanlage auch abzuschätzen, unter welchen Bedingungen ein Innenangriff noch durchführbar und 
wann ein sofortiger Rückzug geboten ist. Hierzu wird eine Rauchdurchzündungsanlage eingesetzt. Die Feuerwehran-
gehörigen können so unter definierten Bedingungen Erfahrungen zu ihren Grenzen und denen der Technik sammeln, 
um im Einsatzfall die Risiken ihrer eigenen Tätigkeit richtig einschätzen zu können. Eine feststoffbefeuerte Heiß-
brandanlage stellt eine erste Grenzerfahrung unter kontrollierbaren Übungsbedingungen dar. Sie vermittelt dem 
Absolventen Vertrauen in seine Schutzkleidung und schärft die Wahrnehmung möglicher Gefahrenquellen.
Sie sollte fester Bestandteil zukünftiger Grundausbildungen werden.
Weiterhin sollte jeder aktive Angehörige der FF mit Atemschutzausbildung regelmäßig an einer solchen Fortbildung 
teilnehmen können. Im Bereich der gasbefeuerten Anlagen ist dies bereits gewährleistet.
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 60
Da gerade diese Form der Fortbildung als motivatorisches Zugpferd betrachtet werden kann, sollten die Teilnahme-
bedingungen vor dem Ansatz einer körperlichen Eignung und einer regelmäßigen Dienstteilnahme festgeschrieben 
werden.
Bewertung
Unabhängig von Folgekosten und Aufwänden ist die Umsetzung dieses Ausbildungsbausteines eine Investition in die 
Sicherheit der Feuerwehrangehörigen.
Feststoffbefeuerte Brandübungsanlagen basieren auf der Verbrennung von unbehandeltem Holz, oder auch der 
Zugabe von Spanplatten. Dabei entstehen in einer Rauchdurchzündungsanlage zündfähige Rauchgase, die mittels 
Lüftungsklappen gesteuert und gezielt zur Zündung gebracht werden können. Einmal entfacht, lässt sich der Ver-
brennungsvorgang auf einfache Weise nicht mehr – zumindest nicht mit Knopfdruck – aufhalten. 
Ein Übungsabbruch besteht hier im Verlassen der Anlage. Die Bedingungen der Verrauchung sowie die sich anbah-
nende Rauchdurchzündung ähneln den realen Brandszenarien, was von Vorteil ist. Aber die Beanspruchung der Tech-
nik und der persönlichen Schutzausrüstungen und die Wärme- und Rauchbeaufschlagung ist bei Feststoffbefeuerung 
erheblich größer als in gasbefeuerten Brandsimulationsanlagen.
Der Motivationsaspekt einer solchen Heißausbildung ist immens hoch. Es kann davon ausgegangen werden, dass 
eine solche Maßnahme eine hohe Akzeptanz erfährt. Legt man zu Grunde, dass die Kölner Feuerwehrschule in den 
nächsten Jahren aufgrund der sehr hohen Anforderungen, nicht selber mit einer solchen Anlage ausgestattet werden 
kann, bleibt nur der Einkauf dieser Dienstleistung von einem externen Anbieter. Der Markt hierfür ist vorhanden.
In 2018 ermöglicht der Stadtfeuerwehrverband Köln e.V. über eine Spende der chemischen Industrie erstmalig den 
gewerblichen Einkauf einer solchen Fortbildung. Um sowohl personelle als auch finanzielle Ressourcen zu sparen und 
einen benötigten Standard an Leistung nicht den städtischen Vergaberichtlinien zu unterwerfen, ist eine Kooperation 
mit dem Stadtfeuerwehrverband zu prüfen.
Kostenschätzung
Jeder aktive Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr mit entsprechender Tauglichkeit erhält alle drei Jahre eine Fortbil-
dung als Heißausbildung.
600 aktive Feuerwehrangehörige × 200,– € = 120.000,– € Gesamtkosten
Im Rahmen der Grundausbildung wird jeder angehende Feuerwehrmann einmalig in eine Heißausbildung integriert.
120.000,– €
3 Jahre  = 40.000,– € jährliche Fortbildungskosten
50 Anwärterschulungen jährlich × 200,– € = 10.000,– € Ausbildungskosten
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 61
Prozessvisualisierung
5.3.2 Optimierung der Aus- und Fortbildung
2017
 2018
 2019/2020
Phase
Ehrenamtskonzept Aus- und Fortbildung von 
Führungskräften
Schlusszeichnung 
09/2018
Polit.Vorlage
Beschluss
Pilotprojekt 37 mit 11
Vorlage mit 
Ergebnisauswert
ung
Beschluss
Heissausbildung
Regelmäßige Teilnahme an jedes aktiven 
Einsatzdienstlers alle drei Jahre
Konzeptionelle Planung auf Basis des 
Entwurfs von 37/1. Einrichtung 
Pilotprojekt gemeinsam mit -11-
oder
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 62
5.3.3 Würdigung ehrenamtlichen Engagements
5.3.3.1 Erweiterte Einführung der Ehrenamtskarte NRW
Thematische Einführung
Die Ehrenamtskarte NRW ist Ausdruck der Wertschätzung für den großen ehrenamtlichen Einsatz der Bürgerinnen 
und Bürger und verbindet diese Würdigung mit einem praktischen Nutzen. Menschen, die sich in besonderem zeitli-
chem Umfang für das Gemeinwohl engagieren, können mit der Karte die Angebote öffentlicher, gemeinnütziger und 
privater Einrichtungen vergünstigt nutzen.
Die Ehrenamtskarte ist ein gemeinsames Projekt der Landesregierung und der Kommunen in Nordrhein-Westfalen, 
das im Jahr 2008 eingeführt wurde. Das Land hat den Rahmen für dieses Projekt geschaffen und begleitet und unter-
stützt die Gemeinden, Städte und Kreise bei der Einführung der Karte. Die Ehrenamtskarte wurde bisher in über 200 
Städten und Gemeinden in ganz Nordrhein-Westfalen eingeführt, so auch in den Kölner Nachbarstädten Bonn, Brühl, 
Düsseldorf, Leverkusen und Neuss.
Im Jahr 2017 führte auch die Stadt Köln die Ehrenamtskarte NRW offiziell ein.
Die Engagierten werden durch diese Wertschätzung darin bestärkt, ihr Engagement weiterhin auszuüben oder ande-
ren von dieser Anerkennung zu erzählen. Daher ist die Einführung der Ehrenamtskarte neben dem Ehrenamtstag und 
dem Ehrenamtspreis „Köln Engagiert“ ein weiteres geeignetes Mittel der Ehrenamtsförderung in Köln.
Stadtweit engagieren sich aktuell ca. 200.000 Menschen ehrenamtlich.
Die Ehrenamtskarte NRW erhält, wer mindestens fünf Stunden pro Woche ehrenamtlich bzw. 250 Stunden pro Jahr 
ohne Vergütung oder pauschale Aufwandsentschädigung nachweislich seit einem Jahr tätig ist.
Leider erfüllen lediglich die aktiven Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr diese genannten Kriterien. Insbesondere 
die Mitglieder der Ehrenabteilung, welche größtenteils mehr als 25, häufig bis zu 50 Jahre ihres Lebens aktive Feuer-
wehrangehörige waren und sich für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt unter Einsatz ihrer Gesundheit verdient 
gemacht haben, werden somit von dieser Anerkennung ausgeschlossen. Dieser Ausschluss erfolgt genau zu dem 
Zeitpunkt, an dem die aktive Feuerwehrzeit wie auch die berufliche Aktivität vorbei sind und endlich Zeit besteht, die 
Vorzüge dieser Karte in Anspruch nehmen zu können. 
Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW können in allen teilnehmenden Kommunen zahlreiche attraktive 
Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Dazu gehören reduzierte Eintrittspreise für Museen, Bibliotheken, Volkshoch-
schulkurse, Schwimmbäder, Bürgerhäuser, Parks und andere öffentliche Einrichtungen sowie Vergünstigungen bei 
Einzelhändlern, Apotheken, in Kinos, Sportstätten, Hotels usw.
Zieldefinition
Die Ehrenamtskarte wird flächendeckend für alle aktiven Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr eingeführt. Die 
notwendigen Formalien und Verwaltungsvorgänge werden über die hauptamtliche Verwaltung abgedeckt und 
belasten nicht die ehrenamtliche Verfügbarkeit. Erforderliche Nachweise werden zentral geführt und an die ent-
sprechenden Stellen weitergeleitet. Die Mitglieder der Ehrenabteilung müssen Anteil an dieser Anerkennung finden 
können. Hierzu muss gemeinsam mit anderen notwendigen Beteiligten ein organisatorischer Weg gefunden werden. 
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 63
Bewertung
Da die NRW Richtlinien wenig Spielraum für Interpretationen zulassen, ist hier ein klares Zeichen von städtischer Seite 
erforderlich. Die von Mitgliedern der Ehrenabteilung erbrachte Lebensleistung findet hier Würdigung und Anerken-
nung. Eine pauschale Erweiterung der städtischen Auslegung zur Ehrenamtskarte könnte lauten, dass Feuerwehrmit-
glieder ab dem 60. Lebensjahr von den gegebenen Rahmenbedingungen freigestellt werden.
Die Einführung der Ehrenamtskarte wurde flächendeckend von den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr befür-
wortet. Auf eine Anfrage der Oberbürgermeisterin von Dezember 2016 hat die Freiwillige Feuerwehr Ihre Beteiligung 
an der inhaltlichen Ausgestaltung der Kölner Ehrenamtskarte definiert und den Feuerwehrerlebnistag im Rahmen 
des Ehrenamtstages eingeführt.
Eine zusätzliche Belastung im Sinne von Verwaltungsaufwand für den einzelnen Nutzer der Karte ist über zentrale 
Verwaltungsstrukturen auszuschließen.
5.3.3.2 Jubilarenehrung 
Thematische Einführung
Das Land NRW ehrt Feuerwehrangehörige für ihre Mitgliedschaft in der Feuerwehr zum Anlass des
 – 25-jährigen Dienstjubiläums
 – 35-jährigen Dienstjubiläums
 – 50-jährigen Dienstjubiläums
Darüber hinaus ehrt der Stadtfeuerwehrverband Köln e.V. die Feuerwehrangehörigen für 
 – 60-jährige Zugehörigkeit
 – 70-jährige Zugehörigkeit
Unabhängig vom feuerwehrabhängigen Dienstjubiläum können auf Antrag weitere Landes- oder Bundesehrenzei-
chen für besondere Verdienste bei den entsprechenden Stellen beantragt werden. Ihre Verleihung richtet sich nach 
den dazugehörigen Richtlinien und Verordnungen. Um einen angemessenen Rahmen für die Verleihung dieser Aus-
zeichnungen zu schaffen, veranstaltet der Stadtfeuerwehrverband Köln e.V. jährlich eine gemeinsame Veranstaltung 
bei der alle Jubilare entsprechend ausgezeichnet werden. Traditionell nehmen an dieser Veranstaltung auch führende 
Vertreter aus Politik und Stadtverwaltung teil.
Alle Jubilare werden zu dieser Veranstaltung mit Partner/Partnerin eingeladen. Pro Jahr nehmen zwischen 200 und 
300 Personen an der Veranstaltung teil. Die Organisatoren des Stadtfeuerwehrverbandes sind ebenfalls aktive Feuer-
wehrangehörige, die diese Veranstaltung im Rahmen ihres freizeitlichen Engagements planen und organisieren.
Die Veranstaltung genießt bei allen Kölner Feuerwehrangehörigen eine hohe Akzeptanz. Sie bildet einen angemes-
senen Rahmen zur Anerkennung der geleisteten Dienste für die Stadt und deren Bewohner. Im Vergleich zu Jubilä-
umsveranstaltungen anderer Hilfsorganisationen oder Behörden mit Sicherheitsaufgaben liegt die Kölner Ehrung in 
einem guten mittelmäßigen Niveau.
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 64
Zieldefinition
Um diese aus Sicht der Feuerwehrangehörigen zwingend erforderliche Form der Anerkennung dauerhaft aufrecht zu 
erhalten ist eine feste finanzielle Planungsgröße unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten des Stadtfeuerwehr-
verbandes Köln e.V. notwendig.
Es ist zu prüfen ob hier ein fest definierter Anteil aus städtischen Mitteln als Grundlage der Planung bereitgestellt 
werden kann.
Bewertung
Die hohe Akzeptanz und die damit verbundene Außenwirkung dieser Veranstaltung muss aufrechterhalten werden. 
Da die finanziellen Mittel des Stadtfeuerwehrverbandes Köln e.V. in Abhängigkeit von Spenden und Mitgliederbeiträ-
gen stehen, und somit nicht als gesichert dargestellt werden können, ist eine finanzielle Absicherung der Veranstal-
tung anzustreben.
Eine entsprechende Prüfung zur Mittelbereitstellung sollte erfolgen. Notwendige Verwaltungs-verfahren und Do-
kumentationen sollte eine dauerhafte Planung der finanziellen Beteiligung langfristig fixieren. Die Höhe der Unter-
stützung sollte in Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl berechnet werden. Die Veranstaltungskosten liegen aktuell 
zwischen 10.000,– und 16.000,– €, je nach Anzahl der Jubilare.
Kalkulatorisch entstehen pro Veranstaltungsteilnehmer Kosten in Höhe von 50,– €.
Mit einer festen Deckung von 40,– € pro Teilnehmer durch -37- kann die Veranstaltung dauerhaft sichergestellt 
werden.
5.3.3.3 Kameradschaftspflege
Thematische Einführung
Die Pflege der Kameradschaft innerhalb einer ehrenamtlichen Feuerwehreinheit ist elementarer Bestandteil von 
notwendiger Teamarbeit und dementsprechend Grundlage jeden gemeinsamen Handels. Jedes Mitglied eines 
solchen Verbundes muss den Willen zu gegenseitiger Achtung, Respekt und dem Einstehen für den Nächsten zeigen 
und leben. Einer der obersten Grundsätze ist die permanente gegenseitige Obacht in Einsatz und Übung, damit alle 
teilnehmenden Kräfte wieder gesund und wohlbehalten in die Unterkunft zurückkehren. Zur Pflege und Aufrecht-
erhaltung dieses hohen Anspruchs ist eine dauerhafte Kommunikation auf persönlicher und fachlicher Ebene unter 
Einbeziehung von Dritten notwendig. Dritte können sowohl andere interne Personen (beispielsweise Ehrenabteilung 
oder Jugendfeuerwehr)sein, aber auch Familienmitglieder oder Eltern.
Die hier genannten Punkte sollen als Auszug verstanden werden um deutlich zu machen, welchen Stellenwert diese 
Kameradschaftspflege in der Feuerwehr hat. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Umstände un-
ter welchen diese Kameradschaftspflege in all ihren Facetten ausgeführt werden kann, liegen maßgeblich an dem 
zur Verfügung gestellten Rahmen. Zwei wesentliche Bestandteile haben großen Einfluss. Zum einen sind dies die 
räumliche Möglichkeit und zum anderen der finanzielle Rahmen. Beide Faktoren sind in völlig unterschiedlicher Form 
gegeben und abhängig von Zustand und Ausgestaltung des Gerätehauses sowie den finanziellen Möglichkeiten der 
Kameradschaftskassen. Oftmals unterstützen die Mitglieder ihre Veranstaltung auch finanziell, teilweise oder ganz, 
selber. 
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 65
Zieldefinition
Das Gerätehaus ist die „HEIMAT“ einer Löschgruppe. Hier beginnt und endet jede dienstliche oder auch außerdienst-
liche Veranstaltung. Jedes Mitglied, aber auch jeder Angehörige und teilweise sogar Personenkreise darüber hinaus, 
kennen, und schätzen diesen Rückzugsort. Das Gerätehaus ist der Ort an dem Besprechungen, Beförderungen und 
Unterrichte stattfinden. In Einzelfällen dient es aber auch dazu, Krisengespräche zu führen oder die Einheit über Er-
krankung, Verletzung oder gar Tod zu informieren. Die Mitarbeiter der Psychosozialen Unterstützung nutzen diesen 
Ort bewusst für ihre Gespräche, um diese an einem „vertrauten“ Ort durchzuführen. Dieser Dreh- und Angelpunkt 
im Alltag einer ehrenamtlichen Einheit muss einen hohen Stellenwert haben. Planung und Ausstattung dieser Gebäu-
de sollten zukünftig unter veränderten Gesichtspunkten erfolgen.
Innerhalb dieses Gebäudes sollte eine ausreichend große Räumlichkeit geschaffen werden, um mit einer maximalen 
Personenzahl angemessene gemeinsame Veranstaltungen, wie beispielweise Ehrungen und Beförderungen, Jah-
reshauptversammlungen, Dienstbesprechungen, Kameradschaftsabende und vieles mehr abhalten zu können. Die 
aktuelle Planung und Ausstattung solcher Räume ist individuellen Gegebenheiten und Richtlinien unterworfen und 
damit lokal unterschiedlich. Oftmals werden hier auch Sponsoren oder Fördervereine tätig, welche Einzellösungsef-
fekte verstärken. 
Für die Planung und Ausstattung dieser Räume sollten die kameradschaftlichen Aspekte und die daraus entstehen-
den Bedürfnisse als Grundlage gelten. Städtische Richtlinien und andere Vorlagen welche heute dort Anwendung 
finden sind oftmals für städtische Einrichtungen zum alltäglichen beruflichen Betrieb erstellt worden und decken 
nicht die Bedürfnisse vor Ort. In anderen Bereichen wie z.B. der Büro- oder Werkstattausstattung eines Gerätehauses 
spricht nichts gegen die Verwendung solcher Regeln. Ein Gerätehaus und speziell der Gemeinschaftsraum passt in 
keine bisherige Vorgabe und sollte individuell betrachtet, geplant und ausgestattet werden. Kostenregulatorische 
Obergrenzen können geschaffen werden. Die gestalterische Umsetzung sollte jedoch den Einheiten überlassen wer-
den.
Bewertung
Im bestehenden Raumausstattungspaket für Feuerwehrgerätehäuser sollte die Raumgröße in Bezug auf die Gesamt-
mitgliederzahl bestehend aus Einsatzabteilung, Jugendfeuerwehr und Ehrenabteilung ausgerichtet geplant werden. 
Hierdurch entstehen ausreichend große und damit zweckmäßige Räume.
Mit einer pauschalen finanziellen Unterstützung im Bereich der Raumausstattung können, unabhängig von den örtli-
chen Gegebenheiten, überall gleiche Voraussetzungen für kameradschaftliche Veranstaltungen geschaffen werden. 
Dies ermöglicht auch eine Verbesserung für die Bereiche Inventarisierung und der Versicherungsabdeckung.
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5 Zukunftsorientierte Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Köln Seite 66
Prozessvisualisierung
5.3.3 Würdigung ehrenamtlichen Engagements
2017
 2018
 2019/2020
Phase
Ehrenamtskonzept Erweiterung 
Ehrenamtskarte
Schlusszeichnung 
09/2018
Polit.Vorlage
Beschluss
Jubilarenehrung Kameradschaftspflege
Teilkostendeckung gemäß Konzept
Sachverhaltsprüfung mit FABE und 
Land NRW
 Bereitstellung von Finanzmitteln
Prüfauftrag an 37/1
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6 Kooperation mit dem Stadtfeuerwehrverband Köln e.V. Seite 67
6  Kooperation mit dem Stadtfeuerwehrverband Köln e.V.
Der Stadtfeuerwehrverband ist ein gemeinnütziger Verband, in dem die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr 
sowie Werk- und Betriebsfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Köln zusammengeschlossen sind. 
Satzungsgemäße Ziele sind unter anderem die Betreuung der Mitglieder, Förderung der Tradition und der Ausbil-
dung.
Geborener Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes ist der Direktor der Feuerwehr, er wird durch ein gewähltes 
Vorstandsgremium unterstützt.
Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber politischen kommunalen Gremien. Eine Interessens-
vertretung gegenüber der Landes- und Bundespolitik erfolgt durch die übergeordneten Verbände, zum einen durch 
den Verband der Feuerwehren in NRW und zum anderen durch den Deutschen Feuerwehrverband.
Eine enge Kooperation der städtischen Seite mit dieser Interessensvertretung für die Belange von über 3000 Kölner 
Feuerwehrangehörigen sollte auch weiterhin das Ziel allen Handelns sein. Beide Institutionen sollten Ihre Möglichkei-
ten einbringen und sich dabei optimal ergänzen. So können bestmögliche Ergebnisse im Sinne aller Feuerwehrange-
hörigen erzielt werden.
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7 Anlagen Seite 68
7  Anlagen
7.1 BSBP 2014 Teilbereich M3 (S.185) Freiwillige Feuerwehr
– Auszug aus dem Dokument M3 Verstärkter Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr –
Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr erfolgt nach den Kriterien „Schneller, spezieller, verstärkend“. Hier ist die Reali-
sierung des Kriteriums „schneller“ in zweifacher Hinsicht zu überprüfen:
 – Die Freiwillige Feuerwehr ist überall zu allen zeitkritischen Einsätzen mit „Menschenleben in Gefahr“ mit zu alar-
mieren, wenn sie schneller wie die alarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr eintreffen könnte. Dies gilt nicht nur 
gegenüber den ersteintreffenden Kräften sondern auch gegenüber nachrückenden Kräften der Berufsfeuerwehr.
 – Zu allen anderen Einsatzarten ist die Freiwillige Feuerwehr in Abhängigkeit von der individuellen Situation der 
Einheiten zu alarmieren.
 – In den Stadtrandgebieten, die weit von der nächsten Wache der Berufsfeuerwehr entfernt liegen, ist auf die Leis-
tungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr besonderes Augenmerk zu legen.
Mit der Einrichtung von Wachen der Berufsfeuerwehr wurden im 19. Jahrhundert die damals bestehenden Freiwilli-
gen Feuerwehren in den heutigen Innenstadtbezirken Kalk, Lindenthal, Nippes und Ehrenfeld aufgelöst. Deswegen 
gibt es heute Löschgruppen der Freiwillige Feuerwehren nur in den Außenbezirken. Insbesondere für die Aufgabe 
„Verstärkung der Berufsfeuerwehr“ zur Wachbesetzung, bei größeren Einsatzstellen sowie bei vielen gleichzeitigen 
Einsatzstellen (zum Beispiel Sonderalarm nach Starkregen) besteht jedoch auch in der Innenstadt Bedarf für eine 
Einheit der Freiwilligen Feuerwehr, die in den Wachbezirken 1 (Innenstadt) und 10 (Kalk) schnell eingesetzt werden 
kann.
Beim Neubau des Feuerwehrzentrums Kalk an der Gummersbacher Straße wird ein Gerätehaus für die dann zu 
gründende Freiwillige Feuerwehr Kalk errichtet. Mitglieder der Löschgruppe könnten insbesondere aus dem Bereich 
der Fachhochschule kommen, die dort Rettungsingenieurwesen studieren und häufig bereits in ihren Heimatorten 
Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr sind. Weiterhin gibt es Interessenten aus der Innenstadt, die dort wohnen und/
oder arbeiten, aber bisher von einem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr so weit weg wohnen, dass sie nicht mehr 
sinnvoll zum Einsatz kommen können.
Letztlich wird bei der Löschgruppe Kalk auch eine Jugendfeuerwehr gegründet werden Dies bedeutet eine weitere 
wünschenswerte Aufwertung des Freizeitangebots im Stadtbezirk Kalk.
Hinzu kommt, dass durch die demografische Entwicklung insgesamt verstärkt Maßnahmen zur Sicherstellung des 
Ehrenamtes in der Freiwilligen Feuerwehr erforderlich sind. Hier kommt auch dem Stadtfeuerwehrverband besonde-
re Bedeutung zu.
Dies bedeutet:
 – Maßnahmen zur Personalgewinnung und dauerhaften Sicherung des Personalbestandes für die Freiwillige Feuer-
wehr – Einstellung und Ausbildung von ca. 20 Einsatzkräften für die Löschgruppe Kalk
 – Beschaffung und Unterhaltung je eines Löschfahrzeugs LF 10/10 und Mannschaftstransportfahrzeugs
 – Durchführung von Planungen zur verstärkten Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr
 – Aufwandsentschädigungen/Verdienstausfall für verstärkten Einsatz von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr
Grundsätzlich ist die Feuerwehr die einzige Organisation, bei der kommunale Pflichtaufgaben auch ehrenamtlich er-
füllt werden. Insofern kommt der Förderung dieses Ehrenamtes eine herausragende Bedeutung zu. Es ist ein Konzept 
zu entwickeln, wie Ehrenamtliche gewonnen und für dauerhaftes Engagement motiviert werden können.
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7 Anlagen Seite 69
7.2 Zeit- Maßnahmenplan
Lfd. Definition Konzeptpunkt Anfang Abschluss Dauer
2018
Q3 Q4 Q1 Q2
,2w01.01.201901.01.20192. Teilschritt
,2w02.08.201702.08.2017Verwaltung der Freiwilligen Feuerwehr
52,4w01.10.201901.10.2018Service und Logistikkonzept
52,2w01.10.201902.10.2018Personalentwicklungskonzept
,2w02.08.201702.08.2017Bedarfsplanung für die ehrenamtliche Vorhaltung
104,6w02.10.201902.10.2017Fahrzeuge und Geräte
104,8w01.10.202001.10.2018Gerätehäuser
,2w02.08.201702.08.2017Optimierung der Aus- und Fortbildung
52,4w01.10.201901.10.2018Aufwandsentschädigung
,2w02.08.201702.08.2017Würdigung ehrenamtlichen Engagements
,2w02.08.201702.08.2017IT Ausstattung
,2w02.08.201702.08.2017Jugend- und Kinderfeuerwehr
2019
Q3 Q4 Q1
2020
Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4
1
9
3
12
15
16
17
20
23
26
27
5.1.1
5.1.2
5.1.3
5.1.4
5.1.5
5.2.1
5.2.2
5.2.3
5.3.1
5.3.2
5.3.3
Konzept-
punkt
Stellenüberprüfung 37/1
Konzeptpunkt
7
5
4 73,6w28.12.201802.08.2017Erstellen Kennzahlensystem FF1. Teilschritt
73,6w28.12.201802.08.2017Einführung Controlling2. Teilschritt
113w01.10.201902.08.2017Erweiterung Datenbanksystem3. Teilschritt
6 0w02.04.201802.04.2018Planerisch relevante Daten können erhoben werdenMeilenstein
8 0w01.10.201801.10.2018Löschgruppen können relevante Daten einpflegenMeilenstein
14
13 113w01.10.201902.08.2017Erweiterung Datenbanksystem siehe Punkt 71. Teilschritt
29
28 52,4w01.10.201901.10.2018Erweiterung Ehrenamtskarte Köln
,2w01.10.201801.10.2018Jubilarenehrung Feuerwehr Köln
25
24 52,4w01.10.201901.10.2018Heissausbildung
65,6w01.01.202001.10.2018Fortbildung Führungskräfte Probebetrieb
2 0w01.10.201801.10.2018Maßnahme beendet bisMeilenstein
11
10 52,4w01.10.201901.10.2018Beschluss Förderung Jugendfeuerwehr
52,2w30.12.202001.01.2020Einrichtung Kinderfeuerwehr
19
18 52,4w01.10.201901.10.2018Reinigungserweiterung aller GH
104,8w01.10.202001.10.2018Regelung Betreiberpflichten
22
21 208,8w30.09.202202.10.2018Kabelanbindung der Gerätehäuser
104,4w30.09.202002.10.2018HW Ausstattung der Gerätehäuser
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7 Anlagen Seite 70
7.3 Übersicht Kostenschätzung
Kosten und Aufwandskalkulation
Nr. Thema Priorität Unterthema Zielsetzung Kosten investiv Art Kosten konsumtiv Art Personal
5.1.1 Personalentwicklungskonzept
Strukturierte Personalgewinnung, Förderung, Motivation und Entwicklung 50.000,- einmalig optionale Kostenalternative über befristete Stelle 
bei 37/1
5.1.2 Bedarfsplanung
erledigt Kennzahlenerstellung Festlegung von festen Parametern und Werten um Vergleichbarkeit und Entwicklung 
darzustellen
keine keine Zusatzaufgabe 37/1
vorbereitet Einführung Controlling Erstellung qualitativer Statistiken zur planerischen Verwendung keine keine Zusatzaufgabe 37/1
vorbereitet Erweiterung Datenbanksystem FF Nutzung und Erweiterung der bestehenden DB Systeme für die bedarfsgerechte Planung siehe 5.1.4 Zusatzaufgabe 37/1
5.1.3Kinder- und Jugendfeuerwehr
vorbereitet
Einrichtung einer Kinderfeuerwehr -Pilotprojekt- 10-15 Kinder 5000,- einmalig 500-750,- /Jahr wiederkehrend nach Umsetzung des Piloten muss der 
Verwaltungsmehraufwand bewertet werden
Förderung der Jugendarbeit in der Feuerwehr siehe 5.3.1 wiederkehrend
Entlastung der Jugendwarte von Verwaltungsaufgaben siehe 5.1.4
5.1.4 Verwaltung der FF
vorbereitet Datenbankanbindung aller Löschgruppen an das Amt-12- Anbindung der Freiwilligen Feuerwehr an die Personalverwaltung des Amtes -37- 85.000,- einmalig 75.000,- einmalig Admin bei 373
5000,- jährlich wiederkehrend 5000,- jährlich wiederkehrend Anwendungsbetreuer 37/1
Technische Ausstattung (IT Hardware) für Gerätehäuser Hardware mit städticher Struktur in den Gerätehäusern 30.000,- einmalig
Verwaltungsmehraufwand bei 37/1 für zentrale Aufgaben Anwendungsbetreuung der DB, Sicherstellung der Abläufe, Administration der Anwender Stellenzusetzung 1 Stelle
5.1.5 Service - und Logistikkonzept
vorbereitet
Öffnungszeiten Werkstattzentrum Serviceverbesserung Ehrenamt.  -Siehe Betriebskonzept Werkstattzentrum- Zur Umsetzung aller fünf Punkte sind zwei 
zusätzliche Stellen für das Werkstattzentrum 
notwendig
vorbereitet Reinigungsverfahren Schutzkleidung Serviceverbesserung Ehrenamt.  -Siehe Betriebskonzept Werkstattzentrum-
vorbereitet Logistiktransporte und Postverkehr Serviceverbesserung Ehrenamt.  -Siehe Betriebskonzept Werkstattzentrum-
vorbereitet Fahrzeug- und Geräteinstandhaltung Serviceverbesserung Ehrenamt.  -Siehe Betriebskonzept Werkstattzentrum-
vorbereitet Werkstattservice Serviceverbesserung Ehrenamt.  -Siehe Betriebskonzept Werkstattzentrum-
5.2.1 Fahrzeuge und Geräte
Planung Einheitliches HLF für alle Nutzung von wirtsch.Synergien, verkleinern der Fahrzeugpalette, Aufwandsreduzierung, 
Identifikation
Konzeptvorlage -37-
Planung Gleiche Aufgabe- gleiche Ausstattung geht in HLF für alle mit auf
5.2.2 Gerätehäuser
Reinigungsverfahren der Gerätehäuser Einbindung im Rahmenverträge Kostenanalyse 
erforderlich
Betreiberpflichten Entlastung der ehrenamtlichen Pflichtaufgaben Kostenanalyse 
erforderlich
Perspektivplanung Grndstückssicherung und Standortplanung ämterübergreifende Zusammenarbeit keine keine Zusatzaufgabe 37/1
5.2.3 IT Ausstattung
Kabelanbindung aller Gerätehäuser an städtische Netze hochverfügbare Anbindung für Alltag und Katastrophenfall Kostenanalyse 
erforderlich
373 Mehraufwand wegen hoher Arbeitsintensität
Technische Ausstattung (IT Hardware) für Gerätehäuser siehe 5.1.4
5.3.1 Aufwandsentschädigung
Satzungsanpassung des Beschlusses von 1975 250.000 bis 330.000,- 
/Jahr          bisherige 
Kosten 150.000,- 
200.000,- /Jahr
wiederkehrend
5.3.2 Optimierung der Aus- und Fortbildung
Führungskräftefortbildung.  -Pilotprojekt mit -11- Strukturierte Fortbildung, Schaffung einheitlicher Niveaus, qualitativ hochwertige und 
adressatengerechte Angebote, Nutzung/Synergien mit städtischen Angeboten
20.000,-/Jahr einmalig Pilotprojekt durch 37/1, später 376
Heissausbildung Motivation, Aus-und Fortbildung, durch qualitativ hochwertige Angebote 50.000,- /jahr wiederkehrend Koordinierungsaufwand 376
5.3.3 Würdigung ehrenamtlichen 
Engagements
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7 Anlagen Seite 71
Kosten und Aufwandskalkulation
Nr. Thema Priorität Unterthema Zielsetzung Kosten investiv Art Kosten konsumtiv Art Personal
Erweiterung der Ehrenamtskarte Anerkennung und Nutzung der Karte wenn im Ruhestand die notwendige Zeit vorhanden 
ist, Wertschätzung langjährig geleisteter Dienste
keine keine
Sicherung des Formates Jubilarenehrung Aktuelles Format des STFV sichern und zukunftsfähige finanziell  Ausrichtung ca.15.000,- /Jahr wiederkehrend
Kameradschaftspflege/Raumaustattung Bedürfnisorientierte Ausstattung des Kameradschaftraumes, abweichend von städtischen 
Vorgaben. Anlassbezogene Ausschüttung bei Sanierung, Renovierung oder Neubu
bis max.5000,-/Raum einmalig 
Anlassbezogen
Legende Prioritäten langfristige Umsetzung 5000,- wiederkehrend 361.000,- wiederkehrend 3 Stellenzusetzungen
mittelfristige Umsetzung 145.000,- einmalig 125.000,- einmalig optional 1 befristete Stelle
sofortige Umsetzung 135.000,-
einmalig 
Anlassbezogen 
über ca 10 Jahre
150.000,- 621.000,- 3 Stellenzusetzungen
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Die Oberbürgermeisterin
Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz,  
Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Gestaltung
rheinsatz, Köln
Druck
Druckhaus Süd, Köln
37/250/09.2018
37_Ehrenamtskonzept Feuerwehr_09-2018.indd   72 27.09.18   17:02

Mitteilung Ausschuss

1737 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
I/37 
 
Vorlagen-Nummer 31.10.2018 
 3181/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Gesundheitsausschuss 30.10.2018 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 12.11.2018 
 
Konzept zur Förderung des Ehremamtes in der Freiwilligen Feuerwehr Köln 
Mit Beschluss vom 22. September 2016 hat der Rat der Stadt Köln die Umsetzung des von der Ver-
waltung vorgelegten Brandschutzbedarfsplans (BSBP 2014) gemäß Empfehlung des Finanzaus-
schusses vom 19. September 2016 beschlossen. Um auch zukünftig eine möglichst hohe Schutzziel-
erreichung in der Stadt Köln zu erreichen, sehen die im BSBP 2014 identifizierten Handlungsmaß-
nahmen unter der Maßnahme M3 (Seite 185 ff.) einen verstärkten Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr 
vor und beschreiben in der Folge verschiedene Detailaspekte. 
 
Mit der Festlegung dieser Maßnahme wurde aber auch erkannt, dass die demografische Entwicklung 
im Gebiet der Stadt Köln zukünftig verstärkt Maßnahmen zur Sicherstellung und Stärkung des Ehren-
amtes erforderlich macht. 
 
Dementsprechend wurde ein Konzept entwickelt, welches beschreibt wie ehrenamtliche Mitglieder 
gewonnen und für ein dauerhaftes Engagement motiviert werden können. 
 
Das am 01. Januar 2016 in Kraft getretene Brandschutz, Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzge-
setz NRW (BHKG-NRW) fordert ebenfalls eine konzeptionelle Einbindung der ehrenamtlichen Feuer-
wehrangehörigen in Städten mit Berufsfeuerwehr. 
 
Mit dem beiliegenden Konzept wird der Grundstein zur gesetzlich und politisch geforderten Einbin-
dung der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen beschrieben und dem Gesundheitsausschuss zur 
Kenntnis gegeben. 
 
 
Gez. Dr. Keller

Beratungsverlauf (2)

30.10.2018 Gesundheitsausschuss
TOP 6.1 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
12.11.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Scheibenstraße
  • Gummersbacher Straße
  • Markt

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
3181/2018
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
31.10.2018
Erstellt
28.09.2018 10:29