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AN/1479/2024

Demografischen Wandel in der Verwaltung als Chance nutzen

AfD Antrag nach § 3 28.10.2024

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 14.11.2024, TOP 3.1.3

AfD Antrag nach § 3

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AfD Antrag nach § 3

3210 Zeichen

An die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
Frau Reker 
 
 
 
Haus Neuerburg  
Gülichplatz 1 – 3  
50667 Köln 
 
Stephan Boyens 
Zimmer 320 
 
Tel: +49 (221) 221-25396 
 
Stephan.Boyens @stadt-
koeln.de 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 28.10.2024 
AN/1479/2024 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 14.11.2024 
 
Demografischen Wandel in der Verwaltung als Chance nutzen 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrte Damen und Herren, 
 
 
Die Fraktion der AfD bittet Sie darum, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden 
Ratssitzung zu setzen: 
 
 
Beschluss:  
 
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Prüfung, die „one in, two out Regel“ für die 
Nachbesetzung von Stellen in der Stadt Köln einzuführen und die dafür notwendigen Schritte, die 
finanziellen Vorteile und erforderlichen Voraussetzungen einer Umsetzung aufzuzeigen. 
 
 
 
Begründung: 
 
Laut jüngstem Personalbericht scheiden in den nächsten 10 Jahren rund 25% der Mitarbeiter der 
Stadt Köln aus dem Berufsleben aus. Im gleichen Zeitraum zeichnen sich Haushaltsdefizite im ho-
hem dreistelligen Millionenbereich und ein weiterer Vermögensverzehr in Milliardenhöhe ab. Es 
droht die Haushaltssicherung. Gleichzeitig findet die Stadt für etliche Stellen kein qualifiziertes Per-
sonal, da die Bezahlung in manchen Fällen nicht marktgerecht ist. In den letzten 10 Jahren ist die 
Anzahl der Beschäftigten von 17.000 auf heute über 21.000 und damit um rund 30% gestiegen, 
ohne das für die Bürger gleichzeitig eine wahrnehmbare Qualitätsverbesserung spürbar geworden 
wäre. 
Die „one in, two out Regel” bietet die Chance, diesen Herausforderungen zu begegnen. 
Ursprünglich aus dem Bürokratieabbau kommend, kann diese Regel auch auf die Nachbesetzung 
von Stellen angewandt werden: Bei Ausscheiden eines Mitarbeiters wird geprüft, ob sich Kollegen

- 2 - 
 
finden, die bereit sind, die Aufgaben des Ausgeschiedenen zusätzlich zu übernehmen. Die jeweilige 
Organisationseinheit ist frei darin, Arbeitsabläufe so zu gestalten, dass die Übernahme der Aufga-
ben des Ausgeschiedenen durch einen oder mehrere verbleibende Kollegen gelingt. Hierfür erhält 
der übernehmende Kollege eine Prämie in Höhe von einem Drittel des eingesparten Gehalts so 
lange ausgezahlt, wie der dessen Aufgaben wahrnimmt. Ein weiteres Drittel des eingesparten Ge-
halts erhält die betreffende Organisationseinheit der Verwaltung als frei einsetzbares Budget. Das 
letzte Drittel geht als Einsparung an die Kämmerin.  
 
Ein vergleichbarer Ansatz wurde bereits in den 90er Jahren erfolgreich vom sozialdemokratischen 
Bürgermeister zur Sanierung der Stadt Offenbach umgesetzt. Die Stadt Köln steht in den kommen-
den Jahren vor vergleichbaren Herausforderungen und muss sich daher heute entsprechend auf-
stellen. 
 
 
gez. Matthias Büschges  
(Fraktionsgeschäftsführer) 
 
 
https://www.ksta.de/koeln/stadt-koeln-verliert-bis-2033-ein-viertel-ihrer-angestellten-1-858466 
 
https://www.report-k.de/stadtverwaltung-will-doppelhaushalt-spaeter-in-den-rat-einbringen/ 
 
https://www.spiegel.de/politik/wer-ist-der-held-der-arbeit-im-sozialamt-a-fc543da9-0002-0001-0000-
000013686340

Beratungsverlauf (1)

14.11.2024 Rat
TOP 3.1.3 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Gülichplatz 1

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Details

Aktenzeichen
AN/1479/2024
Typ
AfD Antrag nach § 3
Datum
28.10.2024
Erstellt
28.10.2024 15:53