2629/2024
Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2024
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Anlage 4 - Steckbriefe zu den Förderanträgen
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Anlage 4: Steckbriefe der Projekte Projekt 1 Schöner als zu Hause (Arbeitstitel) Antragsteller*in helena paulina reiche l creative producing Kurzbeschreibung Dokumentarfilm zum Thema Frauenhaus, ca. 60 min das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Frauenhäusern als sichere Zufluchtsorte und Unterstützungsnetzwerke stärken Geschichten und Erfahrungen der Frauen, die dort Schutz su- chen, teilen Anonymisierung der Frauen, Kindern und Orte als künstleri- sches Mittel einsetzen Zielgruppe Die breite Öffentlichkeit, Menschen in politischen Positionen und betroffene Menschen. Projektziele Das Ziel dieses Dokumentarfilms ist es, ein tieferes Verständnis für Frauenhäuser zu schaffen, indem wir ihre Bedeutung und ihre Rolle im Leben von Frauen in Notlage beleuchten, ohne dabei die Schutzbedürftigkeit dieses Ortes zu gefährden. Kooperationen ifs Internationale Filmschule Köln gGmbH FrauenLeben Köln e.V. Autonomes Frauenhaus Lübeck, Autonomes Frauenhaus Bonn, Frauen helfen Frauen e.V. Leverkusen Projektzeitraum Nov. 2024 - Okt. 2026 Fördersumme 4.826,50 € Gesamtkosten bei Antragstellung 15.826,00 € Projekt 2 deepowerment clubs Antragsteller*in deepower Kurzbeschreibung Das Projekt bietet jungen benachteiligten Mädchen und Jun- gen zwischen 14 und 18 Jahren im Bezirk Kalk im Rahmen ei- nes außerschulischen wöchentlichen Boys & Girls Club eine Empowerment Möglichkeit. Durch angeleitete Gespräche, Workshops, Diskussionsrunden und Besuche von Zukunftsor- ten werden Themen wie Selbstwertgefühl, Resilienz, gesell- schaftliche Zusammenhänge, Rollentradierung, Gewalterfah- rungen und Diskriminierung als Gewaltform sowie Engage- ment behandelt. Zielgruppe Das Angebot richtet sich an alle Jungs und Mädchen zwischen 14 - 18 Jahren, die im Stadtbezirk Köln-Kalk leben oder dort zur Schule gehen. Der Fokus liegt auf den Stadtteilen Vingst, Ostheim und Neubrück, da es hier verhältnismäßig wenige An- gebote für Jugendliche gibt. Der Verein legt ein besonderes Augenmerk auf Jugendliche, die von Klassismus, Rassismus und anderen Diskriminie- rungsformen betroffen sind und durch diese Mehrfachdiskrimi- nierung eine erhöhte Bildungsgerechtigkeit und gesellschaftli- chen Ausschluss erfahren. Dies bewirkt, dass es ihnen schwerfällt, alternative Zukunftsmodelle anzuvisieren. Der Verein möchte hier mind. 40 Jungs & 40 Mädchen errei- chen, die regelmäßig an den Angeboten teilnehmen. Er rech- net mit einer abwechselnden Teilnahme, da die Mitarbeitenden die Herausforderungen der Jugendlichen kennen und wissen, dass häufig Unvorhergesehenes passiert, was eine wöchentli- che Teilnahme und den Aufbau einer geschlossenen Gruppe erschwert. Die wöchentliche Gruppengröße ist auf 20 Person limitiert. Projektziele Rollentradierung: Schaffung eines unterstützenden Umfelds für offene Gespräche über geschlechtsspezifische Themen und Herausforderungen; Besprechen von Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen, Teilhabe an Politik und Gesellschaft Kooperationen Über eine Kooperation kann der Verein den Boys & Girls Club in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums ENBE in Neu- brück anbieten. Projektzeitraum Nov. 24 - Juli 25 Fördersumme 15.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 17.340,00 € Projekt 3 Muslimische und migrantische Frauen lehnen Etiketten ab! - Sexismus anders bekämpfen! Antragsteller*in Sozialdienst muslimischer Frauen Kurzbeschreibung Niederschwellige Workshop-Reihe zu folgenden Themen: - Was ist Sexismus? - Rollenbilder eigene Community & Mehrheitsgesellschaft (Sensibilisierung für die Gleichberechtigung aller Geschlech- ter) - Frauenbilder in Sprichwörtern und Liedtexten in verschiede- nen Sprachen - Umgang mit traditionellen Rollenbildern der eigenen Commu- nity Auf einer Fachtagung sollen tradierte patriarchalische Rollen- bilder der eigenen Community und der Mehrheitsgesellschaft durch Expertinnen des Faches analysiert und reflektiert bzw. hinterfragt werden. Handreichung zum Thema Sexismus, Rollenbilder in leichter Sprache Zielgruppe Muslimische und migrantische Frauen Muslimische und migrantische Community Projektziele Sensibilisierung der Zielgruppe auf individueller Ebene durch bewusstseinsbildende Aufklärungs- und Informationsarbeit zu Themen Sexismus, Rollenbilder, frauenfeindlichen Sprichwör- tern und Liedtexten. Eine Fachtagung mit Expertinnen des Themas soll die Ziel- gruppe, die muslimische bzw. migrantische Community, an- dere Frauenorganisationen und die Stadtgesellschaft (Ge- samtgesellschaft) in Bezug auf die Thematik im Kontext Migra- tion sensibilisieren. Eine Handreichung soll in leichter Sprache entwickelt werden. Kooperationen -/- Projektzeitraum 01.11.2024 - 31.12.2025 Fördersumme 12.298,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 13.798,00 € Projekt 4 Kompetenzzentrum von und für Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte Antragsteller*in Migration und Arbeitswelt Kurzbeschreibung Ein selbst organisiertes und verwaltetes Kompetenzzentrum von und für Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte: Begegnungsraum zur Vernetzung, Austausch, Unterstüt- zung und Empowerment um Wissen und Erfahrungen zu teilen Save space für Frauen, die Rassismus oder andere Formen von Diskriminierung erfahren haben. Aktionen zu planen und Sprachrohr für Migrantinnen in der Arbeitswelt und Stadtgesellschaft zu sein als Multiplikatorinnen für weitere Frauen zu wirken Zielgruppe Frauen mit einer Migrations- oder Fluchtgeschichte in Köln Projektziele Gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt u. Unterstüt- zung/Empowerment aufgrund intersektionaler Diskriminie- rung Förderung der Selbstbestimmung und Gleichberechtigung Erhöhung der Sichtbarkeit Sensibilisierung der Stadtgesellschaft und Arbeitsmarktak- teure Kooperationen Es sind Kooperationen und eine Zusammenarbeit mit weiteren Migrant*innenorganisationen und Netzwerken sowie mit rele- vanten Akteuren der Stadt Köln u.a. im Rahmen eines Beirates mit Vertreter*innen aus der Agentur für Arbeit, Jobcenter, Amt für Gleichstellung, Kompetenzzentrum Frau und Beruf, KI Köln geplant. Projektzeitraum 01.11.2024 - 31.12.2025 Fördersumme 10.350,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 11.500,00 € Projekt 5 Stimmen der Vielfalt – Frauen mit Migrationshintergrund in Köln gestalten mit! Antragsteller*in Alevitisches Kulturzentrum Köln-Porz und Umgebung Kurzbeschreibung Hervorheben von wahlberechtigten Migrantinnen als An- sprechpartnerinnen der Kommunalpolitik, politische Bildung und aktive Teilnahme am kommunalen Leben Workshops über demokratische Strukturen und Fähigkei- ten wie öffentlichen Sprechen fördern ein Mentoring-Programm mit erfahrenen Politikerinnen regelmäßige Netzwerkveranstaltungen Öffentlichkeitsarbeit Zielgruppe Wahlberechtigte Frauen mit Migrationshintergrund in Köln Projektziele Förderung politischer Bildung Aufbau von Netzwerken und Mentoring-Beziehungen Steigerung der Sichtbarkeit und Teilnahme an kommunalen Prozessen Kooperationen -/- Projektzeitraum Nov. 2024 - Okt. 2026 Fördersumme 15.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 16.500,00 € Projekt 6 Solomutterschaft - Selbstbestimmte Mutterschaft im BüzE Antragsteller*in BüzE Ehrenfeld Kurzbeschreibung Frauen unterscheiden sich aus unterschiedlichen Gründen da- für, eine Solo-Mutter zu werden. Das gesellschaftliche Verständnis verwechselt Solo-Mütter oft mit alleinerziehenden Müttern. Solo-Mütter haben sich aber aktiv und bewusst für eine Schwangerschaft ohne Partner*in entschieden. Die Wege dahin und auch nach der Schwanger- schaft sind rechtlich und sozial schwierig. Als Anlaufstelle für Solo-Mütter will das BüzE die Mütter unter- stützen, Netzwerke zu bilden, empowern und aufklären. Zielgruppe Frauen, die sich unabhängig von einem Partner*in selbstbe- stimmt für eine Mutterschaft entscheiden. Projektziele Projektziele sind, auf unterschiedlichem Wege Frauen zu stär- ken in Bezug auf eine selbstbestimmte Mutterschaft unabhän- gig von Partner*innen. Die Frauen werden dabei auf unter- schiedlichen Stationen auf ihrem Weg zu einer Solomutter- schaft angesprochen: • Entscheidung pro/contra Solomutterschaft • Planung • In der Schwangerschaft • Nach der Geburt in den unterschiedlichen Lebensphasen und den dazugehörenden Themen Machbar wird die Stärkung der Solomutterschaft durch: • Bereitstellung von Informationen • Beratung • Begleitung • Vernetzungsangebote • Informations- und Aufklärungsarbeit Und zwar niedrigschwellig, unbürokratisch und kostenfrei. Im BüZe wollen wir einen Ort der Begegnung und Beratung schaffen, der die Aufgabe hat zu informieren, zu unterstützen und zu vernetzen und einen niedrigschwelligen Zugang durch Fördermittel ermöglicht. Dadurch verhelfen wir zu der Entwick- lung einer unabhängigen physischen und psychischen Selbst- bestimmung von Frauen im Hinblick auf die Familiengründung. Wichtiges Ziel ist außerdem die Minimierung von Diskriminie- rung von Solomüttern und ihren Kindern durch mehr Sichtbar- keit, Information, Aufklärung. Kooperationen • VAMV Verband alleinerziehender Mütter und Väter • Fachverband für psychosoziale Kinderwunschberatung • Frühe Hilfen: u.a. finanzielle Beratung und Betreuung wäh- rend der Schwangerschaft; bei (unerwarteten) Schwierig- keiten im ersten Babyjahr Begleitung durch Familienheb- ammen • Pro Familia psychoedukative und psychosoziale Beratung; Beratung zu allen möglichen Schwangerschaftsthemen bis zum Ende des Kleinkindalters • Familienberatungsstelle der Stadt Köln: Kinder in Ein-El- tern-Familien stärken, Begleitung von Patchwork-Familien • Rechtsanwalt Dr. Reetz in Köln • Psychologin Stefanie Sauter: Aufklärung und Beratung für Familien mit Spenderkindern • Frauenarztpraxen: auslegen von Flyern • Kinderwunschkliniken Köln: Auslegen von Flyern • Solomütter Deutschland e.V. Projektzeitraum Nov. 2024 - Nov. 2025 Fördersumme 15.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 59.804,00 € Projekt 7 Nebula – Community Choir Antragsteller*in Nebula Chor e.V. Kurzbeschreibung 1. Train the Trainee Workshops für FLINTA*-Personen, Auf- bau eines Community Chores und abschließende Abschluss- konzerte 2. Ziel: Förderung von FLINTA*-Personen und Förderung der Gleichstellung von FLINTA*-Personen und Männern, kulturelle Vielfalt und Demokratieförderung 3. Community Chor: Offen für alle, fördert inklusive Gemein- schaft Zielgruppe sing-interessierte Personen aller Geschlechter und Ge- schlechtsidentitäten aus dem Raum Köln und Umland ab dem jungen Erwachsenenalter Projektziele • musikalische und politische Bildung • Öffnung der Chormusik für eine breitere Zielgruppe durch Aufbau eines Community-Chors • FLINTA*-Förderung durch Trainee-Programm und Skills- haring • Chorkonzert Kooperationen -/- Projektzeitraum Dezember 2024 - Februar 2025 Fördersumme 4.395,44 € Gesamtkosten bei Antragstellung 8.727,94 € Projekt 8 Tiny Auszeit Antragsteller*in Tiny Auszeit Kurzbeschreibung 4-tägiger Empowerment-Workshop für von Gewalt betroffene Frauen • Theorie: Psychoedukation: Sensibilisierung zu Gewaltfor- men und deren mögliche gesundheitliche Folgen • Praxis: Erarbeitung von gesundheitsfördernden Bewälti- gungsstrategien z.B. Stabilisierungsübungen, Stressma- nagementübungen, traumasensible Körperarbeit Zielgruppe • Sekundärprävention: Förderung der Selbstbestimmung und Selbstfürsorge von Frauen • Etablieren von gesundheitsförderndem Verhalten • Ressourcen wiederentdecken und stabilisierend nutzen • Reichweite für das Thema Gewalt gegen Frauen durch Multiplikator*innenfunktion • Aufbau eines Unterstützer*innennetzwerks Projektziele Erwachsene Frauen, die von Gewalt betroffen waren und kör- perlichen oder seelischen Schaden bzw. Leid erfahren haben, unabhängig davon, ob dies in der öffentlichen oder "privaten" Sphäre geschehen ist. Der Verein nutzt die Zuschreibung "Frau" mit dem Wissen um die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten, außerhalb eines binä- ren Geschlechtersystems und schließt alle Menschen in das Angebot ein, die sich als Frauen bezeichnen. Kooperationen -/- Projektzeitraum zwischen Nov 2024 und Nov 2025 Fördersumme 7.506,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 8.340,00 € Projekt 9 Fußball-Workshop für trans*, inter*, und nicht-binäre Spie- ler:innen Antragsteller*in „Arden Osthoff – T I gers“ Kurzbeschreibung Wir sind die T*I*gers, ein trans*, inter und nicht-binäres Fuß- ballteam aus Köln Kalk. Wir setzen uns für Diversität und Teil- habe von queeren Menschen am Sport ein. Wir möchten einen 3-tägigen Fußballworkshop in Zülpich orga- nisieren, bei dem 23 trans*, inter* und nicht-binäre Menschen in einem unterstützenden, diskriminierungsfreien Umfeld Fuß- ball erleben oder ihre Fertigkeiten ausbauen können. Der Workshop steht allen trans*, inter* und nicht-binären Inte- ressierten offen. Zielgruppe Trans*, inter, und nicht-binäre Fußballinteressierte, insbeson- dere jene, die durch Diskriminierung keinen regulären Zugang zu Vereinsfußball oder Sport im Allgemeinen haben. Das Angebot richtet sich sowohl an Anfänger*innen als auch erfahrene Spieler*innen, an Eingesessene oder Neuzugänge. Projektziele Das Ziel ist sportliche und damit gesellschaftliche Teilhabe von trans*, inter* und nicht-binären Personen zu ermöglichen. Sie sollen in einem diskriminierungsfreien Rahmen Trainings- erfolge erzielen und Empowerment erfahren. Kooperationen -/- Projektzeitraum Mai oder Juni 2025 Fördersumme 1.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 4.000,00 € Projekt 10 Pro Homo im Club Westend Antragsteller*in AWO/Club Westend Kurzbeschreibung • homosexuelle Honorarkräfte (gemeinsame Aktivitäten, "Ask-me-anything"-Formate etc.) • Fachkräfteschulung zum Thema (kultur)sensibler Umgang mit Homophobie in der Einrichtung • niedrigschwellige Ausstellungen in der Einrichtung (Aufklä- rung, Diskriminierungserfahrungen homosexueller Men- schen) • Kurzfilmvorführungen • Social Media Beiträge, Auslegung von Material und Sti- ckern Zielgruppe 10 bis 26-jährige BesucherInnen der Jugendeinrichtung Projektziele • Abbau tradierter Geschlechterrollenbilder • Abbau von Homophobie und Vorurteilen • Herstellung positiver Kontakte mit homosexuellen Men- schen • Aufklärung über Homosexualität Kooperationen Anyway e.V. Projektzeitraum 01.11.2024 bis 31.03.2025 Fördersumme 1.350,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 1.500,00 € Projekt 11 Miteinander aktiv! Antragsteller*in seiSTARK Kurzbeschreibung Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von Rentnerinnen und erwerbsgeminderten Frauen, die von Einsamkeit und sozi- aler Isolation betroffen sind, durch: gemeinsame Aktivitäten zur Förderung des Entstehens neuer sozialer Bindungen Ermöglichung von mehr Teilhabe durch Schulung digi- taler Kompetenzen individuelle Beratung für verbesserte soziale Einbin- dung Zielgruppe Rentnerinnen und erwerbsgeminderte Frauen, die von Ein- samkeit und sozialer Isolation betroffen sind Projektziele Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe Kooperationen Geplant ist die Einbindung von mit der Zielgruppe arbeitenden Organisationen als Kooperationspartner*innen, insbesondere zur Teilnehmendenakquise und der sinnvollen gegenseitigen Ergänzung von Angeboten Projektzeitraum Nov. 2024 - Okt. 2025 Fördersumme 12.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 14.927,00 € Projekt 12 Futbalo Girls Antragsteller*in SK Stiftung Kultur Kurzbeschreibung Futbalo Girls ist eine Initiative, die sich für eine geschlechterge- rechte Gesellschaft, in der Mädchen und Frauen ein selbstbe- stimmtes Leben führen, einsetzt. Dafür nutzt das Programm Fut- balo Girls die Sportart Fußball, indem es die Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen im Fußball stärkt und stereotype Ge- schlechterrollen und männliche Geschlechterdominanz abbaut. Zielgruppe Sozial deprivierte Mädchen aus den 5. und 6. Jahrgangsstufen von Schulen mit hohem Sozialindex Projektziele Die Projektteilnehmerinnen (Schülerinnen) und Trainerinnen sind in ihrer Selbstbestimmung gestärkt. In Köln spielen mehr sozial deprivierte Mädchen Fußball. In Köln gibt es mehr weibliche Trainerinnen. Kooperationen Verein für Integration und Bildung e.V. Stiftung 1. FC Köln Projektzeitraum ab Schuljahr 24/25 für drei Jahre (bis 27/28) (max. Ende 2027!) Fördersumme 1.274,00 € (beantragt:15.000,00 €) Gesamtkosten bei Antragstellung 224.075,17 € Projekt 13 Spielend zum Ich: Spiel und Kunst frei von Geschlechterkli- schees Antragsteller*in Kölner Spielewerkstatt e.V. Kurzbeschreibung Aufsuchendes Spiel- und Kunstangebot Richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen, die Inte- resse haben Kostenlos und freiwillig Bewegung, Austausch, Kreativität unabhängig vom zu- geschriebenen Geschlecht Aufbrechen tradierter Geschlechterrollen Zielgruppe Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 12 Jahren Projektziele Aufklärung und Wissensvermittlung zu Geschlechterrol- lenstereotypen Tradierte Rollenmuster aufbrechen Entdecken und Entfalten von individuellen Interessen und Fähigkeiten Kooperationen -/- Projektzeitraum 01.01.2025 - 31.12.2025 Beantragte För- dersumme 7.452,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 8.451,00 € Projekt 14 Gleiche Rechte, gleiche Chancen – ein Kunstwettbewerb zum Weltfrauentag am 8. März Antragsteller*in LizzyNet gGmbH Kurzbeschreibung Plakatwettbewerb für alle Altersgruppen und Geschlechter Vielfalt und unterschiedliche Perspektiven feministischer und gleichstellungspolitischer Forderungen zum 8. März in der Stadtgesellschaft sichtbar machen Mithilfe der Kraft der Kunst Empathie und gegenseitiges Verständnis fördern – zwischen den Geschlechtern, zwi- schen Menschen unterschiedlicher kultureller oder religiöser Hintergründe und zwischen verschiedenen „Szenen“. Zielgruppe Alle ab 12 Jahre Projektziele Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern Frauenrechte zum 8. März sichtbar machen Verständnis und Zusammenhalt in der Stadt fördern mehr Teilhabe in Politik und Gesellschaft Kooperationen -/- Projektzeitraum 01.01.2025 - 30.09.2025 Beantragte För- dersumme 15.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 16.687,00 € Projekt 15 Zero Gravity Intimacy – ein interdisziplinäres Forschungspro- jekt Antragsteller*in TH Köln Kurzbeschreibung • Ausgangslage: Mangelndes Bewusstsein und fehlende Forschung im Bereich von Intimität und Gender in der Raumfahrt • Fragestellung: Wie sollten Räume und Hilfsmittel gestaltet sein, um eine inklusive, fürsorgliche und sichere Umge- bung für einvernehmliche menschliche Intimität in der Mikrogravitation zu schaffen? • Vorhaben: Entwicklung eines modellhaften Lehrformats, das die Gestaltung spekulativer inklusiver Räume und Ob- jekte ermöglicht. Zielgruppe Zielgruppe Studierende: Im Rahmen von zwei Praxisprojekten erhalten ca. 24 Studierende (mit Fokus auf weibliche Teilneh- merinnen) die Möglichkeit, ihre Perspektiven einerseits in die Toolentwicklung einzubringen und andererseits physische Konzepte für inklusive Weltraumstationen zu entwickeln. Gleichzeitig werden Verhaltensweisen und Einstellungen auf der Erde hinterfragt. Das Lehrformat soll dazu dienen, zukünf- tigen Designer:innen von Objekten, Räumen und Systemen die Wichtigkeit von Inklusivität und der Einbeziehung verschie- dener Perspektiven näher zu bringen. Zielgruppe Forschende: Die entwickelten Workshop-Formate und Tools dienen den Forschenden dazu, ihr bisheriges Vor- gehen und ihre eigenen Vorannahmen zu reflektieren. Die bis- her vernachlässigte Perspektive auf Intimität und Nähe im Weltraum erhält hier Raum und kann in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit berücksichtigt werden. Für die Kölner Stadtgesellschaft: Veröffentlichung und Kom- munikation der Ergebnisse, die als Impulse für die Gesell- schaft und Forschung dienen. Interaktive Tools, die zur Partizi- pation und Reflektion einladen. Das Projekt hat nachhaltige Wirkung durch modellhafte Lehr- formate für andere Hochschulen und Forschungsinstitutionen. Lehrmaterialien auf der Webseite und die Kommunikation der Ergebnisse erreichen weitere Institutionen. Projektziele 1. Durch den Weltraum das Leben auf der Erde reflektieren: Der Weltraum bietet einen Imaginationskontext, um aktuelle stereotype geschlechterspezifische Verhaltensweisen, Sys- teme und Designs auf der Erde spielerisch zu analysieren. So erhalten Beteiligte einfachen Zugang zum Thema Geschlech- tergerechtigkeit in Bezug auf Intimität. 2. Geschlechtergerechtigkeit im Weltraum stärken: Design- workshops ermöglichen es Studierenden, inklusive Welt- rauminterieurs und -objekte zu entwerfen. Dies zeigt Ungleich- heiten auf und eröffnet Wege zu einer geschlechtergerechte- ren Zukunft. 3. Für die Bedeutung von inklusiven Räumen sowohl in der Schwerelosigkeit als auch in der Schwerkraft sensibilisieren: Die Ideen der Studierenden regen Diskussionen zwischen Stu- dierenden, Expert:innen und Lehrenden an. Die Veröffentli- chung der Ergebnisse online fördert den Austausch und stärkt das Bewusstsein für geschlechtergerechte Forschung und Lehre. Kooperationen • Hung Lu Chan, freiberuflicher Social Designer • Prof. Dr. Dr. Stefan Schneider, Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaften & Zentrum für Gesundheit und In- tegrative Physiologie im Raum, Deutsche Sporthochschule Köln (SpoHo) Projektzeitraum November 2024 - Juli 2025 Fördersumme 13.550,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 21.926,00 € Projekt 16 Frauenbeauftragte als Peerberatung für Frauen mit kognitiver und psychischer Beeinträchtigung Antragsteller*in Diakonie Michaelshoven Leben mit Behinderungen gGmbH Kurzbeschreibung Der Einsatz von Frauenbeauftragten ist in Werkstätten Pflicht. Wir möchten diese Funktion in unseren Teilhabeangeboten freiwillig einführen. Die Frauenbeauftragten haben eine kogni- tive bzw. psychische Beeinträchtigung und können so als Ex- perten Betroffene beraten (Peer-Beratung). Frauen mit Behinderung werden 3x häufiger Opfer von Gewalt als Frauen ohne Behinderung. Unser Ziel ist, sie zu stärken, dass sie ihre Rechte kennen und einfordern können. Zielgruppe Frauen mit kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen, die in unseren Teilhabeangeboten leben (ca. 250 Frauen in Köln und dem direkten Umland). Projektziele Stärkung unserer leistungsberechtigten Frauen in Bezug auf das Wissen um ihre eigenen Rechte und ihre Fähigkeiten ihre Rechte einzufordern, Grenzen aufzuzeigen und sich Hilfe zu holen. Gleichstellung von Männern und Frauen. Kooperationen KoKoBe Köln Vernetzungsgruppe Kölner Frauenbeauftragte in Werkstätten Projektzeitraum Nov. 2024 - Okt. 2026 Beantragte För- dersumme 15.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 16.500,00 € Projekt 17 Fehlstart? Neustart! Mit Selbstvertrauen den eigenen Karriere- weg gestalten! Antragsteller*in Einzelperson Kurzbeschreibung Studienabbrüche führen vor allem bei Frauen zu starker Un- sicherheit, Verlust von Selbstvertrauen und Selbstwert Wissenschaftlich belegt, suchen Frauen Schuld für Schei- tern bei sich, wohingegen Männer Misserfolg und Scheitern eher external attributieren Das Projekt stärkt Frauen nach dem Studienabbruch, so- dass sie mit Selbstvertrauen und Know-How einen neuen Karriereweg einschlagen können und die Basis für eine stabile Zukunft schaffen Zielgruppe Frauen, die ein Studium begonnen und wegen persönlicher Faktoren (persönliche oder fachliche Eignung) oder Kon- textfaktoren (zum Beispiel familiäre Probleme) abgebrochen haben oder kurz vor einem Abbruch stehen. Projektziele Stärkung von Frauen in beruflichen Umbruchsituationen Förderung der Teilhabe am Arbeitsmarkt und damit verbun- den Sicherung einer stabilen Zukunft von Frauen Beitrag zur Reduzierung des Fachkräftemangels Kooperationen Kooperation bei Durchführung der Workshops und Gruppen- sowie Einzelcoachings. Projektzeitraum Januar 2025 - August 2025 Beantragte För- dersumme 13.205,45 € Gesamtkosten bei Antragstellung 15.390,41 € Projekt 18 Jungs in der Grundschule - Männer in der Zukunft Antragsteller*in SKM Köln Kurzbeschreibung Jungen aus den unterschiedlichsten Herkunftskontexten und sozialen Milieus lernen spielerisch, mit ihrer heranwachsenden Männlichkeit verantwortungsvoll umzugehen. Gleichberechtigung mit Mädchen, Erkennung und Beachtung von Grenzen, Umgang mit Konflikten, Akzeptanz von "Anders- artigkeit", Förderung der Kommunikation, Zulassung von Ge- fühlen, Auswirkungen von Migration - diese Felder werden mit den Jungen spielerisch bearbeitet. Zielgruppe Jungen in Grundschulen der Klassen 4 Projektziele Jungen zu einer stabilen Identität verhelfen. Unterziele: siehe Kurzbeschreibung Kooperationen Angestrebt wird eine Kooperation mit der Polizei, mit Sportlern als Vorbildern Projektzeitraum November 2024 - Juli 2025 Beantragte För- dersumme 15.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 20.269,36 € Projekt 19 Gewaltprävention im Sozialraum Antragsteller*in SkF e.V. Köln Kurzbeschreibung In Köln-Mülheim soll ein Angebot für gewaltbetroffene Kinder, Jugendliche, Eltern entstehen. Es handelt sich um Gruppenan- gebote für Kinder und Jugendliche in der Kombination mit der Einzelberatung von Eltern bzw. Elternteilen. Das Angebot wird aufgebaut und umgesetzt in der Kooperation mit dem Jugend- amt, Trägern der Jugendhilfe, Kindertageseinrichtungen, Schulen und den Interventionsstellen. Zielgruppe Kinder, Jugendliche und Familien, die im Rahmen der ambu- lanten Familienhilfe de SkF e.V. Köln begleitet werden und bei denen häusliche Gewalt vermutet wird. Zuweisungen sind durch kooperierende Träger möglich. Projektziele Erreichen von gewaltbetroffenen Kindern, Jugendlichen und Elternteilen, Vermittlung ins Hilfesystem, Sensibilisierung für Gewalt und damit einhergehenden Rollenmustern, Ermittlung der Bedarfslagen der Angebotsnutzer:innen Kooperationen Rechts- und linksrheinische Interventionsstellen gegen häusli- che Gewalt, ASD und GSD der Jugendämter, Kindertagesein- richtungen Projektzeitraum November 2024 - Oktober 2025 Beantragte För- dersumme 8.834,40 € Gesamtkosten bei Antragstellung 9.816,00 € Projekt 20 Erfolgsfrauen: Karrierekompetenz für Frauen Antragsteller*in Familienwelt e.V. Kurzbeschreibung • Förderung der Gleichstellung von Frauen in dem Arbeits- markt, Verbesserung Teilhabechancen und Erfolg am ge- sellschaftlichen Leben, Selbstvermarktungsstrategien, Kar- rierekompetenz • Mentale Stärkung, Bewerbungs-, Vorstellungstrainings • Medienkompetenzstärkung; Erstellung einer Kompetenzbi- lanz, persönlichen Portfolio, digitalen „Arbeitsweltwegwei- ser“ • Vermittlung in Praktikum/Weiterbildung, Begleitung • Vernetzung, gegenseitige Unterstützung, Austausch, Moti- vation Zielgruppe Frauen, somit Mütter mit internationaler Familiengeschichte und mit Fluchterfahrung Projektziele • Female Empowerment, Bewerbungs- Kompetenztrainings, • Schaffung von mehr Zugängen zu Teilhabemöglichkeiten, Stärkung der Medienkompetenz, • Entwicklung einer erfolgreichen beruflichen und persönli- chen Handlungskompetenz Kooperationen -/- Projektzeitraum Nov. 2024 bis Okt. 2025 Beantragte För- dersumme 14.977,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 17.977,00 € Projekt 21 Relaunch Corporate Design Beginen Köln e.V. und Erstellung Internetseite BeginenVilla Antragsteller*in Beginen Köln e.V. Kurzbeschreibung 1. Relaunch/Überarbeitung/Neugestaltung des bisherigen Corporate Design (Internetseite und Veranstaltungsflyer) www.beginen.de 2. Erstellung einer Internetseite zum geplanten Frauen- Wohn- und Kulturprojekt "BeginenVilla" Zielgruppe Frauen* (ältere, jüngere, mit und ohne Migrationshintergrund, queer, divers, ...) Frauenvereine, Kulturinteressierte, Wohnung suchende Frauen, an gemeinschaftlichem Leben, Wohnen und Arbeiten interessierte Frauen. Projektziele 1. Größere und breiter angelegter Bekanntheitsgrad der Beginen Köln e.V., die seit 30 Jahren kulturelle Veranstal- tungen anbieten. 2. Öffentliche Informationen über das geplante Frauen- Wohn- und Kulturprojekt BeginenVilla Kooperationen -/- Projektzeitraum Nov. 2024 - April 2026 Beantragte För- dersumme 5.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 5.600,00 € Projekt 22 Sexworker of Cologne - Community Care und politische Arbeit von Sexarbeitenden Antragsteller*in Einzelperson/Initiative Sexworker of Cologne Kurzbeschreibung • Selbstorganisierte Vernetzung von Sexarbeitenden in Köln • Austauschräume für hoch stigmatisierten Berufsgruppe • Leerstellen im bestehenden Beratungsangebot kollektiv identifizieren und Lücken durch selbst organisierte Bil- dungsveranstaltungen und Workshops schließen • Menschen in der Sexarbeit eine gemeinsame, politische Stimme ermöglichen Zielgruppe Die Angebote richten sich an Menschen aller Geschlechter, die aktuell in der Sexarbeit tätig sind oder dies in der Vergan- genheit waren. Dies umfasst alle Branchensegmente, die nach dem Prostituiertenschutzgesetz gefasst sind. Projektziele • Empowerment für Menschen in der Sexarbeit • Weiterbildungs- und Professionalisierungsangebote für Sexarbeiter*innen • (Kommunal-)Politische Interessenvertretung von Sexarbei- tenden Kooperationen -/- Projektzeitraum 1. November 2024 bis 31. Dezember 2025 Beantragte För- dersumme 8.383,50 € Gesamtkosten bei Antragstellung 9.315,00 €
Anlage 2 - Beschluss Fortführung des Förderprogramms Gleichstellung (1308/2023)
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Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 1308/2023 Freigabedatum 27.04.2023 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Fortführung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern„ Beschlussorgan Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern Finanzausschuss Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern beschließt: 1. die Fortführung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern“. 2. die zur Finanzierung der Maßnahme im Haushaltsplan 2023/2024 in den Haushaltsjah- ren 2023 und 2024 im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern in der Produktgruppe 0111 – Sonstige Innere Verwaltung veranschlagten Mit- tel iHv je 100.000 € aus Teilplanzeile 16 – Sonstige ordentliche Aufwendungen in die Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen umzuschichten. Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 11.05.2023 Finanzausschuss 15.05.2023 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme in 2023 100.000 € und in 2024 100.000 € € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 0 % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. 100.000 € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Das Förderprogramm dient: der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, Frauenorganisationen, -projekten und Initiativen der Gewährleistung einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema Gleichstellung sowie dem Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen und Männern sowie Mädchen und Jungen. Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern setzt das in 2022 erstmals beschlossene Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ (Vorlage 1796/2022) ab 2023 mit 100.000 € fort. 3 Finanzierung: Die zur Finanzierung der Maßnahme Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Män- nern“ benötigten Aufwandsermächtigungen in Höhe von 100.000 € für das Haushaltsjahr 2023 und in Höhe von 100.000 € für das Haushaltsjahr 2024 sind im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern, in der Produktgruppe 0111 - Sonstige Innere Verwaltung, in der Teilplanzeile 16 - Sonstige ordentliche Aufwendun- gen veranschlagt. Da die Maßnahme als Förderprogramm mit Zuschussgewährung eingerich- tet ist, ist für die Haushaltsjahre 2023 und 2024 eine Umschichtung der Mittel in die Teilplan- zeile 15 – Transferaufwendungen erforderlich. Die in 2025 ff. erforderlichen Aufwendungen in Höhe von 100.000 € p.a. wird das Dezernat für Finanzen und Recht im Rahmen der Haushaltsaufstellungsprozesse 2025 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets, ggfs. durch Umschichtungen, vorsehen.
Anlage 1 - Gesamtübersicht Antrage zum Förderprogramm Gleichtellung 2024
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Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2024
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# Zur Förderung vorgeschlagene Projekte
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
1 helena paulina
reiche l creative
producing
Schöner als zu
Hause (Arbeitstitel)
Dokumentarfilm zum Thema Frauenhäuser als sichere
Zufluchtsorte, ca. 60 min
4.826,50
4.826,50
2 deepower deepowerment clubs Boys & Girls Club: Empowerment für junge benachteiligte
Mädchen und Jungen in Kalk
15.000,00 15.000,00
3 Sozialdienst
muslimischer
Frauen
Muslimische und
migrantische Frauen
lehnen Etiketten ab! -
Sexismus anders
bekämpfen!
Niederschwellige Workshop-Reihe zu folgenden Themen:
Was ist Sexismus?
Rollenbilder eigene Community &
Mehrheitsgesellschaft (Sensibilisierung für die
Gleichberechtigung aller Geschlechter)
Frauenbilder in Sprichwörtern und Liedtexten in
verschiedenen Sprachen
Umgang mit traditionellen Rollenbildern der eigenen
Community
12.298,00 12.298,00
4 Migration und
Arbeitswelt
Kompetenzzentrum
von und für Frauen mit
Migrations- und
Fluchtgeschichte
Begegnungsraum zur Vernetzung, Austausch,
Unterstützung und Empowerment um Wissen und
Erfahrungen zu teilen
Save space für Frauen, die Rassismus oder andere
Formen von Diskriminierung erfahren haben.
Aktionen planen und Sprachrohr für Migrantinnen in
der Arbeitswelt und Stadtgesellschaft sein
als Multiplikatorinnen für weitere Frauen wirken
10.350,00 10.350,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2024
2
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
5 Alevitisches
Kulturzentrum
Köln-Porz und
Umgebung
Teilhabe in Politik und
Gesellschaft
Hervorheben von wahlberechtigten Migrantinnen
als Ansprechpartnerinnen der Kommunalpolitik#
Politische Bildung und aktive Teilnahme am
kommunalen Leben
Workshops über demokratische Strukturen und
Fähigkeiten wie öffentlichen Sprechen fördern
Ein Mentoring-Programm mit erfahrenen
Politikerinnen
regelmäßige Netzwerkveranstaltungen
Öffentlichkeitsarbeit
15.000,00 15.000,00
6 BüzE Ehrenfeld Solomutterschaft -
Selbstbestimmte
Mutterschaft im BüzE
Frauen unterscheiden sich aus unterschiedlichen
Gründen dafür, eine Solo-Mutter zu werden.
Das gesellschaftliche Verständnis verwechselt Solo-
Mütter oft mit alleinerziehenden Müttern. Solo-Mütter
haben sich aber aktiv und bewusst für eine
Schwangerschaft ohne Partner*in entschieden. Die
Wege dahin und auch nach der Schwangerschaft
sind rechtlich und sozial schwierig.
Als Anlaufstelle für Solo-Mütter will das BüzE die
Mütter unterstützen, Netzwerke zu bilden, empowern
und aufklären.
15.000,00 15.000,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2024
3
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
7 Nebula Chor e.V. Nebula – Community
Choir
1. Train the Trainee Workshops für FLINTA*-
Personen, Aufbau eines Community Chores und
abschließende Abschlusskonzerte
2. Ziel: Förderung von FLINTA*-Personen und
Förderung der Gleichstellung von FLINTA*-Personen
und Männern, kulturelle Vielfalt und
Demokratieförderung
3. Community Chor: Offen für alle, fördert inklusive
Gemeinschaft
4.395,44 4.395,44
8 Tiny Auszeit Tiny Auszeit 4-tägiger Empowerment Workshop für von Gewalt
betroffene Frauen
7.506,00 7.506,00
9 Arden Osthoff –
T I gers
Fußball-Workshop für
trans*, inter*, und nicht-
binäre Spieler:innen
Ziel: Organisation eines 3-tägigen Fußballworkshop
in Zülpich, bei dem 23 trans*, inter* und nicht-binäre
Menschen in einem unterstützenden,
diskriminierungsfreien Umfeld Fußball erleben oder
ihre Fertigkeiten ausbauen können.
Der Workshop steht allen trans*, inter* und nicht-
binären Interessierten offen.
1.000,00 1.000,00
10 AWO/Club
Westend
Pro Homo im Club
Westend
Fachkräfteschulung zum Thema (kultur)sensibler
Umgang mit Homophobie in der Einrichtung
Niedrigschwellige Ausstellungen in der Einrichtung
(Aufklärung, Diskriminierungserfahrungen
homosexueller Menschen)
1.350,00 1.350,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2024
4
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
11 seiSTARK Miteinander aktiv! Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von
Rentnerinnen und erwerbsgeminderte Frauen, die
von Einsamkeit und sozialer Isolation betroffen sind.
12.000,00 12.000,00
12 SK Stiftung Kultur Futbalo Girls Futbalo Girls ist eine Initiative, die sich für eine
geschlechtergerechte Gesellschaft, in der Mädchen
und Frauen ein selbstbestimmtes Leben führen,
einsetzt. Dafür nutzt das Programm Futbalo Girls
die Sportart Fußball, indem es die
Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen im
Fußball stärkt und stereotype Geschlechterrollen
und männliche Geschlechterdominanz abbaut.
15.000,00 1.274,06
Summe 100.000,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2024
5
Projekte, die keine Bewilligung erhalten
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
13 Kölner
Spielewerkstatt
e.V.
Spielend zum Ich: Spiel
und Kunst frei von
Geschlechterklischees
Aufsuchendes Spiel- und Kunstangebot 7.452.00 0,00
14 LizzyNet gGmbH Gleiche Rechte, gleiche
Chancen – ein
Kunstwettbewerb zum
Weltfrauentag am 8.
März
Kreativwettbewerb (selbst gemalte, selbst designte
Plakate)
15.000,00 0,00
15 TH Köln Zero Gravity Intimacy –
ein interdisziplinäres
Forschungsprojekt
Ausgangslage: Mangelndes Bewusstsein und
fehlende Forschung im Bereich von Intimität und
Gender in der Raumfahrt
Fragestellung: Wie sollten Räume und Hilfsmittel
gestaltet sein, um eine inklusive, fürsorgliche und
sichere Umgebung für einvernehmliche menschliche
Intimität in der Mikrogravitation zu schaffen?
Vorhaben: Entwicklung eines modellhaften
Lehrformats, das die Gestaltung spekulativer
inklusiver Räume und Objekte ermöglicht.
13.550,00 0,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2024
6
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
16 Diakonie
Michaelshoven
Frauenbeauftragte als
Peer-Beratung für
Frauen mit kogn. u.
psych. Beeinträchtigung
Der Einsatz von Frauenbeauftragten ist in
Werkstätten Pflicht.
Die Diakonie Michaelshoven möchte diese Funktion
in ihren Teilhabeangeboten freiwillig einführen
15.000,00 0,00
17 Einzelperson Fehlstart? Neustart! Mit
Selbstvertrauen den
eigenen Karriereweg
gestalten
Studienabbrüche führen vor allem bei Frauen zu
starker Unsicherheit, Verlust von Selbstvertrauen
und Selbstwert
wissenschaftlich belegt, suchen Frauen Schuld
für Scheitern bei sich, wohingegen Männer
Misserfolg und Scheitern eher external
attributieren
das Projekt stärkt Frauen nach dem
Studienabbruch, sodass sie mit Selbstvertrauen
und Know-How einen neuen Karriereweg
einschlagen können und die Basis für eine stabile
Zukunft schaffen
13.205,45 0,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2024
7
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
18 SKM Köln Jungs in der
Grundschule - Männer
in der Zukunft
Jungen aus den unterschiedlichsten
Herkunftskontexten und sozialen Milieus lernen
spielerisch, mit ihrer heranwachsenden
Männlichkeit verantwortungsvoll umzugehen.
Gleichberechtigung mit Mädchen, Erkennung und
Beachtung von Grenzen, Umgang mit Konflikten,
Akzeptanz von "Andersartigkeit", Förderung der
Kommunikation, Zulassung von Gefühlen,
Auswirkungen von Migration - diese Felder werden
mit den Jungen spielerisch bearbeitet.
15.000,00 0,00
19 SkF e.V. Köln Gewaltprävention im
Sozialraum
In Köln-Mülheim soll ein Angebot für
gewaltbetroffene Kinder, Jugendliche, Eltern
entstehen. Es handelt sich um Gruppenangebote
für Kinder und Jugendliche in der Kombination mit
der Einzelberatung von Eltern bzw. Elternteilen.
Das Angebot wird aufgebaut und umgesetzt in der
Kooperation mit dem Jugendamt, Trägern der
Jugendhilfe, Kindertageseinrichtungen, Schulen
und den Interventionsstellen.
8.834,40 0,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2024
8
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
20 Familienwelt e.V. Erfolgsfrauen:
Karrierekompetenz für
Frauen
• Förderung der Gleichstellung von Frauen in
dem Arbeitsmarkt, Verbesserung
Teilhabechancen und Erfolg am
gesellschaftlichen Leben,
Selbstvermarktungsstrategien,
Karrierekompetenz
• mentale Stärkung, Bewerbungs-,
Vorstellungstrainings
• Medienkompetenzstärkung
Erstellung einer Kompetenzbilanz, eines
persönlichen Portfolios, eines digitalen
„Arbeitsweltwegweisers“
• Vermittlung in Praktikum/Weiterbildung,
Begleitung
• Vernetzung, gegenseitige Unterstützung,
Austausch, Motivation
14.977,00 0,00
21 Beginen Köln e.V. Relaunch Corporate
Design Beginen Köln
e.V. und Erstellung
Internetseite
BeginenVilla
1. Relaunch/Überarbeitung/Neugestaltung des
bisherigen Corporate Design (Internetseite und
Veranstaltungsflyer) www.beginen.de
2. Erstellung einer Internetseite zum geplanten
Frauen-Wohn- und Kulturprojekt "BeginenVilla"
5.000,00 0,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2024
9
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
22 Einzelperson/Initiative
Sexworker of
Cologne
Sexworker of Cologne
- Community Care und
politische Arbeit von
Sexarbeitenden
• Selbstorganisierte Vernetzung von
Sexarbeitenden in Köln
• Austauschräume für hoch stigmatisierte
Berufsgruppe
• Leerstellen im bestehenden
Beratungsangebot kollektiv identifizieren und
Lücken durch selbst organisierte
Bildungsveranstaltungen und Workshops
schließen
• Menschen in der Sexarbeit eine gemeinsame,
politische Stimme ermöglichen
8.383,50 0,00
zur Verfügung stehende Mittel für 2024 100.000 €
Gesamtsumme zu bewilligen 100.000 €
Restbetrag 0,00 €
Beschlussvorlage Ausschuss
4898 Zeichen
Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 2629/2024 Freigabedatum 06.09.2024 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2024 hier: Freigabe und Vergabe der Mittel Beschlussorgan Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern beschließt die Freigabe und Vergabe von Mitteln aus dem Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ zur Förderung von Projekten für die Antragsphase 2024 gemäß Anlage 1. Die zu verteilende Gesamtfördersumme für die Antragsphase 2024 beträgt 100.000 Euro. Die Mittel stehen im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstel- lung von Frauen und Männern in der Produktgruppe 0111 - Sonstige Innere Verwaltung, in der Teilplanzeile 15 - Transferaufwendungen im Haushaltsjahr 2024 zur Verfügung. Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 23.09.2024 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 100.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Grundlage für die Freigabe und Verteilung der Fördermittel (Anlage 1) ist die in der Sitzung am 11. Mai 2023 beschlossene Fortführung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern“ (Vorlage 1308/2023; Anlage 2). Der Ausschuss für Gleichstellung von Frauen und Männern beschließt gemäß § 14 Abs. 2 Punkt 4 der Zuständigkeitsordnung in Verbindung mit der Richtlinie zur Förderung von Projek- ten zur Gleichstellung von Frauen und Männern, Mai 2023 (Anlage 3) über die Vergabe von Fördermitteln. Gemäß dieser Richtlinie prüft das Amt für Gleichstellung von Frauen und Män- nern die eingegangenen Anträge inhaltlich und bewertet sie aus fachlicher Sicht und unter Be- achtung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Im Ergebnis hat die Fachverwaltung auf Grundlage der fristgerecht eingegangenen und prüf- fähigen Förderanträge eine Vorschlagsliste für Zuwendungen an Berechtigte im Sinne des Förderprogramms erarbeitet und legt diese dem Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern vor Förderzusage zur Entscheidung und Mittelfreigabe vor. 3 Anschließend erfolgt die Mittelauszahlung. Bei der Bewertung der einzelnen Projekte wurden u. a. die Kriterien „Qualität des Projektan- trags“, „Innovation und Nachhaltigkeit“ sowie der Bezug zu den Zielen der Richtlinie (hier im Besonderen die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, die Gewährleistung einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema Gleichstellung sowie der Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen und Männern und Mädchen und Jun- gen) zugrunde gelegt. Alle eingegangenen Anträge bezogen sich auf mindestens eines der in der Richtlinie beschrie- benen vier Handlungsfelder: „Rollentradierung“, „Teilhabe am Arbeitsmarkt“, „Teilhabe in Poli- tik und Gesellschaft“ oder „Gewalt und Diskriminierung“. Die einzelnen Projekte sind mit ihren jeweiligen Zielsetzungen in Form von Steckbriefen dar- gestellt (Anlage 4). Übersicht Förderbudget Für die Förderphase 2024 wurden insgesamt 23 Anträge gestellt: Ein Antrag wurde zurückge- zogen. Nach Bewertung des Fachamtes werden zwölf Projekte zur Förderung vorgeschlagen. Zehn Projekte können keine Förderung erhalten. Gesamtsumme Förderbudget für 2024: 100.000,00 Euro Gesamtsumme beantragte Mittel für 2024: 230.128,29 Euro Zu bewilligen sind zwölf Anträge mit einer Gesamtsumme i. H. v. 100.000,00 Euro. Finanzierung Im Haushaltsplan 2023/2024 stehen im Haushaltsjahr 2024 100.000 € im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern in der Produktgruppe 0111 - Sonstige Innere Verwaltung, in der Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen für die Umsetzung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern“ zur Verfügung. Anlagen 1. Gesamtübersicht Förderprogramm Gleichstellung 2024 2. Vorlage Fortführung des Förderprogramms Gleichstellung (1308/2023) 3. Richtlinie Förderprogramm Gleichstellung 4. Steckbriefe
Anlage 3 - Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern - April 2023
16808 Zeichen
Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 1 von 8 Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern April 2023 Inhaltsverzeichnis 1 Präambel ................................ ................................ ................................ ........................ 2 2 Was ist Ziel und Zweck der Zuwendung? ................................ ................................ ....... 2 3 Was kann gefördert werden?................................ ................................ .......................... 2 3.1 Welche Kriterien muss ein Projekt erfüllen, um gefördert werden zu können? ......... 2 3.2 Welche Projektziele können gefördert werden? ................................ ....................... 3 3.3 Welche Formate können gefördert werden? ................................ ............................ 4 4 Wer kann eine Förderung erhalten? ................................ ................................ ............... 4 5 Für welche Dauer und in welcher Höhe erfolgt die Förderung? ................................ ...... 4 6 Wie ist das Förderverfahren? ................................ ................................ ......................... 4 6.1 Allgemeine Förderbedingungen................................ ................................ ............... 4 6.2 Was muss der Antrag enthalten? ................................ ................................ ............ 5 6.3 Wie erfolgt die Bewilligung? ................................ ................................ .................... 6 6.4 Welche Fristen müssen eingehalten werden? ................................ ......................... 6 6.5 Wie muss die Verwendung nachgewiesen werden? ................................ ................ 7 7 Hinweis auf Förderung und Öffentlichkeitsarbeit................................ ............................. 7 8 Kontakt ................................ ................................ ................................ ........................... 8 Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 2 von 8 1 Präambel Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein grundlegendes Menschenrecht und ein unverzichtbares Ziel für eine gerechte und friedliche Gesellschaft. Gezielte Maßnahmen und Projekte sind notwendig, um bestehende Ungleichheiten abzubauen und Frauen zu stärken. Neben der Zielerreichung der Gleichstellung soll die Richtlinie Klarheit und Transparenz bei der Vergabe der Mittel an Projekte Dritter schaffen. Die finanzielle Förderung nach diesem Programm ist eine freiwillige Leistung der Stadt Köln. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung. Eine Bewilligung der Fördermittel ersetzt keine Genehmigung oder Erlaubnis gemäß anderer Vorschriften oder Gesetze. Die Fördermittelempfangenden sind für die Durchführung der geförderten Maßnahmen in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht selbst verantwortlich. 2 Was ist Ziel und Zweck der Zuwendung? Gemäß der Zuständigkeitsordnung des Rates der Stadt Köln dient das Förderprogramm • der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, • Frauenorganisationen, -projekten und Initiativen, • der Gewährleistung einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema Gleichstellung sowie • dem Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen und Männern sowie Mädchen und Jungen. 3 Was kann gefördert werden? Gefördert werden Projekte Dritter in Köln, die zur Gleichstellung von Frauen und Männern beitragen, der Gewaltprävention dienen oder den Abbau von Diskriminierung zum Ziel gesetzt haben. Eine Zuwendung kann als institutionelle Förderung oder als Projektförderung erfolgen. 3.1 Welche Kriterien muss ein Projekt erfüllen, um gefördert werden zu können? Folgende Bedingungen müssen für eine Förderung zwingend erfüllt sein: 1. Bezug zu Köln 2. Bezug zum Themenfeld Gleichstellung von Frauen und Männern 3. Bezug zu mindestens einem der unter Punkt 2 genannten Ziele Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 3 von 8 4. Konzept zur Evaluation der Maßnahme, um eine nachhaltige Wirkung zu gewährleisten 5. Aussagekräftiger Finanzplan als Nachweis einer gesicherten Gesamtfinanzierung (siehe auch 6.1) 6. Der Projektcharakter muss aus dem Antrag klar hervorgehen Es können nur Angebote gefördert werden, die für die angedachte Zielgruppe öffentlich zugänglich sind. In begründeten Fällen kann hiervon abgewichen werden. Geförderte Maßnahmen dürfen keinem kommerziellen Zweck dienen. 3.2 Welche Projektziele können gefördert werden? Gefördert werden können Projekte, die sich auf mindestens eines der folgenden Handlungsfelder beziehen: Rollentradierung Aufbrechen der traditionellen geschlechtsspezifischen Sozialisation von Mädchen und Jungen Teilhabe am Arbeitsmarkt Ermöglichung einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Mädchen sowie Männern und Jungen am Arbeitsmarkt: o Förderung der geschlechtergerechten Bildung und Berufsorientierung o Quote für mehr Frauen in Führungspositionen o Lohngerechtigkeit Teilhabe in Politik und Gesellschaft Schaffung von Rahmenbedingungen für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Politik und Gesellschaft sowie die Sicherung bisher erreichter gleichstellungspolitischer Erfolge Gewalt und Diskriminierung Es können Maßnahmen gefördert werden, die o sich den Themen „Gewalt an Frauen und Mädchen“, „Gewalt gegen Männer und Jungen“ und insbesondere „Gewalt an behinderten Frauen und Mädchen“ widmen, o der Sensibilisierung der Stadtgesellschaft zum Thema „Gleichstellung von Frauen und Männern“ dienen und einen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit leisten, o der Entwicklung einer unabhängigen physischen und psychischen Selbstbestimmung von Frauen und Männern dienen, Hilfen für benachteiligte Personen o Hilfen für von aufgrund des Geschlechts benachteiligten Personengruppen in besonderen Situationen (zum Beispiel Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Fluchthintergrund, Menschen ohne Obdach, Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 4 von 8 Sexarbeiter*innen, Senior*innen) und von intersektionaler Diskriminierung Betroffener darstellen. 3.3 Welche Formate können gefördert werden? Gefördert werden können Projektformate wie zum Beispiel Workshops, Fachtagungen, Podiumsdiskussionen, Vernetzungsveranstaltungen, Kampagnen, Wettbewerbe, Schulungen (zum Beispiel für Fachkräfte oder für Multiplikator*innen), die Entwicklung und Erstellung von Materialien sowie andere Formate und innovative Methoden für bewusstseinsbildende Aufklärungs- und Informationsarbeit mit dem Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern. 4 Wer kann eine Förderung erhalten? Antragsberechtigt sind Institutionen, Organisationen, Vereine, Projekte sowie Initiativen, die die Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel haben, in Köln ihren Sitz haben oder hier wirken und nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind. Auch in Köln wirkende Einzelpersonen sind antragsberechtigt. Politische Vereinigungen können nur in Kooperation mit freien Trägern einen Förderantrag stellen. Die Förderungsberechtigten bieten Gewähr für eine zweckentsprechende, wirtschaftliche und sparsame Verwendung der Fördermittel. 5 Für welche Dauer und in welcher Höhe erfolgt die Förderung? Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern informiert über den Internetauftritt der Stadt Köln über das Förderprogramm. Dort werden das jährliche Gesamtbudget und die entsprechenden Antrags- und Förderphasen rechtzeitig bekannt gegeben. Der Förderzeitraum wird auf höchstens 24 Monate festgelegt. Die Höhe der Förderung kann maximal 20 Prozent der gesamten zur Verfügung stehenden Fördermittel betragen. Eine Förderung unter 500 Euro erfolgt nicht. Der maximale Förderbetrag pro Projekt bzw. Jahr wird im Internet bekannt gegeben. 6 Wie ist das Förderverfahren? 6.1 Allgemeine Förderbedingungen Förderfähig sind die im direkten Zusammenhang mit dem Projekt stehenden notwendigen Personal- und Sachausgaben (u. a. Material-, Honorarkosten). Ausgezahlte, aber nicht für das Projekt genutzte Mittel sind zurückzuerstatten. Zuführungen an Rücklagen aus der städtischen Förderung, nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Kosten, Spenden an Dritte und Kosten, die durch Versäumnisse oder Fehlverhalten der Fördermittelempfangenden entstanden sind, sind nicht förderfähig. Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 5 von 8 Die Förderung nach dieser Förderrichtlinie ist subsidiär zu anderen Förderungen. Eine Förderung ist nur möglich, wenn ein angemessener Eigenanteil, in der Regel mindestens 10 Prozent, durch den Antragstellenden geleistet wird. Der Eigenanteil kann durch Drittmittel, Eigenmittel und ehrenamtliche Tätigkeit (Berücksichtigung von grundsätzlich 10 Euro und gegebenenfalls bis höchstens 20 Euro je nach erforderlicher, besonderer Qualifikation) geleistet werden. Der Eigenanteil durch ehrenamtliche Arbeit muss nachgewiesen werden. Im Verwendungsnachweis (siehe Punkt 6.4) müssen Name der*des Ehrenamtler*in, Datum, Dauer und Art der Leistung festgehalten werden. Bei Geltendmachung von mehr als 10 Euro pro geleisteter Stunde aufgrund besonderer Qualifikation, ist die Qualifikation der*des Ehrenamtler*in mit anzugeben. Der Eigenanteil durch ehrenamtliche Arbeit, darf maximal 20 Prozent des gesamten Eigenanteils (10 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten) nicht überschreiten. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Förderung ist eine freiwillige Leistung der Stadt Köln. Eine Förderung erfolgt nur, wenn die Gesamtfinanzierung der Maßnahme gesichert ist. Eine Doppelfinanzierung durch diese Förderrichtlinie und andere Förderprogramme, insbesondere der Stadt Köln, ist nicht zulässig. Bei einem Verstoß wird die Förderung zurückgefordert. Eine Förderung durch komplementäre Drittmittel (das heißt Mittel von Stiftungen oder Privatpersonen) ist möglich. Eine Doppelförderung für denselben Honorar- und/oder Sachmittelaufwand ist ausgeschlossen. 6.2 Was muss der Antrag enthalten? Der Antrag auf die Förderung ist bei der Stadt Köln, Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern, zu stellen. Der Antrag muss die Bezeichnung und Organisationsform der Antragstellenden und Angaben über die Höhe der zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben (Finanzierungsplan) inklusive bereits beantragter oder bewilligter Fördermittel der Stadt Köln oder von Dritten sowie über Zweck, Nachhaltigkeit, Zielgruppe der Veranstaltung, Titel, Ort und Zeitrahmen des Projektes enthalten. Neue Anträge im gleichen Kontext können erst dann gestellt werden, wenn der Verwendungsnachweis für die vorangegangene Maßnahme vorgelegt und geprüft worden ist. Handelt es sich bei den Antragsteller*innen um Gruppen, Vereine oder sonstige Zusammenschlüsse, ist aus dem Kreis der Zuwendungsempfänger*innen eine Person zu benennen, die die Verantwortung und Haftung für die zweckgerechte Verwendung der Fördermittel gegenüber der Stadt Köln übernimmt. Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 6 von 8 Die Antragstellenden erklären, dass sie mit dem Vorhaben noch nicht begonnen haben und ob sie zum Vorsteuerabzug nach §15 Umsatzsteuergesetzt berechtigt sind. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn führt zum Förderausschluss. In Ausnahmefällen kann die Stadt Köln dem Beginn der Maßnahme vor Erteilung des Bewilligungsbescheides zustimmen. Hierzu ist schriftlich eine Erlaubnis einzuholen. Aus dieser Erlaubnis ist jedoch kein Anspruch auf Bewilligung eines Zuschusses abzuleiten. Der Eingang der Unterlagen wird in schriftlicher oder elektronischer Form bestätigt. Ändern sich Sachverhalte zu den im Antrag gemachten Angaben, insbesondere Änderungen der Finanzierung, Änderung der Organisationsform der Antragstellenden, Änderung der Maßnahme oder des Zeitrahmens der Maßnahme und Änderung des Förderungszwecks, so ist dies unverzüglich mitzuteilen. 6.3 Wie erfolgt die Bewilligung? Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern der Stadt Köln prüft den Antrag inhaltlich, bewertet diesen aus fachlicher Sicht und unter Beachtung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Auf Grundlage der fristgerecht eingegangenen, prüffähigen Antragstellungen erarbeitet die Fachverwaltung eine Vorschlagsliste für Zuwendungen an Berechtigte im Sinne des Förderprogramms. Diese wird dem Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern vor Förderzusage und Mittelausschüttung zur Entscheidung und Mittelfreigabe vorgelegt. Die Bewilligung bzw. Ablehnung des Förderantrags erfolgt durch einen elektronischen oder schriftlichen Bescheid. Die Fördermittel werden als Festbetrag vor der Durchführung der Maßnahme ausgezahlt. Dies geschieht, sobald der Bescheid Rechtskraft erlangt hat. Die Förderung und die Auszahlung sind davon abhängig, dass der Bewilligungsbescheid Bestandskraft erlangt. Der Bewilligungsbescheid kann Bedingungen, Auflagen oder Auflagenvorbehalte enthalten. Die Auszahlung erfolgt in der Regel in einem Betrag. Beauftragte des Amtes für die Gleichstellung von Frauen und Männern sind berechtigt, jederzeit an geförderten Projekten teilzunehmen. 6.4 Welche Fristen müssen eingehalten werden? Die jährlichen Fristen zur Antragstellung sind abhängig von den Sitzungen des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern und werden planmäßig jeweils im vierten Quartal des Vorjahres auf der Website der Stadt Köln bekannt gegeben. Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 7 von 8 6.5 Wie muss die Verwendung nachgewiesen werden? Fördermittelempfangende sind gemäß Ihres Bewilligungsbescheids zum Nachweis einer sachgerechten, zweckentsprechenden und wirtschaftlichen Verwendung der Fördermittel verpflichtet. Nach Abschluss der Maßnahme legen die Zuschussempfänger*innen innerhalb von drei Monaten einen Verwendungsnachweis vor, in dem die ordnungsgemäße, sparsame und wirtschaftliche Verwendung der Mittel nachgewiesen wird. Außerdem müssen Fördermittelempfangende mit dem Verwendungsnachweis auch einen Sachbericht über die Maßnahmen einreichen (sogenannter Abschlussbericht). Dieser muss das Ziel der Maßnahme aufführen und darstellen, ob und wie dieses ggf. erreicht wurde. Der Sachbericht soll gegebenenfalls auch darlegen, was erreicht wurde und wie dies in Zukunft ggf. verbessert werden könnte. Der Verwendungsnachweis und der Sachbericht werden dem Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern zur Kenntnis vorgelegt. Es ist eine sachgerechte Verwendung der Zuwendung zu bestätigen. Die Belege müssen für zehn Jahre aufbewahrt werden. Die Verwaltung prüft die entsprechenden Originalbelege (Quittungen) stichprobenhaft. Die Nachweise müssen Auskunft über die Einhaltung des Finanzierungsplans geben und sind Grundlage für eine mögliche Rückforderung von Mitteln. Werden Berichte oder Nachweise nach Mahnung nicht vollständig oder fristgerecht eingereicht, wird die Förderung zurückgefordert. Nicht bzw. nicht ordnungsgemäß verwendete Förderbeträge sind zurück zu erstatten. Die Förderung wird zurückgefordert, wenn die Fördermittelempfangenden falsche Angaben gemacht und die Voraussetzungen für die Förderung nicht erfüllt haben. 7 Hinweis auf Förderung und Öffentlichkeitsarbeit Von der Stadt Köln geförderte Maßnahmen müssen auf Plakaten, Flyern, Postern, Social Media und Internet-Formaten und Vergleichbarem einen deutlich sichtbaren Hinweis auf die Förderung durch die Stadt Köln enthalten. Hierzu ist das Logo der Stadt Köln zu verwenden, das bei Bewilligung zur Verfügung gestellt wird. Ebenfalls ist bei Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit darauf hinzuweisen, dass die Projekte durch die Stadt Köln gefördert werden. Von der Stadt Köln nach dieser Richtlinie geförderte Maßnahmen dürfen auf den Seiten der Stadt Köln beworben sowie ein Kurzbericht über das Projekt veröffentlicht werden. Ein Anspruch hierauf besteht nicht. Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 8 von 8 8 Kontakt Interessierte können sich für weitere Informationen und die Zusendung der für einen Förderantrag notwendigen Unterlagen an das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern wenden: Stadt Köln Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln E-Mail: gleichstellungsamt@stadt-köln.de Tel.: 0221-221-26348
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2629/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 10.09.2024
- Erstellt
- 28.08.2024 18:46