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BV2/130/2025

Situation Stadtsauberkeit im Stadtbezirk 2 - Anfrage der SPD-Fraktion

Anfrage 18.06.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2, Sitzung am 01.07.2025, TOP 7.6

Beantwortung BV2 130 2025 Situation Stadtsauberkeit im Stadtbezirk 2

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Beantwortung BV2 130 2025 Situation Stadtsauberkeit im Stadtbezirk 2

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Sitzung: 01.07.2025 
Vorlagennummer BV2/130/2025 
 
 
 
Anfrage der SPD-Fraktion vom 17.06.2025 
hier: Situation Stadtsauberkeit im Stadtbezirk 2 
 
 
Frage 1:  
Wie viele neue Mülleimer werden in unserem Stadtbezirk an welchen Stellen im 
öffentlichen Raum aufgestellt? 
 
Antwort:  
Im Rahmen der Stadtsauberkeitsoffensive 2025 werden insbesondere für 
Abfallbehälter -  den sogenannten „Straßenpapierkörben“ - diverse Maßnahmen zur 
Verbesserung des Erscheinungsbildes umgesetzt. 
 
So wurden im Stadtbezirk 2 entlang der Ackerstraße 28 der vorhandenen grünen 
Hängepapierkörbe jüngst gegen das neue graue Modell ausgetauscht.  
Die neuen Behälter sind mit der dezenten Farbe Grau einerseits ansprechend 
unauffällig, aber zugleich auch auffällig wegen der roten Aufkleber und humorvollen 
Slogans. Zu einigen bereits bekannten Sprüchen (z.B. zum Thema Hundekot und 
Zigarettenkippen) wurden auch neue Slogans kreiert, welche zu einer 
ordnungsgemäßen Entsorgung von Abfällen animieren sollen. 
 
Außerdem werden im Laufe des Monats Juli an 7 weiteren Standorten im Stadtteil 
Flingern Nord Hängepapierkörbe mit „Doppelbelegung“ (d.h. zwei Behälter an einem 
Mast) gegen größere Modelle (63l Fassungsvolumen statt 50l) mit neuen Hauben 
ausgetauscht. Die neuen Hauben sind oben gewölbt und die Einwurföffnungen 
zeigen nach vorne. Dies soll einerseits das Ablegen von größeren Abfällen auf dem 
Behälter - und damit das Versperren der Einwurföffnungen - verhindern, andererseits 
erschweren die nach vorne ausgerichteten Einwurföffnungen Vögeln das Plündern 
der Abfälle.  
Eine grundsätzliche / pauschale Erhöhung der Anzahl von Straßenpapierkörben im 
öffentlichen Straßenraum ist im Zuge der Sauberkeitsoffensive nicht vorgesehen. 
 
Die Anzahl der Behälter im öffentlichen Raum wird stetig angepasst bzw. 
bedarfsgerecht optimiert. Dies erfolgt aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung 
aber auch anhand eigener Feststellungen durch Außendienstmitarbeiterinnen und 
Außendienstmitarbeiter. 
 
Gerne nimmt das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz etwaige 
Standortvorschläge für zusätzliche Straßenpapierkörbe entgegen.  
 
 
Frage 2:  
Welche Container an welchen Stellen des öffentlichen Raums in unserem 
Stadtbezirk werden saniert bzw. erneuert?

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Antwort:  
Derzeit werden die Altkleider- und Altpapier-Containerstandorte im gesamten 
Stadtgebiet einer Prüfung unterzogen. Ziel ist dabei, die Sammlung von Altkleidern 
auf weniger Standorte zu konzentrieren, bei Bedarf mit höherer Leerungshäufigkeit 
der Container. Im Übrigen sollen - nachdem zum April 2025 die Leerungshäufigkeit 
der blauen Tonnen von 14-täglich auf wöchentlich erhöht worden ist - weitere 
Altpapiercontainer bedarfsgerecht abgezogen werden. Die Prüfung ist noch nicht 
abgeschlossen, so dass aktuell noch nicht exakt vorhergesagt werden kann, welche 
konkreten Standorte im Stadtbezirk 2 von möglichen Änderungen betroffen sein 
werden. Der von den Dualen Systemen mit der Erfassung von Altglas beauftragte 
Dienstleister hat aktuell begonnen, die Altglascontainer in Düsseldorf sukzessive 
gegen neue Modelle auszutauschen. Dieser Austausch soll im Laufe des Jahres 
abgeschlossen werden.  
   
 
Frage 3:  
Welche Maßnahmen plant die Stadt hinsichtlich der Beseitigung der 
Spontanvegetation in unserem Stadtbezirk und wie ist die zeitliche Planung hierfür? 
 
Antwort:  
Die Wildkrautbeseitigung erfolgt grundsätzlich losgelöst von der regulären 
satzungsgemäßen Straßenreinigung, weil hierfür eigens eingesetztes Personal sowie 
spezielle Fahrzeuge mit Wildkrautbürste und - für die manuellen Tätigkeiten - 
Freischneider, Astscheren und Schuffeleisen zum Einsatz kommen.  
Eine flächige Beseitigung ist grundsätzlich einmal im Jahr vorgesehen. Hierbei wird 
bedarfsgerecht mit einer variablen Tourenplanung auf Basis von Sichtungen und 
Erfahrungswerten vorgegangen, damit Flächen, die hinsichtlich der Dimension des 
Bewuchses den höchsten Bedarf haben, priorisiert bearbeitet werden.  
Wenn einzelne Pflanzenstränge im laufenden Jahr so nachwachsen, dass sie in den 
Straßenraum ragen und die Nutzung der Verkehrsfläche beeinträchtigen, werden 
diese im Zuge der Straßenreinigung gekappt. 
Für den Stadtbezirk 2 ist zu sagen, dass im Stadtteil Düsseltal bereits auf einigen 
Straßenzügen Durchgänge zur Wildwuchsentfernung stattgefunden haben. Dies 
beispielsweise auf den Hauptverkehrsstraßen Brehmstraße, Lindemannstraße oder 
auch der Rethelstraße. 
Auf den restlichen Straßenzügen - sowie auch in den Stadtteilen Flingern Nord und 
Flingern Süd - erfolgen die noch ausstehenden Arbeiten sukzessive innerhalb der 
nächsten Monate.  
 
Vor dem Hintergrund der zur Verfügung stehenden Ressourcen und der Erfahrungen 
aus den Vorjahren sind darüberhinausgehende weitere Durchgänge zur flächigen 
Wildwuchsentfernung im Stadtbezirk 2 - genau wie in den übrigen Bezirken - 
wahrscheinlich nicht möglich. 
Sofern sich jedoch zum Ende des Jahres herausstellen sollte, dass noch Kapazitäten 
vorhanden sind, ist ein 2. Durchgang an einzelnen Straßenzügen im Stadtgebiet 
vorgesehen.

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Anfrage

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BV2/130/2025 
 
 X  öffentlich      nicht öffentlich  
Düsseldorf, 17.06.2025 
SPD-Fraktion 
der Bezirksvertretung 2 
 
 
 
 
An den  
Bezirksbürgermeister 
des Stadtbezirks 2 
Herrn Philipp Schlee 
 
 
Betrifft: 
Situation Stadtsauberkeit im Stadtbezirk 2  
- Anfrage der SPD-Fraktion 
1. Wie viele neue Mülleimer werden in unserem Stadtbezirk an welchen 
 Stellen im öffentlichen Raum aufgestellt? 
 
2. Welche Container an welchen Stellen des öffentlichen Raums in unserem 
 Stadtbezirk werden saniert bzw. erneuert? 
  
3. Welche Maßnahmen plant die Stadt hinsichtlich der Beseitigung der 
 Spontanvegetation in unserem Stadtbezirk und wie ist die zeitliche 
 Planung dafür? 
 
 
Sachdarstellung: 
  
Hohes Abfallaufkommen an öffentlichen Plätzen und Orten in den Stadtteilen ist 
täglich zu beobachten. Betroffen davon sind häufig Standorte mit Containern und 
öffentlichen Abfalleimern. Gründe dafür können die Entsorgung privaten Abfalls 
in öffentlichen Abfalltonnen, falsche Entsorgungsverhalten sowie der Mangel an 
ausreichend Abfalltonnen und Müllentsorgungsmöglichkeiten im öffentlichem 
Raum sein.  
  
Die erhöhte Verschmutzung und Müllablagerungen führen nicht nur zur 
Beeinträchtigung des Stadtbilds, sondern können auch Schädlinge anlocken und 
darüber hinaus eine Belastung für die Umwelt sein. 
Am 2. April 2025 stellte die Stadt Düsseldorf das Maßnahmenkatalog 
Stadtsauberkeitsoffensive“ vor. Dieser soll nun mit konkreten Maßnahmen, u.a. 
der Erneuerung und einer erhöhten Anzahl der öffentlichen Mülleimer, Rückbau 
oder Sanierung von Altkleider- und Papiercontainern, Kontrollen und 
Reinigungen der Altpapiercontainer und höhere Entsorgungsvolumen für 
Wertstoffe bzw. Erhöhung der Leerungshäufigkeit für Biotonne und blaue Tonne, 
umsetzen. 
  
Dass dringend Maßnahmen zur Stadtsauberkeit notwendig sind, ist auch durch

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die Presse aufgegriffen worden. So berichtete die Rheinische Post am 11. Juni 
2025 von stärkerem Abfall- und Sperrmüllaufkommen der Privathaushalte 
(„Düsseldorfer produzieren wieder mehr Abfall“, 11.06.2025). 
 
  
gez. Michael Kendura 
 Fraktionssprecher

Beratungsverlauf (1)

01.07.2025 Bezirksvertretung 2
TOP 7.6 Kenntnisnahme Entscheidung

Beschluss: beantwortet

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
BV2/130/2025
Typ
Anfrage
Datum
18.06.2025
Erstellt
18.06.2025 09:13