AN/1791/2018
Homeoffice und alternative Arbeitszeitmodelle
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Bunt Anfrage nach § 4
3459 Zeichen
An den Vorsitzenden des Ausschusses
Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen
Herrn Bernd Petelkau
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Thomas Hegenbarth
Lisa Gerlach
Rathaus - Spanischer Bau
50667 Köln
Tel.: +49 (221) 221 - 25541
Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de
Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin:05.12.2018
AN/1791/2018
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium Datum der Sitzung
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe /
Internationales 10.12.2018
Homeoffice und alternative Arbeitszeitmodelle
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender,
die Antragsteller bitten Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung der kommenden Sitzung de s
AVR aufzunehmen:
In diversen Kommunen ist in der jüngeren Vergangenheit der Anteil der Homeoffice - bzw. „Tele -
Heimarbeit“ an der Gesamtarbeitsleistung ausgebaut worden.1
Im „Gleichstellungsplan für 2019 –2023“ erklärt die Stadtverwaltung, dass das Angeb ot von Hom e-
office- bzw. mobiler Arbeit offensiv zu bewerben sei. Viele Vorteile liegen auf der Hand: So können
Homeoffice- und flexible Teilzeit- sowie Rückkehr-Modelle in Vollzeit zu einer besseren Balance von
Familien- und Arbeitsleben führen.
Die Stadt Köln baut zurzeit den webbasierten Arbeitsplatz immer weiter aus. In der Antwort (Vorl a-
gen-Nr: 0770/2018)2 auf unsere Anfrage im Unterausschuss „Digitale Kommunikation und Organis a-
tion“ schreibt die Stadtverwaltung, dass sie auch an alternativen Arbeitspl atzmodellen arbeite und
einen rein Browser -basierten Arbeitsplatz plane, der noch in diesem Jahr in einer Basisversion für
alle Mitarbeiter*innen freigeschaltet werde.
1 https://www.waz.de/staedte/bochum/stadt-moechte-heimarbeit-kraeftig-ausbauen-id209320997.html
2 https://www.bunt-koeln.de/wp-content/uploads/2018/06/Antwort-Open-Source-versus-Microsoft-Sachstand-
2017.pdf
- 2 -
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung:
1.) Wie viele Beschäftigte der Sta dtverwaltung nutzen Homeoffice -Zeiten, und wie viele Stellen bei
der Stadtverwaltung können ausschließlich im Präsenzdienst, z. B. Bereiche mit Publikumsve r-
kehr oder Ordnungsdienste, getätigt werden? (Bitte nach Abteilungen und Laufbahnen au f-
schlüsseln.)
2.) Wie weit ist die Stadtverwaltung mit ihren Planungen rund um einen rein Browser -basierten Ar-
beitsplatz vorangeschritten? Welche alternativen Arbeitsplatzmodelle wurden entwickelt?
3.) Wie ist die Rückkehr in Vollzeit- und Präsenzmodelle von momentan planmäßig zuhause oder in
Teilzeit arbeitenden Mitarbeitern geregelt? Gibt es Fristen oder Hindernisse, auch im Hinblick
auf die wöchentlichen Arbeitsstunden?
4.) Verschiedene Unternehmen und Kommunen achten darauf, dass ihre Mitarbeiter*innen nicht
ständig erreichbar sind – also keine ständige Dienstzeit haben. Die Stadt Köln schaltet um 20
Uhr die PCs an den Präsenzplätzen automatisch aus. Einige Firmen teilen ihren Mitarbe i-
ter*innen mit, dass auf eine am Abend oder am Wochenende erhaltene E -Mail keine rasche
Antwort erforderlich ist. Wie werden Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung vor einer ständigen
Dienstzeit geschützt? Gibt es besondere Vorkehrungen für Mitarbeiter*innen, die viel unterwegs
sind oder von zuhause aus arbeiten?
gez. Thomas Hegenbarth gez. Lisa Hanna Gerlach
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1791/2018
- Typ
- Parteilos Anfrage nach § 4
- Datum
- 05.12.2018
- Erstellt
- 05.12.2018 11:22