0424/2021
Sachstandsbericht Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 15. Februar 2021
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Mitteilung Ausschuss
544 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 04.03.2021 0424/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 08.03.2021 Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 09.03.2021 Sachstandsbericht Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 15. Februar 2021 Der Sachstandsbericht zur Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 15. Februar 2021, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Anlage 1 - Sachstand 15 Februar 2021
10793 Zeichen
Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud
mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen
Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss der Gebäudewirtschaft am 08.03.2021,
den Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud und den Ausschuss Kunst und Kultur am 09.03.2021
1. Kerndaten des Projektes
Standort: Köln, Martinstraße 34 - 42 (Flurstück 1184)
Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Planungszeit: 2019 - 2022
Bauzeit: 2022 - 2025
Projektbeschreibung:
In der Kölner Altstadt zwischen Martinstraße, Obenmarspforten und Steinweg
wird ein Gebäudekomplex errichtet, der die Erweiterung des
Wallraf-Richartz Museums und Fondation Corboud, mit unterirdischer Erschließung
durch ein Verbindungsbauwerk zum Bestandsgebäude Museum Ungers beherbergen
wird. Außerdem sollen hochwertige städtische Nutzflächen im Bereich der
Blockrandbebauung errichtet werden.
Die Maßnahme umfasst zudem die Anbindung des bestehenden Museumsbaus
an das unterirdische Verbindungsbauwerk.
2. Termine
Meilensteine: Stand Ausschreibung + Vergabe:
Planungsbeschluss Beauftragung GP 07/2017 Vergabestrategie in Abstimmung:
Planungsbeschluss Beauftragung GP 03/2019
Baubeschluss 06/2020
Bauvorbescheid 05/2021
Baugenehmigung 06/2022
Baubeginn (Start der BE/VP 1) 12/2022
Fertigstellung Bau 12/2025
Inbetriebnahme inklusive Ausstattung
und Ersteinrichtung 05/2026
Auszug aus dem Rahmenterminplan: Vorabzug
Es werden derzeit insbesondere die möglichen Vergabepakete erarbeitet sowie
ein etwaiges vorgezogenes Vergabepaket für den Tiefbau abgestimmt. Dies steht
insbesondere in Abhängigkeit der aktuellen Planungserkenntnisse (LPH 2), den
Voruntersuchungen vor Ort zum Baugrund (Suchschürfungen, Archäologie und
Kampfmittel), der aktuellen Marktsituation und Baupreisentwicklung sowie den
Termin- und Kostenzielen des Projektes. Seitens der Projektbeteiligten werden
fortlaufend gemeinsame Workshops zur Erarbeitung der Terminplanung und
Vergabestrategie durchgeführt. Siehe unten für ergänzende Informationen.
Seitens der Projektbeteiligten werden regelmäßige gemeinsame Workshops zur Erarbeitung der Terminplanung und Vergabestrategie durchgeführt. Ziel ist
eine größtmöglich belastbare Terminplanung und eine adäquate Vergabestrategie - unter Berücksichtigung der vorhandenen Risiken und
Herausforderungen des Projektes, z. Bsp. im Zusammenhang mit dem Baugrund und der aktuellen Marktsituation für Bauleistungen.
Der vorliegende Rahmentermin basiert auf den aktuellen Erkenntnissen aus den zwischenzeitlich erfolgten Voruntersuchungen des Baugrundes, der
Archäologie und der angrenzenden Bestandsgebäude (noch nicht abgeschlossen) sowie der aktuellen Planung (Vorplanung LPH 2 Iteration 2). Der
Rahmenterminplan stellt insofern die zurzeit realistischen Zieltermine dar.
Parallel zur Planung werden bereits vorgezogenen Maßnahmen zur Risikominimierung sowie Optimierung der Terminschiene durchgeführt. Hierbei handelt
es sich um die Umverlegung vorhandener Werkleitungen sowie die Kampfmittelsondierungen.
Die Vergabestrategie für die Bauausführung der Hochbaumaßnahme VP2 (Paketvergabe oder GU-Vergabe) befindet sich noch in Abstimmung und soll im
weiteren Planungsverlauf entschieden werden.
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Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud
mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen
Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss der Gebäudewirtschaft am 08.03.2021,
den Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud und den Ausschuss Kunst und Kultur am 09.03.2021
3. Kosten
Vertiefte Kostenschätzung gem. Baubeschluss Juni 2020
Verteilung Anteile 62 % auf die Erweiterung WRM / 38% auf die Blockbebauung
Titel I: Erweiterungsbau WRM (Die Nebenkosten werden dem Titel 1 zu 2/3 und Titel 2 zu 1/3 zugeordnet)
Baukosten KG 200-600 34.823.665 €
Baunebenkosten 16.854.558 €
Gesamtsumme (brutto) 51.678.223 € Finanzierungsanteil Stadt 100%
Titel II: Blockrandbebauung - städtische Verwaltungsflächen
Baukosten KG 200-600 15.948.273 €
Baunebenkosten 8.427.279 €
Gesamtsumme 24.375.552 € Finanzierungsanteil Stadt 100%
(ohne Grundstückkosten und Risikozuschlag)
Prognose Gesamtkostensituation:
Stand 15.02.2021
Mittelabfluss: 8,8 Mio. €
4. Risiken
Grün
Gelb
Rot
1 Baugrund (Schadstoffe, Bodendenkmäler, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen, U-Bahn Trasse)
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Ausschreibungs- / Vergabeverfahren
8 Bauablauf
9 Belastbarkeit der Kostenermittlung (Umsetzung "Weiterplanung ohne MA 30+32", Risikobudget und Indexierung)
10 Vergaberisiko (Baupreisentwicklung und Marktlage)
11 Einhaltung Rahmenterminplan
12 Erweiterter Planungsbedarf (z.B. im Zusammenhang mit dem Bestand)
13 Qualitäten Bau
14 Schnittstelle Grundstück Martinstrasse 32 (in Fremdeigentum)
15 Anlieger- und Bürgerbeschwerden
16 Vorhandene Bausubstanz / Brandschutz
17 Urheberrecht Ungers Erben
Derzeit wird das Risikomanagement aufgesetzt. Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus
Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 2 Iteration 2) sind
insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
Gem. Ratsentscheidung wird die Planungsvariante "Weiterplanung ohne Bauteile Martinstrasse 30+32" umgesetzt. Im Rahmen des o.g. Baubeschlusses lag
für diese Variante lediglich eine überschlägliche Ermittlung vor und noch keine vertiefte Kostenschätzung. Diese wird derzeit im Rahmen der LPH 2 Iteration
2 erarbeitet. Mit Abschluss der LPH 2 Iteration 2 werden auch die o. g. Kosten fortgeschrieben. Siehe auch Punkt 5. Die vertiefte Kostenschätzung zur LPH 2
Iteration 2 des Generalplaners liegt vor und ist, nach Prüfung durch Projektsteuerung und GW, Ende Februar 2021 abgeschlossen.
51,7
24,4
0,0
10,0
20,0
30,0
40,0
50,0
60,0
70,0
80,0
Σ 76,1 Mio. €
Kosten Projekt
(T1+T2)
76,1
19
0,0
10,0
20,0
30,0
40,0
50,0
60,0
70,0
80,0
90,0
100,0
Σ 95,1 Mio. €
Kostenprognose
(Bau- + Risikobudget)
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Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud
mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen
Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss der Gebäudewirtschaft am 08.03.2021,
den Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud und den Ausschuss Kunst und Kultur am 09.03.2021
5. Erläuterung Sachstand
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung: Derzeit keine Angaben
Kosten:
Termine:
Hinweis: mit "erledigt" und "inhaltlich erledigt" gekennzeichnete Termine von April 2020 bis Januar 2021 wurden zum vorliegendem Statusbericht gelöscht
Start von 14-tägigen Planungs-JF (Rest LPH. 1 / Beginn LPH. 2) 24.06.2019 Info
Nachtragsangebot für Sanierung SiTec Bestand durch GP Jan/Feb 21 derzeit in finaler Abstimmung
Einreichung Antrag auf Vorbescheid Feb 21 derzeit Vorabstimmung mit dem Bauordnungsamt
Abschluss LPH 2 Iteration 2 - nach Prüfung durch PS + GW Ende Feb 21 Fertigstellung/Prüfung erfolgen derzeit
Beginn LPH 3 Feb 21 offen
Einreichung Bauantrag für vorgezogenes VP Tiefbau Nov 21 offen
Legende planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Gegenüber der Kostenschätzung LPH2-Iteration vom 17.04.2020 wurde mit Vorlage zum Baubeschluss am 18.06.2020 ebenfalls die Variante
"Weiterplanung ohne Bauteile Martinstrasse 30 + 32" dargelegt und mit einer überschlägigen Kostenermittlung hinterlegt. Nach erfolgter
Entscheidung zur Umsetzung dieser Variante, werden diese Kosten aktuell verifiziert und im Rahmen der vertieften Kostenschätzung LPH2-
Iteration 2 durch den Generalplaner überarbeitet. In diesem Zusammenhang werden ebenfalls das Risikobudget sowie die Baupreisindexierung
abgestimmt. Die vertiefte Kostenschätzung zur LPH 2 Iteration 2 des Generalplaners liegt vor und ist, nach Prüfung durch Projektsteuerung und
GW, Ende Februar 2021 abgeschlossen.
(...) Die LPH2-Iteration wurde von der Stadt Köln am 09.06.2020 freigegeben. Bis zur abschließenden Klärung des Grundstückstausches (Ziel Ende
Juli) wurden vorrangig variantenunabhängige Planungsthemen bearbeitet. Das Ergebnis der Verhandlungen zum Grundstückstausch liegt vor.
Trotz intensiver Bemühungen der Stadt Köln, konnte keine Einigung zum Grundstückstausch erzielt werden. Die Verhandlungen werden deshalb
nicht weiter verfolgt. Der Generalplaner wurde bereits beauftragt, die neue Grundstückssituation ohne die Martinstrasse 32 bestmöglich unter
Ausnutzung der technischen Möglichkeiten zu überplanen - allerdings immer mit dem Augenmerk auf die wirtschaftlichen und rechtlichen
Grenzen. Ein neues Raumprogramm wird erstellt.
Der Generalplaner passt die Planung derzeit an die neue Grundstückssituation und die neuen Planungsparameter entsprechend der sogenannten
Variante B im Rahmen der LPH 2 Iteration 2 an. Es ist vorgesehen, die LPH 2 Iteration 2 im Februar 2021 abzuschließen. Parallel erfolgen
Voruntersuchungen zur Erkundung des Baugrund auf dem Grundstück, insbesondere Suchschürfungen und archäologische Voruntersuchungen
durch die Bodendenkmalpflege der Stadt Köln. Des Weiteren wird die Vergabestrategie entsprechend der Ergebnisse der vorgenannten
Voruntersuchungen, der derzeitigen Planung sowie unter Berücksichtigung der Kosten- und Terminziele erarbeitet. Hierbei werden insbesondere
mögliche Vergabepakete sowie ein etwaiges vorgezogenes Vergabepaket (Tiefbau) abgestimmt.
Die Leistungsphase 2 Iteration 2 ist, nach Prüfung durch Projektsteuerung und GW, Ende Februar abgeschlossen.
Die Voruntersuchungen mittels Suchschürfen auf dem Grundstück sind größtenteils abgeschlossen. Im Bereich der Baustelleneinrichtung der
MiQua werden - nach Umzug der Baustellencontainer - die noch ausstehenden Suchschürfe durchgeführt. Die Suchschürfe dienen der exakten
Verortung der vorhandenen römischen Stadtmauer auf dem Grundstück, um das Risiko einer etwaigen Umplanung zu minimieren. Mögliche
Auswirkungen auf die Planung sind derzeit noch nicht absehbar. Parallel erfolgen erste Beweissicherungsmaßnahmen der direkten
Nachbarbebauung.
Um Terminrisiken zu minimieren sowie die ordnungsgemäße Übergabe und Inbetriebnahme sicherzustellen, soll ab der LPH 3 ein
Inbetriebnahmemanagement (über das Generalplanerteam) eingebunden werden. Dieses soll zur Schnittstellenminimierung durch den
Generalplaner gestellt werden. Derzeit erfolgen die finalen Abstimmungen zu Umfang und vertraglicher Vereinbarung der Leistungen.
Wie unter Punkt 2 beschrieben, werden seitens der Projektbeteiligten gemeinsame Workshops zur Erarbeitung der Terminplanung und
Vergabestrategie durchgeführt. Zur vergaberechtlichen Klärung offener Punkte sind das Vergabeamt der Stadt Köln sowie die externen
Vergabejuristen eingebunden.
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Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0424/2021
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 04.03.2021
- Erstellt
- 08.02.2021 09:50