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AN/1086/2025

Neue Standort(e) für den Drogenkonsumraum zur Entlastung des Drogenhotspots Neumarkt

CDU Antrag nach § 3 30.07.2025

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 11.08.2025, TOP 4.2

CDU Antrag nach § 3

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CDU Antrag nach § 3

3215 Zeichen

CDU -Fraktion im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanisch er Bau – 50667 Köln  
 
CDU - Fraktion im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau 
50667 Köln 
 
+49 221 221 2597-0 
www.fraktion.cdu-koeln.de 
cdu-fraktion@stadt-koeln.de 
 
 
 
An die 
Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 30.07.2025 
 
AN/1086/2025 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Hauptausschuss 11.08.2025 
 
Neue Standort(e) für den Drogenkonsumraum zur Entlastung des Drogenhotspots 
Neumarkt 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
die Antragstellenden bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzun-
gen des Hauptausschusses am 11.08.2025 zu setzen: 
 
 
Beschluss: 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, alternative Standorte für den Drogenkonsumraum 
am Neumarkt zu finden. Diese sollen besser geeignet sein, die Gesundheitsversor-
gung, Aufenthaltsmöglichkeiten, Beratung und Rückzugsräume für suchtkranke Men-
schen zu gewährleisten und stärker zur Entlastung der Anwohnenden, Besucherinnen 
und Besucher sowie der Geschäftsinhaber am Neumarkt beizutragen. 
 
2. Die Suche nach neuen Drogenkonsumräumen, die für die Umsetzung des Züricher 
Modells geeignet sind, soll von einer Expertenkommission begleitet werden. Dieser 
sollen u.a. der Polizeipräsident und die Ordnungsdezernentin angehören.

- 2 - 
3. Die Verwaltung wird zudem beauftragt, die vom Rat bereits beschlossene Anlauf-
stelle in Kalk schnellstmöglich zu öffnen. Der Gesundheitsdezernent wird aufgefor-
dert die bereits im Drogenhilfekonzept der Stadt beschlossenen Suchthilfen endlich 
zu realisieren.  
 
Solange es keine räumlich stationäre Lösung für Mülheim gibt, sollen die mobilen Drogenkonsum-
räume kurzfristig wieder instandgesetzt werden und weitere mobile Drogenhilfeangebote in den Ve-
edeln, wie in Ehrenfeld an der Venloer Straße, zum Einsatz kommen, um die durch die Verdrängung 
am Neumarkt auftretenden Probleme zu lösen. 
 
 
Begründung: 
Der Bereich rund um den Neumarkt ist längst zu einem überregional bekannten Drogenhot-
spot geworden. Was als temporäre Problemlage begann, hat sich inzwischen verstetigt. Der 
letztendlich dort eingerichtet Drogenkonsumraum hat nicht die erhoffte Entlastung und Wir-
kung erzielt, sondern eher entschieden dazu beigetragen, dass sich die Lage rund um den 
Neumarkt weiter verschärft hat. Ergänzend äußerte sich der Kölner Polizeipräsident Johan-
nes Hermanns in einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger dahingehend, dass die der-
zeitige Konfiguration des Drogenkonsumraums nicht funktioniere, eine Entlastung des öf-
fentlichen Raumes nicht erkennbar sei und die polizeiliche Lage durch Verdrängungseffekte 
sogar erschwert werde. Er sprach von einem Brennpunkt mit erheblichen Herausforderun-
gen für die Polizei und Ordnungskräfte. 
Vor diesem Hintergrund und der gezielten Umsetzung des Züricher Modells müssen drin-
gend andere Standorte in Distanz vom Neumarkt gefunden werden um die Konzentration 
suchtkranker Menschen im Umfeld des Neumarkts zu minimieren und ihnen angemessene 
Hilfsangebot zur Verfügung zu stellen. 
gez. Niklas Kienitz    
CDU-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

11.08.2025 Hauptausschuss
TOP 4.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1086/2025
Typ
CDU Antrag nach § 3
Datum
30.07.2025
Erstellt
30.07.2025 10:16