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AN/1300/2018

Fachkräftemangel in der Verwaltung

Die Linke. Anfrage nach § 4 12.09.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales, Sitzung am 12.11.2018, TOP 6.2

Linke Anfrage nach § 4

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Linke Anfrage nach § 4

3170 Zeichen

Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
Herr Ausschussvorsitzender 
Bernd Petelkau 
 
Rathaus, Spanischer Bau 
 50667 Köln 
Postanschrift: 
Postfach 103564 · 50475 Köln 
Tel: 0221/221-27840 · Fax: 0221/221-27841 
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand 
 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin:12.09.2018  
AN/1300/2018 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / 
Internationales 17.09.2018 
 
Fachkräftemangel in der Verwaltung 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, 
die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der 
kommenden Sitzung des Ausschuss für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / 
Vergabe / Internationales zu setzen. 
Die Verwaltung kämpft seit Jahren mit einem anhaltenden und bislang nicht zu 
beseitigenden Fachkräftemangel. Sie hat dagegen verschiedene Instrumente eingesetzt, 
z. B. höhere Einstufungen einiger vakanten Stellen in der Gebäudewirtschaft. 
Dazu hat die Fraktion DIE LINKE folgende Fragen: 
1. Wie viele Stellen in der Verwaltung sind seit mindestens sechs Monaten vakant und 
wie lange werden interne Ausschreibungen aufrecht gehalten, bevor die Stelle 
extern ausgeschrieben wird? 
2. Hat die Verwaltung bei Stellen, die mehr als ein halbes Jahr nicht zu besetzen 
waren, bisher die tarifliche Stellenbewertung in Einvernehmen mit dem Personalrat 
ausgeschöpft? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, in welchen Dezernaten und 
Ämtern sind diese Stellen angesiedelt, um welche Stellen handelt es sich, und 
haben diese Maßnahmen zum gewünschten Erfolg geführt? 
3. Fachkräfte, die einen höheren Abschluss auf dem zweiten Bildungsweg erworben 
haben, sollten ebenfalls gezielt für die Mitarbeit in der Verwaltung gewonnen 
werden. Erkennt die Verwaltung es als Berufserfahrung an, wenn ein Bewerber 
jahrelang in derselben Branche, aber einem anderen Beruf (mit niedrigerem 
Berufsabschluss) gearbeitet hat und setzt sie dies bei der Eingruppierung in die

TVöD-Erfahrungsstufen 1-6 um, wie es beispielsweise die AWB praktiziert, oder 
wendet sie das Instrument von der Vorwegnahme von Erfahrungsstufen an, um 
durch ein höheres Einstiegsgehalt attraktiver für Bewerber zu sein? 
4. Treffen Aussagen aus der Verwaltung zu, dass sich die Stadt Köln gemessen an 
den Vorschlägen der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für 
Verwaltungsmanagement (KGSt) bei den Löhnen eher im unteren Bereich bewegt? 
5. Wie ist die 2018 eingeführte Stellenbewertungskommission besetzt und sind auch 
Vertreter des Personalrates Mitglied? Hat diese Stellenbewertungskommission die 
Kompetenz tarifliche Höhergruppierungen aufgrund einer Neubewertung der 
Tätigkeit vorzuschlagen und hat sie gegebenenfalls von dieser Kompetenz schon 
Gebrauch gemacht? 
Hinweis: 
Bei der Beantwortung dieser Anfrage kann die Gebäudewirtschaft unberücksichtigt 
bleiben, weil es dazu eine eigene Anfrage im Ausschuss für Schule und Weiterbildung 
geben wird. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
Gez. 
Michael Weisenstein 
Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

12.11.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 6.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1300/2018
Typ
Die Linke. Anfrage nach § 4
Datum
12.09.2018
Erstellt
12.09.2018 11:03