AN/0765/2024
Plan zur Gestaltung von Freiräumen durch die Verkehrswende
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SPD Antrag nach § 3
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An den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Herrn Lino Hammer Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: AN/0765/2024 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Verkehrsausschuss 11.06.2024 Plan zur Gestaltung von Freiräumen durch die Verkehrswende Sehr geehrter Herr V orsitzender, Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Antrag auf die T agesordnung des V erkehrsausschusses am 11.06.2024 zu setzen. Beschluss: Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung für künftig freiwerdende Flächen aus Pro- jekten der Verkehrswende unter besonderer Beachtung des Gestaltungshandbuches der Stadt Köln ein Konzept zur temporären und anschließenden dauerhaften Nutzung dieser Flä- chen vorzulegen. Folgende Maßnahmen sollen besonders betrachtet werden: 1. Entsiegelung von nicht mehr benötigten Verkehrsflächen, wie z.B. freilaufende Rechts- abbieger. 2. Attraktive Oberflächengestaltung von temporär freiwerdenden Flächen, z.B. als Aus- stellungsflächen und Flächen zur kreativen Gestaltung. 3. Schaffung von Aufenthaltsflächen für Fußgänger*innen 4. Spielflächen für Kinder und Jugendliche - 2 - Dieses Konzept soll im Anschluss als Verfahrensrichtlinie durch den Verkehrsausschuss be- schlossen werden. Begründung: Der Verkehrsversuch Trankgasse zeigt eines besonders deutlich: Die Reduzierung des Moto- risierten Individualverkehrs (MIV) schafft Freiflächen, die es – wenn auch nur temporär – zu nutzen gilt. Allen Beteiligten muss deutlich werden, dass diese Umgestaltungen zu einem bes- seren Stadtklima sowie einer ruhigeren und deutlich angenehmeren Umgebung für Anwoh- ner*innen und Passant*innen beitragen. Nicht gestaltete Flächen ziehen den Zorn der Bür- ger*innen auf sich und führen so zu Problemen in der Akzeptanz der Verkehrswende. Deswegen ist es für die Akzeptanz der Maßnahmen wichtig, dass die Stadt Freiflächen sinn- stiftend nutzt und so zeigt, dass die Verkehrswende allen Bürger*innen zugutekommt. Mit freundlichen Grüßen gez. Christian Joisten SPD-Fraktionsvorsitzender
Anlage - Auszug Verkehrsausschuss 10.09.2024
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Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax: (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 24.09.2024 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 36. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 10.09.2024 öffentlich 1.2 Antrag der SPD-Fraktion vom 16.05.2024 betr. Plan zur Gestaltung von Freiräumen durch die Verkehrswende AN/0765/2024 SB Pargmann begrüßt zwar den Grundgedanken dieses Antrags, hegt aber Zweifel, ob ein zusätzliches Handbuch zur Beschleunigung beitragen würde. Er bittet daher um eine Einschätzung der Verwaltung. In diesem Zusammenhang spricht er auch die temporären Spielstraßen an und fragt, wie viele beantragt und wie viele letztendlich umgesetzt wurden. RM De Bellis-Olinger verweist auf die Diskussion in der vergangenen Sitzung und bit- tet um eine schriftliche Stellungnahme der Verwaltung zu den einzelnen Punkten des Antrags. Zudem verweist sie auf das kürzlich beschlossene Kataster zur Entsiegelung von Flächen. Anhand dieses Katasters solle der Rat zu gegebener Zeit eine Priorisie- rung vornehmen. Ihre Fraktion halte daher einen erneuten Beschluss in dieser Sache für nicht notwendig. Zu Ziff. 1 des Antrags, freilaufende Rechtsabbieger, möchte sie darauf hinweisen, dass auch hier die Verwaltung bereits tätig sei und diese seit gerau- mer Zeit sukzessive zurückbaue. SE Caris-Taube kann sich seinen Vorrednern im Wesentlichen anschließen. Der An- trag binde in seinen Augen zu viele Ressourcen, wenngleich er sich natürlich wün- sche, dass die Verwaltung einfach die Beschlüsse der Politik schneller umsetze wie beispielsweise die „Blühende Landschaft in der Trankgasse“. BG Egerer führt aus, dass der Antrag sehr umfassend sei und freiwerdende Flächen aus seiner Sicht eher Einzelfall bezogen betrachtet werden müssten; eine pauschale Festlegung sei eher nicht möglich bzw. Ziel führend. RM Lorenz bedankt sich für die hiesige Diskussion und die Stellungnahme der Ver- waltung. Er beantragt daher, den Antragstext wie folgt abzuändern: 2 „Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung für künftig freiwerdende Flächen aus Projekten der Verkehrswende unter besonderer Beachtung des Gestaltungshand- buches der Stadt Köln ein Konzept zur temporären und anschließenden dauerhaften Nutzung dieser Flächen zu prüfen und dem Verkehrsausschuss die Ergebnisse in einem Fachgespräch darzulegen.“ RM De Bellis-Olinger ist auch von diesem Vorschlag nicht überzeugt und stellt folgen- den Antrag: „Die Beschlussfassung wird zurückgestellt; die Verwaltung wird gebeten, bis zur nächsten Sitzung eine schriftliche Stellungnahme zum Antrag vorzulegen.“ Herr Colmer, Vertreter des Amtes für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, legt dar, dass er die Ausführungen von Herrn BG Egerer unterstreichen möchte und die aufgeführ- ten Punkte des Antrags auch bereits „im Fluss seien“. Die Verwaltung biete selbstver- ständlich an, dem hiesigen Ausschuss in einer schriftlichen Stellungnahme oder ei- nem Fachgespräch darzulegen, wie sie hiermit im Einzelnen umgehe. Die Ausarbei- tung eines weiteren Konzepts sei sicherlich nicht erforderlich. Da keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, stellt Ausschussvorsitzender Hammer die Anträge zur Abstimmung. 1. Beschluss (mündlicher Antrag der CDU-Fraktion): Die Beschlussfassung wird zurückgestellt; die Verwaltung wird gebeten, bis zur nächsten Sitzung eine schriftliche Stellungnahme zum Antrag vorzulegen. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die Fraktionen von SPD, Die Linke. und FDP 2. Beschluss (mündlich modifizierter Antrag der SPD-Fraktion, AN/0765/2024): Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung für künftig freiwerdende Flächen aus Projekten der Verkehrswende unter besonderer Beachtung des Gestaltungshand- buches der Stadt Köln ein Konzept zur temporären und anschließenden dauerhaften Nutzung dieser Flächen zu prüfen und dem Verkehrsausschuss die Ergebnisse in einem Fachgespräch darzulegen. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich abgelehnt gegen die Fraktionen von SPD und Die Linke.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungOrte (1)
- Trankgasse
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0765/2024
- Typ
- SPD Antrag nach § 3
- Datum
- 16.05.2024
- Erstellt
- 16.05.2024 11:02