AN/1270/2020
Stadtbezirk Kalk lebenswerter gestalten durch Begrünung und Entsiegelung in den Stadtteilen - Neubrück
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Anlage zum Antrag Linke AN-1270-2020
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Hier wird die gepflasterte Fläche neben der Tiefgarageneinfahrt als Parkplatz genutzt und der angrenzende Rasen gleich mit. Das verhindert die sichere Ausfahrt aus der Garage ebenso, wie es dem Rasen schadet. Die Hinterräder bereits auf dem Rasen, das Heck komplett. Ein Mähen oder Reinigen sind dort unmöglich. Im Hintergrund das Fahrzeug aus Bild 1 auf den unbefestigten Plätzen vor Robert-Schuman-Str. 12a wird auch bis auf die Rasenfläche geparkt und diese oftmals überfahren um zum Neubrücker Ring zu kommen. Im Hintergrund die Fahrzeuge aus den Bildern 1 + 2 Der Rasen ist als solcher nicht mehr zu erkennen, da hier vor Robert-Schuman-Str. 12a regelmäßig auf der Rasenfläche geparkt wird. Der Grünstreifen könnte bis hier verlängert werden. Auf diesem Bild sind die fast allmorgendlichen Fahrspuren deutlich zu erkennen. Eine Wiese ist aber auch für SUV keine Fahrbahn. im Grünstreifen gibt es durch Gehwegplatten versiegelte Flächen, die beparkt werden. Teilweise auch zeitgleich durch zwei PKW. Das führt auch zum Parken im Grünstreifen selbst. Diese großen Fehlstellen in den Grünstreifen entlang der Käthe-Schlechter Straße und Robert- Schuman-Straße führen über kurz oder lang dazu, dass dieser zumindest an diesen Stellen verschwinden werden. Im unteren Bild ist deutlich erkennbar, wie Autofahrer die nicht gegen Befahren gesicherte Grünfläche am Rand des Wendehammers beparken. Die mit 40er Platten versehene Freifläche wird ebenfalls nicht von zu Fuß gehenden genutzt, da sie beparkt wird, wie am rechten Bildrand noch teilweise erkennbar. Baumscheiben zu kleine und Flächen versiegelt, das lädt natürlich zum Parken ein, schadet aber den Bäumen
Antrag Linke AN-1270-2020
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Kalker Hauptstraße 247- 273 51103 Köln Linke-BV8@stadt-koeln.de Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: 17.11.2020 AN/1270/2020 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 8 (Kalk) 03.12.2020, TOP 7.5 Stadtbezirk Kalk lebenswerter gestalten durch Begrünung und Entsiegelung in den Stadtteilen - Neubrück Antrag der Fraktion DIE LINKE. vom 17.11.2020 Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, Pflanzen sind seit jeher wichtig für den Planeten. Auch für dessen unbelebten Teil. Wem das auf den ersten Blick nicht einleuchtet, dem sei gesagt, dass neben den auf dem Pla- neten vorkommenden Mineralien und Elementen erst durch die Produktion von freiem Sauerstoff durch Pflanzen auch großflächig die Oxide der Mineralien und Elemente ent- stehen konnten. Das unterscheidet die Erde zum Beispiel vom Mond, auf dem solche Oxi- de nicht vorkommen. Der nichtgebundene und freie Sauerstoff in der Atmosphäre dient bekannter weise den meisten heterotrophen Lebewesen als Grundvoraussetzung für ihre Existenz. Zwischenzeitlich ist die Bedeutung von Pflanzen zur Bindung des CO2 in der Atmosphäre genau so bekannt, wie ihre Bedeutung zur Abschwächung des bereits eingesetzten Kli- mawandels insbesondere in dichtbesiedelten Gebieten und so genannten Hotspots. Nach der Hitzeverteilungskarte der Stadt Köln ist der Stadtteil Neubrück ein solcher Hot- spot und eine Hitzeinsel. Umso wichtiger ist es also gerade hier, über möglichst viele Pflanzen nachzudenken. Daneben vergessen werden aber darf nicht die Pflege und der Erhalt des bestehenden Grüns. Daran mangelt es in dieser Stadt nämlich immer noch. Großflächig wird das öffentliche Grün als Stadtdekoration angesehen, welches möglichst pflegeleicht zu halten ist. Hier muss ein grundsätzliches Umdenken in Politik und Verwaltung erfolgen. In diesem konkreten Fall geht es in Neubrück um die Grünstreifen bzw. das Straßenbe- gleitgrün entlang der Käthe-Schlechter-Straße und der Robert-Schuman-Straße, welches DIE LINKE. Fraktion in der BV Kalk Kalker Hauptstraße 247- 273; 51103 Köln Frau Bezirksbürgermeisterin Claudia Greven-Thürmer Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker - 2 - stark vernachlässigt und sukzessive vernichtet wird. Seit Jahren kommt es nicht zu Er- satzpflanzungen ausgefallener Bäume und Sträucher. Tatsächlich werden 90 Prozent der aufkommenden Sträucher so regelmäßig auf den Stock gesetzt, dass sie eingehen, statt sie fachgerecht zu stutzen. Das führt auch dazu, dass der Grünstreifen immer kleiner wird und Autofahrer*innen damit beginnen, auch noch diesen Raum für sich zu erobern. Das gilt inzwischen auch für die sich daran anschließende Rasenfläche, die nicht nur als Parkplatz, sondern auch als Überfahrt zum Neubrücker Ring genutzt wird, wie wir in unse- rer bisher nicht beantworteten Anfrage vom 03.03.2020 (AN/0314/2020) bereits darlegten. Es kommt hier zu einer schleichenden Verwahrlosung, der weder durch den Erhalt der Grünstreifen noch durch die Pflege und Sanierung der Fußwege und Parktaschen entge- gen gewirkt wird. Diese Problematik ist weder der Verwaltung, noch der Politik neu. Daher nehmen wir auch Bezug auf: 1. die Beantwortung mit der Vorlagen-Nr. 5030/2009 in der Sitzung der Bezirksvertre- tung Kalk am 10.12.2009, TOP 9.3.1, in der u. a. ausgeführt wurde: „Eine sinnvolle und fachtechnisch einwandfreie Sanierung des Gehweges ist nur in Verbindung mit einer Sanierung des gesamten Bereiches, also inklusive Parkta- schen und Fahrbahn, möglich. Daher wird dieser Bereich nun überplant und die Maßnahme im Unterhaltungsprogramm für 2010 berücksichtigt und umgesetzt.“ 2. die Beantwortung mit der Vorlagen-Nr. 1768/2012 in der Sitzung der Bezirksvertre- tung Kalk am 21.06.2012 TOP 9.1.3, in der u.a. ausgeführt wurde: „Die mit dem Straßenunterhaltungsprogramm 2010 beschlossene Sanierungsmaß- nahme des gesamten Gehwegbereichs wird nach Vorliegen der finanziellen und personellen Möglichkeiten voraussichtlich in 2013 durchgeführt.“ Auf Grund der derzeitigen Seuchenlage sind Ortstermine ja nur äußerst selten. Daher ha- ben wir diesem Antrag eine relativ umfangreiche Anlage beigefügt, welche genau die ak- tuellen Mängel verdeutlicht. Auf die Mängel aus den Jahren 2009 und 2012 gehen wir an dieser Stelle nicht erneut ein, erlauben uns aber daran zu erinnern. Beschluss: Die Verwaltung soll noch vor Beginn der neuen Wachstumsperiode, 1. sowohl den bestrauchten Grünstreifen als auch die Rasenfläche zwischen dem Neubrücker Ring im Osten und die westlich dazu parallel verlaufenden Käthe- Schlechter-Straße und Robert-Schuman-Straße vor Befahren und Beparken mit geeigneten Maßnahmen schützen; 2. die über 30 Fehlstellen in den beiden Grünstreifen unter Berücksichtigung des be- schlossenen Konzeptes der essbaren Stadt in der kommenden Pflanzsaison auffül- len; 3. das Pflegekonzept derart anpassen, dass eine angemessene Verstrauchung zwi- schen den Bäumen möglich ist und sachgerecht gepflegt wird, ohne das es zur He- ckenbildung kommt; - 3 - 4. den Grünstreifen in der Robert-Schuman-Straße mindestens bis an die unbefestig- ten Parkplätze vor Robert-Schuman-Straße 12a erweitern und sichern; 5. versiegelte Flächen innerhalb und angrenzend zu den Grünstreifen, die nicht als Parkplätze ausgewiesen sind, entsiegeln, bepflanzen und wie ja den gesamten Grünstreifen vor Befahren schützen; 6. die Baumscheiben Richtung Rasenfläche vergrößern, indem sie entsiegelt und der Boden aufbereitet wird; 7. alle Baumscheiben in ihrer vollen Fläche vor Befahren schützen; 8. die versiegelten Flächen neben der Tiefgarageneinfahrt der Robert-Schuman- Straße 2-4 überprüfen, ob diese zumindest zum Teil entsiegelt werden können und vor Befahren zum Beispiel mit Fahrradnadeln schützen; 9. darstellen, wann die für 2010 und anschließend für 2013 avisierte Sanierung des gesamten Bereiches, also inklusive Parktaschen und Fahrbahn (Teilsanierung er- folgte) erfolgen wird. Mit freundlichen Grüßen HP Fischer gez. Dr. Tanja Groß Fraktionsvorsitzender Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Anlage
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (6)
- Kalker Hauptstraße 247
- Käthe-Schlechter-Straße
- Robert-Schuman-Straße 12a
- Neubrücker Ring
- Straße 1
- Straße 2 4
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1270/2020
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 19.11.2020
- Erstellt
- 19.11.2020 07:36