0266/2024
Neubau Rettungswache Worringen
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Anlage 2. Rahmenterminplan
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Nr. Vorgangsname Dauer Anfang Ende 0 1 !"# $ # %& ' 5 ( # % && 8 %) * # %% & 30 !$ # 39 &+ *, # % % 57 + & 313 ( &% 698 - *, & & ' 940 . $ & 943 04 Nov '19 27 Jun '24 RWW - Neubau Rettungswache Worringen 04 Nov '19 20 Dez '19 Lph. 1 - Grundlagenermittlung 100% 23 Dez '19 05 Mai '20 Lph. 2 - Vorplanung 100% 11 Mai '20 01 Apr '21 Lph. 3 - Entwurfsplanung 100% 20 Apr '21 01 Feb '22 Lph. 4 - Genehmigungsplanung 100% 30 Aug '21 29 Nov '22 Lph. 5 - Ausführungsplanung 100% 17 Jan '22 11 Jan '24 Lph. 6 - Ausschreibung 100% 16 Feb '22 04 Apr '24 Lph. 7 - Vergabe 92% 11 Mai '22 14 Jun '24 Lph. 8 - Bauausführung 88% 28 Mai '24 27 Jun '24 Lph. 9 - Inbetriebnahme 27 Jun '24 # Einweihung J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J Q3 '19 Q4 '19 Q1 '20 Q2 '20 Q3 '20 Q4 '20 Q1 '21 Q2 '21 Q3 '21 Q4 '21 Q1 '22 Q2 '22 Q3 '22 Q4 '22 Q1 '23 Q2 '23 Q3 '23 Q4 '23 Q1 '24 Q2 '24 Q3 '24 Q4 '24 Q1 '25 Q2 '25 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 Vorgang Meilenstein Sammelvorgang In Arbeit Stichtag Meilenstein abgeschlossen Vorgang kritisch Meilenstein kritisch In Arbeit Neubau Rettungswache Worringen Steuerungsterminplan GW | 263-14 | Ruppert 1 von 1 Statusdatum: Don 01.02.24 Datum: Die 06.02.24, 16:47 Filter: Alle Vorgänge Sammelvorgang geplant
Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates
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Dezernat, Dienststelle I/372/2 Vorlagen-Nummer 02.05.2024 0266/2024 Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 20.06.2024 Gesundheitsausschuss 11.06.2024 Bauausschuss 17.06.2024 Finanzausschuss 24.06.2024 Rat 27.06.2024 Neubau Rettungswache Worringen Hier: Mitteilung über eine Kostenerhöhung gem § 25 Abs. 1 Nr. 2 KomHVO NRW i.V.m. § 12 der Haushaltssatzung der Stadt Köln für die Haushaltsjahre 2024 und 2025 Der Rat nimmt die Erhöhung der Investitionsauszahlungen für den Neubau der Rettungswa- che Worringen (Vorlage 3039/2020) über 1.714.889,33 € zur Kenntnis. Die Gesamtkosten be- tragen nunmehr 5.978.997,27 € statt bisher 4.264.107 € (siehe Anlage 1). Im Teilfinanzplan der Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölke- rungsschutz in der Produktgruppe 0212, Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst steht für die Finanzierung der zusätzlich notwendigen Auszahlung in Höhe von 1.714.889,33 € im Haushaltsplan 2023/2024 bei Finanzstelle 3701-0212-6-5535, Neubau Rettungswache Worringen, Teilplanzeile 08, Auszahlungen für Baumaßnahmen keine entsprechende Auszah- lungsermächtigung im Haushaltsjahr 2024 bereit. Die fehlende Auszahlungsermächtigung in Höhe von 1.714.889,33 € wird im Rahmen der fle- xiblen Mittelbewirtschaftung bereitgestellt. Dazu kann in der gleichen Produktgruppe die Fi- nanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen der Feuerwehr herangezogen werden, die für nicht hinreichend konkretisierte Baumaßnahmen zur Verfügung steht. . Die zusätzlich notwendigen Aufwandsermächtigungen für die bilanziellen Abschreibungen in Höhe von jährlich 34.297,79 € werden im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2025/2026 im gleichen Teilergebnisplan (inkl. Mittelfristplanung), Teilplanzeile 14, Bilanzielle Abschreibungen entsprechend eingeplant. 1. Ausgangslage Gemäß dem verabschiedeten Rettungsdienstbedarfsplan aus dem Jahr 2010 (Vorlage 1068/2009) ist der Stadtteil Worringen in der geforderten Hilfsfrist durch Rettungsmittel nicht 2 zu erreichen, sodass der Bedarfsplan die Notwendigkeit zur Neuerrichtung einer Rettungswa- che in Worringen vorsieht. Mit der Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplanes (Vorlage 1744/2016) im Jahr 2016 wird die Notwendigkeit einer Rettungswache in Worringen erneut mit einer sehr hohen Priorität bestätigt. Mit dem Baubeschluss des Rates vom 24.06.2021 (Vorlage 3039/2020) wurde der Neubau einer Rettungswache auf dem Grundstück St.-Tönnis-Str. 60-62 in Worringen beschlossen. 2. Aktueller Projektstand Im Oktober 2022 konnte mit den ersten Arbeiten im Baufeld begonnen werden. Die Fertigstel- lung des Rohbaus wurde im August 2023 mit der dazugehörigen Anzeige abgeschlossen. Der Rahmenterminplan (Anlage 2) sieht eine Fertigstellung und Inbetriebnahme der Rettungswa- che für das 2. Quartal 2024 vor. 3. Begründung der Kostensteigerung Für die Kostenerhöhung des Neubaus der Rettungswache Worringen sind mehrere Entwick- lungen im Projektverlauf ursächlich. Ausgehend von den beschlossenen Gesamtkosten der ursprünglichen Beschlussvorlage in Höhe von 4.264.107,94 € (inklusive der Risikokosten in Höhe von 278.777,79 €) ergeben sich folgende zwei Positionen von Kostensteigerungen seit der Beschlussfassung. Dies sind zum einen die eingetretenen Kostensteigerungen seit der Beschlussfassung bis zum Jahresende 2023 und zum anderen die jetzt noch prognostizierten bzw. zu erwartenden Kostensteigerungen. 4. Eingetretene Kostensteigerungen seit Beschlussfassung bis 2023 Die eingetretenen Kostensteigerungen umfassen Mehrkosten in Summe von 1.101.476,58 € und gliedern sich wie folgt auf: Planungsänderungen mit ausgewiesenen Mehrkosten in Höhe von 83.431,96 € Trotz ausführlicher Abstimmungen zur Entwurfsplanung mussten im Projektverlauf notwen- dige Planungsänderungen vorgenommen werden, welche auch Auswirkungen auf die Kosten hatten. Eigenstrom / Notstromversorgung: Durch die Neuausrichtung bei den technischen Anforderungen der Stadt Köln an die Eigen- strom- und Notstromversorgungsanlagen (Umsetzung der KRITIS Anforderungen bei einem Stromausfall für mindestens 72 Stunden) bei ausgewählten städtischen Gebäuden, wurde die Anschlussverteilung der externen Stromeinspeisung auf eine mobile Einspeisung durch Net- zersatzanlagen der Rettungswache umgeplant. Anpassungen beim Verbau bzw. Sicherung der Baugrube: Darüber hinaus musste entgegen der Entwurfsplanung (geplant war eine Abböschung ohne einen Verbau) die Baugrube mittels einem Verbau aus Trägerbohlen gesichert werden. Dies erfolgte aufgrund des schlechten Baugrunds insbesondere in der Tiefe und der dadurch gerin- ger werdenden Abstandslängen zur Grundstücksgrenze. Hierdurch konnte die Befahr- und Begehbarkeit der Verkehrsflächen um das Grundstück herum während der gesamten Bauzeit für die Öffentlichkeit sichergestellt werden. Für die Herstellung des Verbaus wurden die Eisen- träger maschinell in das Erdreich getrieben. Gemäß der Kampfmittelverordnung und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland / Bezirksregierung Düsseldorf sind vor der Ausfüh- rung von Spezialtiefbaumaßnahmen (hier: Verbauarbeiten) Sicherheitsdetektionen erforder- lich. Da diese Maßnahmen zuvor nicht bis in die notwendige Tiefe hinein bekannt und geplant waren, sind zugehörige Kosten für die Kampfmittelsondierung entstanden. 3 Planungsfortschreibungen und zusätzlich erforderliche Maßnahmen mit Kostensteigerungen in Höhe von insgesamt 228.861,34 € Mit Abschluss der für die Bauantragsunterlagen notwendigen Entwurfsplanung (Leistungs- phase 3 der HOAI) wurden auch die Leitungswege sämtlich anfallender Abwässer geplant und im Entwässerungsgesuch durch das fachplanende Büro dokumentiert und erläutert. Die Aufla- gen aus der Baugenehmigung (Leistungsphase 4 der HOAI) erforderte eine Anpassung der Ausführungsplanung. Die Fortschreibung sieht die Versickerung aller anfallenden Nieder- schlagswässer in einer versickerungsfähigen Anlage auf dem Grundstück der Rettungswache Worringen vor. Durch die zum Zeitpunkt der Kostenermittlung unerwartete Genehmigungsauf- lage sind die Kosten für die Planung und den Bau einer Rigolenentwässerung auf der Grund- stücksfläche entstanden. Mit Beschluss zum Neubau der Rettungswache Worringen ging auch der Abriss des Be- standsgebäudes St-Tönnis-Str. 62 einher. Im Zuge der Abbrucharbeiten wurden im angren- zenden Erdreich unbekannte alte Fundamente und zugeschüttete Kellerräume vorgefunden, die sich über weite Teile der Grundstücksbreite erstreckten. In Vorbereitung auf den späteren Einbau der Versickerungsanlage mussten diese abgebrochen und entsorgt werden. Trotz der zu Projektbeginn durchgeführten Bodenanalyse stellte sich dabei heraus, dass der aufgenom- mene Boden sowie das Abbruchmaterial der Kellerräume belastet sind und kostenintensiv entsorgt werden mussten. Die zusätzlichen Abbruch- und Erdarbeiten sorgten nicht nur für eine Kostensteigerung, son- dern machten auch eine vorzeitige Baufeldfreimachung notwendig. Die Interimshalle für den Rettungswagen musste aus diesem Grund aufwändig mit zusätzlichen Kosten in das nahege- legene Umfeld der Baustelle verlegt werden. Der belastete Boden und die abzubrechenden Fundamente stellten außerdem ein Problem für die sichere Stellung des Baukrans dar. Im für den vorgesehenen Baukran geplanten Bereich und alternativlosen Stellplatz auf der Baustelleneinrichtungsfläche, mussten dafür ebenfalls Maßnahmen zur Bodenverbesserung durchgeführt werden. Dazu wurde der mit Schadstoffen belastete Boden aufgenommen, entsorgt und ausgetauscht. Um den kurze Zeit später stehen- den Baukran nachweislich sicher tragen zu können, musste der ausgewiesene Bereich nach Austausch des Bodens auch entsprechend umfänglich verdichtet werden. Weitere Mehrkos- ten für diese zuvor nicht geplanten Ausführungen waren die Folge. Weitere Planungsfortschreibungen bzw. erforderliche Maßnahmen wie zusätzliche Baustrom- anschlusskästen auf der Baustelleneinrichtungsfläche aufgrund der versetzten Interimshalle, eine ausgeschriebene, aber nicht mehr für den Einbau in Bodenplatten zugelassene Elektro- Hauseinführung und eine erforderliche Änderung in der Leitungsführung der Blitzschutzleitun- gen verursachten zusätzliche Mehrkosten. Aufgrund der Detailtiefe mehrerer Positionen ist die Aufzählung an dieser Stelle exemplarisch. Preissteigerung abgeschlossener Vergaben durch auf gestiegene Bau- und Rohstoffkosten zurückzuführende Mehrkosten in Höhe von 789.183,28 € Stark gestiegene Rohstoffpreise und Lieferengpässe aufgrund global gestörter Lieferketten mit dem Beginn des Ukrainekrieges sowie weitere monetäre Anstiege und Aufschläge auf- grund von Auswirkungen der Corona- Pandemie der vergangenen Jahre haben zu einer signi- fikanten Kostensteigerung im gesamten Bausektor geführt. Eine außergewöhnlich hohe Diffe- renz der Kosten zwischen den kalkulierten Leistungsverzeichnissen und den dazugehörigen Angeboten waren die Folge. Trotz teilweise mehrfacher Wiederholung von Ausschreibungen nach Aufhebung aufgrund anscheinend unrealistischer Angebote, mussten im Ergebnis den- noch Aufträge mit bis zu 175% höheren Kosten vergeben werden, um das Projekt weiterfüh- ren zu können. Folgende Tabelle bildet die differenzierten Kosten fünf realer Beispiele der Kostengruppe 300 (Bauwerk und Baukonstruktion) aus dem Projekt ab: 4 Gewerk Berechnete Kosten Auftragswert/Bestellung Abwei- chung Rohbauarbeiten 560.664,99 € (brutto) 845.776,95 € (brutto) +50,9 % Trockenbauarbeiten 66.208,77 € (brutto) 131.579,56 € (brutto) +98,7 % Schlosserarbeiten 49.565,56 € (brutto) 136.695,30 € (brutto) +175,8 % Klinkerarbeiten 183.150,03 € (brutto) 275.014,84 (brutto) +50,2 % Estricharbeiten 16.671,36 (brutto) 40.471,44 (brutto) +142,8 % 5. Erwartete Kostensteigerungen ab 2024 bis Projektabschluss Die erwarteten Kostensteigerungen umfassen Mehrkosten in Summe von 328.698,60 € und gliedern sich wie folgt auf: Baupreissteigerung offene Vergaben Kostengruppe 300 (Bauwerk und Baukonstruktion) mit prognostizierten Kosten in Höhe von 12.333,53 € Aus dem errechneten Durchschnitt der prozentual gestiegenen Kosten aller bisher erfolgten Vergaben ergeben sich für die noch ausstehenden Vorgänge im Vergleich zur Kostenberech- nung aus 2020 eine erwartete Kostensteigerung von 12.333,53 € für die Kostengruppe 300. Baupreissteigerung offene Vergaben Kostengruppe 500 (Außenanlagen und Freiflächen) mit prognostizierten Kosten in Summe von 35.028,03 € Aus dem errechneten Durchschnitt der prozentual gestiegenen Kosten aller bisher erfolgten Vergaben ergeben sich für die noch ausstehenden Vorgänge im Vergleich zur Kostenberech- nung aus 2020 eine erwartete Kostensteigerung von 35.028,03 € für die Kostengruppe 500. Baukostensteigerung aufgrund angebotener Nachtragsleistungen in Höhe von 77.041,58 € Angebotene, aber zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Mitteilung noch nicht beauftragte Nach- tragsleistungen werden mit Mehrkosten von 77.041,58 € prognostiziert. Hierbei handelt es sich unter anderem um folgende Positionen: Rigole: Aufgrund nicht versickerungsfähigem Boden in der Sohle der Baugrube für die Rigole musste mehr Boden abgetragen und entsorgt werden als zuvor angenommen. Im gleichen Zuge ist die Baugrube mit entsprechender Menge neuen Bodens zu verfüllen. Elektro: Es ist eine Produktänderung der Beleuchtung erforderlich, da die ausgeschriebenen Leuchtentypen nicht mehr produziert werden. Das Nachfolgeprodukt ist im Vergleich teurer. Abbruch: Durch Vermischung des Bauschutts und weiterer Schadstoffe im Bestandsbaumate- rial sind in Verbindung mit einem bisher ungeklärten Nachtrag des Abbruchunternehmens hö- here Entsorgungskosten zu erwarten. Vergabe Malerarbeiten: Aufgrund eines Kalkulationsfehlers und damit einhergehend ausblei- bender Leistung, kommt der ausgewählte Auftragnehmer trotz mehrfacher Aufforderung sei- ner beauftragten Tätigkeit nicht nach. Die Kündigung des Auftragnehmers mit Schadenser- satzforderung ist in Vorbereitung. In Abstimmung mit dem Amt für Recht, Vergabe und Versi- cherungen ist aufgrund der Dringlichkeit eine Ersatzbeauftragung geplant. Infolgedessen ist mit Mehrkosten für die erneute Vergabe zu rechnen. Honorarkostensteigerung aufgrund verlängerter Bauzeit in Höhe von 36.899,03 € Der zum Zeitpunkt der Erstellung der Baubeschlussvorlage gültige Terminplan sah eine Fer- tigstellung des Gebäudes im Oktober 2023 vor. Ursächlich für die längere Projektlaufzeit sind zum einen die zuvor unbekannten schlechten Bodenverhältnisse des Baugrundstückes und die daraus resultierenden Folgen, zum anderen die Einarbeitung der Auflage aus der Bauge- nehmigung in die Planung mit erweiterter Schnittstellenklärung in der Ausführungsplanung. Da eine Fertigstellung des Gebäudes mit Abschluss der Leistungen aller Fachplaner erst nach der vertraglich festgelegten Projektlaufzeit erwartet wird, ist mit zusätzlichen Honorarkosten zu rechnen, die mit 36.899,03 € prognostiziert werden. Kostensteigerung Eigenleistungen Gebäudewirtschaft aufgrund verlängerter Bauzeit in Höhe von 167.396,43 € Mit Stellungnahme der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln als Anlage des Baubeschlusses zum Neubau der Rettungswache Worringen wurden für Projektmanagementleistungen Kosten 5 in Höhe von 574.000 € für Eigenleistungen erläutert und für die Leistungsdauer von knapp 18 Monaten prognostiziert. Einhergehend mit einer verlängerten Projektlaufzeit entstehen aus dem innerstädtischen Vertragsverhältnis weitere Baunebenkosten in Höhe von 167.396,43 €. 6. Abschließende Risikobetrachtung Restrisiko in Höhe von 5% auf die Gesamtkostenprognose von 284.714,16 € Mit Bewertung des aktuellen Baufortschritts und Ausblick auf die verbleibende Bauzeit bis zur Fertigstellung, wird das Risiko möglich eintretender Szenarien mit monetärer Auswirkung als überschaubar eingeschätzt. Abschließend werden entsprechend allgemeine Risikokosten von 284.714,16 € auf die Gesamtkosten angenommen, was einen Bezugswert von 5% bedeutet. 7. Zusammenfassung Aufgrund der zuvor beschriebenen Entwicklungen im Projektverlauf steigen die Gesamtkosten für das Bauprojekt Neubau einer Rettungswache in Worringen von 4.264.107,94 € um 1.714.889,33 € auf insgesamt 5.978.997,27 €. 8. Anlagen Anlage 1 – Mehrkostenaufstellung Anlage 2 – Rahmenterminplan Gez. Reker
Anlage 1. Mehrkostenaufstellung
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Anlage 1 Neubau Rettungswache Worringen Aufstellung Mehrkosten € brutto Baubeschluss Kosten Beschlussvorlage für Planungs- und Bauleistungen 3.161.876,46 € Kosten Beschlussvorlage für Risiken 8,8% (ohne Leistungen GW) 278.777,79 € Kosten Beschlussvorlage für Indexierung von 2020 bis 2022 von je 4,9% (ohne Leistungen GW) 249.453,69 € Kosten Leistungen der GW (PL, PS, QS) 574.000,00 € Gesamtkosten Beschlussvorlage Baubeschluss 4.264.107,94 € Eingetretene Kostensteigerungen seit Beschlussfassung 1.101.476,58 € KG200-500: Planungsänderungen 83.431,96 € Elektro: Ergänzung unterbrechnungsfreie Notstromversorgung nach neuer DIN 15.467,78 € Erdbau: Trägerbohlverbau, Kampfmittelsondierung, zusätzl. belasteter Oberboden u. Bauschutt 67.964,18 € KG200-500: Planungsfortschreibungen/ Zusätzlich erforderliche Maßnahmen 228.861,34 € Rigole: Entwässerung durch Versickerung inkl. Verbau und Kampfmittelsondierung 126.665,21 € Abbruch: belasteter Boden, zusätzlich abzubrechender Keller 14.718,77 € Baufeldfreimachung: Umsetzung Interim inkl. Asphaltfläche als Fundament 23.742,29 € Rohbau: Bodenverbesserung/-austausch für Kranstellung 24.477,15 € Weitere Planungsfortschreibungen 39.257,92 € KG 200-500: Preissteigerung abgeschlossener Vergaben (im Ø +23,7%), Stand: 15.02.24 789.183,28 € Erwartete Kostensteigerungen 328.698,60 € KG 300: Baupreissteigerung offene Vergaben KG 300 i.H.v. 41,8% 12.333,53 € KG 500: Baupreissteigerungen offene Vergaben KG 500 i.H.v. 33,5% 35.028,03 € KG 200-500: Baukostensteigerung aufgrund von angebotenen Nachtragsleistungen 77.041,58 € KG 700: Honorarkostensteigerung aufgrund verlängerter Bauzeit 36.899,03 € KG 700: Kostensteigerung Leistungen der GW (PL, PS, QS inkl. Black-Building-Test) aufgrund verlängerter Bauzeit 167.396,43 € Mehrkosten Prognose 1.430.175,18 € Restrisiko i.H.v. 5% auf Gesamtkosten Baubeschluss + Mehrkosten Prognose 284.714,16 € Gesamtkosten Prognose 5.978.997,27 € Beantragung Mehrkosten Gesamtkosten gem. Baubeschluss 100% 4.264.107,94 € Gesamtkosten Prognose 140% 5.978.997,27 € Mehrkosten 40% 1.714.889,33 € GW | 263-14 | Ruppert 1 von 1 240214_RWW_6_263_Kostenübersicht_inkl._VKL
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0266/2024
- Typ
- Haushaltsrechtl. Unterrichtung d. Rates
- Datum
- 02.05.2024
- Erstellt
- 18.01.2024 10:12