AN/1382/2021
Erhöhung Hundesteuer um moderate 800%
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Die Partei Antrag nach § 3
2245 Zeichen
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 11.06.2021 AN/1382/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 24.06.2021 Erhöhung Hundesteuer um moderate 800% Sehr geehrte Frau Reker, Wir bitten Sie folgenden Antrag in die Tagesordnung der Sitzung des Rates am 24.06.2021 aufzuneh- men: Die Hundesteuer wird um moderate 800% erhöht. Begründung: Die Bewältigung des Klimawandels stellt uns alle vor enorme Herausforderungen. Ein relevantes Prob- lem ist d ie Tierhaltung. In der öffentlichen Diskussion beschränkt sich dieses Problem zumeist auf die Haltung sogenannter Nutztiere. Das ist ein Trugschluss. Jegliche Form der Tierhaltung führt zu CO 2- Emissionen. Gerade für Karnivoren gilt: Es ist dem Klima vollko mmen egal, ob für Vatis Burger der Re- genwald abgeholzt wird und Futterpflanzen angebaut werden oder für eine Dose Chappi. Hundehaltung stellt einen enormen Eingriff in die Biodiversität unserer natürlichen Umgebung dar und hat einen spürbaren Einfluss auf unsere heimische Insektenpopulation. Wir unternehmen enorme An- Frau Oberbürgermeisterin Reker Ratsgruppe Die PARTEI Michael Hock Birgit Dickas Unter Goldschmied 6 50667 Köln Tel.:+49 (221) 221 – 35606 E-Mail: michael.hock@stadt-koeln.de E-Mail: birgitbeate.dickas@stadt-koeln.de - 2 - strengungen, um heimischen Wildblumen und anderen, als Nahrungs -, Versteck - und Nistmöglichkeit dienenden Pflanzen die Ansiedlung in unserer Stadt zu ermöglichen. Aber diese Pflanzen brauchen a b- gemagerte Böden. Böden mit sehr geringen Nährstoffgehalten. Sollte dies nicht gegeben sein, werden unsere Pflanzen von nichtheimischen Arten verdrängt. Grund für das Nährstoff -Überangebot ist nicht zuletzt der Hundekot, der zu einer ständigen Überdüngung jeder noch so kleinen Grünfläche führt. Natürlich gibt es noch viele weitere sehr vernünftige Gründe, etwa die Gefährdung von Kindern, Joggern oder Radfahrern durch beißwütige Hunde, die eine moderate Erhöhung, wie wir sie beantragen, sinnvoll und alternativlos machen. Unser Vorschlag ist angemessen und sozial gerecht und führt zu Mehrein- nahmen von knapp 40 Millionen Euro jährlich. gez. Birgit Beate Dickas gez. Michael Hock
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/1382/2021
- Typ
- Die PARTEI Antrag nach § 3
- Datum
- 14.06.2021
- Erstellt
- 11.06.2021 20:19