Mandari Insight

1021/2021

Städtebauliches Planungkonzept Möhl-Areal in Köln-Dellbrück; Anhörung der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) zu den Ergebnissen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung, Beschluss über die Vorgaben zur Ausarbeitung des Bebauungsplan-Entwurfes

Beschlussvorlage Ausschuss 30.03.2021

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 17.06.2021, TOP 9.1

Anlage 5a Öffentlichkeitsbeteiligung

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Anlage 5b Forumprotokoll

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 1 Geltungsbereich

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Anlage 4

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Anlage 6 Abwägung TÖB

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Anlage 2

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Anlage 3 Flyer

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Anlage 5a Öffentlichkeitsbeteiligung

152397 Zeichen

Anlage 5a 
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Tabellarische Darstellung und Bewertung des Abwägungsmaterials im Bauleitplanverfahren 
 
Darstellung und Bewertung der zum Bebauungsplan 75501/02 –Arbeitstitel: Möhl-Areal in Köln-Dellbrück – und zur 238. Änderung 
des Flächennutzungsplans „Möhl-Areal und angrenzendes Gewerbegebiet“ in Köln-Dellbrück eingegangenen Stellungnahmen aus 
der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung 
 
Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) wurde vom 20. November bis zum 04. Dezember 2020 durchge-
führt. Die Öffentlichkeit wurde über Aushänge am Bezirksrathaus Mülheim, mit in der Umgebung des Plangebiets verteilten Flyern und durch die städti-
schen Webseiten „www.beteiligung-bauleitplanung.koeln“ und „www.mitwirkungsportal-koeln.de“ über die Planungen zum Bebauungsplan sowie die Ände-
rung des Flächennutzungsplans informiert. Wegen der Einschränkungen durch das Corona-Virus musste auf eine Informationsveranstaltung vor Ort ver-
zichtet werden.  
Es sind 115 Stellungnahmen aus der Öffentlichkeit in der Zeit vom 20. November 2020 bis zum 17. Dezember 2020 eingegangen. Hiervon sind 19 in Form 
eines Beitrags im Onlineforum des Mitwirkungsportals abgegeben worden. Im Rahmen des digitalen Diskurses sind von insgesamt 13 Thesenbeiträge 4 
durch 6 Einträge kommentiert worden. 
Nachfolgend werden die eingegangenen Stellungnahmen fortlaufend nummeriert. Die Stellungnahmen und hierzu erfolgten Kommentare im Beteiligungs-
portal sind zusätzlich mit * gekennzeichnet. Daran anschließend werden in Übereinstimmung mit der laufenden Nummerierung die Inhalte der Stellung-
nahmen sowie ihre Berücksichtigung im weiteren Verfahren dargestellt. Bei inhaltlich gleichen Stellungnahmen wird auf die jeweilige erste Stellungnahme 
der Verwaltung zum betreffenden Thema verwiesen.

- 2 - 
 
/ 3 
 
Lfd. 
Nr. 
Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung 
1 Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verdrängung der 
auf dem Grundstück befindlichen Musikschulen und Pro-
beräumen über den Stadtteil hinaus einen Einschnitt dar-
stellen würde, da solche Räume stadtweit nicht ausrei-
chend verfügbar sind. 
 
Ja Bereits in dem zur Öffentlichkeitsbeteiligung vorgelegten städte-
baulichen Vorkonzept ist die Integration eines Kulturbetriebs dar-
gestellt. Zielsetzung ist, dass ein vielfältiges und gemischtes 
Quartier mit vielen verschiedenen Nutzungen entsteht (Wohnen, 
Büro, Einzelhandel, Kultur). 
 
Im weiteren Bebauungsplanverfahren Bauleitplanverfahren wird 
zwar im Rahmen eines städtebaulichen Qualifizierungsverfahrens 
Lage und Gestalt des Nutzungsbausteins konkretisiert, doch wer-
den potenzielle kulturelle Nutzungen nicht weiter spezifiziert. Dies 
entzieht sich auch sowohl der Regelungstiefe des Bebauungs-
plans als auch des Flächennutzungsplans mangels Rechtsgrund-
lage. Die Größe der notwendigen Flächen für den kulturellen 
Nutzungsbaustein wird sich an den Anforderungen und Möglich-
keiten der bestehenden Zirkusfabrik orientieren. Hierfür steht die 
Vorhabenträgerin bereits im Austausch mit den Betreibern. 
Auf den Erhalt oder die Verdrängung von Nutzungen im Bereich 
des an das „Möhl-Areal“ grenzenden Gebietes hat das Verfahren 
zur Änderung des Flächennutzungsplans ebenfalls keinen unmit-
telbaren Einfluss. 
 
Es wird Interesse für ein Grundstück für ein kleines 
Wohnhaus mit Musikschule bekundet. Weiterhin wird da-
rum gebeten, bei der Entwicklung der neuen gemischten 
Bebauung entsprechend berücksichtigt zu werden und im 
Falle der Entwicklung von mehrgeschossigen Gebäuden 
mit den in Betracht kommenden Grundstückseigentümern 
und Projektentwicklern Kontakt herzustellen. 
 
Kenntnisnahme Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. 
 
Das Bauleitplanverfahren dient allerdings nicht der Vermittlung 
von potenziellen Käufer*innen oder Mieter*innen, sondern ist ein 
reines Rechtssetzungsverfahren. 
 
2 Es wird darauf hingewiesen, dass es für ein gehaltvolles 
kulturelles Leben in Dellbrück unabdingbar sei, dass auch 
nach einer Neubebauung auf dem Möhl-Areal, kleine Ver-
eine und Kultureinrichtungen unterkommen können. Die in 
Ja Zielsetzung für das zu findende städtebauliche Konzept ist es, 
dass ein vielfältiges und gemischtes Quartier mit vielen verschie-
denen Nutzungen entsteht. Kulturelle Nutzungen sind bereits im 
Vorkonzept vorgesehen.

- 3 - 
 
/ 4 
 
Lfd. 
Nr. 
Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung 
der schematischen Darstellung der Rahmenbedingungen 
genannte "Integration eines Kulturbetriebs" werde be-
grüßt. Ohne einen angemessenen - dem jetzigen ver-
gleichbaren - Kulturbetrieb wäre der Stadtteil Dellbrück 
wesentlich ärmer. Allerdings erschließe sich noch nicht, 
wie ein solcher neugeschaffener Kulturbetrieb dann aus-
sehen soll. 
 
Es wird angeregt: 
• dass ein solcher Kulturbetrieb dem Umstand Rech-
nung trägt, dass er weitere kleinere Vereins- oder Kul-
turveranstaltungen bzw. -einrichtungen beherbergen 
kann 
• dass dieser Kulturbetrieb in einer räumlichen Größe 
vorgesehen wird, die mehreren kleineren Einheiten zur 
gleichen Zeit Übungseinheiten und/oder sonstige 
• Treffen ermöglicht dass mehrere Räumlichkeiten im 
Kulturbetrieb dazu eine Größe von jeweils mindestens 
60 m² haben. 
 
Es haben bereits konstruktive Gespräche zwischen den Betrei-
bern der Zirkusfabrik und der Vorhabenträgerin bezüglich eines 
möglichen Erhalts der Zirkusfabrik auf dem Möhl-Areal stattge-
funden. Die Vorhabenträgerin will auch weiterhin Flächen für kul-
turelle Einrichtungen in einem Neubau auf dem Möhl-Areal vor-
sehen. Die Größe der Flächen wird sich an den Anforderungen 
und Möglichkeiten der bestehenden Zirkusfabrik orientieren. 
 
Im weiteren Bauleitplanverfahren wird ein städtebauliches Quali-
fizierungsverfahren durchgeführt. Im Auslobungstext zum Wett-
bewerb wird verankert, dass ein entsprechender Standort für eine 
Kultureinrichtung vorzusehen und zu qualifizieren ist.  
  
Vorbehaltlich des Ergebnisses des städtebaulichen Qualifizie-
rungsverfahrens soll zunächst im Rahmen eines 1. Bauabschnit-
tes ein Neubau realisiert werden, in dem die Zirkusfabrik als po-
tenzielle Mieterin einen neuen Standort finden kann. Erst nach 
Fertigstellung des 1. Bauabschnittes ist der Abriss der aktuell von 
der Zirkusfabrik gemieteten Gebäude beabsichtigt. 
 
3 Die Absicht, neuen Wohnraum am Standort zu schaffen, 
wird befürwortet. In Hinblick auf die geplante Gewerbe-
nutzung (Dienstleistung) einiger Flächen wird zu beden-
ken gegeben, dass ähnliche Gewerbeflächen in Dellbrück, 
die nicht in direkter Nähe zur Dellbrücker Hauptstraße 
liegen, oft nicht genutzt werden und schwierig zu vermie-
ten sind. Es wird angeboten, mit der Stadt und Bauträgern 
in Austausch zu treten. 
 
Kenntnisnahme Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. In ganz Köln sowie 
auch in Dellbrück gibt es einen ungedeckten Bedarf an Gewerbe- 
und Büroflächen. Auch wenn das Plangebiet nicht direkt an der 
Dellbrücker Hauptstraße liegt, so ist die Lage dennoch gut durch 
die Bergisch Gladbacher Straße und die S-Bahnstation Dellbrück 
erschlossen. Ziel ist es schon im städtebaulichen Konzept die 
Voraussetzungen für die Realisierung von Gewerbe- und Büro-
flächen zu schaffen, die nicht nur den aktuellen, sondern auch 
den zukünftigen Anforderungen der Arbeitswelt genügen.

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Lfd. 
Nr. 
Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung 
Es wird sich für den Verbleib der auf dem Gelände ansäs-
sigen Zirkusfabrik/ Kulturarena ausgesprochen. In der 
Form des Angebotes sei es ein einzigartiges Unterneh-
men, da es viele Aspekte in sich vereint. Die Zirkusfabrik 
biete vieles, was ansonsten in Dellbrück fehle. Sie sei im 
Bereich Kinder- und Jugendarbeit fast der einzige Anlauf-
punkt. Auch das Eltern-Kind-Cafe sei das einzige in Dell-
brück. Die Zirkusfabrik sei auch regelmäßiger Gastgeber 
für Konzerte und Veranstaltungen. Wichtig sei, dass es 
auch im Neubau eine bezahlbare Alternative für die Zir-
kusfabrik gibt.  
 
Es wird darauf hingewiesen, dass zwar die Umnutzung 
von bisher gewerblich genutzten Flächen zum Woh-
nungsbau richtig sei, diese jedoch auch Orte für Kunst, 
Kultur, Konzerte und Veranstaltungen gefährde. Letztere 
seien aber oft prägend für die Lebensqualität im Veedel 
und Orte der Begegnung für jede Altersgruppe. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
4 Die Schaffung neuer Wohnmöglichkeiten im Stadtteil 
Dellbrück wird als angebracht erachtet. 
Kenntnisnahme Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. 
Es wird darum gebeten, dass im neuen Quartier auf dem 
Möhl-Gelände auch kulturelle Begegnungen weiter mög-
lich sind und erhalten bleiben. 
 
Es wird weiterhin darum gebeten, sich besonders für die 
kulturellen Belange in Dellbrück einzusetzen. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2.

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/ 6 
 
 
5 Neben der angedachten Mischung von Wohnraum, Ge-
werbe, Gastronomie sowie Kultur und Versorgung, wird 
auch die Unterbringung von älteren und pflegebedürftigen 
Bewohnern angeregt.  
 
Ja Zielsetzung ist es, dass ein vielfältiges und gemischtes Quartier  
mit vielen verschiedenen Nutzungen entsteht. Es soll Wohnraum 
in unterschiedlichen Größen für Menschen allen Alters 
und für die 
unterschiedlichsten Lebenssituationen geschaffen werden.  
 
Bezüglich der Verkehrsplanung werden folgenden Anre-
gungen gemacht: 
 
Es wird darauf hingewiesen, dass die derzeitige Planung 
als eine mögliche Option die Öffnung des Areals zur 
Möhlstraße hin vorsehe. Implikationen hieraus wären: 
• Ausweich-Verkehr über Busbahnhof in die Urnenstra-
ße (Grundschule) mit entsprechender Staubildung und 
Gefährdung der Grundschüler. Ausweich-Verkehr über 
die Dellbrücker Hauptstraße und damit noch größerer 
Gefährdung aller Verkehrsteilnehmer.  
• Vermehrte Nutzung und Rückstau auf der Möhlstraße.  
 
Als Alternativen werden empfohlen: 
• Kurzfristig - Beibehaltung einer Stichstraße im Möhl-
Areal.  
• Mittelfristig - Um eine weitere Belastung des existie-
renden Wohngebietes durch das neue Areal zu ver-
hindern, solle ein gesamthaftes Verkehrskonzept für 
das Areal von Möhlstraße hin zur Eschenbruchstraße 
bereits vor Baubeginn des Möhl-Areals entwickelt 
werden, unter Einbeziehung der Ottilienstraße und der 
Flächen unmittelbar südlich der S-Bahn-Station. Zur 
Vermeidung der Rückstaus bei Linksabbiegern könnte 
es sinnvoll sein, einzelne Straßen nördlich der Ber-
gisch Gladbacher Straße in Einbahnstraßen umzu-
funktionieren (z.B. die Möhlstraße in Richtung Süden), 
so wie dies bereits südlich der Bergisch Gladbacher 
Straße umgesetzt wurde.  
 
Kenntnisnahme Sämtliche umfassenden zum Thema Verkehrsplanung geäußer-
ten Anregungen werden zur Kenntnis genommen. In Vorberei-
tung des Wettbewerbsverfahrens wurden bereits Verkehrserhe-
bungen durchgeführt und die Ausgangssituation dokumentiert. Im 
Rahmen des weiteren Bebauungsplanverfahrens „Möhl-Areal“ 
wird sich eine Verkehrsuntersuchung detailliert mit den verkehrli-
chen Auswirkungen der geplanten Nutzungen auseinanderset-
zen. In diesem Zusammenhang werden auch die hier aufgeführ-
ten Anregungen im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung ge-
prüft und mit in die Überlegungen einbezogen. 
 
Die Ergebnisse fließen in ein Verkehrskonzept ein. Zielsetzung 
dieses Konzepts ist es, sowohl die Wohnbevölkerung von unnöti-
gen Verkehrsbelastungen zu schützen als auch die Sicherheit 
und Leichtigkeit des Verkehres für alle Verkehrsteilnehmer (Fuß-
gänger, MIV, Radfahrer) zu gewährleisten. Hierfür wird auch ein 
Mobilitätskonzept erstellt, das durch verschiedene Maßnahmen 
den Rad- und Fußverkehr sowie den ÖPNV und das Carsharing 
attraktiv gestalten und bewusst fördern soll. Gut ausgestatte Mo-
bilitätsstationen innerhalb eines Quartiers können nachweisbar 
den Autoverkehr reduzieren. 
 
Während das Verkehrs- und Mobilitätskonzept für den Bereich 
des Bebauungsplans „Möhl-Areal“ konkrete Maßnahmen vor-
schlagen wird, sind für den Bereich des angrenzenden Gewerbe-
gebietes keine vertiefenden Aussagen erforderlich. Im städtebau-
lichen Qualifizierungsverfahren sowie im sich daran anschließen-
den weiteren Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans 
werden die zukünftigen Perspektiven des an das Möhl-Areal 
grenzenden Gewerbegebietes lediglich auf ihre grundsätzliche

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Darüber hinaus wird vorgeschlagen, die Entwicklung des 
Möhl-Areals als Möglichkeit der Verbesserung der Fahr-
radweg-Infrastruktur zu ergreifen. Hier werden zwei Vari-
anten gesehen: 
• Kurzfristig - Öffnung der Erikastraße (Einbahnstraße 
zwischen Dellbrücker Hauptstraße und Möhlstraße) in 
beide Richtungen für Fahrräder. Diese würde nach der 
Vorplanung eine ideale Weiterführung des angedach-
ten Fahrradweges darstellen und ein für Fußgänger 
und Fahrradfahrer gleichermaßen sehr enges Stück 
Fahrradweg an der Bergisch-Gladbacher Straße ent-
lasten 
• Mittelfristig: Integration der Planungen zum Rad-
schnellwegverbindung Bergisch Gladbach-Köln im 
Rahmen der Neuerstellung des Flächennutzungspla-
nes zwischen Möhlstraße und Eschenbruchstraße be-
reits jetzt. Hier könnte entlang der S-Bahn eine deut-
lich kürzere Variante abseits der Bergisch-Gladbacher 
Straße entstehen 
 
Machbarkeit hin untersucht. Aspekte der lokalen verkehrlichen 
Erschließung werden auf Ebene des Flächennutzungsplans nicht 
dargestellt und entziehen sich auch der Regelungsmöglichkeit im 
Bebauungsplan. 
 
 
Bezüglich der Parkraumsituation werden folgende Anre-
gungen gemacht: 
Bei den zusätzlichen Einwohnern sei mit einem Auswei-
chen in die umliegenden Wohngebiete und auf den 
P&R Parkplatz zu rechnen. Dies führe zu weiteren Ver-
kehrsbelastung und insbesondere zu Stoßzeiten im ge-
samten Bereich um die Möhlstraße zu noch schwierigeren 
Parkverhältnissen - was auch die oben geschilderten 
Probleme des Verkehrsflusses auf der Dellbrücker Haupt-
straße noch weiter verstärken würde.  
Es wird angeregt, eine ausreichende Parkplatzkapazität 
einzufordern und am nördlichen Rand des Möhl-Areals 
diese teilweise auch für P&R zur Verfügung zu stellen. 
 
Kenntnisnahme Die Anregungen werden zur Kenntnis genommen.  
Selbstverständlich werden alle für die neuen Nutzungen notwen-
digen Stellplätze auf dem Projektgrundstück in Form von Tiefga-
ragen und/ oder Quartiersgaragen untergebracht. Auch müssen 
ausreichende Möglichkeiten für Besucherparkplätze innerhalb 
des Plangebiets vorgesehen werden.

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 Bezüglich der Umsetzung der Planung werden folgende 
Anregungen gemacht: 
Der mit einer Umsetzung der Bauplanung verbundene 
Lärm solle als Belastung nicht unterschätzt werden. 
Es wird angeregt, den Bebauungsplan mit einer Umset-
zungsfrist von 2 Jahren zu belegen. 
 
Kenntnisnahme Baumaßnahmen sind in der Regel auch mit zusätzlichem Lärm 
für die umgebende Nachbarschaft verbunden. Entsprechend sind 
im Rahmen der Baugenehmigung auch entsprechende Vorsor-
gekonzepte zu entwickeln, um die Belastung möglichst gering zu 
halten.  
 
Es ist sowohl Ziel der Stadt Köln als auch des Vorhabenträgers 
die Bauzeiten auf dem „Möhl-Areal“ möglichst kompakt und kurz 
zu halten. Aufgrund der bestehenden unterschiedlichen Mietver-
hältnisse wird eine Entwicklung der Flächen in mehrere Etap-
pen/Abschnitten erfolgen müssen. 
 
6 Es wird angeregt, dass das Projekt der Zirkusfabrik/Slide 
Cologne weiterhin als wichtiges Element der Kinder- und 
Jugendförderung bestehen bleiben soll.  
 
Wenn es nicht auf diesem Areal angeboten werden kön-
ne, solle man mit den Betreibern gemeinsam nach einer 
Lösung suchen, um im guten Rahmen das komplette An-
gebot weiter anbieten zu können. Das Angebot der Zirkus-
fabrik hebe sich von fast allem ab, was den Familien hier 
sonst geboten wird.  
Die Slide Kurse seien hier erschwinglich und erreichen 
viele verschiedene Nutzergruppen. Ein solches Angebot 
gebe es in Köln nur hier. 
 
Es wäre fatal, wenn diese Angebote wegfallen müssten. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
7 Es wird angeregt, dass ein zweiter Lebensmittelmarkt ge-
setzt werden - und keine reine und ausschließliche An-
siedlung eines Vollsortimenters erfolgen soll.  
Nein Auch in Zukunft soll ein Supermarkt Bestandteil des Quartiers 
„Möhl-Areal“ sein (Vollsortimenter mit einer Verkaufsfläche von 
circa 1.900 m²). Da das Areal innerhalb eines im Einzelhandels- 
und Zentrenkonzepts der Stadt Köln ausgewiesenen Zentralen 
Versorgungsbereichs liegt, („Stadtteilzentrum Dellbrück, Dellbrü-
cker Hauptstraße“) ist die Ergänzung weiterer Einzelhandelsan-
gebote grundsätzlich möglich.

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Es wird auch darauf hingewiesen, dass neben der Stärkung der 
Versorgungsfunktion dem Plangebiet weitere Aufgaben zukom-
men. Das Quartier soll verschiedene Nutzungsbausteine aufwei-
sen: Neben den Handels- und gewerblichen Nutzungen, soziale 
Nutzungen, Dienstleistungsnutzungen und auch insbesondere 
das Wohnen für alle Altersklassen und Haushaltsgrößen.  
 
Es besteht das grundsätzliche planerische Ziel, hier ein ge-
mischtgenutztes lebendiges Quartier mit kurzen Wegen entste-
hen zu lassen.  
 
8 In der vorliegenden Stellungnahme wird der Beitrag zur 
Nahversorgung (qualitativ, quantitativ, räumlich) einer po-
tenziellen Ansiedlung eines LIDL-Marktes im Möhl-Areal 
erörtert. Diesbezüglich ist folgendes festzuhalten:  
 
Räumliche Standortbewertung  
• Das Möhl-Areal befinde sich innerhalb der Abgren-
zungen des ausgewiesenen zentralen Versorgungsbe-
reiches Stadtbezirkszentrum Dellbrück, Dellbrücker 
Hauptstraße. Der zentrale Versorgungsbereich weise 
eine Versorgungsfunktion für den gesamten Stadtteil 
auf. Die stadtteileweite Versorgungsfunktion begründe 
sich u. a. aufgrund der nicht gegebenen Tragfähigkeit 
für stationäre Angebote in den weiteren Stadtvierteln 
in Dellbrück. In diesem Zusammenhang wird im Ein-
zelhandelskonzept die „Sicherung und [der] Ausbau 
des Angebotes im Stadtteilzentrum Dellbrück, Dellbrü-
cker Hauptstraße” empfohlen.  
• Angesichts der nachfolgend dargestellten deutlich un-
terdurchschnittlichen quantitativen Verkaufsflächen-
ausstattung in Dellbrück (zentraler Versorgungsbe-
reich sowie Stadtteil), bestehe im Zuge der Planungen 
die Möglichkeit durch die Neuansiedlung eines Le-
bensmittelmarktes die räumliche Versorgungsfunktion 
des zentralen Versorgungsbereiches zu verbessern 
Kenntnisnahme Die vorgetragenen Analysen und Handlungsempfehlungen zur 
Stärkung des Versorgungsbereiches Dellbrücker Hauptstraße 
sind umfassend bekannt.  
 
Im Übrigen siehe Stellungnahme Nr. 7.

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(Angebotsbündelung) und somit dieses stadtentwick-
lungspolitische Ziel zu erreichen. 
• Angesichts der zugewiesenen stadtteilweiten Versor-
gungsfunktion des einzigen zentralen Versorgungsbe-
reiches im Stadtteil Dellbrück sei demnach ein räumli-
ches Angebotsdefizit festzustellen, da nicht alle Anfor-
derungen seitens der Bevölkerung an ein umfassen-
des Lebensmittelangebot (volles Preis- und Ange-
botsspektrum) durch die Betriebe im zentralen Versor-
gungsbereich abgebildet werden könne. Durch die 
Planungen im „MöhI-Areal" sei die Möglichkeit gege-
ben, das räumliche Nahversorgungsangebot im Stadt-
teil Dellbrück nachhaltig zu verbessern. Dies gelte ins-
besondere unter Berücksichtigung des derzeit gege-
benen räumlichen Angebotsdefizits, im Zuge des 
„Fehlens“ von Angebotsalternativen im einzigen zent-
ralen Versorgungsbereich im Stadtteil (Betriebstypen-
mix aufgrund zweier REWE-Märkte nicht gegeben). 
 
Quantitative Standortbewertung  
• Im Stadtteil seien fünf strukturprägende Betriebe mit 
einer Gesamtverkaufsfläche von rd. 5.700 m² ange-
siedelt. Die Verkaufsflächenausstattung im Sorti-
mentsbereich Nahrungs- und Genussmittel sei dem-
nach als deutlich unterdurchschnittlich einzustufen (rd. 
0,26 m² VKF NuG/EW). Demnach bestehe hinsichtlich 
der quantitativen Verkaufsflächenausstattung ein deut-
liches Defizit. Dieses Defizit könne durch die weitere 
Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes zumindest re-
duziert werden (abhängig von der Ausprägung bzw. 
Dimensionierung). Ergänzend würden rechnerisch 
weiterhin Entwicklungsmöglichkeiten für die Be-
standsbetriebe verbleiben. 
• Mit Stand zum 31.12.2019 leben im Stadtteil Dellbrück 
21.980 Einwohner. Daraus ergebe sich für den Stadt-
teil ein rechnerisches Kaufkraftpotenzial von rd. 56,9

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Mio. Euro. Selbst unter Berücksichtigung eines für die 
Stadt Köln typischen nennenswerten Umsatzanteils 
durch kleinteilige Strukturen (und auch Randsortimen-
te von Fachmärkten) wird im Stadtteil nach fachlicher 
Einschätzung eine Zentralität im Sortiment Lebensmit-
tel von max. 80 erreicht. Dieser Wert versteht sich un-
ter Berücksichtigung der gegebenen Angebotsstruktu-
ren in Dellbrück als Maximalwert. Das zur Verfügung 
stehende Kaufkraftpotenzial könne derzeit nicht durch 
die Bestandsstrukturen gebunden werden, wodurch 
mit nennenswerten Kaufkraftabflüssen aus Dellbrück 
zu rechnen sei.  
• Bereits im Einzelhandels- und Zentrenkonzept Köln 
wurde festgestellt, dass der zentrale Versorgungsbe-
reich Stadtteilzentrum Dellbrück, Dellbrücker Haupt-
straße, lediglich eine Zentralität von rd. 36 im Sorti-
ment Lebensmittel erreicht. Demnach könne der zent-
rale Versorgungsbereich seiner stadtteilweiten Ver-
sorgungsfunktion nicht gerecht werden. Durch die An-
siedlung eines weiteren Lebensmittelmarktes könne 
die Versorgungsfunktion des zentralen Versorgungs-
bereichs zumindest gestärkt werden. Unter Berück-
sichtigung der vorstehenden quantitativen Ausstat-
tungswerte werde ersichtlich, dass im Zuge der Pla-
nungen im „MöhI-Areal" die Chance genutzt werden 
könne, eine Verbesserung der quantitativen Angebots- 
und Nahversorgungssituation zu erreichen. Gleichzei-
tig würde dadurch der konzeptionelle Positivstandort, 
der zentrale Versorgungsbereich Stadtteilzentrum 
Dellbrück, Dellbrücker Hauptstraße, in seiner Funktion 
und Bedeutung gestärkt werden. Angesichts der un-
terdurchschnittlichen Verkaufsflächenausstattung er-
schiene eine Angebotsergänzung sowohl aus versor-
gungsstruktureller, wie auch aus konzeptioneller Sicht 
sinnvoll.

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Qualitative Standortbewertung  
• Im Stadtteil Dellbrück sind fünf strukturprägende An-
bieter angesiedelt, wovon drei Märkte durch die Fa. 
REWE betrieben werden. Demnach sei der Ange-
botsmix (deutlich) eingeschränkt. Im zentralen Versor-
gungsbereich Stadtbezirkszentrum Dellbrück, Dellbrü-
cker Hauptstraße seien derzeit zwei strukturprägende 
Lebensmittelmärkte angesiedelt. Dabei handelt es sich 
um zwei Lebensmittelmärkte der Fa. REWE. Ein ent-
sprechendes ergänzendes, bzw. differentes Lebens-
mittelangebot werde derzeit nicht vorgehalten. In die-
sem Zusammenhang sei die räumliche Versorgungs-
funktion des zentralen Versorgungsbereiches für den 
Stadtteil Dellbrück aufgrund der Monostruktur (nur ein 
strukturprägender Betreiber) sowie der geringen quan-
titativen Ausstattung derzeit nicht gegeben, da Ange-
botsalternativen außerhalb des zentralen Versor-
gungsbereiches aufgesucht werden müssen.  
• Im Zuge der Planungen bestehe die Chance, die im 
Einzelhandelskonzept formulierte Handelsempfehlung: 
„Absicherung des Kernbereiches durch einen weiteren 
Magnetbetrieb” zu erfüllen: Ein weiterer Magnetbetrieb 
würde am Standort und im zentralen Versorgungsbe-
reich zu einer Attraktivierung und Belebung beitragen, 
da dadurch ein zum Kundenstamm der REWE-Märkte 
differenter Kundenstamm angesprochen werden könn-
te.  
• Durch einen weiteren, zu REWE differenten Lebens-
mittelbetrieb könnten Kopplungseffekte für den Stand-
ort ausgelöst werden. Demnach würde der Standort 
den aktuellen Kundenansprüchen an die Nahversor-
gung gerecht werden: „Wartezeiten, Umwege oder 
Extrafahrten werden nicht mehr akzeptiert. Denn der 
beschleunigte Lebensstil zwingt die Menschen, alltäg-
liche Aufgaben möglichst schnell und mühelos zu er-
ledigen. Übrig bleiben schnelle Konzepte sowie zent-

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rale, gut erreichbare Standorte, die weitere Erledigun-
gen ermöglichen oder in den Tagesablauf gut inte-
griert werden können. Der Angebotsmix des zentralen 
Versorgungsbereiches resp. des gesamten Stadtteils 
Dellbrück ist aktuell sehr eingeschränkt, die Angebots-
strukturen können die Anforderungen an eine stadt-
teilweite Versorgung nicht erfüllen. In diesem Zusam-
menhang besteht durch die Ansiedlung eines zusätzli-
chen Lebensmittelmarkts die Chance durch die Pla-
nungen im „Möhl-Areal": 
• einen ansprechenden Betriebstypenmix zu schaffen,  
• weitere Synergie- und Kopplungseffekte im zentralen 
Versorgungsbereich Stadtteilzentrum Dellbrück, Dell-
brücker Hauptstraße zu generieren,  
• die stadtentwicklungspolitischen Ziele für den zentra-
len Versorgungsbereich Stadtteilzentrum Dellbrück, 
Dellbrücker Hauptstraße zu erreichen und somit den 
modernen Kundenansprüchen an die Nahversorgung 
gerecht zu werden. 
 
9 Bezüglich der Arbeit von „delljazz“ wird darauf hingewi e-
sen, dass  eine Kulturstätte, in der regelmäßig Konzerte 
stattfinden können und die der Vereinsidee eine Heimat-
adresse für die kulturelle Arbeit bietet
, besonders wichtig 
sei. Diese „Heimatadresse“ sei  in den letzten 4 Jahren in 
der ZIRKUSfabrikKulturarena gefunden worden. 
 
Die ZIRKUSfabrikKulturarena wird ohne Subventionen 
privatwirtschaftlich betrieben und be findet sich auf dem 
Möhl-Gelände. Ihr Schwerpunkt liegt in der Kinder - und 
Jugendarbeit. Sie bietet darüber hinaus einen Treffpunkt 
für zahlreiche Gruppen aus den Bereichen Soziales, Kul-
tur und Sport. Diese Lokalität bietet ideale Voraussetzun-
gen die Arbeit von „delljazz“. Sie liegt verkehrsgünstig, ist 
fußläufig und zentr al im Stadtteil erreichbar, bietet für 
Abendveranstaltungen ausreichend Parkplätze, lässt ohne 
Ja Siehe Stellungnahme 2.

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Konfliktpotential mit Anwohnern Musikveranstaltungen zu, 
hat einen Konzer tsaal mit hervorragender Akustik und für 
eine ideale Größe (max. 200 Personen). Nicht zu letzt 
zeichne sich diese Location durch ein sehr günstiges Kos-
ten-Nutzen-Verhältnis aus. 
 
Die bisher vorliegenden Entwürfe sähen keinen Ersatz für 
diesen Dellbrücker Kulturstandort vor. 
 
Nach vielen gescheiterten Versuchen der Politik, in den 
vergangenen J ahren für Dellbrück ein angemessenes, 
kulturelles und stadtteilbezogenes Zentrum zu gestalten, 
(Thielenbrucher Endstation der KVB, ehemaliges belg i-
sches Kasino, Bürgertreff 1006, Thurner Hof) und damit 
den zahlreichen und verschiedensten kulturellen und s o-
zialen Trägern eine Heimat zu bieten, wird befürchtet, 
dass die Kulturarbeit von „delljazz“ durch die geplante 
Entwicklung des Möhl-Geländes in dieser Form mit einem 
Fokus auf wirtschaftlich optimierten Interessen, einen her-
ben Rückschlag erleiden wird. 
 
Um dies zu verhindern, wird angeboten an den kommen-
den Planungen beteiligt werden. Es wird danach gefragt, 
welche Möglichkeiten gesehen werden, die Interessen 
von „delljazz“ bei der Entwicklung des Möhl -Geländes zu 
berücksichtigen.   
 
10 Es wird angeregt, in den Planungen zum Möhlareal oder 
alternativ und standortnah, Räume für die Zirkusfabrik 
Kulturarena zu sichern. 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
11 Es wird angeregt, dass ein Ort für Kultur in jedem Fall er-
halten bleiben und auch in den Abendstunden und für Ju-
gendliche nutzbar sein solle.  
Ja Siehe Stellungnahme 2.

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Es sei kein Gewinn, wenn durch die Wohnbebauung Kul-
tur und Gewerbe komplett verdrängt würden. Auch die 
angrenzenden oder nahe gelegenen Handwerksbetriebe 
gehören zum Stadtteil und seien schützenswert, auch 
wenn diese mit Lärm verbunden seien. 
Ja Bereits das zur Öffentlichkeitskonzept dargestellte Vorkonzept 
macht deutlich, dass das zukünftige Quartier nicht nur aus Woh-
nen bestehen soll, sondern auch gewerbliche, soziale und kultu-
relle Nutzungsbausteine aufweisen wird. 
Es wird darauf hingewiesen, dass in Dellbrück in den letz-
ten Jahren sehr viel gebaut, verdichtet, versiegelt wurde. 
Wenn der Stadtteil seine Lebensqualität erhalten soll, 
müsse der Zubau maßvoll sein. Die Bergisch Gladbacher 
Straße sei nach wie vor eine Belastung und habe keinerlei 
Aufenthaltsqualität. Es sollen Alternativen zum Auto (Car-
sharing) und Radweg auf der Bergisch Gladbacher Straße 
eingeplant werden. 
Ja Ein Mobilitätskonzept wird im Rahmen des Bebauungsplanver-
fahrens erstellt, das durch verschiedene Maßnahmen den Rad- 
und Fußverkehr sowie den ÖPNV und das Carsharing attraktiv 
gestalten und bewusst fördern soll. Gut ausgestatte Mobilitätssta-
tionen innerhalb eines Quartiers können nachweisbar den Auto-
verkehr reduzieren. 
 
 
12 Es wird darum gebeten, bei der Planung die Aufrechter-
haltung von Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche 
zu sichern. Die vorhandenen Angebote sind rar gesät und 
die Zirkusfabrik stellt einen wichtigen Baustein für das 
Freizeitangebot für Kinder in Holweide und Umgebung 
dar. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
13 Es wird darum gebeten, die Zirkusfabrik als Basis vor Ort 
zu erhalten. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2.

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/ 16 
 
14 Die Neuausrichtung der Bebauung auf dem bisherigen 
Gewerbegebiet der Firma Möhl zugunsten einer Wohnbe-
bauung wird ausdrücklich begrüßt. Gerade der optimal 
benachbarte Standort, an der S-Bahn-Haltestelle Dell-
brück, böte für die Wohnbevölkerung beste Vorausset-
zungen für eine schnelle Erreichbarkeit der Innenstadt. 
Wichtig dabei wäre auch der geplante Anteil von dringend 
benötigten preiswerten Wohnungen. Auch die Neuorien-
tierung des Supermarktes unmittelbar an die Bergisch 
Gladbacher Straße würde den Einkaufsstandort Dellbrück 
und hier insbesondere den nördlichen Siedlungsbereich 
stärken.  
 
Kenntnisnahme Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. 
Äußerst kritisch wird jedoch die zukünftige Entwicklung 
und die Gefahren für den Erhalt der „Zirkusfabrik“/ Kultur-
arena betrachtet. Der Betrieb sei – trotz der Integration 
des Kulturbetriebes – durch eine lukrative Neubebauung 
keineswegs gesichert.  
 
Seit über 10 Jahren würde die „Zirkusfabrik“/Kulturarena 
ohne Subventionen und privatwirtschaftlich mit ca. 30 Mit-
arbeitern betrieben und widme sich einer intensiven Kin-
der- und Jugendarbeit. Darüber hinaus böte die Einrich-
tung Kurse und Veranstaltungsmöglichkeiten für viele 
Dellbrücker Eltern, Schulen, Kindergär
ten, Flüchtlingshilfe. 
Sie diene als Vereinstreff und Bürgercafé. Außerdem sei 
sie für den Förderverein Dellbrücker Jazzfreunde (Dell-
jazz) mit über 450 Mitgliedern und andere, wie z. B. die 
politischen Parteien, in dem einzigen, nutzbaren Saal in 
Dellbrück für über 200 Zuschauer, ein idealer Veranstal-
tungsort. 
 
Es wird angeregt, dass alles zur Sicherung dieser Kultur-
einrichtung als wichtiger Baustein des vielfältigen kulturel-
len und sozialen Lebens in Dellbrück unternommen wer-
de. 
 Siehe Stellungnahme 2.

- 16 - 
 
/ 17 
 
15 Es wird angeregt, im Möhlviertel nachhaltig, sozial und 
ökologisch zu bauen sowie ein Gemeinschaftsprojekt an 
dem Standort durchzuführen. 
Kenntnisnahme Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen.  
 
Die Planung „Möhl-Areal“ fällt unter den Anwendungsbereich des 
„Kooperativen Baulandmodells“ der Stadt Köln mit Anforderungen 
zu modernen Wohnquartieren. Beispielsweise müssen 30 % der 
Geschossfläche für den geförderten Wohnungsbau hergestellt 
und ausreichend großer begrünter Freiraum mit Spielplatz für die 
Öffentlichkeit realisiert werden. Im Rahmen des Qualifizierungs-
verfahrens, das den nächsten Planungsschritt darstellt, wird ein 
städtebauliches Konzept entwickelt. Dabei werden Anforderun-
gen zu Natur, Ökologie und Energie, die auf Bundes-, Landes-, 
aber auch städtische Vorgaben beruhen, berücksichtigt.  
 
Eine ökologische Bauweise wäre grundsätzlich im Sinne der 
Nachhaltigkeit zu begrüßen, kann allerdings mangels Rechts-
grundlage nicht im Bebauungsplan verpflichtend festgesetzt wer-
den. 
 
16 Der Erhalt der Kulturarena wird angeregt. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
17 Prinzipiell wird die Umstrukturierung des Areals als positiv 
erachtet. Der Gedanke einer Blockrandbebauung zur Be-
friedung des Innenbereiches wird nachvollzogen. Dieser 
Idee ist auch die Einschätzung zur Ausnahme in der Er-
haltungssatzung (Beschlussanlage 2, Seite 5) geschuldet. 
Die beiden Gebäude Nr. 20 und 22 sollen demnach nicht 
in das (g
eplante) Erscheinungsbild der Möhlstraße passen 
und sind damit nicht erhaltungswürdig, bzw. ist deren Er-
haltung nicht mit der geltenden Erhaltungssatzung "E16" 
zu begründen. 
 
Dieser Einschätzung wird nicht gefolgt. Vom Stil würden 
die Häuser sehr wohl in die Möhlstraße passen. Zum En-
de der Straße lockern sie die Bebauung auf und stellen 
auch einen Teil der Geschichte der Firma Möhl dar. 
Ebenso ist der alte Baumbestand in den großzügigen Gär-
Teilweise Der Anregung wird teilweise gefolgt. 
 
Eine zwingende Vorgabe zum Erhalt der benannten Gebäude 
wird in dem Auslobungstext des Qualifizierungsverfahrens nicht 
verankert. Es soll durch die teilnehmenden Büros eine planeri-
sche Abwägung mit Bestand und Planung erfolgen. Grundsätz-
lich wird ein ressourcensparender und wertschätzender Umgang 
mit Bestandsbebauung bei der Konzeptfindung erwartet, ohne 
dabei die übrigen Anforderungen an z.B. den Lärmschutz, bau-
abschnittsweise Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit außer 
Acht zu lassen.

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/ 18 
 
ten sicher im Sinne des Projektziels den Anforderungen 
des Klimawandels und der Klimaanpassung zu begegnen. 
Die Gärten können in das Konzept integriert werden und 
als Verbindung in das Areal dienen. 
 
Durch den Abbruch der Häuser und Schließung der Stra-
ßenfront wird das Projekt wirtschaftlich sicherlich interes-
santer. Baugeschichte, Umwelt und der Charme der 
Möhlstraße würden aber verlieren. 
 
Es wird angeregt, den Erhalt der Gebäude in den Vorga-
ben für das Qualifizierungsverfahrens zu berücksichtigen. 
 
18 Es wird hervorgehoben, dass mit dem B-Plan Möhl eine 
für Dellbrück wichtige Entwicklung angestoßen wird. Es 
wird befürwortet, dass mit den Veränderungen auf dem 
Möhl-Gelände, auch das gesamte Gewerbeareal von 
Möhlstraße bis hin zur Eschenbruchstraße in den Blick 
genommen wird. Mit der Durchführung des zweistufigen 
städtebaulichen Wettbewerbs und der Änderung des Flä-
chennutzungsplans zu einem Mischgebiet in diesem Be-
reich, sei ein erster Schritt getan, ein lebenswertes Quar-
tier zum Wohnen, zum Arbeiten und auch für die bereits 
vorhandenen kulturellen Nutzungen für alle Bürgerinnen in 
Dellbrück zu schaffen. 
 
Kenntnisnahme Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. 
In Hinblick auf die Planungen auf dem Gelände Möhl 
(Konkretisierungswettbewerb, 2. Teil des Qualifizierungs-
verfahrens) wird die Realisierung einer ersten Stufe für ein 
insgesamt urbanes, für alle Bürgerinnen erlebbares Quar-
tier gewünscht. Angesichts der unmittelbaren Nähe zur 
Dellbrücker Hauptstraße und dem S-Bahnhof macht es 
Sinn, hier (weiterhin) die zentralen Nutzungen des künfti-
gen Quartiers zu verorten: einen Vollsortimenter, eine 
größere KiTa, die Zirkusfabrik, ein Nachbarschaftszent-
rum.  
Ja Die umfassenden Hinweise und Anregungen werden zur Kennt-
nis genommen und den Teilnehmenden des Qualifizierungsver-
fahrens als mögliche Ideen zur Kenntnis gegeben. Viele Anre-
gungen sind nahezu identisch in der Auslobung zum Qualifizie-
rungsverfahren aufgenommen. Die Teilnehmenden des Qualifi-
zierungsverfahrens erhalten darüber hinaus einen Einblick in 
sämtliche im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung vorgebrach-
ten Stellungnahmen. Die hier vorgebrachten Ideen bereichern 
diesen Qualifizierungsprozess in Gänze.

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Es wird angeregt, dass sowohl der Supermarkt als auch 
das Kulturzentrum nicht als flächenzehrende, funktionale 
„Kisten“, sondern als mischgenutzte Gebäude mit Woh-
nungen und/oder Büros in den Obergeschossen geplant 
werden. Ebenso wird befürwortet, den Bereich quasi auto-
frei zu gestalten, die gute verkehrliche Lage sowie die Än-
derungen im Mobilitätsverhalten zu nutzen und die (soweit 
noch erforderlichen) Stellplätze in Tiefgaragen und einer 
(architektonisch gut eingebundenen) Quartiersgarage un-
terzubringen. Das bedeute auch, notwendige Kunden-
Stellplätze entweder auf dem Supermarkt oder in den 
Tiefgeschossen zu platzieren. Damit werde Raum für die 
Menschen geschaffen, die sich im Quartier aufhalten, 
Raum für (nutzbare!) Grün- und Aufenthaltsflächen, Raum 
für Treffpunkte und Cafe’s, die das Viertel beleben – in 
Anknüpfung und Ergänzung zu dem lebhaften Treiben auf 
der Dellbrücker Hauptstraße. 
 
Das Möhl-Gelände grenzt im Norden unmittelbar an die S-
Bahn-Station Dellbrück. Angesichts des sich verändern-
den Mobilitätsverhaltens würde sich auf dem heutigen 
Parkplatz eine mehrgeschossige, intermodale Mobil-
Station anbieten (Fahrradgarage, Rad- und Car-Sharing, 
E-Rad- und Roller-Parkplätze, Lademöglichkeiten, even-
tuell Fahrradreparatur). Ziel solle sein, den (vor allem 
überörtlichen) individuellen Pkw-Verkehr zu verlagern und 
zu vermeiden – somit ein autoarmes Quartier.

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Im Hinblick auf die konzeptionelle Perspektive im Rahmen 
des Ideenwettbewerbs (1. Teil des Qualifizierungsverfah-
rens) wird ein schlüssiges Konzept und eine Klärung er-
hofft, wie die künftige Weiterentwicklung der nachbarli-
chen Gewerbeflächen in ein Mischgebiet mit der ersten 
Realisierungsstufe Möhl so städtebaulich integriert wer-
den kann, dass das Gesamtareal später auch als ein ein-
heitliches Quartier wahrgenommen wird. Das vorliegende 
Plankonzept für den B-Plan Möhl weise in allererster Linie 
(kaum nutzbare) Abstandsflächen und lärmabschirmende 
Nutzungen zu den Nachbarbereichen auf. Das ist ein eher 
trennendes als ein verbindendes Konzept. Die geplanten 
Fußwegeverbindungen können das nicht kompensieren. 
 
Es wird hingegen eine Öffnung und ein „architektonisches 
Signal“ gewünscht: hier wird das Quartier (in 
Zukunft) weiter wachsen! Das könne zum Beispiel ein 
zentraler städtischer Platz und eine verbindende, urban 
gestaltete Wege-Achse, eine Öffnung und Verknüpfung 
zwischen den Teilquartieren herstellen. Der Quartiersplatz 
wäre ein autofreier Stadtraum mit Cafes, Außenterrassen, 
kleinen Läden, mit Hauptzugang zum Supermarkt und 
gegebenenfalls auch zum Kultur- bzw. Nachbarschaftsze-
ntrum. Er würde dazu einladen, den Einkauf zu Fuß oder 
mit dem Fahrrad zu machen, um anschließend noch zu 
klönen, sich zu treffen. Pendler vom S-Bahnhof nutzen die 
Gelegenheit, auf dem Weg nach Hause noch einen Ein-
kauf zu machen oder treffen sich zum Feierabend-Snack. 
Die Wege-Achse wäre das verbindende Element, das alle 
Teilbereiche des künftig wachsenden Gesamtquartiers als 
Rückgrat miteinander verknüpft. Als urban gehaltener und 
zugleich mit schattenspendenden Bäumen und angren-
zenden Grünflächen gestalteter Straßenraum, begegne-
ten sich hier die Anwohnerinnen, träfen sich die im Quar-
tier arbeitenden und Kultur schaffenden Menschen, ge-
nössen die Senioren den Kontakt und die Kinder spielten 
Teilweise

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in dem von Pkw’s weitgehend freigehaltenen Raum. Diese 
Straßenachse sei im Übrigen -als Verlängerung der Erna-
straße - bereits angelegt und könne eventuell einige histo-
rische Wohngebäude in der zweiten Reihe integrieren. 
 
Es wird davon ausgegangen, dass etwa 30 Prozent Ge-
werbeflächen verbleiben und die vorhandenen Arbeits-
plätze gehalten, beziehungsweise innerhalb des Gebiets 
verlagert und bei Bedarf sogar ausgebaut werden könn-
ten. Im Gebiet sind vor allem kleine, mittelständige Hand-
werksbetriebe/ Dienstleister mit Bezug auf Dellbrück an-
sässig. Darüber hinaus gibt es einige Künstler-Ateliers 
und Proberäume für Musiker. Da eine sukzessive Entwick-
lung angestrebt wird, könnten diese auch noch lange Zeit 
verbleiben und es könnte bei Erhalt der Arbeitsplätze eine 
schrittweise Umsiedlung in die neu zu schaffenden Ge-
werbeflächen erfolgen. 
 
Schwerpunkt für die langfristige Verlagerung der gewerb-
lichen Nutzung könnte entlang der S-Bahn sein, die somit 
auch als Lärmschutz diene; alternativ auch gewerbliche 
Nutzung an anderen Stellen in der gesamten Fläche. 
Wichtig sei eine ansprechende Adress-Bildung, sodass 
die gewerbliche Nutzung nicht als Restfläche, sondern als 
integrierter Teil des Quartiers gesehen und von außen 
wahrnehmbar würde. Ergänzend sind Show-Rooms 
und/oder offen gestaltete Ateliers als Ausstellungsräume 
für Handwerker, Künstler, etc. denkbar sowie Share-
Working-Spaces, die zusätzlich das Quartier belebten. Für 
den Gewerbebereich könne eine zeitgemäße, verdichtete 
Gestaltung mit – gegebenenfalls modular einteilbaren – 
mehrgeschossigen Gewerbelofts vorgesehen werden (un-
ten Hallen, in den oberen Geschossen oder vorgebaut 
Büros/Ateliers); Büro-Nutzungen könnten mit Wohnen in 
den Obergeschossen kombiniert werden. 
 
Geplant sei ein Mischquartier – was die Nutzungen anbe-
 Der Ideenwettbewerb wird in der ersten Stufe des Qualifizie-
rungsverfahrens eher konzeptionelle Antworten zur schrittweisen 
Entwicklung des gesamten Gebiets bis zur Eschenbruchstraße 
liefern. In einem relativ groben Maßstab sollen die teilnehmenden 
Büros sich mit wenigen zentralen Fragen auseinandersetzen, die 
zum Teil mit den in der Stellungnahme geäußerten Fragestellun-
gen übereinstimmen und auch im Weiteren mit den betroffenen 
Eigentümern abgestimmt werden: 
 
• In welchen Stufen kann sich das nachbarliche Areal möglichst 
flexibel entwickeln? 
• Wie kann trotz zeitversetzter Entwicklung ein zusammenhän-
gendes Quartier entstehen? 
• Was ist das zukünftige Rückgrat des Gesamtareals? Was 
schafft die Verbindung? 
• Wo muss es Zonierungen und klar ablesbare Bereiche/ Nut-
zungen geben und was kann zusammengeführt oder kombi-
niert werden? 
 
Die hier vorgebrachten Anforderungen und Lösungsansätze 
übersteigen zum Teil diese grobe Maßstabsebene und können 
somit nicht übernommen werden, wie z.B.: 
• Kleinteilige Nutzungskonzepte (egal ob modular oder nicht) 
• Detaillierte Aussagen zur Ausstattung der Freiräume 
• Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen 
• Multifunktionsanforderungen an Frei- und Dachflächen, 
 
Sobald es für die nachbarlichen Flächen greifbare Entwicklungs-
absichten gibt mit Festlegung des Vorhabenträgers und des Vor-
habengebiets, kann in nachgeordneten Verfahren – ggf. in weite-
ren Wettbewerbsverfahren – das Ideenkonzept unter Berücksich-
tigung der aufgeführten Aspekte konkretisiert werden. 
 
Zu den folgenden vorgebrachten Vorstellungen und Wünschen 
gibt es bereits eine abweichende städtebauliche Haltung: 
Die Geschossigkeit von fünf plus Staffelgeschoss sollte im ge-

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trifft aber auch die soziale Mischung, mit einem Anteil 
von mindestens 30 Prozent öffentlich geförderter Woh-
nungen (Kooperatives Baulandmodell). Vom Ideenwett-
bewerb wird nicht nur ein schlüssiges, kreatives Konzept 
erwartet, sondern auch eine Berücksichtigung der wirt-
schaftlichen Umsetzbarkeit. Grundsätzlich wären verdich-
tete Bauweisen mit mindestens fünf Geschossen plus 
Staffelgeschoss denkbar. Die Verdichtung solle unter an-
derem auch Platz für gut nutzbare öffentliche Flächen 
schaffen. In einem Quartier mit urbanem Charakter sollen 
allerdings auch öffentliche Plätze und Straßenraum, der 
vorrangig als Aufenthaltsraum für die Bewohnerinnen ge-
dacht ist, als Grün- bzw. Aufenthaltsfläche angerechnet 
werden. 
 
Zugleich könne und solle ein klima- und umweltgerechtes 
Quartier entstehen, wenn der technologische Aufwand für 
Wohn- und Gewerbebauten ökonomisch darstellbar ist. 
Eine verdichtete Bauweise, die (bauliche) Stapelung von 
Nutzungen, die Integration der Infrastruktur (Tiefgaragen, 
Car-Sharing, ebenerdige Quartiersgaragen für Räder) in 
die Baukörper der Wohn- und Bürogebäude schaffe Raum 
für öffentliche und für die Bewohner auch nutzbare Frei-
flächen mit hoher Aufenthaltsqualität. Grün- und Freizeit-
flächen könnten zugleich als multifunktionale Versicke-
rungsflächen für Hochwasserereignisse angelegt werden. 
Auch Dächer könnten, sofern nicht als Dachterrassen ge-
nutzt, begrünt und/oder mit Solaranlagen ausgestattet 
werden und sollen in der Grünflächenausstattung ange-
rechnet werden. 
 
Nachfolgend sind die gewünschte Anforderungen an den 
Ideenwettbewerb im Rahmen der Planung Möhl, aufge-
führt: 
Art der baulichen Nutzung 
• Wohnen 70 Prozent und Gewerbe 30 Prozent der Ge-
samten Gebiet überwiegen. Die nähere Umgebung ist maßgeb-
lich von Gebäuden mit drei bis vier Geschossen geprägt. Ob ein-
zelne Hochpunkte mit etwa 6-7 Geschosse städtebaulich sinnvoll 
sein können, muss im Rahmen des Wettbewerbs anhand der 
konkurrierenden Entwürfe geklärt werden. 
 
Beim Ideenwettbewerb wird das geforderte Mischungsverhältnis 
von Wohnen und Arbeiten nicht auf 70 % und 30 % für das nach-
barliche Gelände festgelegt. Unterer Rahmen soll ein 50/50 und 
oberer 70/30-Verhältnis sein. Damit soll den teilnehmenden Bü-
ros ein konzeptionelleres Entwerfen ermöglicht werden.

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/ 23 
 
samtfläche im Areal der Nachbargrundstücke, 
• Das heißt Anteil geförderter Wohnungsbau am Woh-
nungsanteil: 30 % gemäß Kooperatives Baulandmo-
dell der Stadt Köln 
 
Maß der baulichen Nutzung 
• 3 bis 4 Geschosse plus Staffel entlang der Möhlstra-
ße, mindestens 5 Geschosse plus Staffel im restlichen 
Gesamtareal 
• Geschlossene Bauweise als Blockrandbebauung 
durchgängig entlang der Bergisch Gladbacher Straße, 
Möhlstraße und im Innenbereich des Gesamtareals 
• Gestapelte Gewerbebebauung (Gewerbehallen, plus 
Büros/ Bürolofts vorgesetzt oder in den oberen drei 
Geschossen) 
 
Gliederung 
• Zonierte/ gegliederte Nutzung, zum Beispiel im Nor-
den, entlang der S-Bahn Gewerbehallen-/Lofts inklusi-
ve gestapelter Büro’s, gegebenenfalls Büro-
/Mischnutzung im Übergang zum Wohnen, in der süd-
lichen Hälfte des Gesamtareals Wohnbebauung, ge-
gebenenfalls entlang der Bergisch Gladbacher Straße 
Mischnutzung Wohnen, Büro, Läden 
• Auf dem Gelände Möhl keine abschottende „Pufferzo-
ne“ zum nachbarlichen Gewerbe, sondern eine die 
künftige Gesamtentwicklung antizipierende Bebau-
ung/Nutzung. Die bis zum Endausbau bestehenden, 
temporären Konflikte seien in der Übergangszeit städ-
tebaulich zu klären 
• Eine das Quartier verbindende Straßen- und / oder 
Grünachse sowie ein zentraler Quartiersplatz auf 
• dem Möhl-Gelände inklusive Läden, Gastronomie 
werden sehr erwünscht 
• Ein großflächiger Vollsortimenter, integriert in die Ge-
samtplanung und mit Parken im Obergeschoss sowie

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/ 24 
 
Wohn- oder Büronutzung in weiteren Geschossen, 
wird mit Standort im Gesamtareal sehr begrüßt 
 
Freiraum, Begrünung, Energie 
• 10 m² öffentlich zugängliche und nutzbare Grünfläche 
pro neuem Einwohner, öffentlicher Spielplatz, private 
Kleinkinderspielflächen, durchgängige Dachbegrünung 
und/oder Photovoltaik/Solarenergie, sofern nicht als 
Dachterrassen genutzt, Fassaden-/ Garagenbegrü-
nung 
• Öffentliche Plätze und Räume, sofern sie vorrangig 
dem Aufenthalt dienen (Stadtplatz, Aufenthaltsflächen 
Wohnstraße) sowie Dachbegrünungen, sollen bei Be-
rücksichtigung Grünausstattung pro Einwohner ange-
rechnet werden 
• Auch im Gewerbepark Begrünung des öffentlichen 
Raums, Gliederung durch Bäume, Fassadenbegrü-
nung 
• Mehrfachnutzung von Grünflächen: Retention auf 
Grün-/ Freizeitflächen, gegebenenfalls auch in Tiefga-
ragen  
 
Erschließung/Mobilität 
• Durchgängige, verbindende städtebauliche Achse 
(Wohnstraße West-Ost) und Quartiersplatz als verbin-
dende Elemente 
• Sofern Gewerbe entlang S-Bahn, separate Erschlie-
ßung Gewerbe zwischen Ottilienstraße und Eschen-
brucher Straße (gegebenenfalls Tonnagebeschrän-
kung Ottilienstraße) 
• Über die Bergisch Gladbacher Straße solle die Er-
schließung aller mittel- bis langfristig zu erhaltenden 
Gebäude/Nutzungen (gegebenenfalls als temporäre 
Straße/Lkw-Nutzung) sichergestellt sein 
• Pkw-/Lkw-Erschließung des Vollsortimenters „von Au-
ßen“ durch Stich-/Sackgasse von der Bergisch Glad-

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bacher Straße 
 
Haupteingang am Stadtplatz 
• Wohnbereiche des Quartiers von ruhendem Verkehr 
freihalten; Parken in Tiefgaragen, Quartiersgarage 
• und in den Wohn-/Bürogebäuden integrierten Garagen 
• Mobil-Station am S-Bahnhof: Car-Sharing, Fahrrad-
Parken, Ladestationen – mehrgeschossig 
 
Zudem 
• Es sollen die zeitlich unterschiedlichen Entwicklungs-
perspektiven der Eigentümer berücksichtigt werden, 
für mittel- bis langfristig zu erhaltende Nutzungen von 
Einzelgebäuden muss die Erschließung gesichert 
werden 
• Im Rahmen des Ideenwettbewerbs solle nicht alleine 
eine schlüssige gestalterische Konzeption entstehen, 
sondern auch wirtschaftlich umsetzbare Lösungen be-
rücksichtigt werden 
• Bei Standort und Ausgestaltung Gewerbe solle unter 
anderem auch das Thema „Adressbildung“ aufgegrif-
fen werden

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19 Der Standort der Planung wird als interessant für eine 
Familienbildungsstätte erachtet. 
Es wird um Kontaktaufnahme (per E-Mail) bezüglich des 
weiteren Vorgehens gebeten. 
 
Kenntnisnahme Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. 
20 1. Verkehrsinfrastruktur 
Es wird darauf verwiesen, dass die Vielzahl geplanter 
neuer Wohnungen eine beträchtliche Erhöhung des Ver-
kehrsaufkommens zur Folge haben würde. Besonders die 
Bergisch Gladbacher Straße sei bereits zu den Stoßzeiten 
völlig überlastet. Dafür müssen Lösungen gefunden wer-
den.  
 
Rad- und Fußverkehr stärken und attraktiver machen: 
Der geplante Radschnellweg von Bergisch Gladbach nach 
Köln müsse direkt und nahe angebunden werden und ei-
ne breite, sichere Spur bekommen. 
 
Fußgänger müssen einen Weg durch das Gelände zur 
und von der S-Bahn bekommen. Die Wege von und nach 
allen Teilen von Dellbrück, Bergisch Gladbach und auf der 
Bergisch Gladbacher Straße sollen ausreichend breit, si-
cher und barrierefrei sein. 
 
ÖPNV stärken: 
Die Busverbindungen von Dellbrück und Bergisch Glad-
bach/Hand sollen wesentlich gestärkt werden. Von Thie-
lenbruch sollen Verbindungen in kurzen Abständen an die 
S-Bahn angebunden sein. Der Takt der S11 müsse deut-
lich erhöht werden. Damit wäre ein weiteres Problem zu 
lösen: 
 
 
Teilweise Im Rahmen des Qualifizierungsverfahrens sollen insbesondere in 
der ersten Stufen (Ideenteil) sinnvolle Anknüpfungspunkte in aus-
reichender Breite für Fußgänger und Radfahrer in das Umfeld – 
auch in Richtung der S-Bahn-Haltestelle Köln-Dellbrück – aufge-
zeigt werden. 
 
Regelungen zur Optimierung des Bus- und Bahnnetzes kann der 
Bauleitplan nicht aufnehmen, weil dies den Regelungsbereich 
des Plans übersteigt. Die Hinweise werden allerdings im Rahmen 
der verkehrlichen Untersuchungen zur Kenntnis genommen. Be-
wertet werden dabei die Auswirkungen der Planung auf das ge-
samte Erschließungsnetz. Es werden dann konkrete Maßnahmen 
innerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungsplans vorge-
schlagen, die die innere Erschließung und die Anknüpfungspunk-
te an das bestehende Netzt, die Stellplatzausstattung für Autos/ 
Fahrräder und das Angebot an Alternativen zum Auto betreffen. 
Gutachterliches Ergebnis kann allerdings auch sein, dass eine 
Reduzierung der zukünftigen Nutzungen empfohlen wird. Ziel ist, 
eine deutliche Verschlechterung der Verkehrssituation zu verhin-
dern. 
 
Das Verkehrsgutachten kann ferner auch Empfehlungen zur Op-
timierungen z.B. des ÖPNV-Angebots oder von Ampelschaltun-
gen an wichtigen Straßenknotenpunkten aussprechen. Die weite-
re Prüfung und Umsetzung erfolgt dann in einem anderen Pla-
nungsrahmen außerhalb des Bebauungsplanverfahrens. 
 
2. Parkraum 
Die Parkplätze in Dellbrück würden zu wesentlichen Tei-
len von Pendlern nach Köln besetzt, die aus Bergisch 
Nein Der Stellplatzbedarf, der innerhalb eines Genehmigungsverfah-
rens – hier bereits im Planverfahren vorbereitet – nachzuweisen 
ist, leitet sich aus den Nutzungen ausschließlich innerhalb des

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Gladbach kommen. Es müsse mit der Stadt Bergisch Gla-
dbach Lösungen gefunden werden, die den Pendlern dort 
Parkplätze schaffen. Viele kommen aus dem schlecht an-
gebundenen Hinterland und seien derzeit noch auf die 
Anfahrt mit dem PKW angewiesen. 
 
Für eine Verminderung des Verkehrs zur Dellbrücker 
Hauptstraße und den umliegenden Vierteln biete das 
neue Möhl-Areal die Chance, große Parkflächen unter 
dem geplanten Bereich zu schaffen. Diese Parkflächen 
sollen so ausgelegt sein, dass sie nicht nur den Bewohner 
des Areals selbst, sondern auch der Öffentlichkeit zur Ver-
fügung stehen. 
 
Plangebiets ab. In der Regel ist z.B. ein Stellplatz pro Wohnein-
heit nachzuweisen. Minderungen dieses Schlüssels sind möglich 
durch Angebote, die die Mobilität verbessern (z.B. Carsharing). 
 
Die Lösung eines Problems, das im Wesentlichen nicht nur au-
ßerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungsplans, sondern 
auch noch (zum Teil) außerhalb der kommunalen Grenzen aus-
gelöst wird, kann nicht auf den Vorhabenträger übertragen wer-
den (sogenanntes „Koppelungs- und Verhältnismäßigkeitsgebot“) 
Die Stadt kann demnach die Realisierung sowie die Übernahme 
der Kosten solch einer umfassenden Tiefgarage nicht fordern.  
 
Der Vorhabenträger könnte allenfalls freiwillig das Stellplatzan-
gebot erweitern. Gegebenenfalls ergeben sich im Qualifizie-
rungsverfahren Erkenntnisse, ob z.B. in sehr belärmten Berei-
chen des Quartiers eine bewirtschaftete Quartiersgarage eine 
sinnvolle Lösung für Lärmabschirmung und zusätzliches Stell-
platzangebot zugleich sein kann. 
 
3. Klima 
Der Begrünung durch geeignete Trockenheits-resistente 
Baumbepflanzung, Fassaden- und Dachbegrünung sei 
hohe Priorität zu geben.  
 
Ja  Zur Verbesserung der kleinklimatischen Situation sollen die 
Dachflächen begrünt werden. Auch Fassadenbegrünungen wir-
ken sich sehr positiv auf das Mikroklima aus und sollen in der 
Planung berücksichtigt werden. 
 
4. Treffpunkte im Areal  
Etwa durch kleine Gastronomie oder Sitzgruppen im 
Freien würden Kunden auch in den oberen Bereich der 
Dellbrücker Hauptstraße ziehen und den örtlichen Einzel-
handel dort stärken. 
Ja Im Rahmen des Qualifizierungsverfahrens können von den teil-
nehmenden Büros entsprechende Nutzungen vorgesehen wer-
den.

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21 Das Hölderlin Gymnasium/ Mülheim solle im Zuge eines 
nötigen Neubaus zweigeteilt werden, die Schulgemein-
schaft spräche sich entschieden gegen diese Zweiteilung 
aus. Im Stadtteil Mülheim habe sich bis jetzt kein genü-
gend großes Grundstück finden lassen, dass diese Zer-
schlagung verhindern könne.  
 
Eine Verlagerung der Schule in einen anderen Stadtteil 
stelle eine Möglichkeit dar. Deshalb wird darum gebeten, 
bei der Planung und der Flächennutzungsplanänderung 
des Möhl-Areals einen Schulbau zu berücksichtigen.  
 
Wie der Presse zu entnehmen wäre, sei auch das Gelän-
de hinter dem Möhl-Areal in der Diskussion für eine Flä-
chenplanänderung. 
 
Nein Derzeit wird von den Fachämtern der Stadt Köln im Rahmen der 
gesamtstädtischen Betrachtung kein Erfordernis zur Schaffung 
einer Schule innerhalb des Planungsareals gesehen. 
 
22 Es wird darauf hingewiesen, dass Verkehr eines der wich-
tigsten Zukunftshemen sei – insbesondere wegen der 
ständig überlasteten Bergisch Gladbacher Straße und der 
vielen Autos, die die Luftqualität nach unten ziehen wür-
den. Viele würden den ÖPNV aus Prinzip nicht nutzen 
und ihr Auto behalten, was grundsätzlich akzeptiert wer-
den kann. Die Verkehrssituation auf der Hauptverkehrs-
achse Bergisch Gladbacher Straße würde durch Nutzung 
von anderen Verkehrsmitteln (Fahrrad, Bus oder Straßen-
bahn) entlastet. 
 
Das Möhlgelände könne hier eine echte Chance sein, um 
den ÖPNV attraktiver zu machen. 
 
A. Der Bus 435/436 der Wupsi müsse sich derzeit noch 
über die Bergisch Gladbacher Straße quälen und bleibe – 
wegen der reduzierten Geschwindigkeit auf 30 km/h und 
der geänderten Ampelschaltung – oft an ein einer roten 
Ampel vor dem Haus Bergisch Gladbacher Straße 1064 
hängen. Folge sei, dass man zu 25 % die S–Bahn ver-
Kenntnisnahme Die Hinweise und Anregungen werden zur Kenntnis genommen. 
Die dezidierten Anregungen zum ÖPNV können leider nicht aus-
schließlich über die Entwicklung des Planreals gelöst werden 
(siehe hierzu auch Abwägung zur Stellungnahme Nr. 20).

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passt und Verfechter des ÖPNV so langsam in Erwägung 
ziehen müssten, aufs Auto umzusteigen. 
 
Es wird vorgeschlagen, den Bus auf kurzem Weg über 
das neue Quartier zu schicken. 
 
B. Es wird für zwingend erachtet, einen Fußgängerweg 
und/oder einen Radweg durch das Möhlgelände zu zie-
hen, sodass man auf direktem Weg an den Gleisen der S 
11 entlang von Bergisch-Gladbach Hand zur S-Bahn 
kommt, ohne den zeitraubenden und lufttechnisch wenig 
schönen Umweg über die vielbefahrene Bergisch Gladba-
cher Straße. 
 
C. Man müsse den ÖPNV besser vernetzen und Umstei-
gemöglichkeiten auf kürzestem Wege anbieten. 
 
Man könne nur in Mülheim auf die Linie 13 oder 18 auf 
kurzem Wege von der S 11 umsteigen. Danach gehe das 
gar nicht – nicht in Holweide, nicht in Dellbrück. 
 
I. Man solle die Linie 18 bis Duckterath verlängern (oran-
ge eingezeichnet), um Menschen in Bergisch Gladbach 
einzufangen, bzw. abzufangen. Gegebenenfalls stiegen 
sie so vom Auto auf die S 11 um und entlasteten die Ber-
gisch Gladbacher Straße. 
II. Man solle die Line 3 – ggf. über das Zollgelände – bis 
zur S 11 in Dellbrück verlängern. Gegebenenfalls stiegen 
Menschen so vom Auto auf die S 11 um und entlasteten 
die Bergisch Gladbacher Straße. 
III. Die Linie 1 führe längst durch bis Bergisch Gladbach 
Bensberg. Die gleiche Nummer solle man mit Bergisch-
Gladbach Hand durchziehen und eine Straßenbahn bis 
ins Zentrum von Bergisch-Gladbach Hand fahren lassen. 
 
Eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde Bergisch-
Gladbach an den benannten Maßnahmen wird als mög-

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lich erachtet. 
23 Es wird um Berücksichtigung der Zirkusfabrik in der weite-
ren Planung gebeten. 
 
Diese soll für Dellbrück als wichtige Kultureinrichtung wei-
ter eingeplant werden. Eine solche Einrichtung sei beson-
ders für die Kinder- und Jugendarbeit unverzichtbar. 
 
Des Weiteren habe sich die Zirkusfabrik erheblich an der 
Gestaltung sozialer Projekte in Dellbrück verdient ge-
macht. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
24 Da die Zirkusfabrik in ihrem Dasein einzigartig sei, wird 
sich dafür ausgesprochen, dass diese Kulturstätte auch 
weiterhin erhalten werden müsse.  
 
Das, in dieser Form, einzigartige Angebot, solle weiterhin 
für viele Kinder erhalten bleiben. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
25 Es wird sich besorgt über das Fortbestehen der Zirkusfab-
rik auf dem Gelände gezeigt.  
 
Der Platz für die Zirkusfabrik solle dringend ohne jegliche 
Einschränkungen oder Extrakosten bestehen bleiben.  
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
26 Derzeit sei nicht klar, wie das kulturelle Angebot für Kinder 
und Familien auf dem neugestalteten Gelände berück-
sichtig werden soll. 
 
Es wird darauf verwiesen, dass Neubauprojekte in Köln 
zwar sicherlich wichtig seien, aber auch jeder Wohnungs-
bau eine gute Infrastruktur nicht nur für den Verkehr brau-
che, sondern auch "Infrastruktur" für die Förderung von 
Ja Siehe Stellungnahme 2.

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Kindern und Familien. Wertvolle, bestehende Angebote 
müssten weiter unterstützt und fortgeführt werden.  
27 Die Zirkusfabrik wird auf den im KStA veröffentlichen Plan 
vermisst. Es wäre sehr bedauerlich, wenn dort zukünftig 
kein Platz mehr für diese Institution sein solle. 
 
Es wird darum gebeten, sich für den Erhalt einzusetzen. 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
28 Es wird darum gebeten, die Zirkusfabrik in das geplante 
Bauvorhaben "Möhl-Areal" einzubeziehen oder Alternati-
ven im Stadtbezirk Mülheim zu benennen, um den Fort-
bestand der Zirkusfabrik zu sichern.  
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
29 Es wird um die Fortführung der Kulturarbeit sowie der 
Kinder- und Jugendförderung in Köln Dellbrück gebeten. 
Es wird die wichtige Bedeutung der Zirkusfabrik für Dell-
brück und darüber hinaus betont. Aufgeführt werden des 
Weiteren die vielen Mitglieder, Kooperationen und Ange-
bote. 
Es wird eine große Chance für den Sozi alraum Dellbrück 
gesehen - es kö nne ein Kulturzentrum in Dellbrück ent-
stehen, das ein offener Ort der Begegnung, des Miteinan-
ders, der Kunst und Kultur, der Kinder - und Jugendbewe-
gung sein könne. 
  
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
30 Dass auf dem Gelände des Möhl-Areals Wohnungen ent-
stehen sollen und Kultureinrichtungen, wie beispielsweise 
die Zirkusfabrik, vor der Schließung stehen, wird mit Be-
dauern aufgenommen. Das Herder-Gymnasium Köln ha-
be in der Vergangenheit häufig mit der Zirkusfabrik koope-
riert. Die Zirkusfabrik habe nicht nur durch Workshops 
Teilweise Die Annahme, dass mit der angestrebten Entwicklung auf dem 
Möhl-Areal eine Schließung beabsichtigt ist, ist falsch. Diese 
Aussage wurde in keiner der Informationsangebote (Flyer, Plaka-
te, städtische Webseiten), die im Zusammenhang dieser frühzei-
tigen Öffentlichkeitsbeteilig stehen, getätigt.

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unterstützt, sondern auch eine Trainingsstätte zur Verfü-
gung gestellt, als die Sporthalle nicht nutzbar war. Viele 
SchülerInnen nähmen auch nach der Schule noch die kul-
turellen und sportlichen Angebote der Zirkusfabrik wahr.  
 
Aufgrund dessen wird sich dafür stark gemacht, dass die 
Kinder- und Jugendförderung sowie die Kulturarbeit der 
Zirkusfabrik in Dellbrück weitergeführt wird und sich ande-
re Lösungen finden lassen. 
 
Im Übrigen siehe Stellungnahme 2. 
31 Die Schaffung neuen Wohnraums in Dellbrück wird positiv 
erachtet. 
Es wird sich für einen Erhalt der Zirkusfabrik, der Eisbahn 
und des Eltern-Kind-Kaffees ausgesprochen.  
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
 
Auch ein Einzug des REWEs wird befürwortet. Ja Vorbehaltlich des Ergebnisses des städtebaulichen Qualifizie-
rungsverfahrens soll im Rahmen eines Bauabschnittes zunächst 
ein Neubau realisiert werden, in dem nach Fertigstellung ein 
neuer Vollsortimenter einziehen kann. Erst nach Fertigstellung 
dieses Bauabschnittes ist der Abriss des aktuellen Gebäudes des 
Supermarktes beabsichtigt. Somit ist eine durchgängige Nahver-
sorgung sichergestellt. 
 
32 In den Plänen wird auch das Grundstück der Zirkusfabrik 
mit einbezogen. Es scheint als gäbe es in den Plänen kei-
nen Platz mehr für die Zirkusfabrik. Die Zirkusfabrik solle 
als feste und wichtige Größe in ihrer Einzigartigkeit erhal-
ten werden. 
  
Der Bedarf des Erhalts der Zirkusfabrik werde mit dem 
neuem Wohnraum noch größer. Es wird als sinnvoll er-
achtet, diese etablierten und erschwinglichen Angebote, 
zu erhalten. 
Ja Siehe Stellungnahme 2.

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33 Es müsse sichergestellt werden, dass die Zirkusfabrik als 
einziger Kulturort und Ort für Kinder- und Jugendförde-
rung Dellbrücks in dem Neubauprojekt "Möhl-Gelände" 
eine Berücksichtigung findet. Derzeit ist in der vorläufigen 
Bauskizze noch kein Kulturbetrieb vorgesehen. Die Zir-
kusfabrik müsse bleiben. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
34 Bei der Planung für das Möhl-Areal falle auf, dass dabei 
die Zirkusfabrik und Kulturarena keine Berücksichtigung 
mehr finde. Dies werde als befremdlich erachtet und es 
wird die Wichtigkeit dieser Einrichtung hervorgehoben.  
Es wird Unmut darüber geäußert, dass diese Einrichtung 
in der Planung einfach weggelassen wird. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
35 Dass nach ersten Meldungen und Zeichnungen in der 
Presse nicht ersichtlich war, ob die Zirkusfabrik in diesem 
Bereich dort weiterhin Bestand hat, wird als beunruhigend 
wahrgenommen. Die Zirkusfabrik sei aktuell die einzige 
Kultureinrichtung in Köln-Dellbrück, in der Veranstaltun-
gen kleinerer und mittlerer Größe abgehalten werden 
könnten. Es wird angeregt, dass es sich dabei um die 
heute vorhandene Zirkusfabrik handeln solle. 
Es wird die Wichtigkeit der „Schnäuzer Pänz“ sowie gene-
rell die Trainingsmöglichkeiten hervorgehoben. 
Bei der Planung des Möhl-Areals solle unbedingt weiter-
hin eine Veedels-Kultureinrichtung wie die Zirkusfabrik 
eingeplant werden, die nicht nur die aktuell dort laufenden 
Kultur- und Sport-Aktivitäten abdecke, sondern auch für 
Dellbrücker Gesellschaften und Vereine einen Veranstal-
tungs- und Übungsraum mit einer geeigneten Bühne bie-
tet.  
Ja Siehe Stellungnahme 2.

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/ 34 
 
36 Bei der neuen Bebauung sei ein zukunftsorientiertes Ver-
kehrskonzept zu entwickeln. Dabei sei neben den Begrü-
nungen wichtig, den Verkehr fahrradfreundlich zu gestal-
ten (Fahrradstellplätze, breite Fahrradwege ohne Mitbe-
nutzung durch fahrende oder stehende Autos).  
 
Demnach solle die Straßenplanung von "außen nach in-
nen" geschehen: Es solle zunächst ausreichend Platz für 
Fußgänger/-innen und Radfahrende sowie für eventuelle 
Grünflächen eingeplant werden und erst am Ende geprüft 
werden, wie viel Platz die Autos erhalten können. 
 
Kenntnisnahme Sämtliche zum Thema Verkehrsplanung geäußerten Anregungen 
werden zur Kenntnis genommen. In Vorbereitung des Qualifizie-
rungsverfahrens wurden bereits Verkehrserhebungen durchge-
führt und die Ausgangssituation dokumentiert. Im Rahmen des 
weiteren Bebauungsplanverfahrens „Möhl-Areal“ wird sich eine 
Verkehrsuntersuchung detailliert mit den verkehrlichen Auswir-
kungen der geplanten Nutzungen auseinandersetzen. In diesem 
Zusammenhang werden auch die hier aufgeführten Anregungen 
im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung geprüft und mit in die 
Überlegungen einbezogen. 
 
Zielsetzung des Verkehrskonzeptes ist es, sowohl die Wohnbe-
völkerung von unnötigen Verkehrsbelastungen zu schützen als 
auch die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehres für alle Ver-
kehrsteilnehmenden (Fuß, Rad, MIV) zu gewährleisten. Dabei 
wird das Verkehrskonzept für den Bereich des Bebauungsplans 
„Möhl-Areal“ konkretisiert. Für den Bereich des angrenzenden 
Gewerbegebietes sind keine vertiefenden Aussagen erforderlich. 
 
Im städtebaulichen Qualifizierungsverfahren sowie im sich daran 
anschließenden weiteren Verfahren zur Änderung des Flächen-
nutzungsplans werden die zukünftigen Perspektiven des an das 
Möhl-Areal grenzenden Gewerbegebietes auf ihre grundsätzliche 
Machbarkeit hin untersucht. Aspekte der lokalen verkehrlichen 
Erschließung werden auf Ebene des Flächennutzungsplans nicht 
dargestellt. 
 
37 Die Berücksichtigung des Kulturbereiches durch die Zir-
kusfabrik Kulturarena wird bei der Flächennutzungspla-
nung unterstützt. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
38 In den Umbauplänen fände die ansässige Zirkusfabrik 
leider keine Berücksichtigung. Die soziale und pädagogi-
sche Arbeit, die dort für Kinder und Jugendliche geleistet 
werde, sei einzigartig in Dellbrück und Umgebung und 
dürfe nicht unbeachtet bleiben. Die Zirkusfabrik solle in 
Ja Siehe Stellungnahme 2.

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den Planungen aufgenommen werden und in ihrer Exis-
tenz nicht bedroht werden. 
 
39 Das aufgezeigte Konzept trifft auf Anklang.  
 
Es wird Interesse für Räumlichkeiten im neuen Möhl-Areal 
für eine Physiotherapie Praxis bekundet. 
 
Kenntnisnahme Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. 
40 In dem Bebauungsplan, der am 12.11.2020 im KSTA ab-
gedruckt wurde, könne ein Erhalt der ansässigen Zirkus-
fabrik/Kulturarena nicht erkannt werden. Es könne nicht 
hingenommen werden, dass die Zirkusfabrik, die vor allem 
für Kinder sehr wichtig ist und die Kulturarena, die Begeg-
nungsstätte und Auftrittsort für alle Arten von Künstlern ist 
mit ihrer Bühne, einfach verschwindet. Die Kulturstätte 
Zirkusfabrik/Kulturarena müsse zwingend in das neue 
Baukonzept integriert werden. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
 
Das im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung aufge-
zeigte Konzept stellt keinen Bebauungsplan dar, sondern ledig-
lich eine schematische Darstellung der Rahmenbedingungen. 
Der Bebauungsplan wird im Anschluss an das vorgesehene 
zweiphasige Qualifizierungsverfahren auf Grundlage des Wett-
bewerbsergebnisses erstellt. 
    
41 Grundsätzlich werden die Pläne für eine Neuordnung des 
Plangebietes zwischen Bergisch Gladbacher Straße-
Möhlstraße-Eschenbruchstraße und Trasse der 
Bundesbahn begrüßt. Diese Neuordnung solle, zumindest 
was die Grundzüge der Nutzung und der Erschließung 
betrifft, sowohl das sogenannte Möhlgelände als auch das 
östlich anschließende, überwiegend gewerblich genutzte 
Gebiet bis zur Eschenbruchstraße erfassen. 
Ja Die beabsichtigte Neuordnung ist nicht nur für das Möhl-Areal 
beabsichtigt, sondern auch für die angrenzenden Bereiche im 
Osten. Da für das Möhl-Areal bereits eine konkrete Entwick-
lungsabsicht besteht, wird zunächst nur für dieses Areal ein Be-
bauungsplan aufgestellt (verbindliche Bauleitplanung). Eine zeit-
lich nachgeordnete Neuordnung der nachbarlichen Bereiche wird 
in Form der Änderung des Flächennutzungsplans planungsrecht-
lich vorbereitet.

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Ein wesentlicher Punkt, der einer frühzeitigen Klärung 
bedürfe, ist die zukünftige verkehrsmäßige Erschließung 
sowohl des geplanten Wohngebietes, als auch der als 
Gewerbegebiet vorgesehenen Flächen. Die in der 
Begründung zum städtebaulichen Planungskonzept in 
dieser Hinsicht gemachten Aussagen seien vollkommen 
unzureichend und bedürften einer Anpassung an die reale 
Situation in diesem Bereich der Bergisch Gladbacher 
Straße. 
 
Kenntnisnahme Siehe Stellungnahme 36. 
Die Einbeziehung großer Teile der Ostseite der 
Möhlstraße in das neue Bebauungskonzept würde 
einhergehen mit der Beseitigung von mehreren gut 
erhaltenen villenartigen Wohnhäusern aus der 
Gründerzeit der Fima Möhl, die zusammen mit dem 
umgebenden Baumbestand den Charakter dieser alten 
Dellbrücker Straße prägen und erhalten werden sollten. 
 
 
Nein Durch die an dem Qualifizierungsverfahren teilnehmenden Büros 
soll eine planerische Abwägung mit Bestand und Planung erfol-
gen, bei der sich das zukünftige Erscheinungsbild harmonisch in 
die Umgebung einfügen muss. Mit der Einbeziehung der Ostseite 
der Möhlstraße geht nicht automatisch der Abriss der Bestands-
gebäude einher. Vielmehr muss aus den städtebaulichen Kon-
zepten hervorgehen, welche Bestandsgebäude einer städtebauli-
chen Weiterentwicklung Vorschub leisten und welche einer noch 
besseren Lösung im Wege stehen würden. 
 
Im Rahmen der Änderung des Flächennutzungsplanes 
müsse für das überwiegend gewerblich genutzte Gelände 
zwischen Möhl-Areal und Eschenbruchstraße zumindest 
ein Konzept mit erarbeitet werden, welches die 
Rahmenbedingungen für eine zukünftige schrittweise 
Erneuerung der jetzt gewerblich genutzten Flächen 
ermögliche und diesen Gewerbestandort langfristig 
sichere. Die in diesem Bereich vorhandene 
Wohnbebauung entlang der Straße solle dabei in 
angemessener Weise ergänzt und erhalten werden. 
 
Ja Im Auslobungstext des Qualifizierungsverfahrens wird verankert, 
dass entsprechende Baustufen mit Darstellung einer schrittwei-
sen Entwicklung des Planungsareals aufzuzeigen sind.

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/ 37 
 
Kulturelle Einrichtungen, wie zum Beispiel die Zirkusfab-
rik, die zur Zeit auf dem Möhlgelände eine Heimat gefun-
den haben und in Dellbrück sehr viel zur Kulturszene bei-
trügen, sollen im Rahmen der Neubebauung mit  berück-
sichtigt werden. 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
42 Die Zirkusfabrik wurde vor fast genau 10 Jahren geöffnet 
und begeistere viele Bewohner von Dellbrück von Anfang 
an, unter anderem mit den tollen Sportangeboten für die 
Kinder und Jugendlichen.  
 
Die Zirkusfabrik solle als einziger Kulturort Dellbrücks eine 
Berücksichtigung in diesem Bauvorhaben finden. 
  
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
43 Die Bedeutung und der Erhalt der Zirkusfabrik und soll auf 
in Bezug auf eine mögliche Entwicklung zu einem Kultur-
/Bürgerzentrum berücksichtigt werden. Bei immer weiter-
wachsender Wohnbevölkerung könne die Stadt an dieser 
Stelle wichtige Unterstützung für die vielen Vereine und 
ehrenamtlichen kulturellen und sozialen Initiativen leisten. 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
Es gibt viele Bestrebungen in Dellbrück, den Ort, insbe-
sondere Marktplatz und Dellbrücker Hauptstraße, langfris-
tig fußgängerfreundlicher und mit mehr Aufenthaltsqualität 
zu gestalten. Dadurch und durch Baulückenschließungen 
fallen immer mehr Parkplätze in diesem Bereich weg. 
Auch wenn das Ziel der PKW-Reduzierung grundsätzlich 
zu begrüßen ist, gibt es den Fakt, dass sie auf längere 
Zeit da sein werden. Und es gibt auch Menschen, die 
nicht in unmittelbarer Nähe des Zentrums wohnen und auf 
das Auto aus Mobilitätsgründen angewiesen sind.  
 
Deshalb wird der Bau einer ausreichend großen Quar-
tiersgarage als ein wichtiger Punkt des Konzepts erachtet. 
Nein Siehe Stellungnahme 20 (zu „Parkraum“).

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/ 38 
 
44 Es wird die Frage aufgeworfen, ob im Rahmen der Pla-
nung tatsächlich auf “die Zirkusfabrik/Kulturarena" verzich-
ten werden solle. Dies würde als fatales Signal zugunsten 
der gewinnorientierten Immobilienwirtschaft und gegen 
das Kulturleben in Köln-Dellbrück aufgefasst werden. Es 
wird darum gebeten, dies im Rahmen der Planungen zu 
überprüfen. 
 
Ja Die Annahme, dass mit der angestrebten Entwicklung auf dem 
Möhl-Areal eine Schließung beabsichtigt ist, ist falsch. Diese 
Aussage wurde in keiner der Informationsangebote (Flyer, Plaka-
te, städtische Webseiten), die im Zusammenhang dieser frühzei-
tigen Öffentlichkeitsbeteilig stehen, getätigt.  
 
Im Übrigen siehe Stellungnahme 2. 
45 Beim Neubau des Möhl-Areals wird um einen angemes-
senen Platz für die Zirkusfabrik gebeten, damit dort auch 
weiterhin die Kinder und Jugendlichen gefördert werden 
können. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
46 Die Zirkusfabrik, die einen Großteil der Kultur in Dellbrück 
ausmache, wird in den gezeigten Plänen vermisst. Die 
Zirkusfabrik müsse bestehen bleiben. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
47 Aus dem Bebauungsplan sei nicht ersichtlich, was mit der 
Zirkusfabrik/Kulturarena passiere, die sich auf dem Ge-
lände befindet. Im Rahmen von "Dellbrück bewegt" wür-
den dort viele Veranstaltungen für die Dellbrücker Grund-
schul-Kinder angeboten. In "nicht-Corona-Zeiten" sei das 
Eltern-Kind-Cafe ein beliebter, wetterunabhängiger Treff-
punkt für Eltern und Kinder. Es sei wichtig, dass der Be-
stand der Zirkusfabrik in Dellbrück gesichert ist. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
 
Das im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung aufge-
zeigte Konzept stellt keinen Bebauungsplan dar, sondern ledig-
lich eine schematische Darstellung der Rahmenbedingungen. 
Der Bebauungsplan wird im Anschluss an das vorgesehene 
zweiphasige Qualifizierungsverfahren auf Grundlage des Wett-
bewerbsergebnisses erstellt. 
48 Die Zirkusfabrik solle erhalten werden. Dort fände ein brei-
tes Angebot an Kursen statt.  
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
49 Der derzeit bestehende REWE Markt müsse in der bishe-
rigen Größenordnung bestehen bleiben, da dieser im Ve-
edel unbedingt zur Nahversorgung benötigt werde. 
 
Ja  Siehe Stellungnahme 31. 
 
50 Grundsätzlich wird es als richtig erachtet, die Fläche sinn- Kenntnisnahme Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen.

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voll mit Wohnraum zu gestalten. Wichtig sei, dass der 
Rewe Markt erhalten bleibt. 
 
Siehe Stellungnahme 31. 
 
Des Weiteren ist den Plänen nicht zu entnehmen, was mit 
der Zirkusfabrik passiere. Es wird für einen Erhalt dieser 
Einrichtung plädiert. 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
51 Es wird keine Planung gesehen die Zirkus-/Kulturfabrik zu 
erhalten. Die Kulturfabrik habe sich für Dellbrück als wich-
tiger und alternativloser Standort für Veranstaltungen ent-
wickelt.  
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
52 Es wird die Frage aufgeworfen, ob die Zirkusfabrik im 
neuen Gebäudekomplex auch ihren Platz findet? Die Kul-
tur- und Jugendarbeit welche die Zirkusfabrik biete sei 
sehr wichtig und sollte unbedingt erhalten bleiben und 
einen Platz im Möhl-Areal finden. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
53 
 
Es wird sich dafür ausgesprochen, dass die Zirkusfabrik 
weiter Ihren Platz im Möhl-Areal behält. Dies sei nicht zu-
letzt für die kulturelle Vielfalt in Köln-Dellbrück von großer 
Bedeutung. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
54 Es wird grundsätzlich begrüßt, dass für neuen Wohnraum 
im Veedel gesorgt werden soll. Allerdings wird in den vor-
liegenden Plänen der Platz für den aktuell dort befindli-
chen Kulturbetrieb für die Jugendarbeit vermisst. In den 
neuen Bebauungsplänen solle auch weiterhin Platz für die 
Kinder- und Jugendförderung eingeräumt werden. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2.

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/ 40 
 
55 1. Öffentlicher Zugang  
Bei der Änderung des Flächennutzungsplans müss unbe-
dingt der unbeschränkt freie, öffentliche Zugang aller 
Straßen, Wege und Freiflächen auf dem Gelände durch 
entsprechende vertragliche Regelungen für die Zukunft 
gewährleistet werden. 
 
Nein Im städtebaulichen Qualifizierungsverfahren sowie im sich daran 
anschließenden weiteren Verfahren zur Änderung des Flächen-
nutzungsplans werden die zukünftigen Perspektiven des an das 
Möhl-Areal grenzenden Gewerbegebietes auf ihre grundsätzliche 
Machbarkeit hin untersucht und in den Grundzügen dargestellt.  
Aspekte der lokalen verkehrlichen Erschließung werden auf Ebe-
ne des Flächennutzungsplans nicht dargestellt. Erst durch nach-
folgende Bebauungspläne, die durch die Eigentümer des Areals 
initiiert werden können, werden konkrete und verbindliche Vorga-
ben für die zukünftige Bebauung und deren Nutzung getroffen.  
 
2. Kulturelle Einrichtungen  
Im „städtebaulichen Vorkonzept“ der Beschlussvorlage 
zur Sitzung vom 16.06.2020 seien die kulturellen Einrich-
tungen leider nicht zu finden. Seit Jahren befindet sich auf 
dem Möhl-Areal allerdings die ZIRKUSfabrik Kulturarena, 
die ohne Subventionen privatwirtschaftlich betrieben wird. 
Es wird die Bedeutung der Zirkusfabrik für zahlreiche 
Gruppen aus den Bereichen Soziales, Kultur und Sport 
hervorgehoben (z.B. delljazz e.V.). Es wird die Frage auf-
geworfen welche Möglichkeiten die Stadt Köln sieht, in 
Kooperation mit privatem Träger (Subsidiaritätsprinzip) 
und privatem Investor entsprechende Räumlichkeiten in 
das Konzept zum Möhl-Areal einzubinden und zu realisie-
ren und ob es bereits eine verbindliche Planung für einen 
alternativen Standort im Stadtteil gibt. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
 
3. Verkehrsanbindung  
In der Begründung zum städtebaulichen Planungskonzept 
ist zu lesen: „Die Anbindung an den ÖPNV durch die un-
mittelbare Nähe zum S-Bahnhof Köln-Dellbrück sowie die 
Erschließung durch die Bergisch Gladbacher Straße stel-
len die wesentlichen Verbindungen ins Kölner Stadtzent-
rum sicher und ...“ Schon mehrere Jahrzehnte würden die 
Bewohner von Dellbrück, aber ganz besonders die Hol-
weider Anwohner der Bergisch Gladbacher Straße durch 
 Die Hinweise zur verkehrlichen Situation sind bekannt. Es wird 
versucht, ihnen im Rahmen der gesamtstädtischen Verkehrsent-
wicklung möglichst gerecht zu werden. Die Entwicklung des hier 
vorliegenden Planareals wird diese gesamtstädtisch zusammen-
hängende Komplexität nicht alleine lösen können. 
 
Siehe hierzu auch Stellungnahme 20 und 36.

- 40 - 
 
/ 41 
 
meist ganztägige Staus in ihrem Wohlbefinden und ihrer 
Gesundheit unzumutbar beeinträchtigt. Durch die Entwick-
lung des Leskan-Geländes habe der Kfz-Verkehr weiter 
zugenommen. Die Anfahrt größerer Transporter zu die-
sem Gewerbegebiet über Bergisch Gladbacher- und Paf-
frather Straße mute für Anwohner und Fahrer oft aben-
teuerlich an. Da es keine Güterzuganbindung nach Dell-
brück und Bergisch-Gladbach gibt, bzw. diese in Bergisch 
Gladbach nicht mehr genutzt werden könne, werde auch 
dieser Verkehr nicht nachlassen. Der S-Bahnhof Köln-
Dellbrück und die Bergisch Gladbacher Straße seien zwar 
die wesentlichen Verbindungen ins Kölner Stadtzentrum, 
sie stellten aber nichts sicher. Es seien zumindest im 
ÖPNV ein zügiger Ausbau von S-Bahn (durchgängig 
zweigleisig bis Bergisch-Gladbach) und ein ganztägiger 
Betrieb der KVB-Linien 3 und 18 bis Thielenbruch zu rea-
lisieren. Auch die gewünschte Fahrradschnellverbindung 
von Bergisch-Gladbach über Dellbrück, Holweide nach 
Köln-Zentrum sollten zügig in Angriff genommen werden. 
Diese sollten aber, anders als die Verwaltung vorschlägt, 
nicht ganz am Rande über Wiesen und Felder geführt 
werden, sondern sich an den Verlauf der Straßen-
bahntrasse ausrichten und Wohn- und Gewerbegebiete 
möglichst direkt anschließen. 
 
56 Es wird die Bedeutung der Kulturarena mit ihrem Angebot 
für Kinder, Familien, Schulen und Kitas, aber auch als 
Arbeitgeber hervorgehoben. Die Zirkusfabrik biete das, 
was die Politik an außerschulischer Bildung fordere und 
betone.  
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
 
 
 
 
Es wird darum gebeten, im zukünftigen Bebauungsplan 
verbindlich festzulegen, dass Platz für eine Kultureinrich-
tung berücksichtigt und „reserviert“ werde. Wenn es mög-
lich sei, dann soll hier konkret die ZIRKUSfabrik Kultur-
arena festgehalten werden. Vom Platzbedarf müsse das 
Teilweise Siehe Stellungnahme 1.

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/ 42 
 
entsprechende Gelände mindestens der aktuellen Größe 
entsprechen. Im geplanten Qualifizierungsverfahren mit 
Planerwettbewerb müsse die integrierte Kultureinrichtung 
sowie eine adäquate Flächenangabe dazu als verbindli-
che Vorgabe enthalten sein. 
 
57 
 
Der Erhalt der Zirkusfabrik auf dem Möhl-Gelände in Köln 
Dellbrück solle ermöglicht werden. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
58 Im Zuge der Planung soll, gemäß öffentlicher Bekanntma-
chung, der gesamte Streifen Möhlstraße zum reinen 
Wohngebiet erklärt werden. Die Parzelle (hier: Gemar-
kung Thurn-Strunden, Blatt 5153, Flur 70, Flurstück 1237, 
Möhlstr. 10, 51069 Köln), die in diesem Bereich liegt, wird 
seit 1952 gewerblich genutzt und muss als persönliche 
Existenzsicherung so erhalten bleiben. Daher wird Ein-
spruch gegen die geplante Nutzungsänderung als reine 
Wohnfläche erhoben. 
 
Nein In der konzeptionellen Darstellung der Rahmenbedingungen für 
die Planung, die zur Öffentlichkeitsbeteiligung vorgelegt wurde, 
ist überschlägig ein Bereich entlang der Möhlstraße für eine 
überwiegende Wohnnutzung gekennzeichnet. Die Bestandsge-
bäude an der Möhlstraße sowie Bergisch Gladbacher Straße, die 
nicht im Eigentum der Firma Möhl sind, werden beim Qualifizie-
rungsverfahren und beim Bebauungsplan in den Geltungsbereich 
einbezogen, um die nachbarlichen Belange ausreichend berück-
sichtigen zu können. Zudem sind aus städtebaulicher Sicht diese 
Gebäude Bestandteil des Baublocks. 
 
Die Annahme ist allerdings falsch, dass die Festsetzung eines 
„Reinen Wohngebiets“ im zukünftigen Bebauungsplan beabsich-
tigt ist. Voraussichtlich werden die Bauflächen als „Mischgebiet“ 
oder „Urbanes Gebiet“ festgesetzt (im Flächennutzungsplan als 
gemischte Baufläche). In diesen Gebieten sind neben der Wohn-
nutzung explizit auch gewerbliche Nutzungen, die das Wohnen 
nicht wesentlich stören, zulässig. 
 
Grundsätzlich gilt im Übrigen der Bestandsschutz. Der Bebau-
ungsplan und der Flächennutzungsplan können bestehende 
Baugenehmigungen nicht rückwirkend entkräften oder einschrän-
ken.

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/ 43 
 
59 Im Rahmen der Überplanung des Geländes solle für die 
unter "Kulturbetrieb" vorgesehene Fläche auch weiterhin 
genügend Raum für die Zirkusfabrik angeboten werden. 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
60 Es wird angeregt, dass die Zirkusfabrik oder ein ähnliches 
Angebot für Eltern mit Kindern, auch im neuen Areal ein 
Zuhause fände. Ein ähnliches Angebot gäbe es auf dieser 
Rheinseite nicht.  
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
 
 
Im neuen Areal solle es auch einen Ort für Jugendliche 
geben, einen Platz/Park etc. Dellbrück habe zwar viel Na-
tur, aber keinen Ort der Begegnung.  
 
Ja Von dem am Qualifizierungsverfahren teilnehmenden Büros sind 
Konzepte zu erarbeiten, die innerhalb des Quartiers qualitativ 
hochwertige Aufenthalts- und Grünflächen für verschiedene Nut-
zergruppen aufzeigen. 
 
Des Weiteren sollte das Areal auch von hinten, also der 
Bahn aus, betreten werden können. 
Kenntnisnahme Die Anregung wird zur Kenntnis genommen. Im Rahmen des 
Qualifizierungsverfahrens sollen sinnvolle Anknüpfungspunkte für 
Fußgänger und Radfahrer in das Umfeld – auch in Richtung der 
S-Bahn-Haltestelle Köln-Dellbrück – aufgezeigt werden. 
 
61 
 
Der Erhalt der Kulturarena wird als notwendig erachtet, da 
dies der einzige Raum ist, in dem für alle Generationen 
und Vereine ein Treffpunkt dargestellt wird. Ein entspre-
chender Ersatz auf dem Gelände sollte zwingend einge-
plant und umgesetzt werden. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
62 Grundsätzlich sei das Vorhaben im Möhl-Areal und dem 
angrenzenden Gewerbegebiet zu begrüßen. Wünschens-
wert wäre, wenn bei der Entwicklung darauf geachtet 
werde, dass es ein Quartier für alle Dellbrückerinnen wer-
de. Der Erhalt der Zirkusfabrik werde mit Nachdruck un-
terstützt.  
 Siehe Stellungnahme 2.

- 43 - 
 
/ 44 
 
Es solle auch Platz für ältere Jugendliche und Erwachse-
ne geschaffen werden. Vorgeschlagen wird ein begrüntes 
Dach auf dem Quartiersparkhaus, welches zum Urban-
Gardening als Park einlädt. 
 
Die Grünflächen sollten mehr sein als ein obligatorisch 
kurzgemähter Rasen. Naturnahe Blühflächen und eine 
Umsetzung des „Essbare-Stadt“ Konzepts wären wün-
schenswert.  
 
Ja Von den am Qualifizierungsverfahren teilnehmenden Büros sind 
Konzepte zu erarbeiten, die innerhalb des Quartiers qualitativ 
hochwertige Aufenthalts- und Grünflächen für verschiedene Nut-
zergruppen aufzeigen. 
 
Ein Fahrradturm an der S-Bahn zum sicheren Abstellen 
von Rädern wäre im Rahmen der Maßnahmen ebenfalls 
sinnvoll.  
 
Eine Abgrenzung zur S-Bahn im östlichen Teil des bishe-
rigen Gewerbegebietes könne als „Wall of Fame“ gestaltet 
werden. 
 
Nein Das Verkehrsgutachten wird nicht nur die Verkehrssituation im 
Bestand und in der Zukunft untersuchen, sondern auch wenn 
notwendig konkrete Maßnahmen zur Verbesserung vorschlagen, 
vornehmlich innerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungs-
plans. Es werden häufig aber auch Empfehlungen zur überge-
ordneten Optimierung z.B. des ÖPNV-Angebots gemacht. Ein 
Bike-Tower auf Gelände der Deutschen Bahn könnte solch eine 
Maßnahme sein. Da sich die Maßnahme der Regelungsmöglich-
keit des Bebauungsplans und der Flächennutzungsplanänderung 
entzieht, müsste sie dann in einem anderen Planungsrahmen 
geprüft und umgesetzt werden. 
 
Der Verlust des Café Parlors durch die Corona-Pandemie 
(und das Fehlen von geeigneten Räumlichkeiten mit Au-
ßenfläche) sei für viele Dellbrückerinnen nach wie vor ein 
Thema. Hier böte sich die Gelegenheit durch neue Au-
ßengastronomiefläche in Dellbrück wieder ein Veedelsca-
fé anzusiedeln. 
 
Kenntnisnahme Zielsetzung für das zu findende städtebauliche Rahmenkonzept 
ist es, dass ein vielfältiges und gemischtes Quartier mit vielen 
verschiedenen Nutzungen entsteht. Der Hinweis wird dahinge-
hend zur Kenntnis genommen, dass Gastronomie zu den Nut-
zungen gehört, die zur Belebung von Erdgeschossbereichen 
bzw. von Freiflächen führen. Im Qualifizierungsverfahren sowie 
im Bebauungsplan wird es nicht darum gehen, solche Nutzungen 
genau im Quartier zu verorten, sondern grundsätzlich die räumli-
chen bzw. rechtlichen Rahmenbedingungen für diese im Quartier 
zu schaffen. 
 
Mindestens eine neue Querungshilfe über die Bergisch 
Gladbacher Straße wäre dringend nötig. 
Kenntnisnahme Der Hinweis zur Querungshilfe an der Bergisch Gladbacher Stra-
ße wird zur Kenntnis genommen und im Rahmen der weiteren

- 44 - 
 
/ 45 
 
Erschließungsplanung geprüft. 
 
Eine Planung zur Umgestaltung des entsprechenden Abschnitts 
der Bergisch Gladbacher Straße erfolgt parallel zum Bebauungs-
planverfahren durch die Fachverwaltung.  
 
Aspekte der lokalen verkehrlichen Erschließung werden auf Ebe-
ne des Flächennutzungsplans nicht dargestellt. 
 
63 Die Zirkusfabrik solle einen guten Platz erhalten, da sie 
auch für Kinder und Jugendliche gut erreichbar sein müs-
se.  
  
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
64 
 
Im Bebauungsplan sei keine Rede von der bisher auf die-
sem Gebiet angesiedelten Zirkusfabrik, welche eng mit 
dem Turnverein Dellbrück kooperiere und einen enormen 
Beitrag für die Freizeitgestaltung vieler junger Menschen 
in Dellbrück leiste. Es wird sich dafür ausgesprochen, 
dass die Zirkusfabrik einen Platz auf dem neuen Gelände 
bekommt. 
  
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
 
Das im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung aufgezeigte Kon-
zept stellt keinen Bebauungsplan dar, sondern lediglich eine 
schematische Darstellung der Rahmenbedingungen. Der Bebau-
ungsplan wird im Anschluss an das vorgesehene zweiphasige 
Qualifizierungsverfahren auf Grundlage des Wettbewerbsergeb-
nisses erstellt. 
  
65 Die Zirkusfabrik solle weiterhin eine große Rolle am 
Standort spielen. Diese dürften nicht fehlen und könnten 
vielleicht sogar im Mittelpunkt (als Treffpunkt gesehen) 
stehen.  
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
66 
  
Einbindung in die Stadtstrategie 2030+ 
 
 
 
 
 
 
Kenntnisnahme Die Kernaussagen der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 
2030+“ gliedern sich in ein gesamtstädtisch wirksames Zielgerüst 
(„360GradPerspektive“) sowie ein räumliches Leitbild mit strate-
gischen Ansätzen und Zielkarten zur räumlichen Entwicklung 
Kölns („Stadträumliche Perspektive“), deren Zusammenspiel die 
Besonderheit der „Kölner Perspektiven 2030+“ ausmacht. 
 
Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Planung „Möhl-Areal“

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/ 46 
 
sowie die Flächennutzungsplanänderung sich an den  
27 Leitsätzen (z.B. Leitsatz 1: Köln sorgt für kompakte und le-
benswerte Quartiere) und 13 Ansätzen der räumlichen Entwick-
lung (z.B. Ansatz 1: Realisierung von angemessenen Dichten, 
Nutzungs- und Typologiemischungen) orientieren. 
 
Das räumliche Leitbild weist sieben Zukunftsräume aus, auf die 
die Stadt Köln zukünftig besonderes Augenmerk legen und die 
räumliche Weiterentwicklung gezielt vorantreiben wird. Diese 
Planung ist nicht als Zukunftsraum spezifiziert worden und somit 
nicht wie gefordert konkret in die Stadtstrategie „eingebunden“. 
Das Plangebiet ist Teil eines größeren Areals, das im Leitbild mit 
dem Hinweis „Suburbane Siedlungsgebiete an den ÖPNV anbin-
den, angemessen mischen und verdichten“ versehen ist. 
 
Der Bergisch Gladbacher Straße in der derzeitigen hete-
rogenen Ausgestaltung mangele es an stadträumlicher 
Qualität. Ein klares Ziel für die Nutzungsentwicklung ent-
lang der Straße ausgehend von der Dellbrücker Haupt-
straße sei ebenfalls nicht erkennbar. Die Ebene des Flä-
chennutzungsplans sei für die Entwicklung einer stadt-
räumlichen und nutzungsbezogenen Entwicklung nur be-
dingt geeignet. Insbesondere mit Blick auf die vorgenann-
te Stadtstrategie und die Einbindung des östlich angren-
zenden Gewerbegebietes solle die Chance genutzt wer-
den, Qualitäten für die bestehenden und künftigen An-
wohner zu entwickeln und somit auch das neue Wohnge-
biet besser mit den südlich angrenzenden Bereichen zu 
verzahnen. 
 
Teilweise Dieser Anregungspunkt zielt nicht wie die Überschrift beschreibt 
auf den Verkehr ab, sondern auf den Stadtraum und die Nut-
zungsentwicklung entlang der Verkehrsachse Bergisch Gladba-
cher Straße.  
 
Im Zuge der Planung zum „Möhl-Areal“ wurde bereits früh er-
kannt, dass es notwendig ist, auch eine Gesamtperspektive für 
das Areal bis zur Eschenbruchstraße aufzuzeigen. Im Rahmen 
des Qualifizierungsverfahrens (1. Stufe „Ideenteil“) soll eine Aus-
einandersetzung mit den in der Stellungnahme aufgeführten As-
pekten stattfinden. Es soll eine lebenswerte Nachbarschaft entwi-
ckelt werden, die über das neue Quartier hinaus einen Mehrwert 
für den gesamten Stadtteil Dellbrück darstellt. Dabei sind sowohl 
stadträumliche, freiraumplanerische als auch soziale Belange von 
großer Wichtigkeit. 
 
Der Flächennutzungsplan als „vorbereitender Bauleitplan“ ordnet 
den vorhandenen und voraussichtlichen Flächenbedarf für die 
einzelnen Nutzugsmöglichkeiten, wie Wohnen, Arbeiten, Erho-
lung und Verkehr in den Grundzügen. Dabei werden die im 
„Ideenteil“ entwickelten städtebaulichen Qualitäten berücksichtigt,

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soweit es die Darstellungstiefe des Plans zulässt. 
 
Es sei bis heute keine Lösung zur Reduzierung des Ver-
kehrs auf der Bergisch Gladbacher Straße gefunden wor-
den, insbesondere mit Blick auf den Verkehr aus Richtung 
Bergisch Gladbach. Im Zusammenhang mit der geplanten 
Entwicklung solle die Chance ergriffen werden, überge-
ordnete und bereits vielfach diskutierte Lösungen voran-
zutreiben.  
 
Ja Die verkehrstechnische und räumliche Situation auf der Bergisch 
Gladbacher Straße ist allen Beteiligten bekannt. Sie lässt sich 
nicht alleine durch die Entwicklung des vorliegenden Planareals 
verändern. Sehr wohl kann die Entwicklung des Möhl-Areals po-
sitive Impulse hierzu beitragen.  
Die Bergisch Gladbacher Straße stelle als erheblich fre-
quentierte Verkehrsachse eine Barriere zwischen dem 
Möhlareal und den südlich angrenzenden Gebieten mit 
Einkaufsmöglichkeiten und anderen Infrastruktureinrich-
tungen dar. Darüber hinaus erschwere sie in der derzeiti-
gen Ausgestaltung die Erreichbarkeit des S-Bahnhofes. 
Es solle untersucht werden wie diese Barrierewirkung 
überwunden werden kann. 
 
Ja Es wird ein Verkehrsgutachten erstellt. Die Ergebnisse fließen in 
ein Verkehrskonzept ein. Zielsetzung dieses Konzepts ist es, so-
wohl die Wohnbevölkerung von unnötigen Verkehrsbelastungen 
zu schützen als auch die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkeh-
res für alle Verkehrsteilnehmer. Hierzu gehört auch eine Ausei-
nandersetzung mit der Bergisch Gladbacher Straße aus Perspek-
tive der Fußgänger*innen/ Fahrradfahrer*innen und der Erforder-
lichkeit von Querungshilfen oder ähnlichem. Planungen zur Um-
gestaltung der Bergisch Gladbacher Straße sowie deren Umset-
zung erfolgen allerdings nicht im Rahmen des Bebauungsplan-
verfahrens, sondern parallel durch die Fachverwaltung. 
 
Aspekte der lokalen verkehrlichen Erschließung werden auf Ebe-
ne des Flächennutzungsplans nicht dargestellt. 
 
Mit Blick auf die Entwicklung als Wohngebiet sollten die 
Kapazitäten der Schulinfrastruktur, insbesondere der örtli-
chen Grundschule (Thurner Straße, Urnenstraße und 
Dellbrücker Hauptstraße) überprüft werden. Aufgrund der 
Entwicklung der Wohngebiete nördlich der S-Bahn seien 
diese erschöpft. Schulerweiterungen sollten überprüft 
werden.  
 
Nein Derzeit wird von den Fachämtern der Stadt Köln im Rahmen der 
gesamtstädtischen Betrachtung kein Erfordernis zur Schaffung 
einer Schule innerhalb des Planungsareals gesehen.

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Der sogenannte Vorentwurf sei sehr abstrakt und nicht 
geeignet, eine Vorstellung der geplanten Bebauung zu 
entwickeln. Es sei bedauerlich und nicht nachvollziehbar, 
dass das Wettbewerbsverfahren nicht vor Durchführung 
der Bürgerbeteiligung durchgeführt worden sei. Anregun-
gen zu den Wettbewerbsbeiträgen hätten dann im weite-
ren Verfahren ebenso gut Berücksichtigung finden kön-
nen. Es sollte angedacht werden, eine erneute Bürgerbe-
teiligung nach Durchführung des Wettbewerbs durchzu-
führen. 
 
Teilweise Die angesprochene Grafik dient der Illustration einiger Rahmen-
bedingungen, die auf Grundlage erster Untersuchungen und be-
hördlicher Abstimmungen festgehalten werden konnten und stellt 
keinen abstrahierten Bebauungsvorschlag dar.  
 
Ein Bebauungskonzept wird erst im Rahmen des  Qualifizie-
rungsverfahrens entstehen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs 
werden dokumentiert und veröffentlicht. Im weiteren Planverfah-
ren wird der prämierte Entwurf konkretisiert und weiterentwickelt, 
damit er die Grundlage für den Bebauungsplan bzw. die Ände-
rung des Flächennutzungsplans bilden kann.  
 
Wie aus den Informationen zur Öffentlichkeitsbeteiligung zu ent-
nehmen war, ist vom Baugesetzbuch eine erneute Beteiligung im 
fortgeschrittenen Planverfahren vorgeschrieben und von der 
Verwaltung vorgesehen.   
 
Die Öffentlichkeit erhält im Rahmen der „Offenlage“ (oder auch 
„öffentliche Auslegung“) die Gelegenheit, eine Stellungnahme 
innerhalb einer einmonatigen Frist abzugeben. Hierbei werden 
der weiterentwickelte Siegerentwurf und der Entwurf des Bebau-
ungsplanes beziehungsweise der Entwurf der Änderung des Flä-
chennutzungsplanes sowie alle Gutachten öffentlich ausgelegt. 
 
67 Auf dem bisherigen Gelände bestehe die Zirkusfabrik als 
Kinder und Jugendförderung Kultur und Familienstätte 
schon einige Jahre. Dies sei eine sehr wertvolle und wich-
tige Einrichtung in Dellbrück und sollte auch im Bebau-
ungsplan berücksichtigt werden. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
68 Bei Erstellung des Bebauungsplans werde um Berück-
sichtigung der folgenden Punkte gebeten:  
 
Die Tischlerei Manufact (Bergisch-Gladbacher-Straße 
1031-1033) ist ein Handwerksbetrieb mit 13 Mitarbeitern, 
Kenntnisnahme Dem Leitbild der nutzungsgemischten Stadt der kurzen Wege 
folgend, wird ausdrücklich der weitere Verbleib der entsprechen-
den bauordnungsrechtlich genehmigten Handwerksbetriebe be-
grüßt. Das städtebauliche Konzept und auch der daraus zu ent-
wickelnde Bebauungsplan haben unter Begleitung eines Lärm-

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gegründet 1989, der im Jahr 2005 aus Köln-Höhenhaus - 
aus einer Werkstatt mit Bestandsschutz, die nach Köln 
Dellbrück umgezogen ist. Die Ausübung des Gewerbes 
sei mit Emissionen verbunden. Bei der Erstellung des Be-
bauungsplans solle dies berücksichtigt werden: 
 
Lärmemissionen  
Der Betrieb einer Tischlerei mache Lärm. Die Maschinen 
machen Lärm und es gebe einen regelmäßigen Lieferver-
kehr zur Materialanlieferung und zur Auslieferung der 
Produkte. Dies finde größtenteils tagsüber von Montag bis 
Samstag zwischen 7.00 Uhr und 22.00 Uhr statt.  
 
Die Erstellung eines Lärmgutachtens werde erwünscht 
und es wird angeboten, mit einem Lärmgutachter zusam-
menzuarbeiten, um evtl. Belastungen für das Wohngebiet 
zu ermitteln, damit die Ergebnisse in den Bebauungsplan 
einfließen könne. 
 
Geruchsemissionen 
Zum Betrieb einer Tischlerei gehöre die Oberflächenbe-
handlung der Möbel und Einbauten. Diese werden in ei-
nem dazu vorgesehenen und eingerichteten Spritzraum 
durchgeführt, der im Sinne des Arbeitsschutzes mit einer 
Spritznebelabsaugung ausgerüstet ist, die die Luft aus 
dem Lackierbereich über einen Kamin nach Außen führt. 
Je nach Windlage - und auch nach Höhe der neuen Be-
bauung - könne dies kurzfristig zu Geruchsbelästigungen 
bei zukünftigen Anwohnern führen. Bei Erstellung des Be-
bauungsplanes wird daher um Berücksichtigung gebeten. 
  
gutachters die im Umfeld vorhandenen und genehmigten Nut-
zungen umfassend zu berücksichtigen und entsprechende Im-
missionsschutzvorsorge sicherzustellen. 
 
Beabsichtigt ist die Festsetzung eines „Mischgebietes“ oder eines 
„urbanen Gebietes“ im Bebauungsplan, das den rechtlichen 
Rahmen für das verträgliche Nebeneinander für Wohnen und 
gewerbliche Nutzungen sicherstellt. 
 
 
69 Siehe Stellungnahme 43.  Siehe Stellungnahme 43. 
70 
 
Eine Mischnutzung von Wohnen/Kultur/Gewerbe wird als 
eine qualitative Aufwertung der Flächennutzung aufge-
nommen.  
 
Kenntnisnahme Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen.

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Neben Kindern sollen auch Behinderte und Senioren nicht 
aus dem Blick verloren gehen. Bei der Erschließung seien 
barrierefreie Wege zu beachten.  
 
Ja Die Belange der Barrierefreiheit sollen bei der Gestaltung der 
Freianlagen sowie bei der Gestaltung der Grundrisse der zu 
schaffenden Wohnungen im Rahmen des Qualifizierungsverfah-
rens 
für das „Möhl-Areal“ Berücksichtigung finden.  
Eine Aufwertung für den gesamten Stadtteil wäre ein 
Treffpunkt, der auch zum längeren Verweilen einlade 
(zum Beispiel durch kulturelle Angebote). 
  
 
Ja Im Rahmen des Qualifizierungsverfahrens sollen Freiraumange-
bote für ein breites Spektrum von Nutzergruppen aufgezeigt wer-
den. 
 
 
Neben dem Verzicht von Autoverkehr in dem Möhlareal 
würde auch eine intensive Bepflanzung zum Wohlfühlen 
durch eine Verbesserung des Klimas beitragen. 
 
 Der Autoverkehr soll innerhalb des Quartiers möglichst reduziert 
werden. Auch sollen diverse Grün- und Freiräume unterschiedli-
chen Charakters entstehen, die auch zur Verbesserung des Kli-
mas beitragen. 
 
71 Der Erhalt der Zirkusfabrik werde als äußerst wichtig er-
achtet. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
72 Seit Beginn der Zirkusfabrik / Kulturarena habe sich in 
Köln Dellbrück ein breites kulturelles Leben entfaltet. Es 
wird die Bedeutung für Kinder, Familien, Sport- und Kul-
turvereine hervorgehoben und die Unterstützung und das 
aktive Fördern des Projektes Zirkusfabrik/ Kulturarena 
gefordert. Es sollen, um die Attraktivität des Standortes zu 
erhalten, Räumlichkeiten in ähnlicher Form, wie die heuti-
ge Zirkusfabrik in diesen Bebauungsplan berücksichtigt 
und gefordert werden. Zur Gestaltung des Veedels gehö-
ren unter anderem neben Kindergärten, etc. auch eine 
Einrichtung für kulturelle Aktivitäten und ein Treffpunkt für 
die Öffentlichkeit, also ein Bürgerzentrum.  
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
73 
 
Die anliegende Zirkusfabrik solle nicht von den Verände-
rungen betroffen werden und solle weiterhin als kultureller 
und sportlicher Betrieb erhalten bleiben. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2.

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/ 51 
 
74 
 
In den Plänen sei nicht zu erkennen, wo, beziehungswei-
se ob, ein Kulturbereich geplant ist. Es wird die Frage 
aufgeworfen, ob dies im Rahmen der Neubebauung vor-
gesehen ist. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
75 
  
Ein Bereich für das Kulturangebot werde vermisst. Die 
Zirkusfabrik, die zurzeit wichtiger Bestandteil des Möhl-
Areals sei, sei sowohl für Dellbrück, als auch für die an-
grenzenden Kölner und Bergisch Gladbacher Stadtteile 
ein wichtiger kultureller Anker. Es wird darum gebeten, 
dieses vielfältige Angebot und den Erhalt der Zirkusfabrik 
auch in Zukunft in diesem Areal sicherzustellen. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
 
 
Aus den Plänen sei es nicht eindeutig ersichtlich, ob es 
geplant sei, eine direktere Anbindung, beziehungsweise 
Öffnung an die S-Bahn-Haltestelle im Norden zu ermögli-
chen. Ein Zugang im Norden wird als praktischer als der 
bisherige Zugang ausschließlich über die Bergisch Glad-
bacher Straße und Möhlstraße erachtet. 
 
Kenntnisnahme Im Rahmen des Qualifizierungsverfahrens sollen sinnvolle An-
knüpfungspunkte für Fußgänger und Radfahrer in das Umfeld – 
auch in Richtung der S-Bahn-Haltestelle Köln-Dellbrück – aufge-
zeigt werden. 
 
76 Eine Integration der Zirkusfabrik, die auch zu einer ge-
mischten Nutzung dieses Areals gehöre, im Bebauungs-
plan solle aufgrund der langjährigen Existenz des Kultur-
betriebs im Bebauungsplan nicht vergessen werden. Es 
wird die Bedeutung für Kinder, Familien, Sport- und Kul-
turvereine hervorgehoben. Auf dem Möhl-Areal solle nicht 
ausschließlich gearbeitet und gewohnt werden.  
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
77 Die Zirkusfabrik sei eine wertvolle und wichtige Location 
für Menschen jeder Altersklasse und ganz besonders 
auch für Familien mit Kindern. In der aktuell vorliegenden 
Bauskizze sei kein Raum für eine Kultureinrichtung zu 
erkennen. Daher wird sich ausdrücklich für den Erhalt des 
Kulturbetriebes in Form von/durch die Zirkusfabrik ausge-
sprochen. Ein Standort für Gottesdienste, den die Zirkus-
Ja Siehe Stellungnahme 2.

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fabrik biete, sei von entscheidender Bedeutung. 
78 Eine Einkaufsmöglichkeit im Gebiet der Möhlstraße sei 
zwingend notwendig. In einem Gebiet mit so vielen An-
wohnern werde eine Einkaufsmöglichkeit ohne Auto vor 
Ort gebraucht. Der kleine Rewe an der Hauptstraße rei-
che nicht für die Vielzahl an Anwohnern.  
 
Gerade erst durch Corona zeige sich, wie wichtig nahe 
Einkaufsmöglichkeiten auch ohne PKW und Bus/Bahn 
seien. Der Rewe um die Ecke habe in dieser Zeit von Iso-
lation, Angst und Ungewissheit ein nahes Einkaufen mög-
lich gemacht.  
 
Es wird darum gebeten, den Rewe zu erhalten und bei 
einem Neubau (die Einkaufsmöglichkeit scheint an ande-
rer Stelle im Plan zu sein) den jetzigen Rewe in der Zeit 
des Neubaus offen zu lassen.  
  
Ja Vorbehaltlich des Ergebnisses des städtebaulichen Qualifizie-
rungsverfahrens soll im Rahmen eines Bauabschnittes zunächst 
ein Neubau realisiert werden, in dem nach Fertigstellung der 
neue Vollsortimenter einziehen kann. Erst nach Fertigstellung 
dieses Bauabschnittes ist der Abriss des aktuellen Gebäudes des 
REWE Marktes beabsichtigt. 
 
79 Die Zirkusfabrik biete ein Angebot für Kinder und Fami-
lien, das anderswo nicht geboten werde. Dieses Konzept 
solle unbedingt auch nach dem Umbau des Gebietes auf-
rechterhalten werden. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
80 Bei der neuen Bebauung sollen kulturelle Einrichtungen 
wie die Zirkusfabrik berücksichtigt werden. Ein Ort an dem 
sich Kinder und Erwachsene wohl fühlten und ihren Aktivi-
täten nachgehen könnten.  
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
81 Es werde sich für den Erhalt und die Berücksichtigung der 
Kulturarena Zirkusfabrik ausgesprochen. Sie sei ein wich-
tiger Treffpunkt und eine zentrale Anlaufstelle für Kinder, 
Jugendliche und Eltern in Dellbrück, Holweide, Mülheim 
und Umgebung. Der aktuelle Standort sei aufgrund der 
guten Anbindung ideal. 
Ja Siehe Stellungnahme 2.

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82 Die Kulturarena „Zirkusfabrik“ solle im neuen Bebauungs-
plan Berücksichtigung finden. Dieses Kultur- und Bewe-
gungsangebot für Familien mit (kleinen) Kindern sei in der 
Umgebung einmalig. Dellbrück würde ein wichtiges fami-
lienfreundliches Zentrum verlieren.  
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
83 Die grundsätzliche Zielrichtung, die mit dem Bebauungs-
plan und dem „Qualifizierungsverfahren“ für das Möhl-
Areal verfolgt werden soll, wird als richtig und positiv er-
achtet. Der Standort selbst und auch der gesamte Bereich 
Dellbrücks nord-westlich der Bergisch Gladbacher Straße 
würden davon sicherlich profitieren.  
 
Kenntnisnahme Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. 
Für das neue Viertel solle ein zentraler Platz vorgesehen 
werden, der den Bewohnerinnen, den dort Arbeitenden, 
aber auch Anderen als Treffpunkt diene und zum Aufent-
halt einlade. Hier könne zum Beispiel die Zirkusfabrik an-
gesiedelt sein und auch ein neuer Standort für das Café 
Parl*or (das bei den Dellbrückerinnen sehr beliebt gewe-
sen wäre und den Standort im nahegelegenen nördlichen 
Teil der Dellbrücker Hauptstraße leider wegen der 
Corona-Bedingungen aufgeben müsse). 
 
Teilweise Im Qualifizierungsverfahren werden den teilnehmenden Büros 
keine Vorgaben gemacht, ob ein zentraler Platz oder Platzfolgen 
im Quartier zu integrieren sind. Es soll eine möglichst freie Aus-
einandersetzung mit der Frage ermöglichen, wie ein möglichst 
lebendiges Quartier nicht nur für die Bewohner*innen, sondern 
auch für alle Dellbrücker*innen entstehen kann. 
 
Allerdings werden weder im Bebauungsplan noch im Flächennut-
zungsplan mangels Rechtsgrundlage Festlegungen zur Belegung 
der Liegenschaften gemacht, sondern nur die Zulässigkeit von 
Nutzungsarten bestimmt. 
 
Der vorhandene Baumbestand solle weitestgehend erhal-
ten bleiben. Das gelte z.B. für die großen Linden auf dem 
Grundstück Möhlstraße 22. Zur Deckung des errechneten 
Bedarfs von 5.000 m² Grünflächen solle der hier vorhan-
dene Gartenbereich auf jeden Fall einbezogen werden. 
Um die beabsichtigte stadtklimatische Wirkung der Grün-
flächen zu erreichen, sei es besser, vorhandene gewach-
sene Böden und bereits gut entwickelte Bäume einzube-
ziehen, als bisher bebaute Flächen zu entsiegeln und mit 
hohem Herstellungs- und Entwicklungsaufwand zu begrü-
Ja Im Rahmen eines Baumgutachtens erfolgt eine Bewertung der im 
Plangebiet vorhandenen Bäume. Dabei werden Empfehlungen 
zum Erhalt ausgesprochen. Dies wird den teilnehmenden Büros 
im Qualifizierungsverfahren zur Verfügung gestellt.

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nen. Der Gartenbereich Möhlstraße 22 biete sich z.B. gut 
als Eingangs- und Übergangsbereich zu dem oben er-
wähnten zentralen Platz an. 
Auf die als Einbahnstraße geplante Erschließungsstraße, 
die im Osten des Plangebiets von der Bergisch Gladba-
cher Straße am Rand des neuen Quartiers entlang bis zur 
Ottilienstraße verlaufen soll, solle verzichtet werden. Zum 
einen stelle sie eine trennende Zäsur zwischen dem 
Wohn-/Bürogebiet und den benachbarten Flächen dar. 
Zum anderen biete sie die Möglichkeit für Abkürzungs- 
bzw. Ausweichverkehre von der Bergisch Gladbacher 
Straße Richtung S-Bahnhof und nördlich gelegene Gebie-
te (auch die Möhlstraße werde von Osten kommend als 
derartige Ausweichstrecke genutzt, um die Ampel an der 
Kreuzung Dellbrücker Hauptstraße zu umfahren). Statt-
dessen solle die Erschließung von der Bergisch Gladba-
cher Straße aus über eine Sackgasse erfolgen und an-
sonsten dezentral über die Möhlstraße, bzw. die Zufahrt 
zu dem geplanten Quartiersparkhaus am S-Bahnhof. 
 
Sofern an einer Erschließungsstraße im Norden des 
Plangebiets festgehalten werde, solle die Straßenführung 
auf keinen Fall in der im Entwurf skizzierten Weise erfol-
gen. Hier verlaufe südlich des begrünten P&R-Platzes der 
Teil der Möhlstraße, über den der dortige Autoverwerter 
und der Abschleppdienst (Möhlstraße 28) erschlossen 
würden. Neben Baumscheiben und kleineren Verkehrs-
grünflächen sei hier auch noch ein Parkstreifen angeord-
net. Eine parallel dazu geführte neue Straße, die wiede-
rum durch einen Streifen Verkehrsgrün von der Möhlstra-
ße getrennt sei (siehe städtebaulicher Entwurf) führe zu 
unnötig vielen Verkehrs(grün)flächen. Das sei gestalte-
risch völlig unbefriedigend und verursache einen hohen 
Pflegeaufwand (der wahrscheinlich eh nicht geleistet wür-
de, so dass erst recht ein hässliches Erscheinungsbild 
Ja Im Qualifizierungsverfahren sind die teilnehmenden Büros aufge-
fordert, nicht nur Vorschläge zur Bebauung und dem Freiraum zu 
machen, sondern auch ein Erschließungskonzept zu entwickeln. 
Die Anregungen finden dahingehend Berücksichtigung, dass die 
Büros sich in diesem Rahmen mit den hier gemachten Aspekten 
(Zäsurwirkung, Schleichverkehre, Radverkehr, Lage der Quar-
tiersgarage, etc.) kritisch auseinandersetzen sollen. 
 
Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass parallel zum Bebau-
ungsplanverfahren eine Planung zur Umgestaltung für den ent-
sprechenden Abschnitt der Bergisch Gladbacher Straße durch 
die Fachverwaltung erfolgt. In diesem Zusammenhang wird unter 
anderem überprüft, an welcher Stelle Querungshilfen sinnvoll 
sind und wie der Radverkehr im Straßenquerschnitt besser Be-
rücksichtigung finden kann.

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/ 55 
 
entstehe).Stattdessen solle das Quartiersparkhaus unmit-
telbar an den nördlichen Teil der Möhlstraße angebunden 
werden. 
 
Ein gutes Fußwegekonzept für das neue Quartier sei si-
cherlich zu begrüßen. Einen Radweg einzuplanen, der in 
Ost-West-Richtung durch das Viertel und – perspektivisch 
– auch durch die östlich gelegenen Gewerbegebiete füh-
re, wird für nicht sinnvoll gehalten. Zum einen stünden die 
östlichen Flächen auf absehbare Zeit nicht für eine Neu-
ordnung zur Verfügung, gleichwohl solle aber bei Fertig-
stellung des Möhl-Areals auch die Fahrradnutzung attrak-
tiv sein. Es wird daher angeregt, statt eines im Quartier 
verlaufenden neuen Radwegs, die an der Bergisch Glad-
bacher Straße verlaufenden Radwege umzugestalten, zu 
verbreitern und zu ertüchtigen. Hier sei zu prüfen, ob die 
sehr breite Trasse (27 m Abstand zwischen den Fluchtli-
nien laut Fluchtlinienplan Nr. 1226) neu geordnet werden 
könne, so dass hier die beiden Fahrbahnen verschmälert 
und beidseitig breite Radwege geführt werden könnten 
(alternativ auf einer Straßenseite ein 2-Richtungsradweg 
in ausreichender Breite). Der Ausbau solle natürlich nicht 
auf den Bereich des Möhl-Areals beschränkt bleiben. Mit 
einem solchen Radwegeausbau wäre sowohl der fahrrad-
freundlichen Erschließung des neuen Quartiers gedient, 
als auch dem gesamten Stadtteil, nicht zuletzt weil 
dadurch der erhebliche und lärm- und luftbelastende MIV 
der Bergisch Gladbacher Straße zurückgedrängt werden 
könne.  
 
In jedem Fall solle auf der Bergisch Gladbacher Straße 
mindestens eine zusätzliche Querungsmöglichkeit für 
Fußgänger und Radfahrer eingeplant werden (Zebrastrei-
fen oder Fußgängerampel).

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Die öffentlichen Grünflächen seien im städtebaulichen 
Entwurf und in der „schematischen Darstellung der Rah-
menbedingungen“ parallel zu der neuen Erschließungs-
straße vorgesehen, und zwar als „rund 15 m breiter be-
grünter Anger“. Dass die notwendigen 5.000 m² Grünflä-
che zusammenhängend angeordnet und nicht kleinteilig 
parzelliert werden sollen, sei sehr zu begrüßen. Allerdings 
sei bei der gewählten Form eines straßenbegleitenden 
Streifens zwangsläufig mit einer Parzellierung durch 
Grundstückszufahrten/ -zuwegungen, Aufstellflächen für 
Müllbehälter u. ä. zu rechnen. Stattdessen solle eine im 
Innenbereich des Quartiers liegende öffentliche Grünflä-
che geplant werden. Wenn – wie oben vorgeschlagen – 
auf die Erschließungsstraße verzichtet würde, böten sich 
dafür ja auch flächenmäßig neue Möglichkeiten. 
 
Ja Im Qualifizierungsverfahren sind die teilnehmenden Büros aufge-
fordert, nicht nur Vorschläge zur Bebauung und dem Freiraum zu 
machen, sondern auch ein Erschließungskonzept zu entwickeln. 
Die Anregungen finden dahingehend Berücksichtigung, dass die 
Büros sich in diesem Rahmen mit den hier aufgeworfenen Aspek-
ten (Zäsurwirkung, Schleichverkehre, etc.) kritisch auseinander-
setzen sollen. Für den unmittelbar an der Bergisch Gladbacher Straße 
geplanten Ersatzstandort des Lebensmittelmarktes sei 
laut städtebaulichem Entwurf eine Kombination von Ein-
zelhandel und Wohnen in einem Gebäude geplant („zum 
Beispiel Parken im 1. Obergeschoss und Wohnen in den 
weiteren Obergeschossen“). Die Kombination mit Wohn-
nutzungen sei durchaus sinnvoll und vor allem flächen-
sparend. Allerdings wird die Anordnung von Parkflächen 
auf einem offenen Parkdeck im 1. OG, wie es im städte-
baulichen Entwurf dargestellt sei, für immissionsschutz-
rechtlich bedenklich gehalten. Sowohl die bereits vorhan-
denen Wohnnutzungen im Eckbereich Möhlstraße / Ber-
gisch Gladbacher Straße, als auch die nördlich und über 
dem Parkdeck geplanten Wohnnutzungen würden durch 
den Parkverkehr belastet. Hier sei auch zu beachten, 
dass der vorhandene Rewe-Markt, der an den neuen 
Standort verlagert werden solle, bis 24:00 Uhr geöffnet 
habe, also die strengen Immissionsgrenzwerte für die 
Nacht einhalten müsse. Insofern wird angeregt, die Park-
flächen für den Vollsortimenter in einer Tiefgarage vorzu-
Ja Das Qualifizierungsverfahren sowie das Bebauungsplanverfahren 
werden lärmgutachterlich begleitet. Die Anregungen finden da-
hingehend Berücksichtigung, dass die Entwürfe hinsichtlich der 
Verträglichkeit zu nachbarlichen Nutzung und der Vereinbarkeit 
mit dem Immissionsschutzrecht überprüft werden.

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sehen. 
 
84 Für die Bürger (aller Altersklassen) in Dellbrück und Um-
gebung wäre es ein großer Verlust, wenn durch die an-
stehende Maßnahme der Standort der Zirkusfabrik / Kul-
turarena verloren gehen würde. Der Erhalt solle hier zwin-
gend sichergestellt werden und in die Planungen einflie-
ßen.  
 
Kenntnisnahme Siehe Stellungnahme 2. 
 
 
 
 
 
Die Feststellung, dass es durch die geplante Aufsiedlung, 
von 215 Wohneinheiten, keinen Bedarf für eine zusätzli-
che Kindertagestätte (U3/Ü3) im Ortsteil gebe, wird ange-
zweifelt. 
Es wird die Frage aufgeworfen, wie ein ausreichendes 
Platzangebot an den örtlichen Grundschulen sichergestellt 
werden soll. Weiterhin wird die Frage aufgeworfen, von 
wie vielen Kindern im Kindergarten- und Grundschulter 
bei der Planung ausgegangen wird. 
 
Nein Im Rahmen der Beteiligung der Behörden (§ 4 Abs. 1 BauGB) 
zum Projekt konnte kein Erfordernis zur Schaffung einer Kinder-
tagesstätte in diesem Bereich festgestellt werden. Vielmehr se-
hen die Fachämter der Stadt Köln, die bestehenden Einrichtun-
gen im Umfeld des Plangebiets in der Lage, die Betreuung zuzie-
hender Kinder in den vorhandenen sozialen Einrichtungen si-
cherzustellen. Somit muss auf dem Planungsareal keine weitere 
Einrichtung geschaffen werden. 
85 Die Gestaltung des urbanen Mischquartiers wird befürwor-
tet. Es wird eine fußgängertaugliche Überquerung der 
Bergisch Gladbacher Straße angeregt. 
Kenntnisnahme Der Hinweis zur Querungshilfe an der Bergisch Gladbacher Stra-
ße wird zur Kenntnis genommen und im Rahmen der weiteren 
Erschließungsplanung geprüft. 
 
Eine Planung zur Umgestaltung des entsprechenden Abschnitts 
der Bergisch Gladbacher Straße erfolgt parallel zum Bebauungs-
planverfahren durch die Fachverwaltung.  
 
Aspekte der lokalen verkehrlichen Erschließung werden auf Ebe-
ne des Flächennutzungsplans nicht dargestellt.

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86 Der Erhalt des Rewe-Supermarkts und der Zirkusfabrik 
sowie Räumlichkeiten für Musikunterricht wird bei der 
neuen Bebauung des Möhl-Areals als sehr wichtig erach-
tet. Ebenso erhaltenswert werde auch das McDonalds-
Restaurant eingestuft, da sich um ein Schnellrestaurant 
handelt, bei dem der Schwerpunkt auf schnelle Bedienung 
und schnellem Verzehr der Speisen liege. Das Schnellres-
taurant trage auch zur Vielfalt und Attraktivität im Veedel 
bei, und hebe sich durch lange Öffnungszeiten von ande-
ren gastronomischen Betrieben in Dellbrück ab. Durch 
einen anderen Service (Drive-In), Preisgestaltung und 
Parkmöglichkeiten habe es auch eine hohe Reichweite 
und Anziehungskraft auf ein breites Publikum jeglichen 
Alters von außerhalb. Dies sei für Dellbrück ebenso wich-
tig wie gehobene Gastronomie.  
Kenntnisnahme Die Anregungen zum Erhalt des Schnellrestaurants werden zur 
Kenntnis genommen. In einem anzustrebenden nutzungsge-
mischten Stadtquartier ist auch Gastronomie planungsrechtlich 
zulässig. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
An der Kreuzung Bergisch Gladbacher Straße / Möhlstra-
ße und Immekeppeler Straße solle unbedingt eine Ampel 
oder zumindest eine Verkehrsinsel für querende Fußgän-
ger angebracht werden. Täglich brächten sich Fußgänger 
in große Gefahr, um an dieser Stelle die breite Bergisch 
Gladbacher Straße zu queren, um zur S-Bahn hin oder 
zurück zu gelangen. Die nächstgelegenen Ampeln an der 
Biesfelder Straße oder Dellbrücker Hauptstraße stellten 
einen großen Umweg dar, denn nur die Möhlstraße führe 
direkt auf die Unterführung der S-Bahn zu.  
Kenntnisnahme Der Hinweis zur Querungshilfe an der Bergisch Gladbacher Stra-
ße wird zur Kenntnis genommen und im Rahmen der weiteren 
Erschließungsplanung geprüft. 
 
Eine Planung zur Umgestaltung des entsprechenden Abschnitts 
der Bergisch Gladbacher Straße erfolgt parallel zum Bebauungs-
planverfahren durch die Fachverwaltung.  
 
Aspekte der lokalen verkehrlichen Erschließung werden auf Ebe-
ne des Flächennutzungsplans nicht dargestellt. 
 
Es wird darum gebeten, eine Erweiterung der Grundschu-
len in Betracht zu ziehen, da mit der geplanten Wohn-
raumerweiterung und der Zuzug weiterer Familien einher-
geht. Es wird zu bedenken gegeben, dass Grundschulen - 
wegen Baumaßnahmen - mit einer gewissen Vorlaufzeit 
an den Bedarf angepasst werden müssen. Der Standort 
KGS Urnenstraße böte sich für eine Erweiterung an. Dort 
werde ein Teil des Gebäudes immer noch von Mietern 
bewohnt, obwohl die OGS durch den stetig wachsenden 
Nein Derzeit wird von den Fachämtern der Stadt Köln im Rahmen der 
gesamtstädtischen Betrachtung kein Erfordernis zur Schaffung 
einer Schule innerhalb des Planungsareals gesehen.

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Bedarf dringend Räume benötige.  
Die neue Bebauung wird einerseits mit Sorge entgegnet, 
da nicht sicher ist, welche Veränderungen diese mit sich 
bringt. Andererseits wird sie auch als Chance für Verbes-
serungen wahrgenommen. 
Kenntnisnahme Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Durch die nach Bau-
gesetzbuch vorgeschriebenen Öffentlichkeitsbeteiligungen im 
Verfahren sollen Bürger*innen soweit wie möglich über die Pla-
nung und ihre Auswirkungen aufgeklärt werden. Es wird auf die 
„Offenlage“ nach § 3 Abs. 2 BauGB hingewiesen, die zum fortge-
schritten Planungsstand durchgeführt wird und nochmals die Ge-
legenheit unterbreitet sich als Bürger*in zu informieren (es kön-
nen z.B. auch Gutachten eingesehen werden) sowie eine Stel-
lungnahme abzugeben. 
 
87 Das Vorhaben wird grundsätzlich begrüßt. Allerdings wird 
anregt, die Zirkusfabrik in räumlicher Nähe und ebenso 
großzügiger Ausstattung wie im Bestand zu erhalten. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
88 
 
Es wird darum gebeten die Zirkusfabrik in jedem Fall zu 
erhalten. 
  
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
89 Die Zirkusfabrik sei ein Platz für Musik Sport, Kultur, 
Treffpunkt für junge Eltern, Raum für Bewegung für Kin-
der. Daher wird darum gebeten für die Zirkusfabrik nach 
Umbau einen Platz und einen Raum für diese kulturelle 
Institution zu bieten. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
90 Die Zirkusfabrik böte Raum für Vereinstätigkeiten und 
Platz für Kurse, ein Café mit Möglichkeiten zum Treffen 
und Netzwerken junger Mütter und Familien. Die Zirkus-
fabrik sei ein Platz für Musik Sport, Kultur, Treffpunkt für 
junge Eltern, Raum für Bewegung für Kinder. Es wird da-
rum gebeten, auch nach dem Umbau einen Platz und ei-
nen Raum für diese kulturelle Institution zu bieten. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2.

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91 Die Zirkusfabrik sei ein wichtiger Ort für die Kinder- und 
Jugendförderung in Dellbrück und böte Raum für Verein-
stätigkeiten, verschiedene Sportkurse und Kultur im All-
gemeinen. Bei der weiteren Bebauungsplanung des Möhl-
Areals solle ein Platz für die Zirkusfabrik geboten werden. 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
92 Die Zirkusfabrik solle als wichtiger Ort für Kultur und Sport 
für Kinder, Jugendliche und Erwachsene erhalten bleiben 
und in der jetzigen Form weiterarbeiten könnten. Sollte die 
Zirkusfabrik in das neue Quartier eingeplant werden, 
müsse sichergestellt sein, dass die neue Liegenschaft für 
die Betreiberfamilie bezahlbar bliebe und in der Bauphase 
ein sinnvolles Ausweichquartier bereitgestellt würde.  
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
93 In den Plänen sei nicht ersichtlich, dass eine Fläche für 
die Kulturstätte „Zirkusfabrik Kulturarena" in der Neuge-
staltung vorgesehen ist. Die Zirkusfabrik sei in Dellbrück 
eine wichtige Kulturstätte. Hier würden nicht nur Sportkur-
se angeboten, sondern auch Konzerte, Karnevalssitzun-
gen und andere schöne Events. Ein Wegfall dieser Kultur-
stätte wäre ein großer Einschnitt in die Kultur in Dellbrück. 
Es wird darum gebeten, eine Fläche für die Zirkusfabrik 
vorzusehen. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
94 Es wird darum gebeten den Supermarkt mindestens in der 
bisherigen Größe zu berücksichtigen. Im Einzugsgebiet 
gäbe es mehrere Seniorenheime und viele (ältere) Be-
wohner, - auch aus Thielenbruch -  die kein Auto hätten 
und den Einkauf zu Fuß erledigten. Auch der Bereich hin-
ter der S-Bahn sei auf diesen Markt angewiesen. Der Su-
permarkt auf der Dellbrücker Hauptstraße böte aufgrund 
der geringen Größe nur ein sehr beschränktes Sortiment. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 49.

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95* Leben und Kultur für Dellbrück 
Für das geplante Möhl-Areal wird es für sehr wichtig er-
achtet, neben dem geplanten Wohn- und Gewerbegebiet 
auch an die Kultur in Dellbrück zu denken. Ein Erhalt der 
Zirkusfabrik mit Raum für Kulturschaffende und Veranstal-
tungen sei ein großer Mehrwert für ganz Dellbrück und die 
angrenzenden Stadtteile. Es solle ferner ein offenes Quar-
tier entstehen, wo sich auch nicht nur Bewohner aufhalten 
könnten.  
 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
 
Neue Fußgängerüberwege über die Bergisch Gladbacher 
Straße werden als wünschenswert erachtet. Beispielswei-
se könne die Ampel Biesfelderstraße versetzt werden. 
 
Kenntnisnahme Der Hinweis zur Querungshilfe an der Bergisch Gladbacher Stra-
ße wird zur Kenntnis genommen und im Rahmen der weiteren 
Erschließungsplanung geprüft. 
 
Eine Planung zur Umgestaltung des entsprechenden Abschnitts 
der Bergisch Gladbacher Straße erfolgt parallel zum Bebauungs-
planverfahren durch die Fachverwaltung.  
 
Aspekte der lokalen verkehrlichen Erschließung werden auf Ebe-
ne des Flächennutzungsplans nicht dargestellt. 
 
95.1
* 
Kommentar: Kleingewerbe und Zirkusfabrik 
Es wäre begrüßenswert, wenn die kleinen Gewerbebe-
triebe integriert werden könnten, so dass ein sehr ge-
mischtes Viertel entsteht, in dem sich die verschiedenen 
Nutzungen bereichern würden. Unbedingt sollte die Zir-
kusfabrik dort erhalten bleiben. Sie sei nicht nur ein wich-
tiger kultureller Begegnungs-Ort für Dellbrück; sie würde 
auch von der Köln City Church genutzt, eine stark wach-
sende Freikirche für Köln. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
 
Zielsetzung für das zu findende städtebauliche Rahmenkonzept 
ist es, dass ein vielfältiges und gemischtes Quartier mit vielen 
verschiedenen Nutzungen entsteht. Kleinere Gewerbebetriebe 
können in dem Quartier integriert werden.

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96* Erhalt KULTURfabrik-Kulturarena 
Ein neues Quartier, welches neuen Wohnraum mit ange-
bundenen Erholungsflächen schafft, wird aufgrund des 
Mangels an Wohnraum begrüßt. Ein großes Anliegen sei 
die Erhaltung eines vielfältigen kulturellen Angebots im 
Bezirk. Hier leiste die derzeit im Möhl-Areal ansässige 
ZIRKUSfabrik-Kulturarena einen wesentlichen Beitrag. Sie 
böte vor Ort ein umfangreiches Sport- und Kulturpro-
gramm unter pädagogischen Aspekten an. Es gäbe 
Sportangebote für Menschen jeden Alters. Gerade dem in 
der heutigen Zeit häufig zu beobachtende Bewegungs-
mangel bei Kindern werde hier professionell begegnet. 
Alles fände mit dem Fokus auf Zirkus-Athletik statt. Sport-
angebote fänden nicht nur vor Ort statt, Sportpädagogen 
der Zirkusfabrik arbeiteten mit den Schulen des Bezirks 
zusammen. Erwähnenswert sei das zirkusathletische 
Sportprogramm, welches kontinuierlich in der Regenbo-
genschule (Gemeinschaftsgrundschule auf der Dellbrü-
cker Hauptstraße) angeboten würde und in den Lehrplan 
mit eingebunden sei. Die ZIRKUSfabrik-Kulturarena be-
säße eine Kunsteisarena für das Eishockeyspiel und zum 
Schlittschuhlaufen. Sie bereichere damit das Sportange-
bot des Bezirks erheblich. Eisflächen fänden sich norma-
lerweise nur in größeren Stadien, denn sie seien kostspie-
lig und aufwändig in Betrieb und Wartung. Eisflächen 
müssten gekühlt und instand gehalten werden. Die Kunst-
eisarena arbeite hier innovativ anders, mit einer Fläche 
aus einem speziellen Kunststoff. Es werde ganzjährig kei-
ne Kühlung benötigt, der Betrieb sei weitgehend war-
tungsfrei. Darüber hinaus fänden in der ZIRKUSfabrik-
Kulturarena diverse Kulturveranstaltungen wie Theater-
stücke, Konzerte, etc. statt. Hervorzuheben sei das Kar-
nevalsangebot für Familien. Bei diesem würden auch Vor-
stellungen der eigenen Sport- und Zirkusgruppen aufge-
führt.  
Viele Dellbrücker schätzten die ZIRKUSfabrik-Kulturarena 
ebenso und nützten die Angebote. An einem Fortbeste-
Ja Siehe Stellungnahme 2.

- 62 - 
 
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hen der ZIRKUSfabrik-Kulturarena sei im Sinne eines 
reichhaltigen Sport- und Kulturangebotes im Bezirk und 
besonders im Ortsteil Dellbrück sehr gelegen. Aus diesem 
Grund wird darum gebeten, die ZIRKUSfabrik-Kulturarena 
bei der Planung und Gestaltung des Möhl-Areals beson-
ders zu berücksichtigen, so dass diese dauerhaft einen 
festen Platz in Dellbrück hat. 
 
97* Stadtteilcafé mit Außengastronomie & Erhalt der Zirkus-
fabrik 
Wünschenswert sei eine Fläche für ein Stadtteilcafé mit 
Außengastronomie. Idealerweise auch ein zentraler Platz 
mit Aufenthaltsqualität für alle Dellbrücker.  
Kenntnisnahme Siehe Stellungnahme 62. 
Die Zirkusfabrik als Raum für Kultur, Veranstaltungen und 
Kinder-/ Jugendarbeit solle unbedingt erhalten bleiben. 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
 
Eine Station für das ab 2021 auf das gesamte Stadtgebiet 
erweiterte KVB-Leihrad-System im Rahmen des geplan-
ten Mobility-Point sei ebenfalls wünschenswert. 
 
Kenntnisnahme Siehe Stellungnahme 5. 
97.1
* 
Kommentar ist vom Verfasser mit identischem Inhalt auch 
als These beigetragen worden, siehe Stellungnahme 102* 
 
Ja Siehe Stellungnahme 102*. 
98* Zirkusfabrik erhalten 
Die Zirkusfabrik solle bei der Neugestaltung des Geländes 
berücksichtigt werden, weil die Bewegungsangebote für 
Kinder und Jugendliche in der Verbindung mit einem 
Treffpunkt für Familien im Veedel sehr wertvoll seien. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2.

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/ 64 
 
99* Zirkusfabrik / Kulturarena 
Bei der Planung solle die Aufrechterhaltung für Freizeit-
angebot für Kinder und Jugendliche berücksichtigt wer-
den. Angebote seien rar gesäht und die Zirkusfabrik stelle 
einen wichtigen Baustein für Freizeitangebote für Kids in 
Holweide dar. 
  
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
100* Möhl-Areal ist wichtiger Impuls für neues Gesamtquartier 
Eingabe weitestgehend identisch mit Stellungnahme 18. 
Ja Siehe Stellungnahme 18. 
 
101* Erhalt der Kultureinrichtungen 
Es wird sich für den Erhalt der Kultureinrichtung (Zirkus-
fabrik) auf diesem Gelände ausgesprochen, da es ein gut 
und viel genutzter Anlaufpunkt für Familien, Kinder und 
Jugendliche sei. Eine Verlagerung in eine schlechter an 
Dellbrück angebundene Lage sei hierbei zu vermeiden, 
die gute Erreichbarkeit mit Bus und Bahn sowie zentrale 
Lage innerhalb von Dellbrück sei integraler Bestandteil.  
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zudem sei darauf zu achten, dass die Fläche des Vollsor-
timenters REWE im Zuge der Neugestaltung auf keinen 
Fall verkleinert wird. Dieser Supermarkt sei für sämtliche 
Einwohner östlich des Geländes sowie nördlich der S-
Bahn, die nächste und auch einzige, fußläufig erreichbare 
Einkaufsmöglichkeit. Gerade nördlich der S-Bahn, in der 
Heidesiedlung, würden in den letzten Jahren neue 
Wohneinheiten für mehrere hundert Bewohner geschaffen 
und mittlerweile auch bezogen, aber Raum für einen Su-
permarkt oder zumindest für einen Kiosk, wäre dort nicht 
vorgesehen. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 49.

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102* Fußgängerzone mit Radwegen 
Es wird vorgeschlagen, die Wohneinheiten so zu bauen, 
dass die Anwohner zum Beispiel in einer Tiefgarage von 
den angrenzenden großen Straßen aus parken und nicht 
durch das Quartier fahren müssten. Feuerwehr und Ret-
tungswagen, Lieferanten, Taxis, etc. ausgenommen (ähn-
lich dem Wohngebiet Moorslede). So könnten sich beson-
ders Kinder und ältere Menschen frei bewegen, die Luft 
wäre besser und die Außengastronomie (Café o.ä.) würde 
auch profitieren. 
 
Ja Im Rahmen des Qualifizierungsverfahrens sollen Konzepte erar-
beitet werden, die das Quartier möglichst verkehrsreduziert ge-
stalten. Neben Tiefgaragen soll auch die Möglichkeit geprüft wer-
den, Quartiersgaragen in Kombination mit alternativen Mobilitäts-
formen zu nutzen. 
 
Aspekte der lokalen verkehrlichen Erschließung werden auf Ebe-
ne des Flächennutzungsplans nicht dargestellt. 
103* Schöne und sichere Spielplätze 
Im Wohngebiet Moorslede gäbe es einen Spielplatz, der 
allerdings als einfallslos und unfallträchtig bezeichnet 
werde. Viel zu wenig Spielgeräte und gefährliche Beton-
Baumkästen mit spitzen Ecken auf einer Höhe, wo es für 
tobende Kinder schnell ins Auge gehen könne. Eigentlich 
lebensgefährlich. Der Landschaftsarchitekt dächte wohl 
mit den an Boote erinnernden Beton-Monstern eine gute 
Idee zu haben. Also bitte schöne, einfallsreiche und vor 
allem sichere Kinderspielplätze für unterschiedliche Al-
tersstufen. 
 
Ja Der Hinweis zum Spielplatz in Moorslede wird zur Kenntnis ge-
nommen und wurde der Fachverwaltung weitergeleitet. Er ist je-
doch nicht Gegenstand dieser Planung. 
  
Die Grün- und Freiflächen sowie der Spielplatz sollen im Möhl-
Areal die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzergruppen berück-
sichtigen und sicher gestaltet werden.  
104* Es wird ein urbanes grünes Mischquartier gewünscht. 
 
Die städtebauliche Entwicklung des Gebiets wird begrüßt. 
Die jetzige hauptsächlich eingeschossige Bebauung mit 
großen asphaltierten Flächen diene nur zum kurzen „Auf-
enthalt“, dem Einkaufen. Der Bedarf nach Wohnraum in 
Köln sei riesig. Brachliegende und minder genutzte Flä-
chen sollten daher dringend entwickelt werden. Grünflä-
chen zur Erholung und zur Kühlung des Stadtklimas 
müssten zwingend erhalten bleiben. Die Lage des gesam-
ten Areals mit der Nähe zur Einkaufsstraße Dellbrücker 
Hauptstraße und dem S-Bahn-Halt sei ideal für ein attrak-
tives Mischgebiet aus Wohnen, Gewerbe und Kultur. Auf 
Kenntnisnahme Die Hinweise werden zur Verkehrsplanung, zur Klimaanpassung 
und zum öffentlichen Raum werden zur Kenntnis genommen und 
im Rahmen des weiteren Qualifizierungsverfahren den Fachpla-
nern zur Kenntnis gegeben. 
  
Die angesprochenen gesamtstädtischen und überörtlichen Her-
ausforderungen im Bereich der Verkehrsplanung können nur zum 
Teil im Rahmen der Entwicklung des Planungsareals geklärt 
werden.

- 65 - 
 
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dem Möhlgelände sollten im ersten Schritt circa 200 Woh-
nungen entstehen. Im angrenzenden Gebiet bis zur 
Eschenbruchstraße könnten eventuell weitere 300 Woh-
nungen entstehen. Weitere Gewerbebetriebe würden sich 
bei einer optimierten Ausnutzung ansiedeln. Mit der Neu-
entwicklung des Gebietes (500 Wohnung mit circa 2 Be-
wohnern je Wohneinheit) könnten bis zu 1000 Neu-
Dellbrücker hinzukommen. Da Köln und der gesamte 
Speckgürtel auch in Zukunft wachsen würden, vergrößer-
ten sich Verkehrsprobleme, wenn es kein Umden-
ken/Handeln im Bereich des Verkehrs gäbe.  
1. Verkehr  
Besonders die Bergisch Gladbacher Straße sei zu den 
Stoßzeiten bereits völlig überlastet. Der Straßenraum 
werde in seinen Abmessungen nicht größer. Ideen, wie 
Anwohnerstraßen für den Durchgangsverkehr (Autos) 
freizugeben, wären eine Katastrophe für die Bewohner. 
Das Autofahren würde durch solche Entscheidungen noch 
attraktiver mit der Folge, dass weiterer Autoverkehr ent-
stehe. Die Lösung für eine wachsende Stadt sei nicht das 
Auto. Im selben Straßenraum müssten mehr Verkehrsteil-
nehmer über ÖPNV, Rad und zu Fuß bewegt werden.  
  
1.1 Verkehr - Lösungen - Makro  
Der Rad- und Fußweg auf der Bergisch Gladbacher Stra-
ße müsse in seiner vollen Breite nutzbar und besser aus-
gebaut werden. Nutzbar bedeute, dass dieser frei von 
falschparkenden Autos bleiben müsse. Dies könne nur 
durch geeignete Trennelemente baulicher Art, zum Bei-
spiel Poller oder “Frankfurter Hüte” gewährleistet werden. 
Der Gehweg insbesondere auf der nördlichen Seite der 
Bergisch Gladbacher Straße zwischen Dellbrücker Haupt-
straße und Möhlgelände sei für Fußgänger nicht nutzbar 
(2 Platten breit). Im vierspurigen Bereich der Bergisch 
Gladbacher Straße in Dellbrück könne auf der nördlichen 
Seite der Straße eine Autospur zugunsten einer Radspur 
Kenntnisnahme Sämtliche umfassenden zum Thema Verkehrsplanung geäußer-
ten Anregungen werden zur Kenntnis genommen. In Vorberei-
tung des Wettbewerbsverfahrens wurden bereits Verkehrserhe-
bungen durchgeführt und die Ausgangssituation dokumentiert. Im 
Rahmen des weiteren Bebauungsplanverfahrens „Möhl-Areal“ 
wird sich eine Verkehrsuntersuchung detailliert mit den verkehrli-
chen Auswirkungen der geplanten Nutzungen auseinanderset-
zen. In diesem Zusammenhang werden auch die hier aufgeführ-
ten Anregungen im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung ge-
prüft und mit in die Überlegungen einbezogen. 
 
Die Ergebnisse fließen in ein Verkehrskonzept ein. Zielsetzung 
dieses Konzepts ist es, sowohl die Wohnbevölkerung von unnöti-
gen Verkehrsbelastungen zu schützen als auch die Sicherheit 
und Leichtigkeit des Verkehres für alle Verkehrsteilnehmer (Fuß-
gänger, MIV, Radfahrer) zu gewährleisten. Hierfür wird auch ein 
Mobilitätskonzept erstellt, das durch verschiedene Maßnahmen 
den Rad- und Fußverkehr sowie den ÖPNV und das Carsharing 
attraktiv gestalten und bewusst fördern soll. Gut ausgestatte Mo-
bilitätsstationen innerhalb eines Quartiers können nachweisbar 
den Autoverkehr reduzieren. 
 
Während das Verkehrs- und Mobilitätskonzept für den Bereich 
des Bebauungsplans „Möhl-Areal“ konkrete Maßnahmen inner-
halb des Plangebiets vorschlagen wird, sind für den Bereich des

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entfallen. Der geplante Radschnellweg von Bergisch-
Gladbach nach Köln müsse direkt und nahe angebunden 
werden und eine breite, sichere Spur bekommen.  
 
Weiterhin solle überlegt werden, den Streckenabschnitt 
der S11 zwischen Köln-Dellbrück und Endbahnhof Ber-
gisch-Gladbach in den Kölner City-Tarif zu integrieren, um 
so Autofahrten aus Bergisch-Gladbach zum Parkplatz S-
Bahn-Haltestelle Dellbrück, P+R Thielenbruch und Dell-
brücker Hauptstraße Marktplatz zu unterbinden. Die Bus-
verbindungen von Dellbrück nach Bergisch Gladbach-
Hand sollten wesentlich gestärkt werden, von Thielen-
bruch sollten Verbindungen in kurzen Abständen an die S-
Bahn angebunden sein. Bis zur Einführung des 10 Minu-
ten-Takts auf der S11 müsse die Verlängerung der RB26 
von Köln-Messe/Deutz nach Köln-Dellbrück beibehalten 
werden. Diese trüge zur Entlastung der S11 bei.  
 
angrenzenden Gewerbegebietes keine vertiefenden Aussagen 
erforderlich. Im städtebaulichen Qualifizierungsverfahren sowie 
im sich daran anschließenden weiteren Verfahren zur Änderung 
des Flächennutzungsplans werden die zukünftigen Perspektiven 
des an das Möhl-Areal grenzenden Gewerbegebietes lediglich 
auf ihre grundsätzliche Machbarkeit hin untersucht.  
 
Aspekte der lokalen verkehrlichen Erschließung werden auf Ebe-
ne des Flächennutzungsplans nicht dargestellt und entziehen 
sich auch der Regelungsmöglichkeit im Bebauungsplan. 
 
1.2 Verkehr - Lösungen - Mikro  
Das Möhl-Gelände solle als autoarmes Gebiet entwickelt 
werden, so dass sich ausreichend Platz für die Bewohner 
und Dellbrücker im Freien ergäbe. Den Radfahrern und 
Fußgängern werde durch eine Trennung vom Autoverkehr 
ein sicheres und ruhiges Fortkommen gewährleistet.  
 
Parallel zu den S-Bahngleisen und der Bergisch-
Gladbacher-Straße solle es mittig, als verbindendes Ele-
ment eine Wege-Achse mit Aufweitungen (Plätzen) ge-
ben.  
 
Teilweise Ziel ist es, mit einer möglichst effizienten Erschließung und Veror-
tung von Zu- und Abfahrten der (Tief-)Garagen so wenig Ver-
kehrsbewegungen von Autos wie möglich innerhalb des Quartiers 
zu erzeugen. 
 
Der Vorschlag zur Wege-Achse wird zur Kenntnis genommen. 
Die im Qualifizierungsverfahren teilnehmenden Büros sind aufge-
fordert, insbesondere in der ersten Stufe des Wettbewerbs 
(Ideenteil) ganzheitliche Lösungen für eine Erschließung inklusive 
Zuordnung von Bau- und Freiflächen zu entwickeln. 
2. Parkraum  
Die Parkplätze in Dellbrück würden zu wesentlichen Tei-
len von Pendlern nach Köln besetzt, die aus Bergisch 
Gladbach kämen. Es müssten mit der Stadt Bergisch Gla-
dbach Lösungen gefunden werden, die den Pendlern dort 
Parkplätze schafften. Viele kämen aus dem schlecht an-
Nein Der Stellplatzbedarf, der innerhalb eines Genehmigungsverfah-
rens – hier bereits im Planverfahren vorbereitet – nachzuweisen 
ist, leitet sich aus den Nutzungen ausschließlich innerhalb des 
Plangebiets ab. In der Regel ist z.B. ein Stellplatz pro Wohnein-
heit nachzuweisen. Minderungen dieses Schlüssels sind möglich 
durch Angebote, die die Mobilität verbessern (z.B. Carsharing).

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gebundenen Hinterland und seien derzeit noch auf die 
Anfahrt mit dem PKW angewiesen. Für eine Verminde-
rung des Verkehrs zur Dellbrücker Hauptstraße und den 
umliegenden Vierteln böte das neue Möhl-Areal die 
Chance, große Parkflächen unter dem geplanten Bereich 
zu schaffen (Car-Sharing-Angebote).  
 
Diese Parkflächen sollten so ausgelegt sein, dass sie 
nicht nur den Bewohnern des Areals selbst, sondern auch 
der Öffentlichkeit zur Verfügung ständen. Auto-Parkplätze 
für den Lebensmittelversorger und die Zirkusfabrik sollten 
ebenfalls in einer Tiefgarage untergebracht werden.  
 
 
 
Die Lösung eines Problems, das im Wesentlichen nicht nur au-
ßerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungsplans, sondern 
auch noch (zum Teil) außerhalb der kommunalen Grenzen aus-
gelöst wird, kann nicht auf den Vorhabenträger übertragen wer-
den (sogenanntes „Koppelungs- und Verhältnismäßigkeitsgebot“) 
Die Stadt kann demnach die Realisierung sowie die Übernahme 
der Kosten solch einer umfassenden Tiefgarage nicht fordern.  
 
Der Vorhabenträger könnte allenfalls freiwillig das Stellplatzan-
gebot erweitern. Gegebenenfalls ergeben sich im Qualifizie-
rungsverfahren Erkenntnisse, ob z.B. in sehr belärmten Berei-
chen des Quartiers eine bewirtschaftete Quartiersgarage eine 
sinnvolle Lösung für Lärmabschirmung und zusätzliches Stell-
platzangebot zugleich sein kann. 
Ebenerdige Parkflächen für Lastenräder/Fahrräder müss-
ten im gesamten Gebiet oberirdisch für eine schnelle Er-
reichbarkeit geschaffen werden. Eine reine Tiefgarage 
oder ein Parkhaus für Fahrräder sei ebenfalls wün-
schenswert und bei einer Version Mischgarage (Au-
to+Rad) sollten Räder in Rampennähe (Ausfahrt Tiefga-
rage) angeordnet werden.  
 
Ja Bauordnungsrechtlich sind Stellplätze für Fahrräder in ausrei-
chendem Umfang und gut erreichbar nachzuweisen.  
 
Im Qualifizierungsverfahren müssen die teilnehmenden Büros 
diesen Bedarf im Bebauungs- und Freiraumkonzept berücksichti-
gen, so dass dann bereits im Bebauungsplan entsprechende Flä-
chen planungsrechtlich gesichert werden können. 
 
Die Vorschläge zur Unterbringung der Fahrräder werden zur 
Kenntnis genommen. 
 
3. Klima  
Aufgrund des Klimawandels und der damit immer heißer 
werdenden Sommer und Starkregenereignisse solle das 
neue Quartier sehr durchgrünt werden. Die Haupt-
wegeachse solle mit einer Baumallee gestaltet werden. 
Die Aufweitungen/Plätze erhielten ebenfalls viele Bäume, 
so dass bei heißen Sommern ein Aufenthalt im Schatten 
erträglich bliebe. Die 5. Fassade (Flachdach) solle min-
destens eine extensive Begrünung, wünschenswert in 
Teilbereichen eine intensive Begrünung, erhalten. Bei 
Teilweise Die Umsetzung des Bebauungsplanes hat voraussichtlich negati-
ve Auswirkungen auf den Klimaschutz durch die Emission des 
Klimaschadgases Kohlenstoffdioxid (CO2). Die Emission stammt 
u.a. aus dem zusätzlich ausgelösten motorisierten Individualver-
kehr, der Wärmebereitstellung (Heizung / Warmwasser) in den 
geplanten Gebäuden und dem Stromverbrauch, soweit er nicht 
im Plangebiet erzeugt wird. 
Der Rat hat in seiner Sitzung am 09.07.2019 den Klimanotstand 
ausgerufen und die Verwaltung beauftragt, Maßnahmenalternati-

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Starkregenereignissen solle das Regenwasser auf den 
Dächern zurückgehalten werden und erst sehr langsam 
der Kanalisation, bzw. in Rigolen versickert/zurückgeführt 
werden. Fassadenbegrünungen sorgten ebenfalls für ein 
angenehmes Mikroklima im Viertel und für zukünftige Ge-
bäudenutzer. Der Begrünung durch geeignete trocken-
heitsresistente Baumbepflanzung, Fassaden- und Dach-
begrünung sei hohe Priorität zu geben.  
 
ven mit positiver oder zumindest der geringsten negativen Klima-
auswirkung bevorzugt zu planen und umzusetzen. 
 
Maßnahmen zur Minderung der Emission des Klimaschadgases 
sollen im Qualifizierungsverfahren vorgeschlagen werden, so 
dass sie dann im weiteren Bauleitplanverfahren geprüft werden 
können. Dies erfolgt im Rahmen der sogenannten „Umweltprü-
fung“. Hierfür werden verschiedene Umweltgutachten erstellt 
(z.B. unter anderem zum Starkregen).  
 
Die in der Stellungnahme aufgeführten Maßnahmen sind geeig-
net, um eine Reduzierung der negativen Auswirkungen zu errei-
chen. Darüber hinaus erfolgt im Verfahren eine Auseinanderset-
zung mit folgende Aspekten: Optimierung der Gebäudeausrich-
tung/ Dachform/ Flächen-Volumen-Verhältnisses der Baukörper, 
Einsatz von Solarenergie, Nutzung eines Blockheizkraftwerkes 
oder von Erd-/ Fernwärme, Einhaltung Energieeinsparverordnung 
(ENEV-Standard) und Förderung von alternativen Mobilitätsfor-
men (Mobilitätskonzept). 
 
4. Öffentlicher Raum  
„Der Lebensmittelversorger solle, wie vorgesehen, an der 
Bergisch-Gladbacher-Straße entstehen. Die fußläufige 
Erschließung (Eingang) des Lebensmittelmarktes solle 
“mittig” im Gelände an der Wege-Achse erfolgen. Im Be-
reich des Marktes solle eine Aufweitung/Platz sein. An 
diesem Platz solle sich Gastronomie ansiedeln (Synergie-
effekte). Eine Beachbar mit ruhiger Musik fehle in Dell-
brück. Die Zirkusfabrik solle in unmittelbarer Nähe an der 
Bergisch Gladbacher Straße entstehen. Fehlende Einrich-
tungen in Dellbrück, wie ein Jugendzentrum und ein öf-
fentlicher Raum für junge Erwachsene zum Beispiel mit 
einem Skaterpark sollten mit bedacht werden. Ein großer 
Spielplatz sei bei der zu erwarteten Einwohnerzahl zu be-
rücksichtigen.  
 
Kenntnisnahme Die Vorschläge werden zur Kenntnis genommen. Aspekte wie die 
geeignete Lage einzelner Nutzungsbausteine im Zusammenhang 
der Zugänglichkeit und dem Bezug zum Freiraum werden im 
Qualifizierungsverfahren überprüft. Dabei werden die Nutzungs-
bausteine Wohnen, Gewerbe, Kultur, Sport, Gastronomie aller-
dings nicht weiter spezifiziert oder diskutiert (Jugendzentrum, 
Beachbar etc.). Der Flächennutzungsplan wird für das Möhl-Areal 
sowie die angrenzenden Flächen lediglich eine Baufläche darstel-
len, die die zukünftigen Nutzungen im Grundzug beschreibt (ge-
mischte Baufläche). Der Bebauungsplan ist zwar verbindlicher 
und konkreter (Mischgebiet oder Urbanes Gebiet), bestimmt aber 
auch nur die grundsätzliche Zulässigkeit bestimmter Nutzungska-
tegorien und -arten.

- 69 - 
 
/ 70 
 
Das öffentliche Leben solle nicht nur zwischen und in den 
Gebäuden stattfinden, sondern auch auf den Dächern. 
Eines der Gebäude, am besten in der Nähe des S-Bahn-
Haltepunktes, könne deutlich höher sein und eine Aus-
sichtsplattform mit Bar/Musik anbieten. Ein starkes, hoch-
frequentiertes neues Quartier würde auch den nördlichen 
Teil der Dellbrücker Hauptstraße beleben und den Einzel-
handel dort stärken.“  
 
5. Bebauung  
„Die Bebauung des neuen gemischten Quartiers dürfe 
hochverdichtet sein. Mit einer hohen Bewohnerzahl, be-
ziehungsweise vielen weiteren Arbeitsplätze würden zu-
sätzliche Angebote, wie zum Beispiel Gastronomie und 
weitere Einrichtungen erst möglich. Überwiegend solle die 
Bebauung 4-Vollgeschosse aufweisen. Punktuell seien 
innerhalb des Quartiers oder an der S-Bahn-Linie auch 5-
6 Geschosse hoch möglich. Das Gebäude/Hochhaus mit 
Aussichtsplattform könne zum Beispiel 8-geschossig 
sein.“  
 
Teilweise Die Bebauung des Möhl-Areals soll einerseits eine gewisse Dich-
te erzielen, die den Ansprüchen eines urbanen Quartiers gerecht 
wird, andererseits soll die städtebauliche Bestandssituation eben-
falls ausreichend Berücksichtigung finden.  
 
Die Geschossigkeit von fünf plus Staffelgeschoss sollte daher im 
gesamten Gebiet überwiegen. Die nähere Umgebung ist maß-
geblich von Gebäuden mit drei bis vier Geschossen geprägt. Ob 
einzelne Hochpunkte städtebaulich sinnvoll sein können, muss im 
Rahmen des Qualifizierungsverfahrens anhand der konkurrieren-
den Entwürfe geklärt werden. 
 
104.
1* 
Kommentar: Ernsthaft? Eine Beachbar? 
„Ernsthaft? Eine Beachbar? Sowas brauche niemand mit-
ten in Dellbrück. Und circa 2 Menschen pro Wohneinheit 
sei ja fast eine Frechheit. Es gebe nichts bezahlbares 
Größeres in der Nähe. Es solle auch an Familien gedacht 
werden, die mehr als ein Kind haben. Oder Häuser die 
nicht 600.000 € das Stück kosteten.“ 
Kenntnisnahme Die Hinweise werden zur Kenntnis genommen. 
 
Zielsetzung ist es, dass ein vielfältiges und gemischtes Quartier  
mit vielen verschiedenen Nutzungen entsteht. Es soll Wohnraum 
in unterschiedlichen Größen für Menschen allen Alters und für die 
unterschiedlichsten Lebenssituationen geschaffen werden.  
 
Zur Steigerung des stadtweiten Angebots von bezahlbaren 
Wohnraum  wird festgelegt, dass im „Möhl-Areal“ mindestens 30 
Prozent als öffentlich geförderter Wohnraum errichtet werden. 
Der Verwaltung liegt eine schriftliche Zustimmung zur Anwen-
dung des „Kooperativen Baulandmodells der Stadt Köln“ vom 
Vorhabenträger vor.

- 70 - 
 
/ 71 
 
104.
1.1* 
Antwort auf Kommentar:   
„Die Firma Möhl werde sicherlich 2-, 3- und 4-
Zimmerwohnungen vorsehen. Je nachdem wie der Woh-
nungsmix sein wird, lebten im Durchschnitt 2 oder auch 
2,x Menschen je Wohnung dort. 30% der Wohnungen sol-
len geförderter Wohnungsbau sein. Eine Beachbar in 
Dellbrück wie Sonnenscheinetage, km 689 und was es so 
in Köln gibt, wäre wünschenswert. Das würde sicherlich 
viele Leute abends und am Wochenende anziehen und 
damit das neue Quartier beleben“. 
 
Kenntnisnahme Siehe Stellungnahme 104* (zu „Öffentlicher Raum“ und „Bebau-
ung“) und 104.1*. 
 
 
104.
2* 
Kommentar:   
„Es wird vor dem Sterben des Einzelhandels gewarnt. Das 
Sterben der Einkaufsstraße habe mit der Einführung der 
20er Zone schon begonnen. Es wird sich um der Wohn-
raum für Familien mit Kindern gesorgt. Der Traum von 
neuen Gewerbetreibenden könne auf Grund eures Provis, 
Reker und der 30er Zone vergessen werden. Die in der 
Vergangenheit eingeführte Veränderung in Dellbrück wür-
de von den Alten angestrebt, die es nur bequemer haben 
wollen würden.“ 
 
Kenntnisnahme Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. 
 
Das neue Stadtquartier soll von einer nutzungsgemischten und 
vielfältigen Nachbarschaft (Wohnen, Arbeiten/Gewerbe, Einzel-
handel, Freizeit) geprägt sein. Die Verkehrsregelung auf der hier 
vermutlich gemeinten Dellbrücker Hauptstraße ist nicht Gegen-
stand dieses Verfahrens. 
105* Kultur- und Sportgelände 
„In Dellbrück sei die Zirkusfabrik ein fester Bestandteil des 
Sport- und Kulturangebots. Sie läge auf dem zu bebauen-
den Areal, sei aber offenbar nicht bei der Neubebauung 
eingeplant. Es sei für Dellbrück wichtig dieses Angebot zu 
erhalten, da es in der Form einmalig sei: Sportangebote 
für ALLE Altersgruppen (Krabbelgruppe, Zirkus, Eisbahn), 
Café und Kulturveranstaltungen. Es sei sicher eine Berei-
cherung für die neue Siedlung. Für Dellbrück sei es ein 
großer Verlust, wenn es keinen neuen Standort gäbe.“ 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2.

- 71 - 
 
/ 72 
 
106* Kinder- und Jugendförderung... 
„Es wird ein unschätzbaren Wert gesehen, der durch die 
Kultur-Arena / Zirkusfabrik dem Stadtteil eigen ist. Nicht 
nur Familien aus Dellbrück, sondern auch aus den umlie-
genden Stadtteilen nutzten und liebten die Zirkusfabrik. 
Das vielfältige Angebot unterstütze Familien, die Bewe-
gungsmöglichkeiten für Kinder zu einem fairen Mitglieds-
beitrag und böte zugleich ein kulturelles Angebot für die 
Stadt. In vielen umliegenden Stadtteilen sei es versäumt 
worden, diese Angebote zu schützen, sodass das Ange-
bot der Zirkusfabrik noch schützenswerter sei, als es oh-
nehin schon war. Es wird darum gebeten, sich für ein le-
bendiges, vielfältiges Angebot mit der Zirkusfabrik auf 
dem Möhlgelände einzusetzen.“ 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
107* Erhalt der Zirkusfabrik 
„Es wird sich für einen Erhalt der Zirkusfabrik ausgespro-
chen, weil sie einen unschätzbaren Wert für Familien mit 
Kindern darstelle. Es wird als unvorstellbar eingeschätzt, 
was alles wegbräche, wenn es die Zirkusfabrik nicht mehr 
gäbe.“ 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
107.
1* 
Kommentar: Zirkusfabrik ist Lebensqualität und Kultur für 
Familien  
„Die Bedeutung der Zirkusfabrik bei der Stadtteilentwick-
lung solle berücksichtigt und deren Erhalt und Ausbau 
sichergestellt werden. Sie mache seit langer Zeit wichtige 
kulturelle, pädagogische und sportliche Arbeit, die woan-
ders so nicht zu finden oder mal eben ersatzweise aufzu-
bauen sei. Für den Standort sei sie jetzt schon Begeg-
nungsstätte und Freizeiteinrichtung für Kinder und Ju-
gendliche im Veedel und ziehe darüber hinaus Besucher 
und Nutzer aus der gesamten Schäl Sick an. Wenn das 
neue Veedel attraktiv gestalte werden solle, sollte die 
Strahlkraft der Zirkusfabrik genutzt werden.“ 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2.

- 72 - 
 
 
 
Schriftliche Stellungnahmen, die nach Verstreichung der Frist eingegangen sind: 
108 In Dellbrück gebe es nur ganz wenige Kulturstätten. Ganz 
oben in der Liste als herausragendes Beispiel stehe dabei 
die Zirkusfabrik. Neben den wichtigen Arbeiten mit Ju-
gendlichen werde besonders auf die Musikveranstaltun-
gen von DellJazz und die Möglichkeiten, dort selbst Ver-
anstaltungen mit Freunden, Bekannten und Mitbürgern 
aus Dellbrück zu organisieren, hingewiesen.  
 
Es wird darum gebeten, dass der Erhalt der Zirkusfabrik in 
die Planung der Neugestaltung des Möhl Geländes Be-
rücksichtigung findet. 
 
Ja Siehe Stellungnahme 2. 
109 Es solle weiter "die Möglichkeit gegeben bleiben, dass ein 
Kulturbetrieb auf dem Areal integriert ist." Letzterem wer-
de deutlicher Zuspruch ausgesprochen, denn mit der "Zir-
kusfabrik Kulturarena" würden wertvolle Kooperationen in 
verschiedenen Bereichen unterhalten. Der Standort der 
Zirkusfabrik auf dem "Möhl-Areal" werde mit seiner zentra-
len Lage für sehr wertvoll für den Stadtteil gehalten. Zu-
dem wird auf die kulturelle und damit auch soziale Rolle 
der Zirkusfabrik aufmerksam gemacht: Hier fänden, wie 
sonst nirgendwo sonst in dem Stadtteil, regelmäßig kultu-
relle Veranstaltungen statt.  
 
Ja Siehe Stellungnahme 2.

Anlage 5b Forumprotokoll

2505 Zeichen

Anlage 5b 
 
Forumsprotokoll zum Onlinedialog 
 
zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zum städtebaulichen 
Planungskonzept "Möhl-Areal“ in Köln-Dellbrück und zur 238. Änderung des 
Flächennutzungsplans „Möhl-Areal und angrenzendes Gewerbegebiet“ in 
Köln-Dellbrück 
 
 
Termin: 
vom 20.11.2020 bis zum 04.12.2020 
Portal:  https://www.mitwirkungsportal-koeln.de 
Anregungen: 19 Einträge 
 
 
Hintergrund: 
Wegen der Einschränkungen durch das Corona-Virus musste auf eine 
Informationsveranstaltung vor Ort verzichtet werden. Als Alternative wurde das 
Mitwirkungsportal der Stadt Köln genutzt, um die Öffentlichkeit frühzeitig über die Planung zu 
informieren und die Möglichkeit zur Äußerung und Erörterung zu geben. 
Durch die vorherige öffentliche Bekanntmachung im Amtsblatt und in der örtlichen Presse, 
sowie die Verteilung von Flyern rund um das Plangebiet und dem Aushang von Plakaten im 
Umfeld sowie am Bezirksrathaus Mülheim wurde auf das Angebot zum Online-Dialog 
hingewiesen. 
 
Inhalte und Angebote: 
Analog zu einer Abendveranstaltung begrüßte Herr Bezirksbürgermeister mit einer 
Videoansprache alle Besucher*innen und forderte zur Beteiligung im Mitwirkungsportal auf. 
Wesentliche Inhalte der Planung wurden auf der Webseite aufgeführt sowie eine Erläuterung 
zum Bauleitplanverfahren über eine vertonte Videodatei zur Verfügung gestellt. Über Links 
zur städtischen Bauleitplanungswebseite bestand das Angebot zur weiteren Information. Die 
interessierte Öffentlichkeit hatte sodann die Möglichkeit, online Anregungen vorzubringen 
und bereits vorgebrachte Anregungen zu kommentieren. Es bestand die Erforderlichkeit, sich 
zu registrieren, jedoch ohne Pflicht zur Angabe von Klarnamen oder der Adresse. 
 
Resonanz und Themen: 
Im Dialogforum konnten insgesamt 19 Einträge verzeichnet werden. Davon sind 13 als 
Thesenbeitrag und 6 als Kommentar abgegeben worden. Von den 13 Thesen wurden 4 
kommentiert. Die Thesenbeiträge beschäftigten sich mit folgenden Themen: 
 
• Allgemeine Bedeutung des Vorhabens/ der Planung für Dellbrück; 
• Erschließung und Stellplätze; 
• Freiräume, Spielplätze, Begrünung, Klima und Ökologie; 
• Bebauungs- und Nutzungskonzept; 
• Erhalt der Zirkusfabrik. 
 
Alle Anregungen, die im Rahmen der Beteiligungsmöglichkeiten vorgebracht wurden, sind 
inklusive Abwägungsvorschläge durch die Verwaltung der Anlage 5a zu entnehmen. 
 
 
 
 
gez. Norbert Fuchs       gez. Alice Wegmann 
(Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Mülheim)   (Schriftführerin)

Beschlussvorlage Ausschuss

14913 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/61/1 
613 Wegm Az 
Vorlagen-Nummer 
 1021/2021 
Freigabedatum  30.03.2021 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Städtebauliches Planungkonzept Möhl-Areal in Köln-Dellbrück; Anhörung der 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) zu den Ergebnissen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung,  
Beschluss über die Vorgaben zur Ausarbeitung des Bebauungsplan-Entwurfes 
Beschlussorgan 
Stadtentwicklungsausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Stadtentwicklungsausschuss  
1. beauftragt die Verwaltung, auf der Grundlage des städtebaulichen Planungskonzeptes gemäß 
Anlage 4 „Schematische Darstellung der Rahmenbedingungen“ einen Bebauungsplan-Entwurf 
auszuarbeiten. Die Ergebnisse der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Absatz 1 
Baugesetzbuch (BauGB) sind dabei gemäß der Stellungnahme der Verwaltung (Anlage 5a 
und Anlage 5b) zu berücksichtigen;  
2. beschließt die Eckdaten zur Durchführung des anonymen zweiphasigen Einladungswettbe-
werbs 
3. benennt folgende stimmberechtigte Teilnehmerinnen beziehungsweise Teilnehmer für das 
Preisgericht sowie deren Vertreterinnen und Vertreter zum Wettbewerbsverfahren 
Stadtentwicklungsausschuss 
(stimmberechtigte PreisrichterInnen)  
Bezirksvertretung Mülheim 
(stellvertretende PreisrichterInnen) 
1. 1. 
2. 2. 
3. 3. 
4. 4. 
5. 5. 
6. 6. 
 
4. verzichtet auf erneute Vorlage, falls die Bezirksvertretung und der Wirtschaftsausschuss ohne 
Einschränkungen zustimmen. 
Alternative:  
keine 
 
 
Stadtentwicklungsausschuss 29.04.2021 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 03.05.2021 
Wirtschaftsausschuss 27.05.2021 
Stadtentwicklungsausschuss 17.06.2021

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Anlass und Ziel der Planung 
Vor dem Hintergrund steigender Einwohnerzahlen und dem damit einhergehenden Bedarf an Wohn-
raum in der Stadt Köln stellt das Planungsareal aufgrund seiner guten Anbindung an den öffentlichen 
Personennahverkehr (ÖPNV) und an die umliegenden Straßen eine gut erschlossene Potentialfläche 
für die wohnbauliche Entwicklung im Kölner Stadtteil Dellbrück dar. 
 
Die Eigentümerin möchte als Bestandshalterin ihre Liegenschaften von einem überwiegend gewerb-
lich genutzten Gebiet hin zu einem gemischt genutzten Quartier mit hohem Wohnanteil entwickeln. 
Die Baumaßnahmen sollen unter Beachtung der Bestandssituation in Bauabschnitten erfolgen. Die 
Abschnitte werden so geplant, dass möglichst schnell die ersten Einheiten von bis zu 215 neuen 
Mietwohnungen (davon 30 % öffentlich gefördert) geschaffen werden können. Ziel des Konzepts ist 
es auch, die durchgängige Nahversorgung durch einen Supermarkt zu sichern. Auch soll die Möglich-
keit gegeben bleiben, dass ein Kulturbetrieb auf dem Areal integriert ist. 
 
Diese Planungsüberlegungen werden in einem städtebaulichen "Qualifizierungsverfahren" weiter 
ausgearbeitet. Dabei treten mehrere Planungsbüros mit Entwürfen in den Wettbewerb. In der ersten 
Phase des zweistufigen Wettbewerbs gilt es zunächst, eine langfristige Gesamtperspektive für die 
Entwicklung des erweiterten Plangebiets zwischen Möhlstraße und Eschenbruchstraße zu entwickeln 
(Ideenteil). Konkretere Bebauungs- und Nutzungsvorschläge werden in der zweiten Phase vertiefend 
für das "Möhl-Areal" (Vertiefungsteil) erwartet. 
 
Für das Vorhaben "Möhl-Areal" ist die Schaffung von neuem Planrecht erforderlich. 
 
Verfahren 
Der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 16. Juni 2020 im Rahmen 
eines Beschlusses zur Aufstellung des Bebauungsplans mit dem Arbeitstitel: "Möhl-Areal" in Köln-
Dellbrück beschlossen, dass für das gesamte Gebiet eine schrittweise Entwicklung zu einer gemisch-
ten Nutzung vorgesehen werden soll, bei der zuerst das sogenannte Möhl-Areal zur Umsetzung ge-
langt. Bei der erforderlichen Änderung des Flächennutzungsplans sollen daher die angrenzenden 
Bereiche einbezogen werden (siehe Beschlussvorlage Nr. 0823/2021). 
 
Zudem wurde die Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Absatz 1 Bau-
gesetzbuch (BauGB) nach dem sogenannten "Modell 2" als Abendveranstaltung beschlossen. 
In Bezug auf die Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung hat der Stadtentwicklungsausschuss in 
der gleichen Sitzung entschieden (1483/2020), während der Pandemie -zunächst befristet bis zum 
31. Dezember 2020-, die bereits nach Modell 2 (Abendveranstaltung) beschlossenen, aber noch nicht 
durchgeführten frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligungen abweichend von der ursprünglichen Be-
schlusslage im Regelfall in Form eines von außen lesbaren Aushangs für die Dauer von zwei Wochen 
durchzuführen. Ergänzt wird dieser Aushang durch die Bereitstellung der Planunterlagen auf der städ-
tischen Internetseite.

3 
Auf das Beteiligungsverfahren, wurde über einen in die Briefkästen im engeren Umkreis des Plange-
bietes (500 m Radius) verteilten Flyer sowie in der amtlichen Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt 
Köln Nr. 89 vom 11. November 2020  mit Verweis zur Internetseite hingewiesen. Zusätzlich zum 
Amtsblatt erfolgte die Bekanntmachung für Vorhaben nach Modell 2 ergänzend auch über den Kölner 
Stadtanzeiger und die Kölner Rundschau. Diese Vorgehensweise kam sowohl im Bebauungsplanver-
fahren als auch in der zeitgleich verlaufenden 238. Änderung des Flächennutzungsplans "Möhl-Areal 
und angrenzendes Gewerbegebiet" in Köln-Dellbrück zur Anwendung. 
Da aufgrund der Maßnahmen zum Schutz vor Covid-19 keine Abendveranstaltung stattfinden konnte, 
lud Herr Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs mit der Bekanntmachung im Amtsblatt am 
11. November 2020 zudem zu einem Onlinedialog auf dem städtischen Mitwirkungsportal ein. Inte-
ressierte Bürgerinnen und Bürger hatten im Zeitraum der Frühzeitigen Beteiligung nach § 3 Abs. 1 
Baugesetzbuch (BauGB) vom 20. November bis einschließlich 4. Dezember 2020 in einem Online-
Forum die Möglichkeit, sich zur Planung auszutauschen, Fragen zu stellen und ihre Anregungen ein-
zubringen. 
Zudem bestand die Möglichkeit eine Stellungnahme auch per Brief oder Email abzugeben. Es sind 
insgesamt 115 Stellungnahmen eingegangen 
 
Vorgaben für das Bebauungsplanverfahren 
Die "Schematische Darstellung der Rahmenbedingungen" stellt das Planungskonzept in abstrahierter 
Form dar (Anlage 4). Die weitere Ausarbeitung des Planungskonzepts erfolgt zunächst im Rahmen 
des Wettbewerbes. Alle vorgebrachten Stellungnahmen sind in einer einheitlichen Abwägungstabelle 
behandelt, die zur vorliegenden Vorlage in Anlage 5a aufgeführt ist. Die Durchführung des Onlinedia-
logs wird durch das Forumsprotokoll (Anlage 5b) dokumentiert. 
 
Die Verwaltung schlägt für fünf in der Beteiligung häufig aufgeführte Aspekte Vorgaben vor, die im 
weiteren Verfahren zu berücksichtigen sind: 
 
1. Nutzungsmischung 
Angestrebt wird sowohl für das Möhl-Areal als auch für die angrenzenden Bereiche ein Wohnan-
teil von maximal 70 % (bezogen auf die Bruttogeschossfläche). Die übrigen 30 % sollen möglichst 
vielfältig mit den Nutzungsbausteinen Gewerbe, Einzelhandel, Kultur und Soziales belegt werden. 
Hierdurch soll sichergestellt werden, dass das Gebiet seine bestehende Rolle als in Dellbrück 
wichtiger Ort für Handel, Handwerk, Nahversorgung und sportliche/kulturelle Begegnungen für 
Jung und Alt weiter schärfen kann.  Zwar soll Gewerbe zukünftig in deutlich reduziertem Ausmaß 
das Quartier prägen, dafür aber flächeneffizienter,  und flexibler organisiert werden. Es gilt Lösun-
gen für eine schrittweise Neuausrichtung des Gewerbes sowie für eine sinnvolle Gliederung des 
gesamten Geländes zu finden, die ein verträgliches Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten 
ermöglichen. Ziel ist es, den ansässigen Betrieben eine räumliche oder zumindest eine zeitliche 
Perspektive zu bieten. Verdrängungseffekte sollen möglichst vermieden, können allerdings vo-
raussichtlich nicht gänzlich verhindert werden. 
 
2. Nutzungsbaustein Kultur/ Sport/ Freizeit 
Eine Vielzahl der eingegangenen Stellungnahmen setzte sich mit der Zukunft der im Plangebiet 
ansässigen "Zirkusfabrik Kulturarena" auseinander. Die städtebaulichen Voraussetzungen für den 
Erhalt dieses für Dellbrück und Umgebung so wichtigen Angebots soll im Planungsprozess so 
weit wie möglich geschaffen werden. Hierzu gab und gibt es intensive und konstruktive Abstim-
mungen zwischen der Firma Möhl und den Verantwortlichen der Zirkusfabrik. Die am Wettbewerb 
teilnehmenden Büros sollen entsprechend dem heutigen Angebots ausreichend große Räumlich-
keiten im Bebauungskonzept vorsehen. Allerdings gibt es Grenzen für die spätere planungsrecht-
liche Sicherung. Der Bebauungsplan, der zwar den prämierten Entwurf zur Grundlage nimmt, 
kann aufgrund fehlender Rechtsgrundlagen lediglich rechtlich-abstrakt die generelle Zulässigkeit 
kultureller Einrichtungen bestimmen, der Flächennutzungsplan die Voraussetzungen vorbereiten. 
Ob die Zirkusfabrik und nicht ggf. ein anderer Anbieter/Betreiber die Räumlichkeiten mieten wird 
und ob die finanziellen oder organisatorischen Voraussetzungen dafür erfüllt sind, können nicht 
Regelungsgegenstand der Bauleitplanung sein und müssen daher außerhalb des Planverfahrens 
geklärt werden.

4 
 
3. Freiflächen 
Die unterschiedlichen Anforderungen an Freiflächen im Quartier werden bereits im Wettbewerb zu 
beleuchten sein. Ziel ist es, die unterschiedlichen Qualitäten der Freiflächen hinsichtlich ihrer 
Funktionen als Quartierstreffpunkt (z.B. mit Außengastronomie), Kleinkinderspielflächen, öffentlich 
zugängliche Spielplätze und öffentliche sowie private Grünflächen herauszuarbeiten (siehe Ko-
operatives Baulandmodell). Dabei gilt es insbesondere auch ökologische und klimatische Aspekte 
zu berücksichtigen (z.B. Starkregenvorsorge, Verschattung durch Bäume etc.). 
 
4. Erschließung und Lärm 
Im Wettbewerb wird es eine der größeren Herausforderungen sein, ein robustes Konzept für die 
innere Erschließung des gesamten Gebiets zu entwickeln. Die Erschließung muss bereits wäh-
rend der jeweiligen Entwicklungsschritte funktional sein und dem Wunsch nach Durchlässigkeit 
und kurzen Wegen gerecht werden. Dem gegenüber steht der Umgang mit bestehenden Gewer-
bebetrieben und den damit verbundenen Lärmemissionen. Es wurde in einigen Stellungnahme 
darauf hingewiesen, dass ein Städtebau, der zwar hinsichtlich Lärmabschirmung effektiv er-
scheint, oftmals räumliche Barrieren schafft und damit eher lange Wege erzeugt. Dies soll wei-
testgehend vermieden werden. 
 
5. Stellplatzsituation 
Durch die direkte Nachbarschaft des Plangebiets zur S-Bahnstation und zum P+R-Parkplatz wur-
de in einigen Stellungnahmen auf die angespannte Parkplatzsituation in der näheren Umgebung 
aufgrund des regionalen Pendlerverkehrs hingewiesen. Die Planung "Möhl-Areal" kann nur sehr 
begrenzt zur Lösung des Problems herangezogen werden. Gefordert werden kann lediglich, dass 
die Planung nicht zur weiteren Verschärfung der Situation führen darf. So sind im Wettbewerb 
ausreichend Stellplätze innerhalb des Plangebiets (Tiefgaragen/ oberirdische Quartiersgarage) 
nachzuweisen. Eine Reduzierung des Stellplatzbedarfs von 25 % soll aufgrund des guten ÖPNV 
Angebots berücksichtigt werden. Zudem soll eine Mobilitätsstation mit Leihfahrrädern, Carsharing 
etc. als eine von vielen Maßnahmen eines Mobilitätskonzepts den Verzicht auf die Nutzung eines 
Autos erleichtern.  
 
Eckdaten zum Qualifizierungsverfahren 
Bereits im Zuge des erwähnten Aufstellungsbeschlusses wurden Eckdaten zur Durchführung eines 
anonymen zweiphasigen Einladungswettbewerbs beschlossen. Mit dem erneuten Beschluss zum 
Wettbewerb finden erforderliche Anpassungen hinsichtlich der Zusammensetzung des Preisgerichts 
(neue Zusammensetzung des Stadtentwicklungsausschusses nach der Kommunalwahl) und der 
Terminschiene (pandemiebedingte Verzögerungen) Berücksichtigung:  
 
1. Zusammensetzung des Preisgerichts 
Herr Fuchs, Bezirksbürgermeister Mülheim (mit Stimmrecht) 
6 Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses (mit Stimmrecht) 
6 Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter (beratend, ohne Stimmrecht, optional Vertretung) 
Herr Greitemann, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft (mit Stimm-
recht) 
Frau Herr, Amtsleitung Stadtplanung (Vertretung, mit Stimmrecht) 
Herr Minkus, Vorsitzender Gestaltungsbeirat (mit Stimmrecht)  
Herr Hellweg, Architekt und Stadtplaner, Berlin (mit Stimmrecht) 
Frau Prof. Reicher, Architektin und Stadtplanerin, Aachen, (mit Stimmrecht) 
Herr Prof. Kleinekort, Architekt und Stadtplaner, Düsseldorf (mit Stimmrecht) 
Herr Prof. Leeser, Architekt und Stadtplaner, Düsseldorf (mit Stimmrecht) 
Herr Prof. Schmitz, Architekt, Köln (mit Stimmrecht) 
Frau Prof. Holzer, Architektin, Zürich/Berlin (mit Stimmrecht) 
Herr Rheims, Landschaftsarchitekt, Krefeld (mit Stimmrecht) 
1 Vertreter der Firma Möhl GmbH & Co. KG, Herr Möhl (mit Stimmrecht) 
1 Vertreter je gewerbliche Liegenschaft im Ideenteil (beratend, ohne Stimmrecht) 
1 Vertreter der ISKAM Grundstücksgesellschaft mbH/ LESKAN-Park (beratend, ohne Stimmrecht) 
1 Vertreter des Bürgervereins Köln-Dellbrück e.V. (beratend, ohne Stimmrecht) 
1 Vertreter der dieZIRKUSfabrik Kulturarena Sven Nitsch e.K. (beratend, ohne Stimmrecht)

5 
 
2. Terminschiene Eckdaten: 
Ortstermin und Auftaktkolloquium (öffentlich, halbtägiger Termin), Juni 2021 
Preisgerichtssitzung Phase 1 (nicht öffentlich, ganztägiger Termin), September/ Oktober 2021 
Preisgerichtssitzung Phase 2 (nicht öffentlich, ganztägiger Termin),  November/ Dezember 2021 
 
Da das Pandemiegeschehen weiterhin nur schwer einzuschätzen ist, werden die Sitzungen virtu-
ell/ digital durchgeführt. Ortsbesichtigungen sollen für Gremienmitglieder sowie für die teilneh-
menden Büros - soweit es die aktuellen Hygienebeschränkungen zulassen – ermöglicht werden. 
 
Alle Mitglieder der Jury werden rechtzeitig über die genauen Termine und die Rahmenbedingun-
gen der Sitzungen informiert. 
 
Vorberatungen 
Zu 0959/2020: 
04.05.2020 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) (9.2.7) zurückgestellt 
07.05.2020 Stadtentwicklungsausschuss(10.1)  zurückgestellt und weiter an Wirtschafts-
ausschuss 
15.06.2020 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) (9.2.1) geändert beschlossen 
16.06.2020 Wirtschaftsausschuss (16.2)   geändert beschlossen 
16.06.2020 Stadtentwicklungsausschuss(10.1)  geändert beschlossen 
 
 
Anlagen 
1 Geltungsbereich des Bebauungsplans 
2 Plakate zur Öffentlichkeitsbeteiligung 
3 Flyer zur Öffentlichkeitsbeteiligung  
4 Schematische Darstellung der Planungsvorgaben 
5a Übersicht der Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß 
 § 3 Abs. 1 BauGB 
5b Forumsprotokoll zum Onlinedialog 
6 Übersicht der Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung der Träger öffentlicher Belange 
gemäß § 4 Abs. 1 BauGB

Anlage 1 Geltungsbereich

342 Zeichen

Planwirkungsbereich der Vorlage zur Orientierung vonMitgliedern des Rates, der Ausschüsse und der Bezirksver-tretungen, die wegen Befangenheit an den Beratungen zudiesem Tagesordnungspunkt nicht teilnehmen dürfen.
Anlage 1
Maßstab  1 : 5 000N
StadtplanungsamtGeltungsbereich des BebauungsplanesMöhl-Arealin Köln - Dellbrück
010050200300 Meter

Anlage 4

1508 Zeichen

Nahversorgungsfläche
Grün- und Freiflächen
Flächen für Büro-/Wohnnutzung (weitestgehend geschlossene Bebauung zu den Lärmquellen)
Neue Fuß- und Radwege
Neuer Spielplatz
Ausreichend Stellplätze in Tiefgaragen oder in einer Quartiersgarage
Integration eines Kulturbetriebs
Dachbegrünung, Quartiersplätze, Baumpflanzungen
(Klimaanpassung)
Integration eines Supermarktes
Integration von wohnverträglichem Gewerbe (z.B. Dienstleister)
Sinnvolle Verknüpfung an das Umfeld (zum Beispiel in Richtung Bahnhof)
Neue Quartiersstraße zur Sicherstellung der Erschließung
Geltungsbereich Bebauungsplan „Möhl-Areal“
Flächen für Wohnnutzung (weitestgehend geschlossene viergeschossige Bebauung zu den Lärmquellen)
Nahversorgungsfläche
Grün- und Freiflächen
Flächen für Büro-/Wohnnutzung (weitestgehend geschlossene Bebauung zu den Lärmquellen)
Neue Fuß- und Radwege
Neuer Spielplatz
Ausreichend Stellplätze in Tiefgaragen oder in einer Quartiersgarage
Integration eines Kulturbetriebs
Dachbegrünung, Quartiersplätze, Baumpflanzungen
(Klimaanpassung)
Integration eines Supermarktes
Integration von wohnverträglichem Gewerbe (z.B. Dienstleister)
Sinnvolle Verknüpfung an das Umfeld (zum Beispiel in Richtung Bahnhof)
Neue Quartiersstraße zur Sicherstellung der Erschließung
Geltungsbereich Bebauungsplan „Möhl-Areal“
Flächen für Wohnnutzung (weitestgehend geschlossene viergeschossige Bebauung zu den Lärmquellen)
Schematische Darstellung der Rahmenbedingungen für das Planungskonzept 
„Möhl-Areal“ in Köln-Dellbrück 
Anlage 4

Anlage 2

5712 Zeichen

Die eingegangenen Stellungnahmen werden in der Bezirksvertretung Mülheim beraten und eine Beschlussempfehlung für den Stadtentwicklungsausschuss wird for-
muliert. Der Stadtentwicklungsausschuss berät und beschließt auf dieser Grundlage die Vorgaben zur weiteren Ausarbeitung des Bebauungsplan-Entwurfs.
Schriftliche Stellungnahmen können in der Zeit vom 20.11.2020 bis 04.12.2020 an den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Mülheim, Herrn Fuchs,  
Bezirksrathaus Mülheim, Wiener Platz 2a, 51065 Köln, oder per E-Mail an norbert.fuchs@stadt-koeln.de gerichtet werden.
Diese Informationen und weitere Auskünfte finden Sie auch auf der Internetseite der Stadt Köln unter www.beteiligung-bauleitplanung.koeln.de.
Auskünfte erteilt das Stadtplanungsamt unter der Telefonnummer 0221 221 - 30146
oder unter der Mailadresse bauleitplanung@stadt-koeln.de.
Anlass und Ziel der Planung
Köln hat nach wie vor einen hohen Wohnraumbedarf. Hierfür sollen insbesondere in bereits 
erschlossenen Lagen neue Wohnquartiere entstehen. Das circa 3 Hektar große „Möhl-Areal“ in 
Dellbrück liegt direkt an der S-Bahnstation und der Bergisch Gladbacher Straße. Die Eigentü-
merin möchte als Bestandshalterin ihre Liegenschaften von einem überwiegend gewerblich ge-
nutzten Gebiet hin zu einem gemischt genutzten Quartier mit hohem Wohnanteil entwickeln. Die 
Baumaßnahmen sollen unter Beachtung der Bestandssituation - in Bauabschnitten erfolgen. Die 
Abschnitte werden so geplant, dass möglichst schnell die ersten Einheiten von bis zu 215 neuen 
Mietwohnungen (davon 30 % öffentlich gefördert) geschaffen werden können. Ziel des Konzepts 
ist es auch, die durchgängige Nahversorgung durch einen Supermarkt zu sichern. Auch soll die 
Möglichkeit gegeben bleiben, dass ein Kulturbetrieb auf dem Areal integriert ist.
Rahmenbedingungen und städtebauliches Konzept
Durch erste Untersuchungen und behördliche Abstimmungen konnten erste Rahmenbedingun-
gen festgelegt werden. Diese sind in der schematischen Darstellung und der dazugehörigen 
Legende verdeutlicht. Ein konkretes städtebauliches Konzept für das Möhl-Areal wird in einem 
sogenannten „Qualifizierungsverfahren“ erarbeitet. Dabei treten Anfang 2021 mehrere Stadt-
planungsbüros mit Ihren Entwürfen in den Wettbewerb für das beste und tragfähigste Konzept. 
Hierbei gilt es auch Entwicklungsperspektiven für das angrenzende Gewerbegebiet an der 
Bergisch Gladbacher Straße zu entwickeln. Dies sollte, zeitlich nachgeordnet, sich ebenfalls zu 
einem gemischt genutzten Quartier entwickeln können. 
Änderung des Flächennutzungsplans
Das Planungsareal zwischen Möhlstraße und Eschenbruchstraße ist Gegenstand einer Ände-
rung des Flächennutzungsplans (FNP). Der FNP stellt die Art der Bodennutzung für das gesam-
te Stadtgebiet in den Grundzügen dar. Zwischen Möhlstraße und Eschenbruchstraße entspricht 
die Darstellung im FNP (gewerbliche Baufläche) nicht mehr den neuen Zielvorstellungen. Eine 
Änderung zu einer „gemischten Baufläche“ ist beabsichtigt (siehe Plakat zur 238. Änderung des 
Flächennutzungsplans).
Aufstellung des Bebauungsplans „Möhl-Areal“
Die Änderung des FNP ist parallel notwendig, damit konkretes Baurecht in Form eines „Bebau-
ungsplans“ geschaffen werden kann. Aufgestellt wird zunächst nur der Bebauungsplan für das 
„Möhl-Areal“, da hier eine konkrete Entwicklungsabsicht besteht. Der Stadtentwicklungsaus-
schuss der Stadt Köln hat hierfür am 16.06.2020 einen Aufstellungsbeschluss gefasst.
Ablauf des Verfahrens
Das Baugesetzbuch sieht für beide Verfahren zwei Stufen der Öffentlichkeitsbeteiligung vor. Bei 
der frühzeitigen Beteiligung informieren wir Sie bereits zu Beginn des Verfahrens über die Pla-
nungsabsichten. Anhand Ihrer Anregungen können nach Abwägung weitere Vorgaben für das 
Qualifizierungsverfahren formuliert werden. Der Siegerentwurf ist Grundlage für die weitere Pla-
nung. Die Auswirkungen der Planung auf den Verkehr sowie die Lärmeinwirkungen und -auswir-
kungen werden gutachterlich untersucht und berücksichtigt. Es wird eine Artenschutzprüfung mit 
ggf. erforderlichen Maßnahmen erarbeitet. Ferner werden Themenfelder wie Bodenbelastungen, 
Klimawandelanpassung und Starkregen behandelt.
Gegen Ende des Verfahrens erhalten Sie im Rahmen der Offenlage dann erneut die Gelegen-
heit, eine Stellungnahme innerhalb einer bestimmten Frist abzugeben. Hierbei wird der Entwurf 
des Bebauungsplans bzw. der Entwurf der Flächennutzungsplanänderung mit der Begründung 
und weitere Unterlagen für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt.
Bebauungsplan Nr. 75501/02 „Möhl-Areal“ 
in Köln-Dellbrück
Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung 
gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch 
in der Zeit vom 20.11.2020 bis 04.12.2020
Geltungsbereich Bebauungsplan „Möhl-Areal“Legende der Rahmenbedingungen Schrägluftbild mit Geltungsbereich des Bebauungsplans 
Schematische Darstellung der Rahmenbedingungen 
Nahversorgungsfläche
Grün- und Freiflächen
Flächen für Büro-/Wohnnutzung 
(weitestgehend geschlossene Bebauung zu den Lärmquellen)
Neue Fuß- und Radwege
Neuer Spielplatz
Ausreichend Stellplätze in Tiefgaragen oder in einer Quartiersgarage
Integration eines Kulturbetriebs
Dachbegrünung, Quartiersplätze, Baumpflanzungen
(Klimaanpassung)
Integration eines Supermarktes
Integration von wohnverträglichem Gewerbe (z.B. Dienstleister)
Sinnvolle Verknüpfung an das Umfeld (zum Beispiel in Richtung Bahnhof)
Neue Quartiersstraße zur Sicherstellung der Erschließung
Geltungsbereich Bebauungsplan „Möhl-Areal“
Flächen für Wohnnutzung 
(weitestgehend geschlossene viergeschossige Bebauung zu den Lärmquellen)
0 20 40 60 80 
Wohnen
Büro / 
Wohnen
0 100 200 
Anlage 2
Plakat im Original DIN A 1 - hier verkleinert auf DIN A 4

Anlage 3 Flyer

6021 Zeichen

Es lädt ein:
Herr Norbert Fuchs,  
Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Mülheim
Besuchen Sie das Mitwirkungsportal der Stadt Köln:
https://www.mitwirkungsportal-koeln.de 
Hier können Sie online Anregungen und Hinweise zur Pla-
nung „Möhl-Areal“ und zur Flächennutzungsplanänderung 
abgeben. Die Onlinebeteiligung findet vom Freitag, den 
20. November bis Freitag, den 4. Dezember 2020 statt. 
Schriftliche Stellungnahmen können bis einschließlich Frei-
tag, den 4. Dezember 2020 an den Bezirksbürgermeister 
des Stadtbezirks Mülheim, Herrn Norbert Fuchs, Bezirks-
rathaus Mülheim, Wiener Platz 2a, 51065 Köln, oder per 
E-Mail an norbert.fuchs@stadt-koeln.de gerichtet werden. 
Weitere Informationen mit Unterlagen zum Download 
finden Sie hier:
www.beteiligung-bauleitplanung.koeln
Auskünfte gibt es beim Stadtplanungsamt: 
T elefon: 0221/221-30146 (Bebauungsplan „Möhl-Areal“)
T elefon: 0221/221-23960 (Änderung Flächennutzungsplan 
„Möhl-Areal“ + angrenzendes Gewerbegebiet)
E-Mail: bauleitplanung@stadt-koeln.de.
Für das Vorhaben „Möhl-Areal“ ist ein Bebauungsplan-
verfahren notwendig. Parallel wird ein Verfahren für die 
Änderung des Flächennutzungsplans durchgeführt. Das 
Baugesetzbuch sieht für beide Verfahren zwei Stufen der 
Öffentlichkeitsbeteiligung vor. Bei der frühzeitigen Beteili-
gung informieren wir Sie bereits zu Beginn des Verfahrens 
über die Planungsabsichten. Anhand Ihrer Anregungen 
können nach Abwägung weitere Vorgaben für das Quali-
fizierungsverfahren formuliert werden. Der Siegerentwurf 
ist Grundlage für die weitere Planung. Die Auswirkungen 
der Planung auf den Verkehr sowie die Lärmeinwirkungen 
und -auswirkungen werden gutachterlich untersucht und 
berücksichtigt. Es wird eine Artenschutzprüfung mit ggf. 
erforderlichen Maßnahmen erarbeitet. Ferner werden The-
menfelder wie Bodenbelastungen, Klimawandelanpassung 
und Starkregen behandelt.
Gegen Ende des Verfahrens erhalten Sie im Rahmen der 
Offenlage dann erneut die Gelegenheit, eine Stellungnah-
me innerhalb einer bestimmten Frist abzugeben. Hierbei 
wird der Entwurf des Bebauungsplans bzw. der Entwurf 
der Flächennutzungsplanänderung mit der Begründung 
und weitere Unterlagen für die Dauer eines Monats öffent-
lich ausgelegt.
Hinweise zum Verfahren
Die OberbürgermeisterinVorstellung des Entwurfs
„Möhl-Areal“ und angrenzendes 
Gewerbegebiet in Köln-Dellbrück
Städtebauliche Planung und Ände-
rung des Flächennutzungsplans
Einladung zur Frühzeitigen Beteiligung 
der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung 
vom 20.11.2020 bis zum 04.12.2020
Die Oberbürgermeisterin
Stadtplanungsamt
Abbildungen
Luftbild (Titel) / DGK : Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster
Lageplan: ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH
QR Code generiert auf: 
http://goqr.me/de
Einscannen 
und Mitwirken!
Anlage 3
Flyer, aufgefaltet - außen

Durch erste Untersuchungen und behördliche Abstim-
mungen konnten erste Rahmenbedingungen festgelegt 
werden:
• Bahn-, Verkehrs- und Gewerbelärm soll durch eine 
weitestgehend geschlossene und viergeschossige 
Bebauung abgeschirmt werden, so dass ein beruhigter 
Innenbereich entsteht.
• Neue Fußwege sowie ein Spielplatz sollen das neue 
Quartier für die Dellbrückerinnen und Dellbrücker 
zugänglich und erlebbar machen.
• Es sollen ausreichend Stellplätze auf dem Grundstück 
in Tiefgaragen oder in einer Quartiersgarage zur 
Verfügung gestellt werden, damit der Parkdruck im 
Umfeld sich nicht erhöht.
• Eine neue Quartiersstraße soll die Erschließung sicher-
stellen.
• Mit Dachbegrünung, begrünte Privatgärten sowie 
Quartiersplätzen mit Bäumen soll den Anforderungen 
des Klimawandels und der Klimaanpassung begegnet 
werden.
Anlass und Ziel der Planung Rahmenbedingungen
Städtebauliches Konzept und Änderung des FNP
Köln hat nach wie vor einen hohen Wohnraumbedarf. 
Hierfür sollen insbesondere in bereits erschlossenen Lagen 
neue Wohnquartiere entstehen. Das circa 3 Hektar große 
„Möhl-Areal“ in Dellbrück liegt direkt an der S-Bahnstation 
und der Bergisch Gladbacher Straße. Die Eigentümerin 
möchte als Bestandshalterin ihre Liegenschaften von 
einem überwiegend gewerblich genutzten Gebiet hin zu 
einem gemischt genutzten Quartier mit hohem Wohnan-
teil entwickeln.  
Die Baumaßnahmen sollen unter Beachtung der Be-
standssituation in Bauabschnitten erfolgen. Die Abschnitte 
werden so geplant, dass möglichst schnell die ersten Ein-
heiten von bis zu 215 neuen Mietwohnungen (davon 30 % 
öffentlich gefördert) geschaffen werden können. Ziel des 
Konzepts ist es auch, die durchgängige Nahversorgung 
durch einen Supermarkt zu sichern. Auch soll die Möglich-
keit gegeben bleiben, dass ein Kulturbetrieb auf dem Areal 
integriert ist.
Ein konkretes städtebauliches Konzept für das Möhl-Areal 
wird in einem sogenannten „Qualifizierungsverfahren“ 
erarbeitet. Dabei treten Anfang 2021 mehrere Stadtpla-
nungsbüros mit Ihren Entwürfen in den Wettbewerb für 
das beste und tragfähigste Konzept. Hierbei gilt es auch 
Entwicklungsperspektiven für das angrenzende Gewerbe-
gebiet an der Bergisch Gladbacher Straße zu entwickeln. 
Dies sollte, zeitlich nachgeordnet, sich ebenfalls zu einem 
gemischt genutzten Quartier entwickeln können. 
Das Planungsareal zwischen Möhlstraße und Eschen-
bruchstraße ist auch Gegenstand einer Änderung des 
Flächennutzungsplans (FNP). Der FNP stellt die Art der 
Bodennutzung für das gesamte Stadtgebiet in den Grund-
zügen dar. Zwischen Möhlstraße und Eschenbruchstraße 
entspricht die Darstellung im FNP (gewerbliche Baufläche) 
nicht mehr den neuen Zielvorstellungen. Eine Änderung 
zu einer „gemischten Baufläche“ ist beabsichtigt.
Dies ist vorbereitend notwendig, damit dann konkretes 
Baurecht in Form eines „Bebauungsplans“ geschaffen wer-
den kann. Aufgestellt wird zunächst ein Bebauungsplan für 
das „Möhl-Areal“.
Geltungsbereich Bebauungsplan „Möhl-Areal“ Schematische Darstellung der Rahmenbedingungen Rote Linie: Bereich der Flächennutzungsplanänderung
0 0 60 120 180 240 20 40 60 80 
Wohnen
Büro / 
Wohnen
Flyer, aufgefaltet - innen

Beratungsverlauf (4)

29.04.2021 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 9.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
03.05.2021 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 9.2.5 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
27.05.2021 Wirtschaftsausschuss
TOP 16.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
17.06.2021 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 9.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1021/2021
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
30.03.2021
Erstellt
16.03.2021 08:09