0705/2020/3
Fahrplanwechsel 2020 - Taktverdichtungen an Samstagen im Stadtbahn- und Busnetz
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Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung
18578 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
III/66/661/1
Vorlagen-Nummer
0705/2020/3
Freigabedatum
04.06.2020
Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Entscheidung durch den Bezirksbürgermeister und ein Mitglied der Bezirksvertretung gemäß § 36
Absatz 5, Satz 2 GO NRW und Genehmigung durch die Bezirksvertretung.
Betreff
Fahrplanwechsel 2020 - Taktverdichtungen an Samstagen im Stadtbahn- und Busnetz
Gremium Datum
Bezirksvertretung 7 (Porz) 16.06.2020
Begründung der Dringlichkeit:
Für die Umsetzung des Konzeptes zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 ist aufgrund der noch
durchzuführenden Vorbereitungen ein abschließender Ratsbeschluss noch vor der beratungsfreien
Zeit im Sommer erforderlich. Eine frühere Fertigstellung der Vorlage war aufgrund der umfangreichen
notwendigen Prüfungen in Bezug auf die Realisierbarkeit – auch seitens des von der KVB beauftrag-
ten Unternehmens – sowie der beginnenden Corona-Krise nicht möglich.
Aufgrund von Corona bedingten Prüfungen bzgl. der Wirtschaftlichkeit und des städtischen Haushalts
war es nicht mehr möglich, den ursprünglich geplanten Sitzungslauf zu erreichen.
Da die jeweiligen Entscheidungen des Rates aber vor der Sommerpause für die Maßnahmen zum
Fahrplanwechsel im Dezember 2020 zwingend sind, ist die Dringlichkeit bei den Bezirksvertretungen
gegeben, die regulär nicht vor dem 2. Beratungsgang des Fachausschusses, d. h. des Verkehrsaus-
schusses, am 10.06.2020 tagen würden.
geänderter Beschluss:
Gem. § 36 Abs. 5 Satz 2 GO NW in Verbindung mit § 10 der Hauptsatzung empfehlen wir dem Rat
wie folgt zu beschließen:
1. Der Rat spricht sich für eine Verdichtung des Fahrplanangebotes an Samstagen im Stadtbahn-
und Busnetz der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) aus. Gemäß dem in der Begründung be-
schriebenen Konzept sollen dabei zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2020 das
Stadtbahnnetz im Tagesverkehr auf einen 10-Minuten-Grundtakt umgestellt werden und im Bus-
bereich ausgewählte Linien veränderte Takte erhalten. Die planmäßige Umsetzung steht unter
dem Vorbehalt, dass sich die zur Einrichtung erforderlichen Beschaffungsvorgänge trotz der ak-
tuellen Coronakrise zeitgerecht durchführen lassen.
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die KVB mit der Angebotserweiterung im Stadtbahn- und
Busnetz nach Maßgabe des öffentlichen Dienstleistungsauftrags zu betrauen.
Der zusätzliche entstehende Verlust der KVB i. H. v. 1,10 Mio. Euro für 2020 und 7,01 Mio. Euro
ab 2021 ff. . wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages von der Stadtwerke Köln GmbH
(SWK) ausgeglichen, was potenziell zu einer Ergebnisbelastung im Kernhaushalt durch eine ge-
ringere Gewinnausschüttung der SWK an den städtischen Haushalt führen kann. Der Zeitpunkt
der haushaltsmäßigen Belastung wird auf das Jahr 2021 prognostiziert.
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3. Aufgrund des deutlichen und kontinuierlichen Anstiegs des Verlustausgleichs aufgrund von Leis-
tungsausweitungen beauftragt der Rat die Verwaltung, gemeinsam mit der KVB einen neuen
Steuerungsmechanismus hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen im Gesamtkonzern Stadt
mit dem Ziel einer stärkeren Verzahnung des „Bestellprozesses“ mit der Haushaltsplanaufstel-
lung 2022 zu entwickeln und vorzulegen.
4. Es darf zu keine Verschlechterung des Fahrangebots auf den Linien geben. Vor allem darf
der Takt der Linie 164 nicht vom Takt der Linie 7 abgekoppelt werden. Der bisherige 15 Mi-
nuten Takt ist mindestens bei zu halten. Bei einer Verdichtung des Takt der Linie 7 darf es
zu keiner Verschlechterung der Anbindung Wahn, Zündorf Langel von und nach Zündorf
Endhaltestelle geben. Der vorgesehene 20 Minutentakt wird abgelehnt, da er bei einem
Anschlussbruch durch Busverspätungen zu Fahrt-Verzögerungen von über 50 Minuten
führt. Die Nachtbuslinien Porz sind über Grengel und Wahn zu verbinden ohne den jetzi
gen 30 Minuten Umweg über Wahn S-Bahnhof.
Datum Abstimmungsergebnis
Unterschrift Unterschrift
04.06.2020 mit Änderungen zuge-
stimmt
gez. van Benthem
Bezirksbürgermeister
gez. Redlin
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
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Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Ja, ergebniswirksam siehe Begründung
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Auswirkungen auf den Klimaschutz
Nein
Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)
Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)
Begründung
Mit der derzeitigen Klimaschutzdiskussion in der Gesellschaft sowie der notwendigen Umsetzung von
Mobilitätsmaßnahmen zur Luftreinhaltung rückt die Notwendigkeit eines attraktiven ÖPNV noch mehr
in den Fokus. Eine Forderung innerhalb der Diskussion ist die Stärkung und Taktverdichtung des
ÖPNV in Köln am Wochenende. Der Nahverkehr Rheinland hat hierauf bereits mit dem 20-Minuten-
Takt am Samstag im S-Bahn-Netz reagiert, der morgens ab 9:00 Uhr angeboten wird.
Um das Angebot im KVB-Netz ebenfalls adäquat auszuweiten, wurde auf Basis von Fahrgastzählun-
gen ein Konzept für den verdichteten Samstagsverkehr entwickelt. Die Taktverdichtungen an Sams-
tagen stellen ein sehr umfangreiches Maßnahmenpaket dar in Ergänzung zu einem weiteren Maß-
nahmenpaket verschiedener Angebotsausweitungen im Stadtbahn- und Busnetz zum Fahrplanwech-
sel 2020 (vgl. Vorlagen-Nr.: 0479/2020).
Das entwickelte Konzept sieht die grundsätzliche Umstellung des Stadtbahnnetzes auf das montags
bis freitags gültige 10-Minuten-Takt-Schema vor. Auf Basis der ermittelten Fahrgastzahlen kann je-
doch auf einige der montags bis freitags gestellten weiteren Taktverdichtungen (wie z. B. auf den
5-Minuten-Takt auf den Linien 9 und 15) verzichtet werden. Zudem können einzelne Außenäste im
20-Minuten-Takt statt im 10-Minuten-Takt bedient werden. Alle Stadtbahnlinien sind damit kompatibel
zu dem 20-Minuten-Grundtakt der S-Bahnen.
Im Busnetz wird aufgrund der differenzierteren Nachfrage für die einzelnen Linien deutlich spezifi-
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scher vorgegangen. So werden zwar ebenfalls vielfach die Takte der Wochentage Montag bis Freitag
übernommen, allerdings werden nicht alle Linien verdichtet. In Abhängigkeit der Nachfrage wurde für
einzelne wenige Linien bei Einpassung in die neuen Taktraster der Takt auch leicht gestreckt (z. B.
ein 20-Minuten-Takt anstelle eines 15-Minuten-Taktes). Bei der Entscheidung über den im Konzept
jeweils vorgesehenen Takt wurden als Kriterien neben der aktuellen Nachfrage auf der jeweiligen
Linie auch der Abgleich mit den Taktungen im Verkehr an Montagen bis Freitagen sowie die Bedeu-
tung der jeweiligen Anschlüsse zum S-Bahn-Netz herangezogen.
Das veränderte Samstagskonzept beginnt analog zum S-Bahn-Netz um ca. 9:00 Uhr. Abends enden
die neuen Taktschemen analog zu den Tagen Montag bis Freitag meist um ca. 20:00 Uhr.
Bezüglich der Takte in den Umlandgemeinden wurden zunächst Annahmen getroffen, welcher Takt
voraussichtlich bestellt werden könnte. Aktuell werden Abstimmungen mit den jeweiligen Aufgaben-
trägern mit dem Ziel durchgeführt, auch das Taktangebot außerhalb Kölns entsprechend anzupassen.
Aufgrund der deutlich geringeren Nachfrage an Sonntagen und aufgrund der Tatsache, dass das
S-Bahnnetz sonntags zunächst weiterhin in einem 30-Minuten-Grundtakt betrieben wird, bleiben die
Taktungen an Sonntagen zu diesem Fahrplanwechsel unverändert. Für den Fall einer zukünftigen
Umstellung des sonntäglichen S-Bahn-Taktes wird seitens der Stadt Köln und der KVB geprüft, inwie-
fern eine zukünftige Veränderung der Taktungen auch im Netz der KVB bei Stadtbahn und Bus sinn-
voll und umsetzbar ist.
Angebotskonzept
Nachfolgend ist für alle samstags verkehrenden KVB-Linien einzeln beschrieben, welche Taktung das
vorgesehene Konzept beinhaltet. Dabei werden die Takte an Samstagen in der Zeit von ca. 9:00 bis
ca. 20:00 Uhr vorgestellt. Die Übergänge zu den darauffolgenden geringeren Takten am Abend wer-
den dabei auf den einzelnen Linien zur gleichen Zeit wie heute montags bis freitags stattfinden:
Stadtbahnen
Linie 1
Weiden West – Bensberg: 10-Minuten-Takt
Der 10-Minuten-Takt zwischen Brück und Bensberg ist abhängig von der
Bestellung des Rheinisch-Bergischen Kreises.
Junkersdorf – Brück: Dieser Linienabschnitt wird ab ca. 15:00 Uhr auf einen 5-Minuten-Takt
verdichtet.
Linie 3
Gesamter Linienweg: 10-Minuten-Takt
Linie 4
Gesamter Linienweg: 10-Minuten-Takt
Linie 5
Gesamter Linienweg: 10-Minuten-Takt
Linie 7
Aachener Str./G.-Zündorf: 10-Minuten-Takt
Frechen-Aachener Str./G.: 20-Minuten-Takt
Der 20-Minuten-Takt zwischen Frechen-Benzelrath und Aachener
Str./Gürtel ist abhängig von der Bestellung der Stadt Frechen.
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Linie 9
Gesamter Linienweg: 10-Minuten-Takt
Linie 12
Zollstock - Niehl: 10-Minuten-Takt
Niehl – Merkenich: 20-Minuten-Takt
Linie 13
Gesamter Linienweg: 10-Minuten-Takt
Linie 15
Gesamter Linienweg: 10-Minuten-Takt
Linie 16
Niehl Seb.str. - Wesseling: 10-Minuten-Takt
Der 10-Minuten-Takt zwischen Sürth und Wesseling ist abhängig von
der Bestellung der Stadt Wesseling.
Wesseling – Bonn: Der Takt auf diesem Abschnitt ist abhängig von den Entscheidungen der
Städte Bonn, Bornheim und Wesseling sowie des Rhein-Sieg-Kreises.
Linie 17
Severinstr.-Bf. Rodenkirchen: 10-Minuten-Takt
Linie 18
Schwadorf – Klettenbergp.: 10-Minuten-Takt
Der 10-Minuten-Takt zwischen Schwadorf und Klettenberg ist abhängig
von der Bestellung der Städte Brühl und Hürth.
Klettenbergpark–Herler Str.: Dieser Linienabschnitt wird auf einen 5-Minuten-Takt verdichtet.
Schwadorf – Bonn: Der Takt auf diesem Abschnitt ist abhängig von den Entscheidungen der
Städte Bonn, Bornheim und Alfter sowie des Rhein-Sieg-Kreises.
Busse
Linie 106
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Linie 120
Chorweiler – Further Str.: 20-Minuten-Takt
Linie 121
Gesamter Linienweg: 30-Minuten-Takt (unverändert)
Linie 122
Gesamter Linienweg: 30-Minuten-Takt (unverändert)
Linie 125
Gesamter Linienweg: 30-Minuten-Takt
Damit wird der 60-Minuten-Takt, der bislang samstags ab
ca. 15:00 Uhr galt, bis 20:00 Uhr verdichtet.
Linie 126
Gesamter Linienweg: 30-Minuten-Takt
Damit wird der 60-Minuten-Takt, der bislang samstags ab
ca. 15:00 Uhr galt, bis 20:00 Uhr verdichtet.
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Linie 127
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Ebertplatz- Am Bilderstöckchen: Dieser Linienabschnitt wird ab ca. 10:00 Uhr auf einen
10-Minuten-Takt verdichtet.
Linie 130
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Linie 131
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Linie 132
Gesamter Linienweg: 10-Minuten-Takt
Linie 133
Gesamter Linienweg: 10-Minuten-Takt
Linie 135
Gesamter Linienweg: 30-Minuten-Takt (unverändert)
Linie 136
Gesamter Linienweg: 10-Minuten-Takt
Linie 138
Gesamter Linienweg: Das bisherige spezifische Fahrtenangebot, das auf die Bedürf-
nisse der ansässigen Gewerbebetriebe ausgerichtet ist bleibt un-
verändert erhalten.
Linie 139
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Der Betrieb auf dem Abschnitt Erlenweg bis Longericher Str. wird
dabei nicht mehr um 14:30 Uhr eingestellt, sondern bis abends
verlängert.
Linie 140
Ebertplatz-Rochusplatz: 20-Minuten-Takt
Neben den Taktverdichtungen werden auch die Betriebszeiten
für den Linienabschnitt Am Bilderstöckchen – Rochusplatz erwei-
tert.
Linie 141
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Linie 142
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Linie 143
Saarstr. - Kolkrabenweg: 20-Minuten-Takt
Linie 144
Bf. Lövenich – Alter Militärring: 30-Minuten-Takt
Der zeitweilige 60-Minuten-Takt an Samstagen wird dabei ver-
dichtet.
Linie 145
Gesamter Linienweg 20-Minuten-Takt
Der 20-Minuten-Takt zwischen Weiden Zentrum und Frechen-
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Bachem ist abhängig von der Bestellung der Stadt Frechen.
Linie 146
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Linie 147
Gesamter Linienweg: 30-Minuten-Takt (unverändert)
Linie 149
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Linie 150
Gesamter Linienweg: 30-Minuten-Takt (unverändert)
Linie 151
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Linie 152
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Linie 153
Gesamter Linienweg: 10-Minuten-Takt
Linie 154
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Linie 155
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Linie 157
Ostheim – Eggerbachstr.: 10-Minuten-Takt
Eggerbachstr.-Aeltgen-Dünw.-Str.: 20-Minuten-Takt
Linie 158
Gesamter Linienweg: 30-Minuten-Takt (unverändert)
Linie 159
Gesamter Linienweg: 10-Minuten-Takt
Linie 160
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Linie 161
Gesamter Linienweg: 30-Minuten-Takt (unverändert)
Linie 162
Gesamter Linienweg: 30-Minuten-Takt (unverändert)
Linie 163 (verknüpft mit Linie 550)
Gesamter Linienweg: 20-Minuten-Takt
Dieser Takt ist Ende 2019 bereits eingerichtet worden, wurde
allerdings bislang durch die Zuschüsse des Lead-City-Projektes
in Bonn finanziert, welche Ende 2020 auslaufen.
Der 20-Minuten-Takt soll beibehalten werden, muss dann für die
Linie 163 allerdings in Köln eigenfinanziert werden.
Die Umsetzung der Beibehaltung des Taktes ist zudem abhängig
von den Entscheidungen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zur
Linie 550.
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Linie 164 (verknüpft mit Linie SB 55)
Gesamter Linienweg: 10-Minuten-Takt/20-Minuten-Takt
Die Umsetzung des Taktes ist abhängig von den Entscheidungen
in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zur Linie SB 55.
Die abschließende Taktung auf dieser Linie wird im Zusammen-
hang mit der Behandlung des Angebotes in der Woche nach ab-
schließender Abstimmung mit dem Rhein-Sieg-Kreis und der
Stadt Bonn in gesonderter Vorlage behandelt.
Linie 191
Gesamter Linienweg: 30-Minuten-Takt (unverändert)
AST/TaxiBus
Die samstags verkehrenden AST/TaxiBus-Linien bleiben mit Ausnahme der Linie 180, die aufgrund
der erweiterten Bedienung der Linie 139 adäquat angepasst wird, unverändert.
Betriebskosten
Die Maßnahme der Taktverdichtung entspricht nach Maßgabe des Öffentlichen Dienstleistungsauf-
trags (ÖDLA) einer Änderung der gemeinwirtschaftlichen Verpflichtung und resultiert gem. Ziffer 9.1 in
Verbindung mit 13.1. ÖDLA in einer Erhöhung des Soll-Ausgleichs.
Für das obige Konzept wurde eine Kostenkalkulation erstellt. Bei der Ermittlung des zusätzlichen
Aufwands ist es aufgrund der großflächigen Ausweitung der Wochenendverkehrsleistungen erforder-
lich, auch strukturelle Anpassungserfordernisse mit zu berücksichtigen. Dazu zählen z. B. die Ände-
rungen der Abläufe in den Bahn- und Buswerkstätten, eine angepasste Fahrzeug- und Reservehal-
tung bzw. die nötige Erweiterung bestimmter Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitergruppen über die zu-
sätzlich benötigten Fahrpersonale hinaus (z. B. Werkstattmitarbeitende, Betriebssteuerung, Service).
Die Einrichtung dieser Angebote führt bereits im laufenden Jahr zu einmaligen Mehrkosten i. H. v. 1,1
Mio. Euro, um die Ausbildung des zusätzlich benötigten Personals und die Fahrzeugbereitstellung zu
realisieren.
Ab 2021 betragen die Kosten ca. 7,65 Mio. Euro pro Jahr. Demgegenüber erwartet die KVB ab dem
Jahr 2021 zusätzliche Einnahmen i. H. v. ca. 0,64 Mio. Euro pro Jahr. Für das Jahr 2020 wird auf-
grund des späten Einführungszeitpunktes und der damit kurzen Eingewöhnungszeit an die Maßnah-
me mit keinen zusätzlichen Einnahmen gerechnet.
In Abhängigkeit von den endgültigen Bestellungen der Aufgabenträger außerhalb Kölns können die
Kosten und Erlöse des daraus entstehenden endgültigen Gesamtkonzeptes in geringerem Umfang
abweichen.
Der zusätzliche entstehende Verlust der KVB i. H. v. 1,10 Mio. Euro für 2020 und 7,01 Mio. Euro ab
2021 ff. wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages von der Stadtwerke Köln GmbH (SWK) aus-
geglichen, was potenziell zu einer Ergebnisbelastung im Kernhaushalt durch eine geringere Gewinn-
ausschüttung der SWK an den städtischen Haushalt führen kann. Der Zeitpunkt der haushaltsmäßi-
gen Belastung wird auf das Jahr 2021 prognostiziert.
Erledigte Beschlüsse
Sofern der Rat die Verwaltungsvorlage beschließt, werden die oben beschriebenen zusätzlichen An-
gebote im Stadtbahn- und Busnetz zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 und damit auch die fol-
genden offenen Beschlüsse durch die Verwaltung und KVB umgesetzt:
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Beschluss der Bezirksvertretung Lindenthal vom 10.12.2018, TOP 8.1.6, (AN/1706/2018, Mittei-
lung 1007/2019): Taktverdichtung der Linie 9 an Samstagen von bisher 15 auf 10 Minuten, zu-
mindest in der Hauptverkehrszeit gemäß Beschluss der Bezirksvertretung zum Nahverkehrsplan
von 9:00 bis 20:00 Uhr.
Teilweise Beschluss des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden vom 02.07.2019, TOP
3.3 (Az.: 02-1600-93/18, Vorlagen-Nr.: 0399/2019): Taktverdichtung der Stadtbahnlinie 9 zwi-
schen Königsforst und Sülz samstags zwischen 9:00 und 19:00 Uhr auf 10 Minutentakt.
Teilweise Beschluss der Bezirksvertretung Lindenthal vom 05.11.2018, TOP 8.1.1,
(AN/1414/2018, Vorlagen-Nr.: 1418/2019): Taktverdichtung auf der Linie 1 zwischen Junkersdorf
und Weiden-West … auch an Wochenenden und Feiertagen…
Teilweise Beschluss der Bezirksvertretung Lindenthal vom 05.09.2016 und Nippes vom
04.10.2016, Ergänzungsantrag zum Nahverkehrsplan (AN/1442/2016, 1614/2016): Neues Min-
destangebot an Samstagen:
o Stadtbahn:
NVZ I 9.00 – 11.00 Uhr und 20.00 – 23.00 Uhr alle 15 Minuten,
NVZ II 11.00 – 20.00 Uhr alle 10 Minuten,
o Bus: NVZ II 10 Minuten Kernstadt.
Auswirkungen auf den Klimaschutz
Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beiträge zum Klimaschutz zu erfüllen.
Die hier dargestellte Maßnahme stärkt den Umweltverbund im Bereich öffentlicher Personennahver-
kehr und bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine adäquate Mobilitätsmöglichkeit im Vergleich zur
Nutzung des privaten Pkw. Somit trägt dies zu einer möglichen Reduktion des Treibhausgasaussto-
ßes bei.
Insgesamt kann die hier dargestellte Maßnahme als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewertet wer-
den.
Änderungsantrag zur DE 0705_2020_3 Taktverdichtung an Samstagen
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in der Bezirksvertretung Köln-Porz, Bezirksrathaus Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 Köln Gleichlautend: Herrn Bezirksbürgermeister Henk van Benthem Friedrich-Ebert-Ufer 64 - 70 51143 Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus 50667 Köln Porz, den 04.06.2020 Änderungsantrag zur DE Porz hier: DE BV Porz - 0705/2020/3 "Fahrplanwechsel 2020 - Taktverdichtungen an Samstagen im Stadtbahn- und Busnetz" Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrter Frau Oberbürgermeisterin, Beschlussentwurf : Der DE wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass es zu keiner Verschlechterung der Fahrangebots auf den Linien geben darf. Vor allem darf der Takt der Linie 164 nicht vom Takt der Linie7 abgekoppelt werden. Der bisherige 15 Minuten Takt ist mindestens bei zu halten. Bei einer Verdichtung des Takt der Linie 7 darf es zu keiner Verschlechterung der Anbindung Wahn, Zündorf Langel von und nach Zündorf Endhaltestelle geben. Der vorgesehene 20 Minutentakt wird abgelehnt, da er bei einem An- schlussbruch durch Busverspätungen zu Fahrt-Verzögerungen von über 50 Minuten führt. Die Nachtbuslinien Porz sind über Grengel und Wahn zu verbinden ohne den jetzigen 30 Minuten Umweg über Wahn S-Bahnhof. Begründung: Die mögliche vorgesehenen angeblichen Taktverdichtungen von 15 Minuten auf mögliche 20 Minuten ist nicht hinnehmbar und führt zu vermehrtem Autoverkehr in den betroffenen Ge- bieten und unterwandert so den Ratsbeschluss zum Klimaschutz in Köln Mit freundlichen Grüßen Werner Marx Dieter Redlin Elvira Bastian Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzender Bezirksvertreterin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0705/2020/3
- Typ
- Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 04.06.2020
- Erstellt
- 22.05.2020 10:50