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V/1080/2007

Jahresplanung/Beratungsschwerpunkte des Jahres 2008

Vorlagen 20.12.2007

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Nächste Beratung: Kulturausschuss, Sitzung am 16.01.2008, TOP 3.2

Berichtsvorlage

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Berichtsvorlage

9521 Zeichen

V/1080/2007 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Kulturamt 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Jahresplanung/Beratungsschwerpunkte des Jahres 2008 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
16.01.2008 Kulturausschuss Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Zur Sitzung des Kulturausschusses am 31.05.2007 hat die Verwaltung erstmals Beratungs-
schwerpunkte für das laufende Jahr in Form einer Vorlage benannt. Die dort aufgeführten 
Schwerpunkte wurden zum Teil aufgegriffen und erledigt, befinden sich zum Teil aber auch noch 
in der Umsetzung. 
 
Die nachfolgend für das Jahr 2008 aufgeführten Arbeits- und Beratungsschwerpunkte geben ei-
nen Überblick über die Themen, die die Verwaltung aufgreifen und zum Teil in Form von Berich-
ten unter Beschlussvorlagen dem Kulturausschuss vorlegen wird. 
Auf eine konkrete Zuordnung zu bestimmten Sitzungen wurde dabei bewusst verzichtet, wie auch 
in der vorangegangenen Jahresplanung erfolgt jedoch eine Unterteilung in die beiden großen 
Bereiche 
 
- Hauhaltskonsolidierungsprogramm 2007 - 2010 
- inhaltliche Arbeitsfelder 
 
 
Haushaltskonsolidierungsprogramm 2007 - 2010 
 
• 
Berichtsvorlage zur Umsetzung der Sparbeschlüsse in Kulturinstituten 
 
 Dem Kulturausschuss wird im Rahmen der Etatberatungen ein Bericht über die Umsetzung 
der Konsolidierungsmaßnahmen in der Stadtbücherei, dem Stadtmuseum, der Westfäli-
schen Schule für Musik und der Volkshochschule vorgelegt. Die Vorlage geht zurück auf 
eine Protokollnotiz in der Etatsitzung des Hauptausschusses im Rahmen der Etatberatun-
gen für das Jahr 2007. Darin wurde festgehalten, dass grundsätzlich von einer Umsetzbar-
keit der getroffenen Einsparbeschlüsse ausgegangen wird, bei Schwierigkeiten in Einzelfäl-
len jedoch dazu gesonderte Berichte der Verwaltung erbeten werden. 
Vorlagen-Nr.: 
V/1080/2007 
Auskunft erteilt: 
Herr  Ehling 
Ruf: 
492 41 00 
E-Mail: 
Ehling@stadt-muenster.de 
Datum: 
20.12.2007 
Öffentliche Berichtsvorlage

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V/1080/2007 
 
• Projekt Kulturbetriebe 
 
 Im Zuge des Rödl-Gutachtens ist ebenfalls angeregt worden, innerhalb des Kulturdezerna-
tes eine Zusammenfassung von kulturellen Einrichtungen bzw. Verwaltungsbereichen zu 
sogenannten „Kulturbetrieben“ nach dem Muster Dortmund oder Aachen zu prüfen. Ge-
meinsam mit dem Personal- und Organisationsamt ist die Firma ICG culturplan Unterneh-
mensberatung GmbH hierzu mit einer Untersuchung beauftragt worden. Die Ergebnisse 
wurden dem Kulturausschuss im Jahr 2007 durch die Firma culturplan bereits vorgestellt. 
Die Ergebnisse werden zu den Etatberatungen noch einmal zusammenfassend dargestellt. 
 
• Gemeinsames organisatorisches Dach der e. V. Musikschulen und der städtischen 
Musikschule 
 
 Aufgrund eines Prüfauftrages aus dem Rödl-Gutachten erfolgt derzeit unter Moderation des 
Kulturamtes eine Prüfung möglicher Synergien durch ein gemeinsames organisatorisches 
Dach für alle vier e. V. Musikschulen und die Westfälische Schule für Musik. 
 Der Prozess dauert noch an, da es in einer der e. V. Musikschulen einen Vorstandswechsel 
gegeben hat und diese Musikschule ausdrücklich um einen zeitlichen Aufschub für eigene 
Überlegungen gebeten hat.  
 Es ist davon auszugehen, dass Anfang des Jahres 2008 zumindest erste Richtungsent-
scheidungen getroffen werden können. 
 
Inhaltliche Arbeitsfelder 
 
• Förderung/Hearing freie Kultur / Klausurtagung 
 
 Bereits in der letzten Jahresplanung ist dieser Punkt benannt worden, der sich aus der in 
2006 begonnenen Diskussion zu diesem Thema ergab.  
 Die Idee eines solchen Hearings wurde seinerzeit mit Vertretern der Staatskanzlei, ver-
schiedener anderer Kulturämter, der Kulturpolitischen Gesellschaft und freien Künstlern er-
örtert, aus verschiedenen Gründen aber nicht weiter verfolgt. 
 Parallel dazu entstand in einem Kreis aus Vertretern freier Kultur, der Kulturinstitute und der 
Verwaltung ein lebhafter Diskussionsprozess, aus dem angesichts des bevorstehenden 
Jahres 2010 zunächst Planungen und Ideen für Projekte in Münster dazu entwickelt wur-
den. 
 In einem nächsten Schritt wird die Verwaltung die Ursprungsidee noch einmal aufgreifen, 
gerade auch unter der Fragestellung der mit Kulturförderung verbundenen Ziele. Zu einer 
vertiefenden Diskussion der grundlegenden Fragen von Förderung, Kulturentwicklung etc. 
sollte gemeinsam mit Kulturverwaltung und Kulturausschuss überlegt werden, diese Fragen 
ggf. in Form einer Klausurtagung zu vertiefen. 
 
• Ateliergemeinschaft Schulstraße 
 
 Es ist beabsichtigt, für die Ateliergemeinschaft Schulstraße im Zusammenhang mit dem 
Gesamtprojekt „Baublock Schulstraße“ neue Ateliermöglichkeiten zu schaffen. Ebenso von 
der Maßnahme betroffen ist auch die Zukunftswerkstatt Kreuzviertel.  
 Gemeinsam mit der Wohn + Stadtbau und dem beauftragten Architekten hat die Kulturver-
waltung mehrere Workshops mit der Ateliergemeinschaft und auch der Zukunftswerkstatt 
Kreuzviertel durchgeführt. 
 Sobald die Planungen im Einvernehmen mit den Beteiligten soweit entwickelt sind, dass ein 
Nutzungs- und Belegungsmodell entwickelt werden kann, wird über die künftige Unterbrin-
gung der Ateliergemeinschaft und der Zukunftswerkstatt im neuen Baublock zu entscheiden 
sein.

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V/1080/2007 
 
• Kulturwirtschaft/Kreativwirtschaft 
 
 Das Land NRW erstellt seit Jahren einen jährlichen Kulturwirtschaftsbericht, in dem sehr 
deutlich die engen Verflechtungen und Interdependenzen zwischen Kunst, Kultur, Wirt-
schaft und vor allem Arbeitsmarkt sehr plastisch dargestellt werden. Auch einige Städte 
sind dazu übergegangen, mittlerweile solche Berichte zu erstellen (z. B. Aachen). 
 Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Münster wird die Kulturverwaltung versuchen, 
eine solche oder ähnliche Berichtsform auch für die Stadt Münster zu entwickeln. 
 Die Kulturverwaltung wird den Kulturausschuss über die Gespräche und Entwicklungen 
laufend unterrichten. 
 
• Skulpturprojekte 2007/2017 
 
 Nach Abschluss der Skulpturprojekte ist die Kulturverwaltung derzeit wesentlich mit den 
Fragen rund um den Verbleib einzelner Arbeiten aus der Ausstellung im Stadtgebiet be-
fasst. Unabhängig davon wird die Kulturverwaltung aber bereits im Jahr 2008 gemeinsam 
mit dem LWL, dem LWL Landesmuseum sowie den verwaltungsinternen und auch exter-
nen Beteiligten an der Umsetzung der Skulpturprojekte Gespräche aufnehmen, um noch 
unter dem „frischen“ Eindruck der Skulpturprojekte 2007 eine Manöverkritik vorzunehmen 
und ggf. bereits erste Verabredungen oder auch Empfehlungen im Hinblick auf eine Neu-
auflage im Jahr 2017 festzuhalten. 
 
• Kulturhauptstadt 2010 Ruhrgebiet 
 
 Hierzu hat die Verwaltung bereits laufend im Kulturausschuss mündlich berichtet. In der 
ersten Jahreshälfte 2008 ist beabsichtigt, die hierzu entwickelten konzeptionellen Ideen, 
auch in der Zusammenarbeit mit Essen, der ungarischen Kulturhauptstadt Pecs sowie der 
Mitbewerberstadt Köln darzustellen. 
 
• Städtische 
 Bühnen 
 
 Der Rat der Stadt Münster hat in seiner Sitzung am 28.03.2007 mit der Vorlage 
V/0019/2007 ‚Organisationsform der Städtischen Bühnen Münster’ beschlossen, die Städti-
schen Bühnen mit Beginn der Spielzeit 2008/2009 in der Organisationsform eines Eigenbe-
triebes oder einer eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zu führen.  
 Die Verwaltung wurde gleichzeitig beauftragt, alle erforderlichen Maßnahmen einzuleiten 
und durchzuführen, um die Umwandlung zum 01.09.2008 umsetzen zu können. 
 Hierzu wird von der Verwaltung noch vor der Sommerpause eine „Betriebssatzung Eigen-
betrieb Städtische Bühnen“ zur Beratung vorgelegt. 
 
 • 
„Archiv und Jugend“ 
 
 2007 hat das Land Nordrhein-Westfalen einen Wettbewerb für Archive unter dem Leitthema 
„Archiv und Jugend“ ausgelobt. Das Stadtarchiv hat das interkulturelle Projekt „Von Ju-
gendlichen für Jugendliche: Medial aufbereiteter Stadtrundgang zu Standorten in der Stadt 
mit dem Thema: Fremde in Münster“ in den Wettbewerb eingebracht und ist dafür mit dem 
Höchstförderpreis von € 8.000 bedacht worden; 20 Prozent der Gesamtkosten des Projek-
tes (€ 10.000) muss das Stadtarchiv selbst erbringen. Für die konkrete Durchführung, also 
die Arbeit mit Jugendlichen, konnte das Geschwister-Scholl-Gymnasium, eine weiterfüh-
rende Schule in einem Stadtteil mit verstärktem Migrationshintergrund, gewonnen werden. 
Wenigstens das ganze Schuljahr 2007/08 – bei Notwendigkeit darüber hinaus – wird eine 
gemischte Schülergruppe (Schüler/innen mit und ohne Migrationsbezug) unter Anleitung 
des Stadtarchivs und einiger Lehrkräfte ein anspruchsvolles Projekt, an dessen Ende ein 
mit modernen Medien erstellter Stadtrundgang stehen soll, durchführen. Zwischenergeb-
nisse können im Laufe des Projektes vorgestellt werden.

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V/1080/2007 
 
• Verleihung des Historikerpreises der Stadt Münster 
 
 Der Rat hat in seiner letzten Sitzung des Jahres 2007 beschlossen, entsprechend dem Stif-
tungsbeschluss von 1978 und der Grundsatzentscheidung von 1997 im Jahre 2008 zum 7. 
Male den renommierten Historikerpreis der Stadt Münster zu verleihen. Die Kernjury ist – 
ebenfalls entsprechend dem Stiftungsbeschluss – bereits gebildet. Baldmöglichst wird der 
Oberbürgermeister die Jury einberufen, die sich per Kooptation noch erweitern muss. In 
entsprechend vorbereiteten Sitzungen hat sich dann die Jury auf einen Preisträger zu ver-
ständigen. Es wird der Jury nach Möglichkeit ein thematischer Schwerpunkt vorgeschlagen. 
Bericht nach der ersten Sitzung ist, falls gewünscht, sicher möglich. Vorsitzender der Jury – 
und somit Herr des Verfahrens – ist der Oberbürgermeister. 
 
 
I. V. 
 
gez. 
Dr. Hanke 
Stadträtin

Beratungsverlauf (1)

16.01.2008 Kulturausschuss
TOP 3.2 Bericht

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Schulstraße

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Details

Vorlagen-Nr.
V/1080/2007
Typ
Vorlagen
Datum
20.12.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37