KDigital 8/2022
Anfrage der Fraktion DIE LINKE./Volt vom 13.10.2022 Digitale Strategie der Bezirksregierung
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Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (20210623-Rheinische_Post-DP-Best-Practice-Beispiel-Erkelenz)
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Pressespiegel vom 23.06.2021 Seite 15 von 16 Rheinische Post Erkelenz, 23.06.2021 . . Schulen profitieren von Glasfaser-Offensive Für 30 Millionen Euro werden im Kreis weitere 1200 Kilometer Glasfaser ver- legt. Sogenannte weiße Flecken sollen damit komplett verschwinden. Christos Pasvantis Von Christos Pasvantis Erkelenzer Land In Sachen Breit- bandausbau muss sich der Kreis Heinsberg im Vergleich mit vielen Nachbarkreisen nicht verstecken. Knapp 50 Prozent der Haushalte haben bereits einen Glasfaseran- schluss. Mit einer weiteren Offen- sive sollen nun die letzten soge- nannten „weißen Flecken“ im Kreis beseitigt werden – darunter versteht man Adressen, an denen die Internetschnelligkeit unter 30 Mbit pro Sekunde liegt. Profitie- ren werden davon 928 Haushalte, 79 Unternehmen, alle drei Kran- kenhäuser im Kreis Heinsberg so- wie 58 Schul- und Weiterbildungs- standorte. Möglich macht das ganze eine Förderung von fast 30 Millionen Euro von Bund und Land. Nur knapp zehn Prozent des Gesamtvo- lumens müssen die Kommunen sel- ber tragen. „Heute ist ein sehr wichtiger Tag für den Kreis Heins- berg. Dass man einen Vertrag mit einem Volumen von 30 Millionen Euro unterschreibt, ist auch für ei- nen Landrat nicht alltäglich“, sag- te Landrat Stephan Pusch bei der Unterzeichnung des Deals mit der Deutschen Glasfaser. Das Unternehmen, das eng mit niederländischen Baufirmen zu- sammenarbeitet, hatte seit 2013 in den zehn Kommunen des Kreises bereits knapp 62.000 Glasfaseran- schlüsse bereitgestellt. Ein Groß- teil war damals im eigenwirt- schaftlichen Ausbau erfolgt: Wenn sich 40 Prozent eines Ortes per Unterschrift dazu bereiterklärten, einen Glasfaseranschluss haben zu wollen, wurde gebaut. „Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich selber durch meinen Ort gelaufen bin und Werbung dafür gemacht habe“, sagte der Kleingladbacher Stephan Pusch. Die weißen Flecken, die damals übrig geblieben seien, werden nun versorgt. „Das wird vor allem den Schulen und den Gewerbegebieten, aber auch den Privathaushalten einen erheblichen Schub geben“, sagte der Landrat. Schließlich ha- be die Corona-Krise von jetzt auf gleich gezeigt, wie wichtig eine ausreichende Bandbreite im Homeoffice, Homeschooling oder beim Streamen von Videos sei. Der Anschluss an ein gigabitfähiges Netz sei „entscheidend für die langfristige Attraktivität von Städ- ten und Gemeinden als Wohn- und Arbeitsstandort“, teilte die Wirt- schaftsförderung des Kreises mit. Pusch sagte: „Schnelles Internet zählt heute immer mehr zur Da- seinsvorsorge.“ Der Bundestagsabgeordnete des Kreises Heinsberg, Wilfried Oel- lers (CDU), ist sich sicher: „So sehr die vergangenen anderthalb Jahre gezeigt haben, dass wir auf schnelles Internet angewiesen sind, glaube ich, dass das nur ein Vorgeschmack auf das war, was wir in den kommenden Jahren um- setzen werden.“ Dank der Förder- mittel könne der Kreis „nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch als Wohngegend“ attraktiv blei- ben. Erstaunlicherweise würden zu den weißen Flecken nicht nur Dör- fer zählen, die weit außerhalb der Kernstädte liegen, sondern „kurio- serweise gerade die Punkte, die ei- gentlich sehr gut erschlossen sein sollten“, sagte Pusch. Etwa Teile der Erkelenzer Innenstadt oder der Industriepark Rurtal. Wann der Ausbau startet, ist noch unklar, soll sich aber in den kom- menden Monaten entscheiden. Ab- geschlossen sein soll er laut Wirt- schaftsförderung in zweieinhalb Jahren. Betroffene Bürger sollen frühzeitig informiert werden. Ins- gesamt wird die Deutsche Glasfa- ser 450 Kilometer an Leitungen und 1200 Kilometer Glasfaser im Boden verlegen. Schließlich han- dele es sich bei den rund 1000 Adressen, die jetzt angeschlossen werden, um Standorte im ganzen Kreisgebiet, was einen entspre- chend hohen Bauaufwand bedeu- tet. Allein knapp 400 der Adres- sen befinden sich im Erkelenzer und Wegberger Stadtgebiet. Fertig ausgebaut ist der Kreis Heinsberg damit aber noch lange nicht. Während die weißen Fle- cken bald der Vergangenheit an- gehören werden, gibt es weiter ei- ne Vielzahl an sogenannten „grau- en Flecken“. Das sind Adressen, deren Internetleitung maximal 100 Mbit pro Sekunde schafft. „Auch diese grauen Flecken gilt es zu be- seitigen“, sagte Wilfried Oellers.
Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (20220817-Rundschau-DP-Best-Practice-Beispiel-Bornheim)
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Pressespiegel vom 17.08.2022 Seite 15 von 22 Bonner Rundschau, 17.08.2022 . . Die Tafel wird einfach angeknipst An den Bornheimer Schulen schreitet die Digitalisierung voran - Beispiel Hersel Frank Engel-Strebel Von Frank Engel-Strebel Bornheim. Kreidestriche auf der grünen Tafel vermisst Tom über- haupt nicht. Der Neunjährige be- sucht ebenso wie die gleichaltrige Marlene die 4c der Herseler Werth- Schule und weiß längst die Vorzü- ge digitaler Techniken im Unter- richt und zu Hause zu nutzen. Während der Corona-Lockdowns nahmen die beiden öfter an Video- konferenzen teil, über ihre iPads rufen die beiden Lern-Apps auf, bearbeiten Hausaufgaben oder Übungen im Unterricht. Auch für Silke Orschel, Medienbeauftragte und Lehrerin an der Herseler Grundschule, sind die digitalen Geräte und Ausstattungen alles andere als "Neuland". Sie schätzt die Vorzüge der neuen Techniken: "Wir haben mehr Möglichkeiten, Aufgaben und Lerninhalte zu prä- sentieren. Für uns alles ist das längst Alltag." Bürgermeister Christoph Becker besuchte mit Schulamtsleiter Willi Over und Alexander Sturm, Abtei- lungsleiter Schulen und Sport, die Werth-Schule, um dort exempla- risch über die Digitalisierung der städtischen Schulen in Bornheim zu informieren, denn schließlich ist Digitalisierung eines der großen Themen dieser Zeit. "Ta- blets gehören heute fast schon zum Schulalltag wie das Pausenbrot", heißt es von Seiten der Stadt. In vielen Klassenräumen haben die Tafeln daher ausgedient, stattdes- sen hängen dort höhenverstellba- re Displays. In Hersel verfügen bereits alle Klassenräume über diese Ausstattung. Mittlerweile sind auch alle Grund- und die weiterführenden Schulen in Trä- gerschaft der Kommune ans Breit- bandnetz angeschlossen und verfü- gen über eine WLAN-Ausstattung. Für die Beschaffung der insge- samt 177 interaktiven Touch-Dis- plays hat die Stadt bei der Be- zirksregierungKöln Fördermittel in Höhe von 442 500 Euro bean- tragt. Von den 177 Geräten, was der Hälfte aller Klassenräume in Bornheim entspricht, entfallen auf den Grundschulbereich 62 und auf die weiterführenden Schulen 115 Geräte. Die tatsächlichen Kosten betrugen rund 485 000 Euro. Der Weg zum "digitalen Klassenzim- mer" sei damit beschritten, so Becker, früher selbst Rektor der Bornheimer Europaschule. Die Ta- felbilder können gespeichert und via Teams oder per E-Mail versen- det werden. Sie können auch zur nächsten Stunde erneut aufgeru- fen und ergänzt werden. Wie die politischen Gremien be- schlossen hatten, werden sämtli- che Schulen eine 1:3-Ausstattung an mobilen Endgeräten erhalten. Sprich: Jeweils drei Schüler kön- nen ein iPad beziehungsweise ein Tablet nutzen. Benötigt werden insgesamt 1670 Geräte. Davon konnten über den Digitalpakt Schule 672 mit einem Gesamtwert von 257 000 Euro beschafft wer- den. Die restlichen iPads plus Zu- behör werden nochmal 230 000 Euro kosten und aus dem städti- schen Haushalt finanziert. Aller- dings erweist es sich derzeit als schwierig, Geräte auch zeitnah zu erhalten, wie Willi Over einräu- men musste: "Der Auftrag wurde im Juni erteilt, aufgrund der ange- spannten Marktlage können wir aber derzeit keinen genauen Lie- fertermin nennen. Wir gehen aber davon aus, dass bis November al- le Geräte geliefert sein dürften." Mittlerweile kümmern sich drei IT- Fachkräfte bei der Stadt um die digitale Ausstattung an den Schu- len und die notwendigen Updates für die Soft- und Hardware. Für Bürgermeister Becker geht es nicht nur darum, dass Kinder und Lehrer die Geräte bedienen kön- nen, sondern auch darum, Medien- kompetenzen zu erlernen, etwa Quellen zu recherchieren, Texte zu erstellen, den vorsichtigen Um- gang mit persönlichen Daten zu erlernen und natürlich auch um die Sicherheit im Internet. "Wir wollen eine IT-Bildung für alle Schulen im Stadtgebiet, denn es gibt kaum noch einen Beruf, der nicht mit digitalen Bereichen in Berührung kommt." Trotz aller technischen Errungen- schaften gehören nach wie vor auch Schulbücher, Schreib- oder Malblöcke zum Unterricht. Denn wichtig sei es für die Kinder auch, so Hersels Rektorin Julia Witt- mann, zu lernen, ordentlich zu schreiben, die Handschrift zu trai- nieren und auch ganz traditionell mal ein Buch zu lesen. Der Auftrag wurde im Juni erteilt, aufgrund der angespannten Markt- lage können wir aber derzeit kei- nen genauen Liefertermin nennen Willi Over, Stadt Bornheim
Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (20210623-OBA-DP-Best-Practice-Beispiel-Waldbroel)
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Pressespiegel vom 18.06.2021 Seite 14 von 28 Oberbergischer Anzeiger, 18.06.2021 . . Die digitale Infrastruktur wächst Internet an Waldbröler Schulen: Geschwindigkeit im Vergleich zu 2016 bei mehr als dem Zehnfachen sül Waldbröl. Der Ausbau der digita- len Infrastruktur an den Waldbrö- ler Schulen verläuft planmäßig. Das geht aus der schriftlichen Antwort von Micha Vorländer von der Stadtverwaltung auf eine An- frage der SPD-Fraktion im Schul- ausschuss hervor. Das gelte auch für den Ausbau der strukturierten Gebäudeverkabe- lung. "In den drei Grundschulen ist der Ausbau abgeschlossen, es erfolgt dort zurzeit nur noch die Verlegung der Telekom-Anschluss- punkte sowie anschließend der Rückbau der Altverkabelung", heißt es im Schreiben. An der Realschule laufe der Aus- bau derzeit und soll noch vor den Sommerferien abgeschlossen wer- den. "Das Projekt Schulzentrum Gesamtschule/Gymnasium ist die größte Baustelle und wird wie ge- plant überwiegend in den Sommer- ferien umgesetzt." Das neue Netz soll dort zwischen Sommer- und Herbstferien einsatzbereit sein. Ein weiterer Schwerpunkt beim Ausbau der digitalen Infrastruk- tur sei die Beschaffung der digita- len Tafeln für alle Unterrichts- räume. "Hierfür wurde der Digi- talpakt-Antrag beim Land NRW gestellt." Die Bandbreiten der Internetzu- gänge der Schulen hätten sich in den letzten Jahren "sehr stark ver- bessert". Die T@School-Anschlüs- se der Realschule und der drei Grundschulen seien im letzten hal- ben Jahr auf die aktuell maximal mögliche Bandbreite hochgestuft worden. 50 mobile Geräte pro Schule Es handele sich derzeit um VDSL- Anschlüsse. Der Glasfaser-Aus- bau sei zwar seit mehreren Jah- ren beauftragt, die Fertigstellung lasse aber noch auf sich warten, heißt es in dem Schreiben. An drei der vier genannten Schulen liege die Download-Geschwindigkeit bei zirka 200 MBit/s. Die Gesamtschu- le und das Gymnasium teilen sich einen Unitymedia / Vodafone-Busi- ness-Anschluss mit 400 MBit/s. Die aktuelle Downloadgeschwin- digkeit der Internetanbindung lie- ge somit bei allen Schulen "bei mehr als dem Zehnfachen der Ge- schwindigkeit von vor fünf Jahren. Im Laufe dieses Jahres wird mit der Fertigstellung der Glasfa- seranschlüsse gerechnet. Dann werden Bandbreiten von minde- stens 1 GBit/s synchron (Down- load und Upload) möglich sein." 50 mobile Geräte samt Ladeinfra- struktur soll für jede Schule noch dieses Jahr beschafft und aus den Digitalpakt-Mitteln bezahlt wer- den. Mehr Geräte seien nicht mög- lich, da gemäß der Förderrichtli- nie die Beschaffung von schulge- bundenen mobilen Endgeräten auf 25 000 Euro je Schule gedeckelt sei. Für bedürftige Schülerinnen und Schüler seien bereits 230 iPads an den Grundschulen sowie 260 Win- dows-Tablets beschafft worden. Aus technischer Sicht könnten die- se Geräte ebenfalls jederzeit in den Schulen eingesetzt werden. "In allen Schulen ist hierfür Wlan vor- handen, außer in den Räumen der ehemaligen Hauptschule. Dort soll nach dem Netzausbau Wlan ange- boten werden", schreibt die Ver- waltung. (sül)
Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (Anfrage der Fraktion DIE LINKE./Volt vom 13.10.2022 Digitale Strategie der Bezirksregierung)
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Seite 1 von 6 Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung - öffentlich - KDigital 8/2022 Dezernat Regionalplanung, Braunkohlenplanung, Geschäftsstelle Ansprechperson Frau Astrid Söns Telefon 0221-147-2809 BEZIRKSREGIERUNG Köln Datum 18.10.2022 Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion Kommission für Digitalisierung 28.10.2022 9.1 zur Kenntnis TOP: Anfrage der Fraktion DIE LINKE./Volt vom 13.10.2022 Digitale Strategie der Bezirksregierung Vorschlag: Die Kommission für Digitalisierung des Regionalrates nimmt den Bericht zur Kenntnis. Erläuterungen: Die Beantwortung Fragestellungen 1. bis 4. von Dezernat 14. 1. Welche Anforderungsziele sind in der digitalen Strategie des Landes NRW definiert und festgelegt? Die Digitalisierungsstrategie des Landes NRW wird durch das Programm Digitale Verwal- tung (DVN) NRW umgesetzt. Der Beauftragte des Landes NRW für die Digitalisierung (CIO) ist seit dieser Legislaturperiode im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Digitalisierung NRW (MHKBD) angesiedelt und steuert und koordiniert in diesem Rahmen alle relevanten Projekte und Prozesse im Rahmen der Strategieumsetzung. Die BR Köln ist fest in das Programm DVN eingebunden und kann daher nicht in eigener Sache strategische Ziele setzen. 1.1. Gibt es einen Digital Chief Officer der für alle Themenbereiche der Digitalisie- rung zuständig ist? 1.1.1. Wenn ja, wer ist die/der Person? Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung KDigital 8/2022 Seite 2 von 6 1.1.2. Wenn nicht, wie werden die hochkomplexen Digitalisierungsprojekte über- prüft, überwacht und kontrolliert? Unter einem Digital Chief Officer (CTO) wird eine Stelle bezeichnet, die sich um die Hard- ware- und Software im Kontext zeitgemäßer Digitalisierungsvorhaben und deren organisa- torische Einordnung kümmert. Unter dieser Bezeichnung ist in der Landesverwaltung keine Stelle oder Funktion eingerichtet. Die bei einem CTO üblicherweise angesiedelten Aufgaben werden jedoch sowohl durch Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Di- gitalisierung NRW (MHKBD) als auch durch Ministerium des Inneren (IM) im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeiten wahrgenommen. Die Verantwortlichkeiten für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) verteilen sich auf die Ressorts, die Kommunen und Kammern sowie in Einzelfällen auch auf weitere Institutionen. Bei d-NRW AöR wurde ergänzend eine OZG-Koordinierungsstelle NRW ein- gesetzt. Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke ist seit dem 1. September 2020 der Chief Information Offi- cer (CIO) des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Beauftragter der Landesregierung für In- formationstechnik verantwortet er die Digitalisierung der Verwaltung vor allem im Hinblick auf die strategische Steuerung der IT, die IT-Sicherheit sowie den Ausbau von E-Govern- ment. Für diese Themen ist er zugleich der zentrale Ansprechpartner für die betroffenen Behörden, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen. Der CIO ist im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen angesie- delt. 1.1.3. Sind in den laufenden Projekten stark abweichende Zustände eingetreten, wie z.B. Zeit, Budget oder Ressourcen? 1.1.3.1. Wenn ja, welche und wie wurden sie gelöst? Hier können die oben benannten Verantwortlichen projektbezogen Antwort geben. Aus- künfte zur Projektplanung, zum Umsetzungsstand und zu eventuell abweichenden Zustän- den sind daher einzelfallspezifisch und projektbezogen bei den zuständigen Landesminis- terien oder dem CIO (MHKBD) zu erfragen. Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung KDigital 8/2022 Seite 3 von 6 1.1.4. Wurden bzw. werden externe IT-Fachexpertinnen als Berater:innen mit einbe- zogen? Wenn ja, welche Unternehmen und/oder Berater:innen? In einer Vielzahl von Projekten sind über die jeweils zuständigen Fachministerium (insbe- sondere MWIKE/MHKBD) Berater:innen zur Unterstützung verschiedener Aufgaben im or- ganisatorischen und technischen Bereich eingebunden. Auskünfte sind bei den Auftragge- bern einzuholen. 2. Welche Ministerien sind bei der digitalen Strategie mit eingebunden? 2.1. Wurden in den Ministerien eigene Abteilungen aufgebaut? Wenn ja, welche? Im MHKBD wurde nach der Landtagswahl die Abteilung 2 „Digitalisierung der Landesver- waltung“ implementiert. Im Ministerium des Innern nimmt die Abteilung 7 die Aufgabe „Di- gitalisierung im IM und im Geschäftsbereich“ wahr. 2.2. Wenn ja, welche Anforderungsziele und Verantwortlichkeiten wurden hier er- fasst und vergeben? Grundsätzliche strategische Zuständigkeiten für die digitale Strategie sind in der Abteilung 2 des MHKBD /CIO angesiedelt. Außerdem verfügen das Innenministerium und alle Fach- ministerien über eigene Organisationseinheiten mit Zuständigkeit für Digitalisierungspro- jekte. Insbesondere die Abteilung 7 des IM hat eine herausgehobene Bedeutung für die Bezirksregierungen, da hier die Umsetzung wesentlicher Digitalisierungsprojekte (bspw. die Einführung der E-Verwaltungsarbeit) zentral gesteuert wird. In anderen Fällen (Pro- jekte zur Geschäftsprozessoptimierung und zur Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes) liegt die Zuständigkeit in den Fachabteilungen des jeweils fachlich zuständigen Ressorts. Einzelheiten zu den Anforderungszielen können in der Abteilung 2 des MHKBD angefragt werden. 2.3. Aus dem Wirtschaftsministerium wissen wir, dass ein Chief Information Officer (CIO) die Verantwortung bzgl. der Projekte und Programme, wie z.B.: “ Digitale Ver- waltung NRW (DVN) und MWIDE digital 2022 (Drei Säulen: “E-Verwaltungsarbeit“, „Arbeitswelt 4.0“ und „Optimierung von Verwaltungsprozessen“) führt. Hier wäre ein Einblick in die Projekte und Programme wünschenswert. Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung KDigital 8/2022 Seite 4 von 6 Das Programm Digitale Verwaltung NRW (Programm DVN) nebst MWIDE digital 2022 sieht die drei Säulen Einführung der E-Verwaltungsarbeit, Optimierung der Verwaltungs- prozesse und Arbeitswelt 4.0 vor. Die Einführung der E-Verwaltungsarbeit beinhaltet dabei die Einführung der elektronischen Akte, der elektronischen Umlaufmappe und eines zentralen Posteingangsscans. In dieses Projekt ist die Bezirksregierung Köln wie auch die anderen Landesbehörden eingebunden und orientiert sich an dem zentral gesteuerten Rolloutplan. Bei der Optimierung der Verwaltungsprozesse handelt es sich um einen eigenen Projekt- typ im Rahmen des Programmes DVN, bei dem basierend auf einer Erhebung und Priori- sierung von Geschäftsprozessen in der Landesverwaltung einzelne Aufgaben nach einer vorangegangenen Analyse und Optimierung durch digitale Verfahren unterstützt werden. Diese werden aus den jeweils zuständigen Fachministerien gesteuert, bei der Entwicklung werden die zuständigen Fachdezernate der Bezirksregierungen eingebunden. Aktuell ist eine Vielzahl an Projekten aus verschiedenen Bereichen anhängig. Bei der „Arbeitswelt 4.0“ handelt es sich um eine nur für das MWIKE einschläge Säule, welche im Rahmen des internen ministeriumsspezifischen Programmes „MWIDE digital 2022“ umgesetzt wurde und auf die moderne und digitale Gestaltung der über die ersten beiden Säulen hinausgehenden Arbeitsbedingungen für Beschäftigte abzielt. Nichtsdesto- trotz hat jedoch auch die Bezirksregierung Köln entsprechende Maßnahmen veranlasst. Vertiefte Informationen können bei den obigen Stellen angefragt werden. 3. Die KRITIS-Verordnung 2021 (1.5) ist seit dem 01.01.2022 in Kraft und umfasst auch die digitale Infrastruktur und Prozesse. Wie ist der aktuelle Stand der Umset- zung? Die Umsetzung der Kritis Verordnung 2021 (Version 1.5) obliegt der Landesregierung. Eine diesbezügliches Auskunftsersuchen ist an die Staatskanzlei zu richten. 4. Wo liegen aktuelle Hürden und Herausforderungen? Siehe Punkt 3 Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung KDigital 8/2022 Seite 5 von 6 Die Geschäftsstelle Gigabit beantwortet den Fragenkomplex ab der 5. Frage. Frage 5. Wie sieht die konkrete Strategie für die Schulausstattung aus? Diese Frage liegt ebenfalls außerhalb unseres Aufgaben- und Zuständigkeitsbereichs, weil wir kein Stratege im Bereich der Digitalisierung oder gar der Schulausstattung sind. Das sind die fachlich zuständigen Ministerien, wir setzen diese lediglich bei der Bearbeitung unserer Förderprogramme um. Hierzu hatte ich bereits in der Sitzung am 29.10.2021 zu TOP 4 vorgetragen. Auf diese Vorlage nehme ich inhaltlich Bezug. Frage 5.1. Wie werden Schulen, Lehrer*innen sowie Schüler*innen in die digitale Ausstattung einbezogen? Lehrer*innen und Schüler*innen werden im DigitalPakt Schule nicht direkt eingebunden, weil der Schulträger Antragsteller ist. Allerdings sind die Schulen indirekt über das tech- nisch-pädagogische Einsatzkonzept eingebunden, das von den Schulträgern mit der An- tragstellung einzureichen ist. Alle Schulen sind durch einen Runderlass aus dem Jahr 2001 aufgefordert ein Medienkonzept zu erstellen (vgl. BASS 16-13, Nr.4). Das schulische Medienkonzept schafft durch einen Austausch aller in der Schule Beteiligten eine gemein- same Basis für die aktive Gestaltung der Lernumgebung und Unterrichtsorganisation. Hierzu werden im Vorfeld Bestandsaufnahmen durchgeführt, Lernmittelkonzepte durch die Fachgruppen entwickelt und zuletzt der sich daraus ergebene Bedarf ermittelt. Das so ent- stehende Konzept wird regelmäßig evaluiert und fortgeschrieben. Die im Medienkonzept formulierte Bedarfsanalyse der Schule bildet die Basis für die Erstellung des technisch- pädagogischen Einsatzkonzeptes der Schulträger. Frage 5.2. Wie bewertet die Bezirksregierung die unterschiedlichen “Strategien” der Schulen und kommunalen Schulträger? Der DigitaIPakt Schule soll die Digitalisierung an den Schulen entscheidend unterstützen, um die Voraussetzungen für eine Bildung in der digitalen Welt bundesweit spürbar zu ver- bessern. Dazu ist die Richtlinie DigitalPakt NRW auf Investitionen in die digitale IT-Grund- struktur (LAN, WLAN, Anzeige- und Interaktionsgeräte), digitale Arbeitsgeräte und be- grenzt auch auf schulgebundene mobile Endgeräte fokussiert. Die Förderrichtlinie lässt in- soweit keinen Raum für eigene „Strategien“ der Schulträger. Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung KDigital 8/2022 Seite 6 von 6 5.3. Wie kann eine gemeinsame Strategie mit den Landesbehörden, den Schulen und den Schulträgern gestaltet werden? Siehe Antwort zu Frage 5. Frage 5.4. Welche “Erfolgsmodelle” und best practises gibt es (im Regierungsbe- zirk, im Land und darüber hinaus)? a) aus dem Regierungsbezirk: siehe Anlage (Presseartikel zu Waldbröl, Bornheim und Erkelenz) b) aus dem Land: siehe Fortschrittsbericht DigitalPakt Schule 2019-2022, S. 17 unter folgendem Link: https://www.bmbf.de/SharedDocs/Publikationen/de/bmbf/3/31715_Fortschrittsbe- richt_DigitalPakt_Schule_2019_bis_2022.html c) bundesweit: siehe Zwischenbilanz zum DigitalPakt Schule auf der Statuskonferenz 2022 in Bonn unter folgendem Link: https://www.digitalpaktschule.de/de/statuskonferenz-2022-zwischenbilanz-zum-digi- talpakt-schule-1830.html Anlage(n): 1. 20210623-OBA-DP-Best-Practice-Beispiel-Waldbroel 2. 20220817-Rundschau-DP-Best-Practice-Beispiel-Bornheim 3. 20210623-Rheinische_Post-DP-Best-Practice-Beispiel-Erkelenz 4. Anfrage vom 13.10.2022
Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (Anfrage vom 13.10.2022)
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Fraktion DIE LINKE. / Volt im Regionalrat Köln Zeughausstraße 2-10|50667 Köln +49 221 292 00 704 fraktion@linke-volt-regionalrat.koeln www.linke-volt-regionalrat.koeln Abonnieren Sie unseren Newsletter unter linke-volt-regionalrat.koeln/newsletter/ Donnerstag, 13. Oktober 2022 Beantragung Tagesordnungspunkt “Digitale Strategie der Bezirksregierung” für die Sitzung der Kommission für Digitalisierung am 28.10.2022 / Alternativ als Anfrage Sehr geehrter Herr Kommissionsvorsitzender Moll, Unsere Fraktion bittet Sie darum, den Tagesordnungspunkt Digitale Strategie der Bezirksregierung für die Sitzung am 28.10.2022 aufzunehmen und mit der Bezirksregierung Köln eine n entsprechenden Vortrag abzustimmen. Alternativ ist dies als Anfrage zu betrachten. Wir möchten gerne eine Vorstellung der Bezirksregierung, in der sie den aktuellen Stand, sowie die Planung ihrer digitalen Strategie darlegt. Wir bitten dabei folgende Fragen und Themen zu berücksichtigen: 1. Welche Anforderungsziele sind in der digitalen Strategie des Landes NRW definiert und festgelegt. 1.1. Gibt es ein Digital Chief Officer der für alle Themenbereiche der Digitalisierung zuständig ist? 1.1.1. Wenn ja, wer ist die/der Person? 1.1.2. Wenn nicht, wie werden die hochkomplexen Digitalisierungsprojekte überprüft, überwacht und kontrolliert? 1.1.3. Sind in den laufenden Projekten stark abweichende Zustände eingetreten, wie z.B. Zeit, Budget oder Ressourcen? 1.1.3.1. Wenn ja, welche und wie wurden sie gelöst? 1.1.4. Wurden bzw. werden externe IT-Fachexperten als Berater mit einbezogen? Wenn ja, welche Unternehmen und/oder Berater*innen? 2. Welche Ministerien sind bei der digitalen Strategie mit eingebunden? 2.1. Wurden in den Ministerien eigene Abteilung en aufgebaut? Wenn ja , welche ? 2.2. Wenn ja, welche Anforderungsziele und Verantwortlichkeiten wurden hier erfasst und vergeben? 2.3. Aus dem Wirtschaftsministerium wissen wir, dass ein Chief Information Officer (CIO) die Verantwortung bzgl. der Projekte und DIE LINKE. / Volt im RR | Zeughausstraße 2-10|50667 Köln Regionalrat Köln Vorsitzender der Digitalkommission Herr Moll Seite 2 Programme, wie z.B.: “ Digitale Verwaltung NRW (DVN) und MWIDE digital 2022 (Drei Säulen: “E -Verwaltungsarbeit“, „Arbeitswelt 4.0“ und „Optimierung von Verwaltungsprozessen“) führt. Hier wäre ein Einblick in die Projekte und Programme wünschenswert. 3. Die KRITIS-Verordnung 2021 (1.5) ist seit dem 01.01.2022 in Kraft und umfasst auch die digitale Infrastruktur und Prozesse. Wie ist der aktuelle Stand der Umsetzung? 4. Wo liegen aktuelle Hürden und Herausforderungen? 5. Wie sieht die konkrete Strategie für die Schulausstattung aus? (Siehe auch Prüfantrag der Sitzung vom 18.03.20221) 5.1. Wie werden Schulen, Lehrer*innen sowie Schüler*innen in die digitale Ausstattung einbezogen? 5.2. Wie bewertet die Bezirksregierung die unterschiedlichen “Strategien” der Schulen und kommunalen Schulträger? 5.3. Wie kann eine gemeinsame Strategie mit den Landesbehörden, den Schulen und den Schulträgern gestaltet werden? 5.4. Welche “Erfolgsmodelle” und best practises gibt es (im Regierungsbezirk, im Land und darüber hinaus)? Hilfsweise bitten wir dies als schriftliche Anfrage zu verstehen. Die Fraktion DIE LINKE. / Volt im Regionalrat Köln Freundliche Grüße Friedrich Jeschke Beate Hane-Knoll Fraktionsvorsitzender stellvertretende Fraktionsvorsitzende 1 https://bezreg- koeln.ratsinfomanagement.net/vorgang/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZcOH5Dy0uOSqmzZZ773hklw
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- KDigital 8/2022
- Typ
- Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung
- Datum
- 28.10.2022
- Erstellt
- 14.10.2022 13:09