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AN/0647/2018

Neubau des Kölnischen Stadtmuseums und des Studiengebäudes für das Römisch-Germanische Museum im Rahmen des Neubaus Historische Mitte (Vorlagen-Nr. 0353/2018)

FDP/KSG Änderungsantrag nach § 13 02.05.2018

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 03.05.2018

FDP Änderungsantrag nach § 13

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FDP Änderungsantrag nach § 13

6147 Zeichen

www.FDP-Koeln.de 
 
An die  
 
Vorsitzende des Rates 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
Vorsitzende des 
Ausschusses für Kunst und Kultur 
Frau Dr. Eva Bürgermeister 
 
 
 
Rathaus · 50667 Köln 
Fon 0221. 221-23830 
Fax 0221. 221-23833 
fdp-fraktion@stadt-koeln.de 
www.fdp-koeln.de 
 
 
 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 02.05.2018 
AN/0647/2018 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Kunst und Kultur 03.05.2018 
Rat 03.05.2018 
 
Neubau des Kölnischen Stadtmuseums und des Studiengebäudes für das Römisch-
Germanische Museum im Rahmen des Neubaus Historische Mitte (Vorlagen-Nr. 
0353/2018) 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrte Frau Vorsitzende, 
 
die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet darum, folgenden Änderungsantrag zur Be-
schlussvorlage der Verwaltung 0353/2018 (Neubau des Kölnischen Stadtmuseums und des 
Studiengebäudes für das Römisch-Germanische Museum im Rahmen des Neubaus Histori-
sche Mitte) in die Tagesordnungen der Sondersitzung des Ausschusses für Kunst und Kultur 
sowie der Ratssitzung am 03. Mai 2018 aufzunehmen. 
 
Der Ausschuss sowie der Rat mögen folgende Ersetzung beschließen: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Sanierung und Erweiterung des Kölnischen 
Stadtmuseums am bisherigen Ort zu planen. Dabei soll in zwei Schritten geplant 
werden. Zunächst soll auf dem zu diesem Zweck erworbenen Grundstück des bishe-
rigen Parkplatzes der Bezirksregierung ein Neubau errichtet werden. Dieser wird 
dann mit der parallel sanierten Alten Wache für das Museum in Betrieb genommen. 
Erst dann wird in einem zweiten Schritt das Zeughaus saniert. Ziel dieser Zweischrit-
tigkeit soll einerseits die Entzerrung des Bauvorhabens sein, andererseits soll ein 
aufwändiges Interim vermieden werden. 
 
2. Das Verwaltungsgebäude des Römisch-Germanischen Museums wird abgerissen. 
Auf dem freigestellten Grundstück und dem Grundstück der Hohen Domkirche soll 
durch diese ein Neubau entstehen, in dem neben ihrem geplanten Raumbedarf und 
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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www.FDP-Koeln.de 
dem des Römisch-Germanischen Museums ein Kölner Dom-Museum entsteht. Hier-
zu sollen die Pläne von Staab-Architekten als Grundlage dienen. Ziel soll allerdings 
eine Überarbeitung sein, die das Gebäudevolumen zum Kurt-Hackenberg-Platz redu-
ziert. Der städtische Anteil des Gesamtgrundstückes wird der Hohen Domkirche in 
geeigneter Form zur Verfügung gestellt. 
 
Begründung: 
 
Der Kölner Dom ist mit rund sechs Millionen Besucherinnen und Besuchern die meistbe-
suchte Sehenswürdigkeit Deutschlands. Die Archive sind voll von Zeugnissen der jahrhun-
dertelangen (Bau)Geschichte dieses Weltkulturerbes. Daher ist schon häufiger über die 
Gründung eines Kölner Dom-Museums nachgedacht worden. Mit der Historischen Mitte hät-
te man einen optimalen Standort für dieses Projekt der Hohen Domkirche gefunden. 
 
Dementsprechend sollte die Stadt auf die Ansiedlung des Stadtmuseums in der Historischen 
Mitte verzichten und neben dem Kurienhaus das Kölner Dom-Museum errichten. Auf das 
Wettbewerbsergebnis aufbauend kann so über eine kleinere Lösung für den Kurt-
Hackenberg-Platz nachgedacht werden, in die die Stadt ihr Grundstück unter Sicherung der 
Verwaltungsflächen für das Römisch-Germanische Museum einbringen soll. 
 
Die Nutzung am Kurt-Hackenberg-Platz musste überdacht werden. Der architektonische 
Wettbewerb für den Neubau hat ergeben, dass die Anforderungen zwischen Roncalliplatz 
und Kurt-Hackenberg-Platz zu groß waren. Dies zeigt – trotz der in sich stimmigen städte-
baulichen Lösung – die massive Gestalt des Baukörpers für das geplante Stadtmuseum in 
Richtung Osten. Seine Integration überfordert diesen Standort. 
 
Das Stadtmuseum hat bereits einen optimalen Standort. Wir können uns keinen besseren für 
die Präsentation unserer Stadtgeschichte vorstellen als im historischen Zeughaus der Stadt 
mit der preußischen Wache direkt an der römischen Stadtmauer. Diesen geschichtsträchti-
gen und ebenso zentralen Ort für das Stadtmuseum aufzugeben, wäre ein schwerer Fehler. 
 
Seine Aufgabe würde sogar ein doppeltes Problem verursachen: Zeughaus und Wache hät-
ten keine adäquate Nutzung mehr und würde nach dem Ubierring die zweite kostenintensive 
Museumsbrache in der Innenstadt werden und auch leergezogen eine Sanierungsaufgabe 
für die Stadt bleiben. Diese Kosten fallen auf jeden Fall an und stellen schon einen Grundbe-
trag für die sinnvolle Herrichtung für das Stadtmuseum dar. 
 
Selbstverständlich ist der Zustand des Museums unwürdig – vom aktuellen Wasserschaden 
ganz abgesehen. Weder das Umfeld, die Eingangssituation, die Präsentationsmöglichkeiten 
und die Gebäudetechnik noch der zur Verfügung stehende Platz sind auf zeitgemäßem Ni-
veau. Aber all das lässt sich durch eine Sanierung und Erweiterung beheben – und genau 
das sollte die Stadt Köln tun. 
 
Wir schlagen eine stufenweise Realisierung vor: Zunächst soll der Neubau auf dem auf Ini-
tiative von Bürgermeister Jan Brügelmann eigens dafür erworbenem Parkplatz der Bezirks-
regierung entstehen, während im Altbestand weitergearbeitet wird. Dann wird der Neubau in 
Betrieb genommen und der Altbestand saniert. Dies ermöglicht ein durchgehendes Muse-
umsangebot. 
 
Es gibt für das Kölnische Stadtmuseum am momentanen Standort an der Zeughausstraße 
viel zu gewinnen. Ein gutes Konzept kann den sanierten historischen Bestand mit einer mo-
dernen Erweiterung in einen spannenden Dialog bringen. Auch die Umgebung kann durch 
eine veränderte Verkehrsführung und Gestaltung deutlich aufgewertet und attraktiviert wer-

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www.FDP-Koeln.de 
den.  
 
Angesichts der Herausforderungen, vor denen Köln baulich auch wegen der zahlreichen 
Kultur- und Schulbauten in den nächsten Jahren steht, ist es ein Gebot der Stunde, sich für 
diese Win-Win-Situation für die Stadt zu entscheiden: Wir gewinnen das Kölner Dom-
Museum der Hohen Domkirche am Roncalliplatz und ein attraktiv saniertes und erweitertes 
Stadtmuseum an der Zeughausstraße. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Ralph Sterck 
Fraktionsvorsitzender

Beratungsverlauf (2)

03.05.2018 Ausschuss Kunst und Kultur
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung
03.05.2018 Rat
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0647/2018
Typ
FDP/KSG Änderungsantrag nach § 13
Datum
02.05.2018
Erstellt
24.04.2018 15:08