2163/2025
Beantwortung einer Anfrage der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Volt: "Mehr Frauen im Einsatzdienst der Berufsfeuerwehr - was macht die Feuerwehr?"
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
5043 Zeichen
Dezernat, Dienststelle I/37 Vorlagen-Nummer 30.06.2025 2163/2025 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 30.06.2025 Beantwortung einer Anfrage der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Volt: "Mehr Frauen im Einsatzdienst der Berufsfeuerwehr - was macht die Feuerwehr?" Auf die Anfrage der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Volt zu „Mehr Frauen im Einsatzdienst der Berufsfeuerwehr – was macht die Feuerwehr?“ (AN/0993/2025) antwortet die Verwaltung wie folgt. Frage 1 Ist an allen Standorten für getrennte Umkleide- und Sanitäranlagen gesorgt? Antwort der Verwaltung In den Feuer- und Rettungswachen sind getrennte Umkleide- und Sanitärbereiche baulich o- der organisatorisch sichergestellt. Derzeit sind 28 Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr vorhanden. Aufgrund der differen- zierten Nutzungsform, aber auch wegen den heterogenen baulichen und organisatorischen Umsetzungsmöglichkeiten, sind die Räume in die drei Bereiche Umkleiden, Toiletten und Du- schen aufzuteilen. In allen Gerätehäusern sind geschlechtergetrennte Toilettenanlagen vorhanden. Geschlechtergetrennte Umkleideräume sind derzeit in 13 Objekten vorhanden oder im Bau. In 15 Objekten wird eine organisatorische Regelung umgesetzt. Duschmöglichkeiten sind in 23 Objekten vorhanden, organisatorische Regelungen greifen in 5 Objekten. Eine bauliche Erwei- terung bzw. Ertüchtigung von Umkleide- und Sanitärräumen erfolgt in Abhängigkeit der stand- ortbezogenen Gegebenheiten und unter Prüfung von baulichen sowie wirtschaftlichen Aspek- ten. Zur zeitnahen vollständigen Umsetzung der Geschlechtertrennung bei der Feuerwehr Köln ist die Umsetzung der Bauprojekte von maßgeblicher Bedeutung. Die baulichen Bedarfe der Feuerwehr Köln wurden im Rahmen des strategischen Standortkonzeptes betrachtet und mit dem Brandschutzbedarfsplan 2022-2027 der Stadt Köln (Vorlage-Nr. 1352/2022) beschlos- sen. Frage 2 Hat es zu Beginn Schulungen oder Sensibilisierungskampagnen, z.B. zum Thema Se- xismus, bei der Berufsfeuerwehr gegeben, um Stereotype und Vorurteile abzubauen und eine offene und respektvolle Kultur zu schaffen, die alle Mitarbeitenden in ihrer Einzigartigkeit wertschätzt? Antwort der Verwaltung 2 Die Feuerwehr Köln steht für ein weltoffenes und tolerantes Miteinander. Um dieses Wertever- ständnis innerhalb der Organisation von Beginn an zu entwickeln und Problemen vorzubeu- gen, werden in der feuerwehrtechnischen Laufbahnausbildung Unterrichtseinheiten zum Thema Diskriminierung durchgeführt. In diesen Unterrichtseinheiten werden auch die Leitli- nien gegen sexuelle Belästigung thematisiert und die Mitarbeitenden für die Thematik der se- xuellen Belästigung am Arbeitsplatz sensibilisiert. Im Rahmen der Laufbahnausbildungen für Führungskräfte sind zusätzlich weitere Ausbil- dungsinhalte mit den Themen Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Inklusion vorgese- hen. Frage 3 Sind die Gender-Mainstreaming-Workshops von Führungskräften der Berufsfeuerwehr besucht worden? Antwort der Verwaltung Als Dienststelle der Stadt Köln werden im Rahmen der Führungskräfteentwicklung auch die verpflichtenden Schulungen und Fortbildungen zur Führungskräfteentwicklung der Stadt Köln forciert. Frage 4 Werden u.U. andere Maßnahmen ergriffen, damit es nicht die angeworbenen Frauen sind, die in einer Männerdomäne zu kämpfen haben, sondern die Männerdomäne sich zu einem gleichberechtigten Arbeitsumfeld wandelt? Antwort der Verwaltung Die Feuerwehr Köln versteht Gleichstellung als umfassende Aufgabe für die gesamte Organi- sation. Ziel ist, das Arbeitsumfeld so zu gestalten, dass es Vielfalt ermöglicht, Chancengleich- heit fördert und ein modernes, chancengerechtes sowie respektvolles Miteinander gewährleis- tet. Die Unterrepräsentation von Frauen in der Feuerwehr ist ein Thema, das bereits seit längerer Zeit angegangen wird. Die Stadt Köln hat sich zum Ziel gesetzt, die Frauen in der Feuerwehr zu fördern und den Frauenanteil im Einsatzdienst zu erhöhen. Hierfür wurde bereits eine ei- gene Projektgruppe eingerichtet. Ergänzend verfügt die Feuerwehr über die Kontaktstelle Sozialrechtliche Angelegenheiten (KSA), die als zentrale Ansprechstelle insbesondere auch für geschlechterspezifische Angele- genheiten zur Verfügung steht. In Zusammenarbeit mit den städtischen Stellen, der Landesfrauensprecherin und Projektkoor- dinatorin Frauen in der Feuerwehr NRW sowie dem Netzwerk Florentine NRW sollen Feuer- wehrfrauen gestärkt, persönliche Kompetenzen weiterentwickelt und die Kommunikation un- tereinander ausgebaut werden. Daneben soll durch gezielte Fördermaßnahmen sowie eine Kultur der Gleichberechtigung der Anteil von Frauen in der Feuerwehr insgesamt gestärkt und erhöht werden. Die Integration von Frauen in die Feuerwehr ist erklärtes Ziel und führt insge- samt zu einer vielfältigeren und leistungsfähigeren Organisation. Gez. Blome
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2163/2025
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 30.06.2025
- Erstellt
- 27.06.2025 13:25