Mandari Insight

3367/2019

Urbanes-Gärtnern Projekt

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 30.09.2019

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld), Sitzung am 04.11.2019, TOP 9.3

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung (BV 5)

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Ansehen

Anlage - Konzept Urban Gardening Ehrenfeld

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Ansehen

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Ansehen

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung (BV 5)

1381 Zeichen

Anlage: Öffentlichkeitsbeteiligung  
[Beim Druck ausgeblendeter Text: Hier geht es um eine Verfahrensentscheidung. Bitte wählen Sie eine der drei folgenden Varianten.] 
 
VARIANTE 1 
 Öffentlichkeitsbeteiligung ist gesetzlich vorgeschrieben. 
 Folgende Form des Verfahrens ist vorgeschrieben: 
      
 
 Ein spezielles Verfahren ist nicht vorgeschrieben. 
     Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: 
 
Beteiligungsspielraum Komplexität 
 Information  einfach / standardisiert 
 Anhörung / Beratung  teilstandardisiert 
 Mitgestaltung / Mitverantwortung  komplex / individuell 
 
Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt bzw. wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt.  
 
VARIANTE 2 
 Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird vorgeschlagen. 
 
Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: 
  
Beteiligungsspielraum Komplexität 
 Information  einfach / standardisiert 
 Anhörung / Beratung  teilstandardisiert 
 Mitgestaltung / Mitverantwortung  komplex / individuell 
 
Das Beteiligungskonzept ist bere its beigefügt bzw. wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt.  
 
VARIANTE 3 
 Eine Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen, weil: 
 
 Öffentlichkeitsbeteiligung hat bereits stattgefunden. 
 Gestaltungsspielraum ist nicht ausreichend. 
 Verfahrensverzögerung kann nicht akzeptiert werden. 
Ressourcen stehen nicht zur Verfügung.

Anlage - Konzept Urban Gardening Ehrenfeld

28814 Zeichen

01. August 2019
 
Konzept
 
 
Gemeinschaftsgarten Ehrenfeld
 
 
 
Kontakt: M.Oehlers@web.de

Inhalt
 
Einleitung & Idee
2
 
1 Vorstellung
3
 
1.1 Das Kernteam
3
 
1.2 Aktuelle MitstreiterInnen
4
 
1.3 Neue MitstreiterInnen finden
4
 
1.4 Ein Garten für ALLE
4
 
2 Ziele
4
 
3 Gartenplanung
5
 
3.1 Architektonische Planung (bebilderte Beispiele im Anhang)
5
 
3.2 Planung Bepflanzung
5
 
4 Organisationsform
7
 
5 Grundsätze der Zusammenarbeit
7
 
6 Arbeitsgruppen
8
 
7 Benötigte Materialien
8
 
8. Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung
9
 
8.1 Digitale Vernetzung
10
 
8.2 Vernetzung mit Kölner Initiativen
10
 
8.3 Veranstaltungen
10
 
9 Finanzierung
10
 
10 Versicherung
11
 
11 Mögliche Unterstützung durch die Stadt Köln
11
 
Anlagen
11
 
Anlage 1: Liste von derzeit interessierten Mit-GärtnerInnen
12
 
Anlage 2: Beispiele Gartenplanung
13
 
 
 
 
 
 
 
1

Einleitung & Idee
 
 
Wir
möchten
im
Leo-Amann
Park
in
Köln
Ehrenfeld
im
Kontext
der
Initiative
„Essbare
Stadt“
einen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
öffentlichen
Nutzgarten
ins
Leben
rufen.
Durch
dieses
Projekt
möchten
wir
mit
einer
städtischen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Grünfläche
einen
höchstmöglichen
positiven
Nutzen
für
Mensch
und
Natur
erzielen.
Hierbei
gilt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
unser
Interesse
Themen
wie
Klimawandel,
Strukturwandel
und
sozialen
Aspekten
gleichermaßen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Unsere
Motivation
entsteht
aus
dem
Wunsch
diese
Themenfelder
als
Gruppe
eigenverantwortlich
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
mit
zu
gestalten.
Das
Urban-Gardening
Projekt
im
Leo-Amann
Park
soll
ein
offener
Lern-
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Begegnungsort
sein
an
dem
Themen
wie
Aufwertung
des
öffentlichen
Raums,
Integration,
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Umweltschutz
und
nachhaltige
Lebensführung
gelebt
und
geteilt
werden
können.
Das
Projekt
bietet
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
die
Möglichkeit,
dass
Menschen
und
Pflanzen
sich
begegnen,
Transportwege
und
Verpackungsmüll
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
vermieden
werden
und
sich
Wissen
um
die
Zusammenhänge
von
Konsum
und
Klima
weiter
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
verbreiten.
 
 
Darüber
hinaus
macht
uns
allen
das
Gärtnern
großen
Spaß
und
wir
haben
durch
den
Verein
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gartenwerkstadt
Ehrenfeld
e.V.
einen
starken
Partner
an
unserer
Seite,
der
uns
mit
Wissen
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Erfahrung unterstützt.
 
Der
Leo-Amann-Park
stellt
bereits
einen
Treffpunkt
für
diverse
Ehrenfelder
Gruppen
dar.
Der
hintere
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Parkteil
ist
leider
etwas
außen
vor
und
hat
keine
eindeutige
Funktion.
In
diesem
Parkbereich
soll
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
durch
den
Gemeinschaftsgarten
ein
Raum
für
Umweltbildung,
soziale
Vernetzung,
kulturelle
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Veranstaltungen und gemeinschaftliche Freizeitaktivitäten entstehen.
 
 
Ein
zusätzliches
Ziel
ist
es,
eine
Kooperation
mit
der
sozialen
Einrichtung
​
eva
e.V.
und
dem
BüZe
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
einzugehen um das Projekt voranzubringen.
 
 
 
 
 
 
2

1 Vorstellung
 
 
1.1 Das Kernteam
 
“Wir”
sind
eine
bunt
gemischte
Gruppe
von
6
Personen,
die
sich
für
das
Urban
Gardening
Projekt
aus
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
den verschiedensten Gründen engagieren wollen.
 
 
Lea
Steyer
​
,
Geographin:
lebt
seit
7
Jahren
ohne
Garten
oder
Balkon
in
Ehrenfeld
und
möchte
mehr
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
nachhaltiges Grün in das Veedel bringen.
 
 
Lisa
Marie
Brunner
​
,
arbeitet
in
der
Stadt-
und
Mobilitätsentwicklung,
wünscht
sich
einen
Garten
in
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ehrenfeld
und
möchte
als
Nachbarin
des
Leo-Amann-Park
mit
an
der
Gestaltung
des
öffentlichen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Raumes mitwirken.
 
 
Fee
Thomas
​
,
Assistentin
des
IT-Abteilungsleiters
eines
Baumarktes,
nennt
Ehrenfeld
seit
6
Jahren
ihr
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zuhause.
Sie
hat
sich
durch
die
derzeitige,
erfolgreiche
Bewirtschaftung
eines
Gemüseackers
in
den
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gemüseanbau verliebt und möchte Wissen und Leidenschaft an die Nachbarschaft weitergeben.
 
 
Kevin
Pawel
Matweew
​
,
Künstler
und
Filmemacher
aus
Ehrenfeld.
Engagiert
sich
für
die
sinnvolle
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
nachhaltige Nutzung des öffentlichen Raums und möchte viel über das Gärtnern lernen.
 
 
Maren
Oehlers
​
,
Grafikdesignerin:
lebt
seit
7
Jahren
in
Köln
und
arbeitet
seit
4
Jahren
in
Ehrenfeld.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Möchte
ihren
Teil
zur
Nachbarschaft
beitragen
und
freut
sich
darauf
viel
über
den
Anbau
von
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lebensmitteln zu lernen und dieses Wissen weiterzugeben.
 
 
Dirk
Kluwig
​
,
wohnt
seit
über
20
Jahren
in
Ehrenfeld
und
möchte
durch
seine
gute
Vernetzung
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
seinem Spaß am Gärtnern, das Projekt unterstützen.
 
 
 
 
3

1.2 Aktuelle MitstreiterInnen
 
Neben
dem
Kernteam,
das
die
Initiierung
des
Projektes
übernimmt
und
für
Organisation
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Koordination
zuständig
ist,
haben
bereits
weitere
BewohnerInnen
aus
Ehrenfeld
ihr
Interesse
am
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gärtnern gezeigt und möchten insbesondere bei der Umsetzung einbezogen werden.
 
 
1.3 Neue MitstreiterInnen finden
 
Unser
Ziel
ist
es,
so
schnell
wie
möglich
mit
dem
Gärtnern
zu
starten,
spätestens
jedoch
im
Frühjahr
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2020.
 
 
 
Erste Möglichkeiten für die Bewerbung des Gemeinschaftsgartens:
 
●
Hörspielwiese im Leo-Amann-Park (16.08.2019)
 
●
Tag des guten Lebens in Ehrenfeld (15.09.2019)
 
●
Verteiler BUND-Gruppe Köln
 
 
Darüber
hinaus
soll
es
eine
Öffentlichkeitsarbeits-
und
Vernetzungsstrategie
geben,
verankert
im
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
zuständigen Team (siehe Kapitel 7 und 9).
 
 
1.4 Ein Garten für ALLE
 
Der
neue
Garten
im
Leo-Amann-Park
soll
ein
Garten
für
alle
sein.
Die
Lage
im
Park
und
im
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
öffentlichen
Raum
macht
das
Projekt
zu
einem
Besonderen,
da
der
Garten
öffentlich
für
jeden
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
zugänglich
sein
wird.
Generell
kann
sich
natürlich
jede
und
jeder
im
Projekt
engagieren,
ob
bei
der
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Koordination
oder
dem
langfristigen
Gärtnern
selbst.
Langfristiges
Engagement
ist
erwünscht,
aber
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
auch
kurzfristige
oder
projektbezogene
Beteiligung
ist
möglich;
ebenso
nur
die
Teilnahme
an
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Veranstaltungen.
Durch
den
öffentlichen
Zugang
im
Park
erhält
dieser
Punkt
besonders
starken
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Charakter
-
jeder
ist
willkommen
und
eingeladen
den
Garten
zu
nutzen.
Dabei
sollen
auch
Gruppen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
wie
RentnerInnen,
Langzeitarbeitslose,
Behinderte,
Kinder,
Flüchtlinge
sowie
natürlich
 
 
 
 
 
 
 
 
AnwohnerInnen in das Projekt einbezogen werden.
 
 
 
2 Ziele
 
 
Unsere Ziele sind in die folgenden Themenbereiche unterteilt:
 
Ökologische
Nutzung:
Der
Gemeinschaftsgarten
soll
dem
Anbau
von
Gemüse,
Obst,
Kräutern
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Blumen dienen. Auch einige Streuobstbäume wären denkbar.
 
 
 
Kultureller
Austausch,
sozialer
Zweck:
Der
Garten
soll
gemeinschaftlich
gestaltet
und
ohne
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
kommerzielles
Interesse
genutzt
werden.
Er
soll
ein
Ort
des
sozialen
und
kulturellen
Miteinanders
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
und
des
gemeinsamen
Lernens
sein.
Von
allen
und
für
alle
die
Lust
haben
teilzunehmen.
Das
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
städtische
Grün
soll
die
Lebensqualität
verbessern
und
den
Leo-Amann-Park
aufwerten.
So
soll
er
ein
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
öffentlicher
Ort
der
Begegnung
im
Veedel
sein
und
auch
unterschiedlichen
Bevölkerungsgruppen,
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
denen
sonst
der
Zugang
fehlt
oder
erschwert
ist
(z.
B.
Rentner,
Erwerbslose,
Flüchtlinge
etc.),
die
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Integration
in
die
Nachbarschaft
ermöglichen.
Der
Garten
steht
explizit
Angehörigen
aller
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nationalitäten offen.
 
 
Klimaangepasste
Stadtentwicklung:
Wir
verstehen
diesen
Garten
auch
als
Beitrag
zu
Klima
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Umweltschutz
in
der
Stadt
und
wollen
einen
alternativen
Weg
zu
Konsum
und
Überfluss
aufzeigen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wir wollen Wertschätzung von gesunden Lebensmitteln und „selber machen“ leben und vermitteln.
 
 
Die
Ressourcen
die
wir
dafür
nutzen,
sollen
sparsam,
rücksichtsvoll
und
sinnvoll
genutzt
werden
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
im
Einklang
mit
der
Natur
funktionieren.
So
wird
der
Garten
als
nachhaltiger
Naturkreislauf
von
uns
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4

errichtet
und
gepflegt.
Dazu
gehört
die
Erhaltung
von
heimischen
Tier-
und
Pflanzenarten
zu
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
unterstützen und zu fördern.
 
 
Bildungsaufgabe:
Kooperationen
mit
z.
B.
Kitas,
(Inklusions-)Schulen,
Universitäten,
Altenheimen,
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vereinen
(z.
B
​
eva
e.V.
​
),
Kirchen,
dem
BüZe
und
andere
Organisationen
in
der
Nachbarschaft
werden
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
angestrebt,
um
den
Betrieb
des
Gartens
breit
in
der
Nachbarschaft
zu
verankern
und
Austausch
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
zwischen
den
Generationen
zu
fördern.
Zudem
soll
er
Bildungszwecken
dienen.
Durch
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
unterschiedliche
Vorrichtungen
sollen
Informationen
zu
Arten-
und
Sortenvielfalt
des
Gartens
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
bereitgestellt
werden,
die
für
Kinder
und
Erwachsene,
(–
gerne
auch
unterschiedlicher
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nationalitäten)
verständlich
aufbereitet
sind.
​
Der
Garten
könnte
zudem
zu
universitärer
Forschung
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
und
Lehrzwecken
von
der
Universität
zu
Köln
und
der
Technischen
Hochschule
Köln
verwendet
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
werden.
 
 
3 Gartenplanung
 
 
3.1 Architektonische Planung 
​
(bebilderte Beispiele im Anhang)
 
Der
Garten
wird
mit
Hochbeeten
ausgestattet,
welche
aus
Holzaufsatzrahmen
und
selbstgebauten
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hochbeeten aus Einwegpaletten bestehen.
 
Durch
in
Kübel
gepflanzte
Obstbäumchen
und
-sträucher,
entsteht
eine
schöne
Umrandung
der
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fläche, ohne eine wirkliche Abgrenzung zu schaffen. Jeder soll sich willkommen fühlen.
 
Mit
selbstgebauten
Sitzmöglichkeiten
gewinnt
der
Garten
an
Attraktivität
und
lädt
zum
Ausruhen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
und
Wohlfühlen
ein.
Die
Möbel
werden
aus
Paletten
selbst
gebaut
und
teilweise
mit
bepflanzt.
Sie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
dienen
zudem
als
Inspiration
kreativer
Gartengestaltung,
welche
die
Nachbarschaft
zum
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nachmachen animiert.
 
Mit
Upcycling-Elementen
werden
wir
dem
Garten
seinen
eigenen
Charm
geben
und
beispielsweise
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
eine ausrangierte Badewanne in eine Blumenpracht verwandeln.
 
In
der
Mitte
des
Gartens,
wird
eine
Kräuterspirale
entstehen,
und
so
zum
Blickfang
des
Gartens
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
werden.
 
Durch
Bienenhotels
und
Vogelfutterstationen
bieten
wir
auch
den
Tieren
den
nötigen
Freiraum
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
unterstützen bei der Nahrungssuche.
 
Kartoffeln werden in sogenannten Kartoffelsäcken zusätzliche Elemente im Garten darstellen.
 
 
Wenn
wir
nicht
die
Möglichkeit
bekommen,
den
Kompost
auf
dem
Gelände
vom
BüZe
Café
zu
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
errichten, wird dieser in einer verschlossenen Kiste unter den Bäumen einen Platz finden.
 
Durch
Informationsschilder
und
Veranstaltungen
soll
es
allen
Besuchern
ermöglicht
werden,
sich
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
über
den
nachhaltigen
Anbau
im
Garten,
unbekannte
Obst-
und
Gemüsesorten
und
über
unser
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Projekt  zu erkundigen.
 
 
 
3.2 Planung Bepflanzung
 
Der
ökologische
Gedanke
ist
uns
bei
der
Bepflanzung
des
Gartens
sehr
wichtig.
Ein
ökologisches
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gleichgewicht wird durch naturgemäße Bodenpflege und die Förderung von Nützlingen erreicht.
 
 
Es
werden
keinerlei
Schadstoffe,
wie
chemische
Schädlingsbekämpfungsmittel
oder
andere
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Chemikalien, eingesetzt.
 
 
 
Der
Garten
wird
mit
Gemüse,
Obst,
Kräutern
und
Blumen
bepflanzt,
so
dass
für
jeden
etwas
dabei
ist
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
und
unterschiedliche
Interessensgruppen
zusammenfinden.
Wir
wollen
ökologisch,
nachhaltig
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ressourcenschonend
gärtnern
und
mit
alten
und
ungewöhnlichen
Sorten
experimentieren.
Wir
legen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wert auf bienengerechte Pflanzen und werden Essensplätze für Vögel einrichten.
 
 
5

Damit
der
Garten
noch
attraktiver
für
die
Gemeinschaft
wird,
werden
wir
die
Hochbeete
und
deren
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bepflanzung
in
Themen
unterteilen.
Hier
könnte
man
mehrere
Hochbeete
zu
Gruppen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
zusammenstellen und diese bestimmten Themen zuweisen.
 
Anhand
dieser
Themen
können
Gießpläne
erstellt
und
Zuständigkeiten
definiert
werden,
damit
die
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
stetige
Pflege
gesichert
werden
kann.
In
regelmäßigen
Gartentreffen
wird
besprochen,
wann
was
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
gemacht
werden
muss.
So
kann
jeder
solidarisch
mitentscheiden,
aber
muss
sich
nur
um
einen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
kleinen Teil selber kümmern.
 
 
Themenbeispiele für Hochbeetgruppen:
 
 
●
Smoothie-Hochbeet
 
●
Fitness-Hochbeet
 
●
Pizza-Pasta-Hochbeet
 
●
Wok-Hochbeet
 
●
Kinder-Hochbeet
 
●
Winter-Hochbeet
 
●
Rund-um-die-Erde-Hochbeet
 
●
Suppen-Hochbeet
 
●
Das-ungewöhnliche-Hochbeet
 
●
Apotheken-Hochbeet
 
●
Heilpflanzen-Hochbeet
 
●
Cocktail-Hochbeet
 
 
Zu den Hochbeeten wird es noch folgende Pflanzvarianten geben:
 
 
Kräuterspirale (Beispiel im Anhang)
 
Es
ist
geplant,
das
eine
Kräuterspirale
in
den
Garten
gebaut
wird.
Folgende
Kräuter
wären
hier
eine
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
gute Kombination:
 
Brunnenkresse,
Schnittlauch,
Waldmeister,
Petersilie,
Pfefferminze,
Zitronenmelisse,
Pimpinelle,
Dill,
 
 
 
 
 
 
 
 
Bohnenkraut,
Liebstöckel,
Estragon,
Kerbel,
Weinraute,
Koriander,
Kümmel,
Kamille,
 
 
 
 
 
 
 
 
Kapuzinerkresse, Basilikum, Salbei, Essigkraut, Majoran, Oregano, Thymian, Lavendel, Ysop, Rosmarin
 
 
Obstbäume
 
Obstbäumchen werden in Kübeln angepflanzt und als Umrandung des Garten drapiert.
 
Folgende Obstsorten sind in Planung:
 
 
●
Äpfel
 
●
Johannisbeeren
 
●
Stachelbeeren
 
●
Feigen
 
●
Blaubeeren
 
●
Minikiwi
 
●
Kirschen
 
 
Blumen
 
Um
den
natürlichen
Kreislauf
zu
unterstützen
und
auch
das
Interesse
der
Blumenliebhabern
zu
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
wecken,
werden
wir
auch
großes
Augenmerk
auf
die
Pflanzung
von
Blumen
legen.
Hier
wird
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
besonders
auf
die
bienenfreundlichen
Blumen
gelegt.
Zudem
werden
kleine
Wasserstellen
zwischen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
den Blumen eingerichtet, so das die Insekten Trinkstelle an heißen Tagen haben.
 
 
Kartoffeln
 
6

Kartoffeln werden in separaten Kartoffelsäcken angepflanzt um die benötigte Tiefe zu gewährleisten
 
und somit eine reiche Ernte zu erhalten.
 
 
4 Organisationsform
 
 
Der
neue
Gemeinschaftsgarten
läuft
in
Zusammenarbeit
mit
der
​
Gartenwerkstadt
Ehrenfeld
e.V.
​
,
der
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
als
Trägerverein
für
das
Projekt
dienen
soll.
Dieser
gemeinnützige
Verein
wurde
2013
gegründet
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
hat
den
Zweck
das
Gemeinschaftsgärtnern
auf
innerstädtischen
Flächen
zu
etablieren
und
dafür
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
öffentlich
zu
werben.
Er
betreibt
die
Umweltbildung,
fördert
den
Natur-
und
Umweltschutz,
das
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
bürgerschaftliche Engagement und die interkulturelle Verständigung.
 
Der
Verein
besitzt
eine
große
Erfahrung
in
Bezug
auf
den
Betrieb
von
Gemeinschaftsgärten,
da
er
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
bereits
den
vierten
Gemeinschaftsgarten
betreibt.
Anfänglich
befand
sich
der
Gemeinschaftsgarten
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
der
Gartenwerkstadt
am
Grünen
Weg.
Dieser
Kistengarten
zog
im
September
2013
auf
den
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ehemaligen
Güterbahnhof
Ehrenfeld
und
firmierte
dort
unter
dem
Namen
Gartenbahnhof
Ehrenfeld.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Seit
Mai
2016
existiert
der
Vitalisgarten
in
einem
ehemaligen
Schrebergartengelände
und
stellt
seit
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2017
den
Hauptgarten
des
Vereins
dar.
Zwischen
Dezember
2016
und
September
2018
entstand
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
zwischenzeitlich
auf
dem
Heliosgelände
zudem
der
Gemeinschaftsgarten
HELGA.
Darüber
hinaus
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
gärtnerte
der
Verein
zeitweise
mit
Flüchtlingen
im
Innenhof
eines
Flüchtlingswohnheims
in
der
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Geisselstraße. Der Verein organisierte ebenfalls ein Kinderprogramm.
 
 
Aufgrund
der
Trägerschaft
durch
den
Verein
ist
es
nicht
notwendig
einen
neuen
eigenen
Verein
zu
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
gründen.
Damit
eine
ausreichende
Bindung
zwischen
dem
Gartenprojekt
und
dem
Trägerverein
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
entsteht,
treten
mindestens
zwei
Personen
des
Kernteams
des
Gartenprojekts
der
Gartenwerkstadt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
bei
und
nehmen
an
regelmäßigen
Planungstreffen
teil.
Der
Trägerverein
wird
darüber
hinaus
die
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
finanziellen
Aspekte
des
Gartenprojektes
regeln.
Hierbei
wird
das
Kernteam
den
Verein
z.
B.
in
Bezug
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
auf Förderanträge und die Buchhaltung unterstützen.
 
 
5 Grundsätze der Zusammenarbeit
 
 
Der Garten steht allen teilnehmenden GärtnerInnen zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung.
 
Sowohl
die
anfallenden
Arbeiten
als
auch
die
Ernte
werden
auf
alle
Personen
(auch
Nichtgärtner
–
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
also alle Besucher des Gartens) verteilt. Im Garten wird naturnah gearbeitet.
 
 
Alle GärtnerInnen beteiligen sich nach eigenen Möglichkeiten an der Pflege des Gartens und können
 
einen Teil der Ernte für sich beanspruchen. Wie auch im Umgang mit der Natur soll auch in der
 
GärtnerInnen-Gemeinschaft
auf
ein
Gleichgewicht
zwischen
Geben
und
Nehmen
geachtet
werden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Über
Entscheidungen
wird
demokratisch
abgestimmt
und
die
Kommunikation
so
transparent
wie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
möglich gehalten.
 
 
 
Mitmachen heißt:
 
●
Mitwirkung bei der Raum- und Beetplanung
 
●
Ausführen von regelmäßigen Aufgaben wie gießen und jäten, Initiative ergreifen und
 
mithelfen bei anderen anfallenden Aufgaben
 
●
Ernten für den Eigenbedarf
 
●
Sorge tragen für das Gelände und die Geräte (Reinigen von Werkzeug nach Gebrauch,
 
Vermeiden von Abfall, Entsorgen von (Fremd-) Müll
 
●
Umsetzen von eigenen Ideen in Absprache mit der Gemeinschaft
 
●
Teilnahmemöglichkeit bei gemeinsamen Gartenaktivitäten und Festen
 
 
 
 
7

6 Arbeitsgruppen
 
 
Für
den
geplanten
Garten
im
Leo-Amann-Park
wurden
für
das
Kernteam
folgende
Gruppen
zur
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Arbeitsteilung festgelegt:
 
 
●
Gartengruppe
(alle)
–
Saatgut,
Kompost,
Jauche,
Fruchtwechsel,
Saatkalender,
 
 
 
 
 
 
 
 
Pflanzenauswahl, Bewässerung
 
●
Bauen und Gestaltung
​
 (Maren, Lisa, Kevin) – Pflanzkisten, Hochbeete, Sitzecken,
 
Aufenthaltsorte, Wege, Regenwassernutzung, Unterstände (z.B. für Tomaten), etc.
 
●
Interne
Kommunikation
(Fee)
–
Einberufen
und
Moderieren
von
Besprechungen,
 
 
 
 
 
 
 
 
 
AnsprechpartnerIn
für
alle,
insbesondere
auch
für
neuen
GärtnerInnen
oder
Interessierte,
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
schwarzes Brett, Gartentage organisieren (regelmäßiges zusammen Gärtnern)
 
●
Externe
Kommunikation,
Offizielles
und
Öffentlichkeitsarbeit
​
in
Kooperation
mit
der
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gartenwerkstadt
(Dirk,
Maren,
Lea,
Lisa)
–
Ansprechpartnerin
für
Politik,
Behörden
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Netzwerke,
Vertragsverhandlungen,
Anträge,
Betreuung
von
Internet-Auftritt
und
 
 
 
 
 
 
 
Veranstaltungen,
Flyer
gestalten,
Newsletter
erstellen
und
Verteiler
pflegen,
Teilnahme
an
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
anderen Veranstaltungen, um für den Garten zu werben, etc.
 
●
Finanzen
und
Fundraising
(Fee
in
Abstimmung
mit
der
​
Gartenwerkstadt
Ehrenfeld
e.V.
​
)
–
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verwaltung, Bedarf feststellen, Sponsoren, Fundraising und Spenden
 
 
 
Zum
jetzigen
Zeitpunkt
ist
Interesse
an
einer
Zusammenarbeit
von
​
eva
e.V.
angemeldet.
Der
Verein
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
wird
zu
einem
späteren
Zeitpunkt
Personen
benennen,
die
sich
in
die
Arbeitsgruppen
mit
einbringen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
werden.
Hier
war
angedacht,
dass
besonders
die
Gartengruppe
sowie
die
Gruppe
Bauen
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gestalten
unterstützt
werden.
​
eva
e.V.
würde
sich
auch
für
die
Sauberkeit
und
allgemeine
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Instandhaltung einsetzen.
 
 
Zudem
wird
eine
Unterstützung
durch
das
Bürgerzentrum
Ehrenfeld
(BüZe),
in
Person
Andreas
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Pöttgen, erhofft, um durch Vernetzung, Erfahrung und Räumlichkeiten unterstützt zu werden.
 
 
7 Benötigte Materialien
 
 
Bei der Beschaffung der benötigten Materialien, werden wir in enger Abstimmung mit der
 
Gartenwerkstadt Ehrenfeld e.V.
​
 handeln und versuchen, die im Vitalisgarten übrigen Materialien zu
 
nutzen.
 
folgende Materialien werden benötigt
 
mögliche Bezugsquellen
 
Mutterboden
 
Unterstützung durch die Stadt wurde
 
signalisiert
 
Saatgut
 
ggf. hat die Gartenwerkstadt Ehrenfeld e.V.
 
günstige Bezugsquellen oder sogar eigenes
 
Saatgut
 
Pflanzen
 
ggf. hat die Gartenwerkstadt Ehrenfeld e.V.
 
günstige Bezugsquellen
 
8

Holz für Beete / Europaletten
 
eva e.V könnte ggf. mit Holz unterstützen und
 
auch die Gartenwerkstadt Ehrenfeld e.V. bietet
 
Unterstützung an
 
Gartengeräte
 
 
- Schubkarren, Spaten, Hacken, Schaufel
 
gebraucht anschaffen
 
 
Werkzeuge
 
 
- Hammer, Zange, Verbrauchsmaterial
 
gebraucht anschaffen
 
Materialien für
 
●
Hochbeete
 
●
Sitzmöglichkeiten
 
●
Überdachung (Schutz für
 
Pflanzen)
 
●
Kompost
 
●
Informations- / Erklärtafeln
 
 
●
Bienenhotel
 
●
Vogelhäuschen
 
●
Upcyclingprojekte
 
 
Blumenkübel für Obstbäumchen
 
gebraucht anschaffen
 
Kartoffelsäcke
 
 
Platz und Material für Kompost
 
ggf. in Kooperation mit dem BüZe Café
 
Gestaltungsmaterial (Holz, Steine, Pflanzen)
 
 ggf. könnten das Sponsoren
 
 
Müllentsorgung organisieren
 
ggf. mit Hilfe der EVA e.V.
 
Wasserstelle auf dem Gelände
 
ggf. über das Trinkbrunnenprogramm der
 
Rheinenergie
 
Geräteschuppen
 
 
ggf. kann ein Raum des BüZe Cafés genutzt
 
werden
 
 
 
8. Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung
 
 
Um
dem
neuen
Garten
möglichst
viel
Sichtbarkeit
zu
geben
und
das
neue
Projekt
über
die
Grenzen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
von
Ehrenfeld
bekannt
zu
machen,
sind
zahlreiche
Aktivitäten
zu
Öffentlichkeitsarbeit
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vernetzung
geplant.
Zunächst
soll
das
Projekt,
wie
in
2.3
beschrieben,
auf
diversen
Veranstaltungen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
in
Ehrenfeld
beworben
werden.
Insbesondere
der
Tag
des
guten
Lebens
(TdgL)
im
September
könnte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
dabei
einen
ersten
Meilenstein
darstellen,
bei
dem
verschiedene
Aktionen
im
Leo-Amann-Park
in
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zusammenarbeit
mit
dem
TdgL
geplant
werden.
Aber
auch
bei
der
Hörspielwiese
im
Leo-Amann-Park
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
könnten
erste
Interessierte
beworben
werden.
Mit
den
Erfahrungen
und
der
Vernetzung
vom
BüZe
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
erhoffen wir uns einen starken Unterstützer.
 
 
9

8.1 Digitale Vernetzung
 
Um
auch
im
Internet
eine
hohe
Sichtbarkeit
zu
erzielen,
sind
die
Einrichtung
von
diversen
Kanälen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
geplant.
Zunächst
soll
es
eine
Facebook-Seite
(https://www.facebook.com/gartenwerkstadt)
geben,
 
 
 
 
 
 
 
 
wie
auch
eine
offene
Facebook-Gruppe
für
aktive
Personen.
Eine
Website
ist
zunächst
nicht
geplant,
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
da
das
Projekt
eine
Seite
auf
der
Website
der
​
Gartenwerkstadt
Ehrenfeld
e.V.
erhalten
wird.
Auch
die
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Website
der
Essbaren
Stadt
Köln
wird
das
neue
Projekt
ankündigen.
Darüber
hinaus
soll
der
neue
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Garten
auf
allen
wichtigen
Social
Media
Kanälen
präsent
sein.
Neben
Facebook
soll
auch
über
einen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Instagram-Account
regelmäßig
über
das
Projekt
berichtet
werden.
Auch
die
Plattform
nebenan.de
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
kann
insbesondere
für
die
direkte
Bewerbung
von
NachbarInnen
genutzt
werden.
Für
Interessierte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
soll
zudem
eine
generische
E-Mail-Adresse
eingerichtet
werden,
die
online
aber
auch
auf
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Printmedien angegeben und insbesondere für Interessierte zur Verfügung stehen soll.
 
 
 
8.2 Vernetzung mit Kölner Initiativen
 
Neben
der
​
Gartenwerkstadt
Ehrenfeld
e.V.
und
der
​
Essbaren
Stadt
werden
auch
Kooperationen
mit
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
anderen
Kölner
Initiativen
angestrebt.
Denkbar
wären
andere
Gemeinschaftsgärten,
 
 
 
 
 
 
 
 
Flüchtlingsinitiaven,
Organisationen
gegen
Lebensmittelverschwendung,
Zero
Waste
etc.
Der
Tag
des
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
guten
Lebens
wird
hier
eine
erste
hilfreiche
Plattform
sein,
weil
dort
der
Großteil
der
nachhaltigen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Initiativen vertreten sein wird.
 
 
8.3 Veranstaltungen
 
Der
neue
Gemeinschaftsgarten
soll
ein
Ort
der
Begegnung
sein,
wo
sich
NachbarInnen
und
jeder
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
jede
treffen
können.
Deshalb
sollen
regelmäßig
Veranstaltungen
im
Garten
organisiert
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
umgesetzt
werden.
Neben
regelmäßigen
Treffen
zum
Gärtnern,
können
kleine
Gartenfeste
geplant
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
werden,
bei
denen
zum
einen
neue
engagierte
Personen
angeworben
werden,
aber
auch
das
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nachbarschaftsgefühl
gestärkt
und
beispielsweise
das
geerntete
Gemüse
gemeinsam
verarbeitet
 
 
 
 
 
 
 
 
 
werden
kann.
Zu
Beginn
soll
der
Fokus
natürlich
klar
auf
dem
Aufbau
des
Gartens
liegen.
Zur
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Eröffnung
und
wenn
sich
dieser
aber
schon
stärker
etabliert
hat,
sind
diverse
Veranstaltungen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
vorstellbar.
Dazu
gehören
Workshops,
Führungen
durch
den
Garten
(z.B.
für
Schulen
und
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kindergärten),
Picknicke
oder
Lesungen.
Hierbei
wird
auch
eine
Kooperation
mit
dem
Bürgerzentrum
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ehrenfeld angestrebt.
 
 
 
9 Finanzierung
 
 
Für
die
Finanzierung
stehen
möglicherweise
schon
bezirksorientierte
Mittel
durch
bereits
bewilligte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mittel
zur
Stadtverschönerung
für
den
Leo-Amann-Park
zur
Verfügung
(insgesamt
50.000
€
).
Diese
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mittel
zur
Stadtverschönerung
werden
jedes
Jahr
neu
angesetzt
und
da
es
sich
um
einen
öffentlichen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Platz
im
städtischen
Besitz
mit
sozialem
und
kulturellem
Mehrwert
handelt,
könnten
diese
Gelder
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
fortlaufend
angemeldet
werden.
Daneben
werden
Anträge
bei
der
Deutschen
Postcode
Lotterie,
der
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
anstiftung
und
der
Montagsstiftung
angestrebt.
Im
weiteren
Verlauf
könnten
bestimmte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bildungsprojekte
innerhalb
des
Gemeinschaftsgartens
auch
durch
Fördermöglichkeiten
des
Zukunft
–
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Umwelt
–
Gesellschaft
(ZUG)
gGmbH
angefragt
werden.
Darüber
hinaus
kommen
auch
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Crowdsourcing
und
Spenden
zur
Initiierung
des
Gartens
in
Betracht.
Ein
Startpunkt
könnte
hier
auch
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
der
Tag
des
guten
Lebens
sein.
Es
wäre
sicherlich
auch
eine
Option
NABU
und
BUND
als
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Unterstützung zu gewinnen oder hier Werbung (im Hinblick auf Spenden) zu machen.
 
 
 
10

10 Versicherung
 
 
Die
Versicherung
wird
über
die
​
Gartenwerkstadt
Ehrenfeld
e.V.
​
abgewickelt,
die
eine
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Haftpflichtversicherung besitzt.
 
 
11 Mögliche Unterstützung durch die Stadt Köln
 
 
Für
einen
möglichst
guten
Start
und
eine
langfristige
Planung
des
Projektes,
wird
die
Unterstützung
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
der
Stadt
Köln
zur
konkreten
Umsetzung
des
Projektes
benötigt.
Dabei
stehen
insbesondere
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
finanzielle
Mittel
für
eine
Grundausstattung
an
Gartengeräten,
Material
zum
Bau
der
Pflanzenkisten,
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Saatgut
und
Erde
im
Vordergrund.
Außerdem
wird
ein
Wasseranschluss
in
der
nächsten
Nähe
der
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gartenstelle
benötigt.
Dies
könnte
auch
in
der
Art
eines
Trinkbrunnens
umgesetzt
werden.
Nicht
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
zwingend
notwendig
für
die
erste
Umsetzung,
allerdings
von
großem
Nutzen
für
zukünftige
Projekte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
(wie
Bildungsveranstaltungen,
kulturelle
Veranstaltungen,
etc.)
wäre
auch
ein
Stromanschluss
eine
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bereicherung.
 
 
Jede weitere denkbare Unterstützung der Stadt Köln ist natürlich gern willkommen.
 
 
Anlagen
 
 
1.
Liste von derzeit interessierten Mit-GärtnerInnen
 
2.
Beispiele Gartenplanung
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
11

Anlage 1: Liste von derzeit interessierten Mit-GärtnerInnen
 
 
 
Name
 
E-Mail-Adresse
 
Christoph Holz
 
derholz@googlemail.com
 
Jana Köbbing + Freund
 
jkoebbing@gmail.com
 
Christina Auffenberg
 
ca-christina@gmx.de
 
Linda Manns
 
linda.manns@gmx.de
 
Nicole Neitzel
 
nicole782@gmx.net
 
Stephanie Jung + Kinder
 
jung@email.de
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
12

Anlage 2: Beispiele Gartenplanung
 
 
 
Beispiele der Hochbeete
 
 
 
Beispiel einer Kräuterspirale
 
 
 
Upcycling-Beispiele für Blumenpracht und Vogelfreude
 
 
13

Beispiel zum Anbau von Obst in Kübeln
 
 
 
Beispiele für selbstgebaute Sitzmöglichkeiten
 
 
 
Beispiel für eine Kompostkiste
 
14

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

2857 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/67/671 
 
Vorlagen-Nummer 
 3367/2019 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Urbanes-Gärtnern Projekt 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beschließt die Einrichtung eines Urban-Gärtnern Projektes im Be-
reich der Christianstraße auf der Grundlage des beigefügten Konzepts. Die Bezirksvertretung beauf-
tragt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen mit der Gruppe die Umsetzungsplanung abzu-
stimmen. 
 
Alternative: 
 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld lehnt die Einrichtung eines Urban-Gärtnern Projektes im Bereich der 
Christianstraße ab. 
 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 04.11.2019

2 
Begründung: 
 
Der Leo-Ammann-Park ist eine kleine, zentral gelegene Grünfläche mitten im Stadtteil Ehrenfeld. Die 
Grünfläche wird sehr stark von sehr unterschiedlichen Nutzergruppen genutzt. Zum Teil kommt es zu 
Übernutzungserscheinungen, die dazu geführt haben, dass unter Vorsitz von Herrn Bezirksbürger-
meister Wirges ein Runder Tisch eingerichtet wurde. 
 
Als ein Ergebnis dieses Runden Tisches wird das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen in Zu-
sammenarbeit mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie ein Sanierungskonzept erarbeiten und der 
Bezirksvertretung vorlegen. Das Konzept ist zurzeit in Bearbeitung. 
 
In diesem Zusammenhang wurden auch alternative Nutzungsmöglichkeiten für eine Fläche an der 
Christianstraße diskutiert. In diesem Bereich befindet sich ein unterirdisches Regenrückhaltebecken 
der StEB, so dass die Fläche nur eingeschränkt nutzbar ist. Ziel ist es hier eine Nutzung zu etablie-
ren, die ausgleichend auf die Nutzungsstruktur des Parks wirken kann und gleichzeitig neue Nutzer-
gruppen in den Park holt.  
 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld hat sich am 08.07.2019 in einer gemeinsamen Erklärung der Fraktio-
nen und Einzelvertreter*innen für einen Konzeptstart für Urbanes Gärtnern ausgesprochen. 
 
Die Stadtentwässerungsbetriebe (StEB) haben folgende Stellungnahme abgegeben. „Im Bereich des 
Leo-Amann-Parks/Christianstraße in Köln Ehrenfeld befindet sich ein Regenrückhaltebecken der 
StEB Köln (siehe Anlage). Das Regenrückhaltebecken hat die Funktion stärkere Niederschläge zwi-
schen zu speichern und nach dem Regenereignis erfolgt die Entleerung zum Mischwasserkanal. Ge-
gen die Einrichtung eines Gemeinschaftsgartens bestehen seitens der StEB Köln keine grundsätzli-
chen Bedenken. Jedoch muss die Zufahrt und müssen die Öffnungen des Regenbeckens jederzeit 
von dem Betriebspersonal der StEB Köln angefahren oder begangen werden können. Hierzu sind die 
Zufahrt und die Öffnungen des unterirdischen Betonbeckens von jeglichen, auch zeitlich befristeten 
Aufbauten freizuhalten.“ 
 
Das Konzept ist beigefügt. 
 
 
 
 
 
 
Anlagen

Beratungsverlauf (1)

04.11.2019 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 9.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
3367/2019
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
30.09.2019
Erstellt
25.09.2019 10:32