AN/1797/2021
Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen "Haushaltsplan-Entwurf 2022 - Klimamittel"
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Änderungsantrag Grüne - Haushalt Klimamittel
2519 Zeichen
Gleichlautend: Frau Bezirksbürgermeisterin Sabine Stiller Friedrich-Ebert-Ufer 64 - 70 51143 Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus 50667 Köln Porz, den 28.08.2021 Ergänzungsantrag zu TOP 6.4 der Sitzung der BV Porz am 02.09.2021 hier: Beratung des Haushaltsplan-Entwurfs 2022 einschließlich der Finanzplanung bis 2025 und der sonstigen Anlagen Sehr geehrter Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrter Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung zu setzen Beschlussentwurf: Der Rat der Stadt Köln möge beschließen: Analog zu den bezirksorientierten Mitteln wird allen Bezirksvertretungen ein zusätzlicher Etat von jeweils 100.000 Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt, der als „klimaschutzorientierte Mit- tel“ für die Förderung konkreter Maßnahmen aus dem Kreis der Bevölkerung auf Bezirksebe- ne eingesetzt werden soll, die dem Klimaschutz dienen. Dies können beispielsweise Maßnahmen der Klimafolgenanpassung, Klimaschutz- oder Umweltprojekte sein. Begründung: Die starkregenbedingte Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz hat uns in den letzten Wochen auf erschreckende Weise vor Augen geführt, wie verheerend die Folgen des Klima- wandels sein können. Gleiches gilt für immer häufiger auftretende Phasen extremer Tro- ckenheit und lebensbedrohlicher Hitzewellen, vor allem in den Zentren der Großstädte. Hier gilt es, ein klares Zeichen zu setzen für Maßnahmen, die dem Klimaschutz, aber auch der Folgenanpassung des Klimawandels dienen. Die „klimaschutzorientierten Mittel“ sollen konkrete Maßnahmen fördern, die helfen, die Stadt abzukühlen und den Ausstoß klima- schädlicher Gase zu reduzieren. Im Juli 2019 hat die Stadt Köln den Klimanotstand beschlossen und sich somit ausdrücklich zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens bekannt. Mit den „klimaorientierten Mit- teln“ erhalten die Bezirksvertretungen die Möglichkeit, die Bürgerinnen und Bürger zu sensi- bilisieren und ihr Engagement zu fördern und finanziell zu unterstützen. Jeder Euro, der hier in Maßnahmen der Prävention investiert wird, erspart der öffentlichen Hand erheblich höhe- re Belastungen in Folge von Klimawandel-Schäden. Auch soll diese Förderung dazu dienen, die Menschen zu animieren, kreative Ideen im Sinne des Klimaschutzes in ihrem unmittelba- ren Wohnumfeld zu entwickeln. Mit freundlichen Grüßen Dieter Redlin Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig zurückgezogen
Zur SitzungOrte (1)
- Friedrich-Ebert-Ufer 64
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1797/2021
- Typ
- Änderungsantrag nach § 13 der GeschO Rat
- Datum
- 30.08.2021
- Erstellt
- 30.08.2021 09:02