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2178/2021

Planung verkehrlicher Maßnahmen zur Schulwegsicherung im Zusammenhang der Schulerweiterung Brüder-Grimm-Schule in Sürth

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 03.12.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 06.12.2021, TOP 9.1.1

Anlage 3 - Erläuterung zum Ortstermin 15.09.2021

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Anlage 2 - Lageplan

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 1 - Verkehrsgutachten

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Anlage 3 - Erläuterung zum Ortstermin 15.09.2021

2388 Zeichen

Anlage 3 
 
Planung verkehrlicher Maßnahmen zur Schulwegsicherung im Zusammenhang der 
Schulerweiterung Brüder-Grimm-Schule in Sürth 
Vorlagen-Nr.: 2178/2021  
 
Erläuterung zum durchgeführten Ortstermin  
 
Am 15.09.2021 fand ein Ortstermin mit Vertreter*innen der Bezirksvertretung Rodenkirchen, 
der Schulleiterin der Brüder-Grimm-Schule, Vertreter*innen der Elternpflegschaft und der 
Fachverwaltung statt, um die vorgeschlagenen Maßnahmen der Beschlussvorlage und 
mögliche weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu erörtern.  
Im Anschluss wurden alle Maßnahmen durch die Verwaltung mit den einzubindenden 
Dienststellen mit folgendem Ergebnis zur Umsetzbarkeit geprüft:  
A. Realisierbare Maßnahmen:  
1. Verlängerung der Mittelmarkierung auf der Kölnstraße nördlich des signalisierten 
Knotenpunktes Kölnstraße/Sürther Hauptstraße, um die Unzulässigkeit eines 
Wendemanövers zu verdeutlichen.  
2. Ausweitung des Haltverbots in Schulnähe, um das Halten im Schulnahbereich zu 
unterbinden.  
Diese beiden Maßnahmen könnten zusätzlich als Ergänzung zum Beschlussvorschlag zur 
Abstimmung eingebracht werden.  
 
B. nicht umsetzbare Maßnahmen:  
1. Das Versetzen der vorhandenen Poller zur Abgrenzung des Lehrerparkplatzes an die 
Gehwegvorderkante ist nicht anordnungsfähig, da der vorhandene bereits sehr 
schmale Gehweg zu stark eingeengt wird.  
2. Die Einrichtung einer temporär geltenden Einbahnstraße zu Zeiten des Schulbeginns 
wird aus Gründen der Verkehrssicherheit als kritisch erachtet, da es keine geeignete 
und sichere Wendemöglichkeit für Fahrzeuge in entgegengesetzter Fahrtrichtung der 
Einbahnstraße gibt.  
Durch Einrichtung einer Einbahnstraße wird eine nicht vertretbare Verlagerung von 
Verkehren in den umliegenden Straßen erzeugt und die Erschließungsfunktion der 
Kölnstraße für den Stadtteil Sürth aus Richtung Autobahnanschluss maßgeblich 
beeinträchtigt.  
 
Folgende Maßnahmen aus der Beschlussvorlage behalten ihre Gültigkeit:  
1. Gestaltung der Fahrbahnanrampung Kölnstraße (Höhe Schuleingangsbereich) als 
Fußgängerüberweg und Einrichtung einer Schulbushaltestelle auf der Kölnstraße auf 
der rechten Fahrspur vor dem Knotenpunkt Kölnstraße/Sürther Hauptstraße als 
laufendes Geschäft der Verwaltung. 
2. Planungsbeschluss zur Planung eines Kreisverkehrs für den Knotenpunkt 
Kölnstraße/Grüner Weg  
(Zusatz zur Beschlussalternative).

Anlage 2 - Lageplan

154 Zeichen

Alternative: Planung eines 
Kreisverkehrs
Vorhandene Fahrbahnanrampung
als FGÜ 
Schwimmbus und 
Kurzzeitstellplätze
Haltelinie rechter 
Fahrspur vorsetzen

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

4604 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
III/66/661/3 
661/3 
Vorlagen-Nummer 
 2178/2021 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Planung verkehrlicher Maßnahmen zur Schulwegsicherung im Zusammenhang der 
Schulerweiterung Brüder-Grimm-Schule in Sürth 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Rodenkirchen beauftragt die Verwaltung, zur sicheren Schulwegerschließung 
die dargestellten verkehrlichen Maßnahmen zum Schulstandort Sürther Hauptstraße/Kölnstraße zu 
planen: 
 
- vorhandene Fahrbahnanrampung Kölnstraße (Höhe Schuleingangsbereich) als FGÜ gestal-
ten; 
 
- Einrichtung Schulbushaltestelle und Hol- und Bringstellplätze auf Kölnstraße auf rechter Fahr-
spur vor Knotenpunkt Kölnstraße/Sürther Hauptstraße und Versetzung der Haltelinie. 
 
 
 
Beschlussalternative: 
Die Bezirksvertretung Rodenkirchen beauftragt die Verwaltung, zur sicheren Schulwegerschließung 
die dargestellten verkehrlichen Maßnahmen zum Schulstandort Sürther Hauptstraße/Kölnstraße zu 
planen: 
 
- vorhandene Fahrbahnanrampung Kölnstraße (Höhe Schuleingangsbereich) als FGÜ gestal-
ten; 
 
- für den Knotenpunkt Kölnstraße/Grüner Weg soll ein Kreisverkehr geplant und anschließend 
ein Baubeschluss vorgelegt werden; 
 
- Einrichtung Schulbushaltestelle und Hol- und Bringstellplätze auf Kölnstraße auf rechter Fahr-
spur vor Knotenpunkt Kölnstraße/Sürther Hauptstraße und Versetzung der Haltelinie. 
 
 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 14.06.2021

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Am Schulstandort Sürther Hauptstraße/Kölnstraße wird die vorhandene Grundschule Brüder-Grimm-
Schule in Containerbauweise erweitert. Die Schülerzahl erhöht sich von 400 auf 500. Die Erschlie-
ßung des Schulgrundstücks bleibt unverändert. 
 
Die voraussichtliche Inbetriebnahme der Erweiterung ist für das dritte Quartal 2021 vorgesehen. 
 
In Höhe des Schuleingangs auf der Kölnstraße befindet sich eine Fahrbahnanrampung, die als Que-
rungsmöglichkeit genutzt wird. Am signalisierten Knotenpunkt Kölnstraße/Sürther Hauptstraße befin-
det sich eine gesicherte Querungsmöglichkeit für Schülerinnen und Schüler.  
 
Im Rahmen der Schulerweiterung wurde ein Verkehrsgutachten erstellt. Dabei sind verschiedene 
verkehrliche Maßnahmen für eine sichere Schulerschließung erarbeitet worden. Darüber hinaus hat 
die Verwaltung auf Grundlage des Verkehrsgutachtens weitere eigene Überlegungen für verkehrliche 
Maßnahmen ausgearbeitet und geprüft. 
 
 
Verkehrliche Maßnahmen zur Schulwegsicherung: 
Für eine sichere Erreichbarkeit des Schulgrundstücks ist die Fahrbahnanrampung an der Kölnstraße 
in Höhe des Schuleingangs mittels Markierung und Beschilderung als ein Fußgängerüberweg zu er-
tüchtigen (vgl. Anlage 1, Verkehrsgutachten erstellt von Verkehrskonzept, Fassung vom 20.12.2019, 
S. 16 f.). 
 
Da auf dem schuleigenen Grundstück der Schwimmbusverkehr sowie Hol- und Bringverkehr nicht 
abgewickelt werden kann, sind eine Schwimmbushaltestelle und Kurzzeitstellplätze auf der rechten 
Fahrspur der Kölnstraße vor dem Kreuzungsbereich Kölnstraße/Sürther Hauptstraße einzurichten 
(vgl. Anlage 2, Lageplan). Dabei ist die Haltelinie dieser Spur soweit wie möglich in Richtung Einmün-
dung vorzuziehen, damit eine größere Aufstellfläche für Fahrzeuge entsteht.  
 
 
Vorschlag in der Beschlussalternative: 
Zusätzlich zu den aus dem Verkehrsgutachten zur Erweiterung der Grundschule resultierenden Maß-
nahmen hat die Verwaltung Defizite der Querbarkeit im Bereich der Einmündung des Grünen Wegs in 
die Kölnstraße identifiziert. Daher schlägt die Verwaltung unabhängig von der Schulerweiterung als 
zusätzliche Maßnahme die Planung eines Kreisverkehrs an dem Knotenpunkt vor. Dieser könnte dort 
die Verkehrssicherheit erhöhen und die Übersichtlichkeit der Verkehrsführung verbessern (vgl. Anla-
ge 2: Lageplan). Allerdings ist die Kreisverkehrsanlage keinesfalls mit Inbetriebnahme der Schuler-
weiterung realisierbar. 
 
 
Dringlichkeitsbegründung: 
Aufgrund notwendiger umfangreicher Abstimmungen bzgl. der verkehrlichen Maßnahmen konnte die 
Beschlussvorlage erst zum jetzigen Zeitpunkt erstellt werden. Ein kurzfristiger Beschluss ist notwen-

3 
dig, damit die Planung und Umsetzung der Maßnahmen kurzfristig erfolgen können, um eine sichere 
Schulwegerschließung gewähren zu können. 
 
 
Anlagen 
Anlage 1 – Verkehrsgutachten 
Anlage 2 – Lageplan

Anlage 1 - Verkehrsgutachten

38881 Zeichen

Stadtverwaltung Köln 
Gebäudewirtschaft 
Ottoplatz 1 
 
50679 Köln 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verkehrsgutachten Erweiterung der Brüder-Grimm-Schule    
in Köln-Sürth 
 
Bericht        20. Dezember 2019 
 
 
 
 
 
 
 
Bearbeitung: 
 
 
 
Kasinostraße 63 
52066 Aachen 
 
 
fon: 0241 . 980 93 998 
fax: 0241 . 980 95 470 
info@verkehrskonzept.de

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 2 
1 Aufgabenstellung und Vorgehensweise ........................................................... 3 
2 Analyse ...................................................................................................... 4 
2.1 Lage im Netz ............................................................................................... 4 
2.2 Unfalldatenauswertung ................................................................................. 6 
2.1 Lehrerparken .............................................................................................. 7 
2.2 Heutiger Bring- und Abholverkehr .................................................................. 7 
2.2.1 Bringverkehr ............................................................................................... 8 
2.2.2 Abholverkehr ............................................................................................. 10 
2.2.3 Weitere Verkehrsbeobachtungen .................................................................. 12 
2.3 Fußgänger- und Fahrradverkehr ................................................................... 13 
3 Konzept .................................................................................................... 16 
3.1 Fußgänger- und Radverkehr ........................................................................ 16 
3.2 Lehrerparken ............................................................................................ 17 
3.3 Abwicklung Bring- und Abholverkehr ............................................................ 18 
3.3.1 Grundsätzliche Bemerkungen ...................................................................... 18 
3.3.2 Variante 1:  Nutzung des Parkplatzes der Sparkasse ...................................... 19 
3.3.3 Variante 2:  Erweiterung des Lehrerparkplatzes ............................................. 21 
3.3.4 Variante 3: Einrichtung eines Haltestreifens zu Lasten des rechten Fahrstreifens 
auf der Kölnstraße ..................................................................................... 22 
3.3.5 Bewertung der Varianten ............................................................................ 23 
3.4 Fahrrad- und Rollerparken .......................................................................... 24 
3.5 Ver- und Entsorgung .................................................................................. 24 
3.6 Schwimmbus ............................................................................................. 24 
3.7 Auswirkungen auf die Verkehrsqualität an den Knotenpunkten ........................ 25 
4 Zusammenfassung und Fazit ....................................................................... 25

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 3 
1 Aufgabenstellung und Vorgehensweise 
Die Stadt Köln plant die Brüder-Grimm-Grundschule in Köln -Sürth um acht 
Klassenräume in Containerbauweise zu erweitern. Die Zahl der Schülerinnen und 
Schüler wird damit von 400 auf 500 steigen.  Diese Erweiterung ist für min -
destens 10 Jahre vorgesehen. 
Die Brüder-Grimm-Schule liegt an der Sürther Hauptstraße. Der Haupteingang 
der Schule befindet sich in der Köln straße, ein Nebeneingang in der Sürther 
Hauptstraße. Die Schule verfügt heute über 20  Lehrerstellplätze auf schul -
eigenem Grundstück. 
Bild 1 Lageplan der Erweiterung 
Das Verkehrsgutachten soll zeigen, mit welchen verkehrlich en Auswirkungen auf 
das umgebende Verkehrsstraßennetz zu rechnen ist und darüber hinaus Vo r-
schläge für eine sichere und einem Schulstandort angemessene Erschließung 
formulieren. Dabei sind die Belange aller für den Grundschulverkehr wichtigen 
Verkehrsträger zu berücksichtigen: Fuß, Rad und Kfz -Verkehr (Bringen/Abholen, 
Inklusion, Schwimmbusbetrieb). Für erwartbare Erschließungsdefizite und S i-
cherheitskonflikte werden Lösungsvorschläge erarbeitet, sofern erforderlich in 
Varianten. Die Nutzung öffentlicher Ve rkehrsmittel wird prinzipiell mitbetrachtet, 
besitzt allerdings für die Erreichbarkeit von Grundschulen erfahrungsgemäß nur 
eine untergeordnete Bedeutung. 
 
Obwohl die Schule an diesem Standort schon länger besteht, erscheint es sin n-
voll, im Zusammenhang mi t der verkehrlichen Betrachtung der Auswirkungen, 
die sich durch die Erweiterung ergeben, auch die bestehende verkehrliche Situ a-

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 4 
tion im Schulumfeld vor allem auf Sicherheitsaspekte für den Schülerverkehr zu 
überprüfen. 
 
Zur Ermittlung des zukünftigen Bring - und Holverkehrs werden die derzeitigen 
Hol- und Bringverkehre erhoben und können für die Prognose entsprechend 
hochgerechnet werden. Darüber  hinaus werden Verkehrsbeobachtungen durc h-
geführt, um bestehende Probleme im Schulverkehr zu erfassen und bei der  Pla-
nung berücksichtigen zu können. 
 
 
2 Analyse 
2.1 Lage im Netz 
Die Brüder-Grimm-Schule befindet sich im östlichen Teil von Sürth. Sie hat den 
Haupteingang zur Kölnstraße und einen Nebeneingang zur Sürther Hauptstraße. 
Westlich liegt das eher dörfliche Sürth, ö stlich ein Gewerbegebiet. Nordwestlich 
schließt sich neue mehrgeschossige Wohnbebauung an. 
Bild 2: Lage im Netz

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 5 
Auf nahezu allen Straßen des Untersuchungsgebiets gilt Tempo  30. Auf der  
Sürther Hauptstraße, der Kölnstraße, der Bahnhofstraße, der Falderstra ße (Rich-
tung Norden, Richtung Süden fehlt das Schild) und der Bergstraße ist eine Stre-
ckengeschwindigkeitsbegrenzung angeordnet, sie haben Vorrang vor den Neben-
straßen. Die Straßen südlich der Sürther Hauptstraße und der Grüne Weg liegen 
in Tempo 30-Zonen. 
Bezeichnend für den Stadtteil Sürth ist ein dichtes Netz an separaten Fuß- und 
Radwegen. Dort wo diese die Kölnstraße kreuzen sind in mehreren Fällen Fu ß-
gängerüberwege eingerichtet. In Höhe des Schuleingangs gibt es eine Aufpfla s-
terung der Fahrbahn in der Kölnstraße. 
Bild 3: Fußgängerüberweg in der Kölnstraße Bild 4: Aufpflasterung in der Kölnstraße am Sch ul-
  eingang 
Auf der Sürther Hauptstraße sichert in Höhe des Schuleingangs ein Fußgänge r-
überweg die Fahrbahnüberquerung. 
Zwischen dem Grünen Weg und der Aufpflasterung gibt es an der Kölnstraße nur 
einseitig auf der Ostseite einen Gehweg. 
Die Gehwege sind an der Kölnstraße und der Sürther Hauptstraße mit einer 
nutzbaren Breite von 1,50 m zu schmal. 
Bilder 5 und 6: Schmale Gehwege in der Kölnstraße (links) und der Sürther Hauptstraße (rechts) 
An der Kölnstraße ist von der Kreuzung mit der Sürther Haup tstraße bis nördlich 
des Schuleingangs beidseitig ein absolutes Haltverbot eingerichtet. Auf der Wes t-
seite ist dies auf die Zeit von 7 bis 17 Uhr beschränkt.

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 6 
2.2 Unfalldatenauswertung 
Ausgewertet wurden die polizeilichen Unfalldaten von Januar  2017 bis August 
2018. Insgesamt geschahen in d ieser Zeit a uf der Kölnstraße und der Sürther 
Hauptstraße 16 Unfälle mit Personenschäden. Bei sieben der Unfälle waren Ra d-
fahrer beteiligt, bei dreien Kinder und Jugendliche. 
2018 wurde ein Schulkind vor der Schule angefahren (Unfallursache: Falsches 
Verhalten gegenüber Fußgängern an anderen Stellen). 
Ebenfalls 2018 wurden zwei Radfahrer auf der Kölnstraße zwischen H. -Erpen-
bach-Straße und Grünem Weg durch in den fließenden Verkehr einfahrende 
Kraftfahrzeuge verletzt. 
 
Tabelle 1:  Verkehrsunfälle 2017 bis 2019  
 Köln-
straße/ 
Am 
Feldrain 
Kölnstraße Sürther Hauptstraße Sürther 
Haupt-
straße/ 
Köln-
straße 
Am 
Feldrain 
bis H.-
Erpen-
bach-
Straße 
H.-
Erpen-
bach-
Straße 
bis 
Grüner 
Weg 
Grüner 
Weg bis 
Sürther 
Haupt-
straße 
Berg-
straße 
bis 
Falder-
straße 
Falder-
straße 
bis 
Bahn-
hofstra-
ße 
Bahn-
hofstra-
ße bis 
Köln-
straße 
Köln-
straße 
bis E.-
Volland-
Straße 
2017 
Kategorie 1-4 2 0 1 0 0 0 0 0 1 
Kategorie 1-3 2 0 1 0 0 0 0 0 1 
mit Beteiligung Fußgänger 0 0 0 0 0 0 0 0 0 
mit Beteiligung Radfahrer 1 0 0 0 0 0 0 0 0 
mit Beteiligung Kinder/ 
Jugendliche 1 0 0 0 0 0 0 0 0 
2018 
Kategorie 1-4 2 2 3 1 1 1 0 1 0 
Kategorie 1-3 2 2 3 1 0 1 0 1 0 
mit Beteiligung Fußgänger 0 0  1 0 0 0 0 0 
mit Beteiligung Radfahrer 0 2 3  0 0 0 0 0 
mit Beteiligung Kinder/ 
Jugendliche 0 1 0 1 0 0 0 0 0 
2019 bis August 
Kategorie 1-4 0 0 0 0 1 0 
Kategorie 1-3 0 0 0 0 1 0 
mit Beteiligung Fußgänger 0 0 0 0 0 
0 
0 
0 
0 
mit Beteiligung Radfahrer 0 0 0 0 1 0 
mit Beteiligung Kinder/ 
Jugendliche 0 0 0 0 0 0

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 7 
2.1 Lehrerparken 
Die Brüder -Grimm-Schule besitzt derzeit zwei Lehrerparkplätze. Jeder umfasst 
10 Stellplätze. Ein Lehrerparkplatz liegt an der Kölnstraße, dieser wird auch vom 
Bring- und Abholverkehr genutzt. Der zweite Lehrerparkplatz liegt an der Sürther 
Hauptstraße. 
Bilder 7 und 8: Lehrerparkplätze an der Kölnstraße (links) und der Sürther Hauptstraße (rechts) 
An den Beobachtungstagen war der Lehrerparkplatz an der Kölnstraße vormi t-
tags meist voll belegt, an der Sürther Hauptstraße war der größte Teil der Stel l-
plätze frei. 
Im Laufe des Nachmittags leeren sich die Lehrerparkplätze. Am 24. September 
parkten um 14:30 Uhr noch drei Fahrzeuge auf dem Lehrerparkplatz an der 
Kölnstraße. 
Am 29.10. wurde Lehrpersonal beobachtet, dass, obwohl auf beiden Lehrerpar k-
plätzen zu diesem Zeitpunkt noch Stellplätze frei waren, entlang der Kölnstraße 
vor dem Zaun (siehe Bild 11, blau markierter Bereich) parkte. 
 
2.2 Heutiger Bring- und Abholverkehr 
Die Brüder-Grimm-Schule hat zwei Schuleingänge: An der Kölnstraße und an der 
Sürther Hauptstraße. Der Schuleingang an der Sürther Hauptstraße spielt eine 
deutlich untergeordnete Rolle. Der Bring - und Abholverkehr spielt sich nahezu 
ausschließlich am Eingang Kölnstraße ab. 
Am 24 . September 2019 erfolgte eine Beobachtung des Bring - und eine Erh e-
bung des Abholverkehrs an der Brüder -Grimm-Schule, sowie am 
30. Oktober 2019 eine Erhebung des Bringverkehrs. 
Von Seiten der Schule ist für die Abwicklung des Bring - und Abholverkehrs der 
Lehrerparkplatz an der Kölnstraße vorgesehen.  
Bilder 9 und 10: Lehrerparkplatz an der Kölnstraße

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 8 
Bild 11: Bereiche, in denen sich der Bring- und Abholverkehr abspielt (siehe Bilder 12 und 17,18) 
 
2.2.1 Bringverkehr 
Die Brüder-Grimm-Schule beginnt um 8:00 Uhr mit dem Unterricht. 
Der weitaus überwiegende Teil der Schülerinnen und Schüler kommt zu Fuß, mit 
dem Roller oder dem Fahrrad. Ein großer Teil dieser Kinder kommt unbegleitet 
von erwachsenen Personen. 
Der weitaus größte Teil erreicht die Schule zwischen 7:45 und 8:00 Uhr.

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 9 
Am 30.  Oktober 2019 wurden im unmittelbaren Schulumfeld (siehe Bild  11) 
27 bringende Kraftfahrzeuge beobachtet, maximal waren 8  Fahrzeuge gleichzei-
tig anwesend (7:57 bis 7:59 Uhr). 
Bild 12: morgendlicher Bringverkehr an der Brüder-Grimm-Schule um 8 Uhr am 30.10.2019 
Auffällig ist, dass alle vor 7:55 Uhr eintreffenden Fahrzeuge die Kinder an legalen 
Stellen aus dem Auto aussteigen ließen. Bis dahin lief das Bringen mit dem Kfz in 
einem geordneten Rahmen ab. Eltern, die erst ganz k urz vor acht Uhr eintrafen , 
hielten jedoch verstärkt im absoluten Haltverbot halb auf dem Gehweg unmittel-
bar vor der Schule. Es wurde dabei nicht nach einem legalen Angebot Ausschau 
gehalten, sondern direkt regelwidrig angehalten. Dabei wurden auch Fahrzeu ge 
wiedererkannt, die am 24.  September beim Abholen ebenfalls an dieser Stelle 
geparkt hatten. 
Am 24. September wurden auch einige Eltern beobachtet, die den Parkplatz der 
Sparkasse an der Sürther Hauptstraße nutzten, um ihre Kind dort aussteigen zu 
lassen. Dort waren zu dieser Zeit 18 Stellplätze frei. 
Bilder 13 und 14: morgendlicher Bringverkehr auf dem Lehrerparkplatz

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 10 
Bild 15: Bringverkehr zu Fuß und mit dem Fahrrad Bild 16: Behindernder Bringverkehr im absoluten 
   Haltverbot 
 
2.2.2 Abholverkehr 
Die stärk ste genutzte Abholzeit lag um 15  Uhr. Hier kamen insgesamt 
23 Elternfahrzeuge an. Zwischen 15:02 und 15:04  Uhr waren 16  Fahrzeuge 
gleichzeitig anwesend. Sieben Fahrzeuge davon parkten auf dem Lehrerparkplatz, 
zwei legal am Straßenrand der Kölnstraße, die übrigen sieben Fahrzeuge standen 
im absoluten Haltverbot, entweder auf der Schulseite unmittelbar südlich des 
Schuleingangs ( drei Fahrzeuge), vor dem Zaun/Hecke gegenüber der Schule 
(drei Fahrzeuge) oder unmittelbar südlich der Einengung auf der westlichen 
Straßenseite (ein Fahrzeug). 
Insgesamt parkten von den insgesamt 23  Fahrzeugen elf an legalen Standorten 
und zwölf im absoluten Haltverbot. Auf den legalen Stellplätzen waren die Stand-
zeiten deutlich länger als im Haltverbot, aber auch dort gab es Standzei ten von 
über einer Viertelstunde. 
Auf dem Lehrerparkplatz an der Kölnstraße waren drei Stellplätze (noch von 
Lehrpersonal?) belegt, somit standen sieben Stellplätze für den Abholverkehr zur 
Verfügung. 
Auf dem Parkplatz der Stadtsparkasse an der Sürther Hau ptstraße waren wä h-
rend dieser Zeit 15 Stellplätze frei. 
Um 16  Uhr wurden deutlich weniger Kinder abgeholt. Insgesamt waren es 
9 abholende Fahrzeuge. Maximal fünf Fahrzeuge waren gleichzeitig anwesend 
(16:00 Uhr). Zwei davon parkten im absoluten Haltverbot unmittelbar südlich 
des Schuleingangs. Ein Fahrzeug kam aus Richtung Sürther Hauptstraße, wend e-
te über den Lehrerparkplatz, um sich dann gegen die Fahrtrichtung halb auf dem 
Gehweg in das absolute Haltverbot auf der Schulseite zu stellen. Nachdem das 
Kind eingestiegen war, wendete das Fahrzeug erneut und fuhr über die Kölnstra-
ße nach Norden davon.

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 11 
Bild 17: nachmittäglicher Abholverkehr an der OGS der Brüder-Grimm-Schule um 15 Uhr am 24.09.2019 
Bild 18: nachmittäglicher Abholverkehr an der OGS der Brüder-Grimm-Schule  um 16 Uhr am 24.09.2019 
 
Besonders problematisch sind die im absoluten Haltverbot auf der Ostseite 
(Schulseite) halb auf dem Gehweg parkenden Fahrzeuge des Bring - und Abhol-
verkehrs. Sie behindern und gefährden zu Fuß, mit dem Roller oder Fah rrad 
kommende Schulkinder erheblich. 
Bilder 19 und 20: Abholer im absoluten Haltverbot auf der Ost- (links) und Westseite (rechts)

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 12 
2.2.3 Weitere Verkehrsbeobachtungen 
Der weitaus stärkste Strom der Kinder, die zu Fuß, mit dem Roller und dem Fahr-
rad kommen, kommt über den Fußweg von der Bahnhofstraße, der in Höhe der 
Aufpflasterung am Schuleingang auf die Kölnstraße mündet. Die Aufpflasterung 
wird in der Regel von den Autofahrern wie ein Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) 
interpretiert: Sie gewähren den Fußgänge rn, Rollerfahrern und Radfahrern Vo r-
rang. Dadurch kam es vor Schulbeginn um kurz vor acht einmal kurzfristig zu e i-
nem Rückstau, der bis zur Lichtsignalanlage an der Sürther Hauptstraße reichte. 
Der Knotenpunkt Sürther Hauptstraße/Kölnstraße war während der  gesamten 
Beobachtungszeit uneingeschränkt leistungsfähig. Es wurden keine nennenswe r-
ten Rückstaus festgestellt. 
Der Abschnitt der Kölnstraße zwischen Schuleingang und Grünem Weg wird in 
der Regel nur einstreifig befahren. Die zwischen den am Zaun parkende n Fahr-
zeugen und dem Gehweg auf der Ostseite verbleibende Fahrbahnbreite reicht für 
eine akzeptierte Pkw/Pkw-Begegnung nicht aus. 
Außerhalb der Zeiten des Schulbeginns wurden auch Verkehr durch große Lkw 
und Lastzüge auf der Kölnstraße beobachtet.  Die Kö lnstraße ist im Lkw -
Führungskonzept der Stadt Köln als Erschließungsstraße für Gewerbegebiete 
dargestellt. 
Bilder 21 und 22: Lkw-Verkehr auf der Kölnstraße

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 13 
2.3 Fußgänger- und Fahrradverkehr 
Bild 23 zeigt die zu bestehenden Schulwegrouten zu Fuß, mit dem Ro ller oder 
mit dem Fahrrad. Grundschüler, die mit dem Rad zur Schule kommen , müssen 
bzw. dürfen auf dem Gehweg fahren. Insofern sind die Anforderungen an die In-
frastruktur w eitgehend die gleichen: Es werden ausreichende breite Gehwege 
und sichere Querungsstellen benötigt. 
Bild 23: Fußwegrouten zum Schulstandort mit Problemstellen 
 Aufgrund der beengten straßenräumlichen Situation liegt in den meisten Str a-
ßenabschnitten die Gehwegbreite unter dem wünsche nswerten Maß von 2,50  m 
Breite. 
Problemstelle 1: Querung Bahnhofstraße 
Dort, wo der Fußweg von der Kölnstraße auf die Bahnhofstraße mündet, übe r-
queren viele Schulkinder die Bahnhofstraße. Hier ist heute auf dem Gehweg ein 
Warnsymbol für querende Fußgänger aufgebracht (Bild 24). Der Kfz-Verkehr wird 
mit Zeichen 136 StVO „Kinder“ auf die Situation hingewiesen  (Bild 25). Trotzdem 
bleibt die Querung problematisch.

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 14 
Bilder 24 und 25: Querungsstelle an der Bahnhofstraße 
 
Problemstelle 2: Engstelle im Gehweg an der Kölnstraße nördlich des 
Grünen Wegs 
Zwischen dem südlichsten Fußgängerüberweg über die Kölnstraße und dem Gr ü-
nen Weg wird der Gehweg auf der Ostseite durch zwei Bäume massiv eing e-
schränkt (siehe Bilder  26 und 27). Diese Engstelle müssen alle Schulkinder pa s-
sieren, die aus den nördlichen Bereichen kommen, da es weiter südlich auf der 
Westseite keinen Gehweg mehr gibt und sie den letzten Fußgängerüberweg zur 
Fahrbahnüberquerung der Kölnstraße nutzen müssen. 
Bilder 26 und 27: Engstelle im Gehweg der Kölner Straße nördlich des Grünen Wegs 
 
Problemstelle 3: Parkende Fahrzeuge während des Schulbeginns und –
ende an der Kölnstraße im Schuleingangsbereich 
Vor Schulbeginn und bei Schulende halten und parken bringende Eltern mit ihren 
Fahrzeugen auf dem ohnehin schon schmalen Gehweg südlich des Schuleingangs 
an der Kö lnstraße. Zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad kommenden Ki n-
dern bleibt unzureichender Raum (siehe Bilder 28 und 29).

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 15 
Bilder 28 und 29: Engstelle im Gehweg der Kölner Straße nördlich des Grünen Wegs 
 
Problemstelle 4: Fahrbahnanrampung vor dem Schulei ngang an der 
Kölnstraße 
An dieser Stelle kreuzt die wichtigste Schulwegroute. Die Aufpflasterung wird b e-
reits heute von dem deutlich überwiegenden Teil der Kraftfahrer wie ein Fußgä n-
gerüberweg beachtet. Rechtlich gesehen ist es an der Stelle aber kein Fuß gän-
gerüberweg. 
Bild 30: Fahrbahnanrampung an der Kölner Straße

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 16 
3 Konzept 
3.1 Fußgänger- und Radverkehr 
Zur Sicherung des Fußgänger - und Radverkehrs zu r Brüder-Grimm-Schule soll-
ten die folgenden dargestellten Maßnahmen ergriffen werden. 
Die Schule besteht seit längerer Zeit. Die fußläufigen Schulwege werden bereits 
ebenso lange zurückgelegt. Besonders an den Engstellen auf den Gehwegen h a-
ben sich die Kinder daran gewöhnt und gelangen „irgendwie“ hindurch. Für (be-
gleitende) Eltern mit Kinderwagen , Rollstuhlfahrer oder ältere Leute mit Rollator 
stellen diese aber erhebliche Hindernisse dar. Auch ist ein zu zweit nebeneina n-
der Gehen bzw. das Mitführen eines Rollers oder Fahrrad ohne auf die Fahrbahn 
auszuweichen nahezu unmöglich. Unnötige Einschränkungen auf de n mei st 
schmalen Gehwegen durch haltende oder parkende Fahrzeuge sollten deshalb 
unbedingt vermieden werden. Hier sollte eine verstärkte Überwachung erfolgen.  
Dabei kann stufenweise vorgegangen werden: Zunächst werden Ermahnungen 
ausgesprochen und an regelgerec htes Verhalten appelliert, nach einiger Zeit g e-
bührenpflichtige Verwarnungen ausgesprochen. 
Für die Querungstelle an der Bahnhofstraße ( Problemstelle 1 ) wird die Anlage 
eines Fußgängerüberweges vorgeschlagen. Er sollte so angelegt werden, dass 
die erforderliche Sicht1 auf wartende Fußgänger (30  m) ebenso eingehalten wird 
wie die Sicht auf den Fußgängerüberweg (50 m). 
An der Engstelle im Gehweg an der Kölnstraße nördlich des Grünen Wegs ( Prob-
lemstelle 2 ) wäre eine Erweiterung des Gehwegs nur durch eine einst reifige 
Engstelle für den Kfz -Verkehr möglich, die aber an dieser Stelle aus mehreren 
Gründen nicht empfohlen werden kann:  die Nähe zum vorhandenen Fußgänge r-
überweg, die sich südlich anschließenden erneute Einstreifigkeit durch das Pa r-
ken vor dem Zaun, der vorhandene Lkw-Verkehr.  
Deshalb wird vorgeschlagen , unmittelbar nördlich der Einmündung des Grünen 
Wegs, dort wo der Gehweg auf der westlichen Seite der Kölnstraße endet , einen 
weiteren Fußgängerüberweg anzulegen. Dieser läge zwar „nur“ 70 m südlich des 
vorhanden Überwegs, würde aber allen Fußgängern, die aus dem nordwestlichen 
Bereich kommen, die Möglichkeit eröffnen, die Engstelle zu umgeh en. Neben den 
Schulkindern sind auch die Wege von bzw. zu den Kindertagesstätten am Grünen 
Weg, der Sürther Hauptstraße und an der Kölnstraße betroffen. 
An der Kölnstraße im erweiterten Schuleingangsbereich (Problemstelle 3) sollte 
der Gehweg gegen ein Befahren und Beparken durch Gitter geschützt werden. 
Gitter haben zudem den Vorteil, dass auch auf der Fahrbahn daneben  nicht ge-
halten wird, um die Kinder aussteigen zu lassen. 
Um die lichte Breite des Gehwegs so groß wie möglich zu halten, wird vorg e-
schlagen die Gitter und evtl. Poller direkt neben dem Bordstein zu montieren. 
Der notwendige Sicherheitsraum zu den Fahrzeug en könnte durch Fahrbahnb e-
grenzungslinien auf der Straße markiert werden. 
Die Fahrbahnanrampung auf der Kölnstraße (Problemstelle 4 ) sollte zusätzlich 
mit einem Fußgängerüberweg ausgestattet werden, hier kreuzt die wichtigste 
Schulwegroute. Die Aufpflasterung wird bereits heute von dem deutlich überwi e-
                                           
1  Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen (R -FGÜ 2001) des Bunde s-
ministeriums für Verkehr

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genden Teil der Kraftfahrer wie ein Fußgängerüberweg beachtet. Mit der Anlage 
eines Fußgängerüberweges, Zeichen  350 StVO würde dem tatsächlichen Ve r-
halten auch rechtlich eindeutig entsprochen. 
Bild 31: Konzept für den unmittelbaren Schuleingangsbereich 
 
3.2 Lehrerparken 
Nach der Richtzahlenliste der Stadt Köln werden für eine dreizügige Grundschule 
mit 500  Schülern 17  Stellplätze benötigt. Dabei ist eine eventuelle Minderung 
wegen einer guten ÖPNV-Anbindung noch nicht berücksichtigt. Mit den 20 best e-
henden Lehrerstellplätzen sind damit ausreichend Stellplätze für das Lehrpers o-
nal auch nach der Erweiterung vorhanden.

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3.3 Abwicklung Bring- und Abholverkehr 
Der Einzugsbereich der Brüder-Grimm-Schule wird mit der Erwei terung unverän-
dert bleiben. 
Die Schülerzahl wird durch die Erweiterung von 400 auf 500 steigen. Dement-
sprechend ist auch von einer Steigerung um 25% beim Bring- und Abholverkehr 
auszugehen. 
Damit wird in Zukunft mit einem morgendlichen Bringverkehr von etwa 34 Pkw 
zu rechnen sein. Maximal 10 Pkw werden gleichzeitig anwesend sein. 
Nachmittags verteilt sich der Abholverkehr auf mehrere Abholzeiten , die maxi-
male Stellplatznachfrage wird bei etwa 20 Pkw um 15 Uhr und damit doppelt so 
hoch wie der morgendliche Bedarf liegen. 
Der morgendliche Bringverkehr verläuft heute bis auf die letzten fünf Minuten 
vor Schulbeginn in geordnetem Rahmen. Probleme treten dann durch die kurz 
vor Schulbeginn eintreffenden Fahrzeuge  auf, die gezielt den unmittelbaren 
Schuleingangsbereich ansteuern. Diese Fahrzeuge werden nur durch restriktive 
Maßnahmen, die baulich ein Anhalten oder Aussteigenlassen verhindern, von 
dieser Praxis abgehalten werden können. In der Praxis sollte deshalb der Ge h-
weg auf der Schulseite in den Bereichen, wo keine Einfahrten vorhanden sind, 
durch Gitter gesichert werden (siehe Bild 31). 
 
3.3.1 Grundsätzliche Bemerkungen 
Der Bring- und Holverkehr an Schulen und Kindergärten zeigt seit Jahrzehnten 
eine ständige Zunahme im Pkw -Verkehr. Diese Entwicklung hat vielfältige  Ursa-
chen: Steigende Pkw -Verfügbarkeit, vermehrte Berufstätigkeit der Eltern, z u-
nehmendes Sicherheitsbedürfnis etc. Vor Ort führt die Zunahme des Pkw -
Verkehrs verstärkt zu (Sicherheits -)Problemen (siehe Kapitel 2.2). Dies führt 
wiederum dazu, dass einige Eltern, die ihre Kinder alleine haben gehen lassen, 
diese dann auch zur Schule bringen, meistens auch mit dem Pkw. 
Auf der anderen Seite sind bei Kindern und Jugendlichen deutliche Rückgänge in 
der motorischen Leistungsfähigkeit, zunehmende Unselbstständigk eit und Bewe-
gungsmangel festzustellen. Der eigenständige Schulweg zu Fuß, mit dem Roller 
und dem Fahrrad muss verkehrsplanerisch (und pädagogisch) gefördert werden. 
Wichtig sind deshalb sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer (siehe Kapitel  
3.1). 
Ein eigenständiger Schulweg ist wichtig für die Entwicklung von Kindern. Er wirkt 
Bewegungsmangel entgegen, fördert damit die Motorik, er schafft Gelegenheit 
für kleine Erlebnisse, Gemeinsamkeit mit Freunden, Erfahrungen im Verkehr. Er 
stärkt damit das Sozialverhalten und die Selbständigkeit.  
Deshalb sollten auch Eltern, die ihre Kinder wegen der Entfernung zur Schule 
diese mit dem Kfz bringen „müssen“, die Kinder nach Möglichkeit nicht unmitte l-
bar vor der Schule, sondern weiter entfernt, aussteigen lassen, um ihn en zumin-
dest einen kurzen eigenständigen Weg zu ermöglichen. Darüber hinaus „entla s-
tet“ ein solches Verhalten die unmittelbare Umgebung der Schule von fahrendem 
und haltendem Kfz -Verkehr und erhöht damit wiederum die Sicherheit und A n-
nehmlichkeit für die Zufußgehenden.

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Rein verkehrstechnisch orientierte Lösungen, wie das Zu rverfügungstellen von 
ausreichenden Park - und Haltemöglichkeiten in unmittelbarer Schulumgebung 
sind immer vor diesem Hintergrund zu sehen und es darf nicht außer Acht gela s-
sen werden, dass ein verbessertes Angebot in der Regel eine erhöhte Nachfrage 
mit sich bringt.  
Um effektive und nachhaltige Lösungen zu erreichen, sollte das System Schule 
miteinbezogen werden mit dem Ziel, eine entsprechende Bewusstseinsbildung in 
der Schulgemeinschaft  zu erreichen -„ Stichwort schulisches Mobilitätsmanag e-
ment“. 
 
3.3.2 Variante 1:  Nutzung des Parkplatzes der Sparkasse 
Wie oben beschrieben, wäre es sinnvoll, das Bringen mit Kfz vom Schuleingang 
weg zu verlagern. Eine in Bezug auf Lage und Kapazität ideale  Stelle wäre der 
Kundenparkplatz der Stadtsparkasse an der Sürther Hauptstraße. Er kann aus al-
len Richtungen angefahren und in alle Richtungen wieder verlassen werden. Die 
Zu- und Ausfahrt sind getrennt voneinander und liegen außerhalb der Haup t-
schulwegrouten. Vom Parkplatz aus ist die Schule auf einem etwa 200 m kurzen 
und bis auf die Querung der Kölnstraße (siehe Kapitel 3.1) autofreien Weg fu ß-
läufig zu erreichen. In der Praxis wird der Parkplatz bereits von einigen wenigen 
Schuleltern und Kindergarteneltern g enutzt. Die Nutzungsbedingungen für den 
Parkplatz würden das Bringen und Abholen auch heute bereits zulassen. Eine o f-
fizielle Empfehlung von Seiten der Schule ist aber nur mit einer Unterstützung 
der Sparkassen möglich.  Es sollten deshalb von der Stadt Köl n Gespräche mit 
der Sparkassenleitung geführt werden, um ein Einverständnis für eine Nutzung 
für den Bring- und Abholverkehr zu erlangen. 
Die, um den gesamten Bedarf des Abholverkehrs zu decken, benötigten 
20 Stellplätze sind auf dem Schulgelände nicht unt erzubringen. Auf dem Lehre r-
parkplatz können, wie am 26.09. beobachtet , etwa 7 abholende Pkw Platz finden, 
auf dem Parkplatz der Sparkasse waren zu diesem Zeitpunkt 15  Stellplätze frei. 
Mit einem entsprechenden Arrangement mit der Sparkasse Köln könnte der  ge-
samte Bedarf abgedeckt werden. 
Grundsätzlich bleibt aber der Nachteil bestehen, dass es sich um eine private 
Fläche handelt. Fremde Nutzungen müssen deshalb mit dem (jeweiligen) Eige n-
tümer abgestimmt werden, wobei die Gefahr besteht , dass bei einem Eige ntü-
merwechsel andere Interessen verfolgt werden. Langfristig wäre es eine Mö g-
lichkeit, dass sich die Stadt Köln um ein Vorkaufsrecht des Grundstückes des 
Parkplatz bemüht, um die Funktion langfristig zu sichern.

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 20 
 
Bilder 32 bis 34: Kundenparkplatz der Sparkasse an der Sürther Hauptstraße 
Notwendig für eine verträgliche Abwicklung des Bring - und Abholverkehrs ist ne-
ben einer Vereinbarung mit der Sparkasse eine entsprechende Öffentlichkeitsa r-
beit durch die Schule. 
Bild 35: Abwicklung des Bring- und Holverkehrs bei Nutzung des Parkplatzes der Sparkasse

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 21 
3.3.3 Variante 2:  Erweiterung des Lehrerparkplatzes 
Theoretisch wäre es denkbar, den Lehrerparkplatz an der Kölnstraße zu erweitern. 
Durch die Anordnung von Schrägparken beidseitig zu einer Fahrgasse ließen s ich 
16 statt der heute 10  Stellplätze unterbringen. Für den Abholverkehr stünden 
damit etwa 13 Stellplätze – drei sind zur Spitzenabholzeit noch von Lehrpersonal 
belegt) zur Verfügung. Dies würde nicht ausreichen , den prognostizierten Bedarf 
von 20 Stellplätzen für den Abholverkehr abzudecken. 
Bild 36: Mögliche Erweiterung des Lehrerparkplatzes 
Eine Erweiterung des Parkplatzes hätte einen massiven Eingriff in den vorhand e-
nen Baumbestand zur Folge (siehe Bilder 37 und 38). 
Bilder 37 und 38: Bereich hinter dem Lehrerparkplatz an der Kölnstraße

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3.3.4 Variante 3: Einrichtung eines Haltestreifens zu Lasten des rechten Fahr- 
  streifens auf der Kölnstraße 
Würde man in der Zufahrt auf die Lichtsignalanlage an der Sürther Hauptstraße 
in der Kölnstraße auf einen Fahrstre ifen verzichten, könnte man dort einen Ha l-
testreifen für insgesamt sieben Pkw anlegen (unter Mitbenutzung der dort vorg e-
sehenen Schwimmbushaltestelle). Damit diese Plätze nicht von Dauerparkern 
belegt werden, wäre die Einrichtung eines eingeschränkten Haltverbots (Zei-
chen 286 StVO) erforderlich – wobei dann eigentlich auch der Abholverkehr ve r-
kehrsrechtlich nicht möglich wäre, da es sich bei diesem um Parkvorgänge ha n-
delt – oder eines Parkens mit einer kurzen Höchstparkdauer (15 bis 30 min), was 
sich wieder um mit einer Parkscheibenregelung nicht verträgt. Beide Varianten 
würden zudem eine regelmäßige Überwachung erfordern. 
Unter Zugrundelegung der Belastungszahlen der städtischen Zählung von Januar 
2017 wäre bei Verzicht auf den einen Fahrstreifen in der Köl nstraße am Knoten-
punkt in den Spitzenstunden weiterhin eine Verkehrsqualität in Stufe C zu erre i-
chen. 
Der Haltestreifen auf der Westseite der Kölner Straße hätte den Nachteil, dass er 
ohne Wendemanöver auf der Fahrbahn nur von Norden anzufahren und nur na ch 
Süden verlassen werden könnte. 
Diese Variante allein deckt ebenfalls nicht den prognostizierten Bedarf. 
Bild 39: Haltestreifen bei Verzicht auf einen Fahrstreifen in der Kölnstraße

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 23 
3.3.5 Bewertung der Varianten 
Tabelle 2:  Variantenvergleich 
 Variante 1             
Sparkassenparkplatz 
Variante 2                
Erweiterung Lehrer-
parkplatz 
Variante 3                      
Haltestreifen Kölnstra-
ße 
Sicherheit Keine Wendemanöver 
im Straßenraum 
Keine Wendemanöver 
im Straßenraum 
Wendemanöver auf 
der Kölnstraße zwi-
schen Schuleingang 
und Lichtsignalanlage 
wahrscheinlich 
Überfahren des Geh-
wegs zum Lehrerpark-
platz notwendig  
Überfahren des Geh-
wegs zum Lehrerpark-
platz verstärkt not-
wendig 
Überfahren des Geh-
wegs zum Lehrerpark-
platz notwendig 
Angebot auf Schulge-
lände (abzüglich par-
kende Lehrer) 
7 Stellplätze 13 Stellplätze 7 Stellplätze                 
+ 7 Stellplätze im 
Straßenraum 
Eingriffe in Grün Keine Massive Eingriffe in 
Baumbestand 
Keine 
Leistungsfähigkeit  der 
LSA Sürther Haupt-
straße 
Keine Veränderung, 
Qualitätsstufe C 
Keine Veränderung, 
Qualitätsstufe C 
Geringe Verringerung, 
Qualitätsstufe C 
Aufwand Keine bauliche Verän-
derungen 
Bauliche Erweiterung 
Lehrerparkplatz 
Veränderung Markie-
rung, Erweiterung 
Gehweg, Anpassung 
Signalsteuerung 
Verbleibender Rest-
schulweg 
200 m 25 m 25 m 
Öffentlichkeitsarbeit notwendig notwendig notwendig 
Überwachung Wünschenswert Wünschenswert erforderlich 
 
Die beiden mit Ausbau verbundenen Varianten können die aus der heutigen Sit u-
ation hochgerechnete Nachfrage von 20  Stellplätzen nicht decken. Es bleibt ein 
Rest, der an anderer Stelle  abgewickelt werden muss.  Hierfür steht außer eve n-
tuellen freien Kapazitäten im entfernteren Straßenraum nur der Parkplatz der 
Sparkasse zur Verfügung. 
Lediglich eine Kombination aus den Varianten 2 und 3 kö nnte den prognostizie r-
ten Bedarf für den Abholverkehr decken. 
Unberücksichtigt bei der Berechnung ist die Erfahrung, dass e in zusätzliches An-
gebot in der Regel auch eine  vermehrte Nachfrage nach sich zieht.  Diese Nach-
frage tritt aber nur über einen sehr begrenzten Zeitraum am Tag auf. 
Mit den Varianten 2  und 3 wird der Bring - und Holverkehr im unmittelbaren 
Schulumfeld abgewickelt, der Verkehr wird in den kritischen Bereich „eingeladen“. 
Die Bedingungen für den nicht motorisierten Schulverkehr werden tenden ziell 
unsicherer. 
Aus gutachterlicher Sicht wird empfohlen , neben den flankierenden baulichen 
Maßnahmen, die in Kapitel 3.1 dargestellt sind , die Variante 1 mit einem begle i-
tenden Einstieg in den Prozess des schulischen Mobilitätsmanagement umzuse t-

Verkehrsgutachten Grundschule Brüder-Grimm-Schule, Köln-Sürth Seite 24 
zen. Im Rahmen eines schulischen Mobilitätsmanagement sollte, der eigenstä n-
dige Schulweg gefördert und die Eltern dazu motiviert werden, sich regel - und 
umweltgerecht zu verhalten. Zahlreiche Städte in NRW sind in diesem Bereich 
schön länger aktiv bzw. starten Pilotprojekte. 
Die Varianten 2 und 3 wären später immer noch realisierbar, wenn irgendwann 
der Sparkassenparkplatz nicht mehr zur Verfügung stehen sollte.  Zu bedenken 
ist in jedem Falle, dass die Erweiterung als Provisorium für zunächst zehn Jahre 
vorgesehen ist. 
 
3.4 Fahrrad- und Rollerparken 
Nach der Richtzahlenliste der Stadt Köln werden für eine dreizügige Grundschule 
mit 500 Schülern 84 Fahrradabstellplätze benötigt. Die Musterstellplatzsatzung, 
die von der Arbeitsgemeinschaft der fußgänger - und fahrradfreundlichen Städte, 
Gemeinden und Kreise in Nordrhein -Westfalen (AGFS NRW) entwickelt wurde, 
sieht für Grundschulen einen Fahrradstellplatz auf 2 bis 4 Schüler/innen vor, was 
125 bis 250 Abstellplätzen entsprechen würde. 
Heute parken die Fahrräder und Roller am  Rande des Schulhofs.  Die vorhande-
nen Vorderradhalter reichen von der Anzahl nicht aus und entsprechen nicht 
mehr dem Standard für qualitätsvolle und sichere Abstellanlagen. 
Im Rahmen der Erweiterung wäre eine Ausstattung mit einer ausreichenden A n-
zahl von Anlehnbügeln wünschenswert. 
Bilder 40 und 41: Bestehende unzureichende Abstellanlagen für Fahrräder und Roller 
 
3.5 Ver- und Entsorgung 
Die Ver- und Entsorgung (Anlieferung Mensa, Müllabfuhr) erfolgt von der Sürther 
Hauptstraße aus. Dies wird auch nach der Erweiterung der Fall sein. Die Situation 
wird von der Schulleitung als unproblematisch eingeschätzt, da die Anlief erung 
und Entsorgung außerhalb der Bring - und Holzeiten bzw. der Pausenzeiten e r-
folgt. 
 
 
3.6 Schwimmbus 
Der Schwimmbus hält heute im absoluten Hal tverbot auf der östlichen Straße n-
seite der Kölnstraße südlich des Schuleingangs. Er kommt an zwei der Tagen der

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Woche jeweils zweimal zur Schule und bringt die Kinder ins Schwimmbad R o-
denkirchen. 
Eine Benutzung des Lehrerparkplatzes lassen die beengten Ver hältnissen und 
Radien nicht zu. 
Aufgrund des schmalen Gehweges und der vorgesehenen Absperrung, sowie des 
Blockieren des nach Norden führenden Fahrstreifens, wird vorgeschlagen, die 
Schwimmbushaltestelle auf die andere Straßenseite in den Beginn des Rechts ab-
biegestreifens zu verlegen. 
 
3.7 Auswirkungen auf die Verkehrsqualität an den Knotenpunkten 
In der morgendlichen Spitzenstunde ist durch d ie Erweiterung der Brüder -
Grimm-Schule mit einem zusätzlichen Kfz -Verkehr von etwa 6 Fahrzeugen zu 
rechnen, in der nachmittäglichen Spitzenstunde (nach 16  Uhr) von 2 Fahrzeugen. 
Dieser geringe zusätzliche Verkehr ist ohne Beeinträchtigungen der Verkehrsqua-
lität zu bewältigen. 
 
4 Zusammenfassung und Fazit 
Die Brüder-Grimm-Grundschule in Köln -Sürth soll durch Containerbauweise von 
derzeit rund 400 auf 500 Schüler/innen erweitert werden. Dies ist zurzeit für ei-
nen Zeitraum von mindestens zehn Jahren angedacht. 
Im fließenden Kfz -Verkehr sind durch die Schulerweiterung keine wesentlichen 
Veränderungen zu erwarten. 
Allerdings bestehen schon heute auf den Schulwegen zur Schule Problempunkte, 
die für die Zukunft beseitigt werden sollten. So wird empfohlen an der Bahnho f-
straße in Höhe der Einmündung des Fußweges von der Kölnstraße einen Fußgä n-
gerüberweg anzulegen, ebenso wie an der Köln straße am südlichen Ende des 
westlichen Gehweges. Auch sollte die Querungsstelle über die Kölnstraße unmi t-
telbar am Schuleingang mit einem Fußgängerüberweg ausgestattet werden. 
Der heutige Bring- und Holverkehr sorgt insbesondere durch das Halten und Pa r-
ken halb auf dem Gehweg der Kölnstraße für Probleme und behindert die Sch ü-
ler/innen die zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad kommen. Aus diesem Grund 
sollte der Gehweg an der Kölnstraße zwischen der Sürther Hauptstraße und der 
Schule durch Gitter und Poller v or dem unerwünschten und unzulässigen Bepar-
ken gesichert werden.  Der Schwimmbus, der heute ebenfalls im absoluten Halt-
verbot vor der Schule hält,  sollte deshalb auf der gegenüberliegenden Straßen-
seite eine Haltestelle bekommen. 
Aus gutachterlicher Sicht i st es die günstigste Lösung, wenn der Bring - und Hol-
verkehr auf dem Parkplatz der Stadtsparkasse abgewickelt werden würde. Hier-
für wären Gespräche von der Stadt Köln mit der Sparkasse erforderlich, ebenso 
wie eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit, die i m Rahmen eines schulischen 
Mobilitätsmanagements erfolgen könnte.

Beratungsverlauf (1)

06.12.2021 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 9.1.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2178/2021
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
03.12.2021
Erstellt
04.06.2021 14:31