3382/2021
Mitteilung zur Beschlussvorlage „Fortsetzung der Maßnahme „Willkommen und Ankommen in Köln“ für Zuwanderinnen und Zuwanderer aus den südosteuropäischen Mitgliedsstaaten der EU“ 2603/2021
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2603_2021_Anlage_1_Uebersicht_ueber_die_Willkommensprojekte_und_die_aktuelle_Bedarfslage
7986 Zeichen
Übersicht über die Willkommensprojekte und die aktuelle Bedarfslage:
Seit Beginn der Arbeitnehmerfreizügigkeit im Jahr 2014 ist die Zahl der
zugewanderten Menschen aus Bulgarien und Rumänien stetig und deutlicher
gestiegen als aus anderen EU-Ländern. Viele dieser Menschen versuchen ihre
schwierige ökonomische und soziale Situation in ihrer Heimat durch
Erwerbstätigkeiten in anderen europäischen Ländern, so auch in Deutschland, zu
verbessern. Das Projekt Willkommen und Ankommen in Köln leistet seit 2014 mit der
arbeitsmarktaktivierenden Beratung, der Kompetenzfeststellung und weiteren
Bausteinen einen wichtigen Beitrag zur Integration in den Arbeitsmarkt und zur
Armutsbekämpfung.
Im ersten Projekt „Willkommen in Köln (WIK)“ inkl. Alphabetisierung (Laufzeit
01.01.2014 bis 31.12.2015) stand besonders die Krisenbewältigung im Fokus.
Menschen kamen mit multiplen Problemlagen nach Köln und standen dem
Arbeitsmarkt nicht sofort zur Verfügung, obwohl dies ihr erklärtes und dringendes Ziel
war.
Wichtigste Bausteine des Projektes:
- Aufsuchende Beratung
- Niederschwellige Begegnungsmöglichkeiten
- Kompetenzfeststellung
- Sprachkurse
Im Nachfolgeprojekt „Willkommen in Köln II“ (Laufzeit 01.01. 2016 bis
31.12.2016) standen alle Maßnahmen im Vordergrund, welche die Selbstständigkeit
der Menschen förderten. Nach erfolgreicher Stabilisierung war di e Vermittlung in
Arbeit von enormer Bedeutung für eine gelingende Integration.
Wichtigste Bausteine des Projektes:
- Arbeitsmarktaktivierende Information, Beratung
- Kompetenzfeststellung, Bewerbungstrainings und Begleitung
- Sprachkurse mit Erwerbsweltbezug
Im Zeitraum 2014 – 2016 wurden die Projekte in den Stadtteilen Ehrenfeld, Kalk und
Mülheim umgesetzt.
Im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungsprogramms „Starke Veedel-Starkes
Köln (ISEK) wurde das Projekt mit neuem Titel „Willkommen und Ankommen in
Köln“ (WAK) fortgesetzt und weiterentwickelt (Laufzeit 01.01.2017 bis 31.12.2018).
Aufgrund der ausgewiesenen Sozialräume im ISEK konnten die Angebote am
Standort Ehrenfeld nicht fortgesetzt werden. Neu hinzu kamen die im ISEK
ausgewiesenen Sozialräume in Chorweiler und Rodenkirchen. Das vom Rat der
Stadt Köln am 20.12.2016 beschlossene ISEK (DS-Nr. 2899/2016) sah für den
weiteren Verlauf des Programms eine Ausweitung von WAK als sozialraum-
übergreifende Maßnahme auf alle insgesamt elf Sozialräume vor. Da aber das Land
in der laufenden Förderphase überraschend seine Förderschwerpunkte änderte, lief
die zunächst bewilligte Förderung für das Arbeitsmarktprojekt Ende 2018 aus und
WAK konnte nicht, wie geplant, bis Ende 2020 auf alle, mit dem ISEK
beschlossenen, Sozialräume ausgebaut werden.
Wichtigste Bausteine des Projektes:
- Aktivierung, Heranführung und Integration in den Arbeitsmarkt
- Koordination und Vernetzung der regionalen Akteure
- aufsuchende Beratung, Begegnung, Kompetenzfeststellung
- Stärkung und Förderung der individuellen Ressourcen und Kompetenzen
- Grundbildungs- und Qualifizierungsangebote, Sprachkurse
WAK wurde in 2019 trotz Wegfall der Landesförderung zunächst mit den gleichen
Bausteinen wie in den Jahren 2017/2018 fortgeführt. Die Finanzierung erfolgte mit
städtischen Haushaltsmitteln (in Höhe von 833.500 €).
Durch eine erneute, jedoch deutlich reduzierte städtische Finanzierung in Höhe von
305.000 €/Jahr (DS Nr.2761/2019) in den Jahren 2020 und 2021 bleibt dem Kölner
Beratungs- und Unterstützungssystem mit WAK ein wirksamer Bestandteil zur
Arbeitsmarktintegration erhalten. Aufgrund begrenzter städtischer Ressourcen sind
die wichtigen Grundbildungsangebote allerdings nicht mehr Bestandteil des
Angebotes.
Die geringe Finanzausstattung dieser Grundaufstellung war verbunden mit
reduzierten städtischen Finanzressourcen und der Annahme, dass das Land NRW
spätesten in der neuen Förderphase ab 2021 erneute Förderangebote zur
Unterstützung des Arbeitsmarktzugangs für die Zielgruppe aufruft.
Die Maßnahme „Willkommen und Ankommen in Köln“ wird im Projektverbund
zusammen mit den aufgeführten Trägern in folgenden Sozialräumen durchgeführt:
FIZ e.V. – Freunde des
Interkulturellen Zentrums - Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord
Caritasverband für die Stadt Köln e.V. - Humboldt / Gremberg und Kalk
Caritasverband für die Stadt Köln e.V. - Meschenich und Rondorf
Lernende Region, Netzwerk Köln e.V. - Buchheim und Buchforst sowie Mülheim-
Nord und Keupstraße
Teilnahmen und Vermittlungen „Willkommen und Ankommen in Köln“:
2019
In 2019 wurden mit 924 Personen rund 2.270 umfassende Beratungsgespräche zu
den einzelnen Modulen geführt:
Modul Teilnahmen
Kompetenzfeststellung 198
Arbeitsmarktaktivierende Beratung 755
Bewerbungstraining 258
Begleitung im arbeitsmarktl. Kontext 111
Grundbildungsangebote 232
Es gab insgesamt 86 erfolgreiche Integrationen in den Arbeitsmarkt. Diese verteilen sich
hauptsächlich auf die Tätigkeitsbereiche Logistik, Reinigung, Lieferung und
Produktion, aber auch auf Gastronomie, Technik, Pädagogik sowie in das Sozial- und
Gesundheitswesen.
Integration in den Arbeitsmarkt Personen
Vermittlung in Arbeit 86
davon sozialvers.pflichtig Vollzeit 39
davon sozialvers.pflichtig Teilzeit 26
davon Minijob 21
2020
In 2020 wurden mit 781 Personen rund 2.390 umfassende Beratungsgespräche zu
den einzelnen Modulen geführt:
Modul Teilnahmen
Kompetenzfeststellung 117
Arbeitsmarktaktivierende Beratung 706
Bewerbungstraining 297
Begleitung im arbeitsmarktl. Kontext 31
Es gab insgesamt 92 erfolgreiche Integrationen in den Arbeitsmarkt. Diese verteilen sich
hauptsächlich auf die Tätigkeitsbereiche Logistik, Reinigung, Produktion, Lieferung und
Erntehelfer, aber auch auf Gastronomie, Handwerk sowie Straßen- und
Schienenverkehr.
Integration in den Arbeitsmarkt Personen
Vermittlung in Arbeit 92
davon sozialvers.pflichtig Vollzeit 43
davon sozialvers.pflichtig Teilzeit 28
davon Minijob 21
Die Vermittlungsquoten (9,3 % in 2019 und 11,8% in 2020) sind unter
Berücksichtigung der persönlichen Fähigkeiten und Voraussetzungen der
Beratenden für den Zugang zum hiesigen Arbeitsmarkt (keine oder geringe
Sprachkompetenz, geringe Qualifikation, prekäre Lebenslage) hoch einzuschätzen.
Trotz der schwierigen Lage aufgrund der Corona-Pandemie konnten in 2020 im
Vergleich zum Vorjahr mehr Integrationen in Arbeit erzielt werden. Dies zeigt, welch
wesentlichen Beitrag WAK zur Arbeitsmarktintegration leistet. Trotz Wegfall der
Präsenzberatungen über einen langen Zeitraum war es durch die etablierten und
guten Strukturen im Projekt möglich, mit der Zielgruppe weiterhin in Kontakt zu
bleiben und diese wirkungsvoll in ihren Bemühungen bei der Arbeitsplatzsuche zu
unterstützen.
„Willkommen und Ankommen in Köln“ bildet mit der Clearingstelle des
Gesundheitsamtes und den Maßnahmen der humanitären Hilfen in der Vorgebirgstr. ein
wichtiges und qualifiziertes Gesamtkonzept. Im Maßnahmenkatalog „Humanitäre Hilfen
für Menschen aus den Staaten der EU-Osterweiterung“ wird explizit auf dieses
abgestimmte Gesamtkonzept verwiesen. Als etablierte Maßnahme, die eine fachlich
spezialisierte Beratung, Unterstützung und Begleitung in den Arbeitsmarkt für EU-
Zugewanderte anbietet, wird zukünftig ebenso eine enge Kooperation mit dem aktuell
neu einzurichtenden Kommunalen Integrationsmanagement (KIM) erfolgen.
Durch den Wegfall der beiden ALVENI-Projekte seit dem 01.01.2021 ist ein bedeutender
Pfeiler in den Angeboten für die unversorgten Menschen aus Südosteuropa
weggebrochen. Der niedrigschwellige Beratungszugang fehlt erkennbar und viele dieser
Menschen wenden sich nun hilfesuchend auch an die Beratenden in WAK. Die
vielschichtigen Bedarfslagen der Menschen können allerdings mit der begrenzten
Ressource und der arbeitsmarktlichen Ausrichtung von WAK nicht entsprechend
aufgefangen werden.
2603_2021_Beschlussvorlage_Rat
7055 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
OB/16/163
Vorlagen-Nummer
2603/2021
Freigabedatum
12.08.2021
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
Fortsetzung der Maßnahme „Willkommen und Ankommen in Köln„ für Zuwanderinnen und
Zuwanderer aus den südosteuropäischen Mitgliedsstaaten der EU
Beschlussorgan
Rat
Gremium Datum
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beschließt:
1. Die Verwaltung wird mit der Fortsetzung der Maßnahme „Willkommen und Ankommen
in Köln“ in den bisherigen Sozialräumen:
Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord
Humboldt / Gremberg und Kalk
Meschenich und Rondorf
Buchheim und Buchforst sowie Mülheim-Nord und Keupstraße
ab dem 01.01.2022 zunächst bis zum 31.12.2024 beauftragt.
2. Die Finanzierung der Maßnahme in Höhe von rd. 305.000 € jährlich erfolgt vorbehalt-
lich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung ab dem Haushaltsjahr 2022 ff im Teiler-
gebnisplan 0504, Freiwillige Sozialleistungen und Diversity, in der Teilplanzelle 15
Transferaufwendungen.
3. Die Verwaltung wird jährlich über die Maßnahme berichten.
Integrationsrat 24.08.2021
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 26.08.2021
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 26.08.2021
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 02.09.2021
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 06.09.2021
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 06.09.2021
Finanzausschuss 13.09.2021
Rat 16.09.2021
2
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 305.000 €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2022
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. 305.000 €
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Auswirkungen auf den Klimaschutz
Nein
Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)
Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)
Begründung
Die Maßnahme „Willkommen und Ankommen in Köln“ (WAK) wurde in Form von „Willkom-
mensprojekten“ im Zeitraum 01.01.2014 - 31.12.2018 über Mittel des Landes und des Euro-
päischen Sozialfonds gefördert. 2018 hat die Landesregierung in der laufenden Förderphase
neue Förderrichtlinien beschlossen. Aufgrund der veränderten Schwerpunktsetzung konnte
die Fortsetzung des arbeitsmarktbezogenen Projektes ab 2019 nicht mehr über Drittmittel
sichergestellt werden. Mit Vorlage DS Nr. 3710/2018 hat der Rat der Stadt Köln beschlossen,
ab 2019 für die Fortführung von „Willkommen und Ankommen in Köln“ städtische Mittel, zu-
letzt 305.000,- € pro Jahr, einzusetzen. Der Beschluss erfolgte befristet bis zum 31.12.2021,
begründet in der Annahme, dass das Land in der neuen ESF -Förderphase ab 2021 neue
Unterstützungsmöglichkeiten eröffnet. Die seinerzeitigen Äußerungen des Landes, des Bun-
des und der EU ließen darauf schließen, dass die neue ESF-Förderphase (2021 – 2027) Be-
standteile zum Thema Arbeitsmarktintegration mit Schwerpunkt für Bürgerinnen und Bürger
aus den südosteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten enthalten wird und somit erneut Förder-
möglichkeiten für diese Zielgruppe eröffnet werden.
Mit Schreiben vom 10.02.2021 an den Städtetag NRW hat das Ministerium für Arbeit, Ge-
3
sundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalens (MAGS -NRW) leider deutlich zum
Ausdruck gebracht, dass die Förderung von Beratungsstrukturen als ein Baustein zur In-
tegration von Menschen aus Südosteuropa in den Arbeitsmarkt nicht mehr Bestandteil der
neuen Förderphase ist. Durch die aktuell veröffentlichte ESF-Förderrichtlinie vom 18.05.2021
wurde nun die veränderte Ausrichtung der Landesförderung bestätigt.
Somit kann eine Drittmittelfinanzierung zur Fortführung der Maßnahme „Willkommen und
Ankommen in Köln“ ab dem 01.01.2022 nicht mehr herangezogen werden. Bei der Maßnah-
me „Willkommen und Ankommen in Köln“ handelt es sich um das einzige etablierte operative
Instrument in Köln, um insbesondere jene EU-Neuzugewanderte, die als Arbeitssuchende
ohne Ansprüche auf Grundsicherungsleistungen nach SGB II und SGB XII sind, bei der Ent-
wicklung einer arbeitsmarktlichen Perspektive zu unterstützen.
Die Beratung wird wie bisher überwiegend durch herkunftssprachliches Personal angeboten.
WAK wird seine Arbeit weiterhin auf die seit Beginn der Willkommensprojekte gefestigten und
etablierten Bereiche der Arbeitsmarktorientierung/Arbeitsvermittlung und der Weiterbildungsbe-
ratung konzentrieren und gewährleistet damit die Aufrechterhaltung der wirksamen und gefestig-
ten Strukturen.
Die Maßnahme „Willkommen und Ankommen in Köln“ wird im Projektverbund zusammen mit
den aufgeführten Trägern in folgenden Sozialräumen durchgeführt:
FIZ e.V. – Freunde des
Interkulturellen Zentrums - Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord
Caritasverband für die Stadt Köln e.V. - Humboldt / Gremberg und Kalk
Caritasverband für die Stadt Köln e.V. - Meschenich und Rondorf
Lernende Region, Netzwerk Köln e.V. - Buchheim und Buchforst sowie Mülheim-
Nord und Keupstraße
Sollte es zukünftig zu Projektaufrufen seitens der EU, des Bundes oder des Landes NRW
z.B. in den Bereichen Grund- und Weiterbildung, Qualifizierung o.ä. für die Zielgruppe kom-
men, so beabsichtigt die Verwaltung, sich hierauf zu bewerben, um die Maßnahme „Will-
kommen und Ankommen in Köln“ wirkungsvoll zu unterstützen und das Angebot breiter auf-
zustellen.
Eine Übersicht über die bisherigen Projekte und die aktuelle Bedarfslage ist als Anlage bei-
gefügt.
Finanzierung der Maßnahme
Pro Sozialraum/ Träger wird eine Vollzeitstelle Projektsachbearbeitung mit jährlicher Perso-
nalpauschale in Höhe von 76.250 € finanziert. Das kalkulierte Volumen beträgt somit insge-
samt 305.000 €.
Gesamtaufwendungen der Maßnahme:
Teilplanzeile 15 – Transferaufwen-
dungen
ab 01.01.2022 jährlich
Caritasverband für die Stadt Köln e.V. –
Sozialräume Humboldt/Gremberg und
Kalk
76.250 €
Caritasverband für die Stadt Köln e.V. –
Sozialräume Meschenich und Rondorf 76.250 €
4
FIZ e.V. Freunde des Interkulturellen
Zentrums für die Sozialräume Blumen-
berg, Chorweiler und Seeberg-Nord
76.250 €
Lernende Region, Netzwerk Köln e.V.
für die Sozialräume Buchheim und
Buchforst sowie Mülheim-Nord und
Keupstraße
76.250 €
Gesamtaufwendungen jährlich 305.000 €
Die erforderlichen Aufwandsermächtigungen in Höhe von 305.000 € sind im Haushaltsplanentwurf
2022ff im Teilergebnisplan 0504, Freiwillige Sozialleistungen und Diversity, in der Teilplanzelle 15,
Transferaufwendungen, eingeplant.
Anlage 1 - Übersicht über die Willkommensprojekte und die aktuelle Bedarfslage
2603_2021_Auszug_Rat_Beschlussvorlage
1231 Zeichen
Geschäftsführung Rat Frau Lange Telefon: (0221) 221-22058 Fax : (0221) 221-26570 E-Mail: maria.lange@stadt-koeln.de Datum: 22.09.2021 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 10. Sitzung des Rates vom 16.09.2021 öffentlich 10.27 Fortsetzung der Maßnahme „Willkommen und Ankommen in Köln“ für Zuwanderinnen und Zuwanderer aus den südosteuropäischen Mit- gliedsstaaten der EU 2603/2021 Beschluss: Der Rat der Stadt Köln beschließt: 1. Die Verwaltung wird mit der Fortsetzung der Maßnahme „Willkommen und Ankommen in Köln“ in den bisherigen Sozialräumen: Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord Humboldt / Gremberg und Kalk Meschenich und Rondorf Buchheim und Buchforst sowie Mülheim-Nord und Keupstraße ab dem 01.01.2022 zunächst bis zum 31.12.2024 beauftragt. 2. Die Finanzierung der Maßnahme in Höhe von rd. 305.000 € jährlich erfolgt vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung ab dem Haushaltsjahr 2022 ff im Teilergebnisplan 0504, Freiwillige Sozialleistungen und Diversity, in der Teilplanzelle 15 Transferaufwendungen. 3. Die Verwaltung wird jährlich über die Maßnahme berichten. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Stimmen der AfD-Fraktion zugestimmt.
Mitteilung Ausschuss
707 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/16/162/1 Vorlagen-Nummer 27.09.2021 3382/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Runder Tisch für Flüchtlingsfragen 08.10.2021 Mitteilung zur Beschlussvorlage „Fortsetzung der Maßnahme „Willkommen und Ankommen in Köln„ für Zuwanderinnen und Zuwanderer aus den südosteuropäischen Mitgliedsstaaten der EU“ Der Runde Tisch für Flüchtlingsfragen erhält die Beschlussvorlage „Fortsetzung der Maßnahme „Willkommen und Ankommen in Köln“ für Zuwanderinnen und Zuwanderer aus den südosteuropäischen Mitgliedsstaaten der EU“ (2603/2021) sowie den entsprechenden Vorabauszug der Ratssitzung vom 16.09.2021 zur Kenntnis. Gez. Reker
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- 3382/2021
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 27.09.2021
- Erstellt
- 22.09.2021 14:15