AN/0972/2021
Fritz-Encke-Volkspark: Nutzung für kleinere Kutlurveranstaltungen
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Anfrage (Grüne BV2)
3328 Zeichen
Fraktion Die Grünen im Kölner Süden – Industriestr. 161 – Haus 1 – 50999 Köln R.109 – gruene-bv2@stadt-koeln.de – Tel. 0221/22192309 Herrn Bezirksbürgermeister Manfred Giesen Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0972/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 14.06.2021 Fritz-Encke-Volkspark: Nutzung für kleinere Kutlurveranstaltungen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, die Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN bittet, folgende Anfrage an die Verwaltung auf die Tagesordnung der Sitzung der BV Rodenkirchen (BV2) am 03.05.2021 zu setzen: Der Fritz -Enke-Volkspark in Raderthal verfügt über besondere Orte, die von ihrem Planer Fritz-Enke in der Entstehungszeit 1922/26 als „soziales Grün“ zur vielfältigen Nutzung ange- legt, der Erholun g der Bürgerinnen und Bürger dienen sollten. Dazu zählen der „Reigen- platz“, der „Platanenwall“ (ehemals Leseraum) und das „Naturtheater“. Alle drei Orte bieten auch heute noch Potential für die Durchführung kleinerer kultureller Veranstaltungen unter freiem Himmel. Derartige Möglichkeiten sind - wie kulturelle Angebote grundsätzlich - im Kölner Süden nicht sehr zahlreich und würden zur Attraktivität des Bezirks und zur kulturel- len Bildung vor Ort beitragen können, historische Orte wieder einer ursprünglich en Nutzung zuführen und nicht zuletzt auch geeigneten Institutionen, Akteurinnen und Akteuren der Kul- tur wieder eine Möglichkeit für Auftritte, Lesungen, Konzerte bieten. Darstellende Künst- ler*innen und Literaturschaffende sind nach wie vor von den Einschr änkungen des öffentli- chen Lebens aufgrund der Pandemie in besonderem Maße betroffen und könnten von die- sen Spielstätten - unter Umständen auch kurzfristig - profitieren. Da es um den Park herum Wohnbebauung gibt und die Flächen selber nicht sehr groß sind, kann es sich nur um kleine- re Veranstaltungen ohne große Lärmentwicklung handeln. Lesungen, kleine Tanzveranstal- tungen, Kammermusik, akustische Jazz - und Popkonzerte, Puppen - und Kindertheater wä- ren vermutlich möglich. Als Akteure kämen zum Beispiel das Li teraturhaus Köln, das in Ro- denkirchen beheimatete selbstverwaltete Netzwerk für Tanz und Performance Barnes Cros- sing, das Hänneschen -Theater, das ZAMUS und etliche weitere in Frage. Diese Angebote sollten selbstverständlich dem Denkmalschutz ( eingetragenes Baudenkmal) Rechnung tra- gen und naturverträglich sein. Dazu folgende Fragen: 1. Wie kann der Fritz -Encke-Park mit den genannten Orten auch kurzfristig einer oben beschriebenen kulturellen Nutzung zugeführt werden, von der darstellende Künstler*innen und Literaturschaffende in Köln und na- türlich die Bürgerinnen und Bürger profitieren würden? 2. Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um die historische Sub- stanz so wiederherzustellen und zu sichern, dass eine kulturelle Nut- zung nach positiver Evaluation auc h für einen längeren Zeitraum mög- lich erscheint? 3. Wie kann ein Konzept entwickelt werden, das die kulturellen Angebote in Einklang mit den Bedürfnissen der Bewohner*innen vor Ort gewährleis- tet? gez. Dr. Traude Castor-Cursiefen gez. Oliver Ismail
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0972/2021
- Typ
- Anfrage nach § 4 BV2 (Grüne)
- Datum
- 18.05.2021
- Erstellt
- 28.04.2021 17:24