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V/0482/2013

Zuzugsumfrage 2013

Vorlagen 16.08.2013

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Nächste Beratung: Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft, Sitzung am 19.09.2013, TOP 8.4

Berichtsvorlage

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V_0482_2013_Anlage1

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Berichtsvorlage

14480 Zeichen

V/0482/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Zentrale Ergebnisse der Zuzugsumfrage 2013 (Zuzug nach Münster 2009 - 2012) 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
19.09.2013 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht 
 
 
Bericht: 
 
1. Fragestellung und Methodik 
Aufgrund der großen Bedeutung der Zuzüge für die Bevölkerungsentwicklung von Münster und 
für die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt hat das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Ver-
kehrsplanung Anfang 2013 die „Zuzugsumfrage 2013“ durchgeführt. Befragt wurde eine Zufall s-
stichprobe von 6.500 Personen unter den in diesem Zeitraum Zugezogenen und Ende 2012 noch 
in Münster wohnhaften Personen über 18 Jahren (41.056 Personen). Insgesamt bietet der Rüc k-
lauf mit 1.696 Bögen eine gute quantitative Grundlage für Aussagen zu den Zug ezogenen (vgl. 
Anlage 1, S. 5-9) und deckt sich hinsichtlich der Altersstruktur mit den aus der Wanderungsstatis-
tik zu erwartenden Anteilen.  
 
Die Ergebnisse der Umfrage fließen in die zurzeit laufende Erarbeitung eines „Kommunalen 
Handlungskonzepts Wohnen“ ein  (vgl. V/0041/2001/1. Erg.). Gleichzeitig liefert die „Zuzugsu m-
frage 2013“ auch Hinweise zu den Chancen, die Zugezogenen dauerhaft an Münster zu binden. 
Dies ist angesichts des demografischen Wandels eine wichtige Aufgabe und daher ebenfalls von 
großem Interesse (vgl. V/0371/2008).  
 
Die „Zuzugsumfrage 2013“ hat sich auf folgende Fragenkomplexe konzentriert: 
 Soziodemografische und sozioökonomische Strukturen der Zugezogenen 
 Gründe für den Zuzug nach Münster 
 Wohnungssuche – räumliche Präferenzen und gesuchter Wohnungstyp 
 Gründe für die Wahl des Stadtteils und heutiger Wohnort in Münster 
 Wohnsituation nach dem Umzug 
 Zufriedenheit mit Münster als Wohnstandort und mit der heutigen Wohnsituation 
 Pläne für die Zukunft  
 
Die Ergebnisse sind in dem beigefügten Beric ht anhand von Grafiken und kurzen Erlä uterungen 
kompakt aufbereitet (vgl. Anlage 1). Um Entwicklungen aufzeigen zu können, wird die „Zuzug s-
umfrage 2005“ der Stadt Münster herangezogen, die den Zuzugszeitraum 2001 – 2004 abbildet. 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0482/2013 
Auskunft erteilt: 
Herr Dr. Hauff 
Ruf: 
492-6135 
E-Mail: 
HauffTho@stadt-muenster.de 
Datum: 
15.08.2013 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0482/2013 
 
2. Zentrale Ergebnisse der Zuzugsumfrage 2013 
Hinsichtlich der o. g. Fragenkomplexe, zu denen die amtliche Statistik keine Informationen liefert, 
lassen sich folgende zentrale Ergebnisse festhalten:  
 Soziodemografische und sozioökonomische Strukturen (vgl. Anlage 1, S. 13-16): 
Der Zuzug nach Münster wurde 2009 – 2012 sehr wesentlich von Studierenden getragen 
(41 %), deren Anteil sich gegenüber der Zuzugsumfrage 2005 (26,3 %) deutlich erhöht hat. 
Der Anteil der ganztägig Berufstätigen unter den Zugezogenen ist mit 35 % gegenüber der  
Umfrage 2005 (37 %) nahezu gleich geblieben. Auch der Anteil der Rentner/innen bzw. Pe n-
sionäre/innen hat sich kaum verändert (2013: 4,7 %; 2005: 5,9 %). Die Zugezogenen verfügen 
zu großen Teilen entweder über die „Allgemeine Hochschulreife“ (41,2  %) bzw. die „Fac h-
hochschulreife“ (6,5 %) oder einen „Fach -/Hochschulabschluss“ (40,6 %). Gegenüber 2005 
haben sich die Anteile der Zugezogenen mit „Allgemeiner Hochschulreife“ (33,5 %) und „Fach-
/Hochschulabschluss“ (28,2 %) deutlich erhöht. 
 Haushaltstypen (vgl. Anlage 1, S. 17):  
Die größten Gruppen waren die „jungen Singles“ (unter 35 J.) mit 24,4  %, gefolgt von den 
„jungen Paaren“ (unter 35 J.) mit 20,2  %. Die zugezogenen Studierenden schlagen sich in s-
besondere auch in dem hohen Anteil an Wohngemeinschaften (W G) nieder: WG mit 2 Pers o-
nen 12,7 %, WG mit 3 Personen und mehr 15,3 %. Der Anteil der Wohngemeinschaften hat 
sich im Einklang mit der gestiegenen Studierendenzahl gegenüber 2005 (WG mit 2 -Personen 
10 %; WG mit 3-Personen und mehr 8,5 %) deutlich erhöht. Demgegenüber hat sich der Anteil 
der Familien von 18 % (2005) auf 10  % (2013) verringert. Mit 6,9  % sind 2009 – 2012 vor al-
lem Familien mit Kindern unter 6 Jahren zugezogen.  
 Zuzugsmotive (vgl. Anlage 1, S. 18-19):  
Hauptmotiv für den Zuzug war „Ausbildung/ Studium“ mit 45,4 %, gefolgt von „Arbeit/Beruf“ 
(27,8 %) und „persönlichen/privaten Gründen“ (20,2 %). Der „Wunsch nach einem anderen 
Wohnumfeld“ (4,4 %) und der „Wunsch nach einer anderen Wohnung“ (2,2 %) spielten de m-
gegenüber kaum eine Rolle . Die Spezifizierung dieser Hauptkategorien macht deutlich, dass 
der dominierende Grund die „Aufnahme eines Studiums“ mit 32 % war, gefolgt vom „Zusa m-
menzug mit Partner/in oder sonstigen Personen“ (11 %). In der Kategorie „Arbeit/Beruf“ waren 
mehrere Unterkategorien nahezu gleichgewichtig (z. B. „Wechsel des Arbeitgebers“ 8 %, „E r-
stanstellung in Münster“ 7 %, „größere Nähe zum Arbeitsplatz“ 6 %, „berufliche Verbess erung 
in Münster“ 5 %). 
 Wohnungssuche: räumliche Präferenzen und gesuchter Wohnungstyp (vgl. Anlage 1, S. 
20-24):  
Bei der Suche bevo rzugt wurden die „Innenstadt“ (31 %) und der „Innenstadtrand“ (29 %) , 
hingegen wurde die „Stadt(teil)randlage im Grünen“ nur von 7 % präferiert. Heute wohnt der 
überwiegende Anteil der Zugezogenen nach eigener Einstufung im „Innen stadtrand“ (31 %), 
gefolgt von der Innenstadt (21 %) und der „ruhigen Stadtteillage“ (20 %)  sowie der „( Nähe 
zum) Stadtteilzentrum“ (14 %) und der „Stadt(teil)randlage im Grünen“ (13 %). Obwohl diese 
grundsätzlichen Aussagen nach den verschiedenen Haushalt stypen zu differenzieren sind, 
waren die „Innenstadt“ und der „Innenstadtrand“ nicht nur ein relevanter Suchraum für „Woh n-
gemeinschaften“, „jüngere Singles“ und „jüngere Paare“, sondern auch für nennenswerte Teile 
der „Familien“. Diese haben aber ebenso auch die „ruhige Stadtteillage“ und zum Teil auch die 
„Stadt(teil)randlage“ gesucht. 
Hinsichtlich des gesuchten Wohnungstyps hat sich gezeigt, dass mit 62 % der überwiegende 
Teil eine „normale Wohnung“ im Hinblick auf Grundriss und Ausstattung gesucht hat . Demge-
genüber entfielen auf „Gehobenes Wohnen“  (großzügige Ausstattung/großzügiger Grundriss) 
18 %. „Gemeinschaftsorientierte Wohnformen“ (z. B. besondere Wohnprojekte) haben 8 % 
gesucht, beim „Ökologischen Wohnen“ (z. B. Niedrigenergiehaus) betrug der Antei l 6 %. „Bar-
rierefreies/barrierearmes Wohnen“ stand bei 3 % im Fokus der Suche. Diese Präferenzen sind 
nach Haushaltstypen weiter zu differenzieren, was beispielsweise bei den höheren Suchante i-
len nach einem „barrierefreien/barrierearmen Wohnen“ bei „Single s und Paaren über 65 Ja h-
ren“ deutlich wird, deren Haushaltstypen allerdings nur relativ kleine Anteile unter den Zug e-
zogenen ausmachen.

3 
V/0482/2013 
 
Hinsichtlich des grundsätzlichen Wohnungstyps konnten die Zugezogenen ihre Präferenzen 
weitgehend auf dem Münsteraner Wohnungsmarkt realisieren. 70 % stuften ihre Wohnung als 
„normal“ ein (Suche: 62 %). Nicht realisierte Präferenzen (Unterschied zw ischen Wunsch und 
Realität) zeigen sich in den Bereichen „gehobenes Wohnen“ (Differenz 5 %-Punkte) und „Öko-
logisches Wohnen“ (Differenz 4 %-Punkte).   
 Gründe für die Wahl des Stadtteils und heutiger Wohnort in Münster  (vgl. Anlage 1, S. 
25-26): 
Unter den Mehrfachnennungen stellten sich zwei Gründe als besonders wichtig für die Wahl 
des Stadtteils heraus: „Nähe zum Arbeitsplatz, Ausbildungs-/Studienort“ (46 %), „Nähe zur I n-
nenstadt“ (40 %). Weitergehende Relevanz besaßen auch „Angebot an Wohnungen/ Grun d-
stücken“ (25 %), „Nähe zu Grün - und Erholungsflächen“ (20 %) und der „gute Eindruck/  gute 
Ruf des Stadtteils“ (17 %). Differenziert nach Lebenslagen zeigen sich bei Studierenden und 
Familien zwar unterschiedliche Bewertungen der Kriterien, gleichwohl spielt bei beiden die 
„Nähe zur Innenstadt“ eine sehr wichtige Rolle (Studierende: 38 %; Familien: 34 %).  
Diese Standortpräferenzen haben dazugeführt, dass heute die Mehrzahl der befragten Zuge-
zogenen im Stadtbezirk Mitte (59,9 %) wohnt, wovon alleine 30 % auf den Bereich innerhalb 
des Innenstadtrings entfallen. Der hohe Anteil des Stadtbezirks West (22,6 %) geht wesentlich 
auf den Stadtteil „Gievenbeck“ mit 12,9 % zurück. 
 Wohnsituation nach dem Umzug (vgl. Anlage 1, S. 27-31): 
Insgesamt 74 % der Zugezogenen wohnen in einem Mehrfamilienhaus: davon 55  % in einem 
Haus ab 5 Wohnungen zu Miete, 16  % in einem Haus mit bi s zu 4 Wohnungen zu Miet e und 
3 % in einer Eigentumswohnung. In einem Einfamilienhaus (freistehend es Einfamilienhaus , 
Doppel-, Reihenhaus) wohnen insgesamt 11  % der Zugezogenen  (7 % als Mieterin/Mieter, 
4 % als Eigentümerin/Eigentümer). 7 % wohnen im Studentenwohnheim. Von den Zu gezoge-
nen leben 8 % im Eigentum und 91  % zur Miete. Dieser Durchschnittswert ist nach den ei n-
zelnen Haushaltstypen noch weiter zu differenzieren (vgl. Anlage 1, S. 30/31). 
 Veränderung der Wohnsituation mit dem Zuzug (vgl. Anlage 1, S. 32): 
Im Rahmen des Zuzugs ist es bei vielen Haushalten zu einer Veränderung der Wohnsituation 
gekommen, die wesentlich mit dem Auszug von „Erstsemestern“ aus der elterlichen Wohnung 
bzw. dem elterlichen Haus zusammenhängen dürfte. So hat sich die durchschnittliche Woh n-
fläche von 109 m² auf 67 m² verringert, die Zahl der bewohnten bzw. zur Verfügung stehenden 
Räume ging von 4,4 auf 2,7 Rä ume zurück. Hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse haben 39  
% angegeben, aus Eigentum am früheren Wohnort in ein gemietetes Objekt gezogen zu s ein. 
Unter allen Zugezogenen nutzten nur 3 % den Zuzug nach Münster zur Eigentumsbildung. 
 Zufriedenheit mit Münster als Wohnstandort und mit der heutigen Wohnsituation  (vgl. 
Anlage 1, S. 35-37): 
Die Befragten sind mit Münster als Wohnort überaus zufrieden (42 % sehr zufrieden, 46 % zu-
frieden) und haben damit Münster besser bewertet als ihren früheren Wohnort (25 % sehr z u-
frieden, 40 % zufrieden). Gute Bewertungen - wenngleich leicht schwächer als für den Woh n-
standort Münster - entfielen auch auf das jetzige  Stadtviertel (34 % sehr zufrieden, 44 % z u-
frieden) und die jetzige Wohnung (31 % sehr zufrieden, 45 % zufrieden). Insgesamt äußern al-
le Haushaltstypen hohe Zufriedenheitswerte, die besonders hoch bei „Paaren und Singles 
über 45 Jahren“ ausfallen. 
Die Zugezogenen sehen bei einer Reihe von Standortfaktoren deutliche Verbesserungen. G e-
nannt werden v. a. „Verkehrsanbindung durch Bus/Bahn“, „kulturelles Angebot“, „Medizinische 
Versorgung“, „Anbindung an das überregionale Straßennetz“, „Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten 
für den täglichen Bedarf“, „Nähe zum Arbeitsort  (Studienort)“. Übereinstimmend werden von 
Studierenden und Familien die „Miethöhe/Finanzierungskosten des Eigentums“ als Hauptve r-
schlechterung angesehen, der allerdings bei einem Teil der Familien eine V erbesserung bei 
der Wohnungsgröße gegenübersteht. Ansonsten werden von Studierenden überwiegend Ve r-
schlechterungen angeführt, die mit dem Auszug aus dem Elternhaus oder mit ihrem Umzug in 
die Innenstadt  zusammenhängen dürften. Familien geben demgegenüber hinsichtlich vieler 
dieser Faktoren ein deutlich positiveres Bewertungsmuster ab.

4 
V/0482/2013 
 
 Was gefällt an Münster besonders gut? Was gefällt an Münster überhaupt nicht? (vgl. 
Anlage 1, S. 38-39): 
Mittels einer offenen Frage wurden die Befragten gebeten, bis zu 3 Pun kte zu nennen, die 
ihnen an Münster „besonders gut“ und „überhaupt nicht gefallen“. Die Antworten zu den be i-
den offenen Fragen wurden dann zu Merkmalskategorien verdichtet. Insgesamt überwiegen 
die positiven Nennungen (von 86 % der Befragten). An der „Spit ze“ stehen die „Fah r-
rad(haupt)stadt“ und die „Altstadt/Innenstadt“, gefolgt von den Merkmalen „Kultur“, „Grünfl ä-
chen/Natur“ und „klein und fein/Größe“. Im Vergleich zu 2005 hat es hier unter den ersten vier 
Nennungen nur leichte Verschiebungen gegeben. Neu  in den TOP 5 ist die positive Bewe r-
tung der Größe von Münster verbunden mit den entsprechenden Qualitäten („klein und fein“) 
anstelle des Aasees. 
Negative Nennungen haben demgegenüber nur 69 % der Befragten abgegeben. Hier stand 
eindeutig der Kritikpunkt „Mieten/Wohnen zu teuer“ an der Spitze  (wie bereits 2005) , gefolgt 
von „zu wenige Wohnungen“ und „Busse/Buslinien“ (Nachtbus, Taktung, Linien). Ebenso we r-
den negative Eigenschaften von Münster angeführt (z. B. stur, spießig, provinziell) sowie „(zu 
viel) Verkehr/Ampeln“. Im Vergleich zu 2005 wird hier „zu wenige Wohnungen“ als neuer Kr i-
tikpunkt an zweiter Stelle genannt, während die Kritik am „Bahnhof/Bahnhofsbereich“ deutlich 
zurückgegangen ist. 
 Pläne für die Zukunft (vgl. Anlage 1, S. 41): 
Die Umfrageergebnisse machen deutlich, dass durchaus entsprechende Chancen bestehen , 
einen Teil der Zugezogenen an Münster zu binden . Nur 18 % haben angegeben, dass sie 
Münster in jedem Fall wieder verlassen werden. Für 52 % der Befragten hängt ein Verbleib in 
Münster von bestimmten Bedingungen ab.  Hierbei entfällt der größte Teil der Mehrfachne n-
nungen auf die beruflichen Perspektiven (46 %). Für 36 % ist die Entwicklung der persönlichen 
Situation entscheidend, was sich der kommunalen Einflussnahme entzieht . 15 % machen ih-
ren Verbleib von dem Wohnungsmarkt in Münster abhängig , was die Schaffung entsprechen-
der Rahmenbedingungen für ein attraktives und bezahlbares Wohnungsangebot durch das 
„Kommunale Handlungskonzept Wohnen“ unterstreicht . Auch für die 23  % der Befragten, die 
Münster nicht mehr verlassen möchten, ist ein adäquates Wohnungs- bzw. Immobilienangebot 
von großer Bedeutung. 
 
3. Fazit und Ausblick 
Die Umfrage liefert somit differenziert nach verschiedenen Haushaltstypen aktuelle Erkenntnisse 
zum Zuzug nach Münster, wie z. B. zu den demografischen und sozioökonomischen Strukturen, 
zu den nachgefragten und realisierten Lagen und Wohnungsqualitäten sowie zur Zufriede nheit 
mit dem Wohnen in Münster. Die Umfrage belegt insbesondere, welche Bedeutung die Hoc h-
schulen als „J ungbrunnen“ für Münster besitzen, aber auch welche Rolle arbeitsmarktorientierte 
Zuzüge spielen. Die Ergebnisse der Umfrage sind damit nicht nur für die Erarbeitung des „Ko m-
munalen Handlungskonzeptes Wohnen“ von Bedeutung, sondern können auch mit Gewinn fü r 
den Arbeitskreis „Studentische Wohnraumversorgung“ genutzt werden (vgl. V/0037/2013).  
 
 
I.V. 
 
gez. 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
 
Anlagen: 
Bericht „Zentrale Ergebnisse der Zuzugsumfrage 2013

5 
V/0482/2013

V_0482_2013_Anlage1

79939 Zeichen

Anlage 1 zur Vorlage V/0482/2013 
 
ZENTRALE ERGEBNISSE DER 
ZUZUGSUMFRAGE 2013 
(ZUZUG NACH MÜNSTER 2009-2012) 
AUGUST 2013

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
2

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
3 
Inhaltsverzeichnis 
1 Fragestellung und Methodik ........................................................  5
2  Das Wanderungsgeschehen 2009 – 2012 im Überblick .............  10
13
13
18
20
25
27
33
41
42
 5
 6
7
8
 8
10
11
 12
13
 14
 15
3 Zentrale Ergebnisse der Zuzugsum
frage 2013 ..........................  
3.1 Soziodemografische und sozioökonomische Merkmale 
der Zugezogenen....................................................................  
3.2 Gründe für den Zuzug nach Münster.......................................  
3.3 Wohnungssuche – Räumliche Präferenzen und 
gesuchter Wohnungstyp.........................................................  
3.4 Gründe für die Wahl des Stadtteils und heutiger Wohnort 
in Münster ..............................................................................  
3.5 Wohnsituation nach dem Umzug ............................................  
3.6 Zufriedenheit mit Münster als Wohnstandort 
und mit der heutigen Wohnsituation ......................................  
3.7 Pläne für die Zukunft..............................................................  
4 Fazit und Ausblick .....................................................................  
Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1:   Zuzugsumfrage 2013: Ziele und Methodik ...........................................  
Abb. 2:   Von den Zugezogenen zur Stichprobe .................................................  
Abb. 3:   Wohnort der Zugezogenen nach Stadtbezirken 
– Vergleich: „Rücklauf“ - „Stichprobe“ ................................................  
Abb. 4:   Altersstruktur der Zugezogenen 
– Vergleich: „Rücklauf“ - „Stichprobe“ ................................................  
Abb. 5:   Räumliche Herkunft der Zugezogenen im Rücklauf................................  
Abb. 6:   Stadt Münster: Summierte Zu- und Fortzüge 
sowie Wanderungssalden 2009 - 2012..............................................  
Abb. 7:   Zuzüge nach und Fortzüge aus Münster nach Altersgruppen 
(Durchschnitt 2009 – 2012, Wohnberechtigte Bevölkerung).................  
Abb. 8:   Stadt Münster: Zuzüge nach Altersgruppen 1996 – 2012.....................  
Abb. 9:   Altersstruktur der erfassten Haushaltsmitglieder 
im Vergleich zur Altersstruktur der Bevölkerung Münsters ...................  
Abb. 10: Berufliche und soziale Stellung: Vergleich 2005 mit 2013.....................  
Abb. 11: Höchster Bildungsabschluss: Vergleich 2005 mit 2013.........................

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
4 
Abb. 12: Monatliches Nettoeinkommen des Haushalts 
- Zuzugsumfrage 2013 im Vergleich zum Mikrozensus 2011................  
16
16
17
 18
19
 20
 21
 22
 22
 23
 24
 25
 26
 27
 28
 29
 30
 30
 31
 32
 33
34
35
37
37
 38
39
39
 40
41
Abb. 13: Monatliches Nettoeinkommen des Haushalts 
- Zuzugsumfrage 2013 im Vergleich zur Fortzugsumfrage 2011...........  
Abb. 14: Haushaltstypen der zugezogenen Haushalte im Vergleich 
mit der Zuzugsumfrage 2005..........................................................  
Abb. 15: Ausschlaggebender Grund für den Umzug nach Münster......................  
Abb. 16: Ausschlaggebende Gründe im Einzelnen für den Umzug  nach Münster..  
Abb. 17: Gebiet der Wohnungssuche.............................................................  
Abb. 18: Lage der heutigen und der gesuchten Wohnung .................................  
Abb. 19: Bevorzugte Lage bei der Wohnungssuche - nach Haushaltstypen..........  
Abb. 20: Lage der jetzigen Wohnung - nach Haushaltstypen.............................  
Abb. 21: Gesuchter und bezogener Haus-/ Wohnungstyp .................................  
Abb. 22: Gesuchter Haus-/ Wohnungstyp - nach Haushaltstypen.......................  
Abb. 23: Gründe für die Wahl des Stadtteils ...................................................  
Abb. 24: Gründe für die Wahl des Stadtteils - Studierende und Familien.............  
Abb. 25: Haushaltsgrößen nach Haushaltstypen..............................................  
Abb. 26: Jetzige und frühere Wohnung - nach Wohnfläche und Zahl der Räume ..  
Abb. 27: Aktuelle Wohnsituation der Zugezogenen..........................................  
Abb. 28: Aktuelle Wohnsituation der Zugezogenen - nach Haushaltstypen ..........  
Abb. 29: Aktuelle Wohnsituation (Miete/Eigentum) - nach Haushaltstypen..........  
Abb. 30: Bedeutung der Eigentumsbildung - nach Haushaltstypen.....................  
Abb. 31: Wohnsituation vor dem Zuzug und heute in Münster...........................  
Abb. 32: Zufriedenheit mit dem alten und dem neuen Wohnstandort .................  
Abb. 33: Zufriedenheit mit dem alten und dem neuen Stadtteil/ Stadtviertel 
- nach Stadtbezirken ....................................................................  
Abb. 34: Beurteilung der jetzigen Wohnung / Wohnumgebung im Vergleich 
zur früheren Wohnsituation außerhalb Münsters ................................  
Abb. 35: Beurteilung der jetzigen Wohnung / Wohnumgebung im Vergleich 
zur früheren Wohnsituation außerhalb Münsters – hier: Studierende ....  
Abb. 36: Beurteilung der jetzigen Wohnung / Wohnumgebung im Vergleich 
zur früheren Wohnsituation außerhalb Münsters – hier: Familien .........  
Abb. 37: Was an Münster besonders gut / überhaupt nicht gefällt .....................  
Abb. 38: Was an Münster besonders gut gefällt 
- Vergleich mit Zuzugsumfrage 2005 ...............................................  
Abb. 39: Was an Münster überhaupt nicht gefällt 
- Vergleich mit Zuzugsumfrage 2005 ...............................................  
Abb. 40: Würde rückblickend wieder ein Zuzug nach Münster erfolgen? .............  
Abb. 41: Pläne für die Zukunft......................................................................

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
5 
 
1 Fragestellung und Methodik 
Aufgrund der großen Bedeutung der Zuzüge für die Bevölkerungsentwick-
lung
 und für die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt hat das Amt für Stadt-
entwicklung, Stadtplanung, Verkehr splanung Anfang 2013 die „Zuzugsum-
frage 2013“ durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfrage fließen in die Erarbei-
tung des „Kommunalen Handlungskonzepts Wohnen“ ein (vgl. V/0041/2001/ 
1. Erg.). Die Zuzugsumfrage bildet das Gegenstück zur „Fortzugsumfrage 
2011“ (vgl. V/0718/2012), in der Fortzüge  aus Münster in die Stadtregion 
untersucht wurden. 
Die Zuzugsumfrage hat sich auf folgende Fragenkomplexe konzentriert: 
 Heutige Wohnsituation in Münster 
 Wohnsituation vor und nach dem Umzug 
 Zuzugsmotive 
 Wohnungssuche 
 Bewertung von Münster 
 Pläne für die Zukunft 
Die Ergebnisse der Umfrage liefern damit Informationen, die der Wande-
rungsstatistik nicht zu entnehmen sind. Sie verdeutlichen insbesondere auch 
die demografischen und sozioökonomi schen Strukturen der Zugezogenen 
sowie deren Zuzugsmotive. Es wird erho ben, inwieweit die Zuziehenden ihre 
Wünsche nach Lage und Wohnungst yp auf dem Münsteraner Wohnungs-
markt realisieren konnten. Damit steht die Sichtweise der Zugezogenen für 
das „Kommunale Handlungskonzept Wohnen“ zur Verfügung (vgl. Abb. 1). 
Abb. 1:  Zuzugsumfrage 2013: Ziele und Methodik

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
6 
Für die Umfrage wurde eine Zufallsstic hprobe von 6.500 Personen unter den 
2009 - 2012 nach Münster Zugezogenen und Ende 2012 noch in Münster 
wohnhaften Personen über 18 Jahren (41.056 Personen) gezogen. Damit 
wurde fast jeder sechste in Münster verbliebene Zugezogene in die Erhebung 
einbezogen. Dies liegt deutlich über der Stichprobenziehung der regelmäßi-
gen Bürgerumfragen, in die 2 - 3 % der Bevölkerung einbezogen werden. 
Der Stichprobenumfang von 6.500 Personen bildet die Voraussetzung für ein 
aussagefähiges Vertrauensintervall des Rücklaufs. 
  
Von den 6.500 Personen der Zufallsstichprobe konnten 5.982 postalisch er-
reicht werden, von denen 1.696 Personen  geantwortet haben. Die Rücklauf-
quote liegt damit bei 28 % und über den Rücklaufquoten vergleichbarer Um-
fragen (vgl. Abb. 2), wie z. B. München 2010: 25 %; Köln 2007/2008: 17 % 
(Zuzug Wohnungsmarktregion) bis 24 % (Zuzug außerhalb Wohnungsmarkt-
region). Allerdings konnte der Rück lauf der Münsteraner Zuzugsumfrage 
2005, der bei 34,5 % lag, nicht wieder erreicht werden. 
 
Abb. 2: Von den Zugezogenen zur Stichprobe 
"In Münster 
weiterhin 
wohnhaft"
"Angeschriebene
Haushalte"
"Postalisch
erreichte
Haushalte"
Rücklauf 
Umfrage
Tausende
Zugezogene Personen - ab 18 Jahre
in den Jahren 2009 - 2012  =  6 5 . 5 4 3 
( Quelle: Meldebestand der Amtes für Bürgerangelegenheiten)
6.500 5.982 1.696
Rücklauf-
quote = 28  %
Brutto -
Stichprobe
Netto -
Stichprobe
41.056
Grund- 
gesamtheit
 
 
Der Rücklauf zeigt hinsichtl
ich wichtiger Strukturmerkmale, wie z. B. Alter, 
Wohnort nach Stadtbezirken, Geschlecht, eine relativ hohe Übereinstimmung 
mit der Grundgesamtheit, was eine wichtige Grundlage für die Aussage-
fähigkeit der Ergebnisse ist.

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
7 
Bezogen auf den Wohnort in Münster ze igt der Rücklauf eine sehr hohe 
Strukturtreue, was im Vergleich mit de n jeweiligen Anteilen der Befragten  
an der Stichprobe deutlich wird. Die Abweichungen zur Stichprobe liegen 
maximal bei 1,3 %-Punkten Die Zugezogenen wohnen schwerpunktmäßig im 
Stadtbezirk Mitte (v. a. innerhalb des Innenstadtrings) und im Stadtbezirk 
West (v. a. Stadtteil Gievenbeck) (vgl. Abb. 3).  
Abb. 3: Wohnort der Zugezogenen nach Stadtbezirken 
– Vergleich: „Rücklauf“ - „Stichprobe“ 
6
30
11,9 12,1
22,6
4,7 5
3,1
4,66
29,7
10,8 11,8
23,8
5,2
3,7 3,7
5,2
1 
Alt-
stadt
2 
Innen-
stadtring
3 
Mitte-
Süd
4 
Mitte-
Nordost
5 
West
6 
Nord
7 Ost 8 
Südost
9 
Hiltrup
0
5
10
15
20
25
30
35
 Rücklauf  insg.  ( n = 1.696 )        Postalisch Erreichte  ( n = 5.982 )
in %
 
 
Hinsichtlic
h des Alters besteht ebenfalls  eine relativ hohe Übereinstimmung 
zwischen Rücklauf und Stichprobe (vgl. Ab b. 4). Hier zeigen sich hinsichtlich 
des altersspezifischen Rücklaufs auch die Tendenzen der bisherigen Bürger-
umfragen. Die Altersgruppen bis zu 29 Jahren sind im Rücklauf leicht schwä-
cher vertreten, die Altersgruppen ab  30 Jahren haben etwas besser geant-
wortet als es ihrem Anteil in der Stichprobe entspricht. 
Die Abweichungen liegen mit einer Ausn ahme in einer Größenordnung von 
bis 1,5 %-Punkten, was eine sehr hohe  Übereinstimmung der Altersstruktur 
im Rücklauf mit der Altersstruktur der Stichprobe bedeutet. Lediglich bei der 
Gruppe 21 - 24 Jahre liegt die Differenz  im Rücklauf um 3,4 %-Punkte nied-
riger als es ihrem Anteil in der Stichp robe entsprechen würde, was zu tole-
rieren ist. Aus inhaltlicher Sicht sind  damit die Ergebnisse dieser größten 
Altersgruppe im Rücklauf in keinem Fall überrepräsentiert (vgl. Abb. 4).  
Auch bezogen auf das Geschlecht zeigen  sich nur geringe Unterschiede zwi-
schen Rücklauf und Stichprobe. So lieg t der Anteil der Frauen im Rücklauf 
bei 55,7 % im Vergleich zu 52,9 % in der Stichprobe. Damit sind Frauen 
lediglich mit 2,8 %-Punkten stärker im Rücklauf vertreten.

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
8 
Abb. 4: Altersstruktur der Zugezogenen 
– Vergleich: „Rücklauf“ - „Stichprobe“ 
9,7
31,7
23,3
15,8
7,5
5,4 5,2
1,4
10,8
35,1
24,2
15,1
6,8
4,1 4
0
 18 - 20
Jahre
 21 - 24
Jahre
 25 - 29
Jahre
 30 - 39
 Jahre
 40 - 49
 Jahre
 50 - 59
 Jahre
 60 Jahre
 u. älter
ohne
Angabe
0
5
10
15
20
25
30
35
40
 Rücklauf  insgesamt  ( n = 1.696 )  Postalisch Erreichte  ( n = 5.982 )
in %
  
 
Da sich viele Angaben in der Zuzugs umfrage auf den jeweiligen Haushalt 
beziehen, lassen sich bei Mehr-Perso nen-Haushalten keine gesicherten 
geschlechterdifferenzierten Aussagen treffen. Daher wird - wie schon bei der 
Fortzugsumfrage 2011 - auf eine geschl echterdifferenzierte Ergebnisdarstel-
lung verzichtet.  
Hinsichtlich der räumlichen Herkunft de r Zugezogenen 2009 – 2012, die bis 
Anfang 2013 verblieben sind und sich an der Umfrage beteiligt haben, zeigt 
sich, dass ein gutes Viertel (24,8 %)  aus dem Münsterland stammt. Davon 
entfallen 7,9 % auf die elf, an Müns ter angrenzenden Kommunen der Stadt-
region und 16,9 % auf die weiteren Kommunen des Münsterlandes. 35,0 % 
der Zugezogenen wohnten zuvor in eine r weiteren nordrhein-westfälischen 
Kommune (außerhalb des Münsterlandes). 33,6 % zogen aus anderen Bun-
desländern zu. 4,1 % der Befragten ha tten zuvor ihren Wohnsitz im Ausland 
(vgl. Abb. 5).  
Abb. 5: Räumliche Herkunft der Zugezogenen im Rücklauf 
 2,5%4,1%
33,7%
16,9%
7,9%
6
2
3
4
5 1 - Gemeinden der Stadtregion (11)
2 - Sonstiges Münsterland 
     (BOR, COE, ST,WAF) 
3 - Sonstiges NRW
4 - Bund ohne NRW
5 - Ausland
6 - unbekannt
34,8%
1

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
9 
Da zur räumlichen Herkunft der verbliebenen Zugezogenen in der Stichprobe 
keine Informationen vorliegen, werden  zur Einordnung der diesbezüglichen 
Ergebnisse Aussagen aus der Wanderungsstatistik herangezogen (durch-
schnittliche Herkunft der Zuziehenden nach Münster im Zeitraum 2009 - 
2012). 
Die Auswertung der Wanderungsstatisti k verdeutlicht, dass sich die räum-
liche Herkunft im Rücklauf für das Münsterland sehr weitgehend mit der 
Wanderungsstatistik deckt (Münsterland gesamt: 25 %; Stadtregion: 9,2 %, 
sonstiges Münsterland: 15,8 %). Für das sonstige Nordrhein-Westfalen lie-
gen die Werte der Wanderungsstatistik etwas niedriger (29,6 %), für das 
Bundesgebiet ohne Nordrhein-Westfalen ebenfalls (26,5 %). Hingegen weist 
die Wanderungsstatistik einen deutlich höheren Zuzug aus dem Ausland auf 
(17,1 %). Dieser ist somit in der Umfrage deutlich untererfasst. 
Die Gründe für die Untererfassung könnten darin liegen, dass bei den Zuzü-
gen aus dem Ausland möglicherweise eine höhere Mobilität zum Tragen 
kommt (z. B. bei ausländischen Studiere nden). Auch ist aus vielen schrift-
lichen Umfragen bekannt, dass sprach liche Zugangsbarrieren zum Frage-
bogen eine Rolle spielen. Nach diesen Erfahrungen dürfte die Untererfassung 
nicht nur die Zugezogenen aus dem Au sland betreffen, sondern insgesamt 
Menschen mit Migrationsvorgeschichte. Deren Anteil liegt in der Umfrage bei 
14 % und müsste im Zusammenhang mit den Zuzügen aus dem Ausland 
noch entsprechend höher liegen. Als Konsequenz der Untererfassung der 
Zugezogenen aus dem Ausland und der nicht abschätzbaren Untererfassung 
von Menschen mit Migrationsvorgesch ichte wird auf eine entsprechende 
Differenzierung der Ergebnisse verzichtet. 
Die hohe Strukturtreue von Rücklauf und  Stichprobe im Hinblick auf Alter, 
Wohnort in Münster und Geschlecht ist eine wichtige Voraussetzung dafür, 
dass sich die Ergebnisse der Umfrag e grundsätzlich auf die noch Ende 2012 
in Münster wohnhaften Zugezogenen üb ertragen lassen. Insgesamt bietet 
der Rücklauf mit 1.696 Bögen eine gute quantitative Grundlage für Aussagen 
zu den Zuziehenden (Vertrauensintervall bei 50 % +/- 2,4 %-Punkte, bei 
5 %
  +/- 1,1 %-Punkte). 
 
Im Folgenden werden zunächst kurz die Charakteristika der Zugezogenen 
anhand der Wanderungsstatistik erläut ert (vgl. Punkt 2), dann werden die 
zentralen Ergebnisse der Umfrage vorg estellt (vgl. Punkt 3). Abschließend 
werden wichtige Schlussfolgerungen  skizziert und der Umgang mit den 
Ergebnissen aufgezeigt (vgl. Punkt 4).

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
10 
2  Das Wanderungsgeschehen  2009 – 2012 im Überblick 
Die positive Entwicklung der (Wohnb erechtigten) Bevölkerung in Münster 
zwischen dem 01.01.2009 (281.050 Ew .) und dem 31.12.2012 (296.536 
Ew.) wurde wesentlich vom positiven Wanderungssaldo (Zuzüge – Fortzüge) 
getragen. Dieser betrug durchschni ttlich für die Jahre 2009, 2010 und 2012 
1.499 Menschen/Jahr1. Der Geburtenüberschuss hat zu dem Bevölkerungs-
anstieg in diesem Zeitraum erfreulicherweise auch einen positiven, aber 
deutlich geringeren Beitrag geleiste t (durchschnittlicher Saldo Geburten/ 
Sterbefälle: + 188 Geburten/Jahr). 
 
Grundlage für den positiven Wanderun gssaldo waren die hohen Zuzüge in 
den Altersgruppen 18 - 20 und 21 - 24 Jahre. Nur diese beiden Gruppen 
zeigten einen kontinuierlich positiven Wa nderungssaldo. In der Altersgruppe 
unter 18 Jahre hielten sich Zu- und Fortzüge im Zeitraum 2009 - 2012 nahe-
zu die Waage. In allen anderen Alters gruppen verzeichnete Münster höhere 
Fort- als Zuzüge, was insbesondere für die Altersgruppen 25 - 29 Jahre und 
30 - 34 Jahre charakteristisch war (vgl. Abb. 6). Auch für die Altersgruppe 
65 Jahre und älter hat Münster in diesem Zeitraum einen negativen Saldo 
aufgewiesen (500 Zuzüge/Jahr im Vergleich zu 582 Fortzügen/Jahr). 
 
-25.000
-20.000
-15.000
-10.000
-5.000
0
5.000
10.000
15.000
20.000
25.000
unter
18
Jahre
18 - 20
Jahre
21 - 24
Jahre
25 - 29
Jahre
30 - 34
Jahre
35 - 39
Jahre
40 - 44
Jahre
45 - 49
Jahre
50 - 54
Jahre
55 - 59
Jahre
60 - 64
Jahre
65 - 69
Jahre
70 - 74
Jahre
75 J.
und
älter
Altersgruppen
Saldo
Zuzüge
Fortzüge
Wohnberechtigte Bevölkerung
Abb. 6: S
tadt Münster: Summierte Zu- und Fortzüge sowie 
Wanderungssalden 2009 - 2012 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung - Sonderauswertung statistischer Bewegungsd aten 
                                                 
1 Bei dieser Berechnung werden die Fortzüge 2011 ausgeklammert, da sie durch Sonderer-
eignisse (vor allem Einführung der Zweitwohnungssteuer) beeinflusst sind.

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
11 
Insgesamt konnte Münster im Befragungszeitraum durchschnittlich jährlich 
19.733 Zuzüge verzeichnen, denen durc hschnittlich 19.144 jährliche Fort-
züge gegenüberstanden. Von den Zuzü gen entfallen 43,7 % (8.616) auf die 
Altersgruppe 18 - 24 Jahre. Mit diesem  Anteilswert gehört Münster zu den 
Spitzenreitern in Nordrhein-Westfalen. 
Nennenswerte Zuzugsanteile entfallen darüber hinaus auch auf die Alters-
gruppe 25 - 29 Jahre (3.912/Jahr) und 30 - 44 Jahre (3.655/Jahr), wenn-
gleich diesen Zuzügen erheblich höhe re Fortzüge gegenüberstanden (5.448/ 
Jahr bzw. 5.346/Jahr) (vgl. Abb. 7). 
Abb. 7: Zuzüge nach und Fortzüge aus Münster nach Altersgruppen 
(Durchschnitt 2009 – 2012, Wohnberechtigte Bevölkerung) 
 
 
  
 
 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung - Sonderauswertung statistischer Bewegungsdaten 
Eine Einordnung des untersuchten Zu zugszeitraums (2009 
- 2012) in das 
Zuzugsgeschehen seit 1996 macht deut lich, dass die Altersgruppe 18 - 29 
Jahre immer eine sehr hohe Bedeutung hatte (jährliche Zuzüge über 10.000 
Personen) (vgl. Abb. 8). 
 
Der Zeitraum seit 2009 ist jedoch durc h weiter gestiegene Zuzugszahlen 
dieser Altersgruppe charakterisiert (2011: 13.775 Zuzüge, 2012: 13.183 
Zuzüge). Allerdings war auch der zu Vergleichszwecken herangezogene  
Zuzugszeitraum 2001 - 2004 (Zuzugsumfrage 2005) bereits durch einen An-
stieg der Zuzüge in dieser Altersgruppe charakterisiert.

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
12 
Abb. 8: Stadt Münster: Zuzüge nach Altersgruppen 1996 – 2012 
Zuzüge nach Münster nach Alter 1996 - 2012  
(Wohnberechtigte Bevölkerung)
13183
13775
11800
1135810729
10713
11927
12417
12304
13272
11874
11709
11191
1113010760
1101511196
0
2000
4000
6000
8000
10000
12000
14000
16000
1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Jahre
unter 18 Jahre 18 bis 29 Jahre 30 bis 44 Jahre 45 bis 64 Jahre 65 Jahre und älter
Zuzugsumfrage
2005
Zuzugsumfrage
2013
 
 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung - Sonderauswertung statistischer Bewegungsdaten 
Interessanterweise hat trotz der gestie genen Zuzüge in der Al
tersgruppe 
18 - 29 Jahre Ende des letzten Jahrzehnts der Anteil der Studierenden der 
Münsteraner Hochschulen bezogen auf die Wohnberechtigte Bevölkerung 
nicht weiter zugenommen. Der Anteil ha t sogar im Vergleich zum Zeitraum 
der Zuzugsumfrage 2005 leicht abgenommen. So lagen die Studierenden-
anteile zwischen 2001 und 2004 bei ca. 20 %, während sie im Zeitraum 
2009 - 2012 zwischen 16,9 % und 18 % lagen. 
Die Ergebnisse der Zuzugsumfrage 2013 geben einen Aufschluss, welche so-
ziodemografischen Merkmale die Zugezo genen charakterisieren und welche 
Haushaltstypen den Zuzug schwerpunkt mäßig tragen (vgl. Abb. 14, Seite 
16).

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
13 
3 Zentrale Ergebnisse der Zuzugsumfrage 2013 
3.1 Soziodemografische und sozioökonomische Merkmale der 
Zugezogenen 
Im Fragebogen wurden verschiedene  soziodemografische und sozioöko-
nomische Merkmale erhoben, anhand de rer sich die Zugezogenen charakte-
risieren lassen. Der Vergleich zur Be völkerungsstruktur von Münster macht 
deutlich, in welchen Punkten die Zu gezogenen hiervon abweichen und wel-
che Haushaltstypen im Zeitraum 2009 - 2012 vorrangig die Zuzüge getragen 
haben. 
 Altersstruktur 
Wie nach den Aussagen der Wanderungsst atistik zu erwarten, stellten die 
18 - 24 -Jährigen mit 41,4 % die stärkste  Altersgruppe im Rücklauf, gefolgt 
von den 25 - 29 -Jährigen (23,3 %) und den 30 - 44 -Jährigen (20,3 %). 
Bezogen auf die Altersstruktur in Müns ter wird damit unterstrichen, welche 
Rolle die Zuzüge als „Jungbrunnen“ für Münster einnehmen (vgl. Abb. 9). 
 
Abb. 9: Altersstruktur der erfassten Haushaltsmitglieder im  
Vergleich zur Altersstruktur der Bevölkerung Münsters 
41,4
23,3
20,3
10
3,7
1,4
14,2
11,3
24,1
30,1
20,3
0
 18 - 24
Jahre
 25 - 29
Jahre
 30 - 44
 Jahre
 45 - 64
 Jahre
 65 Jahre
 u. älter
ohne
Angabe
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
 Rücklauf Zugezogene - Hauptwohnung, ab 18 J. ( n = 1.696 ) 
 Einwohner MS - Hauptwohnung, ab 18 J. - per 31.12.2012  ( n = 247.458 )
in %

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
14 
 Berufliche und soziale Stellung  
Die Angaben zur beruflichen und sozialen Stellung machen deutlich, dass die 
Studierenden mit 41 % die größte Gru ppe unter den Zugezogenen stellen, 
gefolgt von den ganztägig Berufstäti gen mit 35 % (vgl. Abb. 10). Dabei 
dominieren die Studierenden in den Altersgruppen 18 - 20 Jahre (88 %) und 
21 - 24 Jahre (76 %), während die Berufstätigen in der Altersgruppe 25 - 29 
Jahre bereits 55 % ausmachen. Hier li egt der Studierendenanteil noch bei 
32 %.  
Abb. 10: Berufliche und soziale Stellung: Vergleich 2005 mit 2013 
37 %
5,2 %
5,8 %
6,1 %
4,1 %
1,9 %
26,3 %
5,9 %
5,5 %
2 %
35 %
2,7 %
4,6 %
3,6 %
3,4 %
0,5 %
41 %
4,7 %
0,9 %
3,6 %
  ganztägig berufstätig 
  Unternehmer / Freiberufler 
  teilzeitbeschäftigt (< 35 Std.) 
  nicht erwerbstätig, Elternzeit u.ä. 
  Ausb., Lehre, Freiw. Soziales Jahr u.ä.
  Schüler/-in 
  Student/-in 
  Rentner/-in, Pensionär/-in 
  Hausfrau/-mann 
  ohne Angabe 
0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 %
 Zuzugsumfrage 2013 
 Zuzugsumfrage 2005 
 
Der Vergleich zur Zuzugsumf
rage 2005 zeigt, dass der Anteil der Studieren-
den weiter zugenommen hat (von 26 % auf 41 %), während der starke 
Anteil der ganztägig Berufstätigen nahezu  gleich geblieben ist (2005: 37 %, 
2013: 35 %). 
Vor dem Hintergrund der Diskussion um  den „Rückzug im Alter nach Müns-
ter“ ist zu bemerken, dass die Gruppe der „Rentnerinnen/Rentner bzw. Pen-
sionärinnen/Pensionäre“ unter den Zugezogenen auch 2013 einen ähnlich 
niedrigen Anteil wie 2005 einnahm (2005: 6 %, 2013: 5 %). Dieser niedrige 
Anteil deckt sich mit den Hinweisen au s der Wanderungsstatistik zur Alters-
struktur der Zuzüge nach Münster.

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
15 
 Höchster Bildungsabschluss  
Die Ergebnisse zur beruflichen und sozialen Stellung werden durch die Anga-
ben zu den Bildungsabschlüssen bestätigt. Die Zuziehenden nach Münster 
weisen hohe Bildungsabschlüsse auf.  41 % haben die „Allgemeine Hoch-
schulreife“, weitere 41 % verfügen  bereits über einen Fach-/Hoch-
schulabschluss. Diese Werte haben si ch im Vergleich zur Zuzugsumfrage 
2005 noch einmal deutlich erhöht (2005: 34 % Abitur, 28 % Fach-/Hoch-
schulabschluss) (vgl. Abb. 11). 
Abb. 11: Höchster Bildungsabschluss: Vergleich 2005 mit 2013 
 
6,1 %
12,6 %
10,2 %
33,5 %
28,2 %
3,6 %
0,6 %
5,2 %
1,5 %
4,2 %
6,5 %
41,2 %
40,6 %
2,3 %
0,4 %
3,4 %
 Volks-/ Hauptschulabschluss 
 Realschulabschluss 
 Fachhochschulreife ("Fachabi") 
 Allgem. Hochschulreife ("Abi") 
 (Fach) Hochschulabschluss 
 Anderer Schulabschluss 
 ( Bisher ) ohne Abschluss 
 Ohne Angabe 
0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 %
 Zuzugsumfrage 2013 
 Zuzugsumfrage 2005 
 
 
 Einkommensstruktur (Haushaltsnettoeinkommen) 
Für die Nachfrage auf de
m Wohnungsm arkt spielt das Einkommen der 
Zuziehenden eine wichtige Rolle. Dabei entfielen die größten Anteile der Zu-
ziehenden auf die Einkommensklassen „bis unter 1.100 €“ (25 %), 1.100 - 
< 2.000 €“ (22 %) und „3.200 € und mehr“ (18 %). Im Vergleich zu den 
Ergebnissen des Mikrozensus für die Bevölkerung von Münster sind die 
Zugezogenen in der Einkommensklasse „bis unter 1.100 €“ stärker und in 
der Klasse „3.200 € und mehr“ etwas schwächer vertreten (vgl. Abb. 12), 
was auf die Struktur der Zuziehenden (v. a. Studierende) zurückgeht. 
 
Ein Vergleich der Haushaltsnettoeinkommen der Zugezogenen mit denen der 
2007 - 2010 in das Umland von Münster gezogenen (Fortzugsumfrage 2011) 
macht die hohe sozioökonomische Selekt ivität dieser beiden Wanderungs-
prozesse deutlich. Bei den Zugezogene n sind die niedrigeren Einkommens-
klassen („bis unter 1.100 €“, „1.100 - < 2.000 €“) deutlich stärker besetzt, 
bei den Fortgezogenen in das Umland die höheren Einkommensklassen („ab 
2.600 €“) (vgl. Abb. 13).

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
16 
Abb. 12: Monatliches Nettoeinkommen des Haushalts 
- Zuzugsumfrage 2013 im Vergleich zum Mikrozensus 2011  
 
22,4 %
26,3 %
12,2 %
9 %
20,5 %
9,6 %
24,9 %
21,8 %
11,1 %
7,8 %
18,2 %
16,1 %
 bis unter 1.100 EURO 
 1.100 - < 2.000 EURO 
 2.000 - < 2.600 EURO 
 2.600 - < 3.200 EURO 
 3.200 EURO und mehr 
 ohne Angabe
0 % 5 % 10 % 15 % 20 % 25 % 30 %
 Zuzugsumfrage 2013 
 Mikrozensus NRW 2011
 (Werte für Münster)   
 
 
 
Abb. 13: Monatliches Nettoeinkommen des Haushalts – Zuzugs- 
umfrage 2013 im Vergleich zur Fortzugsumfrage 2011* 
 
4,3 %
13,7 %
14 %
15,3 %
17,5 %
10,1 %
8,4 %
16,7 %
24,9 %
21,8 %
11,1 %
7,8 %
7,5 %
5,2 %
5,4 %
16,1 %
 bis unter 1.100 EURO
 1.100 - < 2.000 EURO
 2.000 - < 2.600 EURO
 2.600 - < 3.200 EURO
 3.200 - < 4.000 EURO
 4.000 - < 5.000 EURO
 5.000 EURO u. mehr
 ohne Angabe
0 % 5 % 10 % 15 % 20 % 25 % 30 %
 Zuzugsumfrage 2013 
 Fortzugsumfrage 2011 
 
 
*) Fortzug in das Umland 2007 - 2010 (vgl. V/0718/2012)

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
17 
  Haushaltstypen 
Aus den Angaben zur Altersstruktur, zur Haushaltsgröße (vgl. Abb. 25, Seite 
27) und zur Struktur der Haushalte (Z ahl der Erwerbspersonen und der Kin-
der) lassen sich Haushaltstypen bild en, mit denen lebenszyklusspezifische 
Aspekte des Wanderungsverhaltens analysiert werden können. Die größte 
Gruppe waren die der „jungen Singles“  (< 35 J.) mit 24,4 %, gefolgt von 
den „jungen Paaren“(< 35 J.) mit 20,2 %. Die zugezogenen Studierenden 
schlagen sich insbesondere auch in dem Anteil an Wohngemeinschaften mit 
gesamt 28 % nieder (12,7 % WG mit 2 Personen, 15,3 % WG mit 3 und 
mehr Personen). Damit lag dieser Wert noch über den Ergebnissen der Sozi-
alerhebung des Deutschen Studentenwerkes für 2012, wonach in Nordrhein-
Westfalen 21,9 % der befragten Studie renden in einer Wohngemeinschaft 
wohnte. 
 
Der Anteil der Familien unter den Zuziehenden lag bei insgesamt 10 % (inkl. 
Ein-Eltern-Familien), wobei der größte Anteil mit 6,9 % auf die „Familien in 
Expansion“ (Kinder < 6 J.) entfiel. Im Vergleich zur Zuzugsumfrage 2005 hat 
sich der Anteil der „Familien“ damit nahezu halbiert (Umfrage 2005: gesamt 
18,0 %). Der Anteil der „Wohngemeinschaften“ hat sich hingegen deutlich 
erhöht (Umfrage 2005: gesamt 18,5 %). Insbesondere der Anteil der Wohn-
gemeinschaften mit drei und mehr Personen ist deutlich angestiegen (Um-
frage 2005: 8,5 %; Umfrage 2013: 15,3 %)  (vgl. Abb. 14), was sicher auch 
mit dem gestiegenen Studierendenanteil zusammenhängen dürfte. 
Abb. 14: Haushaltstypen der zugezogenen Haushalte im Vergleich  
mit der Zuzugsumfrage 2005  
 
0
6,9
10,2
1,1
2,3
20,2
18,1
24,4
21
12,7
10
0
1,8
5,5
2,5
5,1
2,4
4,6
15,3
8,5
0
3,9
5,2
3,2
3
1
2,1
0
1,5
2
1,8
1,5
0 5 10 15 20 25 30 35
       Expansion
 (+ Kind/er < 6 J.)
alt
(ab 65 J.)
Zuzugsumfrage 2013 ( n = 1.696 )
Zuzugsumfrage 2005 ( n = 2.762 )
% % % % %
jung
(< 35 J.)
älter 
(45-64 J.) 
mittel
(35-44 J.)
%%
2013
2005
2013
2005
2013
2005
2013
2005
2013
2005
Familien
Ein-Eltern-
Familien
Paare
Singles
WG / 
Sonstige*
alt
(ab 65 J.)
jung
(< 35 J.)
älter 
(45-64 J.) 
mittel
(35-44 J.)
 Konsolidierung
 (+ Kind/er  6-17 J.)
WG (2 Personen) WG (3 Personen) Sonstige *
%
*) "Sonstige" beinhaltet Mehrpersonenhaushalte (3 und mehr Personen)

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
18 
3.2 Gründe für den Zuzug nach Münster 
Mittels vorgegebener Kategorien wurde der ausschlaggebende Anlass für den 
Umzug nach Münster erhoben, der dann mit einer weiteren Frage spezifiziert 
wurde. Hauptmotive für de n Zuzug waren: „Ausbildung/Studium“ (45,4 %), 
„Arbeit/Beruf“ (27,8 %) und „Persönliche/Private Gründe“ (20,2 %). Der 
„Wunsch nach einem anderen Wohnumfeld“ (4,4 %) und der „Wunsch nach 
einer anderen Wohnung“ (2,2 %) spielten demgegenüber kaum eine Rolle 
(vgl. Abb. 15). 
Abb. 15: Ausschlaggebender Grund für den Umzug nach Münster 
45,4%
27,8%
20,2%
4,4%
2,2%
31%
31,2%
33,8%
4,1%
Ausbildung / Studium  
Arbeit / Beruf  *
Persönliche / Private Gründe  
Wunsch nach einem 
anderen Wohnumfeld **  
Wunsch nach 
einer anderen Wohnung  
0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% 45% 50%
 Zuzugsumfrage 2013
 Zuzugsumfrage 2005
*) in 2005: Summe "Eigene Person" und "Partner/in bzw. andreres Haushaltsmitglied"
**) in 2005: nicht abgefragt  
 
Die Spezifizierung dieser Hauptkategorien macht
 deutlich, dass der dominie-
rende Grund die „Aufnahme eines St udiums“ mit 32 % war, gefolgt vom 
„Zusammenzug mit Partner/in oder sonstigen Personen“ (11 %). In der 
Kategorie „Arbeit/Beruf“ waren mehrere Unterkategorien nahezu gleich-
gewichtig (z. B. „Wechsel des Arbeitgebers“ 8 %, „Erstanstellung in Münster“ 
7 %, „größere Nähe zum Arbeitsplatz “ 6 %, „berufliche Verbesserung in 
Münster“ 5 %) (vgl. Abb. 16). 
 
Der Vergleich dieser Ergebnisse mit der Zuzugsumfrage 2005 bestätigt die 
2013 gestiegene Bedeutung der Studiere nden für den Zuzug nach Münster. 
Während 2005 mit „Ausbildung/Studium“  (31,0 %) und „Arbeit/Beruf“ 
(31,2 %) zwei gleichgewichtige Hauptmotive den Zuzug nach Münster präg-
ten, stellt „Ausbildung/Studium“ mit 45,4 % 2013 nun das Hauptmotiv dar. 
Die arbeitsmarktorientierten Zuzüge haben demgegenüber ihren Anteil na-
hezu beibehalten. Der leichte Rü ckgang von 31,2 % (2005) auf 27,8 % 
(2013) könnte auch auf methodische Ve ränderungen zurückzuführen sein, 
da der Wert für 2005 auch die Haushalt smitglieder einschloss, während sich 
die Angaben für 2013 nur auf die befragte Person beziehen.

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
19 
Mit der gestiegenen Bedeutung des Mo tivs „Ausbildung/Studium“ (2013) 
hängt sehr wahrscheinlich auch der de utlich gesunkene Anteil der „persönli-
chen/privaten Gründe“ zusammen (2005: 33,8 %; 2013: 20,2 %).  
 
Abb. 16: Ausschlaggebende Gründe im Einzelnen für den Umzug  
nach Münster 
A u s b i l d u n g / S t u d i u m 
 Aufnahme eines Studiums 32 %
Wechsel des Studienortes
Größere Nähe zum Studienort
Beginn einer Ausbildung
A r b e i t / B e r u f
Wechsel des Arbeitgebers
Beendigung Ausbildung früherer Ort und Erstanstellung in Münster
Größere Nähe zum Arbeitsplatz
Berufliche Verbesserung in Münster
Versetzung durch Arbeitgeber nach Münster
Ohne Arbeit am früheren Ort und Aufnahme einer Arbeit in Münster 
Verlegung der Arbeitsstelle nach Münster
P e r s ö n l i c h e / P r i v a t e   G r ü n d e
Zusammenzug mit Partner/in oder sonstigen Personen
Umzug in die Nähe von Freunden, Bekannten, Kindern, Verwandten
Besseres Angebot an Kultur, medizinischer Versorgung, Einzelhandel
Haushaltsverkleinerung (z.B. Auszug der Kinder)
Auszug aus dem Haushalt der Eltern
Haushaltsvergrößerung durch Kinder
A n d e r e s  W o h n u m f e l d
 Wunsch nach "städtischem" Wohnen
Gute Einkaufsmöglichkeiten
Gute Anbindung an Bus und Bahn
Gute Nachbarschaft
Weniger Lärm u. andere Umweltbeeinträchtigungen
Mehr Grünflächen
Gutes Angebot an Betreuungs-/Bildungsmöglichkeiten für Kinder 
Sicheres Wohnumfeld
A n d e r e  W o h n u n g ( Wunsch nach … )
... bezahlbarer Wohnung
... kleinerer Wohnung
... besser ausgestattete, komfortablere Wohnung
... eigener Wohnung
... seniorengerechter, barrierefreier Wohnung 
... Garten / Terrasse / Balkon
... größerer Wohnung
… Umzug in Seniorenstift, -wohnanlage
... eigenem Haus
... ( besser ) modernisierter Wohnung
 3 %
 2 %
 11 %
 2 %
 6 %
 3 %
 2 %
 2 %
 1 %
 5 %
 5 %
 3 %
 8 %
 7 %
 6 %
 5 %
 2 %
 2 %
 1 %
 3 %
 1 %
 1 %
 1 %
 1 %
 1 %
 0 %
 0 %
 1 %
 0 %
 0 %
 0 %
 0 %
 0 %
 0 %

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
20 
3.3 Wohnungssuche – Räumliche Präferenzen und gesuchter W oh-
nungstyp 
 Suchraum der Wohnungssuche 
Im Hinblick auf die räumlichen Präfer enzen wurde zunächst der Suchraum 
der Zugezogenen erhoben. Dabei wird deutlich, dass 41 % das gesamte 
Stadtgebiet von Münster in ihre Suche einbezogen haben, während sich ein 
ebenso großer Anteil (41 %) auf bestimmte Stadtteile konzentriert hat. 
Die Stadtteile mit den meisten Einzel nennungen lagen in der Innenstadt, 
hinzu kam der universitätsnahe Stadtteil Gievenbeck. Dies gibt erste Hinwei-
se auf die besonders nachgefragten La gen. Für 13 % hat sich die Suche so-
wohl auf Münster als auch auf das Umland erstreckt. Hier ist es dann im 
Suchprozess zu einer Entscheidung für Münster gekommen (vgl. Abb. 17). 
 
Abb. 17: Gebiet der Wohnungssuche 
 
41 %
41 %
13 %
6 %
davon (Top 5)
Münster
+ Umland
Münster -
gesamtes 
Stadtgebiet
Münster -
bestimmte 
Stadtteile
keine
 Suche
Kreuzviertel ( 6,1 % )
Altstadt ( 3,2 % )
Gievenbeck ( 3,0 % )
Geistviertel ( 2,6 % )
Aaseestadt ( 2,2 % )
Sonstige 
Stadtteile
(23,7 %)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Lagepräferenzen bei der Wohnungssuche 
Nach de
m Suchraum wurde die Stando rtpräferenz für bestimmte Lagetypen 
ermittelt. Hier wurde gegenübergeste llt, welche Lage bei der Wohnungs-
suche bevorzugt gesucht wurde und wo  die jetzige Wohnung der Zugezoge-
nen liegt. Bei der Suche bevorzugt wurd en die „Innenstadt“ (31 %) und der 
„Innenstadtrand“ (29 %). Demgegenüber war die „Stadt(teil)randlage im 
Grünen“ nur bei 7 % die gesuchte Lage. 
Heute wohnt der überwiegende Anteil der Zugezogenen nach eigener Ein-
stufung im „Innenstadtrand“ (31 %), gefolgt von der Innenstadt (21 %) und 
der „ruhigen Stadtteillage“ (20 %) (vgl . Abb. 17). Auf „( Nähe zum) Stadt-
teilzentrum“ sowie die „Stadt(teil)randlage im Grünen“ entfielen mit 14 % 
und 13 % ähnliche Anteilsgrößen.

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
21 
Abb. 18: Lage der heutigen und der gesuchten Wohnung 
 
21
31
31
29
14
10
20 12
13
7
0
10
jetzige
Wohnung
in Münster
Bei
Wohnungssuche
bevorzugt
0%
20%
40%
60%
80%
100%
 Innenstadt  Innenstadtrand 
 (Nähe) Stadtteilzentrum  Ruhige Stadtteillage  
 Stadt(teil)randlage im Grünen         Sonstiges / o.A. 
n= 2.022n= 1.707
 
 
Diese grundsätzlichen Aussa
gen lassen sich nach einzelnen Haushaltstypen 
differenzieren (vgl. Abb. 18). Die „Innenstadt“ bzw. den „Innenstadtrand“ su-
chen überproportional stark „Wohngemeinschaften“ (ab 3 Personen: 78 %, 
2 Personen: 67 %) „jüngere Singles“ (65 %) und „jüngere Paare“ (62 %). 
Aber auch bei den „Familien“ werden hier Werte von nahezu 40 % erreicht 
(Familien in Expansion 38 %, Familien in Konsolidierung 41 %). Darüber 
hinaus wurde von Familien und Paaren ab 35 Jahren auch die ruhige Stadt-
teillage gesucht. Ebenso spielt auch die Stadt(teil)randlage eine Rolle. Für 
„Singles ab 65 Jahren“ ist auch die „Nähe zum Stadtteilzentrum“ ein rele-
vanter Suchraum (vgl. Abb. 19). 
Wenn den Wünschen die heutige Lage der Wohnung gegenübergestellt wird, 
zeigt sich, dass die Orientierung auf di e Innenstadt nicht immer realisiert 
werden konnte. Häufig resultierte aus dem Wunsch „Innenstadt“ dann der 
„Innenstadtrand“ als Wohnstandort. Hier finden sich hohe Anteile an Wohn-
gemeinschaften (ab 3 Personen: 71 %, 2 Personen: 55 %) sowie „jüngere 
Paare“ (56 %) und „jüngere Singles“ (55 %). Ebenso führte die Nachfrage 
dann auch in andere Lagekategorien, wie „(Nähe zum) Stadtteilzentrum“, 
„Ruhige Stadtteillage“ und „Stadtte il(rand)lage“. So wohnen nun auch 
beträchtliche Anteile der Familien in der „Ruhigen Stadtteillage“ (z. B. „Fami-
lien in Expansion“ 25 %) und in de r „Stadtteil(rand)lage“ (26 %), wenn-
gleich auch die „Innenstadt“ (15 %), der „Innenstadtrand“ (17 %) und die 
„Nähe zum Stadtteilzentrum“ (16 %) relevante Wohnstandorte darstellen 
(vgl. Abb. 20).

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
22 
Abb. 19: Bevorzugte Lage bei der Wohnungssuche 
- nach Haushaltstypen 
31
17 12 10
29
15 12 15
36
25 26
16
35
44
29
21 29 30
33
23
22
23
29
30 25
9
32
34
10
14 12 10
9
4 8 4
10
9
8
16
14
9
12
19
24 25
13
19 21 15
12
11 16
16
7
7
7
18 6 5
7
19 15
19
4
16 10
3
3
110 12 18 20
7
19 22 23
8 9 15
41
9 5
INSGE-
SAMT
Fam./
Expansion
(+Ki. < 6)
Fam./
Konsoli-
dierung
1-Eltern-
Fam.
Paare,
jüngere
(18-34 J.)
Paare,
mittlere
(35-44 J.)
Paare,
ältere
(45-64 J.)
Paare,
alt
(65+)
Singles,
jüngere
(18-34 J.)
Singles,
mittlere
(35-44 J.)
Singles,
ältere
(45-64 J.)
Singles,
alt
(65 +)
WG
(2 Pers.)
WG
(ab 3 P.)
0%
20%
40%
60%
80%
100%
 Innenstadt   Innenstadtrand   (Nähe) Stadtteilzentrum  
 Ruhige Stadtteillage   Stadt(teil)randlage   Sonstiges / o.A.  
n=2.022 n=139 n=20 n=418 n=52 n=73 n=26 n=498 n=44 n=61 n=32 n=258 n=314n=34
 
 
 
Abb. 20: Lage der jetzigen Wohnung - nach Haushaltstypen 
21 15 10 6
21 16 12
24 26
20
11
18 22 28
31
17 27
17
35
18 26
20
29
27
30
21
33
43
14
16 10
11
11
7
26 8
13
17
17 21
17
1120
25 23 50
20
25
20
24
20 24
22
21
20
15
13
26 30
17 13
34
16
24
11 12
20 15
8 4
INSGE-
SAMT
Fam./
Expansion
(+Ki. < 6)
Fam./
Konsoli-
dierung
1-Eltern-
Fam.
Paare,
jüngere
(18-34 J.)
Paare,
mittlere
(35-44 J.)
Paare,
ältere
(45-64 J.)
Paare,
alt
(65+)
Singles,
jüngere
(18-34 J.)
Singles,
mittlere
(35-44 J.)
Singles,
ältere
(45-64 J.)
Singles,
alt
(65 +)
WG
(2 Pers.)
WG
(ab 3 P.)
0%
20%
40%
60%
80%
100%
 Innenstadt   Innenstadtrand   (Nähe) Stadtteilzentrum  
 Ruhige Stadtteillage   Stadt(teil)randlage  
n=1.707 n=117 n=18 n=342 n=44 n=69 n=25 n=414 n=41 n=54 n=33 n=215 n=261n=30

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
23 
 Gesuchter und realisierter Wohnungstyp 
Um die Nachfragepräferenzen der Zu gezogenen weiter kennenzulernen, 
wurde auch erhoben, welcher Wohnungs typ von den Befragten gesucht und 
welcher Wohnungstyp schließlich bezogen wurde. 
Hinsichtlich der Suche hat sich gezeigt, dass mit 62 % der überwiegende Teil 
eine „normale Wohnung“ im Hinblick auf Grundriss und Ausstattung gesucht 
hat, demgegenüber entfielen auf „Gehobenes Wohnen“ (großzügige Ausstat-
tung/großzügiger Grundriss) 18 %. „G emeinschaftsorientierte Wohnformen“ 
(z. B. besondere Wohnprojekte) habe n 8 % gesucht, beim „Ökologischen 
Wohnen“ (z. B. Niedrigenergiehaus) be trug der Anteil 6 %. „Barrierefrei-
es/barrierearmes Wohnen“ standen bei 3 % im Fokus der Suche. 
Die hohe Orientierung auf „normales Wohnen“ hängt sicher auch mit der 
Einkommenssituation der Zuziehenden zusammen (vgl. Abb. 21). 
Abb. 21: Gesuchter und bezogener Haus-/ Wohnungstyp  
 
70%
13%
8%
2%3%5%
 Normale Wohnung                  Gehobenes Wohnen
 Gemeinschaftsorientierte Wohnformen      Ökologisches Wohnen
 Barrierearmes/-freies Wohnen  Sonstiges
62% 18%
8%
6%
3%4%
n= 1.733
Jetzige Wohnung / jetziges Haus Gesuchter Wohnungstyp
n= 1.728
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Grundsät
zlich konnten die Zugezogenen ihre Präferenzen weitgehend auf 
dem Münsteraner Wohnungsmarkt realis ieren. 70 % stuften ihre aktuelle 
Wohnung als „normal“ ein (Suche 62 %). Nicht realisierte Präferenzen 
(Unterschied zwischen Wunsch und Rea lität) zeigen sich beim „gehobenen 
Wohnen“ (5 %-Punkte-Differenz) und beim „Ökologischen Wohnen“ (4 %-
Punkte-Differenz).

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
24 
Weitergehende Aufschlüsse über die Präf erenzen liefert eine Differenzierung 
nach Haushaltstypen. Hier zeigt sich nachvollziehbar, dass der Wunsch nach 
„barrierefreiem/barrierearmem Wohnen“ insbesondere bei „Singles über 65 
Jahren“ (29 %), bei „Paaren über 65 Jahren“ (24 %) und bei „Paaren 45 - 
64 Jahre“ (16 %) besonders ausgeprägt ist. Der Wunsch nach „gemein-
schaftsorientierten Wohnformen“ wird insbesondere von Wohngemeinschaf-
ten (ab 3 Personen: 19 %, 2 Personen: 14 %) artikuliert. 
 
Überproportional hohe Anteile nach gehobenem Wohnen finden sich bei 
„Familien mit älteren Kindern“ (67 %), „Paaren über 65 Jahren“ (48 %), 
„Paaren zwischen 45 - 64 Jahren“ (40 %) und „Familien mit kleinen Kindern“ 
(30 %). Allerdings ist zu berücksichti gen, dass diese Haushaltstypen - mit 
Ausnahme der Familien mit kleinen Kinder n - nur relativ kleine Anteile unter 
den Zugezogenen ausgemacht haben (vgl. Abb. 22). 
Abb. 22: Gesuchter Haus-/ Wohnungstyp - nach Haushaltstypen
  
62
54
17
56
67
57
33
24
74 74
56
25
66 61
18 30
67
22
25
35
40
48
10 9
20
14
7
8
8 3 7
2
3 4
5 7
9
7
14 19
6 11 3
11
5
9
3
7
4
4
6 63
3 7 11
1
5 16
24
1 9
29
2
4 3 7 22
21
5 5
INSGE-
SAMT
Fam./
Expansion
(+Ki. < 6)
Fam./
Konsoli-
dierung
1-Eltern-
Fam.
Paare,
jüngere
(18-34 J.)
Paare,
mittlere
(35-44 J.)
Paare,
ältere
(45-64 J.)
Paare,
alt
(65+)
Singles,
jüngere
(18-34 J.)
Singles,
mittlere
(35-44 J.)
Singles,
ältere
(45-64 J.)
Singles,
alt
(65 +)
WG
(2 Pers.)
WG
(ab 3 P.)
0%
20%
40%
60%
80%
100%
 Normale Wohnung  Gehobenes Wohnen  Gemeinschaftsorientierte Wohnformen
 Ökologisches Wohnen        Barrierearmes/-freies Wohnen       Sonstiges
n=1.733 n=119 n=18 n=357 n=37 n=70 n=25 n=410 n=43 n=55 n=28 n=228 n=273n=30

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
25 
3.4 Gründe für die Wahl des Stadtteils und heutiger Wohnort 
in Münster 
Neben de
n Lagepräferenzen wurde auch  erhoben, aus welchen Gründen der 
Zuzug in den heutigen Stadtteil in Münster erfolgte. Dabei stellten sich unter 
den Mehrfachnennungen zwei Gründe al s besonders wichtig heraus: „Nähe 
zum Arbeitsplatz, Ausbildungs-/Studi enort“ (46 %), „Nähe zur Innenstadt“ 
(40 %). Weitergehende Relevanz besaßen auch „Angebot an Wohnungen/ 
Grundstücken“ (25 %), „Nähe zu Grün- und Erholungsflächen“ (20 %) und 
der „gute Eindruck/gute Ruf des St adtteils“ (17 %). Immerhin 20 % der 
Mehrfachnennungen entfielen auch auf die Kategorie „Stadtteil war für mich 
gleichgültig/war zufällig“ (vgl. Abb. 23). 
 
Abb. 23: Gründe für die Wahl des Stadtteils
  
  
  Nähe zum Arbeitsplatz, Ausbildungs-/ Studienort
 Wegen der Nähe zur Innenstadt
 Wegen des Angebots an Wohnungen/ Grundstücken
 Stadtteil war mir gleichgültig / war zufällig
 Wegen der Nähe zu Grün- und Erholungsflächen
 Guter Eindruck / guter Ruf des Stadtteils
 Bin mit Anderen im Stadtteil zusammengezogen
 Hier wohnen Verwandte/ Kinder, Freunde/ Bekannte
 Wegen des guten Angebots an Bussen/ Bahnen
 Weil es hier gute Einkaufsmöglichkeiten gibt
 Weil der Stadtteil einen "städtischen" Charakter hat
 Sonstiger Grund: Günstige Miete
 Wegen der guten Freizeitangebote
 Gutes Angebot an Schulen / Schulformen
 Gutes Angebot an Kindertagesbetreuung
 Sonstiger Grund: Weitere Nennungen
 1 %
 1 %
n= 1.686
(Ø 2,3 Nennung pro Befragten)
 17 %
 11 %
 4 %
 2 %
 40 %
 46 %
 25 %
 9 %
 9 %
 5 %
 11 %
 10 %
 20 %
 20 %

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
26 
Wie stark der Einfluss der Lebenslage auf die Kriterien der Standortwahl ist, 
macht eine Gegenüberstellung der Gründe für die Wahl des Stadtteils von 
Studierenden und Familien deutlich (vgl. Abb. 24). 
 
Bei den Studierenden dominiert die „N ähe zum Studienort“ (55 %), gefolgt 
von der „Nähe zur Innenstadt“ (38 %). Hinzu kommt das „Angebot an Woh-
nungen/Grundstücken“ (26 %), wobei auch 26 % der Nennungen auf die 
Kategorie „Stadtteil war für mich gleichgültig/war zufällig“ entfielen. 
 
Auch bei Familien kommt der „Nähe zur Innenstadt“ eine wichtige Rolle zu, 
auf diese Kategorie entfielen sogar die meisten Nennungen. Hinzu kommen 
weitere, nahezu gleichgewichtige Gründe: „Nähe zum Arbeitsplatz“ (28 %), 
„Nähe zu Grün- und Erholungsflächen“ (28 %), „Angebot an Wohnungen/ 
Grundstücken“ (24 %), „guter Eindruck/guter Ruf des Stadtteils“ (23 %), 
„Nähe zu Verwandten/Kindern, Freunde/Bekannten“ (19 %).  
 
Abb. 24: Gründe für die Wahl des Stadtteils 
- Studierende und Familien 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
55%
38%
26%
26%
15%
14%
13%
8%
8%
5%
5%
3%
2%
0%
0%
4%
 Nähe zum Arbeitsplatz, Ausbildungs-/ Studienort
 Wegen der Nähe zur Innenstadt
 Wegen des Angebots an Wohnungen/ Grundstücken
 Stadtteil war mir gleichgültig / war zufällig
 Wegen der Nähe zu Grün- und Erholungsflächen
 Bin mit Anderen im Stadtteil zusammengezogen
 Guter Eindruck / guter Ruf des Stadtteils
 Weil es hier gute Einkaufsmöglichkeiten gibt
 Wegen des guten Angebots an Bussen/ Bahnen
 Sonstiger Grund: Günstige Miete
 Hier wohnen Verwandte/ Kinder, Freunde/ Bekannte
 Weil der Stadtteil einen "städtischen" Charakter 
 Wegen der guten Freizeitangebote
 Gutes Angebot an Schulen / Schulformen
 Gutes Angebot an Kindertagesbetreuung
 Sonstiger Grund: Weitere Nennungen
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60%
Studierende Familien
55%
38%
26%
26%
15%
14%
13%
8%
8%
5%
5%
3%
2%
0%
0%
4%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60%
28%
34%
24%
13%
28%
11%
23%
10%
11%
2%
19%
7%
3%
8%
6%
8%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60%
 n= 194
(Ø 2,3 Nennung pro Befragten)
 n= 696
(Ø 2,2 Nennung pro Befragten)Diese Präferenzen haben sic
h in folg endem Standortmuster niedergeschla-
gen. Die Mehrzahl der Zugezogenen wo hnt im Stadtbezirk Mitte (59,9 %), 
wovon alleine 30 % auf den Bereich innerhalb des Innenstadtrings entfallen. 
Der hohe Anteil des Stadtbezirks West (22,6 %) geht wesentlich auf den 
Stadtteil „Gievenbeck“ mit 12,9 % zurück. Im Vergleich zu ihrem Anteil an 
der Münsteraner Bevölkerung wurden die weiteren Außenstadtbezirke unter-
proportional als Wohnstandorte gewählt (vgl. Abb. 3, Seite 7).

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
27 
3.5 Wohnsituation nach dem Umzug 
Von großer Bedeutung für die Nachfr age auf dem Wohnungsmarkt und die 
realisierte Wohnsituation sind die Ha ushaltsgrößen und Haushaltstypen der 
Zugezogenen. Daher werden zunächst di e bereits in Kapitel 3.1 ermittelten 
und erläuterten Haushaltstypen in Be ziehung zu den nachfragenden Haus-
haltsgrößen gesetzt. Danach werden zentrale Elemente der Wohnsituation 
erläutert wie Wohnfläche und Zahl de r Räume, bewohnter Gebäudetyp (Ein-
familien-, Mehrfamilienhaus, Studentenwohnheim) sowie die Frage von Miete 
und Eigentum. Abschließend werden di e Veränderungen der Wohnsituation 
im Rahmen des Zuzugs nach Münster an alysiert, da diese eine wesentliche 
Hintergrundinformation für die Bewe rtung des Wohnstandorts Münster und 
der aktuellen Wohnsituation liefern (vgl. Kap. 3.6). 
 
 Haushaltsgrößen und Haushaltstyp en der bis 2013 verbliebenen 
Haushalte 
Wie die Analyse der Zuzugsmotive bereits deutlich gemacht hat, war das Zu-
zugsgeschehen zwischen 2009 und 2012 insbesondere durch Zuziehende 
geprägt, die in Münster ein Studiu m aufgenommen haben (32 %). Zusam-
men mit den weiteren zuziehenden Studie renden hat sich dies nicht nur in 
der hohen Zahl der Ein-Personen-Haushalte (u. a. „Singles 18 - 24 J.“) nie-
dergeschlagen, sondern zeigt sich au ch bei den Wohngemeinschaften mit 
zwei Personen (12,7 %) bei den Zwei -Personen-Haushalten sowie über die 
Wohngemeinschaften mit drei und mehr  Personen bei den jeweiligen Haus-
haltsgrößen.  
 
Abb. 25: Haushaltsgrößen nach Haushaltstypen 
 
0
13,4
6,4
6
3,4
0,9
0
0
11,1
13,8
8,5
4,7
2
0
7,9
8,4
0
12,7
0
0,7
1-Pers-
Haushalte
2-Pers.-
Haushalte
3-Pers.-
Haushalte
4-Pers.-
Haushalte
Haushalte
ab 5 Pers.
0 1 02 03 04 05 0
Familien*
n =  1.690
1-Eltern-Familien
% % % %
Paare (18-24 J.)
3er-WG's
%%
*) inkl. 1-Eltern-Familien
2er-WG's
Familien*
Familien*  WG's
4er-WG's
Singles (18-24 J.) Singles (35 +/ o.A.)
Paare (35 +/ o.A.)
Singles (25-34 J.)
Paare (25-34 J.)

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
28 
 
Abbildung 25 verdeutlicht, dass bei den Zuziehenden, die bis Anfang 2013 in 
Münster verblieben sind und die an de r Umfrage teilgenommen haben, der 
Anteil der Wohngemeinschaften bei den Haushalten mit drei Personen und 
mehr jeweils größer ist al s der Anteil der Familien. Ebenso zeigt sich auch 
die Rolle der arbeitsmarktbedingten Zu züge bei den Singles und Paaren in 
der Altersgruppe 25 - 34 Jahre (11,1 % bzw. 13,8 %), wobei bei den Paaren 
auch persönliche/private Gründe als zweitwichtigster Zuzugsgrund von 
Bedeutung sind. 
 
 Wohnfläche und Zahl der Räume 
Insgesamt zeigt sich eine relativ gleichmäßige Verteilung auf die einzelnen 
Wohnflächenklassen bis 90 m². Dabei betr ug der Anteil in der Klasse „46 - 
60 m²“ 19 %, auf die Klassen „61 - 75 m²“ entfielen 17 % und „bis zu 
30 m²“ 16 %. Mit dem Umzug kommt es  bei den befragten Haushalten zu 
einer Verkleinerung der Wohnfläche vo n durchschnittlich 109 m² auf 67 m² 
in der jetzigen Wohnung in Münster. Dies lässt sich wesentlich auf den Zu-
zug von Erstsemestern zurückführen, die zuvor im elterlichen Haushalt 
wohnten.  
 
Auch die Zahl der Räume (ohne Berück sichtigung von Küche und Bad) ver-
ringerte sich mit dem Zugzug. 28% der Befragten wohnen nun in „zwei Räu-
men“, 27 % „in drei Räumen“ und 18 % „in einem Raum“ (vgl. Abb. 26). 
Abb. 26: Jetzige und frühere Wohnung 
- nach Wohnfläche und Zahl der Räume 
 
16%
12%
19%
17%
14%
10%
3%
4%
5%
8%
6%
12%
10%
8%
17%
6%
22%
11%
bis 30 m² 
31 - 45 m² 
46 - 60 m² 
61 - 75 m² 
76 - 90 m² 
91 - 120 m² 
121 - 140 m² 
ab 141 m² 
ohne Angabe 
0% 10% 20% 30% 40% 50%
 Jetzige Wohnung in Münster
 ( Ø =    67 m² )
 Frühere Wohnung außerhalb Münsters
 ( Ø = 109 m² )
- nach Wohnfläche - nach Zahl der Räume
18%
28%
27%
13%
10%
4%
10%
16%
16%
10%
40%
8%
1 Raum 
2 Räume 
3 Räume 
4 Räume 
ab 5 Räume 
ohne Angabe 
0% 10% 20% 30% 40% 50%
 Jetzige Wohnung in Münster
 ( Ø = 2,7 Räume )
 Frühere Wohnung außerhalb Münsters
 ( Ø = 4,4 Räume )

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
29 
 
 
 Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus und Studentenwohnheim 
Insgesamt 74 % der Zugezogenen wo hnen in einem Mehrfamilienhaus: 
davon 55 % in einem Haus ab 5 Wohnun gen zu Miete, 16 % in einem Haus 
mit bis zu 4 Wohnungen zu Miete und 3 % in einer Eigentumswohnung. 
In einem freistehenden Einfamilienhaus  bzw. Doppel-, Re ihenhaus wohnen 
insgesamt 11 % der Zugezogenen. Hiervon leben 7 % in einem Mietobjekt, 
jeweils 2 % sind Eigentümerin bzw. Eigentümer eines freistehenden Einfami-
lienhauses und jeweils 2 % eines Do ppel-/Reihenhauses. Von allen Zuge-
zogenen, die sich an der Umfrage beteiligt haben und bis Anfang 2013 in 
Münster verblieben waren, wohnten 7 % im Studentenwohnheim (vgl. Abb. 
27). 
 
Abb. 27: Aktuelle Wohnsituation der Zugezogenen 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
14%
5%
7%
55%
16%
7%
3%
2%2%
Jetzige Wohnung
in Münster
Jetzige Wohnung
- nach Wohnart und Wohnform -
8 %
( im Eigentum ) 
79 %
( zur Miete ) 
14 %
(ohne Angabe) 
 im Eigentum:  Efa
 im Eigentum:  DH / RH
   im Eigentum:  ETW
 zur Miete:  Efa + DH/ RH 
 zur Miete: 
  Mefa - bis 4 Wohnungen
 zur Miete:
  Mefa - ab 5 Wohnungen
 zur Miete: Wohnheim
 zur Miete: Sonstiges / o.A.
Diese Durchschnittswerte müssen ents prechend den ei
nzelnen Haushalts-
typen weiter differenziert werden. So wohnen von den „Familien in Expan-
sion“ und den „Sonstigen Familienformen“ 21 % in einem eigenen Einfamili-
en-, Doppel- oder Reihenhaus. Bei de n „Paaren über 35 Jahren“ beträgt die-
ser Anteil 29 %. Auch ein gemietetes „Einfamilien-, Reihen-, Doppelhaus“ 
spielt bei den Familien eine große Rolle: „Familien in Expansion“ 20 %, 
„Sonstige Familienformen“ 26 %. Der Anteil derjenigen, die zur Miete im 
Studentenwohnheim wohnen, ist erwartungsgemäß bei den „jüngeren 
Singles (18 - 34 Jahre)“ mit 17 % überdurchschnittlich hoch (vgl. Abb. 28).

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
30 
Abb. 28: Aktuelle Wohnsituation der Zugezogenen 
- nach Haushaltstypen 
 
50 45
29
51
5
21
21
1
29
2
1
2
1
1
7
3
6
2
4
7
4
20
26
2
9
4
10
6
7
16
13
16
16
26
16
12
16
12
19
55
60
37
26
69
28
55
52
67
58
7
15
2
17
5
10
6
4
5
3
5
1
7
13
7
4
1
2
1
1
1
2
3
1
1
Insgesamt
darunter: Studenten
 Familien / Expansion
 Sonstige insg.*
 Paare, jüngere (18-34 J.)
 Sonstige Paare insg.
 Singles, jüngere (18-34 J.)
 Sonst. Singles insg.
 WG (2 Personen)
 WG (ab 3 Personen)
0% 20% 40% 60% 80% 100%
 Eigentum: Efa + DH/RH  Eigentum: Mefa + Sonstiges
 Miete: Efa + DH/RH  Miete: Mefa - bis 4 Wohnungen 
 Miete: Mefa - ab 5 Wohnungen    Miete: "Wohnheim" 
 Miete: Sonstiges  ohne Angabe
*) beinhaltet: Familien/Konsolidierung, Ein-Eltern-Familien und Familien mit 3 und mehr Erwachsenen  
 Verhältnis von Miete und Eigentum 
Von den Zugezogenen wohnen 8 % im Eigentum und 91 % zur Miete. Dieser 
Durchschnittswert lässt sich nach den einzelnen Haushaltstypen deutlich dif-
ferenzieren. Einen hohen Eigentumsant eil zeigen insbesondere „Familien“ 
(Familien in Expansion 21 %, Sonstige  Familienformen 29 %) und „Paare 
jenseits der 35 Jahre“ (35 %) (vgl. Abb. 29). 
Abb. 29: Aktuelle Wohnsituation (Miete/Eigentum) 
- nach Haushaltstypen  
50 45
29
51
8
2
21
29
5
35
2
7
1
91
96
78
70
94
65
96
90
97
98
1
2
1
1
1
2
3
1
1
Insgesamt
darunter: Studenten
 Familien / Expansion
 Sonstige insg.*
 Paare, jüngere (18-34 J.)
 Sonstige Paare insg.
 Singles, jüngere (18-34 J.)
 Sonst. Singles insg.
 WG (2 Personen)
 WG (ab 3 Personen)
0% 20% 40% 60% 80% 100%
 Eigentum   Miete   ohne Angabe  
 *) beinhaltet: Familien/Konsolidierung, Ein-Eltern-Familien und Familien mit 3 und mehr Erwachsenen

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
31 
Diese Gruppen besaßen zum Teil schon vor dem Zuzug nach Münster Eigen-
tum: „Familien in Expansion“ 13 %, „sonstige Familienformen“ 11 %; „Paare 
45 - 64 Jahre“ 26 %, „Paare über 65 Jahre“ 40 %. Zum Teil war der Umzug 
aber auch mit Eigentumsbildung verb unden: „Familien in Expansion“ 8 %, 
„Sonstige Familienformen“ (Familien/Konsolidierung, Ein-Eltern-Familien und 
Familien mit 3 und mehr Erwachsenen)  14 %, „Paare 35 - 44 Jahre“ 9 %, 
„Paare 45 - 64 Jahre“ 18 %. 
 
Grundsätzlich ist hinsichtlich der Re levanz dieser Gruppen für den Woh-
nungs- und Immobilienmarkt zu berücksi chtigen, dass diese Haushaltstypen 
nur mit relativ geringen Anteilen un ter den Zuziehenden vertreten sind 
(Familien: 10 %; Paare über 35 Jahre: 8 %) (vgl. Abb. 30). 
 
Abb. 30: Bedeutung der Eigentumsbildung - nach Haushaltstypen  
 
48
58
50
57
67
39
12
44
78
65
35 39 42
39 19
17
34
19
14
48
47
12
28
39
51
54
3
8
14
3 9
18
2 2
6
4 13
11
2 2
26
40
2
2
6
1
6 3 7 4 2 3 7 7 4
13 8 4
INSGE-
SAMT
Fam./
Expansion
(+Ki. < 6)
Sonstige
Familien-
formen
Paare,
jüngere
(18-34 J.)
Paare,
mittlere
(35-44 J.)
Paare,
ältere
(45-64 J.)
Paare,
alt
(65+)
Singles,
jüngere
(18-34 J.)
Singles,
mittlere
(35-44 J.)
Singles,
ältere
(45-64 J.)
Singles,
alt
(65 +)
WG
(2 Pers.)
WG
(ab 3 P.)
0%
20%
40%
60%
80%
100%
 Miete -> Miete   Eigentum -> Miete   Miete -> Eigentum   Eigentum -> Eigentum   o. A.  
n=1.696 n=117 n=342 n=43 n=66 n=25 n=413 n=41 n=54 n=31 n=215 n=259n=70

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
32 
 Veränderung der Wohnsituation mit dem Zuzug 
Mit dem Zuzug kommt es zu einer de utlichen Veränderung der Wohnsituati-
on. Von 49,2 %, die zuvor in einem freistehenden Einfamilien-, Doppel-, 
Reihenhaus gewohnt haben, leben nun  41,8 % in einer Wohnung in einem 
Mehrfamilienhaus. Lediglich 3,5 % zoge n aus einem Mehrfamilienhaus in ein 
Einfamilienhaus (vgl. Abb. 31). 
 
Abb. 31: Wohnsituation vor dem Zuzug und heute in Münster 
 
Efa/DH/RH
(49,2 %)
Mefa
(40,4 %)
Efa/DH/RH
Efa/DH/RH
Mefa
Mefa
o. A.
o. A. 
(10,4%) o. A.
Jetzige
Wohnung 
in Münster
Frühere
Wohnung 
außerhalb Münsters
--> 
Efa/DH/RH
Mefa
6,7%
36,5%
6,1%
o. A.
41,8%
3,5%
3,7%
 
 
Diese Prozesse stehen im Ei
nklang mit der Verringerung der durchschnitt-
lichen Wohnfläche von 109 m² auf 67 m² und der Verringerung der bewohn-
ten bzw. zur Verfügung stehenden Räume von 4,4 auf 2,7 Räume.  
 
Hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse haben 39 % angegeben, aus dem Ei-
gentum am früheren Wohnort in ein ge mietetes Objekt gezogen zu sein. 
Hiervon entfallen 23 % auf Studierend e. Unter allen Zugezogenen nutzten 
nur 3 % den Zuzug nach Münster zur Eigentumsbildung. Diese Veränderun-
gen der Wohnsituation mit dem Zuzug verdeutlichen den Erfahrungshinter-
grund, vor dem die Zugezogenen ihre he utige Wohnsituation in Münster be-
werten.

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
33 
3.6 Zufriedenheit mit Münster als Wohnstandort und mit der 
heutigen Wohnsituation 
 Zufriedenheit mit Wohnung, Stadtteil/-viertel und Münster 
Die Bewertungen machen die überaus hohen Zufriedenheitswerte der Be-
fragten deutlich (vgl. Abb.  32). Diese fallen besonders gut für Münster all-
gemein aus: Hier waren 42 % „sehr zu frieden“ und weitere 46 % „zufrie-
den“. Der Anteil der „nicht Zufriedene n“ bzw. sehr Unzufriedenen“ lag nur 
bei 2 %. Im Vergleich dazu lagen die Zufriedenheitswerte für die ehemaligen 
Wohnorte der Befragten bei 25 % für „sehr zufrieden“ und 40 % für „zufrie-
den“. Insbesondere der Anteil der „sehr zufriedenen“ ist damit in Münster 
deutlich höher (vgl. Abb. 32). 
 
Abb. 32: Zufriedenheit mit dem alten und dem neuen Wohnstandort  
Wie zufrieden sind Sie / waren Sie mit ... ?
... Ihrer
jetzigen
Wohnung
... Ihrem
jetzigen
Stadtteil/-viertel
... ganz
allgemein
mit Münster
... Ihrem
früheren
Wohnort
0%
20%
40%
60%
80%
100%
 1 = sehr zufrieden    2 = zufrieden    3 = teils / teils    4 = nicht zufrieden    5 = sehr unzufrieden   
Ø = 2,0 Ø = 1,9 Ø = 1,7 Ø = 2,3
31
45
19
34
44
17
42
46
10
25
40
23
n= 1.649n= 1.676n= 1.673n= 1.684
 
 
Auch die Zufriedenheitswerte für das jetzige Stadtviertel und die jetzige 
Wohnung fallen gut aus, sind aber im Vergleich zu Münster insgesamt etwas 
schwächer. Sie liegen für das jetzige Stadtviertel bei 34 % für „sehr zufrie-
den“ und 44 % für „zufrieden“, mit der jetzigen Wohnung sind 31 % „sehr 
zufrieden“ und 45 % „zufrieden“. 
 
Hinsichtlich der Wohnung fallen die Zu friedenheitswerte der Eigentümer 
(64 % „sehr zufrieden“, 32 % „zufrieden“) noch deutlich besser aus als die 
der Mieter (28 % „sehr zufrieden“, 46 % „zufrieden“).

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
34 
Hinsichtlich der Zufriedenheit mit dem Stadtviertel zeigen sich – bezogen auf 
den Anteil „sehr gut“ – besonders gute  Werte im Stadtbezirk Mitte (40 % 
„sehr gut“) und im Stadtbezirk Hiltru p (38 % „sehr gut“) , im Stadtbezirk 
Nord liegt der Anteil „sehr zufrieden“ hingegen bei 13 %. Hier überwiegt der 
Anteil „teils/teils“ mit 46 % (vgl. Abb. 33). 
 
Abb. 33: Zufriedenheit mit dem alten und dem neuen Stadtteil/ 
Stadtviertel - nach Stadtbezirken  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stadtteil/
Stadtviertel
in MS insg.
Stadtbezirk 
Mitte
Stadtbezirk 
West
Stadtbezirk 
Nord
Stadtbezirk 
Ost
Stadtbezirk 
Südost
Stadtbezirk 
Hiltrup
0%
20%
40%
60%
80%
100%
 1 = sehr zufrieden    2 = zufrieden    3 = teils / teils    4+5 = nicht zufrieden / sehr unzufrieden 
Ø
34
44
17
6
13
4 2
26
44
25
34
13
46
7
51
28 21
17
5
54
38
17
8
41
13
8
44
40
1,9 1,8 2,1 2,5 2,0 2,2 1,9
n= 1.673 n= 76n= 52n= 83n= 1.008 n= 376 n= 76
Insgesamt zeigen alle Haushaltstype
n hohe Zufriedenheitswerte mit Müns-
ter, mit ihrem Stadtviertel und ihrer Wohnung. Besonders hoch ist die 
Zufriedenheit bei „Paaren“ und „Singl es“ über 45 Jahren. Aber auch bei 
Familien und Wohngemeinschaften ist die Zufriedenheit nur geringfügig 
geringer. 
 
Ein Vergleich dieser Ergebnisse mit der Zuzugsumfrage 2005 macht deutlich, 
dass die Zufriedenheitswerte mit „Müns ter allgemein“, mit dem „Stadtvier-
tel/Stadtteil“ und der „Wohnung“ bis 2013 auf nahezu dem identisch hohen 
Niveau geblieben sind. 
 
Dies zeigt sich insbesondere an den Mi ttelwerten, die aus einer fünfstufigen 
Skala („1 = sehr zufrieden“ bis „5 = sehr unzufrieden“) gebildet wurden. 
Diese liegen für „Münster allgemein“ 2005 und 2013 bei 1,7, für das „Stadt-
viertel bzw. den Stadtteil“ 2005 und 2013 bei 1,9 sowie für die „jetzige Woh-
nung“ bei 1,9 (2005) und 2,0 (2013).

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
35 
 Beurteilung der jetzigen Wohn ung und jetzigen Wohnumgebung 
im Vergleich zur früheren Wohnsituation außerhalb von Münster 
 
Um die Frage der Zufriedenheit mit de r jetzigen Wohnung und der jetzigen 
Wohnumgebung differenzierter beurteilen zu können, wurden die Zugezoge-
nen anhand eines Katalogs von 20 Merkmalen um eine Bewertung im Ver-
gleich zur früheren Wohnsituation gebeten. Die Zugezogenen sehen bei einer 
Reihe von Standortfaktoren von Münster deutliche Verbesserungen, wie z. B. 
„Verkehrsanbindung durch Bus/Bahn“ (+ 46 %-Punkte), „kulturelles Ange-
bot“ (+ 46 %-Punkte), „Medizinische Versorgung“ (+ 40 %-Punkte), „Anbin-
dung an das überregionale Straßennet z “  ( +  3 8  % - P u n k t e ) ,  „ N ä h e  z u  E i n -
kaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf“ (+ 34 %-Punkte), „Nähe zum 
Arbeitsort“ (+ 29 %-Punkte) (vgl. Abb. 34). 
 
Abb. 34: Beurteilung der jetzigen Wohnung / Wohnumgebung im 
Vergleich zur früheren Wohnsituation außerhalb Münsters 
34
25
16
20
22
26
10
6
2
6
10
3
2
4
5
5
8
14
7
3
27
33
29
28
27
21
16
11
6
16
20
10
7
8
10
13
17
18
15
9
6
3
1
2
4
7
1
1
0
3
8
2
2
2
5
6
11
26
14
34
9
9
4
8
11
11
3
1
1
14
18
7
3
7
11
19
29
24
30
31
Verkehrsanbindung - Bus / Bahn
Kulturelles Angebot
Medizinische Versorgung
Anbindung an überregionales Straßennetz
Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten täglicher Bedarf
Nähe zum Arbeitsort
Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche
Angebot an Schulen / Schulformen
Wohn-/ Betreuungsangebote für Ältere
Sicherheit im Wohnumfeld
Soziale Kontakte am Ort
Möglichkeit zur Mitwirkung am Vereinsleben
Angebot an Kindertagesbetreuung
Spielmöglichkeiten für Kinder
Barrierefreie Ausstattung der Wohnung
Familienfreundliches Wohnumfeld
Wohnumgebung ( z.B. Grünflächen )
Wohnungsgröße
Umweltbedingungen ( z.B. Lärm, Verkehr )
Miethöhe / Finanzierungskosten Eigentum
0 10 20 30 40 50 607 0 0 1 02 03 04 05 06 07 0
 1 = stark verbessert    2 = eher verbessert   
 5 = stark verschlechtert    4 = eher verschlechtert   
n=1.672
- sortiert nach dem Saldo verbessert / verschlechert -*
*) hier ohne Antworten "kein Unterschied" und 
    "betrifft mich nicht" sowie Befragte ohne Angaben.
Saldo
+ 46
+ 46
+ 40
+ 38
+ 34
+ 29
+ 22
+ 15
+   7
+   5
+   4
+   4
+   4
+   3
 -    1
 -    7
 -  15
 -  18
 -  22
 -  53
in %
 
 
Verschlechterungen werden v. a. arti kuliert für „Miethö
he / Finanzierungs-
kosten Eigentum“ (- 53 %-Punkte), „Umweltbedingungen (z. B. Lärm / Ver-
kehr) (- 22 %-Punkte), „Wohnungsgr öße“ (- 18 %-Punkte), „Wohnumge-
bung“ (z. B. Grünflächen) (- 15 %-Punk te). Bei diesen Bewertungen dürfte 
u. a.  eine Rolle gespielt haben, dass viele Studierende nun aus der elterli-
chen Wohnung ausgezogen sind, wo si e mietfrei gewohnt haben und häufig 
mehr Wohnfläche zu Verfügung hatten.

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
36 
Dieses grundsätzliche Bewertungsmuster lässt sich entsprechend den einzel-
nen Nachfragegruppen weiter differenz ieren. So zeigen Studierende und 
Familien deutlich unterschiedliche Bewertungen (vgl. Abb. 35, Abb. 36). 
 
Von den Studierenden werden insbeson dere viele weiche Standortfaktoren 
von Münster als Verbesserung eingesch ätzt. Im Vergleich zum grundsätz-
lichen Bewertungsmuster werden folgen de Verbesserungen noch stärker 
bewertet: „Verkehrsanbindungen mit Bus/Bahn (+ 60 %-Punkte), „Einkaufs-
möglichkeiten für den täglichen Bedarf“ (+ 41 %-Punkte) und „Freizeitmög-
lichkeiten für Jugendliche“ (+ 34 %-Punkte). 
 
Überdurchschnittlich negative Bewertung en entfallen auf „Verschlechterung 
der Wohnungsgröße“ (- 46 %-Punkte), „Umweltbedingungen (z. B. Lärm, 
Verkehr) (- 41 %-Punkte), „Wohnumgeb ung (z. B. Grünflächen)“ (- 38 %-
Punkte).  
 
In diesen Bewertungen schlägt sich vor allem auch die Veränderung der 
Wohnsituation nieder, die mit der Aufn ahme des Studiums in Münster ver-
bunden ist (vgl. Kap. 3.5). Hinzu ko mmt, dass größere Teile der Studieren-
den bisher in „Stadt(teil)randlage im Grünen“ (24 %) und in „ruhiger Stadt-
teillage“ (19 %) wohnten, und nun vorw iegend in Innenstadt- bzw. Innen-
stadtrandlage wohnen. Zusammen mit dem Auszug aus der elterlichen Woh-
nung bzw. dem elterlichen Haus erklär t die veränderte Lage der Wohnung 
einen großen Teil der negativen Bewertungen. 
 
Im Vergleich dazu zeigen die Familie n ein erheblich positiveres Bewertungs-
muster, wo entsprechend der Lebenslage auch andere Faktoren in den Fokus 
rücken. Im Vergleich zum grundsätz lichen Bewertungsmuster werden fol-
gende Faktoren noch deutlich besse r bewertet: „Angebot an Schulen/ 
Schulformen“ (+ 40 %-Punkte), „Spi elmöglichkeiten für Kinder“ (+ 29 %-
Punkte), „Familienfreundliches Wohnumfeld“ (+ 25 %-Punkte), „Sicherheit 
im Wohnumfeld“ (+ 21 %-Punkte), „Wohnungsgröße“ (+ 18 %-Punkte), 
„Wohnumgebung“ (z. B. Grünflächen) (+ 15 %-Punkte). 
 
Hervorzuheben ist, dass Faktoren, be i denen Familien einen originären 
Erfahrungshintergrund besitzen, ausgeprägte Verbesserung gesehen werden 
(z. B. Schulen, Spielmöglichkeiten für Kinder, Familienfreundlichen Wohnum-
feld etc.). 
 
Eine erhebliche Verschlechterung wird  lediglich bei der „Miethöhe bzw. den 
Finanzierungskosten des Eigentums“ gesehen (- 46 %-Punkte). Dies hängt 
sicherlich einerseits mit dem Mietniveau  in Münster zusammen, andererseits 
haben aber auch Verbesserungen im  Bereich der Wohnungsgröße stattge-
funden, was mit entsprechenden finanziellen Belastungen verbunden ist.

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
37 
Abb. 35: Beurteilung der jetzigen Wohnung / Wohnumgebung im 
Vergleich zur früheren Wohnsituation außerhalb Münsters 
– hier: Studierende 
41
25
22
28
16
16
18
7
9
1
1
3
3
5
1
1
6
3
6
4
31
36
34
25
33
28
19
9
24
6
3
10
5
13
7
9
9
10
13
9
5
2
3
4
3
1
1
0
6
0
0
2
2
6
6
5
17
17
41
35
7
10
12
8
7
4
2
0
18
2
1
10
7
18
14
24
36
37
24
31
Verkehrsanbindung - Bus / Bahn
Kulturelles Angebot
Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten täglicher Bedarf
Nähe zum Arbeitsort
Anbindung an überregionales Straßennetz
Medizinische Versorgung
Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche
Angebot an Schulen / Schulformen
Soziale Kontakte am Ort
Angebot an Kindertagesbetreuung
Wohn-/ Betreuungsangebote für Ältere
Möglichkeit zur Mitwirkung am Vereinsleben
Spielmöglichkeiten für Kinder
Sicherheit im Wohnumfeld
Barrierefreie Ausstattung der Wohnung
Familienfreundliches Wohnumfeld
Wohnumgebung ( z.B. Grünflächen )
Umweltbedingungen ( z.B. Lärm, Verkehr )
Wohnungsgröße
Miethöhe / Finanzierungskosten Eigentum
0 10 20 30 40 50 607 0 0 1 02 03 04 05 06 07 0
 1 = stark verbessert    2 = eher verbessert   
 5 = stark verschlechtert    4 = eher verschlechtert   
n=689
- sortiert nach dem Saldo verbessert / verschlechert -*
*) hier ohne Antworten "kein Unterschied" und 
    "betrifft mich nicht" sowie Befragte ohne Angaben.
Saldo
+ 60
+ 49
+ 41
+ 41
+ 39
+ 39
+ 34
+ 16
+   9
+   5
+   3
+   1
 -   
 1
 -    6
 -  12
 -  19
 -  38
 -  41
 -  46
 -  53
in %
 
Abb. 36: Beurteilung der jetzigen Wohnung / Wohnumgebung im 
Vergleich zur früheren Wohnsituation außerhalb Münsters 
– hier: Familien 
19
19
19
30
23
20
20
17
18
8
27
17
25
4
7
9
4
16
10
5
29
28
26
21
27
23
21
20
27
25
20
22
12
10
14
18
8
14
15
9
1
3
3
6
7
3
6
1
3
1
11
5
15
1
4
11
2
7
10
33
7
4
9
14
14
11
8
9
17
11
18
19
10
2
9
9
5
23
23
27
Medizinische Versorgung
Angebot an Schulen / Schulformen
Anbindung an überregionales Straßennetz
Verkehrsanbindung - Bus / Bahn
Kulturelles Angebot
Spielmöglichkeiten für Kinder
Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten täglicher Bedarf
Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche
Familienfreundliches Wohnumfeld
Sicherheit im Wohnumfeld
Wohnungsgröße
Wohnumgebung ( z.B. Grünflächen )
Nähe zum Arbeitsort
Wohn-/ Betreuungsangebote für Ältere
Barrierefreie Ausstattung der Wohnung
Angebot an Kindertagesbetreuung
Möglichkeit zur Mitwirkung am Vereinsleben
Umweltbedingungen ( z.B. Lärm, Verkehr )
Soziale Kontakte am Ort
Miethöhe / Finanzierungskosten Eigentum
0 10 20 30 40 50 607 0 0 1 02 03 04 05 06 07 0
 1 = stark verbessert    2 = eher verbessert   
 5 = stark verschlechtert    4 = eher verschlechtert   
n=183
*) hier ohne Antworten "kein Unterschied" und 
    "betrifft mich nicht" sowie Befragte ohne Angaben.
Saldo
+ 40
+ 40
+ 33
+ 31
+ 29
+ 29
+ 27
+ 27
+ 25
+ 21
+ 18
+ 15
+ 12
+ 11
+   8
+   7
+   5
a
+/- 0
a
 -    8
 -  46
in %
- sortiert nach dem Saldo verbessert / verschlechert -*

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
38 
 Was gefällt an Münster „besonders  gut“ und was gefällt an Müns-
ter „überhaupt nicht“? 
Mittels einer offenen Frage wurden die Befragten gebeten, bis zu 3 Punkte 
zu nennen, die ihnen an Münster „bes onders gut“ und „überhaupt nicht ge-
fallen“. Die Antworten zu den beiden offenen Fragen wurden dann zu Merk-
malskategorien verdichtet. Insgesamt haben 86 % der Befragten mindestens 
eine positive Nennung abgegeben. An der „Spitze“ stehen die „Fahr-
rad(haupt)stadt“ und die „Altstadt/Innenstadt“, gefolgt von den Merkmalen 
„Kultur“, „Grünflächen/Natur“ und „Klein und fein/Größe“(vgl. Abb. 37). 
 
Negative Nennungen haben demgegenüber nur 69 % der Befragten abgege-
ben. Hier stand eindeutig an der Spitze der Kritikpunkt „Mieten/Wohnen zu 
teuer“, gefolgt von „zu wenige Wohnun gen“ und „Busse/Buslinien“ (Nacht-
bus, Taktung, Linien). Ebenso werden negative Eigenschaften von Münster 
angeführt (z. B. stur, spießig, provinziell) sowie „(zu viel) Verkehr/Ampeln“. 
 
Abb. 37: Was an Münster besonders gut / überhaupt nicht gefällt 
8,7 %
8,7 %
6 %
5,9 %
5 %
Fahrrad(haupt)stadt 
Altstadt / Innenstadt 
Kultur 
Grünflächen / Natur 
Klein und fein / Größe 
0 % 5 % 10 % 15 % 20 %
% der Nennungen
... am BESTEN gefallen:*
*) OFFENE FRAGE - je 3 Nennungen möglich -
   ( 86 % der Befragten mit positiven Nennungen/
     69 % der Befragten mit negativen Nennungen) 
... ÜBERHAUPT NICHT gefallen:*
15,8 %
9,5 %
9,3 %
5,5 %
5,2 %
Mieten / Wohnen zu teuer 
Zu wenige Wohnungen 
Busse / Buslinien 
Negative Eigenschaften 
(zu viel) Verkehr/ Ampeln 
0 % 5 % 10 % 15 % 20 %
% der Nennungen
Anteil an Nennungen insgesamt
(Ø 2,5 Nennungen pro Person) 
Anteil an Nennungen insgesamt
(Ø 1,7 Nennungen pro Person) 
(Nachtbus, Taktung, Linien)
(z.B. stur, spießig, provinziell)
 
 
Der Vergleich dieser Ergebnisse mi t der Zuzugsumfrage 2005 macht deut
-
lich, dass es bei den TOP 5 der besonders positiven Merkmale unter den ers-
ten vier Nennungen nur leichte Verschie bungen gegeben hat. Beispielsweise 
hat die Nennung „Fahrradstadt“ weiter  an Bedeutung gewonnen, was mit 
dem höheren Anteil an Studierenden unter den Zuziehenden zusammenhän-
gen könnte. Der „Aasee“ ist aus de n TOP 5 „herausgerutscht“ und wurde 
durch „positive Größe“ mit entspreche nden Qualitäten ersetzt („klein und 
fein“) (vgl. Abb. 38). 
Deutlichere Veränderungen im Vergleich zur Zuzugsumfrage 2005 hat es bei 
den negativen Faktoren gegeben. „Spitzenreiter“ war in beiden Umfragen 
das Thema „Mieten/Wohnen zu teuer“.

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
39 
Abb. 38: Was an Münster besonders gut gefällt 
- Vergleich mit Zuzugsumfrage 2005 
8,7 %
8,7 %
6 %
5,9 %
5 %
Fahrrad(haupt)stadt 
Altstadt / Innenstadt 
Kultur 
Grünflächen / Natur 
Klein und fein / Größe 
0 % 5 % 10 % 15 % 20 %
% der Nennungen
... am BESTEN in 2013 gefallen:* ... am BESTEN in 2005 gefallen:*
9,4 %
6,1 %
5,7 %
5,4 %
5,1 %
Altstadt / Innenstadt 
Grünflächen / Natur 
Fahrrad(haupt)stadt 
Kultur 
Aasee 
0 % 5 % 10 % 15 % 20 %
% der Nennungen
Anteil an Nennungen insgesamt
(Ø 2,5 Nennungen pro Person) 
Anteil an Nennungen insgesamt
(Ø 2,3 Nennungen pro Person) 
*) OFFENE FRAGE - je 3 Nennungen möglich  
Neu in 2013 ist „zu wenige Wohnungen “, was 2005 nicht in diesem Maße 
bemängelt wurde. Die damalige Kritik am „Bahnhofsbereich“ fällt 2013 nicht 
mehr in diesem Maße aus, was sich er auch mit den Umbaumaßnahmen und 
den Maßnahmen im Umfeld des Bahnho fs zusammenhängt. Die „negativen 
Eigenschaften“ (wie z.B. „spießig“) werden 2013 nicht mehr so stark wie 
noch 2005 genannt. Auch ist die Kritik an der „Parkplatzsituation“ zurück-
gegangen. Einerseits hat es hier An gebotsverbesserungen durch die Eröff-
nung neuer Parkhäuser in der Innenstadt gegeben, andererseits stand dieser 
Faktor durch den höheren Anteil an St udierenden wahrscheinlich weniger im 
Fokus (vgl. Abb. 39). 
Abb. 39: Was an Münster überhaupt nicht gefällt  
- Vergleich mit Zuzugsumfrage 2005 
 
15,8 %
9,5 %
9,3 %
5,5 %
5,2 %
Mieten / Wohnen zu teuer 
Zu wenige Wohnungen 
Busse / Buslinien 
Negative Eigenschaften 
(zu viel) Verkehr/ Ampeln 
0 % 5 % 10 % 15 % 20 %
% der Nennungen
11,8 %
8,2 %
7,5 %
6,5 %
5,6 %
Mieten / Wohnen zu teuer 
Bahnhofsbereich 
Negative Eigenschaften 
Parkplatzsituation 
Busse / Buslinien 
0 % 5 % 10 % 15 % 20 %
% der Nennungen
Anteil an Nennungen insgesamt
(Ø 1,7 Nennungen pro Person) 
Anteil an Nennungen insgesamt
(Ø 1,5 Nennungen pro Person) 
... ÜBERHAUPT NICHT in 2013 gefallen:* ... ÜBERHAUPT NICHT in 2005 gefallen:*
(z.B. stur, spießig, provinziell)
(Nachtbus, Taktung, Linien)
*) OFFENE FRAGE - je 3 Nennungen möglich

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
40 
 Würde rückblickend wieder ein Zuzug nach Münster erfolgen? 
Die hohen Zufriedenheitswerte mit Münste r spiegeln sich auch darin wider, 
dass 86 % wieder nach Münster zieh en würden. Davon würden 61 % den 
jetzigen Stadtteil wählen, 25 % würden einen anderen Stadtteil bevorzugen. 
Lediglich 2 % würden in das Umland von Münster ziehen, für 6 % käme ein 
ganz anderer Wohnstandort infrage (vgl. Abb. 40). 
 
Abb. 40: Würde rückblickend wieder ein Zuzug nach Münster 
erfolgen? 
 
 
 
 
 
 
 
 
. 61 %
25 %
2 %
6 %
7 %
 Münster,
 gleicher Stadtteil
 Münster,
 anderer Stadtteil 
 Umland von Münster 
 Ganz woanders hin 
 Sonstiges / o.A.

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
41 
3.7 Pläne für die Zukunft 
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels stellt die Bindung der 
Münsteraner Bevölkerung eine wichtige Aufgabe dar (vgl. V/0371/2008, Anl. 
1). Daher ist von großem Interesse, we lche Optionen bestehen, die Zugezo-
genen an Münster zu binden. 
 
Die Umfrageergebnisse machen deutlich , dass hier durchaus entsprechende 
Chancen bestehen. Nur 18 % haben angegeben, dass sie Münster in 
jedem Fall wieder verlassen werden. Für 52 % der Befragten hängt ein Ver-
bleib in Münster von bestimmten Bedingungen ab.  
 
Von diesen 52 % konnten Mehrfachnennungen zu den Einflussfaktoren eines 
möglichen Verbleibs in Münster abgegeben werden. Hierbei spielen die be-
ruflichen Perspektiven mit 46 % an de n Mehrfachnennungen eine besonders 
wichtige Rolle. was sich durch den hohe n Anteil der Studierenden unter den 
Zuziehenden (41 %) sowie durch die arbeitsmartorientierten Zuzüge als 
zweites Hauptmotiv erklären lässt. Fü r 36 % ist die Entwicklung der persön-
lichen Situation entscheidend, was sich der kommunalen Einflussnahme ent-
zieht (vgl. Abb. 41). 
 
Abb. 41: Pläne für die Zukunft 
Noch keine
konkreten
 Pläne
7 %
18 %Werde 
auf jeden
Fall wieder 
wegziehen
Ich möchte Münster
nicht mehr
verlassen
23 %
Ob ich
in Münster
bleibe,
hängt von /
vom 
... ab
52 %
Mehrfachnennungen vorhanden 
(Ø = 1,7 Nennungen)
46 %
36 %
15 %
3 %
... berufliche
    Perspektiven
... persönlicher    
    Situation
... Wohnungsan-
    gebot in MS
... sonstigen  
    Gründen
 
 
Kommuna
le Einflussmöglichkeiten besteh en jedoch grundsätzlich bei den 
15 %, die ihren Verbleib von dem Wohnungsmarkt in Münster abhängig 
machen. Mit der Erarbeitung des „K ommunalen Handlungskonzeptes Woh-
nen“ wird die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen für ein attrak-
tives und bezahlbares Wohnungsangebot derzeit bereits erarbeitet. Auch für 
die 23 %, die Münster nicht mehr ve rlassen möchten, ist ein adäquates 
Wohnungs- bzw. Immobilienangebot eine wichtige Grundlage.

Stadt Münster – Zuzugsumfrage  2013 
 
42 
 4 Fazit und Ausblick 
Die Zuzugsumfrage 2013 li
efert differenziert nach verschiedenen Haushalts-
typen aktuelle Erkenntnisse zum Zuzug nach Münster. Die Umfrage belegt, 
welchen Stellenwert die Hochschulen al s „Jungbrunnen“ für Münster spielen. 
42 % der bis 2013 verbliebenen Zugezogenen sind wegen des Studiums 
nach Münster gekommen, zum überwieg enden Anteil handelt es sich um 
„Erstsemester“ (32 %). Gleichzeitig lassen sich mit Hilfe der Zuzugsmotive 
auch die arbeitsmarktorientierten Zuzü ge verdeutlichen, die bei Zugezoge-
nen ab 25 Jahren verstärkt zum Tr agen kommen. Insgesamt kamen 28 % 
aus beruflichen Gründen nach Münster.  
 
Der Anteil der Familien unter den Zugezo genen lag bei 10 %. Im Vergleich  
mit der Zuzugsumfrage 2005 wird deutlic h, dass sich der Anteil der Familien 
nahezu halbiert hat (2005: 18 %). Schwerpunktmäßig zogen 2009 - 2012 
Familien mit jüngeren Kindern (unter 6 Jahren) zu,  
 
Vor dem Hintergrund der Diskussionen um den „Rückzug im Alter“ nach 
Münster bleibt festzuhalten, dass die Gruppe der „Rentnerinnen und Rent-
ner“ bzw. „Pensionärinnen und Pensionäre“ auch 2013 unter den Zugezoge-
nen mit 5 % einen ähnlich niedrigen Anteil wie 2005 (6 %) einnahm. Auch 
quantitativ spielt die Gruppe „65 Ja hre und älter“ mit durchschnittlich 500 
Zuzügen im Jahr (2009 - 2012) gegenüber  der Gruppe „18 – 24 Jahre“ mit 
durchschnittlich 8.616 Zuzügen im Jahr eine untergeordnete Rolle.  
 
Zudem haben sich die Rückwanderungen von 23 % im Zeitraum 2001 - 
2004 auf 9 % im Zeitraum 2009 - 2012 verringert. Dies lässt sich wesentlich 
auf den anteilsmäßig geringeren Zuzu g von Familien und Paaren mittleren 
Alters zurückführen. Eine Erklärung hierfür könnte u. a. in der zugenom-
menen Anspannung des Münsteraner Wohnungsmarktes liegen. 
 
Insgesamt wird die Nachfrage somit du rch „junge Singles“, „junge Paare“ 
und einen hohen Anteil an Wohngemeinschaften geprägt. Die Umfrage liefert 
Ergebnisse zu den nachgefragten La gen (v.a. Innenstadt, Hochschul-, 
Arbeitsplatznähe) und Wohnungsqualitä ten sowie zur Einkommenssituation. 
Hiermit liegen wertvolle Hinweise zur Erarbeitung des Kommunalen Hand-
lungskonzeptes Wohnen vor. 
 
Münster erhält insgesamt gute Bewertungen als Wohnstandort. Die bekann-
ten Stärken von Münster, wie z. B. Fahrradstadt, Alt-/Innenstadt, Kultur, 
Grünflächen und Natur werden bestätig t. Gleichzeitig hat sich neben dem 
Negativfaktor „Mieten/Wohnen zu te uer“, der bereits 2005 im Mittelpunkt 
der Kritik stand, 2013 als weiterer Faktor die Enge auf dem Wohnungsmarkt 
(„zu wenige Wohnungen“) herausgestellt. Dies bestätigt die Notwendigkeit, 
mit dem „Kommunalen Handlungskonze pt Wohnen“ die entsprechenden 
Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Wohnungsmarktes zu setzen.

Stadt Münster – Zuzugsumfrage 2013 
 
43 
Die Stärke von Münster als Studien-, Ar beits- und Wohnstandort wird auch 
daran deutlich, dass 86 % der Befragte n wieder nach Münster ziehen wür-
den. Ebenso besteht grundsätzlich di e große Chance, erhebliche Teile der 
Zugezogenen durch die Schaffung ents prechender Rahmenbedingungen in 
Münster zu binden. Im Vordergrund stehen hier die beruflichen Perspektiven, 
gleichwohl hat gegenüber der Zuzugsumfrage 2005 auch das Wohnungsan-
gebot an Bedeutung gewonnen. 
 
Vieles spricht dafür, dass die in de r Zuzugsumfrage 2013 ermittelten Haus-
haltsstrukturen und Nachfragepräferenzen mindestens bis Ende des Jahr-
zehnts weiter Bestand haben werden und somit für die Erarbeitung des 
„Kommunalen Handlungskonzeptes Wohnen“ relevant sind. Die Ergebnisse 
der Umfrage werden dem Ausschuss fü r Stadtplanung, Stadtentwicklung, 
Verkehr und Wirtschaft der Stadt Müns ter zur Kenntnis gegeben. Daneben 
findet eine Diskussion im Arbeitskre is „Wohnen in Münster“ mit den Akteu-
ren des Wohnungsmarktes sowie in resso rtübergreifenden verwaltungsinter-
nen Arbeitsgruppen (z. B. AG „Demografischer Wandel“, AG „Wohnen“) 
statt. Aufgrund des hohen Anteils vo n Studierenden unter den Zuziehenden 
wird eine vertiefende Auswertung fü r den Arbeitskreis „Studentische Woh-
nungsversorgung“ erstellt, um hier entsprechende Schlüsse aus den ge-
äußerten Nachfragepräferenzen zur Weiterentwicklung des studentischen 
Wohnungsmarktes zu ziehen.

Beratungsverlauf (1)

19.09.2013 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 8.4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0482/2013
Typ
Vorlagen
Datum
16.08.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37