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3880/2024

Mitteilung über die Veröffentlichung nach § 3 Abs. 2 BauGB des Bebauungsplan-Entwurfes Nummer 64492/01, Arbeitstitel: Am Bilderstöckchen in Köln-Bilderstöckchen

Mitteilung Ausschuss 22.01.2025

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Anlage 6- Externe Ausgleichsflächen_AMB

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Ansehen

Anlage 2 Vorgabenbezogener Bebauungsplan

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage 3 Vorhaben- und Erschließungsplan

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Ansehen

Anlage 5 Begründung mit Umweltbericht

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Ansehen

Anlage 4 Textliche Festsetzungen

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Ansehen

Anlage 1 Geltungsbereich

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Ansehen

zu Anlage 5 +++URKUNDE+++

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Ansehen

Anlage 6- Externe Ausgleichsflächen_AMB

556 Zeichen

N0 10050 200 300 Meter
Gemarkung: Rondorf-Land
Flur: 007
Flurstück: 308
Fläche: 3.187 m²
Entwicklung von Wiesen und Gehölzgruppen:
Auf mindestens 93% der
Fläche ist eine Glatthaferwiese (LW41111 / EA1)
zu entwickeln. Mindestens 6% der
Fläche sind mit einheimischen und
standortgerechten Bäumen (GH51 / BB1) zu
bepflanzen. Mindestens 1% der Fläche ist mit
fünf mittel- bis großkronigen Bäumen
(GH741 / BF31) als Baumgruppen zu bepflanzen.
Lage der externen Ausgleichsfläche zum Bebauungsplan 64492/01 
Am Bilderstöckchen in Köln - Bilderstöckchen (Anlage 6)

Anlage 2 Vorgabenbezogener Bebauungsplan

27889 Zeichen

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87
40
64
1147
607
605
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250
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604
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993
42
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97
77
79
60
62
68
66
81
606
1146
75
IV
Gem.Nippes
Flur 90
FD
II
III
VIII
FD
II
Whs
FD
Whs
Whs
Whs
Whs
Whs
I
III
FD
FD
VIII
FD
FD
Vogesenstrasse
49.66
49.59
50.50
50.19
50.26
50.04
50.03
49.95
Robert
-Perthel
-Strasse
49.75
50.01
49.76
FD
Gem.Muengersdorf
Flur 75
50.01
50.24
49.60
49.12
49.97
49.06
49.55
49.59
49.90
49.51
49.53
49.39
49.54
49.85
49.78
49.66
49.58
51.07
49.78
49.84
49.62
49.74
49.80
49.82
49.94
49.28
49.38
49.28
49.41
50.12
50.20
Gem.Longerich
Flur 6
49.77
49.90
49.92
49.94
49.89
50.11
53.10
51.54
50.06 49.92
49.91
49.99
50.65
50.61
49.89
50.80
50.45
49.90
50.74
49.93
50.70
49.92
50.94
52.74
Escher Strasse
50.62
50.05
52.74
52.68
50.2250.21
52.38
49.03
V
I
FD
I
FD
49.76
49.30
III
Am Bilderstoeckchen
49.67
FD
III
VIII
-I
V
I
49.83
FD
Whs
V FD
KiTa
V
FD
49.4649.21
FD
V
49.54
49.75
49.91
49.93
V
FD
49.77
49.70
V
SD
-I
MD
FD
FD FD
FD
F
FVIIIV
III
51.30
FVIII
VIII
49.91
49.82
IV
49.87
49.24
49.54
50.06
50.45
49.37
49.23
49.36
V
49.82
49.78
50.01
Bolzplatz
49.51
V
III
49.98
49.93
F
49.73
49.39
49.40
49.59
F
50.12
50.07
21,7
19,3
21,8
14,9
20,2
20,6
14,6
19,2
21,6
3,8
1,7
2,0
3,5
4,0
3,0
14,6
4,6
14,6
14,6
4,6
7,1
11,7 24,8
10,4
31,9
Haus 
1.1
VI
GH 
68,1
M5
TGaWA
GRZ 
0,4
GFZ 
1,7
FD
St
Aw
LPB III
LPB IV
LPB IV
LPB III
LPB IV
LPB III
LPB IV
LPB V
LPB VI öffentliche Grünfläche- Spielplatz 
-
GF 
1
GF 
2
LPB V
EV
GF
2
50,0
50,0
49,9
50,0
49,9
50,0
50,0
50,0
49,6
49,6
49,3
49,6
EV
TGa
M
G
M
M1
M4
M3
M6
M6
M6
M2
M7
Haus 
1.2
IV
GH 
62,4
M5
Haus 
1.3
VI
GH 
71,2
M5
Haus 
2.1
VI
GH 
68,1
M5
Haus 
2.2
IV
GH 
62,4
M5
Haus    
3.1
VI
GH 
67,7
M5
Haus 
3.2
IV
GH 
62,0
M5
AL Nr
. 50702
M9
M8
G
G
M
nicht überbaubare
Grundstücksflächeim Bestand
öffentliche Grünfläche- Spielplatz 
-
TIM-online
Dieser Ausdruck wurde mit TIM-online (www.tim-online.nrw.de) am 10.06.2024 um 12:44 Uhr erstellt.
Land NRW 2024 - Keine amtliche Standardausgabe. Es gelten die auf den Folgeseiten angegebenen Nutzungs- und Lizenzbedingungen der dargestellten Geodatendienste.
Flurstück 308
Flur 007
Gemarkung 
Rondorf-Land
Lage der externen Ausgleichsmaßnahme (A3.6)
Geobasisdaten der Kommunen und des Landes NRW © Geobasis NRW Maßstab 1:5.000
GRZ
GFZ
z. B. III
0,0
z.B. M1
z.B. AL 901264
GH
FD
TGa
Aw
M
EV
St
0 25 50 Meter
Vorhabenbezogener
in Köln-Bilderstöckchen
Maßstab 1:500
Bebauungsplan Entwurf
Am Bilderstöckchen
ZEICHENERKLÄRUNG
Bestand
vorhandene Gebäude
Durchfahrt
Zahl der Vollgeschosse
Dachform
Baum
Bahngleise
Bordstein
topografische Begrenzung
Flurstücksgrenze
Flurgrenze
vorhandene Höhenlage über NHN
I,III
S,W
     46.71
Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung
hat in der Zeit vom 02.01.2023 bis
20.01.2023 nach § 3 Abs. 1 BauGB
stattgefunden.
Der Stadtentwicklungsausschuss hat die
Planaufstellung am 27.10.2022 nach
§ 12 Abs. 2 BauGB beschlossen.
Der Beschluss wurde am 21.12.2022
ortsüblich bekannt gemacht.
gez. Reker
Oberbürgermeisterin
Für den Planentwurf
Dezernat VI, Planen und Bauen
Es wird bescheinigt, dass diese
Planunterlage den Bestimmungen des
§ 1 Abs. 2 PlanVZ entspricht
(Stand: 13.10.2023)
Vermessungsbüro Dieper & Henkel
Bayenstraße 65
50678 Köln
Der Planentwurf ist nach § 4a Abs. 3
BauGB durch Beschluss des Rates
geändert worden.
Planung
Grenze des räumlichen Geltungs-
bereichs des Bebauungsplanes
Geltungsbereich des Vorhaben-
und Erschließungsplans
Grundflächenzahl
Geschossflächenzahl
Zahl der Vollgeschosse
(als Höchstmaß)
Gebäudehöhe in m über Normal-
höhennull (NHN) (zwingend)
Straßenbegrenzungslinie auch
gegenüber Verkehrsflächen
besonderer Zweckbestimmung
Ein- und Ausfahrtsbereich
Baum zu pflanzen
Baum zu erhalten
Flächen zum Anpflanzen von
Bäumen und Sträuchern und
sonstigen Bepflanzungen
LPB VII Lärmpegelbereiche z.B. VII
Mit Geh- (G) und Fahrrechten (F)
zu belastende Flächen
Flächen, deren Böden erheblich
mit umweltgefährdenden Stoffen
belastet sind
Blatt 1 von 2
Maßnahmenflächen
Gemarkungsgrenze
Altablagerung
Köln, den 12.12.2022
Der Planentwurf ist in der Zeit
vom                    bis
nach § 3 Abs. 2 BauGB mit Begründung
veröffentlicht worden.
Der Rat hat diesen Bebauungsplan in
seiner Sitzung am                    nach
§ 10 Abs. 1 BauGB als Satzung mit
Begründung nach § 9 Abs. 8 BauGB
beschlossen.
Der Satzungsbeschluss des Bebauungs-
plans durch den Rat einschließlich des
Hinweises nach § 10 Abs. 3 BauGB
wurde am                    ortsüblich
bekannt gemacht.
64492/01
und Vorhaben- und
Erschließungsplan
I. Textliche Festsetzungen
1. Art der baulichen Nutzung
a) Gemäß § 4 BauNVO wird ein allgemeines Wohngebiet (WA) festgesetzt.
b) Gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 1 BauNVO sind alle im allgemeinen Wohngebiet (WA)
ausnahmsweise zulässigen Nutzungen nach § 4 Abs. 3 BauNVO nicht Bestandteil des
Bebauungsplanes.
c) Gemäß § 12 Abs. 3a in Verbindung mit § 9 Abs. 2 BauGB wird festgesetzt, dass im
Allgemeinen Wohngebiet (WA) im Rahmen der festgesetzten Nutzungen nur solche
Vorhaben zulässig sind, zu deren Durchführung sich die Vorhabenträgerin im
Durchführungsvertrag verpflichtet.
2. Maß der baulichen Nutzung
a) Gemäß § 16 Abs. 2 Nr. 4 BauNVO werden für die Bebauung im allgemeinen
Wohngebiet (WA) Gebäudehöhen zwingend festgesetzt.
b) Gemäß § 18 Abs. 2 BauNVO können geringfügige Abweichungen von der zwigenden
Gebäudehöhe zugelassen werden. Als geringfügige Abweichung gelten 10 cm pro
Vollgeschoss.
c) Gemäß § 16 Abs. 6 BauNVO können die festgesetzten Gebäudehöhen durch
untergeordnete Bauteile oder bauliche Anlagen - z.B. Antennen, Aufzugsüberfahrten,
Kamine, Lüftungseinrichtungen, Oberlichter - auf den baulich zugeordneten
Dachflächen überschritten werden. Das höchstzulässige Maß der Überschreitungen
beträgt 2,00 m in der Höhe. Anlagen zur Nutzung solarer Strahlungsenergie dürfen die
festgesetzte Gebäudehöhe um max. 1,50 m überschreiten. Der Flächenanteil der
Überschreitungen je Dachfläche darf insgesamt 30% nicht übersteigen. Die
Dachaufbauten müssen mindestens um das Maß ihrer Höhe von der
Gebäudeaußenkante des jeweiligen zugeordneten Geschosses zurücktreten.
d) Gemäß § 23 Absatz 1 Satz 1 in Verbindung mit § 16 Absatz 5 BauNVO gelten die
festgesetzten Baugrenzen nur für die oberirdischen Teile baulicher Anlagen.
2.1 Grundflächenzahl, zulässige Grundfläche
Gemäß § 19 Abs. 4 Satz 3 BauNVO kann im allgemeinen Wohngebiet (WA) die zulässige
Grundfläche durch die Grundflächen von Garagen und Stellplätzen mit ihren Zufahrten,
Nebenanlagen im Sinne des § 14 BauNVO sowie baulichen Anlagen unterhalb der
Geländeoberfläche, durch die das Baugrundstück lediglich unterbaut wird, bis zu einer
GRZ von 0,7 überschritten werden.
2.2. Grundflächenzahl und Geschossflächenzahl
Gemäß § 16 Abs. 5 BauNVO ist für die Berechnung der Grundflächenzahl sowie der
Geschossflächenzahl ausschließlich die Grundstücksfläche des Bauvorhabens nordöstlich
der Grenze zwischen verschiedenen Maßen der baulichen Nutzung anzusetzen. Die übrige
Grundstücksfläche gilt als nicht überbaubare Grundstücksfläche im Bestand.
Flachdach
Baugrenze
öffentliche Grünflächen
Tiefgarage
Abfallwertstoffbehälter
Festgesetzte Geländehöhe in m
über Normalhöhennull (NHN)
Abfallsammelanlagen
Energieverteilungsanlagen
WA Allgemeines Wohngebiet
nicht überbaubar I überbaubar
Grenze zwischen verschiedenen
Nutzungsarten beziehungsweise
Maßen baulicher Nutzung, sowie
unterschiedlichen Geländehöhen
Stellplätze
Ausgleichspflichtiger
Eingriffsbereich
3. Überbaubare Grundstücksflächen
Gemäß § 23 Abs. 3 Satz 3 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 3 BauNVO werden für die
überbaubaren Grundstücksflächen folgende Ausnahmen festgesetzt:
a) Die Baugrenzen der Wohngebäude im allgemeinen Wohngebiet (WA) dürfen im
Erdgeschoss durch Vordächer und Vorbauten bis max. 2,0 m überschritten werden.
b) Die Baugrenzen der Wohngebäude im allgemeinen Wohngebiet (WA) dürfen im
Erdgeschoss durch Terrassen bis maximal 4,00 m überschritten werden. Dabei darf
in der Summe 40 % der Fassadenlänge der jeweiligen Gebäudeseite nicht
überschritten werden.
c) Die Baugrenzen der Wohngebäude im allgemeinen Wohngebiet (WA) dürfen
oberhalb des Erdgeschosses durch Balkone bis max. 2,0 m überschritten werden.
Dabei darf in den vierten und fünften Obergeschossen in der Summe ein Drittel der
Fassadenlänge der jeweiligen Gebäudeseite je Geschoss nicht überschritten
werden. Zudem darf in den ersten, zweiten und dritten Obergeschossen in der
Summe 40 % der Fassadenlänge der jeweiligen Gebäudeseite je Geschoss nicht
überschritten werden.
4. Nebenanlagen und Stellplätze mit ihren Einfahrten
a) Gemäß § 12 Abs. 6 BauNVO sind Stellplätzenur in den nach § 9 Abs. 1 Nr. 4
BauGB dafür festgesetzten Flächen zulässig. Die in der Planzeichnung
festgesetzten Standorte können um bis zu 5 m verschoben werden.
b) Gemäß § 14 Abs. 1 Satz 3 BauNVO sind Nebenanlagen nur auf den hierfür
festgesetzten Flächen zulässig.
c) Gemäß § 14 Abs. 1 Satz 3 BauNVO sind Einrichtungen im Sinne des § 14 Abs. 2
BauNVO nur auf den hierfür festgesetzten und mit EV gekennzeichneten Flächen
zulässig.
d) Gemäß § 14 Abs. 1 Satz 3 BauNVO sind Fahrradabstellanlagen auf den nicht
überbaubaren Grundstücksflächen der allgemeinen Wohngebiete (WA) zulässig.
5. Flächen, auf denen ganz oder teilweise nur Wohngebäude , die mit Mitteln der
sozialen Wohnraumförderung gefördert werden könnten , errichtet werden
dürfen.
Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 7 ist mindestens 30% der gesamten Geschossflächen (§ 20 Abs.
3 Satz 1 BauNVO) in den Wohngebäuden des als allgemeines Wohngebiet (WA)
festgesetzten Gebiets als Wohnnutzung zu errichten, die mit Mitteln der sozialen
Wohnraumförderung gefördert werden könnte.
6. Führung von oberirdischen oder unterirdischen Versorgungsanlagen und -
leitungen
Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 13 BauGB sind Telekommunikations- sowie sonstige
Versorgungsleitungen unterirdisch zu führen.
7. Mit Geh-, Fahr- und Leitungsrechten zu belastenden Flächen
Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 21 BauGB werden innerhalb des Allgemeinen Wohngebietes
(WA) die folgenden Geh- und Fahrrechte festgesetzt:
a) Die mit Geh- und Fahrrecht 1 (GF 1) bezeichnete Fläche ist mit einem Geh- und
Fahrrecht zugunsten der Allgemeinheit gemäß Planeintrag zu belasten.
b) Die mit Geh- und Fahrrecht 2 (GF 2) bezeichnete Fläche ist mit einem Geh- und
Radfahrrecht zugunsten der Allgemeinheit und einem Fahrrecht zugunsten der
Anlieger und der Ver- und Entsorgungsträger sowie zugunsten von
Grünpflegefahrzeugen zur Pflege der öffentlichen Grünfläche, Zweckbestimmung
Spielplatz, gemäß Planeintrag zu belasten.
c) Die mit Gehrecht (G) bezeichnete Fläche ist mit einem Gehrecht zugunsten der
Allgemeinheit gemäß Planeintrag zu belasten.
8. Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen
a) Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 24 BauGB sind passive Schallschutzmaßnahmen
entsprechend den in der Planzeichnung dargestellten Lärmpegelbereichen (LPB)
an den Außenbauteilen von schutzbedürftigen Räumen zu treffen. Grundlage
hierfür sind die maßgeblichen Außenlärmpegel nach DIN 4109-1 (Schallschutz im
Hochbau, Ausgabe Januar 2018 - Beuth Verlag GmbH, Berlin).
Die Zuordnung zwischen den dargestellten Lärmpegelbereichen und den
maßgeblichen Außenlärmpegeln ergibt sich aus der nachfolgenden Tabelle
Lärmpegelbereich Maßgeblicher Außenlärmpegel
La in dB
I 55
II 60
III 65
IV 70
V 75
VI 80
VII 
> 80
a für maßgebliche Außenlärmpegel La > 80 dB sind die Anforderungen
aufgrund der örtlichen Gegebenheiten festzulegen.
Ergänzung: Es handelt sich um dB(A)-Werte
Die Minderung der zu treffenden Schallschutzmaßnahmen ist im Einzelfall zulässig,
wenn im bauordnungsrechtlichen Verfahren anhand einer schalltechnischen
Untersuchung ein niedrigerer Lärmpegelbereich bzw. ein maßgeblicher
Außenlärmpegel an den Außenbauteilen von schutzbedürftigen Räumen
nachgewiesen wird.
b) Bei Schlaf- und Kinderzimmern ist bei einem Beurteilungspegel > 45 dB(A) im
Nachtzeitraum (22:00 bis 6:00 Uhr) eine fensterunabhängige Belüftung durch
schallgedämmte Lüftungseinrichtungen oder gleichwertige Maßnahmen bei
geschlossenen Fenstern und Türen sicher zu stellen.
c) Für Balkone und Loggien, die einen Gesamtbeurteilungspegel aus dem Verkehr
(Straßen-, Schienen- und Flugverkehr) > 62 dB(A) im Tagzeitraum (6:00 bis 22:00
Uhr) aufweisen, sind Schallschutzmaßnahmen zu treffen. Durch diese muss
sichergestellt werden, dass der vorgenannte Gesamtbeurteilungspegel nicht
überschritten wird. Hiervon ausgenommen sind Balkone und Loggien von
durchgesteckten Wohnungen, wenn zusätzlich auf der lärmabgewandten Seite ein
Balkon oder eine Loggia errichtet wird.
9. Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen
Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 25 a) BauGB sind im Bebauungsplangebiet folgende
Begrünungsmaßnahmen durchzuführen.
a) Begrünungsmaßnahmen im Bereich von öffentlichen Grünflächen
M1: 
a) Innerhalb der festgesetzten öffentlichen Grünfläche mit der
Zweckbestimmung öffentlicher Spielplatz sind insgesamt mindestens 3
mittel- und großkronige Laubbäume (BF31/GH741) zu pflanzen und
dauerhaft zu unterhalten. Die in der Planzeichnung festgesetzten
Baumstandorte sind nur zur Nachricht dargestellt.
b
) Auf dieser Fläche ist zudem eine Wiesensaatgutmischung EA31
(LW41112) anzulegen. Ausgenommen hiervon sind Spielgeräte,
Fallschutzflächen, Wegeflächen, Abfallbehälter und Bänke.
b) Begrünungsmaßnahmen im Bereich von privaten Grundstücken
Grundstücksflächen sind, soweit sie nicht mit Gebäuden, Wegen, Spielplätzen
und sonstigen Nebenanlagen überbaut werden, mit Gräsern (HH 7/BR 132),
Stauden und / oder Sträuchern (BB 1/GH 51) zu bepflanzen.
M2: Im allgemeinen Wohngebiet WA sind 12 mittel- und großkronige
Laubbäume (BF31/GH741) im Bereich der nicht überbaubaren
Grundstücksflächen zu pflanzen. Die in der Planzeichnung festgesetzten
Baumstandorte können um bis zu 5 m verschoben werden.
M3: Innerhalb der Fläche mit der Bezeichnung "Nicht überbaubare
Grundstücksfläche im Bestand" sind 5 mittel- und großkronige Laubbäume
(BF31/GH741) zu pflanzen. Die in der Planzeichnung festgesetzten
Baumstandorte können um bis zu 5 m verschoben werden.
M7: Innerhalb der Maßnahmenfläche M7 ist eine Rasenfläche (EA31/LW41112)
herzustellen und mit 3 Strauchgruppen jeweils bestehend aus 3
Solitärgehölzen (3xv, mB) zu bepflanzen. Ausnahmsweise ist die Pflanzung
von Stauden und Gräsern zulässig.
M8: Die festgesetzte Fläche M8 ist zu begrünen. Es ist mindestens eine
Rasenfläche (EA31/LW4112) herzustellen. Ausnahmsweise zulässig sind hier
Gräser- und Staudenpflanzungen und Lüftungsschächte.
M9: In der festgesetzten Fläche M9 ist mindestens eine Rasenfläche
(EA31/LW4112) herzustellen. Ausnahmeweise zulässig sind hier Gräser- und
Staudenpflanzungen, Wege und Platzflächen auf max. 20% der
Gesamtfläche, Bänke, Abfallbehälter, bauliche Einfassungen sowie Leuchten
und Einfriedungen.
c) Begrünung von Tiefgaragen
M4: Tiefgaragen (TGa) oder unterirdische Gebäudeteile sind, soweit sie nicht
mit Gebäuden, Wegen, Platzflächen, Kinderspielflächen oder sonstigen
Nebenanlagen überbaut werden, zu begrünen. Die Vegetationstragschicht ist
mit einer Stärke von mindestens 60 cm zzgl. Filter und Drainschicht
herzustellen. Für Baumpflanzungen auf den Tiefgaragen oder unterirdischen
Gebäudeteilen ist eine Vegetationstragschicht von mindestens 1,20 m zzgl.
Filter- und Drainschicht herzustellen. Der Wurzelraum muss mindesten 25 m³
betragen.
d) Extensive Dachbegrünung
M5: Die Flachdächer der Gebäude im allgemeinen Wohngebiet WA sind mit
einer extensiven Dachbegrünung DC1 / DC3 (NB6243 / NB6244) zu
bepflanzen. Die Vegetationstragschicht ist mit einer Stärke von mindestens 8
cm zzgl. Filter- und Drainschicht herzustellen. Ausgenommen hiervon sind
technische Aufbauten auf max. 30% der jeweiligen Dachfläche sowie die
Dachterrassen des Staffelgeschosses des Hauses 1.3. Photovoltaikelemente
sind über der Dachbegrünung zulässig.
e) Fassadenbegrünung
M6: Die nordwestlich orientierten Wandflächen von Gebäuden innerhalb des
festgesetzten allgemeinen Wohngebietes WA sind, mit Ausnahme von
Fenstern, Türen und Lüftungseinrichtungen, mit einer Kletterpflanze je
laufenden Metern Wand bei Selbstklimmern bzw. mit zwei Kletterpflanzen je
laufenden Metern bei Rank- und Schlingpflanzen zu begrünen. Die
Pflanzstellen sind offen mit Bodenanschluss und mit einer durchwurzelbaren
Pflanzgrube von mindestens 1 m³ Volumen herzustellen. Bei Rank- und
Schlingpflanzen ist eine Kletterhilfe vorzusehen.
10. Bindungen für Bepflanzungen und für die Erhaltung von Bäumen , Sträuchern
und sonstigen Bepflanzungen sowie von Gewässern
Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 25 b) BauGB sind im Bebauungsplangebiet folgende Bäume,
Sträucher und sonstige Bepflanzungen dauerhaft zu erhalten und bei Verlust zu
ersetzen:
a) Innerhalb der festgesetzten öffentlichen Grünfläche mit der Zweckbestimmung
öffentlicher Spielplatz sind 4 Bäume zu dauerhaft erhalten und bei Verlust
gleichwertig zu ersetzen.
b) In der nicht überbaubaren Grundstücksfläche im Bestand sind 5 Bäume dauerhaft
zu erhalten und bei Verlust gleichwertig zu ersetzen.
c) Ersatzpflanzungen erfolgen nach den Standards der Satzung zur Erhebung von
Kostenerstattungsbeträge nach §§ 135a-135c BauGB.
11. Zuordnung von Ausgleichsmaßnahmen aus einem anderen Bebauungsplan
Gemäß § 9 Abs. 1a Satz 2 BauGB werden 3.187 m² der in dem Bebauungsplan Nr.
66389/03, Arbeitstitel: „Rondorf Nord-West“ festgesetzten Ausgleichsmaßnahme A3.6
den Eingriffen des festgesetzten allgemeinen Wohngebietes (WA) zugeordnet.
12. Geländeoberfläche
Gemäß § 9 Abs. 3 BauGB wird die Höhe der Geländeoberfläche in der Planzeichnung
festgesetzt. Geringfügige Abweichungen sind zur Neigung des Geländes für die
Oberflächenentwässerung zulässig. Darüber hinaus sind Über- bzw. Unterschreitungen
der festgesetzten Höhe der Geländeoberfläche bis zu 0,50 m durch Treppen- und
Rampenanlagen sowie durch Aufschüttungen und Abgrabungen zulässig.
II
. Gestalterische Festsetzungen
Gemäß § 9 Abs. 4 BauGB in Verbindung mit § 89 Abs. 1 und 2 BauO NRW 2018
werden folgende gestalterische Festsetzungen getroffen:
1. Dachform / Dachaufbauten
a) Im Geltungsbereich des Bebauungsplanes sind ausschließlich Flachdächer
zulässig. Dächer mit einer Neigung bis maximal 5 Grad gelten als Flachdächer.
b) Anlagen zur Nutzung solarer Strahlungsenergie müssen mindestens um das Maß
ihrer Höhe von der Außenkante zurücktreten.
2. Einfriedungen
a) Grundstückseinfriedungen entlang von Mietergärten sind nur als standortgerechte
Hecken sowie als Draht- und Stabgitterzäune mit hinterpflanzten Hecken (BD3/GH
412) bis zu einer Höhe von jeweils 1,2 m über der Geländeoberfläche gemäß § 2
Absatz 4 BauO 2018 zulässig.
b) Abstellplätze für Abfallsammelbehälter sind in Gestalt von Müllboxen einzuhausen
oder mit standortgerechten Hecken (BD3/GH 412) zu umpflanzen. Die so
gestalteten Anlagen können in die Grundstückseinfriedungen integriert werden.
3. Satellitenempfangsanlagen / Mobilfunksendeanlagen
a) Parabolantennen für den Satellitenrundfunkempfang sind nur auf den Dachflächen
zulässig.
b) Mobilfunksendemasten und -anlagen sind auf den Dachflächen nicht zulässig.
III. Kennzeichnungen
Gemäß § 9 Abs. 5 BauGB werden folgende Flächen im Bebauungsplan
gekennzeichnet:
Altablagerung Nr. 50702
Der Bebauungsplan liegt im Bereich der Altablagerung gem. Bundes-
Bodenschutzgesetz § 2 mit der Nummer 50702. Im Untergrund liegen Auffüllungs-
materialien in Form von Erdaushub, Bauabfällen (mineralisch und organisch) und
Siedlungsabfällen vor. Die eingebrachten Auffüllungsmaterialien reichen bis in das
Grundwasser. Punktuell liegen Belastungen durch Schwermetalle, polychlorierte
Biphenyle, Mineralölkohlenwasserstoffe und polycyclische aromatische Kohlen-
wasserstoffe vor. Die Bodenluft ist mit Methan belastet.
Zur Realisierung der geplanten Nutzung sind Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen
erforderlich. Insbesondere sind die in den Untergrund reichenden Baukörper gegen das
Eindringen von Deponiegasen zu sichern. Der im Bereich der Freiflächen anstehende
belastete Boden ist auszutauschen oder zu überdecken.
Im Baugenehmigungsverfahren sind Konzepte vorzulegen, die die erforderlichen
Sicherungsmaßnahmen beschreiben.
IV. Nachrichtliche Übernahmen
Gemäß § 9 Abs. 6 BauGB wird die nach anderen gesetzlichen Vorschriften getroffene
Festsetzung nachrichtlich in den Bebauungsplan übernommen:
Bundestraße
Die gemäß § 9 Abs. 1 und 2 Bundesfernstraßengesetz (FStrG) festgesetzte
Baubeschränkungszone von 100 m entlang der Bundesautobahn 57 (BAB 57).
V. Hinweise
1. Artenschutz
Laut Artenschutzprüfung, Kölner Büro für Faunistik (26. Juni 2024), Bebauung Am
Bilderstöckchen / Escher Straße, 50739 Köln-Bilderstöckchen - Artenschutzprüfung
(ASP), Stufe II, ist das Vorhaben aus artenschutzrechtlicher Sicht nach den Vorgaben
des § 44 Abs. 1 i.V. mit § 44 Abs. 5 BNatSchG zulässig, wenn insbesondere
nachstehende Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung artenschutzrelevanter
Beeinträchtigungen beachtet werden:
a) Sämtliche Rodungs- und Fällarbeiten haben außerhalb der Vogelbrutzeit zu erfolgen
(Brutzeit 01.03. - 30.09. eines jeden Jahres).
Sollten diese Arbeiten zwingend in die Vogelbrutzeit fallen, ist eine ökologische
Baubegleitung (ÖBB) hinzuzuziehen. Diese hat die Strukturen frühestens zwei
Tage vor Beginn der Arbeiten auf Besatz durch Vögel und/oder Fledermäuse zu
untersuchen. Erst nach erfolgtem Negativnachweis und Freigabe durch die ÖBB
darf mit den Arbeiten begonnen werden. Die Ergebnisse der ÖBB sind zu
protokollieren. Das Protokoll ist der Unteren Naturschutzbehörde unaufgefordert
vorzulegen
Sollten auf den betroffenen Flächen Tiere besonders geschützter Arten festgestellt
werden, so ist der Antragsteller verpflichtet, die weiteren Rodungs-/Bautätigkeiten
unverzüglich einzustellen und umgehend mit der Unteren Naturschutzbehörde
Kontakt aufzunehmen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.
b) Bau- und anlagebedingte Flächeninanspruchnahmen und insbesondere Eingriffe in
Gehölzbestände im Vorhabenbereich sowie im direkten Umfeld der Bauvorhaben (durch
Baustelleneinrichtungen, Zufahrten etc.) sind nach Möglichkeit zu vermeiden oder auf
ein unbedingt notwendiges Maß zu minimieren. Dies gilt in besonderem Maße für die
Inanspruchnahme von Gehölzen. Diese stellen einen Brutlebensraum für verbreitete
Vogelarten dar. Daher sollten die Inanspruchnahmen dieser Bereiche auf das unbedingt
notwendige Maß beschränkt werden.
c) Bei der Verwendung transparenter oder spiegelnder großflächiger Glaselemente (Fenster,
Glaswände, Absturzsicherungen) oder anderer Baustoffe ist sicher zu stellen, dass diese
für Vögel als Hindernis erkennbar sind. Das Bundesamt für Naturschutz verweist in
diesem Zusammenhang auf den Leitfaden zum vogelfreundlichen Bauen mit Glas, dem
wichtige Hinweise zur Ausgestaltung von Glasflächen entnommen werden können (vgl.
https://www.vogelwarte.ch/modx/assets/files/publications/upload2017/ schmid_2012
_voegel_glas_licht_de.pdf)
2. Baumschutzsatzung
a) Bei Aufstellung des Bebauungsplans ist die Satzung zum Schutz des Baumbestandes
innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und des Geltungsbereiches der
Bebauungspläne im Gebiet der Stadt Köln (Baumschutzsatzung - BSchS) vom 18. Juli
2023 (Amtsblatt Nr. 28 vom 26. Juli 2023) anzuwenden.
b) Im Zuge der Umsetzung des Bebauungsplanes ist die zur Zeit der Stellung des Antrages
auf Erteilung einer Fällerlaubnis jeweils gültige Fassung der BSchS anzuwenden. Wenn
Ersatzpflanzungen bzw. Ersatzgeldzahlungen für im Zuge der Umsetzung des
Bebauungsplanes zu fällende Bäume zu leisten sind, gilt die BSchS in der jeweils
gültigen Fassung soweit die betroffenen Bäume nicht bereits im Bebauungsplanverfahren
bei der Bewertung und Bilanzierung nach der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung
nach § 18 Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege in Verbindung mit § 1a Abs. 3
Baugesetzbuch berücksichtigt wurden.
3. Bodenschutz
Die Vorschriften der §§ 6 bis 8 der Bundesbodenschutz-Verordnung (BBodSchV) sind zu
beachten.
4. Denkmalschutz
Innerhalb des Plangebietes sind archäologische Bodenfunde nicht ausgeschlossen. Werden
bei Bodeneingriffen archäologische Bodenfunde entdeckt, ist gemäß §§ 16 und 17
Denkmalschutzgesetz (DSchG) das Römisch-Germanische Museum / Archäologische
Bodendenkmalpflege der Stadt Köln unverzüglich zu informieren.
5. DIN-Vorschriften und sonstige anzuwendende Regelwerke
DIN-Vorschriften und sonstige private Regelwerke, auf die in den textlichen Festsetzungen
des Bebauungsplanes verwiesen wird, sind jeweils in der bei Erlass dieser Satzung
geltenden Fassung anzuwenden und werden beim Amt für Liegenschaften, Vermessung und
Kataster der Stadt Köln Plankammer, Zimmer 06. E 05, Stadthaus Deutz, Willy-Brandt-Platz
2, 50679 Köln, während der Öffnungszeiten zur Einsichtnahme bereitgehalten.
6. Externe Ausgleichsmaßnahmen
Auf einer 3.187 m² großen Teilfläche des Grundstücks der Gemarkung Rondorf-Land, der
Flur 7, des Flurstücks 308 im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 66389/03,
Arbeitstitel: „Rondorf Nord-West“ in Köln-Rondorf wird folgende externe
Ausgleichsmaßnahme für die Eingriffe im Plangebiet hergestellt:
a) Maßnahme A3.6: Entwicklung von Wiesen und Gehölzgruppen : Auf mindestens 93% der
Fläche ist eine Glatthaferwiese (LW41111 / EA1) zu entwickeln. Mindestens 6% der
Fläche sind mit einheimischen und standortgerechten Bäumen (GH51 / BB1) zu
bepflanzen. Mindestens 1% der Fläche ist mit fünf mittel- bis großkronigen Bäumen
(GH741 / BF31) als Baumgruppen zu bepflanzen.
Die Durchführung und Kostentragung der Maßnahme wird im Durchführungsvertrag geregelt.
7. Lärm- und Luftschadstoffimmissionen
Das Plangebiet ist durch die Lärmimmissionen des Straßenverkehrs und durch Sportlärm
des Bolzplatzes vorbelastet.
8. Rechtsfolgen
Innerhalb des Plangebietes bestehende Rechtssetzungen aufgrund des Preußischen
Fluchtliniengesetzes, des Aufbaugesetzes NW, des Bundesbaugesetzes oder des
Baugesetzbuches treten mit der Rechtsverbindlichkeit dieses Bebauungsplanes außer Kraft.
9. Rechtsgrundlagen
Es gilt:
- das Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. November
2017 (BGBl. I S. 3634),
- die Baunutzungsverordnung (BauNVO) vom 23. Januar 1990 (BGBl. I S. 132) in der
Fassung der Bekanntmachung vom 21. November 2017 (BGBl. I S. 3786),
- die Planzeichenverordnung (PlanZV) vom 18. Dezember 1990 (BGBl. I S. 58).
- die Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen - Landesbauordnung 2018 -
(BauO NRW 2018) vom 21. Juli 2018 (GV. NRW. S. 421),
- jeweils die bei Erlass dieser Satzung geltende Fassung.
10. Satzung zur Erhebung von Kostenerstattungsbeträgen
Die verwendeten Kürzel innerhalb der Begrünungsfestsetzungen beziehen sich auf die
Anlage zur Satzung der Stadt Köln zur Erhebung von Kostenerstattungsbeträgen gemäß §§
135a bis 135c BauGB vom 15. Dezember 2011 (Amtsblatt der Stadt Köln Nr. 1 vom 04.
Januar 2012). In dieser Anlage sind mit der Angabe von Kürzeln allgemein gültige
Qualitätsmaßstäbe für Begrünungsmaßnahmen der Stadt Köln formuliert.
11. Versickerung von Niederschlagswasser
Aufgrund der im Rahmen einer Voruntersuchung vorgefundenen polycyclischen
aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) und der damit einhergehenden Bestätigung der
stofflichen Belastung des Untergrundes darf das anfallende Niederschlagswasser nicht
gezielt zur Versickerung gebracht werden. Das Plangebiet befindet sich im Bereich der
Altablagerung mit der Nummer 50702, einer ehemaligen Deponieanlage. In einem
Deponiekörper ist grundsätzlich keine Versickerung von Niederschlags-wasser zulässig.
Köln, den
Köln, den Köln, den
Köln, den
Köln, den
Köln, den Köln, den
Flächen mit Bindungen für
Bepflanzungen und für die Erhalt-
ung von Bäumen und Sträuchern
und sonstigen Bepflanzungen
Mit Geh- (G) und Fahrrechten (F)
zu belastende Flächen
(bei schmalen Flächen)
Escher Straße
Am Bilderstöckchen
Anbaubeschränkungszone gemäß
§9 FStrG
Nachrichtliche Übernahmen
- Veröffentlichung -
öffentlich bestellter Vermessungsingenieur
Für den Planentwurf Vorhabenträgerin
Mietmanagementgesellschaft der GAG 
mbH Straße des 17. Juni 4 
51103 Köln
Beigeordneter
Grenze zwischen Nutzungsarten
N
N

Mitteilung Ausschuss

5917 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/61/612-1 
 
Vorlagen-Nummer 22.01.2025 
 3880/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 06.02.2025 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 06.02.2025 
 
Mitteilung über die Veröffentlichung nach § 3 Abs. 2 BauGB des Bebauungsplan-
Entwurfes Nr. 64492/01, Arbeitstitel: Am Bilderstöckchen in Köln-Bilderstöckchen 
Anlass und Ziel 
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 11.02.2014 das Stadtentwicklungskonzept 
Wohnen (Beschlussvorlage 3443/2013 "Stadtentwicklungskonzept Wohnen" (StEK Wohnen)) 
beschlossen. 
Am 20.12.2016 nahm der Rat der Stadt Köln das Ergebnis der Flächenrecherche für weiteren 
Wohnungsneubau zur Kenntnis und fasste den Beschluss zur Umsetzung des StEK Wohnen 
(Beschlussvorlage 1028/2015 „Umsetzung StEK Wohnen – hier: Neue Flächen für den Woh-
nungsbau“). Das StEK Wohnen zeigt Optionen zur weiteren Flächenaktivierung auf, u. a. durch 
Nutzung von Baulücken, Innenentwicklung im Bestand, ÖPNV-Netzerweiterung, Generationen-
wechsel im Bestand, interkommunale Kooperation und Regionalplan -überarbeitung, um der 
prognostizierten Unterdeckung bis 2029 von rund 17.000 Wohneinheiten (WE) Entwicklungs-
potenziale zur Deckung des Wohnraumbedarfs in der weiter wachsenden Stadt entgegen zu 
wirken. 
Im StEK Wohnen wurde auch ermittelt, welche Wohnbaureserveflächen im Stadtgebiet, für die 
noch keine Baureife, das heißt Planungsrecht und gesicherte Erschließung, vorliegt, als Res-
sourcen vorhanden sind. Im Stadtbezirk Nippes wurden mehrere Potentialflächen erkannt. Das 
Gebiet nördlich der Straße Am Bilderstöckchen, angrenzend an die öffentliche Grünfläche ist 
eine dieser Potentialflächen (Nr. 5.08), die kurz- bis mittelfristig für Wohnzwecke entwickelt wer-
den soll. Um diese Entwicklung zu ermöglichen, soll ein Bebauungsplan aufgestellt werden.  
Mit Schreiben vom 05.09.2022 hat die GAG die Einleitung des Verfahrens zur Aufstellung eines 
vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für eine Fläche im Bereich Am Bilderstöckchen – Ro-
bert-Perthel-Straße beantragt, die weitgehend deckungsgleich mit der Potentialfläche Nr. 5.08 
aus dem StEK Wohnen ist.  
Vor dem Hintergrund des prognostizierten Bevölkerungswachstums mit einem Anstieg der Ein-
wohnerzahl, der Zahl der Haushalte und damit einhergehend einer erhöhten zusätzlichen Nach-
frage nach Wohnraum, soll durch das neue Quartier ein Beitrag zur Deckung des aktuellen 
Wohnraumbedarfs innerhalb der Stadt Köln geleistet werden. 
Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen 
für die Umsetzung der Planung eines Wohngebietes bestehend aus drei Mehrfamilienhäusern 
mit ca. 100 Wohneinheiten und einem öffentlichen Spielplatz geschaffen werden. Die Planung 
dient der Arrondierung der vorhandenen Bebauungsstrukturen am nördlichen Ortsrand von Bil-
derstöckchen.

2 
 
Das Kooperative Baulandmodell 2017 (KoopBLM 2017) kommt zur Anwendung. Es gilt die an-
gepasste Fassung der Umsetzungsanweisung des KoopBLM 2017plus vom 05.05.2022. 
Parallel zum Aufstellungsverfahren des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Am Bilderstö-
ckchen“ in Köln-Bilderstöckchen wird die 248. Änderung des Flächennutzungsplanes durchge-
führt. 
 
Verfahrensverlauf 
Der Stadtentwicklungsausschuss hat in seiner Sitzung am 27.10.2022 nach § 12 Absatz 2 
BauGB in Verbindung mit § 13b BauGB die Aufstellung des vorhabenbezogenen 
Bebauungsplanes 64492/01 „Am Bilderstöckchen“ in Köln-Bilderstöckchen (Beschlussvorlage 
3166/2022) beschlossen. 
Die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 
Abs. 1 BauGB erfolgte in der Zeit vom 17.09.2019 bis einschließlich 19.12.2019. 
Die Öffentlichkeit konnte sich gemäß § 3 Abs. 1 BauGB über die allgemeinen Ziele und Zwecke 
sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planungen beim Stadtplanungsamt unterrichten und 
sich in der Zeit vom 02.01.2023 bis einschließlich 20.01.2023 zur Planung äußern. Es gingen 
keine Stellungnahmen ein. 
Im Mai 2023 wurden dem Gestaltungsbeirat drei städtebauliche Varianten mit Untervarianten, 
welche zuvor in einer Abstimmungsrunde zwischen der Stadt Köln, der Vorhabenträgerin und 
dem Architekturbüro aus 15 Varianten als beste Lösungen ausgesucht wurden, zur 
Entscheidung vorgestellt. Der Gestaltungsbeirat hat sich in seiner Sitzung am 09.05.2023 für 
die Variante mit drei Baukörpern und einer Geschossigkeit von vier bis maximal sechs 
Vollgeschossen plus Staffelgeschoss entschieden. 
Aufgrund der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig vom 18. Juli 2023, dass 
Freiflächen außerhalb des Siedlungsbereiches einer Gemeinde nicht im beschleunigten 
Verfahren nach § 13b Satz 1 BauGB ohne Umweltprüfung überplant werden dürfen, da dies 
gegen europäisches Umweltrecht verstößt, wurd e das Bebauungsplanverfahren auf ein 
Normalverfahren nach § 2 BauGB in Verbindung mit § 12 BauGB umgestellt.  
Der Vorgabenbeschluss zur Ausarbeitung des Bebauungsplan -Entwurfes wurde vom 
Stadtentwicklungsausschuss in der Sitzung am 14.03.2024 positiv besch lossen. Die 
Beschlussvorlage wurde im Vorfeld am 07.03.2024 vom Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 
und am 14.03.2024 von der Bezirksvertretung Nippes (BV 5) ungeändert empfohlen. 
Die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 
BauGB erfolgte in der Zeit vom 19.08.2024 bis einschließlich 17.09.2024.  
Der geltende Flächennutzungsplan (FNP) stellt den Änderungsbereich als Grünfläche dar. Die 
Planung des Wohngebietes ist aus der aktuellen Darstellung des FNP nicht zu entwickeln. Der 
FNP wird daher im Parallelverfahren gemäß § 8 Abs. 3 BauGB geändert, dass zeitgleich läuft. 
 
Gez. Greitemann 
 
Anlagen 
Anlage 1 Geltungsbereich des Bebauungsplans 
Anlage 2 Vorhabenbezogener Bebauungsplan-Entwurf 
Anlage 3 Vorhaben- und Erschließungsplan-Entwurf 
Anlage 4 Textliche Festsetzungen 
Anlage 5 Begründung mit Umweltbericht

Anlage 3 Vorhaben- und Erschließungsplan

16900 Zeichen

5000
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5000
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5000
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44
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c
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250
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993
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81
10606
606
18
93
1146
605
31
75
1143
IV
Gem.Nippes
Flur 90
FD
II
III
VIII
FD
II
Whs
FD
Whs
Whs
Whs
Whs
Whs
I
III
FD
FD
VIII
FD
FD
Vogesenstrasse
49.62
49.66
49.59
50.50
50.19
50.26
50.04
50.03
49.95
Robert
-Perthel
-Strasse
49.75
50.01
49.76
FD
Gem.Muengersdorf
Flur 75
50.01
50.24
49.60
49.12
49.97
49.06
49.55
Rockenhauser Strasse
49.59
49.90
49.51
49.53
49.39
49.54
49.85
49.78
49.66
49.58
51.07
49.78
49.84
49.62
49.74
49.80
49.82
49.94
49.28
49.38
49.28
49.41
50.12
50.20
Gem.Longerich
Flur 6
49.77
49.90
49.92
49.94
49.89
50.11
53.10
51.54
50.06 49.92
49.91
49.99
50.65
50.61
49.89
50.80
50.45
49.90
50.74
49.93
50.70
49.92
50.94
52.74
Escher Strasse
50.62
50.05
52.74
52.68
50.2250.21
52.38
50.53
49.32
49.34
49.35
49.85
49.03
49.02 49.08
49.06
49.04
48.95
50.27
V
I
FD
I
FD
49.76
49.30
III
Am Bilderstoeckchen
49.67
FD
III
VIII
-I
V
49.41
I
49.83
FD
Whs
V FD
KiTa
V
FD
49.4649.21
FD
V
49.54
49.75
49.91
49.93
V
FD
49.77
49.70
V
SD
-I
MD
FD
FD FD
FD
F
MD
III
F
F
FD
VIII
IV
V
F
III
51.30
FVIII
VIII
III
49.91
49.82
IV
49.87
49.24
49.54
S
50.06
S
50.45
49.37
49.23
III
49.36
S
S
49.44
III
V
49.30
I
49.82
49.32
49.78
III
III
F
50.01
Bolzplatz
F
49.51
III
V
S
FDI
III
III
49.98
49.93
S
III
F
IV
S
49.73
III
S
49.30
I
IV
49.39
49.40
49.59
F
49.32
50.12
50.07
M
Kleinkind
-
spielplatz
Kleinkind
-
spielplatz
Pocketpark
Quartiersplatz
TGa
-Einfahrt
Spielplatz
Bestand
, privat
Kleinkind
-
spielplatz
öffentliche Grünfläche- Spielplatz 
-
Radstellplätze 
+
Fahrradservicestation
Wärmepumpen
Radstellplätze
Radstellplätze
Wärmepumpen
St
Haus 
1.1
VI
GH 
68,1
Haus 
1.2
IV
GH 
62,4
Haus 
1.3
VI
GH 
71,2
Haus 
2.1
VI
GH 
68,1
Haus 
2.2
IV
GH 
62,4
Haus 
3.1
VI
GH 
67,7
Haus 
3.2
IV
GH 
62,0
Sämtliche Maße sind vom Unternehmer eigenverantwortlich am Bau zu pürfen.
Alle Werkpläne sind nur in Verbindung mit den gültigen Schal- und Bewehrungsplänen des Tragwerksplaners,
sowie den Durchbruchsplänen der Fachingenieure gültig und/oder den ergänzenden Angaben.
Dehnungsfugen sind nach Angabe Tragwerksplaner auszuführen. Der Ausführende ist verpflichtet, den
Auftraggeber auf etwaige Unstimmigkeiten der Ausführungsunterlagen hinzuweisen (VOB, §3.3).
Alle Quadratmeterangaben beziehen sich auf Fertigmaße.
Brüstungshöhen und Türöffnungsmaße beziehen sich auf OKFF.
N
Index Datum Änderungen Bearb.
Mietmanagementgesellschaft der GAG mbH,
vertr. durch die GAG Immobilien AG
Straße des 17. Juni 4 51103 Köln
Tel.: 0221 / 20 11 - 0
BIL - Am Bilderstöckchen
Am Bilderstöckchen 60-70 50739  Köln
Ansichten B-Plan Blattgröße: 594 x 420
M: 1:500
Molestina Architekten + Stadtplaner
Wormser Straße 21 50677 Köln
E-Mail: info@molestina.de
Tel.: 0221-2999252-0
± 0,00 = 50,00 m üNHN = OK FFB EG
Werkplanung
Ausführungsphase
Index:
Der Bauherr
Der Architekt
Legende Brandschutzangaben:
fb feuerbeständig (F90-AB, DIN 4102) (R90/REI90/EI90, DIN13501)
hfh hochfeuerhemmend (R60/REI60/EI60, DIN 13501)
hfhm hochfeuerhemmend mit mechanischer Belastung (REI-M60, DIN 13501)
fh feuerhemmend (F30-B, DIN 4102) (R30/REI30/EI30, DIN 13501)
vsdT vollwandig, selbst- und dichtschließende Türe
dT dichtschließende Tür
RS rauchdicht und selbstschließend
BW Brandwand (REI-M90, DIN 13501)
GBW öffnungslose Gebäudeabschlusswand
BBW Bauart einer Brandwand (REI-M90, DIN 13501)
Legende Schraffuren und Muster:
Stahlbeton
WU-Beton
Betonfertigteil
Mauerwerk
Bims
Estrich
Perimeterdämmung
GK-Trennwand
Mineralwolle
HöheBRH
OK Fertigfußboden
OK Rohfußboden
OK Fertigbau
UK Fertigbau
OK Rohbau
UK Rohbau
Schacht
Wanddurchbruch (WD b/h cm)
Fußbodendurchbruch (BD b/h cm)
Deckendurchbruch (DD b/h cm)
Änderungswolke gem. Index
Legende Zeichen:
Legende Abkürzungen:
AHD Abhangdecke
BD Bodendurchbruch
BRH Brüstungshöhe
BS Bodenschlitz
DA Dachablauf
DD Deckendurchbruch
HK Heizkörper
LRH lichte Raumhöhe
NA Notablauf
OK Oberkante
RH Raumhoch
RR Regenrohr
RW Rettungsweg
UK Unterkante
UZ Unterzug
ÜZ Überzug
VK Voderkante
WD Wanddurchbruch
WS Wandschlitz
ZL Zuluftdurchlass
AZ Außenzapfstelle
Türhöhe
Festigkeitsklassenn.A. Statik:
Beton: C25/30; Mauerwerk: Steinfestigkeitsklasse 20 mit Dünnbettmörtel;
Isokörbe: XT Typ K-M9-V1-REI120-CV35-X120-H200-6.0
68,03 üNHN
71,13 üNHN
68,03 üNHN
71,13 üNHN
68,03 üNHN
62,33 üNHN
68,03 üNHN
67,63 üNHN
61,93 üNHN
67,63 üNHN
71,13 üNHN
62,33 üNHN
68,03 üNHN68,03 üNHN
62,33 üNHN
67,63 üNHN
61,93 üNHN
Gelände
Bestand
68,03 üNHN
62,33 üNHN
71,13 üNHN
68,03 üNHN
62,33 üNHN
67,63 üNHN
61,93 üNHN
Ansicht West Gebäude 1 Ansicht West Gebäude 2 Ansicht West Gebäude 3
Ansicht Ost Gebäude 1 Ansicht Ost Gebäude 2 Ansicht Ost Gebäude 3
Ansicht Nord Gebäude 1-3
Ansicht Süd Gebäude 1-3
0 23.05.24 Planerstellung SB
Sämtliche Maße sind vom Unternehmer eigenverantwortlich am Bau zu pürfen.
Alle Werkpläne sind nur in Verbindung mit den gültigen Schal- und Bewehrungsplänen des Tragwerksplaners,
sowie den Durchbruchsplänen der Fachingenieure gültig und/oder den ergänzenden Angaben.
Dehnungsfugen sind nach Angabe Tragwerksplaner auszuführen. Der Ausführende ist verpflichtet, den
Auftraggeber auf etwaige Unstimmigkeiten der Ausführungsunterlagen hinzuweisen (VOB, §3.3).
Alle Quadratmeterangaben beziehen sich auf Fertigmaße.
Brüstungshöhen und Türöffnungsmaße beziehen sich auf OKFF.
N
Index Datum Änderungen Bearb.
Mietmanagementgesellschaft der GAG mbH,
vertr. durch die GAG Immobilien AG
Straße des 17. Juni 4 51103 Köln
Tel.: 0221 / 20 11 - 0
BIL - Am Bilderstöckchen
Am Bilderstöckchen 60-70 50739  Köln
Ansichten B-Plan Blattgröße: 594 x 420
M: 1:500
Molestina Architekten + Stadtplaner
Wormser Straße 21 50677 Köln
E-Mail: info@molestina.de
Tel.: 0221-2999252-0
± 0,00 = 50,00 m üNHN = OK FFB EG
Werkplanung
Ausführungsphase
Index:
Der Bauherr
Der Architekt
Legende Brandschutzangaben:
fb feuerbeständig (F90-AB, DIN 4102) (R90/REI90/EI90, DIN13501)
hfh hochfeuerhemmend (R60/REI60/EI60, DIN 13501)
hfhm hochfeuerhemmend mit mechanischer Belastung (REI-M60, DIN 13501)
fh feuerhemmend (F30-B, DIN 4102) (R30/REI30/EI30, DIN 13501)
vsdT vollwandig, selbst- und dichtschließende Türe
dT dichtschließende Tür
RS rauchdicht und selbstschließend
BW Brandwand (REI-M90, DIN 13501)
GBW öffnungslose Gebäudeabschlusswand
BBW Bauart einer Brandwand (REI-M90, DIN 13501)
Legende Schraffuren und Muster:
Stahlbeton
WU-Beton
Betonfertigteil
Mauerwerk
Bims
Estrich
Perimeterdämmung
GK-Trennwand
Mineralwolle
HöheBRH
OK Fertigfußboden
OK Rohfußboden
OK Fertigbau
UK Fertigbau
OK Rohbau
UK Rohbau
Schacht
Wanddurchbruch (WD b/h cm)
Fußbodendurchbruch (BD b/h cm)
Deckendurchbruch (DD b/h cm)
Änderungswolke gem. Index
Legende Zeichen:
Legende Abkürzungen:
AHD Abhangdecke
BD Bodendurchbruch
BRH Brüstungshöhe
BS Bodenschlitz
DA Dachablauf
DD Deckendurchbruch
HK Heizkörper
LRH lichte Raumhöhe
NA Notablauf
OK Oberkante
RH Raumhoch
RR Regenrohr
RW Rettungsweg
UK Unterkante
UZ Unterzug
ÜZ Überzug
VK Voderkante
WD Wanddurchbruch
WS Wandschlitz
ZL Zuluftdurchlass
AZ Außenzapfstelle
Türhöhe
Festigkeitsklassenn.A. Statik:
Beton: C25/30; Mauerwerk: Steinfestigkeitsklasse 20 mit Dünnbettmörtel;
Isokörbe: XT Typ K-M9-V1-REI120-CV35-X120-H200-6.0
68,03 üNHN
71,13 üNHN
68,03 üNHN
71,13 üNHN
68,03 üNHN
62,33 üNHN
68,03 üNHN
67,63 üNHN
61,93 üNHN
67,63 üNHN
71,13 üNHN
62,33 üNHN
68,03 üNHN68,03 üNHN
62,33 üNHN
67,63 üNHN
61,93 üNHN
Gelände
Bestand
68,03 üNHN
62,33 üNHN
71,13 üNHN
68,03 üNHN
62,33 üNHN
67,63 üNHN
61,93 üNHN
Ansicht West Gebäude 1 Ansicht West Gebäude 2 Ansicht West Gebäude 3
Ansicht Ost Gebäude 1 Ansicht Ost Gebäude 2 Ansicht Ost Gebäude 3
Ansicht Nord Gebäude 1-3
Ansicht Süd Gebäude 1-3
0 23.05.24 Planerstellung SB
Sämtliche Maße sind vom Unternehmer eigenverantwortlich am Bau zu pürfen.
Alle Werkpläne sind nur in Verbindung mit den gültigen Schal- und Bewehrungsplänen des Tragwerksplaners,
sowie den Durchbruchsplänen der Fachingenieure gültig und/oder den ergänzenden Angaben.
Dehnungsfugen sind nach Angabe Tragwerksplaner auszuführen. Der Ausführende ist verpflichtet, den
Auftraggeber auf etwaige Unstimmigkeiten der Ausführungsunterlagen hinzuweisen (VOB, §3.3).
Alle Quadratmeterangaben beziehen sich auf Fertigmaße.
Brüstungshöhen und Türöffnungsmaße beziehen sich auf OKFF.
N
Index Datum Änderungen Bearb.
Mietmanagementgesellschaft der GAG mbH,
vertr. durch die GAG Immobilien AG
Straße des 17. Juni 4 51103 Köln
Tel.: 0221 / 20 11 - 0
BIL - Am Bilderstöckchen
Am Bilderstöckchen 60-70 50739  Köln
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hfh hochfeuerhemmend (R60/REI60/EI60, DIN 13501)
hfhm hochfeuerhemmend mit mechanischer Belastung (REI-M60, DIN 13501)
fh feuerhemmend (F30-B, DIN 4102) (R30/REI30/EI30, DIN 13501)
vsdT vollwandig, selbst- und dichtschließende Türe
dT dichtschließende Tür
RS rauchdicht und selbstschließend
BW Brandwand (REI-M90, DIN 13501)
GBW öffnungslose Gebäudeabschlusswand
BBW Bauart einer Brandwand (REI-M90, DIN 13501)
Legende Schraffuren und Muster:
Stahlbeton
WU-Beton
Betonfertigteil
Mauerwerk
Bims
Estrich
Perimeterdämmung
GK-Trennwand
Mineralwolle
HöheBRH
OK Fertigfußboden
OK Rohfußboden
OK Fertigbau
UK Fertigbau
OK Rohbau
UK Rohbau
Schacht
Wanddurchbruch (WD b/h cm)
Fußbodendurchbruch (BD b/h cm)
Deckendurchbruch (DD b/h cm)
Änderungswolke gem. Index
Legende Zeichen:
Legende Abkürzungen:
AHD Abhangdecke
BD Bodendurchbruch
BRH Brüstungshöhe
BS Bodenschlitz
DA Dachablauf
DD Deckendurchbruch
HK Heizkörper
LRH lichte Raumhöhe
NA Notablauf
OK Oberkante
RH Raumhoch
RR Regenrohr
RW Rettungsweg
UK Unterkante
UZ Unterzug
ÜZ Überzug
VK Voderkante
WD Wanddurchbruch
WS Wandschlitz
ZL Zuluftdurchlass
AZ Außenzapfstelle
Türhöhe
Festigkeitsklassenn.A. Statik:
Beton: C25/30; Mauerwerk: Steinfestigkeitsklasse 20 mit Dünnbettmörtel;
Isokörbe: XT Typ K-M9-V1-REI120-CV35-X120-H200-6.0
68,03 üNHN
71,13 üNHN
68,03 üNHN
71,13 üNHN
68,03 üNHN
62,33 üNHN
68,03 üNHN
67,63 üNHN
61,93 üNHN
67,63 üNHN
71,13 üNHN
62,33 üNHN
68,03 üNHN68,03 üNHN
62,33 üNHN
67,63 üNHN
61,93 üNHN
Gelände
Bestand
68,03 üNHN
62,33 üNHN
71,13 üNHN
68,03 üNHN
62,33 üNHN
67,63 üNHN
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Ansicht West Gebäude 1 Ansicht West Gebäude 2 Ansicht West Gebäude 3
Ansicht Ost Gebäude 1 Ansicht Ost Gebäude 2 Ansicht Ost Gebäude 3
Ansicht Nord Gebäude 1-3
Ansicht Süd Gebäude 1-3
0 23.05.24 Planerstellung SB
Sämtliche Maße sind vom Unternehmer eigenverantwortlich am Bau zu pürfen.
Alle Werkpläne sind nur in Verbindung mit den gültigen Schal- und Bewehrungsplänen des Tragwerksplaners,
sowie den Durchbruchsplänen der Fachingenieure gültig und/oder den ergänzenden Angaben.
Dehnungsfugen sind nach Angabe Tragwerksplaner auszuführen. Der Ausführende ist verpflichtet, den
Auftraggeber auf etwaige Unstimmigkeiten der Ausführungsunterlagen hinzuweisen (VOB, §3.3).
Alle Quadratmeterangaben beziehen sich auf Fertigmaße.
Brüstungshöhen und Türöffnungsmaße beziehen sich auf OKFF.
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Index Datum Änderungen Bearb.
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Werkplanung
Ausführungsphase
Index:
Der Bauherr
Der Architekt
Legende Brandschutzangaben:
fb feuerbeständig (F90-AB, DIN 4102) (R90/REI90/EI90, DIN13501)
hfh hochfeuerhemmend (R60/REI60/EI60, DIN 13501)
hfhm hochfeuerhemmend mit mechanischer Belastung (REI-M60, DIN 13501)
fh feuerhemmend (F30-B, DIN 4102) (R30/REI30/EI30, DIN 13501)
vsdT vollwandig, selbst- und dichtschließende Türe
dT dichtschließende Tür
RS rauchdicht und selbstschließend
BW Brandwand (REI-M90, DIN 13501)
GBW öffnungslose Gebäudeabschlusswand
BBW Bauart einer Brandwand (REI-M90, DIN 13501)
Legende Schraffuren und Muster:
Stahlbeton
WU-Beton
Betonfertigteil
Mauerwerk
Bims
Estrich
Perimeterdämmung
GK-Trennwand
Mineralwolle
HöheBRH
OK Fertigfußboden
OK Rohfußboden
OK Fertigbau
UK Fertigbau
OK Rohbau
UK Rohbau
Schacht
Wanddurchbruch (WD b/h cm)
Fußbodendurchbruch (BD b/h cm)
Deckendurchbruch (DD b/h cm)
Änderungswolke gem. Index
Legende Zeichen:
Legende Abkürzungen:
AHD Abhangdecke
BD Bodendurchbruch
BRH Brüstungshöhe
BS Bodenschlitz
DA Dachablauf
DD Deckendurchbruch
HK Heizkörper
LRH lichte Raumhöhe
NA Notablauf
OK Oberkante
RH Raumhoch
RR Regenrohr
RW Rettungsweg
UK Unterkante
UZ Unterzug
ÜZ Überzug
VK Voderkante
WD Wanddurchbruch
WS Wandschlitz
ZL Zuluftdurchlass
AZ Außenzapfstelle
Türhöhe
Festigkeitsklassenn.A. Statik:
Beton: C25/30; Mauerwerk: Steinfestigkeitsklasse 20 mit Dünnbettmörtel;
Isokörbe: XT Typ K-M9-V1-REI120-CV35-X120-H200-6.0
68,03 üNHN
71,13 üNHN
68,03 üNHN
71,13 üNHN
68,03 üNHN
62,33 üNHN
68,03 üNHN
67,63 üNHN
61,93 üNHN
67,63 üNHN
71,13 üNHN
62,33 üNHN
68,03 üNHN68,03 üNHN
62,33 üNHN
67,63 üNHN
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Gelände
Bestand
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71,13 üNHN
68,03 üNHN
62,33 üNHN
67,63 üNHN
61,93 üNHN
Ansicht West Gebäude 1 Ansicht West Gebäude 2 Ansicht West Gebäude 3
Ansicht Ost Gebäude 1 Ansicht Ost Gebäude 2 Ansicht Ost Gebäude 3
Ansicht Nord Gebäude 1-3
Ansicht Süd Gebäude 1-3
0 23.05.24 Planerstellung SB
z. B. III
GH
0 25 50 Meter
Vorhaben- und Erschließungsplan
in Köln-Bilderstöckchen
Maßstab 1:500
Entwurf zum
Am Bilderstöckchen
Blatt 2 von 2
Vorhabenbezogenen
Bebauungsplan Entwurf
64492/01
ANSICHTEN Baukörper Nord (Maßstab 1:500)
ANSICHTEN Baukörper Süd (Maßstab 1:500)
ANSICHTEN Baukörper Ost (Maßstab 1:500)
ANSICHTEN Baukörper West (Maßstab 1:500)
Häuser 3.2 und 3.1 Häuser 2.2 und 2.1 Häuser 1.3, 1.2 und 1.1
Häuser 1.1, 1.2 und 1.3 Häuser 2.1 und 2.2 Häuser 3.1 und 3.2
Haus 1.3 Haus 2.2 Haus 3.2
Haus 1.1 Haus 2.1 Haus 3.1
Die in den Ansichten dargestellten Fassaden sind beispielhaft. Geringfügige Abweichungen
sind im Zulässigkeitsrahmen des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes (Blatt 1) unter
Berücksichtigung der Bestimmungen des §30 BauGB zulässig.
Der Planentwurf ist nach § 4a Abs. 3
BauGB durch Beschluss des Rates
geändert worden.
Der Planentwurf ist in der Zeit
vom                    bis
nach § 3 Abs. 2 BauGB mit Begründung
veröffentlicht worden.
Der Rat hat diesen Bebauungsplan in
seiner Sitzung am                    nach
§ 10 Abs. 1 BauGB als Satzung mit
Begründung nach § 9 Abs. 8 BauGB
beschlossen.
Der Satzungsbeschluss des Bebauungs-
plans durch den Rat einschließlich des
Hinweises nach § 10 Abs. 3 BauGB
wurde am                    ortsüblich
bekannt gemacht.
Köln, den Köln, den Köln, den Köln, den
Die Oberbürgermeisterin
Stadtplanungsamt
Im Auftrag
ZEICHENERKLÄRUNG
BESTAND
vorhandene Gebäude
Durchfahrt
Zahl der Vollgeschosse
Dachform
Baum
Bahngleise
Bordstein
topografische Begrenzung
Flurstücksgrenze
Flurgrenze
vorhandene Höhenlage über NHN
I,III
S,W
     46.71
Gemarkungsgrenze
PLANUNG
Asphalt
Rasen
Pflanzflächen, Stauden, Gräser,
Bodendecker
Betonsteinpflaster
ungebundene Wegedecke
Schotterrasen
Traufstreifen
Hecke
Fallschutz Spielplatz
extensive Dachbegrünung
+ Photovoltaikanlage
Terrassen
Baum Bestand
Mastleuchte
Baum
Fahrradabstellanlage überdacht
Stabgitterzaun
Retentionsbox auf Tiefgaragen-
decke
Zuwegung Gebäude
BESTAND FREIRAUM
Abfallcontainer o.i.
Unterflurcontainer
Bank
Poller
Pergola
ZisterneFassadenrinne, Lichtschacht
Grenze des räumlichen Geltungs-
bereichs des Bebauungsplanes
Geltungsbereich des Vorhaben-
und Erschließungsplans
geplante Gebäude und Bauwerke
Zahl der Vollgeschosse
(als Höchstmaß)
Gebäudehöhe in m über Normal-
höhennull (NHN) (als Höchstmaß)
Tiefgarage
Erschließung
Freianlagen und Grünflächen
Lichtschacht Tiefgarage
Escher Straße
Am Bilderstöckchen
- Veröffentlichung -
Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung
hat in der Zeit vom 02.01.2023 bis
20.01.2023 nach § 3 Abs. 1 BauGB
stattgefunden.
Der Stadtentwicklungsausschuss hat die
Planaufstellung am 27.10.2022 nach
§ 12 Abs. 2 BauGB beschlossen.
Der Beschluss wurde am 21.12.2022
ortsüblich bekannt gemacht.
gez. Reker
Oberbürgermeisterin
Für den Planentwurf
Dezernat VI, Planen und Bauen
Es wird bescheinigt, dass diese
Planunterlage den Bestimmungen des
§ 1 Abs. 2 PlanVZ entspricht
(Stand: 13.10.2023)
Vermessungsbüro Dieper & Henkel
Bayenstraße 65
50678 Köln
Köln, den 12.12.2022Köln, den Köln, den Köln, den
öffentlich bestellter Vermessungsingenieur Beigeordneter
Hauseingänge
kleiner Solitärstrauch
Fassadenbegrünung
Groß-Strauch
Sandfläche
Behindertenparkplatz
Wärmepumpe
N
Für den Planentwurf Vorhabenträgerin
Mietmanagementgesellschaft der GAG 
mbH Straße des 17. Juni 4 
51103 Köln

Anlage 5 Begründung mit Umweltbericht

271025 Zeichen

A N L A G E  5 
1/88 
Begründung nach § 2a Baugesetzbuch (BauGB) 
zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan-Entwurf Nr 64492/01 
Arbeitstitel: Am Bilderstöckchen in Köln-Bilderstöckchen 
 
1. Anlass und Ziel der Planung 
1.1. Anlass der Planung 
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 11. 02.2014 das Stadtentwicklungskonzept 
Wohnen (Beschlussvorlage 3443/2013 "Stadtentwicklungskonzept Wohnen" (StEK Wohnen)) 
beschlossen. 
Am 20.12.2016 nahm der Rat der Stadt Köln das Ergebnis der Flächenrecherche für weiteren 
Wohnungsneubau zur Kenntnis und fasste den Beschluss zur Umsetzung des StEK Wohnen 
(Beschlussvorlage 1028/2015 „Umsetzung StEK Wohnen – hier: Neue Flächen für den 
Wohnungsbau“). Das StEK Wohnen zeigt Optionen zur weiteren Flächenaktivierung auf, u. a. 
durch Nutzung von Baulücken, Innenentwicklung im Be stand, ÖPNV-Netzerweiterung, 
Generationenwechsel im Bestand, interkommunale Koop eration und Regionalplan-
überarbeitung, um der prognostizierten Unterdeckung  bis 2029 von rund 17.000 
Wohneinheiten (WE) Entwicklungspotenziale zur Decku ng des Wohnraumbedarfs in der 
weiter wachsenden Stadt entgegen zu wirken. 
Im StEK Wohnen wurde auch ermittelt, welche Wohnbaureserveflächen im Stadtgebiet, für die 
noch keine Baureife, das heißt Planungsrecht und ge sicherte Erschließung, vorliegt, als 
Ressourcen vorhanden sind. Im Stadtbezirk Nippes wurden mehrere Potentialflächen erkannt. 
Das Gebiet nördlich der Straße Am Bilderstöckchen, angrenzend an die öffentliche Grünfläche 
ist eine dieser Potentialflächen (Nr. 5.08), die kurz- bis mittelfristig für Wohnzwecke entwickelt 
werden soll.  
Um diese Entwicklung zu ermöglichen, soll ein neuer  vorhabenbezogener Bebauungsplan 
aufgestellt werden. Die Vorhabenträgerin, die GAG, hat mit Schreiben vom 05.09.2022 die 
Einleitung des Verfahrens zur Aufstellung eines vor habenbezogenen Bebauungsplans 
beantragt. 
Vor dem Hintergrund des prognostizierten Bevölkerun gswachstums mit einem Anstieg der 
Einwohnerzahl, der Zahl der Haushalte und damit ein hergehend einer erhöhten zusätzlichen 
Nachfrage nach Wohnraum, soll durch das neue Quarti er ein Beitrag zur Deckung des 
aktuellen Wohnraumbedarfs innerhalb der Stadt Köln geleistet werden. 
 
1.2. Ziel der Planung  
Ziel der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauung splanes ist die Arrondierung der 
bestehenden Bebauungsstrukturen am nördlichen Rand von Bilderstöckchen mit 
Mehrfamilienhäusern und die Errichtung von ca. 100 Wohneinheiten. Es kommt das 
Kooperative Baulandmodell 2017 (KoopBLM 2017) zur A nwendung. Es gilt die angepasste 
Fassung der Umsetzungungsanweisung des KoopBLM 2017plus vom 05.05.2022. 
Zur Realisierung des Vorhabens bedarf es der Schaff ung planungsrechtlicher 
Voraussetzungen auf den Ebenen der vorbereitenden und verbindlichen Bauleitplanung.  
 
2. Verfahren  
Der Stadtentwicklungsausschuss hat in seiner Sitzun g am 27.10.2022 nach § 12 Absatz 2 
BauGB in Verbindung mit § 13b BauGB die Aufstellung  des vorhabenbezogenen 
Bebauungsplanes 64492/01 „Am Bilderstöckchen“ in Köln-Bilderstöckchen (Beschlussvorlage 
3166/2022) beschlossen.

2/88 
Die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 
4 Abs. 1 BauGB erfolgte in der Zeit vom 17.09.2019 bis einschließlich 19.12.2019. 
Die Öffentlichkeit konnte sich gemäß § 3 Abs. 1 BauGB über die allgemeinen Ziele und Zwecke 
sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planungen beim Stadtplanungsamt unterrichten und 
sich in der Zeit vom 02.01.2023 bis einschließlich 20.01.2023 zur Planung äußern. Es gingen 
keine Stellungnahmen ein. 
Im Mai 2023 wurden dem Gestaltungsbeirat drei städtebauliche Varianten mit Untervarianten, 
welche zuvor in einer Abstimmungsrunde zwischen der Stadt Köln, der Vorhabenträgerin und 
dem Architekturbüro aus 15 Varianten als beste Lösu ngen ausgesucht wurden, zur 
Entscheidung vorgestellt. Der Gestaltungsbeirat hat sich in seiner Sitzung am 09.05.2023 für 
die Variante mit drei Baukörpern und einer Geschoss igkeit von vier bis maximal sechs 
Vollgeschossen plus Staffelgeschoss entschieden. 
Aufgrund der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig vom 18. Juli 2023, dass 
Freiflächen außerhalb des Siedlungsbereiches einer Gemeinde nicht im beschleunigten 
Verfahren nach § 13b Satz 1 BauGB ohne Umweltprüfun g überplant werden dürfen, da dies 
gegen europäisches Umweltrecht verstößt, wurde das Bebauungsplanverfahren auf ein 
Normalverfahren nach § 2 BauGB in Verbindung mit § 12 BauGB umgestellt.  
Der Vorgabenbeschluss zur Ausarbeitung des Bebauung splan-Entwurfes wurde vom 
Stadtentwicklungsausschuss in der Sitzung am 14.03. 2024 positiv beschlossen. Die 
Beschlussvorlage wurde im Vorfeld am 07.03.2024 vom Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 
und am 14.03.2024 von der Bezirksvertretung Nippes (BV 5) ungeändert empfohlen. 
Die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger ö ffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 
BauGB erfolgte in der Zeit vom 19.08.2024 bis einschließlich 17.09.2024.  
Der geltende Flächennutzungsplan (FNP) stellt den Änderungsbereich als Grünfläche dar. Die 
Planung des Wohngebietes ist aus der aktuellen Darstellung des FNP nicht zu entwickeln. Der 
FNP wird daher im Parallelverfahren gemäß § 8 Abs. 3 BauGB geändert, dass zeitgleich läuft. 
 
3. Erläuterungen zum Plangebiet  
3.1. Lage und Abgrenzung des Plangebietes  
Das Plangebiet liegt im Stadtbezirk 5, Köln-Nippes, im Stadtteil Bilderstöckchen. Der Stadtteil 
Köln-Bilderstöckchen befindet sich westlich im Stadtbezirk Nippes. Er erstreckt sich östlich der 
Bundesautobahn A 57 von der Inneren Kanalstraße im Süden bis zum Gewerbegebiet 
Longerich im Norden.  
Das Plangebiet befindet sich am nord-westlichen Rand der Wohnbebauung im Stadtteil Köln-
Bilderstöckchen und stellt den Übergang zu den nörd lich gelegenen Freiflächen dar. Es wird 
von der Straße Am Bilderstöckchen erschlossen. 
Der Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes umfasst eine Fläche von ca. 
0,94 ha und beinhaltet die Flurstücke 604 und 606 sowie Teile von 607. Alle Flurstücke liegen 
in der Gemarkung Longerich, Flur 6. 
Im Norden wird das Plangebiet durch den neuen Fuß- und Radweg im angrenzenden 
Klimapark (Bilderstöckchen) begrenzt. Östlich und S üdlich schließt die dreigeschossige 
Bestandsbebauung Vogesenstraße 36-56 bzw. die fünf-  bis achtgeschossige 
Bestandsbebauung Am Bilderstöckchen 58-70 an das Pl angebiet an. Westlich grenzt das 
Plangebiet an die Escher Straße und den Knotenpunkt Äußere Kanalstraße / Robert-Perthel-
Straße. 
Die Grundstücke befinden sich sowohl in städtischem Besitz als auch im Eigentum der Grund 
und Boden GmbH (Grubo GmbH, Tochterunternehmen der GAG). Sie werden derzeit nicht 
baulich genutzt. Das Teilgrundstück der Grubo wird derzeit als Parkplatz genutzt. Das 
städtische Grundstück wird als Außenbereich nach § 35 BauGB eingestuft. Das

3/88 
Grundstücksgeschäft zwischen der Stadt Köln und der  Vorhabenträgerin, der 
Mietmanagementgesellschaft der GAG (M-GAG), wurde 12/2022 vollzogen. Das Erbbaurecht 
kann gemäß Erbbaurechtsvertrag erst eingetragen werden, wenn der Satzungsbeschluss für 
den Bebauungsplan vorliegt. Bis dahin verfügt die M -GAG jedoch bereits über alle Rechte 
eines Erbbaurechtsnehmers.  
 
3.2. Bestandssituation / Vorhandene Struktur  
3.2.1. Bebauung und Nutzung im Plangebiet 
Bei dem Plangebiet handelt es sich zum überwiegende n Teil um eine Freifläche für die 
Naherholung und zu einem kleinen Teil um eine beste hende vollversiegelte Parkplatzfläche. 
Im nordwestlichen Bereich gibt es einen größeren Bestand an Bäumen und Sträuchern. Eine 
bestehende Bebauung gibt es an dieser Stelle nicht. 
Das Gelände ist durchgehend eben mit Geländehöhen zwischen 49,51 m und maximal 50,26 
m ü. NHN. Einzig im nordöstlichen Bereich fällt das Gelände zum Flurstück 250 hin leicht ab. 
An dieser Stelle beträgt die Geländehöhe 49,22 m ü. NHN. 
 
3.2.2. Bebauung und Nutzung in der Umgebung des Pla ngebietes 
Der Stadtteil Köln-Bilderstöckchen wurde erstmals E nde des 19. Jahrhunderts bebaut, 
nachdem der Bahnhof Nippes und der Schlachthof in E hrenfeld errichtet wurden. Es folgten 
erste Wohnhäuser und eine Schule. Zu Beginn des 20.  Jahrhunderts wurden weite Flächen 
zur Errichtung eines Artilleriedepots herangezogen, die nach der Aufgabe von der Stadt Köln 
übernommen und mit Hilfe der Siedlungsgesellschaft „Am Bilderstöckchen“ umgenutzt und zu 
Wohnungen umgebaut wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten sich die Bauten der 
Wohnungsbaugenossenschaften weiter, wodurch Köln-Bilderstöckchen weiter gewachsen ist.  
Heute unterteilt sich der Stadtteil hinsichtlich de r Nutzung in drei Teilbereiche. Der nördliche 
Bereich rund um die Robert-Perthel-Straße ist durch das Gewerbegebiet GE Bilderstöckchen 
mit großen Hallenstrukturen geprägt. Während der zentrale Bereich zwischen der Straße Am 
Bilderstöckchen und dem Parkgürtel überwiegend aus Wohngebäuden besteht, stellt sich der 
Bereich südlich der Nievenheimer Straße wiederum al s gemischtes Gebiet mit 
Wohngebäuden, Gewerbestrukturen und ansässigen Dienstleistungsunternehmen dar. 
Das Plangebiet liegt in einem homogenen Umfeld zwis chen Geschosswohnungsbauten und 
angrenzenden Grünflächen. Das direkte bauliche Umfeld südlich des Plangebietes ist geprägt 
von einer offenen Bauweise und drei- bis achtgescho ssigen Wohngebäuden mit 
Flachdächern. Der nordöstlich angrenzende Bereich sowie das erweiterte Umfeld ist von drei- 
bis viergeschossigen Zeilenbauten mit überwiegendem  Satteldach geprägt. Vereinzelt 
befinden sich zwei- bis dreigeschossige Reihenhäuser in der Umgebung. 
 
3.2.3. Soziale Infrastruktur 
Im Umfeld des Plangebietes findet sich eine Vielzah l an Wohnfolgeeinrichtungen, da das 
Gebiet am Rand des gewachsenen Stadtteils Köln-Bilderstöckchen liegt. 
Kindertagesstätten 
In direkter Nachbarschaft des Plangebietes befindet  sich eine Kindertagesstätte (Am 
Bilderstöckchen 60c), die ein anerkanntes Familienz entrum der Stadt Köln ist. Das 
Familienzentrum Bilderstöckchen bietet seit vielen Jahren diverse Angebote im Stadtteil an, 
wobei die Arbeit mit Familien im Mittelpunkt steht.  Das Familienzentrum dient als Ort der 
Begegnung und bietet eine umfassende Betreuung, Beratung und Bildung an. 
Südöstlich des Plangebietes gibt es mit der Katholischen Kindertagesstätte St. Franziskus eine

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weitere Wohnfolgeeinrichtung in der näheren Umgebung (ca. 500 m Entfernung). Im gesamten 
Stadtteil Köln-Bilderstöckchen gibt es zudem drei weitere Kitas an der Stuttgarter Straße und 
der Escher Straße. 
Schulen 
Die dem Plangebiet nächstgelegenen Schulen sind die  Gemeinschaftsgrundschule GGS 
Alzeyer Straße und die Katholische Grundschule KGS Alzeyer Straße sowie die Katholische 
Grundschule KGS Osterather Straße. Die Grundschulen  im Stadtteil verfügen über 
ausreichende Kapazitäten, um den durch die Planung entstehenden Bedarf an neuen 
Schulplätzen aufzunehmen. 
Im Stadtteil Köln-Bilderstöckchen gibt es aktuell d rei weiterführende Schulen. Die 
Gemeinschaftshauptschule GHS Reutlinger Str. und das Dreikönigsgymnasium an der Escher 
Straße liegen ca. 13 bzw. 11 Gehminuten vom Plangeb iet entfernt. Das Gebäude des 
Dreikönigsgymnasiums wurde seit Ende 2021 bis zum 2 . Quartal 2024 generalsaniert und 
wurde hierzu in einen Interimsbau im Bürgerpark Nord, östlich der Escher Straße und ca. 200 
m vom Plangebiet entfernt, ausgelagert. Seit dem Sc huljahr 2024/2025 wird das nun freie 
Interimsgebäude im Bürgerpark Nord von einer neuen Gesamtschule zwischengenutzt, deren 
letztgültiges neues Schulgebäude am Standort Schmie degasse nach Baufertigstellung 
frühestens 2030 bezogen werden wird. 
Des Weiteren befindet sich das Joseph-DuMont-Berufskolleg, ebenfalls an der Escher Straße, 
im Stadtteil Köln-Bilderstöckchen. 
Freizeitliche Einrichtungen 
Im direkten Umfeld des Plangebietes gibt es einige freizeitliche Einrichtungen. Das Lucky’s 
Haus (Am Bilderstöckchen 58a), welches von der SKM Köln betrieben wird, bietet Kindern, 
Jugendlichen und Familien aus Köln-Bilderstöckchen ein großes Angebot an 
Begegnungsmöglichkeiten (u.a. ein Jugendcafé).  
Für den Stadtteil Köln-Bilderstöckchen liegt hinsic htlich des Verhältnisses zwischen 
vorhandener Spielplatzfläche und Einwohnerzahl (15. 441 EW) ein Fehlbedarf von 9.338 m² 
vor. Der angestrebte Wert von 2 m² Spielplatzfläche  pro Einwohner in Köln-Bilderstöckchen 
wird mit einem m²-Wert von 1,40 m² unterschritten. In der näheren Umgebung des 
Plangebietes gibt es mehrere Spielplätze sowie den Bolzplatz im nördlich angrenzenden 
Klimapark. 
In ca. 1 km Entfernung an der Longericher Straße be findet sich ein Standort des Netzwerk 
e.V., der als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe ein vielfältiges Angebot zur Pädagogik 
und Bildung im Kindes- und Jugendalter anbietet. 
 
3.2.4. Begrünung und Freiraum 
Der Stadtbezirk Köln-Nippes im nördlichen Köln am l inken Rheinufer zeichnet sich durch die 
Rheinaue und eine Vielzahl an verschiedenen Grünflä chen aus. Die Parkflächen Lohsepark, 
Lis-Böhle-Park, Johann-Giesberts-Park, Nordpark, To ni-Steingass-Park, Weidenpescher 
Park, Nippeser Tälchen, Blücherpark,Bürgerpark Nord  und Klimapark sorgen über den 
gesamten Stadtbezirk für ein zusammenhängendes Netz an Grünflächen. Ergänzt wird dieses 
Netz durch große Grünflächen, wie die Galopprennbah n und den Nordfriedhof in Köln-
Weidenpesch. Innerhalb des Stadtbezirks liegen mehr ere Landschaftsschutzgebiete sowie 
das Naturschutzgebiet NSG N 13 „Am Ginsterpfad“. Zu dem ist das Rheinufer als 
Naherholungsgebiet ausgebaut. 
Die Grünflächen des Stadtteils Köln-Bilderstöckchen  befinden sich überwiegend entlang der 
Bundesautobahn A 57. Hier liegen der Blücherpark, d er Bürgerpark Nord, mehrere 
Kleingartenanlagen und weitere Grünflächen, die zus ammen das Landschaftsschutzgebiet 
LSG L 10 „Erholungsgebiet Bürgerpark Nord und angre nzende Grünverbindungen“ bilden.

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Des Weiteren gibt es Sport- und Erholungsflächen, w ie z.b. die Tennisanlage des TK Grün-
Gold e.V. Bilderstöckchen verfügt nicht über zentra l im Stadtteil gelegene Grünflächen, 
sondern wird im Norden und Westen von Grünstrukture n tangiert, wie beispielsweise durch 
die Grünradiale Bürgerpark Nord. 
Das Plangebiet verfügt über einen hohen Anteil an G rünflächen und Baumbestand. Nördlich 
angrenzend an die Bestandsbebauung befindet sich der Klimapark. 
 
3.3. Bestehende Erschließung  
3.3.1. Äußere Erschließung 
Der Stadtbezirk Nippes wird am westlichen Rand von der Bundesautobahn A 57 und am 
nördlichen Rand von der Bundesautobahn A 1 begrenzt. Über insgesamt drei Anschlussstellen 
kann das regionale und überregionale Verkehrsnetz i n Richtung Düsseldorf / Oberhausen, 
Leverkusen / Dortmund und Aachen überdurchschnittli ch gut erreicht werden. Des Weiteren 
gibt es mit den S-Bahnhaltestellen Köln-Nippes, Gel dernstr./Parkgürtel und Köln-Longerich 
Anschlussmöglichkeiten an das Verkehrsnetz der Deutschen Bahn. 
Das Plangebiet wird über die Straße Am Bilderstöckchen erschlossen. In unmittelbarer Nähe 
zum Plangebiet liegen die Äußere Kanalstraße/Robert-Perthel-Straße, die Escher Straße und 
die Longericher Straße. Während die Äußere Kanalstraße und Escher Straße eine Verbindung 
in die Kölner Stadtteile Ehrenfeld und Nippes darstellen, führen die Robert-Perthel-Straße und 
Longericher Straße in nördlicher Richtung nach Köln -Longerich und weiter bis nach Köln-
Chorweiler. 
Über den Anschlusspunkt 29 Köln-Bickendorf, der ca. 300 m vom Plangebiet entfernt liegt, ist 
die Bundesautobahn A 57 in Richtung Neuss / Düsseld orf und die Bundesautobahn A 1 in 
Richtung Dortmund / Saarbrücken zu erreichen. 
 
3.3.2.  Öffentlicher Personennahverkehr, Car-Sharing 
Die dem Plangebiet nächstgelegene ÖPNV Anbindung de r Buslinien 121 (Langel Fähre bis 
Neusser Str. / Gürtel), 127 (Longericher Str. bis E bertplatz), 140 (Aachener Str. / Gürtel bis 
Ebertplatz) und 147 (Am Bilderstöckchen bis Niehl Nord) ist die Haltestelle Am Bilderstöckchen 
auf der gleichnamigen Straße und liegt nur 2 Gehmin uten vom Plangebiet entfernt. Während 
die Buslinie 127 montags bis freitags in der Hauptv erkehrszeit im 10 Minuten-Takt verkehrt, 
fahren die Buslinien 121, 140 und 147 in der Hauptverkehrszeit im 20 Minuten-Takt. 
Über die genannten Buslinien können die S-Bahnhalte stellen Köln-Nippes, 
Geldernstr./Parkgürtel sowie die Stadtbahnhaltestel le Geldernstr./Parkgürtel und Neusser 
Str./Gürtel in max. 11 Fahrminuten erreicht werden.  An der S-Bahnhaltestelle 
Geldernstr./Parkgürtel halten die S-Bahnlinien S 6 (Köln-Worringen – Essen Hbf) und S 11 
(Düsseldorf Flughafen bis Bergisch Gladbach).  
Mit den S-Bahnlinien S11 und S 6, die über die Haltestellen Köln-Nippes und Köln-Hansaring 
den Kölner Hauptbahnhof erreichen, ist der Anschluss an die Kölner Innenstadt innerhalb von 
5-8 Fahrminuten gewährleistet. Zudem besteht am Köl ner Hauptbahnhof der Anschluss an 
den Regional- und Fernverkehr.An den Stadtbahnhalte stellen Geldernstr./Parkgürtel besteht 
die Anschlussmöglichkeit an die Linie 13 (Sülzgürte l bis Thielenbruch). An der 
Stadtbahnhaltestelle Neusser Str./Gürtel, die ebenf alls durch die Linie 13 bedient wird, kann 
in die Linie 12 (Zollstock Südfriedhof bis Merkenic h/Niehl Nord) und Linie 15 (Ubierring bis 
Chorweiler) umgestiegen werden. Die dem Plangebiet nächstgelegene Stadtbahnhaltestelle 
Escher Straße liegt ca. 1,2 km (ca. 16 Gehminuten) entfernt. Hier verläuft die bereits erwähnte 
Linie 13. 
Die Anbindung des Stadtteils an den öffentlichen Personennahverkehr ist als durchschnittlich 
bis gut zu bewerten.

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Carsharing-Angebote 
Das grundsätzliche Carsharing-Angebot unterteilt si ch in zwei Arten: das flexible und das 
stationsgebundene Carsharing. Beide Formen des Carsharings sind in Köln zu finden und auf 
der linken Rheinseite der Stadt besser ausgebaut. Während beim stationären Carsharing, das 
auch als stationsbasiertes Carsharing bezeichnet wi rd, die Autos über eine Stadt oder einen 
Ort verteilt sind und auf festen Stellplätzen, oft an Mietstationen, stehen, können Autos beim 
flexiblen Carsharing überall im Stadtgebiet abgehol t und abgestellt werden, wodurch eine 
höhere Flexibilität vorhanden ist. Zudem gibt es be im flexiblen Carsharing keine zeitliche 
Begrenzung für die Nutzung der Fahrzeuge. 
Im Stadtbezirk Nippes gibt es insgesamt drei Statio nen des Anbieters Cambio. Die 
nächstegelgene Station liegt ca. 30 Gehminuten vom Plangebiet entfernt in der Kempener 
Straße. 
Das Plangebiet liegt innerhalb des Geschäftsgebiets  des flexiblen Anbieters ShareNow, 
sodass Nutzerinnen und Nutzer die Autos, welche sic h rund um das Plangebiet befinden, 
jederzeit spontan und flexibel anmieten und im gesa mten Geschäftsgebiet wieder abstellen 
können. Die Abwicklung des Vorgangs (Anmieten, Abre chnung und Abstellen) erfolgt über 
eine digitale App. 
3.3.3. Fuß- und Radverkehr 
Im Plangebiet gibt es keine bestehenden Fußwegeverb indungen. In der öffentlichen 
Grünfläche nördlich und östlich des Plangebiets bestehen Fußwegeverbindungen, welche die 
Verbindung in die umliegenden Quartiere und Freirau mstrukturen sicherstellen. Die Straßen 
in der näheren Umgebung des Plangebietes verfügen über beidseitige Gehwege, sodass eine 
Trennung zwischen den Verkehrsteilnehmenden besteht . Lichtsignalanlagen und 
Fußgängerüberwege ermöglichen zudem eine sichere Überquerung der Straßen. 
Die RegioGrün Erlebnisroute Nord des Radverkehrsnetztes NRW führt in unmittelbarer Nähe 
zum Plangebiet vorbei. Westlich der Escher Straße, in den Grünflächen um den 
Interimsstandort des Dreikönigsgymnasiums liegt die  dazugehörige Wegmarkierung Nr. 
18144335 „Weg durch Park / Abzweig südl. Überführun g“. Die Route führt vom Startpunkt 
„Mediapark, Köln“ durch den Stadtteil Köln-Bilderst öckchen, vorbei an Pulheim und 
Sinnersdorf, durch das nationale Waldgebiet Chorbus ch bis zum Endpunkt „Kloster 
Knechtsteden, Dormagen-Knechtsteden“. 
In den Straßen rund um das Plangebiet wird der Radverkehr auf der Straße geführt. Einzig auf 
der Escher Straße und der Longericher Straße gibt es einen einseitigen Fahrradweg, der durch 
eine Markierung (durchgezogene Linie oder Randstein) vom Gehweg getrennt ist. 
 
3.3.4. Ver- und Entsorgung  
Wasser-/Energieversorgung  
Die Energieversorgung der im Umfeld vorhandenen Bes tandsbebauung erfolgt über Gas-
Brennwertthermen. Über die in der Straße Am Bilders töckchen gelegenen Wasserleitungen 
wird die Bestandsbebauung mit Frischwasser versorgt.Abwasserentsorgung 
Der Planbereich liegt im Einzugsbereich des Großklärwerks Köln-Stammheim. Das häusliche 
Schmutzwasser kann problemlos vom Schmutzwasserkanal in der Straße Am Bilderstöckchen 
und der umliegenden Kanalisation aufgenommen werden. 
 
3.4. Naturraum und Klima 
Die Stadt Köln liegt in der Kölner Bucht, einer tri chterförmigen, durch den Rhein geprägten 
Flusstallandschaft zwischen den stufenartig ansteigenden Hängen des Bergischen Landes im 
Osten und der Eifel im Südwesten. Die Stadt ist bes timmt von der Lage am Rhein, der nach

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dem Austritt aus dem südlich von Köln gelegenen Schiefergebirge als Niederrhein bezeichnet 
wird. Die geschützte, günstige Lage bewirkt das Vorherrschen eines milden Klimas. Köln liegt 
im Großraum der Übergangszone vom gemäßigten Seeklima zum Kontinentalklima mit milden 
Wintern und mäßig warmen Sommern.  
 
3.4.1. Baumbestand 
Der Ratsbeschluss der Stadt Köln vom 24.05.1984 leg t fest, dass bei der Aufstellung und 
Änderung von Bebauungsplänen stets der nach der Bau mschutzsatzung schützenswerte 
Baumbestand erfasst und auf seinen Erhaltungswert überprüft werden muss.  
Zur Bewertung des Baumbestandes wurde im Vorfeld de r Planung eine Bestandsaufnahme 
des Baumbestandes und der Biotoptypen im Plangebiet  erstellt. Der heutige Bestand im 
Innenhofbereich der Bestandsbebauung weist einen Baumbestand im Bereich der Parkplätze, 
Wege- sowie Spielflächen auf. Der durch den Bebauun gsplan überplante Teilbereich des  
„Bürgerpark Nord“ wird von Gebüsch mit überwiegend standorttypischen Gehölzen dominiert, 
die durch einzelne Großbäume ergänzt werden.  
Insgesamt wurden auf dem Areal 92 Gehölze kartiert und dokumentiert, die sich innerhalb des 
Plangebiets sowie unmittelbar angrenzend an diesem befinden. Insgesamt sind 25 der 92 
Bestandsgehölze gemäß der Baumschutzsatzung der Sta dt Köln (2023) geschützt (siehe 
Kapitel 2.4.8.4 „planungsrechtliche Sicherung schützenswerter Bäume“ bzw. Anlage 1 und 5 
des GOP). 
 
3.4.2. Boden 
Das Plangebiet befindet sich im Verbreiterungsberei ch der Niederterrasse des Rheins, 
innerhalb einer wiederverfüllten, ehemaligen Sand- und Kiesabgrabung und stellt sich als 
ebenes Gelände mit Geländehöhen zwischen 49,14 m und 51,00 m ü. NHN dar.  
Das Plangebiet liegt gemäß der städtischen Auskunft im Bereich der Altablagerung Nr. 50702 
und wurde bereits im Jahr 2002 erstmals untersucht. 
Die Geländearbeiten (Ingenieurbüro Dr. Tillmanns & Partner GmbH, 04.09.2002) erfolgten im 
Juni/Juli 2002 und wurden mittels einer flächendeck enden Erkundung aus Bohrungen, 
Rammkernsondierungen sowie Oberflächenmischbeprobungen erkundet. Demnach bestehen 
die im zentralen Bereich der Altablagerung bis zu 25 m mächtigen Auffüllungen vorzugsweise 
aus Bodenaushub und Bauschutt als Hauptbodenarten s owie nachgeordnet Aschen, 
Schlacken, Schwarzdeckenmaterial, Haus- und Gewerbe müll als nachgeordneten 
Nebenbodenarten. 
Die bis 0,35 m unter Oberkante Gelände (OKG) fläche ndeckend entnommenen 
Oberflächenmischproben zeigten ausschließlich humos en Bodenaushub (Schluff und 
Feinsand) mit Bauschutt als Nebenbodenart. 
Während im östlichen, südöstlichen und südlichen Un tersuchungsgebiet keine oberhalb der 
relevanten Bestimmungsgrenze von 0,1 Volumen-% lieg enden Methangehalte festgestellt 
wurden, wurden im zentralen Bereich des Untersuchungsgebietes ein Methan-Gehalt von lokal 
bis zu 3,9 Volumen-% und im südwestlichen Bereich von bis zu 13 Volumen-% nachgewiesen. 
Ferner wurden leicht erhöhte bis erhöhte CO2-Gehalt e als Hinweis auf lokal aerobe 
Abbauprozesse organischer Substanzen festgestellt. Bei späteren Untersuchungen wurden 
Methangehalte von bis zu 37 Vol.-% ermittelt. 
Für die aktuelle nutzungsorientierte Gefährdungsabschätzung (Ingenieurteam Dr. Hemling & 
Gräfe GmbH, 2024) wurden eine historische Kartenrec herche, das Abteufen von 5 
Baggerschürfen, die chemische Untersuchung von Auff üllungsmaterial, mit insgesamt neun 
Mischproben im Feststoff bzw. im Eluat durchgeführt . Zusätzlich wurde eine zweimalige 
Untersuchung des Grundwassers an drei Grundwasserme ssstellen auf den Gehalt an

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leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) durchgeführt. Die Ergebnisse der 
Gefährungsabschätzung sind im Kapitel 5.8.7 beschrieben. 
Das Plangebiet liegt außerhalb geplanter und festgelegter Wasserschutzgebiete. Der mittlere 
Grundwasserstand liegt auf dem Gelände bei ca. 39,0 m ü. NHN. 
 
3.4.3. Klima 
Das Klima in Köln-Bilderstöckchen ist gemäßigt und wird durch die Lage in der Kölner Bucht 
beeinflusst. Für das Plangebiet liegen die folgenden meteorologischen/klimatischen Daten vor: 
Die mittlere Jahrestemperatur beträgt 12,8 °C (Quel le: DWD). Gemäß den städtischen 
Klimasimulationen (Quelle: DWD, Stadt Köln) ist das  Plangebiet hinsichtlich Hitze heute als 
mäßig belastet eingestuft.  
 
3.4.4. Niederschläge/Hochwasser 
Es gibt in der Kölner Bucht ganzjährig Niederschläg e, wobei die Sommermonate tendenziell 
etwas feuchter sind. Die Niederschlagsmenge verteilt sich relativ gleichmäßig über das Jahr. 
Der mittlere Jahresniederschlag im Plangebiet liegt bei 630 mm (Quelle: StEB Zeitraum 2000-
2022). Nach Angaben des Klimaatlas NRW liegt die mittlere aktuelle Verdunstungsleistung ETa 
zwischen 360-380 mm (l/m²).  
Das Plangebiet liegt außerhalb der Gebiete, für die Hochwassergefahren bestehen. Weder ist 
für ein mittleres Ereignis noch für ein extremes Er eignis eine Eintragung in den 
Hochwassergefahrenkarte vorhanden. 
 
3.5. Alternativstandorte 
Bei der Planung handelt es sich überwiegend um die Umwandlung einer Grünfläche mit 
Baumbestand in Wohnbaufläche. Die Grünfläche wurde in der Umsetzung des 
Stadtentwicklungskonzeptes Wohnen (StEK Wohnen) als  Potentialfläche für eine bauliche 
Entwicklung erkannt.  
Durch das Planvorhaben soll die Arrondierung der be stehenden Bebauungsstrukturen, bei 
denen es sich überwiegend um Bestände der GAG hande lt, am nördlichen Rand von Köln-
Bilderstöckchen vorgenommen und ein Beitrag zur Deckung des aktuellen Wohnraumbedarfs 
innerhalb der Stadt Köln geleistet werden. Die gepl anten Wohnungen werden ausschließlich 
im öffentlich-geförderten Segment errichtet. 
Aus diesen Gründen wird dem Plangebiet eine hohe Pr iorität bei der Flächenentwicklung 
eingeräumt und die Fläche für eine zeitnah zu errichtende Wohnbebauung herangezogen. 
 
4. Planungsvorgaben 
4.1. Regionalplan 
Der gültige Regionalplan für den Regierungsbezirk K öln (Teilbereich Region Köln, kurz: 
Regionalplan Köln) legt im östlichen Teil des Plang ebietes einen Allgemeinen 
Siedlungsbereiches (ASB) sowie im westlichen Teil e inen Waldbereich, überwiegend mit der 
Überlagerung „Schutz der Landschaft und landschafts orientierte Erholung“ fest. Auch die 
bereits bestehenden Wohngebäude an der Straße Am Bilderstöckchen liegen zum großen Teil 
außerhalb des ASB. 
Aufgrund des Urteiles des Oberverwaltungsgerichts ( OVG NRW) vom 21.03.2024 sind 
wesentliche Festlegungen des 1. Änderungsverfahrens des LEP für unwirksam erklärt worden. 
Betroffen ist hierdurch auch das Ziel 2-3 „Siedlungsraum und Freiraum“ sowie die in diesem 
Ziel definierten Ausnahmetatbestände für eine Baufl ächendarstellung im Freiraum. Gemäß

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den bisher geltenden Regelungen konnte die beabsichtigte Darstellung einer Wohnbaufläche 
vor allem durch den unter dem 1. Spiegelstrich des Zieles 2-3 definierten Ausnahmetatbestand 
begründet werden. Hier war bestimmt, dass im region alplanerischen Freiraum 
ausnahmsweise Bauflächen und -gebiete dargestellt u nd festgesetzt werden können, wenn 
diese unmittelbar an den Siedlungsraum anschließen und die Festlegung des Siedlungsraums 
nicht auf einer deutlich erkennbaren Grenze beruht.  Bei den Zielen des LEP, die durch das 
OVG Urteil vom 21.03.2024 für unwirksam erklärt worden sind, treten wieder die Festlegungen 
des LEP mit Stand vom 08.02.2017 in Kraft.  
Insofern kommen für die vorliegende Planung vorrang ig die nachfolgenden Ziele und 
Grundsätze der Landes- und Regionalplanung in Betracht. 
LEP NRW - Ziel 2-3: Siedlungsraum und Freiraum (LEP 2017): 
„(…) Die Siedlungsentwicklung der Gemeinden vollzieht sich innerhalb der regionalplanerisch 
festgelegten Siedlungsbereiche.“ 
LEP NRW – Ziel 7.3-1 – Walderhaltung und Waldinanspruchnahme (LEP 2017): 
„(…) Ausnahmsweise dürfen Waldbereiche für entgegen stehende Planungen und 
Maßnahmen nur dann in Anspruch genommen werden, wenn für die angestrebten Nutzungen 
ein Bedarf nachgewiesen ist, dieser nicht außerhalb  des Waldes realisierbar ist und die 
Waldumwandlung auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt wird. (…).“ 
Der Regionalplan Köln formuliert vor allem in den K apiteln B.1 „Generelle Entwicklung des 
Siedlungsraumes“, Kapitel B.1, D.1.3 und D.3.3 die für den vorhabenbezogenen 
Bebauungsplan wesentlichen Ziele. 
Kapitel B.1 – Generelle Entwicklung des Siedlungsraumes: 
Gemäß dem Ziel 1 soll sich im Sinne einer nachhalti gen Raumentwicklung die 
Siedlungsentwicklung der Gemeinden auf den Flächen vollziehen, die im Regionalplan als 
Siedlungsbereiche dargestellt sind. 
Kapitel D.1.3 – Waldbereiche: 
Gemäß dem Regionalplan Köln, Kapitel D.1.3 Ziel 2 d ürfen Walgebiete nur für andere 
Nutzungen in Anspruch genommen werden, wenn die ang estrebten Nutzungen nicht 
außerhalb des Waldes realisierbar sind und der Eing riff in den Wald auf das unbedingt 
erforderliche Maß beschränkt wird. Funktionsverluste müssen ersetzt werden.  
Kapitel D.3.3 – Bereiche für den Schutz der Landschaft und landschaftsorientierten Erholung 
(BSLE): 
In Ziel 1 des Kapitel D.3.3 wird ausgeführt, dass i n den BSLE die Bodennutzungen und ihre 
Verteilungen auf eine nachhaltige Erhaltung und Wie derherstellung der natürlichen 
Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes und des Land schaftsbildes sowie der 
Erholungseignung auszurichten sind. Im Weiteren wer den einzelne Belange aufgeführt, die 
der Sicherung bzw. Wiederherstellung dienen sollen.  Es werden hier u.a. genannt: das 
Landschaftsbild, die landschaftsgebundene Erholung sowie landschaftstypische 
Lebensräume und der Aufbau eines Biotopverbundsystems.  
In seiner Sitzung am 10.12.2021 hat der Regionalrat  des Regierungsbezirks Köln den 
Aufstellungsbeschluss für die Neuaufstellung des Regionalplanes gefasst und damit auch den 
Planentwurf des neuen Regionalplanes für das weitere Verfahren beschlossen. 
Der Entwurf zur Regionalplan-Neuaufstellung legt für das Plangebiet, welcher unmittelbar an 
die Bestandssiedlung Bilderstöckchen angrenzt, künftig einen ASB fest. Lediglich die westliche 
Spitze des Änderungsbereiches verbleibt optisch als Abrundung im Entwurf (Stand Dezember 
2021) als Allgemeiner Freiraum- und Agrarbereich (A FAB). Dies wird als Unschärfe der 
Überlagerung des Plangebietes und des aktuellen Ent wurfs des neuaufgestellten 
Regionalplanes im Planausschnitt ermessen.

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Der Entwurf bestätigt die Einschätzung, dass die Fl ächen voraussichtlich durch die 
Regionalplanungsbehörde als grundsätzlich geeignet für eine ASB-Festlegung angesehen 
werden. Die Festlegungen des Entwurfes sind als in Aufstellung befindliche Ziele bei der 
Bauleitplanung in der Abwägung zu berücksichtigen. 
 
Vereinbarkeit des vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit den Zielen der Landes- und 
Regionalplanung 
Siedlungsraum und Freiraum 
Durch die Einleitung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans ist beabsichtigt einen bislang 
als Grünfläche dargestellten Bereich künftig als Al lgemeines Wohngebiet und öffentliche 
Grünfläche mit der Zweckbestimmung Spielplatz festz usetzen. Das Plangebiet umfasst 
insgesamt eine Fläche von 0,9 Hektar. Somit bewegt man sich hier deutlich unterhalb der 
Darstellungsschwelle des Regionalplanes (von ca. 10  Hektar) und innerhalb des 
Interpretationsspielraums, der sich aufgrund der ma ßstäblichen Unschärfe des Planwerks 
ergibt (ca. 100-150 Meter).  
Bei dem Vorhaben handelt es sich um die Weiterentwi cklung einer bestehenden 
Wohnbebauung. Es ist kein planerisch begründeter bzw. örtlich erkennbarer Grenzverlauf des 
ASB zu erkennen, da bereits die heutige Bestandsbebauung diese ASB-Ausweisung deutlich 
überschreitet und somit innerhalb des regionalplane rischen Freiraums liegt. Die 
Siedlungskante wird mit der Neuplanung in Richtung Norden fortgeführt und begradigt, sodass 
letztlich mit der Planung eine klare Siedlungskante  zum Freiraum geschaffen wird. Da durch 
die vorgesehene Bebauung der vorhandene Siedlungsra um abgerundet wird, entsteht auch 
keine Splittersiedlung.  
Walderhaltung und Waldinanspruchnahme 
Die Zielausnahme zum LEP-Ziel 7.3-1 beschreibt, das s eine angestrebte Nutzung nicht 
innerhalb eines regionalplanerisch festgelegten Walbereiches realisiert werden darf, wenn für 
den mit der Planung oder der Maßnahme verfolgten Zweck außerhalb von Walbereichen eine 
zumutbare Alternative besteht. Der Begriff der Zumutbarkeit setzt diesbezüglich voraus, dass 
der Mehraufwand in einem vertretbaren Verhältnis zur konkreten Beeinträchtigung des Waldes 
steht. 
Ein Teilbereich der bislang als Waldbereich festgelegten Fläche wird bereits gegenwärtig als 
Wohnbaufläche genutzt. Daher ist festzuhalten, dass  auf etwa der Hälfte des festgelegten 
Waldbereiches faktisch keine Inanspruchnahme von Wa ldflächen erfolgt. Hier fehlt daher 
bereits konkret die Möglichkeit einer solchen Waldbeeinträchtigung.  
Die andere Hälfte der als Waldbereiche festgelegten  Fläche verfügt über einen hohen Anteil 
an Grünflächen und Baumbestand. Das Bebauungsplanve rfahren reagiert auf die 
vorhandenen Grünflächenstrukturen und sieht Maßnahm en vor, um alle gemäß der 
Baumschutzsatzung der Stadt Köln als schützenswert anzusehenden Bäume, die aufgrund 
der Planung nicht erhalten werden können, innerhalb des Plangebietes adäquat zu ersetzen. 
Es sollen also alle entfallenden Flächen ortsnah au sgeglichen werden. Dem LEP-Ziel 7.3-1 
wird damit insgesamt grundsätzlich entsprochen.  
Entwurf zur Regionalplan-Neuaufstellung 
Zur Beurteilung, ob der vorhabenbezogene Bebauungsplan mit den Zielen der Raumordnung 
vereinbar sind, ist der derzeit gültige Regionalplan zugrunde zu legen. Es soll aber auch eine 
Betrachtung des Entwurfes der Regionalplan-Neuaufst ellung erfolgen, um zu prüfen, ob die 
Planung zusätzlich den voraussichtlich zukünftigen Zielen der Raumordnung an dieser Stelle 
entspricht.  
Im Entwurf der Regionalplan-Neuaufstellung (mit Sta nd der Veröffentlichung, ehemals 
Offenlage, von Dezember 2021) ist der Bereich künft ig als ASB vorgesehen. Diese

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beabsichtigte Festlegung ist als ein in Aufstellung  befindliches Ziel in der Abwägung zu 
berücksichtigen. Die Festlegung dieses Bereiches al s ASB im Entwurf des Regionalplanes 
bestätigt somit die Einschätzung, dass dieser Bereich aus Sicht der Regionalplanung für eine 
Siedlungsentwicklung geeignet ist. 
Der vorhabenbezogene Bebauungsplan ist mit den derzeit wirksamen Zielen der Landes- und 
Regionalplanung vereinbar. 
 
4.2. Flächennutzungsplan 
Der geltende Flächennutzungsplan (FNP) stellt den Änderungsbereich als Grünfläche dar. Die 
Planung des Wohngebietes ist aus der aktuellen Darstellung des FNP nicht zu entwickeln. 
Der FNP wird daher im Parallelverfahren gemäß § 8 Abs. 3 BauGB geändert. 
 
4.3. Landschaftsplan 
Das Plangebiet liegt zum überwiegenden Teil im Land schaftsschutzgebiet LSG L 10 
"Erholungsgebiet Bürgerpark Nord und angrenzende Gr ünverbindungen". Einzig der 
unbebaute und aktuell als Parkplatz genutzte Bereic h zwischen den Grubo GmbH-
Bestandsgebäuden „Am Bilderstöckchen 60-70“ sowie die Fläche nördlich Am Bilderstöckchen 
68 und der Fußweg der Grünfläche zählen nicht dazu. 
Der Landschaftsplan der Stadt Köln stellt das Plang ebiet zudem mit den Entwicklungszielen 
EZ 4 (Anreicherung der Landschaft mit natürlichen L andschaftselementen unter 
Berücksichtigung bauleitplanerischer Vorgaben) und EZ 6 (Ausstattung der Landschaft für 
Zwecke des Immissionsschutzes oder zur Verbesserung  des Klimas) sowie in Teilbereichen 
EZ 8 (Zeitlich begrenzte Erhaltung bis zur Realisie rung der Bauleitplanung) dar. Die 
Festsetzungen des Landschaftsplans in dem Bereich mit dem EZ 8 treten mit Inkrafttreten des 
Bebauungsplanes außer Kraft. 
Die widersprechende Darstellungen und Festsetzungen des Landschaftsplans in den anderen 
Bereichen treten zurück soweit der Träger der Lands chaftsplanung im Beteiligungsverfahren 
zur FNP-Änderung diesem Flächennutzungsplan nicht widersprochen hat. 
Mit Stellungnahme vom 19.07.2024 hat der Träger der Landschaftsplanung förmlich bestätigt, 
dass kein Widerspruch nach § 20 Absatz 3 LNatSchG NRW gegenüber der Planung erhoben 
wird. 
 
4.4. Berücksichtigung von Fachplanungen  
Bei dem Planungsvorhaben sind keine Planfeststellungsverfahren zu berücksichtigen. 
Ein  kleines Teilstück im Westen des Plangebietes l iegt innerhalb der Anbaubeschrän-
kungszone an der Bundesautobahn 57. Gemäß § 9 Abs. 2 Bundesfernstraßengesetzt (FStrG) 
bedürfen bauliche Anlagen der Zustimmung des Fernst raßen-Bundesamtes, wenn sie längs 
der Bundesautobahnen in einer Entfernung bis zu 100 Meter, gemessen vom äußeren befes- 
tigten Rand der Fahrbahn, errichtet, erheblich geän dert oder anders genutzt werden. Allge- 
mein: Konkrete Bauvorhaben (auch baurechtlich verfahrensfreie Vorhaben) in den Anbauver- 
bots- und Anbaubeschränkungszonen bedürfen der Gene hmigung bzw. Zustimmung durch 
das Fernstraßen-Bundesamt. Werbeanlagen, die den Ve rkehrsteilnehmer ablenken können 
und somit geeignet sind die Sicherheit und Leichtig keit des Verkehrs zu gefährden, dürfen 
nicht errichtet werden. Hierbei genügt bereits eine  abstrakte Gefährdung der Sicherheit und 
Leichtigkeit des Verkehrs. Auf § 33 StVO wird verwi esen. Die Errichtung von Werbeanlagen 
unterliegt ebenso der Genehmigung oder Zustimmung d es Fernstraßen-Bundesamtes. Be- 
leuchtungsanlagen sind so anzubringen, dass die Ver kehrsteilnehmer auf der BAB 57 nicht 
geblendet werden. Eine Blendung darf zu keiner Zeit  gegeben sein, um die Sicherheit und

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Leichtigkeit des Verkehrs auf der BAB 57 zu gewährl eisten. Dies bezieht sich auch auf die 
Bauphase und die dabei eingesetzten Geräte und Masc hinen. Bezüglich der Errichtung von 
Zäunen wird auf § 11 Abs. 2 FStrG verwiesen. Demgem äß dürfen Anpflanzungen, Zäune, 
Stapel, Haufen und andere mit dem Grundstück nicht fest verbundene Einrichtungen nicht 
angelegt werden, wenn sie die Verkehrssicherheit (konkret) beeinträchtigen. Soweit sie bereits 
vorhanden sind, haben die Eigentümer ihre Beseitigung zu dulden. Die Einordnung der Zaun- 
anlage unter § 11 FStrG oder ggf. unter § 9 FStrG bedarf einer konkreten Prüfung im Einzelfall. 
 
Die Grenze der Anbaubeschränkungszone gem. § 9 FStrG ist in der Planzeichnung nachricht- 
lich dargestellt. Bei der hiervon betroffenen Fläche handelt es sich um die westliche Teilfläche 
der öffentlichen Grünfläche mit der Zweckbestimmung Spielplatz.  
 
4.5. Planungsrechtliche Situation / Bebauungspläne 
Derzeit besteht kein rechtskräftiger Bebauungsplan für das Plangebiet. Die Stadt ist 
Eigentümerin der Grundstücke, die Mietmanagementges ellschaft der GAG ist Erbbaube-
rechtigte. Die Grundstücke werden derzeit nicht bau lich genutzt, da sie überwiegend als 
Außenbereich nach § 35 BauGB eingestuft sind. Zur U msetzung und Konkretisierung der 
geplanten Wohnbebauung besteht daher das Erforderni s, neues Baurecht zu schaffen und 
einen Bebauungsplan aufzustellen. 
Das Plangebiet grenzt an drei bestehende Bebauungspläne.  
Der Bebauungsplan Nr. 65490/03 „Gebiet zwischen der  geplanten Äußeren Kanalstraße, 
Longerischer Straße, Am Bilderstöckchen“ östlich de s Plangebietes setzt ein reines 
Wohngebiet (WR) mit einer GRZ von 0,3 und III-Gesch ossigkeit fest. Innerhalb des 
Geltungsbereiches ist zudem eine öffentliche Freifläche festgesetzt. 
Der übergeleitete Fluchtlinienplan Nr. 65489/02 „Am  Bilderstöckchen, Escher Str., 
Schiefersburger Weg, Altleinigenweg, Wilensteinweg und Eschenbachstr.“ aus dem Jahr 1958 
bildete die Grundlage für die Bebauung der Fläche s üdlich des Plangebietes. Er setzt 
öffentliche Verkehrs- und Parkflächen sowie eine Fl äche für öffentliche Gebäude – 
Zweckbestimmung Schulgrundstück – fest.  
Der Bebauungsplan Nr. 6449/03-3 „Parkgürtel, Butzwe iler Str., Escher Str., Militärringstr., 
Lindweiler Weg, östl.Heckhofweg, Heckweg, Escher St r.“ setzt für den Bereich westlich des 
Plangebietes mehrere öffentliche Grünflächen mit de r Zweckbestimmung Sportanlagen, 
Dauerkleingärten und Erholungsanlagen fest. Zudem s ichert der Bebauungsplan die Trasse 
der EB 9 (heute A 57) mit der Festsetzung einer Str aßenverkehrsfläche. An der Straße 
Parkgürtel ist ein Teilbereich als allgemeines Wohn gebiet (WA) mit einer GFZ von 0,9 
festgesetzt. Der Bebauungsplan ist in Teilbereichen im Süden Bilderstöckchens bereits durch 
den Bebauungsplan Nr. 65480/04 überplant. 
 
4.6. Städtebauliche Entwicklungskonzepte / Planunge n 
4.6.1. Kooperatives Baulandmodell 
Zur Stärkung des öffentlich geförderten Wohnungsbau s wurde vom Rat der Stadt Köln am 
17.12.2013 das Kooperative Baulandmodell (KoopBLM) beschlossen und mit 
Bekanntmachung im Amtsblatt am 24. Februar 2014 in Köln eingeführt. 
Ziel des Modells ist es, sowohl den öffentlich gefö rderten Wohnungsbau und das preiswerte 
Wohnungsmarktsegment zu stärken, als auch die Vorha benträger eines 
Bebauungsplanverfahrens an den planbedingten Folgek osten (zum Beispiel 
Kindertageseinrichtungen, öffentliche Spielplätze, etc.) zu beteiligen. Das Modell ist bei allen 
Vorhaben anzuwenden, für die eine verbindliche Baul eitplanung Voraussetzung für die 
Schaffung von Planungsrecht ist und die (unter ande rem) die Schaffung von Baurecht für

13/88 
Wohnzwecke zum Ziel haben. Das Kooperative Baulandmodell kommt bei Vorhaben unterhalb 
der Schwellengrenze von 1.800 m² Geschossfläche (GF ) für Wohnzwecke oder mit weniger 
als 20 Wohneinheiten nicht zur Anwendung. 
Mit Ratsbeschluss vom 04.04.2017 wurde das Modell w eiterentwickelt und fortgeschrieben. 
Die aktuelle Fassung der Umsetzungsanweisung des Kooperativen Baulandmodells wurde am 
05.05.2022 vom Rat der Stadt Köln beschlossen. 
Die im Kooperativen Baulandmodell aufgeführten Verpflichtungen unterstützen die Errichtung 
von öffentlich gefördertem Wohnungsbau und leisten damit einen wichtigen Beitrag, in einem 
unter Druck stehendem Wohnungsmarkt das preiswerte Wohnungsmarktsegment zu stärken. 
Zudem beteiligen sie den Planbegünstigten an den pl anbedingten Folgekosten. Grün- und 
Freiflächenräume sind vor dem Hintergrund von Bevöl kerungswachstum und Klimawandel 
unabdingbar für die Aufrecherhaltung der hohen Lebe nsqualität in Köln. Daher dient die 
Verpflichtung zur Herstellung von öffentlichen Grün -, Spielplatz- oder Kombiflächen den 
entstehenden Mehrbedarf zu decken. 
Öffentlich geförderter Wohnungsbau 
Bei Vorhaben, bei denen eine Geschossfläche von mindestens 1.800 m² für Wohnzwecke oder 
mindestens 20 Wohneinheiten entstehen, sind gemäß d en Vorgaben des Kooperativen 
Baulandmodells 30 % der geplanten Geschossfläche fü r Wohnzwecke im öffentlich 
geförderten Wohnungsbau zu errichten. Bei dem vorli egenden Vorhaben beabsichtigt die 
Vorhabenträgerin jedoch, einen deutlich höheren Ant eil, und zwar 100 % der geplanten 
Geschossfläche Wohnen im öffentlich geförderten Seg ment, zu errichten. Dadurch werden 
von der Vorhabenträgerin ca. 6.860 m² Geschossfläch e mehr im öffentlich geförderten 
Segment realisiert, als nach dem Kooperativen Baulandmodell erforderlich sind. 
Soziale Infrastruktur 
Durch die zu erwartende Einwohnerzahl von 250 Perso nen entsteht nur ein geringer 
Mehrbedarf von Plätzen für U3-Kinder und für Ü3-Kin der in einer Kindertageseinrichtung. 
Aufgrund dieses geringen Mehrbedarfs besteht keine Pflicht, im Plangebiet eine 
Kindertagesstätte entsprechend dem Bedarf und nach den Vorgaben der Stadt Köln zu 
errichten. Ähnliches gilt für die Schulplätze. Die nächstgelegenen Schulen verfügen über 
ausreichende Kapazitäten, sodass der Mehrbedarf gedeckt werden kann. 
Öffentliche Spielplätze  
Gemäß dem Kooperativem Baulandmodell wird der durch  die Planung ausgelöste Bedarf an 
öffentlicher Spielplatzfläche so ermittelt, dass die neu zu erwartende Einwohnerzahl mit dem 
durchschnittlichen Wert von 2 m² Spielplatzfläche p ro Einwohner multipliziert wird. Die zu 
erwartenden Einwohnerzahl von 250 Personen löst ein en Flächenbedarf an öffentlicher 
Spielplatzfläche von insgesamt 501 m² aus.  
Die Planung sieht die Herstellung von öffentlichen Spielplatzflächen in einer Größenordnung 
von ca. 500 m² auf dem Grubo-Grundstück und weitere n ca. 65 m² auf dem Grundstücksteil 
der Stadt Köln vor. Damit werden 565 m² im westlichen Abschnitt des Geltungsbereichs durch 
die Festsetzung als öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Spielplatz“ gesichert. 
Öffentliche Grünflächen 
Gemäß dem Kooperativem Baulandmodell ist das gesamt e Gebiet der Stadt Köln mit 
Grünflächen mit wohngebietsbezogener Funktion unter versorgt. Grundsätzlich kann also 
davon ausgegangen werden, dass bei allen Planverfah ren der rechnerisch ermittelte 
Mehrbedarf auch dem ursächlichen Mehrbedarf entspricht.  
Zur Sicherstellung allgemeiner Anforderungen an ges unde Wohnverhältnisse, der Belange 
von Freizeit und Erholung, der Gestaltung des Orts- und Landschaftsbildes, zur qualitätsvollen 
Gestaltung von Quartieren und nicht zuletzt zur Anp assung der Städte an die Folgen des 
Klimawandels ist eine Durchgrünung des Plangebietes unbedingt umzusetzen.

14/88 
Daher wird der durch die Planung ausgelöste Bedarf an privaten, öffentlich zugänglichen 
Grünflächen so ermittelt, dass die neu zu erwartende Einwohnerzahl mit der durchschnittlichen 
Versorgung von 10 m² Grünfläche pro Einwohner multi pliziert wird. Die zu erwartenden 
Einwohnerzahl von 250 Personen löst einen Flächenbedarf an privater, öffentlich zugänglicher 
Grünfläche von insgesamt 2.500 m² aus. Aufgrund der  Lage direkt am Bürgerpark Nord 
verzichtet die Stadt Köln in diesem Einzelfall auf den Nachweis im Plangebiet und die 
Ablösezahlungen. Das freiraumplanerische Konzept zu r Gestaltung des entstehenden 
Innenhofs, das bspw. einen Pocketpark und einen Qua rtiersplatz vorsieht, schafft einen 
qualitativ hochwertigen und gut nutzbaren Freiraum für die Nachbarschaft. 
Qualifizierungsverfahren 
Das Vorhaben wurde im Gestaltungsbeirat mehrfach behandelt und dabei qualifiziert. 
Anwendungszustimmung 
Die Vorhabenträgerin hat am 12.10.2022 die Anwendun gszustimmung zur Anwendung des 
KoopBLM 2017 (Fassung vom 10.05.2017) unterzeichnet. Es gilt die angepasste Fassung der 
Umsetzungungsanweisung des KoopBLM 2017plus vom 05.05.2022. 
 
4.6.2. Köln-Katalog / Kölner Perspektiven 2030+ 
Die Stadt Köln hat am 23.03.2023 den „Köln-Katalog – Typologien für kompakte, nachhaltige 
und lebenswerte Quartiere“ als städtebauliches Entwicklungskonzept beschlossen (Vorlagen-
Nr. 3068/2022).  
Der Köln-Katalog identifiziert das Plangebiet als e in Gebiet der „Inneren Stadt sowie 
ausgewählte Versorgungszentren der Äußeren Stadt“, welches Quartiersdichten höher als 1,2 
aufweisen sollte. Diese Quartiersdichte entspricht in etwa einer GFZ von > 2,0. Zudem sollte 
die Planung einen Anteil von Nicht-Wohnen größer al s 25 % und einen Anteil von Netto-
Bauland zwischen 35 und 55 % aufweisen. 
Die vorliegende Planung entspricht den Qualitätskriterien aus dem Köln-Katalog nicht in allen 
Belangen. Die Empfehlung für 25 % Nutzungsmischung findet im Vorhaben keine 
Berücksichtigung. Das Vorhaben weist zudem kein aus gewogenes Verhältnis zwischen 
privaten und gemeinschaftlich genutzten Räumen auf. 
Dennoch entspricht die Zielrichtung des Projektes, welches sich durch die nicht unerhebliche 
Nachverdichtung einer Hinterlandbebauung in einer integrierten Lage auszeichnet, bei der die 
vorhandene Infrastruktur wie z.B. die Erschließung oder soziale Infrastruktur besser 
ausgelastet werden kann, den allgemein formulierten Qualitätskriterien des Köln-Katalogs, der 
die Stadt der kurzen Wege als eine wichitge Vorauss etzung für zukunftfähige, resiliente und 
nachhaltige Quartiere identifiziert hat. 
Zudem liegt die Planung in einem Bereich, der gemäß  der Stadtstrategie 2030+, Zielkarte 
Wohnen, als Wohnbaupotenzial inklusive Mischnutzung  ausgewisen hat. Die vorliegende 
Planung setzt diese Ziele um. 
 
4.6.3. Masterplan Stadtgrün 
Köln verfügt über ein gesamtstädtisches Grün- und F reiflächennetz, das auf den 
Generalbebauungsplan aus den 1920er Jahren von Fritz Schumacher zurückzuführen ist. An 
dieser Vorgabe wurde festgehalten und das Netz entsprechend den jeweiligen städtebaulichen 
und grünplanerischen Vorstellungen weiterentwickelt. 
Heute verfügt die Stadt Köln über ein Grundgerüst e iner grünen Infrastruktur. Vorliegende 
gesamtstädtische städtebauliche und regionale Konze pte und Strategien zeigen, dass vor 
allem im Ballungsraum der Rheinschiene eine strategisch und langfristig ausgerichtete Grün- 
und Freiraumplanung unabdingbar ist, um den Herausf orderungen des Wachstums und des

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Klimawandels zu begegnen. 
Der Rat der Stadt Köln hat in der Sitzung vom 23.03 .2021 die Verwaltung beauftragt, einen 
Masterplan Grün Köln aufzustellen. Dieser gibt ein strategisches Leitbild für die Grüne 
Infrastruktur in Köln vor. 
Der Masterplan Grün dient der Sicherung der vorhand enen Grüngürtel, der Grünzüge sowie 
der Komplettierung der grünen Strukturen in Köln un d einer damit einhergehenden 
Verbesserung des Stadtklimas, sowie der Aufenthalts - und Erholungsfunktion für die Kölner 
Bevölkerung. 
Vom Frühjahr 2021 bis September 2022 fand im Rahmen  der ersten Phase eine 
fachplanerische Analyse der in Köln vorhandenen Grü nflächen anhand von 
Freiraumfunktionen (unter anderem Erholung, Stadtna tur, Klima, Umwelt und Produktion) 
statt. Je höher die Anzahl der angetroffenen Funktionen, desto höher wurden die Flächen für 
die Grüne Infrastruktur in Köln bewertet. Für das strategische Leitbild wurden die Grünflächen 
anschließend in die drei Kategorien Immergrün, Zukunftsgrün und Potentialgrün eingeordnet. 
Darüber hinaus werden auch soziale Aspekte berücksi chtigt, um das Grün in Köln für alle 
Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen und die In tegration in das städtische Leben zu 
fördern. Dies passiert derzeit unter Beteiligung der Öffentlichkeit. 
Die Bearbeitung aller neun Stadtbezirke soll bis 2027 abgeschlossen sein. 
Der Masterplan Stadtgrün ordnet den an das Plangebi et angrenzenden Grünraum in die 
Kategorie Immergrün ein. Dieser Bereich wird von den Grünraumfunktionen Sport, Freizeit und 
Erholung charakterisiert. Hinsichtlich der Freiraum funktion Stadtnatur ist der angrenzende 
Klimapark relevant für den Biotopverbund und als ar tenreiche Wiese definiert. Die Belange 
von Umwelt und Klima schlagen sich als klimaaktiver  Boden und klimawirksame Freifläche 
nieder. Das Bodenschutzpotenzial wird als hoch bis sehr hoch bewertet. Für die Produktion 
erfüllt der angrenzende Grünraum keine Funktion. 
 
4.6.4. Klimaleitlinien 
Um den Klimaschutz frühzeitig in den verschiedenen Verfahren der Umsetzung nicht-
städtischer Neubauvorhaben in Köln zu berücksichtigen, wurden vom Rat der Stadt Köln am 
17.03.2022 die Leitlinien zum Klimaschutz in der Um setzung nicht-städtischer 
Neubauvorhaben in Köln beschlossen. 
Ziel der Leitlinien ist die maximale Reduzierung de r CO2-Emissionen im gesamten 
Gebäudebereich. Um dieses Ziel auch unter Einbeziehung der teilweise erhöhten Emissionen 
im Gebäudebestand zu erreichen, müssen Neubauten id ealerweise eine positive 
Energiebilanz aufweisen. Das bedeutet, Gebäude sind  so zu planen, dass ein möglichst 
geringer Energiebedarf entsteht, der zu möglichst hohen Anteilen durch erneuerbare Energien 
gedeckt wird, oder dass diese gar Energieüberschüss e erzielen. Die Leitlinien geben daher 
verbindliche Vorgaben und Empfehlungen zum energeti schen Klimaschutz bei der 
Neuaufstellung von Bebauungsplänen sowie bei der Ve räußerung und Erbbaurechts-
bestellung kommunaler Flächen vor. 
Der Bebauungsplan Nr. 64492/01 – Arbeitstitel: Am B ilderstöckchen in Köln-Bilderstöckchen 
unterliegt den Leitlinien zum Klimaschutz in der Umsetzung nicht-städtischer Neubauvorhaben 
in Köln. 
Die Vorhabenträgerin hat die Anwendungszustimmung z ur Anwendung der 
Klimaschutzleitlinien Köln am 12.10.2022 unterzeichnet. 
 
4.6.5. Einzelhandel- und Zentrenkonzept 
Seit 2008 weist der Stadtbezirk Nippes eine rückläu fige Verkaufsflächenentwicklung auf. Im

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Vergleich zu den Bezirken 2 bis 9 (alle Bezirke auß er Innenstadt) ist damit der stärkste 
Verkaufsflächenrückgang festzustellen. Der Angebots schwerpunkt im Bezirk Nippes liegt im 
kurzfristigen Bedarfsbereich 1. Im Vergleich zum Durchschnitt der Stadtbezirke 2 bis 9 nimmt 
er einen leicht unterdurchschnittlichen Verkaufsflä chenanteil (ca. 55 %) ein. Die 
Verkaufsflächenanteile des mittel- und langfristigen Bedarfs (ca. 10 % bzw. ca. 35 %) liegen 
im Vergleich der Stadtbezirke ebenfalls im leicht unterdurchschnittlichen Bereich. 
Mit insgesamt acht zentralen Versorgungsbereichen, davon jeweils ein Bezirks- und ein 
Stadtteilzentrum, verfügt der Stadtbezirk Nippes üb er ein leicht unterdurchschnittlich 
ausgebildetes Zentrensystem. Die vorhandenen Zentre n sind historisch im Laufe der 
Siedlungsentwicklung gewachsen und haben sich entla ng der Verkehrsachsen 
herausgebildet. Neben dem Bezirkszentrum Nippes und dem Stadtteilzentrum Niehl befinden 
sich insgesamt sechs Nahversorgungszentren in den S tadtteilen Longerich, Weidenpesch, 
Nippes, Riehl und Niehl. Dementsprechend verfügen d ie Stadtteile Bilderstöckchen und 
Mauenheim über keinen zentralen Versorgungsbereich. 
Das dem Plangebiet nächstgelegene Nahversorgungszentrum (NVZ) liegt ca. 3,2 km entfernt 
und ist das NVZ Weidenpesch an der Ecke Neusser Str aße / Kapuzinerstraße. Das NVZ 
Nippes an der Sechzigstraße liegt etwa 3,5 km vom Plangebiet entfernt. 
In der näheren Umgebung (max. 900 m Entfernung zum Plangebiet) befindet sich ein 
Discounter sowie ein Drogeriemarkt und die Nahverso rgungslage (NVL) Bilderstöckchen am 
Schiefersburger Weg / West. Im direkten Umfeld des Plangebietes (max. 300 m Entfernung) 
gibt es einen Supermarkt zur Versorgung mit Lebensm itteln und Produkten des täglichen 
Bedarfs.  
 
4.6.6. Stadtentwicklungskonzept Wohnen (StEK Wohnen ) 
Der Rat der Stadt Köln hat am 11.02.2014 das Stadte ntwicklungskonzept Wohnen (StEK 
Wohnen) beschlossen. Der ermittelte Bedarf an Wohne inheiten (Neubautätigkeit) im 
Betrachtungszeitraum 2010-2029 in Höhe von rund 52. 000 Wohnungen basierte auf der 
städtischen Bevölkerungsprognose 2011. 
In der Bevölkerungsprognose mit Stand Dezember 2021 wird zum Jahresende 2050 von rund 
1.110.400 Einwohnern und 584.000 Haushalten ausgega ngen. Demnach steigen die 
Bevölkerungszahl (+3,6 %) und die Zahl der Haushalte (4,3 %) bis zum Jahr 2050 im Vergleich 
zum Ausgangsjahr 2021 leicht an. 
Der Gesamtwohnungsbedarf beläuft sich danach auf ru nd 66.000 Wohnungen, davon rund 
30.000 Wohnungen bis zum Jahr 2019 - (Beschlussvorl age 1028/2015 "Umsetzung STEK 
Wohnen" – Ratsbeschluss vom 20.12.2016) realisiert werden sollten. Im Zeitraum 2010-2019 
wurden jährlich zwischen 2.175 bis 3.957 Wohnungen fertiggestellt. Im Jahr 2020 lag die Zahl 
der fertiggestellten Wohnung pandemiebedingt nur bei 2.013 Wohnungen. 
Durch das neue Quartier wird ein kleiner Beitrag zur Deckung des aktuellen Wohnraumbedarfs 
innerhalb der Stadt Köln geleistet. 
 
4.6.7. Denkmalschutz 
Durch das vorliegende Vorhaben sind keine denkmalfachlichen Belange betroffen. Es befindet 
sich weder innerhalb noch in unmittelbarer Nähe ein Baudenkmal.  
Innerhalb des Plangebietes sind archäologische Bode nfunde nicht ausgeschlossen. Werden 
                                                
1 Stadtentwicklung Köln, Einzelhandels- und Zentrenkonzept Köln 2020, Seite 369, Beschlüsse der 
Bezirksvertretungen aus 2022 und 2023

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bei Bodeneingriffen archäologische Bodenfunde entdeckt, ist gemäß §§ 16 und 17 Denkmal-
schutzgesetz (DSchG) das Römisch-Germanische Museum / Archäologische Bodendenkmal-
pflege der Stadt Köln unverzüglich zu informieren. 
 
5. Begründung der Planinhalte 
5.1. Städtebauliches Planungs- und Freiraumkonzept 
Im Zuge der projektierten Neubaumaßnahme bzw. Arron dierung zu dem Grubo GmbH 
Bestandsgrundstück „Am Bilderstöckchen 60-70“ in Köln-Bilderstöckchen ist u.a. auf einem 
städtischen Teilgrundstück die Errichtung von insge samt ca. 109 Wohneinheiten in drei 
Gebäudekomplexen geplant. 
Alle Wohneinheiten sollen im Geschosswohnungsbau er richtet 
werden. Die maximal sechsgeschossigen Gebäudeteile sind als eine sogenannte ergänzende 
Hinterland-Bebauung zum teilweise achtgeschossigen, bestehenden Geschosswohnungsbau 
geplant, sodass sich die Neuplanung in das homogene Umfeld einfügt.  Die benannten 
angrenzenden Wohnbestände der Grubo wurden in den vergangenen Jahren saniert. 
Die Gesamtmaßnahme umfasst neben dem öffentlich gef örderten Wohnungsbau die 
Errichtung eines öffentlichen Kinderspielplatzes so wie einer auskömmlichen Tiefgarage, die 
auch den Großteil der oberirdischen Bestands-Pkw-Stellplätze aufnehmen soll.  
Die Gebäude erhalten ein Flachdach, welches extensi v begrünt wird und eine Nutzung für 
Photovoltaikanlagen ermöglicht. 
Im Hinblick auf die geplante bauliche und freiräumliche Veränderung des Plangebietes werden 
die Außenanlagen des Bestandes einschließlich der K inderspielplätze, der Grünflächen und 
der inneren Erschließung überarbeitet bzw. ergänzt.  Das Freiarumkonzept sieht u.a. die 
Einbeziehung des bestehenden privaten Kinderspielpl atzes im Bereich des 
Bestandsgrundstückes vor.  
Die Zuwegung der Neubaumaßnahme erfolgt über das Be standsgrundstück der GAG/Grubo 
GmbH. Eine Pkw-Erschließung über die nördlich geleg ene Robert-Perthel-Straße und die 
westlich gelegene Escher Straße ist nicht möglich. 
Durch die Neubebauung wird die Verlegung des vorhan denen Bolzplatzes, der sich im 
nördlichen angrenzenden Klimapark befindet, erforde rlich. Hier ist die Einhaltung von 
entsprechenden Mindestabständen zur geplanten Wohnn utzung (zwischen 43 und 73 m) 
relevant. Der Wegebau einer neuen Fuß- und Radwegev erbindung innerhalb der Grünfläche 
wurde zwischenzeitlich so durchgeführt, dass sowohl die mögliche Verlegung des Bolzplatzes 
sichergestellt wird, als auch umfangreiche Rodungsarbeiten vermieden werden können. 
Das freiraumplanerisches Konzept sieht vor, die Bestandbebauung mit der Neubebauung und 
dem nördlich angrenzenden Klimapark zu vernetzen und attraktive Freiräume für die künftige 
Bewohnerschaft und die Öffentlichkeit zu schaffen. Zentrales Element ist eine in Ost-West-
Richtung verlaufende Wegeverbindung, die parallel z ur Neubauung vor und hinter den 
Gebäuden verläuft und im Osten an den direkt angren zenden Klimapark und im Westen an 
die neue öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestim mung Spielplatz anschließt. Der 
Spielplatz bildet mit seinen Zugängen vom Plangebie t und vom Klimapark einen weiteren 
Vernetzungspunkt zwischen dem neuen Wohnquartier und dem Klimapark. 
Die Hauptwegeverbindung in Ost-West-Richtung vor de n Eingängen der Neubebauung wird 
links und rechts durch einen Quartiersplatz, einen Pocketpark, drei Kleinkindspielplätze, eine 
begleitende Baumreihe samt Sitzmöglichkeiten und du rch Fahrradabstellanlagen flankiert. 
Das Konzept wird durch Fassadenbegrünungen an den N ord-Ostfassaden und eine 
Pergolaeingrünung der Tiefgaragenrampe ergänzt. Der  Kinderspielplatz im Bestand 
angrenzend an die Häuser Nr. 60, 62 und 64 wird bei der Planung berücksichtigt.  
 
5.2. Art der baulichen Nutzung

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Da es sich um einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan  handelt wird festgesetzt, dass im 
Rahmen der festgesetzten Nutzungen nur solche Vorha ben zulässig sind, zu deren 
Durchführung sich der Vorhabenträger im Durchführungsvertrag verpflichtet.  
Um das Grundstück für Wohnzwecke entwickeln zu könn en und der bestehenden 
angrenzenden Wohnbebauung zu entsprechen, wird für das Plangebiet ein allgemeines 
Wohngebiet (WA) gemäß § 4 Baunutzungsverordnung (Ba uNVO) festgesetzt. Obwohl in 
einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan die Festsetzu ngen nicht an eine Ausweisung 
gemäß der Baunutzungsverordnung (BauNVO) gebunden s ind, wird diese Festsetzung 
gewählt, weil die geplanten Nutzungen dem Charakter  ein allgemeinen Wohngebiets (WA) 
entsprechen.  
Die im allgemeinen Wohngebiet ausnahmsweise zulässigen Nutzungen werden gem. § 1 Abs. 
6 Nr. 1 BauNVO ausgeschlossen, da sie dem zu entwic kelnden Gebietscharakter eines 
Wohnquartiers nicht entsprechen und damit eine funk tionale und gestalterische 
Beeinträchtigung zu befürchten ist. Darüber hinaus werden Tankstellen (mit Mineralölstoffen) 
auch aufgrund des zu erwartenden erhöhten Verkehrsa ufkommens und der damit 
verbundenen Verkehrs- / Immissionsbelastung ausgeschlossen. 
 
5.3. Maß der baulichen Nutzung 
Das Maß der baulichen Nutzung im Allgemeinen Wohnge biet (WA) wird durch die 
überbaubaren Grundstücksflächen in Verbindung mit e iner Grundflächenzahl (GRZ), einer 
Geschossflächenzahl (GFZ) sowie der Höhe der baulichen Anlagen bzw. der Geschossigkeit 
bestimmt.  
Die im Bebauungsplan festgesetzten Ausnutzungsziffe rn (GRZ und GFZ) beziehen sich 
ausschließlich auf die Grundstücksfläche des Bauvorhabens, welche neu bebaut werden soll. 
Sie wird im Bebauungsplan durch die sogenannten Knö dellinien (Grenze zwischen Maßen 
verschiedener baulicher Nutzung) von der übrigen nicht überbaubaren Grundstücksfläche des 
Bestands abgegrenzt und liegt nordöstlich dieser Gr enze. Die übrige Grundstücksfläche gilt 
als nicht überbaubare Grundstücksfläche im Bestand. 
5.3.1. Grundfläche, Grundflächenzahl (GRZ)  
Die festgesetzten Grundflächenzahl von 0,4 entspric ht den Orientierungswerten der 
Baunutzungsverordnung (BauNVO) für allgemeine Wohngbiete (WA). Für die Berechnung der 
Grundflächenzahl ist nur die Grundstücksfläche des Bauvorhabens innerhalb der Grenze 
zwischen verschiedenen Maßen der baulichen Nutzung anzusetzen. Die übrige 
Grundstücksfläche gilt als nicht überbaubare Grundstücksfläche im Bestand.   
Es wird festgesetzt, dass die im Plan festgesetzte zulässige Grundfläche durch die 
Grundfläche unterirdischer Garagen und ihrer Zufahr ten bis zu einer GRZ von 0,7 über-
schritten werden darf. Damit soll sichergestellt we rden, dass für das allgemeine Wohngebiet 
die Unterbringung des ruhenden Verkehrs gelingen kann. Die Tiefgarage dient insbesondere 
dazu, die Aufenthaltsqualität im Plangebiet zu erhö hen und die Grundstücksbereiche bzw. 
Blockinnenbereiche vom Verkehr und den damit einher gehenden Immissionen freizuhalten. 
Aufgrund der festgesetzten Begrünungsmaßnahmen werd en in der Regel die mit einer 
Vollversiegelung einhergehenden negativen Auswirkun gen (verminderte Regenrückhaltung, 
Aufheizung des Plangebietes etc.) signifikant gemil dert. Gleichzeitig sieht die Planung 
Maßnahmen vor, die die Einhaltung der allgemeinen A nforderungen an gesunde Wohn- und 
Arbeitsverhältnisse im Plangebiet sicherstellen und auch im Übrigen die geplante hohe Dichte 
ausgleichen. 
5.3.2. Geschossfläche, Geschossflächenzahl (GFZ) 
Die festgesetzte Geschossflächenzahl (GFZ) von 1,7 überschreitet den maßgeblichen 
Orientierungswert von 1,2 für allgemeine Wohngebiet e. Für die Berechnung der

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Geschossflächenzahl ist nur die Grundstücksfläche des Bauvorhabens innerhalb der Grenze 
zwischen verschiedenen Maßen der baulichen Nutzung anzusetzen. Die übrige 
Grundstücksfläche gilt als nicht überbaubare Grundstücksfläche im Bestand.   
Die Überschreitung wird erforderlich, um den abgest immten städtebaulichen Entwurf 
umsetzen zu können. Die Festsetzungen des vorhabenb ezogenen Bebauungsplans 
orientieren sich möglichst nah am konkreten Bauvorhaben. Ziel des Entwurfs ist es, auf einer 
Flächenreserve, die im Rahmen des StEK Wohnen ermit telt wurde, einen maßgeblichen 
Beitrag für den Wohnungsneubau zu leisten, insbeson dere im Segment des öffentlich 
geförderten Wohnungsbaus. Das geplante Neubauvorhaben passt sich in die bereits gebaute, 
direkte Umgebung ein, die eine Geschossigkeit zwischen drei und acht Geschossen erreicht. 
Den Anforderungen an eine ausreichende Belichtung u nd Besonnung wird entsprochen und 
die Abstandsflächen können auf dem eigenen Grundstü ck nachgewiesen werden. Auch wird 
den Anforderungen an die Versorgung mit Kleinkinder spielplätzen und mit öffentlichen 
Spielplätzen vollumfänglich entsprochen (siehe auch  Abschnitt 5.7.3 und 5.7.4). Negative 
Auswirkungen auf die gesunden Wohn- und Arbeitsverh ältnisse werden durch die 
Überschreitung nicht hervorgerufen. 
5.3.3. Baugrenzen 
Zur Klarstellung hinsichtlich der Tiefgaragen wird festgesetzt, dass die Baugrenzen nur für die 
oberirdischen Teile baulicher Anlagen gelten. Die T iefgarage wird mit Hilfe der Umgrenzung 
von Flächen für Nebenanlagen festgesetzt. 
5.3.4. Zahl der Vollgeschosse 
Die Festsetzung der maximal zulässigen Anzahl der V ollgeschosse dient der Steuerung des 
Maßes der baulichen Nutzung. Sie gewährleistet eine  auf das Umfeld abgestimmte 
Höhenentwicklung und Gestaltung und trägt somit zu einem harmonischen Siedlungsbild bei. 
Es wird sichergestellt, dass sich die Planung in da s Ortsbild sowie in die bestehenden 
Siedlungsstrukturen einfügt, aber auch als Maßnahme  der Innenentwicklung den heutigen 
Ansprüchen an den Wohnungsmarkt entspricht. In dies em Zusammenhang wird auf der 
Grundlage des städtebaulichen Planungskonzeptes in dem Allgemeinen Wohngebiet das Maß 
der baulichen Nutzung durch die Zahl der Vollgeschosse als Höchstmaß ergänzt. 
Das Planungskonzept sieht eine differenzierte Höhengliederung vor. Die beiden Häuserpaare 
(Häuser 2.1, 2.2 und 3.1, 3.2) sind mit vier und se chs Geschossen geplant. Der dritte 
Gebäudekomplex weist neben einem vier- und einem se chsgeschossigen Gebäude ein 
weiteres sechsgeschossiges Haus auf, das um ein zusätzliches Staffelgeschoss ergänzt wird.  
5.3.5. Höhe baulicher Anlagen 
Zur Ermöglichung einer einheitlichen, maßstäblichen  und in die Umgebung integrierten 
Bebauung werden zusätzlich zu der Festsetzung der Zahl der Vollgeschosse als Höchstmaß, 
zwingende Gebäudehöhen in Metern über Normalhöhennull (m ü. NHN) festgesetzt. Dadurch 
wird die Überhöhung einzelner Gebäude vermieden,ein e städtebauliche Ordnung garantiert 
und das geplante Bauvorhaben möglichst konkret abge bildet. Eine geringfügige Abweichung 
von 10 cm pro Geschoss erlaubt ein gewisses Maß an Spiel, das für die Realisierung der 
geplanten Gebäude nötig ist. 
In der Regel entsprechen die festgesetzten Höhen de n Höhen der festgesetzten 
Vollgeschossigkeit, weil die Gebäude eindeutig in i hrer geplanten Kubatur definiert werden 
und kein Dachgeschoss erhalten sollen. Für das Haus  1.3 soll durch die Festsetzung der 
größeren Gebäudehöhe hiervon abweichend ein Nichtvo llgeschoss oberhalb des sechsten 
Vollgeschosses ermöglicht werden. Dieses Geschoss i st für die Rhythmisierung der 
Gebäudehöhe insgesamt wichtig. Gleichzeitig soll dieses Gebäude kein siebengeschossiges 
Gebäude sein, um der Vorgabe von einer maximalen Geschossanzahl von sechs Geschossen 
für den öffentlich geförderten Wohnungsbau zu entsprechen.

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Der Bebauungsplan setzt für die Gebäude mit Flachdächern die Höhen der baulichen Anlagen 
in Form von zwingenden Gebäudehöhen fest. Oberster Bezugspunkt ist die Oberkante der 
Attika oder, wenn keine Attika hergestellt wird, die Oberkante des Gebäudes. 
5.3.6. Technische Dachaufbauten 
Die Festsetzung, wonach untergeordnete Bauteile ode r bauliche Anlagen die zwingenden 
Gebäudehöhen im Geschosswohnungsbau um ein höchstzu lässiges Maß von bis zu 2,00 m 
und Anlagen zur Nutzung solarer Strahlungsenergie um bis zu 1,5 m in der Höhe überschreiten 
können, ermöglicht einen notwendigen Gestaltungsspielraum bei der Hochbauplanung, ohne 
städtebauliche Entwicklungsziele oder nachbarliche Belange zu beeinträchtigen. Die 
Unterscheidung von 0,5 m in der Überschreitungserla ubnis ist gerechtfertigt, da sich die 
Anlagen zur Nutzung solarer Strahlungsenergie in de r Regel über einen größeren Teil der 
Dachfläche erstrecken wohingegen die untergeordneten Bauteile eher punktuell auftreten. Um 
eine Beeinträchtigung des Ortsbildes zu vermeiden, müssen die Dachaufbautenmindestens 
um ihr Maß von der Gebäudeaußenkante der baulich zugeordneten Dachfläche zurücktreten, 
das ihrer Höhe über der Dachkante entspricht und einen Flächenanteil der Überschreitungen 
je Dachfläche von insgesamt 30% nicht übersteigen. Die Anlagen zur Nutzung solarer 
Strahlungsenergie sind von der Überschreitungseinschränkung nicht betroffen. 
5.3.7. Geländeoberfläche 
In der Planzeichnung des vorhabenbezogen Bebauungsp lanes wird zur Einhaltung der 
Geländehöhe an den Eckpunkten der geplanten Gebäude sowie an maßgeblichen Stellen im 
Freiraum die Höhe der Geländeoberfläche festgesetzt. Die Höhen liegen zwischen 49,30 und 
50,00 m ü. NHN. Geringfügige Abweichungen sind zur Neigung des Geländes für die 
Oberflächenentwässerung zulässig. Über- bzw. Unterschreitungen der festgesetzten Höhe der 
Geländeoberfläche sind bis zu 0,50 m durch Treppen-  und Rampenanlagen sowie 
Aufschüttungen und Abgrabungen zulässig, um ein gew isses Maß an Flexibilität bei der 
Ausformung des Geländes zu ermöglichen, ohne das st ädtebauliche Gesamtbild zu 
beeinträchtigen. 
 
5.4. Bauweise, überbaubare Grundstücksflächen 
5.4.1. Überbaubare Grundstücksflächen 
Zur Umsetzung des städtebaulichen Konzeptes werden überbaubaren Grundstücksflächen in 
Form von drei Baufeldern festgesetzt. Hierdurch wir d eine geordnete Entwicklung der 
vorgeschlagenen Bebauungsstruktur gewährleistet, oh ne eine Bauweise bestimmen zu 
müssen. 
Die überbaubaren Grundstücksflächen werden durch Ba ugrenzen definiert. Die Baugrenzen 
des Bebauungsplanes orientieren sich am städtebauli chen Entwurf, sodass einerseits die 
geplante Bebauung innerhalb der festgesetzten Baugr enzen realisiert werden kann und 
andererseits ein gewisses Maß an Flexibilität bei d er Ausformung der Gebäude ermöglicht 
wird. Diese werden in Anlehnung an den städtebaulic hen Entwurf allseitig mit einem Puffer 
von ca. 0,50 m entlang der Gebäudekanten festgesetzt. 
5.4.2. Überschreitung der Baugrenzen 
Gemäß § 23 Absatz 2 Satz 3 BauNVO werden für die Ba ugrenzen Ausnahmen festgesetzt. 
Durch diese Ausnahmen wird die Überschreitung der B augrenzen für bestimmte bauliche 
Elemente ermöglicht, um einen gewissen Gestaltungss pielraum zu eröffnen. In diesem 
Zusammenhang erfolgt die Festsetzung, dass die in d er Planzeichnung festgesetzten 
Baugrenzen durch Vordächer und Vorbauten im Erdgeschoss um bis zu 2,00 m überschritten 
werden können.  
Auch werden Überschreitungen der Baugrenzen durch Balkone oberhalb des Erdgeschosses

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um bis zu 2,00 m zugelassen. Dabei darf in den vier ten und fünften Obergeschossen in 
Summe ein Drittel der Fassadenlänge der jeweiligen Gebäudeseite je Geschoss nicht 
überschritten werden. Zudem darf in den ersten, zwe iten und dritten Obergeschossen in der 
Summe 40 % der Fassadenlänge der jeweiligen Gebäudeseite je Geschoss nicht überschritten 
werden.Hierdurch soll das diffenzierte Angebot an F reisitzen ermöglicht werden, welches 
durch das unterschiedliche Wohnungsangebot in den Geschossen entstehen soll, ohne dass 
die städtebauliche Ordnung gestört wird. 
Zuletzt werden Spielräume für Terrassen gewährt. Sie dürfen die Baugrenzen im Erdgeschoss 
um bis zu 4,00 m überschreiten. Dabei darf in der S umme 40% der Fassadenlänge der 
jeweiligen Gebäudeseite nicht überschritten werden. Auch diese Festsetzungen soll gewisse 
Freiheiten ermöglichen, um die Breite und Tiefe der  dem diffenzierten Wohnungsangebot 
geschuldeten Terrassen entstehen lassen zu können. 
Mit den getroffenen Festsetzungen können somit im R ahmen der Baugenehmigungsplanung 
Spielräume eingeräumt werden. 
 
5.5. Erschließung 
5.5.1. Verkehrsuntersuchung 
Aus der Abschätzung des Verkehrsaufkommens resultie rt ein Neuverkehr von ca. 260 Kfz-
Fahrten pro Tag durch die Wohnnutzung. In der Morge nspitze sind etwa 18 Kfz-Fahrten und 
in der Abendspitze etwa 20 Kfz-Fahrten zu erwarten.  Auf Grundlage einer angenommenen 
Verteilung der Neuverkehre auf die umliegenden Knot enpunkte wurden die 
Planfallbelastungen für die Analyse der Leistungsfä higkeit ermittelt. Für die Knotenpunkte 
Escher Straße / Am Bilderstöckchen sowie Am Bilders töckchen / Zufahrt Plangebiet kann 
sowohl im Bestand als auch im Planfall eine gute Leistungsfähigkeit nachgewiesen werden. 
5.5.2. Mobilitätskonzept 
Im Rahmen eines Mobilitätskonzepts wurden darüber h inaus geeignete Maßnahmen 
entwickelt, um die Nutzung des Umweltverbundes zu fördern und die Kfz-Belastung durch das 
Plangebiet zu reduzieren. Neben der Errichtung von stationsbasiertem Carsharing und einer 
Paketstation sind verschiedene Maßnahmen zur Verlagerung von Kfz-Fahrten auf den ÖPNV, 
den Fuß- und den Radverkehrs enthalten. Neben der W irkung auf den MIV-Anteil der 
Bewohner:innen wird daher eine Reduzierung des Stel lplatzbedarfs von bis zu 15 % 
angenommen. 
Die Anlage des stationsbasiertem Carsharing wird außerhalb des Plangebietes an der Straße 
Am Bilderstöckchen in Abstimmung mit dem Fachamt er richtet. Die Umsetzung des 
Carsharings wird im Rahmen des Durchführungsvertrages geregelt.  
5.5.3. Äußere Erschließung 
Das Plangebiet wird über die Straße Am Bilderstöckchen erschlossen. Von dort aus erfolgt die 
Erschließung des Geländes zukünftig über die Zufahr t zwischen der Bestandsbebauung Am 
Bilderstöckchen 64 und 66. Diese geplante Zufahrt w ird zeichnerisch durch einen Ein- und 
Ausfahrtsbereich festgesetzt. 
5.5.4. Innere Erschließung 
Motorisierter und Nicht-motorisierter Verkehr (Geh- und Fahrrechte) 
Gehrechte 
Es wird für drei Bereiche ein Gehrecht zu Gunsten der Allgemeinheit festgesetzt. Dies betrifft 
wesentliche Bereiche der Freiflächen, die den künft igen Nutzenden und der umgebenden 
Nachbarschaft als Treffpunkt zur Verfügung gestellt werden sollen.  
Der Quartiersplatz und der Pocketpark dienen vornehmlich dem Aufenthalt, sodass hier nicht

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gefahren werden soll. Das Gehrecht entlang der nord westlichen Fassadenseiten der 
geplanten Gebäude ermöglicht der künftigen Bewohner schaft, den benachbarten Klimapark 
von den Hinterausgängen der Häuser auf kurzem Wege zu erreichen. Es wird mit einer Breite 
von 1,70 m zeichnerisch eingetragen. Der mit einem Gehrecht belastete Weg ist zugleich auch 
für die Allgemeinheit nutzbar, um in Ost-West-Richt ung zu queren. Weil dieser Weg für die 
Befahrung mit Fahrrädern zu schmal ist, wird hierra uf auf ein Fahrradrecht für Radfahrer 
verzichtet. Westlich des Hauses 1.1 schließt das Gehrecht an das Geh- und Fahrrecht 2 (GF 
2) an, welches in den nördlich benachtbart gelegenen Klimapark führt (siehe Abschnitt 5.5.4. 
Geh- und Radfahrrechte).  
Insgesamt ist eine fußläufige Erschließung über drei Anschlüsse an die Fußwege im Klimapark 
möglich. Eine Anknüpfung aus dem Plangebiet in den Klimapark findet sich westlich des 
Hauses 1.1 und wird durch das Geh- und Fahrrecht 2 gesichert. Zwei weitere 
Anknüpfungspunkte befinden sich im Osten und verbin den die neue Wegestruktur des 
Plangebietes vor und hinter den vorgesehenen Gebäud en mit dem in Nord-Süd-Richtung 
verlaufenden Gehweg im Klimapark. Die Vernetzung des öffentlichen Spielplatzes wird zudem 
künftig über einen direkten Zugang aus dem Klimapark gewährleistet. 
Geh- und Fahrrechte 
Die verkehrliche Erschließung des Plangebiets wird,  ausgehend von der Zufahrt, über eine 
Geh- und Fahrrecht-Fläche im Bebauungsplan gesicher t, innerhalb derer die 
Tiefgaragenrampe ausgespart wird. Das Geh- und Fahr recht 1 wird zugunsten der 
Allgemeinheit festgesetzt. Durch diese Festsetzung wird eine geordnete Erschließung 
sichergestellt. Hierdurch können die Bewohner sowoh l der bestehenden Gebäude als auch 
der künftigen Neubauten zu den wenigen oberirdische n bzw. zu den in der Tiefgarage 
gelegenen Stellplätzen gelangen. Auch die Müllabfuh r wird damit in die Lage versetzt, die 
Unterflurcontainer anzufahren. Eine entsprechende U mfahrt ist für die Müll-Fahrzeuge 
berücksichtigt.  
Geh- und Radfahrrechte 
Mit der Festsetzung des Geh- und Fahrrechts 2 wird eine Erschließung zugunsten der 
Allgemeinheit per Fahrrad und zu Fuß ermöglicht. Da s zusätzliche Fahrrecht auf diesen 
Flächen gilt den Anliegern, den Ver- und Entsorgung strägern sowie der Grünpflege des 
öffentlichen Spielplatzes, die durch Grünpflegefahrzeuge sichergestellt wird. 
Um die Durchwegung und Durchlässigkeit des Quartieres zu gewährleisten und den Anschluss 
an den Weg im nordwestlich anschließenden Park sowi e einen Weg an der Nordseite des 
Grundstücks herzustellen, wird der in Ost-West-Rich tung verlaufende Wege vor den 
Haupteingängen der geplanten Bebauung durch ein Geh - und Radfahrrecht zugunsten der 
Allgemeinheit gesichert. Diese Hauptwegeverbindung wird in einer Breite von 4,00 m als Geh- 
und Radfahrrecht zeichnerisch festgesetzt. Die Stichverbindung parallel zur Westfassade des 
Hauses 1.1 in den nördlich an das Plangebiet anschl ießenden Klimapark wird in einer Breite 
von 3,5 m eingetragen.  
Ruhender Verkehr 
Der ruhende Verkehr aus Bestand und Planung wird zu m überwiegenden Teil in der 
Tiefgaragen untergebracht. Oberirdisch wird nur ein Stellplatz festgesetzt. Hierbei handelt es 
sich um einen Behindertenparkplatz. 
Stellplatzbedarf 
Das Vorhaben löst einen Bedarf an 45 Pkw-Stellplätz en aus. Durch den ÖPNV-
Reduktionsfaktor und einem zusätzliche Reduktionsfa ktor durch die Maßnahmen des 
Mobilitätskonzeptes reduziert sich der erforderlich e Bedarf auf 27 Stellplätze für das 
Neubauvorhaben. Hiervon werden 26 Stellplätze in der Tiefgarage und 1 Stellplatz oberirdisch 
realisiert. Die sich aus der Differenz ergebenden 9  Stellplätze müssten theoretisch abgelöst 
werden. Durch das Vorliegen eines Mobilitätskonzeptes ist die Ablöse der Stellplätze für den 
geförderten Wohnungsbau nicht erforderlich.

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Zudem löst das Vorhaben einen Bedarf an 236 Fahrrad stellplätzen aus. Der überwiegende 
Teil wird in der Tiefgarage nachgewiesen. An drei S tellen im Plangebietwerden oberirdische, 
überdachte Fahrradabstellanlagen in der Nähe der Hauseingänge vorgesehen, die allerdings 
nicht zeichnerisch festgesetzt werden, um eine möglichst hohe Flexibilität bei der endgültigen 
Verortung im Zuge der Realisierung des Bauvorhabens  zu ermöglichen. Im Vorhaben- und 
Erschließungsplan sind diese Fahrradabstellanlagen dargestellt. Ihre Realisierung wird im 
Durchführungsvertrag geregelt. Da nur ein Teil der Rahrradstellplätze oberirdisch 
untergebracht werden soll, ist mit gestalterischen Beeinträchtigungen nicht zu rechnen. 
Stellplätze und Tiefgarage 
Um gestalterisch unbefriedigende Situationen zu ver meiden und das Baugebiet für eine 
gesteigerte Aufenthaltsqualität möglichst autofrei zu halten, sind Stellplätze nur in den dafür 
festgesetzten Flächen zulässig. Um einen gewissen G estaltungsspielraum zu gewähren, 
dürfen die Standorte um bis zu 5 Metern verschoben werden. 
Die notwendendigen Stellplätze für die geplanten Wo hneinheiten sowie für den Ersatz der 
entfallenen oberirdischen Stellplätze werden in einer Tiefgarage (TGa) untergebracht.  
Darüber hinaus wird ein oberirdischer Stellplatz (S t) zeichnerisch festgesetzt, um für 
mobilitätseingeschränkte Personen eine leichte Zugä nglichkeit zu gewährleisten. Da es sich 
um nur um einen Stellplatz handelt, sind negative Auswirkungen nicht zu erwarten. 
 
5.6. Technische Infrastruktur 
Um die für die Versorgung des Gebietes notwendigen Telekommunikations- und 
Versorgungsleitungen vor Beschädigungen zu schützen  und hinsichtlich des Stadtbildes 
gestalterisch unbefriedigende Situationen zu vermei den, sind die Leitungen unterirdisch zu 
führen. 
5.6.1. Entwässerung 
Entwässerungs- und Versickerungskonzept 
Aufgrund der im Rahmen einer Voruntersuchung vorgefundenen polycyclischen aromatischen 
Kohlenwasserstoffe (PAK) und der damit einhergehend en Bestätigung der stofflichen 
Belastung des Untergrundes sollte das anfallende Ni ederschlagswasser nicht gezielt zur 
Versickerung gebracht werden. Das Plangebiet befindet sich im Bereich der Altablagerung mit 
der Nummer 50702, einer ehemaligen Deponieanlage. I n einem Deponiekörper ist 
grundsätzlich keine Versickerung von Niederschlagsw asser zulässig. Insofern muss die 
Ableitung des Niederschlagswassers in den vorhandenen Abwasserkanal erfolgen.  
Um das Niederschlagswasser verzögert in den Abwasserkanal zu leiten werden verschiedene 
Maßnahmen vorgesehen: Zum einen werden extensive Da chbegrünungen auf den 
Dachflächen festgesetzt. Zum anderen wird und auf d en Tiefgaragen eine intensive 
Begründung festgesetzt.  Zuletzt werden auf der Tiefgaragendecke Retentionsboxen verortet, 
die eine Rückhaltung der nachzuweisenden Regenwasse rmengen sicherstellen. Die 
Retentionsboxen werden im Durchführungsvertrag geregelt. 
Starkregenereignis 
Für das Plangebiet wurde ein Überflutungsnachweis e rstellt (Helmertz & Bongartz GmbH, 
Gesellschaft für Ingenieurplanung, Tiefbau und Umwelt, April 2024). Für die Rückhaltung des 
bei Starkregen anfallenden Niederschlagswassers ist  eine Kombination verschiedener 
Maßnahmen vorgesehen. In Teilbereichen ist die Rückhaltung als Aufstau in den Freianlagen 
vorgesehen, durch die Außenanlagenplanung wurden hierfür Geländemulden vorgesehen. In 
Bereichen, die von der Tiefgarage unterbaut sind, s ind Wasserretentionsboxen auf der 
Tiefgaragendecke vorgesehen, die bei Starkregen Was ser zwischenspeichern können. In 
Einzelbereichen ist darüber hinaus die Schaffung vo n unterirdischen Rückhalteräumen 
erforderlich. Das auf den Dachflächen anfallende Ni ederschlagswasser wird auf den

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Dachflächen zurückgehalten und über Drosselabläufe zeitverzögert der Kanalisation 
zugeführt. Unter Berücksichtigung der beschriebenen Maßnahmen weist das Gutachten nach, 
dass die anfallenden Wassermengen schadlos auf dem Grundstück zurück gehalten werden 
können. 
Zur Sicherung der Rückhaltung in den Freianlagen werden eine Reihe von Geländehöhen im 
Bebauungsplan durch Eintragung in die Planzeichnung festgesetzt. Die weiteren Maßnahmen 
werden im Rahmen des Baugenehmigungssverfahrens umgesetzt. 
5.6.2. Stromversorgung 
Die Stromversorgung des Plangebietes wird über eine  Trafostation und Photovoltaikanlagen 
auf den Dächern der geplanten Gebäude gesichert. Di e Trafostation befindet sich außerhalb 
des Plangebietes parallel der Zuwegung des Bestandsgebäudes Am Bilderstöckchen 60 und 
ist hinsichtlich der erforderlichen Leistung und Ve rortung mit dem Versorgungsträger 
abgestimmt. Die Trafostation wird vertraglich im Durchführungsvertrag geregelt.  
5.6.3.  Wärmeversorgung  
Derzeit erfolgen Erwägungen und Abstimmungen zur Wä rmeversorgung des Plangebietes. 
Dabei werden zwei Varianten betrachtet: die Versorg ung über eine Abwasserwärmpepumpe 
oder über eine Luft/-Wasserwärmepumpe. 
Die bevorzugte Variante der Versorgung des Plangebi etes mit Wärme soll über eine 
Abwasserwärmepumpe erfolgen. Hierfür wurde ein Vert rag zwischen den 
Stadtentwässerungsbetrieben Köln (Steb Köln) und de r Vorhabenträgerin geschlossen.. Bei 
Umsetzung dieser Variante der Wärmeversorgung sind keine Festsetzungen im 
vorhabenbezogenen Bebauungsplan notwendig. 
Eine weitere Option der Wärmeversorgung stellt die Nutzung von Luft-/Wasserwärmepumpen 
dar. Im Gegensatz zur Abwasserwärmepumpe ist kein V ertrag mit einem Versorger und der 
Vorhabenträgerin nötig. Da von den Luft-/Wärmepumpe n jedoch Geräuschemissionen 
ausgehen, wurden die beiden geplanten Standorte der  insgesamt 6 Wärmepumpen 
schalltechnisch untersucht und als Flächenfestsetzu ng für Nebenanlagen in den 
Bebauungsplan übernommen.  
Die Festsetzung, dass Einrichtungen im Sinne des § 14 Abs. 2 BauNVO nur auf den hierfür 
festgesetzten und mit EV gekennzeichneten Flächen z ulässig sind, dient der Sicherung der 
Wärmepumpen auf den Flächen, die einen ausreichende n Abstand zu den vor Lärm zu 
schützenden Wohnungen besitzen. Die festgesetzten F lächen entsprechen den Standorten 
der in der Lärmuntersuchung gemachten Annahmen. Ein e Verschiebung der Standorte ist 
nicht zulässig. Durch die Festsetzung können negative Auswirkungen vermieden werden. 
5.6.4. Abfallentsorgung 
Für die Müllsammlung ist zum einen ein Standort für Unterflurcontainer zentral im Bereich der 
Zufahrt und ein Standort für Abfallsammelbehälter n ördlich des Bestandsgebäudes Am 
Bilderstöckchen 60 vorgesehen und in der Planzeichn ung durch Planeintrag entsprechend 
festgesetzt. Für die bestehenden Abfallsammelbehält er, die den Bestandsgebäuden 
zugeordnet sind und sich westlich der Tiefgaragenzufahrt und in direkter Nachbarschaft zum 
Ein- und Ausfahrtsbereich befinden, sind die Standorte ebenfalls zeichnerisch festgesetzt. Ein 
weiterer oberirdischen Standort für Abfallsammelbeh älter wird parallel zur Zuwegung des 
Bestandsgebäudes Am Bilderstöckchen 60 verortet und  ist im Vorhaben- und 
Erschließungsplan dargestellt. Er liegt außerhalb d es Geltungsberichs und wird im 
Durchführungsvertrag geregelt. Durch die Festsetzung, dass Nebenanlagen nur in den dafür 
gekennzeichenten Bereichen zulässig sind, soll eine  gestalterische Beeinträchtigung 
vermieden werden. Um einen gewissen Gestaltungsspie lraum zu ermöglichen, dürfen die 
Standorte um bis zu 5 Metern von den festgesetzten Standorten abweichen. 
5.6.5. Paketstation 
Das Mobilitätskonzept sieht die Errichtung einer Pa ketstation vor, um eine Reduktion von

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verkehrlich-städtebaulichen Konsequenzen von KEP-Li eferverkehren (Kurier-, Express und 
Paketdienste) zu erreichen. Damit die positiven Eff ekte dieser Maßnahme auch der 
Nachbarschaft in den Bestandsgebäuden zu Gute kommen und das Plangebiet weitestgehend 
von Verkehr freigehalten wird, wird die Paketstation außerhalb des Geltungsbereichs entlang 
der Straße Am Bilderstöckchen, vor dem Bestandsgebä ude Nr. 64 vorortet. Die Paketstation 
wird im Durchführungsvertrag geregelt. 
 
5.7. Soziale Infrastruktur 
Für das Vorhaben kommt das Kooperative Baulandmodel l 2017 (KoopBLM 2017) zur 
Anwendung. Es gilt die angepasste Fassung der Umset zungungsanweisung des KoopBLM 
2017plus vom 05.05.2022. Der rechnerischen Einschät zung des Mehrbedarfs in den 
Angebotssegmenten Kindertagesstätte, öffentlicher Spielplatz sowie öffentliche bzw. öffentlich 
zugängliche, private Grünfläche wird die im Plangeb iet erwartete Einwohnerzahl zu Grunde 
gelegt. Die erwartete Einwohnerzahl wird auf Grundl age der nutzungsspezifischen 
Flächenangaben für das jeweilige Vorhaben eingeschätzt. Hierbei ist nur die Geschossfläche 
Wohnen maßgeblich, die durch das Bebauungsplanverfahren neu geschaffen wird. Das heißt, 
erfolgt auf Grundlage der Planung eine Nachverdicht ung oder ‚Abriss und Neubau‘, so wird 
die im Vergleich zum heutigen Bestand zusätzliche G eschossflächen Wohnen für die 
Einschätzung herangezogen. 
Im Bestand befinden sich keine Wohnungen innerhalb des Plangebietes. Durch das 
Planvorhaben entstehen ca. 9.800 m² Geschossfläche Wohnen. Gemäß dem Kooperativen 
Baulandmodell entspricht dies, bei einer theoretisch anzusetzenden durchschnittlichen Größe 
einer Wohneinheit von 90 m², insgesamt einer Anzahl  von ca. 109 Wohneinheiten. Bei 
Vorhaben mit einem Anteil von 30% öffentlich geförd erten Wohnungsbau werden für die 
Erstbelegungsquote 2,3 Einwohner pro Wohneinheit (E W/WE) angenommen. Die erwartete 
Einwohnerzahl im Plangebiet Am Bilderstöckchen lieg t demnach rechnerisch bei 250 
Einwohnern*innen. 
5.7.1. Kindertageseinrichtung 
Durch die zu erwartende Einwohnerzahl von 250 Perso nen entsteht nur ein geringer 
Mehrbedarf von Plätzen für U3-Kinder und für Ü3-Kin der in einer Kindertageseinrichtung. 
Aufgrund dieses geringen Mehrbedarfs besteht keine Pflicht, im Plangebiet eine 
Kindertagesstätte entsprechend dem Bedarf und nach den Vorgaben der Stadt Köln zu 
errichten. 
5.7.2. Schulentwicklung  
Durch die zu erwartende Einwohnerzahl von 250 Perso nen entsteht nur ein geringer 
Mehrbedarf von Schulplätzen. Die nächstgelegenen Sc hulen verfügen über ausreichende 
Kapazitäten, sodass der Mehrbedarf gedeckt werden kann. 
5.7.3. Öffentliche Spielplatzflächen 
Gemäß dem Kooperativem Baulandmodell wird der durch  die Planung ausgelöste Bedarf an 
öffentlicher Spielplatzfläche so ermittelt, dass die neu zu erwartende Einwohnerzahl mit dem 
durchschnittlichen Wert von 2 m² Spielplatzfläche pro Einwohner multipliziert wird. 
Die zu erwartenden Einwohnerzahl von 250 Personen löst einen Flächenbedarf an öffentlicher 
Spielplatzfläche von insgesamt 501 m² aus.  
Die Planung sieht die Herstellung von öffentlichen Spielplatzflächen in einer Größenordnung 
von ca. 500 m² auf dem Grubo-Grundstück und weitere n ca. 65 m² auf dem Grundstücksteil 
der Stadt Köln vor. Damit werden 565 m² im westlichen Abschnitt des Geltungsbereichs durch 
die Festsetzung als öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Spielplatz“ gesichert.  
Der öffentliche Spielplatz wird durch die Vorhabent rägerin errichtet und nach Fertigstellung 
der Stadt Köln zu übergeben. Die konkreten Regelung en werden im Durchführungsvertrag

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getroffen. 
5.7.4. Private Spielplatzflächen 
Für die Bewohner des Plangebietes sind die nach Spi elplatzsatzung der Stadt Köln zu 
errichtenden privaten Spielflächen für Kleinkinder – verteilt über das Plangebiet – im 
Nahbereich der Wohngebäude vorgesehen und barrierefrei zugänglich. Sie entstehen in einer 
gemeinsamen Gestaltungssprache und bilden so eine zusammenhängende Spiellandschaft. 
Die Freiraumplanung sieht ca. 511 m² private Spielf lächen für Kleinkinder innerhalb des 
allgemeinen Wohngebietes WA vor. Zwei Spielplätze l iegen jeweils zwischen den Häusern, 
eine dritte Spielplatzfläche ist im Nordosten des Plangebietes vorgesehen. Die für die Deckung 
des Bedarfs erforderlichen weiteren 25 m² an Kleink inderspielfläche wird in der bestehenden 
Kinderspielfläche des Bestands in der nicht überbau baren Grundstücksfläche des Bestands 
untergebracht, die mit einer Fläche von 646 m² einen Bedarfsüberschuss von 184 m² aufweist. 
Im Zuge der Freiraumgestaltung ist eine Ertüchtigun g und Aufwertung des bestehenden 
Spielplatzes vorgesehen.  
5.7.5. Öffentliche bzw. öffentlich zugängliche Grün fläche 
Gemäß dem Kooperativem Baulandmodell ist das gesamt e Gebiet der Stadt Köln mit 
Grünflächen mit wohngebietsbezogener Funktion unter versorgt. Grundsätzlich kann also 
davon ausgegangen werden, dass bei allen Planverfah ren der rechnerisch ermittelte 
Mehrbedarf auch dem ursächlichen Mehrbedarf entspricht.  
Zur Sicherstellung allgemeiner Anforderungen an ges unde Wohnverhältnisse, der Belange 
von Freizeit und Erholung, der Gestaltung des Orts- und Landschaftsbildes, zur qualitätsvollen 
Gestaltung von Quartieren und nicht zuletzt zur Anp assung der Städte an die Folgen des 
Klimawandels ist eine Durchgrünung des Plangebietes unbedingt umzusetzen.  
Daher wird der durch die Planung ausgelöste Bedarf an privaten, öffentlich zugänglichen 
Grünflächen so ermittelt, dass die neu zu erwartende Einwohnerzahl mit der durchschnittlichen 
Versorgung von 10 m² Grünfläche pro Einwohner multi pliziert wird. Die zu erwartenden 
Einwohnerzahl von 250 Personen löst einen Flächenbedarf an privater, öffentlich zugänglicher 
Grünfläche von insgesamt 2.500 m² aus. Aufgrund der  Lage direkt am Bürgerpark Nord 
verzichtet die Stadt Köln in diesem Einzelfall auf den Nachweis im Plangebiet und die 
Ablösezahlungen. Das freiraumplanerische Konzept zu r Gestaltung des entstehenden 
Innenhofs, das bspw. einen Pocketpark und einen Qua rtiersplatz vorsieht, schafft einen 
qualitativ hochwertigen und gut nutzbaren Freiraum für die Nachbarschaft. 
5.7.6. Öffentlich geförderter Wohnungsbau 
Bei Vorhaben, bei denen eine Geschossfläche von mindestens 1.800 m² für Wohnzwecke oder 
mindestens 20 Wohneinheiten entstehen, sind gemäß d en Vorgaben des Kooperativen 
Baulandmodells 30 % der geplanten Geschossfläche fü r Wohnzwecke im öffentlich 
geförderten Wohnungsbau zu errichten. Um dies siche rzustellen, wird eine entsprechende 
Festsetzung im Bebauungsplan getroffen. 
Bei dem vorliegenden Vorhaben beabsichtigt die Vorh abenträgerin jedoch, einen deutlich 
höheren Anteil, und zwar 100 % der geplanten Gescho ssfläche Wohnen im öffentlich 
geförderten Segment, zu errichten. Dadurch werden v on der Vorhabenträgerin ca. 6.860 m² 
Geschossfläche mehr im öffentlich geförderten Segment realisiert, als nach dem Kooperativen 
Baulandmodell erforderlich sind. 
Gemäß den Förderrichtlinien des Landes NRW sind ein  Drittel der Grundstücksflächen als 
Grünfläche zu errichten, wovon mindestens 50 % als ein als Begegnungsort nutzbarer Teil 
fungieren muss. 
 
5.8. Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaft spflege 
5.8.1. Lärm

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Das Plangebiet ist durch Lärmimmissionen aus dem öffentlichen Straßenverkehr und im 
Sportlärm vom Bolzplatz vorbelastet. 
Die höchsten Beurteilungspegel aus dem Straßenverke hr auf öffentlichen Verkehrswegen 
liegen im Westen zur A57 und zur Kreuzung Robert-Pe rthel-Straße Ecke Escher Straße hin. 
Dort sind Pegel von bis zu 64 dB(A) tags und 57 dB( A) nachts zu erwarten. Die 
Orientierungswerte für allgemeine Wohngebiete von 5 5 dB(A) tags bzw. 45 dB(A) nachts 
werden dort um bis zu 9 dB tags und 12 dB nachts überschritten. 
Im benachbarten Bereich des Knotenpunktes Escher St raße und Robert-Perthel-Straße wird 
eine öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung  Spielplatz festgesetzt. Die dort 
erwarteten Pegel von 64 dB(A) tags wirken auf das K inderspiel ein. Da keine Anforderungen 
an Lärmschutz auf öffentlichen Spielplatzflächen un d verbindlichen rechtlichen Regelungen 
existieren, wird auf die Festsetzung einer Lärmschutzwand auch aus städtebaulichen Gründen 
verzichtet. Die notwendige Höhe wirkt bei dem Zuschnitt des Spielplatzes bedrängend und die 
notwendige Belichtung wäre nur noch zum Teil gegebe n. Zudem sind gesunde 
Wohnverhältnisse auch ohne eine Lärmschutzwand gege ben, da die Grenze von 70 dB (A) 
eingehalten werden. Nicht zuletzt fehlen Alternativ en für die Verlegung des öffentlichen 
Spielplatzes. Stattdessen wird im anschließenden Baugenehmigungsverfahren zusammen mit 
dem städtischen Amt für Kinder, Jugend und Familie ermessen, ob die Verortung eines 
abschirmenden Spielgerätes, beispielsweise einer Kletterwand, eine ähnliche lärmschützende 
Funktion erfüllen kann. 
Als Maßnahme zur Einhaltung der Immissionsrichtwerte bei dem Sportlärm ist eine Verlegung 
des Bolzplatzes sowie der Ausschluss des Betriebs innerhalb der morgendlichen Ruhezeiten 
von 06.00 bis 08.00 Uhr an Werktagen und von 07.00 bis 09.00 Uhr an Sonn- und Feiertagen 
vorgesehen. Nach Verlegung des Bolzplatzes sind an den Plangebäuden Beurteilungspegel 
von bis zu 51 dB(A) zu erwarten. Der Immissionsrichtwert außerhalb morgendlicher Ruhezei- 
ten von 55 dB(A) in allgemeinen Wohngebieten können somit eingehalten werden. 
Infolge der Überschreitung der Orientierungswerte aus dem öffentlichen Straßenverkehr ist im 
Geltungsbereich des Bebauungsplanes eine Festlegung  der erforderlichen 
Luftschalldämmung von Außenbauteilen gegenüber Außenlärm für Aufenthaltsräume gemäß 
der DIN 4109:2018-01 vorzunehmen. Dies erfolgt gemäß aktueller Rechtsprechung mittels bei 
freier Schallausbreitung im Plangebiet berechneten flächigen Maßgeblichen Außenlärmpegeln 
in Kombination mit der empfohlenen Öffnungsklausel zur Berücksichtigung des künftig 
aktuellen Bautenstands (Abschirmung, etc.) in bauaufsichtlichen Genehmigungsverfahren.  
 
Die Zuordnung zwischen den in der Planzeichnung dargestellten Lärmpegelbereichen und den 
maßgeblichen Außenlärmpegeln ergibt sich aus der nachfolgenden Tabelle: 
 
Lärmpegelbereich Maßgeblicher Außenlärmpegel (L 
a in dB) 
I 55 
II 60 
III 65 
IV 70 
V 75 
VI 80 
VII > 80 
a für maßgeblichen Außenlärmpegel La > 80 dB sind d ie 
Anforderungen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten festzulegen.  
 
Unter Berücksichtigung der Plangebäude ergeben sich  die höchsten Lärmpegelbereiche 
entlang der West- und Nordwestfassaden des Hauses 1 . Dort wird vor den höherbelasteten 
Fassadenbereichen maximal der Lärmpegelbereich IV a usgewiesen. An der übrigen 
Planbebauung wird maximal der Lärmpegelbereich III ausgewiesen. Bezüglich des

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Bolzplatzes im Bestand ist in Abstimmung mit dem st ädtischen Amt für Kinder, Jugend und 
Familie (Kinderinteressen – Spielplatzangelegenheit en) zur Einhaltung sämtlicher 
Immissionsrichtwerte (an Plan- und Bestandsgebäuden ) beschlossen worden, den Betrieb 
innerhalb der morgendlichen Ruhezeiten einzuschränk en und den Bolzplatz in nördliche 
Richtung zu verschieben. 
Die durch das Planvorhaben erzeugte Lärmbelastung auf die Bestandsbebauung in Form von 
Haustechnikanlagen und privatem Pkw-Verkehr innerha lb des Plangebiets werden an der 
benachbarten Wohnbebauung im Bestand die Immissionsrichtwerte der TA Lärm von 55 dB(A) 
tags und 40 dB(A) nachts für allgemeine Wohngebiete eingehalten. 
Bezüglich des durch das Planvorhaben bedingten Mehrverkehrs liegen die Beurteilungspegel 
an den Immissionsorten sowohl im Analysefall als auch im Prognose-Planfall unter den Werten 
von 70 dB(A) tags bzw. 60 dB(A) nachts. In diesem F all sind Erhöhungen der 
Beurteilungspegel bei weniger als 3 dB durch den pl anbedingten Zusatzverkehr auf 
öffentlichen Verkehrswegen als nicht wesentlich zu beurteilen. Die prognostizierten 
Erhöhungen des Straßenverkehrs auf öffentlichen Verkehrswegen liegen bei maximal 0,1 dB, 
so dass die Erhöhungen als nicht wesentlich einzustufen sind. 
Die abgestrahlten Schallleistungen wurden anhand ei nschlägiger Richtlinien angesetzt. 
Aufgrund der normgerechten Schallausbreitungsberech nung unter ausschließlichen 
Mitwindbedingungen sowie der Betrachtung des Zusamm enwirkens aller Lärmquellen ist 
davon auszugehen, dass die prognostizierten Beurtei lungspegel bei häufigen 
Nachmessungen in der deutlichen Mehrzahl der Fälle eingehalten werden. 
5.8.2. Artenschutz 
Im Untersuchungsraum für vorliegenden Fachbeitrag k onnten einige artenschutzrechtlich 
relevante Arten nachgewiesen werden. Zu nennen sind insgesamt 19 Vogelarten. Insgesamt 
12 der nachgewiesenen Vogelarten brüten im Untersuchungsgebiet. Die anderen 7 Arten sind 
Gastvögel. Auf der eigentlichen Vorhabenfläche befi nden sich Brutreviere von 5 Vogelarten. 
Unter den erfassten Brutvögeln befindet sich keine planungsrelevante Art entsprechend der 
Definition von KIEL (2005) bzw. MKULNV (2016). Arte n nach Anhang IV der FFH-Richtlinie 
kommen im Untersuchungsgebiet mit Ausnahme der wahr scheinlich als Nahrungsgast 
vorkommenden Zwergfledermaus nicht vor. 
Mit dem geplanten Vorhaben gehen unterschiedliche Auswirkungen auf die Natur einher, die 
auch aus Sicht des Artenschutzes von Bedeutung sein können. Im Vordergrund steht hierbei 
der eigentliche Flächenverlust, daneben die unmittelbare Gefährdung von Individuen durch die 
Flächeninanspruchnahme sowie durch Vogelschlag an F assaden. Wirkfaktoren wie Lärm, 
Licht oder die Fragmentierung von Lebensräumen bzw.  die Unterbrechung des 
Biotopverbunds sind hierbei zu vernachlässigen. 
Bei Berücksichtigung der genannten Wirkfaktoren kan n eine artenschutzrechtliche 
Betroffenheit zahlreicher Arten durch das Vorhaben von vorneherein ausgeschlossen werden. 
Dies betrifft zunächst alle wildlebenden Vogelarten , die als Gastvögel im Plangebiet 
nachgewiesen wurden. Bei all diesen Arten kann eine  unmittelbare Betroffenheit von 
Individuen oder ihren Entwicklungsstadien ausgeschlossen werden. Erhebliche Störungen, die 
sich auf die lokalen Populationen auswirken, lassen  sich ebenfalls ausschließen. Die 
genannten Arten verlieren durch das Vorhaben auch keine Fortpflanzungs- oder Ruhestätten, 
da diese das Untersuchungsgebiet insgesamt nicht zu r Fortpflanzung oder als Ruhestätte 
nutzen. 
Für die artenschutzrechtlich relevanten und potenzi ell betroffenen Arten werden geeignete 
Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen vorgeschlag en, mit denen 
artenschutzrechtliche Betroffenheiten vermieden ode r auf ein unerhebliches Maß reduziert 
werden können. Sie bestehen aus einer zeitlichen Be schränkung der 
Flächeninanspruchnahme durch Fällungen und Rodungen in den Monaten Oktober bis März, 
der Einrichtung einer ökologischen Baubegleitung, w eiterhin der Begrenzung bau- und 
anlagebedingter Flächenbeanspruchungen und Vorsicht smaßnahmen bezüglich der

29/88 
Fassadengestaltung an den Gebäuden. Durch die vorge schlagenen Maßnahmen können 
insbesondere die artenschutzrechtlichen Verbotstatbestände des § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG 
(unmittelbare Gefährdung von Individuen und ihren Entwicklungsstadien) umgangen werden. 
Zusammenfassend und unter Beachtung der vorgesehenen Maßnahmen zur Vermeidung und 
Minderung sowie der vorgezogenen Ausgleichsmaßnahme  kommt vorliegender 
Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag daher zu dem Sch luss, dass das Vorhaben aus 
artenschutzrechtlicher Sicht nach den Vorgaben des § 44 Abs. 1 i.V. mit § 44 Abs. 5 BNatSchG 
zulässig ist. 
5.8.3. Baumbestand sowie Eingriff / Ausgleich  
Die geplante Bebauung nimmt zum großen Teil Flächen  in Anspruch, für deren Nutzung ein 
naturschutzrechtlicher Ausgleich erforderlich wird. Diese Flächen sind im Bebauungsplan als 
ausgleichspflichtiger Eingriffsbereich (AusglEB) kenntlich gemacht.  
Der heutige Bestand wird von Gebüsch mit überwiegen d standorttypischen Gehölzen 
dominiert. Darüber hinaus finden sich Scherrasenflä chen mit und ohne Baumbestand sowie 
Gärten bzw. Freiflächen der Bestandsbauten innerhalb des Plangebietes. 
Im Plangebiet wurde im Juni 2023 im Rahmen der Erstellung der „planungsrechtlichen Siche- 
rung schützenswerter Bäume“ eine erste Bestandsaufn ahme und Bewertung des Baumbe- 
standes und weiterer Biotoptypen durch das Landscha ftsarchitekturbüro studio grüngrau 
durchgeführt. Nach Durchführung von Suchschürfen wu rden im Februar 2024 ergänzende 
Kartierungen im Bereich der öffentlichen Grünfläche  vorgenommen. Insgesamt wurden auf 
dem Areal 92 Gehölze kartiert und dokumentiert, die  sich innerhalb des Plangebiets sowie 
unmittelbar angrenzend an diesem befinden. Insgesamt sind 25 der 92 Bestandsgehölze ge- 
mäß der Baumschutzsatzung der Stadt Köln (2023) ges chützt (siehe Kapitel 2.4.8.4 „pla- 
nungsrechtliche Sicherung schützenswerter Bäume“ bzw. Anlage 1 und 5 des GOP).  Es wer- 
den 18 schützenswerte Bäume sowie 46 Gehölze besteh end aus Bäumen und Großsträu- 
chern gefällt, die je nach ihrer Lage unterschiedlich ausgeglichen werden: Die 18 Bäume, die 
außerhalb des ausgleichpflichtigen Eingriffsbereich es gefällt werden müssen, werden nach 
der Baumschutzsatzung ausgeglichen. Ein nicht unerh eblicher Teil des Ausgleichs nach der 
Baumschutzsatzung wird mit den Festsetzungen von 20 Baumpflanzungen im Plangebiet aus- 
geglichen. Die 46 Gehölze innerhalb des ausgleichpflichtigen Eingriffsbereichswerden mittels 
der Eingriffsregelung erfasst und im Rahmen der Aus gleichsbilanzierung über Biotopwert- 
punkte ausgeglichen. 
Die vom studio grüngrau durchgeführte Bilanzierung von Eingriff und Ausgleich innerhalb des 
ausgleichspflichtigem Eingriffsbereichs kommt zu de m Ergebnis, dass ein Ausgleichsbedarf 
von insgesamt 35.056 Biotopwertpunkten (BWP) besteh t. Hierfür stehen innerhalb des 
Geltungsbereichs nicht ausreichend Kompensationsflächen zur Verfügung.  
Aufgrund fehlender Möglichkeiten zur Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen innerhalb und 
angrenzend an das Plangebiet, wird zur Kompensation  eine externe Ausgleichsmaßnahme 
umgesetzt. Diese externe Ausgleichsmaßnahme liegt i m Geltungsbereich des 
Bebauungsplanes Nr. 66389/03; Arbeitstitel: "Rondorf Nord-West" in Köln-Rondorf und wird in 
diesem Bebauungsplan unter der Nummer A3.6 geführt. Auf einer 3.187 m² großen Teilfläche 
des Flurstücks 308 der Gemarkung Rondorf-Land, Flur  7 wird die externe Maßnahme durch 
die Eintwicklung einer Glatthaferweise mit Strauchgruppen und Bäumen umgesetzt.  
Insgesamt kann durch die Umsetzung der hier beschri ebenen und in den Hinweisen 
festgeschriebene Ausgleichsmaßnahme auf der Fläche in Rondorf eine ökologische 
Aufwertung nach dem Bewertungsverfahren „Methode zu r ökologischen Bewertung der 
Biotopfunktionen von Biotoptypen“ von Dankward Ludwig, Bochum, 1991, erreicht werden. 
5.8.4. Klimaschutz 
Durch die Einhaltung der Klimaleitlinien der Stadt Köln kann dem Klimaschutz Rechnung 
getragen werden. Vorgesehen sind Maßnahmen zur Begrünung des Quartiers, zur Dach- und 
Tiefgaragenbegrünung, zur Fassadenbegrünung sowie z ur nachhaltigen Energiegewinnung

30/88 
(siehe auch Abschnitt 5.9). Die Stromerzeugung mit Hilfe von Photovoltaikanlagen auf den 
Dächern ist ein Baustein hierfür (siehe auch Abschnitt 5.9.4). 
5.8.5. Luftschadstoffe 
Das Luftschadstoffgutachten kommt zu dem Ergebniss,  dass sowohl im Prognose-Nullfall 
2025 als auch im Prognose-Planfall 2025 die NO2-Gre nzwerte der 39. BImSchV an allen 
beurteilungsrelevanten Fassaden des Untersuchungsgebietes und insbesondere auch an den 
Fassaden der Plangebäude eingehalten werden. 
Ergänzend wurde eine lokale Ausbreitungsrechnung fü r die Feinstaub-Fraktionen PM10 und 
PM2,5 durchgeführt. Die Berechnungen zum Prognosejahr 2025 für das Untersuchungsgebiet 
bestätigen die auf aktuellen Messungen basierende Annahme, dass die Feinstaub-Grenzwerte 
im Bereich des Bebauungsplangebietes in beiden Unte rsuchungsfällen 2025 deutlich 
eingehalten werden. 
5.8.6. Belichtung/Besonnung 
Eine relevante Verschattung der Bestandsgebäude durch die Plangebäude ist nicht gegeben. 
Gleiches gilt für die Plangebäude selbst. 
5.8.7. Boden 
Das gesamte Plangebiet des Bebauungsplans liegt im Bereich der Altablagerung gem. 
Bundes-Bodenschutzgesetz § 2 mit der Nummer 50702. Gemäß § 9 Abs. 5 BauGB wird das 
gesamte Plangebiet als Fläche Altablagerung gekennzeichnet.  
Die Untersuchungsfläche wurde bis spätestens 1970 verfüllt. Es sind Auffüllungsmächtigkeiten 
von > 15 m belegt. 
Der Auffüllungskörper besteht im Wesentlichen aus m ineralischen Komponenten. Hierbei 
dominieren Bauschutt mit weiteren Fremdstoffanteile n aus Gebäudeabbrüchen in 
wechselnden Mischungsverhältnissen sowie kiesige un d schluffige Sande. Im Rahmen 
aktueller Baggerschurf-Aufschlüsse wurden neben den mineralischen Bauschuttbestandteilen 
auch Holz (Balken, Dielen), Dachpappen und Metallte ile (Zinkbleche, Dachrinnen) 
aufgefunden. 
Außerdem liegen im Plangebiet punktuell geringfügig  erhöhte Belastungen durch 
Schwermetalle (i. W. Zink), polychlorierte Biphenyl e (PCB), Mineralölkohlenwasserstoffe 
(MKW) und polycyclische aromatische Kohlenwassersto ffe (PAK) in der Feststoffphase vor. 
Auch im Bodeneluat ist die Schadstoffkonzentration bereichsweise für MKW, PAK und PCB 
erhöht. Die Bodenluft ist mit Methan belastet. 
Bisherige Grundwasseruntersuchungen belegen eine be kannte Verunreinigung des 
durchströmenden Grundwassers mit Tetrachlorethen. Aktuell liegen keine Hinweise vor, dass 
die nachgewiesenen Schadstoffe bei der derzeitigen Nutzung das Grundwasser schädigen. 
Im Rahmen des geplanten Bauvorhabens (insbesondere die Tiefgründung) kann eine 
bauzeitbedingte Gefährdung des Grundwassers allerdings nicht ausgeschlossen werden. Die 
möglichen Einträge werden mit Hilfe einer Messstelle der Stadt Köln überwacht 
Aufgrund der vorgefundenen polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) und der 
damit einhergehenden Bestätigung der stofflichen Be lastung des Untergrundes darf das 
anfallende Niederschlagswasser nicht gezielt zur Ve rsickerung gebracht werden. Das 
Plangebiet befindet sich im Bereich der Altablageru ng mit der Nummer 50702, einer 
ehemaligen Deponieanlage. In einem Deponiekörper ist grundsätzlich keine Versickerung von 
Niederschlagswasser zulässig.   
Eine Gefährdung über den Wirkungspfad Bodenluft – R aumluft – Mensch ist aufgrund der 
bekannten Methangaskonzentration im Deponiekörper gegeben. Für das Bauvorhaben ist ein 
entsprechendes Gassicherungskonzept zu erstellen und umzusetzen. Dies erfolgt im Rahmen 
des Baugenehmigungsverfahrens. Um eine Gefährdung ü ber den Wirkungspfad Boden-
Mensch auszuschließen sind geeignete Sicherungsmaßn ahmen (Bodenaustausch,

31/88 
Bodenabdeckung) erforderlich. Auch hierfür ist im R ahmen des Baugenehmigungsverfahren 
ein Sicherungskonzept vorzulegen. Die Erstellung de r Gassicherungskonzept und des 
Aushub- und Entsorgungskonzept wird im Durchführungsvertrag geregelt.  
Die Vorschriften der §§ 6 bis 8 der Bundesbodenschu tz-Verordnung (BBodSchV) sind zu 
beachten. 
 
5.9. Bepflanzung und Begrünung  
Um die Ziele des Grünordnungsplanes umzusetzen werd en eine Vielzahl von 
Begrünungsmaßnahmen gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 25 a BauGB getroffen.  
5.9.1. Begrünungsmaßnahmen im Bereich von öffentlic hen Grünflächen  
Innerhalb der festgesetzten öffentlichen Grünfläche  mit der Zweckbestimmung öffentlicher 
Spielplatz sind insgesamt mindestens 3 mittel- und großkronige Laubbäume zu pflanzen und 
dauerhaft zu unterhalten. Die Fläche ist zudem mit Wiesensaatgutmischung anzulegen. 
Ausgenommen hiervon sind Spielgeräte,  Fallschutzflächen, Wegeflächen, Abfallbehälter und 
Bänke. Die in der Planzeichnung festgesetzten Baums tandorte sind nur zur Nachricht 
dargestellt. Mit diesen Festsetzungen wird ein Beit rag zur Begrünung und Verschattung der 
Spielflächen geleistet und die Steigerung des Aufen thaltscharakters bewirkt, ohne die 
Nutzungsmöglichkeiten der Freifläche zu sehr einzuschränken.  
5.9.2. Begrünungsmaßnahmen im Bereich von privaten Grundstücken  
Im allgemeinen Wohngebiet WA sind 12 und in der nicht überbaubaren Grundstücksfläche des 
Bestandes 5 mittel- und großkronige Laubbäume zu pf lanzen. Die in der Planzeichnung 
festgesetzten Baumstandorte können um bis zu 5 m ve rschoben werden. Darüber hinaus ist 
die festgesetzte Fläche M7 mit einer Rasenfläche (E A31 / LW41112) zu begrünen und mit 
jeweils mindestens 3 Strauchgruppen mit je 3 Solitä rsträuchern (3xv, mB) zu bepflanzen. 
Ausnahmsweise ist die Pflanzung von Stauden und Grä sern zulässig. Die festgesetzte 
Flächen M8 ist ebenfalls mindestens mit einer Rasen fläche (EA31/LW4112) zu begrünen, 
wobei ausnahmsweise Gräser- und Staudenpflanzungen und Lüftungsschächte zulässig sind. 
Diese Maßnahmenfläche rahmt den Quartiersplatz als grüne Spange. In ihr befinden sich 
zugleich die Lüftungsschächte zur natürlichen Belüf tung der Tiefgarage. Für die 
Maßnahmenfläche M9, die die Gestaltung und Ausstattung des Pocketparks konkretisiert, wird 
ebenfalls mindestens eine Rasenfläche (EA31/LW4112)  festgesetzt. Ausnahmsweise sind 
hier Gräser- und Staudenpflanzungen, Wege und Platz flächen auf maximal 20% der 
Gesamtfläche, Bänke, Abfallbehälter, bauliche Einfa ssungen sowie Leuchten und 
Einfriedungen zulässig. Zudem sind die Grundstücksf lächen, soweit sie nicht mit Gebäuden, 
Wegen, Spielplätzen und sonstigen Nebenanlagen über baut werden, mit Gräsern (HH 7/BR 
132), Stauden und / oder Sträuchern (BB 1/GH 51) zu bepflanzen.  
Mit diesen Festsetzungen wird ein Beitrag zur Begünung des Quartiers und zur Steigerung der 
Aufenthaltsqualität geleistet. Die Festsetzungen wirken sich zudem positiv auf das Klima aus. 
Hierdurch soll neben den klimatischen Funktionen un d der biologischen Vielfalt der 
Begrünungsmaßnahmen auch ein Beitrag zu gärtnerisch en Gestaltung der Freiflächen 
sichergestellt werden.  
Die Flexibilität in Bezug auf die Baum-Standorte bi etet eine ausreichende Freiheit bei der 
Konkretisierung der Planung, ohne den Grundgedanken  des Begrünungskonzeptes zu 
konterkarieren.  
5.9.3. Begrünung von Tiefgaragen  
Zur Nutzbarmachung und Gestaltung des Innenbereichs , zur Verbesserung des direkten 
Wohnumfelds und zur Kompensation der Grünunterdeckl ung sind Tiefgaragen (TGa) oder 
unterirdische Gebäudeteile, soweit sie nicht mit Ge bäuden, Wegen, Platzflächen, 
Kinderspielflächen oder sonstigen Nebenanlagen über baut werden, zu begrünen. Die 
Vegetationstragschicht wird in einer angemessenen Stärke von 60 cm bzw. 1,20 m zzgl. Filter-

32/88 
und Drainschicht und ein auskömmlicher Wurzelraum v on mindesten 25 m³ festgesetzt. 
Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die Wurzeln der Pflanzen ausreichend Platz für eine 
gesunde Entwicklung erhalten.  
5.9.4. Extensive Dachbegrünung  
Die Flachdächer der Gebäude im allgemeinen Wohngebi et WA sind mit einer extensiven 
Dachbegrünung zu bepflanzen. Um gleichzeitig die Un terbringung nötiger Technik (wie z.B. 
Lüftungsanlagen o.ä.) zu ermöglichen, werden techni sche Aufbauten auf maximal 30 % der 
jeweiligen Dachfläche von der Begrünungspflicht aus genommen. Um attraktive Freisitze in 
Form von Dachterrassen für die Bewohnerschaft des S taffelgeschosses im Haus 1.3 zu 
ermöglichen, sind diese Flächen ebenfalls von der Begrünungspflicht ausgenommen. Um eine 
zukunftsweisende Energieerzeugung zu unterstützen, sind Photovoltaikelemente über der 
Dachbegrünung zulässig.  
Die positiven Effekte von Dachbegrünungen wirken si ch vielfältig aus. In Bezug auf die 
Gebäude wirkt ein begrüntes Dach als Schutz der Dac habdichtung und Dämmstoff. Die 
Lebensdauer des Daches wird verlängert und das Raumklima des obersten Geschosses, das 
regelmäßig am stärksten vom jahreszeitlichen Temper aturwechsel beeinflusst wird, deutlich 
verbessert. 
Hinsichtlich der Umweltaspekte fungiert ein extensiv begrüntes Dach als Wasserrückhaltung. 
Große Teile des Niederschlags werden verdunstet, wa s mit einer Entlastung der 
Entwässerungsanlagen und dem Verbleib des Wassers im ökologischen Kreislauf einhergeht. 
Die Dachflächen können auch Ersatzhabitate für Tier- und Pflanzenarten bieten. 
Insgesamt kann das Stadtklima, das durch eine hohe Versiegelung und damit einhergehende 
höhere Temperaturen bestimmt ist, verbessert werden. Die Funktion der Dachbegrünung als 
Filter für Staub und Schadstoffe wirkt sich ebenfalls positiv aus. 
5.9.5. Fassadenbegrünung  
Um einen weiteren Beitrag für das Stadtklima und al s Filter für Staub und Schadstoffe zu 
leisten, wird eine Fassadenbegrünung der nordwestlich orientierten Wandflächen festgesetzt. 
Flächen für Fenster, Türen und Lüftungseinrichtunge n sind von der Begrünungspflicht 
ausgenommen. Es ist eine Kletterpflanze je laufenden Metern Wand bei Selbstklimmern bzw. 
zwei Kletterpflanzen je laufenden Meter bei Rank- u nd Schlingpflanzen vorzusehen. Bei 
letzeren ist eine Kletterhilfe vorzusehen. Durch di e Festsetzung, dass die Pflanzstellen offen 
mit Bodenanschluss und einer durchwurzelbaren Pflan zgrube von mindestens 1 m³ 
vorzusehen ist, soll sichergestellt werden, dass di e Pflanzen gute Wachstumsbedingungen 
vorfinden. 
5.9.6. Erhalt von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzung 
Innerhalb der öffentlichen Grünfläche mit der Zweckbestimmung Spielplatz sind 4 Bäume und 
im allgemeinen Wohngebiet WA 5 Bäume dauerhaft zu e rhalten und bei Verlust gleichwertig 
zu ersetzen.  
Zum Schutz der in der nicht überbaubaren Grundstück sfläche des Bestands bestehenden 
wertvollen Grünstrukturen, die den vorhandenen Kind erspielplatz einrahmen, werden die 
Flächen rund um dem Spielplatz als Fläche mit Bindu ngen für die Erhaltung von Bäumen, 
Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen festgesetzt. 
Ersatzpflanzungen erfolgen nach den Standards der Satzung zur Erhebung von Kostener- 
stattungsbeträge nach §§ 135a-135c BauGB.  
Mit diesen Festsetzungen wird der alte Baum- und Grünbestand gesichtert und ein Beitrag zur 
Begünung des Quartiers geleistet.  
 
5.10. Gestalterische Festsetzungen 
Im Bebauungsplan werden örtliche Bauvorschriften (g estalterische Festsetzungen gemäß 
§ 89 BauO NRW) getroffen. Diese dienen dazu, eine d urchmischte, gleichwohl harmonische

33/88 
Gestaltung des Plangebietes zu erreichen. Es werden  Regelungen zu Dachformen, 
Einfriedungen, Stellplatzbegrünung und Satellitensc hüsseln / Mobilfunksendeanlagen 
getroffen. 
5.10.1. Dachform / Dachaufbauten 
Für ein einheitliches Quartiersbild sind im Geltungsbereich des Bebauunsplans ausschließlich 
Flachdächer mit einer Dachneigung bis maximal 5 Grad zulässig. Durch die Festsetzung von 
Flachdächern im vorhabenbezogenen Bebauungsplan werden entsprechend dem Vorhaben- 
und Erschließungsplan zeitgemäße Wohngebäude errich tet. Ferner begünstigt die 
Festsetzung der Flachdächer die gewünschte Dachbegrünung. 
Um eine Beeinträchtigung des Ortsbildes zu vermeiden, müssen Anlagen zur Nutzung solarer 
Strahlungsenergie um ihr Maß von der Gebäudeaußenka nte zurücktreten, das ihrer Höhe 
entspricht. 
 
5.10.2. Einfriedungen 
Zur Vermeidung von gestalterisch unbefriedigenden S ituationen sind Grundstücks-
einfriedungen entlang von Mietergärten nur als standortgerechte Hecken sowie als Draht- und 
Stabgitterzäune mit hinterpflanzten Hecken bis zu e iner Höhe von jeweils 1,2 m über der 
Geländeoberfläche zulässig.  
Gleiches begründet die Festsetzungen für die Gestaltung der Abstellplätze für Abfallsammel-
behälter. Sie sind in Gestalt von Müllboxen einzuha usen oder mit standortgerechten Hecken 
zu umpflanzen. Die so gestalteten Anlagen können in die Grundstückseinfriedungen integriert 
werden.  
5.10.3. Satellitenempfangsanlagen / Mobilfunksendeanlagen 
Um eine Beeinträchtigung der Fassaden und Balkone d urch Parabolantennen für den 
Satellitenrundfunkempfang zu verhindern, werden Sat ellitenschüsseln nur auf den 
Dachflächen zugelassen. Mobilfunksendemasten und -a nlagen sind dagegen 
ausgeschlossen. 
 
6. Umweltbericht 
A Einleitung 
Für das Bebauungsplanverfahren wird eine Umweltprüf ung gemäß § 2 Absatz 4 
Baugesetzbuch (BauGB) für die Belange nach § 1 Absa tz 6 Nummer 7 und § 1a BauGB 
durchgeführt. Die Ergebnisse werden in einem Umwelt bericht gemäß § 2a BauGB und der 
Anlage 1 zum BauGB dargestellt. 
 
6.1. Darstellung des Inhalts und wichtigster Ziele des Bauleitplanes 
Der Vorhabenträger (Mietmanagementgesellschaft der GAG mbH) beabsichtigt, den Neubau 
von drei Mehrfamilienhäusern in Köln Bilderstöckchen im Rahmen eines vorhabenbezogenen 
Bebauungsplanes planungsrechtlich zu sichern. Bei der geplanten Bebauung handelt es sich 
um eine Hinterlandbebauung der bestehenden Wohnbeba uung entlang der Straße Am 
Bilderstöckchen. Teile der Hinterhoffläche, auf der  sich im Bestand asphaltierte 
Anwohnerparkplätze befinden, werden mit einer Tiefgarage, Grünflächen und einem Spielplatz 
überplant. 
Das Planvorhaben befindet sich im Stadtteil Bilders töckchen (Stadtbezirk Nippes) im Norden 
Kölns. Eingefasst wird das Plangebiet nördlich von der Robert-Perthel-Straße, südlich von der 
Straße Am Bilderstöckchen, östlich von der Vogesens traße und westlich von der Escher 
Straße. Das Vorhaben sieht eine Errichtung von ca. 95 Mieteinheiten verteilt auf drei

34/88 
Gebäudekomplexen vor, welche mit der Errichtung ein er Tiefgarage mit ca. 60 PKW-
Stellplätze ausgestattet sind. Bei den zu errichtet en Gebäuden handelt es sich um reine 
Wohngebäude, deren Wohnraum zu 100 % öffentlich gefördert ist. Im Rahmen der Umsetzung 
wurden die anliegenden Gebäude bereits modernisiert , weitere Überarbeitungen und 
Neugestaltungen sind darüber hinaus auch in den Ber eichen der Freianlagen und des 
Kinderspielplatzes geplant. Das geplante Vorhaben l eistet einen Beitrag zur Schaffung 
dringend benötigten Wohnungsbau in der wachsenden Großstadt Köln. 
Zur Entwicklung des Plangebietes wurde von der Vorhabenträgerin, der GAG Immobilien AG, 
ab Ende 2022 ein städtebauliches und architektonisc hes Gesamtkonzept für den Standort 
entwickelt. Nach dem Planungsprogramm sollen sich d ie künftigen Nutzungen im Plangebiet 
an den bereits vorhandenen Nutzungen orientieren. Das Gebiet bietet einen Nutzungsmix, in 
dem städtisches Wohnen sowie die Unterbringung von sozialen, kulturellen und anderen 
Einrichtungen, die eine Wohnnutzung nicht wesentlichen stören, zulässig ist. 
Es wurden drei städtebauliche Studien von molestina  Architekten + Stadtplaner GmbH, Köln 
und studio grüngrau Landschaftsarchitektur GmbH, Dü sseldorf entwickelt und mit dem 
Gestaltungsbeirat der Stadt Köln in mehreren qualifizierenden Sitzungen abgestimmt.  
Der Stadtentwicklungsausschuss hat im Oktober/ November 2022 beschlossen, gemäß § 12 
Absatz 2 BauGB in Anwendung des beschleunigten Verf ahrens nach § 13a BauGB einen 
vorhabenbezogenen Bebauungsplan einzuleiten mit dem  Ziel, im Planungsgebiet die 
planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung eines Quartiers zu schaffen, in dem 
Wohnungsbau festgesetzt werden soll.   
Zur Vermeidung von Doppelungen mit dem vorangegange nen Teil der Begründung, wird auf 
dem städtebaulichen Teil der Begründung (s. Kapitel  1 „Anlass und Ziel der Planung“ sowie 
5.1 „Städtebauliches Planungs- und Freiraumkonzept“) verwiesen. 
 
6.2. Bedarf an Grund und Boden 
Entsprechend den vorgesehenen Festsetzungen im Bebauungsplan errechnen sich folgende 
Flächengrößen von Biotoptypen im Bestand und von Nutzungstypen im Zielzustand: 
Tabelle 1: Flächengrößen im Geltungsbereich 
Bestandsnutzung  in m²  geplante Vorhaben  in m²  
Fahr- und Feldwege, 
versiegelt 
2.073,57 
 Allgemeines Wohnen 
(WA) (Neu) 
6.122,58 
 
Gebüsch mit überwiegend 
standorttypischen Gehölzen 
3.950,12 
 Allgemeines Wohnen 
(WA) (nicht überbaubare 
Grundstücksfläche 
Bestand – nüGB) 
2.753,85 
 
Scherrasen mit 
Baumbestand 
1.907,47 
 Öffentliche Grünfläche mit 
Zweckbestimmung 
Spielplatz 
564,74 
 
Scherrasen ohne 
Baumbestand 
1.109,89 
   
Sportanlagen / Spielplätze, 
mit sonstigem Belag 
400,38 
   
 
6.3. Darstellung der in einschlägigen Fachgesetzen und Fachplänen 
festgelegten Ziele des Umweltschutzes 
Als Ziele des Umweltschutzes werden die einschlägig en Gesetze, Rechtsverordnungen, 
Erlasse, Verwaltungsvorschriften und "Technischen Anleitungen" zugrunde gelegt, die für die

35/88 
jeweiligen Schutzgüter in Bauleitplan-Verfahren anzuwenden sind. Die EU-Schutzziele finden 
sich im Wesentlichen umgesetzt im deutschen Bundesi mmissionsschutzgesetz (BImSchG, 
Luftreinhalteplanung, Lärmminderung) und seinen Ver ordnungen, dem 
Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG – Arten-, Landsch afts- und Biotopschutz), dem 
Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG – Bodenschutz, Sc hutz vor bzw. Umgang mit 
schädlichen Bodenveränderungen) und seiner Verordnu ng, dem Wasserhaushaltsgesetz 
(WHG) sowie dem Denkmalschutzgesetz (DSchG). Auf La ndeseben greifen weitere 
Regelungen wie die Geruchsrichtlinie Nordrhein-West falen (GIRL – Beurteilung von 
Gerüchen), das Landeswassergesetz Nordrhein-Westfal en (LWG NRW – Schutz des 
Grundwasserdargebotes) sowie Verordnungen auf Ebene  der Bezirksregierungen wie 
Wasserschutzzonen-Verordnungen und der Luftreinhalteplan.  
Auf kommunaler Ebene werden die Baumschutzsatzung u nd der Landschaftsplan der Stadt 
Köln berücksichtigt.  
Im Einzelnen siehe dazu die folgende Tabelle 2. 
Tabelle 2: Ziele des Umweltschutzes 
Umweltbelang  Fachgesetz / Vorschrift  Ziel des Umweltschutzes  
Gebiete von 
gemeinschaftlicher 
Bedeutung / europäische 
Vogelschutzgebiete 
BNatSchG, FFH-RL Schutz prioritärer 
Arten, Beachtung 
der Schutzziele 
Landschaft  
Landschaftsplan 
BauGB, BNatSchG, 
DSchG; LNatSchG NRW  
Schutzziele der LP-
Schutzausweisung, 
Entwicklungsziele umsetzen; 
Schutz, Pflege und 
Entwicklung der Vielfalt, 
Eigenart, Schönheit und 
Erholungswert von Natur und 
Landschaft 
Pflanzen  BNatSchG, LNatSchG 
NRW Baumschutzsatzung 
Stadt Köln 
Schutz, Erhalt und 
Weiterentwicklung 
geschützter Biotope und 
Naturbestände, Vermeidung 
von Eingriffen;  
Tiere  BauGB, BNatSchG, FFH-
RL, VRL, LNatSchG NRW 
Vermeidung 
Verschlechterung 
Erhaltungszustand; Schutz 
wild-lebender Tiere und 
Lebensgemeinschaften, 
Vermeidung Tötung 
(Tötungsverbot)  
Biologische Vielfalt  BauGB, BNatSchG, FFH-
RL, VRL, LNatSchG NRW 
Erhalt wildlebender Tier- und 
Pflanzenarten, Erhalt von 
Lebensräumen, Stärkung der 
Biotopvernetzung, 
Entwicklung und 
Wiederherstellung der Tier- 
und Pflanzenwelt z.B. bei 
Eingriffen; Schutz der 
natürlichen 
Lebensgrundlagen 
Eingriff/Ausgleich  Baugesetzbuch, 
LNatSchG 
Ausgleich von Eingriffen in 
den Naturhaushalt; Ausgleich 
bzw. Ersatzmaßnahmen

36/88 
nachhaltig und 
standortgerecht 
Fläche  Baugesetzbuch Schonender Umgang mit 
Boden, Innenentwicklung vor 
Außenentwicklung, 
Revitalisierung von 
vorgenutzten Flächen 
Landschaft/Ortsbild  Baugesetzbuch, 
LNatSchG 
Ausgleich von Eingriffen in 
das Landschaftsbild; 
Wahrung und Entwicklung 
der Vielfalt, Eigenart, 
Schönheit und dem 
Erholungswert von 
Landschaft- und Ortsbild; 
Wahrung des Charakters der 
Kulturlandschaft 
Boden  BauGB; BBoSchG, 
BBoSchV, LBoSchG NRW 
sparsamer Umgang mit 
Grund und Boden, 
Innenentwicklung; 
Entsiegelung; Sicherung und 
Entwicklung von 
Bodenfunktionen, 
Abwendung schädlicher 
Bodenveränderungen und 
Einträge, 
Oberflächenwasser  WHG, 
Wasserrahmenrichtlinie, 
HWRM-RL 
naturnahe Gestaltung von 
Fließgewässern; 
Reinhaltung, Schutz und 
Pflege von Gewässern; 
Deckung Wasserbedarf; 
Vermeidung negativer 
Veränderungen; Sanierung; 
naturnaher Aus- bzw. 
Rückbau 
Grundwasser  WHG, 
Landeswassergesetz NW, 
Wasserschutzzonen-
Verordnung 
Versickerung von 
Niederschlagswasser, 
Berücksichtigung der Ge- 
und Verbote; Vermeidung 
von Einträgen; 
Grundwasserneubildung 
erhalten und verbessern 
Klima, Kaltluft/Ventilation  Klimaschutzgesetz NRW, 
Klimaschutzkonzept Köln 
BNatDchG, LNatSchG, 
BWaldG, LFoG NRW 
Vermeidung bioklimatisch 
belasteter Wohngebiete, 
Erhalt bioklimatischer 
Entlastungsbereiche und 
Bereiche mit 
Kaltluftentstehung; Erhalt und 
Planung von Frischluftzufuhr 
durch Grünflächen; 
Verbesserung des 
Mikroklimas durch 
Baumpflanzungen und 
Grünflächen; Maßnahmen 
zur Klimawandelanpassung 
Luftschadstoffe – Bundesimmissionsschutzg Schaffung und Erhalt

37/88 
Emissionen/Immissionen  esetz; BauGB, 39. 
BImSchV, TA Luft; 
Zielwerte der LAI 
gesunder Wohn- und 
Arbeitsverhältnisse; 
Vermeiden von Emissionen 
und Konflikten; Erhalt und 
Verbesserung der Luftgüte; 
Einhaltung Grenzwerte der 
39. BImSchV 
Erhaltung der 
bestmöglichen Luftqualität 
in Gebieten, in denen die 
durch Rechtsverordnung 
zur Er-füllung von 
bindenden Beschlüssen 
der Europäischen 
Gemeinschaft festgelegten 
Immissionsgrenzwerte 
nicht überschritten werden 
BauGB; 
Bundesimmissionsschutz-
gesetz; Luftreinhalteplan 
Köln 2021 
Einhaltung Grenzwerte der 
39. BImSchV 
Vermeidung von 
Emissionen (nicht 
Lärm/Luft, insbesondere 
Licht, Gerüche), 
sachgerechter Umgang mit 
Abfällen und Abwässern 
Bundesimmissionsschutz-
gesetz; Lichterlass NW; 
LAI Hinweise; TA-Luft, 
Anhang 7, LWG NRW;  
Vermeidung von Emissionen; 
Konfliktbewältigung; 
Sicherstellung der sach- und 
fachgerechten Entsorgung 
Erneuerbare 
Energien/Energieeffizienz 
BauGB; Beschluss 
Stadtentwicklungsausschu 
ss zur solaren 
Optimierung; EEG 2023, 
GEG 2023, 
EnergieeinsparVO, 
Beschluss des Rates der 
Stadt Köln zur 
Klimaneutralität bis 2035 
(06/2021), Leitlinien 
Klimaschutz der Stadt 
Köln (03/2022) 
Energieeffizient Planen, 
Verringerung / Vermeidung 
von Klimagas-Emissionen, 
energetisch optimierte 
Baustandards 
Lärm  Bundesimmissionsschutz-
gesetz; TA Lärm; DIN 
4109; DIN 18005; DIN 
45691; 16. BImSchV; 
Freizeitlärmerlass; 18. 
BImSchV, BauGB; 
Lärmaktionsplan Stufe III 
Einhaltung der Orientierungs-
, Richt- und Grenzwerte; 
Konfliktvermeidung durch 
Planung; 
Trennungsgrundsatz;  
Einhalt und Sicherung 
gesunder Wohn- und 
Arbeitsverhältnisse 
Altlasten  BauGB; BBoSchG, 
BBoSchV, LBoSchG 
NRW, LAWA-Richtlinie, 
LAGA Anforderungen 
Vermeidung von Gefährdung 
durch die Wirkpfade Boden-
Mensch, Boden-Luft, Boden-
Grundwasser; Sanierung;  
Erschütterungen  Bundesimmissionsschutz-
gesetz; Abstandserlass; 
DIN 4150 Teil 1 und 2 
Einhaltung der Werte der DIN 
4150 Teil 2; 
Konfliktvermeidung 
Gefahrenschutz : 
- Hochwasserschutz 
 
WHG, LWG NRW, 
HWRW-RL; 
HochwasserschutzG II 
 
 
Hochwassersichere 
Baugebiete, Hinweis auf 
Hochwasserrisikogebiete; 
Hochwasserrisikoprophylaxe

38/88 
- Störfallrecht 
 
Seveso-III-Richtlinie; KAS-
18, BImSchG; 12. 
BImSchV 
 
Einhaltung von Achtungs- 
und angemessenen 
Sicherheitsabständen 
 
- Magnetfeldbelastung 
 
Bundesimmissionsschutz-
gesetz, Abstandserlass 
NW, städtischer 
Vorsorgewert 
WHG 
Einhaltung ausreichender 
Abstände zu sensiblen 
Nutzungen 
 
- Starkregenvorsorge 
 
 Hinweis auf 
Starkregenbetroffenheit; 
Ableitung von 
Niederschlagswasser; 
Verhindern von 
Starkregengefahren 
 
Besonnung / Belichtung  Positionspapier 
„Versorgung mit 
Tageslicht / Besonnung“ 
im Stadtplanungsamt 
Köln, 10/2021 
Sicherung gesunder 
Wohnverhältnisse 
Kultur - und sonstige 
Sachgüter 
BauGB, 
Denkmalschutzgesetz; 
BNatSchG 
Vermeidung der 
Beeinträchtigung von Bau,- 
Klein und Bodendenkmälern; 
Naturdenkmalen, Resten 
historischer 
Kulturlandschaften oder 
deren Bestandteilen 
 
Grenzüberschreitende Auswirkungen von Bebauungsplän en oder Flächennutzungsplan-
Änderungen sind in Köln aufgrund der Lage in großem  Abstand zu Landesgrenzen nicht zu 
erwarten. Raumbedeutsame Planungen werden mit den a ngrenzenden Gemeinden 
abgestimmt. 
 
B Beschreibung und Bewertung der erheblichen Umweltauswirkungen 
 
6.4. Grundlagen 
Die Untersuchungstiefe der Umweltprüfung orientiert  sich in Übereinstimmung mit der 
Formulierung in § 2 Abs. 4 Satz 3 BauGB an den Fest setzungen des Bebauungsplanes „Am 
Bilderstöckchen in Köln-Bilderstöckchen“ . Geprüft wird, welche erheblichen Auswirkungen 
durch die Umsetzung des Bebauungsplanes auf die Umw eltbelange entstehen können und 
welche Einwirkungen auf die geplanten Nutzungen im Geltungsbereich aus der Umgebung 
erheblich einwirken können. Hierzu werden vernünfti gerweise regelmäßig bzw. dauerhaft 
erhebliche anzunehmende Einwirkungen geprüft, nicht  jedoch außergewöhnliche und nicht 
vorhersehbare Ereignisse. 
Für die konkreten Vorhaben werden Regelungen zur Ba uphase gemäß den einschlägigen 
Vorschriften und Normen im nachfolgenden Baugenehmi gungsverfahren getroffen. 
Entsprechend beinhaltet diese Prüfung nicht die Unt ersuchung von Auswirkungen der 
Bauphase. 
Es liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, ob durch die Umsetzung der Planung Techniken oder 
Stoffe eingesetzt und verwendet werden, die zu erhe blichen nachteiligen 
Umweltauswirkungen führen werden.

39/88 
Weiterhin werden bei Vorliegen mehrerer Planungen i n räumlicher Nähe kumulierende 
Umweltauswirkungen beschrieben. 
 
6.4.1. Beschreibung derzeitiger Umweltzustand (Basi sszenario) 
Das Plangebiet liegt im Stadtteil Bilderstöckchen unmittelbar an der Kreuzung Robert-Perthel-
Straße/Escher Straße in der Flur 6 der Gemarkung Lo ngerich. Bei dem Vorhabenbereich 
handelt es sich einerseits um eine öffentlich zugän gliche Grünfläche, die im Bestand 
ausschließlich aus Gebüsch- und Rasenflächen besteh t sowie Innenhofflächen der 
bestehenden Wohnbebauung, die sich aus Parkplatz-, Spiel- und Wegeflächen 
zusammensetzt. 
Das Plangebiet wird im Norden durch die verbleibend e Grünfläche begrenzt. Östlich grenzt 
der Geltungsbereich an einen Fußgängerweg an, der s ich in der öffentlichen Grünfläche 
befindet. 
Im Süden grenzt das Plangebiet an die Wohnbebauung der Straße Am Bilderstöckchen an. 
Im Westen grenzt das Plangebiet an die Robert-Perthel-Straße. 
Lärmbelästigungen liegen durch die nahegelegene Aut obahn 57, sowie der Robert-Perthel-
Straße, der Escher Straße und einen nördlich gelegenen Bolzplatz vor. 
Die bereits bebaute Fläche des Plangebiets wird dem  Klimatoptyp ,,Stadtrandklima‘‘ 
zugeordnet, die öffentliche Grünfläche hingegen dem Klimatoptyp ,,Freilandklima‘‘. 
Erschlossen wird das Gebiet über die öffentliche Grünfläche im Norden des Areals, sowie über 
die Bebauung im südlichen Teil des Plangebietes über die Straße Am Bilderstöckchen. 
 
6.4.2. Beschreibung des Umweltzustandes bei Nichtdu rchführung der Planung 
(Nullvariante) 
Flächennutzungsplan 
Im wirksamen Flächennutzungsplan der Stadt Köln sin d für das Plangebiet Flächen als 
Grünfläche und Wohnbaufläche ausgewiesen. 
Bei den Grünflächen handelt es sich um die nördlich  gelegene öffentlich zugängliche 
Grünfläche, die derzeit unmittelbar an die bestehende Wohnbebauung angrenzt. Sie dient der 
Erholung sowie der Gestaltung des Orts- und Landschaftsbildes. 
Die ausgewiesene Wohnbaufläche dient vorwiegend ode r ausschließlich dem Wohnen und 
überlagert vollständig die südlich befindliche Bestandsbebauung sowie einen Teilbereich der 
nordöstlich gelegenen Grünfläche. Für letzteres wir d gemäß des Landschaftsplans das 
Entwicklungsziel „EZ 8 Zeitlich begrenzte Erhaltung bis zur Realisierung der Bauleitplanung“ 
dargestellt, während für die restliche Grünfläche das Entwicklungsziel „EZ 4 Anreicherung der 
Landschaft mit natürlichen Landschaftselementen unter Berücksichtigung bauleitplanerischer 
Vorhaben“ dargestellt wird. Gebietsübergreifend wird das Entwicklungsziel „EZ 6 Ausstattung 
der Landschaft für Zwecke des Immissionsschutzes od er zur Verbesserung des Klimas“ 
dargestellt. 
Zur Sicherung des Schutzzweckes wird das LSG „Erhol ungsgebiet Bürgerpark-Nord und 
angrenzende Grünverbindungen festgesetzt: 
- zur Erhaltung und Wiederherstellung der Leistungs fähigkeit des Naturhaushalts, 
insbesondere durch Sicherung wichtiger stadtklimati scher Ausgleichsräume und 
Durchlüftungszonen sowie durch Erhaltung vielgestal tiger Lebensräume für Pflanzen 
und Tiere. 
- wegen der Vielfalt, Eigenart und Schönheit des La ndschaftsbildes im Bereich der 
historischen Grünanlage Blücherpark und der durch l ändlichen Charakter geprägten 
Umgebung des Heckhofes.

40/88 
- wegen der besonderen Bedeutung für die Erholung. 
Bei Nichtdurchführung der geplanten Arrondierung de r Wohnbebauung würde der derzeit 
rechtskräftige Flächennutzungsplan der Stadt Köln i n seiner derzeitigen Ausweisung 
verbleiben. 
Verbindliche Bauleitplanung und Baugenehmigungen 
Für das Plangebiet besteht kein rechtskräftiger Bebauungsplan. 
Die Flächen im Geltungsbereich können unter Berücks ichtigung des Flächennutzungsplans 
sowie dessen Entwicklungsziele und der planungsrechtlichen Beurteilung grob in drei Bereiche 
unterteilt werden: 
(1) Der nördliche Teil des Plangebietes, der sich derzeit als öffentlich zugängliche Grünfläche 
darstellt, liegt im unbeplanten Außenbereich und is t derzeit nach § 35 BauGB "Bauen im 
Außenbereich" zu beurteilen. Es handelt sich um ein e Grünfläche mit Scherrasen und 
Gehölzbestand. Für diese Flächen ist im Landschaftsplan das Entwicklungsziel 4 dargestellt. 
Dieses Entwicklungsziel umfasst Landschaftsräume, d ie überwiegend landwirtschaftlich 
genutzt werden, sich in ihrem Erscheinungsbild ausg eräumt und stark vernachlässigt 
darstellen, jedoch zukünftig unter Berücksichtigung  von Bauleitplanungen nachhaltig 
verändert werden sollen. 
In der Nullvariante würde die Grünflächen in ihrem Bestand erhalten bleiben. Die Vegetation 
würde sich weiterhin gemäß der Entwicklungsziele de s Landschaftsplans entwickeln. Eine 
Bebauung nach § 34 BauGB wäre nicht möglich, da die se Fläche des Plangebietes 
planungsrechtlich dem Außenbereich § 35 BauGB zuzuo rdnen ist. Eine Bebauung durch im 
Außenbereich privilegierte Vorhaben ist auf Grund d er Größe und Lage der Fläche 
unwahrscheinlich.  
(2) Für den nordöstlichen Teilbereich der Grünfläche ist im Landschaftsplan das „EZ 8 Zeitlich 
begrenzte Erhaltung bis zur Realisierung der Baulei tplanung“ dargestellt. Die potentiellen 
Bauflächen sind gemäß § 16 LG als Flächen außerhalb  der im Zusammenhang bebauten 
Ortsteile (tatsächlicher Außenbereich) einzustufen und somit auch Geltungsbereich des 
Landschaftsplanes. Die Schutzausweisung dieser Fläc hen gilt nur zeitlich befristet bis zur 
Realisierung der Bauleitplanung und tritt danach in den Verbindlichkeitsgrad einer Empfehlung 
(Abwägungsbelang) zurück. Die Flächen sind im Rahme n der Eingriffs-/ und 
Ausgleichsbilanzierung nach § 35 BauGB "Bauen im Außenbereich" zu beurteilen. 
In der Nullvariante würden die Grünflächen in ihrer  derzeitigen Ausprägung erhalten bleiben. 
Die bestehende Schutzausweisung dieser Flächen bliebe bis zur Realisierung einer weiteren 
Bauleitplanung bestehen. Eine Bebauung nach § 34 Ba uGB wäre nicht möglich, da diese 
Fläche des Plangebietes planungsrechtlich dem Außenbereich § 35 BauGB zuzuordnen ist. 
(3) Der südliche Teil des Geltungsbereiches kann du rch die charakteristischen 
Innenhofbereiche der bestehenden Wohnbebauung stark  von der Grünfläche abgegrenzt 
werden. Er besteht überwiegend aus Stellplatz- und Wegeflächen sowie zu geringen Anteilen 
aus Scherrasen- und Kinderspielflächen und wird als  Innenbereich nach § 34 BauGB 
„Zulässigkeit von Vorhaben innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile“ beurteilt. Die 
Innenhofflächen sind der angrenzenden Wohnbebauung zuzuordnen, für die in den 1970er 
Jahren Baugenehmigungen mit einer GRZ von 0,17 erteilt wurden.  
In der Nullvariante würden die Innenhofflächen der bestehenden Bebauung und damit deren 
Stellplatz-, Wege- und Spielflächen in ihrer heutig en Dimensionierung erhalten bleiben. Eine 
weitere Verdichtung ist als unwahrscheinlich einzustufen. 
 
6.4.3. Prognose über die Entwicklung des Umweltzust ands bei Durchführung der 
Planung 
Bei der nördlichen gelegenen Grünfläche des Plangebiets handelt es sich um eine Teilfläche

41/88 
des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes, welche in ei ne Wohnbaufläche umgewandelt 
werden soll. Im wirksamen Flächennutzungsplan der S tadt Köln ist für den Bereich der 
bestehenden Wohnbebauung bzw. der zugehörigen Innen hofflächen bereits eine 
Wohnbaufläche dargestellt. Mit Umsetzung der Planun g wird Wohnraum geschaffen, 
allerdings auch erheblich in den Naturhaushalt der Grünfläche eingegriffen, indem derzeit 
bestehenden Vegetationsflächen dauerhaft verloren gehen. 
Das Konzept fügt sich inhaltlich und gestalterisch in die vorhandene Bebauung ein und schließt 
die offene Blockbebauung in Richtung des angrenzend en Landschaftsschutzgebietes. Im 
Ergebnis entstehen damit im nördlichen Bereich eine  offene Zeilenbebauung, während im 
südlichen Bereich die Blockbebauung bestehen bleibt . Lediglich die bestehenden 
Innenhofbereiche mit Parkplatz, Wege- und Spielflächen werden umgestaltet. 
Die privaten Grünflächen werden als Rasenflächen mi t geschnittenen Laubgehölzhecken 
eingefasst. Die gemeinschaftlichen Grünflächen sind überwiegend als Pflanzflächen geplant. 
Hier ist eine Bepflanzung mit einer extensiven Staudenmischpflanzung vorgesehen, die neben 
ihrem Artenreichtum besonders förderlich für den Er halt der biologischen Vielfalt ist. 
Ergänzend werden an geeigneten Stellen kleinere und  mittelgroße Solitärgehölze gepflanzt. 
An geeigneten Stellen sind Baumpflanzungen vorgesehen, die durch Festsetzungen langfristig 
gesichert werden. Das Artenspektrum orientiert sich  an der Liste der Zukunftsbäume und 
berücksichtigt Arten mit besonderer Resilienz und T rockenheitstoleranz. Die 
Mindestaufbaudicken auf Tiefgaragendecken werden berücksichtigt. 
An der Tiefgaragenrampe sowie den Giebel- und Nords eiten des WA Neu ist an geeigneten 
Stellen zusätzlich eine flächige, bodengleiche Fass adenbegrünung vorgesehen. Hierzu 
werden Kletterpflanzen an Stahlseilen geführt, die wiederum mit geeigneten Mitteln an der 
Fassade befestigt werden. 
Die Dächer des WA Neu sowie der Fahrradunterstände erhalten eine extensive 
Dachbegrünung, die auf Teilflächen der Wohngebäude mit Photovoltaikanlagen kombiniert 
wird. 
Durch die Festsetzung von Begrünungsmaßnahmen wird ein Mindestmaß an 
Vegetationsstrukturen qualitativ und langfristig gesichert.  
 
Flächennutzungsplan 
Bei Umsetzung des Planvorhabens muss der Flächennut zungsplan für die Bereiche (1) und 
(2) im Zuge der Flächennutzungsplanänderung angepasst werden. 
Nördlich des Geltungsbereichs wird der Bolzplatz au fgrund einzuhaltender 
Lärmschutzbestimmungen und der Verträglichkeit der verschiedenen Nutzungen in Richtung 
Nord-Osten verlegt.  
 
6.5. Umweltbelange gemäß §1 Abs. 6 Nr. 7 Buchstaben  a – j und §1a BauGB 
6.5.1. Tiere  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Im Jahr 2023 wurde von April bis September eine faunistische Erhebung im Plangebiet 
durchgeführt, deren Ergebnisse in Tabelle 1 dargestellt sind. 
 
Zur Fauna des Bebauungsplangebietes liegen die Erge bnisse einer artenschutzrechtlichen 
Prüfung Stufe 2 (ASP II) aus dem Jahr 2023 vor. Hie rzu wurden Bestandserfassungen der 
wildlebenden Vogelarten, Fledermäuse sowie der Hase lmaus durchgeführt. Vorkommen von

42/88 
artenschutzrechtlich relevanten Arten der Schmetter linge, Libellen, Reptilien sowie 
Amphibienarten konnten aufgrund fehlender Habitatei gnung im Vorfeld ausgeschlossen 
werden. Im Rahmen der Erhebungen wurden die Bestand sbäume auf potenzielle Quartiere 
kontrolliert.  
 
Avifauna: 
Die Erfassungsmethodik der Bestandsaufnahme orienti erte sich an den Vorgaben von 
Südbeck et al. (2005) und es erfolgte eine flächend eckende Erfassung der Brutvögel im 
Untersuchungsgebiet.  
Zur Erfassung der Vögel wurden 6 Begehungen im Zeit raum von Anfang April bis Ende Juni 
2023 durchgeführt. 
Im Untersuchungsgebiet konnten insgesamt 19 Vogelarten nachgewiesen werden, von denen 
12 als Brutvögel im Untersuchungsgebiet erfasst wur den. Die übrigen 7 Vogelarten sind als 
Nahrungsgäste oder Durchzügler einzustufen. 
 
Im unmittelbaren Vorhabenbereich sind Reviere der A rten Amsel (4 Reviere), Kohlmeise (4 
Reviere), Mönchsgrasmücke (2 Reviere), Ringeltaube (2 Reviere) und Rotkehlchen (2 
Reviere) betroffen. 
Von den im Untersuchungsgebiet nachgewiesenen Vogel arten ist keine Art als 
„planungsrelevant“ im Sinne von Kiel (2005) bzw. MKUNLV (2016) einzustufen. Mit den Arten 
Fitis und Sumpfrohrsänger wurden jedoch zwei Brutvo gelarten nachgewiesen, die für die 
Großlandschaft „Niederrheinische Bucht“ als regional gefährdet gelten. Ersterer trat Anfang 
Mai als Durchzügler auf, während letzterer am Rande des Untersuchungsgebietes außerhalb 
der vorhabenbedingt beanspruchten Flächen brütet. A ls Koloniebrüter ist noch der 
Haussperling im Kölner Stadtgebiet als planungsrele vante Art zu berücksichtigen, der im 
Untersuchungsgebiet jedoch nur als Nahrungsgast auftritt. 
 
Tabelle 1 Kartierte Tierarten : 
Es bedeuten: + = planungsrelevant (besonders und streng geschützt ) und – = besonders 
geschützte Arten, FFH  = Art des Anhangs der Flora Fauna Habitat Richtlinie, VS-RL  = Art des 
Anhangs/ Artikel Vogelschutz-Richtlinie,  RL  NRW = Rote Liste NRW, Regionalisierung RL NB / 
RL TL/ RL NRBU, (= Niederrheinische Bucht/ Tiefland bzw. Kölner Buc ht und 
Niederrheinische Bucht) (Rote Listen jeweils aus 2016 für Vögel und aus 2010 für alle anderen 
Klassen): 0 = ausgestorben/ verschollen, 1 = vom Aussterben bedroht, 2 = stark gefährdet, 3 
= gefährdet, R = extrem selten, G = Gefährdung unbekannten Ausmaßes, V = Vorwarnliste, * 
= ungefährdet, D = Daten unzureichend.  
Die Bewertung der Tierarten erfolgt gemäß Fachinformationssystem Geschützte Arten in NRW 
des Landesamtes für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW. 
 
Vogelarten 
Art Status planungs-
relevant VS-RL RL 
NRW 
RL  
NB 
Amsel Brutvogel - * * * 
Blaumeise Brutvogel - * * * 
Buchfink Brutvogel - * * * 
Dorngrasmücke Nahrungsgast - * * *

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Elster Nahrungsgast - * * * 
Fitis Durchzügler - * V 3 
Gartengrasmücke Brutvogel - * * * 
Grünfink Nahrungsgast - * * * 
Haussperling Nahrungsgast - * V V 
Heckenbraunelle Brutvogel - * * * 
Kohlmeise Brutvogel - * * * 
Mönchsgrasmücke Brutvogel - * * * 
Rabenkrähe Nahrungsgast - * * * 
Ringeltaube Brutvogel - * * * 
Rotkehlchen Brutvogel - * * * 
Singdrossel Brutvogel - * * * 
Stieglitz Durchzügler - * * * 
Sumpfrohrsänger Brutvogel - * V 3 
Zilpzalp Brutvogel - * * * 
 
Haselmaus 
Zur Erfassung der Haselmaus wurden insgesamt 10 künstliche Niströhren für die Haselmaus 
in als Lebensraum geeigneten Gehölzbeständen im Vor habenbereich und im umliegenden 
Untersuchungsgebiet ausgebracht und regelmäßig auf Besatz kontrolliert. Ein Vorkommen 
konnte nicht bestätigt werden. 
 
Fledermäuse 
Der von der Planung voraussichtlich betroffene Baum bestand wurde im Rahmen der 
Erhebungen auf mögliche Höhlen und Spaltenquartiere  untersucht, die höhlenbrütenden 
Vogelarten als Brutplatz oder Fledermäusen als Tage s-, Wochenstuben- oder Winterquartier 
dienen könnten. Potentielle Quartiere konnten zwar an zwei Salweiden festgestellt werden, 
diese liegen jedoch außerhalb des Geltungsbereiches und werden durch das Vorhaben nicht 
beeinträchtigt. Die vorgefundenen Höhlen und Spalte n wurden mit optischen Geräten 
(Endoskopkamera) auf aktuelle Besiedlung sowie auf Spuren einer früheren Besiedlung 
(Kotspuren, Nahrungsreste, Federn, Eierschalen, son stige Hinweise) kontrolliert. Die 
Kontrollen erfolgten mehrfach parallel zu den Begeh ungen zur Untersuchung der anderen 
Tiergruppen. Ein Besatz konnte hierbei ausgeschlossen werden. Innerhalb der beanspruchten 
Gehölzbestände wurden keine Baumhöhlen gefunden, es  wurde daher auf eine 
weitergehende Untersuchung der Fledermäuse verzichtet. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Im Falle der Nichtdurchführung der Planung würden die Grünflächen und somit die Brut- oder 
Nahrungshabitate unterschiedlicher Arten erhalten bleiben.  
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Bei Umsetzung des Vorhabens kommt es zu einer Überp lanung der derzeit bestehenden 
Vegetationen. Durch die baubedingte Flächeninanspruchnahme der Gebüschbestände, käme

44/88 
es für einzelne Arten zu einem Entfall von potentie llen Fortpflanzungs- oder Ruhestätten. 
Teilflächen werden durch Umwandlung in Gartenareale  weiterhin intensiv bis mäßig intensiv 
weitergenutzt (Nutzgartenbeete, Zierrasen, Staudenb eete). Sie erfüllen für 
störungsunempfindliche, allgemein häufige Arten Leb ensraumfunktionen. Im Bereich der 
vorgesehenen randlichen Anlage von Gehölzen ist die  Besiedlung durch gehölzbewohnende 
Vogelarten der halboffenen Siedlungen sowie eine Nu tzung der Gehölzstrukturen als 
Nahrungshabitat und Leitstruktur für einheimische Fledermausarten zu erwarten. 
Darüber hinaus ist aufgrund der Teilinanspruchnahme der Grünfläche sowie der verbleibenden 
Vegetationsstrukturen in Verbindung mit der Errichtung bodentiefer Fenster in den Gebäuden 
von einem Vogelschlagrisiko auszugehen. Dies begrün det sich durch die vorhandenen 
Habitatstrukturen, die im nördlichen Bereich an den  Geltungsbereich angrenzen und die 
Neubebauung im Bereich der derzeitigen Flugkorridor e. Die Analyse und Bewertung des 
Vogelschlagrisikos ergibt für die Nordfassaden aufgrund der angrenzenden Grünstrukturen ein 
hohes Risiko. Die Süd- und Südostfassaden werden da gegen mit einem mittleren Risiko 
eingestuft. Demnach sind im Bereich der Nordfassade n Maßnahmen zur Vermeidung von 
Vogelschlag zwingend vorzusehen, während diese im Bereich der Süd- und Südostfassaden 
nicht umgesetzt werden müssen. Weitere Informatione n hierzu können der 
Artenschutzprüfung entnommen werden. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Der Minderung nachteiliger Umweltauswirkungen auf d as Schutzgut Fauna dienen 
insbesondere die vorgesehenen Festsetzungen und Maß nahmen zur Begrünung durch 
Pflanzungen innerhalb des Plangebietes, Gebäudebegr ünungen wie die extensive 
Dachbegrünung der Wohngebäude und Fahrradabstellanl agen und Fassadenbegrünungen  
sowie die Maßnahmen zum Erhalt des vorhandenen Baumbestandes im Bereich des WA nicht 
überbaubare Grundstücksfläche Bestand (nüGB) und de r öffentlichen Grünfläche mit der 
Zweckbestimmung Spielplatz. Folgende Vermeidungs- u nd Minderungsmaßnahmen wurden 
im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens in einem land schaftspflegerischen Fachbeitrag 
erarbeitet (Kürzel gem. LFB/GOP) und im Bebauungsplan festgesetzt: 
F1  Festsetzung einer öffentlichen Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Spielplatz“ 
F2  Festsetzung einer Fläche für den Erhalt von Bäumen , Sträuchern und sonstigen 
Bepflanzungen 
F3  Festsetzung zum Erhalt von Bäumen 
F4  Festsetzung einer Fläche für das Anpflanzen von Bä umen, Sträuchern und sonstigen 
Bepflanzungen 
F5  Grundstückseinfriedungen entlang von Mietergärten sind nur als standortgerechte 
Hecken sowie als Draht- und Stabgitterzäune mit hin terpflanzten Hecken (BD3/GH 
412) bis zu einer Höhe von jeweils 2,0 m über der G eländeoberfläche gemäß § 2 
Absatz 4 BauO 2018 zulässig. 
F6 Abstellplätze für Abfallsammelbehälter sind in Ges talt von Müllboxen einzuhausen oder 
mit standortgerechten Hecken zu umpflanzen. Die so gestalteten Anlagen können in 
die Grundstückseinfriedungen integriert werden 
M1  Mind. 3 Baumpflanzungen im Bereich der öffentliche n Grünfläche 
M2   Mind. 12 Baumpflanzungen im Bereich privater Frei flächen (WA Neu) 
M3   Mind. 5 Baumpflanzungen im Bereich privater Freif lächen (WA nüGB) 
M4  Begrünung der Tiefgarage 
M5  Extensive Dachbegrünung

45/88 
M6  Fassadenbegrünung der Wohngebäude 
M7  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
M8  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
M9  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
Ebenso werden auf der Grundlage einer Eingriffs-/Au sgleichsbilanzierung auf der Basis der 
Biotopwertentwicklung die erforderlichen Kompensationsmaßnahmen abgeleitet. 
Zur Vermeidung der Beeinträchtigung artenschutzrech tlicher Belange wurde seitens des 
Gutachters eine Reihe von Maßnahmen aufgestellt. Di ese Maßnahmen sind im Folgenden 
erläutert und im landschaftspflegerischen Fachbeitr ag als H1 unter den planungsrechtlichen 
Hinweisen aufgeführt.  
Die zeitliche Begrenzung der Inanspruchnahme der Ve getation zur Vorbereitung der 
Bautätigkeiten beinhaltet die Vorgabe des Zeitfensters vom 01. Oktober bis 29. Februar (gem. 
§ 39 BNatSchG) für Maßnahmen des Rückschnitts von Bäumen, Hecken und Büschen. Durch 
diese Maßnahme wird die unmittelbare Gefährdung von  Individuen inkl. ihrer Eier und 
Jungtieren nach § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG vermiede n. Sollte die Umsetzung dieser 
Maßnahme nicht möglich sein, wäre die Einrichtung e iner Ökologischen Baubegleitung 
erforderlich, welche durch vorzeitige Kontrollen eine Gefährdung der Individuen ausschließen 
soll.  
Als weitere Maßnahme wird die flächensparende Inans pruchnahme von Bauflächen 
aufgeführt, welche an eine Flächeninanspruchnahme i n einem nur notwenigen Maße 
appelliert. Gegen das bereits beschrieben erhöhte R isiko des Vogelschlags sollen die 
betroffenen Fassadenbereiche entsprechend abgesiche rt werden. Dies kann beispielsweise 
mit Maßnahmen der Entspiegelung der Fensterflächen mit vogelschlagsicherer Folie 
umgesetzt werden. Für den Entfall etwaiger Quartier e von Fledermäusen ist als weitere 
Maßnahme die Anbringung von Ersatzquartieren und Fo rm von Fledermauskästen 
beschrieben.  
 
Bewertung:   
Im Zuge der Umsetzung des vorliegenden Bebauungsplans sind verschiedene Auswirkungen 
auf das Schutzgut zu erwarten. Die Betroffenheit möglicher Höhlenbäume und damit Quartiere 
durch das Planvorhaben konnte im Rahmen der Erhebun gen ausgeschlossen werden. Die 
Bestimmungen des gesetzlichen Artenschutzes werden somit eingehalten. Ergänzenden 
CEF-Maßnahmen sind nicht vorzusehen. 
 
6.5.2. Pflanzen 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Auf dem Gelände des Plangebietes wurde im Juni sowi e September 2023 durch das studio 
grüngrau eine Bestandsaufnahme und Beurteilung der Bäume und weiterer Biotoptypen 
durchgeführt. Die Inhalte umfassen die Baumart, das  ungefähre Alter in Jahren, die 
Vitalitätsstufe, den Stammumfang, den Schutzstatus gemäß der Baumschutzsatzung der 
Stadt Köln, den Kronendurchmesser sowie Einordnungen des Standortes. Insgesamt wurden 
auf und unmittelbar angrenzend an dem Bebauungsplan gebiet 92 Gehölze kartiert und 
dokumentiert, von denen etwa 25 gemäß der Baumschut zsatzung der Stadt Köln geschützt 
sind. Die vorgefundenen Arten sind in den Anlagen 1  und 5 zum landschaftspflegerischen 
Fachbeitrag dargestellt. 
Die Grünflächen bestehen aus Scherrasenflächen sowie Gebüschstrukturen aus heimischen 
Gehölzen mit einzelnen größeren Bäumen. Die Vegetat ion der Innenhofbereiche hingegen

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zeichnet sich durch Scherrasen, einzelnen Staudenbe eten und entsprechend geringem 
Artenreichtum aus. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Bei Nichtdurchführung der Planung sind keine wesentlichen Veränderungen zu erwarten. Die 
Grünflächen in ihrer derzeitigen Ausprägung würden erhalten bleiben. Die bestehende 
Schutzausweisung dieser Flächen bliebe gem. dem Ent wicklungsziel 8 „Zeitl. Begrenzte 
Erhaltung bis zur Realisierung der BLP“ bis zur Rea lisierung einer weiteren Bauleitplanung 
bestehen.  
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Die vorhandenen Vegetations- und Biotopstrukturen d er Grünfläche werden durch die 
Wohnbebauung und deren Erschließung vollständig übe rbaut und durch neue Strukturen 
ersetzt. Hierdurch gehen Biotoptypen, hier ist insb esondere das Gebüsch mit überwiegend 
standorttypischen Gehölzen (GH51 / BB1) zu nennen, mit hoher ökologischer Wertigkeit 
verloren.  
Durch die im Bebauungsplanverfahren festgesetzten Maßnahmen wird sichergestellt, dass die 
privaten Freiflächen neu und dauerhaft begrünt werden.  
Innerhalb des Plangebietes werden eine öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung 
Spielplatz sowie drei private Spielflächen und öffe ntlich nutzbare private Grünflächen als 
Rasen- und Gehölzflächen mit standorttypischen heim ischen Gehölzen angelegt. Die 
Durchgrünung des Plangebietes erfolgt durch Baumpfl anzungen entlang der 
Erschließungsstraßen, innerhalb der Wohnbauflächen sowie in den geplanten öffentlichen und 
privaten Freiflächen. Zur Einfriedung der privaten Gartenflächen und der Müllplätze sind 
geschnittene Hecken vorgesehen. Die Dachflächen der  Wohngebäude im Bereich des WA 
Neu sowie der Fahrradabstellanlagen werden mit einer extensiven Dachbegrünung versehen. 
Fassadenbegrünungen werden sowohl an den Nordfassaden der Wohngebäude im WA Neu 
als auch an der Tiefgaragenrampe vorgesehen. 
Planungsrechtlich wird die Pflanzung von mindestens  20 Bäumen auf den Flächen im 
Plangebiet durch Festsetzungen gesichert. Bei Reali sierung des zum 
Bebauungsplanverfahren vorliegenden landschaftspfle gerischen Fachbeitrags (LFB) (Stand 
Juni 2024) sind ca. 30 Neupflanzungen verortet, der en Realisierbarkeit im Rahmen der 
weiteren Ausführungsplanung geprüft wird. 
Zur Realisierung der Planung müssen ca. 18 Bäume ge fällt werden, die nach der 
Baumschutzsatzung Köln (2023) geschützt sind und de rzeit einen Bedarf an 34 
Ausgleichspflanzungen auslösen. Etwa 45 Gehölze, be stehend aus Bäumen und 
Großsträuchern entfallen im Außenbereich und werden  im Rahmen der Eingriffs- und 
Ausgleichsermittlung berücksichtigt. 
Durch die Festsetzung zum Erhalt werden insgesamt 9  Bäume im Bereich des künftigen WA 
nüGB sowie der öffentlichen Grünfläche langfristig gesichert. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblich nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Die Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen (wie zum B eispiel Baumpflanzungen, 
extensive Dachbegrünungen der Wohngebäude und Fahrr adabstellanlagen, 
Fassadenbegrünungen, innere Durchgrünung mit Hecken  sowie die Rückhaltung von 
Oberflächenwasser) wurden im Rahmen des Bebauungspl anverfahrens in einem 
landschaftspflegerischen Fachbeitrag erarbeitet. 
F1 Festsetzung einer öffentlichen Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Spielplatz“

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F2 Festsetzung einer Fläche für den Erhalt von Bäumen,  Sträuchern und sonstigen 
Bepflanzungen 
F3  Festsetzung zum Erhalt von Bäumen 
F4  Festsetzung einer Fläche für das Anpflanzen von Bä umen, Sträuchern und sonstigen 
Bepflanzungen 
F5  Grundstückseinfriedungen entlang von Mietergärten sind nur als standortgerechte 
Hecken sowie als Draht- und Stabgitterzäune mit hin terpflanzten Hecken (BD3/GH 
412) bis zu einer Höhe von jeweils 2,0 m über der G eländeoberfläche gemäß § 2 
Absatz 4 BauO 2018 zulässig. 
F6 Abstellplätze für Abfallsammelbehälter sind in Ges talt von Müllboxen einzuhausen oder 
mit standortgerechten Hecken zu umpflanzen. Die so gestalteten Anlagen können in 
die Grundstückseinfriedungen integriert werden 
M1  Mind. 3 Baumpflanzungen im Bereich der öffentliche n Grünfläche 
M2  Mind. 12 Baumpflanzungen im Bereich privater Freif lächen (WA Neu) 
M3  Mind. 5 Baumpflanzungen im Bereich privater Freifl ächen (WA nüGB) 
M4  Begrünung der Tiefgarage 
M5  Extensive Dachbegrünung 
M6  Fassadenbegrünung der Wohngebäude 
M7  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
M8  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
M9  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
Ebenso werden auf der Grundlage einer Eingriffs-/ A usgleichsbilanzierung auf der Basis der 
Biotopwertentwicklung die erforderlichen Kompensationsmaßnahmen abgeleitet. 
Die Maßnahmen Fassadenbegrünung an den nord-westlic hen Fassadenbereichen und die 
extensive Dachbegrünung auf den Fahrradabstellanlag en werden im Durchführungsvertrag 
geregelt.  
 
Bewertung:   
Die Umsetzung der Planung führt zu keinen erheblich en Beeinträchtigungen der 
Pflanzenartenvielfalt. Gefährdete Arten sind nicht betroffen. 
 
6.5.3. Fläche  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Schutzgut Fläche beschäftigt sich mit der Inans pruchnahme der Fläche mit besonderer 
Betrachtung ihrer Versiegelung durch bauliche Nutzung. Derzeit handelt es sich im nördlichen 
Bereich um eine öffentlich zugängliche Grünfläche s owie die im direkten Anschluss 
befindlichen Innenhofflächen der bestehenden Wohnbe bauung. Die Flächen im Bereich der 
Grünfläche sind gänzlich unversiegelte Vegetationsf lächen aus Scherrasen sowie 
Gehölzvegetation, diese wurden jedoch nach der ehemaligen Nutzung als Kiesgrube aufgefüllt 
und weisen daher starke anthropogene Überformungen des Bodens auf. Die Fläche umfasst 
etwa 5.368 m², was ca. 57 % des Geltungsbereiches a usmacht. Im Bereich der 
Blockbebauung sind die Flächen durch Parkplatzfläch en, Wegeflächen sowie 
Müllaufstellflächen zu etwa 2.250 m² (ca. 24 %) versiegelt. Etwa 1.599 m² (ca. 17 %) bestehen

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aus unversiegelten Scherrasen, Baumscheiben oder Beeten und weitere ca. 224 m² (ca. 2 %) 
bestehend aus Traufstreifen und Sandspielflächen, die teilversiegelt sind. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Bei der Nullvariante bleibt die nördliche, unversiegelte Fläche als öffentlich genutzte Grün- und 
Freifläche mit den entsprechenden Funktionen für den Naturhaushalt und die Umwelt erhalten. 
Die Flächennutzung und der Versiegelungsgrad der Fl ächen bei Nichtdurchführung der 
Planung entsprechen dem Bestand. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Bei der Planvariante gehen unversiegelte Flächen als Frei- und Grünflächen verloren. An ihrer 
Stelle entstehen Wohnbauflächen, Verkehrsflächen un d Grünflächen. Bei Umsetzung der 
Planung kommt es zu einer großflächigen Versiegelun g, so dass es zu einem 
Versiegelungsgrad von ca. 68 % kommt. Dies entspricht einer Zunahme von 42 % gegenüber 
dem derzeitigen Versiegelungsgrad. Im Gegenzug werd en bereits bebaute Flächen durch 
Festsetzungen langfristig begrünt und aufgewertet. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Die Zunahme der Bodenversiegelung soll bei Umsetzun g der Planung entsprechend der 
geplanten Nutzungen auf das notwendige Maß beschränkt werden. Durch die Festsetzung der 
zulässigen Grundflächenzahl (GRZ) wird Einfluss auf  den zukünftigen Versiegelungsgrad 
genommen. Im Allgemeinen Wohngebiet WA Neu wird ein e Grundflächenzahl von 0,4 
festgesetzt, die durch Nebenanlagen um maximal 50 % überschritten werden darf. Damit wird 
die Versiegelung der Grundstücksflächen begrenzt. Durch planerische Festsetzungen, die den 
Erhalt und die Neuanlage von Pflanzflächen und Bäumen regeln, wird der Versiegelungsgrad 
in beiden WA ebenfalls begrenzt. 
Durch die Festsetzung einer ca. 565 m² großen öffen tlichen Grünfläche mit öffentlichem 
Spielplatz innerhalb des Plangebietes bleibt dauerhaft eine größtenteils unversiegelte Fläche 
erhalten. Darüber hinaus wird innerhalb des allgeme inen Wohngebietes WA nüGB eine ca. 
540 m² große private, öffentlich nutzbare Grünfläch e im Umfeld des Spielplatzes durch eine 
Pflanzfestsetzung gesichert. Im Bereich der östlich en Plangebietsgrenze im allgemeinen 
Wohngebiet WA Neu wird eine ca. 110 m² große Fläche  als Vegetationsfläche zur 
Neuanpflanzung von Sträuchern und niedriger Vegetation planungsrechtlich festgesetzt. 
Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens wurden im Kon text des landschaftspflegerischen 
Fachbeitrags sowie weiterer begleitender Fachplanun gen/Gutachten (Wasser, Boden, Lärm 
etc.) geeignete Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen erarbeitet und festgesetzt. Hierbei 
sind zu nennen; 
F1  Festsetzung einer öffentlichen Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Spielplatz“ 
F2  Festsetzung einer Fläche für den Erhalt von Bäumen , Sträuchern und sonstigen 
Bepflanzungen 
M4  Begrünung der Tiefgarage 
M7  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
M8  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
M9  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
Bewertung:

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Der Versiegelungsgrad innerhalb des Plangebietes be trägt im Bestand ca. 26 %. Bei 
Umsetzung der Planung wird sich der Versiegelungsgrad auf ca. 6.439 m² (ca. 68 %) erhöhen. 
Der zukünftige unversiegelte Flächenanteil von ca. 3.003 m² (ca. 32 %) wird durch 
verschiedene planungsrechtliche Festsetzungen im Be bauungsplan dauerhaft 
festgeschrieben. Hierzu zählen die Festsetzung von Flächen zum Erhalt und zum Anpflanzen 
von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen im Bereich der allgemeinen 
Wohngebiete sowie die dauerhafte Sicherung der öffe ntlichen Grünflächen innerhalb des 
Plangebietes.  
Der Flächenverlust von derzeitigen Grünflächen durc h Wohnbebauung, Nebenanlagen, 
Wegeflächen etc. im Umfang von ca. 0,5 Hektar wird trotz der verbleibenden Freiflächen im 
Baugebiet (Grundflächenzahl I 0,4) und der begleite nden Vermeidungs- und 
Kompensationsmaßnahmen als erheblich bewertet. Dies Umsetzung der Planung verursacht 
eine Zunahme von 42 % (ca. 3.965 m²) gegenüber dem derzeitigen Versiegelungsgrad.  
 
6.5.4. Boden  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Gemäß der digitalen Bodenkarte (1 : 50.000) des geo logischen Dienstes NRW wird für den 
Geltungsbereich des Bebauungsplanes der Bodentyp Auftrags-Regosol angegeben. Aufgrund 
der vorherigen Nutzung als Kiesabbau ist jedoch davon auszugehen, dass im Plangebiet keine 
natürlichen Böden mehr vorhanden sind. 
Im Rahmen der Bodensuchschürfungen wurden im Plangebiet acht Suchschürfe angelegt, bei 
denen bis zu einer Tiefe von 4 m kein gewachsener Boden angetroffen wurde.  
Im Zuge einer Gefährdungsabschätzung des Ingenieurteam Dr. Hemling und Gräfe wurde für 
den Bodenbestand des Plangebiets festgestellt, dass  die natürlichen Bodenverhältnisse im 
Änderungsbereich durch die Vornutzung als Kiesgrube  bereits nachhaltig gestört sind und 
durch das Vorhaben nicht beeinträchtigt werden. Die anthropogene Auffüllung bis zu Endteufe 
von max. 4 m besteht hauptsächlich aus Sand, Kies u nd Schluff mit zum Teil hohen Anteilen 
an mineralischem Bauschutt. Bei den aktuellen Baggerschurf-Aufschlüssen wurden neben den 
mineralischen Bauschuttbestandteilen auch Holz (wie  Balken und Dielen), Dachpappe und 
Metallteile (wie Zinkbleche und Dachrinnen) entdeckt. Ältere Gutachten weisen zudem darauf 
hin, dass im Untergrund auch Siedlungsabfälle vorhanden sein könnten. 
Durch die Gefährdungsabschätzung wurde ebenfalls he rausgefunden, dass die Auffüllung 
erhöhte Gehalte des Schwermetalls Zink aufweist. Au ßerdem wurde in einer der Schürfe ein 
auffälliger PCB-Gehalt erfasst, sowie ein Gehalt Mi neralölkohlenwasserstoff, der leicht 
oberhalb der Bestimmungsgrenze liegt. Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) 
werden ebenfalls in der Auffüllung nachgewiesen, sowie leicht erhöhte Anteile an organischen 
Kohlenstoffverbindungen. 
Die untersuchten Proben (sog. Eluate) weisen erhöhte Schwermetallgehalte von Antimon auf 
sowie selten erhöhte Mineralölkohlenwasserstoffe und PAK-Gehalten. In lediglich einer Probe 
konnte eine geringe Phenol-Konzentration und ein le icht erhöhter Gehalt an PFAS-
Verbindungen gefunden werden. 
Über die Bodenluft Verhältnisse konnte herausgefund en werden, dass in 6 von 10 im Jahr 
2019 gemessen Bodenluftpegeln Methangehalte größer 10 Vol.-% bis max. 37 Vol.-% 
vorliegen, welche in Zusammenhang mit den ebenfalls  vorliegenden geringen 
Sauerstoffgehalten von kleiner 2 Vol.-% stehen. Für den Menschen ist Methan in den üblichen 
Konzentrationen ungiftig und weitgehend unschädlich. Höhere Konzentrationen führen jedoch 
zur Verdrängung von Sauerstoff und können die Atmung beeinträchtigen. Das Risiko besteht 
insbesondere in Kellerräumen und der Tiefgarage. Für den direkten Wirkungspfad Bodenluft-
Mensch ist laut Gutachten allerdings keine Gefährdung zu befürchten. Es besteht jedoch eine

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indirekte Gefährdung durch die Eigenschaft von Methan als brennbares und explosives Gas, 
da es bei Volumenkonzentrationen von 5 bis 15 % in Luft explosionsfähige Gemische bildet. 
Durch Umsetzung eines Gassicherungskonzeptes und di e darin enthaltenen Maßnahmen, 
kann das potentiell aufsteigende Gas ungefährlich abgeführt werden.  
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Bei der Nullvariante verbleiben die unversiegelten Böden mit den bestehenden anthropogenen 
Vorbelastungen aus Aufschüttungen in ihrem derzeitigen Zustand. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Die Veränderungen der Oberflächengestalt (Bodenauf- / und -abtrag) führen in der 
Planvariante dazu, dass die aufgetragenen Bodenhori zonte im bebaubaren Bereich des 
Gebietes zerstört werden. Dies hat erhebliche und n achhaltige Störungen des Boden-
Wasserhaushalts und der Sorptionseigenschaften der Böden zur Folge, die durch 
Umschichtung und Überbauung verursacht werden. Durc h die Flächenversiegelung im 
Bebauungsplangebiet gehen die anthropogen überprägt en, aber biologisch aktiven Böden 
dauerhaft verloren. Diese sind in ihren Funktionen als Filter, Wasserschutz, Pflanzen- und 
Tierlebensstätte, Ertragspotenzial, Wasserversicker ung und -verdunstung sowie 
Klimaregulierung nicht ersetzbar. 
Durch die in den Schürfen erfassten Holzanteile die teilwiese mit Holzschutzmitteln behandelt 
wurden und sich deswegen nur langsam abbauen, muss davon ausgegangen werden, dass 
die Methangasbildung in den Böden noch Jahrzehnte a ndauern wird. Dies ist in der Planung 
zwingend zu berücksichtigen. Im weiteren Genehmigun gsverfahren wird dazu ein 
Gassicherungskonzept erstellt. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Durch die Festsetzung einer zulässigen GRZ von 0,4 im WA Neu wird eine übermäßige 
Versiegelung vermieden und gleichzeitig eine ausreichend dichte Bebauung gewährleistet, um 
den Flächenverbrauch insgesamt möglichst gering zu halten. Generell ist der nutzbare 
Oberboden bei Beginn der Erschließungs- und Baumaßnahmen zu sichern und für eine lokale 
Wiederverwendung vorzuhalten. 
Im Sinne der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelu ng sind Flächenversiegelungen durch 
geeignete Maßnahmen wie Entsiegelung, Rekultivierun g oder Extensivierung von Böden 
auszugleichen. Dies ist innerhalb des Plangebietes nicht möglich. Als Vermeidungs- und 
Minderungsmaßnahmen wird der Erhalt und Schaffung unversiegelter Bodenflächen durch die 
Festsetzung von Flächen zum Erhalt und zur Anpflanz ung von Bäumen, Sträuchern und 
sonstigen Bepflanzungen im Bereich der allgemeinen Wohngebiete sowie durch die 
dauerhafte Sicherung von öffentlichen und privaten Grünflächen innerhalb des 
Geltungsbereiches gewährleistet. Teilflächen der un versiegelten Wohngrundstücke werden 
absehbar als Ziergärten mit dauerhafter Vegetation (Rasen, Stauden, Gehölze) angelegt und 
unterliegen dann auch ohne Bodenbearbeitung einer z umindest mäßig naturnahen 
Bodenentwicklung. 
Da ein vollständiger Biotopwert- und Flächenausglei ch innerhalb des Plangebietes nicht 
möglich ist, ergibt sich bei Umsetzung der Planung die Verpflichtung zu einem externen 
Ausgleich, der auch die Belange des Bodenschutzes b erücksichtigt. Für den 
ausgleichspflichtigen Eingriff in Natur und Landschaft wird eine externe Ausgleichsmaßnahme 
geplant und durchgeführt. Dies erfolgt durch die Um setzung der externen 
Ausgleichsmaßnahme A3.6 im Geltungsbereich des Beba uungsplanes Nr. 66389/03; 
Arbeitstitel: "Rondorf Nord-West" in Köln-Rondorf. Die externe Ausgleichsmaßnahme sieht die

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Extensivierung einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von ca. 3,8 ha vor. Die als externer 
Ausgleich planungsrechtlich zu sichernde Fläche liegt in der Gemarkung Köln-Rondorf, Flur 7, 
Flurstück 308. Die Fläche wird dauerhaft in eine Gl atthaferwiese (LW41111 / EA1) mit 
standortgerechten, heimischen Strauch- und Baumgrup pen umgewandelt. Durch die 
Nutzungsextensivierung ist von einer Aufwertung der Bodenfunktionen auszugehen.  
Die § 6-8 der BBodSchV sind im weiteren Verfahren zu berücksichtigen. 
Bewertung:   
Aufgrund der tiefgreifenden Bodeneingriffe im Zuge des Kiesabbaus in der Vergangenheit ist 
im Planungsgebiet von einem tiefgründig gestörten B odenaufbau auszugehen. Dennoch 
besitzen die anstehenden Böden wichtige Funktionen für die natürlichen Kreisläufe von 
Wasser, Luft, organischen und mineralischen Stoffen sowie Sorptionsfunktionen. 
Die zu erwartenden Beeinträchtigungen des Bodenpote nzials wurden im Rahmen des 
Bebauungsplanverfahrens untersucht und bewertet. Du rch geeignete Minderungs- und 
Ausgleichsmaßnahmen werden erhebliche und nachhalti ge Beeinträchtigungen soweit 
möglich vermieden. Die über den Wirkungspfad Boden- Bodenluft-Mensch bestehende, 
potentielle Gesundheitsgefährdung durch Methananrei cherung in der Raumluft (Keller- oder 
Tiefgaragengeschosse) ist durch geeignete, bauliche  Maßnahmen (fugenlose, gasdichte 
Bodenplatte im KG/TG, gasdichte Wand- und Bodendurchlässe, Horizontaldrainage unterhalb 
der Bodenplatte KG/TG sowie Vertikaldrainage an den  Außenwänden bis an die 
Geländeoberfläche) und geeignete Lüftungsmaßnahmen zu minimieren. Hierzu ist ein 
geeignetes, prüffähiges Gassicherungskonzept zu erstellen. 
Aufgrund erhöhter Blei- und Benzo(a)pyren-Konzentrationen ist im Rahmen der Neugestaltung 
der Außenanlagen besonders für die Nutzung ,,Kinder spielplatz‘‘ und ,,Wohnen‘‘ der 
bewertungsrelevante Horizont von 0 - 30 cm trotz Au skofferung und Neueinbringung den 
Vorgaben entsprechend als ungefährlich sicherzustellen. 
Bei Umsetzung der o. g. Maßnahmen sind für die Nutz ungssituationen im Plangebiet keine 
Gefährdungen der menschlichen Gesundheit über den W irkungspfad Boden-Mensch zu 
erwarten. Die Auswirkungen auf das Umweltgut Boden sind durch die Zerstörung der 
Bodenfunktionen dennoch als negativ zu bewerten, wo hlgleich keine natürlichen Böden 
vorhanden sind, die zerstört werden. 
 
6.5.5. Wasser  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
 
6.5.5.1. Oberflächenwasser  
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Im Plangebiet sind keine Oberflächengewässer vorhanden. 
Auf dem Gebiet des Planareals befinden sich bei Bet rachtung der 30-200-jährlich 
(Starkregenindex 5-10) auftretenden Starkregenereig nissen keine besonders gefährdeten 
bzw. betroffenen Bereiche. Ausnahmen bilden jedoch nicht zusammenhängende Bereiche im 
Bereich der Innenhofflächen des Plangebietes, welch e bei einem 200-jährliches 
Starkregenereignis (SRI 10) eine mäßige Gefährdung aufweisen. Inwiefern 
Höhenangleichungen oder die Errichtung baulicher An lagen und Infrastruktur für die 
dezentrale Regenwasserbewirtschaftung die anfallend en Wassermengen beeinflussen, ist 
zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar. 
Von dem neu zu erschließenden Gebiet sollen keine R isiken für vorhandene 
Siedlungsbereiche ausgehen. Zugleich soll in letztg enannten Gebieten das Risiko möglichst 
gesenkt werden. Gemäß des „Leitfaden für eine wassersensible Stadt- und Freiraumplanung 
in Köln“ (STEB 2003) und des Leitfadens „Wassersensibel planen und bauen in Köln“ (STEB

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o.J.)  trägt die vorliegende Planung einer interdis ziplinären wassersensiblen 
Gesamtkonzeption Rechnung. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Bei der Nullvariante wird die Grünfläche mit der de rzeitigen Versickerung des 
Oberflächenwassers erhalten.  
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Mit der Planung sind keine Eingriffe in Oberflächengewässer verbunden.  
Durch die Umsetzung des Vorhabens kommt es zu großf lächigen Teilversiegelungen/ 
Versiegelungen von bisher offenen Grünflächen, die zu erheblichen Eingriffen in den 
Wasserhaushalt bzw. die Versickerung von Wasser und  damit zu einer teilflächigen 
Verhinderung der Versickerung und zu einem erhöhten  und beschleunigten 
Oberflächenwasserabfluss führen. Eine Versickerung des anfallenden Niederschlagswassers 
ist aufgrund des vorhandenen Deponiekörpers nicht z ulässig und muss über einen 
Mischwasserkanal abgeleitet werden. 
Auf Teilflächen außerhalb der Tiefgaragen- und Gebä udeflächen bleiben die natürlichen 
hydrologischen Bodenfunktionen durch die Umwandlung  in Gartenflächen mit dauerhafter 
Vegetation erhalten. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Im Bebauungsplanverfahren wird der Umfang der versiegelten Flächen durch entsprechende 
Festsetzungen begrenzt. Die Festsetzung extensiver Dachbegrünungen auf den 
Wohngebäuden  und die im Durchführungsvertrag gereg elte extensive Dachbegrünung der 
Fahrradabstellanlagen dienen der Rückhaltung und Ve rdunstung von Niederschlagswasser 
und trägt zur Abflussminimierung bei. 
In der vorliegenden Überflutungsprüfung (Helmert & Bongartz GmbH 2024) wurde der 
Nachweis erbracht, dass bei einem Starkregenereigni s keine Gefährdung von Menschen, 
Tieren oder Sachgütern zu erwarten ist. Hierzu wurd en die in der Planung vorgesehenen 
Maßnahmen berücksichtigt, die zu einer Rückhaltung des Niederschlagswassers führen. 
Hierzu sind Retentionsboxen mit einem Fassungsvolum en von 121 m³ im Bereich der 
Tiefgaragen und Rückhaltungen in Form von Mulden in den Außenanlagen vorgesehen. Durch 
die Herrichtung einer Regenwasserzisterne mit einem  Fassungsvermögen von etwa 17 m³, 
kann ein Teil der anfallenden Niederschlagsmengen a ufgefangen und für die Bewässerung 
der örtlichen Grünflächen wiederverwendet werden. D as auf den Dachflächen anfallende 
Niederschlagswasser wird auf den Dachflächen zurück gehalten und über Drosselabläufe 
zeitverzögert an die Kanalisation abgegeben. Im Ext remfall kann das Oberflächenwasser in 
die nördlich angrenzende Grünfläche abfließen. 
 
Bewertung:   
Natürliche Oberflächengewässer sind nicht betroffen . Aufgrund des vorhandenen 
Deponiekörpers ist eine Versickerung auf den Fläche n des Plangebietes nicht zulässig. Der 
Abfluss des Oberflächenwassers wird durch Retentionsboxen und einer Regenwasserzisterne 
sowie durch die Einleitung in das öffentliche Misch wasserkanalnetz im zukünftigen 
Bebauungsplangebiet vermieden.

53/88 
6.5.5.2. Grundwasser  
Bestand (derzeitiger Umweltzustand): 
Das Plangebiet liegt im hydrogeologischen Teilraum „Terrassenebenen von Rhein und Maas“. 
Grundwasserführende Schichten wurden im Plangebiet nicht festgestellt. 
Der Grundwasserkörper „Terrassen des Rheins“ (27_19 ) wird hinsichtlich des 
mengenmäßigen Zustands als schlecht und hinsichtlic h des chemischen Zustands als 
unbefriedigend bewertet. Es handelt sich um einen P orengrundkörper in tertiären und 
quartären Sedimenten. Die Durchlässigkeit ist hoch.  Daraus resultiert eine hohe 
Empfindlichkeit des Grundwassers gegenüber Schadstoffeinträgen. 
Eine Gefährdungsabschätzung durch das Ingenieurbüro  Dr. Hemling & Gräfe hat ergeben, 
dass die in den Grundwasserproben ermittelten LHKW- Gehalte ausschließlich als 
Einzelparameter Tetrachlorethen-Gehalte von min. 18 ,3 µg/l bis max. 32,3 µg/l bestimmt 
werden konnten. Weitere LHKW-Einzelparameter (leich tflüchtige halogenierte 
Kohlenwasserstoffe) konnten nicht bestimmt werden. Im Rahmen der Beprobung konnte bei 
der Messung im Dezember ein Anstieg des Grundwasser spiegels um ca. 20 cm festgestellt 
werden, der auf die hohen Niederschlagsmengen zurüc kgeführt werden kann. Insbesondere 
in der Dezember-Beprobung liegen die Per-Gehalte (Perchlorethylen) in den beiden Anstrom-
Messtellen mit 30,6 bzw. 32,3 µg/l höher als in der Abstrom-Messtelle mit 22,2 µg/l. Bisherige 
Grundwasseruntersuchungen belegen daher eine bekann te Verunreinigung des 
durchströmenden Grundwassers mit Tetrachlorethen. Aktuell liegen keine Hinweise vor, dass 
von den nachgewiesenen Schadstoffen im Untergrund d es Plangebietes bei der derzeitigen 
Nutzung eine Schädigung des Grundwassers ausgeht. 
Als überregionale Grundwasserfließrichtung ist eine  östliche bis nordöstliche Richtung zum 
Rhein hin ausgebildet. Das Plangebiet liegt außerha lb von ausgewiesenen 
Wasserschutzgebieten. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante bleiben die Grünflächen mit der  damit verbundenen Versickerung von 
Oberflächenwasser und der Neubildung von Grundwasser erhalten. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung: 
Nach Durchführung eines Überflutungsnachweises lässt sich feststellen, dass es durch die in 
der Planung bedachten Berücksichtigung der Hinweise  und Änderungsvorschläge bei einem 
Starkregenereignis nicht zu einer oberflächlichen Ü berflutung der Gebäude kommt, bzw. die 
anfallenden Wassermengen schadlos auf dem Grundstüc k zurückgehalten werden können. 
Selbst bei einem extremen Hochwasserereignis liegt die Liegenschaft oberhalb des zu 
erwartenden Rheinwasserstandes und ist somit nicht Hochwassergefährdet. 
 Durch den 
erhöhten Versiegelungsanteil steht bei Realisierung  der Planung ein geringerer Anteil an 
unversiegelter Fläche für die Rückführung des Niede rschlagswassers in den natürlichen 
Wasserkreislauf zur Verfügung. Aufgrund des vorhand enen Deponiekörpers ist eine 
Versickerung des anfallenden Niederschlagswassers i n den zukünftigen Grünflächen nicht 
zulässig.  
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Für den Bereich der Wohnbebauung ist eine Ableitung  des Niederschlagswassers in den 
Mischwasserkanal vorgesehen. Um die Ableitung so gering wie möglich zu halten, wurden in 
der Planung Maßnahmen berücksichtigt, die zu einer Rückhaltung des Niederschlagswassers 
führen. Hierzu sind Retentionsboxen im Bereich der Tiefgaragen, Rückhaltungen in Form von

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Mulden in den Außenanlagen sowie Regenwasserzistern en vorgesehen. Das auf den 
Dachflächen anfallende Niederschlagswasser wird auf  den Dachflächen zurückgehalten und 
über Drosselabläufe zeitverzögert an die Kanalisation abgegeben. 
Ca. 2/3 der Fläche bis zur Gründungsebene der Tiefgaragen bzw. Keller werden auf ca. 4,5 m 
u. GOK ausgehoben. Die unterhalb des Gebäudes verbl eibenden Auffüllungen sind 
gegenüber Niederschlagswasser versiegelt. 
 
Bewertung:   
In der Planvariante kommt es auf Teilflächen des Ge bietes zu erheblichen Eingriffen in den 
Wasserhaushalt durch Versiegelung (teilflächige Verhinderung der Versickerung, erhöhter und 
beschleunigter Oberflächenwasserabfluss, lokal Verringerung der Grundwasserneubildung). 
Erhebliche Umweltauswirkungen auf das Grundwasser s ind jedoch nicht zu erwarten. Durch 
die Versiegelung der verbleibenden Auffüllungen geg enüber Niederschlagswasser ist der 
Eintrag von Schadstoffen über Sickerwasser für eine n Großteil des Plangebiets 
ausgeschlossen. Somit ist eine Gefährdung über den Wirkungspfad Boden-Grundwasser nicht 
zu erwarten.  
 
6.5.6. Luft 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
 
6.5.6.1. Luftschadstoffe – Emissionen, auch Treibhausgase  
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Für die Stadt Köln besteht ein Luftreinhalteplan. N ach dem aktuellen Luftreinhalteplan Köln 
2019 liegt das Änderungsgebiet innerhalb der Grenzen der Umweltzone. Die Flächen grenzen 
an den Äußeren Grüngürtel der Stadt Köln. Von der F läche selbst gehen im Bestand keine 
Emissionen in Form von Abgasen aus. Im Änderungsber eich und in der näheren Umgebung 
sind keine emittierenden Gewerbebetriebe vorhanden.  
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante wird die Grünfläche mit den entsprechenden Emissionen belassen. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Die geplante Änderung der Nutzung des Plangebiets führt nur zu einer marginalen Erhöhung 
des Verkehrsaufkommens.  
Auch die Emissionen aus der Wärmebereitstellung für  die geplante Wohnbebauung werden 
aufgrund emissionsarmer Heiztechnik (Einhaltung der  Standards der 
Energieeinsparverordnung) sehr gering sein. Somit führt die Umsetzung der Inhalte zu keiner 
messbaren oder wahrnehmbaren Veränderung der Luftqu alität im und um den 
Änderungsbereich. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Im Rahmen der Bebauungsplanaufstellung werden Verme idungs- und 
Minderungsmaßnahmen wie bspw. Gehölzpflanzungen, Fa ssadenbegrünungen und 
extensive Dachbegrünungen berücksichtigt.

55/88 
Bei der baulichen Umsetzung der Planung werden durc h technische Maßnahmen an den 
Gebäuden relevante Luftschadstoffemissionen vermieden. 
 
Bewertung:   
Durch die Arrondierung des Plangebietes entstehen z usätzliche Luftschadstoffe aus 
Feuerungsanlagen (Heizung) und dem Kfz-Verkehr. Dur ch Begrünungs- und 
Durchgrünungsmaßnahmen an den Gebäuden können die negativen Auswirkungen teilweise 
kompensiert werden. Die Wärmeerzeugung erfolgt über Wärmepumpen. 
 
6.5.6.2. Luftschadstoffe – Immissionen   
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Als Informationsgrundlage dient eine Luftschadstoff prognose zu den verkehrsbedingten 
Immissionen der iMA cologne GmbH. Das Plangebiet liegt innerhalb der seit dem 01.10.2019 
zum zweiten Mal erweiterten Umweltzone Köln.  
Die Hintergrundbelastungen für das Kalenderjahr 2022 wurden aus Messwerten des LANUV 
NRW der Jahre 2018 – 2022 abgeschätzt. Die daraus e rmittelten Werte wurden für NO 
2 
konservativ um 2 µg/m³ beaufschlagt, um die lokalen  Hintergrundwerte im Bereich des 
Plangebietes mit möglichen Zusatzbelastungen durch die Quellen der westlich verlaufenden 
Autobahn 57 und der östlich verlaufenden elektrifiz ierten Schienenstrecken zu 
berücksichtigen. Daraus ergibt sich ein NO 2 Jahresmittel von 22,5 µg/m 3.  
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante wird die Grünfläche mit den ber eits vorhandenen Immissionen aus den 
angrenzenden Straßenzügen sowie der Wohnbebauung belastet. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
 
Der Grenzwert des NO 2 Jahresmittelwerts liegt bei 40 µg/m 3. Die Berechnungen zum 
Prognosejahr 2025 bestätigen die auf aktuellen Mess ungen basierende Annahme, dass die 
Feinstaub-Grenzwerte im Bereich des Bebauungsplangebiets in beiden Untersuchungsfällen 
(Prognose-Nullfall 2025 und Prognose-Planfall 2025)  mit einem NO 2 Jahresmittelwert von 
weniger als 27 µg/m³ eingehalten werden. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Die Maßnahmen zur Vermeidung von siedlungs- und ver kehrsbedingten Emissionen tragen 
auch zur Minderung der Immissionsbelastung bei. Darüber hinaus wurde ein Mobilitätskonzept 
durch die BERNARD Gruppe erstellt, welches bei Anwe ndung zur weiteren Minderung der 
verkehrsbedingten Emissionen beitragen kann. Die Ve rlagerung von Pkw-Verkehr auf den 
Rad- und Fußverkehr ist hier zentral. Durch systematisches Informieren der Bewohner*innen 
über das örtliche Angebot des ÖPNV/SPNV soll mit Sc haffung finanzieller Anreize und 
Aufzeigen des Angebots die Verlagerung von Pkw-Verk ehr auf den ÖPNV/SPNV erfolgen. 
Mithilfe attraktiver und barrierefreier Gestaltung von Fahrrad- und Fußwegen mit guter 
Anbindung an umliegende Flächen soll der Pkw-Verkeh r außerdem mehr auf den Fahrrad- 
und Fußverkehr umgelenkt werden. Dazu beitragen sol l auch das Schaffen von geeigneten 
und genügend Fahrradabstellplätzen, auch für Sonder fahrräder wie Lastenräder. Auf dem 
Plangebiet sind außerdem Radservice-Angebote einzur ichten um den Komfort bei 
Radfahrenden zu erhöhen und die Fahrtantrittswiderstände zu vermindern.

56/88 
Es wird weiterhin empfohlen, das vorhandene Carshar ing-Angebot durch zusätzliches 
stationsbasiertes Carsharing zu ergänzen, um so auc h eine Reduzierung des Platzbedarfs 
des ruhenden Kfz-Verkehrs zu bewirken. Durch das Ei nrichten einer Paketstation können 
außerdem KEP-Lieferverkehr bedingte Immissionen wie  Lärm und Schadstoffe reduziert 
werden. Für die Förderung alternativer Antriebe und  Elektromobilität sollten Tanksäulen für 
Elektrofahrzeuge an den geplanten Stellplätzen verbaut werden.  
 
Bewertung:   
Erhebliche Belastungen durch Luftschadstoffeinträge sind im Plangebiet nicht zu erwarten. Bei 
Anwendung des Mobilitätskonzeptes werden die straße nverkehrsbedingten Immissionen 
weiter gesenkt. 
 
6.5.7. Klima 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Die Kölner Bucht ist der südlichste Ausläufer des N iederrheinischen Tieflandes und gehört 
klimatisch zu den Gunsträumen der mittleren Breiten  Europas. Das Klima der Kölner Bucht 
wird, wie im gesamten Westen Deutschlands, stark du rch die geographische Nähe zur 
Nordsee und zum Atlantik und damit zum Golfstrom be einflusst. Diese Lage führt zu einem 
maritim geprägten Klima mit milden Wintern und gemä ßigten Sommern. Im Bereich der 
Westwinddrift herrschen regelmäßige Tiefdruckgebiet e vor, die vom Atlantik kommend 
Deutschland mit entsprechenden Niederschlägen überq ueren. Bei den weniger häufigen 
Hochdruckwetterlagen nehmen die Tiefdruckgebiete nö rdliche oder südliche Zugbahnen, so 
dass dann längere Trockenperioden auftreten können. 
Gemäß dem Klimaatlas NRW ist die Grünfläche dem Klimatop 2 „Freilandklima“ zuzuordnen, 
das unter anderem für die Frischluftentstehung von Bedeutung ist und eine klimatische 
Entlastungsfunktion für die Siedlungsräume übernimm t. Es zeichnet sich durch einen 
ungestörten, ausgeprägten Tagesgang von Temperatur und Feuchte aus und stellt einen 
Übergang zwischen Freiland- und angrenzenden Stadtklimatopen dar.  
In der Planungshinweiskarte Hitze aus "Klimawandelg erechte Metropole Köln" (2013) ist die 
Grünfläche als " Klasse 3 belastete Siedlungsfläche " definiert. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Bei Nichtumsetzung verbleibt die Fläche in ihrer klimatischen Zuordnung. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
 
Die Realisierung einer Wohnbebauung würde voraussic htlich zu einer Veränderung der 
klimatischen Verhältnisse führen. Demnach wäre die Fläche dem Klimatop 6 „Stadtrandklima“ 
zuzuordnen, das durch eine verdichtete, maximal dreigeschossige Einzelhaus-, Reihenhaus- 
oder Blockrandbebauung mit Grünflächen oder durch e ine maximal fünfgeschossige 
freistehende Bebauung mit Grünflächen bestimmt wird . Die nächtliche Abkühlung ist stark 
eingeschränkt und hängt im Wesentlichen von der Umg ebung ab. Lokale Winde und 
Kaltluftströme werden behindert, während regionale Winde stark gebremst werden. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:

57/88 
Die vorgesehene Durchgrünung des Plangebietes einsc hließlich der festzusetzenden 
Dachbegrünung der Wohngebäude sowie im Durchführungsvertrag geregelte Dachbegrünung 
der Fahrradabstellanlagen mindern durch ihre Ausgle ichswirkung (Transpiration, 
Staubbindung, Verschattung etc.) die Auswirkungen a uf das Geländeklima und die 
stadtklimatischen Verhältnisse.  
 
Bewertung:  
Durch die Umsetzung der geplanten Wohnbebauung kommt es im Plangebiet zu einem Eingriff 
in eine klimaaktive Freifläche und damit zu einer V eränderung der lokalen kleinklimatischen 
Verhältnisse mit der Folge einer eingeschränkten Du rchlüftung, einer Erhöhung des 
Wärmeinseleffektes und einer Verringerung der Verdunstungskühlung. 
Die Planung führt vermutlich zu keiner erheblichen Beeinträchtigung der stadtklimatischen 
Funktion der verbleibenden Grünfläche. 
 
6.5.8. Wirkungsgefüge 
 zwischen Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, L uft, Klima, 
 (§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Plangebiet unterliegt derzeit einer gemischten Nutzung, da die Grünfläche im derzeitigen 
Zustand fast überwiegend aus unzugänglichen Gehölzflächen besteht und die Wohnbaufläche 
als solche genutzt wird.  
Die natürlichen Wirkungsgefüge und Wechselwirkungen  der naturraumbezogenen 
Schutzgüter Boden, Wasser, Klima, Pflanzen und Tiere sind im Bereich der Grünfläche daher 
in ihrer Wirkung kaum anthropogen überformt. Lediglich die Scherrasenflächen der Grünfläche 
unterliegen einer extensiven Pflege, in Form einer regelmäßigen Mahd im Jahr. 
Die Innenhofbereiche sind in ihren Wirkungsgefügen hingegen fast gänzlich anthropogen 
gesteuert. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante bleibt das bestehende Wirkungsgefüge im Grünzug erhalten. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
In der Planvariante werden die bei Umsetzung eines Bebauungsplanverfahrens baulich 
beanspruchten und vollständig versiegelten Flächen hinsichtlich des Boden- und 
Wasserhaushaltes sowie der Vegetationseignung volls tändig entwertet. Sie verlieren damit 
auch weitgehend ihre Funktion als Lebensraum für Ti ere. Teile der neu entstehenden 
Strukturen wie z.B. Gebäudebegrünungen können aber auch neue Lebensräume für Tiere 
darstellen. Im Bereich der gärtnerisch genutzten Te ilflächen der Wohngrundstücke verbleibt 
ein stark durch menschliche Nutzung geprägtes Wirku ngsgefüge. Die verfahrensrelevanten 
Wechselwirkungen zwischen den Schutzgütern beziehen sich auf die einzelnen Schutzgüter 
Pflanzen/Tiere/Landschaft, Boden/Fläche, Wasser und  Klima/Luft. Mit dem Verlust 
unversiegelter Bodenflächen ist gleichzeitig ein Ve rlust der vorhandenen Vegetation und der 
Biotopfunktion verbunden. Darüber hinaus ergeben si ch durch die Bodenversiegelung 
Auswirkungen auf das Klima durch den weitgehenden Verlust der Kaltluftproduktionsfunktion. 
Durch die Arrondierung des Wohnstandortes Am Bilderstöckchen werden heute unversiegelte 
Bodenflächen durch die geplante Bebauung versiegelt  und stehen damit nicht mehr als 
Pflanzenstandort bzw. als Lebens- und Nahrungsraum insbesondere für Tierarten der

58/88 
Siedlungsrandbiotope zur Verfügung. In der Wechselw irkung zwischen Boden und Wasser 
ergibt sich durch die geplante Bebauung eine Beeint rächtigung dahingehend, dass zukünftig 
weniger belebte Bodenfläche für die Versickerung vo n Niederschlagswasser zur Verfügung 
steht. Des Weiteren ist der Umweltbelang Klima/Luft  von der Vegetation und dem Boden 
abhängig. Offene Vegetationsflächen, insbesondere O ffenlandflächen (Wiesen), dienen als 
klimatischer Austauschraum gegenüber dem bebauten Siedlungsraum, der sich aufgrund des 
höheren Versiegelungsgrades tagsüber schneller erwärmt und nachts langsamer abkühlt. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Die im vorhabenbezogenen Bebauungsplan für die einz elnen Schutzgüter zu benennenden 
Maßnahmen dienen insgesamt auch der Sicherung der F unktionsfähigkeit des 
Wirkungsgefüges und der Wechselwirkungen. Förderlich sind insbesondere die aufgeführten 
Maßnahmen zur Grünordnung, zur Gebäudebegrünung, zu r inneren Durchgrünung und zur 
Regenwasserbewirtschaftung mit örtlicher Versickeru ng, der Nutzung von 
Regenwasserzisternen sowie die externen Ausgleichsm aßnahmen. Durch die 
planungsrechtliche Festsetzung einer maximal zuläss igen Überbauung im Plangebiet kann 
einer vollständigen Versiegelung entgegengewirkt we rden. Darüber hinaus wird der Erhalt 
unversiegelter Bodenflächen durch die Festsetzung v on Flächen für die Erhaltung und 
Anpflanzung von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Be pflanzungen in den allgemeinen 
Wohngebieten sowie durch die dauerhafte Sicherung einer öffentlichen Grünfläche innerhalb 
des Plangebietes gewährleistet. Durch die Begrünung  der Gebäude mit Dach- und 
Fassadenbegrünung ergeben sich positive Auswirkunge n auf das Stadtbild, auf Flora und 
Fauna und auf das Klima. 
 
Bewertung:   
Durch die Umsetzung des Bebauungsplanes kommt es zu  Veränderungen des 
Wirkungsgefüges, die sich negativ auf die Umweltbel ange auswirken. Es verbleiben 
nachhaltige Beeinträchtigungen, die die Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes im Plangebiet 
beeinträchtigen, denen jedoch durch Maßnahmen entgegengewirkt wird. 
 
6.5.9. Landschaft  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand): 
Bei dem Landschaftsraum handelt es sich um einen st ädtisch geprägten Stadtrandbereich, 
der von einigen Verkehrsbändern durchzogen ist. Grü nflächen, Parks und Gärten sind im 
Umfeld des Plangebietes großflächig vorhanden und für die Kurzzeiterholung oder sportliche 
Aktivitäten nutzbar. Das Landschaftsbild des Planun gsgebiets ist durch die Lage im 
Übergangsbereich zwischen bestehenden Siedlungsfläc hen und öffentlichen Grünflächen 
geprägt. Das Gebiet selbst ist Teil einer Grünfläch e mit strukturreichen Gehölzsäumen im 
Anschluss an die Siedlungsflächen. Im Norden schließen weitere Grünflächen an. Südlich und 
östlich grenzt bestehende Wohnbebauung an.  
Vorbelastungen bestehen durch die angrenzenden Sied lungs- und Freizeitnutzungen. Die 
vorhandenen Fußwege werden von Fußgängern stark fre quentiert. Das Gelände weist 
kleinräumig Erhebungen von bis zu ca. 1,8 m auf, wä hrend sich die Rasenflächen als eben 
darstellen.  
Die umliegenden Flächen sind durch Laubbäume und Gebüschstrukturen eingegrünt.

59/88 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Bei Nichtdurchführung der Planung würden die Grünfl ächen in ihrem jetzigen Zustand 
verbleiben, so dass sich das Landschaftsbild und di e Sichtbeziehungen nicht verändern 
würden. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung: 
In der Planvariante wird durch die geplante Wohnnutzung das Orts- und Landschaftsbild durch 
die technische Überformung der bisher vorhandenen G rünflächen vollständig und nachhaltig 
verändert. 
Der öffentlich genutzte Landschaftsraum wird durch die Gebäude und deren Zufahrten 
überprägt. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens wird ein land schaftspflegerischer Fachbeitrag 
erstellt, der ein grünordnerisches Konzept sowie in terne und externe Maßnahmen zum 
Ausgleich der Eingriffe darstellt. Zur Durchgrünung  des Wohngebietes werden im 
Bebauungsplan Festsetzungen zu Baum- und Heckenpflanzungen sowie zur Dachbegrünung 
im Bereich der Wohngrundstücke getroffen. Zur Einbi ndung der Siedlung in die Landschaft 
sind randliche Gehölzpflanzungen sowie Fassadenbegr ünungen vorgesehen. Zur Wahrung 
eines ortsbildverträglichen Erscheinungsbildes werd en im Rahmen des 
landschaftspflegerischen Fachbeitrages entsprechende Festsetzungen sowie Regelungen im 
Durchführungsvertrags zur Einfassung bzw. Begrünung  von Mülleinhausungen, der 
extensiven Dachbegrünung von Fahrradunterständen so wie der Fassadenbegrünung der 
Tiefgaragenrampe getroffen.  
 
Bewertung:  
Die Darstellung einer Wohnbaufläche im Bereich bisheriger Grünflächen stellt eine Ergänzung 
des bestehenden Siedlungsrandes dar. Durch die Überformung der freien Landschaft kommt 
es zu einer erheblichen Veränderung des Landschaftsbildes durch eine Bebauung. Durch die 
Maßnahmen der inneren Durchgrünung und insbesondere  durch die randliche Anlage von 
Gehölzen wird eine Eingrünung des Siedlungsrandes u nd eine Einbindung in die Landschaft 
erreicht. 
Durch gestalterische Festsetzungen und Regelungen zur Gestaltung der Nebenanlagen wird 
im Bebauungsplanverfahren eine ortsbildverträgliche  Gestaltung des Wohngebietes 
sichergestellt. 
 
6.5.10. Biologische Vielfalt 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Im Plangebiet kommen keine nach § 30 BNatSchG bzw. § 62 LG NRW geschützten Biotope 
vor. 
 
Im Rahmen der Geländeerhebungen wurden keine in NRW  gefährdeten Pflanzenarten 
nachgewiesen.

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Für die Fledermausfauna besitzt das Gebiet aufgrund  der vorhandenen Biotopstrukturen 
(Gehölzbestände mit überwiegend heimischen Gehölzen  sowie Rasenflächen) Potential als 
Teil-/ bzw. Nahrungshabitat. 
 
Für den gesamten Änderungsbereich ist im Landschaft splan die Schutzfestsetzung L 10 
Landschaftsschutzgebiet (§ 21 LG) festgesetzt. Dies  betrifft das ca. 285 ha große 
Landschaftsschutzgebiet „LSG-Erholungsgebiet Bürger park Nord und angrenzende 
Grünverbindungen“ (LSG-5007-0005). 
 
Insgesamt kommt dem Änderungsbereich aufgrund der B iotopstruktur und unter 
Berücksichtigung der Vorbelastungen im Naturraum eine Bedeutung für den regionalen Arten- 
und Biotopschutz zu. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante verbleibt das Gebiet in seiner derzeitigen Nutzung als Grünfläche mit Teil-
/ Habitatfunktion für die örtliche Fauna. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
In der Planvariante kommt es durch die Ausweisung a ls Wohnbaufläche mit anschließender 
Bebauung des Plangebietes zum Verlust bzw. zur Umwa ndlung von Grünflächen. Es gehen 
dauerhafte, das Landschaftsbild prägende Vegetationsstrukturen (Gehölze) verloren. 
Im Bereich der geplanten randlichen Gehölzpflanzung en ist mit einer Besiedlung durch 
gehölzbewohnende Vogelarten der halboffenen Kulturl andschaft sowie einer Nutzung der 
Gehölzstrukturen als Nahrungshabitat und Leitstrukt ur für heimische Fledermausarten zu 
rechnen. Durch die Realisierung der Planung gehen B iotoptypen mit hoher ökologischer 
Wertigkeit (Gebüsche mit überwiegend standorttypisc hen Gehölzen GH51 / BB1) dauerhaft 
verloren. Sie befinden sich am Siedlungsrand und ha ben eine Funktion als 
Vernetzungsbiotope zwischen der Siedlung und dem angrenzenden Freiraum des Grünzuges. 
Hinsichtlich der umliegenden Natura 2000-Gebiete si nd vorhabenbedingt aufgrund der 
deutlichen Entfernung keine möglichen erheblichen B eeinträchtigungen der für den 
Schutzzweck maßgeblichen Bestandteile der Gebiete zu erwarten. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Auswirkungen auf die biologische Vielfalt werden im Bebauungsplanverfahren soweit möglich 
vermieden bzw. durch artenschutzrechtliche Maßnahme n und Maßnahmen im Rahmen der 
Eingriffsregelung vollständig kompensiert (siehe Maßnahmen der anderen Umweltgüter). 
 
Bewertung:   
Gemäß der Artenschutzprüfung Stufe II kann das Eint reten vorhabensbedingter 
Verbotstatbestände gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 1-3 i.V.m.  Abs. 5 BNatSchG für die im Wirkraum 
relevanten besonders geschützten Arten bei Umsetzun g des Bebauungsplanes durch 
nachfolgende Bauvorhaben unter Berücksichtigung von  Vermeidungsmaßnahmen 
ausgeschlossen werden.  
Der Verlust von Gehölzflächen ist als erheblicher V erlust zu bewerten, welcher im Rahmen 
der Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung durch externe Ausgleichsmaßnahmen kompensiert wird.

61/88 
 
6.5.11. Erhaltungsziele und Schutzzweck der Natura 2000-Gebiete (Gebiete von 
gemeinschaftlicher Bedeutung/europäische Vogelschutzgebiete) 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 b BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Die nächstgelegenen Natura 2000-Gebiete befinden sich in einer Entfernung von jeweils ca. 8 
km nördlich (DE4907301 Worringer Bruch) und östlich  (DE 4809301 Dhünn u. Eifgenbach) 
des Plangebietes. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante verbleibt das Gebiet in seiner derzeitigen Nutzung als Grünfläche ohne 
Bedeutung für die genannten Natura 2000-Gebiete. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung : 
 
Die Durchführung der Planung führt zu keinen Beeinträchtigungen der Schutzgebiete. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Es sind keine Maßnahmen erforderlich. 
 
Bewertung:   
Natura 2000-Gebiete sind von der Planung nicht betroffen. 
 
6.5.12. Mensch, Gesundheit, Bevölkerung  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 c BauGB) 
6.5.12.1. Lärm 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
 
Öffentlicher Straßenverkehr / Straßenverkehrslärm:  
Die Lärmsituation im Untersuchungsgebiet hinsichtli ch des Straßenverkehrslärms auf 
öffentlichen Straßen wird durch den Verkehr auf den umliegenden Straßen, hier der A57, der 
Äußeren Kanalstraße, der Robert-Perthel-Straße, der  Escher Straße sowie der Straße Am 
Bilderstöckchen bestimmt. 
 
Öffentlicher Schienenverkehr / Schienenverkehrslärm:  
Die Lärmsituation im Untersuchungsgebiet hinsichtli ch des Verkehrslärms auf öffentlichen 
Schienenwegen wird durch die Strecken der Deutschen Bahn AG, hier die Strecke 2615, die 
Strecke 2620 sowie die Strecke 9604 geprägt. Diese liegen außerhalb des Geltungsbereiches 
des Bebauungsplanes Nr. 64492/01 „Am Bilderstöckche n“. Die beiden Strecken 2615 und 
2620 verlaufen in einer Entfernung von ca. 620 m no rdöstlich des Plangebietes. Die Strecke 
9604 verläuft in einer Entfernung von ca. 1.430 m nordwestlich des Plangebietes.

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Flugverkehr: 
Die auf das Untersuchungsgebiet einwirkenden Schallimmissionen durch Fluglärm wurden im 
vorliegenden Fall nicht detailliert untersucht. 
 
Gewerbelärm: 
Innerhalb und unmittelbar angrenzend an den Geltung sbereich befinden sich keine 
Gewerbebetriebe. In einer Entfernung von ca. 350 m nördlich des Plangebietes befindet sich 
jenseits der Grünfläche ein Gewerbegebiet.  
Dort sind ein Logistikhof, ein Elektrogroßhandel, eine Kfz-Prüfstelle, Büroflächen und weitere 
Betriebe unterschiedlicher Größe angesiedelt. 
 
Sportlärm : 
Innerhalb und unmittelbar angrenzend an den Geltung sbereich befinden sich keine 
ausgeschriebenen Sportanlagen. Allerdings befindet sich nördlich des Plangebietes auf der 
öffentlich zugänglichen Grünfläche ein öffentlicher  Bolzplatz. Als Lärmquellen sind demnach 
insbesondere das Rufen der Kinder und Jugendlichen beim Spiel sowie das Ballspielen selbst 
bei z. B. Torschüssen wahrnehmbar. Das Heranrücken der Wohnbebauung würde zu einer 
Überschreitung der Lärmbelastung durch den Bolzplat z für die Wohnbebauung führen. Um 
eine sichere Einhaltung der Immissionsrichtwerte zu  gewährleisten, wird der Bolzplatz 
verfahrensbegleitend innerhalb der Grünfläche neu a ngeordnet. In den durchgeführten 
Berechnungen wurde die neue Lage des Bolzplatzes berücksichtigt. 
 
Kindertagesstätte 
Unmittelbar südöstlich an das Plangebiet angrenzend  befindet sich gegenüber Haus 2 der 
geplanten Bebauung ein Familienzentrum mit Kinderta gesstätte. Die Außenfläche der 
Kindertagesstätte wird auf ca. 1.050 m² geschätzt und erstreckt sich auf ca. 56 m entlang der 
südöstlichen Plangebietsgrenze.  
 
Kita-Parkplätze und technische Anlagen 
Die Stellplätze der Kindertagesstätte befinden sich südöstlich der Hausnummer 60b vor dem 
Eingangstor zum Außengelände der Kindertagesstätte. Hier ist davon auszugehen, dass die 
Wohnungen im Gebäude selbst bereits die Richtwerte der TA-Lärm einhalten. Die 
Plangebäude liegen um ein Vielfaches weiter entfern t als das Bestandsgebäude Am 
Bilderstöckchen 60b. 
In den Luftbildern sind keine technischen Anlagen o der Hinweise auf solche im Bereich der 
Kindertagesstätte zu erkennen Kindertagesstätten di eser Größe haben in der Regel keine 
lärmrelevante Haustechnik. 
 
Jugendhaus „Lucky´s Haus“ 
Östlich der Kindertagesstätte befindet sich das Jug endhaus „Lucky's Haus", das mit seinen 
Flächen näher, maximal in gleicher Entfernung zum angrenzenden Reinen Wohngebiet (WR) 
liegt als das nächstgelegene Plangebäude. Da diesem  ein höherer Schutzstatus zugrunde 
liegt, ist davon auszugehen, dass mögliche Emission en des Jugendhauses nicht zu 
Richtwertüberschreitungen an der Planbebauung führen. 
 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante verbleibt das Gebiet in seiner derzeitigen Nutzung als Grünfläche sowie 
bestehende Innenhofbereich der Wohnbebauung ohne Veränderung der Lärmarten.

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Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Im Rahmen des Vorhabens wurden die auf das Untersuc hungsgebiet einwirkenden 
Geräuschimmissionen aus dem öffentlichen Straßen-, Schienen- und Luftverkehr, dem 
Gewerbe- und Sportlärm, die Auswirkungen der Planun g auf die Umgebung, der 
Nachbarschaftslärm sowie der Lärm der Kindertagesstätte betrachtet und bewertet. 
In der Planvariante werden die neu zu nutzenden Woh nbauflächen den genannten 
Immissionen ausgesetzt. Durch die höhere Einwohnerz ahl kommt es zu einer Zunahme des 
Ziel- und Quellverkehrs mit zusätzlichen Immissionen im Randbereich des Plangebietes sowie 
in der Umgebung. 
Gemäß künftigem Planungsrecht wird für den Planbere ich der Schutzanspruch eines 
Allgemeinen Wohngebietes (WA) angenommen. Die Verke hrslärm-Immissionen beurteilen 
sich nach der DIN 18005. Die Gewerbelärm-Immissione n werden gemäß der Technischen 
Anleitung Lärm (TA-Lärm) beurteilt. 
 
Einwirkungen (Immissionen) auf das Plangebiet durch Emittenten nach DIN 18005 
Tabellarische Übersicht über die Orientierungs- und  Grenzwerte des Lärmschutzes für 
allgemeine Wohngebiete (WA) 
 
 Tag- und Nachtwerte der Außengeräuschpegel in dB(A ) 
 DIN 18005 (Orientierungswerte) TA Lärm 
(Immissions-
richtwerte) 
16. BImSchV 
(Immissions-
grenzwerte) 
Straßen- und 
Schienenverkehr 
Industrie und 
Gewerbe, 
Freizeitlärm 
Allgemeines 
Wohnbaugebiet/ 
Kleinsiedlungsgebiet 
55/45 55/40 55/40 59/49 
 
Straßenverkehrslärm 
Die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchung z eigen, dass die Einwirkungen des 
Verkehrs auf öffentlichen Straßen  am höchsten im Westen zur A57 und zur Kreuzung Robert-
Perthel-Straße Ecke Escher Straße sind.  Dort sind im 5. OG Pegel von bis zu 64 dB(A) tags 
(von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr) und 57 dB(A) nachts (v on 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr) zu erwarten. 
Die Orientierungswerte für allgemeine Wohngebiete von 55 dB(A) tags bzw. 45 dB(A) nachts 
werden dort um bis zu 9 dB tags und 12 dB nachts überschritten.  Messungen im EG ergaben, 
dass  Pegel von bis zu 59 dB(A) tags und 51 dB(A) nachts zu erwarten sind.  
Aufgrund der größeren Entfernung und dem abschirmen den Gebäuderiegel fallen die 
Beurteilungspegel an weiter nordöstlich gelegenen Plangebäuden wesentlich geringer aus. 
Im Bereich der Spielflächen ist auf der westlichen Spielfläche, aufgrund der Nähe zur Escher 
Straße an der äußersten Spielplatzkante, ein Beurteilungspegel von bis zu 70 dB(A) aus dem 
öffentlichen Straßenverkehr zu erwarten. Im Bereich der Ostgrenze fällt der Pegel um bis zu 8 
dB auf 62 dB(A) ab. Eine Lärmbetroffenheit in Wohng ebieten ist erst bei einem 
Dauerschallpegel oberhalb von 70 dB(A) tags als kri tisch zu bewerten. Für öffentliche 
Spielplätze selbst bestehen keine Lärmschutzanforde rungen, verbindliche gesetzliche 
Regelungen sind nicht bekannt. Die Umsetzung aktive r Lärmschutzmaßnahmen auf Grund 
des Sport- und Verkehrslärms im Plangebiet ist aus städtebaulichen Aspekten nicht 
realisierbar, da eine effektive Maßnahme eine der G ebäudehöhe entsprechende Höhe 
aufweisen müsste. Infolgedessen kann auf die Errich tung einer Lärmschutzwand verzichtet 
werden.

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Schienenverkehrslärm 
Die Beurteilungspegel für Immissionen des öffentlichen Schienenverkehrs  liegen an den 
nordwestlichen Fassaden im EG tags bei bis zu 43 dB(A) und nachts bis zu 37 dB(A), während 
im 6.OG tagsüber bis zu 48 dB(A) und nachts bis zu 42 dB(A) zu erwarten sind.  
Die Pegel liegen somit mehr als 6 dB unterhalb der Orientierungswerte der DIN 18005 für 
allgemeine Wohngebiete. Nachts werden die Orientier ungswerte, vor Allem in den oberen 
Geschossen, ausgeschöpft, aber ebenfalls eingehalten. 
 
Fluglärm 
Die durch den Fluglärm  auf das Untersuchungsgebiet einwirkenden Lärmimmissionen wurden 
aufgrund von geringen Ausmaßen nicht im Detail unte rsucht, es ergibt sich aus früheren 
Untersuchungen vom Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln ein Pegel von 35 dB 
(A) tags und nachts. 
 
Gesamtverkehr 
Die bei der Betrachtung des Gesamtverkehrs zu berüc ksichtigenden Geräuschimmissionen 
ergeben sich aus den Geräuschimmissionen der Emitte nten Straßenverkehr im Bereich der 
öffentlichen Verkehrsflächen und Schienenverkehr im  Bereich der öffentlichen 
Verkehrsflächen für den Planfall.  
Die Beurteilungspegel entlang der Nordwestfassade b etragen tags bis zu 64 dB(A), nachts 
sind bis zu 57 dB(A) zu erwarten. In dem Innenhofbe reich des Plangebietes werden unter 
Berücksichtigung der Abschirmwirkung Beurteilungspegel von 54 - 57 dB(A) tags und 47 - 51 
dB(A) nachts erreicht. 
 
Gewerbelärm   
Für die Beurteilung der Gewerbelärmeinwirkungen wur den die Richtwerte der TA Lärm für 
Allgemeine Wohnbaugebiete (WA) zugrunde gelegt. Der  Gewerbelärm wird bei der 
Berechnung der maßgeblichen Außenlärmpegel nach den  Richtwerten für Allgemeine 
Wohngebiete für den Tagzeitraum bzw. für den Nachtzeitraum berücksichtigt. 
Die maximal zu erwartenden Beurteilungspegel der Gewerbelärmimmissionen für den Planfall 
betragen an den nordwestlichen Fassaden der geplant en Wohngebäude tags 44 dB(A) und 
nachts 27 dB(A). Im Innenhofbereich des Plangebiete s werden unter Berücksichtigung der 
Abschirmwirkung Beurteilungspegel von 28 - 40 dB(A) tags und 12 - 24 dB(A) nachts erreicht. 
Damit werden die Immissionsrichtwerte der TA Lärm f ür Gewerbelärm für allgemeine 
Wohngebiete eingehalten. Eine Überschreitung des Kr iteriums für einzelne kurzzeitige 
Geräuschspitzen (Maximalpegel) der TA Lärm ist nicht zu erwarten. 
 
Sportlärm 
Da die geplante Bebauung an den Bolzplatz heranrück t, wurde dieser hinsichtlich seiner 
Lärmeinwirkungen auf die Plan- und Bestandsbebauung  im Bestand und in einer geplanten 
Verlagerung untersucht. Gemäß § 25 der Kölner Stadtordnung ist die Nutzung von Bolzplätzen 
grundsätzlich auf die Zeit von 07:00 bis 22:00 Uhr beschränkt. Eine Nutzung im Nachtzeitraum 
ist somit ausgeschlossen, so dass keine Untersuchun gen im Nachtzeitraum durchgeführt 
wurden.  
Die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchung zeigen, dass bei der Variante „Bolzplatz 
vor Verlegung“ Beurteilungspegel von bis zu 57 dB(A) an der geplanten Bebauung zu erwarten

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sind. Damit würde der Immissionsrichtwert von 50 dB (A) innerhalb der morgendlichen 
Ruhezeit um 7 dB und der Immissionsrichtwert von 55  dB(A) außerhalb der morgendlichen 
Ruhezeit um 2 dB in allgemeinen Wohngebieten übersc hritten. An der benachbarten 
Wohnbebauung im Bestand (WR) sind Beurteilungspegel  von bis zu 47 dB(A) zu erwarten. 
Dort wird der Immissionsrichtwert von 45 dB(A) auße rhalb der morgendlichen Ruhezeit in 
reinen Wohngebieten um 2 dB überschritten. 
Die Ergebnisse zeigen bei der Betrachtung der Varia nte „Nach Verlegung des Bolzplatzes“, 
dass die Einwirkungen des Sport- und Freizeitlärms an den nordwestlichen Fassaden im 
Erdgeschoss die höchsten Pegel tags von bis zu 55 dB(A) erreichen. In den Obergeschossen 
sind tags Maximalpegel von bis zu 54 - 55 dB(A) zu erwarten. 
Die Sportlärmeinwirkungen werden durch die Verlager ung des Bolzplatzes auf die 
Immissionsrichtwerte reduziert. Zusätzlich wird der  Ausschluss des Betriebs innerhalb der 
morgendlichen Ruhezeiten vorgesehen. Nach Verlegung  des Bolzplatzes sind an den 
Plangebäuden Beurteilungspegel von bis zu 55 dB(A) zu erwarten. Der Immissionsrichtwert 
außerhalb morgendlicher Ruhezeiten von 55 dB(A) in allgemeinen Wohngebieten können 
somit eingehalten werden. 
 
Kita  
Im Rahmen des Gutachtens wurde ergänzend der Kinder lärm der südöstlich angrenzenden 
Kindertagesstätte bzw. deren Außenspielflächen ermi ttelt. Die Ergebnisse der 
schalltechnischen Untersuchung zeigen, dass im Fass adenbereich des unmittelbar 
angrenzenden Wohngebäudes während der Betriebszeiten mit Pegeln von bis zu 54 dB(A) zu 
rechnen ist.  
Kinderlärm  wird im Allgemeinen als sozialadäquat angesehen un d wird somit nicht 
beurteilt. 
 
Jugendhaus „Lucky´s Haus“ 
Selbst für den Fall, dass das Jugendhaus nicht die Privilegierung nach § 22 Abs. 1 a BImSchG 
in Anspruch nehmen kann, führt die um 5 dB höhere I mmissionsempfindlichkeit an den 
Bestandsgebäuden dazu, dass an den Plangebäude kein e Immissionskonflikte durch das 
Jugendhaus zu erwarten sind. 
 
Auswirkungen (Emissionen) der Planung /Planbedingter Mehrverkehr 
Die Umsetzung der geplanten Arrondierung der Wohnbe bauung führt zu einer Erhöhung der 
Lärmimmissionen. Zu nennen ist hierbei zum einen die geplante Tiefgaragenzufahrt sowie die 
Wärmepumpen, die sich an zwei Stellen des Plangebiets befinden. 
Bei den Lärmimmissionen durch den hier zu betrachte nden Kfz-Verkehr infolge der 
geplanten Tiefgarage zur Wohnanlage und der oberird ischen Anwohnerstellplätze 
handelt es sich um Nachbarschaftslärm  („Vorbereitung zur Teilnahme am Kfz-Verkehr 
auf öffentlichen Straßen“). Ebenfalls als Nachbarsc haftslärm zu berücksichtigen, sind 
lärmrelevante Haustechnikanlagen wie Wärmepumpen.  
 
Nachbarschaftslärm (Tiefgarage / Wärmepumpen):  
Innerhalb des Plangebietes werden die vorhandenen S tellplätze im Bereich der geplanten 
mehrgeschossigen Bebauung in einer gemeinsamen Tief garage untergebracht. Die 
Tiefgarage wird von Süden über eine Tiefgaragenrampe erschlossen. 
Die umliegende Wohnbebauung im Bestand befindet sic h gemäß gültigem

66/88 
Flächennutzungsplan der Stadt Köln in einer Wohnbau fläche. Hier sind die 
Immissionsrichtwerte für allgemeine Wohngebiete analog TA Lärm von 55 dB(A) tags und 40 
dB(A) nachts als Beurteilungsgrundlage heranzuziehen. 
Entlang der Nordwestfassade des Bestandsgebäudes Am  Bilderstöckchen 60 ergeben sich 
Beurteilungspegel von bis zu 58 dB(A) tags und 47 d B(A) in der lautesten Nachtstunde. Die 
Immissionsrichtwerte würden dort tags um bis zu 3 d B und in der lautesten Nachtstunde um 
bis zu 7 dB überschritten. Da jedoch an der gesamte n Giebelseite keine Fenster und damit 
keine Immissionsorte vorhanden sind, liegt keine Üb erschreitung im Sinne der TA Lärm vor. 
Die Lärmeinwirkung auf die südwestliche Fassade des Hauses wird durch eine Loggia an der 
Nordwestecke des Gebäudes gemindert. Maßgeblicher Emittent ist hier der Pkw-Verkehr auf 
der Tiefgaragenrampe. Es wurde geprüft, dass an dem betroffenen Fassadenabschnitt keine 
Fenster und damit keine Immissionsorte im Sinne der TA Lärm vorhanden sind. Die einzigen 
Immissionsorte entlang der Rampe und der Fahrgasse sind die Fenster bzw. Fenstertüren der 
Loggien der Gebäude Am Bilderstöckchen 66 und 64. D ie Immissionsorte auf den Loggien 
sind 0,5 m vor den geöffneten Fenstern/Fenstertüren  gemäß TA Lärm gegenüber der 
Außenwand zurückgesetzt. Dadurch ergeben sich an de n Fenstern und Fenstertüren der 
Loggien günstigere Beurteilungspegel, so dass der I mmissionsrichtwert der TA Lärm 
eingehalten werden kann. 
Die Richtwerte der TA Lärm werden an allen Immissio nsorten der Bestands- und 
Planbebauung durch die Emissionen der Tiefgarage un d der Luft-Wasser-Wärmepumpen 
eingehalten. 
Mehrverkehr 
Bezüglich des durch das Planvorhaben bedingten Mehrverkehrs  liegen die 
Beurteilungspegel an den Immissionsorten sowohl im Analysefall als auch im Prognose-
Planfall unter den Werten von 70 dB(A) tags bzw. 60  dB(A) nachts. In diesem Fall sind 
Erhöhungen der Beurteilungspegel bei weniger als 3 dB durch den planbedingten 
Zusatzverkehr auf öffentlichen Verkehrswegen als ni cht wesentlich zu beurteilen. Die 
prognostizierten Erhöhungen des Straßenverkehrs auf  öffentlichen Verkehrswegen 
liegen bei maximal 0,1 dB, so dass die Erhöhungen a ls nicht wesentlich einzustufen 
sind. 
 
Einwirkungen (Immissionen) auf das Plangebiet durch Emittenten gem. 18 BImSchV 
Tabellarische Übersicht über die Orientierungs- und  Grenzwerte des Lärmschutzes für 
allgemeine Wohnbaugebiete (WA)  
Gebiets-
ausweisung 
Immissionsrichtwerte in dB(A) 
werktags 
Immissionsrichtwerte in dB(A) 
sonn- und feiertags 
Tag Nacht Tag Nacht 
Außerhalb 
der Ruhezeit 
8:00-20:00 
Uhr und 
innerhalb der 
Ruhezeit 
20.00 – 
22:00 Uhr 
Innerhalb 
der Ruhezeit 
6:00-8:00 
Uhr 
 
Lauteste 
volle 
Stunde 
22.00-
06.00 
Uhr 
Außerhalb 
der Ruhezeit 
9.00-13.00 
Uhr 15.00- 
20.00 Uhr 
und 
innerhalb der 
Ruhezeit 
13.00-15.00 
Uhr 20.00-
22.00 Uhr 
Innerhalb 
der Ruhezeit 
7.00-9.00 
Uhr 
Lauteste 
volle 
Stunde 
2.00-
07.00 
Uhr 
WA 
Allgemeines 
Wohnbaugebiet 
55 50 40 55 50 40

67/88 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
aktive Schutzmaßnahmen (Bolzplatzverlegung, Abwägung Lärmschutzwand) 
Als Maßnahme zur Einhaltung der Immissionsrichtwert e ist eine Verlegung des Bolzplatzes 
sowie der Ausschluss des Betriebs innerhalb der morgendlichen Ruhezeiten vorgesehen. 
Die Umsetzung aktiver Lärmschutzmaßnahmen auf Grund  des Sport- und Verkehrslärms im 
Plangebiet ist aus städtebaulichen Aspekten nicht u msetzbar, da eine wirksame Maßnahme 
eine der Gebäudehöhe entsprechende Höhe aufweisen müsste. 
Infolge der Überschreitung der Orientierungswerte aus dem öffentlichen Straßenverkehr ist im 
B-Plangebiet eine Festlegung der erforderlichen Luf tschalldämmung von Außenbauteilen 
gegenüber Außenlärm für Aufenthaltsräume gemäß der DIN 4109:2018-01 vorzunehmen.  
 
passive Maßnahmen 
Festsetzung von passiven Schallschutzmaßnahmen aufg rund der Überschreitung der 
Orientierungswerte der DIN 18005 zum Schutz vor Ver kehrslärm gemäß der baurechtlich 
eingeführten Fassung der DIN 4109 von 2018. 
- Bei Schlaf- und Kinderzimmern ist bei einem Beurt eilungspegel > 45 dB(A) im 
Nachtzeitraum (22:00 bis 6:00 Uhr) eine fensterunab hängige Belüftung durch 
schallgedämmte Lüftungseinrichtungen oder gleichwer tige Maßnahmen bei 
geschlossenen Fenstern und Türen sicher zu stellen. 
- Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 24 BauGB sind passive Schall schutzmaßnahmen entsprechend 
den in der Planzeichnung dargestellten Lärmpegelber eichen (LPB) an den 
Außenbauteilen von schutzbedürftigen Räumen zu treffen. Grundlage hierfür sind die 
maßgeblichen Außenlärmpegel nach DIN 4109-1 (Schallschutz im Hochbau, Ausgabe 
Januar 2018 – Beuth Verlag GmbH, Berlin). 
Die Zuordnung zwischen den dargestellten Lärmpegelb ereichen und den 
maßgeblichen Außenlärmpegeln ergibt sich aus der nachfolgenden Tabelle 
 
Lärmpegelbereich  Maßgeblicher Außenlärmpegel  
La 
dB 
I 55 
II 60 
III 65 
IV 70 
V 75 
VI 80 
VII > 80 a 
a  Für maßgebliche Außenlärmpegel L a > 80 dB sind die Anforderungen 
aufgrund der örtlichen Gegebenheiten festzulegen. 
Ergänzung: Es handelt sich um dB(A)-Werte 
Die Minderung der zu treffenden Schallschutzmaßnahmen ist im Einzelfall zulässig, 
wenn im bauordnungsrechtlichen Verfahren anhand ein er schalltechnischen

68/88 
Untersuchung ein niedrigerer Lärmpegelbereich bzw. ein maßgeblicher 
Außenlärmpegel an den Außenbauteilen von schutzbedü rftigen Räumen 
nachgewiesen wird. 
Für Balkone und Loggien, die einen Gesamtbeurteilun gspegel aus dem Verkehr 
(Straßen-, Schienen- und Flugverkehr) > 62 dB(A) im  Tagzeitraum (6:00 bis 22:00 
Uhr) aufweisen, sind Schallschutzmaßnahmen zu treff en. Durch diese muss 
sichergestellt werden, dass der vorgenannte Gesamtb eurteilungspegel nicht 
überschritten wird. Hiervon ausgenommen sind Balkon e und Loggien von 
durchgesteckten Wohnungen, wenn zusätzlich auf der lärmabgewandten Seite ein 
Balkon oder eine Loggia errichtet wird. 
 
Bewertung:   
Es wird für große Teile des Plangebietes eine erheb liche Verkehrslärmbelastung 
prognostiziert, mit hohen Überschreitungen der Orie ntierungswerte insbesondere an den 
Nord- bzw. Westfassaden des WA Neu-Bereiches. Die d adurch zwingend erforderlichen 
passiven Schallschutzmaßnahmen sind geeignet die Lä rmbelastungen in den Wohnungen 
(Innenschallpegel) relevant zu mindern. 
Die Festsetzungen von Schallschutzmaßnahmen stellen  sicher, dass den 
schallimmissionsschutzrechtlichen Anforderungen an die geplante Wohnbebauung zur 
Erzielung gesunder Wohnverhältnisse sowohl im Tag- als auch Nachtzeitraum Rechnung 
getragen wird. 
 
6.5.12.2. Altlasten 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Kataster über altlastverdächtige Flächen und Al tlasten der Stadt Köln weist für das 
Planareal Altablagerung Nr. 50702 aus. Für die Alta blagerung liegen Erkenntnisse über die 
Bildung von Deponiegas mit deutlich erhöhten Gehalten an Kohlendioxid und Methan (bis zu 
37 Vol.-%) sowie lokalen Spurengasen (LCKW und BTEX-Aromaten) vor. 
Aufgrund der damaligen Nutzung wurde die Grube nach  1945 im Zuge des Kiesabbaus 
ausgehoben und nach Einstellung des Abbaus wieder verfüllt. Es ist daher davon auszugehen, 
dass sich in diesem Bereich keine Kampfmittel befinden. 
Die anthropogene Auffüllung besteht hauptsächlich a us Sand, Kies und Schluff mit zum Teil 
hohen Anteilen an mineralischem Bauschutt. Außerdem  wurden Hinweise auf Ablagerungen 
von Abbruchmaterial aus den Rückbauen alter Gebäude  aufgefunden. (s. Kap.6.5.4 Boden) 
Die Auffüllungen erstrecken sich bis in die grundwassergesättigte Zone. 
Die baurelevante Fläche diente ursprünglich der Kie sabgrabung, die bis zum Grundwasser 
reichte. Ein historischer Kartenstand aus dem Jahr 1958 zeigt, dass das Gelände nach der 
Abgrabung mit über 10 Metern Material aufgefüllt wu rde. Auf dem östlich angrenzenden 
Flurstück 547 wurde der Verdachtspunkt 90 identifiz iert, der ein Gefährdungsband von 15 
Metern umfasst und bei der Planung einer Bebauung e ntsprechend berücksichtigt werden 
muss. 
Gemäß schriftlicher Auskunft des Amtes für öffentli che Ordnung (Amt 322/44) sind keine 
weiteren Maßnahmen, wie etwa eine Oberflächendetektion, erforderlich. Dies begründet sich 
dadurch, dass die geplante Wohnbebauung in einem Ab stand von über 20 Metern zum 
Verdachtspunkt realisiert werden soll. 
Auf einem Kartenauszug der Bezirksregierung Düsseld orf aus dem Jahr 2023 ist der 
Verdachtspunkt 89 nicht mehr existent. Laut 322/44 gilt grundsätzlich auch hier das

69/88 
Gefährdungsband von 15m um den Verdachtspunkt 89. D er Verdachtspunkt 89 liegt 
außerhalb des Plangebietes und die Plangebäude sind >15m vom Verdachtspunkt entfernt.  
Laut Gutachterbüro Dr. Hemling & Gräfe gilt der Ver dachtspunkt 89 bereits als ausgeräumt, 
da dieser im Zuge des durchgeführten Bauvorhabens Bilderstöckchen 60 durch den KBD frei 
gegeben wurde. Die Koordinaten des Punktes befinden  sich auf einer Gebäudeecke 
(Bilderstöckchen 60), das 2009 gebaut wurde. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Es würden sich bei Nichtdurchführung keine Änderungen ergeben.  
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Zur Realisierung der Wohnbebauung ist ein flächiger Bodenaustausch sowie Maßnahmen zur 
Baugrundverbesserung erforderlich. Der anfallende B odenaushub ist fachgerecht zu 
entsorgen. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Aufgrund der bekannten Methangaskonzentrationen im Deponiekörper wird bei Umsetzung 
des Bauvorhabens im Rahmen des Baugenehmigungsverfa hrens ein entsprechendes 
Gassicherungskonzept erstellt und umgesetzt.  
Aufgrund des Deponiekörpers ist eine Versickerung des Niederschlagswassers nicht zulässig. 
Begründet wird dies mit der Flächenversiegelung dur ch die Wohnbebauung und der daraus 
resultierenden zentrischeren Versickerung, die zu e iner Verlagerung der nachgewiesenen 
Stoffe führen könnte. 
 
Bewertung:   
Auf Grund der vorhandenen Altlast ist eine gezielte  Versickerung nicht möglich. Durch die 
Planung von Vermeidungsmaßnahmen entstehen keine zu sätzlichen negativen 
Umweltauswirkungen.  
Aufgrund der historischen Nutzung des Planbereichs als Kiesgrube bis 1958 ist davon 
auszugehen, dass sich in diesem Gebiet keine Kampfm ittel mehr befinden. Die vollständige 
Auskiesung und anschließende Auffüllung lassen eine  Ansammlung von Kampfmitteln als 
unwahrscheinlich erscheinen. Der Kampfmittelbeseiti gungsdienst der Bezirksregierung 
Düsseldorf (KBD) hat unter dem Aktenzeichen 353/08 entschieden, dass aufgrund der 
örtlichen Gegebenheiten keine weiteren Kampfmittelu ntersuchungen notwendig sind und 
verzichtet auf weitere Maßnahmen in diesem Zusammenhang. 
 
6.5.12.3. Erschütterungen 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Bei der Planungsfläche handelt es sich um eine Grün- sowie Wohnsiedlungsfläche. Bau- und 
betriebsbedingte Erschütterungen sind nicht vorhanden. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante bleibt die Grünfläche mit angre nzendem Siedlungsrand ohne Bebauung 
erhalten.

70/88 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Bei Umsetzung der Planung kommt es im Zuge der Erschließung und baulichen Nutzung der 
Fläche zu temporären Erschütterungen durch Maschine neinsatz (Bodenabtrag und -auftrag, 
Verdichtung etc.). Aufgrund der geplanten Ausweisung als Wohngebiet sind keine erheblichen 
und/oder dauerhaften Erschütterungen durch z.B. Produktionsmaschinen etc. zu erwarten. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Gesonderte Maßnahmen sind nicht erforderlich. Die V orgaben des Abstandserlasses NRW 
und der DIN 4150 werden bei der Umsetzung der Planung beachtet.  
 
Bewertung:   
Keine relevante Betroffenheit. Es sind keine erheblichen Auswirkungen anzunehmen. 
 
6.5.12.4. sonstige Gesundheitsbelange / Risiken 
zum Beispiel Hochwasser, Magnetfeldbelastung, Störf allrisiko, Starkregen 
(Klimawandelfolgen) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Starkregen 
Auf dem Gebiet des Planareals befinden sich bei Bet rachtung der 30-200-jährlich 
(Starkregenindex 5-10) auftretenden Starkregenereig nissen keine besonders gefährdeten 
bzw. betroffenen Bereiche. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante würden sich keine Änderungen ergeben. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Durch die Versiegelung von Flächen und den Bau von Gebäuden und Tiefgaragen wird die 
Versickerung und der Abfluss von Niederschlagswasser bei Starkregenereignissen erheblich 
erschwert. Bei Starkregenereignissen wird die Rückhaltung und verzögerte Versickerung der 
Niederschläge über die belebten Bodenschichten, d. h. über die unversiegelten 
Vegetationsflächen, durch die im Rahmen der Planung  initiierte Flächenversiegelung 
erschwert.  
Im Rahmen der Überflutungsprüfung nach DIN 1986-100 (Hemling & Gräfe 2024) wurden die 
online verfügbaren Starkregengefahrenkarten für die verschiedenen Starkregenereignisse der 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln Aör abgerufen und a usgewertet. Die Auswertung der 
Starkregengefahrenkarte SRI 10 (200-jährig) ergab, dass im Bereich des Baufeldes in 
Teilbereichen eine mäßige Starkregengefährdung besteht.  
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Im Bereich der unterbauten Gebäudeflächen ist die Errichtung von Wasserretentionsboxen mit 
einem Fassungsvolumen von 121 m³ vorgesehen. Die Errichtung einer Regenwasserzisterne

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mit einem Volumen von 17 m³ ermöglicht die Sammlung  und Wiederverwendung des 
anfallenden Niederschlagswassers. 
Mit Hilfe der Festsetzung von Gebäudehöhen kann bei Starkregenereignissen ein schadloser 
Oberflächenabfluss des Niederschlagswassers gewährleistet werden. 
Vor allen Gebäudeeingängen sind die Außenanlagen so  zu gestalten, dass ein Gefälle von 
den Gebäudeeingängen weg entsteht.  
Lüftungsschächte sind so anzuordnen, dass die Lüftungsöffnungen höher als das umgebende 
Gelände liegen. 
Um ein eintreten von Wasser in die Lichtschächte zu vermeiden, sind diese mindestens 3 cm 
über OKFF zu führen. 
Die geplante Tiefgarageneinfahrt wird entsprechend der Freianlagenplanung dreiseitig durch 
Mauern eingefasst. Um die Einfahrt über die Rampe z u vermeiden, ist das Gefälle vom 
Rampenkopf weg vorgesehen. 
Die Entwässerung der Tiefgaragenrampe erfolgt über eine Hebeanlage, die auf ein 100-
jährliches Regenereignis ausgelegt ist. Ferner wird  durch die extensive Dachbegrünung der 
Wohngebäude Niederschlag zurückgehalten. 
 
Bewertung:   
Auf die festgestellte mäßige Starkregengefährdung wurde in der Planung reagiert, indem die 
Höhe der geplanten Gebäude festgesetzt wurden und e ntsprechende Maßnahmen in der 
Planung eingeflossen sind. Die Starkregengefährdung wurde dadurch minimiert. 
Auf der Ebene der Baugenehmigung sind Maßnahmen zur  Starkregenbeseitigung auf 
Grundlage der anzuwendenden Regelwerke im Rahmen de r Ausführungsplanung 
abschließend nachzuweisen. Mit Hilfe eines Überflut ungsnachweises konnte nachgewiesen 
werden, dass Starkregen schadlos auf dem eigenen Grundstück abgeleitet wird. 
 
Gesetzliches Überschwemmungsgebiet / Hochwasserschutzkonzept 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Planareal befindet sich nicht in einem gesetzlich festgesetzten Überschwemmungsgebiet. 
Bis zu einem 200-jährigen Hochwasser ist das Plange biet weder direkt noch bei einem 
Versagen der Hochwasserschutzeinrichtungen indirekt betroffen.  
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante würden sich keine Änderungen ergeben. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Der Belang Hochwasserrisiko ist auch nach Umsetzung der Planung nicht betroffen. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Es sind keine Maßnahmen zu treffen. 
 
Bewertung:

72/88 
Das Plangebiet liegt nicht in einem gesetzlich fest gesetzten Überschwemmungsgebiet. Eine 
Betroffenheit kann daher ausgeschlossen werden. 
 
Störfallbetriebe 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Im Plangebiet oder unmittelbar angrenzend sind kein e Störfallbetriebsbereiche bekannt, die 
unter die Vorgaben der 12. Verordnung des Bundes-Im missionsschutzgesetz (Störfall-
Verordnung, 12. BImSchV) fallen. Der Geltungsbereic h des Bebauungsplans liegt außerhalb 
von Achtungsabständen oder angemessenen Sicherheits abständen zu Betriebsbereichen 
gemäß Störfall-Verordnung (KABAS) /Seveso III-RL. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante würden sich keine Änderungen ergeben. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Der Belang Störfallbetriebe ist auch nach Umsetzung der Planung nicht betroffen. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Es sind keine Maßnahmen zu treffen. 
 
Bewertung:   
Keine relevante Betroffenheit. Es sind keine Auswirkungen anzunehmen. 
 
Elektromagnetische Felder (EMF) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Unmittelbar im Plangebiet oder an dieses angrenzend  sind derzeit keine Quellen 
elektromagnetischer Strahlung bekannt.  
In ca. 200 m Entfernung befindet sich eine Mobilfun ksendeantenne mit der 
Standortbeschreibungs-Nr.: 4913654. Durch die Große  Entfernung ist nicht mit einer 
Beeinträchtigung zu rechnen. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante würden sich keine Änderungen ergeben. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Für die Energieversorgung der geplanten Wohnbebauun g ist eine Trafostation erforderlich. 
Diese wird außerhalb des Geltungsbereichs im Bestan d, neben dem Gebäude Am 
Bilderstöckchen 62, installiert. Der vorgeschrieben e Mindestabstand von 5 m zur 
Bestandsfassade wird dabei eingehalten. Belange hin sichtlich elektromagnetischer Felder 
werden auch nach Realisierung der Planung nicht beeinträchtigt.

73/88 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Es sind keine Maßnahmen zu treffen. 
 
Bewertung:   
Keine relevante Betroffenheit. Es sind keine Auswirkungen anzunehmen. 
 
Es sind keine weiteren Belange betroffen. 
 
6.5.12.5. Besonnung/Belichtung 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Plangebiet und dessen Umgebung ist in seiner de rzeitigen Bestandssituation 
sonnenexponiert und wird allenfalls durch die vorha ndenen Gehölzbestände auf und 
unmittelbar angrenzend an den Geltungsbereich teilweise verschattet. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante bleiben die Belichtungsverhältnisse identisch. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Durch die mehrstöckige Wohnbebauung kann es zu eine r Verschattung der angrenzenden 
Grünflächen kommen.  
Die bestehende Bebauung der Straße Am Bilderstöckch en 62-64 befindet sich südlich der 
Neuplanung und ist somit von keiner Veränderung der  Lichtverhältnisse betroffen. Die 
Hausnummern Am Bilderstöckchen 66 bis 68 / Ecke Escher Straße könnten aufgrund ihrer bis 
zu siebengeschossigen Bebauung eine geringfügige Ve rschattung in der Mittagszeit 
verursachen. Eine Verschattung durch die geplante Bebauung ist ausgeschlossen. 
Die nordöstlich gelegene Bebauung an der Vogesenstr aße wird durch die viergeschossige 
Bebauung im Nordosten voraussichtlich nicht oder nu r geringfügig verschattet. Auf die 
Erstellung eines Besonnungsgutachtens konnte daher verzichtet werden. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Es sind keine Maßnahmen zu ergreifen. 
 
Bewertung:   
Durch die Realisierung der Wohnbebauung lässt sich keine erhebliche Verschlechterung der 
Belichtung herleiten.  
 
6.5.13. Kultur- und sonstige Sachgüter 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 d BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Basierend auf einer Abfrage der Kölner Denkmalliste  sind keine sich auf dem Plangebiet

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befindlichen Denkmäler eingetragen. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante ändert sich dieses Belangen nicht. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Bei Durchführung der Planung sind keine Änderungen der Belange zu erwarten.  
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Es sind keine Maßnahmen zu ergreifen. 
 
Bewertung:   
Durch die Realisierung der Wohnbebauung lässt sich keine erhebliche Veränderung 
hinsichtlich Kultur- und sonstiger Sachgüter herleiten. 
 
6.5.14. Vermeidung von Emissionen (insbesondere Licht, Gerüche, Strahlung, Wärme), 
sachgerechter Umgang mit Abfällen und Abwässern  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 e BauGB) 
Eine Abstrahlung von erheblichen Wärme- oder Strahlungsemissionen (v. a. Lichtemissionen) 
bzw. Gerüche wird mit der Umsetzung der Planung nicht einhergehen. Da das Plangebiet über 
keine weitreichenden Blickbeziehungen in sensible L andschaftsbereiche verfügt, sind 
Festsetzungen zur Vermeidung von Lichtemissionen ni cht erforderlich. Der sachgerechte 
Umgang mit entstehenden Abfällen und Abwässern ist durch Einhaltung der einschlägigen 
gesetzlichen Vorschriften sichergestellt und es bed arf diesbezüglich keiner gesonderten 
Regelung im Rahmen der Bauleitplanung. 
 
6.5.15. Nutzung erneuerbarer Energien/ sparsame und effiziente Nutzung von Energie 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 f BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Informationen über die Nutzung erneuerbarer Energie n oder sparsamer und effizienter 
Nutzung 
von Energie liegen für den Bestand nicht vor. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Bei Nichtdurchführung der Planung sind keine Änderu ngen der Belange zu erwarten. Neue 
Gebäude sind entsprechend der aktuellen energetischen Gesetze zu errichten. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Durch die Arrondierung des Wohngebietes Am Bilderst öckchen ist zukünftig mit einem 
erhöhten Energiebedarf zu rechnen. Gemäß den Vorgaben der Klimaschutzleitlinien der Stadt 
Köln wurde die Nutzung erneuerbarer Energien in die  Planung integriert. Hierzu zählen der 
Einsatz von Photovoltaikanlagen sowie Wärmepumpen. Hinsichtlich der Nutzungsart steht 
derzeit noch nicht fest, ob es sich hierbei um Wass er-Wasser-Wärmepumpen oder Luft-

75/88 
Wasser-Wärmepumpen handeln wird. Die Gebäude sind als Effizienzhäuser 40 EE geplant. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Um den Klimaschutzkriterien der Klimaschutzleitlini en der Stadt Köln Rechnung zu tragen, 
sind im Plangebiet für das WA Neu Maßnahmen zur Nut zung erneuerbarer Energien 
vorgesehen.  
Geplant ist eine zentrale Energiegewinnung mittels Luftwärmepumpe für alle Gebäude des 
WA Neu. Für diese Heizzentrale werden zwei Flächen im Plangebiet festgesetzt. 
Ergänzend sind auf allen neu zu errichtenden Gebäud en des WA Neu Photovoltaikanlagen 
vorgesehen, die jeweils auf extensiv begrünten Dachflächen installiert werden. In Verbindung 
mit einer teilweisen Fassadenbegrünung trägt die Da chbegrünung zu einer effizienteren 
energetischen Versorgung der Wohngebäude bei.  
 
Bewertung: 
Unter Einhaltung der Klimaschutzleitlinien der Stad t Köln, wird dem Umweltbelang „Nutzung 
erneuerbarer Energien/ sparsame und effiziente Nutzung von Energie“ Rechnung getragen. 
 
6.5.16. Darstellungen von Landschaftsplänen und sonstigen Plänen, insbesondere des 
Wasser-, Abfall-, Immissionsschutzrechtes  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 g BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Der nördliche Teil des Plangebietes, der sich als ö ffentlich zugängliche Grünfläche darstellt, 
liegt im räumlichen Geltungsbereich des Landschaftsplanes der Stadt Köln (siehe Blatt 6 des 
Planes). 
Für diesen Teil des Plangebiets ist im Landschaftsp lan die Schutzfestsetzung L 10 
Landschaftsschutzgebiet (§ 21 LG) festgesetzt. 
 
Der Landschaftsplan stellt für Teilflächen des Plan gebietes folgende Entwicklungsziele fest 
(siehe Kapitel 4.3): 
• EZ 4 Anreicherung der Landschaft mit natürlichen L andschaftselementen unter 
Berücksichtigung bauleitplanerischer Vorhaben (nord westlicher Teilbereich der 
Grünfläche) 
• EZ 6 Ausstattung der Landschaft für Zwecke des Imm issionsschutzes oder zur 
Verbesserung des Klimas (gesamter Planbereich) 
• EZ 8 Zeitlich begrenzte Erhaltung bis zur Realisie rung der Bauleitplanung 
(Nordöstlicher Teilbereich der Grünfläche)  
Im Planbereich selbst sind darüber hinaus keine Ent wicklungsmaßnahmen festgesetzt 
worden. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante bleibt der Änderungsbereich in seiner Nutzung als Grünfläche und 
Wohnbaufläche erhalten. Die Darstellungen des Lands chaftsplanes werden weiterhin 
eingehalten.

76/88 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Gemäß § 20 Landesnaturschutzgesetz NRW treten bei d er Aufstellung, Änderung und 
Ergänzung eines Bebauungsplanes im Geltungsbereich eines Landschaftsplanes 
widersprechende Darstellungen und Festsetzungen des  Landschaftsplanes mit dem 
Inkrafttreten des entsprechenden Bebauungsplanes au ßer Kraft, soweit der Träger der 
Landschaftsplanung im Beteiligungsverfahren des ent sprechenden 
Bauleitplanänderungsverfahrens nicht widersprochen hat. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Die durch die Umsetzung des Bebauungsplanes entstehenden Eingriffe in den Naturhaushalt 
werden im Rahmen eines landschaftspflegerischen Fac hbeitrags ermittelt und fachgerecht 
ausgeglichen. Es sind externe Kompensationsmaßnahme n außerhalb des betroffenen 
Landschaftsschutzgebietes vorgesehen. Hierzu sollen  externe Ausgleichsflächen im 
Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 66389/03; " Rondorf Nord-West" in Köln-Rondorf 
in Anspruch genommen werden (s. Kapitel 6.5.20). 
 
Bewertung:   
Die Überlagerung eines bestehenden Landschaftsschut zgebietes mit Wohnbauflächen stellt 
eine Beeinträchtigung dar. Aufgrund der geringen Flächenausdehnung, der Vorbelastung der 
Fläche und unter Berücksichtigung der im Landschaftsplan festgelegten Entwicklungsziele EZ 
4 und EZ 8 wird diese als negativ aber nicht als erhebliche Umweltauswirkung bewertet. 
Darstellungen anderer Fachplanungen, insbesondere d es Wasser-, Abfall- und 
Immissionsschutzrechts liegen für das Plangebiet nicht vor. 
 
6.5.17. Erhaltung der bestmöglichen Luftqualität in Gebieten, in denen die durch Rechts-
verordnung zur Erfüllung von bindenden Beschlüssen der Europäischen 
Gemeinschaft festgelegten Immissionsgrenzwerte nicht überschritten werden  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 h BauGB)  
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Plangebiet liegt außerhalb entsprechender Gebiete. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante bleibt das Gebiet in seiner der zeitigen Nutzung als Grünfläche und 
Wohnbaufläche ohne Veränderung der Luftqualität. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Durch die Bebauung ergeben sich im Planfall zusätzliche Beeinträchtigungen der Luftqualität 
durch siedlungs- und verkehrstypische Emissionen. D er hier behandelte Umweltbelang ist 
davon nicht betroffen. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:

77/88 
Es sind keine gesonderten Maßnahmen erforderlich. 
 
Bewertung:   
Die Belange werden von der Planung nicht betroffen. 
 
6.5.18. Wechselwirkungen 
zwischen den einzelnen Belangen des Umweltschutzes nach den Buchstaben a bis 
d des § 1 Abs. 6 Nr. 7 BauGB - Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima, 
Landschaft, biologische Vielfalt, Natura 2000-Gebie te, Mensch, Gesundheit und 
Bevölkerung, Kultur- und Sachgüter (§ 1 Absatz 6 Nummer 7 i BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Plangebiet liegt anteilig im Bereich eines Freiraumes, der von der Wohnbevölkerung zur 
Naherholung genutzt wird und dem Siedlungsdruck unterliegt. Die natürlichen Wirkungsgefüge 
und Wechselwirkungen der naturraumbezogenen Schutzg üter Boden, Wasser, Klima, 
Pflanzen und Tiere, biologische Vielfalt einerseits und Mensch, Gesundheit andererseits sind 
daher in ihrer Ausprägung anthropogen bestimmt bzw. überformt. 
Die biologische Vielfalt des Gebietes ist nutzungsb edingt stark eingeschränkt, weist aber 
aufgrund des vorhandenen Gehölzbestandes einen hohen Wert für die heimische Tierwelt auf. 
Natura 2000-Gebiete sind im Plangebiet nicht vorhanden. Kultur- und Sachgüter sind auf der 
betroffenen Fläche nicht vorhanden. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante bleiben die durch den Grünzug g eprägten Wechselwirkungen der 
genannten Faktoren erhalten. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Mit der Umsetzung der Wohnbauflächen werden Flächen versiegelt und Vegetationsbestände 
entnommen, dies verhindert eine ungestörte Wechselw irkung zwischen Pflanze-Tier und 
Pflanze-Boden, Boden-Wasser, Klima-Boden-Wasser. 
In der Planvariante werden die bei Umsetzung des Be bauungsplanverfahrens baulich 
beanspruchten und vollständig versiegelten Flächen hinsichtlich des Boden- und 
Wasserhaushaltes sowie der Vegetationseignung volls tändig entwertet. Sie verlieren damit 
auch weitgehend ihre Funktion als Lebensraum für Tiere. Im Bereich der gärtnerisch genutzten 
Teilflächen der Wohngrundstücke verbleibt ein stark  durch menschliche Nutzung geprägtes 
Wirkungsgefüge. Kultur- und Sachgüter sind von der Umsetzung der Planung nicht betroffen. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Die für die einzelnen Schutzgüter zu benennenden Ma ßnahmen dienen insgesamt auch der 
Sicherung der Funktionsfähigkeit des Wirkungsgefüge s und der Wechselwirkungen. 
Insbesondere die aufgeführten Maßnahmen zur Grünges taltung, zur Begrünung von 
Freiflächen und zur Regenwasserbewirtschaftung mit ortsnaher Versickerung und 
Regenwassernutzung durch Zisternen sowie die extern en Ausgleichsmaßnahmen sind 
förderlich. Aspekte der Wohnqualität und Naherholun g werden in der begleitenden 
Grünordnungsplanung berücksichtigt. 
Bewertung:

78/88 
Durch die Umsetzung des Bebauungsplanes ergeben sich auch im Plangebiet Veränderungen 
der Wechselwirkungen zwischen den genannten Faktore n, die sich teilweise negativ 
auswirken. Durch die Umsetzung von Vermeidungs- und  Ausgleichsmaßnahmen verbleiben 
keine nachhaltigen Beeinträchtigungen der Wechselwi rkungen, die mit erheblich negativen 
Auswirkungen auf den Naturhaushalt verbunden sind.  
 
6.5.19. Anfälligkeit für die Auswirkungen schwerer Unfälle und Katastrophen auf die 
Belange des Umweltschutzes nach den Buchstaben a bis d und i des § 1 Abs. 6 
Nr. 7 BauGB - Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasse r, Luft, Klima, Landschaft, 
biologische Vielfalt, Natura 2000-Gebiete, Mensch, Gesundheit und Bevölkerung, 
Kultur- und Sachgüter, Wechselwirkungen 
 (§ 1 Absatz 6 Nummer 7 j BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Stadtgebiet Köln liegt in der Erdbebenzone 1 ge mäß DIN EN 1998-1/NA (2011). Dort 
werden vier Zonen - 0 bis 4 - zur Erdbebengefährdung ausgewiesen. Demnach können in Köln 
leichte Erdbeben auftreten mit der Folge von leichten Beschädigungen an Gebäuden.  
Sonstige schwere Unfälle oder (Natur-)Katastrophen sind für das Plangebiet als sehr 
unwahrscheinlich anzunehmen. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Die Neubebauung im Plangebiet erfolgt unter Berücks ichtigung der Hinweise der DIN EN 
1998-1/NA (2011). Der Anteil der sensiblen Wohnnutz ung im Plangebiet wird erhöht. Die 
Anforderungen an die Rettungswege und die Zugänglichkeit der Gebäude für Rettungskräfte 
werden berücksichtigt. Insofern wird die geringe An fälligkeit des Plangebietes für schwere 
Unfälle oder Katastrophen nicht erhöht. Dies gilt auch für die Umweltbelange Tiere, Pflanzen, 
Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft, bio logische Vielfalt, Natura 2000-Gebiete, 
Kultur- und Sachgüter sowie Wechselwirkungen. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger Umwelt-
auswirkungen:   
Solche Maßnahmen sind nicht erforderlich. 
 
Bewertung:   
Mit Ausnahme leichter Erdbeben sind sonstige schwer e Unfälle oder Katastrophen für das 
Plangebiet als sehr unwahrscheinlich anzunehmen. Nach Umsetzung der Planung erhöht sich 
die geringe Anfälligkeit des Plangebietes für schwere Unfälle oder Katastrophen nicht. 
 
6.5.20. Eingriffsregelung  
(§ 1a Abs. 3 BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand): 
Für die ausgleichspflichtige Eingriffsfläche wird d ie baurechtliche Zulässigkeit als 
Bestandswert angesetzt, auch wenn der Bestand in der Realität vom baurechtlichen Bestand 
abweicht. Eingriffe in Natur und Landschaft mit gle ichem oder höherem Planungsbiotopwert 
als der Biotopwert des baurechtlichen Bestandes lös en nach § 1a Abs. 3 BauGB keine 
Ausgleichspflicht aus. 
Etwa die Hälfte des derzeitigen Bestandes setzt sic h aus bestehender Wohnbebauung

79/88 
zusammen, die dem Innenbereich nach §§ 30 und 34 Ba uGB zuzuordnen ist, während die 
ergänzende Wohnbebauung eine nach § 35 BauGB zu beurteilende Fläche überlagert, die im 
FNP als Grünfläche dargestellt ist. Nach Aussage de s Bauaufsichtsamtes der Stadt Köln ist 
diese Teilfläche eindeutig dem Außenbereich nach § 35 BauGB zuzuordnen. Somit ist die 
gesetzliche Eingriffsregelung auf die derzeitige Nu tzung als Grünfläche anzuwenden. Der 
ausgleichspflichtige Eingriffsbereich ist der Darst ellung im VBP zu entnehmen. Der 
Bestandswert im ausgleichpflichtigen Eingriffsbereich beträgt 64.172 Punkte. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Für den bereits festgestellten Bestandswert von ins gesamt 64.172 BWP der 
ausgleichpflichtigen Eingriffsfläche besteht eine Ausgleichspflicht von insgesamt 35.056 BWP. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger Umwelt-
auswirkungen:   
Um den Biotopwertverlust möglichst gering zu halten, werden Maßnahmen wie landschaftliche 
Einbindung des Gebiets und innere sowie randliche D urchgrünung mit geeigneten 
Vegetationsstrukturen sowie eine Minderung von Flächenversiegelung angesetzt (siehe auch 
Grünmaßnahmen unter 6.5.2). 
 
Bewertung:   
Gemäß Tabelle 3 beträgt der Eingriffswert im derzei tigen Planzustand 35.056 negative 
Biotopwertpunkte. Das Vorhaben führt somit zu einer  Verschlechterung des Biotopwertes im 
Plangebiet.  
Die zur Kompensation dieses Wertes erforderlichen Ausgleichsflächen bzw. Biotopwertpunkte 
könnten können durch Umsetzung von externen Ausglei chsmaßnahmen im Geltungsbereich 
des Bebauungsplanes Nummer 66389/03 „Rondorf-Nord-W est“ in Köln-Rondorf abgelöst 
werden. Die externen Ausgleichsmaßnahmen erfolgen a uf einer Teilfläche der Gemarkung 
Rondorf-Land, der Flur 7, des Flurstücks 308. Zur K ompensation der benötigten BWP würde 
eine Flächengröße von etwa 3.187 m² der Gesamtmaßna hme in Anspruch genommen 
werden. 
 
Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die exter nen Kompensationsmaßnahmen keinen 
räumlichen Bezug aufweisen und somit keine lokale Kompensationswirkung entfalten. 
Tabelle 3: Bilanz zur Eingriffsregelung – Eingriffswert 
 Fläche (m²) Gesamtwert (P) 
 Bestandswert gesamter Planbereich 9.441  76.519  
 Planwert gesamter Planbereich 9.441  36.142  
A Bestandwert  
ausgleichspflichtiger Eingriffsbereich 5.368 
 64.172  
B Planwert  
ausgleichspflichtiger Eingriffsbereich 5.368 
 21.565  
Eingriffswert (A-B):  42.607  
Davon ausgleichspflichtig gem. LFB/GOP  42.607

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Tabelle 4: Bilanz zur Eingriffsregelung – Ausgleichswert 
 Gesamtwert (P) 
C 
Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen außerhalb 
des ausgleichspflichtigen Eingriffsbereiches 
innerhalb des Plangebiets 
 
 - - 
D Ausgleichsmaßnahmen außerhalb des Plangebiets in 
Köln-Rondorf 
 
 Umwandlung von landwirtschaftlich genutzten Flächen in 
Glatthaferwiesen auf 3.187 m²  35.056  
Ausgleichswert (C-D): 35.056  
 
Bilanz zur Eingriffsregelung – Bilanzierung 
Bilanz  (Eingriffswert- Ausgleichswert) = 0 BWP  100 % 
*Bilanz = 0 Es wird ein vollständiger Ausgleich erz ielt (100%). 
 
6.5.21. Kumulierung mit den Auswirkungen von Vorhaben benachbarter Plangebiete 
(Anlage 1 zum BauGB, 2. b) ff) 
Kumulierende Auswirkungen ergeben sich aus der Durc hführung und dem Betrieb eines 
Vorhabens in Verbindung mit den Auswirkungen benach barter Vorhaben. Denn die 
Umweltauswirkungen benachbarter Vorhaben können daz u führen, dass die 
Erheblichkeitsschwelle überschritten wird, auch wen n die einzelnen Vorhaben für sich 
betrachtet keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen haben. 
Derzeit sind keine weiteren Bauleitplanverfahren au f den unmittelbar angrenzenden Flächen 
bekannt. Kumulierungen mit der baulichen Nutzung der bereits dargestellten Wohnbaufläche 
sind daher nicht zu erwarten. 
 
6.5.22. eingesetzte Stoffe und Techniken 
(Anlage 1 zum BauGB, 2. b) hh) 
Bei der Umsetzung der Planung sind weder durch den Bau noch durch den Betrieb des 
Vorhabens erhebliche Auswirkungen durch die eingese tzten Techniken und Stoffe zu 
erwarten. Die Auswirkungen durch den Baustellenbetr ieb können bei Gewährleistung einer 
optimalen Entsorgung der Bau- und Betriebsstoffe, e ines sachgerechten Umgangs mit Ölen 
und Kraftstoffen, einer regelmäßigen Wartung der Ba ufahrzeuge sowie einer 
ordnungsgemäßen Lagerung wassergefährdender Stoffe als unerheblich eingestuft werden. 
Auch durch den Betrieb der durch den Bebauungsplan ermöglichten Vorhaben sind bei 
sachgerechtem Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen  keine erheblichen nachteiligen 
Umweltauswirkungen zu erwarten. 
 
6.5.23. In Betracht kommende anderweitige Planungsmöglichkeiten (Alternativen) 
und die Angabe für die wesentlichen Gründe für die getroffene Wahl  
(Anlage 1 zum BauGB, 2. d)

81/88 
Alternative Planungsmöglichkeiten, die die eingangs  genannten Planungsziele einer 
Siedlungserweiterung ermöglichen, bestehen nicht. D as Plangebiet schließt unmittelbar 
nördlich und westlich an bereits im bestehenden Flä chennutzungsplan als Wohnbauflächen 
dargestellte Flächen an. Mit der Inanspruchnahme di eser Fläche kann dem Bedarf an 
zusätzlichen Wohnbauflächen entsprochen werden. Dab ei wird die Grenze des 
Landschaftsschutzgebietes an den neuen Verlauf der Wohnbaufläche angepasst. 
 
C Zusätzliche Angaben 
 
6.6. Technische Verfahren bei der Umweltprüfung bez iehungsweise Hinweise 
auf Schwierigkeiten bei der Zusammenstellung der Angaben  
Konkrete Schwierigkeiten bei der Ermittlung und Zus ammenstellung der Daten sind nicht 
aufgetreten. Allerdings beruhen verschiedene Angabe n auf allgemeinen Annahmen oder 
großräumigen Daten (z. B. Klimadaten) mit entsprechenden kleinräumigen Unschärfen. 
Für die Ermittlung und Bewertung der erheblichen Um weltauswirkungen der Planung in der 
vorliegenden Form stellen die zusammengestellten Da ten jedoch eine ausreichende 
Grundlage dar. 
 
6.7. Geplante Maßnahmen zur Überwachung der erhebli chen Auswirkungen 
(Monitoring) 
Die Prognosen im Rahmen der Umweltprüfung zu den Au swirkungen der geplanten 
Bebauungsplan-Aufstellung sind ausreichend belastba r, sodass keine Maßnahmen zur 
Überwachung erheblicher Auswirkungen erforderlich sind. 
 
6.8. Zusammenfassung 
Der Bebauungsplan sieht in der Flur 6 der Gemarkung  Longerich die planungsrechtliche 
Sicherung von allgemeinen Wohngebieten sowie einer öffentlichen Grünfläche mit der 
Zweckbestimmung Spielplatz vor, in deren Rahmen die  Umwandlung einer 0,5 ha großen 
öffentlich zugänglichen Grünfläche in eine entsprec hende Wohnbaufläche erfolgt. Die 
geplante Bebauung ist als "Hinterlandbebauung" zur bestehenden Wohnbebauung 
vorgesehen. 
Die Umweltauswirkungen der Umsetzung der Planung au f die Schutzgüter Tiere, Pflanzen, 
Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima und das Wirkungs gefüge zwischen ihnen sowie die 
Landschaft und die biologische Vielfalt, die Erhaltungsziele und den Schutzzweck der Natura 
2000-Gebiete, die umweltbezogenen Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit 
sowie die Bevölkerung insgesamt, die umweltbezogene n Auswirkungen auf Kultur- und 
sonstige Sachgüter, die Vermeidung von Emissionen s owie der sachgerechte Umgang mit 
Abfällen und Abwässern, die Nutzung erneuerbarer En ergien sowie die sparsame Nutzung 
von Energie, Die Darstellungen der Landschaftspläne sowie anderer Pläne, insbesondere des 
Wasser-, Abfall- und Immissionsschutzrechts, die Er haltung der bestmöglichen Luftqualität, 
die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Belangen des Umweltschutzes, die Anfälligkeit 
gegenüber schweren Unfällen oder Katastrophen, die Kumulierung mit Auswirkungen von 
Vorhaben benachbarter Plangebiete, die Auswirkungen  auf das Klima und die Anfälligkeit 
gegenüber den Folgen des Klimawandels wurden beschr ieben und hinsichtlich ihrer 
Betroffenheit bewertet. Hierzu wurden entsprechende  Bestandsaufnahmen und Recherchen 
durchgeführt.

82/88 
Nullvariante: 
Bei Nichtdurchführung der Planung würden voraussich tlich die vorhandenen Nutzungen als 
Grünfläche und Wohnbaufläche in ihren Nutzungen erhalten bleiben.  
 
Tiere :  
Im Sommer 2023 wurde im Plangebiet des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes und in der 
näheren Umgebung der Bestand der vorkommenden Avi- und Fledermausfauna erfasst. 
Im Rahmen der Untersuchung konnten keine in NRW planungsrelevanten Arten mit Brutrevier 
festgestellt werden.  
Im Rahmen der Untersuchung wurden keine Fledermausa ktivitäten festgestellt. Mögliche 
Baumhöhlen, die als Quartier dienen könnten, wurden im Rahmen der Kartierungen innerhalb 
des Plangebiets nicht vorgefunden. 
Im Bereich der geplanten Grünflächen ist eine Besie dlung durch Vogelarten der Siedlungen 
und Halboffenlandschaften sowie eine Nutzung der Gehölzstrukturen als Nahrungshabitat und 
Leitstruktur für heimische Fledermausarten zu erwarten. 
Das Vorkommen der Haselmaus konnte durch die Ausbri ngung und Kontrolle von 10 
künstlichen Niströhren nicht bestätigt werden. 
Pauschal geschützte Flächen nach § 30 BNatSchG oder § 62 LG NRW sind nicht vorhanden. 
Gemäß der Artenschutzprüfung Stufe II ist das Eintr eten vorhabenbedingter 
Verbotstatbestände gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 1-3 i.V.m.  Abs. 5 BNatSchG für die im Wirkraum 
relevanten besonders geschützten Arten bei Umsetzun g des Bebauungsplanes durch 
nachfolgende Bauvorhaben ausgeschlossen werden, sof ern entsprechende 
Vermeidungsmaßnahmen umgesetzt werden. 
 
Pflanzen :  
Die geplante Wohnbaufläche überdeckt nahezu flächen deckend einen derzeit dichten 
Gehölzbestand. Insgesamt kommt der bestehenden Grün fläche aufgrund seiner 
Biotopstruktur und unter Berücksichtigung der Vorbe lastungen im Naturraum eine aktuelle 
Bedeutung für den regionalen Arten- und Biotopschutz zu. 
 
Fläche : 
Durch die Planvariante werden größere Teilflächen d es Gebietes als Lebensraum für Tiere 
und Pflanzen beseitigt bzw. in Form von Überbauung und Versiegelung stark beeinträchtigt.  
 
Boden :  
Die natürlichen Bodenverhältnisse im Änderungsberei ch sind durch die Vornutzung als 
Kiesgrube bereits anthropogen vollständig überformt und nachhaltig gestört. 
 
Wasser :  
 Oberflächenwasser :  
Im Plangebiet sind keine natürlichen Oberflächengewässer vorhanden.  
In der Planvariante kommt es durch die Wohnbebauung zu einer großflächigen Versiegelung 
und damit zu erheblichen Eingriffen in den Wasserha ushalt (Verhinderung der Versickerung, 
erhöhter und beschleunigter Oberflächenwasserabflus s). Aufgrund des vorhandenen

83/88 
Deponiekörpers ist die Versickerung von Oberflächen wasser nicht zulässig und muss 
stattdessen über das Mischwasserkanalsystem abgeleitet werden. 
Im Bebauungsplanverfahren werden geeignete Minderungsmaßnahmen (Maß der Bebauung, 
Dachbegrünung, Grünflächenanteil) festgesetzt. Im E xtremfall kann das Oberflächenwasser 
in die nördlich angrenzende Grünfläche abfließen. 
 
 Grundwasser :  
Das Plangebiet liegt im hydrogeologischen Teilraum „Terrassenebenen von Rhein und Maas“. 
Grundwasserführende Schichten wurden im Plangebiet nicht festgestellt. 
Der Grundwasserkörper „Terrassen des Rheins“ wird h insichtlich des mengenmäßigen 
Zustands als schlecht und hinsichtlich des chemischen Zustands als unbefriedigend bewertet. 
Es handelt sich um einen Porengrundwasserleiter in tertiären und quartären Sedimenten. Die 
Durchlässigkeit ist hoch. Daraus resultiert eine ho he Empfindlichkeit des Grundwassers 
gegenüber Schadstoffeinträgen. Es bestehen jedoch k eine Bedenken hinsichtlich der 
menschlichen Gesundheit. 
Das Planareal liegt außerhalb von ausgewiesenen Wasserschutzgebieten. 
In der Planvariante kommt es auf Teilflächen des Ge bietes zu erheblichen Eingriffen in den 
Wasserhaushalt durch Versiegelung (teilflächige Verhinderung der Versickerung, erhöhter und 
beschleunigter Oberflächenwasserabfluss, lokal Verringerung der Grundwasserneubildung). 
Im Bebauungsplanverfahren werden geeignete Minderun gsmaßnahmen (Maß der baulichen 
Nutzung, Dachbegrünung) festgesetzt. 
 
Klima und Luft :  
Insgesamt handelt es sich bei dem Plangebiet um eine klimaaktive Grünfläche, die zusammen 
mit den umliegenden Freiflächen eine hohe Bedeutung für die klimatische und lufthygienische 
Situation in Köln-Bilderstöckchen hat. 
Im Planfall gehen die derzeit unbebauten Flächen fü r die Kalt- und Frischluftproduktion 
verloren. Darüber hinaus belasten siedlungsbedingte  Emissionen (Hausbrand und Kfz-
Abgase) die Frischluft. Die im B-Planverfahren vorgesehene Durchgrünung der Wohnsiedlung 
mindert die Auswirkungen auf die stadtklimatischen Verhältnisse. Die stadtklimatische 
Funktion der verbleibenden Grünflächen sowie die lufthygienische Situation werden durch die 
Planung nicht erheblich beeinträchtigt.  
 
Wirkungsgefüge 
 zwischen Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, L uft, Klima :  
Das Plangebiet unterliegt einer extensiven anthropo genen Nutzung. Die natürlichen 
Wirkungsgefüge und Wechselwirkungen der naturraumbe zogenen Schutzgüter Boden, 
Wasser, Klima, Pflanzen und Tiere sind daher in ihrer Wirkung überformt. 
Die im Bebauungsplanverfahren für die einzelnen Schutzgüter zu erarbeitenden Vermeidungs- 
und Ausgleichsmaßnahmen dienen auch in der Planvari ante insgesamt der Sicherung der 
Funktionsfähigkeit des Wirkungsgefüges und der Wech selwirkungen. Es verbleiben keine 
nachhaltigen Beeinträchtigungen, die die Funktionsf ähigkeit des Naturhaushaltes im 
Plangebiet gefährden. 
 
Landschaft :  
Der nördliche Teil des Planareals ist eine als Grün fläche genutzte Fläche, bestehend aus

84/88 
Scherrasen und Gehölzflächen im Anschluss an Wohngebiete. 
Im Westen und Norden schließen sich weitere Grünflä chen an, im Osten und Süden die 
bestehenden Wohngebiete. 
Die Darstellung und Ausweisung einer Wohnbaufläche stellt eine Hinterlandbebauung des 
bestehenden Siedlungsrandes dar. Die gehölzreichen Vegetationsflächen werden durch 
Gebäude und deren Zufahrten überprägt. Durch minder nde Maßnahmen der inneren Durch- 
und Randeingrünung wird eine naturnahe Einbindung in die Landschaft erreicht. 
Durch Festsetzungen und Regelungen zur Gestaltung d er Nebenanlagen wird eine 
ortsbildverträgliche Gestaltung des Wohngebietes gewährleistet. 
 
Biologische Vielfalt :  
Durch die Umsetzung der Wohnbebauung gehen Gehölzst rukturen mit Bedeutung für die 
lokale Artenausstattung verloren. Der Wegfall diese r Flächen wird im Rahmen der Eingriffs-
Ausgleichsbilanzierung durch externe Maßnahmen kompensiert. 
 
Erhaltungsziele und Schutzzweck der Natura 2000-Geb iete (Gebiete von 
gemeinschaftlicher Bedeutung/europäische Vogelschutzgebiete):  
Der Umweltbelang ist nicht betroffen. 
 
Mensch, Gesundheit, Bevölkerung 
 
Lärm :  
Aufgrund der bereits bestehenden angrenzenden Wohnbebauung entlang der östlichen sowie 
südlichen Plangebietsgrenze ist nur mit einer gerin gen Zunahme der Lärmbelastung im 
Änderungsbereich zu rechnen. Die Auswirkungen des Bebauungsplans sind daher als gering 
einzustufen. 
 
Altlasten :  
Für das Bauvorhaben ist ein entsprechendes Gassicherungskonzept der Gebäude sowie ein 
Konzept für den Bodenaustausch im Bereich der verbl eibenden Freiflächen zu erstellen. Der 
Umweltbelang ist weiterhin nicht maßgebend betroffen. 
 
Erschütterungen :  
Der Umweltbelang ist nicht betroffen. 
 
sonstige Gesundheitsbelange / Risiken :  
Der Umweltbelang ist nicht betroffen. 
 
Besonnung/Belichtung :  
Durch die Realisierung einer Wohnbebauung lässt sich keine erhebliche Verschlechterung der 
Belichtung herleiten.  
 
Kultur- und sonstige Sachgüter :  
Der Umweltbelang ist nicht betroffen.

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Vermeidung von Emissionen  (insbesondere Licht, Gerüche, Strahlung, Wärme), 
sachgerechter Umgang mit Abfällen und Abwässern :  
Die Umsetzung des Vorhabens ist nicht mit Emissione n verbunden, die einer besonderen 
Berücksichtigung im Rahmen der Bauleitplanung bedürfen.  
 
Nutzung erneuerbarer Energien / sparsame und effiziente Nutzung von Energie :  
Die geplanten Gebäude werden mit Photovoltaik-Anlag en sowie Fassaden- und 
Dachbegrünung ausgestattet. 
 
Darstellungen von Landschaftsplänen und sonstigen P länen, insbesondere des 
Wasser-, Abfall-, Immissionsschutzrechtes :  
Der nördliche Teil des Plangebietes, der sich als ö ffentlich zugängliche Grünfläche darstellt, 
liegt im räumlichen Geltungsbereich des Landschafts planes der Stadt Köln, der hier die 
Schutzfestsetzung L 10 Landschaftsschutzgebiet (§ 21 LG) trifft. 
 
Erhaltung der bestmöglichen Luftqualität  in Gebieten, in denen die durch 
Rechtsverordnung zur Erfüllung von bindenden Beschlüssen der Europäischen Gemeinschaft 
festgelegten Immissionsgrenzwerte nicht überschritten werden.  
Nach dem aktuellen Luftreinhalteplan Köln 2019 lieg t das Änderungsgebiet innerhalb der 
Grenzen der Umweltzone. 
 
Wechselwirkungen :  
Die Planung wirkt sich besonders im Teil der Bestan dsgrünfläche deutlich auf die 
Wechselwirkung zwischen den Schutzbelangen aus. 
 
Anfälligkeit für die Auswirkungen schwerer Unfälle und Katastrophen :  
Der Umweltbelang ist nicht betroffen. 
 
Eingriffsregelung :  
Die Beschreibung und Begründung des Eingriffs in Na tur und Landschaft, die Ableitung des 
daraus resultierenden Handlungsbedarfs und die Entw icklung konkreter Planungsinhalte in 
Form von Maßnahmen, Festsetzungen oder Regelungen i n einem städtebaulichen Vertrag 
etc. erfolgt im Rahmen eines Landschaftspflegerisch en Fachbeitrags auf der Ebene des 
Bebauungsplans. 
Die entstehenden Eingriffe werden durch Vermeidungs -, Minderungs- und 
Ausgleichsmaßnahmen im Plangebiet sowie auf externen Flächen kompensiert. Es verbleiben 
keine erheblichen und nachhaltigen Beeinträchtigung en. Der Eingriff wird vollständig 
kompensiert. Die externen Ausgleichsmaßnahmen stehe n jedoch in keinem räumlich 
funktionalen Zusammenhang mit dem Projektgebiet. 
 
Kumulierung mit den Auswirkungen von Vorhaben benac hbarter Plangebiete, 
eingesetzte Stoffe und Techniken, Alternativen, Monitoring  (falls erforderlich):  
Es sind keine Kumulierungen zu erwarten.

86/88 
 
6.9. Referenzliste der Quellen 
Im Rahmen des Planverfahrens wurden folgende Gutachten erstellt: 
- ADU cologne, Institut für Immissionsschutz GmbH ( 31.05.2024) – Schalltechnische 
Untersuchung  
- ADU cologne, Institut für Immissionsschutz GmbH ( 22.03.2024) – Schalltechnische 
Untersuchung zum Nachbarschaftslärm 
- ADU cologne, Institut für Immissionsschutz GmbH ( 08.03.2024) – Schalltechnische 
Untersuchung zum Lärmschutz an der geplanten öffentlichen Spielplatzfläche 
- BERNARD Gruppe zT GmbH (21.10.2024) – Verkehrsunt ersuchung und 
Mobilitätskonzept 
- Helmert & Bongartz GmbH, Gesellschaft für Ingenie urplanung, Tiefbau und Umwelt 
(30.04.2024) – Überflutungsprüfung 
- iMA cologne GmbH (21.02.2024) – Luftschadstoffpro gnose 
- Ingenieurteam Dr. Hemling & Gräfe GmbH (07.05.202 4) – Nutzungsbezogene 
Gefährdungsabschätzung 
- Kölner Büro für Faunistik (03.11.2023/Juni 2024) – Artenschutzprüfung (ASP), Stufe II 
- studio grüngrau, Landschaftsarchitektur GmbH (21. 10.2024) – Grünordnungsplan 
(GOP) 
Weitere Quellen: 
• Bezirksregierung Köln: Wasserschutzgebiete in Köln , eigene kartographische 
Darstellung, Köln, o. J.; 
• Geologischer Dienst NW: Bodenkarte 1:50.000, Krefe ld, o. J.; 
• Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW: Auszug aus der 
Planungshinweiskarte „Zukünftige Wärmebelastung“ au s: Klimawandelgerechte 
Metropole Köln, Abschlussbericht, LANUV Fachbericht Nr. 50, Recklinghausen, 2013; 
• LANUV NRW: Kartografische Abbildung von Betriebsbe reichen und Anlagen nach 
Störfall-Verordnung (KABAS); 
• Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und  Verbraucherschutz NRW, elwas 
web: Grundwasserdaten, Düsseldorf, abgerufen am 22.04.2024; 
• Stadt Köln: Altlastenkataster, Köln, 2023; 
• Stadt Köln: Karte Hochwasser Risikogebiet und gese tzliches 
Überschwemmungsgebiet des Rheines Herausgeber: Land esamt für Natur, Umwelt 
und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen; 
• Stadt Köln: Landschaftsplan, Stand: 27.07.2018; 
• Stadt Köln: Überflutungshöhen bei verschiedenen St arkregenereignissen, aus StEB 
AÖR, Köln, abgerufen am 08.11.2023; 
• Dlubal Software (2024): Erdbebenzonen - 
https://www.dlubal.com/de/lastzonen/erdbeben-en-1998-1-din-en-1998-
1.html?srsltid=AfmBOooxnYGhnsTSnZWaBNir8pdz9STQ5rxHT8X2KLZZ0Sx3dY1F 
OwxE#center=50.80142645563874,7.979901437796162&zoom=9&marker=52.5219 
18,13.413215 [zuletzt zugegriffen am 21.10.2024]; 
• Bezirksregierung Köln (2021): Luftreinhalteplan - https://www.bezreg-
koeln.nrw.de/verfahren/luftreinhalteplaene [zuletzt zugegriffen am 21.10.2024]; 
• Geologischer Dienst NW: Bodenkarte 1 : 50.000, Aus zug, Krefeld, o. J.;

87/88 
• Klimaatlas NRW (2024): abgerufen von https://www.k limaatlas.nrw.de/klima-nrw-
karte?&itnrw_address=am%20bilderst%C3%B6ckchen [zuletzt zugegriffen am 
21.10.2024]; 
• Stadt Köln (2023): Suche im Flächennutzungsplan. V erfügbar unter 
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/planen-bauen/suche-im-
flaechennutzungsplan  [zuletzt zugegriffen am 21.10.2024]; 
• Stadt Köln (2024): Landschaftsplan. Verfügbar unte r: https://www.stadt-
koeln.de/artikel/05242/index.html [zuletzt zugegriffen am 21.10.2024];STEB 
„Leitfaden für eine wassersensible Stadt- und Freiraumplanung in Köln“; 2003; 3. 
Auflage, abrufbar unter steb.koeln.de; 
• STEB „Leitfadens „Wassersensibel planen und bauen in Köln“, ohne Jahr, 2. Auflage; 
abrufbar unter steb.koeln.de. 
 
 
7. Planverwirklichung 
7.1. Überplanungen/ Bestandsschutz 
Die Überplanung der vorhandenen Bausubstanz im Plangebiet geschieht im Interesse und auf 
Veranlassung der Vorhabenträgerin. Belange des Bestandsschutzes für vorhandene bauliche 
Anlagen und Nutzungen sind für die Planung gegeben.  Die im Bestand befindliche 
oberirdische Stellplatzanlage für PKW wird durch di e Unterbringung der dort weggefallenen 
Stellplätze in der neuen Tiefgarage ersetzt.  
 
7.2. Umlegung, Baulast, Grunddienstbarkeiten 
Bodenordnende Maßnahmen nach § 45 ff BauGB sind nicht erforderlich, da die erforderlichen 
Grundstücke im Eigentum der Vorhabenträgerin, über Erbbaurechtsverträge in der Ver-
fügungsgewalt der Vorhabenträgerin bzw. im Eigentum der Stadt Köln stehen.  
Die Geh- und Fahrrechte im Baugebiet ist der Stadt Köln durch die Vorhabenträgerin durch 
dingliche Sicherung (Grunddienstbarkeit) einzuräumen. 
 
7.3. Durchführungsvertrag 
Die Vorhabenträgerin verpflichtet sich in einem Durchführungsvertrag gemäß § 12 BauGB zur 
Umsetzung des Vorhabens, wie es im Vorhaben- und Erschließungsplan definiert ist. 
 
7.4. Kosten für die Stadt Köln, Kostenübernahme dur ch die Vorhabenträgerin  
Die Vorhabenträgerin übernimmt alle Kosten, die die  Aufstellung des Bebauungsplanes be-
treffen. Kosten für den städtischen Haushalt entstehen insoweit nicht.  
 
8. Städtebauliche Kenndaten 
Plangebietsgröße 9.442 m² 
 
  davon Grundstücksfläche der Neubauten 6.123 m²  
  davon nicht überbaubare Grundstücksfläche Bestand 2.754 m²

88/88 
  davon öffentliche Grünfläche mit der Zweckbest. Spielplatz   565 m²  
Geschossfläche gem. § 20 BauNVO gesamt ca. 9.800 m²  
Anzahl der Wohneinheiten ca. 100 WE  
Baumpflanzungen im Plangebiet 20 Bäume

Anlage 4 Textliche Festsetzungen

23097 Zeichen

A N L A G E  4 
1/10  
Textliche Festsetzungen 
zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 64492/01 
Arbeitstitel: Am Bilderstöckchen in Köln-Bilderstöckchen 
 
I. Textliche Festsetzungen 
1.  Art der baulichen Nutzung  
a) Gemäß § 4 BauNVO wird ein allgemeines Wohngebiet  (WA) festgesetzt. 
b) Gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 1 BauNVO sind alle im allge meinen Wohngebiet (WA) 
ausnahmsweise zulässigen Nutzungen nach § 4 Abs. 3 BauNVO nicht Bestandteil 
des Bebauungsplanes. 
c) Gemäß § 12 Abs. 3a in Verbindung mit § 9 Abs. 2 BauGB wird festgesetzt, dass 
im Allgemeinen Wohngebiet (WA) im Rahmen der festgesetzten Nutzungen nur 
solche Vorhaben zulässig sind, zu deren Durchführung sich die Vorhabenträgerin 
im Durchführungsvertrag verpflichtet. 
2. Maß der baulichen Nutzung  
a) Gemäß § 16 Abs. 2 Nr. 4 BauNVO werden für die Be bauung im allgemeinen 
Wohngebiet (WA) Gebäudehöhen zwingend festgesetzt.  
b) Gemäß § 18 Abs. 2 BauNVO können geringfügige Abw eichungen von der 
zwigenden Gebäudehöhe zugelassen werden. Als geringfügige Abweichung gelten 
10 cm pro Vollgeschoss. 
c) Gemäß § 16 Abs. 6 BauNVO können die festgesetzte n Gebäudehöhen durch 
untergeordnete Bauteile oder bauliche Anlagen - z.B. Antennen, 
Aufzugsüberfahrten, Kamine, Lüftungseinrichtungen, Oberlichter - auf den baulich 
zugeordneten Dachflächen überschritten werden. Das höchstzulässige Maß der 
Überschreitungen beträgt 2,00 m in der Höhe. Anlagen zur Nutzung solarer 
Strahlungsenergie dürfen die festgesetzte Gebäudehöhe um max. 1,50 m 
überschreiten. Der Flächenanteil der Überschreitungen je Dachfläche darf 
insgesamt 30% nicht übersteigen. Die Dachaufbauten müssen mindestens um das 
Maß ihrer Höhe von der Gebäudeaußenkante des jeweiligen zugeordneten 
Geschosses zurücktreten. 
d) Gemäß § 23 Absatz 1 Satz 1 in Verbindung mit § 1 6 Absatz 5 BauNVO gelten die 
festgesetzten Baugrenzen nur für die oberirdischen Teile baulicher Anlagen. 
2.1 Grundflächenzahl, zulässige Grundfläche  
Gemäß § 19 Abs. 4 Satz 3 BauNVO kann im allgemeinen Wohngebiet (WA) die 
zulässige Grundfläche durch die Grundflächen von Garagen und Stellplätzen mit ihren 
Zufahrten, Nebenanlagen im Sinne des § 14 BauNVO sowie baulichen Anlagen 
unterhalb der Geländeoberfläche, durch die das Baugrundstück lediglich unterbaut 
wird, bis zu einer GRZ von 0,7 überschritten werden.  
2.2. Grundflächenzahl und Geschossflächenzahl

2/10  
Gemäß § 16 Abs. 5 BauNVO ist für die Berechnung der Grundflächenzahl sowie der 
Geschossflächenzahl ausschließlich die Grundstücksfläche des Bauvorhabens 
nordöstlich der Grenze zwischen verschiedenen Maßen der baulichen Nutzung 
anzusetzen. Die übrige Grundstücksfläche gilt als nicht überbaubare 
Grundstücksfläche im Bestand.   
3. Überbaubare Grundstücksflächen 
Gemäß § 23 Abs. 3 Satz 3 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 3 BauNVO werden für die 
überbaubaren Grundstücksflächen folgende Ausnahmen festgesetzt: 
a) Die Baugrenzen der Wohngebäude im allgemeinen Wo hngebiet (WA) dürfen im 
Erdgeschoss durch Vordächer und Vorbauten bis max. 2,0 m überschritten werden. 
b) Die Baugrenzen der Wohngebäude im allgemeinen Wo hngebiet (WA) dürfen im 
Erdgeschoss durch Terrassen bis maximal 4,00 m überschritten werden. Dabei darf 
in der Summe 40 % der Fassadenlänge der jeweiligen Gebäudeseite nicht 
überschritten werden.  
c) Die Baugrenzen der Wohngebäude im allgemeinen Wo hngebiet (WA) dürfen 
oberhalb des Erdgeschosses durch Balkone bis max. 2,0 m überschritten werden. 
Dabei darf in den vierten und fünften Obergeschossen in der Summe ein Drittel der 
Fassadenlänge der jeweiligen Gebäudeseite je Geschoss nicht überschritten 
werden. Zudem darf in den ersten, zweiten und dritten Obergeschossen in der 
Summe 40 % der Fassadenlänge der jeweiligen Gebäudeseite je Geschoss nicht 
überschritten werden. 
4. Nebenanlagen und Stellplätze mit ihren Einfahrte n 
a) Gemäß § 12 Abs. 6 BauNVO sind Stellplätzenur in den nach § 9 Abs. 1 Nr. 4 
BauGB dafür festgesetzten Flächen zulässig. Die in der Planzeichnung 
festgesetzten Standorte können um bis zu 5 m verschoben werden.  
b) Gemäß § 14 Abs. 1 Satz 3 BauNVO sind Nebenanlage n nur auf den hierfür 
festgesetzten Flächen zulässig.  
c) Gemäß § 14 Abs. 1 Satz 3 BauNVO sind Einrichtung en im Sinne des § 14 Abs. 2 
BauNVO nur auf den hierfür festgesetzten und mit EV gekennzeichneten Flächen 
zulässig. 
d) Gemäß § 14 Abs. 1 Satz 3 BauNVO sind Fahrradabst ellanlagen auf den nicht 
überbaubaren Grundstücksflächen der allgemeinen Wohngebiete (WA) zulässig.  
5. Flächen, auf denen ganz oder teilweise nur Wohng ebäude, die mit Mitteln der 
sozialen Wohnraumförderung gefördert werden könnten, errichtet werden dürfen. 
Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 7 ist mindestens 30% der gesamten Geschossflächen (§ 20 
Abs. 3 Satz 1 BauNVO) in den Wohngebäuden des als allgemeines Wohngebiet (WA) 
festgesetzten Gebiets als Wohnnutzung zu errichten, die mit Mitteln der sozialen 
Wohnraumförderung gefördert werden könnte. 
6. Führung von oberirdischen oder unterirdischen Ve rsorgungsanlagen und -

3/10  
leitungen 
Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 13 BauGB sind Telekommunikations- sowie sonstige 
Versorgungsleitungen unterirdisch zu führen. 
7. Mit Geh-, Fahr- und Leitungsrechten zu belastend en Flächen  
 Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 21 BauGB werden innerhalb des  Allgemeinen Wohngebietes 
(WA) die folgenden Geh- und Fahrrechte festgesetzt: 
a) Die mit Geh- und Fahrrecht 1 (GF 1) bezeichnete Fläche ist mit einem Geh- und 
Fahrrecht zugunsten der Allgemeinheit gemäß Planeintrag zu belasten. 
b) Die mit Geh- und Fahrrecht 2 (GF 2) bezeichnete Fläche ist mit einem Geh- und 
Radfahrrecht zugunsten der Allgemeinheit und einem Fahrrecht zugunsten der 
Anlieger und der Ver- und Entsorgungsträger sowie zugunsten von 
Grünpflegefahrzeugen zur Pflege der öffentlichen Grünfläche, Zweckbestimmung 
Spielplatz, gemäß Planeintrag zu belasten. 
c) Die mit Gehrecht (G) bezeichnete Fläche ist mit einem Gehrecht zugunsten der 
Allgemeinheit gemäß Planeintrag zu belasten. 
8. Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen 
a) Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 24 BauGB sind passive Schal lschutzmaßnahmen 
entsprechend den in der Planzeichnung dargestellten Lärmpegelbereichen (LPB) 
an den Außenbauteilen von schutzbedürftigen Räumen zu treffen. Grundlage 
hierfür sind die maßgeblichen Außenlärmpegel nach DIN 4109-1 (Schallschutz im 
Hochbau, Ausgabe Januar 2018 – Beuth Verlag GmbH, Berlin). 
Die Zuordnung zwischen den dargestellten Lärmpegelbereichen und den 
maßgeblichen Außenlärmpegeln ergibt sich aus der nachfolgenden Tabelle 
Lärmpegelbereic h Maßgeblicher Außenlärmpegel  
La 
dB 
I 55 
II 60 
III 65 
IV 70 
V 75 
VI 80 
VII > 80 a 
a  Für maßgebliche Außenlärmpegel L a > 80 dB sind die Anforderungen auf- 
grund der örtlichen Gegebenheiten festzulegen. 
Ergänzung: Es handelt sich um dB(A)-Werte 
Die Minderung der zu treffenden Schallschutzmaßnahmen ist im Einzelfall zulässig, 
wenn im bauordnungsrechtlichen Verfahren anhand einer schalltechnischen 
Untersuchung ein niedrigerer Lärmpegelbereich bzw. ein maßgeblicher 
Außenlärmpegel an den Außenbauteilen von schutzbedürftigen Räumen

4/10  
nachgewiesen wird. 
b) Bei Schlaf- und Kinderzimmern ist bei einem Beur teilungspegel > 45 dB(A) im 
Nachtzeitraum (22:00 bis 6:00 Uhr) eine fensterunabhängige Belüftung durch 
schallgedämmte Lüftungseinrichtungen oder gleichwertige Maßnahmen bei 
geschlossenen Fenstern und Türen sicher zu stellen. 
c) Für Balkone und Loggien, die einen Gesamtbeurtei lungspegel aus dem Verkehr 
(Straßen-, Schienen- und Flugverkehr) > 62 dB(A) im Tagzeitraum (6:00 bis 22:00 
Uhr) aufweisen, sind Schallschutzmaßnahmen zu treffen. Durch diese muss 
sichergestellt werden, dass der vorgenannte Gesamtbeurteilungspegel nicht 
überschritten wird. Hiervon ausgenommen sind Balkone und Loggien von 
durchgesteckten Wohnungen, wenn zusätzlich auf der lärmabgewandten Seite ein 
Balkon oder eine Loggia errichtet wird. 
 
9. Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen 
Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 25 a) BauGB sind im Bebauungsplangebiet folgende 
Begrünungsmaßnahmen durchzuführen. 
a) Begrünungsmaßnahmen im Bereich von öffentlichen Grünflächen 
M1:   
a) Innerhalb der festgesetzten öffentlichen Grünflä che mit der Zweckbestim- 
mung öffentlicher Spielplatz sind insgesamt mindestens 3 mittel- und groß- 
kronige Laubbäume (BF31/GH741) zu pflanzen und dauerhaft zu unterhal- 
ten. Die in der Planzeichnung festgesetzten Baumstandorte sind nur zur 
Nachricht dargestellt. 
 b)  Auf dieser Fläche ist zudem eine Wiesensaatgut mischung EA31 (LW41112) 
anzulegen. Ausgenommen hiervon sind Spielgeräte, Fallschutzflächen, 
Wegeflächen, Abfallbehälter und Bänke. 
 
b) Begrünungsmaßnahmen im Bereich von privaten Grundstücken 
Grundstücksflächen sind, soweit sie nicht mit Gebäuden, Wegen, Spielplätzen 
und sonstigen Nebenanlagen überbaut werden, mit Gräsern (HH 7/BR 132), 
Stauden und / oder Sträuchern (BB 1/GH 51) zu bepflanzen. 
M2: Im allgemeinen Wohngebiet WA sind 12 mittel- und großkronige Laubbäume 
(BF31/GH741) im Bereich der nicht überbaubaren Grundstücksflächen zu 
pflanzen. Die in der Planzeichnung festgesetzten Baumstandorte können um 
bis zu 5 m verschoben werden. 
M3: Innerhalb der Fläche mit der Bezeichnung „Nicht überbaubare 
Grundstücksfläche im Bestand“ sind 5 mittel- und großkronige Laubbäume 
(BF31/GH741) zu pflanzen. Die in der Planzeichnung festgesetzten 
Baumstandorte können um bis zu 5 m verschoben werden.

5/10  
M7: Innerhalb der Maßnahmenfläche M7 ist eine Rasenfläche (EA31/LW41112) 
herzustellen und mit 3 Strauchgruppen jeweils bestehend aus 3 
Solitärgehölzen (3xv, mB) zu bepflanzen. Ausnahmsweise ist die Pflanzung 
von Stauden und Gräsern zulässig. 
M8: Die festgesetzte Fläche M8 ist zu begrünen. Es ist mindestens eine 
Rasenfläche (EA31/LW4112) herzustellen. Ausnahmsweise zulässig sind 
hier Gräser- und Staudenpflanzungen und Lüftungsschächte. 
M9: In der festgesetzten Fläche M9 ist mindestens eine Rasenfläche 
(EA31/LW4112) herzustellen. Ausnahmeweise zulässig sind hier Gräser- 
und Staudenpflanzungen, Wege und Platzflächen auf max. 20% der 
Gesamtfläche, Bänke, Abfallbehälter, bauliche Einfassungen sowie Leuchten 
und Einfriedungen. 
c) Begrünung von Tiefgaragen 
M4: Tiefgaragen (TGa) oder unterirdische Gebäudeteile sind, soweit sie nicht mit 
Gebäuden, Wegen, Platzflächen, Kinderspielflächen oder sonstigen 
Nebenanlagen überbaut werden, zu begrünen. Die Vegetationstragschicht ist 
mit einer Stärke von mindestens 60 cm zzgl. Filter und Drainschicht 
herzustellen. Für Baumpflanzungen auf den Tiefgaragen oder unterirdischen 
Gebäudeteilen ist eine Vegetationstragschicht von mindestens 1,20 m zzgl. 
Filter- und Drainschicht herzustellen. Der Wurzelraum muss mindesten 25 
m³ betragen. 
d) Extensive Dachbegrünung 
M5: Die Flachdächer der Gebäude im allgemeinen Wohngebiet WA sind mit einer 
extensiven Dachbegrünung DC1 / DC3 (NB6243 / NB6244) zu bepflanzen. 
Die Vegetationstragschicht ist mit einer Stärke von mindestens 8 cm zzgl. 
Filter- und Drainschicht herzustellen. Ausgenommen hiervon sind technische 
Aufbauten auf max. 30% der jeweiligen Dachfläche sowie die Dachterrassen 
des Staffelgeschosses des Hauses 1.3. Photovoltaikelemente sind über der 
Dachbegrünung zulässig.  
e) Fassadenbegrünung 
M6: Die nordwestlich orientierten Wandflächen von Gebäuden innerhalb des 
festgesetzten allgemeinen Wohngebietes WA sind, mit Ausnahme von 
Fenstern, Türen und Lüftungseinrichtungen, mit einer Kletterpflanze je 
laufenden Metern Wand bei Selbstklimmern bzw. mit zwei Kletterpflanzen je  
laufenden Metern bei Rank- und Schlingpflanzen zu begrünen. Die 
Pflanzstellen sind offen mit Bodenanschluss und mit einer durchwurzelbaren 
Pflanzgrube von mindestens 1 m³ Volumen herzustellen. Bei Rank- und 
Schlingpflanzen ist eine Kletterhilfe vorzusehen. 
10. Bindungen für Bepflanzungen und für die Erhaltu ng von Bäumen, Sträuchern und 
sonstigen Bepflanzungen sowie von Gewässern;

6/10  
Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 25 b) BauGB sind im Bebauungsplangebiet folgende Bäume, 
Sträucher und sonstige Bepflanzungen dauerhaft zu erhalten und bei Verlust zu erset- 
zen: 
a) Innerhalb der festgesetzten öffentlichen Grünflä che mit der Zweckbestimmung öf- 
fentlicher Spielplatz sind 4 Bäume zu dauerhaft erhalten und bei Verlust gleichwer- 
tig zu ersetzen. 
b) In der nicht überbaubaren Grundstücksfläche im B estand sind 5 Bäume dauerhaft 
zu erhalten und bei Verlust gleichwertig zu ersetzen.  
c) Ersatzpflanzungen erfolgen nach den Standards der Satzung zur Erhebung von 
Kostenerstattungsbeträge nach §§ 135a-135c BauGB.  
11. Zuordnung von Ausgleichsmaßn ahmen aus einem anderen Bebauungsplan  
Gemäß § 9 Abs. 1a Satz 2 BauGB werden 3.187 m² der in dem  Bebauungsplan Nr. 
66389/03, Arbeitstitel: „Rondorf Nord-West“ festgesetzten Ausgleichsmaßnahme A3.6 
den Eingriffen des festgesetzten allgemeinen Wohngebietes (WA)  zugeordnet.  
12. Geländeoberfläche 
Gemäß § 9 Abs. 3 BauGB wird die Höhe der Geländeoberfläche in der Planzeichnung 
festgesetzt. Geringfügige Abweichungen sind zur Neigung des Geländes für die 
Oberflächenentwässerung zulässig. Darüber hinaus sind Über- bzw. Unterschreitungen 
der festgesetzten Höhe der Geländeoberfläche bis zu 0,50 m durch Treppen- und 
Rampenanlagen sowie durch Aufschüttungen und Abgrabungen zulässig. 
 
II. Gestalterische Festsetzungen 
Gemäß § 9 Abs. 4 BauGB in Verbindung mit § 89 Abs. 1 und 2 BauO NRW 2018 
werden folgende gestalterische Festsetzungen getroffen: 
1. Dachform / Dachaufbauten 
a) Im Geltungsbereich des Bebauungsplanes sind auss chließlich Flachdächer 
zulässig. Dächer mit einer Neigung bis maximal 5 Grad gelten als Flachdächer. 
b) Anlagen zur Nutzung solarer Strahlungsenergie mü ssen mindestens um das Maß 
ihrer Höhe von der Außenkante zurücktreten. 
2. Einfriedungen 
a) Grundstückseinfriedungen entlang von Mietergärte n sind nur als standortgerechte 
Hecken sowie als Draht- und Stabgitterzäune mit hinterpflanzten Hecken (BD3/GH 
412) bis zu einer Höhe von jeweils 1,2 m über der Geländeoberfläche gemäß § 2 
Absatz 4 BauO 2018 zulässig.  
b) Abstellplätze für Abfallsammelbehälter sind in G estalt von Müllboxen einzuhausen 
oder mit standortgerechten Hecken (BD3/GH 412) zu umpflanzen. Die so 
gestalteten Anlagen können in die Grundstückseinfriedungen integriert werden.

7/10  
3. Satellitenempfangsanlagen / Mobilfunksendeanlage n  
a) Parabolantennen für den Satellitenrundfunkempfan g sind nur auf den Dachflächen 
zulässig.  
b) Mobilfunksendemasten und -anlagen sind auf den D achflächen nicht zulässig.  
 
III. Kennzeichnungen 
Gemäß § 9 Abs. 5 BauGB werden folgende Flächen im Bebauungsplan 
gekennzeichnet:  
Altablagerung Nr. 50702 
Der Bebauungsplan liegt im Bereich der Altablagerung gem. Bundes-
Bodenschutzgesetz § 2 mit der Nummer 50702. Im Untergrund liegen Auffüllungs-
materialien in Form von Erdaushub, Bauabfällen (mineralisch und organisch) und 
Siedlungsabfällen vor. Die eingebrachten Auffüllungsmaterialien reichen bis in das 
Grundwasser. Punktuell liegen Belastungen durch Schwermetalle, polychlorierte 
Biphenyle, Mineralölkohlenwasserstoffe und polycyclische aromatische Kohlen-
wasserstoffe vor. Die Bodenluft ist mit Methan belastet. 
Zur Realisierung der geplanten Nutzung sind Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen 
erforderlich. Insbesondere sind die in den Untergrund reichenden Baukörper gegen 
das Eindringen von Deponiegasen zu sichern. Der im Bereich der Freiflächen 
anstehende belastete Boden ist auszutauschen oder zu überdecken. 
Im Baugenehmigungsverfahren sind Konzepte vorzulegen, die die erforderlichen 
Sicherungsmaßnahmen beschreiben. 
 
IV. Nachrichtliche Übernahmen  
Gemäß § 9 Abs. 6 BauGB wird die nach anderen gesetzlichen Vorschriften getroffene 
Festsetzung nachrichtlich in den Bebauungsplan übernommen: 
Bundestraße 
Die gemäß § 9 Abs. 1 und 2 Bundesfernstraßengesetz (FStrG) festgesetzte Baube- 
schränkungszone von 100 m entlang der Bundesautobahn 57 (BAB 57). 
 
V.  Hinweise 
1. Artenschutz 
Laut Artenschutzprüfung, Kölner Büro für Faunistik (26. Juni 2024), Bebauung Am 
Bilderstöckchen / Escher Straße, 50739 Köln-Bilderstöckchen – Artenschutzprüfung

8/10  
(ASP), Stufe II, ist das Vorhaben aus artenschutzrechtlicher Sicht nach den Vorgaben 
des § 44 Abs. 1 i.V. mit § 44 Abs. 5 BNatSchG zulässig, wenn insbesondere 
nachstehende Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung artenschutzrelevanter 
Beeinträchtigungen beachtet werden: 
a) Sämtliche Rodungs- und Fällarbeiten haben außerh alb der Vogelbrutzeit zu 
erfolgen (Brutzeit 01.03. – 30.09. eines jeden Jahres).  
Sollten diese Arbeiten zwingend in die Vogelbrutzeit fallen, ist eine ökologische 
Baubegleitung (ÖBB) hinzuzuziehen. Diese hat die Strukturen frühestens zwei 
Tage vor Beginn der Arbeiten auf Besatz durch Vögel und/oder Fledermäuse zu 
untersuchen. Erst nach erfolgtem Negativnachweis und Freigabe durch die ÖBB 
darf mit den Arbeiten begonnen werden. Die Ergebnisse der ÖBB sind zu 
protokollieren. Das Protokoll ist der Unteren Naturschutzbehörde unaufgefordert 
vorzulegen  
Sollten auf den betroffenen Flächen Tiere besonders geschützter Arten festgestellt 
werden, so ist der Antragsteller verpflichtet, die weiteren Rodungs-/Bautätigkeiten 
unverzüglich einzustellen und umgehend mit der Unteren Naturschutzbehörde 
Kontakt aufzunehmen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.  
b)  Bau- und anlagebedingte Flächeninanspruchnahmen  und insbesondere Eingriffe 
in Gehölzbestände im Vorhabenbereich sowie im direkten Umfeld der 
Bauvorhaben (durch Baustelleneinrichtungen, Zufahrten etc.) sind nach 
Möglichkeit zu vermeiden oder auf ein unbedingt notwendiges Maß zu minimieren. 
Dies gilt in besonderem Maße für die Inanspruchnahme von Gehölzen. Diese 
stellen einen Brutlebensraum für verbreitete Vogelarten dar. Daher sollten die 
Inanspruchnahmen dieser Bereiche auf das unbedingt notwendige Maß 
beschränkt werden. 
c)  Bei der Verwendung transparenter oder spiegelnd er großflächiger Glaselemente 
(Fenster, Glaswände, Absturzsicherungen) oder anderer Baustoffe ist sicher zu 
stellen, dass diese für Vögel als Hindernis erkennbar sind. Das Bundesamt für 
Naturschutz verweist in diesem Zusammenhang auf den Leitfaden zum 
vogelfreundlichen Bauen mit Glas, dem wichtige Hinweise zur Ausgestaltung von 
Glasflächen entnommen werden können (vgl. 
https://www.vogelwarte.ch/modx/assets/files/publications/upload2017/ 
schmid_2012_voegel_glas_licht_de.pdf) 
2. Baumschutzsatzung 
a) Bei Aufstellung des Bebauungsplans ist die Satzu ng zum Schutz des 
Baumbestandes innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und des 
Geltungsbereiches der Bebauungspläne im Gebiet der Stadt Köln 
(Baumschutzsatzung – BSchS) vom 18. Juli 2023 (Amtsblatt Nr. 28 vom 26. Juli 
2023) anzuwenden. 
b) Im Zuge der Umsetzung des Bebauungsplanes ist di e zur Zeit der Stellung des 
Antrages auf Erteilung einer Fällerlaubnis jeweils gültige Fassung der BSchS 
anzuwenden. Wenn Ersatzpflanzungen bzw. Ersatzgeldzahlungen für im Zuge der 
Umsetzung des Bebauungsplanes zu fällende Bäume zu leisten sind, gilt die 
BSchS in der jeweils gültigen Fassung soweit die betroffenen Bäume nicht bereits 
im Bebauungsplanverfahren bei der Bewertung und Bilanzierung nach der

9/10  
naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung nach § 18 Gesetz über Naturschutz und 
Landschaftspflege in Verbindung mit § 1a Abs. 3 Baugesetzbuch berücksichtigt 
wurden. 
3. Bodenschutz 
Die Vorschriften der §§ 6 bis 8 der Bundesbodenschutz-Verordnung (BBodSchV) sind 
zu beachten. 
4. Denkmalschutz 
Innerhalb des Plangebietes sind archäologische Bodenfunde nicht ausgeschlossen. 
Werden bei Bodeneingriffen archäologische Bodenfunde entdeckt, ist gemäß §§ 16 
und 17 Denkmalschutzgesetz (DSchG) das Römisch-Germanische Museum / Archäo- 
logische Bodendenkmalpflege der Stadt Köln unverzüglich zu informieren. 
5. DIN-Vorschriften und sonstige anzuwendende Regel werke 
DIN-Vorschriften und sonstige private Regelwerke, auf die in den textlichen 
Festsetzungen des Bebauungsplanes verwiesen wird, sind jeweils in der bei Erlass 
dieser Satzung geltenden Fassung anzuwenden und werden beim Amt für 
Liegenschaften, Vermessung und Kataster der Stadt Köln Plankammer, Zimmer 06. E 
05, Stadthaus Deutz, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, während der Öffnungszeiten 
zur Einsichtnahme bereitgehalten. 
6. Externe Ausgleichsmaßnahmen 
Auf einer 3.187 m² großen Teilfläche des Grundstücks der Gemarkung Rondorf-Land, 
der Flur 7, des Flurstücks 308 im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 66389/03, 
Arbeitstitel: „Rondorf Nord-West“ wird in Köln-Rondorf folgende externe 
Ausgleichsmaßname für die Eingriffe im Plangebiet hergestellt: 
a) Maßnahme A3.6: Entwicklung von Wiesen und Gehölz gruppen: Auf mindestens 
93% der Fläche ist eine Glatthaferwiese (LW41111 / EA1) zu entwickeln. 
Mindestens 6% der Fläche sind mit einheimischen und standortgerechten Bäumen 
(GH51 / BB1) zu bepflanzen. Mindestens 1% der Fläche ist mit fünf mittel ‐ bis 
großkronigen Bäumen (GH741 / BF31) als Baumgruppen zu bepflanzen. 
Die Durchführung und Kostentragung der Maßnahme wird im Durchführungsvertrag 
geregelt. 
7. Lärm- und Luftschadstoffimmissionen 
Das Plangebiet ist durch die Lärmimmissionen des Straßenverkehrs und durch 
Sportlärm des Bolzplatzes vorbelastet. 
8. Rechtsfolgen 
Innerhalb des Plangebietes bestehende Rechtssetzungen aufgrund des Preußischen 
Fluchtliniengesetzes, des Aufbaugesetzes NW, des Bundesbaugesetzes oder des 
Baugesetzbuches treten mit der Rechtsverbindlichkeit dieses Bebauungsplanes außer 
Kraft.

10/10  
9. Rechtsgrundlagen 
Es gilt: 
- das Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Beka nntmachung vom 3. 
November 2017 (BGBl. I S. 3634), 
- die Baunutzungsverordnung (BauNVO) vom 23. Januar  1990 (BGBl. I S. 132) in 
der Fassung der Bekanntmachung vom 21. November 2017 (BGBl. I S. 3786), 
- die Planzeichenverordnung (PlanZV) vom 18. Dezemb er 1990 (BGBl. I S. 58). 
- die Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen -  Landesbauordnung 2018 - 
(BauO NRW 2018) vom 21. Juli 2018 (GV. NRW. S. 421), 
- jeweils die bei Erlass dieser Satzung geltende Fa ssung. 
10. Satzung zur Erhebung von Kostenerstattungsbeträ gen 
Die verwendeten Kürzel innerhalb der Begrünungsfestsetzungen beziehen sich auf die 
Anlage zur Satzung der Stadt Köln zur Erhebung von Kostenerstattungsbeträgen 
gemäß §§ 135a bis 135c BauGB vom 15. Dezember 2011 (Amtsblatt der Stadt Köln 
Nr. 1 vom 04. Januar 2012). In dieser Anlage sind mit der Angabe von Kürzeln 
allgemein gültige Qualitätsmaßstäbe für Begrünungsmaßnahmen der Stadt Köln 
formuliert. 
11. Versickerung von Niederschlagswasser  
Aufgrund der im Rahmen einer Voruntersuchung vorgefundenen polycyclischen 
aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) und der damit einhergehenden Bestätigung 
der stofflichen Belastung des Untergrundes darf das anfallende Niederschlagswasser 
nicht gezielt zur Versickerung gebracht werden. Das Plangebiet befindet sich im 
Bereich der Altablagerung mit der Nummer 50702, einer ehemaligen Deponieanlage. 
In einem Deponiekörper ist grundsätzlich keine Versickerung von Niederschlagswasser 
zulässig.

Anlage 1 Geltungsbereich

366 Zeichen

Planwirkungsbereich der Vorlage zur Orientierung von
Mitgliedern des Rates, der Ausschüsse und der Bezirksver-
tretungen, die wegen Befangenheit an den Beratungen zu
diesem Tagesordnungspunkt nicht teilnehmen dürfen.
Anlage 1
N
Stadtplanungsamt
Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes 64492/01
 Am Bilderstöckchen
in Köln - Nippes
0 10050 200 300 Meter

zu Anlage 5 +++URKUNDE+++

271174 Zeichen

1/88 
Begründung nach § 2a Baugesetzbuch (BauGB) 
zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan-Entwurf Nr 64492/01 
Arbeitstitel: Am Bilderstöckchen in Köln-Bilderstöckchen 
 
1. Anlass und Ziel der Planung 
1.1. Anlass der Planung 
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 11. 02.2014 das Stadtentwicklungskonzept 
Wohnen (Beschlussvorlage 3443/2013 "Stadtentwicklungskonzept Wohnen" (StEK Wohnen)) 
beschlossen. 
Am 20.12.2016 nahm der Rat der Stadt Köln das Ergebnis der Flächenrecherche für weiteren 
Wohnungsneubau zur Kenntnis und fasste den Beschluss zur Umsetzung des StEK Wohnen 
(Beschlussvorlage 1028/2015 „Umsetzung StEK Wohnen – hier: Neue Flächen für den 
Wohnungsbau“). Das StEK Wohnen zeigt Optionen zur weiteren Flächenaktivierung auf, u. a. 
durch Nutzung von Baulücken, Innenentwicklung im Be stand, ÖPNV-Netzerweiterung, 
Generationenwechsel im Bestand, interkommunale Koop eration und Regionalplan-
überarbeitung, um der prognostizierten Unterdeckung  bis 2029 von rund 17.000 
Wohneinheiten (WE) Entwicklungspotenziale zur Decku ng des Wohnraumbedarfs in der 
weiter wachsenden Stadt entgegen zu wirken. 
Im StEK Wohnen wurde auch ermittelt, welche Wohnbaureserveflächen im Stadtgebiet, für die 
noch keine Baureife, das heißt Planungsrecht und ge sicherte Erschließung, vorliegt, als 
Ressourcen vorhanden sind. Im Stadtbezirk Nippes wurden mehrere Potentialflächen erkannt. 
Das Gebiet nördlich der Straße Am Bilderstöckchen, angrenzend an die öffentliche Grünfläche 
ist eine dieser Potentialflächen (Nr. 5.08), die kurz- bis mittelfristig für Wohnzwecke entwickelt 
werden soll.  
Um diese Entwicklung zu ermöglichen, soll ein neuer  vorhabenbezogener Bebauungsplan 
aufgestellt werden. Die Vorhabenträgerin, die GAG, hat mit Schreiben vom 05.09.2022 die 
Einleitung des Verfahrens zur Aufstellung eines vor habenbezogenen Bebauungsplans 
beantragt. 
Vor dem Hintergrund des prognostizierten Bevölkerun gswachstums mit einem Anstieg der 
Einwohnerzahl, der Zahl der Haushalte und damit ein hergehend einer erhöhten zusätzlichen 
Nachfrage nach Wohnraum, soll durch das neue Quarti er ein Beitrag zur Deckung des 
aktuellen Wohnraumbedarfs innerhalb der Stadt Köln geleistet werden. 
 
1.2. Ziel der Planung  
Ziel der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauung splanes ist die Arrondierung der 
bestehenden Bebauungsstrukturen am nördlichen Rand von Bilderstöckchen mit 
Mehrfamilienhäusern und die Errichtung von ca. 100 Wohneinheiten. Es kommt das 
Kooperative Baulandmodell 2017 (KoopBLM 2017) zur A nwendung. Es gilt die angepasste 
Fassung der Umsetzungungsanweisung des KoopBLM 2017plus vom 05.05.2022. 
Zur Realisierung des Vorhabens bedarf es der Schaff ung planungsrechtlicher 
Voraussetzungen auf den Ebenen der vorbereitenden und verbindlichen Bauleitplanung.  
 
2. Verfahren  
Der Stadtentwicklungsausschuss hat in seiner Sitzun g am 27.10.2022 nach § 12 Absatz 2 
BauGB in Verbindung mit § 13b BauGB die Aufstellung  des vorhabenbezogenen 
Bebauungsplanes 64492/01 „Am Bilderstöckchen“ in Köln-Bilderstöckchen (Beschlussvorlage 
3166/2022) beschlossen.

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Die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 
4 Abs. 1 BauGB erfolgte in der Zeit vom 17.09.2019 bis einschließlich 19.12.2019. 
Die Öffentlichkeit konnte sich gemäß § 3 Abs. 1 BauGB über die allgemeinen Ziele und Zwecke 
sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planungen beim Stadtplanungsamt unterrichten und 
sich in der Zeit vom 02.01.2023 bis einschließlich 20.01.2023 zur Planung äußern. Es gingen 
keine Stellungnahmen ein. 
Im Mai 2023 wurden dem Gestaltungsbeirat drei städtebauliche Varianten mit Untervarianten, 
welche zuvor in einer Abstimmungsrunde zwischen der Stadt Köln, der Vorhabenträgerin und 
dem Architekturbüro aus 15 Varianten als beste Lösu ngen ausgesucht wurden, zur 
Entscheidung vorgestellt. Der Gestaltungsbeirat hat sich in seiner Sitzung am 09.05.2023 für 
die Variante mit drei Baukörpern und einer Geschoss igkeit von vier bis maximal sechs 
Vollgeschossen plus Staffelgeschoss entschieden. 
Aufgrund der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig vom 18. Juli 2023, dass 
Freiflächen außerhalb des Siedlungsbereiches einer Gemeinde nicht im beschleunigten 
Verfahren nach § 13b Satz 1 BauGB ohne Umweltprüfun g überplant werden dürfen, da dies 
gegen europäisches Umweltrecht verstößt, wurde das Bebauungsplanverfahren auf ein 
Normalverfahren nach § 2 BauGB in Verbindung mit § 12 BauGB umgestellt.  
Der Vorgabenbeschluss zur Ausarbeitung des Bebauung splan-Entwurfes wurde vom 
Stadtentwicklungsausschuss in der Sitzung am 14.03. 2024 positiv beschlossen. Die 
Beschlussvorlage wurde im Vorfeld am 07.03.2024 vom Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 
und am 14.03.2024 von der Bezirksvertretung Nippes (BV 5) ungeändert empfohlen. 
Die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger ö ffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 
BauGB erfolgte in der Zeit vom 19.08.2024 bis einschließlich 17.09.2024.  
Der geltende Flächennutzungsplan (FNP) stellt den Änderungsbereich als Grünfläche dar. Die 
Planung des Wohngebietes ist aus der aktuellen Darstellung des FNP nicht zu entwickeln. Der 
FNP wird daher im Parallelverfahren gemäß § 8 Abs. 3 BauGB geändert, dass zeitgleich läuft. 
 
3. Erläuterungen zum Plangebiet  
3.1. Lage und Abgrenzung des Plangebietes  
Das Plangebiet liegt im Stadtbezirk 5, Köln-Nippes, im Stadtteil Bilderstöckchen. Der Stadtteil 
Köln-Bilderstöckchen befindet sich westlich im Stadtbezirk Nippes. Er erstreckt sich östlich der 
Bundesautobahn A 57 von der Inneren Kanalstraße im Süden bis zum Gewerbegebiet 
Longerich im Norden.  
Das Plangebiet befindet sich am nord-westlichen Rand der Wohnbebauung im Stadtteil Köln-
Bilderstöckchen und stellt den Übergang zu den nörd lich gelegenen Freiflächen dar. Es wird 
von der Straße Am Bilderstöckchen erschlossen. 
Der Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes umfasst eine Fläche von ca. 
0,94 ha und beinhaltet die Flurstücke 604 und 606 sowie Teile von 607. Alle Flurstücke liegen 
in der Gemarkung Longerich, Flur 6. 
Im Norden wird das Plangebiet durch den neuen Fuß- und Radweg im angrenzenden 
Klimapark (Bilderstöckchen) begrenzt. Östlich und S üdlich schließt die dreigeschossige 
Bestandsbebauung Vogesenstraße 36-56 bzw. die fünf-  bis achtgeschossige 
Bestandsbebauung Am Bilderstöckchen 58-70 an das Pl angebiet an. Westlich grenzt das 
Plangebiet an die Escher Straße und den Knotenpunkt Äußere Kanalstraße / Robert-Perthel-
Straße. 
Die Grundstücke befinden sich sowohl in städtischem Besitz als auch im Eigentum der Grund 
und Boden GmbH (Grubo GmbH, Tochterunternehmen der GAG). Sie werden derzeit nicht 
baulich genutzt. Das Teilgrundstück der Grubo wird derzeit als Parkplatz genutzt. Das 
städtische Grundstück wird als Außenbereich nach § 35 BauGB eingestuft. Das

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Grundstücksgeschäft zwischen der Stadt Köln und der  Vorhabenträgerin, der 
Mietmanagementgesellschaft der GAG (M-GAG), wurde 12/2022 vollzogen. Das Erbbaurecht 
kann gemäß Erbbaurechtsvertrag erst eingetragen werden, wenn der Satzungsbeschluss für 
den Bebauungsplan vorliegt. Bis dahin verfügt die M -GAG jedoch bereits über alle Rechte 
eines Erbbaurechtsnehmers.  
 
3.2. Bestandssituation / Vorhandene Struktur  
3.2.1. Bebauung und Nutzung im Plangebiet 
Bei dem Plangebiet handelt es sich zum überwiegende n Teil um eine Freifläche für die 
Naherholung und zu einem kleinen Teil um eine beste hende vollversiegelte Parkplatzfläche. 
Im nordwestlichen Bereich gibt es einen größeren Bestand an Bäumen und Sträuchern. Eine 
bestehende Bebauung gibt es an dieser Stelle nicht. 
Das Gelände ist durchgehend eben mit Geländehöhen zwischen 49,51 m und maximal 50,26 
m ü. NHN. Einzig im nordöstlichen Bereich fällt das Gelände zum Flurstück 250 hin leicht ab. 
An dieser Stelle beträgt die Geländehöhe 49,22 m ü. NHN. 
 
3.2.2. Bebauung und Nutzung in der Umgebung des Pla ngebietes 
Der Stadtteil Köln-Bilderstöckchen wurde erstmals E nde des 19. Jahrhunderts bebaut, 
nachdem der Bahnhof Nippes und der Schlachthof in E hrenfeld errichtet wurden. Es folgten 
erste Wohnhäuser und eine Schule. Zu Beginn des 20.  Jahrhunderts wurden weite Flächen 
zur Errichtung eines Artilleriedepots herangezogen, die nach der Aufgabe von der Stadt Köln 
übernommen und mit Hilfe der Siedlungsgesellschaft „Am Bilderstöckchen“ umgenutzt und zu 
Wohnungen umgebaut wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten sich die Bauten der 
Wohnungsbaugenossenschaften weiter, wodurch Köln-Bilderstöckchen weiter gewachsen ist.  
Heute unterteilt sich der Stadtteil hinsichtlich de r Nutzung in drei Teilbereiche. Der nördliche 
Bereich rund um die Robert-Perthel-Straße ist durch das Gewerbegebiet GE Bilderstöckchen 
mit großen Hallenstrukturen geprägt. Während der zentrale Bereich zwischen der Straße Am 
Bilderstöckchen und dem Parkgürtel überwiegend aus Wohngebäuden besteht, stellt sich der 
Bereich südlich der Nievenheimer Straße wiederum al s gemischtes Gebiet mit 
Wohngebäuden, Gewerbestrukturen und ansässigen Dienstleistungsunternehmen dar. 
Das Plangebiet liegt in einem homogenen Umfeld zwis chen Geschosswohnungsbauten und 
angrenzenden Grünflächen. Das direkte bauliche Umfeld südlich des Plangebietes ist geprägt 
von einer offenen Bauweise und drei- bis achtgescho ssigen Wohngebäuden mit 
Flachdächern. Der nordöstlich angrenzende Bereich sowie das erweiterte Umfeld ist von drei- 
bis viergeschossigen Zeilenbauten mit überwiegendem  Satteldach geprägt. Vereinzelt 
befinden sich zwei- bis dreigeschossige Reihenhäuser in der Umgebung. 
 
3.2.3. Soziale Infrastruktur 
Im Umfeld des Plangebietes findet sich eine Vielzah l an Wohnfolgeeinrichtungen, da das 
Gebiet am Rand des gewachsenen Stadtteils Köln-Bilderstöckchen liegt. 
Kindertagesstätten 
In direkter Nachbarschaft des Plangebietes befindet  sich eine Kindertagesstätte (Am 
Bilderstöckchen 60c), die ein anerkanntes Familienz entrum der Stadt Köln ist. Das 
Familienzentrum Bilderstöckchen bietet seit vielen Jahren diverse Angebote im Stadtteil an, 
wobei die Arbeit mit Familien im Mittelpunkt steht.  Das Familienzentrum dient als Ort der 
Begegnung und bietet eine umfassende Betreuung, Beratung und Bildung an. 
Südöstlich des Plangebietes gibt es mit der Katholischen Kindertagesstätte St. Franziskus eine

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weitere Wohnfolgeeinrichtung in der näheren Umgebung (ca. 500 m Entfernung). Im gesamten 
Stadtteil Köln-Bilderstöckchen gibt es zudem drei weitere Kitas an der Stuttgarter Straße und 
der Escher Straße. 
Schulen 
Die dem Plangebiet nächstgelegenen Schulen sind die  Gemeinschaftsgrundschule GGS 
Alzeyer Straße und die Katholische Grundschule KGS Alzeyer Straße sowie die Katholische 
Grundschule KGS Osterather Straße. Die Grundschulen  im Stadtteil verfügen über 
ausreichende Kapazitäten, um den durch die Planung entstehenden Bedarf an neuen 
Schulplätzen aufzunehmen. 
Im Stadtteil Köln-Bilderstöckchen gibt es aktuell d rei weiterführende Schulen. Die 
Gemeinschaftshauptschule GHS Reutlinger Str. und das Dreikönigsgymnasium an der Escher 
Straße liegen ca. 13 bzw. 11 Gehminuten vom Plangeb iet entfernt. Das Gebäude des 
Dreikönigsgymnasiums wurde seit Ende 2021 bis zum 2 . Quartal 2024 generalsaniert und 
wurde hierzu in einen Interimsbau im Bürgerpark Nord, östlich der Escher Straße und ca. 200 
m vom Plangebiet entfernt, ausgelagert. Seit dem Sc huljahr 2024/2025 wird das nun freie 
Interimsgebäude im Bürgerpark Nord von einer neuen Gesamtschule zwischengenutzt, deren 
letztgültiges neues Schulgebäude am Standort Schmie degasse nach Baufertigstellung 
frühestens 2030 bezogen werden wird. 
Des Weiteren befindet sich das Joseph-DuMont-Berufskolleg, ebenfalls an der Escher Straße, 
im Stadtteil Köln-Bilderstöckchen. 
Freizeitliche Einrichtungen 
Im direkten Umfeld des Plangebietes gibt es einige freizeitliche Einrichtungen. Das Lucky’s 
Haus (Am Bilderstöckchen 58a), welches von der SKM Köln betrieben wird, bietet Kindern, 
Jugendlichen und Familien aus Köln-Bilderstöckchen ein großes Angebot an 
Begegnungsmöglichkeiten (u.a. ein Jugendcafé).  
Für den Stadtteil Köln-Bilderstöckchen liegt hinsic htlich des Verhältnisses zwischen 
vorhandener Spielplatzfläche und Einwohnerzahl (15. 441 EW) ein Fehlbedarf von 9.338 m² 
vor. Der angestrebte Wert von 2 m² Spielplatzfläche  pro Einwohner in Köln-Bilderstöckchen 
wird mit einem m²-Wert von 1,40 m² unterschritten. In der näheren Umgebung des 
Plangebietes gibt es mehrere Spielplätze sowie den Bolzplatz im nördlich angrenzenden 
Klimapark. 
In ca. 1 km Entfernung an der Longericher Straße be findet sich ein Standort des Netzwerk 
e.V., der als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe ein vielfältiges Angebot zur Pädagogik 
und Bildung im Kindes- und Jugendalter anbietet. 
 
3.2.4. Begrünung und Freiraum 
Der Stadtbezirk Köln-Nippes im nördlichen Köln am l inken Rheinufer zeichnet sich durch die 
Rheinaue und eine Vielzahl an verschiedenen Grünflä chen aus. Die Parkflächen Lohsepark, 
Lis-Böhle-Park, Johann-Giesberts-Park, Nordpark, To ni-Steingass-Park, Weidenpescher 
Park, Nippeser Tälchen, Blücherpark,Bürgerpark Nord  und Klimapark sorgen über den 
gesamten Stadtbezirk für ein zusammenhängendes Netz an Grünflächen. Ergänzt wird dieses 
Netz durch große Grünflächen, wie die Galopprennbah n und den Nordfriedhof in Köln-
Weidenpesch. Innerhalb des Stadtbezirks liegen mehr ere Landschaftsschutzgebiete sowie 
das Naturschutzgebiet NSG N 13 „Am Ginsterpfad“. Zu dem ist das Rheinufer als 
Naherholungsgebiet ausgebaut. 
Die Grünflächen des Stadtteils Köln-Bilderstöckchen  befinden sich überwiegend entlang der 
Bundesautobahn A 57. Hier liegen der Blücherpark, d er Bürgerpark Nord, mehrere 
Kleingartenanlagen und weitere Grünflächen, die zus ammen das Landschaftsschutzgebiet 
LSG L 10 „Erholungsgebiet Bürgerpark Nord und angre nzende Grünverbindungen“ bilden.

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Des Weiteren gibt es Sport- und Erholungsflächen, w ie z.b. die Tennisanlage des TK Grün-
Gold e.V. Bilderstöckchen verfügt nicht über zentra l im Stadtteil gelegene Grünflächen, 
sondern wird im Norden und Westen von Grünstrukture n tangiert, wie beispielsweise durch 
die Grünradiale Bürgerpark Nord. 
Das Plangebiet verfügt über einen hohen Anteil an G rünflächen und Baumbestand. Nördlich 
angrenzend an die Bestandsbebauung befindet sich der Klimapark. 
 
3.3. Bestehende Erschließung  
3.3.1. Äußere Erschließung 
Der Stadtbezirk Nippes wird am westlichen Rand von der Bundesautobahn A 57 und am 
nördlichen Rand von der Bundesautobahn A 1 begrenzt. Über insgesamt drei Anschlussstellen 
kann das regionale und überregionale Verkehrsnetz i n Richtung Düsseldorf / Oberhausen, 
Leverkusen / Dortmund und Aachen überdurchschnittli ch gut erreicht werden. Des Weiteren 
gibt es mit den S-Bahnhaltestellen Köln-Nippes, Gel dernstr./Parkgürtel und Köln-Longerich 
Anschlussmöglichkeiten an das Verkehrsnetz der Deutschen Bahn. 
Das Plangebiet wird über die Straße Am Bilderstöckchen erschlossen. In unmittelbarer Nähe 
zum Plangebiet liegen die Äußere Kanalstraße/Robert-Perthel-Straße, die Escher Straße und 
die Longericher Straße. Während die Äußere Kanalstraße und Escher Straße eine Verbindung 
in die Kölner Stadtteile Ehrenfeld und Nippes darstellen, führen die Robert-Perthel-Straße und 
Longericher Straße in nördlicher Richtung nach Köln -Longerich und weiter bis nach Köln-
Chorweiler. 
Über den Anschlusspunkt 29 Köln-Bickendorf, der ca. 300 m vom Plangebiet entfernt liegt, ist 
die Bundesautobahn A 57 in Richtung Neuss / Düsseld orf und die Bundesautobahn A 1 in 
Richtung Dortmund / Saarbrücken zu erreichen. 
 
3.3.2.  Öffentlicher Personennahverkehr, Car-Sharing 
Die dem Plangebiet nächstgelegene ÖPNV Anbindung de r Buslinien 121 (Langel Fähre bis 
Neusser Str. / Gürtel), 127 (Longericher Str. bis E bertplatz), 140 (Aachener Str. / Gürtel bis 
Ebertplatz) und 147 (Am Bilderstöckchen bis Niehl Nord) ist die Haltestelle Am Bilderstöckchen 
auf der gleichnamigen Straße und liegt nur 2 Gehmin uten vom Plangebiet entfernt. Während 
die Buslinie 127 montags bis freitags in der Hauptv erkehrszeit im 10 Minuten-Takt verkehrt, 
fahren die Buslinien 121, 140 und 147 in der Hauptverkehrszeit im 20 Minuten-Takt. 
Über die genannten Buslinien können die S-Bahnhalte stellen Köln-Nippes, 
Geldernstr./Parkgürtel sowie die Stadtbahnhaltestel le Geldernstr./Parkgürtel und Neusser 
Str./Gürtel in max. 11 Fahrminuten erreicht werden.  An der S-Bahnhaltestelle 
Geldernstr./Parkgürtel halten die S-Bahnlinien S 6 (Köln-Worringen – Essen Hbf) und S 11 
(Düsseldorf Flughafen bis Bergisch Gladbach).  
Mit den S-Bahnlinien S11 und S 6, die über die Haltestellen Köln-Nippes und Köln-Hansaring 
den Kölner Hauptbahnhof erreichen, ist der Anschluss an die Kölner Innenstadt innerhalb von 
5-8 Fahrminuten gewährleistet. Zudem besteht am Köl ner Hauptbahnhof der Anschluss an 
den Regional- und Fernverkehr.An den Stadtbahnhalte stellen Geldernstr./Parkgürtel besteht 
die Anschlussmöglichkeit an die Linie 13 (Sülzgürte l bis Thielenbruch). An der 
Stadtbahnhaltestelle Neusser Str./Gürtel, die ebenf alls durch die Linie 13 bedient wird, kann 
in die Linie 12 (Zollstock Südfriedhof bis Merkenic h/Niehl Nord) und Linie 15 (Ubierring bis 
Chorweiler) umgestiegen werden. Die dem Plangebiet nächstgelegene Stadtbahnhaltestelle 
Escher Straße liegt ca. 1,2 km (ca. 16 Gehminuten) entfernt. Hier verläuft die bereits erwähnte 
Linie 13. 
Die Anbindung des Stadtteils an den öffentlichen Personennahverkehr ist als durchschnittlich 
bis gut zu bewerten.

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Carsharing-Angebote 
Das grundsätzliche Carsharing-Angebot unterteilt si ch in zwei Arten: das flexible und das 
stationsgebundene Carsharing. Beide Formen des Carsharings sind in Köln zu finden und auf 
der linken Rheinseite der Stadt besser ausgebaut. Während beim stationären Carsharing, das 
auch als stationsbasiertes Carsharing bezeichnet wi rd, die Autos über eine Stadt oder einen 
Ort verteilt sind und auf festen Stellplätzen, oft an Mietstationen, stehen, können Autos beim 
flexiblen Carsharing überall im Stadtgebiet abgehol t und abgestellt werden, wodurch eine 
höhere Flexibilität vorhanden ist. Zudem gibt es be im flexiblen Carsharing keine zeitliche 
Begrenzung für die Nutzung der Fahrzeuge. 
Im Stadtbezirk Nippes gibt es insgesamt drei Statio nen des Anbieters Cambio. Die 
nächstegelgene Station liegt ca. 30 Gehminuten vom Plangebiet entfernt in der Kempener 
Straße. 
Das Plangebiet liegt innerhalb des Geschäftsgebiets  des flexiblen Anbieters ShareNow, 
sodass Nutzerinnen und Nutzer die Autos, welche sic h rund um das Plangebiet befinden, 
jederzeit spontan und flexibel anmieten und im gesa mten Geschäftsgebiet wieder abstellen 
können. Die Abwicklung des Vorgangs (Anmieten, Abre chnung und Abstellen) erfolgt über 
eine digitale App. 
3.3.3. Fuß- und Radverkehr 
Im Plangebiet gibt es keine bestehenden Fußwegeverb indungen. In der öffentlichen 
Grünfläche nördlich und östlich des Plangebiets bestehen Fußwegeverbindungen, welche die 
Verbindung in die umliegenden Quartiere und Freirau mstrukturen sicherstellen. Die Straßen 
in der näheren Umgebung des Plangebietes verfügen über beidseitige Gehwege, sodass eine 
Trennung zwischen den Verkehrsteilnehmenden besteht . Lichtsignalanlagen und 
Fußgängerüberwege ermöglichen zudem eine sichere Überquerung der Straßen. 
Die RegioGrün Erlebnisroute Nord des Radverkehrsnetztes NRW führt in unmittelbarer Nähe 
zum Plangebiet vorbei. Westlich der Escher Straße, in den Grünflächen um den 
Interimsstandort des Dreikönigsgymnasiums liegt die  dazugehörige Wegmarkierung Nr. 
18144335 „Weg durch Park / Abzweig südl. Überführun g“. Die Route führt vom Startpunkt 
„Mediapark, Köln“ durch den Stadtteil Köln-Bilderst öckchen, vorbei an Pulheim und 
Sinnersdorf, durch das nationale Waldgebiet Chorbus ch bis zum Endpunkt „Kloster 
Knechtsteden, Dormagen-Knechtsteden“. 
In den Straßen rund um das Plangebiet wird der Radverkehr auf der Straße geführt. Einzig auf 
der Escher Straße und der Longericher Straße gibt es einen einseitigen Fahrradweg, der durch 
eine Markierung (durchgezogene Linie oder Randstein) vom Gehweg getrennt ist. 
 
3.3.4. Ver- und Entsorgung  
Wasser-/Energieversorgung  
Die Energieversorgung der im Umfeld vorhandenen Bes tandsbebauung erfolgt über Gas-
Brennwertthermen. Über die in der Straße Am Bilders töckchen gelegenen Wasserleitungen 
wird die Bestandsbebauung mit Frischwasser versorgt.Abwasserentsorgung 
Der Planbereich liegt im Einzugsbereich des Großklärwerks Köln-Stammheim. Das häusliche 
Schmutzwasser kann problemlos vom Schmutzwasserkanal in der Straße Am Bilderstöckchen 
und der umliegenden Kanalisation aufgenommen werden. 
 
3.4. Naturraum und Klima 
Die Stadt Köln liegt in der Kölner Bucht, einer tri chterförmigen, durch den Rhein geprägten 
Flusstallandschaft zwischen den stufenartig ansteigenden Hängen des Bergischen Landes im 
Osten und der Eifel im Südwesten. Die Stadt ist bes timmt von der Lage am Rhein, der nach

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dem Austritt aus dem südlich von Köln gelegenen Schiefergebirge als Niederrhein bezeichnet 
wird. Die geschützte, günstige Lage bewirkt das Vorherrschen eines milden Klimas. Köln liegt 
im Großraum der Übergangszone vom gemäßigten Seeklima zum Kontinentalklima mit milden 
Wintern und mäßig warmen Sommern.  
 
3.4.1. Baumbestand 
Der Ratsbeschluss der Stadt Köln vom 24.05.1984 leg t fest, dass bei der Aufstellung und 
Änderung von Bebauungsplänen stets der nach der Bau mschutzsatzung schützenswerte 
Baumbestand erfasst und auf seinen Erhaltungswert überprüft werden muss.  
Zur Bewertung des Baumbestandes wurde im Vorfeld de r Planung eine Bestandsaufnahme 
des Baumbestandes und der Biotoptypen im Plangebiet  erstellt. Der heutige Bestand im 
Innenhofbereich der Bestandsbebauung weist einen Baumbestand im Bereich der Parkplätze, 
Wege- sowie Spielflächen auf. Der durch den Bebauun gsplan überplante Teilbereich des  
„Bürgerpark Nord“ wird von Gebüsch mit überwiegend standorttypischen Gehölzen dominiert, 
die durch einzelne Großbäume ergänzt werden.  
Insgesamt wurden auf dem Areal 92 Gehölze kartiert und dokumentiert, die sich innerhalb des 
Plangebiets sowie unmittelbar angrenzend an diesem befinden. Insgesamt sind 25 der 92 
Bestandsgehölze gemäß der Baumschutzsatzung der Sta dt Köln (2023) geschützt (siehe 
Kapitel 2.4.8.4 „planungsrechtliche Sicherung schützenswerter Bäume“ bzw. Anlage 1 und 5 
des GOP). 
 
3.4.2. Boden 
Das Plangebiet befindet sich im Verbreiterungsberei ch der Niederterrasse des Rheins, 
innerhalb einer wiederverfüllten, ehemaligen Sand- und Kiesabgrabung und stellt sich als 
ebenes Gelände mit Geländehöhen zwischen 49,14 m und 51,00 m ü. NHN dar.  
Das Plangebiet liegt gemäß der städtischen Auskunft im Bereich der Altablagerung Nr. 50702 
und wurde bereits im Jahr 2002 erstmals untersucht. 
Die Geländearbeiten (Ingenieurbüro Dr. Tillmanns & Partner GmbH, 04.09.2002) erfolgten im 
Juni/Juli 2002 und wurden mittels einer flächendeck enden Erkundung aus Bohrungen, 
Rammkernsondierungen sowie Oberflächenmischbeprobungen erkundet. Demnach bestehen 
die im zentralen Bereich der Altablagerung bis zu 25 m mächtigen Auffüllungen vorzugsweise 
aus Bodenaushub und Bauschutt als Hauptbodenarten s owie nachgeordnet Aschen, 
Schlacken, Schwarzdeckenmaterial, Haus- und Gewerbe müll als nachgeordneten 
Nebenbodenarten. 
Die bis 0,35 m unter Oberkante Gelände (OKG) fläche ndeckend entnommenen 
Oberflächenmischproben zeigten ausschließlich humos en Bodenaushub (Schluff und 
Feinsand) mit Bauschutt als Nebenbodenart. 
Während im östlichen, südöstlichen und südlichen Un tersuchungsgebiet keine oberhalb der 
relevanten Bestimmungsgrenze von 0,1 Volumen-% lieg enden Methangehalte festgestellt 
wurden, wurden im zentralen Bereich des Untersuchungsgebietes ein Methan-Gehalt von lokal 
bis zu 3,9 Volumen-% und im südwestlichen Bereich von bis zu 13 Volumen-% nachgewiesen. 
Ferner wurden leicht erhöhte bis erhöhte CO2-Gehalt e als Hinweis auf lokal aerobe 
Abbauprozesse organischer Substanzen festgestellt. Bei späteren Untersuchungen wurden 
Methangehalte von bis zu 37 Vol.-% ermittelt. 
Für die aktuelle nutzungsorientierte Gefährdungsabschätzung (Ingenieurteam Dr. Hemling & 
Gräfe GmbH, 2024) wurden eine historische Kartenrec herche, das Abteufen von 5 
Baggerschürfen, die chemische Untersuchung von Auff üllungsmaterial, mit insgesamt neun 
Mischproben im Feststoff bzw. im Eluat durchgeführt . Zusätzlich wurde eine zweimalige 
Untersuchung des Grundwassers an drei Grundwasserme ssstellen auf den Gehalt an

8/88 
leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) durchgeführt. Die Ergebnisse der 
Gefährungsabschätzung sind im Kapitel 5.8.7 beschrieben. 
Das Plangebiet liegt außerhalb geplanter und festgelegter Wasserschutzgebiete. Der mittlere 
Grundwasserstand liegt auf dem Gelände bei ca. 39,0 m ü. NHN. 
 
3.4.3. Klima 
Das Klima in Köln-Bilderstöckchen ist gemäßigt und wird durch die Lage in der Kölner Bucht 
beeinflusst. Für das Plangebiet liegen die folgenden meteorologischen/klimatischen Daten vor: 
Die mittlere Jahrestemperatur beträgt 12,8 °C (Quel le: DWD). Gemäß den städtischen 
Klimasimulationen (Quelle: DWD, Stadt Köln) ist das  Plangebiet hinsichtlich Hitze heute als 
mäßig belastet eingestuft.  
 
3.4.4. Niederschläge/Hochwasser 
Es gibt in der Kölner Bucht ganzjährig Niederschläg e, wobei die Sommermonate tendenziell 
etwas feuchter sind. Die Niederschlagsmenge verteilt sich relativ gleichmäßig über das Jahr. 
Der mittlere Jahresniederschlag im Plangebiet liegt bei 630 mm (Quelle: StEB Zeitraum 2000-
2022). Nach Angaben des Klimaatlas NRW liegt die mittlere aktuelle Verdunstungsleistung ETa 
zwischen 360-380 mm (l/m²).  
Das Plangebiet liegt außerhalb der Gebiete, für die Hochwassergefahren bestehen. Weder ist 
für ein mittleres Ereignis noch für ein extremes Er eignis eine Eintragung in den 
Hochwassergefahrenkarte vorhanden. 
 
3.5. Alternativstandorte 
Bei der Planung handelt es sich überwiegend um die Umwandlung einer Grünfläche mit 
Baumbestand in Wohnbaufläche. Die Grünfläche wurde in der Umsetzung des 
Stadtentwicklungskonzeptes Wohnen (StEK Wohnen) als  Potentialfläche für eine bauliche 
Entwicklung erkannt.  
Durch das Planvorhaben soll die Arrondierung der be stehenden Bebauungsstrukturen, bei 
denen es sich überwiegend um Bestände der GAG hande lt, am nördlichen Rand von Köln-
Bilderstöckchen vorgenommen und ein Beitrag zur Deckung des aktuellen Wohnraumbedarfs 
innerhalb der Stadt Köln geleistet werden. Die gepl anten Wohnungen werden ausschließlich 
im öffentlich-geförderten Segment errichtet. 
Aus diesen Gründen wird dem Plangebiet eine hohe Pr iorität bei der Flächenentwicklung 
eingeräumt und die Fläche für eine zeitnah zu errichtende Wohnbebauung herangezogen. 
 
4. Planungsvorgaben 
4.1. Regionalplan 
Der gültige Regionalplan für den Regierungsbezirk K öln (Teilbereich Region Köln, kurz: 
Regionalplan Köln) legt im östlichen Teil des Plang ebietes einen Allgemeinen 
Siedlungsbereiches (ASB) sowie im westlichen Teil e inen Waldbereich, überwiegend mit der 
Überlagerung „Schutz der Landschaft und landschafts orientierte Erholung“ fest. Auch die 
bereits bestehenden Wohngebäude an der Straße Am Bilderstöckchen liegen zum großen Teil 
außerhalb des ASB. 
Aufgrund des Urteiles des Oberverwaltungsgerichts ( OVG NRW) vom 21.03.2024 sind 
wesentliche Festlegungen des 1. Änderungsverfahrens des LEP für unwirksam erklärt worden. 
Betroffen ist hierdurch auch das Ziel 2-3 „Siedlungsraum und Freiraum“ sowie die in diesem 
Ziel definierten Ausnahmetatbestände für eine Baufl ächendarstellung im Freiraum. Gemäß

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den bisher geltenden Regelungen konnte die beabsichtigte Darstellung einer Wohnbaufläche 
vor allem durch den unter dem 1. Spiegelstrich des Zieles 2-3 definierten Ausnahmetatbestand 
begründet werden. Hier war bestimmt, dass im region alplanerischen Freiraum 
ausnahmsweise Bauflächen und -gebiete dargestellt u nd festgesetzt werden können, wenn 
diese unmittelbar an den Siedlungsraum anschließen und die Festlegung des Siedlungsraums 
nicht auf einer deutlich erkennbaren Grenze beruht.  Bei den Zielen des LEP, die durch das 
OVG Urteil vom 21.03.2024 für unwirksam erklärt worden sind, treten wieder die Festlegungen 
des LEP mit Stand vom 08.02.2017 in Kraft.  
Insofern kommen für die vorliegende Planung vorrang ig die nachfolgenden Ziele und 
Grundsätze der Landes- und Regionalplanung in Betracht. 
LEP NRW - Ziel 2-3: Siedlungsraum und Freiraum (LEP 2017): 
„(…) Die Siedlungsentwicklung der Gemeinden vollzieht sich innerhalb der regionalplanerisch 
festgelegten Siedlungsbereiche.“ 
LEP NRW – Ziel 7.3-1 – Walderhaltung und Waldinanspruchnahme (LEP 2017): 
„(…) Ausnahmsweise dürfen Waldbereiche für entgegen stehende Planungen und 
Maßnahmen nur dann in Anspruch genommen werden, wenn für die angestrebten Nutzungen 
ein Bedarf nachgewiesen ist, dieser nicht außerhalb  des Waldes realisierbar ist und die 
Waldumwandlung auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt wird. (…).“ 
Der Regionalplan Köln formuliert vor allem in den K apiteln B.1 „Generelle Entwicklung des 
Siedlungsraumes“, Kapitel B.1, D.1.3 und D.3.3 die für den vorhabenbezogenen 
Bebauungsplan wesentlichen Ziele. 
Kapitel B.1 – Generelle Entwicklung des Siedlungsraumes: 
Gemäß dem Ziel 1 soll sich im Sinne einer nachhalti gen Raumentwicklung die 
Siedlungsentwicklung der Gemeinden auf den Flächen vollziehen, die im Regionalplan als 
Siedlungsbereiche dargestellt sind. 
Kapitel D.1.3 – Waldbereiche: 
Gemäß dem Regionalplan Köln, Kapitel D.1.3 Ziel 2 d ürfen Walgebiete nur für andere 
Nutzungen in Anspruch genommen werden, wenn die ang estrebten Nutzungen nicht 
außerhalb des Waldes realisierbar sind und der Eing riff in den Wald auf das unbedingt 
erforderliche Maß beschränkt wird. Funktionsverluste müssen ersetzt werden.  
Kapitel D.3.3 – Bereiche für den Schutz der Landschaft und landschaftsorientierten Erholung 
(BSLE): 
In Ziel 1 des Kapitel D.3.3 wird ausgeführt, dass i n den BSLE die Bodennutzungen und ihre 
Verteilungen auf eine nachhaltige Erhaltung und Wie derherstellung der natürlichen 
Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes und des Land schaftsbildes sowie der 
Erholungseignung auszurichten sind. Im Weiteren wer den einzelne Belange aufgeführt, die 
der Sicherung bzw. Wiederherstellung dienen sollen.  Es werden hier u.a. genannt: das 
Landschaftsbild, die landschaftsgebundene Erholung sowie landschaftstypische 
Lebensräume und der Aufbau eines Biotopverbundsystems.  
In seiner Sitzung am 10.12.2021 hat der Regionalrat  des Regierungsbezirks Köln den 
Aufstellungsbeschluss für die Neuaufstellung des Regionalplanes gefasst und damit auch den 
Planentwurf des neuen Regionalplanes für das weitere Verfahren beschlossen. 
Der Entwurf zur Regionalplan-Neuaufstellung legt für das Plangebiet, welcher unmittelbar an 
die Bestandssiedlung Bilderstöckchen angrenzt, künftig einen ASB fest. Lediglich die westliche 
Spitze des Änderungsbereiches verbleibt optisch als Abrundung im Entwurf (Stand Dezember 
2021) als Allgemeiner Freiraum- und Agrarbereich (A FAB). Dies wird als Unschärfe der 
Überlagerung des Plangebietes und des aktuellen Ent wurfs des neuaufgestellten 
Regionalplanes im Planausschnitt ermessen.

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Der Entwurf bestätigt die Einschätzung, dass die Fl ächen voraussichtlich durch die 
Regionalplanungsbehörde als grundsätzlich geeignet für eine ASB-Festlegung angesehen 
werden. Die Festlegungen des Entwurfes sind als in Aufstellung befindliche Ziele bei der 
Bauleitplanung in der Abwägung zu berücksichtigen. 
 
Vereinbarkeit des vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit den Zielen der Landes- und 
Regionalplanung 
Siedlungsraum und Freiraum 
Durch die Einleitung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans ist beabsichtigt einen bislang 
als Grünfläche dargestellten Bereich künftig als Al lgemeines Wohngebiet und öffentliche 
Grünfläche mit der Zweckbestimmung Spielplatz festz usetzen. Das Plangebiet umfasst 
insgesamt eine Fläche von 0,9 Hektar. Somit bewegt man sich hier deutlich unterhalb der 
Darstellungsschwelle des Regionalplanes (von ca. 10  Hektar) und innerhalb des 
Interpretationsspielraums, der sich aufgrund der ma ßstäblichen Unschärfe des Planwerks 
ergibt (ca. 100-150 Meter).  
Bei dem Vorhaben handelt es sich um die Weiterentwi cklung einer bestehenden 
Wohnbebauung. Es ist kein planerisch begründeter bzw. örtlich erkennbarer Grenzverlauf des 
ASB zu erkennen, da bereits die heutige Bestandsbebauung diese ASB-Ausweisung deutlich 
überschreitet und somit innerhalb des regionalplane rischen Freiraums liegt. Die 
Siedlungskante wird mit der Neuplanung in Richtung Norden fortgeführt und begradigt, sodass 
letztlich mit der Planung eine klare Siedlungskante  zum Freiraum geschaffen wird. Da durch 
die vorgesehene Bebauung der vorhandene Siedlungsra um abgerundet wird, entsteht auch 
keine Splittersiedlung.  
Walderhaltung und Waldinanspruchnahme 
Die Zielausnahme zum LEP-Ziel 7.3-1 beschreibt, das s eine angestrebte Nutzung nicht 
innerhalb eines regionalplanerisch festgelegten Walbereiches realisiert werden darf, wenn für 
den mit der Planung oder der Maßnahme verfolgten Zweck außerhalb von Walbereichen eine 
zumutbare Alternative besteht. Der Begriff der Zumutbarkeit setzt diesbezüglich voraus, dass 
der Mehraufwand in einem vertretbaren Verhältnis zur konkreten Beeinträchtigung des Waldes 
steht. 
Ein Teilbereich der bislang als Waldbereich festgelegten Fläche wird bereits gegenwärtig als 
Wohnbaufläche genutzt. Daher ist festzuhalten, dass  auf etwa der Hälfte des festgelegten 
Waldbereiches faktisch keine Inanspruchnahme von Wa ldflächen erfolgt. Hier fehlt daher 
bereits konkret die Möglichkeit einer solchen Waldbeeinträchtigung.  
Die andere Hälfte der als Waldbereiche festgelegten  Fläche verfügt über einen hohen Anteil 
an Grünflächen und Baumbestand. Das Bebauungsplanve rfahren reagiert auf die 
vorhandenen Grünflächenstrukturen und sieht Maßnahm en vor, um alle gemäß der 
Baumschutzsatzung der Stadt Köln als schützenswert anzusehenden Bäume, die aufgrund 
der Planung nicht erhalten werden können, innerhalb des Plangebietes adäquat zu ersetzen. 
Es sollen also alle entfallenden Flächen ortsnah au sgeglichen werden. Dem LEP-Ziel 7.3-1 
wird damit insgesamt grundsätzlich entsprochen.  
Entwurf zur Regionalplan-Neuaufstellung 
Zur Beurteilung, ob der vorhabenbezogene Bebauungsplan mit den Zielen der Raumordnung 
vereinbar sind, ist der derzeit gültige Regionalplan zugrunde zu legen. Es soll aber auch eine 
Betrachtung des Entwurfes der Regionalplan-Neuaufst ellung erfolgen, um zu prüfen, ob die 
Planung zusätzlich den voraussichtlich zukünftigen Zielen der Raumordnung an dieser Stelle 
entspricht.  
Im Entwurf der Regionalplan-Neuaufstellung (mit Sta nd der Veröffentlichung, ehemals 
Offenlage, von Dezember 2021) ist der Bereich künft ig als ASB vorgesehen. Diese

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beabsichtigte Festlegung ist als ein in Aufstellung  befindliches Ziel in der Abwägung zu 
berücksichtigen. Die Festlegung dieses Bereiches al s ASB im Entwurf des Regionalplanes 
bestätigt somit die Einschätzung, dass dieser Bereich aus Sicht der Regionalplanung für eine 
Siedlungsentwicklung geeignet ist. 
Der vorhabenbezogene Bebauungsplan ist mit den derzeit wirksamen Zielen der Landes- und 
Regionalplanung vereinbar. 
 
4.2. Flächennutzungsplan 
Der geltende Flächennutzungsplan (FNP) stellt den Änderungsbereich als Grünfläche dar. Die 
Planung des Wohngebietes ist aus der aktuellen Darstellung des FNP nicht zu entwickeln. 
Der FNP wird daher im Parallelverfahren gemäß § 8 Abs. 3 BauGB geändert. 
 
4.3. Landschaftsplan 
Das Plangebiet liegt zum überwiegenden Teil im Land schaftsschutzgebiet LSG L 10 
"Erholungsgebiet Bürgerpark Nord und angrenzende Gr ünverbindungen". Einzig der 
unbebaute und aktuell als Parkplatz genutzte Bereic h zwischen den Grubo GmbH-
Bestandsgebäuden „Am Bilderstöckchen 60-70“ sowie die Fläche nördlich Am Bilderstöckchen 
68 und der Fußweg der Grünfläche zählen nicht dazu. 
Der Landschaftsplan der Stadt Köln stellt das Plang ebiet zudem mit den Entwicklungszielen 
EZ 4 (Anreicherung der Landschaft mit natürlichen L andschaftselementen unter 
Berücksichtigung bauleitplanerischer Vorgaben) und EZ 6 (Ausstattung der Landschaft für 
Zwecke des Immissionsschutzes oder zur Verbesserung  des Klimas) sowie in Teilbereichen 
EZ 8 (Zeitlich begrenzte Erhaltung bis zur Realisie rung der Bauleitplanung) dar. Die 
Festsetzungen des Landschaftsplans in dem Bereich mit dem EZ 8 treten mit Inkrafttreten des 
Bebauungsplanes außer Kraft. 
Die widersprechende Darstellungen und Festsetzungen des Landschaftsplans in den anderen 
Bereichen treten zurück soweit der Träger der Lands chaftsplanung im Beteiligungsverfahren 
zur FNP-Änderung diesem Flächennutzungsplan nicht widersprochen hat. 
Mit Stellungnahme vom 19.07.2024 hat der Träger der Landschaftsplanung förmlich bestätigt, 
dass kein Widerspruch nach § 20 Absatz 3 LNatSchG NRW gegenüber der Planung erhoben 
wird. 
 
4.4. Berücksichtigung von Fachplanungen  
Bei dem Planungsvorhaben sind keine Planfeststellungsverfahren zu berücksichtigen. 
Ein  kleines Teilstück im Westen des Plangebietes l iegt innerhalb der Anbaubeschrän-
kungszone an der Bundesautobahn 57. Gemäß § 9 Abs. 2 Bundesfernstraßengesetzt (FStrG) 
bedürfen bauliche Anlagen der Zustimmung des Fernst raßen-Bundesamtes, wenn sie längs 
der Bundesautobahnen in einer Entfernung bis zu 100 Meter, gemessen vom äußeren befes- 
tigten Rand der Fahrbahn, errichtet, erheblich geän dert oder anders genutzt werden. Allge- 
mein: Konkrete Bauvorhaben (auch baurechtlich verfahrensfreie Vorhaben) in den Anbauver- 
bots- und Anbaubeschränkungszonen bedürfen der Gene hmigung bzw. Zustimmung durch 
das Fernstraßen-Bundesamt. Werbeanlagen, die den Ve rkehrsteilnehmer ablenken können 
und somit geeignet sind die Sicherheit und Leichtig keit des Verkehrs zu gefährden, dürfen 
nicht errichtet werden. Hierbei genügt bereits eine  abstrakte Gefährdung der Sicherheit und 
Leichtigkeit des Verkehrs. Auf § 33 StVO wird verwi esen. Die Errichtung von Werbeanlagen 
unterliegt ebenso der Genehmigung oder Zustimmung d es Fernstraßen-Bundesamtes. Be- 
leuchtungsanlagen sind so anzubringen, dass die Ver kehrsteilnehmer auf der BAB 57 nicht 
geblendet werden. Eine Blendung darf zu keiner Zeit  gegeben sein, um die Sicherheit und

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Leichtigkeit des Verkehrs auf der BAB 57 zu gewährl eisten. Dies bezieht sich auch auf die 
Bauphase und die dabei eingesetzten Geräte und Masc hinen. Bezüglich der Errichtung von 
Zäunen wird auf § 11 Abs. 2 FStrG verwiesen. Demgem äß dürfen Anpflanzungen, Zäune, 
Stapel, Haufen und andere mit dem Grundstück nicht fest verbundene Einrichtungen nicht 
angelegt werden, wenn sie die Verkehrssicherheit (konkret) beeinträchtigen. Soweit sie bereits 
vorhanden sind, haben die Eigentümer ihre Beseitigung zu dulden. Die Einordnung der Zaun- 
anlage unter § 11 FStrG oder ggf. unter § 9 FStrG bedarf einer konkreten Prüfung im Einzelfall. 
 
Die Grenze der Anbaubeschränkungszone gem. § 9 FStrG ist in der Planzeichnung nachricht- 
lich dargestellt. Bei der hiervon betroffenen Fläche handelt es sich um die westliche Teilfläche 
der öffentlichen Grünfläche mit der Zweckbestimmung Spielplatz.  
 
4.5. Planungsrechtliche Situation / Bebauungspläne 
Derzeit besteht kein rechtskräftiger Bebauungsplan für das Plangebiet. Die Stadt ist 
Eigentümerin der Grundstücke, die Mietmanagementges ellschaft der GAG ist Erbbaube-
rechtigte. Die Grundstücke werden derzeit nicht bau lich genutzt, da sie überwiegend als 
Außenbereich nach § 35 BauGB eingestuft sind. Zur U msetzung und Konkretisierung der 
geplanten Wohnbebauung besteht daher das Erforderni s, neues Baurecht zu schaffen und 
einen Bebauungsplan aufzustellen. 
Das Plangebiet grenzt an drei bestehende Bebauungspläne.  
Der Bebauungsplan Nr. 65490/03 „Gebiet zwischen der  geplanten Äußeren Kanalstraße, 
Longerischer Straße, Am Bilderstöckchen“ östlich de s Plangebietes setzt ein reines 
Wohngebiet (WR) mit einer GRZ von 0,3 und III-Gesch ossigkeit fest. Innerhalb des 
Geltungsbereiches ist zudem eine öffentliche Freifläche festgesetzt. 
Der übergeleitete Fluchtlinienplan Nr. 65489/02 „Am  Bilderstöckchen, Escher Str., 
Schiefersburger Weg, Altleinigenweg, Wilensteinweg und Eschenbachstr.“ aus dem Jahr 1958 
bildete die Grundlage für die Bebauung der Fläche s üdlich des Plangebietes. Er setzt 
öffentliche Verkehrs- und Parkflächen sowie eine Fl äche für öffentliche Gebäude – 
Zweckbestimmung Schulgrundstück – fest.  
Der Bebauungsplan Nr. 6449/03-3 „Parkgürtel, Butzwe iler Str., Escher Str., Militärringstr., 
Lindweiler Weg, östl.Heckhofweg, Heckweg, Escher St r.“ setzt für den Bereich westlich des 
Plangebietes mehrere öffentliche Grünflächen mit de r Zweckbestimmung Sportanlagen, 
Dauerkleingärten und Erholungsanlagen fest. Zudem s ichert der Bebauungsplan die Trasse 
der EB 9 (heute A 57) mit der Festsetzung einer Str aßenverkehrsfläche. An der Straße 
Parkgürtel ist ein Teilbereich als allgemeines Wohn gebiet (WA) mit einer GFZ von 0,9 
festgesetzt. Der Bebauungsplan ist in Teilbereichen im Süden Bilderstöckchens bereits durch 
den Bebauungsplan Nr. 65480/04 überplant. 
 
4.6. Städtebauliche Entwicklungskonzepte / Planunge n 
4.6.1. Kooperatives Baulandmodell 
Zur Stärkung des öffentlich geförderten Wohnungsbau s wurde vom Rat der Stadt Köln am 
17.12.2013 das Kooperative Baulandmodell (KoopBLM) beschlossen und mit 
Bekanntmachung im Amtsblatt am 24. Februar 2014 in Köln eingeführt. 
Ziel des Modells ist es, sowohl den öffentlich gefö rderten Wohnungsbau und das preiswerte 
Wohnungsmarktsegment zu stärken, als auch die Vorha benträger eines 
Bebauungsplanverfahrens an den planbedingten Folgek osten (zum Beispiel 
Kindertageseinrichtungen, öffentliche Spielplätze, etc.) zu beteiligen. Das Modell ist bei allen 
Vorhaben anzuwenden, für die eine verbindliche Baul eitplanung Voraussetzung für die 
Schaffung von Planungsrecht ist und die (unter ande rem) die Schaffung von Baurecht für

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Wohnzwecke zum Ziel haben. Das Kooperative Baulandmodell kommt bei Vorhaben unterhalb 
der Schwellengrenze von 1.800 m² Geschossfläche (GF ) für Wohnzwecke oder mit weniger 
als 20 Wohneinheiten nicht zur Anwendung. 
Mit Ratsbeschluss vom 04.04.2017 wurde das Modell w eiterentwickelt und fortgeschrieben. 
Die aktuelle Fassung der Umsetzungsanweisung des Kooperativen Baulandmodells wurde am 
05.05.2022 vom Rat der Stadt Köln beschlossen. 
Die im Kooperativen Baulandmodell aufgeführten Verpflichtungen unterstützen die Errichtung 
von öffentlich gefördertem Wohnungsbau und leisten damit einen wichtigen Beitrag, in einem 
unter Druck stehendem Wohnungsmarkt das preiswerte Wohnungsmarktsegment zu stärken. 
Zudem beteiligen sie den Planbegünstigten an den pl anbedingten Folgekosten. Grün- und 
Freiflächenräume sind vor dem Hintergrund von Bevöl kerungswachstum und Klimawandel 
unabdingbar für die Aufrecherhaltung der hohen Lebe nsqualität in Köln. Daher dient die 
Verpflichtung zur Herstellung von öffentlichen Grün -, Spielplatz- oder Kombiflächen den 
entstehenden Mehrbedarf zu decken. 
Öffentlich geförderter Wohnungsbau 
Bei Vorhaben, bei denen eine Geschossfläche von mindestens 1.800 m² für Wohnzwecke oder 
mindestens 20 Wohneinheiten entstehen, sind gemäß d en Vorgaben des Kooperativen 
Baulandmodells 30 % der geplanten Geschossfläche fü r Wohnzwecke im öffentlich 
geförderten Wohnungsbau zu errichten. Bei dem vorli egenden Vorhaben beabsichtigt die 
Vorhabenträgerin jedoch, einen deutlich höheren Ant eil, und zwar 100 % der geplanten 
Geschossfläche Wohnen im öffentlich geförderten Seg ment, zu errichten. Dadurch werden 
von der Vorhabenträgerin ca. 6.860 m² Geschossfläch e mehr im öffentlich geförderten 
Segment realisiert, als nach dem Kooperativen Baulandmodell erforderlich sind. 
Soziale Infrastruktur 
Durch die zu erwartende Einwohnerzahl von 250 Perso nen entsteht nur ein geringer 
Mehrbedarf von Plätzen für U3-Kinder und für Ü3-Kin der in einer Kindertageseinrichtung. 
Aufgrund dieses geringen Mehrbedarfs besteht keine Pflicht, im Plangebiet eine 
Kindertagesstätte entsprechend dem Bedarf und nach den Vorgaben der Stadt Köln zu 
errichten. Ähnliches gilt für die Schulplätze. Die nächstgelegenen Schulen verfügen über 
ausreichende Kapazitäten, sodass der Mehrbedarf gedeckt werden kann. 
Öffentliche Spielplätze  
Gemäß dem Kooperativem Baulandmodell wird der durch  die Planung ausgelöste Bedarf an 
öffentlicher Spielplatzfläche so ermittelt, dass die neu zu erwartende Einwohnerzahl mit dem 
durchschnittlichen Wert von 2 m² Spielplatzfläche p ro Einwohner multipliziert wird. Die zu 
erwartenden Einwohnerzahl von 250 Personen löst ein en Flächenbedarf an öffentlicher 
Spielplatzfläche von insgesamt 501 m² aus.  
Die Planung sieht die Herstellung von öffentlichen Spielplatzflächen in einer Größenordnung 
von ca. 500 m² auf dem Grubo-Grundstück und weitere n ca. 65 m² auf dem Grundstücksteil 
der Stadt Köln vor. Damit werden 565 m² im westlichen Abschnitt des Geltungsbereichs durch 
die Festsetzung als öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Spielplatz“ gesichert. 
Öffentliche Grünflächen 
Gemäß dem Kooperativem Baulandmodell ist das gesamt e Gebiet der Stadt Köln mit 
Grünflächen mit wohngebietsbezogener Funktion unter versorgt. Grundsätzlich kann also 
davon ausgegangen werden, dass bei allen Planverfah ren der rechnerisch ermittelte 
Mehrbedarf auch dem ursächlichen Mehrbedarf entspricht.  
Zur Sicherstellung allgemeiner Anforderungen an ges unde Wohnverhältnisse, der Belange 
von Freizeit und Erholung, der Gestaltung des Orts- und Landschaftsbildes, zur qualitätsvollen 
Gestaltung von Quartieren und nicht zuletzt zur Anp assung der Städte an die Folgen des 
Klimawandels ist eine Durchgrünung des Plangebietes unbedingt umzusetzen.

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Daher wird der durch die Planung ausgelöste Bedarf an privaten, öffentlich zugänglichen 
Grünflächen so ermittelt, dass die neu zu erwartende Einwohnerzahl mit der durchschnittlichen 
Versorgung von 10 m² Grünfläche pro Einwohner multi pliziert wird. Die zu erwartenden 
Einwohnerzahl von 250 Personen löst einen Flächenbedarf an privater, öffentlich zugänglicher 
Grünfläche von insgesamt 2.500 m² aus. Aufgrund der  Lage direkt am Bürgerpark Nord 
verzichtet die Stadt Köln in diesem Einzelfall auf den Nachweis im Plangebiet und die 
Ablösezahlungen. Das freiraumplanerische Konzept zu r Gestaltung des entstehenden 
Innenhofs, das bspw. einen Pocketpark und einen Qua rtiersplatz vorsieht, schafft einen 
qualitativ hochwertigen und gut nutzbaren Freiraum für die Nachbarschaft. 
Qualifizierungsverfahren 
Das Vorhaben wurde im Gestaltungsbeirat mehrfach behandelt und dabei qualifiziert. 
Anwendungszustimmung 
Die Vorhabenträgerin hat am 12.10.2022 die Anwendun gszustimmung zur Anwendung des 
KoopBLM 2017 (Fassung vom 10.05.2017) unterzeichnet. Es gilt die angepasste Fassung der 
Umsetzungungsanweisung des KoopBLM 2017plus vom 05.05.2022. 
 
4.6.2. Köln-Katalog / Kölner Perspektiven 2030+ 
Die Stadt Köln hat am 23.03.2023 den „Köln-Katalog – Typologien für kompakte, nachhaltige 
und lebenswerte Quartiere“ als städtebauliches Entwicklungskonzept beschlossen (Vorlagen-
Nr. 3068/2022).  
Der Köln-Katalog identifiziert das Plangebiet als e in Gebiet der „Inneren Stadt sowie 
ausgewählte Versorgungszentren der Äußeren Stadt“, welches Quartiersdichten höher als 1,2 
aufweisen sollte. Diese Quartiersdichte entspricht in etwa einer GFZ von > 2,0. Zudem sollte 
die Planung einen Anteil von Nicht-Wohnen größer al s 25 % und einen Anteil von Netto-
Bauland zwischen 35 und 55 % aufweisen. 
Die vorliegende Planung entspricht den Qualitätskriterien aus dem Köln-Katalog nicht in allen 
Belangen. Die Empfehlung für 25 % Nutzungsmischung findet im Vorhaben keine 
Berücksichtigung. Das Vorhaben weist zudem kein aus gewogenes Verhältnis zwischen 
privaten und gemeinschaftlich genutzten Räumen auf. 
Dennoch entspricht die Zielrichtung des Projektes, welches sich durch die nicht unerhebliche 
Nachverdichtung einer Hinterlandbebauung in einer integrierten Lage auszeichnet, bei der die 
vorhandene Infrastruktur wie z.B. die Erschließung oder soziale Infrastruktur besser 
ausgelastet werden kann, den allgemein formulierten Qualitätskriterien des Köln-Katalogs, der 
die Stadt der kurzen Wege als eine wichitge Vorauss etzung für zukunftfähige, resiliente und 
nachhaltige Quartiere identifiziert hat. 
Zudem liegt die Planung in einem Bereich, der gemäß  der Stadtstrategie 2030+, Zielkarte 
Wohnen, als Wohnbaupotenzial inklusive Mischnutzung  ausgewisen hat. Die vorliegende 
Planung setzt diese Ziele um. 
 
4.6.3. Masterplan Stadtgrün 
Köln verfügt über ein gesamtstädtisches Grün- und F reiflächennetz, das auf den 
Generalbebauungsplan aus den 1920er Jahren von Fritz Schumacher zurückzuführen ist. An 
dieser Vorgabe wurde festgehalten und das Netz entsprechend den jeweiligen städtebaulichen 
und grünplanerischen Vorstellungen weiterentwickelt. 
Heute verfügt die Stadt Köln über ein Grundgerüst e iner grünen Infrastruktur. Vorliegende 
gesamtstädtische städtebauliche und regionale Konze pte und Strategien zeigen, dass vor 
allem im Ballungsraum der Rheinschiene eine strategisch und langfristig ausgerichtete Grün- 
und Freiraumplanung unabdingbar ist, um den Herausf orderungen des Wachstums und des

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Klimawandels zu begegnen. 
Der Rat der Stadt Köln hat in der Sitzung vom 23.03 .2021 die Verwaltung beauftragt, einen 
Masterplan Grün Köln aufzustellen. Dieser gibt ein strategisches Leitbild für die Grüne 
Infrastruktur in Köln vor. 
Der Masterplan Grün dient der Sicherung der vorhand enen Grüngürtel, der Grünzüge sowie 
der Komplettierung der grünen Strukturen in Köln un d einer damit einhergehenden 
Verbesserung des Stadtklimas, sowie der Aufenthalts - und Erholungsfunktion für die Kölner 
Bevölkerung. 
Vom Frühjahr 2021 bis September 2022 fand im Rahmen  der ersten Phase eine 
fachplanerische Analyse der in Köln vorhandenen Grü nflächen anhand von 
Freiraumfunktionen (unter anderem Erholung, Stadtna tur, Klima, Umwelt und Produktion) 
statt. Je höher die Anzahl der angetroffenen Funktionen, desto höher wurden die Flächen für 
die Grüne Infrastruktur in Köln bewertet. Für das strategische Leitbild wurden die Grünflächen 
anschließend in die drei Kategorien Immergrün, Zukunftsgrün und Potentialgrün eingeordnet. 
Darüber hinaus werden auch soziale Aspekte berücksi chtigt, um das Grün in Köln für alle 
Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen und die In tegration in das städtische Leben zu 
fördern. Dies passiert derzeit unter Beteiligung der Öffentlichkeit. 
Die Bearbeitung aller neun Stadtbezirke soll bis 2027 abgeschlossen sein. 
Der Masterplan Stadtgrün ordnet den an das Plangebi et angrenzenden Grünraum in die 
Kategorie Immergrün ein. Dieser Bereich wird von den Grünraumfunktionen Sport, Freizeit und 
Erholung charakterisiert. Hinsichtlich der Freiraum funktion Stadtnatur ist der angrenzende 
Klimapark relevant für den Biotopverbund und als ar tenreiche Wiese definiert. Die Belange 
von Umwelt und Klima schlagen sich als klimaaktiver  Boden und klimawirksame Freifläche 
nieder. Das Bodenschutzpotenzial wird als hoch bis sehr hoch bewertet. Für die Produktion 
erfüllt der angrenzende Grünraum keine Funktion. 
 
4.6.4. Klimaleitlinien 
Um den Klimaschutz frühzeitig in den verschiedenen Verfahren der Umsetzung nicht-
städtischer Neubauvorhaben in Köln zu berücksichtigen, wurden vom Rat der Stadt Köln am 
17.03.2022 die Leitlinien zum Klimaschutz in der Um setzung nicht-städtischer 
Neubauvorhaben in Köln beschlossen. 
Ziel der Leitlinien ist die maximale Reduzierung de r CO2-Emissionen im gesamten 
Gebäudebereich. Um dieses Ziel auch unter Einbeziehung der teilweise erhöhten Emissionen 
im Gebäudebestand zu erreichen, müssen Neubauten id ealerweise eine positive 
Energiebilanz aufweisen. Das bedeutet, Gebäude sind  so zu planen, dass ein möglichst 
geringer Energiebedarf entsteht, der zu möglichst hohen Anteilen durch erneuerbare Energien 
gedeckt wird, oder dass diese gar Energieüberschüss e erzielen. Die Leitlinien geben daher 
verbindliche Vorgaben und Empfehlungen zum energeti schen Klimaschutz bei der 
Neuaufstellung von Bebauungsplänen sowie bei der Ve räußerung und Erbbaurechts-
bestellung kommunaler Flächen vor. 
Der Bebauungsplan Nr. 64492/01 – Arbeitstitel: Am B ilderstöckchen in Köln-Bilderstöckchen 
unterliegt den Leitlinien zum Klimaschutz in der Umsetzung nicht-städtischer Neubauvorhaben 
in Köln. 
Die Vorhabenträgerin hat die Anwendungszustimmung z ur Anwendung der 
Klimaschutzleitlinien Köln am 12.10.2022 unterzeichnet. 
 
4.6.5. Einzelhandel- und Zentrenkonzept 
Seit 2008 weist der Stadtbezirk Nippes eine rückläu fige Verkaufsflächenentwicklung auf. Im

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Vergleich zu den Bezirken 2 bis 9 (alle Bezirke auß er Innenstadt) ist damit der stärkste 
Verkaufsflächenrückgang festzustellen. Der Angebots schwerpunkt im Bezirk Nippes liegt im 
kurzfristigen Bedarfsbereich 1. Im Vergleich zum Durchschnitt der Stadtbezirke 2 bis 9 nimmt 
er einen leicht unterdurchschnittlichen Verkaufsflä chenanteil (ca. 55 %) ein. Die 
Verkaufsflächenanteile des mittel- und langfristigen Bedarfs (ca. 10 % bzw. ca. 35 %) liegen 
im Vergleich der Stadtbezirke ebenfalls im leicht unterdurchschnittlichen Bereich. 
Mit insgesamt acht zentralen Versorgungsbereichen, davon jeweils ein Bezirks- und ein 
Stadtteilzentrum, verfügt der Stadtbezirk Nippes üb er ein leicht unterdurchschnittlich 
ausgebildetes Zentrensystem. Die vorhandenen Zentre n sind historisch im Laufe der 
Siedlungsentwicklung gewachsen und haben sich entla ng der Verkehrsachsen 
herausgebildet. Neben dem Bezirkszentrum Nippes und dem Stadtteilzentrum Niehl befinden 
sich insgesamt sechs Nahversorgungszentren in den S tadtteilen Longerich, Weidenpesch, 
Nippes, Riehl und Niehl. Dementsprechend verfügen d ie Stadtteile Bilderstöckchen und 
Mauenheim über keinen zentralen Versorgungsbereich. 
Das dem Plangebiet nächstgelegene Nahversorgungszentrum (NVZ) liegt ca. 3,2 km entfernt 
und ist das NVZ Weidenpesch an der Ecke Neusser Str aße / Kapuzinerstraße. Das NVZ 
Nippes an der Sechzigstraße liegt etwa 3,5 km vom Plangebiet entfernt. 
In der näheren Umgebung (max. 900 m Entfernung zum Plangebiet) befindet sich ein 
Discounter sowie ein Drogeriemarkt und die Nahverso rgungslage (NVL) Bilderstöckchen am 
Schiefersburger Weg / West. Im direkten Umfeld des Plangebietes (max. 300 m Entfernung) 
gibt es einen Supermarkt zur Versorgung mit Lebensm itteln und Produkten des täglichen 
Bedarfs.  
 
4.6.6. Stadtentwicklungskonzept Wohnen (StEK Wohnen ) 
Der Rat der Stadt Köln hat am 11.02.2014 das Stadte ntwicklungskonzept Wohnen (StEK 
Wohnen) beschlossen. Der ermittelte Bedarf an Wohne inheiten (Neubautätigkeit) im 
Betrachtungszeitraum 2010-2029 in Höhe von rund 52. 000 Wohnungen basierte auf der 
städtischen Bevölkerungsprognose 2011. 
In der Bevölkerungsprognose mit Stand Dezember 2021 wird zum Jahresende 2050 von rund 
1.110.400 Einwohnern und 584.000 Haushalten ausgega ngen. Demnach steigen die 
Bevölkerungszahl (+3,6 %) und die Zahl der Haushalte (4,3 %) bis zum Jahr 2050 im Vergleich 
zum Ausgangsjahr 2021 leicht an. 
Der Gesamtwohnungsbedarf beläuft sich danach auf ru nd 66.000 Wohnungen, davon rund 
30.000 Wohnungen bis zum Jahr 2019 - (Beschlussvorl age 1028/2015 "Umsetzung STEK 
Wohnen" – Ratsbeschluss vom 20.12.2016) realisiert werden sollten. Im Zeitraum 2010-2019 
wurden jährlich zwischen 2.175 bis 3.957 Wohnungen fertiggestellt. Im Jahr 2020 lag die Zahl 
der fertiggestellten Wohnung pandemiebedingt nur bei 2.013 Wohnungen. 
Durch das neue Quartier wird ein kleiner Beitrag zur Deckung des aktuellen Wohnraumbedarfs 
innerhalb der Stadt Köln geleistet. 
 
4.6.7. Denkmalschutz 
Durch das vorliegende Vorhaben sind keine denkmalfachlichen Belange betroffen. Es befindet 
sich weder innerhalb noch in unmittelbarer Nähe ein Baudenkmal.  
Innerhalb des Plangebietes sind archäologische Bode nfunde nicht ausgeschlossen. Werden 
                                                
1 Stadtentwicklung Köln, Einzelhandels- und Zentrenkonzept Köln 2020, Seite 369, Beschlüsse der 
Bezirksvertretungen aus 2022 und 2023

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bei Bodeneingriffen archäologische Bodenfunde entdeckt, ist gemäß §§ 16 und 17 Denkmal-
schutzgesetz (DSchG) das Römisch-Germanische Museum / Archäologische Bodendenkmal-
pflege der Stadt Köln unverzüglich zu informieren. 
 
5. Begründung der Planinhalte 
5.1. Städtebauliches Planungs- und Freiraumkonzept 
Im Zuge der projektierten Neubaumaßnahme bzw. Arron dierung zu dem Grubo GmbH 
Bestandsgrundstück „Am Bilderstöckchen 60-70“ in Köln-Bilderstöckchen ist u.a. auf einem 
städtischen Teilgrundstück die Errichtung von insge samt ca. 109 Wohneinheiten in drei 
Gebäudekomplexen geplant. 
Alle Wohneinheiten sollen im Geschosswohnungsbau er richtet 
werden. Die maximal sechsgeschossigen Gebäudeteile sind als eine sogenannte ergänzende 
Hinterland-Bebauung zum teilweise achtgeschossigen, bestehenden Geschosswohnungsbau 
geplant, sodass sich die Neuplanung in das homogene Umfeld einfügt.  Die benannten 
angrenzenden Wohnbestände der Grubo wurden in den vergangenen Jahren saniert. 
Die Gesamtmaßnahme umfasst neben dem öffentlich gef örderten Wohnungsbau die 
Errichtung eines öffentlichen Kinderspielplatzes so wie einer auskömmlichen Tiefgarage, die 
auch den Großteil der oberirdischen Bestands-Pkw-Stellplätze aufnehmen soll.  
Die Gebäude erhalten ein Flachdach, welches extensi v begrünt wird und eine Nutzung für 
Photovoltaikanlagen ermöglicht. 
Im Hinblick auf die geplante bauliche und freiräumliche Veränderung des Plangebietes werden 
die Außenanlagen des Bestandes einschließlich der K inderspielplätze, der Grünflächen und 
der inneren Erschließung überarbeitet bzw. ergänzt.  Das Freiarumkonzept sieht u.a. die 
Einbeziehung des bestehenden privaten Kinderspielpl atzes im Bereich des 
Bestandsgrundstückes vor.  
Die Zuwegung der Neubaumaßnahme erfolgt über das Be standsgrundstück der GAG/Grubo 
GmbH. Eine Pkw-Erschließung über die nördlich geleg ene Robert-Perthel-Straße und die 
westlich gelegene Escher Straße ist nicht möglich. 
Durch die Neubebauung wird die Verlegung des vorhan denen Bolzplatzes, der sich im 
nördlichen angrenzenden Klimapark befindet, erforde rlich. Hier ist die Einhaltung von 
entsprechenden Mindestabständen zur geplanten Wohnn utzung (zwischen 43 und 73 m) 
relevant. Der Wegebau einer neuen Fuß- und Radwegev erbindung innerhalb der Grünfläche 
wurde zwischenzeitlich so durchgeführt, dass sowohl die mögliche Verlegung des Bolzplatzes 
sichergestellt wird, als auch umfangreiche Rodungsarbeiten vermieden werden können. 
Das freiraumplanerisches Konzept sieht vor, die Bestandbebauung mit der Neubebauung und 
dem nördlich angrenzenden Klimapark zu vernetzen und attraktive Freiräume für die künftige 
Bewohnerschaft und die Öffentlichkeit zu schaffen. Zentrales Element ist eine in Ost-West-
Richtung verlaufende Wegeverbindung, die parallel z ur Neubauung vor und hinter den 
Gebäuden verläuft und im Osten an den direkt angren zenden Klimapark und im Westen an 
die neue öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestim mung Spielplatz anschließt. Der 
Spielplatz bildet mit seinen Zugängen vom Plangebie t und vom Klimapark einen weiteren 
Vernetzungspunkt zwischen dem neuen Wohnquartier und dem Klimapark. 
Die Hauptwegeverbindung in Ost-West-Richtung vor de n Eingängen der Neubebauung wird 
links und rechts durch einen Quartiersplatz, einen Pocketpark, drei Kleinkindspielplätze, eine 
begleitende Baumreihe samt Sitzmöglichkeiten und du rch Fahrradabstellanlagen flankiert. 
Das Konzept wird durch Fassadenbegrünungen an den N ord-Ostfassaden und eine 
Pergolaeingrünung der Tiefgaragenrampe ergänzt. Der  Kinderspielplatz im Bestand 
angrenzend an die Häuser Nr. 60, 62 und 64 wird bei der Planung berücksichtigt.  
 
5.2. Art der baulichen Nutzung

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Da es sich um einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan  handelt wird festgesetzt, dass im 
Rahmen der festgesetzten Nutzungen nur solche Vorha ben zulässig sind, zu deren 
Durchführung sich der Vorhabenträger im Durchführungsvertrag verpflichtet.  
Um das Grundstück für Wohnzwecke entwickeln zu könn en und der bestehenden 
angrenzenden Wohnbebauung zu entsprechen, wird für das Plangebiet ein allgemeines 
Wohngebiet (WA) gemäß § 4 Baunutzungsverordnung (Ba uNVO) festgesetzt. Obwohl in 
einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan die Festsetzu ngen nicht an eine Ausweisung 
gemäß der Baunutzungsverordnung (BauNVO) gebunden s ind, wird diese Festsetzung 
gewählt, weil die geplanten Nutzungen dem Charakter  ein allgemeinen Wohngebiets (WA) 
entsprechen.  
Die im allgemeinen Wohngebiet ausnahmsweise zulässigen Nutzungen werden gem. § 1 Abs. 
6 Nr. 1 BauNVO ausgeschlossen, da sie dem zu entwic kelnden Gebietscharakter eines 
Wohnquartiers nicht entsprechen und damit eine funk tionale und gestalterische 
Beeinträchtigung zu befürchten ist. Darüber hinaus werden Tankstellen (mit Mineralölstoffen) 
auch aufgrund des zu erwartenden erhöhten Verkehrsa ufkommens und der damit 
verbundenen Verkehrs- / Immissionsbelastung ausgeschlossen. 
 
5.3. Maß der baulichen Nutzung 
Das Maß der baulichen Nutzung im Allgemeinen Wohnge biet (WA) wird durch die 
überbaubaren Grundstücksflächen in Verbindung mit e iner Grundflächenzahl (GRZ), einer 
Geschossflächenzahl (GFZ) sowie der Höhe der baulichen Anlagen bzw. der Geschossigkeit 
bestimmt.  
Die im Bebauungsplan festgesetzten Ausnutzungsziffe rn (GRZ und GFZ) beziehen sich 
ausschließlich auf die Grundstücksfläche des Bauvorhabens, welche neu bebaut werden soll. 
Sie wird im Bebauungsplan durch die sogenannten Knö dellinien (Grenze zwischen Maßen 
verschiedener baulicher Nutzung) von der übrigen nicht überbaubaren Grundstücksfläche des 
Bestands abgegrenzt und liegt nordöstlich dieser Gr enze. Die übrige Grundstücksfläche gilt 
als nicht überbaubare Grundstücksfläche im Bestand. 
5.3.1. Grundfläche, Grundflächenzahl (GRZ)  
Die festgesetzten Grundflächenzahl von 0,4 entspric ht den Orientierungswerten der 
Baunutzungsverordnung (BauNVO) für allgemeine Wohngbiete (WA). Für die Berechnung der 
Grundflächenzahl ist nur die Grundstücksfläche des Bauvorhabens innerhalb der Grenze 
zwischen verschiedenen Maßen der baulichen Nutzung anzusetzen. Die übrige 
Grundstücksfläche gilt als nicht überbaubare Grundstücksfläche im Bestand.   
Es wird festgesetzt, dass die im Plan festgesetzte zulässige Grundfläche durch die 
Grundfläche unterirdischer Garagen und ihrer Zufahr ten bis zu einer GRZ von 0,7 über-
schritten werden darf. Damit soll sichergestellt we rden, dass für das allgemeine Wohngebiet 
die Unterbringung des ruhenden Verkehrs gelingen kann. Die Tiefgarage dient insbesondere 
dazu, die Aufenthaltsqualität im Plangebiet zu erhö hen und die Grundstücksbereiche bzw. 
Blockinnenbereiche vom Verkehr und den damit einher gehenden Immissionen freizuhalten. 
Aufgrund der festgesetzten Begrünungsmaßnahmen werd en in der Regel die mit einer 
Vollversiegelung einhergehenden negativen Auswirkun gen (verminderte Regenrückhaltung, 
Aufheizung des Plangebietes etc.) signifikant gemil dert. Gleichzeitig sieht die Planung 
Maßnahmen vor, die die Einhaltung der allgemeinen A nforderungen an gesunde Wohn- und 
Arbeitsverhältnisse im Plangebiet sicherstellen und auch im Übrigen die geplante hohe Dichte 
ausgleichen. 
5.3.2. Geschossfläche, Geschossflächenzahl (GFZ) 
Die festgesetzte Geschossflächenzahl (GFZ) von 1,7 überschreitet den maßgeblichen 
Orientierungswert von 1,2 für allgemeine Wohngebiet e. Für die Berechnung der

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Geschossflächenzahl ist nur die Grundstücksfläche des Bauvorhabens innerhalb der Grenze 
zwischen verschiedenen Maßen der baulichen Nutzung anzusetzen. Die übrige 
Grundstücksfläche gilt als nicht überbaubare Grundstücksfläche im Bestand.   
Die Überschreitung wird erforderlich, um den abgest immten städtebaulichen Entwurf 
umsetzen zu können. Die Festsetzungen des vorhabenb ezogenen Bebauungsplans 
orientieren sich möglichst nah am konkreten Bauvorhaben. Ziel des Entwurfs ist es, auf einer 
Flächenreserve, die im Rahmen des StEK Wohnen ermit telt wurde, einen maßgeblichen 
Beitrag für den Wohnungsneubau zu leisten, insbeson dere im Segment des öffentlich 
geförderten Wohnungsbaus. Das geplante Neubauvorhaben passt sich in die bereits gebaute, 
direkte Umgebung ein, die eine Geschossigkeit zwischen drei und acht Geschossen erreicht. 
Den Anforderungen an eine ausreichende Belichtung u nd Besonnung wird entsprochen und 
die Abstandsflächen können auf dem eigenen Grundstü ck nachgewiesen werden. Auch wird 
den Anforderungen an die Versorgung mit Kleinkinder spielplätzen und mit öffentlichen 
Spielplätzen vollumfänglich entsprochen (siehe auch  Abschnitt 5.7.3 und 5.7.4). Negative 
Auswirkungen auf die gesunden Wohn- und Arbeitsverh ältnisse werden durch die 
Überschreitung nicht hervorgerufen. 
5.3.3. Baugrenzen 
Zur Klarstellung hinsichtlich der Tiefgaragen wird festgesetzt, dass die Baugrenzen nur für die 
oberirdischen Teile baulicher Anlagen gelten. Die T iefgarage wird mit Hilfe der Umgrenzung 
von Flächen für Nebenanlagen festgesetzt. 
5.3.4. Zahl der Vollgeschosse 
Die Festsetzung der maximal zulässigen Anzahl der V ollgeschosse dient der Steuerung des 
Maßes der baulichen Nutzung. Sie gewährleistet eine  auf das Umfeld abgestimmte 
Höhenentwicklung und Gestaltung und trägt somit zu einem harmonischen Siedlungsbild bei. 
Es wird sichergestellt, dass sich die Planung in da s Ortsbild sowie in die bestehenden 
Siedlungsstrukturen einfügt, aber auch als Maßnahme  der Innenentwicklung den heutigen 
Ansprüchen an den Wohnungsmarkt entspricht. In dies em Zusammenhang wird auf der 
Grundlage des städtebaulichen Planungskonzeptes in dem Allgemeinen Wohngebiet das Maß 
der baulichen Nutzung durch die Zahl der Vollgeschosse als Höchstmaß ergänzt. 
Das Planungskonzept sieht eine differenzierte Höhengliederung vor. Die beiden Häuserpaare 
(Häuser 2.1, 2.2 und 3.1, 3.2) sind mit vier und se chs Geschossen geplant. Der dritte 
Gebäudekomplex weist neben einem vier- und einem se chsgeschossigen Gebäude ein 
weiteres sechsgeschossiges Haus auf, das um ein zusätzliches Staffelgeschoss ergänzt wird.  
5.3.5. Höhe baulicher Anlagen 
Zur Ermöglichung einer einheitlichen, maßstäblichen  und in die Umgebung integrierten 
Bebauung werden zusätzlich zu der Festsetzung der Zahl der Vollgeschosse als Höchstmaß, 
zwingende Gebäudehöhen in Metern über Normalhöhennull (m ü. NHN) festgesetzt. Dadurch 
wird die Überhöhung einzelner Gebäude vermieden,ein e städtebauliche Ordnung garantiert 
und das geplante Bauvorhaben möglichst konkret abge bildet. Eine geringfügige Abweichung 
von 10 cm pro Geschoss erlaubt ein gewisses Maß an Spiel, das für die Realisierung der 
geplanten Gebäude nötig ist. 
In der Regel entsprechen die festgesetzten Höhen de n Höhen der festgesetzten 
Vollgeschossigkeit, weil die Gebäude eindeutig in i hrer geplanten Kubatur definiert werden 
und kein Dachgeschoss erhalten sollen. Für das Haus  1.3 soll durch die Festsetzung der 
größeren Gebäudehöhe hiervon abweichend ein Nichtvo llgeschoss oberhalb des sechsten 
Vollgeschosses ermöglicht werden. Dieses Geschoss i st für die Rhythmisierung der 
Gebäudehöhe insgesamt wichtig. Gleichzeitig soll dieses Gebäude kein siebengeschossiges 
Gebäude sein, um der Vorgabe von einer maximalen Geschossanzahl von sechs Geschossen 
für den öffentlich geförderten Wohnungsbau zu entsprechen.

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Der Bebauungsplan setzt für die Gebäude mit Flachdächern die Höhen der baulichen Anlagen 
in Form von zwingenden Gebäudehöhen fest. Oberster Bezugspunkt ist die Oberkante der 
Attika oder, wenn keine Attika hergestellt wird, die Oberkante des Gebäudes. 
5.3.6. Technische Dachaufbauten 
Die Festsetzung, wonach untergeordnete Bauteile ode r bauliche Anlagen die zwingenden 
Gebäudehöhen im Geschosswohnungsbau um ein höchstzu lässiges Maß von bis zu 2,00 m 
und Anlagen zur Nutzung solarer Strahlungsenergie um bis zu 1,5 m in der Höhe überschreiten 
können, ermöglicht einen notwendigen Gestaltungsspielraum bei der Hochbauplanung, ohne 
städtebauliche Entwicklungsziele oder nachbarliche Belange zu beeinträchtigen. Die 
Unterscheidung von 0,5 m in der Überschreitungserla ubnis ist gerechtfertigt, da sich die 
Anlagen zur Nutzung solarer Strahlungsenergie in de r Regel über einen größeren Teil der 
Dachfläche erstrecken wohingegen die untergeordneten Bauteile eher punktuell auftreten. Um 
eine Beeinträchtigung des Ortsbildes zu vermeiden, müssen die Dachaufbautenmindestens 
um ihr Maß von der Gebäudeaußenkante der baulich zugeordneten Dachfläche zurücktreten, 
das ihrer Höhe über der Dachkante entspricht und einen Flächenanteil der Überschreitungen 
je Dachfläche von insgesamt 30% nicht übersteigen. Die Anlagen zur Nutzung solarer 
Strahlungsenergie sind von der Überschreitungseinschränkung nicht betroffen. 
5.3.7. Geländeoberfläche 
In der Planzeichnung des vorhabenbezogen Bebauungsp lanes wird zur Einhaltung der 
Geländehöhe an den Eckpunkten der geplanten Gebäude sowie an maßgeblichen Stellen im 
Freiraum die Höhe der Geländeoberfläche festgesetzt. Die Höhen liegen zwischen 49,30 und 
50,00 m ü. NHN. Geringfügige Abweichungen sind zur Neigung des Geländes für die 
Oberflächenentwässerung zulässig. Über- bzw. Unterschreitungen der festgesetzten Höhe der 
Geländeoberfläche sind bis zu 0,50 m durch Treppen-  und Rampenanlagen sowie 
Aufschüttungen und Abgrabungen zulässig, um ein gew isses Maß an Flexibilität bei der 
Ausformung des Geländes zu ermöglichen, ohne das st ädtebauliche Gesamtbild zu 
beeinträchtigen. 
 
5.4. Bauweise, überbaubare Grundstücksflächen 
5.4.1. Überbaubare Grundstücksflächen 
Zur Umsetzung des städtebaulichen Konzeptes werden überbaubaren Grundstücksflächen in 
Form von drei Baufeldern festgesetzt. Hierdurch wir d eine geordnete Entwicklung der 
vorgeschlagenen Bebauungsstruktur gewährleistet, oh ne eine Bauweise bestimmen zu 
müssen. 
Die überbaubaren Grundstücksflächen werden durch Ba ugrenzen definiert. Die Baugrenzen 
des Bebauungsplanes orientieren sich am städtebauli chen Entwurf, sodass einerseits die 
geplante Bebauung innerhalb der festgesetzten Baugr enzen realisiert werden kann und 
andererseits ein gewisses Maß an Flexibilität bei d er Ausformung der Gebäude ermöglicht 
wird. Diese werden in Anlehnung an den städtebaulic hen Entwurf allseitig mit einem Puffer 
von ca. 0,50 m entlang der Gebäudekanten festgesetzt. 
5.4.2. Überschreitung der Baugrenzen 
Gemäß § 23 Absatz 2 Satz 3 BauNVO werden für die Ba ugrenzen Ausnahmen festgesetzt. 
Durch diese Ausnahmen wird die Überschreitung der B augrenzen für bestimmte bauliche 
Elemente ermöglicht, um einen gewissen Gestaltungss pielraum zu eröffnen. In diesem 
Zusammenhang erfolgt die Festsetzung, dass die in d er Planzeichnung festgesetzten 
Baugrenzen durch Vordächer und Vorbauten im Erdgeschoss um bis zu 2,00 m überschritten 
werden können.  
Auch werden Überschreitungen der Baugrenzen durch Balkone oberhalb des Erdgeschosses

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um bis zu 2,00 m zugelassen. Dabei darf in den vier ten und fünften Obergeschossen in 
Summe ein Drittel der Fassadenlänge der jeweiligen Gebäudeseite je Geschoss nicht 
überschritten werden. Zudem darf in den ersten, zwe iten und dritten Obergeschossen in der 
Summe 40 % der Fassadenlänge der jeweiligen Gebäudeseite je Geschoss nicht überschritten 
werden.Hierdurch soll das diffenzierte Angebot an F reisitzen ermöglicht werden, welches 
durch das unterschiedliche Wohnungsangebot in den Geschossen entstehen soll, ohne dass 
die städtebauliche Ordnung gestört wird. 
Zuletzt werden Spielräume für Terrassen gewährt. Sie dürfen die Baugrenzen im Erdgeschoss 
um bis zu 4,00 m überschreiten. Dabei darf in der S umme 40% der Fassadenlänge der 
jeweiligen Gebäudeseite nicht überschritten werden. Auch diese Festsetzungen soll gewisse 
Freiheiten ermöglichen, um die Breite und Tiefe der  dem diffenzierten Wohnungsangebot 
geschuldeten Terrassen entstehen lassen zu können. 
Mit den getroffenen Festsetzungen können somit im R ahmen der Baugenehmigungsplanung 
Spielräume eingeräumt werden. 
 
5.5. Erschließung 
5.5.1. Verkehrsuntersuchung 
Aus der Abschätzung des Verkehrsaufkommens resultie rt ein Neuverkehr von ca. 260 Kfz-
Fahrten pro Tag durch die Wohnnutzung. In der Morge nspitze sind etwa 18 Kfz-Fahrten und 
in der Abendspitze etwa 20 Kfz-Fahrten zu erwarten.  Auf Grundlage einer angenommenen 
Verteilung der Neuverkehre auf die umliegenden Knot enpunkte wurden die 
Planfallbelastungen für die Analyse der Leistungsfä higkeit ermittelt. Für die Knotenpunkte 
Escher Straße / Am Bilderstöckchen sowie Am Bilders töckchen / Zufahrt Plangebiet kann 
sowohl im Bestand als auch im Planfall eine gute Leistungsfähigkeit nachgewiesen werden. 
5.5.2. Mobilitätskonzept 
Im Rahmen eines Mobilitätskonzepts wurden darüber h inaus geeignete Maßnahmen 
entwickelt, um die Nutzung des Umweltverbundes zu fördern und die Kfz-Belastung durch das 
Plangebiet zu reduzieren. Neben der Errichtung von stationsbasiertem Carsharing und einer 
Paketstation sind verschiedene Maßnahmen zur Verlagerung von Kfz-Fahrten auf den ÖPNV, 
den Fuß- und den Radverkehrs enthalten. Neben der W irkung auf den MIV-Anteil der 
Bewohner:innen wird daher eine Reduzierung des Stel lplatzbedarfs von bis zu 15 % 
angenommen. 
Die Anlage des stationsbasiertem Carsharing wird außerhalb des Plangebietes an der Straße 
Am Bilderstöckchen in Abstimmung mit dem Fachamt er richtet. Die Umsetzung des 
Carsharings wird im Rahmen des Durchführungsvertrages geregelt.  
5.5.3. Äußere Erschließung 
Das Plangebiet wird über die Straße Am Bilderstöckchen erschlossen. Von dort aus erfolgt die 
Erschließung des Geländes zukünftig über die Zufahr t zwischen der Bestandsbebauung Am 
Bilderstöckchen 64 und 66. Diese geplante Zufahrt w ird zeichnerisch durch einen Ein- und 
Ausfahrtsbereich festgesetzt. 
5.5.4. Innere Erschließung 
Motorisierter und Nicht-motorisierter Verkehr (Geh- und Fahrrechte) 
Gehrechte 
Es wird für drei Bereiche ein Gehrecht zu Gunsten der Allgemeinheit festgesetzt. Dies betrifft 
wesentliche Bereiche der Freiflächen, die den künft igen Nutzenden und der umgebenden 
Nachbarschaft als Treffpunkt zur Verfügung gestellt werden sollen.  
Der Quartiersplatz und der Pocketpark dienen vornehmlich dem Aufenthalt, sodass hier nicht

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gefahren werden soll. Das Gehrecht entlang der nord westlichen Fassadenseiten der 
geplanten Gebäude ermöglicht der künftigen Bewohner schaft, den benachbarten Klimapark 
von den Hinterausgängen der Häuser auf kurzem Wege zu erreichen. Es wird mit einer Breite 
von 1,70 m zeichnerisch eingetragen. Der mit einem Gehrecht belastete Weg ist zugleich auch 
für die Allgemeinheit nutzbar, um in Ost-West-Richt ung zu queren. Weil dieser Weg für die 
Befahrung mit Fahrrädern zu schmal ist, wird hierra uf auf ein Fahrradrecht für Radfahrer 
verzichtet. Westlich des Hauses 1.1 schließt das Gehrecht an das Geh- und Fahrrecht 2 (GF 
2) an, welches in den nördlich benachtbart gelegenen Klimapark führt (siehe Abschnitt 5.5.4. 
Geh- und Radfahrrechte).  
Insgesamt ist eine fußläufige Erschließung über drei Anschlüsse an die Fußwege im Klimapark 
möglich. Eine Anknüpfung aus dem Plangebiet in den Klimapark findet sich westlich des 
Hauses 1.1 und wird durch das Geh- und Fahrrecht 2 gesichert. Zwei weitere 
Anknüpfungspunkte befinden sich im Osten und verbin den die neue Wegestruktur des 
Plangebietes vor und hinter den vorgesehenen Gebäud en mit dem in Nord-Süd-Richtung 
verlaufenden Gehweg im Klimapark. Die Vernetzung des öffentlichen Spielplatzes wird zudem 
künftig über einen direkten Zugang aus dem Klimapark gewährleistet. 
Geh- und Fahrrechte 
Die verkehrliche Erschließung des Plangebiets wird,  ausgehend von der Zufahrt, über eine 
Geh- und Fahrrecht-Fläche im Bebauungsplan gesicher t, innerhalb derer die 
Tiefgaragenrampe ausgespart wird. Das Geh- und Fahr recht 1 wird zugunsten der 
Allgemeinheit festgesetzt. Durch diese Festsetzung wird eine geordnete Erschließung 
sichergestellt. Hierdurch können die Bewohner sowoh l der bestehenden Gebäude als auch 
der künftigen Neubauten zu den wenigen oberirdische n bzw. zu den in der Tiefgarage 
gelegenen Stellplätzen gelangen. Auch die Müllabfuh r wird damit in die Lage versetzt, die 
Unterflurcontainer anzufahren. Eine entsprechende U mfahrt ist für die Müll-Fahrzeuge 
berücksichtigt.  
Geh- und Radfahrrechte 
Mit der Festsetzung des Geh- und Fahrrechts 2 wird eine Erschließung zugunsten der 
Allgemeinheit per Fahrrad und zu Fuß ermöglicht. Da s zusätzliche Fahrrecht auf diesen 
Flächen gilt den Anliegern, den Ver- und Entsorgung strägern sowie der Grünpflege des 
öffentlichen Spielplatzes, die durch Grünpflegefahrzeuge sichergestellt wird. 
Um die Durchwegung und Durchlässigkeit des Quartieres zu gewährleisten und den Anschluss 
an den Weg im nordwestlich anschließenden Park sowi e einen Weg an der Nordseite des 
Grundstücks herzustellen, wird der in Ost-West-Rich tung verlaufende Wege vor den 
Haupteingängen der geplanten Bebauung durch ein Geh - und Radfahrrecht zugunsten der 
Allgemeinheit gesichert. Diese Hauptwegeverbindung wird in einer Breite von 4,00 m als Geh- 
und Radfahrrecht zeichnerisch festgesetzt. Die Stichverbindung parallel zur Westfassade des 
Hauses 1.1 in den nördlich an das Plangebiet anschl ießenden Klimapark wird in einer Breite 
von 3,5 m eingetragen.  
Ruhender Verkehr 
Der ruhende Verkehr aus Bestand und Planung wird zu m überwiegenden Teil in der 
Tiefgaragen untergebracht. Oberirdisch wird nur ein Stellplatz festgesetzt. Hierbei handelt es 
sich um einen Behindertenparkplatz. 
Stellplatzbedarf 
Das Vorhaben löst einen Bedarf an 45 Pkw-Stellplätz en aus. Durch den ÖPNV-
Reduktionsfaktor und einem zusätzliche Reduktionsfa ktor durch die Maßnahmen des 
Mobilitätskonzeptes reduziert sich der erforderlich e Bedarf auf 27 Stellplätze für das 
Neubauvorhaben. Hiervon werden 26 Stellplätze in der Tiefgarage und 1 Stellplatz oberirdisch 
realisiert. Die sich aus der Differenz ergebenden 9  Stellplätze müssten theoretisch abgelöst 
werden. Durch das Vorliegen eines Mobilitätskonzeptes ist die Ablöse der Stellplätze für den 
geförderten Wohnungsbau nicht erforderlich.

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Zudem löst das Vorhaben einen Bedarf an 236 Fahrrad stellplätzen aus. Der überwiegende 
Teil wird in der Tiefgarage nachgewiesen. An drei S tellen im Plangebietwerden oberirdische, 
überdachte Fahrradabstellanlagen in der Nähe der Hauseingänge vorgesehen, die allerdings 
nicht zeichnerisch festgesetzt werden, um eine möglichst hohe Flexibilität bei der endgültigen 
Verortung im Zuge der Realisierung des Bauvorhabens  zu ermöglichen. Im Vorhaben- und 
Erschließungsplan sind diese Fahrradabstellanlagen dargestellt. Ihre Realisierung wird im 
Durchführungsvertrag geregelt. Da nur ein Teil der Rahrradstellplätze oberirdisch 
untergebracht werden soll, ist mit gestalterischen Beeinträchtigungen nicht zu rechnen. 
Stellplätze und Tiefgarage 
Um gestalterisch unbefriedigende Situationen zu ver meiden und das Baugebiet für eine 
gesteigerte Aufenthaltsqualität möglichst autofrei zu halten, sind Stellplätze nur in den dafür 
festgesetzten Flächen zulässig. Um einen gewissen G estaltungsspielraum zu gewähren, 
dürfen die Standorte um bis zu 5 Metern verschoben werden. 
Die notwendendigen Stellplätze für die geplanten Wo hneinheiten sowie für den Ersatz der 
entfallenen oberirdischen Stellplätze werden in einer Tiefgarage (TGa) untergebracht.  
Darüber hinaus wird ein oberirdischer Stellplatz (S t) zeichnerisch festgesetzt, um für 
mobilitätseingeschränkte Personen eine leichte Zugä nglichkeit zu gewährleisten. Da es sich 
um nur um einen Stellplatz handelt, sind negative Auswirkungen nicht zu erwarten. 
 
5.6. Technische Infrastruktur 
Um die für die Versorgung des Gebietes notwendigen Telekommunikations- und 
Versorgungsleitungen vor Beschädigungen zu schützen  und hinsichtlich des Stadtbildes 
gestalterisch unbefriedigende Situationen zu vermei den, sind die Leitungen unterirdisch zu 
führen. 
5.6.1. Entwässerung 
Entwässerungs- und Versickerungskonzept 
Aufgrund der im Rahmen einer Voruntersuchung vorgefundenen polycyclischen aromatischen 
Kohlenwasserstoffe (PAK) und der damit einhergehend en Bestätigung der stofflichen 
Belastung des Untergrundes sollte das anfallende Ni ederschlagswasser nicht gezielt zur 
Versickerung gebracht werden. Das Plangebiet befindet sich im Bereich der Altablagerung mit 
der Nummer 50702, einer ehemaligen Deponieanlage. I n einem Deponiekörper ist 
grundsätzlich keine Versickerung von Niederschlagsw asser zulässig. Insofern muss die 
Ableitung des Niederschlagswassers in den vorhandenen Abwasserkanal erfolgen.  
Um das Niederschlagswasser verzögert in den Abwasserkanal zu leiten werden verschiedene 
Maßnahmen vorgesehen: Zum einen werden extensive Da chbegrünungen auf den 
Dachflächen festgesetzt. Zum anderen wird und auf d en Tiefgaragen eine intensive 
Begründung festgesetzt.  Zuletzt werden auf der Tiefgaragendecke Retentionsboxen verortet, 
die eine Rückhaltung der nachzuweisenden Regenwasse rmengen sicherstellen. Die 
Retentionsboxen werden im Durchführungsvertrag geregelt. 
Starkregenereignis 
Für das Plangebiet wurde ein Überflutungsnachweis e rstellt (Helmertz & Bongartz GmbH, 
Gesellschaft für Ingenieurplanung, Tiefbau und Umwelt, April 2024). Für die Rückhaltung des 
bei Starkregen anfallenden Niederschlagswassers ist  eine Kombination verschiedener 
Maßnahmen vorgesehen. In Teilbereichen ist die Rückhaltung als Aufstau in den Freianlagen 
vorgesehen, durch die Außenanlagenplanung wurden hierfür Geländemulden vorgesehen. In 
Bereichen, die von der Tiefgarage unterbaut sind, s ind Wasserretentionsboxen auf der 
Tiefgaragendecke vorgesehen, die bei Starkregen Was ser zwischenspeichern können. In 
Einzelbereichen ist darüber hinaus die Schaffung vo n unterirdischen Rückhalteräumen 
erforderlich. Das auf den Dachflächen anfallende Ni ederschlagswasser wird auf den

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Dachflächen zurückgehalten und über Drosselabläufe zeitverzögert der Kanalisation 
zugeführt. Unter Berücksichtigung der beschriebenen Maßnahmen weist das Gutachten nach, 
dass die anfallenden Wassermengen schadlos auf dem Grundstück zurück gehalten werden 
können. 
Zur Sicherung der Rückhaltung in den Freianlagen werden eine Reihe von Geländehöhen im 
Bebauungsplan durch Eintragung in die Planzeichnung festgesetzt. Die weiteren Maßnahmen 
werden im Rahmen des Baugenehmigungssverfahrens umgesetzt. 
5.6.2. Stromversorgung 
Die Stromversorgung des Plangebietes wird über eine  Trafostation und Photovoltaikanlagen 
auf den Dächern der geplanten Gebäude gesichert. Di e Trafostation befindet sich außerhalb 
des Plangebietes parallel der Zuwegung des Bestandsgebäudes Am Bilderstöckchen 60 und 
ist hinsichtlich der erforderlichen Leistung und Ve rortung mit dem Versorgungsträger 
abgestimmt. Die Trafostation wird vertraglich im Durchführungsvertrag geregelt.  
5.6.3.  Wärmeversorgung  
Derzeit erfolgen Erwägungen und Abstimmungen zur Wä rmeversorgung des Plangebietes. 
Dabei werden zwei Varianten betrachtet: die Versorg ung über eine Abwasserwärmpepumpe 
oder über eine Luft/-Wasserwärmepumpe. 
Die bevorzugte Variante der Versorgung des Plangebi etes mit Wärme soll über eine 
Abwasserwärmepumpe erfolgen. Hierfür wurde ein Vert rag zwischen den 
Stadtentwässerungsbetrieben Köln (Steb Köln) und de r Vorhabenträgerin geschlossen.. Bei 
Umsetzung dieser Variante der Wärmeversorgung sind keine Festsetzungen im 
vorhabenbezogenen Bebauungsplan notwendig. 
Eine weitere Option der Wärmeversorgung stellt die Nutzung von Luft-/Wasserwärmepumpen 
dar. Im Gegensatz zur Abwasserwärmepumpe ist kein V ertrag mit einem Versorger und der 
Vorhabenträgerin nötig. Da von den Luft-/Wärmepumpe n jedoch Geräuschemissionen 
ausgehen, wurden die beiden geplanten Standorte der  insgesamt 6 Wärmepumpen 
schalltechnisch untersucht und als Flächenfestsetzu ng für Nebenanlagen in den 
Bebauungsplan übernommen.  
Die Festsetzung, dass Einrichtungen im Sinne des § 14 Abs. 2 BauNVO nur auf den hierfür 
festgesetzten und mit EV gekennzeichneten Flächen z ulässig sind, dient der Sicherung der 
Wärmepumpen auf den Flächen, die einen ausreichende n Abstand zu den vor Lärm zu 
schützenden Wohnungen besitzen. Die festgesetzten F lächen entsprechen den Standorten 
der in der Lärmuntersuchung gemachten Annahmen. Ein e Verschiebung der Standorte ist 
nicht zulässig. Durch die Festsetzung können negative Auswirkungen vermieden werden. 
5.6.4. Abfallentsorgung 
Für die Müllsammlung ist zum einen ein Standort für Unterflurcontainer zentral im Bereich der 
Zufahrt und ein Standort für Abfallsammelbehälter n ördlich des Bestandsgebäudes Am 
Bilderstöckchen 60 vorgesehen und in der Planzeichn ung durch Planeintrag entsprechend 
festgesetzt. Für die bestehenden Abfallsammelbehält er, die den Bestandsgebäuden 
zugeordnet sind und sich westlich der Tiefgaragenzufahrt und in direkter Nachbarschaft zum 
Ein- und Ausfahrtsbereich befinden, sind die Standorte ebenfalls zeichnerisch festgesetzt. Ein 
weiterer oberirdischen Standort für Abfallsammelbeh älter wird parallel zur Zuwegung des 
Bestandsgebäudes Am Bilderstöckchen 60 verortet und  ist im Vorhaben- und 
Erschließungsplan dargestellt. Er liegt außerhalb d es Geltungsberichs und wird im 
Durchführungsvertrag geregelt. Durch die Festsetzung, dass Nebenanlagen nur in den dafür 
gekennzeichenten Bereichen zulässig sind, soll eine  gestalterische Beeinträchtigung 
vermieden werden. Um einen gewissen Gestaltungsspie lraum zu ermöglichen, dürfen die 
Standorte um bis zu 5 Metern von den festgesetzten Standorten abweichen. 
5.6.5. Paketstation 
Das Mobilitätskonzept sieht die Errichtung einer Pa ketstation vor, um eine Reduktion von

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verkehrlich-städtebaulichen Konsequenzen von KEP-Li eferverkehren (Kurier-, Express und 
Paketdienste) zu erreichen. Damit die positiven Eff ekte dieser Maßnahme auch der 
Nachbarschaft in den Bestandsgebäuden zu Gute kommen und das Plangebiet weitestgehend 
von Verkehr freigehalten wird, wird die Paketstation außerhalb des Geltungsbereichs entlang 
der Straße Am Bilderstöckchen, vor dem Bestandsgebä ude Nr. 64 vorortet. Die Paketstation 
wird im Durchführungsvertrag geregelt. 
 
5.7. Soziale Infrastruktur 
Für das Vorhaben kommt das Kooperative Baulandmodel l 2017 (KoopBLM 2017) zur 
Anwendung. Es gilt die angepasste Fassung der Umset zungungsanweisung des KoopBLM 
2017plus vom 05.05.2022. Der rechnerischen Einschät zung des Mehrbedarfs in den 
Angebotssegmenten Kindertagesstätte, öffentlicher Spielplatz sowie öffentliche bzw. öffentlich 
zugängliche, private Grünfläche wird die im Plangeb iet erwartete Einwohnerzahl zu Grunde 
gelegt. Die erwartete Einwohnerzahl wird auf Grundl age der nutzungsspezifischen 
Flächenangaben für das jeweilige Vorhaben eingeschätzt. Hierbei ist nur die Geschossfläche 
Wohnen maßgeblich, die durch das Bebauungsplanverfahren neu geschaffen wird. Das heißt, 
erfolgt auf Grundlage der Planung eine Nachverdicht ung oder ‚Abriss und Neubau‘, so wird 
die im Vergleich zum heutigen Bestand zusätzliche G eschossflächen Wohnen für die 
Einschätzung herangezogen. 
Im Bestand befinden sich keine Wohnungen innerhalb des Plangebietes. Durch das 
Planvorhaben entstehen ca. 9.800 m² Geschossfläche Wohnen. Gemäß dem Kooperativen 
Baulandmodell entspricht dies, bei einer theoretisch anzusetzenden durchschnittlichen Größe 
einer Wohneinheit von 90 m², insgesamt einer Anzahl  von ca. 109 Wohneinheiten. Bei 
Vorhaben mit einem Anteil von 30% öffentlich geförd erten Wohnungsbau werden für die 
Erstbelegungsquote 2,3 Einwohner pro Wohneinheit (E W/WE) angenommen. Die erwartete 
Einwohnerzahl im Plangebiet Am Bilderstöckchen lieg t demnach rechnerisch bei 250 
Einwohnern*innen. 
5.7.1. Kindertageseinrichtung 
Durch die zu erwartende Einwohnerzahl von 250 Perso nen entsteht nur ein geringer 
Mehrbedarf von Plätzen für U3-Kinder und für Ü3-Kin der in einer Kindertageseinrichtung. 
Aufgrund dieses geringen Mehrbedarfs besteht keine Pflicht, im Plangebiet eine 
Kindertagesstätte entsprechend dem Bedarf und nach den Vorgaben der Stadt Köln zu 
errichten. 
5.7.2. Schulentwicklung  
Durch die zu erwartende Einwohnerzahl von 250 Perso nen entsteht nur ein geringer 
Mehrbedarf von Schulplätzen. Die nächstgelegenen Sc hulen verfügen über ausreichende 
Kapazitäten, sodass der Mehrbedarf gedeckt werden kann. 
5.7.3. Öffentliche Spielplatzflächen 
Gemäß dem Kooperativem Baulandmodell wird der durch  die Planung ausgelöste Bedarf an 
öffentlicher Spielplatzfläche so ermittelt, dass die neu zu erwartende Einwohnerzahl mit dem 
durchschnittlichen Wert von 2 m² Spielplatzfläche pro Einwohner multipliziert wird. 
Die zu erwartenden Einwohnerzahl von 250 Personen löst einen Flächenbedarf an öffentlicher 
Spielplatzfläche von insgesamt 501 m² aus.  
Die Planung sieht die Herstellung von öffentlichen Spielplatzflächen in einer Größenordnung 
von ca. 500 m² auf dem Grubo-Grundstück und weitere n ca. 65 m² auf dem Grundstücksteil 
der Stadt Köln vor. Damit werden 565 m² im westlichen Abschnitt des Geltungsbereichs durch 
die Festsetzung als öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Spielplatz“ gesichert.  
Der öffentliche Spielplatz wird durch die Vorhabent rägerin errichtet und nach Fertigstellung 
der Stadt Köln zu übergeben. Die konkreten Regelung en werden im Durchführungsvertrag

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getroffen. 
5.7.4. Private Spielplatzflächen 
Für die Bewohner des Plangebietes sind die nach Spi elplatzsatzung der Stadt Köln zu 
errichtenden privaten Spielflächen für Kleinkinder – verteilt über das Plangebiet – im 
Nahbereich der Wohngebäude vorgesehen und barrierefrei zugänglich. Sie entstehen in einer 
gemeinsamen Gestaltungssprache und bilden so eine zusammenhängende Spiellandschaft. 
Die Freiraumplanung sieht ca. 511 m² private Spielf lächen für Kleinkinder innerhalb des 
allgemeinen Wohngebietes WA vor. Zwei Spielplätze l iegen jeweils zwischen den Häusern, 
eine dritte Spielplatzfläche ist im Nordosten des Plangebietes vorgesehen. Die für die Deckung 
des Bedarfs erforderlichen weiteren 25 m² an Kleink inderspielfläche wird in der bestehenden 
Kinderspielfläche des Bestands in der nicht überbau baren Grundstücksfläche des Bestands 
untergebracht, die mit einer Fläche von 646 m² einen Bedarfsüberschuss von 184 m² aufweist. 
Im Zuge der Freiraumgestaltung ist eine Ertüchtigun g und Aufwertung des bestehenden 
Spielplatzes vorgesehen.  
5.7.5. Öffentliche bzw. öffentlich zugängliche Grün fläche 
Gemäß dem Kooperativem Baulandmodell ist das gesamt e Gebiet der Stadt Köln mit 
Grünflächen mit wohngebietsbezogener Funktion unter versorgt. Grundsätzlich kann also 
davon ausgegangen werden, dass bei allen Planverfah ren der rechnerisch ermittelte 
Mehrbedarf auch dem ursächlichen Mehrbedarf entspricht.  
Zur Sicherstellung allgemeiner Anforderungen an ges unde Wohnverhältnisse, der Belange 
von Freizeit und Erholung, der Gestaltung des Orts- und Landschaftsbildes, zur qualitätsvollen 
Gestaltung von Quartieren und nicht zuletzt zur Anp assung der Städte an die Folgen des 
Klimawandels ist eine Durchgrünung des Plangebietes unbedingt umzusetzen.  
Daher wird der durch die Planung ausgelöste Bedarf an privaten, öffentlich zugänglichen 
Grünflächen so ermittelt, dass die neu zu erwartende Einwohnerzahl mit der durchschnittlichen 
Versorgung von 10 m² Grünfläche pro Einwohner multi pliziert wird. Die zu erwartenden 
Einwohnerzahl von 250 Personen löst einen Flächenbedarf an privater, öffentlich zugänglicher 
Grünfläche von insgesamt 2.500 m² aus. Aufgrund der  Lage direkt am Bürgerpark Nord 
verzichtet die Stadt Köln in diesem Einzelfall auf den Nachweis im Plangebiet und die 
Ablösezahlungen. Das freiraumplanerische Konzept zu r Gestaltung des entstehenden 
Innenhofs, das bspw. einen Pocketpark und einen Qua rtiersplatz vorsieht, schafft einen 
qualitativ hochwertigen und gut nutzbaren Freiraum für die Nachbarschaft. 
5.7.6. Öffentlich geförderter Wohnungsbau 
Bei Vorhaben, bei denen eine Geschossfläche von mindestens 1.800 m² für Wohnzwecke oder 
mindestens 20 Wohneinheiten entstehen, sind gemäß d en Vorgaben des Kooperativen 
Baulandmodells 30 % der geplanten Geschossfläche fü r Wohnzwecke im öffentlich 
geförderten Wohnungsbau zu errichten. Um dies siche rzustellen, wird eine entsprechende 
Festsetzung im Bebauungsplan getroffen. 
Bei dem vorliegenden Vorhaben beabsichtigt die Vorh abenträgerin jedoch, einen deutlich 
höheren Anteil, und zwar 100 % der geplanten Gescho ssfläche Wohnen im öffentlich 
geförderten Segment, zu errichten. Dadurch werden v on der Vorhabenträgerin ca. 6.860 m² 
Geschossfläche mehr im öffentlich geförderten Segment realisiert, als nach dem Kooperativen 
Baulandmodell erforderlich sind. 
Gemäß den Förderrichtlinien des Landes NRW sind ein  Drittel der Grundstücksflächen als 
Grünfläche zu errichten, wovon mindestens 50 % als ein als Begegnungsort nutzbarer Teil 
fungieren muss. 
 
5.8. Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaft spflege 
5.8.1. Lärm

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Das Plangebiet ist durch Lärmimmissionen aus dem öffentlichen Straßenverkehr und im 
Sportlärm vom Bolzplatz vorbelastet. 
Die höchsten Beurteilungspegel aus dem Straßenverke hr auf öffentlichen Verkehrswegen 
liegen im Westen zur A57 und zur Kreuzung Robert-Pe rthel-Straße Ecke Escher Straße hin. 
Dort sind Pegel von bis zu 64 dB(A) tags und 57 dB( A) nachts zu erwarten. Die 
Orientierungswerte für allgemeine Wohngebiete von 5 5 dB(A) tags bzw. 45 dB(A) nachts 
werden dort um bis zu 9 dB tags und 12 dB nachts überschritten. 
Im benachbarten Bereich des Knotenpunktes Escher St raße und Robert-Perthel-Straße wird 
eine öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung  Spielplatz festgesetzt. Die dort 
erwarteten Pegel von 64 dB(A) tags wirken auf das K inderspiel ein. Da keine Anforderungen 
an Lärmschutz auf öffentlichen Spielplatzflächen un d verbindlichen rechtlichen Regelungen 
existieren, wird auf die Festsetzung einer Lärmschutzwand auch aus städtebaulichen Gründen 
verzichtet. Die notwendige Höhe wirkt bei dem Zuschnitt des Spielplatzes bedrängend und die 
notwendige Belichtung wäre nur noch zum Teil gegebe n. Zudem sind gesunde 
Wohnverhältnisse auch ohne eine Lärmschutzwand gege ben, da die Grenze von 70 dB (A) 
eingehalten werden. Nicht zuletzt fehlen Alternativ en für die Verlegung des öffentlichen 
Spielplatzes. Stattdessen wird im anschließenden Baugenehmigungsverfahren zusammen mit 
dem städtischen Amt für Kinder, Jugend und Familie ermessen, ob die Verortung eines 
abschirmenden Spielgerätes, beispielsweise einer Kletterwand, eine ähnliche lärmschützende 
Funktion erfüllen kann. 
Als Maßnahme zur Einhaltung der Immissionsrichtwerte bei dem Sportlärm ist eine Verlegung 
des Bolzplatzes sowie der Ausschluss des Betriebs innerhalb der morgendlichen Ruhezeiten 
von 06.00 bis 08.00 Uhr an Werktagen und von 07.00 bis 09.00 Uhr an Sonn- und Feiertagen 
vorgesehen. Nach Verlegung des Bolzplatzes sind an den Plangebäuden Beurteilungspegel 
von bis zu 51 dB(A) zu erwarten. Der Immissionsrichtwert außerhalb morgendlicher Ruhezei- 
ten von 55 dB(A) in allgemeinen Wohngebieten können somit eingehalten werden. 
Infolge der Überschreitung der Orientierungswerte aus dem öffentlichen Straßenverkehr ist im 
Geltungsbereich des Bebauungsplanes eine Festlegung  der erforderlichen 
Luftschalldämmung von Außenbauteilen gegenüber Außenlärm für Aufenthaltsräume gemäß 
der DIN 4109:2018-01 vorzunehmen. Dies erfolgt gemäß aktueller Rechtsprechung mittels bei 
freier Schallausbreitung im Plangebiet berechneten flächigen Maßgeblichen Außenlärmpegeln 
in Kombination mit der empfohlenen Öffnungsklausel zur Berücksichtigung des künftig 
aktuellen Bautenstands (Abschirmung, etc.) in bauaufsichtlichen Genehmigungsverfahren.  
 
Die Zuordnung zwischen den in der Planzeichnung dargestellten Lärmpegelbereichen und den 
maßgeblichen Außenlärmpegeln ergibt sich aus der nachfolgenden Tabelle: 
 
Lärmpegelbereich Maßgeblicher Außenlärmpegel (L 
a in dB) 
I 55 
II 60 
III 65 
IV 70 
V 75 
VI 80 
VII > 80 
a für maßgeblichen Außenlärmpegel La > 80 dB sind d ie 
Anforderungen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten festzulegen.  
 
Unter Berücksichtigung der Plangebäude ergeben sich  die höchsten Lärmpegelbereiche 
entlang der West- und Nordwestfassaden des Hauses 1 . Dort wird vor den höherbelasteten 
Fassadenbereichen maximal der Lärmpegelbereich IV a usgewiesen. An der übrigen 
Planbebauung wird maximal der Lärmpegelbereich III ausgewiesen. Bezüglich des

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Bolzplatzes im Bestand ist in Abstimmung mit dem st ädtischen Amt für Kinder, Jugend und 
Familie (Kinderinteressen – Spielplatzangelegenheit en) zur Einhaltung sämtlicher 
Immissionsrichtwerte (an Plan- und Bestandsgebäuden ) beschlossen worden, den Betrieb 
innerhalb der morgendlichen Ruhezeiten einzuschränk en und den Bolzplatz in nördliche 
Richtung zu verschieben. 
Die durch das Planvorhaben erzeugte Lärmbelastung auf die Bestandsbebauung in Form von 
Haustechnikanlagen und privatem Pkw-Verkehr innerha lb des Plangebiets werden an der 
benachbarten Wohnbebauung im Bestand die Immissionsrichtwerte der TA Lärm von 55 dB(A) 
tags und 40 dB(A) nachts für allgemeine Wohngebiete eingehalten. 
Bezüglich des durch das Planvorhaben bedingten Mehrverkehrs liegen die Beurteilungspegel 
an den Immissionsorten sowohl im Analysefall als auch im Prognose-Planfall unter den Werten 
von 70 dB(A) tags bzw. 60 dB(A) nachts. In diesem F all sind Erhöhungen der 
Beurteilungspegel bei weniger als 3 dB durch den pl anbedingten Zusatzverkehr auf 
öffentlichen Verkehrswegen als nicht wesentlich zu beurteilen. Die prognostizierten 
Erhöhungen des Straßenverkehrs auf öffentlichen Verkehrswegen liegen bei maximal 0,1 dB, 
so dass die Erhöhungen als nicht wesentlich einzustufen sind. 
Die abgestrahlten Schallleistungen wurden anhand ei nschlägiger Richtlinien angesetzt. 
Aufgrund der normgerechten Schallausbreitungsberech nung unter ausschließlichen 
Mitwindbedingungen sowie der Betrachtung des Zusamm enwirkens aller Lärmquellen ist 
davon auszugehen, dass die prognostizierten Beurtei lungspegel bei häufigen 
Nachmessungen in der deutlichen Mehrzahl der Fälle eingehalten werden. 
5.8.2. Artenschutz 
Im Untersuchungsraum für vorliegenden Fachbeitrag k onnten einige artenschutzrechtlich 
relevante Arten nachgewiesen werden. Zu nennen sind insgesamt 19 Vogelarten. Insgesamt 
12 der nachgewiesenen Vogelarten brüten im Untersuchungsgebiet. Die anderen 7 Arten sind 
Gastvögel. Auf der eigentlichen Vorhabenfläche befi nden sich Brutreviere von 5 Vogelarten. 
Unter den erfassten Brutvögeln befindet sich keine planungsrelevante Art entsprechend der 
Definition von KIEL (2005) bzw. MKULNV (2016). Arte n nach Anhang IV der FFH-Richtlinie 
kommen im Untersuchungsgebiet mit Ausnahme der wahr scheinlich als Nahrungsgast 
vorkommenden Zwergfledermaus nicht vor. 
Mit dem geplanten Vorhaben gehen unterschiedliche Auswirkungen auf die Natur einher, die 
auch aus Sicht des Artenschutzes von Bedeutung sein können. Im Vordergrund steht hierbei 
der eigentliche Flächenverlust, daneben die unmittelbare Gefährdung von Individuen durch die 
Flächeninanspruchnahme sowie durch Vogelschlag an F assaden. Wirkfaktoren wie Lärm, 
Licht oder die Fragmentierung von Lebensräumen bzw.  die Unterbrechung des 
Biotopverbunds sind hierbei zu vernachlässigen. 
Bei Berücksichtigung der genannten Wirkfaktoren kan n eine artenschutzrechtliche 
Betroffenheit zahlreicher Arten durch das Vorhaben von vorneherein ausgeschlossen werden. 
Dies betrifft zunächst alle wildlebenden Vogelarten , die als Gastvögel im Plangebiet 
nachgewiesen wurden. Bei all diesen Arten kann eine  unmittelbare Betroffenheit von 
Individuen oder ihren Entwicklungsstadien ausgeschlossen werden. Erhebliche Störungen, die 
sich auf die lokalen Populationen auswirken, lassen  sich ebenfalls ausschließen. Die 
genannten Arten verlieren durch das Vorhaben auch keine Fortpflanzungs- oder Ruhestätten, 
da diese das Untersuchungsgebiet insgesamt nicht zu r Fortpflanzung oder als Ruhestätte 
nutzen. 
Für die artenschutzrechtlich relevanten und potenzi ell betroffenen Arten werden geeignete 
Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen vorgeschlag en, mit denen 
artenschutzrechtliche Betroffenheiten vermieden ode r auf ein unerhebliches Maß reduziert 
werden können. Sie bestehen aus einer zeitlichen Be schränkung der 
Flächeninanspruchnahme durch Fällungen und Rodungen in den Monaten Oktober bis März, 
der Einrichtung einer ökologischen Baubegleitung, w eiterhin der Begrenzung bau- und 
anlagebedingter Flächenbeanspruchungen und Vorsicht smaßnahmen bezüglich der

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Fassadengestaltung an den Gebäuden. Durch die vorge schlagenen Maßnahmen können 
insbesondere die artenschutzrechtlichen Verbotstatbestände des § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG 
(unmittelbare Gefährdung von Individuen und ihren Entwicklungsstadien) umgangen werden. 
Zusammenfassend und unter Beachtung der vorgesehenen Maßnahmen zur Vermeidung und 
Minderung sowie der vorgezogenen Ausgleichsmaßnahme  kommt vorliegender 
Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag daher zu dem Sch luss, dass das Vorhaben aus 
artenschutzrechtlicher Sicht nach den Vorgaben des § 44 Abs. 1 i.V. mit § 44 Abs. 5 BNatSchG 
zulässig ist. 
5.8.3. Baumbestand sowie Eingriff / Ausgleich  
Die geplante Bebauung nimmt zum großen Teil Flächen  in Anspruch, für deren Nutzung ein 
naturschutzrechtlicher Ausgleich erforderlich wird. Diese Flächen sind im Bebauungsplan als 
ausgleichspflichtiger Eingriffsbereich (AusglEB) kenntlich gemacht.  
Der heutige Bestand wird von Gebüsch mit überwiegen d standorttypischen Gehölzen 
dominiert. Darüber hinaus finden sich Scherrasenflä chen mit und ohne Baumbestand sowie 
Gärten bzw. Freiflächen der Bestandsbauten innerhalb des Plangebietes. 
Im Plangebiet wurde im Juni 2023 im Rahmen der Erstellung der „planungsrechtlichen Siche- 
rung schützenswerter Bäume“ eine erste Bestandsaufn ahme und Bewertung des Baumbe- 
standes und weiterer Biotoptypen durch das Landscha ftsarchitekturbüro studio grüngrau 
durchgeführt. Nach Durchführung von Suchschürfen wu rden im Februar 2024 ergänzende 
Kartierungen im Bereich der öffentlichen Grünfläche  vorgenommen. Insgesamt wurden auf 
dem Areal 92 Gehölze kartiert und dokumentiert, die  sich innerhalb des Plangebiets sowie 
unmittelbar angrenzend an diesem befinden. Insgesamt sind 25 der 92 Bestandsgehölze ge- 
mäß der Baumschutzsatzung der Stadt Köln (2023) ges chützt (siehe Kapitel 2.4.8.4 „pla- 
nungsrechtliche Sicherung schützenswerter Bäume“ bzw. Anlage 1 und 5 des GOP).  Es wer- 
den 18 schützenswerte Bäume sowie 46 Gehölze besteh end aus Bäumen und Großsträu- 
chern gefällt, die je nach ihrer Lage unterschiedlich ausgeglichen werden: Die 18 Bäume, die 
außerhalb des ausgleichpflichtigen Eingriffsbereich es gefällt werden müssen, werden nach 
der Baumschutzsatzung ausgeglichen. Ein nicht unerh eblicher Teil des Ausgleichs nach der 
Baumschutzsatzung wird mit den Festsetzungen von 20 Baumpflanzungen im Plangebiet aus- 
geglichen. Die 46 Gehölze innerhalb des ausgleichpflichtigen Eingriffsbereichswerden mittels 
der Eingriffsregelung erfasst und im Rahmen der Aus gleichsbilanzierung über Biotopwert- 
punkte ausgeglichen. 
Die vom studio grüngrau durchgeführte Bilanzierung von Eingriff und Ausgleich innerhalb des 
ausgleichspflichtigem Eingriffsbereichs kommt zu de m Ergebnis, dass ein Ausgleichsbedarf 
von insgesamt 35.056 Biotopwertpunkten (BWP) besteh t. Hierfür stehen innerhalb des 
Geltungsbereichs nicht ausreichend Kompensationsflächen zur Verfügung.  
Aufgrund fehlender Möglichkeiten zur Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen innerhalb und 
angrenzend an das Plangebiet, wird zur Kompensation  eine externe Ausgleichsmaßnahme 
umgesetzt. Diese externe Ausgleichsmaßnahme liegt i m Geltungsbereich des 
Bebauungsplanes Nr. 66389/03; Arbeitstitel: "Rondorf Nord-West" in Köln-Rondorf und wird in 
diesem Bebauungsplan unter der Nummer A3.6 geführt. Auf einer 3.187 m² großen Teilfläche 
des Flurstücks 308 der Gemarkung Rondorf-Land, Flur  7 wird die externe Maßnahme durch 
die Eintwicklung einer Glatthaferweise mit Strauchgruppen und Bäumen umgesetzt.  
Insgesamt kann durch die Umsetzung der hier beschri ebenen und in den Hinweisen 
festgeschriebene Ausgleichsmaßnahme auf der Fläche in Rondorf eine ökologische 
Aufwertung nach dem Bewertungsverfahren „Methode zu r ökologischen Bewertung der 
Biotopfunktionen von Biotoptypen“ von Dankward Ludwig, Bochum, 1991, erreicht werden. 
5.8.4. Klimaschutz 
Durch die Einhaltung der Klimaleitlinien der Stadt Köln kann dem Klimaschutz Rechnung 
getragen werden. Vorgesehen sind Maßnahmen zur Begrünung des Quartiers, zur Dach- und 
Tiefgaragenbegrünung, zur Fassadenbegrünung sowie z ur nachhaltigen Energiegewinnung

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(siehe auch Abschnitt 5.9). Die Stromerzeugung mit Hilfe von Photovoltaikanlagen auf den 
Dächern ist ein Baustein hierfür (siehe auch Abschnitt 5.9.4). 
5.8.5. Luftschadstoffe 
Das Luftschadstoffgutachten kommt zu dem Ergebniss,  dass sowohl im Prognose-Nullfall 
2025 als auch im Prognose-Planfall 2025 die NO2-Gre nzwerte der 39. BImSchV an allen 
beurteilungsrelevanten Fassaden des Untersuchungsgebietes und insbesondere auch an den 
Fassaden der Plangebäude eingehalten werden. 
Ergänzend wurde eine lokale Ausbreitungsrechnung fü r die Feinstaub-Fraktionen PM10 und 
PM2,5 durchgeführt. Die Berechnungen zum Prognosejahr 2025 für das Untersuchungsgebiet 
bestätigen die auf aktuellen Messungen basierende Annahme, dass die Feinstaub-Grenzwerte 
im Bereich des Bebauungsplangebietes in beiden Unte rsuchungsfällen 2025 deutlich 
eingehalten werden. 
5.8.6. Belichtung/Besonnung 
Eine relevante Verschattung der Bestandsgebäude durch die Plangebäude ist nicht gegeben. 
Gleiches gilt für die Plangebäude selbst. 
5.8.7. Boden 
Das gesamte Plangebiet des Bebauungsplans liegt im Bereich der Altablagerung gem. 
Bundes-Bodenschutzgesetz § 2 mit der Nummer 50702. Gemäß § 9 Abs. 5 BauGB wird das 
gesamte Plangebiet als Fläche Altablagerung gekennzeichnet.  
Die Untersuchungsfläche wurde bis spätestens 1970 verfüllt. Es sind Auffüllungsmächtigkeiten 
von > 15 m belegt. 
Der Auffüllungskörper besteht im Wesentlichen aus m ineralischen Komponenten. Hierbei 
dominieren Bauschutt mit weiteren Fremdstoffanteile n aus Gebäudeabbrüchen in 
wechselnden Mischungsverhältnissen sowie kiesige un d schluffige Sande. Im Rahmen 
aktueller Baggerschurf-Aufschlüsse wurden neben den mineralischen Bauschuttbestandteilen 
auch Holz (Balken, Dielen), Dachpappen und Metallte ile (Zinkbleche, Dachrinnen) 
aufgefunden. 
Außerdem liegen im Plangebiet punktuell geringfügig  erhöhte Belastungen durch 
Schwermetalle (i. W. Zink), polychlorierte Biphenyl e (PCB), Mineralölkohlenwasserstoffe 
(MKW) und polycyclische aromatische Kohlenwassersto ffe (PAK) in der Feststoffphase vor. 
Auch im Bodeneluat ist die Schadstoffkonzentration bereichsweise für MKW, PAK und PCB 
erhöht. Die Bodenluft ist mit Methan belastet. 
Bisherige Grundwasseruntersuchungen belegen eine be kannte Verunreinigung des 
durchströmenden Grundwassers mit Tetrachlorethen. Aktuell liegen keine Hinweise vor, dass 
die nachgewiesenen Schadstoffe bei der derzeitigen Nutzung das Grundwasser schädigen. 
Im Rahmen des geplanten Bauvorhabens (insbesondere die Tiefgründung) kann eine 
bauzeitbedingte Gefährdung des Grundwassers allerdings nicht ausgeschlossen werden. Die 
möglichen Einträge werden mit Hilfe einer Messstelle der Stadt Köln überwacht 
Aufgrund der vorgefundenen polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) und der 
damit einhergehenden Bestätigung der stofflichen Be lastung des Untergrundes darf das 
anfallende Niederschlagswasser nicht gezielt zur Ve rsickerung gebracht werden. Das 
Plangebiet befindet sich im Bereich der Altablageru ng mit der Nummer 50702, einer 
ehemaligen Deponieanlage. In einem Deponiekörper ist grundsätzlich keine Versickerung von 
Niederschlagswasser zulässig.   
Eine Gefährdung über den Wirkungspfad Bodenluft – R aumluft – Mensch ist aufgrund der 
bekannten Methangaskonzentration im Deponiekörper gegeben. Für das Bauvorhaben ist ein 
entsprechendes Gassicherungskonzept zu erstellen und umzusetzen. Dies erfolgt im Rahmen 
des Baugenehmigungsverfahrens. Um eine Gefährdung ü ber den Wirkungspfad Boden-
Mensch auszuschließen sind geeignete Sicherungsmaßn ahmen (Bodenaustausch,

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Bodenabdeckung) erforderlich. Auch hierfür ist im R ahmen des Baugenehmigungsverfahren 
ein Sicherungskonzept vorzulegen. Die Erstellung de r Gassicherungskonzept und des 
Aushub- und Entsorgungskonzept wird im Durchführungsvertrag geregelt.  
Die Vorschriften der §§ 6 bis 8 der Bundesbodenschu tz-Verordnung (BBodSchV) sind zu 
beachten. 
 
5.9. Bepflanzung und Begrünung  
Um die Ziele des Grünordnungsplanes umzusetzen werd en eine Vielzahl von 
Begrünungsmaßnahmen gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 25 a BauGB getroffen.  
5.9.1. Begrünungsmaßnahmen im Bereich von öffentlic hen Grünflächen  
Innerhalb der festgesetzten öffentlichen Grünfläche  mit der Zweckbestimmung öffentlicher 
Spielplatz sind insgesamt mindestens 3 mittel- und großkronige Laubbäume zu pflanzen und 
dauerhaft zu unterhalten. Die Fläche ist zudem mit Wiesensaatgutmischung anzulegen. 
Ausgenommen hiervon sind Spielgeräte,  Fallschutzflächen, Wegeflächen, Abfallbehälter und 
Bänke. Die in der Planzeichnung festgesetzten Baums tandorte sind nur zur Nachricht 
dargestellt. Mit diesen Festsetzungen wird ein Beit rag zur Begrünung und Verschattung der 
Spielflächen geleistet und die Steigerung des Aufen thaltscharakters bewirkt, ohne die 
Nutzungsmöglichkeiten der Freifläche zu sehr einzuschränken.  
5.9.2. Begrünungsmaßnahmen im Bereich von privaten Grundstücken  
Im allgemeinen Wohngebiet WA sind 12 und in der nicht überbaubaren Grundstücksfläche des 
Bestandes 5 mittel- und großkronige Laubbäume zu pf lanzen. Die in der Planzeichnung 
festgesetzten Baumstandorte können um bis zu 5 m ve rschoben werden. Darüber hinaus ist 
die festgesetzte Fläche M7 mit einer Rasenfläche (E A31 / LW41112) zu begrünen und mit 
jeweils mindestens 3 Strauchgruppen mit je 3 Solitä rsträuchern (3xv, mB) zu bepflanzen. 
Ausnahmsweise ist die Pflanzung von Stauden und Grä sern zulässig. Die festgesetzte 
Flächen M8 ist ebenfalls mindestens mit einer Rasen fläche (EA31/LW4112) zu begrünen, 
wobei ausnahmsweise Gräser- und Staudenpflanzungen und Lüftungsschächte zulässig sind. 
Diese Maßnahmenfläche rahmt den Quartiersplatz als grüne Spange. In ihr befinden sich 
zugleich die Lüftungsschächte zur natürlichen Belüf tung der Tiefgarage. Für die 
Maßnahmenfläche M9, die die Gestaltung und Ausstattung des Pocketparks konkretisiert, wird 
ebenfalls mindestens eine Rasenfläche (EA31/LW4112)  festgesetzt. Ausnahmsweise sind 
hier Gräser- und Staudenpflanzungen, Wege und Platz flächen auf maximal 20% der 
Gesamtfläche, Bänke, Abfallbehälter, bauliche Einfa ssungen sowie Leuchten und 
Einfriedungen zulässig. Zudem sind die Grundstücksf lächen, soweit sie nicht mit Gebäuden, 
Wegen, Spielplätzen und sonstigen Nebenanlagen über baut werden, mit Gräsern (HH 7/BR 
132), Stauden und / oder Sträuchern (BB 1/GH 51) zu bepflanzen.  
Mit diesen Festsetzungen wird ein Beitrag zur Begünung des Quartiers und zur Steigerung der 
Aufenthaltsqualität geleistet. Die Festsetzungen wirken sich zudem positiv auf das Klima aus. 
Hierdurch soll neben den klimatischen Funktionen un d der biologischen Vielfalt der 
Begrünungsmaßnahmen auch ein Beitrag zu gärtnerisch en Gestaltung der Freiflächen 
sichergestellt werden.  
Die Flexibilität in Bezug auf die Baum-Standorte bi etet eine ausreichende Freiheit bei der 
Konkretisierung der Planung, ohne den Grundgedanken  des Begrünungskonzeptes zu 
konterkarieren.  
5.9.3. Begrünung von Tiefgaragen  
Zur Nutzbarmachung und Gestaltung des Innenbereichs , zur Verbesserung des direkten 
Wohnumfelds und zur Kompensation der Grünunterdeckl ung sind Tiefgaragen (TGa) oder 
unterirdische Gebäudeteile, soweit sie nicht mit Ge bäuden, Wegen, Platzflächen, 
Kinderspielflächen oder sonstigen Nebenanlagen über baut werden, zu begrünen. Die 
Vegetationstragschicht wird in einer angemessenen Stärke von 60 cm bzw. 1,20 m zzgl. Filter-

32/88 
und Drainschicht und ein auskömmlicher Wurzelraum v on mindesten 25 m³ festgesetzt. 
Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die Wurzeln der Pflanzen ausreichend Platz für eine 
gesunde Entwicklung erhalten.  
5.9.4. Extensive Dachbegrünung  
Die Flachdächer der Gebäude im allgemeinen Wohngebi et WA sind mit einer extensiven 
Dachbegrünung zu bepflanzen. Um gleichzeitig die Un terbringung nötiger Technik (wie z.B. 
Lüftungsanlagen o.ä.) zu ermöglichen, werden techni sche Aufbauten auf maximal 30 % der 
jeweiligen Dachfläche von der Begrünungspflicht aus genommen. Um attraktive Freisitze in 
Form von Dachterrassen für die Bewohnerschaft des S taffelgeschosses im Haus 1.3 zu 
ermöglichen, sind diese Flächen ebenfalls von der Begrünungspflicht ausgenommen. Um eine 
zukunftsweisende Energieerzeugung zu unterstützen, sind Photovoltaikelemente über der 
Dachbegrünung zulässig.  
Die positiven Effekte von Dachbegrünungen wirken si ch vielfältig aus. In Bezug auf die 
Gebäude wirkt ein begrüntes Dach als Schutz der Dac habdichtung und Dämmstoff. Die 
Lebensdauer des Daches wird verlängert und das Raumklima des obersten Geschosses, das 
regelmäßig am stärksten vom jahreszeitlichen Temper aturwechsel beeinflusst wird, deutlich 
verbessert. 
Hinsichtlich der Umweltaspekte fungiert ein extensiv begrüntes Dach als Wasserrückhaltung. 
Große Teile des Niederschlags werden verdunstet, wa s mit einer Entlastung der 
Entwässerungsanlagen und dem Verbleib des Wassers im ökologischen Kreislauf einhergeht. 
Die Dachflächen können auch Ersatzhabitate für Tier- und Pflanzenarten bieten. 
Insgesamt kann das Stadtklima, das durch eine hohe Versiegelung und damit einhergehende 
höhere Temperaturen bestimmt ist, verbessert werden. Die Funktion der Dachbegrünung als 
Filter für Staub und Schadstoffe wirkt sich ebenfalls positiv aus. 
5.9.5. Fassadenbegrünung  
Um einen weiteren Beitrag für das Stadtklima und al s Filter für Staub und Schadstoffe zu 
leisten, wird eine Fassadenbegrünung der nordwestlich orientierten Wandflächen festgesetzt. 
Flächen für Fenster, Türen und Lüftungseinrichtunge n sind von der Begrünungspflicht 
ausgenommen. Es ist eine Kletterpflanze je laufenden Metern Wand bei Selbstklimmern bzw. 
zwei Kletterpflanzen je laufenden Meter bei Rank- u nd Schlingpflanzen vorzusehen. Bei 
letzeren ist eine Kletterhilfe vorzusehen. Durch di e Festsetzung, dass die Pflanzstellen offen 
mit Bodenanschluss und einer durchwurzelbaren Pflan zgrube von mindestens 1 m³ 
vorzusehen ist, soll sichergestellt werden, dass di e Pflanzen gute Wachstumsbedingungen 
vorfinden. 
5.9.6. Erhalt von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzung 
Innerhalb der öffentlichen Grünfläche mit der Zweckbestimmung Spielplatz sind 4 Bäume und 
im allgemeinen Wohngebiet WA 5 Bäume dauerhaft zu e rhalten und bei Verlust gleichwertig 
zu ersetzen.  
Zum Schutz der in der nicht überbaubaren Grundstück sfläche des Bestands bestehenden 
wertvollen Grünstrukturen, die den vorhandenen Kind erspielplatz einrahmen, werden die 
Flächen rund um dem Spielplatz als Fläche mit Bindu ngen für die Erhaltung von Bäumen, 
Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen festgesetzt. 
Ersatzpflanzungen erfolgen nach den Standards der Satzung zur Erhebung von Kostener- 
stattungsbeträge nach §§ 135a-135c BauGB.  
Mit diesen Festsetzungen wird der alte Baum- und Grünbestand gesichtert und ein Beitrag zur 
Begünung des Quartiers geleistet.  
 
5.10. Gestalterische Festsetzungen 
Im Bebauungsplan werden örtliche Bauvorschriften (g estalterische Festsetzungen gemäß 
§ 89 BauO NRW) getroffen. Diese dienen dazu, eine d urchmischte, gleichwohl harmonische

33/88 
Gestaltung des Plangebietes zu erreichen. Es werden  Regelungen zu Dachformen, 
Einfriedungen, Stellplatzbegrünung und Satellitensc hüsseln / Mobilfunksendeanlagen 
getroffen. 
5.10.1. Dachform / Dachaufbauten 
Für ein einheitliches Quartiersbild sind im Geltungsbereich des Bebauunsplans ausschließlich 
Flachdächer mit einer Dachneigung bis maximal 5 Grad zulässig. Durch die Festsetzung von 
Flachdächern im vorhabenbezogenen Bebauungsplan werden entsprechend dem Vorhaben- 
und Erschließungsplan zeitgemäße Wohngebäude errich tet. Ferner begünstigt die 
Festsetzung der Flachdächer die gewünschte Dachbegrünung. 
Um eine Beeinträchtigung des Ortsbildes zu vermeiden, müssen Anlagen zur Nutzung solarer 
Strahlungsenergie um ihr Maß von der Gebäudeaußenka nte zurücktreten, das ihrer Höhe 
entspricht. 
 
5.10.2. Einfriedungen 
Zur Vermeidung von gestalterisch unbefriedigenden S ituationen sind Grundstücks-
einfriedungen entlang von Mietergärten nur als standortgerechte Hecken sowie als Draht- und 
Stabgitterzäune mit hinterpflanzten Hecken bis zu e iner Höhe von jeweils 1,2 m über der 
Geländeoberfläche zulässig.  
Gleiches begründet die Festsetzungen für die Gestaltung der Abstellplätze für Abfallsammel-
behälter. Sie sind in Gestalt von Müllboxen einzuha usen oder mit standortgerechten Hecken 
zu umpflanzen. Die so gestalteten Anlagen können in die Grundstückseinfriedungen integriert 
werden.  
5.10.3. Satellitenempfangsanlagen / Mobilfunksendeanlagen 
Um eine Beeinträchtigung der Fassaden und Balkone d urch Parabolantennen für den 
Satellitenrundfunkempfang zu verhindern, werden Sat ellitenschüsseln nur auf den 
Dachflächen zugelassen. Mobilfunksendemasten und -a nlagen sind dagegen 
ausgeschlossen. 
 
6. Umweltbericht 
A Einleitung 
Für das Bebauungsplanverfahren wird eine Umweltprüf ung gemäß § 2 Absatz 4 
Baugesetzbuch (BauGB) für die Belange nach § 1 Absa tz 6 Nummer 7 und § 1a BauGB 
durchgeführt. Die Ergebnisse werden in einem Umwelt bericht gemäß § 2a BauGB und der 
Anlage 1 zum BauGB dargestellt. 
 
6.1. Darstellung des Inhalts und wichtigster Ziele des Bauleitplanes 
Der Vorhabenträger (Mietmanagementgesellschaft der GAG mbH) beabsichtigt, den Neubau 
von drei Mehrfamilienhäusern in Köln Bilderstöckchen im Rahmen eines vorhabenbezogenen 
Bebauungsplanes planungsrechtlich zu sichern. Bei der geplanten Bebauung handelt es sich 
um eine Hinterlandbebauung der bestehenden Wohnbeba uung entlang der Straße Am 
Bilderstöckchen. Teile der Hinterhoffläche, auf der  sich im Bestand asphaltierte 
Anwohnerparkplätze befinden, werden mit einer Tiefgarage, Grünflächen und einem Spielplatz 
überplant. 
Das Planvorhaben befindet sich im Stadtteil Bilders töckchen (Stadtbezirk Nippes) im Norden 
Kölns. Eingefasst wird das Plangebiet nördlich von der Robert-Perthel-Straße, südlich von der 
Straße Am Bilderstöckchen, östlich von der Vogesens traße und westlich von der Escher 
Straße. Das Vorhaben sieht eine Errichtung von ca. 95 Mieteinheiten verteilt auf drei

34/88 
Gebäudekomplexen vor, welche mit der Errichtung ein er Tiefgarage mit ca. 60 PKW-
Stellplätze ausgestattet sind. Bei den zu errichtet en Gebäuden handelt es sich um reine 
Wohngebäude, deren Wohnraum zu 100 % öffentlich gefördert ist. Im Rahmen der Umsetzung 
wurden die anliegenden Gebäude bereits modernisiert , weitere Überarbeitungen und 
Neugestaltungen sind darüber hinaus auch in den Ber eichen der Freianlagen und des 
Kinderspielplatzes geplant. Das geplante Vorhaben l eistet einen Beitrag zur Schaffung 
dringend benötigten Wohnungsbau in der wachsenden Großstadt Köln. 
Zur Entwicklung des Plangebietes wurde von der Vorhabenträgerin, der GAG Immobilien AG, 
ab Ende 2022 ein städtebauliches und architektonisc hes Gesamtkonzept für den Standort 
entwickelt. Nach dem Planungsprogramm sollen sich d ie künftigen Nutzungen im Plangebiet 
an den bereits vorhandenen Nutzungen orientieren. Das Gebiet bietet einen Nutzungsmix, in 
dem städtisches Wohnen sowie die Unterbringung von sozialen, kulturellen und anderen 
Einrichtungen, die eine Wohnnutzung nicht wesentlichen stören, zulässig ist. 
Es wurden drei städtebauliche Studien von molestina  Architekten + Stadtplaner GmbH, Köln 
und studio grüngrau Landschaftsarchitektur GmbH, Dü sseldorf entwickelt und mit dem 
Gestaltungsbeirat der Stadt Köln in mehreren qualifizierenden Sitzungen abgestimmt.  
Der Stadtentwicklungsausschuss hat im Oktober/ November 2022 beschlossen, gemäß § 12 
Absatz 2 BauGB in Anwendung des beschleunigten Verf ahrens nach § 13a BauGB einen 
vorhabenbezogenen Bebauungsplan einzuleiten mit dem  Ziel, im Planungsgebiet die 
planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung eines Quartiers zu schaffen, in dem 
Wohnungsbau festgesetzt werden soll.   
Zur Vermeidung von Doppelungen mit dem vorangegange nen Teil der Begründung, wird auf 
dem städtebaulichen Teil der Begründung (s. Kapitel  1 „Anlass und Ziel der Planung“ sowie 
5.1 „Städtebauliches Planungs- und Freiraumkonzept“) verwiesen. 
 
6.2. Bedarf an Grund und Boden 
Entsprechend den vorgesehenen Festsetzungen im Bebauungsplan errechnen sich folgende 
Flächengrößen von Biotoptypen im Bestand und von Nutzungstypen im Zielzustand: 
Tabelle 1: Flächengrößen im Geltungsbereich 
Bestandsnutzung  in m²  geplante Vorhaben  in m²  
Fahr- und Feldwege, 
versiegelt 
2.073,57 
 Allgemeines Wohnen 
(WA) (Neu) 
6.122,58 
 
Gebüsch mit überwiegend 
standorttypischen Gehölzen 
3.950,12 
 Allgemeines Wohnen 
(WA) (nicht überbaubare 
Grundstücksfläche 
Bestand – nüGB) 
2.753,85 
 
Scherrasen mit 
Baumbestand 
1.907,47 
 Öffentliche Grünfläche mit 
Zweckbestimmung 
Spielplatz 
564,74 
 
Scherrasen ohne 
Baumbestand 
1.109,89 
   
Sportanlagen / Spielplätze, 
mit sonstigem Belag 
400,38 
   
 
6.3. Darstellung der in einschlägigen Fachgesetzen und Fachplänen 
festgelegten Ziele des Umweltschutzes 
Als Ziele des Umweltschutzes werden die einschlägig en Gesetze, Rechtsverordnungen, 
Erlasse, Verwaltungsvorschriften und "Technischen Anleitungen" zugrunde gelegt, die für die

35/88 
jeweiligen Schutzgüter in Bauleitplan-Verfahren anzuwenden sind. Die EU-Schutzziele finden 
sich im Wesentlichen umgesetzt im deutschen Bundesi mmissionsschutzgesetz (BImSchG, 
Luftreinhalteplanung, Lärmminderung) und seinen Ver ordnungen, dem 
Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG – Arten-, Landsch afts- und Biotopschutz), dem 
Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG – Bodenschutz, Sc hutz vor bzw. Umgang mit 
schädlichen Bodenveränderungen) und seiner Verordnu ng, dem Wasserhaushaltsgesetz 
(WHG) sowie dem Denkmalschutzgesetz (DSchG). Auf La ndeseben greifen weitere 
Regelungen wie die Geruchsrichtlinie Nordrhein-West falen (GIRL – Beurteilung von 
Gerüchen), das Landeswassergesetz Nordrhein-Westfal en (LWG NRW – Schutz des 
Grundwasserdargebotes) sowie Verordnungen auf Ebene  der Bezirksregierungen wie 
Wasserschutzzonen-Verordnungen und der Luftreinhalteplan.  
Auf kommunaler Ebene werden die Baumschutzsatzung u nd der Landschaftsplan der Stadt 
Köln berücksichtigt.  
Im Einzelnen siehe dazu die folgende Tabelle 2. 
Tabelle 2: Ziele des Umweltschutzes 
Umweltbelang  Fachgesetz / Vorschrift  Ziel des Umweltschutzes  
Gebiete von 
gemeinschaftlicher 
Bedeutung / europäische 
Vogelschutzgebiete 
BNatSchG, FFH-RL Schutz prioritärer 
Arten, Beachtung 
der Schutzziele 
Landschaft  
Landschaftsplan 
BauGB, BNatSchG, 
DSchG; LNatSchG NRW  
Schutzziele der LP-
Schutzausweisung, 
Entwicklungsziele umsetzen; 
Schutz, Pflege und 
Entwicklung der Vielfalt, 
Eigenart, Schönheit und 
Erholungswert von Natur und 
Landschaft 
Pflanzen  BNatSchG, LNatSchG 
NRW Baumschutzsatzung 
Stadt Köln 
Schutz, Erhalt und 
Weiterentwicklung 
geschützter Biotope und 
Naturbestände, Vermeidung 
von Eingriffen;  
Tiere  BauGB, BNatSchG, FFH-
RL, VRL, LNatSchG NRW 
Vermeidung 
Verschlechterung 
Erhaltungszustand; Schutz 
wild-lebender Tiere und 
Lebensgemeinschaften, 
Vermeidung Tötung 
(Tötungsverbot)  
Biologische Vielfalt  BauGB, BNatSchG, FFH-
RL, VRL, LNatSchG NRW 
Erhalt wildlebender Tier- und 
Pflanzenarten, Erhalt von 
Lebensräumen, Stärkung der 
Biotopvernetzung, 
Entwicklung und 
Wiederherstellung der Tier- 
und Pflanzenwelt z.B. bei 
Eingriffen; Schutz der 
natürlichen 
Lebensgrundlagen 
Eingriff/Ausgleich  Baugesetzbuch, 
LNatSchG 
Ausgleich von Eingriffen in 
den Naturhaushalt; Ausgleich 
bzw. Ersatzmaßnahmen

36/88 
nachhaltig und 
standortgerecht 
Fläche  Baugesetzbuch Schonender Umgang mit 
Boden, Innenentwicklung vor 
Außenentwicklung, 
Revitalisierung von 
vorgenutzten Flächen 
Landschaft/Ortsbild  Baugesetzbuch, 
LNatSchG 
Ausgleich von Eingriffen in 
das Landschaftsbild; 
Wahrung und Entwicklung 
der Vielfalt, Eigenart, 
Schönheit und dem 
Erholungswert von 
Landschaft- und Ortsbild; 
Wahrung des Charakters der 
Kulturlandschaft 
Boden  BauGB; BBoSchG, 
BBoSchV, LBoSchG NRW 
sparsamer Umgang mit 
Grund und Boden, 
Innenentwicklung; 
Entsiegelung; Sicherung und 
Entwicklung von 
Bodenfunktionen, 
Abwendung schädlicher 
Bodenveränderungen und 
Einträge, 
Oberflächenwasser  WHG, 
Wasserrahmenrichtlinie, 
HWRM-RL 
naturnahe Gestaltung von 
Fließgewässern; 
Reinhaltung, Schutz und 
Pflege von Gewässern; 
Deckung Wasserbedarf; 
Vermeidung negativer 
Veränderungen; Sanierung; 
naturnaher Aus- bzw. 
Rückbau 
Grundwasser  WHG, 
Landeswassergesetz NW, 
Wasserschutzzonen-
Verordnung 
Versickerung von 
Niederschlagswasser, 
Berücksichtigung der Ge- 
und Verbote; Vermeidung 
von Einträgen; 
Grundwasserneubildung 
erhalten und verbessern 
Klima, Kaltluft/Ventilation  Klimaschutzgesetz NRW, 
Klimaschutzkonzept Köln 
BNatDchG, LNatSchG, 
BWaldG, LFoG NRW 
Vermeidung bioklimatisch 
belasteter Wohngebiete, 
Erhalt bioklimatischer 
Entlastungsbereiche und 
Bereiche mit 
Kaltluftentstehung; Erhalt und 
Planung von Frischluftzufuhr 
durch Grünflächen; 
Verbesserung des 
Mikroklimas durch 
Baumpflanzungen und 
Grünflächen; Maßnahmen 
zur Klimawandelanpassung 
Luftschadstoffe – Bundesimmissionsschutzg Schaffung und Erhalt

37/88 
Emissionen/Immissionen  esetz; BauGB, 39. 
BImSchV, TA Luft; 
Zielwerte der LAI 
gesunder Wohn- und 
Arbeitsverhältnisse; 
Vermeiden von Emissionen 
und Konflikten; Erhalt und 
Verbesserung der Luftgüte; 
Einhaltung Grenzwerte der 
39. BImSchV 
Erhaltung der 
bestmöglichen Luftqualität 
in Gebieten, in denen die 
durch Rechtsverordnung 
zur Er-füllung von 
bindenden Beschlüssen 
der Europäischen 
Gemeinschaft festgelegten 
Immissionsgrenzwerte 
nicht überschritten werden 
BauGB; 
Bundesimmissionsschutz-
gesetz; Luftreinhalteplan 
Köln 2021 
Einhaltung Grenzwerte der 
39. BImSchV 
Vermeidung von 
Emissionen (nicht 
Lärm/Luft, insbesondere 
Licht, Gerüche), 
sachgerechter Umgang mit 
Abfällen und Abwässern 
Bundesimmissionsschutz-
gesetz; Lichterlass NW; 
LAI Hinweise; TA-Luft, 
Anhang 7, LWG NRW;  
Vermeidung von Emissionen; 
Konfliktbewältigung; 
Sicherstellung der sach- und 
fachgerechten Entsorgung 
Erneuerbare 
Energien/Energieeffizienz 
BauGB; Beschluss 
Stadtentwicklungsausschu 
ss zur solaren 
Optimierung; EEG 2023, 
GEG 2023, 
EnergieeinsparVO, 
Beschluss des Rates der 
Stadt Köln zur 
Klimaneutralität bis 2035 
(06/2021), Leitlinien 
Klimaschutz der Stadt 
Köln (03/2022) 
Energieeffizient Planen, 
Verringerung / Vermeidung 
von Klimagas-Emissionen, 
energetisch optimierte 
Baustandards 
Lärm  Bundesimmissionsschutz-
gesetz; TA Lärm; DIN 
4109; DIN 18005; DIN 
45691; 16. BImSchV; 
Freizeitlärmerlass; 18. 
BImSchV, BauGB; 
Lärmaktionsplan Stufe III 
Einhaltung der Orientierungs-
, Richt- und Grenzwerte; 
Konfliktvermeidung durch 
Planung; 
Trennungsgrundsatz;  
Einhalt und Sicherung 
gesunder Wohn- und 
Arbeitsverhältnisse 
Altlasten  BauGB; BBoSchG, 
BBoSchV, LBoSchG 
NRW, LAWA-Richtlinie, 
LAGA Anforderungen 
Vermeidung von Gefährdung 
durch die Wirkpfade Boden-
Mensch, Boden-Luft, Boden-
Grundwasser; Sanierung;  
Erschütterungen  Bundesimmissionsschutz-
gesetz; Abstandserlass; 
DIN 4150 Teil 1 und 2 
Einhaltung der Werte der DIN 
4150 Teil 2; 
Konfliktvermeidung 
Gefahrenschutz : 
- Hochwasserschutz 
 
WHG, LWG NRW, 
HWRW-RL; 
HochwasserschutzG II 
 
 
Hochwassersichere 
Baugebiete, Hinweis auf 
Hochwasserrisikogebiete; 
Hochwasserrisikoprophylaxe

38/88 
- Störfallrecht 
 
Seveso-III-Richtlinie; KAS-
18, BImSchG; 12. 
BImSchV 
 
Einhaltung von Achtungs- 
und angemessenen 
Sicherheitsabständen 
 
- Magnetfeldbelastung 
 
Bundesimmissionsschutz-
gesetz, Abstandserlass 
NW, städtischer 
Vorsorgewert 
WHG 
Einhaltung ausreichender 
Abstände zu sensiblen 
Nutzungen 
 
- Starkregenvorsorge 
 
 Hinweis auf 
Starkregenbetroffenheit; 
Ableitung von 
Niederschlagswasser; 
Verhindern von 
Starkregengefahren 
 
Besonnung / Belichtung  Positionspapier 
„Versorgung mit 
Tageslicht / Besonnung“ 
im Stadtplanungsamt 
Köln, 10/2021 
Sicherung gesunder 
Wohnverhältnisse 
Kultur - und sonstige 
Sachgüter 
BauGB, 
Denkmalschutzgesetz; 
BNatSchG 
Vermeidung der 
Beeinträchtigung von Bau,- 
Klein und Bodendenkmälern; 
Naturdenkmalen, Resten 
historischer 
Kulturlandschaften oder 
deren Bestandteilen 
 
Grenzüberschreitende Auswirkungen von Bebauungsplän en oder Flächennutzungsplan-
Änderungen sind in Köln aufgrund der Lage in großem  Abstand zu Landesgrenzen nicht zu 
erwarten. Raumbedeutsame Planungen werden mit den a ngrenzenden Gemeinden 
abgestimmt. 
 
B Beschreibung und Bewertung der erheblichen Umweltauswirkungen 
 
6.4. Grundlagen 
Die Untersuchungstiefe der Umweltprüfung orientiert  sich in Übereinstimmung mit der 
Formulierung in § 2 Abs. 4 Satz 3 BauGB an den Fest setzungen des Bebauungsplanes „Am 
Bilderstöckchen in Köln-Bilderstöckchen“ . Geprüft wird, welche erheblichen Auswirkungen 
durch die Umsetzung des Bebauungsplanes auf die Umw eltbelange entstehen können und 
welche Einwirkungen auf die geplanten Nutzungen im Geltungsbereich aus der Umgebung 
erheblich einwirken können. Hierzu werden vernünfti gerweise regelmäßig bzw. dauerhaft 
erhebliche anzunehmende Einwirkungen geprüft, nicht  jedoch außergewöhnliche und nicht 
vorhersehbare Ereignisse. 
Für die konkreten Vorhaben werden Regelungen zur Ba uphase gemäß den einschlägigen 
Vorschriften und Normen im nachfolgenden Baugenehmi gungsverfahren getroffen. 
Entsprechend beinhaltet diese Prüfung nicht die Unt ersuchung von Auswirkungen der 
Bauphase. 
Es liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, ob durch die Umsetzung der Planung Techniken oder 
Stoffe eingesetzt und verwendet werden, die zu erhe blichen nachteiligen 
Umweltauswirkungen führen werden.

39/88 
Weiterhin werden bei Vorliegen mehrerer Planungen i n räumlicher Nähe kumulierende 
Umweltauswirkungen beschrieben. 
 
6.4.1. Beschreibung derzeitiger Umweltzustand (Basi sszenario) 
Das Plangebiet liegt im Stadtteil Bilderstöckchen unmittelbar an der Kreuzung Robert-Perthel-
Straße/Escher Straße in der Flur 6 der Gemarkung Lo ngerich. Bei dem Vorhabenbereich 
handelt es sich einerseits um eine öffentlich zugän gliche Grünfläche, die im Bestand 
ausschließlich aus Gebüsch- und Rasenflächen besteh t sowie Innenhofflächen der 
bestehenden Wohnbebauung, die sich aus Parkplatz-, Spiel- und Wegeflächen 
zusammensetzt. 
Das Plangebiet wird im Norden durch die verbleibend e Grünfläche begrenzt. Östlich grenzt 
der Geltungsbereich an einen Fußgängerweg an, der s ich in der öffentlichen Grünfläche 
befindet. 
Im Süden grenzt das Plangebiet an die Wohnbebauung der Straße Am Bilderstöckchen an. 
Im Westen grenzt das Plangebiet an die Robert-Perthel-Straße. 
Lärmbelästigungen liegen durch die nahegelegene Aut obahn 57, sowie der Robert-Perthel-
Straße, der Escher Straße und einen nördlich gelegenen Bolzplatz vor. 
Die bereits bebaute Fläche des Plangebiets wird dem  Klimatoptyp ,,Stadtrandklima‘‘ 
zugeordnet, die öffentliche Grünfläche hingegen dem Klimatoptyp ,,Freilandklima‘‘. 
Erschlossen wird das Gebiet über die öffentliche Grünfläche im Norden des Areals, sowie über 
die Bebauung im südlichen Teil des Plangebietes über die Straße Am Bilderstöckchen. 
 
6.4.2. Beschreibung des Umweltzustandes bei Nichtdu rchführung der Planung 
(Nullvariante) 
Flächennutzungsplan 
Im wirksamen Flächennutzungsplan der Stadt Köln sin d für das Plangebiet Flächen als 
Grünfläche und Wohnbaufläche ausgewiesen. 
Bei den Grünflächen handelt es sich um die nördlich  gelegene öffentlich zugängliche 
Grünfläche, die derzeit unmittelbar an die bestehende Wohnbebauung angrenzt. Sie dient der 
Erholung sowie der Gestaltung des Orts- und Landschaftsbildes. 
Die ausgewiesene Wohnbaufläche dient vorwiegend ode r ausschließlich dem Wohnen und 
überlagert vollständig die südlich befindliche Bestandsbebauung sowie einen Teilbereich der 
nordöstlich gelegenen Grünfläche. Für letzteres wir d gemäß des Landschaftsplans das 
Entwicklungsziel „EZ 8 Zeitlich begrenzte Erhaltung bis zur Realisierung der Bauleitplanung“ 
dargestellt, während für die restliche Grünfläche das Entwicklungsziel „EZ 4 Anreicherung der 
Landschaft mit natürlichen Landschaftselementen unter Berücksichtigung bauleitplanerischer 
Vorhaben“ dargestellt wird. Gebietsübergreifend wird das Entwicklungsziel „EZ 6 Ausstattung 
der Landschaft für Zwecke des Immissionsschutzes od er zur Verbesserung des Klimas“ 
dargestellt. 
Zur Sicherung des Schutzzweckes wird das LSG „Erhol ungsgebiet Bürgerpark-Nord und 
angrenzende Grünverbindungen festgesetzt: 
- zur Erhaltung und Wiederherstellung der Leistungs fähigkeit des Naturhaushalts, 
insbesondere durch Sicherung wichtiger stadtklimati scher Ausgleichsräume und 
Durchlüftungszonen sowie durch Erhaltung vielgestal tiger Lebensräume für Pflanzen 
und Tiere. 
- wegen der Vielfalt, Eigenart und Schönheit des La ndschaftsbildes im Bereich der 
historischen Grünanlage Blücherpark und der durch l ändlichen Charakter geprägten 
Umgebung des Heckhofes.

40/88 
- wegen der besonderen Bedeutung für die Erholung. 
Bei Nichtdurchführung der geplanten Arrondierung de r Wohnbebauung würde der derzeit 
rechtskräftige Flächennutzungsplan der Stadt Köln i n seiner derzeitigen Ausweisung 
verbleiben. 
Verbindliche Bauleitplanung und Baugenehmigungen 
Für das Plangebiet besteht kein rechtskräftiger Bebauungsplan. 
Die Flächen im Geltungsbereich können unter Berücks ichtigung des Flächennutzungsplans 
sowie dessen Entwicklungsziele und der planungsrechtlichen Beurteilung grob in drei Bereiche 
unterteilt werden: 
(1) Der nördliche Teil des Plangebietes, der sich derzeit als öffentlich zugängliche Grünfläche 
darstellt, liegt im unbeplanten Außenbereich und is t derzeit nach § 35 BauGB "Bauen im 
Außenbereich" zu beurteilen. Es handelt sich um ein e Grünfläche mit Scherrasen und 
Gehölzbestand. Für diese Flächen ist im Landschaftsplan das Entwicklungsziel 4 dargestellt. 
Dieses Entwicklungsziel umfasst Landschaftsräume, d ie überwiegend landwirtschaftlich 
genutzt werden, sich in ihrem Erscheinungsbild ausg eräumt und stark vernachlässigt 
darstellen, jedoch zukünftig unter Berücksichtigung  von Bauleitplanungen nachhaltig 
verändert werden sollen. 
In der Nullvariante würde die Grünflächen in ihrem Bestand erhalten bleiben. Die Vegetation 
würde sich weiterhin gemäß der Entwicklungsziele de s Landschaftsplans entwickeln. Eine 
Bebauung nach § 34 BauGB wäre nicht möglich, da die se Fläche des Plangebietes 
planungsrechtlich dem Außenbereich § 35 BauGB zuzuo rdnen ist. Eine Bebauung durch im 
Außenbereich privilegierte Vorhaben ist auf Grund d er Größe und Lage der Fläche 
unwahrscheinlich.  
(2) Für den nordöstlichen Teilbereich der Grünfläche ist im Landschaftsplan das „EZ 8 Zeitlich 
begrenzte Erhaltung bis zur Realisierung der Baulei tplanung“ dargestellt. Die potentiellen 
Bauflächen sind gemäß § 16 LG als Flächen außerhalb  der im Zusammenhang bebauten 
Ortsteile (tatsächlicher Außenbereich) einzustufen und somit auch Geltungsbereich des 
Landschaftsplanes. Die Schutzausweisung dieser Fläc hen gilt nur zeitlich befristet bis zur 
Realisierung der Bauleitplanung und tritt danach in den Verbindlichkeitsgrad einer Empfehlung 
(Abwägungsbelang) zurück. Die Flächen sind im Rahme n der Eingriffs-/ und 
Ausgleichsbilanzierung nach § 35 BauGB "Bauen im Außenbereich" zu beurteilen. 
In der Nullvariante würden die Grünflächen in ihrer  derzeitigen Ausprägung erhalten bleiben. 
Die bestehende Schutzausweisung dieser Flächen bliebe bis zur Realisierung einer weiteren 
Bauleitplanung bestehen. Eine Bebauung nach § 34 Ba uGB wäre nicht möglich, da diese 
Fläche des Plangebietes planungsrechtlich dem Außenbereich § 35 BauGB zuzuordnen ist. 
(3) Der südliche Teil des Geltungsbereiches kann du rch die charakteristischen 
Innenhofbereiche der bestehenden Wohnbebauung stark  von der Grünfläche abgegrenzt 
werden. Er besteht überwiegend aus Stellplatz- und Wegeflächen sowie zu geringen Anteilen 
aus Scherrasen- und Kinderspielflächen und wird als  Innenbereich nach § 34 BauGB 
„Zulässigkeit von Vorhaben innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile“ beurteilt. Die 
Innenhofflächen sind der angrenzenden Wohnbebauung zuzuordnen, für die in den 1970er 
Jahren Baugenehmigungen mit einer GRZ von 0,17 erteilt wurden.  
In der Nullvariante würden die Innenhofflächen der bestehenden Bebauung und damit deren 
Stellplatz-, Wege- und Spielflächen in ihrer heutig en Dimensionierung erhalten bleiben. Eine 
weitere Verdichtung ist als unwahrscheinlich einzustufen. 
 
6.4.3. Prognose über die Entwicklung des Umweltzust ands bei Durchführung der 
Planung 
Bei der nördlichen gelegenen Grünfläche des Plangebiets handelt es sich um eine Teilfläche

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des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes, welche in ei ne Wohnbaufläche umgewandelt 
werden soll. Im wirksamen Flächennutzungsplan der S tadt Köln ist für den Bereich der 
bestehenden Wohnbebauung bzw. der zugehörigen Innen hofflächen bereits eine 
Wohnbaufläche dargestellt. Mit Umsetzung der Planun g wird Wohnraum geschaffen, 
allerdings auch erheblich in den Naturhaushalt der Grünfläche eingegriffen, indem derzeit 
bestehenden Vegetationsflächen dauerhaft verloren gehen. 
Das Konzept fügt sich inhaltlich und gestalterisch in die vorhandene Bebauung ein und schließt 
die offene Blockbebauung in Richtung des angrenzend en Landschaftsschutzgebietes. Im 
Ergebnis entstehen damit im nördlichen Bereich eine  offene Zeilenbebauung, während im 
südlichen Bereich die Blockbebauung bestehen bleibt . Lediglich die bestehenden 
Innenhofbereiche mit Parkplatz, Wege- und Spielflächen werden umgestaltet. 
Die privaten Grünflächen werden als Rasenflächen mi t geschnittenen Laubgehölzhecken 
eingefasst. Die gemeinschaftlichen Grünflächen sind überwiegend als Pflanzflächen geplant. 
Hier ist eine Bepflanzung mit einer extensiven Staudenmischpflanzung vorgesehen, die neben 
ihrem Artenreichtum besonders förderlich für den Er halt der biologischen Vielfalt ist. 
Ergänzend werden an geeigneten Stellen kleinere und  mittelgroße Solitärgehölze gepflanzt. 
An geeigneten Stellen sind Baumpflanzungen vorgesehen, die durch Festsetzungen langfristig 
gesichert werden. Das Artenspektrum orientiert sich  an der Liste der Zukunftsbäume und 
berücksichtigt Arten mit besonderer Resilienz und T rockenheitstoleranz. Die 
Mindestaufbaudicken auf Tiefgaragendecken werden berücksichtigt. 
An der Tiefgaragenrampe sowie den Giebel- und Nords eiten des WA Neu ist an geeigneten 
Stellen zusätzlich eine flächige, bodengleiche Fass adenbegrünung vorgesehen. Hierzu 
werden Kletterpflanzen an Stahlseilen geführt, die wiederum mit geeigneten Mitteln an der 
Fassade befestigt werden. 
Die Dächer des WA Neu sowie der Fahrradunterstände erhalten eine extensive 
Dachbegrünung, die auf Teilflächen der Wohngebäude mit Photovoltaikanlagen kombiniert 
wird. 
Durch die Festsetzung von Begrünungsmaßnahmen wird ein Mindestmaß an 
Vegetationsstrukturen qualitativ und langfristig gesichert.  
 
Flächennutzungsplan 
Bei Umsetzung des Planvorhabens muss der Flächennut zungsplan für die Bereiche (1) und 
(2) im Zuge der Flächennutzungsplanänderung angepasst werden. 
Nördlich des Geltungsbereichs wird der Bolzplatz au fgrund einzuhaltender 
Lärmschutzbestimmungen und der Verträglichkeit der verschiedenen Nutzungen in Richtung 
Nord-Osten verlegt.  
 
6.5. Umweltbelange gemäß §1 Abs. 6 Nr. 7 Buchstaben  a – j und §1a BauGB 
6.5.1. Tiere  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Im Jahr 2023 wurde von April bis September eine faunistische Erhebung im Plangebiet 
durchgeführt, deren Ergebnisse in Tabelle 1 dargestellt sind. 
 
Zur Fauna des Bebauungsplangebietes liegen die Erge bnisse einer artenschutzrechtlichen 
Prüfung Stufe 2 (ASP II) aus dem Jahr 2023 vor. Hie rzu wurden Bestandserfassungen der 
wildlebenden Vogelarten, Fledermäuse sowie der Hase lmaus durchgeführt. Vorkommen von

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artenschutzrechtlich relevanten Arten der Schmetter linge, Libellen, Reptilien sowie 
Amphibienarten konnten aufgrund fehlender Habitatei gnung im Vorfeld ausgeschlossen 
werden. Im Rahmen der Erhebungen wurden die Bestand sbäume auf potenzielle Quartiere 
kontrolliert.  
 
Avifauna: 
Die Erfassungsmethodik der Bestandsaufnahme orienti erte sich an den Vorgaben von 
Südbeck et al. (2005) und es erfolgte eine flächend eckende Erfassung der Brutvögel im 
Untersuchungsgebiet.  
Zur Erfassung der Vögel wurden 6 Begehungen im Zeit raum von Anfang April bis Ende Juni 
2023 durchgeführt. 
Im Untersuchungsgebiet konnten insgesamt 19 Vogelarten nachgewiesen werden, von denen 
12 als Brutvögel im Untersuchungsgebiet erfasst wur den. Die übrigen 7 Vogelarten sind als 
Nahrungsgäste oder Durchzügler einzustufen. 
 
Im unmittelbaren Vorhabenbereich sind Reviere der A rten Amsel (4 Reviere), Kohlmeise (4 
Reviere), Mönchsgrasmücke (2 Reviere), Ringeltaube (2 Reviere) und Rotkehlchen (2 
Reviere) betroffen. 
Von den im Untersuchungsgebiet nachgewiesenen Vogel arten ist keine Art als 
„planungsrelevant“ im Sinne von Kiel (2005) bzw. MKUNLV (2016) einzustufen. Mit den Arten 
Fitis und Sumpfrohrsänger wurden jedoch zwei Brutvo gelarten nachgewiesen, die für die 
Großlandschaft „Niederrheinische Bucht“ als regional gefährdet gelten. Ersterer trat Anfang 
Mai als Durchzügler auf, während letzterer am Rande des Untersuchungsgebietes außerhalb 
der vorhabenbedingt beanspruchten Flächen brütet. A ls Koloniebrüter ist noch der 
Haussperling im Kölner Stadtgebiet als planungsrele vante Art zu berücksichtigen, der im 
Untersuchungsgebiet jedoch nur als Nahrungsgast auftritt. 
 
Tabelle 1 Kartierte Tierarten : 
Es bedeuten: + = planungsrelevant (besonders und streng geschützt ) und – = besonders 
geschützte Arten, FFH  = Art des Anhangs der Flora Fauna Habitat Richtlinie, VS-RL  = Art des 
Anhangs/ Artikel Vogelschutz-Richtlinie,  RL  NRW = Rote Liste NRW, Regionalisierung RL NB / 
RL TL/ RL NRBU, (= Niederrheinische Bucht/ Tiefland bzw. Kölner Buc ht und 
Niederrheinische Bucht) (Rote Listen jeweils aus 2016 für Vögel und aus 2010 für alle anderen 
Klassen): 0 = ausgestorben/ verschollen, 1 = vom Aussterben bedroht, 2 = stark gefährdet, 3 
= gefährdet, R = extrem selten, G = Gefährdung unbekannten Ausmaßes, V = Vorwarnliste, * 
= ungefährdet, D = Daten unzureichend.  
Die Bewertung der Tierarten erfolgt gemäß Fachinformationssystem Geschützte Arten in NRW 
des Landesamtes für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW. 
 
Vogelarten 
Art Status planungs-
relevant VS-RL RL 
NRW 
RL  
NB 
Amsel Brutvogel - * * * 
Blaumeise Brutvogel - * * * 
Buchfink Brutvogel - * * * 
Dorngrasmücke Nahrungsgast - * * *

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Elster Nahrungsgast - * * * 
Fitis Durchzügler - * V 3 
Gartengrasmücke Brutvogel - * * * 
Grünfink Nahrungsgast - * * * 
Haussperling Nahrungsgast - * V V 
Heckenbraunelle Brutvogel - * * * 
Kohlmeise Brutvogel - * * * 
Mönchsgrasmücke Brutvogel - * * * 
Rabenkrähe Nahrungsgast - * * * 
Ringeltaube Brutvogel - * * * 
Rotkehlchen Brutvogel - * * * 
Singdrossel Brutvogel - * * * 
Stieglitz Durchzügler - * * * 
Sumpfrohrsänger Brutvogel - * V 3 
Zilpzalp Brutvogel - * * * 
 
Haselmaus 
Zur Erfassung der Haselmaus wurden insgesamt 10 künstliche Niströhren für die Haselmaus 
in als Lebensraum geeigneten Gehölzbeständen im Vor habenbereich und im umliegenden 
Untersuchungsgebiet ausgebracht und regelmäßig auf Besatz kontrolliert. Ein Vorkommen 
konnte nicht bestätigt werden. 
 
Fledermäuse 
Der von der Planung voraussichtlich betroffene Baum bestand wurde im Rahmen der 
Erhebungen auf mögliche Höhlen und Spaltenquartiere  untersucht, die höhlenbrütenden 
Vogelarten als Brutplatz oder Fledermäusen als Tage s-, Wochenstuben- oder Winterquartier 
dienen könnten. Potentielle Quartiere konnten zwar an zwei Salweiden festgestellt werden, 
diese liegen jedoch außerhalb des Geltungsbereiches und werden durch das Vorhaben nicht 
beeinträchtigt. Die vorgefundenen Höhlen und Spalte n wurden mit optischen Geräten 
(Endoskopkamera) auf aktuelle Besiedlung sowie auf Spuren einer früheren Besiedlung 
(Kotspuren, Nahrungsreste, Federn, Eierschalen, son stige Hinweise) kontrolliert. Die 
Kontrollen erfolgten mehrfach parallel zu den Begeh ungen zur Untersuchung der anderen 
Tiergruppen. Ein Besatz konnte hierbei ausgeschlossen werden. Innerhalb der beanspruchten 
Gehölzbestände wurden keine Baumhöhlen gefunden, es  wurde daher auf eine 
weitergehende Untersuchung der Fledermäuse verzichtet. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Im Falle der Nichtdurchführung der Planung würden die Grünflächen und somit die Brut- oder 
Nahrungshabitate unterschiedlicher Arten erhalten bleiben.  
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Bei Umsetzung des Vorhabens kommt es zu einer Überp lanung der derzeit bestehenden 
Vegetationen. Durch die baubedingte Flächeninanspruchnahme der Gebüschbestände, käme

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es für einzelne Arten zu einem Entfall von potentie llen Fortpflanzungs- oder Ruhestätten. 
Teilflächen werden durch Umwandlung in Gartenareale  weiterhin intensiv bis mäßig intensiv 
weitergenutzt (Nutzgartenbeete, Zierrasen, Staudenb eete). Sie erfüllen für 
störungsunempfindliche, allgemein häufige Arten Leb ensraumfunktionen. Im Bereich der 
vorgesehenen randlichen Anlage von Gehölzen ist die  Besiedlung durch gehölzbewohnende 
Vogelarten der halboffenen Siedlungen sowie eine Nu tzung der Gehölzstrukturen als 
Nahrungshabitat und Leitstruktur für einheimische Fledermausarten zu erwarten. 
Darüber hinaus ist aufgrund der Teilinanspruchnahme der Grünfläche sowie der verbleibenden 
Vegetationsstrukturen in Verbindung mit der Errichtung bodentiefer Fenster in den Gebäuden 
von einem Vogelschlagrisiko auszugehen. Dies begrün det sich durch die vorhandenen 
Habitatstrukturen, die im nördlichen Bereich an den  Geltungsbereich angrenzen und die 
Neubebauung im Bereich der derzeitigen Flugkorridor e. Die Analyse und Bewertung des 
Vogelschlagrisikos ergibt für die Nordfassaden aufgrund der angrenzenden Grünstrukturen ein 
hohes Risiko. Die Süd- und Südostfassaden werden da gegen mit einem mittleren Risiko 
eingestuft. Demnach sind im Bereich der Nordfassade n Maßnahmen zur Vermeidung von 
Vogelschlag zwingend vorzusehen, während diese im Bereich der Süd- und Südostfassaden 
nicht umgesetzt werden müssen. Weitere Informatione n hierzu können der 
Artenschutzprüfung entnommen werden. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Der Minderung nachteiliger Umweltauswirkungen auf d as Schutzgut Fauna dienen 
insbesondere die vorgesehenen Festsetzungen und Maß nahmen zur Begrünung durch 
Pflanzungen innerhalb des Plangebietes, Gebäudebegr ünungen wie die extensive 
Dachbegrünung der Wohngebäude und Fahrradabstellanl agen und Fassadenbegrünungen  
sowie die Maßnahmen zum Erhalt des vorhandenen Baumbestandes im Bereich des WA nicht 
überbaubare Grundstücksfläche Bestand (nüGB) und de r öffentlichen Grünfläche mit der 
Zweckbestimmung Spielplatz. Folgende Vermeidungs- u nd Minderungsmaßnahmen wurden 
im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens in einem land schaftspflegerischen Fachbeitrag 
erarbeitet (Kürzel gem. LFB/GOP) und im Bebauungsplan festgesetzt: 
F1  Festsetzung einer öffentlichen Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Spielplatz“ 
F2  Festsetzung einer Fläche für den Erhalt von Bäumen , Sträuchern und sonstigen 
Bepflanzungen 
F3  Festsetzung zum Erhalt von Bäumen 
F4  Festsetzung einer Fläche für das Anpflanzen von Bä umen, Sträuchern und sonstigen 
Bepflanzungen 
F5  Grundstückseinfriedungen entlang von Mietergärten sind nur als standortgerechte 
Hecken sowie als Draht- und Stabgitterzäune mit hin terpflanzten Hecken (BD3/GH 
412) bis zu einer Höhe von jeweils 2,0 m über der G eländeoberfläche gemäß § 2 
Absatz 4 BauO 2018 zulässig. 
F6 Abstellplätze für Abfallsammelbehälter sind in Ges talt von Müllboxen einzuhausen oder 
mit standortgerechten Hecken zu umpflanzen. Die so gestalteten Anlagen können in 
die Grundstückseinfriedungen integriert werden 
M1  Mind. 3 Baumpflanzungen im Bereich der öffentliche n Grünfläche 
M2   Mind. 12 Baumpflanzungen im Bereich privater Frei flächen (WA Neu) 
M3   Mind. 5 Baumpflanzungen im Bereich privater Freif lächen (WA nüGB) 
M4  Begrünung der Tiefgarage 
M5  Extensive Dachbegrünung

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M6  Fassadenbegrünung der Wohngebäude 
M7  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
M8  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
M9  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
Ebenso werden auf der Grundlage einer Eingriffs-/Au sgleichsbilanzierung auf der Basis der 
Biotopwertentwicklung die erforderlichen Kompensationsmaßnahmen abgeleitet. 
Zur Vermeidung der Beeinträchtigung artenschutzrech tlicher Belange wurde seitens des 
Gutachters eine Reihe von Maßnahmen aufgestellt. Di ese Maßnahmen sind im Folgenden 
erläutert und im landschaftspflegerischen Fachbeitr ag als H1 unter den planungsrechtlichen 
Hinweisen aufgeführt.  
Die zeitliche Begrenzung der Inanspruchnahme der Ve getation zur Vorbereitung der 
Bautätigkeiten beinhaltet die Vorgabe des Zeitfensters vom 01. Oktober bis 29. Februar (gem. 
§ 39 BNatSchG) für Maßnahmen des Rückschnitts von Bäumen, Hecken und Büschen. Durch 
diese Maßnahme wird die unmittelbare Gefährdung von  Individuen inkl. ihrer Eier und 
Jungtieren nach § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG vermiede n. Sollte die Umsetzung dieser 
Maßnahme nicht möglich sein, wäre die Einrichtung e iner Ökologischen Baubegleitung 
erforderlich, welche durch vorzeitige Kontrollen eine Gefährdung der Individuen ausschließen 
soll.  
Als weitere Maßnahme wird die flächensparende Inans pruchnahme von Bauflächen 
aufgeführt, welche an eine Flächeninanspruchnahme i n einem nur notwenigen Maße 
appelliert. Gegen das bereits beschrieben erhöhte R isiko des Vogelschlags sollen die 
betroffenen Fassadenbereiche entsprechend abgesiche rt werden. Dies kann beispielsweise 
mit Maßnahmen der Entspiegelung der Fensterflächen mit vogelschlagsicherer Folie 
umgesetzt werden. Für den Entfall etwaiger Quartier e von Fledermäusen ist als weitere 
Maßnahme die Anbringung von Ersatzquartieren und Fo rm von Fledermauskästen 
beschrieben.  
 
Bewertung:   
Im Zuge der Umsetzung des vorliegenden Bebauungsplans sind verschiedene Auswirkungen 
auf das Schutzgut zu erwarten. Die Betroffenheit möglicher Höhlenbäume und damit Quartiere 
durch das Planvorhaben konnte im Rahmen der Erhebun gen ausgeschlossen werden. Die 
Bestimmungen des gesetzlichen Artenschutzes werden somit eingehalten. Ergänzenden 
CEF-Maßnahmen sind nicht vorzusehen. 
 
6.5.2. Pflanzen 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Auf dem Gelände des Plangebietes wurde im Juni sowi e September 2023 durch das studio 
grüngrau eine Bestandsaufnahme und Beurteilung der Bäume und weiterer Biotoptypen 
durchgeführt. Die Inhalte umfassen die Baumart, das  ungefähre Alter in Jahren, die 
Vitalitätsstufe, den Stammumfang, den Schutzstatus gemäß der Baumschutzsatzung der 
Stadt Köln, den Kronendurchmesser sowie Einordnungen des Standortes. Insgesamt wurden 
auf und unmittelbar angrenzend an dem Bebauungsplan gebiet 92 Gehölze kartiert und 
dokumentiert, von denen etwa 25 gemäß der Baumschut zsatzung der Stadt Köln geschützt 
sind. Die vorgefundenen Arten sind in den Anlagen 1  und 5 zum landschaftspflegerischen 
Fachbeitrag dargestellt. 
Die Grünflächen bestehen aus Scherrasenflächen sowie Gebüschstrukturen aus heimischen 
Gehölzen mit einzelnen größeren Bäumen. Die Vegetat ion der Innenhofbereiche hingegen

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zeichnet sich durch Scherrasen, einzelnen Staudenbe eten und entsprechend geringem 
Artenreichtum aus. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Bei Nichtdurchführung der Planung sind keine wesentlichen Veränderungen zu erwarten. Die 
Grünflächen in ihrer derzeitigen Ausprägung würden erhalten bleiben. Die bestehende 
Schutzausweisung dieser Flächen bliebe gem. dem Ent wicklungsziel 8 „Zeitl. Begrenzte 
Erhaltung bis zur Realisierung der BLP“ bis zur Rea lisierung einer weiteren Bauleitplanung 
bestehen.  
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Die vorhandenen Vegetations- und Biotopstrukturen d er Grünfläche werden durch die 
Wohnbebauung und deren Erschließung vollständig übe rbaut und durch neue Strukturen 
ersetzt. Hierdurch gehen Biotoptypen, hier ist insb esondere das Gebüsch mit überwiegend 
standorttypischen Gehölzen (GH51 / BB1) zu nennen, mit hoher ökologischer Wertigkeit 
verloren.  
Durch die im Bebauungsplanverfahren festgesetzten Maßnahmen wird sichergestellt, dass die 
privaten Freiflächen neu und dauerhaft begrünt werden.  
Innerhalb des Plangebietes werden eine öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung 
Spielplatz sowie drei private Spielflächen und öffe ntlich nutzbare private Grünflächen als 
Rasen- und Gehölzflächen mit standorttypischen heim ischen Gehölzen angelegt. Die 
Durchgrünung des Plangebietes erfolgt durch Baumpfl anzungen entlang der 
Erschließungsstraßen, innerhalb der Wohnbauflächen sowie in den geplanten öffentlichen und 
privaten Freiflächen. Zur Einfriedung der privaten Gartenflächen und der Müllplätze sind 
geschnittene Hecken vorgesehen. Die Dachflächen der  Wohngebäude im Bereich des WA 
Neu sowie der Fahrradabstellanlagen werden mit einer extensiven Dachbegrünung versehen. 
Fassadenbegrünungen werden sowohl an den Nordfassaden der Wohngebäude im WA Neu 
als auch an der Tiefgaragenrampe vorgesehen. 
Planungsrechtlich wird die Pflanzung von mindestens  20 Bäumen auf den Flächen im 
Plangebiet durch Festsetzungen gesichert. Bei Reali sierung des zum 
Bebauungsplanverfahren vorliegenden landschaftspfle gerischen Fachbeitrags (LFB) (Stand 
Juni 2024) sind ca. 30 Neupflanzungen verortet, der en Realisierbarkeit im Rahmen der 
weiteren Ausführungsplanung geprüft wird. 
Zur Realisierung der Planung müssen ca. 18 Bäume ge fällt werden, die nach der 
Baumschutzsatzung Köln (2023) geschützt sind und de rzeit einen Bedarf an 34 
Ausgleichspflanzungen auslösen. Etwa 45 Gehölze, be stehend aus Bäumen und 
Großsträuchern entfallen im Außenbereich und werden  im Rahmen der Eingriffs- und 
Ausgleichsermittlung berücksichtigt. 
Durch die Festsetzung zum Erhalt werden insgesamt 9  Bäume im Bereich des künftigen WA 
nüGB sowie der öffentlichen Grünfläche langfristig gesichert. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblich nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Die Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen (wie zum B eispiel Baumpflanzungen, 
extensive Dachbegrünungen der Wohngebäude und Fahrr adabstellanlagen, 
Fassadenbegrünungen, innere Durchgrünung mit Hecken  sowie die Rückhaltung von 
Oberflächenwasser) wurden im Rahmen des Bebauungspl anverfahrens in einem 
landschaftspflegerischen Fachbeitrag erarbeitet. 
F1 Festsetzung einer öffentlichen Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Spielplatz“

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F2 Festsetzung einer Fläche für den Erhalt von Bäumen,  Sträuchern und sonstigen 
Bepflanzungen 
F3  Festsetzung zum Erhalt von Bäumen 
F4  Festsetzung einer Fläche für das Anpflanzen von Bä umen, Sträuchern und sonstigen 
Bepflanzungen 
F5  Grundstückseinfriedungen entlang von Mietergärten sind nur als standortgerechte 
Hecken sowie als Draht- und Stabgitterzäune mit hin terpflanzten Hecken (BD3/GH 
412) bis zu einer Höhe von jeweils 2,0 m über der G eländeoberfläche gemäß § 2 
Absatz 4 BauO 2018 zulässig. 
F6 Abstellplätze für Abfallsammelbehälter sind in Ges talt von Müllboxen einzuhausen oder 
mit standortgerechten Hecken zu umpflanzen. Die so gestalteten Anlagen können in 
die Grundstückseinfriedungen integriert werden 
M1  Mind. 3 Baumpflanzungen im Bereich der öffentliche n Grünfläche 
M2  Mind. 12 Baumpflanzungen im Bereich privater Freif lächen (WA Neu) 
M3  Mind. 5 Baumpflanzungen im Bereich privater Freifl ächen (WA nüGB) 
M4  Begrünung der Tiefgarage 
M5  Extensive Dachbegrünung 
M6  Fassadenbegrünung der Wohngebäude 
M7  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
M8  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
M9  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
Ebenso werden auf der Grundlage einer Eingriffs-/ A usgleichsbilanzierung auf der Basis der 
Biotopwertentwicklung die erforderlichen Kompensationsmaßnahmen abgeleitet. 
Die Maßnahmen Fassadenbegrünung an den nord-westlic hen Fassadenbereichen und die 
extensive Dachbegrünung auf den Fahrradabstellanlag en werden im Durchführungsvertrag 
geregelt.  
 
Bewertung:   
Die Umsetzung der Planung führt zu keinen erheblich en Beeinträchtigungen der 
Pflanzenartenvielfalt. Gefährdete Arten sind nicht betroffen. 
 
6.5.3. Fläche  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Schutzgut Fläche beschäftigt sich mit der Inans pruchnahme der Fläche mit besonderer 
Betrachtung ihrer Versiegelung durch bauliche Nutzung. Derzeit handelt es sich im nördlichen 
Bereich um eine öffentlich zugängliche Grünfläche s owie die im direkten Anschluss 
befindlichen Innenhofflächen der bestehenden Wohnbe bauung. Die Flächen im Bereich der 
Grünfläche sind gänzlich unversiegelte Vegetationsf lächen aus Scherrasen sowie 
Gehölzvegetation, diese wurden jedoch nach der ehemaligen Nutzung als Kiesgrube aufgefüllt 
und weisen daher starke anthropogene Überformungen des Bodens auf. Die Fläche umfasst 
etwa 5.368 m², was ca. 57 % des Geltungsbereiches a usmacht. Im Bereich der 
Blockbebauung sind die Flächen durch Parkplatzfläch en, Wegeflächen sowie 
Müllaufstellflächen zu etwa 2.250 m² (ca. 24 %) versiegelt. Etwa 1.599 m² (ca. 17 %) bestehen

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aus unversiegelten Scherrasen, Baumscheiben oder Beeten und weitere ca. 224 m² (ca. 2 %) 
bestehend aus Traufstreifen und Sandspielflächen, die teilversiegelt sind. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Bei der Nullvariante bleibt die nördliche, unversiegelte Fläche als öffentlich genutzte Grün- und 
Freifläche mit den entsprechenden Funktionen für den Naturhaushalt und die Umwelt erhalten. 
Die Flächennutzung und der Versiegelungsgrad der Fl ächen bei Nichtdurchführung der 
Planung entsprechen dem Bestand. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Bei der Planvariante gehen unversiegelte Flächen als Frei- und Grünflächen verloren. An ihrer 
Stelle entstehen Wohnbauflächen, Verkehrsflächen un d Grünflächen. Bei Umsetzung der 
Planung kommt es zu einer großflächigen Versiegelun g, so dass es zu einem 
Versiegelungsgrad von ca. 68 % kommt. Dies entspricht einer Zunahme von 42 % gegenüber 
dem derzeitigen Versiegelungsgrad. Im Gegenzug werd en bereits bebaute Flächen durch 
Festsetzungen langfristig begrünt und aufgewertet. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Die Zunahme der Bodenversiegelung soll bei Umsetzun g der Planung entsprechend der 
geplanten Nutzungen auf das notwendige Maß beschränkt werden. Durch die Festsetzung der 
zulässigen Grundflächenzahl (GRZ) wird Einfluss auf  den zukünftigen Versiegelungsgrad 
genommen. Im Allgemeinen Wohngebiet WA Neu wird ein e Grundflächenzahl von 0,4 
festgesetzt, die durch Nebenanlagen um maximal 50 % überschritten werden darf. Damit wird 
die Versiegelung der Grundstücksflächen begrenzt. Durch planerische Festsetzungen, die den 
Erhalt und die Neuanlage von Pflanzflächen und Bäumen regeln, wird der Versiegelungsgrad 
in beiden WA ebenfalls begrenzt. 
Durch die Festsetzung einer ca. 565 m² großen öffen tlichen Grünfläche mit öffentlichem 
Spielplatz innerhalb des Plangebietes bleibt dauerhaft eine größtenteils unversiegelte Fläche 
erhalten. Darüber hinaus wird innerhalb des allgeme inen Wohngebietes WA nüGB eine ca. 
540 m² große private, öffentlich nutzbare Grünfläch e im Umfeld des Spielplatzes durch eine 
Pflanzfestsetzung gesichert. Im Bereich der östlich en Plangebietsgrenze im allgemeinen 
Wohngebiet WA Neu wird eine ca. 110 m² große Fläche  als Vegetationsfläche zur 
Neuanpflanzung von Sträuchern und niedriger Vegetation planungsrechtlich festgesetzt. 
Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens wurden im Kon text des landschaftspflegerischen 
Fachbeitrags sowie weiterer begleitender Fachplanun gen/Gutachten (Wasser, Boden, Lärm 
etc.) geeignete Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen erarbeitet und festgesetzt. Hierbei 
sind zu nennen; 
F1  Festsetzung einer öffentlichen Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Spielplatz“ 
F2  Festsetzung einer Fläche für den Erhalt von Bäumen , Sträuchern und sonstigen 
Bepflanzungen 
M4  Begrünung der Tiefgarage 
M7  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
M8  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
M9  Herstellung einer Rasenfläche und Pflanzung von So litärsträuchern 
Bewertung:

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Der Versiegelungsgrad innerhalb des Plangebietes be trägt im Bestand ca. 26 %. Bei 
Umsetzung der Planung wird sich der Versiegelungsgrad auf ca. 6.439 m² (ca. 68 %) erhöhen. 
Der zukünftige unversiegelte Flächenanteil von ca. 3.003 m² (ca. 32 %) wird durch 
verschiedene planungsrechtliche Festsetzungen im Be bauungsplan dauerhaft 
festgeschrieben. Hierzu zählen die Festsetzung von Flächen zum Erhalt und zum Anpflanzen 
von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen im Bereich der allgemeinen 
Wohngebiete sowie die dauerhafte Sicherung der öffe ntlichen Grünflächen innerhalb des 
Plangebietes.  
Der Flächenverlust von derzeitigen Grünflächen durc h Wohnbebauung, Nebenanlagen, 
Wegeflächen etc. im Umfang von ca. 0,5 Hektar wird trotz der verbleibenden Freiflächen im 
Baugebiet (Grundflächenzahl I 0,4) und der begleite nden Vermeidungs- und 
Kompensationsmaßnahmen als erheblich bewertet. Dies Umsetzung der Planung verursacht 
eine Zunahme von 42 % (ca. 3.965 m²) gegenüber dem derzeitigen Versiegelungsgrad.  
 
6.5.4. Boden  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Gemäß der digitalen Bodenkarte (1 : 50.000) des geo logischen Dienstes NRW wird für den 
Geltungsbereich des Bebauungsplanes der Bodentyp Auftrags-Regosol angegeben. Aufgrund 
der vorherigen Nutzung als Kiesabbau ist jedoch davon auszugehen, dass im Plangebiet keine 
natürlichen Böden mehr vorhanden sind. 
Im Rahmen der Bodensuchschürfungen wurden im Plangebiet acht Suchschürfe angelegt, bei 
denen bis zu einer Tiefe von 4 m kein gewachsener Boden angetroffen wurde.  
Im Zuge einer Gefährdungsabschätzung des Ingenieurteam Dr. Hemling und Gräfe wurde für 
den Bodenbestand des Plangebiets festgestellt, dass  die natürlichen Bodenverhältnisse im 
Änderungsbereich durch die Vornutzung als Kiesgrube  bereits nachhaltig gestört sind und 
durch das Vorhaben nicht beeinträchtigt werden. Die anthropogene Auffüllung bis zu Endteufe 
von max. 4 m besteht hauptsächlich aus Sand, Kies u nd Schluff mit zum Teil hohen Anteilen 
an mineralischem Bauschutt. Bei den aktuellen Baggerschurf-Aufschlüssen wurden neben den 
mineralischen Bauschuttbestandteilen auch Holz (wie  Balken und Dielen), Dachpappe und 
Metallteile (wie Zinkbleche und Dachrinnen) entdeckt. Ältere Gutachten weisen zudem darauf 
hin, dass im Untergrund auch Siedlungsabfälle vorhanden sein könnten. 
Durch die Gefährdungsabschätzung wurde ebenfalls he rausgefunden, dass die Auffüllung 
erhöhte Gehalte des Schwermetalls Zink aufweist. Au ßerdem wurde in einer der Schürfe ein 
auffälliger PCB-Gehalt erfasst, sowie ein Gehalt Mi neralölkohlenwasserstoff, der leicht 
oberhalb der Bestimmungsgrenze liegt. Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) 
werden ebenfalls in der Auffüllung nachgewiesen, sowie leicht erhöhte Anteile an organischen 
Kohlenstoffverbindungen. 
Die untersuchten Proben (sog. Eluate) weisen erhöhte Schwermetallgehalte von Antimon auf 
sowie selten erhöhte Mineralölkohlenwasserstoffe und PAK-Gehalten. In lediglich einer Probe 
konnte eine geringe Phenol-Konzentration und ein le icht erhöhter Gehalt an PFAS-
Verbindungen gefunden werden. 
Über die Bodenluft Verhältnisse konnte herausgefund en werden, dass in 6 von 10 im Jahr 
2019 gemessen Bodenluftpegeln Methangehalte größer 10 Vol.-% bis max. 37 Vol.-% 
vorliegen, welche in Zusammenhang mit den ebenfalls  vorliegenden geringen 
Sauerstoffgehalten von kleiner 2 Vol.-% stehen. Für den Menschen ist Methan in den üblichen 
Konzentrationen ungiftig und weitgehend unschädlich. Höhere Konzentrationen führen jedoch 
zur Verdrängung von Sauerstoff und können die Atmung beeinträchtigen. Das Risiko besteht 
insbesondere in Kellerräumen und der Tiefgarage. Für den direkten Wirkungspfad Bodenluft-
Mensch ist laut Gutachten allerdings keine Gefährdung zu befürchten. Es besteht jedoch eine

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indirekte Gefährdung durch die Eigenschaft von Methan als brennbares und explosives Gas, 
da es bei Volumenkonzentrationen von 5 bis 15 % in Luft explosionsfähige Gemische bildet. 
Durch Umsetzung eines Gassicherungskonzeptes und di e darin enthaltenen Maßnahmen, 
kann das potentiell aufsteigende Gas ungefährlich abgeführt werden.  
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Bei der Nullvariante verbleiben die unversiegelten Böden mit den bestehenden anthropogenen 
Vorbelastungen aus Aufschüttungen in ihrem derzeitigen Zustand. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Die Veränderungen der Oberflächengestalt (Bodenauf- / und -abtrag) führen in der 
Planvariante dazu, dass die aufgetragenen Bodenhori zonte im bebaubaren Bereich des 
Gebietes zerstört werden. Dies hat erhebliche und n achhaltige Störungen des Boden-
Wasserhaushalts und der Sorptionseigenschaften der Böden zur Folge, die durch 
Umschichtung und Überbauung verursacht werden. Durc h die Flächenversiegelung im 
Bebauungsplangebiet gehen die anthropogen überprägt en, aber biologisch aktiven Böden 
dauerhaft verloren. Diese sind in ihren Funktionen als Filter, Wasserschutz, Pflanzen- und 
Tierlebensstätte, Ertragspotenzial, Wasserversicker ung und -verdunstung sowie 
Klimaregulierung nicht ersetzbar. 
Durch die in den Schürfen erfassten Holzanteile die teilwiese mit Holzschutzmitteln behandelt 
wurden und sich deswegen nur langsam abbauen, muss davon ausgegangen werden, dass 
die Methangasbildung in den Böden noch Jahrzehnte a ndauern wird. Dies ist in der Planung 
zwingend zu berücksichtigen. Im weiteren Genehmigun gsverfahren wird dazu ein 
Gassicherungskonzept erstellt. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Durch die Festsetzung einer zulässigen GRZ von 0,4 im WA Neu wird eine übermäßige 
Versiegelung vermieden und gleichzeitig eine ausreichend dichte Bebauung gewährleistet, um 
den Flächenverbrauch insgesamt möglichst gering zu halten. Generell ist der nutzbare 
Oberboden bei Beginn der Erschließungs- und Baumaßnahmen zu sichern und für eine lokale 
Wiederverwendung vorzuhalten. 
Im Sinne der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelu ng sind Flächenversiegelungen durch 
geeignete Maßnahmen wie Entsiegelung, Rekultivierun g oder Extensivierung von Böden 
auszugleichen. Dies ist innerhalb des Plangebietes nicht möglich. Als Vermeidungs- und 
Minderungsmaßnahmen wird der Erhalt und Schaffung unversiegelter Bodenflächen durch die 
Festsetzung von Flächen zum Erhalt und zur Anpflanz ung von Bäumen, Sträuchern und 
sonstigen Bepflanzungen im Bereich der allgemeinen Wohngebiete sowie durch die 
dauerhafte Sicherung von öffentlichen und privaten Grünflächen innerhalb des 
Geltungsbereiches gewährleistet. Teilflächen der un versiegelten Wohngrundstücke werden 
absehbar als Ziergärten mit dauerhafter Vegetation (Rasen, Stauden, Gehölze) angelegt und 
unterliegen dann auch ohne Bodenbearbeitung einer z umindest mäßig naturnahen 
Bodenentwicklung. 
Da ein vollständiger Biotopwert- und Flächenausglei ch innerhalb des Plangebietes nicht 
möglich ist, ergibt sich bei Umsetzung der Planung die Verpflichtung zu einem externen 
Ausgleich, der auch die Belange des Bodenschutzes b erücksichtigt. Für den 
ausgleichspflichtigen Eingriff in Natur und Landschaft wird eine externe Ausgleichsmaßnahme 
geplant und durchgeführt. Dies erfolgt durch die Um setzung der externen 
Ausgleichsmaßnahme A3.6 im Geltungsbereich des Beba uungsplanes Nr. 66389/03; 
Arbeitstitel: "Rondorf Nord-West" in Köln-Rondorf. Die externe Ausgleichsmaßnahme sieht die

51/88 
Extensivierung einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von ca. 3,8 ha vor. Die als externer 
Ausgleich planungsrechtlich zu sichernde Fläche liegt in der Gemarkung Köln-Rondorf, Flur 7, 
Flurstück 308. Die Fläche wird dauerhaft in eine Gl atthaferwiese (LW41111 / EA1) mit 
standortgerechten, heimischen Strauch- und Baumgrup pen umgewandelt. Durch die 
Nutzungsextensivierung ist von einer Aufwertung der Bodenfunktionen auszugehen.  
Die § 6-8 der BBodSchV sind im weiteren Verfahren zu berücksichtigen. 
Bewertung:   
Aufgrund der tiefgreifenden Bodeneingriffe im Zuge des Kiesabbaus in der Vergangenheit ist 
im Planungsgebiet von einem tiefgründig gestörten B odenaufbau auszugehen. Dennoch 
besitzen die anstehenden Böden wichtige Funktionen für die natürlichen Kreisläufe von 
Wasser, Luft, organischen und mineralischen Stoffen sowie Sorptionsfunktionen. 
Die zu erwartenden Beeinträchtigungen des Bodenpote nzials wurden im Rahmen des 
Bebauungsplanverfahrens untersucht und bewertet. Du rch geeignete Minderungs- und 
Ausgleichsmaßnahmen werden erhebliche und nachhalti ge Beeinträchtigungen soweit 
möglich vermieden. Die über den Wirkungspfad Boden- Bodenluft-Mensch bestehende, 
potentielle Gesundheitsgefährdung durch Methananrei cherung in der Raumluft (Keller- oder 
Tiefgaragengeschosse) ist durch geeignete, bauliche  Maßnahmen (fugenlose, gasdichte 
Bodenplatte im KG/TG, gasdichte Wand- und Bodendurchlässe, Horizontaldrainage unterhalb 
der Bodenplatte KG/TG sowie Vertikaldrainage an den  Außenwänden bis an die 
Geländeoberfläche) und geeignete Lüftungsmaßnahmen zu minimieren. Hierzu ist ein 
geeignetes, prüffähiges Gassicherungskonzept zu erstellen. 
Aufgrund erhöhter Blei- und Benzo(a)pyren-Konzentrationen ist im Rahmen der Neugestaltung 
der Außenanlagen besonders für die Nutzung ,,Kinder spielplatz‘‘ und ,,Wohnen‘‘ der 
bewertungsrelevante Horizont von 0 - 30 cm trotz Au skofferung und Neueinbringung den 
Vorgaben entsprechend als ungefährlich sicherzustellen. 
Bei Umsetzung der o. g. Maßnahmen sind für die Nutz ungssituationen im Plangebiet keine 
Gefährdungen der menschlichen Gesundheit über den W irkungspfad Boden-Mensch zu 
erwarten. Die Auswirkungen auf das Umweltgut Boden sind durch die Zerstörung der 
Bodenfunktionen dennoch als negativ zu bewerten, wo hlgleich keine natürlichen Böden 
vorhanden sind, die zerstört werden. 
 
6.5.5. Wasser  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
 
6.5.5.1. Oberflächenwasser  
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Im Plangebiet sind keine Oberflächengewässer vorhanden. 
Auf dem Gebiet des Planareals befinden sich bei Bet rachtung der 30-200-jährlich 
(Starkregenindex 5-10) auftretenden Starkregenereig nissen keine besonders gefährdeten 
bzw. betroffenen Bereiche. Ausnahmen bilden jedoch nicht zusammenhängende Bereiche im 
Bereich der Innenhofflächen des Plangebietes, welch e bei einem 200-jährliches 
Starkregenereignis (SRI 10) eine mäßige Gefährdung aufweisen. Inwiefern 
Höhenangleichungen oder die Errichtung baulicher An lagen und Infrastruktur für die 
dezentrale Regenwasserbewirtschaftung die anfallend en Wassermengen beeinflussen, ist 
zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar. 
Von dem neu zu erschließenden Gebiet sollen keine R isiken für vorhandene 
Siedlungsbereiche ausgehen. Zugleich soll in letztg enannten Gebieten das Risiko möglichst 
gesenkt werden. Gemäß des „Leitfaden für eine wassersensible Stadt- und Freiraumplanung 
in Köln“ (STEB 2003) und des Leitfadens „Wassersensibel planen und bauen in Köln“ (STEB

52/88 
o.J.)  trägt die vorliegende Planung einer interdis ziplinären wassersensiblen 
Gesamtkonzeption Rechnung. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Bei der Nullvariante wird die Grünfläche mit der de rzeitigen Versickerung des 
Oberflächenwassers erhalten.  
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Mit der Planung sind keine Eingriffe in Oberflächengewässer verbunden.  
Durch die Umsetzung des Vorhabens kommt es zu großf lächigen Teilversiegelungen/ 
Versiegelungen von bisher offenen Grünflächen, die zu erheblichen Eingriffen in den 
Wasserhaushalt bzw. die Versickerung von Wasser und  damit zu einer teilflächigen 
Verhinderung der Versickerung und zu einem erhöhten  und beschleunigten 
Oberflächenwasserabfluss führen. Eine Versickerung des anfallenden Niederschlagswassers 
ist aufgrund des vorhandenen Deponiekörpers nicht z ulässig und muss über einen 
Mischwasserkanal abgeleitet werden. 
Auf Teilflächen außerhalb der Tiefgaragen- und Gebä udeflächen bleiben die natürlichen 
hydrologischen Bodenfunktionen durch die Umwandlung  in Gartenflächen mit dauerhafter 
Vegetation erhalten. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Im Bebauungsplanverfahren wird der Umfang der versiegelten Flächen durch entsprechende 
Festsetzungen begrenzt. Die Festsetzung extensiver Dachbegrünungen auf den 
Wohngebäuden  und die im Durchführungsvertrag gereg elte extensive Dachbegrünung der 
Fahrradabstellanlagen dienen der Rückhaltung und Ve rdunstung von Niederschlagswasser 
und trägt zur Abflussminimierung bei. 
In der vorliegenden Überflutungsprüfung (Helmert & Bongartz GmbH 2024) wurde der 
Nachweis erbracht, dass bei einem Starkregenereigni s keine Gefährdung von Menschen, 
Tieren oder Sachgütern zu erwarten ist. Hierzu wurd en die in der Planung vorgesehenen 
Maßnahmen berücksichtigt, die zu einer Rückhaltung des Niederschlagswassers führen. 
Hierzu sind Retentionsboxen mit einem Fassungsvolum en von 121 m³ im Bereich der 
Tiefgaragen und Rückhaltungen in Form von Mulden in den Außenanlagen vorgesehen. Durch 
die Herrichtung einer Regenwasserzisterne mit einem  Fassungsvermögen von etwa 17 m³, 
kann ein Teil der anfallenden Niederschlagsmengen a ufgefangen und für die Bewässerung 
der örtlichen Grünflächen wiederverwendet werden. D as auf den Dachflächen anfallende 
Niederschlagswasser wird auf den Dachflächen zurück gehalten und über Drosselabläufe 
zeitverzögert an die Kanalisation abgegeben. Im Ext remfall kann das Oberflächenwasser in 
die nördlich angrenzende Grünfläche abfließen. 
 
Bewertung:   
Natürliche Oberflächengewässer sind nicht betroffen . Aufgrund des vorhandenen 
Deponiekörpers ist eine Versickerung auf den Fläche n des Plangebietes nicht zulässig. Der 
Abfluss des Oberflächenwassers wird durch Retentionsboxen und einer Regenwasserzisterne 
sowie durch die Einleitung in das öffentliche Misch wasserkanalnetz im zukünftigen 
Bebauungsplangebiet vermieden.

53/88 
6.5.5.2. Grundwasser  
Bestand (derzeitiger Umweltzustand): 
Das Plangebiet liegt im hydrogeologischen Teilraum „Terrassenebenen von Rhein und Maas“. 
Grundwasserführende Schichten wurden im Plangebiet nicht festgestellt. 
Der Grundwasserkörper „Terrassen des Rheins“ (27_19 ) wird hinsichtlich des 
mengenmäßigen Zustands als schlecht und hinsichtlic h des chemischen Zustands als 
unbefriedigend bewertet. Es handelt sich um einen P orengrundkörper in tertiären und 
quartären Sedimenten. Die Durchlässigkeit ist hoch.  Daraus resultiert eine hohe 
Empfindlichkeit des Grundwassers gegenüber Schadstoffeinträgen. 
Eine Gefährdungsabschätzung durch das Ingenieurbüro  Dr. Hemling & Gräfe hat ergeben, 
dass die in den Grundwasserproben ermittelten LHKW- Gehalte ausschließlich als 
Einzelparameter Tetrachlorethen-Gehalte von min. 18 ,3 µg/l bis max. 32,3 µg/l bestimmt 
werden konnten. Weitere LHKW-Einzelparameter (leich tflüchtige halogenierte 
Kohlenwasserstoffe) konnten nicht bestimmt werden. Im Rahmen der Beprobung konnte bei 
der Messung im Dezember ein Anstieg des Grundwasser spiegels um ca. 20 cm festgestellt 
werden, der auf die hohen Niederschlagsmengen zurüc kgeführt werden kann. Insbesondere 
in der Dezember-Beprobung liegen die Per-Gehalte (Perchlorethylen) in den beiden Anstrom-
Messtellen mit 30,6 bzw. 32,3 µg/l höher als in der Abstrom-Messtelle mit 22,2 µg/l. Bisherige 
Grundwasseruntersuchungen belegen daher eine bekann te Verunreinigung des 
durchströmenden Grundwassers mit Tetrachlorethen. Aktuell liegen keine Hinweise vor, dass 
von den nachgewiesenen Schadstoffen im Untergrund d es Plangebietes bei der derzeitigen 
Nutzung eine Schädigung des Grundwassers ausgeht. 
Als überregionale Grundwasserfließrichtung ist eine  östliche bis nordöstliche Richtung zum 
Rhein hin ausgebildet. Das Plangebiet liegt außerha lb von ausgewiesenen 
Wasserschutzgebieten. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante bleiben die Grünflächen mit der  damit verbundenen Versickerung von 
Oberflächenwasser und der Neubildung von Grundwasser erhalten. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung: 
Nach Durchführung eines Überflutungsnachweises lässt sich feststellen, dass es durch die in 
der Planung bedachten Berücksichtigung der Hinweise  und Änderungsvorschläge bei einem 
Starkregenereignis nicht zu einer oberflächlichen Ü berflutung der Gebäude kommt, bzw. die 
anfallenden Wassermengen schadlos auf dem Grundstüc k zurückgehalten werden können. 
Selbst bei einem extremen Hochwasserereignis liegt die Liegenschaft oberhalb des zu 
erwartenden Rheinwasserstandes und ist somit nicht Hochwassergefährdet. 
 Durch den 
erhöhten Versiegelungsanteil steht bei Realisierung  der Planung ein geringerer Anteil an 
unversiegelter Fläche für die Rückführung des Niede rschlagswassers in den natürlichen 
Wasserkreislauf zur Verfügung. Aufgrund des vorhand enen Deponiekörpers ist eine 
Versickerung des anfallenden Niederschlagswassers i n den zukünftigen Grünflächen nicht 
zulässig.  
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Für den Bereich der Wohnbebauung ist eine Ableitung  des Niederschlagswassers in den 
Mischwasserkanal vorgesehen. Um die Ableitung so gering wie möglich zu halten, wurden in 
der Planung Maßnahmen berücksichtigt, die zu einer Rückhaltung des Niederschlagswassers 
führen. Hierzu sind Retentionsboxen im Bereich der Tiefgaragen, Rückhaltungen in Form von

54/88 
Mulden in den Außenanlagen sowie Regenwasserzistern en vorgesehen. Das auf den 
Dachflächen anfallende Niederschlagswasser wird auf  den Dachflächen zurückgehalten und 
über Drosselabläufe zeitverzögert an die Kanalisation abgegeben. 
Ca. 2/3 der Fläche bis zur Gründungsebene der Tiefgaragen bzw. Keller werden auf ca. 4,5 m 
u. GOK ausgehoben. Die unterhalb des Gebäudes verbl eibenden Auffüllungen sind 
gegenüber Niederschlagswasser versiegelt. 
 
Bewertung:   
In der Planvariante kommt es auf Teilflächen des Ge bietes zu erheblichen Eingriffen in den 
Wasserhaushalt durch Versiegelung (teilflächige Verhinderung der Versickerung, erhöhter und 
beschleunigter Oberflächenwasserabfluss, lokal Verringerung der Grundwasserneubildung). 
Erhebliche Umweltauswirkungen auf das Grundwasser s ind jedoch nicht zu erwarten. Durch 
die Versiegelung der verbleibenden Auffüllungen geg enüber Niederschlagswasser ist der 
Eintrag von Schadstoffen über Sickerwasser für eine n Großteil des Plangebiets 
ausgeschlossen. Somit ist eine Gefährdung über den Wirkungspfad Boden-Grundwasser nicht 
zu erwarten.  
 
6.5.6. Luft 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
 
6.5.6.1. Luftschadstoffe – Emissionen, auch Treibhausgase  
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Für die Stadt Köln besteht ein Luftreinhalteplan. N ach dem aktuellen Luftreinhalteplan Köln 
2019 liegt das Änderungsgebiet innerhalb der Grenzen der Umweltzone. Die Flächen grenzen 
an den Äußeren Grüngürtel der Stadt Köln. Von der F läche selbst gehen im Bestand keine 
Emissionen in Form von Abgasen aus. Im Änderungsber eich und in der näheren Umgebung 
sind keine emittierenden Gewerbebetriebe vorhanden.  
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante wird die Grünfläche mit den entsprechenden Emissionen belassen. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Die geplante Änderung der Nutzung des Plangebiets führt nur zu einer marginalen Erhöhung 
des Verkehrsaufkommens.  
Auch die Emissionen aus der Wärmebereitstellung für  die geplante Wohnbebauung werden 
aufgrund emissionsarmer Heiztechnik (Einhaltung der  Standards der 
Energieeinsparverordnung) sehr gering sein. Somit führt die Umsetzung der Inhalte zu keiner 
messbaren oder wahrnehmbaren Veränderung der Luftqu alität im und um den 
Änderungsbereich. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Im Rahmen der Bebauungsplanaufstellung werden Verme idungs- und 
Minderungsmaßnahmen wie bspw. Gehölzpflanzungen, Fa ssadenbegrünungen und 
extensive Dachbegrünungen berücksichtigt.

55/88 
Bei der baulichen Umsetzung der Planung werden durc h technische Maßnahmen an den 
Gebäuden relevante Luftschadstoffemissionen vermieden. 
 
Bewertung:   
Durch die Arrondierung des Plangebietes entstehen z usätzliche Luftschadstoffe aus 
Feuerungsanlagen (Heizung) und dem Kfz-Verkehr. Dur ch Begrünungs- und 
Durchgrünungsmaßnahmen an den Gebäuden können die negativen Auswirkungen teilweise 
kompensiert werden. Die Wärmeerzeugung erfolgt über Wärmepumpen. 
 
6.5.6.2. Luftschadstoffe – Immissionen   
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Als Informationsgrundlage dient eine Luftschadstoff prognose zu den verkehrsbedingten 
Immissionen der iMA cologne GmbH. Das Plangebiet liegt innerhalb der seit dem 01.10.2019 
zum zweiten Mal erweiterten Umweltzone Köln.  
Die Hintergrundbelastungen für das Kalenderjahr 2022 wurden aus Messwerten des LANUV 
NRW der Jahre 2018 – 2022 abgeschätzt. Die daraus e rmittelten Werte wurden für NO 
2 
konservativ um 2 µg/m³ beaufschlagt, um die lokalen  Hintergrundwerte im Bereich des 
Plangebietes mit möglichen Zusatzbelastungen durch die Quellen der westlich verlaufenden 
Autobahn 57 und der östlich verlaufenden elektrifiz ierten Schienenstrecken zu 
berücksichtigen. Daraus ergibt sich ein NO 2 Jahresmittel von 22,5 µg/m 3.  
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante wird die Grünfläche mit den ber eits vorhandenen Immissionen aus den 
angrenzenden Straßenzügen sowie der Wohnbebauung belastet. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
 
Der Grenzwert des NO 2 Jahresmittelwerts liegt bei 40 µg/m 3. Die Berechnungen zum 
Prognosejahr 2025 bestätigen die auf aktuellen Mess ungen basierende Annahme, dass die 
Feinstaub-Grenzwerte im Bereich des Bebauungsplangebiets in beiden Untersuchungsfällen 
(Prognose-Nullfall 2025 und Prognose-Planfall 2025)  mit einem NO 2 Jahresmittelwert von 
weniger als 27 µg/m³ eingehalten werden. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Die Maßnahmen zur Vermeidung von siedlungs- und ver kehrsbedingten Emissionen tragen 
auch zur Minderung der Immissionsbelastung bei. Darüber hinaus wurde ein Mobilitätskonzept 
durch die BERNARD Gruppe erstellt, welches bei Anwe ndung zur weiteren Minderung der 
verkehrsbedingten Emissionen beitragen kann. Die Ve rlagerung von Pkw-Verkehr auf den 
Rad- und Fußverkehr ist hier zentral. Durch systematisches Informieren der Bewohner*innen 
über das örtliche Angebot des ÖPNV/SPNV soll mit Sc haffung finanzieller Anreize und 
Aufzeigen des Angebots die Verlagerung von Pkw-Verk ehr auf den ÖPNV/SPNV erfolgen. 
Mithilfe attraktiver und barrierefreier Gestaltung von Fahrrad- und Fußwegen mit guter 
Anbindung an umliegende Flächen soll der Pkw-Verkeh r außerdem mehr auf den Fahrrad- 
und Fußverkehr umgelenkt werden. Dazu beitragen sol l auch das Schaffen von geeigneten 
und genügend Fahrradabstellplätzen, auch für Sonder fahrräder wie Lastenräder. Auf dem 
Plangebiet sind außerdem Radservice-Angebote einzur ichten um den Komfort bei 
Radfahrenden zu erhöhen und die Fahrtantrittswiderstände zu vermindern.

56/88 
Es wird weiterhin empfohlen, das vorhandene Carshar ing-Angebot durch zusätzliches 
stationsbasiertes Carsharing zu ergänzen, um so auc h eine Reduzierung des Platzbedarfs 
des ruhenden Kfz-Verkehrs zu bewirken. Durch das Ei nrichten einer Paketstation können 
außerdem KEP-Lieferverkehr bedingte Immissionen wie  Lärm und Schadstoffe reduziert 
werden. Für die Förderung alternativer Antriebe und  Elektromobilität sollten Tanksäulen für 
Elektrofahrzeuge an den geplanten Stellplätzen verbaut werden.  
 
Bewertung:   
Erhebliche Belastungen durch Luftschadstoffeinträge sind im Plangebiet nicht zu erwarten. Bei 
Anwendung des Mobilitätskonzeptes werden die straße nverkehrsbedingten Immissionen 
weiter gesenkt. 
 
6.5.7. Klima 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Die Kölner Bucht ist der südlichste Ausläufer des N iederrheinischen Tieflandes und gehört 
klimatisch zu den Gunsträumen der mittleren Breiten  Europas. Das Klima der Kölner Bucht 
wird, wie im gesamten Westen Deutschlands, stark du rch die geographische Nähe zur 
Nordsee und zum Atlantik und damit zum Golfstrom be einflusst. Diese Lage führt zu einem 
maritim geprägten Klima mit milden Wintern und gemä ßigten Sommern. Im Bereich der 
Westwinddrift herrschen regelmäßige Tiefdruckgebiet e vor, die vom Atlantik kommend 
Deutschland mit entsprechenden Niederschlägen überq ueren. Bei den weniger häufigen 
Hochdruckwetterlagen nehmen die Tiefdruckgebiete nö rdliche oder südliche Zugbahnen, so 
dass dann längere Trockenperioden auftreten können. 
Gemäß dem Klimaatlas NRW ist die Grünfläche dem Klimatop 2 „Freilandklima“ zuzuordnen, 
das unter anderem für die Frischluftentstehung von Bedeutung ist und eine klimatische 
Entlastungsfunktion für die Siedlungsräume übernimm t. Es zeichnet sich durch einen 
ungestörten, ausgeprägten Tagesgang von Temperatur und Feuchte aus und stellt einen 
Übergang zwischen Freiland- und angrenzenden Stadtklimatopen dar.  
In der Planungshinweiskarte Hitze aus "Klimawandelg erechte Metropole Köln" (2013) ist die 
Grünfläche als " Klasse 3 belastete Siedlungsfläche " definiert. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Bei Nichtumsetzung verbleibt die Fläche in ihrer klimatischen Zuordnung. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
 
Die Realisierung einer Wohnbebauung würde voraussic htlich zu einer Veränderung der 
klimatischen Verhältnisse führen. Demnach wäre die Fläche dem Klimatop 6 „Stadtrandklima“ 
zuzuordnen, das durch eine verdichtete, maximal dreigeschossige Einzelhaus-, Reihenhaus- 
oder Blockrandbebauung mit Grünflächen oder durch e ine maximal fünfgeschossige 
freistehende Bebauung mit Grünflächen bestimmt wird . Die nächtliche Abkühlung ist stark 
eingeschränkt und hängt im Wesentlichen von der Umg ebung ab. Lokale Winde und 
Kaltluftströme werden behindert, während regionale Winde stark gebremst werden. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:

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Die vorgesehene Durchgrünung des Plangebietes einsc hließlich der festzusetzenden 
Dachbegrünung der Wohngebäude sowie im Durchführungsvertrag geregelte Dachbegrünung 
der Fahrradabstellanlagen mindern durch ihre Ausgle ichswirkung (Transpiration, 
Staubbindung, Verschattung etc.) die Auswirkungen a uf das Geländeklima und die 
stadtklimatischen Verhältnisse.  
 
Bewertung:  
Durch die Umsetzung der geplanten Wohnbebauung kommt es im Plangebiet zu einem Eingriff 
in eine klimaaktive Freifläche und damit zu einer V eränderung der lokalen kleinklimatischen 
Verhältnisse mit der Folge einer eingeschränkten Du rchlüftung, einer Erhöhung des 
Wärmeinseleffektes und einer Verringerung der Verdunstungskühlung. 
Die Planung führt vermutlich zu keiner erheblichen Beeinträchtigung der stadtklimatischen 
Funktion der verbleibenden Grünfläche. 
 
6.5.8. Wirkungsgefüge 
 zwischen Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, L uft, Klima, 
 (§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Plangebiet unterliegt derzeit einer gemischten Nutzung, da die Grünfläche im derzeitigen 
Zustand fast überwiegend aus unzugänglichen Gehölzflächen besteht und die Wohnbaufläche 
als solche genutzt wird.  
Die natürlichen Wirkungsgefüge und Wechselwirkungen  der naturraumbezogenen 
Schutzgüter Boden, Wasser, Klima, Pflanzen und Tiere sind im Bereich der Grünfläche daher 
in ihrer Wirkung kaum anthropogen überformt. Lediglich die Scherrasenflächen der Grünfläche 
unterliegen einer extensiven Pflege, in Form einer regelmäßigen Mahd im Jahr. 
Die Innenhofbereiche sind in ihren Wirkungsgefügen hingegen fast gänzlich anthropogen 
gesteuert. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante bleibt das bestehende Wirkungsgefüge im Grünzug erhalten. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
In der Planvariante werden die bei Umsetzung eines Bebauungsplanverfahrens baulich 
beanspruchten und vollständig versiegelten Flächen hinsichtlich des Boden- und 
Wasserhaushaltes sowie der Vegetationseignung volls tändig entwertet. Sie verlieren damit 
auch weitgehend ihre Funktion als Lebensraum für Ti ere. Teile der neu entstehenden 
Strukturen wie z.B. Gebäudebegrünungen können aber auch neue Lebensräume für Tiere 
darstellen. Im Bereich der gärtnerisch genutzten Te ilflächen der Wohngrundstücke verbleibt 
ein stark durch menschliche Nutzung geprägtes Wirku ngsgefüge. Die verfahrensrelevanten 
Wechselwirkungen zwischen den Schutzgütern beziehen sich auf die einzelnen Schutzgüter 
Pflanzen/Tiere/Landschaft, Boden/Fläche, Wasser und  Klima/Luft. Mit dem Verlust 
unversiegelter Bodenflächen ist gleichzeitig ein Ve rlust der vorhandenen Vegetation und der 
Biotopfunktion verbunden. Darüber hinaus ergeben si ch durch die Bodenversiegelung 
Auswirkungen auf das Klima durch den weitgehenden Verlust der Kaltluftproduktionsfunktion. 
Durch die Arrondierung des Wohnstandortes Am Bilderstöckchen werden heute unversiegelte 
Bodenflächen durch die geplante Bebauung versiegelt  und stehen damit nicht mehr als 
Pflanzenstandort bzw. als Lebens- und Nahrungsraum insbesondere für Tierarten der

58/88 
Siedlungsrandbiotope zur Verfügung. In der Wechselw irkung zwischen Boden und Wasser 
ergibt sich durch die geplante Bebauung eine Beeint rächtigung dahingehend, dass zukünftig 
weniger belebte Bodenfläche für die Versickerung vo n Niederschlagswasser zur Verfügung 
steht. Des Weiteren ist der Umweltbelang Klima/Luft  von der Vegetation und dem Boden 
abhängig. Offene Vegetationsflächen, insbesondere O ffenlandflächen (Wiesen), dienen als 
klimatischer Austauschraum gegenüber dem bebauten Siedlungsraum, der sich aufgrund des 
höheren Versiegelungsgrades tagsüber schneller erwärmt und nachts langsamer abkühlt. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Die im vorhabenbezogenen Bebauungsplan für die einz elnen Schutzgüter zu benennenden 
Maßnahmen dienen insgesamt auch der Sicherung der F unktionsfähigkeit des 
Wirkungsgefüges und der Wechselwirkungen. Förderlich sind insbesondere die aufgeführten 
Maßnahmen zur Grünordnung, zur Gebäudebegrünung, zu r inneren Durchgrünung und zur 
Regenwasserbewirtschaftung mit örtlicher Versickeru ng, der Nutzung von 
Regenwasserzisternen sowie die externen Ausgleichsm aßnahmen. Durch die 
planungsrechtliche Festsetzung einer maximal zuläss igen Überbauung im Plangebiet kann 
einer vollständigen Versiegelung entgegengewirkt we rden. Darüber hinaus wird der Erhalt 
unversiegelter Bodenflächen durch die Festsetzung v on Flächen für die Erhaltung und 
Anpflanzung von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Be pflanzungen in den allgemeinen 
Wohngebieten sowie durch die dauerhafte Sicherung einer öffentlichen Grünfläche innerhalb 
des Plangebietes gewährleistet. Durch die Begrünung  der Gebäude mit Dach- und 
Fassadenbegrünung ergeben sich positive Auswirkunge n auf das Stadtbild, auf Flora und 
Fauna und auf das Klima. 
 
Bewertung:   
Durch die Umsetzung des Bebauungsplanes kommt es zu  Veränderungen des 
Wirkungsgefüges, die sich negativ auf die Umweltbel ange auswirken. Es verbleiben 
nachhaltige Beeinträchtigungen, die die Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes im Plangebiet 
beeinträchtigen, denen jedoch durch Maßnahmen entgegengewirkt wird. 
 
6.5.9. Landschaft  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand): 
Bei dem Landschaftsraum handelt es sich um einen st ädtisch geprägten Stadtrandbereich, 
der von einigen Verkehrsbändern durchzogen ist. Grü nflächen, Parks und Gärten sind im 
Umfeld des Plangebietes großflächig vorhanden und für die Kurzzeiterholung oder sportliche 
Aktivitäten nutzbar. Das Landschaftsbild des Planun gsgebiets ist durch die Lage im 
Übergangsbereich zwischen bestehenden Siedlungsfläc hen und öffentlichen Grünflächen 
geprägt. Das Gebiet selbst ist Teil einer Grünfläch e mit strukturreichen Gehölzsäumen im 
Anschluss an die Siedlungsflächen. Im Norden schließen weitere Grünflächen an. Südlich und 
östlich grenzt bestehende Wohnbebauung an.  
Vorbelastungen bestehen durch die angrenzenden Sied lungs- und Freizeitnutzungen. Die 
vorhandenen Fußwege werden von Fußgängern stark fre quentiert. Das Gelände weist 
kleinräumig Erhebungen von bis zu ca. 1,8 m auf, wä hrend sich die Rasenflächen als eben 
darstellen.  
Die umliegenden Flächen sind durch Laubbäume und Gebüschstrukturen eingegrünt.

59/88 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Bei Nichtdurchführung der Planung würden die Grünfl ächen in ihrem jetzigen Zustand 
verbleiben, so dass sich das Landschaftsbild und di e Sichtbeziehungen nicht verändern 
würden. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung: 
In der Planvariante wird durch die geplante Wohnnutzung das Orts- und Landschaftsbild durch 
die technische Überformung der bisher vorhandenen G rünflächen vollständig und nachhaltig 
verändert. 
Der öffentlich genutzte Landschaftsraum wird durch die Gebäude und deren Zufahrten 
überprägt. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens wird ein land schaftspflegerischer Fachbeitrag 
erstellt, der ein grünordnerisches Konzept sowie in terne und externe Maßnahmen zum 
Ausgleich der Eingriffe darstellt. Zur Durchgrünung  des Wohngebietes werden im 
Bebauungsplan Festsetzungen zu Baum- und Heckenpflanzungen sowie zur Dachbegrünung 
im Bereich der Wohngrundstücke getroffen. Zur Einbi ndung der Siedlung in die Landschaft 
sind randliche Gehölzpflanzungen sowie Fassadenbegr ünungen vorgesehen. Zur Wahrung 
eines ortsbildverträglichen Erscheinungsbildes werd en im Rahmen des 
landschaftspflegerischen Fachbeitrages entsprechende Festsetzungen sowie Regelungen im 
Durchführungsvertrags zur Einfassung bzw. Begrünung  von Mülleinhausungen, der 
extensiven Dachbegrünung von Fahrradunterständen so wie der Fassadenbegrünung der 
Tiefgaragenrampe getroffen.  
 
Bewertung:  
Die Darstellung einer Wohnbaufläche im Bereich bisheriger Grünflächen stellt eine Ergänzung 
des bestehenden Siedlungsrandes dar. Durch die Überformung der freien Landschaft kommt 
es zu einer erheblichen Veränderung des Landschaftsbildes durch eine Bebauung. Durch die 
Maßnahmen der inneren Durchgrünung und insbesondere  durch die randliche Anlage von 
Gehölzen wird eine Eingrünung des Siedlungsrandes u nd eine Einbindung in die Landschaft 
erreicht. 
Durch gestalterische Festsetzungen und Regelungen zur Gestaltung der Nebenanlagen wird 
im Bebauungsplanverfahren eine ortsbildverträgliche  Gestaltung des Wohngebietes 
sichergestellt. 
 
6.5.10. Biologische Vielfalt 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 a BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Im Plangebiet kommen keine nach § 30 BNatSchG bzw. § 62 LG NRW geschützten Biotope 
vor. 
 
Im Rahmen der Geländeerhebungen wurden keine in NRW  gefährdeten Pflanzenarten 
nachgewiesen.

60/88 
Für die Fledermausfauna besitzt das Gebiet aufgrund  der vorhandenen Biotopstrukturen 
(Gehölzbestände mit überwiegend heimischen Gehölzen  sowie Rasenflächen) Potential als 
Teil-/ bzw. Nahrungshabitat. 
 
Für den gesamten Änderungsbereich ist im Landschaft splan die Schutzfestsetzung L 10 
Landschaftsschutzgebiet (§ 21 LG) festgesetzt. Dies  betrifft das ca. 285 ha große 
Landschaftsschutzgebiet „LSG-Erholungsgebiet Bürger park Nord und angrenzende 
Grünverbindungen“ (LSG-5007-0005). 
 
Insgesamt kommt dem Änderungsbereich aufgrund der B iotopstruktur und unter 
Berücksichtigung der Vorbelastungen im Naturraum eine Bedeutung für den regionalen Arten- 
und Biotopschutz zu. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante verbleibt das Gebiet in seiner derzeitigen Nutzung als Grünfläche mit Teil-
/ Habitatfunktion für die örtliche Fauna. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
In der Planvariante kommt es durch die Ausweisung a ls Wohnbaufläche mit anschließender 
Bebauung des Plangebietes zum Verlust bzw. zur Umwa ndlung von Grünflächen. Es gehen 
dauerhafte, das Landschaftsbild prägende Vegetationsstrukturen (Gehölze) verloren. 
Im Bereich der geplanten randlichen Gehölzpflanzung en ist mit einer Besiedlung durch 
gehölzbewohnende Vogelarten der halboffenen Kulturl andschaft sowie einer Nutzung der 
Gehölzstrukturen als Nahrungshabitat und Leitstrukt ur für heimische Fledermausarten zu 
rechnen. Durch die Realisierung der Planung gehen B iotoptypen mit hoher ökologischer 
Wertigkeit (Gebüsche mit überwiegend standorttypisc hen Gehölzen GH51 / BB1) dauerhaft 
verloren. Sie befinden sich am Siedlungsrand und ha ben eine Funktion als 
Vernetzungsbiotope zwischen der Siedlung und dem angrenzenden Freiraum des Grünzuges. 
Hinsichtlich der umliegenden Natura 2000-Gebiete si nd vorhabenbedingt aufgrund der 
deutlichen Entfernung keine möglichen erheblichen B eeinträchtigungen der für den 
Schutzzweck maßgeblichen Bestandteile der Gebiete zu erwarten. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Auswirkungen auf die biologische Vielfalt werden im Bebauungsplanverfahren soweit möglich 
vermieden bzw. durch artenschutzrechtliche Maßnahme n und Maßnahmen im Rahmen der 
Eingriffsregelung vollständig kompensiert (siehe Maßnahmen der anderen Umweltgüter). 
 
Bewertung:   
Gemäß der Artenschutzprüfung Stufe II kann das Eint reten vorhabensbedingter 
Verbotstatbestände gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 1-3 i.V.m.  Abs. 5 BNatSchG für die im Wirkraum 
relevanten besonders geschützten Arten bei Umsetzun g des Bebauungsplanes durch 
nachfolgende Bauvorhaben unter Berücksichtigung von  Vermeidungsmaßnahmen 
ausgeschlossen werden.  
Der Verlust von Gehölzflächen ist als erheblicher V erlust zu bewerten, welcher im Rahmen 
der Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung durch externe Ausgleichsmaßnahmen kompensiert wird.

61/88 
 
6.5.11. Erhaltungsziele und Schutzzweck der Natura 2000-Gebiete (Gebiete von 
gemeinschaftlicher Bedeutung/europäische Vogelschutzgebiete) 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 b BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Die nächstgelegenen Natura 2000-Gebiete befinden sich in einer Entfernung von jeweils ca. 8 
km nördlich (DE4907301 Worringer Bruch) und östlich  (DE 4809301 Dhünn u. Eifgenbach) 
des Plangebietes. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante verbleibt das Gebiet in seiner derzeitigen Nutzung als Grünfläche ohne 
Bedeutung für die genannten Natura 2000-Gebiete. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung : 
 
Die Durchführung der Planung führt zu keinen Beeinträchtigungen der Schutzgebiete. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Es sind keine Maßnahmen erforderlich. 
 
Bewertung:   
Natura 2000-Gebiete sind von der Planung nicht betroffen. 
 
6.5.12. Mensch, Gesundheit, Bevölkerung  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 c BauGB) 
6.5.12.1. Lärm 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
 
Öffentlicher Straßenverkehr / Straßenverkehrslärm:  
Die Lärmsituation im Untersuchungsgebiet hinsichtli ch des Straßenverkehrslärms auf 
öffentlichen Straßen wird durch den Verkehr auf den umliegenden Straßen, hier der A57, der 
Äußeren Kanalstraße, der Robert-Perthel-Straße, der  Escher Straße sowie der Straße Am 
Bilderstöckchen bestimmt. 
 
Öffentlicher Schienenverkehr / Schienenverkehrslärm:  
Die Lärmsituation im Untersuchungsgebiet hinsichtli ch des Verkehrslärms auf öffentlichen 
Schienenwegen wird durch die Strecken der Deutschen Bahn AG, hier die Strecke 2615, die 
Strecke 2620 sowie die Strecke 9604 geprägt. Diese liegen außerhalb des Geltungsbereiches 
des Bebauungsplanes Nr. 64492/01 „Am Bilderstöckche n“. Die beiden Strecken 2615 und 
2620 verlaufen in einer Entfernung von ca. 620 m no rdöstlich des Plangebietes. Die Strecke 
9604 verläuft in einer Entfernung von ca. 1.430 m nordwestlich des Plangebietes.

62/88 
Flugverkehr: 
Die auf das Untersuchungsgebiet einwirkenden Schallimmissionen durch Fluglärm wurden im 
vorliegenden Fall nicht detailliert untersucht. 
 
Gewerbelärm: 
Innerhalb und unmittelbar angrenzend an den Geltung sbereich befinden sich keine 
Gewerbebetriebe. In einer Entfernung von ca. 350 m nördlich des Plangebietes befindet sich 
jenseits der Grünfläche ein Gewerbegebiet.  
Dort sind ein Logistikhof, ein Elektrogroßhandel, eine Kfz-Prüfstelle, Büroflächen und weitere 
Betriebe unterschiedlicher Größe angesiedelt. 
 
Sportlärm : 
Innerhalb und unmittelbar angrenzend an den Geltung sbereich befinden sich keine 
ausgeschriebenen Sportanlagen. Allerdings befindet sich nördlich des Plangebietes auf der 
öffentlich zugänglichen Grünfläche ein öffentlicher  Bolzplatz. Als Lärmquellen sind demnach 
insbesondere das Rufen der Kinder und Jugendlichen beim Spiel sowie das Ballspielen selbst 
bei z. B. Torschüssen wahrnehmbar. Das Heranrücken der Wohnbebauung würde zu einer 
Überschreitung der Lärmbelastung durch den Bolzplat z für die Wohnbebauung führen. Um 
eine sichere Einhaltung der Immissionsrichtwerte zu  gewährleisten, wird der Bolzplatz 
verfahrensbegleitend innerhalb der Grünfläche neu a ngeordnet. In den durchgeführten 
Berechnungen wurde die neue Lage des Bolzplatzes berücksichtigt. 
 
Kindertagesstätte 
Unmittelbar südöstlich an das Plangebiet angrenzend  befindet sich gegenüber Haus 2 der 
geplanten Bebauung ein Familienzentrum mit Kinderta gesstätte. Die Außenfläche der 
Kindertagesstätte wird auf ca. 1.050 m² geschätzt und erstreckt sich auf ca. 56 m entlang der 
südöstlichen Plangebietsgrenze.  
 
Kita-Parkplätze und technische Anlagen 
Die Stellplätze der Kindertagesstätte befinden sich südöstlich der Hausnummer 60b vor dem 
Eingangstor zum Außengelände der Kindertagesstätte. Hier ist davon auszugehen, dass die 
Wohnungen im Gebäude selbst bereits die Richtwerte der TA-Lärm einhalten. Die 
Plangebäude liegen um ein Vielfaches weiter entfern t als das Bestandsgebäude Am 
Bilderstöckchen 60b. 
In den Luftbildern sind keine technischen Anlagen o der Hinweise auf solche im Bereich der 
Kindertagesstätte zu erkennen Kindertagesstätten di eser Größe haben in der Regel keine 
lärmrelevante Haustechnik. 
 
Jugendhaus „Lucky´s Haus“ 
Östlich der Kindertagesstätte befindet sich das Jug endhaus „Lucky's Haus", das mit seinen 
Flächen näher, maximal in gleicher Entfernung zum angrenzenden Reinen Wohngebiet (WR) 
liegt als das nächstgelegene Plangebäude. Da diesem  ein höherer Schutzstatus zugrunde 
liegt, ist davon auszugehen, dass mögliche Emission en des Jugendhauses nicht zu 
Richtwertüberschreitungen an der Planbebauung führen. 
 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante verbleibt das Gebiet in seiner derzeitigen Nutzung als Grünfläche sowie 
bestehende Innenhofbereich der Wohnbebauung ohne Veränderung der Lärmarten.

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Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Im Rahmen des Vorhabens wurden die auf das Untersuc hungsgebiet einwirkenden 
Geräuschimmissionen aus dem öffentlichen Straßen-, Schienen- und Luftverkehr, dem 
Gewerbe- und Sportlärm, die Auswirkungen der Planun g auf die Umgebung, der 
Nachbarschaftslärm sowie der Lärm der Kindertagesstätte betrachtet und bewertet. 
In der Planvariante werden die neu zu nutzenden Woh nbauflächen den genannten 
Immissionen ausgesetzt. Durch die höhere Einwohnerz ahl kommt es zu einer Zunahme des 
Ziel- und Quellverkehrs mit zusätzlichen Immissionen im Randbereich des Plangebietes sowie 
in der Umgebung. 
Gemäß künftigem Planungsrecht wird für den Planbere ich der Schutzanspruch eines 
Allgemeinen Wohngebietes (WA) angenommen. Die Verke hrslärm-Immissionen beurteilen 
sich nach der DIN 18005. Die Gewerbelärm-Immissione n werden gemäß der Technischen 
Anleitung Lärm (TA-Lärm) beurteilt. 
 
Einwirkungen (Immissionen) auf das Plangebiet durch Emittenten nach DIN 18005 
Tabellarische Übersicht über die Orientierungs- und  Grenzwerte des Lärmschutzes für 
allgemeine Wohngebiete (WA) 
 
 Tag- und Nachtwerte der Außengeräuschpegel in dB(A ) 
 DIN 18005 (Orientierungswerte) TA Lärm 
(Immissions-
richtwerte) 
16. BImSchV 
(Immissions-
grenzwerte) 
Straßen- und 
Schienenverkehr 
Industrie und 
Gewerbe, 
Freizeitlärm 
Allgemeines 
Wohnbaugebiet/ 
Kleinsiedlungsgebiet 
55/45 55/40 55/40 59/49 
 
Straßenverkehrslärm 
Die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchung z eigen, dass die Einwirkungen des 
Verkehrs auf öffentlichen Straßen  am höchsten im Westen zur A57 und zur Kreuzung Robert-
Perthel-Straße Ecke Escher Straße sind.  Dort sind im 5. OG Pegel von bis zu 64 dB(A) tags 
(von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr) und 57 dB(A) nachts (v on 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr) zu erwarten. 
Die Orientierungswerte für allgemeine Wohngebiete von 55 dB(A) tags bzw. 45 dB(A) nachts 
werden dort um bis zu 9 dB tags und 12 dB nachts überschritten.  Messungen im EG ergaben, 
dass  Pegel von bis zu 59 dB(A) tags und 51 dB(A) nachts zu erwarten sind.  
Aufgrund der größeren Entfernung und dem abschirmen den Gebäuderiegel fallen die 
Beurteilungspegel an weiter nordöstlich gelegenen Plangebäuden wesentlich geringer aus. 
Im Bereich der Spielflächen ist auf der westlichen Spielfläche, aufgrund der Nähe zur Escher 
Straße an der äußersten Spielplatzkante, ein Beurteilungspegel von bis zu 70 dB(A) aus dem 
öffentlichen Straßenverkehr zu erwarten. Im Bereich der Ostgrenze fällt der Pegel um bis zu 8 
dB auf 62 dB(A) ab. Eine Lärmbetroffenheit in Wohng ebieten ist erst bei einem 
Dauerschallpegel oberhalb von 70 dB(A) tags als kri tisch zu bewerten. Für öffentliche 
Spielplätze selbst bestehen keine Lärmschutzanforde rungen, verbindliche gesetzliche 
Regelungen sind nicht bekannt. Die Umsetzung aktive r Lärmschutzmaßnahmen auf Grund 
des Sport- und Verkehrslärms im Plangebiet ist aus städtebaulichen Aspekten nicht 
realisierbar, da eine effektive Maßnahme eine der G ebäudehöhe entsprechende Höhe 
aufweisen müsste. Infolgedessen kann auf die Errich tung einer Lärmschutzwand verzichtet 
werden.

64/88 
 
Schienenverkehrslärm 
Die Beurteilungspegel für Immissionen des öffentlichen Schienenverkehrs  liegen an den 
nordwestlichen Fassaden im EG tags bei bis zu 43 dB(A) und nachts bis zu 37 dB(A), während 
im 6.OG tagsüber bis zu 48 dB(A) und nachts bis zu 42 dB(A) zu erwarten sind.  
Die Pegel liegen somit mehr als 6 dB unterhalb der Orientierungswerte der DIN 18005 für 
allgemeine Wohngebiete. Nachts werden die Orientier ungswerte, vor Allem in den oberen 
Geschossen, ausgeschöpft, aber ebenfalls eingehalten. 
 
Fluglärm 
Die durch den Fluglärm  auf das Untersuchungsgebiet einwirkenden Lärmimmissionen wurden 
aufgrund von geringen Ausmaßen nicht im Detail unte rsucht, es ergibt sich aus früheren 
Untersuchungen vom Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln ein Pegel von 35 dB 
(A) tags und nachts. 
 
Gesamtverkehr 
Die bei der Betrachtung des Gesamtverkehrs zu berüc ksichtigenden Geräuschimmissionen 
ergeben sich aus den Geräuschimmissionen der Emitte nten Straßenverkehr im Bereich der 
öffentlichen Verkehrsflächen und Schienenverkehr im  Bereich der öffentlichen 
Verkehrsflächen für den Planfall.  
Die Beurteilungspegel entlang der Nordwestfassade b etragen tags bis zu 64 dB(A), nachts 
sind bis zu 57 dB(A) zu erwarten. In dem Innenhofbe reich des Plangebietes werden unter 
Berücksichtigung der Abschirmwirkung Beurteilungspegel von 54 - 57 dB(A) tags und 47 - 51 
dB(A) nachts erreicht. 
 
Gewerbelärm   
Für die Beurteilung der Gewerbelärmeinwirkungen wur den die Richtwerte der TA Lärm für 
Allgemeine Wohnbaugebiete (WA) zugrunde gelegt. Der  Gewerbelärm wird bei der 
Berechnung der maßgeblichen Außenlärmpegel nach den  Richtwerten für Allgemeine 
Wohngebiete für den Tagzeitraum bzw. für den Nachtzeitraum berücksichtigt. 
Die maximal zu erwartenden Beurteilungspegel der Gewerbelärmimmissionen für den Planfall 
betragen an den nordwestlichen Fassaden der geplant en Wohngebäude tags 44 dB(A) und 
nachts 27 dB(A). Im Innenhofbereich des Plangebiete s werden unter Berücksichtigung der 
Abschirmwirkung Beurteilungspegel von 28 - 40 dB(A) tags und 12 - 24 dB(A) nachts erreicht. 
Damit werden die Immissionsrichtwerte der TA Lärm f ür Gewerbelärm für allgemeine 
Wohngebiete eingehalten. Eine Überschreitung des Kr iteriums für einzelne kurzzeitige 
Geräuschspitzen (Maximalpegel) der TA Lärm ist nicht zu erwarten. 
 
Sportlärm 
Da die geplante Bebauung an den Bolzplatz heranrück t, wurde dieser hinsichtlich seiner 
Lärmeinwirkungen auf die Plan- und Bestandsbebauung  im Bestand und in einer geplanten 
Verlagerung untersucht. Gemäß § 25 der Kölner Stadtordnung ist die Nutzung von Bolzplätzen 
grundsätzlich auf die Zeit von 07:00 bis 22:00 Uhr beschränkt. Eine Nutzung im Nachtzeitraum 
ist somit ausgeschlossen, so dass keine Untersuchun gen im Nachtzeitraum durchgeführt 
wurden.  
Die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchung zeigen, dass bei der Variante „Bolzplatz 
vor Verlegung“ Beurteilungspegel von bis zu 57 dB(A) an der geplanten Bebauung zu erwarten

65/88 
sind. Damit würde der Immissionsrichtwert von 50 dB (A) innerhalb der morgendlichen 
Ruhezeit um 7 dB und der Immissionsrichtwert von 55  dB(A) außerhalb der morgendlichen 
Ruhezeit um 2 dB in allgemeinen Wohngebieten übersc hritten. An der benachbarten 
Wohnbebauung im Bestand (WR) sind Beurteilungspegel  von bis zu 47 dB(A) zu erwarten. 
Dort wird der Immissionsrichtwert von 45 dB(A) auße rhalb der morgendlichen Ruhezeit in 
reinen Wohngebieten um 2 dB überschritten. 
Die Ergebnisse zeigen bei der Betrachtung der Varia nte „Nach Verlegung des Bolzplatzes“, 
dass die Einwirkungen des Sport- und Freizeitlärms an den nordwestlichen Fassaden im 
Erdgeschoss die höchsten Pegel tags von bis zu 55 dB(A) erreichen. In den Obergeschossen 
sind tags Maximalpegel von bis zu 54 - 55 dB(A) zu erwarten. 
Die Sportlärmeinwirkungen werden durch die Verlager ung des Bolzplatzes auf die 
Immissionsrichtwerte reduziert. Zusätzlich wird der  Ausschluss des Betriebs innerhalb der 
morgendlichen Ruhezeiten vorgesehen. Nach Verlegung  des Bolzplatzes sind an den 
Plangebäuden Beurteilungspegel von bis zu 55 dB(A) zu erwarten. Der Immissionsrichtwert 
außerhalb morgendlicher Ruhezeiten von 55 dB(A) in allgemeinen Wohngebieten können 
somit eingehalten werden. 
 
Kita  
Im Rahmen des Gutachtens wurde ergänzend der Kinder lärm der südöstlich angrenzenden 
Kindertagesstätte bzw. deren Außenspielflächen ermi ttelt. Die Ergebnisse der 
schalltechnischen Untersuchung zeigen, dass im Fass adenbereich des unmittelbar 
angrenzenden Wohngebäudes während der Betriebszeiten mit Pegeln von bis zu 54 dB(A) zu 
rechnen ist.  
Kinderlärm  wird im Allgemeinen als sozialadäquat angesehen un d wird somit nicht 
beurteilt. 
 
Jugendhaus „Lucky´s Haus“ 
Selbst für den Fall, dass das Jugendhaus nicht die Privilegierung nach § 22 Abs. 1 a BImSchG 
in Anspruch nehmen kann, führt die um 5 dB höhere I mmissionsempfindlichkeit an den 
Bestandsgebäuden dazu, dass an den Plangebäude kein e Immissionskonflikte durch das 
Jugendhaus zu erwarten sind. 
 
Auswirkungen (Emissionen) der Planung /Planbedingter Mehrverkehr 
Die Umsetzung der geplanten Arrondierung der Wohnbe bauung führt zu einer Erhöhung der 
Lärmimmissionen. Zu nennen ist hierbei zum einen die geplante Tiefgaragenzufahrt sowie die 
Wärmepumpen, die sich an zwei Stellen des Plangebiets befinden. 
Bei den Lärmimmissionen durch den hier zu betrachte nden Kfz-Verkehr infolge der 
geplanten Tiefgarage zur Wohnanlage und der oberird ischen Anwohnerstellplätze 
handelt es sich um Nachbarschaftslärm  („Vorbereitung zur Teilnahme am Kfz-Verkehr 
auf öffentlichen Straßen“). Ebenfalls als Nachbarsc haftslärm zu berücksichtigen, sind 
lärmrelevante Haustechnikanlagen wie Wärmepumpen.  
 
Nachbarschaftslärm (Tiefgarage / Wärmepumpen):  
Innerhalb des Plangebietes werden die vorhandenen S tellplätze im Bereich der geplanten 
mehrgeschossigen Bebauung in einer gemeinsamen Tief garage untergebracht. Die 
Tiefgarage wird von Süden über eine Tiefgaragenrampe erschlossen. 
Die umliegende Wohnbebauung im Bestand befindet sic h gemäß gültigem

66/88 
Flächennutzungsplan der Stadt Köln in einer Wohnbau fläche. Hier sind die 
Immissionsrichtwerte für allgemeine Wohngebiete analog TA Lärm von 55 dB(A) tags und 40 
dB(A) nachts als Beurteilungsgrundlage heranzuziehen. 
Entlang der Nordwestfassade des Bestandsgebäudes Am  Bilderstöckchen 60 ergeben sich 
Beurteilungspegel von bis zu 58 dB(A) tags und 47 d B(A) in der lautesten Nachtstunde. Die 
Immissionsrichtwerte würden dort tags um bis zu 3 d B und in der lautesten Nachtstunde um 
bis zu 7 dB überschritten. Da jedoch an der gesamte n Giebelseite keine Fenster und damit 
keine Immissionsorte vorhanden sind, liegt keine Üb erschreitung im Sinne der TA Lärm vor. 
Die Lärmeinwirkung auf die südwestliche Fassade des Hauses wird durch eine Loggia an der 
Nordwestecke des Gebäudes gemindert. Maßgeblicher Emittent ist hier der Pkw-Verkehr auf 
der Tiefgaragenrampe. Es wurde geprüft, dass an dem betroffenen Fassadenabschnitt keine 
Fenster und damit keine Immissionsorte im Sinne der TA Lärm vorhanden sind. Die einzigen 
Immissionsorte entlang der Rampe und der Fahrgasse sind die Fenster bzw. Fenstertüren der 
Loggien der Gebäude Am Bilderstöckchen 66 und 64. D ie Immissionsorte auf den Loggien 
sind 0,5 m vor den geöffneten Fenstern/Fenstertüren  gemäß TA Lärm gegenüber der 
Außenwand zurückgesetzt. Dadurch ergeben sich an de n Fenstern und Fenstertüren der 
Loggien günstigere Beurteilungspegel, so dass der I mmissionsrichtwert der TA Lärm 
eingehalten werden kann. 
Die Richtwerte der TA Lärm werden an allen Immissio nsorten der Bestands- und 
Planbebauung durch die Emissionen der Tiefgarage un d der Luft-Wasser-Wärmepumpen 
eingehalten. 
Mehrverkehr 
Bezüglich des durch das Planvorhaben bedingten Mehrverkehrs  liegen die 
Beurteilungspegel an den Immissionsorten sowohl im Analysefall als auch im Prognose-
Planfall unter den Werten von 70 dB(A) tags bzw. 60  dB(A) nachts. In diesem Fall sind 
Erhöhungen der Beurteilungspegel bei weniger als 3 dB durch den planbedingten 
Zusatzverkehr auf öffentlichen Verkehrswegen als ni cht wesentlich zu beurteilen. Die 
prognostizierten Erhöhungen des Straßenverkehrs auf  öffentlichen Verkehrswegen 
liegen bei maximal 0,1 dB, so dass die Erhöhungen a ls nicht wesentlich einzustufen 
sind. 
 
Einwirkungen (Immissionen) auf das Plangebiet durch Emittenten gem. 18 BImSchV 
Tabellarische Übersicht über die Orientierungs- und  Grenzwerte des Lärmschutzes für 
allgemeine Wohnbaugebiete (WA)  
Gebiets-
ausweisung 
Immissionsrichtwerte in dB(A) 
werktags 
Immissionsrichtwerte in dB(A) 
sonn- und feiertags 
Tag Nacht Tag Nacht 
Außerhalb 
der Ruhezeit 
8:00-20:00 
Uhr und 
innerhalb der 
Ruhezeit 
20.00 – 
22:00 Uhr 
Innerhalb 
der Ruhezeit 
6:00-8:00 
Uhr 
 
Lauteste 
volle 
Stunde 
22.00-
06.00 
Uhr 
Außerhalb 
der Ruhezeit 
9.00-13.00 
Uhr 15.00- 
20.00 Uhr 
und 
innerhalb der 
Ruhezeit 
13.00-15.00 
Uhr 20.00-
22.00 Uhr 
Innerhalb 
der Ruhezeit 
7.00-9.00 
Uhr 
Lauteste 
volle 
Stunde 
2.00-
07.00 
Uhr 
WA 
Allgemeines 
Wohnbaugebiet 
55 50 40 55 50 40

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Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
aktive Schutzmaßnahmen (Bolzplatzverlegung, Abwägung Lärmschutzwand) 
Als Maßnahme zur Einhaltung der Immissionsrichtwert e ist eine Verlegung des Bolzplatzes 
sowie der Ausschluss des Betriebs innerhalb der morgendlichen Ruhezeiten vorgesehen. 
Die Umsetzung aktiver Lärmschutzmaßnahmen auf Grund  des Sport- und Verkehrslärms im 
Plangebiet ist aus städtebaulichen Aspekten nicht u msetzbar, da eine wirksame Maßnahme 
eine der Gebäudehöhe entsprechende Höhe aufweisen müsste. 
Infolge der Überschreitung der Orientierungswerte aus dem öffentlichen Straßenverkehr ist im 
B-Plangebiet eine Festlegung der erforderlichen Luf tschalldämmung von Außenbauteilen 
gegenüber Außenlärm für Aufenthaltsräume gemäß der DIN 4109:2018-01 vorzunehmen.  
 
passive Maßnahmen 
Festsetzung von passiven Schallschutzmaßnahmen aufg rund der Überschreitung der 
Orientierungswerte der DIN 18005 zum Schutz vor Ver kehrslärm gemäß der baurechtlich 
eingeführten Fassung der DIN 4109 von 2018. 
- Bei Schlaf- und Kinderzimmern ist bei einem Beurt eilungspegel > 45 dB(A) im 
Nachtzeitraum (22:00 bis 6:00 Uhr) eine fensterunab hängige Belüftung durch 
schallgedämmte Lüftungseinrichtungen oder gleichwer tige Maßnahmen bei 
geschlossenen Fenstern und Türen sicher zu stellen. 
- Gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 24 BauGB sind passive Schall schutzmaßnahmen entsprechend 
den in der Planzeichnung dargestellten Lärmpegelber eichen (LPB) an den 
Außenbauteilen von schutzbedürftigen Räumen zu treffen. Grundlage hierfür sind die 
maßgeblichen Außenlärmpegel nach DIN 4109-1 (Schallschutz im Hochbau, Ausgabe 
Januar 2018 – Beuth Verlag GmbH, Berlin). 
Die Zuordnung zwischen den dargestellten Lärmpegelb ereichen und den 
maßgeblichen Außenlärmpegeln ergibt sich aus der nachfolgenden Tabelle 
 
Lärmpegelbereich  Maßgeblicher Außenlärmpegel  
La 
dB 
I 55 
II 60 
III 65 
IV 70 
V 75 
VI 80 
VII > 80 a 
a  Für maßgebliche Außenlärmpegel L a > 80 dB sind die Anforderungen 
aufgrund der örtlichen Gegebenheiten festzulegen. 
Ergänzung: Es handelt sich um dB(A)-Werte 
Die Minderung der zu treffenden Schallschutzmaßnahmen ist im Einzelfall zulässig, 
wenn im bauordnungsrechtlichen Verfahren anhand ein er schalltechnischen

68/88 
Untersuchung ein niedrigerer Lärmpegelbereich bzw. ein maßgeblicher 
Außenlärmpegel an den Außenbauteilen von schutzbedü rftigen Räumen 
nachgewiesen wird. 
Für Balkone und Loggien, die einen Gesamtbeurteilun gspegel aus dem Verkehr 
(Straßen-, Schienen- und Flugverkehr) > 62 dB(A) im  Tagzeitraum (6:00 bis 22:00 
Uhr) aufweisen, sind Schallschutzmaßnahmen zu treff en. Durch diese muss 
sichergestellt werden, dass der vorgenannte Gesamtb eurteilungspegel nicht 
überschritten wird. Hiervon ausgenommen sind Balkon e und Loggien von 
durchgesteckten Wohnungen, wenn zusätzlich auf der lärmabgewandten Seite ein 
Balkon oder eine Loggia errichtet wird. 
 
Bewertung:   
Es wird für große Teile des Plangebietes eine erheb liche Verkehrslärmbelastung 
prognostiziert, mit hohen Überschreitungen der Orie ntierungswerte insbesondere an den 
Nord- bzw. Westfassaden des WA Neu-Bereiches. Die d adurch zwingend erforderlichen 
passiven Schallschutzmaßnahmen sind geeignet die Lä rmbelastungen in den Wohnungen 
(Innenschallpegel) relevant zu mindern. 
Die Festsetzungen von Schallschutzmaßnahmen stellen  sicher, dass den 
schallimmissionsschutzrechtlichen Anforderungen an die geplante Wohnbebauung zur 
Erzielung gesunder Wohnverhältnisse sowohl im Tag- als auch Nachtzeitraum Rechnung 
getragen wird. 
 
6.5.12.2. Altlasten 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Kataster über altlastverdächtige Flächen und Al tlasten der Stadt Köln weist für das 
Planareal Altablagerung Nr. 50702 aus. Für die Alta blagerung liegen Erkenntnisse über die 
Bildung von Deponiegas mit deutlich erhöhten Gehalten an Kohlendioxid und Methan (bis zu 
37 Vol.-%) sowie lokalen Spurengasen (LCKW und BTEX-Aromaten) vor. 
Aufgrund der damaligen Nutzung wurde die Grube nach  1945 im Zuge des Kiesabbaus 
ausgehoben und nach Einstellung des Abbaus wieder verfüllt. Es ist daher davon auszugehen, 
dass sich in diesem Bereich keine Kampfmittel befinden. 
Die anthropogene Auffüllung besteht hauptsächlich a us Sand, Kies und Schluff mit zum Teil 
hohen Anteilen an mineralischem Bauschutt. Außerdem  wurden Hinweise auf Ablagerungen 
von Abbruchmaterial aus den Rückbauen alter Gebäude  aufgefunden. (s. Kap.6.5.4 Boden) 
Die Auffüllungen erstrecken sich bis in die grundwassergesättigte Zone. 
Die baurelevante Fläche diente ursprünglich der Kie sabgrabung, die bis zum Grundwasser 
reichte. Ein historischer Kartenstand aus dem Jahr 1958 zeigt, dass das Gelände nach der 
Abgrabung mit über 10 Metern Material aufgefüllt wu rde. Auf dem östlich angrenzenden 
Flurstück 547 wurde der Verdachtspunkt 90 identifiz iert, der ein Gefährdungsband von 15 
Metern umfasst und bei der Planung einer Bebauung e ntsprechend berücksichtigt werden 
muss. 
Gemäß schriftlicher Auskunft des Amtes für öffentli che Ordnung (Amt 322/44) sind keine 
weiteren Maßnahmen, wie etwa eine Oberflächendetektion, erforderlich. Dies begründet sich 
dadurch, dass die geplante Wohnbebauung in einem Ab stand von über 20 Metern zum 
Verdachtspunkt realisiert werden soll. 
Auf einem Kartenauszug der Bezirksregierung Düsseld orf aus dem Jahr 2023 ist der 
Verdachtspunkt 89 nicht mehr existent. Laut 322/44 gilt grundsätzlich auch hier das

69/88 
Gefährdungsband von 15m um den Verdachtspunkt 89. D er Verdachtspunkt 89 liegt 
außerhalb des Plangebietes und die Plangebäude sind >15m vom Verdachtspunkt entfernt.  
Laut Gutachterbüro Dr. Hemling & Gräfe gilt der Ver dachtspunkt 89 bereits als ausgeräumt, 
da dieser im Zuge des durchgeführten Bauvorhabens Bilderstöckchen 60 durch den KBD frei 
gegeben wurde. Die Koordinaten des Punktes befinden  sich auf einer Gebäudeecke 
(Bilderstöckchen 60), das 2009 gebaut wurde. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Es würden sich bei Nichtdurchführung keine Änderungen ergeben.  
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Zur Realisierung der Wohnbebauung ist ein flächiger Bodenaustausch sowie Maßnahmen zur 
Baugrundverbesserung erforderlich. Der anfallende B odenaushub ist fachgerecht zu 
entsorgen. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Aufgrund der bekannten Methangaskonzentrationen im Deponiekörper wird bei Umsetzung 
des Bauvorhabens im Rahmen des Baugenehmigungsverfa hrens ein entsprechendes 
Gassicherungskonzept erstellt und umgesetzt.  
Aufgrund des Deponiekörpers ist eine Versickerung des Niederschlagswassers nicht zulässig. 
Begründet wird dies mit der Flächenversiegelung dur ch die Wohnbebauung und der daraus 
resultierenden zentrischeren Versickerung, die zu e iner Verlagerung der nachgewiesenen 
Stoffe führen könnte. 
 
Bewertung:   
Auf Grund der vorhandenen Altlast ist eine gezielte  Versickerung nicht möglich. Durch die 
Planung von Vermeidungsmaßnahmen entstehen keine zu sätzlichen negativen 
Umweltauswirkungen.  
Aufgrund der historischen Nutzung des Planbereichs als Kiesgrube bis 1958 ist davon 
auszugehen, dass sich in diesem Gebiet keine Kampfm ittel mehr befinden. Die vollständige 
Auskiesung und anschließende Auffüllung lassen eine  Ansammlung von Kampfmitteln als 
unwahrscheinlich erscheinen. Der Kampfmittelbeseiti gungsdienst der Bezirksregierung 
Düsseldorf (KBD) hat unter dem Aktenzeichen 353/08 entschieden, dass aufgrund der 
örtlichen Gegebenheiten keine weiteren Kampfmittelu ntersuchungen notwendig sind und 
verzichtet auf weitere Maßnahmen in diesem Zusammenhang. 
 
6.5.12.3. Erschütterungen 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Bei der Planungsfläche handelt es sich um eine Grün- sowie Wohnsiedlungsfläche. Bau- und 
betriebsbedingte Erschütterungen sind nicht vorhanden. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante bleibt die Grünfläche mit angre nzendem Siedlungsrand ohne Bebauung 
erhalten.

70/88 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Bei Umsetzung der Planung kommt es im Zuge der Erschließung und baulichen Nutzung der 
Fläche zu temporären Erschütterungen durch Maschine neinsatz (Bodenabtrag und -auftrag, 
Verdichtung etc.). Aufgrund der geplanten Ausweisung als Wohngebiet sind keine erheblichen 
und/oder dauerhaften Erschütterungen durch z.B. Produktionsmaschinen etc. zu erwarten. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Gesonderte Maßnahmen sind nicht erforderlich. Die V orgaben des Abstandserlasses NRW 
und der DIN 4150 werden bei der Umsetzung der Planung beachtet.  
 
Bewertung:   
Keine relevante Betroffenheit. Es sind keine erheblichen Auswirkungen anzunehmen. 
 
6.5.12.4. sonstige Gesundheitsbelange / Risiken 
zum Beispiel Hochwasser, Magnetfeldbelastung, Störf allrisiko, Starkregen 
(Klimawandelfolgen) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Starkregen 
Auf dem Gebiet des Planareals befinden sich bei Bet rachtung der 30-200-jährlich 
(Starkregenindex 5-10) auftretenden Starkregenereig nissen keine besonders gefährdeten 
bzw. betroffenen Bereiche. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante würden sich keine Änderungen ergeben. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Durch die Versiegelung von Flächen und den Bau von Gebäuden und Tiefgaragen wird die 
Versickerung und der Abfluss von Niederschlagswasser bei Starkregenereignissen erheblich 
erschwert. Bei Starkregenereignissen wird die Rückhaltung und verzögerte Versickerung der 
Niederschläge über die belebten Bodenschichten, d. h. über die unversiegelten 
Vegetationsflächen, durch die im Rahmen der Planung  initiierte Flächenversiegelung 
erschwert.  
Im Rahmen der Überflutungsprüfung nach DIN 1986-100 (Hemling & Gräfe 2024) wurden die 
online verfügbaren Starkregengefahrenkarten für die verschiedenen Starkregenereignisse der 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln Aör abgerufen und a usgewertet. Die Auswertung der 
Starkregengefahrenkarte SRI 10 (200-jährig) ergab, dass im Bereich des Baufeldes in 
Teilbereichen eine mäßige Starkregengefährdung besteht.  
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Im Bereich der unterbauten Gebäudeflächen ist die Errichtung von Wasserretentionsboxen mit 
einem Fassungsvolumen von 121 m³ vorgesehen. Die Errichtung einer Regenwasserzisterne

71/88 
mit einem Volumen von 17 m³ ermöglicht die Sammlung  und Wiederverwendung des 
anfallenden Niederschlagswassers. 
Mit Hilfe der Festsetzung von Gebäudehöhen kann bei Starkregenereignissen ein schadloser 
Oberflächenabfluss des Niederschlagswassers gewährleistet werden. 
Vor allen Gebäudeeingängen sind die Außenanlagen so  zu gestalten, dass ein Gefälle von 
den Gebäudeeingängen weg entsteht.  
Lüftungsschächte sind so anzuordnen, dass die Lüftungsöffnungen höher als das umgebende 
Gelände liegen. 
Um ein eintreten von Wasser in die Lichtschächte zu vermeiden, sind diese mindestens 3 cm 
über OKFF zu führen. 
Die geplante Tiefgarageneinfahrt wird entsprechend der Freianlagenplanung dreiseitig durch 
Mauern eingefasst. Um die Einfahrt über die Rampe z u vermeiden, ist das Gefälle vom 
Rampenkopf weg vorgesehen. 
Die Entwässerung der Tiefgaragenrampe erfolgt über eine Hebeanlage, die auf ein 100-
jährliches Regenereignis ausgelegt ist. Ferner wird  durch die extensive Dachbegrünung der 
Wohngebäude Niederschlag zurückgehalten. 
 
Bewertung:   
Auf die festgestellte mäßige Starkregengefährdung wurde in der Planung reagiert, indem die 
Höhe der geplanten Gebäude festgesetzt wurden und e ntsprechende Maßnahmen in der 
Planung eingeflossen sind. Die Starkregengefährdung wurde dadurch minimiert. 
Auf der Ebene der Baugenehmigung sind Maßnahmen zur  Starkregenbeseitigung auf 
Grundlage der anzuwendenden Regelwerke im Rahmen de r Ausführungsplanung 
abschließend nachzuweisen. Mit Hilfe eines Überflut ungsnachweises konnte nachgewiesen 
werden, dass Starkregen schadlos auf dem eigenen Grundstück abgeleitet wird. 
 
Gesetzliches Überschwemmungsgebiet / Hochwasserschutzkonzept 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Planareal befindet sich nicht in einem gesetzlich festgesetzten Überschwemmungsgebiet. 
Bis zu einem 200-jährigen Hochwasser ist das Plange biet weder direkt noch bei einem 
Versagen der Hochwasserschutzeinrichtungen indirekt betroffen.  
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante würden sich keine Änderungen ergeben. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Der Belang Hochwasserrisiko ist auch nach Umsetzung der Planung nicht betroffen. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Es sind keine Maßnahmen zu treffen. 
 
Bewertung:

72/88 
Das Plangebiet liegt nicht in einem gesetzlich fest gesetzten Überschwemmungsgebiet. Eine 
Betroffenheit kann daher ausgeschlossen werden. 
 
Störfallbetriebe 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Im Plangebiet oder unmittelbar angrenzend sind kein e Störfallbetriebsbereiche bekannt, die 
unter die Vorgaben der 12. Verordnung des Bundes-Im missionsschutzgesetz (Störfall-
Verordnung, 12. BImSchV) fallen. Der Geltungsbereic h des Bebauungsplans liegt außerhalb 
von Achtungsabständen oder angemessenen Sicherheits abständen zu Betriebsbereichen 
gemäß Störfall-Verordnung (KABAS) /Seveso III-RL. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante würden sich keine Änderungen ergeben. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Der Belang Störfallbetriebe ist auch nach Umsetzung der Planung nicht betroffen. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Es sind keine Maßnahmen zu treffen. 
 
Bewertung:   
Keine relevante Betroffenheit. Es sind keine Auswirkungen anzunehmen. 
 
Elektromagnetische Felder (EMF) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Unmittelbar im Plangebiet oder an dieses angrenzend  sind derzeit keine Quellen 
elektromagnetischer Strahlung bekannt.  
In ca. 200 m Entfernung befindet sich eine Mobilfun ksendeantenne mit der 
Standortbeschreibungs-Nr.: 4913654. Durch die Große  Entfernung ist nicht mit einer 
Beeinträchtigung zu rechnen. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante würden sich keine Änderungen ergeben. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Für die Energieversorgung der geplanten Wohnbebauun g ist eine Trafostation erforderlich. 
Diese wird außerhalb des Geltungsbereichs im Bestan d, neben dem Gebäude Am 
Bilderstöckchen 62, installiert. Der vorgeschrieben e Mindestabstand von 5 m zur 
Bestandsfassade wird dabei eingehalten. Belange hin sichtlich elektromagnetischer Felder 
werden auch nach Realisierung der Planung nicht beeinträchtigt.

73/88 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Es sind keine Maßnahmen zu treffen. 
 
Bewertung:   
Keine relevante Betroffenheit. Es sind keine Auswirkungen anzunehmen. 
 
Es sind keine weiteren Belange betroffen. 
 
6.5.12.5. Besonnung/Belichtung 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Plangebiet und dessen Umgebung ist in seiner de rzeitigen Bestandssituation 
sonnenexponiert und wird allenfalls durch die vorha ndenen Gehölzbestände auf und 
unmittelbar angrenzend an den Geltungsbereich teilweise verschattet. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante bleiben die Belichtungsverhältnisse identisch. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Durch die mehrstöckige Wohnbebauung kann es zu eine r Verschattung der angrenzenden 
Grünflächen kommen.  
Die bestehende Bebauung der Straße Am Bilderstöckch en 62-64 befindet sich südlich der 
Neuplanung und ist somit von keiner Veränderung der  Lichtverhältnisse betroffen. Die 
Hausnummern Am Bilderstöckchen 66 bis 68 / Ecke Escher Straße könnten aufgrund ihrer bis 
zu siebengeschossigen Bebauung eine geringfügige Ve rschattung in der Mittagszeit 
verursachen. Eine Verschattung durch die geplante Bebauung ist ausgeschlossen. 
Die nordöstlich gelegene Bebauung an der Vogesenstr aße wird durch die viergeschossige 
Bebauung im Nordosten voraussichtlich nicht oder nu r geringfügig verschattet. Auf die 
Erstellung eines Besonnungsgutachtens konnte daher verzichtet werden. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Es sind keine Maßnahmen zu ergreifen. 
 
Bewertung:   
Durch die Realisierung der Wohnbebauung lässt sich keine erhebliche Verschlechterung der 
Belichtung herleiten.  
 
6.5.13. Kultur- und sonstige Sachgüter 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 d BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):  
Basierend auf einer Abfrage der Kölner Denkmalliste  sind keine sich auf dem Plangebiet

74/88 
befindlichen Denkmäler eingetragen. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante ändert sich dieses Belangen nicht. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:  
Bei Durchführung der Planung sind keine Änderungen der Belange zu erwarten.  
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Es sind keine Maßnahmen zu ergreifen. 
 
Bewertung:   
Durch die Realisierung der Wohnbebauung lässt sich keine erhebliche Veränderung 
hinsichtlich Kultur- und sonstiger Sachgüter herleiten. 
 
6.5.14. Vermeidung von Emissionen (insbesondere Licht, Gerüche, Strahlung, Wärme), 
sachgerechter Umgang mit Abfällen und Abwässern  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 e BauGB) 
Eine Abstrahlung von erheblichen Wärme- oder Strahlungsemissionen (v. a. Lichtemissionen) 
bzw. Gerüche wird mit der Umsetzung der Planung nicht einhergehen. Da das Plangebiet über 
keine weitreichenden Blickbeziehungen in sensible L andschaftsbereiche verfügt, sind 
Festsetzungen zur Vermeidung von Lichtemissionen ni cht erforderlich. Der sachgerechte 
Umgang mit entstehenden Abfällen und Abwässern ist durch Einhaltung der einschlägigen 
gesetzlichen Vorschriften sichergestellt und es bed arf diesbezüglich keiner gesonderten 
Regelung im Rahmen der Bauleitplanung. 
 
6.5.15. Nutzung erneuerbarer Energien/ sparsame und effiziente Nutzung von Energie 
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 f BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Informationen über die Nutzung erneuerbarer Energie n oder sparsamer und effizienter 
Nutzung 
von Energie liegen für den Bestand nicht vor. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
Bei Nichtdurchführung der Planung sind keine Änderu ngen der Belange zu erwarten. Neue 
Gebäude sind entsprechend der aktuellen energetischen Gesetze zu errichten. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Durch die Arrondierung des Wohngebietes Am Bilderst öckchen ist zukünftig mit einem 
erhöhten Energiebedarf zu rechnen. Gemäß den Vorgaben der Klimaschutzleitlinien der Stadt 
Köln wurde die Nutzung erneuerbarer Energien in die  Planung integriert. Hierzu zählen der 
Einsatz von Photovoltaikanlagen sowie Wärmepumpen. Hinsichtlich der Nutzungsart steht 
derzeit noch nicht fest, ob es sich hierbei um Wass er-Wasser-Wärmepumpen oder Luft-

75/88 
Wasser-Wärmepumpen handeln wird. Die Gebäude sind als Effizienzhäuser 40 EE geplant. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Um den Klimaschutzkriterien der Klimaschutzleitlini en der Stadt Köln Rechnung zu tragen, 
sind im Plangebiet für das WA Neu Maßnahmen zur Nut zung erneuerbarer Energien 
vorgesehen.  
Geplant ist eine zentrale Energiegewinnung mittels Luftwärmepumpe für alle Gebäude des 
WA Neu. Für diese Heizzentrale werden zwei Flächen im Plangebiet festgesetzt. 
Ergänzend sind auf allen neu zu errichtenden Gebäud en des WA Neu Photovoltaikanlagen 
vorgesehen, die jeweils auf extensiv begrünten Dachflächen installiert werden. In Verbindung 
mit einer teilweisen Fassadenbegrünung trägt die Da chbegrünung zu einer effizienteren 
energetischen Versorgung der Wohngebäude bei.  
 
Bewertung: 
Unter Einhaltung der Klimaschutzleitlinien der Stad t Köln, wird dem Umweltbelang „Nutzung 
erneuerbarer Energien/ sparsame und effiziente Nutzung von Energie“ Rechnung getragen. 
 
6.5.16. Darstellungen von Landschaftsplänen und sonstigen Plänen, insbesondere des 
Wasser-, Abfall-, Immissionsschutzrechtes  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 g BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Der nördliche Teil des Plangebietes, der sich als ö ffentlich zugängliche Grünfläche darstellt, 
liegt im räumlichen Geltungsbereich des Landschaftsplanes der Stadt Köln (siehe Blatt 6 des 
Planes). 
Für diesen Teil des Plangebiets ist im Landschaftsp lan die Schutzfestsetzung L 10 
Landschaftsschutzgebiet (§ 21 LG) festgesetzt. 
 
Der Landschaftsplan stellt für Teilflächen des Plan gebietes folgende Entwicklungsziele fest 
(siehe Kapitel 4.3): 
• EZ 4 Anreicherung der Landschaft mit natürlichen L andschaftselementen unter 
Berücksichtigung bauleitplanerischer Vorhaben (nord westlicher Teilbereich der 
Grünfläche) 
• EZ 6 Ausstattung der Landschaft für Zwecke des Imm issionsschutzes oder zur 
Verbesserung des Klimas (gesamter Planbereich) 
• EZ 8 Zeitlich begrenzte Erhaltung bis zur Realisie rung der Bauleitplanung 
(Nordöstlicher Teilbereich der Grünfläche)  
Im Planbereich selbst sind darüber hinaus keine Ent wicklungsmaßnahmen festgesetzt 
worden. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante bleibt der Änderungsbereich in seiner Nutzung als Grünfläche und 
Wohnbaufläche erhalten. Die Darstellungen des Lands chaftsplanes werden weiterhin 
eingehalten.

76/88 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Gemäß § 20 Landesnaturschutzgesetz NRW treten bei d er Aufstellung, Änderung und 
Ergänzung eines Bebauungsplanes im Geltungsbereich eines Landschaftsplanes 
widersprechende Darstellungen und Festsetzungen des  Landschaftsplanes mit dem 
Inkrafttreten des entsprechenden Bebauungsplanes au ßer Kraft, soweit der Träger der 
Landschaftsplanung im Beteiligungsverfahren des ent sprechenden 
Bauleitplanänderungsverfahrens nicht widersprochen hat. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Die durch die Umsetzung des Bebauungsplanes entstehenden Eingriffe in den Naturhaushalt 
werden im Rahmen eines landschaftspflegerischen Fac hbeitrags ermittelt und fachgerecht 
ausgeglichen. Es sind externe Kompensationsmaßnahme n außerhalb des betroffenen 
Landschaftsschutzgebietes vorgesehen. Hierzu sollen  externe Ausgleichsflächen im 
Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 66389/03; " Rondorf Nord-West" in Köln-Rondorf 
in Anspruch genommen werden (s. Kapitel 6.5.20). 
 
Bewertung:   
Die Überlagerung eines bestehenden Landschaftsschut zgebietes mit Wohnbauflächen stellt 
eine Beeinträchtigung dar. Aufgrund der geringen Flächenausdehnung, der Vorbelastung der 
Fläche und unter Berücksichtigung der im Landschaftsplan festgelegten Entwicklungsziele EZ 
4 und EZ 8 wird diese als negativ aber nicht als erhebliche Umweltauswirkung bewertet. 
Darstellungen anderer Fachplanungen, insbesondere d es Wasser-, Abfall- und 
Immissionsschutzrechts liegen für das Plangebiet nicht vor. 
 
6.5.17. Erhaltung der bestmöglichen Luftqualität in Gebieten, in denen die durch Rechts-
verordnung zur Erfüllung von bindenden Beschlüssen der Europäischen 
Gemeinschaft festgelegten Immissionsgrenzwerte nicht überschritten werden  
(§ 1 Absatz 6 Nummer 7 h BauGB)  
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Plangebiet liegt außerhalb entsprechender Gebiete. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante bleibt das Gebiet in seiner der zeitigen Nutzung als Grünfläche und 
Wohnbaufläche ohne Veränderung der Luftqualität. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Durch die Bebauung ergeben sich im Planfall zusätzliche Beeinträchtigungen der Luftqualität 
durch siedlungs- und verkehrstypische Emissionen. D er hier behandelte Umweltbelang ist 
davon nicht betroffen. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:

77/88 
Es sind keine gesonderten Maßnahmen erforderlich. 
 
Bewertung:   
Die Belange werden von der Planung nicht betroffen. 
 
6.5.18. Wechselwirkungen 
zwischen den einzelnen Belangen des Umweltschutzes nach den Buchstaben a bis 
d des § 1 Abs. 6 Nr. 7 BauGB - Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima, 
Landschaft, biologische Vielfalt, Natura 2000-Gebie te, Mensch, Gesundheit und 
Bevölkerung, Kultur- und Sachgüter (§ 1 Absatz 6 Nummer 7 i BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Plangebiet liegt anteilig im Bereich eines Freiraumes, der von der Wohnbevölkerung zur 
Naherholung genutzt wird und dem Siedlungsdruck unterliegt. Die natürlichen Wirkungsgefüge 
und Wechselwirkungen der naturraumbezogenen Schutzg üter Boden, Wasser, Klima, 
Pflanzen und Tiere, biologische Vielfalt einerseits und Mensch, Gesundheit andererseits sind 
daher in ihrer Ausprägung anthropogen bestimmt bzw. überformt. 
Die biologische Vielfalt des Gebietes ist nutzungsb edingt stark eingeschränkt, weist aber 
aufgrund des vorhandenen Gehölzbestandes einen hohen Wert für die heimische Tierwelt auf. 
Natura 2000-Gebiete sind im Plangebiet nicht vorhanden. Kultur- und Sachgüter sind auf der 
betroffenen Fläche nicht vorhanden. 
 
Umweltzustand bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante):   
In der Nullvariante bleiben die durch den Grünzug g eprägten Wechselwirkungen der 
genannten Faktoren erhalten. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Mit der Umsetzung der Wohnbauflächen werden Flächen versiegelt und Vegetationsbestände 
entnommen, dies verhindert eine ungestörte Wechselw irkung zwischen Pflanze-Tier und 
Pflanze-Boden, Boden-Wasser, Klima-Boden-Wasser. 
In der Planvariante werden die bei Umsetzung des Be bauungsplanverfahrens baulich 
beanspruchten und vollständig versiegelten Flächen hinsichtlich des Boden- und 
Wasserhaushaltes sowie der Vegetationseignung volls tändig entwertet. Sie verlieren damit 
auch weitgehend ihre Funktion als Lebensraum für Tiere. Im Bereich der gärtnerisch genutzten 
Teilflächen der Wohngrundstücke verbleibt ein stark  durch menschliche Nutzung geprägtes 
Wirkungsgefüge. Kultur- und Sachgüter sind von der Umsetzung der Planung nicht betroffen. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger 
Umweltauswirkungen:   
Die für die einzelnen Schutzgüter zu benennenden Ma ßnahmen dienen insgesamt auch der 
Sicherung der Funktionsfähigkeit des Wirkungsgefüge s und der Wechselwirkungen. 
Insbesondere die aufgeführten Maßnahmen zur Grünges taltung, zur Begrünung von 
Freiflächen und zur Regenwasserbewirtschaftung mit ortsnaher Versickerung und 
Regenwassernutzung durch Zisternen sowie die extern en Ausgleichsmaßnahmen sind 
förderlich. Aspekte der Wohnqualität und Naherholun g werden in der begleitenden 
Grünordnungsplanung berücksichtigt. 
Bewertung:

78/88 
Durch die Umsetzung des Bebauungsplanes ergeben sich auch im Plangebiet Veränderungen 
der Wechselwirkungen zwischen den genannten Faktore n, die sich teilweise negativ 
auswirken. Durch die Umsetzung von Vermeidungs- und  Ausgleichsmaßnahmen verbleiben 
keine nachhaltigen Beeinträchtigungen der Wechselwi rkungen, die mit erheblich negativen 
Auswirkungen auf den Naturhaushalt verbunden sind.  
 
6.5.19. Anfälligkeit für die Auswirkungen schwerer Unfälle und Katastrophen auf die 
Belange des Umweltschutzes nach den Buchstaben a bis d und i des § 1 Abs. 6 
Nr. 7 BauGB - Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasse r, Luft, Klima, Landschaft, 
biologische Vielfalt, Natura 2000-Gebiete, Mensch, Gesundheit und Bevölkerung, 
Kultur- und Sachgüter, Wechselwirkungen 
 (§ 1 Absatz 6 Nummer 7 j BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand):   
Das Stadtgebiet Köln liegt in der Erdbebenzone 1 ge mäß DIN EN 1998-1/NA (2011). Dort 
werden vier Zonen - 0 bis 4 - zur Erdbebengefährdung ausgewiesen. Demnach können in Köln 
leichte Erdbeben auftreten mit der Folge von leichten Beschädigungen an Gebäuden.  
Sonstige schwere Unfälle oder (Natur-)Katastrophen sind für das Plangebiet als sehr 
unwahrscheinlich anzunehmen. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Die Neubebauung im Plangebiet erfolgt unter Berücks ichtigung der Hinweise der DIN EN 
1998-1/NA (2011). Der Anteil der sensiblen Wohnnutz ung im Plangebiet wird erhöht. Die 
Anforderungen an die Rettungswege und die Zugänglichkeit der Gebäude für Rettungskräfte 
werden berücksichtigt. Insofern wird die geringe An fälligkeit des Plangebietes für schwere 
Unfälle oder Katastrophen nicht erhöht. Dies gilt auch für die Umweltbelange Tiere, Pflanzen, 
Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft, bio logische Vielfalt, Natura 2000-Gebiete, 
Kultur- und Sachgüter sowie Wechselwirkungen. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger Umwelt-
auswirkungen:   
Solche Maßnahmen sind nicht erforderlich. 
 
Bewertung:   
Mit Ausnahme leichter Erdbeben sind sonstige schwer e Unfälle oder Katastrophen für das 
Plangebiet als sehr unwahrscheinlich anzunehmen. Nach Umsetzung der Planung erhöht sich 
die geringe Anfälligkeit des Plangebietes für schwere Unfälle oder Katastrophen nicht. 
 
6.5.20. Eingriffsregelung  
(§ 1a Abs. 3 BauGB) 
Bestand (derzeitiger Umweltzustand): 
Für die ausgleichspflichtige Eingriffsfläche wird d ie baurechtliche Zulässigkeit als 
Bestandswert angesetzt, auch wenn der Bestand in der Realität vom baurechtlichen Bestand 
abweicht. Eingriffe in Natur und Landschaft mit gle ichem oder höherem Planungsbiotopwert 
als der Biotopwert des baurechtlichen Bestandes lös en nach § 1a Abs. 3 BauGB keine 
Ausgleichspflicht aus. 
Etwa die Hälfte des derzeitigen Bestandes setzt sic h aus bestehender Wohnbebauung

79/88 
zusammen, die dem Innenbereich nach §§ 30 und 34 Ba uGB zuzuordnen ist, während die 
ergänzende Wohnbebauung eine nach § 35 BauGB zu beurteilende Fläche überlagert, die im 
FNP als Grünfläche dargestellt ist. Nach Aussage de s Bauaufsichtsamtes der Stadt Köln ist 
diese Teilfläche eindeutig dem Außenbereich nach § 35 BauGB zuzuordnen. Somit ist die 
gesetzliche Eingriffsregelung auf die derzeitige Nu tzung als Grünfläche anzuwenden. Der 
ausgleichspflichtige Eingriffsbereich ist der Darst ellung im VBP zu entnehmen. Der 
Bestandswert im ausgleichpflichtigen Eingriffsbereich beträgt 64.172 Punkte. 
 
Prognose Umweltzustand nach Durchführung der Planung:   
Für den bereits festgestellten Bestandswert von ins gesamt 64.172 BWP der 
ausgleichpflichtigen Eingriffsfläche besteht eine Ausgleichspflicht von insgesamt 35.056 BWP. 
 
Vermeidungs-/Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen er heblicher nachteiliger Umwelt-
auswirkungen:   
Um den Biotopwertverlust möglichst gering zu halten, werden Maßnahmen wie landschaftliche 
Einbindung des Gebiets und innere sowie randliche D urchgrünung mit geeigneten 
Vegetationsstrukturen sowie eine Minderung von Flächenversiegelung angesetzt (siehe auch 
Grünmaßnahmen unter 6.5.2). 
 
Bewertung:   
Gemäß Tabelle 3 beträgt der Eingriffswert im derzei tigen Planzustand 35.056 negative 
Biotopwertpunkte. Das Vorhaben führt somit zu einer  Verschlechterung des Biotopwertes im 
Plangebiet.  
Die zur Kompensation dieses Wertes erforderlichen Ausgleichsflächen bzw. Biotopwertpunkte 
könnten können durch Umsetzung von externen Ausglei chsmaßnahmen im Geltungsbereich 
des Bebauungsplanes Nummer 66389/03 „Rondorf-Nord-W est“ in Köln-Rondorf abgelöst 
werden. Die externen Ausgleichsmaßnahmen erfolgen a uf einer Teilfläche der Gemarkung 
Rondorf-Land, der Flur 7, des Flurstücks 308. Zur K ompensation der benötigten BWP würde 
eine Flächengröße von etwa 3.187 m² der Gesamtmaßna hme in Anspruch genommen 
werden. 
 
Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die exter nen Kompensationsmaßnahmen keinen 
räumlichen Bezug aufweisen und somit keine lokale Kompensationswirkung entfalten. 
Tabelle 3: Bilanz zur Eingriffsregelung – Eingriffswert 
 Fläche (m²) Gesamtwert (P) 
 Bestandswert gesamter Planbereich 9.441  76.519  
 Planwert gesamter Planbereich 9.441  36.142  
A Bestandwert  
ausgleichspflichtiger Eingriffsbereich 5.368 
 64.172  
B Planwert  
ausgleichspflichtiger Eingriffsbereich 5.368 
 21.565  
Eingriffswert (A-B):  42.607  
Davon ausgleichspflichtig gem. LFB/GOP  42.607

80/88 
Tabelle 4: Bilanz zur Eingriffsregelung – Ausgleichswert 
 Gesamtwert (P) 
C 
Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen außerhalb 
des ausgleichspflichtigen Eingriffsbereiches 
innerhalb des Plangebiets 
 
 - - 
D Ausgleichsmaßnahmen außerhalb des Plangebiets in 
Köln-Rondorf 
 
 Umwandlung von landwirtschaftlich genutzten Flächen in 
Glatthaferwiesen auf 3.187 m²  35.056  
Ausgleichswert (C-D): 35.056  
 
Bilanz zur Eingriffsregelung – Bilanzierung 
Bilanz  (Eingriffswert- Ausgleichswert) = 0 BWP  100 % 
*Bilanz = 0 Es wird ein vollständiger Ausgleich erz ielt (100%). 
 
6.5.21. Kumulierung mit den Auswirkungen von Vorhaben benachbarter Plangebiete 
(Anlage 1 zum BauGB, 2. b) ff) 
Kumulierende Auswirkungen ergeben sich aus der Durc hführung und dem Betrieb eines 
Vorhabens in Verbindung mit den Auswirkungen benach barter Vorhaben. Denn die 
Umweltauswirkungen benachbarter Vorhaben können daz u führen, dass die 
Erheblichkeitsschwelle überschritten wird, auch wen n die einzelnen Vorhaben für sich 
betrachtet keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen haben. 
Derzeit sind keine weiteren Bauleitplanverfahren au f den unmittelbar angrenzenden Flächen 
bekannt. Kumulierungen mit der baulichen Nutzung der bereits dargestellten Wohnbaufläche 
sind daher nicht zu erwarten. 
 
6.5.22. eingesetzte Stoffe und Techniken 
(Anlage 1 zum BauGB, 2. b) hh) 
Bei der Umsetzung der Planung sind weder durch den Bau noch durch den Betrieb des 
Vorhabens erhebliche Auswirkungen durch die eingese tzten Techniken und Stoffe zu 
erwarten. Die Auswirkungen durch den Baustellenbetr ieb können bei Gewährleistung einer 
optimalen Entsorgung der Bau- und Betriebsstoffe, e ines sachgerechten Umgangs mit Ölen 
und Kraftstoffen, einer regelmäßigen Wartung der Ba ufahrzeuge sowie einer 
ordnungsgemäßen Lagerung wassergefährdender Stoffe als unerheblich eingestuft werden. 
Auch durch den Betrieb der durch den Bebauungsplan ermöglichten Vorhaben sind bei 
sachgerechtem Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen  keine erheblichen nachteiligen 
Umweltauswirkungen zu erwarten. 
 
6.5.23. In Betracht kommende anderweitige Planungsmöglichkeiten (Alternativen) 
und die Angabe für die wesentlichen Gründe für die getroffene Wahl  
(Anlage 1 zum BauGB, 2. d)

81/88 
Alternative Planungsmöglichkeiten, die die eingangs  genannten Planungsziele einer 
Siedlungserweiterung ermöglichen, bestehen nicht. D as Plangebiet schließt unmittelbar 
nördlich und westlich an bereits im bestehenden Flä chennutzungsplan als Wohnbauflächen 
dargestellte Flächen an. Mit der Inanspruchnahme di eser Fläche kann dem Bedarf an 
zusätzlichen Wohnbauflächen entsprochen werden. Dab ei wird die Grenze des 
Landschaftsschutzgebietes an den neuen Verlauf der Wohnbaufläche angepasst. 
 
C Zusätzliche Angaben 
 
6.6. Technische Verfahren bei der Umweltprüfung bez iehungsweise Hinweise 
auf Schwierigkeiten bei der Zusammenstellung der Angaben  
Konkrete Schwierigkeiten bei der Ermittlung und Zus ammenstellung der Daten sind nicht 
aufgetreten. Allerdings beruhen verschiedene Angabe n auf allgemeinen Annahmen oder 
großräumigen Daten (z. B. Klimadaten) mit entsprechenden kleinräumigen Unschärfen. 
Für die Ermittlung und Bewertung der erheblichen Um weltauswirkungen der Planung in der 
vorliegenden Form stellen die zusammengestellten Da ten jedoch eine ausreichende 
Grundlage dar. 
 
6.7. Geplante Maßnahmen zur Überwachung der erhebli chen Auswirkungen 
(Monitoring) 
Die Prognosen im Rahmen der Umweltprüfung zu den Au swirkungen der geplanten 
Bebauungsplan-Aufstellung sind ausreichend belastba r, sodass keine Maßnahmen zur 
Überwachung erheblicher Auswirkungen erforderlich sind. 
 
6.8. Zusammenfassung 
Der Bebauungsplan sieht in der Flur 6 der Gemarkung  Longerich die planungsrechtliche 
Sicherung von allgemeinen Wohngebieten sowie einer öffentlichen Grünfläche mit der 
Zweckbestimmung Spielplatz vor, in deren Rahmen die  Umwandlung einer 0,5 ha großen 
öffentlich zugänglichen Grünfläche in eine entsprec hende Wohnbaufläche erfolgt. Die 
geplante Bebauung ist als "Hinterlandbebauung" zur bestehenden Wohnbebauung 
vorgesehen. 
Die Umweltauswirkungen der Umsetzung der Planung au f die Schutzgüter Tiere, Pflanzen, 
Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima und das Wirkungs gefüge zwischen ihnen sowie die 
Landschaft und die biologische Vielfalt, die Erhaltungsziele und den Schutzzweck der Natura 
2000-Gebiete, die umweltbezogenen Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit 
sowie die Bevölkerung insgesamt, die umweltbezogene n Auswirkungen auf Kultur- und 
sonstige Sachgüter, die Vermeidung von Emissionen s owie der sachgerechte Umgang mit 
Abfällen und Abwässern, die Nutzung erneuerbarer En ergien sowie die sparsame Nutzung 
von Energie, Die Darstellungen der Landschaftspläne sowie anderer Pläne, insbesondere des 
Wasser-, Abfall- und Immissionsschutzrechts, die Er haltung der bestmöglichen Luftqualität, 
die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Belangen des Umweltschutzes, die Anfälligkeit 
gegenüber schweren Unfällen oder Katastrophen, die Kumulierung mit Auswirkungen von 
Vorhaben benachbarter Plangebiete, die Auswirkungen  auf das Klima und die Anfälligkeit 
gegenüber den Folgen des Klimawandels wurden beschr ieben und hinsichtlich ihrer 
Betroffenheit bewertet. Hierzu wurden entsprechende  Bestandsaufnahmen und Recherchen 
durchgeführt.

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Nullvariante: 
Bei Nichtdurchführung der Planung würden voraussich tlich die vorhandenen Nutzungen als 
Grünfläche und Wohnbaufläche in ihren Nutzungen erhalten bleiben.  
 
Tiere :  
Im Sommer 2023 wurde im Plangebiet des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes und in der 
näheren Umgebung der Bestand der vorkommenden Avi- und Fledermausfauna erfasst. 
Im Rahmen der Untersuchung konnten keine in NRW planungsrelevanten Arten mit Brutrevier 
festgestellt werden.  
Im Rahmen der Untersuchung wurden keine Fledermausa ktivitäten festgestellt. Mögliche 
Baumhöhlen, die als Quartier dienen könnten, wurden im Rahmen der Kartierungen innerhalb 
des Plangebiets nicht vorgefunden. 
Im Bereich der geplanten Grünflächen ist eine Besie dlung durch Vogelarten der Siedlungen 
und Halboffenlandschaften sowie eine Nutzung der Gehölzstrukturen als Nahrungshabitat und 
Leitstruktur für heimische Fledermausarten zu erwarten. 
Das Vorkommen der Haselmaus konnte durch die Ausbri ngung und Kontrolle von 10 
künstlichen Niströhren nicht bestätigt werden. 
Pauschal geschützte Flächen nach § 30 BNatSchG oder § 62 LG NRW sind nicht vorhanden. 
Gemäß der Artenschutzprüfung Stufe II ist das Eintr eten vorhabenbedingter 
Verbotstatbestände gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 1-3 i.V.m.  Abs. 5 BNatSchG für die im Wirkraum 
relevanten besonders geschützten Arten bei Umsetzun g des Bebauungsplanes durch 
nachfolgende Bauvorhaben ausgeschlossen werden, sof ern entsprechende 
Vermeidungsmaßnahmen umgesetzt werden. 
 
Pflanzen :  
Die geplante Wohnbaufläche überdeckt nahezu flächen deckend einen derzeit dichten 
Gehölzbestand. Insgesamt kommt der bestehenden Grün fläche aufgrund seiner 
Biotopstruktur und unter Berücksichtigung der Vorbe lastungen im Naturraum eine aktuelle 
Bedeutung für den regionalen Arten- und Biotopschutz zu. 
 
Fläche : 
Durch die Planvariante werden größere Teilflächen d es Gebietes als Lebensraum für Tiere 
und Pflanzen beseitigt bzw. in Form von Überbauung und Versiegelung stark beeinträchtigt.  
 
Boden :  
Die natürlichen Bodenverhältnisse im Änderungsberei ch sind durch die Vornutzung als 
Kiesgrube bereits anthropogen vollständig überformt und nachhaltig gestört. 
 
Wasser :  
 Oberflächenwasser :  
Im Plangebiet sind keine natürlichen Oberflächengewässer vorhanden.  
In der Planvariante kommt es durch die Wohnbebauung zu einer großflächigen Versiegelung 
und damit zu erheblichen Eingriffen in den Wasserha ushalt (Verhinderung der Versickerung, 
erhöhter und beschleunigter Oberflächenwasserabflus s). Aufgrund des vorhandenen

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Deponiekörpers ist die Versickerung von Oberflächen wasser nicht zulässig und muss 
stattdessen über das Mischwasserkanalsystem abgeleitet werden. 
Im Bebauungsplanverfahren werden geeignete Minderungsmaßnahmen (Maß der Bebauung, 
Dachbegrünung, Grünflächenanteil) festgesetzt. Im E xtremfall kann das Oberflächenwasser 
in die nördlich angrenzende Grünfläche abfließen. 
 
 Grundwasser :  
Das Plangebiet liegt im hydrogeologischen Teilraum „Terrassenebenen von Rhein und Maas“. 
Grundwasserführende Schichten wurden im Plangebiet nicht festgestellt. 
Der Grundwasserkörper „Terrassen des Rheins“ wird h insichtlich des mengenmäßigen 
Zustands als schlecht und hinsichtlich des chemischen Zustands als unbefriedigend bewertet. 
Es handelt sich um einen Porengrundwasserleiter in tertiären und quartären Sedimenten. Die 
Durchlässigkeit ist hoch. Daraus resultiert eine ho he Empfindlichkeit des Grundwassers 
gegenüber Schadstoffeinträgen. Es bestehen jedoch k eine Bedenken hinsichtlich der 
menschlichen Gesundheit. 
Das Planareal liegt außerhalb von ausgewiesenen Wasserschutzgebieten. 
In der Planvariante kommt es auf Teilflächen des Ge bietes zu erheblichen Eingriffen in den 
Wasserhaushalt durch Versiegelung (teilflächige Verhinderung der Versickerung, erhöhter und 
beschleunigter Oberflächenwasserabfluss, lokal Verringerung der Grundwasserneubildung). 
Im Bebauungsplanverfahren werden geeignete Minderun gsmaßnahmen (Maß der baulichen 
Nutzung, Dachbegrünung) festgesetzt. 
 
Klima und Luft :  
Insgesamt handelt es sich bei dem Plangebiet um eine klimaaktive Grünfläche, die zusammen 
mit den umliegenden Freiflächen eine hohe Bedeutung für die klimatische und lufthygienische 
Situation in Köln-Bilderstöckchen hat. 
Im Planfall gehen die derzeit unbebauten Flächen fü r die Kalt- und Frischluftproduktion 
verloren. Darüber hinaus belasten siedlungsbedingte  Emissionen (Hausbrand und Kfz-
Abgase) die Frischluft. Die im B-Planverfahren vorgesehene Durchgrünung der Wohnsiedlung 
mindert die Auswirkungen auf die stadtklimatischen Verhältnisse. Die stadtklimatische 
Funktion der verbleibenden Grünflächen sowie die lufthygienische Situation werden durch die 
Planung nicht erheblich beeinträchtigt.  
 
Wirkungsgefüge 
 zwischen Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, L uft, Klima :  
Das Plangebiet unterliegt einer extensiven anthropo genen Nutzung. Die natürlichen 
Wirkungsgefüge und Wechselwirkungen der naturraumbe zogenen Schutzgüter Boden, 
Wasser, Klima, Pflanzen und Tiere sind daher in ihrer Wirkung überformt. 
Die im Bebauungsplanverfahren für die einzelnen Schutzgüter zu erarbeitenden Vermeidungs- 
und Ausgleichsmaßnahmen dienen auch in der Planvari ante insgesamt der Sicherung der 
Funktionsfähigkeit des Wirkungsgefüges und der Wech selwirkungen. Es verbleiben keine 
nachhaltigen Beeinträchtigungen, die die Funktionsf ähigkeit des Naturhaushaltes im 
Plangebiet gefährden. 
 
Landschaft :  
Der nördliche Teil des Planareals ist eine als Grün fläche genutzte Fläche, bestehend aus

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Scherrasen und Gehölzflächen im Anschluss an Wohngebiete. 
Im Westen und Norden schließen sich weitere Grünflä chen an, im Osten und Süden die 
bestehenden Wohngebiete. 
Die Darstellung und Ausweisung einer Wohnbaufläche stellt eine Hinterlandbebauung des 
bestehenden Siedlungsrandes dar. Die gehölzreichen Vegetationsflächen werden durch 
Gebäude und deren Zufahrten überprägt. Durch minder nde Maßnahmen der inneren Durch- 
und Randeingrünung wird eine naturnahe Einbindung in die Landschaft erreicht. 
Durch Festsetzungen und Regelungen zur Gestaltung d er Nebenanlagen wird eine 
ortsbildverträgliche Gestaltung des Wohngebietes gewährleistet. 
 
Biologische Vielfalt :  
Durch die Umsetzung der Wohnbebauung gehen Gehölzst rukturen mit Bedeutung für die 
lokale Artenausstattung verloren. Der Wegfall diese r Flächen wird im Rahmen der Eingriffs-
Ausgleichsbilanzierung durch externe Maßnahmen kompensiert. 
 
Erhaltungsziele und Schutzzweck der Natura 2000-Geb iete (Gebiete von 
gemeinschaftlicher Bedeutung/europäische Vogelschutzgebiete):  
Der Umweltbelang ist nicht betroffen. 
 
Mensch, Gesundheit, Bevölkerung 
 
Lärm :  
Aufgrund der bereits bestehenden angrenzenden Wohnbebauung entlang der östlichen sowie 
südlichen Plangebietsgrenze ist nur mit einer gerin gen Zunahme der Lärmbelastung im 
Änderungsbereich zu rechnen. Die Auswirkungen des Bebauungsplans sind daher als gering 
einzustufen. 
 
Altlasten :  
Für das Bauvorhaben ist ein entsprechendes Gassicherungskonzept der Gebäude sowie ein 
Konzept für den Bodenaustausch im Bereich der verbl eibenden Freiflächen zu erstellen. Der 
Umweltbelang ist weiterhin nicht maßgebend betroffen. 
 
Erschütterungen :  
Der Umweltbelang ist nicht betroffen. 
 
sonstige Gesundheitsbelange / Risiken :  
Der Umweltbelang ist nicht betroffen. 
 
Besonnung/Belichtung :  
Durch die Realisierung einer Wohnbebauung lässt sich keine erhebliche Verschlechterung der 
Belichtung herleiten.  
 
Kultur- und sonstige Sachgüter :  
Der Umweltbelang ist nicht betroffen.

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Vermeidung von Emissionen  (insbesondere Licht, Gerüche, Strahlung, Wärme), 
sachgerechter Umgang mit Abfällen und Abwässern :  
Die Umsetzung des Vorhabens ist nicht mit Emissione n verbunden, die einer besonderen 
Berücksichtigung im Rahmen der Bauleitplanung bedürfen.  
 
Nutzung erneuerbarer Energien / sparsame und effiziente Nutzung von Energie :  
Die geplanten Gebäude werden mit Photovoltaik-Anlag en sowie Fassaden- und 
Dachbegrünung ausgestattet. 
 
Darstellungen von Landschaftsplänen und sonstigen P länen, insbesondere des 
Wasser-, Abfall-, Immissionsschutzrechtes :  
Der nördliche Teil des Plangebietes, der sich als ö ffentlich zugängliche Grünfläche darstellt, 
liegt im räumlichen Geltungsbereich des Landschafts planes der Stadt Köln, der hier die 
Schutzfestsetzung L 10 Landschaftsschutzgebiet (§ 21 LG) trifft. 
 
Erhaltung der bestmöglichen Luftqualität  in Gebieten, in denen die durch 
Rechtsverordnung zur Erfüllung von bindenden Beschlüssen der Europäischen Gemeinschaft 
festgelegten Immissionsgrenzwerte nicht überschritten werden.  
Nach dem aktuellen Luftreinhalteplan Köln 2019 lieg t das Änderungsgebiet innerhalb der 
Grenzen der Umweltzone. 
 
Wechselwirkungen :  
Die Planung wirkt sich besonders im Teil der Bestan dsgrünfläche deutlich auf die 
Wechselwirkung zwischen den Schutzbelangen aus. 
 
Anfälligkeit für die Auswirkungen schwerer Unfälle und Katastrophen :  
Der Umweltbelang ist nicht betroffen. 
 
Eingriffsregelung :  
Die Beschreibung und Begründung des Eingriffs in Na tur und Landschaft, die Ableitung des 
daraus resultierenden Handlungsbedarfs und die Entw icklung konkreter Planungsinhalte in 
Form von Maßnahmen, Festsetzungen oder Regelungen i n einem städtebaulichen Vertrag 
etc. erfolgt im Rahmen eines Landschaftspflegerisch en Fachbeitrags auf der Ebene des 
Bebauungsplans. 
Die entstehenden Eingriffe werden durch Vermeidungs -, Minderungs- und 
Ausgleichsmaßnahmen im Plangebiet sowie auf externen Flächen kompensiert. Es verbleiben 
keine erheblichen und nachhaltigen Beeinträchtigung en. Der Eingriff wird vollständig 
kompensiert. Die externen Ausgleichsmaßnahmen stehe n jedoch in keinem räumlich 
funktionalen Zusammenhang mit dem Projektgebiet. 
 
Kumulierung mit den Auswirkungen von Vorhaben benac hbarter Plangebiete, 
eingesetzte Stoffe und Techniken, Alternativen, Monitoring  (falls erforderlich):  
Es sind keine Kumulierungen zu erwarten.

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6.9. Referenzliste der Quellen 
Im Rahmen des Planverfahrens wurden folgende Gutachten erstellt: 
- ADU cologne, Institut für Immissionsschutz GmbH ( 31.05.2024) – Schalltechnische 
Untersuchung  
- ADU cologne, Institut für Immissionsschutz GmbH ( 22.03.2024) – Schalltechnische 
Untersuchung zum Nachbarschaftslärm 
- ADU cologne, Institut für Immissionsschutz GmbH ( 08.03.2024) – Schalltechnische 
Untersuchung zum Lärmschutz an der geplanten öffentlichen Spielplatzfläche 
- BERNARD Gruppe zT GmbH (21.10.2024) – Verkehrsunt ersuchung und 
Mobilitätskonzept 
- Helmert & Bongartz GmbH, Gesellschaft für Ingenie urplanung, Tiefbau und Umwelt 
(30.04.2024) – Überflutungsprüfung 
- iMA cologne GmbH (21.02.2024) – Luftschadstoffpro gnose 
- Ingenieurteam Dr. Hemling & Gräfe GmbH (07.05.202 4) – Nutzungsbezogene 
Gefährdungsabschätzung 
- Kölner Büro für Faunistik (03.11.2023/Juni 2024) – Artenschutzprüfung (ASP), Stufe II 
- studio grüngrau, Landschaftsarchitektur GmbH (21. 10.2024) – Grünordnungsplan 
(GOP) 
Weitere Quellen: 
• Bezirksregierung Köln: Wasserschutzgebiete in Köln , eigene kartographische 
Darstellung, Köln, o. J.; 
• Geologischer Dienst NW: Bodenkarte 1:50.000, Krefe ld, o. J.; 
• Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW: Auszug aus der 
Planungshinweiskarte „Zukünftige Wärmebelastung“ au s: Klimawandelgerechte 
Metropole Köln, Abschlussbericht, LANUV Fachbericht Nr. 50, Recklinghausen, 2013; 
• LANUV NRW: Kartografische Abbildung von Betriebsbe reichen und Anlagen nach 
Störfall-Verordnung (KABAS); 
• Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und  Verbraucherschutz NRW, elwas 
web: Grundwasserdaten, Düsseldorf, abgerufen am 22.04.2024; 
• Stadt Köln: Altlastenkataster, Köln, 2023; 
• Stadt Köln: Karte Hochwasser Risikogebiet und gese tzliches 
Überschwemmungsgebiet des Rheines Herausgeber: Land esamt für Natur, Umwelt 
und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen; 
• Stadt Köln: Landschaftsplan, Stand: 27.07.2018; 
• Stadt Köln: Überflutungshöhen bei verschiedenen St arkregenereignissen, aus StEB 
AÖR, Köln, abgerufen am 08.11.2023; 
• Dlubal Software (2024): Erdbebenzonen - 
https://www.dlubal.com/de/lastzonen/erdbeben-en-1998-1-din-en-1998-
1.html?srsltid=AfmBOooxnYGhnsTSnZWaBNir8pdz9STQ5rxHT8X2KLZZ0Sx3dY1F 
OwxE#center=50.80142645563874,7.979901437796162&zoom=9&marker=52.5219 
18,13.413215 [zuletzt zugegriffen am 21.10.2024]; 
• Bezirksregierung Köln (2021): Luftreinhalteplan - https://www.bezreg-
koeln.nrw.de/verfahren/luftreinhalteplaene [zuletzt zugegriffen am 21.10.2024]; 
• Geologischer Dienst NW: Bodenkarte 1 : 50.000, Aus zug, Krefeld, o. J.;

87/88 
• Klimaatlas NRW (2024): abgerufen von https://www.k limaatlas.nrw.de/klima-nrw-
karte?&itnrw_address=am%20bilderst%C3%B6ckchen [zuletzt zugegriffen am 
21.10.2024]; 
• Stadt Köln (2023): Suche im Flächennutzungsplan. V erfügbar unter 
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/planen-bauen/suche-im-
flaechennutzungsplan  [zuletzt zugegriffen am 21.10.2024]; 
• Stadt Köln (2024): Landschaftsplan. Verfügbar unte r: https://www.stadt-
koeln.de/artikel/05242/index.html [zuletzt zugegriffen am 21.10.2024];STEB 
„Leitfaden für eine wassersensible Stadt- und Freiraumplanung in Köln“; 2003; 3. 
Auflage, abrufbar unter steb.koeln.de; 
• STEB „Leitfadens „Wassersensibel planen und bauen in Köln“, ohne Jahr, 2. Auflage; 
abrufbar unter steb.koeln.de. 
 
 
7. Planverwirklichung 
7.1. Überplanungen/ Bestandsschutz 
Die Überplanung der vorhandenen Bausubstanz im Plangebiet geschieht im Interesse und auf 
Veranlassung der Vorhabenträgerin. Belange des Bestandsschutzes für vorhandene bauliche 
Anlagen und Nutzungen sind für die Planung gegeben.  Die im Bestand befindliche 
oberirdische Stellplatzanlage für PKW wird durch di e Unterbringung der dort weggefallenen 
Stellplätze in der neuen Tiefgarage ersetzt.  
 
7.2. Umlegung, Baulast, Grunddienstbarkeiten 
Bodenordnende Maßnahmen nach § 45 ff BauGB sind nicht erforderlich, da die erforderlichen 
Grundstücke im Eigentum der Vorhabenträgerin, über Erbbaurechtsverträge in der Ver-
fügungsgewalt der Vorhabenträgerin bzw. im Eigentum der Stadt Köln stehen.  
Die Geh- und Fahrrechte im Baugebiet ist der Stadt Köln durch die Vorhabenträgerin durch 
dingliche Sicherung (Grunddienstbarkeit) einzuräumen. 
 
7.3. Durchführungsvertrag 
Die Vorhabenträgerin verpflichtet sich in einem Durchführungsvertrag gemäß § 12 BauGB zur 
Umsetzung des Vorhabens, wie es im Vorhaben- und Erschließungsplan definiert ist. 
 
7.4. Kosten für die Stadt Köln, Kostenübernahme dur ch die Vorhabenträgerin  
Die Vorhabenträgerin übernimmt alle Kosten, die die  Aufstellung des Bebauungsplanes be-
treffen. Kosten für den städtischen Haushalt entstehen insoweit nicht.  
 
8. Städtebauliche Kenndaten 
Plangebietsgröße 9.442 m² 
 
  davon Grundstücksfläche der Neubauten 6.123 m²  
  davon nicht überbaubare Grundstücksfläche Bestand 2.754 m²

88/88 
  davon öffentliche Grünfläche mit der Zweckbest. Spielplatz   565 m²  
Geschossfläche gem. § 20 BauNVO gesamt ca. 9.800 m²  
Anzahl der Wohneinheiten ca. 100 WE  
Baumpflanzungen im Plangebiet 20 Bäume  
 
Der Bebauungsplan-Entwurf 64492/01 wird gemäß § 3 A bsatz 2 Baugesetzbuch 
(BauGB) mit dieser Begründung öffentlich ausgelegt. 
 
Köln, den 
 
 
 
Beigeordneter

Beratungsverlauf (2)

06.02.2025 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
06.02.2025 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3880/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
22.01.2025
Erstellt
03.12.2024 16:26