3044/2017
Silvesterprogramm in der Umgebung des Kölner Doms / Mulitmediaprojektion und Bühnenprogramm
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 2 Auszug Niederschrift Rat 18.08._00617487
2052 Zeichen
Geschäftsführung Rat Frau Kramp Telefon: (0221) 221-22061 Fax : (0221) 221-26570 E-Mail: Petra.Kramp@stadt-koeln.de Datum: 20.06.2017 Auszug aus der Niederschrift der 29. Sitzung des Rates vom 18.05.2017 öffentlich 10 Allgemeine Vorlagen 10.22 Bedarfsfeststellungsbeschluss im Zuge des erhöhten Risikomanage- ments der Stadt Köln für die Silvesterfeiern in den Jahren 2017 bis 2020 und Vergabe der Leistungen 0773/2017 Änderungsantrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Die Linke. und der Gruppe Piraten AN/0794/2017 Beschlüsse: I. Beschluss über den Vertagungsantrag von Ratsmitglied Frank: Der Rat möge beschließen, die Angelegenheit bis zu dem Zeitpunkt zurückzustellen, zu dem die Verwaltung das Veranstaltungskonzept vorlegt. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich mit den Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grü- nen gegen die Stimmen der FDP-Fraktion sowie bei Stimmenthaltung der SPD- Fraktion, der Fraktion Die Linke. und der Gruppen pro Köln, Piraten und GUT zuge- stimmt. II. Beschluss gemäß Verwaltungsvorlage: 1. Der Rat der Stadt Köln nimmt zur Kenntnis, dass die Stadt Köln im Sinne einer präventiven Vermeidung und zur Abwehr von Gefahren anlässlich der Silvester- feiern in den Jahren 2017 bis 2020 ein erhöhtes Risikomanagement analog der Silvesterfeier im vergangenen Jahr betreibt. 2. Der Rat der Stadt Köln erkennt den mit der Übernahme dieses erhöhten Risiko- managements verbundenen finanziellen Bedarf in Höhe von netto insgesamt 1.344.400 EUR (brutto 1.599.836 EUR) für 2017 sowie der Option einer dreima- ligen Verlängerung für 2018, 2019 und 2020 (jährlich netto 336.100 EUR; brutto 399.959 EUR) an und stimmt der Ausschreibung von Sicherheitsmaßnahmen als Gesamtpaket zu. Abstimmungsergebnis: Einstimmig bei Stimmenthaltung der Fraktion Die Linke. und der Gruppen pro Köln, Piraten und GUT zugestimmt. __________ Anmerkung: Um sich in dieser Angelegenheit abzustimmen, wurde die Sitzung in der Zeit von 18.52 Uhr bis 19.08 Uhr unterbrochen.
Anlage 1_AN07942017 Ratssitzung 18.05.
2006 Zeichen
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Köln Piraten-Gruppe Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 17.05.2017 AN/0794/2017 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat Silvester 2017 – Positive Bilder für Köln: Gemeinsam friedlich und fröhlich feiern am Dom Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragsteller bitten Sie, folgenden Ergänzungsantrag zu Top 10.22 in die Tagesordnung des Rates am 18.05.2017 aufzunehmen. Beschluss: Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, ein kulturelles und künstlerisches Rahmenprogramm für die Silvesternacht 2017/2018 in Köln, z.B. mit Illumination des Domes, zu ermöglichen und zugleich ein entsprechendes Konzept für die Folgejahre bis 2020 zu entwickeln. Ziel ist es, unter Einbeziehung und Aktivierung der relevanten gesellschaftlichen Gruppen in Köln ein Ereignis für ein positives Miteinander und einen offenen Raum für Begegnung zu schaffen. Es orientiert sich an den Ideen von Birlikte: Zusammenstehen, Zusammenleben, zusammen reden. Das Sicherheitskonzept der Stadtverwaltung muss mit dem Rahmenprogramm harmonieren, damit um den Dom und am Hauptbahnhof kein klinisch beruhigter, ausgrenzender, men- schenleerer Raum entsteht. Die Kölnerinnen und Kölner sollen – zusammen mit Besuchern aus dem Umland – sich Ihre Plätze zurückerobern und den entsetzlichen Ereignissen zu Sil- vester 2015 ein gutes, fröhliches, buntes und weltoffenes Zeichen entgegenhalten. Die Stadtverwaltung ist aufgefordert, dies zu ermöglichen und zu fördern. - 2 - Die zur Erstellung und Umsetzung des Konzeptes notwendigen Finanzmittel werden aus dem Allgemeinen Haushalt bereitgestellt. Begründung: Erfolgt mündlich in der Sitzung. Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke SPD- Fraktionsgeschäftsführerin gez. Michael Weisenstein Fraktionsgeschäftsführer DIE LINKE gez. Thomas Hegenbarth Piraten-Gruppe
Anlage 3_DE AN14932017 SPD Linke_09.10.
3873 Zeichen
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion Die LINKE im Rat der Stadt Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: AN/1493/2017 Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Hauptausschuss 09.10.2017 Silvester 2017 - Positive Bilder für Köln Gemeinsam friedlich und fröhlich feiern am Dom Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragsteller bitten Sie, folgenden Dringlichkeitsantrag in die Hauptausschusssitzung am 09.10.2017 aufzunehmen. Vorbemerkung: Der Rat hat sich bereits in seiner Maisitzung und der Hauptausschuss in seiner Junisitzung mit der Vorbereitung einer Silvesterveranstaltung 2017/2018 befasst. Die Verwaltung hatte dabei erklärt, dass sie grundsätzlich einen ähnlichen Programmansatz wie am vergangenen Silvester verfolge. Ende September fand nun das Symposium „Silvester 2017“ der Polizei Köln statt, welches noch einmal neue Erkenntnisse und Blickwinkel auf das Geschehen des vergangenen Jah- res eröffnet hat. In der abschließenden Bewertung des Symposiums zeigte sich der Kölner Polizeipräsident Uwe Jacob offen für neue Ideen. Dabei wurde auch betont, dass es mit einer Schutzzone um den Dom nicht getan sei, sondern dass daneben kommunikative und sozialarbeiterische Maßnahmen den Polizeieinsatz ergänzen müssten. Auch die Möglichkeit, auf dem Bahn- hofsvorplatz ein multikulturelles Fest zu feiern, wurde als eine mögliche Option in Betracht gezogen. Im Lichte der Ergebnisse des Symposiums „Silvester 2017“ der Kölner Polizei werden die nachfolgenden Punkte beantragt, mit der die Stadt Köln einen wesentlichen Beitrag zum Ge- lingen der kommenden Silvesternacht leisten kann, ohne dass eine starke Polizeipräsenz aufgegeben würde. - 2 - Der Hauptausschuss des Rates der Stadt Köln beschließt: 1. Das bisher geplante kulturelle Programm muss deutlich attraktiviert, erweitert und geöffnet werden. Es soll ein Angebot geschaffen werden und sich an den Ideen von Birlikte zu orientie- ren: Zusammenstehen, Zusammenleben, Zusammen reden. Die Kölnerinnen und Kölner sollen – zusammen mit Besuchern aus dem Umland – sich ihre Plätze zurückerobern und den entsetzlichen Ereignissen zu Silvester 2015 ein gutes, fröhliches, buntes und weltoffenes Zeichen entgegenhalten. 2. Dafür müssen auskömmliche finanzielle Mittel bereitgestellt werden, um auch nam- hafte Künstler verpflichten zu können. 3. Ein Platzkonzept muss mit der Polizei zusammen erarbeitet werden. Neben dem Roncalliplatz und dem Bahnhofsvorplatz sollen weitere Plätze in Betracht gezogen werden. 4. Die Stadt Köln geht in Abstimmung mit der Kölner Polizei aktiv auf die Kommunen der erweiterten Nachbarschaft (Rheinland, Ruhrgebiet, etc.) zu, um dort lebende Flüchtlinge im Vorfeld von Silvester auf die zu erwartenden Rahmenbedingungen hinzuweisen und für entsprechende Verhaltensweisen zu gewinnen. 5. Die Stadt Köln setzt in der Silvesternacht verstärkt Streetworker und Sozialarbeiter ein, welche von Sprachmittlern unterstützt und begleitet werden. Diese sollen vor al- lem in und um den Hauptbahnhof zum Einsatz kommen, um die ankommenden Kleingruppen anzusprechen und auf Veranstaltungen sowie Verhaltensregeln hinzu- weisen. 6. In Planung und Durchführung der Silvesteraktivitäten werden der Kölner Integrations- rat, der Kölner Flüchtlingsrat sowie die in der Flüchtlingshilfe aktiven NGOs und Trä- ger der freien Wohlfahrtspflege einbezogen. Begründung der Dringlichkeit: Um die notwendigen Entscheidungen zur Veranstaltung in der Silvesternacht 2017/2017 veranlassen zu können ist eine kurzfristige Beauftragung erforderlich. Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke gez. Michael Weisenstein SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Fraktionsgeschäftsführer Die LINKE
Anlage 4_Konzeptentwurf Panirama
7021 Zeichen
Konzeptentwurf für ein kulturelles Rahmenprogramm in der Domumgebung zu Silvester 2017 13-1 / Stabsstelle Events Geltungsbereich der Schutzzone Vorbemerkung • Aufgrund der positiven Resonanz des letzten Jahres wird für die Silvesternacht 2017/2018 eine vergleichbare Struktur für die Programmgestaltung zugrunde gelegt. • So ist erneut eine Kombination aus einem Lichtkunstprojekt und einem musikalischen Rahmenprogramm vorgesehen. • Die Planungen gehen dabei von einem vergleichbaren Kostenrahmen wie in 2016 aus. Lichtkunstprojekt: Konzept von Panirama // Ingo Dietzel • Nach einer qualifizierten Auswertung von 11 eingereichten Konzepten unter vorab definierten Anforderungskriterien (Programmidee, Partizipationsansatz, Kosten, Referenzen etc.), wird dem Konzept der Agentur „Panirama“ unter der Leitung des Lichtkünstlers Ingo Dietzel die höchste Priorität beigemessen. • Das Lichtkunstprojekt setzt sich aus einem Mix aus Video- und Großbildprojektionen unter Einsatz innovativer 3D-Effekte sowie einem begleitenden Soundkonzept zusammen. Durch Projektionskunst bespielte Fassadenflächen Themen und Inhalte • Die auf den unterschiedlichen Fassaden dargestellten 3D- Projektionen und Grafiken nehmen Bezug auf die Architektur der Objekte sowie auf die vorgegebenen Themenbereiche Partizipation und weiteres zum Jahreswechsel. Die konkrete Ausgestaltung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Köln. • Beispiele: Erdgeschichtliche und stadtgeschichtliche Entwicklung, auch ein Ausblick in die Zukunft Kölns oder die Thematisierung eines Ausstellungsgegenstandes des RGMs können Teil der Projektion werden, etc.. • Auf der Fassade des Domhotels bietet sich das Thema Architektur an, welches künstlerisch anhand der Darstellung der architektonischen Grundmuster und Gebäudeeigenschaften umgesetzt wird. • Das musikalische Bühennprogramm wird durch thematisch passende Bilder und Muster auf den Fassaden begleitet. • Die konkrete Ausgestaltung der Projektion inklusive der thematischen Aufbereitung sowie Form- und Farbgebung werden in enger Abstimmung mit der Stadt Köln erstellt. Partizipatorische Inhalte • Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger/innen sind Teil des Gesamtkonzeptes. • Neben analog oder digital gestalteten Grafiken können auch Neujahrswünsche in Text- oder Bildform im Vorfeld eingereicht werden. Aufrufe und Kommunikation durch die Medien ermöglichen eine breite Beteiligung. • Das eingereichte Material wird grafisch aufbereitet und passend zu den Leitthemen in die Projektion integriert. • Neben Projektionen auf die RGM Fassade als komplementärer Teil des Bühnenprogramms oder Videoshowelement werden durch Bürger/innen eingereichte Beiträge als permanente Projektion auf die Fassaden des Domforums integriert. Projektionsablauf / Links zur Videopräsentation • Die Illumination beginnt mit der Projektion ruhiger Visuals (Grafiken und sich langsam bewegende Muster) zum Start der Aktivierung der Schutzzone (ca. 18.00 Uhr). • Auf dem Roncalliplatz beginnen ab 20.00 Uhr stündlich 3D- Videomapping Shows. Wechselseitig werden die Fassaden des RGMs sowie des Domhotels bespielt (jeweils ca. 10-15 Minuten andauernde Projektionsshows mit Licht und Sound). • Folgende Links vermitteln beispielhaft Eindrücke einer 3D- Videomapping-Show der Agentur Panirama an den Fassaden Dom Hotel und RGM: https://www.youtube.com/watch?v=rcAzQmu7zC0 https://www.youtube.com/watch?v=X8KCAP1oO0A https://www.youtube.com/watch?v=e-inG6iU42o • Bis zur nächsten vollen Stunde werden im Loop-Modus, untermalt von sphärischen Soundklängen, ruhigere Projektionsmuster, angelehnt an die grafischen und inhaltlichen Leitthemen, präsentiert. • Die beiden Domforum-Fassaden sowie die seitliche Fassade des Domhotels („4711-Fassade“ / Domkloster) werden mit Konzentration auf die partizipatorischen Inhalte permanent bespielt. • Nach dem Countdown zum Jahreswechsel werden ruhige Visuals bis ca. 01.00 Uhr präsentiert. Musikalisches Rahmenprogramm • Aufgrund sicherheitsbezogener Vorgaben durch Ordnungsamt und Polizei wird bei der Programmierung des musikalischen Rahmenprogramms darauf verzichtet, populäre Bands der Kölner Musikszene in das Rahmenprogramm zu integrieren. • Stattdessen wird sich das Programm auf Beiträge beschränken, die den Anforderungen der Sicherheitsbehörde in Sachen Publikumszulauf entsprechen. Dies gilt beispielsweise für den Chor „Gospel Cologne“, der sich nach den positiven Erfahrungen des Vorjahres erneut mit 150-200 Kölnerinnen und Kölnern am Silvesterprogramm beteiligen möchte. • Ergänzt wird dieser Auftritt ggfs. durch Programmbeiträge weiterer Kölner Künstler/innen bzw. Bands, die den Anforderungen der Sicherheitsbehörden hinsichtlich ihrer Attraktivität Rechnung tragen. (zum Beispiel die im Rahmen einer Initiative des Dreikönigsgymnasiums entstandene, international besetzte Band „Buntes Herz“). • Für das musikalische Programm wird auf dem Roncalliplatz vor dem Dom eine Bühne aufgebaut. Zusammenfassung der Entscheidungskriterien für Panirama • Kostengünstigstes Angebot • Inhaltliche Unterscheidung zum Programm des Vorjahrs durch Integration von effektstarken 3D-Shows mit Licht und Sound • Abwechslungsreiches Programm von 18.00 bis 01.00 Uhr • Zielgruppenübergreifende Attraktivität / Niedrigschwelligkeit • Starke Einbeziehung der Bürger/innen • Dienstleistungsorientierte Arbeitsweise des Künstlers und hohe Flexibilität in der Konzeptausgestaltung Referenzen von Panirama • Ingo Dietzel ist ein Lüneburger Künstler mit Referenzen für weltliche und sakrale Bauten. • Er qualifiziert sich zudem durch die Teilnahme an unterschiedlichen nationalen und internationalen Lichtfestivals seit 2005 (u. a. Illuminationen von Berliner Dom, Lichtfestivals in Berlin, Recklinghausen, Lüneburg, Fusion- Festival in Mecklenburg). Unter http://www.panirama.de finden sich weitere Referenzbilder und beispielhafte Videos des Künstlers. Folgende Links vermitteln beispielhaft weitere Eindrücke einer 3D- Videomapping-Show der Agentur Panirama: https://www.youtube.com/ watch?v=BV1cWaKunqo https://www.youtube.com/ watch?v=dH5fnVzCxZ0 Auszug Referenzen • 2006 “Festival of Lights” Berlin Projektion auf den Berliner Dom • seit 2006 jährlich “Recklinghausen Leuchtet” Großbild Diaprojektion und Videomapping • 2008 “Glow Festival” Eindhoven Großbilddiaprojektion • 2010 Vancouver, Olympische Winterspiele Großbild Diaprojektion für Nike • 2011 Porta Nigra Trier Großbild Diaprojektion auf dem gesamten Gebäude • 2011 “Art Muse Festival” Danzig Großbild Diaprojektion • 2011 – 2013 “Fusion” Festival Großbild Diaprojektion • 2014 Sumitomo Bordnetze Wolfsburg Videomapping zur Eröfnung des neuen Firmensitzes • 2014 “Extraschicht” Ruhr Universität Bochum Videomapping • 2015 César Ritz Colleges Switzerland, Le Bouveret Videomapping • 2016 Shakespeare Theatre Gdansk Großbild Diaprojektion zur Deutschen Woche in Danzig für das Deutsche Konsulat
Beschlussvorlage Ausschuss
11221 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/01/13/1 Vorlagen-Nummer 3044/2017 Freigabedatum 12.10.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Silvesterprogramm in der Umgebung des Kölner Doms / Multimediaprojektion und Bühnenprogramm Beschlussorgan Finanzausschuss Gremium Datum Beschluss: Der Finanzausschuss empfiehlt dem Rat, wie folgt zu beschließen: Der Rat stimmt gem. § 60 Abs.1 Satz 1 der Gemeindeordnung NW der Realisierung des Multimedia-Projekts der Illuminationsmanufaktur Panirama GmbH an Silvester 2017 mit Gesamtaufwendungen i. H. v. 212.000 € zu. Hierzu beschließt der Rat folgende zahlungswirksame überplanmäßige Aufwendungen: - 162.000 € im Teilergebnisplan 0111, Sonstige Innere Verwaltung, bei Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen - 50.000 € im Teilergebnisplan 0111, sonstige Innere Verwaltung, bei Teilplanzeile 16, Sonstige ordentliche Aufwendungen Die Deckung vorgenannter Mehraufwendungen i. H. v. 212.000 € erfolgt durch Wenigeraufwendungen im Teilergebnisplan 1601, bei Teilplanzeile 20, Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen. Finanzausschuss 13.10.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 212.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung für die Dringlichkeit: Bevor eine Beauftragung der mit Blick auf das künstlerische Rahmenprogramm favorisierten Agentur, Illuminationsmanufaktur Panirama GmbH, sowie der damit verbundenen weiteren Gewerke erfolgen kann, bedarf es einer Sicherstellung der Finanzierung. Aufgrund des Doppelhaushaltes 2016/2017 wurden für das Silvesterprogramm auch in 2017 ursprünglich keine Mittel veranschlagt, so dass eine überplanmäßige Bereitstellung erforderlich ist. Die Beauftragung der Illuminationsmanufaktur Panirama GmbH muss jedoch zwingend spätestens Mitte Oktober erfolgen, so dass zum einen die konzeptionelle Arbeit an dem Projekt weiter fortgesetzt werden kann, zum anderen die hierfür erforderlichen Angebote externer Gewerke (u. a. Stromversor- gung, Technik, Security etc.) eingeholt und beauftragt werden können. Dies gilt zugleich auch für die Umsetzung des musikalischen Bühnenprogramms sowie insbesondere auch vor dem Hintergrund, als dass mit der Auswahl günstiger Anbieter weitere Ersparnisse für die Stadt Köln erzielt werden und somit die Gesamtkosten des Projekts so niedrig wie möglich gehalten werden können. Begründung: Im Zusammenhang mit den behördlichen Planungen zum Jahreswechsel 2017/2018 ist es erneut Aufgabe der Verwaltung, neben der Erstellung eines Sicherheitskonzeptes ein künstlerisches Rah- menprogramm für die unmittelbare Domumgebung zu erstellen. Mit diesem Programm soll analog Silvester 2016/2017 ein deutlich sichtbares Zeichen eines friedlichen und feierlichen Jahreswechsels gesetzt werden. Mit der geplanten künstlerischen und musikalischen Inszenierung im unmittelbaren Umfeld des Kölner Domes soll Köln als eine bunte, vielfältige und offene Stadt präsentiert werden, die für ein friedvolles Miteinander aller Menschen steht. 3 Nach eingehender Prüfung der diversen Vorschläge und eigener Programmrecherchen votiert die Verwaltung für das Konzept einer multimedialen Projektion der Illuminationsmanufaktur Panirama GmbH, welche das kostengünstigste Angebot (125.000 Euro brutto) eingereicht hat. Hinzu kommen noch Kosten der Infrastruktur (Strom, Sound-Technik, Gabelstapler, Security, Catering, Künstlersozi- alkasse etc.), so dass das Projektionsvorhaben inklusive eines finanziellen Handlungsspielraums für mögliche unvorhergesehene, jedoch für die Realisierung vor Ort zwingend erforderliche, Maßnahmen (z. B. durch einen wetterbedingt verzögerten Abbau des Weihnachtsmarktes auf dem Roncalliplatz) kostenmäßig auf rund 162.000 Euro brutto beziffert wird. Das Konzept der Illuminationsmanufaktur Panirama GmbH überzeugt nicht nur hinsichtlich der finan- ziellen Rahmenbedingungen, sondern in erster Linie mit Blick auf die inhaltlich-programmatische Aus- richtung. So setzt sie innovative Verfahren des 3D-Mappings ein, die Bezug nehmen auf die Architek- tur der Objekte sowie auf die vorgegebenen Themenbereiche Partizipation und weiteres zum Jahres- wechsel. Die konkrete Ausgestaltung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Köln. Innerhalb der Schutzzone werden folgende Fassaden der Domumgebung bespielt: Römisch-Germanisches Museum, Domhotel, Domkloster, Domforum. Die Fassade des Römisch Germanischen Museums (Fläche 1, siehe Anlage) dient als Projektionsflä- che einer Videoprojektion, die in einer ca. 10 bis 15minütigen 3D animierten Show verschiedene be- wegliche Motive anhand der o. g. Themenbereiche zeigt. Zum Beispiel entwickeln sich grafische Ele- mente aus einem zentralen Ursprung, Pflanzen wachsen aus einem Samen, Darstellung stadtge- schichtlicher Höhepunkte der Stadt Köln etc.. Auch ein Ausblick in die Zukunft Kölns oder die Thema- tisierung eines Ausstellungsgegenstandes des RGM‘s sind als Teil der Projektion möglich. Auf dieser RGM-Fassade werden auch die Einreichungen der Kölner Bürger/innen – „Create your Wall“ – gezeigt. Hierfür wird eine Vorlage aufgrund der Fassade erstellt, die mit digitalen und analo- gen Medien bearbeitet werden kann. Neben analog oder digital gestalteten Grafiken können auch Neujahrswünsche und Vorsätze für das neue Jahr in Text- oder Bildform im Vorfeld eingereicht wer- den. Das eingereichte Material wird grafisch aufbereitet und in die Projektion integriert. Die Fassade des Dom-Hotels (Fläche 2, siehe Anlage) wird mit einer 3D Videomappingshow bespielt, bei der die Fassade des Hotels komplett verwandelt und bewegt wird. Auf dieser Fassade bietet sich insbesondere das Thema „Architektur“ an, welches künstlerisch anhand der Darstellung der architek- tonischen Grundmuster und Gebäudeeigenschaften umgesetzt wird. Auch diese 3D Show dauert ca. 10 bis 15 Minuten. Die Show auf den beiden Fassaden RGM und Dom Hotel werden unter Berücksichtigung des Hoch- amtes im Kölner Dom jeweils zur vollen Stunde beginnen. Die Projektionen sollen mit Eintritt der Dunkelheit, bzw. zum Zeitpunkt der Aktivierung der Schutzzone (ab ca. 18:00 Uhr) starten und bis ca. 1:00 Uhr des Folgetages andauern. Nachdem Countdown zum Jahreswechsel werden ruhige Visuals bis ca. 01.00 Uhr dominieren. Bis zur nächsten vollen Stunde werden an den beiden Fassaden RGM und Dom-Hotel jeweils im Loop-Modus, untermalt von sphärischen Soundklängen, ruhigere Projektionsmuster präsentiert, teils auch angelehnt an das unten genannte Bühnenprogramm. Die beiden Fassaden des Domforums und die West-Seite des Dom-Hotels „Domkloster“ (Flächen 3 und 4) werden mit Eintritt der Dunkelheit bzw. zum Start der Aktivierung der Schutzzone durch Hoch- leistungsdiaprojektoren mit permanent wechselnden Motiven bespielt. Ergänzt wird diese Projektion ebenfalls durch die Text- und Bild-Beiträge der Kölner Bürger/innen. Die Projektion konzentriert sich ausschließlich auf die Flächen innerhalb des abgesperrten Bereichs der Domumgebung. Der Bahnhofsvorplatz ist gemäß dem Sicherheitskonzept grundsätzlich taghell erleuchtet. Auch innerhalb der Schutzzone ist es jederzeit möglich, auf polizeiliche Anweisung zusätz- lich für diesen Standort vorgesehene Lichtfluter zu aktivieren, so dass auch dieser Bereich lageab- hängig taghell ausgeleuchtet werden kann. 4 Musikalisches Bühnenprogramm Das musikalische Bühnenprogramm bietet ebenfalls einen partizipatorischen Ansatz mit Blick auf die Präsentation des Chores der Friedenskirche Köln „Gospel-Cologne“, welcher bereits zum Jahres- wechsel 2016/2017 überzeugen konnte. Dieser Chor besteht nicht nur aus internationalen Stars der Gospel-Szene sondern in erster Linie aus rund 150 - 200 Kölner/innen und Kölner, die sich im Vorfeld für einen Gospel-Workshop anmelden und unter professioneller Leitung das Chor-Programm des Silvester-Abends einstudieren und vortragen können. Ergänzend zu dem Chor wird die Möglichkeit vorgehalten, das weitere Künstler/innen und Bands aus der Kölner Stadtgesellschaft auftreten können. Über deren Auswahl wird bis Ende November ent- schieden. Das musikalische Bühnenprogramm wird zudem durch thematisch passende Projektionen der Panirama GmbH auf den Fassaden begleitet. Die Programmauswahl orientiert sich dabei auch an den Vorgaben des Ordnungsamtes und der Poli- zei keine attraktiveren Bands mit einer besonderen Sogwirkung auf dem Roncalliplatz auftreten zu lassen. Die mit dem musikalischen Bühnenprogramm verbundenen technischen Zusatzkosten und Gebühren (insbesondere Bühne, Podeste, Licht- und Soundtechnik, Gebühren, Honorare und Aufwandsent- schädigungen für Musiker, Absperrmaterial, Security etc.) beziffern sich auf rund 50.000 Euro brutto. Diese Mittel erlauben es auch, ggfs. noch anfallende Zusatzkosten aufgrund unvorhersehbarer Rah- menbedingungen für die Inszenierung aufzufangen. Resümee: Die Verwaltung ist der Auffassung, dass die mit diesem Konzept intendierte Zielsetzung sowie die inhaltlich/programmatische und technische Ausgestaltung der multimedialen Projektion in hervorra- gender Weise den Erwartungshaltungen Rechnung trägt, die sowohl von Seiten der Bürgerschaft, der medialen Öffentlichkeit als auch unter Berücksichtigung der sicherheitsrelevanten Aspekte von Seiten der Verwaltung bei der Konzeptselektion zu beachten waren. Dies auch vor dem Hintergrund, als dass es einem Vergleich der letztjährigen Projektion „Time drifts Cologne“ wird standhalten können. Neben den künstlerischen Aspekten trägt der ausgewählte Konzeptvorschlag dabei insbesondere aber auch den Rahmenbedingungen Rechnung, die mit Blick auf einen unter kommunalpolitischen Gesichtspunkten vertretbaren Kostenrahmen nicht zu vernachlässigen waren. Neben der Abstim- mung mit den für die Sicherheit zuständigen Behörden wurde dieses Konzept auch mit dem Metropo- litankapitel einvernehmlich abgestimmt. Weiteres Verfahren: Für die Realisierung des Projekts ist eine zeitnahe Entscheidung und Beauftragung der Agentur er- forderlich. Da die nächste Ratssitzung am 07.11.2017 nicht abgewartet werden kann, ist vorgesehen, im Anschluss an die Beratung im Finanzausschuss eine Entscheidung per Dringlichkeitsentscheidung nach § 60 Abs. 1 Satz 2 Gemeindeordnung NRW mit anschließender Genehmigung durch den Rat herbeizuführen. Anlagen: Änderungsantrag AN/0794/2017 und Auszug aus der Niederschrift der Ratssitzung vom 18.05.2017“ Dringlichkeitsantrag AN/1493/2017 Konzeptentwurf Rahmenprogramm Illumination
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3044/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 12.10.2017
- Erstellt
- 02.10.2017 09:49