Mandari Insight

3044/2017

Silvesterprogramm in der Umgebung des Kölner Doms / Mulitmediaprojektion und Bühnenprogramm

Beschlussvorlage Ausschuss 12.10.2017

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Nächste Beratung: Finanzausschuss, Sitzung am 13.10.2017, TOP 6.2

Anlage 2 Auszug Niederschrift Rat 18.08._00617487

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Ansehen

Anlage 1_AN07942017 Ratssitzung 18.05.

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Ansehen

Anlage 3_DE AN14932017 SPD Linke_09.10.

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Ansehen

Anlage 4_Konzeptentwurf Panirama

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Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

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Ansehen

Anlage 2 Auszug Niederschrift Rat 18.08._00617487

2052 Zeichen

Geschäftsführung  
Rat 
Frau Kramp 
Telefon:  (0221) 221-22061  
Fax       :  (0221) 221-26570 
E-Mail:  Petra.Kramp@stadt-koeln.de 
Datum: 20.06.2017 
Auszug 
aus der Niederschrift der 29. Sitzung des Rates vom 18.05.2017 
öffentlich 
10 Allgemeine Vorlagen 
10.22 Bedarfsfeststellungsbeschluss im Zuge des erhöhten Risikomanage-
ments der Stadt Köln für die Silvesterfeiern in den Jahren 2017 bis 
2020 und Vergabe der Leistungen 
0773/2017 
 Änderungsantrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Die Linke. und der 
Gruppe Piraten 
AN/0794/2017 
Beschlüsse: 
 
I. Beschluss über den Vertagungsantrag von Ratsmitglied Frank: 
 
Der Rat möge beschließen, die Angelegenheit bis zu dem Zeitpunkt zurückzustellen, 
zu dem die Verwaltung das Veranstaltungskonzept vorlegt. 
 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Mehrheitlich mit den Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grü-
nen gegen die Stimmen der FDP-Fraktion sowie bei Stimmenthaltung der SPD-
Fraktion, der Fraktion Die Linke. und der Gruppen pro Köln, Piraten und GUT zuge-
stimmt. 
 
 
II. Beschluss gemäß Verwaltungsvorlage:

1. Der Rat der Stadt Köln nimmt zur Kenntnis, dass die Stadt Köln im Sinne einer 
präventiven Vermeidung und zur Abwehr von Gefahren anlässlich der Silvester-
feiern in den Jahren 2017 bis 2020 ein erhöhtes Risikomanagement analog der 
Silvesterfeier im vergangenen Jahr betreibt.  
 
2. Der Rat der Stadt Köln erkennt den mit der Übernahme dieses erhöhten Risiko-
managements verbundenen finanziellen Bedarf in Höhe von netto insgesamt 
1.344.400 EUR (brutto 1.599.836 EUR) für 2017 sowie der Option einer dreima-
ligen Verlängerung für 2018, 2019 und 2020 (jährlich netto 336.100 EUR; brutto 
399.959 EUR) an und stimmt der Ausschreibung von Sicherheitsmaßnahmen als 
Gesamtpaket zu.  
 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig bei Stimmenthaltung der Fraktion Die Linke. und der Gruppen pro Köln, 
Piraten und GUT zugestimmt. 
__________ 
Anmerkung: 
 
Um sich in dieser Angelegenheit abzustimmen, wurde die Sitzung in der Zeit von 
18.52 Uhr bis 19.08 Uhr unterbrochen.

Anlage 1_AN07942017 Ratssitzung 18.05.

2006 Zeichen

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Köln 
Piraten-Gruppe 
 
 
 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 17.05.2017 
 
AN/0794/2017 
 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat  
 
Silvester 2017 – Positive Bilder für Köln: Gemeinsam friedlich und fröhlich feiern am 
Dom 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die Antragsteller bitten Sie, folgenden Ergänzungsantrag zu Top 10.22 in die Tagesordnung 
des Rates am 18.05.2017 aufzunehmen. 
 
 
Beschluss: 
Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, ein kulturelles und künstlerisches Rahmenprogramm 
für die Silvesternacht 2017/2018 in Köln, z.B. mit Illumination des Domes, zu ermöglichen 
und zugleich ein entsprechendes Konzept für die Folgejahre bis 2020 zu entwickeln. 
 
Ziel ist es, unter Einbeziehung und Aktivierung der relevanten gesellschaftlichen Gruppen in 
Köln ein Ereignis für ein positives Miteinander und einen offenen Raum für Begegnung zu 
schaffen. Es orientiert sich an den Ideen von Birlikte: Zusammenstehen, Zusammenleben, 
zusammen reden. 
 
Das Sicherheitskonzept der Stadtverwaltung muss mit dem Rahmenprogramm harmonieren, 
damit um den Dom und am Hauptbahnhof kein klinisch beruhigter, ausgrenzender, men-
schenleerer Raum entsteht. Die Kölnerinnen und Kölner sollen – zusammen mit Besuchern 
aus dem Umland – sich Ihre Plätze zurückerobern und den entsetzlichen Ereignissen zu Sil-
vester 2015 ein gutes, fröhliches, buntes und weltoffenes Zeichen entgegenhalten. Die 
Stadtverwaltung ist aufgefordert, dies zu ermöglichen und zu fördern.

- 2 - 
 
Die zur Erstellung und Umsetzung des Konzeptes notwendigen Finanzmittel werden aus 
dem Allgemeinen Haushalt bereitgestellt. 
 
Begründung: 
Erfolgt mündlich in der Sitzung. 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. 
Dr. Barbara Lübbecke 
SPD-
Fraktionsgeschäftsführerin 
gez. 
Michael Weisenstein  
Fraktionsgeschäftsführer 
DIE LINKE  
 
gez. 
Thomas Hegenbarth 
Piraten-Gruppe

Anlage 3_DE AN14932017 SPD Linke_09.10.

3873 Zeichen

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Fraktion Die LINKE im Rat der Stadt Köln 
 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin:  
 
AN/1493/2017 
 
Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Hauptausschuss 09.10.2017 
 
Silvester 2017 - Positive Bilder für Köln 
Gemeinsam friedlich und fröhlich feiern am Dom 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die Antragsteller bitten Sie, folgenden Dringlichkeitsantrag in die Hauptausschusssitzung am 
09.10.2017 aufzunehmen. 
 
 
Vorbemerkung: 
 
Der Rat hat sich bereits in seiner Maisitzung und der Hauptausschuss in seiner Junisitzung 
mit der Vorbereitung einer Silvesterveranstaltung 2017/2018 befasst. Die Verwaltung hatte 
dabei erklärt, dass sie grundsätzlich einen ähnlichen Programmansatz wie am vergangenen 
Silvester verfolge. 
Ende September fand nun das Symposium „Silvester 2017“ der Polizei Köln statt, welches 
noch einmal neue Erkenntnisse und Blickwinkel auf das Geschehen des vergangenen Jah-
res eröffnet hat.  
 
In der abschließenden Bewertung des Symposiums zeigte sich der Kölner Polizeipräsident 
Uwe Jacob offen für neue Ideen. Dabei wurde auch betont, dass es mit einer Schutzzone um 
den Dom nicht getan sei, sondern dass daneben kommunikative und sozialarbeiterische 
Maßnahmen den Polizeieinsatz ergänzen müssten. Auch die Möglichkeit, auf dem Bahn-
hofsvorplatz ein multikulturelles Fest zu feiern, wurde als eine mögliche Option in Betracht 
gezogen. 
 
Im Lichte der Ergebnisse des Symposiums „Silvester 2017“ der Kölner Polizei werden die 
nachfolgenden Punkte beantragt, mit der die Stadt Köln einen wesentlichen Beitrag zum Ge-
lingen der kommenden Silvesternacht leisten kann, ohne dass eine starke Polizeipräsenz 
aufgegeben würde.

- 2 - 
 
Der Hauptausschuss des Rates der Stadt Köln beschließt: 
 
1. Das bisher geplante kulturelle Programm muss deutlich attraktiviert, erweitert und 
geöffnet werden.  
Es soll ein Angebot geschaffen werden und sich an den Ideen von Birlikte zu orientie-
ren: Zusammenstehen, Zusammenleben, Zusammen reden. 
Die Kölnerinnen und Kölner sollen – zusammen mit Besuchern aus dem Umland – 
sich ihre Plätze zurückerobern und den entsetzlichen Ereignissen zu Silvester 2015 
ein gutes, fröhliches, buntes und weltoffenes Zeichen entgegenhalten. 
 
2. Dafür müssen auskömmliche finanzielle Mittel bereitgestellt werden, um auch nam-
hafte Künstler verpflichten zu können. 
 
3. Ein Platzkonzept muss mit der Polizei zusammen erarbeitet werden. Neben dem 
Roncalliplatz und dem Bahnhofsvorplatz sollen weitere Plätze in Betracht gezogen 
werden. 
 
4. Die Stadt Köln geht in Abstimmung mit der Kölner Polizei aktiv auf die Kommunen 
der erweiterten Nachbarschaft (Rheinland, Ruhrgebiet, etc.) zu, um dort lebende 
Flüchtlinge im Vorfeld von Silvester auf die zu erwartenden Rahmenbedingungen 
hinzuweisen und für entsprechende Verhaltensweisen zu gewinnen. 
 
5. Die Stadt Köln setzt in der Silvesternacht verstärkt Streetworker und Sozialarbeiter 
ein, welche von Sprachmittlern unterstützt und begleitet werden. Diese sollen vor al-
lem in und um den Hauptbahnhof zum Einsatz kommen, um die ankommenden 
Kleingruppen anzusprechen und auf Veranstaltungen sowie Verhaltensregeln hinzu-
weisen. 
 
6. In Planung und Durchführung der Silvesteraktivitäten werden der Kölner Integrations-
rat, der Kölner Flüchtlingsrat sowie die in der Flüchtlingshilfe aktiven NGOs und Trä-
ger der freien Wohlfahrtspflege einbezogen. 
 
  
 
Begründung der Dringlichkeit: 
Um die notwendigen Entscheidungen zur Veranstaltung in der Silvesternacht 2017/2017 
veranlassen zu können ist eine kurzfristige Beauftragung erforderlich. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Dr. Barbara Lübbecke  gez. Michael Weisenstein 
SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Fraktionsgeschäftsführer Die LINKE

Anlage 4_Konzeptentwurf Panirama

7021 Zeichen

Konzeptentwurf  für ein kulturelles 
Rahmenprogramm 
in der Domumgebung  
zu Silvester 2017
13-1 / Stabsstelle Events

Geltungsbereich der Schutzzone

Vorbemerkung
• Aufgrund der positiven Resonanz des letzten Jahres wird für 
die Silvesternacht 2017/2018 eine vergleichbare Struktur für 
die Programmgestaltung zugrunde gelegt. 
• So ist erneut eine Kombination aus einem Lichtkunstprojekt 
und einem musikalischen Rahmenprogramm vorgesehen. 
• Die Planungen gehen dabei von einem vergleichbaren 
Kostenrahmen wie in 2016 aus.

Lichtkunstprojekt: 
Konzept von Panirama // Ingo Dietzel 
• Nach einer qualifizierten Auswertung von 11 eingereichten 
Konzepten unter vorab definierten Anforderungskriterien 
(Programmidee, Partizipationsansatz, Kosten, Referenzen 
etc.), wird dem Konzept der Agentur „Panirama“ unter der 
Leitung des Lichtkünstlers Ingo Dietzel die höchste Priorität 
beigemessen. 
• Das Lichtkunstprojekt setzt sich aus einem Mix aus Video- und 
Großbildprojektionen unter Einsatz innovativer 3D-Effekte 
sowie einem begleitenden Soundkonzept zusammen.

Durch Projektionskunst bespielte 
Fassadenflächen

Themen und Inhalte
• Die auf den unterschiedlichen Fassaden dargestellten 3D-
Projektionen und Grafiken nehmen Bezug auf die Architektur 
der Objekte sowie auf die vorgegebenen Themenbereiche 
Partizipation und weiteres zum Jahreswechsel. Die konkrete 
Ausgestaltung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt 
Köln. 
• Beispiele: Erdgeschichtliche und stadtgeschichtliche 
Entwicklung, auch ein Ausblick in die Zukunft Kölns oder die 
Thematisierung eines Ausstellungsgegenstandes des RGMs 
können Teil der Projektion werden, etc..

• Auf der Fassade des Domhotels bietet sich das Thema 
Architektur an, welches künstlerisch anhand der Darstellung 
der architektonischen Grundmuster und 
Gebäudeeigenschaften umgesetzt wird.
• Das musikalische Bühennprogramm wird durch thematisch 
passende Bilder und Muster auf den Fassaden begleitet. 
• Die konkrete Ausgestaltung der Projektion inklusive der 
thematischen Aufbereitung sowie Form- und Farbgebung 
werden in enger Abstimmung mit der Stadt Köln erstellt.

Partizipatorische Inhalte
• Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger/innen sind Teil des 
Gesamtkonzeptes. 
• Neben analog oder digital gestalteten Grafiken können auch 
Neujahrswünsche in Text- oder Bildform im Vorfeld 
eingereicht werden. Aufrufe und Kommunikation durch die 
Medien ermöglichen eine breite Beteiligung. 
• Das eingereichte Material wird grafisch aufbereitet und 
passend zu den Leitthemen in die Projektion integriert. 
• Neben Projektionen auf die RGM Fassade als komplementärer 
Teil des Bühnenprogramms oder Videoshowelement werden 
durch Bürger/innen eingereichte Beiträge als permanente 
Projektion auf die Fassaden des Domforums integriert.

Projektionsablauf / Links zur Videopräsentation
• Die Illumination beginnt mit der Projektion ruhiger Visuals 
(Grafiken und sich langsam bewegende Muster) zum Start der 
Aktivierung der Schutzzone (ca. 18.00 Uhr). 
• Auf dem Roncalliplatz beginnen ab 20.00 Uhr stündlich 3D-
Videomapping Shows. Wechselseitig werden die Fassaden des 
RGMs sowie des Domhotels bespielt (jeweils ca. 10-15 
Minuten andauernde Projektionsshows mit Licht und Sound). 
• Folgende Links vermitteln beispielhaft Eindrücke einer 3D-
Videomapping-Show der Agentur Panirama an den Fassaden 
Dom Hotel und RGM: 
https://www.youtube.com/watch?v=rcAzQmu7zC0 
https://www.youtube.com/watch?v=X8KCAP1oO0A 
https://www.youtube.com/watch?v=e-inG6iU42o

• Bis zur nächsten vollen Stunde werden im Loop-Modus, 
untermalt von sphärischen Soundklängen, ruhigere 
Projektionsmuster, angelehnt an die grafischen und 
inhaltlichen Leitthemen, präsentiert. 
• Die beiden Domforum-Fassaden sowie die seitliche Fassade 
des Domhotels („4711-Fassade“ / Domkloster) werden mit 
Konzentration auf die partizipatorischen Inhalte permanent 
bespielt. 
• Nach dem Countdown zum Jahreswechsel werden ruhige 
Visuals bis ca. 01.00 Uhr präsentiert.

Musikalisches Rahmenprogramm
• Aufgrund sicherheitsbezogener Vorgaben durch Ordnungsamt 
und Polizei wird bei der Programmierung des musikalischen 
Rahmenprogramms darauf verzichtet, populäre Bands der 
Kölner Musikszene in das Rahmenprogramm zu integrieren. 
• Stattdessen wird sich das Programm auf Beiträge 
beschränken, die den Anforderungen der Sicherheitsbehörde 
in Sachen Publikumszulauf entsprechen. Dies gilt 
beispielsweise für den Chor „Gospel Cologne“, der sich nach 
den positiven Erfahrungen des Vorjahres erneut mit 150-200 
Kölnerinnen und Kölnern am Silvesterprogramm beteiligen 
möchte.

• Ergänzt wird dieser Auftritt ggfs. durch Programmbeiträge 
weiterer Kölner Künstler/innen bzw. Bands, die den 
Anforderungen der Sicherheitsbehörden hinsichtlich ihrer 
Attraktivität Rechnung tragen.  (zum Beispiel die im Rahmen 
einer Initiative des Dreikönigsgymnasiums entstandene, 
international besetzte Band „Buntes Herz“). 
• Für das musikalische Programm wird auf dem Roncalliplatz 
vor dem Dom eine Bühne aufgebaut.

Zusammenfassung der 
Entscheidungskriterien für Panirama
• Kostengünstigstes Angebot 
• Inhaltliche Unterscheidung zum Programm des Vorjahrs durch 
Integration von effektstarken 3D-Shows mit Licht und Sound 
• Abwechslungsreiches Programm von 18.00 bis 01.00 Uhr 
• Zielgruppenübergreifende Attraktivität / Niedrigschwelligkeit 
• Starke Einbeziehung der Bürger/innen 
• Dienstleistungsorientierte Arbeitsweise des Künstlers und 
hohe Flexibilität in der Konzeptausgestaltung

Referenzen von Panirama
• Ingo Dietzel ist ein Lüneburger Künstler mit Referenzen für 
weltliche und sakrale Bauten. 
• Er qualifiziert sich zudem durch die Teilnahme an 
unterschiedlichen nationalen und internationalen 
Lichtfestivals seit 2005 (u. a. Illuminationen von Berliner Dom, 
Lichtfestivals in Berlin, Recklinghausen, Lüneburg, Fusion-
Festival in Mecklenburg).

Unter 
http://www.panirama.de 
finden sich weitere 
Referenzbilder und 
beispielhafte Videos des 
Künstlers. 
Folgende Links vermitteln 
beispielhaft weitere 
Eindrücke einer 3D-
Videomapping-Show der 
Agentur Panirama:
https://www.youtube.com/ 
watch?v=BV1cWaKunqo 
https://www.youtube.com/ 
watch?v=dH5fnVzCxZ0

Auszug Referenzen
• 2006 “Festival of Lights” Berlin 
Projektion auf den Berliner Dom
• seit 2006 jährlich “Recklinghausen Leuchtet” 
Großbild Diaprojektion und Videomapping 
• 2008 “Glow Festival” Eindhoven 
Großbilddiaprojektion 
• 2010 Vancouver, Olympische Winterspiele 
Großbild Diaprojektion für Nike 
• 2011 Porta Nigra Trier 
Großbild Diaprojektion auf dem gesamten Gebäude

• 2011 “Art Muse Festival” Danzig 
Großbild Diaprojektion 
• 2011 – 2013 “Fusion” Festival 
Großbild Diaprojektion 
• 2014 Sumitomo Bordnetze Wolfsburg 
Videomapping zur Eröfnung des neuen Firmensitzes 
• 2014 “Extraschicht” Ruhr Universität Bochum
Videomapping 
• 2015 César Ritz Colleges Switzerland, Le Bouveret 
Videomapping 
• 2016 Shakespeare Theatre Gdansk 
Großbild Diaprojektion zur Deutschen Woche in Danzig 
für das Deutsche Konsulat

Beschlussvorlage Ausschuss

11221 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
OB/01/13/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 3044/2017 
Freigabedatum 
12.10.2017  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Silvesterprogramm in der Umgebung des Kölner Doms / Multimediaprojektion und 
Bühnenprogramm 
Beschlussorgan 
Finanzausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Der Finanzausschuss empfiehlt dem Rat, wie folgt zu beschließen: 
 
 Der Rat stimmt gem. § 60 Abs.1 Satz 1 der Gemeindeordnung NW der Realisierung des 
 Multimedia-Projekts der Illuminationsmanufaktur Panirama GmbH an Silvester 2017 mit 
 Gesamtaufwendungen i. H. v. 212.000 € zu. 
 
 Hierzu beschließt der Rat folgende zahlungswirksame überplanmäßige  Aufwendungen: 
 
 - 162.000 € im Teilergebnisplan 0111, Sonstige Innere Verwaltung, bei Teilplanzeile 
  13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 
 
 - 50.000 € im Teilergebnisplan 0111, sonstige Innere Verwaltung, bei Teilplanzeile 
  16, Sonstige ordentliche Aufwendungen 
 
 Die Deckung vorgenannter Mehraufwendungen i. H. v. 212.000 € erfolgt durch 
 Wenigeraufwendungen im Teilergebnisplan 1601, bei Teilplanzeile 20, Zinsen und sonst. 
 Finanzaufwendungen. 
 
 
 
 
 
Finanzausschuss 13.10.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  212.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Begründung für die Dringlichkeit: 
 
Bevor eine Beauftragung der mit Blick auf das künstlerische Rahmenprogramm favorisierten Agentur, 
Illuminationsmanufaktur Panirama GmbH, sowie der damit verbundenen weiteren Gewerke erfolgen 
kann, bedarf es einer Sicherstellung der Finanzierung. Aufgrund des Doppelhaushaltes 2016/2017 
wurden für das Silvesterprogramm auch in 2017 ursprünglich keine Mittel veranschlagt, so dass eine 
überplanmäßige Bereitstellung erforderlich ist. 
 
Die Beauftragung der Illuminationsmanufaktur Panirama GmbH muss jedoch zwingend spätestens 
Mitte Oktober erfolgen, so dass zum einen die konzeptionelle Arbeit an dem Projekt weiter fortgesetzt 
werden kann, zum anderen die hierfür erforderlichen Angebote externer Gewerke (u. a. Stromversor-
gung, Technik, Security etc.) eingeholt und beauftragt werden können. Dies gilt zugleich auch für die 
Umsetzung des musikalischen Bühnenprogramms sowie insbesondere auch vor dem Hintergrund, als 
dass mit der Auswahl günstiger Anbieter weitere Ersparnisse für die Stadt Köln erzielt werden und 
somit die Gesamtkosten des Projekts so niedrig wie möglich gehalten werden können. 
 
 
 
Begründung: 
Im Zusammenhang mit den behördlichen Planungen zum Jahreswechsel 2017/2018 ist es erneut 
Aufgabe der Verwaltung, neben der Erstellung eines Sicherheitskonzeptes ein künstlerisches Rah-
menprogramm für die unmittelbare Domumgebung zu erstellen. Mit diesem Programm soll analog 
Silvester 2016/2017 ein deutlich sichtbares Zeichen eines friedlichen und feierlichen Jahreswechsels 
gesetzt werden. Mit der geplanten künstlerischen und musikalischen Inszenierung im unmittelbaren 
Umfeld des Kölner Domes soll Köln als eine bunte, vielfältige und offene Stadt präsentiert werden, die 
für ein friedvolles Miteinander aller Menschen steht.

3 
Nach eingehender Prüfung der diversen Vorschläge und eigener Programmrecherchen votiert die 
Verwaltung für das Konzept einer multimedialen Projektion der Illuminationsmanufaktur Panirama 
GmbH, welche das kostengünstigste Angebot (125.000 Euro brutto) eingereicht hat. Hinzu kommen 
noch Kosten der Infrastruktur (Strom, Sound-Technik, Gabelstapler, Security, Catering, Künstlersozi-
alkasse etc.), so dass das Projektionsvorhaben inklusive eines finanziellen Handlungsspielraums für 
mögliche unvorhergesehene, jedoch für die Realisierung vor Ort zwingend erforderliche, Maßnahmen 
(z. B. durch einen wetterbedingt verzögerten Abbau des Weihnachtsmarktes auf dem Roncalliplatz) 
kostenmäßig auf rund 162.000 Euro brutto beziffert wird. 
 
Das Konzept der Illuminationsmanufaktur Panirama GmbH überzeugt nicht nur hinsichtlich der finan-
ziellen Rahmenbedingungen, sondern in erster Linie mit Blick auf die inhaltlich-programmatische Aus-
richtung. So setzt sie innovative Verfahren des 3D-Mappings ein, die Bezug nehmen auf die Architek-
tur der Objekte sowie auf die vorgegebenen Themenbereiche Partizipation und weiteres zum Jahres-
wechsel. Die konkrete Ausgestaltung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Köln. Innerhalb 
der Schutzzone werden folgende Fassaden der Domumgebung bespielt: Römisch-Germanisches 
Museum, Domhotel, Domkloster, Domforum. 
 
Die Fassade des Römisch Germanischen Museums (Fläche 1, siehe Anlage) dient als Projektionsflä-
che einer Videoprojektion, die in einer ca. 10 bis 15minütigen 3D animierten Show verschiedene be-
wegliche Motive anhand der o. g. Themenbereiche zeigt. Zum Beispiel entwickeln sich grafische Ele-
mente aus einem zentralen Ursprung, Pflanzen wachsen aus einem Samen, Darstellung stadtge-
schichtlicher Höhepunkte der Stadt Köln etc.. Auch ein Ausblick in die Zukunft Kölns oder die Thema-
tisierung eines Ausstellungsgegenstandes des RGM‘s sind als Teil der Projektion möglich. 
 
Auf dieser RGM-Fassade werden auch die Einreichungen der Kölner Bürger/innen – „Create your 
Wall“ – gezeigt. Hierfür wird eine Vorlage aufgrund der Fassade erstellt, die mit digitalen und analo-
gen Medien bearbeitet werden kann. Neben analog oder digital gestalteten Grafiken können auch 
Neujahrswünsche und Vorsätze für das neue Jahr in Text- oder Bildform im Vorfeld eingereicht wer-
den. Das eingereichte Material wird grafisch aufbereitet und in die Projektion integriert. 
 
Die Fassade des Dom-Hotels (Fläche 2, siehe Anlage) wird mit einer 3D Videomappingshow bespielt, 
bei der die Fassade des Hotels komplett verwandelt und bewegt wird. Auf dieser Fassade bietet sich 
insbesondere das Thema „Architektur“ an, welches künstlerisch anhand der Darstellung der architek-
tonischen Grundmuster und Gebäudeeigenschaften umgesetzt wird. Auch diese 3D Show dauert ca. 
10 bis 15 Minuten. 
 
Die Show auf den beiden Fassaden RGM und Dom Hotel werden unter Berücksichtigung des Hoch-
amtes im Kölner Dom jeweils zur vollen Stunde beginnen. Die Projektionen sollen mit Eintritt der 
Dunkelheit, bzw. zum Zeitpunkt der Aktivierung der Schutzzone (ab ca. 18:00 Uhr) starten und bis ca. 
1:00 Uhr des Folgetages andauern. Nachdem Countdown zum Jahreswechsel werden ruhige Visuals 
bis ca. 01.00 Uhr dominieren. 
 
Bis zur nächsten vollen Stunde werden an den beiden Fassaden RGM und Dom-Hotel jeweils im 
Loop-Modus, untermalt von sphärischen Soundklängen, ruhigere Projektionsmuster präsentiert, teils 
auch angelehnt an das unten genannte Bühnenprogramm. 
 
Die beiden Fassaden des Domforums und die West-Seite des Dom-Hotels „Domkloster“ (Flächen 3 
und 4) werden mit Eintritt der Dunkelheit bzw. zum Start der Aktivierung der Schutzzone durch Hoch-
leistungsdiaprojektoren mit permanent wechselnden Motiven bespielt. Ergänzt wird diese Projektion 
ebenfalls durch die Text- und Bild-Beiträge der Kölner Bürger/innen. 
 
Die Projektion konzentriert sich ausschließlich auf die Flächen innerhalb des abgesperrten Bereichs 
der Domumgebung. Der Bahnhofsvorplatz ist gemäß dem Sicherheitskonzept grundsätzlich taghell 
erleuchtet. Auch innerhalb der Schutzzone ist es jederzeit möglich, auf polizeiliche Anweisung zusätz-
lich für diesen Standort vorgesehene Lichtfluter zu aktivieren, so dass auch dieser Bereich lageab-
hängig taghell ausgeleuchtet werden kann.

4 
Musikalisches Bühnenprogramm 
Das musikalische Bühnenprogramm bietet ebenfalls einen partizipatorischen Ansatz mit Blick auf die 
Präsentation des Chores der Friedenskirche Köln „Gospel-Cologne“, welcher bereits zum Jahres-
wechsel 2016/2017 überzeugen konnte. Dieser Chor besteht nicht nur aus internationalen Stars der 
Gospel-Szene sondern in erster Linie aus rund 150 - 200 Kölner/innen und Kölner, die sich im Vorfeld 
für einen Gospel-Workshop anmelden und unter professioneller Leitung das Chor-Programm des 
Silvester-Abends einstudieren und vortragen können. 
 
Ergänzend zu dem Chor wird die Möglichkeit vorgehalten, das weitere Künstler/innen und Bands aus 
der Kölner Stadtgesellschaft auftreten können. Über deren Auswahl wird bis Ende November ent-
schieden. Das musikalische Bühnenprogramm wird zudem durch thematisch passende Projektionen 
der Panirama GmbH auf den Fassaden begleitet. 
 
Die Programmauswahl orientiert sich dabei auch an den Vorgaben des Ordnungsamtes und der Poli-
zei keine attraktiveren Bands mit einer besonderen Sogwirkung auf dem Roncalliplatz auftreten zu 
lassen. 
 
Die mit dem musikalischen Bühnenprogramm verbundenen technischen Zusatzkosten und Gebühren 
(insbesondere Bühne, Podeste, Licht- und Soundtechnik, Gebühren, Honorare und Aufwandsent-
schädigungen für Musiker, Absperrmaterial, Security etc.) beziffern sich auf rund 50.000 Euro brutto. 
Diese Mittel erlauben es auch, ggfs. noch anfallende Zusatzkosten aufgrund unvorhersehbarer Rah-
menbedingungen für die Inszenierung aufzufangen.  
 
 
Resümee: 
Die Verwaltung ist der Auffassung, dass die mit diesem Konzept intendierte Zielsetzung sowie die 
inhaltlich/programmatische und technische Ausgestaltung der multimedialen Projektion in hervorra-
gender Weise den Erwartungshaltungen Rechnung trägt, die sowohl von Seiten der Bürgerschaft, der 
medialen Öffentlichkeit als auch unter Berücksichtigung der sicherheitsrelevanten Aspekte von Seiten 
der Verwaltung bei der Konzeptselektion zu beachten waren. Dies auch vor dem Hintergrund, als 
dass es einem Vergleich der letztjährigen Projektion „Time drifts Cologne“ wird standhalten können. 
 
Neben den künstlerischen Aspekten trägt der ausgewählte Konzeptvorschlag dabei insbesondere 
aber auch den Rahmenbedingungen Rechnung, die mit Blick auf einen unter kommunalpolitischen 
Gesichtspunkten vertretbaren Kostenrahmen nicht zu vernachlässigen waren. Neben der Abstim-
mung mit den für die Sicherheit zuständigen Behörden wurde dieses Konzept auch mit dem Metropo-
litankapitel einvernehmlich abgestimmt. 
 
 
Weiteres Verfahren: 
Für die Realisierung des Projekts ist eine zeitnahe Entscheidung und Beauftragung der Agentur er-
forderlich. Da die nächste Ratssitzung am 07.11.2017 nicht abgewartet werden kann, ist vorgesehen, 
im Anschluss an die Beratung im Finanzausschuss eine Entscheidung per Dringlichkeitsentscheidung 
nach § 60 Abs. 1 Satz 2 Gemeindeordnung NRW mit anschließender Genehmigung durch den Rat 
herbeizuführen. 
 
 
Anlagen: 
Änderungsantrag AN/0794/2017 und Auszug aus der Niederschrift der Ratssitzung vom 18.05.2017“ 
Dringlichkeitsantrag AN/1493/2017 
Konzeptentwurf Rahmenprogramm Illumination

Beratungsverlauf (1)

13.10.2017 Finanzausschuss
TOP 6.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3044/2017
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
12.10.2017
Erstellt
02.10.2017 09:49