1868/2019
Taktverdichtung Linie 250
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Anlage 1_Bürgereingabe
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Folgende Information oder Nachricht wurde über das Online-Formular 'Kontaktformular Anregungen und Beschwerden' an Sie geschickt Anliegen: Sehr geehrte Damen und Herren,die Bezirksvertretung Mülheim (Kurzform BV9) hat am 17.9.18 auf Antrag der FDP die Verwaltung einstimmig beauftragt, die Taktverdichtung auf der Linie 250 (von stündlich auf halbstündlich) ebenso zu prüfen wie die Elektrifizierung der Busse. Die Massnahme hat nicht den Weg in den Luftreinhalteplan gefunden.Ich möchte hiermit darauf hinweisen, dass viele Schüler (derzeit etwa 30) aus Flittard und Stammheim täglich die 250 nutzen, um zur Marienschule nach Opladen zu kommen. Eine Taktverdichtung wäre nicht nur für diese Schüler mehr als wünschenswert, weil sich die Fahrzeit mit der 250 (im Vergleich zu anderen Buslinien) halbiert. Derzeit fährt die Linie zu so ungünstigen Zeiten, dass die Schüler sie i .d. R. nur für Hinweg nutzen können.Ich bitte Sie hiermit zu prüfen, in welcher Form eine Taktverdichtung realisierbar ist. Anrede: Vorname: Familienname: Straße und Hausnummer: Postleitzahl: Ort: Telefon: Handy: E-Mail: Zustimmung zur Datenschutzerklärung: dsgvo_ja
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle III/66/661/1 Vorlagen-Nummer 1868/2019 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Taktverdichtung Linie 250 hier: Beschluss der Bezirksvertretung Mülheim vom 17.09.2018 (TOP 8.1.1) und Bürgereingabe gem. § 24 GO, (Az.: 02-1600-87/19) Beschlussorgan Bezirksvertretung 9 (Mülheim) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Mülheim dankt der Petentin für ihre Eingabe. Unter Berücksichtigung der in der Begründung dargelegten Ausführungen der Verwaltung spricht sich die Bezirksvertretung Mülheim gegen eine Taktverdichtung auf der Buslinie 250 aus. Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 07.12.2020 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Die Bezirksvertretung Mülheim hat in der Sitzung am 17.09.2018 folgenden Beschluss gefasst: „Die Bezirksvertretung Mülheim beauftragt die Verwaltung mit der Prüfung, ob die Buslinie 250 künftig halbstündlich, statt wie bisher stündlich, fahren kann. Gleichzeitig wird die Verwaltung gebeten zu prüfen, wie die Betreiberfirma der Linie 250 dazu gewonnen werden kann, sich in das Konzept der Umstellung des Linienbusnetzes auf alternative Antriebsformen (Ratsdrucksache 1094/2018) zu in- tegrieren.“ Zum selben Thema liegt der Verwaltung darüber hinaus eine Bürgereingabe nach § 24 GO zur Stel- lungnahme vor (siehe Anlage 1). Die Verwaltung hat den Beschluss und die Bürgereingabe geprüft. Die Buslinie 250 fährt montags bis freitags ganztägig im 60-Minuten-Takt. Sie fährt vom Kölner Hauptbahnhof über Deutz, Mülheim, Stammheim, Flittard weiter nach Leverkusen und Solingen. Der Linienweg führt somit über das Gebiet der Stadt Köln, der Stadt Leverkusen, des Rheinisch- Bergischen Kreises und der Stadt Solingen. Die Linie wird eigenwirtschaftlich von der Fa. Wiedenhoff betrieben. Die Liniengenehmigung gilt bis 2026. Aufgrund der Eigenwirtschaftlichkeit kann die Stadt Köln den Betreiber nicht zu einer höheren Verkehrsleistung, d. h. zu einer Verdichtung des Taktes verpflichten. Hinzu kommt, dass eine Ver- dichtung des Taktes auch mit den anderen ÖPNV-Aufgabenträgern abgestimmt und von ihnen mitfi- nanziert werden müsste. Ein Interesse an einer solchen Ausweitung des Angebots ist von Seiten der anderen Aufgabenträger zurzeit nicht erkennbar. Aufgrund der enormen Linienlänge wären die Kos- ten voraussichtlich auch sehr hoch. Neben der Buslinie 250 gibt es alternativ aber weitere zum Teil sehr attraktive Möglichkeiten, um mit dem ÖPNV nach Leverkusen zu fahren. Auch für den Weg von Flittard zur Marienschule in Opladen besteht u. a. die Möglichkeit, mit der S-Bahn ab Köln-Stammheim (S 6) mit Umstieg am Bahnhof Köln-Mülheim in die Regionalbahn (RB 48) nach Opladen zu fahren. Für die Rückfahrt besteht beispielsweise auch noch eine Alternative, mit dem Bus der Linie 201 ab Opladen Busbahnhof bis Leverkusen Mitte zu fahren und dort in die S-Bahn Linie 6 nach Köln- Stammheim umzusteigen. Die Fahrzeit erhöht sich bei dieser Verbindung lediglich um 9 Minuten. Darüber hinaus bestehen folgende Verbindungen zwischen dem Stadtbezirk Mülheim und Lever- kusen: Stadtbahnlinie 4 Die Stadtbahnlinie 4 fährt vom zentralen Haltepunkt Mülheim Wiener Platz in 15-Minuten bis zur Hal- testelle Schlebusch, wo sie Anschluss an mehrere Buslinien hat. Die Linie verkehrt tagsüber im 10- Minuten-Takt. S 6 (Köln – Leverkusen – Düsseldorf – Essen) Die S 6 verbindet den Stadtbezirk Mülheim im 30-Minuten-Takt mit Leverkusen. Sie bedient die Hal- tepunkte Köln-Buchforst, Köln-Mülheim und Köln-Stammheim im Stadtbezirk. Auf Leverkusener Stadtgebiet werden die Haltepunkte Leverkusen-Chempark, Leverkusen-Mitte, Leverkusen- Küppersteg und Leverkusen-Rheindorf angefahren. Die Fahrzeit zwischen Köln-Mülheim und Lever- kusen-Mitte beträgt 9 Minuten. Regionalverkehr (RE 1, RE 5) 3 Die Linien RE 1 und RE 5 fahren jeweils stündlich vom Bahnhof Mülheim nach Leverkusen Mitte. Die Fahrzeit beträgt 6 bzw. 7 Minuten. Regionalverkehr (RB 48) Die Linie RB 48 verkehrt vom Bahnhof Mülheim zweimal pro Stunde in Richtung Leverkusen mit Halt in Leverkusen-Schlebusch und Opladen. Die Fahrzeit zwischen dem Bahnhof Mülheim und Opladen beträgt 9 Minuten. Aus Sicht der Verwaltung ist der Stadtbezirk Mülheim durch die dargestellten, bereits bestehenden ÖPNV- und SPNV-Verbindungen in und aus Richtung Leverkusen sehr gut mit dem Leverkusener Stadtgebiet verknüpft. Im Zusammenspiel mit den bestehenden Busverbindungen an den SPNV- Verknüpfungspunkten in Köln und Leverkusen können zahlreiche Ziele mit einmaligem Umstieg er- reicht werden. Die Verwaltung sieht daher zurzeit weder eine Veranlassung noch die Möglichkeit, das Angebot der Buslinie 250 auszuweiten. Hinsichtlich der Umstellung der Linienbusse der Linie 250 auf alternative Antriebsformen hat der Be- treiber, die Firma Wiedenhoff, mitgeteilt, dass eine Umstellung der Linie auf Elektrobusse wegen der großen Linienlänge und Topographie derzeit nicht möglich ist. Nach Aussage des Betreibers verfügen die am Markt befindlichen Elektrobusse nicht über die entsprechende Reichweite. Auch der wasser- stoff-elektrische Antrieb wird bei der Firma Wiedenhoff nicht eingesetzt, obwohl dieser Antrieb durch die Richtlinie der Stadt Köln zur Förderung nach § 11 Abs. 2 ÖPNVG NRW in gleichem Maße geför- dert wird, wie der batterie-elektrische Antrieb. Zurzeit kommen auf der Linie 250 ausschließlich Busse mit Dieselantrieb nach dem modernsten aktuellen Standard Euro VI zum Einsatz. Dieser Antrieb un- terliegt einer geringeren Förderung durch die Stadt Köln. Anreize zum Wechsel in eine höhere Um- weltklasse gemäß städtischer Richtlinie sind vorhanden. Anlage Eingabe
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Wiener Platz
- Am Bahnhof
- Am Markt
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Details
- Aktenzeichen
- 1868/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 23.11.2020
- Erstellt
- 27.05.2019 10:23