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1868/2019

Taktverdichtung Linie 250

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 23.11.2020

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 15.03.2021, TOP 2.1

Anlage 1_Bürgereingabe

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 1_Bürgereingabe

1200 Zeichen

Folgende Information oder Nachricht wurde über das Online-Formular 
'Kontaktformular Anregungen und Beschwerden' an Sie geschickt 
Anliegen:  
Sehr geehrte Damen und Herren,die Bezirksvertretung Mülheim (Kurzform BV9) hat am 
17.9.18 auf Antrag der FDP die Verwaltung einstimmig beauftragt, die Taktverdichtung auf 
der Linie 250 (von stündlich auf halbstündlich) ebenso zu prüfen wie die Elektrifizierung der 
Busse. Die Massnahme hat nicht den Weg in den Luftreinhalteplan gefunden.Ich möchte 
hiermit darauf hinweisen, dass viele Schüler (derzeit etwa 30) aus Flittard und Stammheim 
täglich die 250 nutzen, um zur Marienschule nach Opladen zu kommen. Eine 
Taktverdichtung wäre nicht nur für diese Schüler mehr als wünschenswert, weil sich die 
Fahrzeit mit der 250 (im Vergleich zu anderen Buslinien) halbiert. Derzeit fährt die Linie zu so 
ungünstigen Zeiten, dass die Schüler sie i .d. R. nur für Hinweg nutzen können.Ich bitte Sie 
hiermit zu prüfen, in welcher Form eine Taktverdichtung realisierbar ist. 
 
Anrede:  
 
Vorname:  
 
Familienname:  
 
Straße und Hausnummer:  
 
Postleitzahl:  
 
Ort:  
 
Telefon:  
 
Handy:  
 
E-Mail:  
 
Zustimmung zur Datenschutzerklärung:  
 dsgvo_ja

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

5756 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/66/661/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 1868/2019 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Taktverdichtung Linie 250 
hier: Beschluss der Bezirksvertretung Mülheim vom 17.09.2018 (TOP 8.1.1) und Bürgereingabe 
gem. § 24 GO, (Az.: 02-1600-87/19) 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Mülheim dankt der Petentin für ihre Eingabe. Unter Berücksichtigung der in der 
Begründung dargelegten Ausführungen der Verwaltung spricht sich die Bezirksvertretung Mülheim 
gegen eine Taktverdichtung auf der Buslinie 250 aus. 
 
 
 
 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 07.12.2020

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
Die Bezirksvertretung Mülheim hat in der Sitzung am 17.09.2018 folgenden Beschluss gefasst: 
 
„Die Bezirksvertretung Mülheim beauftragt die Verwaltung mit der Prüfung, ob die Buslinie 250 künftig 
halbstündlich, statt wie bisher stündlich, fahren kann. Gleichzeitig wird die Verwaltung gebeten zu 
prüfen, wie die Betreiberfirma der Linie 250 dazu gewonnen werden kann, sich in das Konzept der 
Umstellung des Linienbusnetzes auf alternative Antriebsformen (Ratsdrucksache 1094/2018) zu in-
tegrieren.“ 
 
Zum selben Thema liegt der Verwaltung darüber hinaus eine Bürgereingabe nach § 24 GO zur Stel-
lungnahme vor (siehe Anlage 1). 
 
Die Verwaltung hat den Beschluss und die Bürgereingabe geprüft.  
 
Die Buslinie 250 fährt montags bis freitags ganztägig im 60-Minuten-Takt. Sie fährt vom Kölner 
Hauptbahnhof über Deutz, Mülheim, Stammheim, Flittard weiter nach Leverkusen und Solingen. Der 
Linienweg führt somit über das Gebiet der Stadt Köln, der Stadt Leverkusen, des Rheinisch-
Bergischen Kreises und der Stadt Solingen.  
 
Die Linie wird eigenwirtschaftlich von der Fa. Wiedenhoff betrieben. Die Liniengenehmigung gilt bis 
2026. Aufgrund der Eigenwirtschaftlichkeit kann die Stadt Köln den Betreiber nicht zu einer höheren 
Verkehrsleistung, d. h. zu einer Verdichtung des Taktes verpflichten. Hinzu kommt, dass eine Ver-
dichtung des Taktes auch mit den anderen ÖPNV-Aufgabenträgern abgestimmt und von ihnen mitfi-
nanziert werden müsste. Ein Interesse an einer solchen Ausweitung des Angebots ist von Seiten der 
anderen Aufgabenträger zurzeit nicht erkennbar. Aufgrund der enormen Linienlänge wären die Kos-
ten voraussichtlich auch sehr hoch.  
 
Neben der Buslinie 250 gibt es alternativ aber weitere zum Teil sehr attraktive Möglichkeiten, um mit 
dem ÖPNV nach Leverkusen zu fahren. Auch für den Weg von Flittard zur Marienschule in Opladen 
besteht u. a. die Möglichkeit, mit der S-Bahn ab Köln-Stammheim (S 6) mit Umstieg am Bahnhof 
Köln-Mülheim in die Regionalbahn (RB 48) nach Opladen zu fahren. 
 
Für die Rückfahrt besteht beispielsweise auch noch eine Alternative, mit dem Bus der Linie 201 ab 
Opladen Busbahnhof bis Leverkusen Mitte zu fahren und dort in die S-Bahn Linie 6 nach Köln-
Stammheim umzusteigen. Die Fahrzeit erhöht sich bei dieser Verbindung lediglich um 9 Minuten. 
 
Darüber hinaus bestehen folgende Verbindungen zwischen dem Stadtbezirk Mülheim und Lever-
kusen:  
 
Stadtbahnlinie 4 
Die Stadtbahnlinie 4 fährt vom zentralen Haltepunkt Mülheim Wiener Platz in 15-Minuten bis zur Hal-
testelle Schlebusch, wo sie Anschluss an mehrere Buslinien hat. Die Linie verkehrt tagsüber im 10-
Minuten-Takt. 
 
S 6 (Köln – Leverkusen – Düsseldorf – Essen) 
Die S 6 verbindet den Stadtbezirk Mülheim im 30-Minuten-Takt mit Leverkusen. Sie bedient die Hal-
tepunkte Köln-Buchforst, Köln-Mülheim und Köln-Stammheim im Stadtbezirk. Auf Leverkusener 
Stadtgebiet werden die Haltepunkte Leverkusen-Chempark, Leverkusen-Mitte, Leverkusen-
Küppersteg und Leverkusen-Rheindorf angefahren. Die Fahrzeit zwischen Köln-Mülheim und Lever-
kusen-Mitte beträgt 9 Minuten. 
 
Regionalverkehr (RE 1, RE 5)

3 
Die Linien RE 1 und RE 5 fahren jeweils stündlich vom Bahnhof Mülheim nach Leverkusen Mitte. Die 
Fahrzeit beträgt 6 bzw. 7 Minuten.  
 
Regionalverkehr (RB 48) 
Die Linie RB 48 verkehrt vom Bahnhof Mülheim zweimal pro Stunde in Richtung Leverkusen mit Halt 
in Leverkusen-Schlebusch und Opladen. Die Fahrzeit zwischen dem Bahnhof Mülheim und Opladen 
beträgt 9 Minuten. 
 
Aus Sicht der Verwaltung ist der Stadtbezirk Mülheim durch die dargestellten, bereits bestehenden 
ÖPNV- und SPNV-Verbindungen in und aus Richtung Leverkusen sehr gut mit dem Leverkusener 
Stadtgebiet verknüpft. Im Zusammenspiel mit den bestehenden Busverbindungen an den SPNV-
Verknüpfungspunkten in Köln und Leverkusen können zahlreiche Ziele mit einmaligem Umstieg er-
reicht werden. 
 
Die Verwaltung sieht daher zurzeit weder eine Veranlassung noch die Möglichkeit, das Angebot der 
Buslinie 250 auszuweiten. 
 
Hinsichtlich der Umstellung der Linienbusse der Linie 250 auf alternative Antriebsformen hat der Be-
treiber, die Firma Wiedenhoff, mitgeteilt, dass eine Umstellung der Linie auf Elektrobusse wegen der 
großen Linienlänge und Topographie derzeit nicht möglich ist. Nach Aussage des Betreibers verfügen 
die am Markt befindlichen Elektrobusse nicht über die entsprechende Reichweite. Auch der wasser-
stoff-elektrische Antrieb wird bei der Firma Wiedenhoff nicht eingesetzt, obwohl dieser Antrieb durch 
die Richtlinie der Stadt Köln zur Förderung nach § 11 Abs. 2 ÖPNVG NRW in gleichem Maße geför-
dert wird, wie der batterie-elektrische Antrieb. Zurzeit kommen auf der Linie 250 ausschließlich Busse 
mit Dieselantrieb nach dem modernsten aktuellen Standard Euro VI zum Einsatz. Dieser Antrieb un-
terliegt einer geringeren Förderung durch die Stadt Köln. Anreize zum Wechsel in eine höhere Um-
weltklasse gemäß städtischer Richtlinie sind vorhanden. 
 
Anlage 
Eingabe

Beratungsverlauf (1)

15.03.2021 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 2.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Wiener Platz
  • Am Bahnhof
  • Am Markt

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Details

Aktenzeichen
1868/2019
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
23.11.2020
Erstellt
27.05.2019 10:23