V/0204/2008
Busanbindung der Agentur für Arbeit verbessern - Antrag der SPD-Fraktion im Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehrsplanung und Wirtschaft vom 20.02.2008
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Berichtsvorlage
6101 Zeichen
V/0204/2008 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Busanbindung der Agentur für Arbeit verbessern - Antrag der SPD-Fraktion im Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehrsplanung und Wirtschaft vom 20.02.2008 Beratungsfolge 30.04.2008 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht Bericht: Die SPD-Fraktion hat im Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft am 20.02.2008 beantragt, die ÖPNV-Anbindung der Bundesagentur für Arbeit im neuen Dienst- gebäude am Martin-Luther-King-Weg zu verbessern. Derzeit erfolgt die ÖPNV-Anbindung des zukünftigen Dienstgebäudes der Agentur für Arbeit über den Albersloher Weg durch die Stadtbus-Linien 6 und 8, die sich zu einem 10-Minuten Takt ergänzen. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten die ÖPNV-Anbindung zu verbessern. 1. Einrichtung einer stadteinwärtigen Halteposition an der Haltestelle Martin-Luther-King- Weg Die nächstgelegene Haltestelle ist die Haltestelle Martin-Luther-King-Weg in einer Entfernung von ca. 300 Metern. Diese Haltestelle ist allerdings nur einseitig, für Fahrtrichtung stadtauswärts angelegt. Bis Anfang Juli 2006 war für die stadteinwärtige Fahrtrichtung eine provisorische Halte- stelle nördlich der Einmündung Martin-Luther-King-Weg angelegt. Diese diente als Ersatz für die baubedingt nicht nutzbare Bushaltestelle "Willy-Brandt-Weg". Möglich war die provisorische Ein- richtung durch die zu dem Zeitpunkt noch vorhandene Bussonderspur, die ein Halten der Busse gefahrlos erlaubte. Allerdings war, um ei ne so gerade eben akzeptable Fahrgastwartefläche aus- bilden zu können, eine Reduzierung der Bussonderspur in ihrer Breite von 3,25 m auf 2,75 m erforderlich. Eine Fahrgastwartehalle als Witterungsschutz konnte wegen der geringen Tiefe der provisorischen Fahrgastwartefläche nicht aufgestellt werden. Der östliche Fahrbahnrand des Al- bersloher Weg grenzt direkt an die WLE-Trasse. Der Abstand zwischen Fahrbahnrand und der Schienenachse beträgt lediglich 4,50 m. Bei einem einzuhaltenden Lichtraumprofil für Schienen- fahrzeuge von 2,50 m ergibt sich ein Abstand von lediglich 3,25 m gemessen vom Fahrbahnrand. Mit dem Ausbau des Albersloher Weg wurde die Bussonderspur zwischenzeitlich aufgegeben und wird nunmehr als rechter von 2 stadteinwärtigen Fahrstreifen genutzt. Die zulässige Ge- schwindigkeit auf diesem Streckenabschnitt beträgt 70 km/h in einer koordinierten Grünen Welle auf dem Albersloher Weg. Dem Rechtsfahrgebot folgend wird dieser Fahrstreifen auch vermehrt von Lkw befahren. Vor diesem Nutzungshintergrund ist eine dauerhafte Reduzierung der Fahr- Vorlagen-Nr.: V/0204/2008 Auskunft erteilt: Herr König Ruf: 492 61 51 E-Mail: KoenigD@stadt-muenster.de Datum: 10.03.2008 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0204/2008 streifenbreite auf 2,75 m in der Knotenpunktsausfahrt nicht akzeptabel und damit die Einrichtung einer stadteinwärtigen Bushaltestelle "Marti n-Luther-King-Weg" am Fahrbahnrand aus Sicher- heitsgründen nicht möglich. Die vorhandenen 3,25 m Breite zwischen dem Fahrbahnrand und der Gleistrasse sind für die Einrichtung einer auf Grund der verkehrlichen Situation erforderlichen Busbucht mit einer ent- sprechenden Wartefläche für die Fahrgäste nicht ausreichend. Langfristig ist vorgesehen, den Albersloher Weg zwischen An den Loddenbüschen und Willy- Brand-Weg in seiner Achse nach Westen zu verschieben und den Bau von Nebenanlagen auf der WLE-Seite umzusetzen. Mit dem Bau der Nebenanlagen kann dann auch eine stadt- einwärtige Haltestelle Martin-Luther-King-Weg als Busbucht eingerichtet werden. 2. Modifizierung der bestehenden Linienführung Grundsätzlich ist eine Verbesserung der Anbindung auch über eine Einschleifung der Stadtbusli- nien 6 und 8 in das Gewerbegebiet Loddenheide denkbar. Dazu würden die Stadtbusse vom Albersloher Weg in die Straße Martin-Luther-King-Weg einbiegen und über die Straße An den Loddenbüschen zurück zum Albersloher Weg fahren. Gegen diese Variante spricht allerdings die vorhandene bzw. zu erwartende Fahrgastnachfrage. Gemäß der aktuell vorliegenden Fahrgast- erhebung aus dem Jahr 2007 wird die Haltestelle Arbeitsamt am heutigen Standort Zentrum Nord täglich von etwa 200 Ein-/Aussteigern genutzt. Das entspricht ca. 100 Fahrgästen. Im Quer- schnitt auf dem Albersloher Weg zwischen den Haltestellen Heumannsweg und Martin-Luther- King-Weg hingegen werden täglich in den Stadtbuslinien 6 und 8 ca. 6.100 Fahrgäste befördert. Alle diese Fahrgäste wären von Fahrzeitverlängerung von etwa 2 Minuten bedingt durch eine Einschleifung der Linien 6 und 8 in den Martin-Luther-King-Weg betroffen. Mittelfristig ist geplant bei vollständiger Vermarktung der Gewerbeflächen und damit erwarteten ca. 3.000 Beschäftigten das Gewerbegebiet mit einer vollwertigen Stadtbuslinie zu erschließen. Dazu ist im 2. Nahverkehrsplan ausgeführt, dass aufgrund der vergleichbaren Fahrgaststrukturen - überwiegend Berufsverkehr - eine Überplanung der Linie 17, die heute die Gewerbegebiete Siemensstraße und Krögerweg erschließt, erfolgen soll. Fazit: Derzeit ist die Einrichtung einer Halteposition an der Haltestelle Martin-Luther-Weg für stadt- einwärtige Fahrten nicht möglich. Auch ist in Anbetracht der hohen Fahrgastzahl im Verlauf des Albersloher Weges (6.100 Fahrgäste/Tag) und dem im Vergleich geringen Fahrgastpotenzial der Agentur für Arbeit (100 Fahrgäste/Tag) eine Einschleifung über den Martin-Luther-King-Weg nicht zu befürworten. Mit den vorhandenen Haltestellen Heumannsweg und Willy-Brandt-Weg stehen den Besuchern der Agentur für Arbeit in einer noch fußläufigen Entfernung von ca. 550m zwei vollwertige, im 10- Minuten-Takt bediente Haltestellen zur Verfügung (Anlage 2). i.V. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Anlage 1: Antrag der SPD-Fraktion im Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Ver- kehrsplanung und Wirtschaft vom 20.02.2008 3 V/0204/2008 Anlage 2: ÖPNV-Erschießung Loddenheide – Status Quo
Anlage_2
488 Zeichen
H Haltestelle Linie 6 H Linie 8 Umgehungsstr. Robert-Bosch-Str. Siemensstr. Geister Landweg Schuckertstr. Trauttmandorffstr. Gautsch Höltenweg Kesslerweg Schmitz-Kühlken Krögerweg Bonifatiusweg Heumannsweg Willy-Brandt-Weg Martin- Luther-King-Weg Bertha- von-Suttner-Weg Bundesagentur für Arbeit Gustav- Stresemann-Weg Biederlackweg Erbdrostenweg Linie CE6 H H H H H H H Linie 17 H H H H H H H H H H H H Anlage 2 zur Vorlage V/0204/2008 Erschließung Gewerbegebiet Loddenheide - Status Quo
Anlage 1
1909 Zeichen
Anlage 1 zur Vorlage V/0204/2008
SPD-Fraktion
im Rat der Stadt Münster
Münzstraße 15
48143 Münster
Telefon: 0251/ 45 314
Fax: 0251/ 511 750
spdfrak@muenster.de
www.spd-muenster.de
20.02.08
Antrag
Busanbindung der Agentur für Arbeit verbessern
Der Planungsausschuss möge beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten, in Abstimmung mit den S tadtwerken Münster dafür
Sorge zu tragen, dass die Kunden und Beschäftigten der Agentur für Arbeit den
zukünftigen Standort im Gewerbegebiet Loddenheide opt imal auch mit dem
Öffentlichen Personennahverkehr erreichen können.
Begründung:
Große Teile der Service- und Verwaltungsabteilungen de r Agentur für Arbeit werden
noch in diesem Jahr im Gewerbegebiet Loddenheide in de n sog. Deilmann-Bau am
Martin-Luther-King-Weg umziehen. Mit dieser Maßnahme verlängert sich für viele
Betroffene aus den nördlichen und westlichen Stadtteile n Münsters die Wege-
/Fahrtzeit erheblich. Die nächsterreichbare Bushaltestel le der Linien 6 und 8
stadteinwärts liegt ca. 600 m von der neuen Liegenschaft entfernt; stadtauswärts sind
es ca. 300 m. Da täglich mehrere hundert Kunden, ca. 20 0 Beschäftigte, fast täglich
auch Schulklassen und häufig auch Behinderte (die Arbeitsa gentur ist Rehaträger)
die Agentur anfahren, sollte dafür Sorge getragen we rden, dass durch
Veränderungen in der Haltestellensituation bzw. den F ahrplänen eine gute
Erreichbarkeit auch über den ÖPNV sichergestellt wird. Darüber hinaus sollte die
Verwaltung prüfen, inwieweit die Beleuchtungssituation entlang der Wege zwischen
Agentur und Haltestellen verbessert werden kann. Der Pe rsonalrat der
Arbeitsagentur spricht sich ebenso wie die Agenturleitung sehr deutlich für die
beantragten Verbesserungen aus.
Wolfgang Heuer
Thomas Fastermann
Verena Marzinkewitz
Kurt Pölling
Karl-Heinz Winter
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (21)
- Münzstraße 15
- Umgehungsstraße
- Robert-Bosch-Straße
- Siemensstraße
- Martin-Luther-King-Weg
- Geister Landweg
- Albersloher Weg
- Willy-Brandt-Weg
- Bertha-von-Suttner-Weg
- Gustav-Stresemann-Weg
- An den Loddenbüschen
- Schuckertstraße
- Schmitz-Kühlken
- Erbdrostenweg
- Loddenheide
- Bonifatiusweg
- Heumannsweg
- Biederlackweg
- Höltenweg
- Kesslerweg
- Krögerweg
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0204/2008
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 10.03.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37