AN/0551/2018
Antrag der SPD-Fraktion: Eine zweite integrierte Gesamtschule für Porz
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2018-03-18 Gesamtschule_Neufassung
3808 Zeichen
Sozialdemokratische Partei Deutschlands Fraktion im Stadtbezirk Köln-Porz Gleichlautend: Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus 50667 Köln Herrn Bezirksbürgermeister Henk van Benthem Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln Tel: 0221 / 22197 - 303 Fax: 0221 / 22197 - 304 Mail: SPD-BV7@stadt-koeln.de www.porzspd.de Porz, 18. März 2018 Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 26. April 2018 - NEUFASSUNG Hier: Eine zweite integrierte Gesamtschule für Porz Die Bezirksvertretung Porz bittet den Ausschuss für Schule und Weiterbildung, die Verwal- tung zu beauftragen, den ohnehin für Porz vorgesehenen Neubau einer zweiten integrier- ten Gesamtschule zu forcieren. Hierzu sollen zeitnah geeignete Flächen beispielsweise in Zündorf geprüft werden, wobei in jedem Fall die Grundstücke am Gartenweg in unmittel- barer Nachbarschaft des vorhandenen Schulzentrums sowie im nördlichen Teil des Plan- gebietes Zündorf-Süd zu berücksichtigen sind, da dort zum Teil städtische Flächen zu Ver- fügung stehen. Auch andere Flächen, beispielsweise die inzwischen von der Stadt Köln angekaufte Fläche des ehemaligen Praktiker-Marktes in Eil, das ehemalige Dielektra- Gelände oder Flächen in Wahn sollten in die Betrachtung einbezogen werden. Dabei sind folgende Aspekte mit zu betrachten: Eine sechszügige Gesamtschule mit einer möglichen Erweiterung auf acht Züge würde zunächst 160 bis 170 weiteren Kindern die Möglichkeit geben, eine Gesamt- schule zu besuchen und vom längeren, gemeinsamen Lernen zu profitieren. Für das bestehende Schulzentrum bestünde im Anschluss die Möglichkeit einer umfassenden Sanierung mit der Möglichkeit einer Vergrößerung des Lessing- Gymnasiums. Bei unmittelbarer Nachbarschaft beider Schulen wären weitreichende Kooperatio- nen möglich bei der Nutzung von Fachräumen, Aulen und Sportanlagen sowie bei außergewöhnlichen Leistungskursen in der Sekundarstufe II. Die Schule könnte auf einer städtischen Fläche oder unter Nutzung vorhandener Infrastruktur neben einer bestehenden Schule entstehen. Daher dürfte die Umsetz- barkeit schneller möglich sein als bei einer Schule weiter im Inneren der Stadt Köln. Die vorhandenen Flächen sind ausreichend groß, so dass alle Erfordernisse und Möglichkeiten des schulischen Auftrags umgesetzt werden können. Eine optimierte Lage, die mit Bus, Bahn und Fahrrad aus fast allen Teilen des Stadtbezirks Porz und weiteren Kölner Stadtbezirken gut erreichbar wäre. Begründung: Für das Schuljahr 2018/2019 wurden stadtweit 960 Schülerinnen und Schüler abgelehnt, die ihre schulische Laufbahn gerne auf einer Gesamtschule fortgesetzt hätten. Dies be- deutet, dass Ihnen der Wunsch nach längerem gemeinsamem Lernen nicht erfüllt wird und sie sich für ein Gymnasium, eine Realschule oder eine Hauptschule entschließen möch- ten. Dies birgt insbesondere bei der Wahl eines Gymnasiums die Gefahr, dass den Kin- dern eine Abschulung droht, falls sie dem Pensum nicht folgen können. Auch die Gesamtschule an der Stresemannstraße hat Schülerinnen und Schülern Absa- gen erteilen müssen, diese nehmen auch dort seit Jahren zu. Darüber hinaus wird die Umwandlung der Real- und der Hauptschule in eine Gesamtschule schon seit Jahren dis- kutiert, sie ist Bestandteil der aktuellen Schulentwicklungsplanung. Die Erreichbarkeit einer Gesamtschule in der Nähe der derzeitigen Endhaltestelle der Linie 7 oder den S-Bahnhöfen in Porz oder Wahn ist hoch attraktiv. Aus ganz Porz und darüber hinaus wäre es leicht, den Schulstandort zu erreichen. Eine Umkehrung der Verkehrs- ströme könnte sogar zu einer Entlastung des ÖPNV führen. Dr. Simon Bujanowski Lutz Tempel SPD-Fraktionsvorsitzender stellv. SPD-Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0551/2018
- Typ
- Antrag nach § 3 BV7 (SPD)
- Datum
- 12.04.2018
- Erstellt
- 12.04.2018 12:06