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0396/2025/1

Bau- und Finanzierungsbeschluss für Maßnahmen im Bereich der Hallen Kalk, hier Hallen 71 und 60 sowie Dillenburger Straße 63

Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung 08.04.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 15.05.2025, TOP 8.2.3

Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung

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Ansehen

Anlage 2 - Kostenübersicht Halle 71

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Ansehen

Anlage 1 - Plan

· application/pdf

Ansehen

Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung

29199 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/23/230 
230/1-Jü 
Vorlagen-Nummer 
 0396/2025/1 
Freigabedatum 
 01.04.2025 
Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung 
zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Entscheidung durch die Bezirksbürgermeisterin bzw. den Bezirksbürgermeister und ein Mit-
glied der Bezirksvertretung gemäß § 36 Absatz 5, Satz 2 GO NRW und Genehmigung durch 
die Bezirksvertretung 
Betreff 
Bau- und Finanzierungsbeschluss für Maßnahmen im Bereich der Hallen Kalk, hier 
Hallen 71 und 60 sowie Dillenburger Straße 63 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 15.05.2025 
 
Begründung für die Dringlichkeit: 
Aufgrund des intensiven verwaltungsinternen Prüf- und Abstimmungsprozesses insbesondere 
zur Finanzierung vor dem Hintergrund der vorläufigen Haushaltsführung konnte die Vorlage 
nicht fristgerecht für die aktuelle Sitzung der Bezirksvertretung Kalk eingereicht werden.  
 
Es besteht jedoch die dringende Notwendigkeit für eine kurzfristige Entscheidung des Rates, 
da so die Voraussetzungen für die fördermittelfristgerechte Maßnahmenplanung durch DOMiD 
geschaffen werden können. Durch eine Beschlussfassung in der Sitzung des Rates am 
03.04.2025 bleibt die Förderfähigkeit und damit Umsetzung des Museums gewährleistet. Auch 
das Risiko von eventuellen Schadenersatzforderungen DOMiDs gegen die Stadt Köln wird da-
mit abgewendet. 
 
Beschluss: 
 
1. Der Rat beschließt in Ergänzung seiner Beschlüsse 0394/2024 und 0638/2024 
vom 21.03.2024 
- die Teil-Niederlegung der Halle 71 zur Herstellung einer Freilufthalle mit Forum, 
Grünbereich und eventuellem Kopfbau 
- den Abriss des Gebäudes Dillenburger Straße 63 zur Herstellung eines Durch-
gangs zum Osthof 
- die Abstimmung der Teil-Niederlegung der Halle 60 mit dem Stadtkonservator so-
wie die anschließende Durchführung 
 
2. Der Rat erkennt den Bedarf in Höhe von 7.615.000 € an und beauftragt die 
Verwaltung mit der Umsetzung. 
 
Davon entfallen auf die Haushaltsjahre 2025/2026 folgende Positionen:

2 
 
- Die im Haushaltsjahr 2025 zur Finanzierung der Maßnahme benötigte Aufwandser-
mächtigung i.H.v. 370.000 € steht im Teilergebnisplan des Amtes für Liegenschaf-
ten, Vermessung und Kataster in der Produktgruppe 0108 Zentrale Liegenschafts-
angelegenheiten, in der Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleis-
tungen im Haushaltsplan 2025/2026 zur Verfügung. 
- Von der im Haushaltsjahr 2026 benötigten Aufwandsermächtigung in Höhe von 
1.928.000 € für die Abriss- und Rückbauarbeiten an der Halle 71 stehen im Teiler-
gebnisplan des Amtes für Liegenschaftsamtes, Vermessung und Kataster in der 
Produktgruppe 0108, Zentrale Liegenschaftsangelegenheiten in Zeile 13, Aufwen-
dungen für Sach- und Dienstleistungen 1.262.000 € zur Verfügung.  
- Zur Umsetzung der Maßnahmen beschließt der Rat überplanmäßige Aufwendun-
gen in Höhe der verbleibenden 666.000 € im Teilergebnisplan des Amtes für Lie-
genschaften, Vermessung und Kataster in der Produktgruppe 0108, Zentrale Lie-
genschaftsangelegenheiten im Haushaltsjahr 2026. Deckung erfolgt durch entspre-
chende Wenigeraufwendungen im Teilergebnisplan des Amtes für Stadtentwicklung 
und Statistik in der Produktgruppe 0902 – Stadtentwicklung. 
- Des Weiteren beschließt der Rat außerplanmäßige Auszahlungen im Teilfinanzplan 
des Amtes für Liegenschaften, Vermessung und Kataster in der Produktgruppe 
0108, Zentrale Liegenschaftsangelegenheiten, bei Finanzstelle 2301-0108-0-0073, 
Hochbaumaßnahme Halle 70/71 Kalk, in Höhe von 1.175.000 € im Haushaltsjahr 
2026. Deckung erfolgt durch nicht benötigte Auszahlungsermächtigungen in Höhe 
von 325.000 € aus dem Teilfinanzplan des Amtes für Stadtentwicklung und Statis-
tik, Produktgruppe 0902 –Stadtentwicklung, Finanzstelle 1502-0902-8-2000, ISEK 
Kalker Mitte - Hofgestüt Bürgerhaus, Finanzstelle 1502-0902-8-2001, ISEK Kalker 
Mitte - Kalker Höfe, und Finanzstelle 1502-0902-8-2002, ISEK Kalker Mitte Engel-
straße - Peter-Stühlen-Str., sowie mit 850.000 € aus dem Teilfinanzplan des Amtes 
für Digitalisierung und Informationstechnik in der Produktgruppe 0104 – IT – und 
Telekommunikationsdienste bei Finanzstelle 1200-0104-0-0008 - Hardware für 
Netzausbau und Finanzstelle 1200-0104-0-0012 - Zentraler Ansatz für Digitalisie-
rung. 
 
Die restlichen Mittel in Höhe von 4.142.000 € werden durch das Dezernat VIII – Klima, 
Umwelt, Grün und Liegenschaften – im Rahmen der Haushaltsplanaufstellungspro-
zesse 2027 ff innerhalb des dann zugewiesenen Budgets, ggf. durch Umschichtun-
gen, vorgesehen. 
 
3. Des Weiteren beschließt der Rat, einen Teilbetrag des unter Beschlusspunkt 2 
benannten Bedarfs in Höhe von 5.120.000 € in treuhänderische Verantwor-
tung an die DOMiD gGmbH für die Durchführung der Teilniederlegung der 
Halle 71 und des Abrisses der Dillenburger Straße 63 auszuzahlen und beauf-
tragt die Verwaltung, die Details dazu in einem Kooperationsvertrag mit der 
DOMiD gGmbH zu vereinbaren. 
☒ ungeändert 
zugestimmt 
☐ geändert zugestimmt 
(siehe z. B. „Anlage 1“ oder 
„Anlage 1 und 2“) 
☐ abgelehnt 
☐ ohne Votum. Eine Stellungnahme der Bezirksvertretung in der Sache erfolgt nicht. 
(ggf. siehe z. B. „Anlage 1“ oder „Anlage 1 und 2“) 
 
Datum  Unterschrift  Unterschrift 
01.04.2025  Gez. Greven-Thürmer  Gez. Grube

3 
 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   2.810.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            
% 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  4.805.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            
% 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2029 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.    65.700,00€ 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
 
Begründung: 
 
Ausgangslage 
Das ehemalige Gelände der Klöckner Humboldt Deutz AG („Hallen Kalk“) in Kalk 
weist aufgrund von Mindernutzung zahlreiche städtebauliche Missstände auf. Das 
Areal befindet sich komplett in städtischer Hand und stellt durch seine Nähe zur 
Kalker Hauptstraße ein großes Potential für die städtebauliche Entwicklung im Kalker 
Süden dar. 
Das Gelände „Hallen Kalk“ besteht aus mehreren ehemaligen Hallenstrukturen, 
Grundstücken sowie Gebäudeteilen:

4 
 
 
Gebäude- und Hallenübersicht auf der Basis des integrierten Plans. 
 
Entwicklungsgrundlage für das Areal der Hallen Kalk ist der aus den Werkstattgesprä-
chen entstandene und 2019 vom Rat beschlossene integrierte Plan (Vorlage 
2646/2019). 
Kern des Plans ist die Entwicklung der Hallen 70 und 71. Hier wurde die besondere 
Raumwirkung durch die Größenverhältnisse und die sichtbare Tragkonstruktion der 
Hallen erkannt. Auch wenn diese nicht unter Denkmalschutz stehen, sollen die Hallen 
als städtebaulich prägende und identitätsstiftende Großstrukturen erhalten bleiben. Im 
Rahmen der Werkstattgespräche wurde eine Entwicklung der rund 7.000 m² großen 
Halle 71 als öffentlich zugängliche und flexibel nutzbare Freilufthalle und die Halle 70 
mit der Intention, das „Haus der Einwanderungsgesellschaft“, heute „Museum Selma“ 
aufzunehmen, konzipiert. 
 
Halle 70: 
In seiner Sitzung am 21.03.2024 hat der Rat die Einräumung des Erbbaurechtes zu-
gunsten der DOMiD gGmbH zur Herrichtung und Nutzung der Halle 70 für das Mu-
seum Selma beschlossen (Vorlage 0638/2024). Die von Bund und Land NRW für das 
Projekt bewilligten Fördermittel sind an die Bedingung geknüpft, dass die Stadt die 
Halle auf einem separat verwertbaren Erbbaugrundstück zur Verfügung stellt. Hierfür 
sind neben einer Beteiligung an den Altlastenbeseitigungskosten für die Aufbauten 
(bis zu 1,1 Mio. €) auch maximale Kostenzuschüsse für die Maßnahmen der bauli-
chen Trennung der Halle 70 von den angrenzenden Gebäuden Halle 71, Halle 60 und 
Dillenburger Straße 63 (bis zu 2,74 Mio. €) durch die Stadt zu leisten. Die Kosten-
schätzung beruhte auf der Annahme der erforderlichen Errichtung von Brandschutz-
wänden.

5 
 
 
Halle 71: 
Der vom Rat 2019 beschlossene integrierte Plan sieht für die Halle 71 einen Rückbau 
in eine Freilufthalle vor. Zur Umsetzung des Plans hat die Verwaltung eine Machbar-
keitsstudie durch das Kölner Büro raumwerk.architekten erarbeiten lassen. Das Er-
gebnis dieser Studie hat der Rat in seiner Sitzung am 21.03.2024 zur Kenntnis ge-
nommen (Vorlage 0394/2024). Danach soll die Halle 71 im städtischen Eigentum be-
lassen und in einen neuen quartiersbezogenen, öffentlichen Stadtraum in Form einer 
dreiteiligen Nutzung umgewandelt werden (Forum und Eingangsbereich Museum 
Selma im Norden, Grün-/Parkfläche im Mittelteil, Kopfbau im Süden). Aus klimati-
schen, Brandschutz- und nutzungstechnischen Gründen ist der Rückbau der Halle 71 
bis auf das Stahltragwerk als sinnvoll zu bewerten.  
Auch ist die Frage der Finanzierung zu klären. Die vom Rat beauftragte Prüfung einer 
möglichen Finanzierung von Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung wurde 
angestoßen. In ersten Vorgesprächen begrüßt das Ministerium das Vorhaben, weist 
allerdings bei den Hallen Kalk ausdrücklich darauf hin, dass aufgrund des integrierten 
Plans eine förderrechtliche Gesamtbetrachtung erfolgen muss, d.h. eine Förderung 
von Teilflächen (z.B. Halle 71 aufgrund der Erschließungsfunktion für DOMID) ist nur 
dann möglich, wenn sich für das Gesamtareal eine unrentierliche Entwicklung ab-
zeichnet. Das Gesamtareal umfasst die Flächen des Neubaufeldes, der Halle 71 mit 
DOMID (Halle 70) und aller Gebäude des Osthofs. Ausnahme bildet der Grünzug, so-
fern er sich ins Quartier öffnet und nicht als Bestandteil der Hallen Kalk entwickelt 
wird. 
Weitergehende Perspektiven zu einer möglichen Förderung können aufgrund des ak-
tuellen Planungsstandes derzeit nicht aufgezeigt werden. Etwaige Fördermöglichkei-
ten werden im Zuge der weiteren Entwicklungen geprüft. 
 
Für das Gelände östlich der Halle 70, sog. Osthof, mit den Hallen 58, 59, 60, 63/64 
und 66/68 sowie den ehem. Bürogebäuden Dillenburger Straße 63, 65 und 67 wurde 
im Rahmen der Ergebnisse der von der Verwaltung beauftragten Bauzustandsunter-
suchung und einer des Weiteren erstellten Nutzungspotentialanalyse im Jahr 2024 
eine Pioniernutzung für die kurzfristig nutzbaren Gebäude etabliert. Die weiteren Ab-
stimmungen zu Sanierungsbedarfen und Nutzungsmöglichkeiten der weiteren Ge-
bäude laufen derzeit.  
Das Bebauungsplanverfahren für das Neubaufeld und den Grünzug an der Neuer-
burgstraße ruht derzeit aufgrund vordringlicher Fragestellungen. Zum weiteren Vorge-
hen soll demnächst eine Verwaltungsentscheidung herbeigeführt werden. 
Der Rat hat die Verwaltung in seiner Sitzung am 12.12.2024 beauftragt, eine*n Pro-
jektentwickler*in zu finden, die*der die Hallen 75 - 77 erwirbt (Verkauf oder Erbbau-
recht) und einer stadtentwicklungspolitisch sinnvollen Nutzung zuführt.  
In einem ersten Schritt wird zu diesem Zweck eine europaweite Markterkundung oder 
ein vergleichbares Verfahren durchgeführt, um zu ermitteln, welche Nutzung zu wel-
chen finanziellen Konditionen am Markt platziert werden kann, um auf dieser Basis ein 
erfolgreiches Vergabeverfahren durchführen zu können. 
 
Handlungsbedarf 
In den Gesprächen mit DOMiD über den Abschluss des Erbbaurechtsvertrages ist 
deutlich geworden, dass die im Ratsbeschluss vorgesehene Schaffung von Trenn-
wänden nicht dazu beiträgt, die Zielsetzung der integrierten Planung und die darauf 
aufgebauten Planungen von DOMiD umzusetzen.

6 
 
Ein von der Verwaltung beauftragtes Bauzustandsgutachten hat ergeben, dass eine 
bauliche Trennung zwischen der Halle 70 und dem Bürogebäude Dillenburger Straße 
63 technisch nicht möglich und eine Trennung von der Halle 60 nur unter erheblichem 
Aufwand möglich ist. Beide Maßnahmen sind im Hinblick auf den baulichen Zustand 
der Gebäude nicht wirtschaftlich.  
Bei dem Gebäude Dillenburger Straße 63 hält der Statiker aufgrund der vorgefunde-
nen Schadensbilder, der Durchfeuchtung des Kellergeschosses und der hierdurch ge-
schädigten Wände sowie der zu erwartenden Ertüchtigungsmaßnahmen in Zusam-
menhang mit dem Bauwerksalter eine Sanierung in statischer Hinsicht für nicht sinn-
voll. 
Die denkmalgeschützte Halle 60 ist ebenfalls stark geschädigt. Der Teilbereich der an 
die Halle 70 angrenzenden sog. Mansarddach-Halle ist als nicht standsicher einzustu-
fen. Aufgrund des desolaten Zustands ist mindestens ein Teilrückbau erforderlich. 
Demgegenüber ist der südöstliche Teil (sog. Sheddach-Bereich) statisch noch in Ord-
nung. 
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie zur Halle 71 sowie einer Nutzungspotentialana-
lyse für den Bereich östlich der Halle 70 hat das Büro raumwerk.architekten verschie-
dene Lösungsvorschläge entwickelt. Diese bieten die Grundlage für die nunmehr be-
nötigten Entscheidungen, welche Maßnahmen für die Stadt an ihren Objekten mit 
Schnittstellen zur Halle 70 erforderlich sind, um die integrierte Planung und die Um-
nutzung der Halle 70 durch DOMiD sicherzustellen.  
Für den kompletten Umbau der Halle 71 wurden in der o.g. Machbarkeitsstudie Ge-
samtkosten in Höhe von 16,3 Mio. € veranschlagt. 
 
Diese Kosten gliederten sich wie folgt auf: 
Errichtung Forum:     ca. 3,1 Mio. € 
Errichtung Grünfläche:    ca. 4,9 Mio. € 
Errichtung eines Kopfbaus:   ca. 8,3 Mio. € 
Da die Errichtung des Kopfbaues nicht Gegenstand dieser Ratsvorlage ist und das 
entsprechende Kopfbau-Grundstück in einem zukünftigen Verfahren (z.B. Konzept-
vergabe) veräußert oder als zusätzliche Grünfläche gestaltet werden soll, wurde die 
Kostenannahme für den Kopfbau in Höhe von 8,3 Mio. € in dieser Vorlage nicht mit 
einkalkuliert. Die oben dargestellten rudimentären Kostenansätze für Forum und 
Grünfläche im mittleren Teil der Halle wurden konkretisiert und sind in angepasster 
Form in die Kalkulation für diese Vorlage eingeflossen und werden unten dargestellt. 
 
Unter Berücksichtigung der o.g. Rahmenbedingungen ist eine Entscheidung über die 
zukünftige Nutzung der Halle 71 erforderlich. Zudem ist die Frage der Finanzierung zu 
klären.  
Der folgende Entscheidungsvorschlag beinhaltet daher die Beschreibung und Kosten-
darstellung der Umbau- und Gebäudetrennungsmaßnahmen zur Umsetzung der Rats-
beschlüsse zur integrierten Planung und zur Machbarkeitsstudie für die Halle 71. Auf-
grund des Umbaus der Halle 70 zum Museum Selma müssen diese Maßnahmen le-
diglich vorgezogen werden. 
Wegen der engen Terminierung auf Seiten von DOMiD und deren Fördermittelgebern 
Bund und Land NRW ist DOMiD gezwungen, ab dem 01.03.2025 auf der Basis des 
nachfolgenden Entscheidungsvorschlags die Generalplanung voranzutreiben. Ein 
Warten auf die Entscheidung des Rates würde die Fristen im Förderverfahren und da-
mit die weitere Förderfähigkeit des Projektes gefährden.

7 
 
Sollte der Rat in seiner Sitzung am 03.04.2025 keinen oder einen vom Entscheidungs-
vorschlag abweichenden Beschluss fassen, könnte DOMiD die von den Fördermittel-
gebern gesetzten Fristen (z.B. Abgabe der prüffähigen Bauunterlagen im Dezember 
2025 und damit Abschluss der Leistungsphase 3 – Entwurfsplanung und Kostenbe-
rechnung), die aufgrund der langwierigen Abstimmungen zwischen Stadt und DOMiD 
bereits verlängert wurden, nicht einhalten. Damit drohte die Rückziehung der Förder-
mittelzusagen durch Land NRW und Bund und damit das Scheitern des Projektes. Zu-
dem würde DOMiD wegen der bereits eingegangenen Verträge mit Dritten für das Mu-
seum einen derzeit nicht bezifferbaren, aber sicherlich großen, wirtschaftlichen Scha-
den erleiden. Es ist davon auszugehen, dass DOMiD diesen Schaden an die Stadt 
weitergeben würde. 
 
 
Entscheidungsvorschlag 
Die nachfolgend dargestellten Maßnahmen ermöglichen die Umsetzung der integrier-
ten Planung und die Realisierung der von DOMiD darauf aufgesetzten Planungen. 
Durch baulich notwendige Freistellungen an den Grenzen zu den Hallen 60 und 71 
sowie zum Gebäude Dillenburger Straße 63 werden Aufwand und Kosten für die Ge-
bäudetrennungen erheblich reduziert, da keine Brandschutzwände erforderlich, son-
dern kostengünstigere Gebäudeabschlusswände ausreichend sind. Der Entschei-
dungsvorschlag zur Halle 71 stützt sich dabei auf Varianten, die in der Machbarkeits-
studie entwickelt und geprüft wurden. 
 
Halle 71: 
Hier wird vorgeschlagen, die Halle bis auf das Stahlgerüst zurückzubauen und die Au-
ßenmauern in großen Teilen zu öffnen, womit ein neuer quartiersbezogener öffentli-
cher Stadtraum geschaffen wird (siehe Anlage 1). Zum einen soll im Bereich Nord ein 
„Forum“ als Eingangsbereich für das Museum Selma geschaffen werden. Im mittleren 
Teil soll eine neue Grünanlage entstehen. Der Südteil soll mit einer im Konzeptverga-
beverfahren vergebenen Nutzungsvariante in Form eines neuen Gebäudes bebaut 
werden (sog. Kopfbau), das auch die Erzielung von Einnahmen ermöglicht. Im Rah-
men der Machbarkeitsstudie wurde für dieses Areal die Einrichtung eines Kreativ-Hub 
oder einer kleinen Sporthalle bereits untersucht. Hierzu wird es zu einem späteren 
Zeitpunkt entsprechende Entscheidungsvorschläge durch die Verwaltung geben. 
Bei Verzicht auf die nachträgliche Errichtung bzw. den Einbau eines Kopfbaus würde 
diese Fläche analog zum Mittelteil begrünt. 
 
Kostenstruktur Halle 71 
Die geschätzten Gesamtkosten für die vorgeschlagene Maßnahme betragen rund 
6.815.000 € brutto. Darin enthalten sind vor allem die Kosten für: 
- Rückbau des Daches bis auf das Stahlskelett 
- Ertüchtigung des Tragwerks 
- Rückbau der Außenwände sowie von Ein- und Anbauten 
- Niveauangleichung des Bodens und Herstellung des Passagenbodens 
- Einzug einer provisorischen Abtrennung zum Bereich des zukünftigen Kopf-
baus 
- und Herstellung der Grünfläche im mittleren Teil

8 
 
einschließlich einer Baukostenindexierung und der Baunebenkosten. 
Für die Grünfläche im mittleren Teil mit einer Größe von rund 2.800 m² liegen Kosten-
schätzungen des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen zur Herstellung (so-
wie den jährlichen Pflegeaufwand vor. Da die Substanz der Halle (vor allem der Bo-
den) aufgrund eines Altlastenverdachts dauerhaft geschützt werden muss, erfolgte 
eine Orientierung an dem Aufbau einer intensiven Dachbegrünung mit Stauden, Grä-
sern, Sträuchern und Gehölzen. Dabei wurde ein Materialaufbau von mindestens ei-
nem Meter in den Pflanzbereichen unterstellt, wobei am Rand entsprechende Einfas-
sungen geschaffen werden müssen. 
Die Gesamtkosten für den mittleren Teil betragen rund 1.1 Mio. € (brutto), die Pflege-
kosten ca. 45.700 € jährlich. 
Analog zu diesen Kostenansätzen würden sich die Kosten für die Grünfläche bei Ver-
zicht auf den Kopfbau auf geschätzt etwa 1.842.800 € brutto erweitern. Die Gesamt-
kosten betrügen dann 7.557.800 € brutto. 
 
Geprüft wurde auch die komplette Niederlegung der Halle 71. Neben dem Aspekt, 
dass diese Variante dem integrierten Plan zuwiderlaufen und die städtebaulich prä-
gende und identitätsstiftende Großstruktur empfindlich beeinträchtigen würde, stellte 
sich der vollständige Rückbau als die deutlich teuerste Variante heraus (8.627.300 € 
brutto). 
 
Die Durchführung der Rückbaumaßnahmen an der Halle 71 erfolgt durch von der DO-
MiD gGmbH beauftrage Unternehmen. Die Stadt beauftragt die Herrichtung der sog. 
Freianlagen (Boden in den Bereichen Forum und Passagen, Grünanlage im Mittelteil) 
in der Halle 71. 
 
Halle 60: 
Hier wird vorgeschlagen, die Halle 60 um den Teil zurückzubauen, der die Freistellung 
der Halle 60 ebenso ermöglicht wie den Verzicht auf die höheren Anforderungen an 
eine Brandwand für das Museum. Bezogen auf die Hallenstruktur entspricht dies einer 
Breite von etwa sechs Metern (Brandüberschlag benötigt mindestens fünf Meter). 
Dadurch würde auch die in der integrierten Planung vorgesehene Verbindung zwi-
schen dem Osthof und dem nördlich der Hallen geplanten Grünzug geschaffen. 
Der erste Teil des Hallenfeldes (Wand und Dach) einschließlich des angrenzenden 
kleinen Anbaus würde abgebrochen und die Halle 60 in diesem Bereich provisorisch 
mit einer neuen Giebelwand abgeschlossen. Die Gesamtkosten hierfür werden mit 0,4 
Mio. € kalkuliert. Diese Variante ist dem Einbau einer Brandwand bei im Übrigen un-
verändertem Erhalt der Halle 60 vorzuziehen, die ca. 0,3 Mio. € kosten würde. 
Die Halle 60 steht unter Denkmalschutz. Deshalb sind die Rückbau- und weitere erfor-
derliche Sicherungsmaßnahmen für die Halle 60 mit dem Stadtkonservator abzustim-
men. Es ist davon auszugehen, dass für die Sicherung und Überwachung der Halle 60 
weitere Kosten anfallen werden – unabhängig von dem geplanten Teilabbruch. Eine 
gesicherte Kostenprognose soll bis zum dritten Quartal 2025 erarbeitet werden.  
Die vorgeschlagene bauliche Trennung von der Halle 70 ermöglicht die separate Be-
trachtung beider Baukörper und sichert so die Realisierung des Museums. 
Diese Maßnahme wird durch die Stadt selbst beauftragt. 
 
Dillenburger Straße 63:

9 
 
Vorbemerkung: Die nachfolgenden Ausführungen beruhen auf den Kostenannahmen 
vor dem Brand im angrenzenden Gebäude Dillenburger Straße 65 am 19.01.2025. In-
wieweit sich für das Gebäude Dillenburger Straße 63 durch den Brand und die Lösch-
arbeiten noch eine Verschärfung des Zustands und damit Änderungen in den Kosten-
schätzungen ergeben, kann zum Zeitpunkt der Erstellung der Beschlussvorlage noch 
nicht beantwortet werden. Auch die Auswirkungen auf die Statik des Gebäudes Dillen-
burger Straße 65 und eventuelle Folgen für die avisierten Abbruchmaßnahmen der 
Dillenburger Straße 63 müssen noch ermittelt werden. 
Vorgeschlagen werden der Abriss und die Erstellung einer Freifläche. Abriss und Er-
richtung einer Gebäudeabschlusswand zur Halle 70 führen zu Kosten in Höhe von 0,4 
Mio. €. Die statische Untersuchung kommt zum Ergebnis, dass eine Erhaltung/Sanie-
rung dieses Gebäudes technisch kaum möglich bzw. wirtschaftlich darstellbar ist. Der 
Einbau einer Brandwand wäre technisch sehr aufwändig und würde Kosten von über 
0,5 Mio. € verursachen.  
Der Zugang zum Osthof wird durch die Maßnahme verbessert. 
Die Durchführung dieser Maßnahme erfolgt durch von der DOMiD gGmbH beauftragte 
Unternehmen. 
 
 
Kosten und Finanzierung 
Die Kosten für die Maßnahmen summieren sich daher wie folgt: 
Teilniederlegung Halle 71       4.719.000 € 
Herrichtung der Freianlagen Halle 71     2.096.000 € 
Teilabriss im Bereich der Halle 60        400.000 € 
Abriss der Dillenburger Straße 63        400.000 € 
Gesamtsumme        7.615.000 €. 
Die bereits mit dem Beschluss über das Erbbaurecht zugesagte Summe für die Ge-
bäudetrennung (2,74 Mio. €) wird für die Herrichtung der jeweiligen Gebäudeab-
schlusswände der Halle 70 im Bereich der Schnittstellen verwendet. Derzeit nicht kal-
kulierbare Einsparungen hierbei (wegen der Qualität Abschlusswand gegenüber der 
ursprünglich kalkulierten Brandwand) fließen zugunsten der Stadt wieder zurück.  
Die erforderliche investive Auszahlungsermächtigung von 2,74 Mio. € steht im Haus-
haltsplan 2025/2026 im Haushaltsjahr 2027 im Teilfinanzplan des Amtes für Liegen-
schaften, Vermessung und Kataster in der Produktgruppe 0108 – Zentrale Liegen-
schaftsangelegenheiten in der Teilplanzeile 8 – Auszahlungen für Baumaßnahmen bei 
Finanzstelle 2301-0108-8-0220, Halle 70 Kalk DOMiD Sanierung und Umbau, bereit. 
Es ist vorgesehen, die Gesamtsumme für die Rückbaumaßnahmen an der Halle 71 
und dem Gebäude Dillenburger Straße 63 in Höhe von 5.120.000 € brutto entspre-
chend einem bisher grob erstellbarem Bauzeiten- und Mittelabflussplan treuhände-
risch an die DOMiD gGmbH auszuzahlen, damit deren beauftragtes Generalplanungs-
büro die notwendigen Vergaben durchführen, die Umsetzung der Bauarbeiten beglei-
ten und die Rechnungslegung kontrollieren kann. Anschließend erfolgt die Kontrolle 
der Rechnungen durch DOMiD sowie ein von der Stadt beauftragtes Architekturbüro. 
Grundlage für diese Vorgehensweise wird ein derzeit noch in Abstimmung befindlicher 
Kooperationsvertrag zwischen DOMiD und der Stadt. Der Vorteil dieses Vorgehens 
liegt in der Schonung personeller Kapazitäten der Verwaltung sowie der zeitlichen 
Handlungsfähigkeit für DOMiD im Rahmen der eigenen Bauzeiten. Nach Abschluss 
aller Arbeiten erfolgt eine Schlussrechnung. Eventuell eingesparte Beträge werden an 
die Stadt Köln zurückgezahlt.

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Nach derzeitigem groben Planungsstand sind folgende gerundete Auszahlungen vor-
gesehen an DOMiD: 
2025  nur Planungskosten      350.000 € 
2026  Planung/Ausführung   2.777.000 € 
2027  Ausführung     1.993.000 € 
Gesamt       5.120.000 € 
 
Die für die Maßnahmen an der Halle 71 und dem Gebäude Dillenburger Straße 63 er-
forderlichen Mittel sowie die Mittel für die Teilniederlegung der Halle 60 werden wie 
folgt bereitgestellt: 
Die im Haushaltsjahr 2025 zur Finanzierung der Maßnahme benötigte Aufwandser-
mächtigung i.H.v. 370.000 € steht im Teilergebnisplan des Amtes für Liegenschaften, 
Vermessung und Kataster in der Produktgruppe 0108 Zentrale Liegenschaftsangele-
genheiten, in der Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen im 
Haushaltsplan 2025/2026 zur Verfügung.  
Von den im Haushaltsjahr 2026 benötigten 1.928.000 € für die Abriss- und Rückbau-
arbeiten an der Halle 71 stehen im Teilergebnisplan des Amtes für Liegenschaftsam-
tes, Vermessung und Kataster in der Produktgruppe 0108, Zentrale Liegenschaftsan-
gelegenheiten in Zeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 1.262.000 € 
zur Verfügung. Die darüber hinaus entstehenden überplanmäßigen Mehraufwendun-
gen in Höhe von 666.000 € können durch entsprechende Wenigeraufwendungen im 
Teilergebnisplan des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik in der Produktgruppe 
0902 – Stadtentwicklung, in der Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen aus hierfür vorgesehenen Städtebaufördermitteln gedeckt werden.  
Um den Auftrag vergeben zu können, ist im Haushaltsjahr 2026 darüber hinaus eine 
außerplanmäßige Auszahlungsermächtigung in Höhe von 1.175.000 € bei neuer Fi-
nanzstelle 2301-0108-0-0073, Hochbaumaßnahme Halle 70/71 Kalk, erforderlich. Die 
Deckung erfolgt im gleichen Haushaltsjahr durch nicht benötigte Auszahlungsermäch-
tigung in Höhe von 325.000 € aus dem Teilfinanzplan des Amtes für Stadtentwicklung 
und Statistik in der Produktgruppe 0902 – Stadtentwicklung, Finanzstelle 1502-0902-
8-2000, ISEK Kalker Mitte - Hofgestüt Bürgerhaus, Finanzstelle 1502-0902-8-2001, 
ISEK Kalker Mitte - Kalker Höfe und Finanzstelle 1502-0902-8-2002, ISEK Kalker 
Mitte Engelstraße - Peter-Stühlen-Str, sowie mit 850.000 € a us dem Teilfinanzplan 
des Amtes für Digitalisierung und Informationstechnik in der Produktgruppe 0104 – IT 
– und Telekommunikationsdienste bei Finanzstelle 1200-0104-0-0008 - Hardware für 
Netzausbau und Finanzstelle 1200-0104-0-0012 - Zentraler Ansatz für Digitalisierung. 
 
Ab 2027 fallen folgende Aufwendungen/Auszahlungen an: 
Im Haushaltsjahr 2027 werden Aufwandsermächtigungen in Höhe 2.507.000 € im Teil-
ergebnisplan des Amtes für Liegenschaften, Vermessung und Kataster in der Produkt-
gruppe 0108, Zentrale Liegenschaftsangelegenheiten in Zeile 13, Aufwendungen für 
Sach- und Dienstleistungen benötigt, um die Maßnahme abzuschließen.  
Für die Erstellung der Freianlagen werden Auszahlungsermächtigungen in Höhe von 
1.635.000 € in den Haushaltsjahren 2028 ff. im Teilfinanzplan des Amtes für Liegen-
schaften, Vermessung und Kataster in der Produktgruppe 0108, Zentrale Liegen-
schaftsangelegenheiten, in der Teilplanzeile 8, Auszahlungen für Baumaßnahmen, bei 
Finanzstelle 2301-0108-0-0073, Hochbaumaßnahme Halle 70/71 Kalk benötigt. 
Ab 2029 ist mit jährlichen Folgekosten für die Unterhaltung der Grünfläche (ca. 45.700 
€) und die Instandhaltung des Stahlgerüsts (ca. 20.000 € bzw. 200.000 € alle 10

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Jahre) zu rechnen. 
Das Dezernat VIII - Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften wird im Rahmen der 
Haushaltsplanaufstellungsprozesse 2027 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Bud-
gets die erforderlichen Mittel, ggf. durch Umschichtungen, vorsehen. 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
Kalk ist der Stadtteil mit dem geringsten Grünflächenanteil. Die Herstellung der Grün-
fläche im Mittelteil der künftigen Freilufthalle trägt zur Behebung dieses Missstandes 
bei. Zudem entstehen durch die Entfernung des Daches und die Öffnung der Fassade 
der Halle 71 sowie durch die Niederlegung der Dillenburger Straße 63 und des kleinen 
Teils der Halle 60 Durchlüftungsschneisen für den Stadtteil.  
Parallel zu den Planungen zu den beschriebenen Maßnahmen wird derzeit die Mög-
lichkeit der Installation von Photovoltaik-Anlagen auf dem Stahlgerüst der Halle 71 ge-
prüft. Sollte dies technisch möglich und wirtschaftlich darstellbar sein, ist auch zu Sy-
nergie- und Kosteneinsparzwecken die Koppelung mit einer möglichen Anlage auf 
dem Dach des Museums vorstellbar. 
 
 
 
Anlagen 
- Anlage 1: Entwurf Variante 2a von raumwerk.architekten 
- Anlage 2: Kostenübersicht für Variante 2a

Anlage 2 - Kostenübersicht Halle 71

5195 Zeichen

Nutzflächen Nutzflächen Forum Nord 1750,0 m²
Passage nord 300,0 m²
Mittelteil 2800,0 m²
Passage süd 600,0 m²
 Kopfbau süd 1500,0 m²
 Summe Nutzfläche  6950,0 m²
KG 200-600 4.261.324,10 €
Indexierung (in Abstimmung mit Raumwerk und Stadt Köln) 319.599,31 €
KG 200-600 4.580.923,41 €
KG 700 Baunebenkosten 1.145.230,85 €
Gesamtkosten netto 5.726.154,26 €
zuzügl. 19% Mwst. 1.087.969,31 €
6.814.123,57 €
Gebäudeteil Menge Einheit Einh.-Preis Pos.Summen
Baukosten netto KG 500 Baukonstruktion / Außenanlagen 4.261.324,10 €
Boden Forum Nord befestigter Boden mit Gefälle 1750,0 m² 150,00 € 262.500,00 €
Boden Passage nord befestigter Boden mit Gefälle 300,0 m² 150,00 € 45.000,00 €
Boden Mittelteil  Filterschicht + Begrünung 2800,0 m² 326,00 € 912.800,00 €
Boden Passage süd befestigter Boden mit Gefälle 600,0 m² 150,00 € 90.000,00 €
Allgemein BE Baustelleneinrichtung für alle Maßnahmen 1,0 pausch 50.000,00 € 50.000,00 €
Dach, ganze Halle Dachfläche Rückbau Dachfläche 5950,0 m² 20,00 € 119.000,00 €
Dach, ganze Halle Althoff & Lang 
03/22 + 13%
Zulage Altlasten: Rückbau Dachverglasung Asbesthaltige Kitte (AVV 
170605) 5950,0 m² 41,50 € 246.925,00 €
Dach, ganze Halle Firstoberlicht ausglasen Firstoberlicht (196x11m) 2156,0 m² 40,00 € 86.240,00 €
Dach, ganze Halle Althoff & Lang 
03/22 + 13%
Zulage Altlasten: Rückbau Dachverglasung Asbesthaltige Kitte (AVV 
170605) 2156,0 m² 41,90 € 90.336,40 €
Dach, ganze Halle Seitenverglasung ausglasen Seitenverglasung  (2 Reihen 204x3,70m) 1510,0 m² 40,00 € 60.400,00 €
Dach, ganze Halle Althoff & Lang 
03/22 + 13%
Zulage Altlasten: Rückbau Dachverglasung Asbesthaltige Kitte (AVV 
170605) 1510,0 m² 41,90 € 63.269,00 €
Tragwerk, ganze 
Halle
Tragwerk Stützen: OF reinigen + Beschichtung Korrosionsschutz: mit 
Stützenreihe zur Halle 70 6276,0 m² 50,00 € 313.800,00 €
Tragwerk, ganze 
Halle Tragwerk Dach: OF reinigen + Beschichtung Korrosionsschutz 5532,0 m² 50,00 € 276.600,00 €
allgemein Tragwerk Hallentragwerk statisch ertüchtigen 1,0 pausch 200.000,00 € 200.000,00 €
Außenwand ganze 
Halle Fenster Fenster ausglasen 623,0 m² 40,00 € 24.920,00 €
Außenwand ganze 
Halle
Althoff & Lang 
03/22 + 13%
Zulage Altlasten: Rückbau Fensterverglasung Asbesthaltige Kitte 
(AVV 170605) 623,0 m² 41,90 € 26.103,70 €
Außenwand Fenster Längswand Mittelteil Fensterrahmen Stahlfenster demontieren 284,0 m² 50,00 € 14.200,00 €
Außenwand Fenster Kopfbau nord Fensterrahmen Stahlfenster incl. UK  demontieren. Brüstungsbereiche 
herunterbrechen 260,0 m² 120,00 € 31.200,00 €
Außenwand MW Längswand Mittelteil Mauerwerkswand abbrechen 566,0 m² 80,00 € 45.280,00 €
allgemein Abbruch Halle entrümpeln 1,0 pausch 50.000,00 € 50.000,00 €
allgemein Abbruch Halle von Altinstallationen bereinigen 1,0 pausch 100.000,00 € 100.000,00 €
allgemein Altlasten mögliche Altlasten im Bereich der Einbauten: Risikoposition 1,0 pausch 100.000,00 € 100.000,00 €
allgemein Abbruch Abbruch Einbau Achse 4-6 2500,0 m³ 40,00 € 100.000,00 €
allgemein Abbruch Abbruch Einbau Nord 1800,0 m³ 40,00 € 72.000,00 €
allgemein Abbruch Abbruch Anbauten Längsseite außen 700,0 m³ 80,00 € 56.000,00 €
allgemein Abbruch Abbruch Mauer Nord im zukünftigen Parkbereich 100,0 m² 100,00 € 10.000,00 €
allgemein Altlasten Ausbau sonstiger belasteter Materialien KMF / Asbest / PAK / ÖL (aus 
Entsorgungskonzept Halle 70 hochgerechnet) 6950,0 m² 22,00 € 152.900,00 €
allgemein BE Fassadengerüst außen 3250,0 m² 25,00 € 81.250,00 €
allgemein BE Dachsicherung 6950,0 m² 20,00 € 139.000,00 €
allgemein BE Hebegerät 1,0 pausch 30.000,00 € 30.000,00 €
Außenwand MW Giebel Nord + 
Längswand nord
Mauerwerkswand beidseitig überarbeiten / teilweise verfugen / ggf. 
Abdichtung gegen aufseigende Feuchtigkeit? 795,0 m² 100,00 € 79.500,00 €
Außenwand MW Giebel süd+ 
Längswand süd
Mauerwerkswand beidseitig überarbeiten / teilweise verfugen / ggf. 
Abdichtung gegen aufseigende Feuchtigkeit? 711,0 m² 100,00 € 71.100,00 €
Trennwand  Kopfbau süd neue Wand als provisorische Abtrennung für zukünftigen Kopfbau 35,0 lfm 1.500,00 € 52.500,00 €
allgemein Haustechnik Grundversorgung Beleuchtung + ELT 6950,0 m² 30,00 € 208.500,00 €
Gesamtsumme 
KGR 100-600 2.951.024,10 €                
Indexierung 7,5% 221.326,81 €                   
KGR 100-600 3.172.350,91 €                
Baunebenkosten 25%                    793.087,73 € 
KGR 100-700 3.965.438,63 €                
Mehrwertsteuer 19% 753.433,34 €                   
4.718.871,97 €    
Projekt 486 Hallen Kalk / Schnittstellen DOMID - Halle 71
Auftraggeberin: Stadt Köln
Grundlage:  Bestandsaufnahme / Studie 2023 / Schnittstellenplanung 2024
erstellt am 25.11.2024/30.01.2025 von: raumwerk.architekten, Oskar-Jäger-Str. 173 K1, 50825 Köln
 
Teilabbruch Halle 71
Konstruktion bleibt 
bestehen Kopfbau-
Vorbereitung und 
Grünfläche
Bauwerk / Technik / Ausstattung / Freianlagen 
7,5%
Zwischensumme
25%
anrechenbare Kosten für Bauleistungen Halle 71 (ohne Freianlagen)
Gesamtkosten incl. Mwst.: Stadt Köln (incl. Freianlagen + Indexierung)
Gesamtsumme für Angebot DOMiD (brutto)
anteilig
Gesamtsumme für Angebot DOMiD (netto)
anteilig nur auf die Baukosten (in Abstimmung mit dem Bauherrn) anteilig
Zwischensumme der Baukosten
Baunebenkosten für Halle 71 anteilig

Anlage 1 - Plan

823 Zeichen

GSPublisherVersion 602.88.96.99
raumwerk.architekten470 Studie Halle 71 Kalk  Halle 71: Variante 2a   1:2000   A4  06.02.2025   lp
59
63
58 D67
D65
66
Neubau-
feld
Osthof
61Minimal
0,4 Mio. €
Zierfassade
Forum
ohne Dach / versiegelt
1.750m²
Grün + Versickerung 
ohne Dach / begrünt
2.800m²
Reserve
für Kopĩau
ohne Dach / 
Boden Bestand
1.500m²
D63
Zierfassade
Abbruch
0,4 Mio. €
Zierfassade
250m²
?
60
70
DOMiD
10.000m²
61
3.600m²
300m²
600m²
Entrée
DOMiD
Passage Osthof
Fassade
ohne Fenster
71
Erhalt BodenplaƩe Bestand 
7.000m²
Variante 
2a
3-Teilung (Forum, Grün, Kopĩau):
- Abbruch Dach (inkl. Glas) kompleƩ
- Stahlpergola bleibt erhalten
- BodenplaƩe Bestand bleibt erhalten
- Norden: Öffnung Nordgiebel, Bodenauĩau ca. 50cm
- MiƩe: Abbruch Wesƞassade, Grün + Versickerung
- Süden: Reservefläche Kopĩau, prov. Schließung

Beratungsverlauf (1)

15.05.2025 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.2.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (9)

  • Dillenburger Straße 63
  • Peter-Stühlen-Straße
  • Kalker Hauptstraße
  • Oskar-Jäger-Straße 173K
  • Engelstraße
  • Burgstraße
  • Straße 17
  • Straße 6
  • Am Markt

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Details

Aktenzeichen
0396/2025/1
Typ
Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung
Datum
08.04.2025
Erstellt
31.03.2025 12:07