V/0632/2005
Fahrräder in der Altstadt: Maßnahmen zur Verbesserung der Abstellmöglichkeiten
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 4
571 Zeichen
Anlage 4 zur Vorlage-Nr. 0632/2005 ca. 1000 frei abgestellte Fahrräder in der Altstadt 50 soo0000800e oo } © e Am in den Bereichen 1-9 S: C Flur #1 © 9 © (2 & a ©» e? © Loersraße Ni > Bl N \ 35 3 ggg 7 47) } 7 \ %/ | IS %y A s \y © 50 N \ 8 A 5 N ee oo ge JE © SEK%S, 40 SSIN o 2 o L % R] N Be \ ° e Pi [Anlı > N Stadt h) Münster am 1m) S Arnt für Stadtentwicklung, Stalplanungsamt, Verkehrsplanung [rg Nr S _ - £ Fahrräder in der Altstadt rer EEE jearbeitet | Jan. 06. [Güttler_ ca.1000 frei 'ezeichnet| Jan. 06 _|Revermanr] Pi M. abgestellte Fahrräder 2 ®
Anlage 5-5
3921 Zeichen
1 Fahrräder in der Altstadt Anlage 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005 5. Domplatz 20.12.05 Ausgangssituation a) Der Planung von 95 Fahrradständern stimmte die Bezirksvertretung Münster-Mitte mit der Vorlage V/0378/2004 zu. Realisiert wurden bisher zwei von drei Standorten. 1. 28 Fahrradständer wurden auf der Ostseite des Do mplatzes ergänzt in Verlänge- rung der doppelreihigen Fahrradständer. Hierfür ent fiel ein Behindertenstellplatz an dieser Stelle, der gegenüber - als Dritter von zwei Stellplätzen - markiert wurde. 2. Schräg gegenüber vom Landesmuseum konnten 27 neu e Fahrradständer installiert werden. 3. Nach Beendigung der Bauphase der Bezirksregierun g werden 13 Anlehnbügel auf- gestellt. b) Die 40 geplanten Fahrradständer auf dem Gehweg v or dem Landesmuseum fan- den seitens des Museums keinen Zuspruch. Sie wurden nicht aufgestellt. c) Mit der expandierenden Aussengastronomie am Domplatz kommen auch immer mehr Radfahrer, um dieses Angebot zu nutzen. Das Bi ld der vielen geparkten Räder an Markttagen erweitert sich nun auf tägliches Fahrradparken in den Bereich der Aussengast- ronomie am Domplatz. d) Die Baustelle der Bezirksregierung ist eingerichtet und das Gebäude mit einem Bau- zaun versehen. Hierdurch sind weniger Fahrradparkfl ächen vorhanden und der Geisberg- weg wirkt an machen Tagen wie ein Nadelöhr, durch d as sich Fußgänger und schiebende Radfahrer hindurch bewegen. Problem a) An Markttagen gehören die vielen, oft auch frei abgestellten Fah rräder zum Stadtbild. Die vorhandenen Fahrradständer reichen bei weitem n icht aus. Das Problem ist zeitlich beschränkt und löst sich mit Ende des Marktes wieder auf. b) Bedingt durch die Außengastronomie parken Radfahrer seit dem direkt auf dem Gehweg vor dem Cafe. Eine Folge ist die starke Eins chränkung der Laufflächen für Fuß- gänger. Auch dieses Problem ist saisonal auf die wärmere Ja hreszeit mit Außengastronomie be- schränkt. c) Radfahrer können aus drei Richtungen den Domplat z anfahren (Spiegelturm, Pfer- degasse und Michaelisplatz). Aus drei weiteren Rich tungen schieben sie das Fahrrad zum Dom (Geisbergweg, Domgasse und Horsteberg). Überfül lte Fahrradständer zeigen die Notwendigkeit für zusätzliche Fahrradabstellmöglich keiten. Nur durch Kompromissbereit- schaft könnten hier neue Fahrradparkplätze angeboten werden. d) Durch den Bau der Münster Arkaden verlagert sich ein Teil des Radverkehrs in Rich- tung Westen. Die Zufahrt über die Pferdegasse gewin nt bereits jetzt an Attraktivität und wird weiter zunehmen. Die studentische Fahrradparkthematik ist hier mit einbezogen. Maßnahmen zur Verbesserung a) Der westlich gelegene Parkplatz birgt ein Potential von Fahrradabstellmöglichkeiten . 4 Parkplätze könnten zugunsten von 40 Fahrradständern entfallen. Es gibt weitere PKW- Parkmöglichkeiten in der Nähe (Hindenburgplatz, Par kplatz an der Georgskommende und das Aegidiiparkhaus). 2 5. Anlage 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005 Seite 2 b) Vor dem Landesmuseum könnten durch 11 herausnehmbare Anlehnbügel (Abstand 3 m) 39 neue Fahrradabstellmöglichkeiten angeboten werden. Für diese Planung wäre ein erneuter Kontakt mit dem Landesmuseum erforderlich. c) Vor der Bezirksregierung werden mit Beendigung der Baustelle 13 Anlehnbügel auf- gestellt. Sie haben eine ordnende Funktion und verh indern das Umfallen von frei abge- stellten Rädern. Fazit An Markttagen ist der Radverkehrsanteil besonders h och. Verlagerungen von Radverkehr in den westlichen Teil, bedingt durch die Münster-Arkaden, erhöhen den täglichen Zustrom über die Pferdegasse und den Geisbergweg. Die Außen gastronomie zieht Radfahrer an. Mit zusätzlichen Fahrradabstellangeboten auf dem we stlichen Parkplatz, vor dem Lan- desmuseum und vor der Bezirksregierung könnten weitere Angebote geschaffen werden.
Anlage 5-8
2914 Zeichen
1 Fahrräder in der Altstadt Anlage 5 zur Vor lage-Nr. 0632/2005 8. Rothenburg 20.12.05 Ausgangssituation In der Rothenburg - im Abschnitt zwischen der Aegidiistraße und der Königsstraße - hat im Laufe der Jahre ein Wandel der Geschäfte und damit auch der Einkaufsmöglichkeiten stattgefunden. Die Attraktivität ist gestiegen und Radfahrer suchen vermehrt nach Fahr- radabstellmöglichkeiten. Aus Platzgründen wurden seinerzeit Fahrradständer i n der Rothenburg / Ecke Geisberg- weg entfernt. Die Stadt stellte Fahrradständer auf der Südseite d er Rothenburg auf, die sehr schnell nicht nur ausgelastet, sondern überlastet waren. Es mussten nochmals Abstellmöglichkei- ten nachgerüstet werden, so dass heute 32 Fahrradst änder auf der Südseite der Rothen- burg stehen. Sorgsam wurden die Nutzungsansprüche berücksichtigt . Im Abschnitt zwischen der Aegi- diistraße und den Fahrradständern befindet sich ein e Liefer- und Ladezone. Hierdurch ist gewährleistet, dass die Geschäfte Liefermöglichkeiten haben. Am anderen Ende der Fahr- radständer – ab dem Durchgang zur Lütke Gasse - in Richtung Königsstraße musste ein absolutes Halteverbot eingerichtet werden. Die Stra ße verjüngt sich und aus Sicherheits- und Platzgründen dürfen hier keine weiteren Fahrradständer stehen. Problem Die Radfahrer halten sich nicht an die vorgegebenen Fahrradparkmöglichkeiten durch Fahrradständer und es stehen zusätzlich ca. 40 Fahr räder frei abgestellt in der Fahrbahn dicht beieinander. Die Räder werden besonders neben den Fahrradständern in Richtung Königstraße frei im Straßenraum geparkt. Da die Str aße sich verjüngt besteht Gefähr- dungspotential. Während PKW in diesem Abschnitt abg eschleppt werden geschieht mit den verbotswidrig abgestellten Fahrrädern nichts we iter, obwohl sie im Straßenraum eine Breite von fast 2m einnehmen. In Richtung Aegidiistraße ist das Verhalten etwas d isziplinierter. Nur wenige Radfahrer parken im Anschluss der Fahrradständer innerhalb der Lieferzone. Die Diskrepanz wird deutlich zwischen: • der Notwendigkeit Fahrradständer oder Abstellfläch en anzubieten, • dem Platzmangel, der dies nicht ermöglicht und • dem Gefährdungspotential durch falsches Fahrradpar ken. Maßnahmen zur Verbesserung In diesem Straßenabschnitt ist jeder Meter genauest ens verplant. Die Gehwege sind schmal, es gibt ein hohes Fußgängeraufkommen und de r Straßenquerschnitt lässt keine großzügigen Planungen zu. Es verbleiben keine Restf lächen für Fahrradständer und es können keine zusätzlichen Angebote gemacht werden. Fazit Das heutige Angebot der 32 Fahrradständer reicht be i weitem nicht aus. Es besteht die Notwendigkeit weitere Fahrradständer / Fahrradabste llflächen anzubieten; hierfür sind je- doch keine Flächen im Straßenraum da. Das Problem i st unter den gegebenen Umstän- den in diesem Bereich nicht zu lösen.
Beschlussvorlage
13555 Zeichen
V/0632/2005 DER OBERBÜRGERMEISTER Stadtplanungsamt Betrifft Fahrräder in der Altstadt: Maßnahmen zur Verbesserung der Abstellmöglichkeiten Antrag der SPD-Fraktion vom 16.06.2005 Beratungsfolge 31.01.2006 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 02.03.2006 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: 1. Der Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft nimmt das Fahrradparkkonzept für die Altstadt zustimmend zur Kenntnis und beauftragt die Verwal- tung, dieses zur Grundlage ihres Verwaltungshandelns zu machen. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Lösungsansätze für die 9 Brennpunkte weiter auszuar- beiten und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsansätze umzusetzen. 3. Der Antrag der SPD-Fraktion vom 16.06.2005 ist damit erledigt. Begründung: Mit dem Antrag „Fahrräder in der Altstadt: Maßnahmen zur Verbesserung der Abstellmöglichkei- ten“ der SPD-Fraktion vom 16.06.2005 (Anlage 1) wird die Verwaltung gebeten - ein Konzept zur Verbesserung der Fahrradabstellmöglichkeiten in der Altstadt vorzulegen, - Lösungsansätze für verschiedene Brennpunkte in der Altstadt zu entwickeln, - bei der Entwicklung von Bauprojekten dem Bedarf an zweckentsprechenden Fahrradab- stellmöglichkeiten in ausreichendem Maße Rechnung zu tragen. Die Verwaltung befasst sich im Rahmen der Radv erkehrsförderung seit vielen Jahren kontinuier- lich mit der Problematik des Fahrradparkens. Auf dieser Basis konnte die vorliegende Vorlage er- stellt werden. 1. Vorbemerkungen Vorlagen-Nr.: V/0632/2005 Auskunft erteilt: Herr Böhme Ruf: 492 61 56 E-Mail: BoehmeS@stadt-muenster.de Datum: 22.12.2005 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0632/2005 Mit einem Verkehrsanteil von über 40 % der Fahr ten im Stadtgebiet kommt dem Verkehrsmittel Fahrrad in Münster eine hohe Bedeutung zu. Neben den vielen Vorteilen, die die Fahrradnutzung für die Radfahrer selbst hat, stellt diese auch für die Stadt eine äußerst wirtschaftliche Art der Ver- kehrsabwicklung dar: geringer Flächenverbrauch, keine Immissionen, geringe Investitions- und Betriebskosten. Allerdings muss das Fahrrad als Individualverkehrsmittel – so trivial wie das klingt – genauso wie das Auto am Ende einer Fahrt wieder geparkt werden. Aus Untersuchungen wissen wir, dass die Münsteranerinnen und Münsteraner dabei größten Wert darauf legen, ihr Fahrrad zielnah zu parken. Nur dadurch kann der Vorteil dieses Verkehrsmittels voll ausgeschöpft werden. Deshalb ist die Lösung des Fahrradparkproblems von gleicher Bedeutung für die Förde- rung bzw. Sicherstellung des Radverkehrs, wie der Bau von verkehrssicheren Radwegen und die Radverkehrsführung an Knotenpunkten. 2. Bisherige Aktivitäten Die Stadt Münster arbeitet seit vielen Jahren kontinuierlich an der Fahrradabstellthematik mit der Intention, den Radverkehr zu fördern und dabei gleichzeitig alle weiteren verkehrlichen und städte- baulichen Aspekte zu berücksichtigen. Beispielhaft sind hier die wesentlichen Projekte in Verbin- dung zur Fahrradabstellthematik kurz aufgeführt: • In Umsetzung des Verkehrsberichtes von 1993 wurden 1800 neue zentrale und dezentrale Fahrrad-Abstellplätze in der Altstadt errichtet • Hauseigentümer erhalten die städtische Genehmigung der kostenlosen Nutzung von Flä- chen im öffentlichen Straßenraum für das Aufstellen von Fahrradständern, wenn hierfür keine ausreichenden Flächen auf eigenem Grund vorhanden sind • Durch zwei Wettbewerbe für fahrradfreundliche Hauseigentümer und fahrradfreundliche Arbeitgeber wurde die Fahrrad-Abstellthematik nutzungsbezogen publik gemacht • In Folge der Wettbewerbe wurde die Broschüre „Wohin mit dem Rad“ (1994, vergriffen) er- stellt, um andere Hauseigentümer und Arbeitgeber durch Aufklärung und Information zur Verbesserung der Fahrradparksituation in ihrem Umfeld zu animieren • Mit der Fahrrad-Abstellsatzung wurde 1995 erstmals der Nachweis von Fahrradstellplätzen bei Neubau und wesentlichen Änderungen von Bauvorhaben Pflicht • Die hierfür erarbeitete Richtzahlenliste für nachzuweisende Fahrradstellplätze in Münster gilt seit 2000 als Bemessungsgrundlage für den Stellplatznachweis nach § 51 BauO NW • Der Versuch einer bewachten und kostenpflichtigen Fahrrad-Abstellanlage am Domplatz (1998) wurde eingestellt, weil das Angebot nicht auf die gewünschte Resonanz bei den Radfahrerinnen und Radfahrern stieß • Im Rahmen einer externen Untersuchung wurden im Jahr 2000 wichtige Erkenntnisse über das Fahrradparkverhalten innerhalb der Altstadt gewonnen • Im Januar 2001 wurden die Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt und mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, der Bezirksregierung, der Kaufmannschaft, des Einzelhandelsver- bandes und des ADFC diskutiert • In den vergangenen Jahren mussten Fahrradständer an verschiedenen Stellen in der Alt- stadt zugunsten von Außengastronomie und Bauprojekten abgebaut werden Eine im Jahr 2000 extern durchgeführte Untersuchung zum Fahrradparkverhalten (Planerbü- ro Südstadt/VIA) erbrachte einige wichtige Erkenntnisse zu diesem Thema: Die Dominanz von Kurzzeitparkern wurde deutlich. Etwa die Hälfte der Radfahrer parkt weniger als 2 Stunden. Auffällig ist der hohe Anteil des Einkaufsverkehrs mit 40%. Hierdurch wird die wirt- schaftliche Bedeutung des Radverkehrs für die Innens tadt unterstrichen. Knapp die Hälfte der Be- fragten benutzten das Fahrrad auch als Verkehrsmittel innerhalb der Altstadt und suchten ver- schiedene Ziele auf. Etwa 2/3 der Nutzer lehnen deshalb zentrale Abstellanlagen ab. Gefordert werden mehr und bequeme Abstellanlagen. Kostenpflichtiges Parken wird mehrheitlich abgelehnt. Fast die Hälfte aller Räder werden frei abgestellt und nur wenige Münsteraner schließen ihre Fahr- räder an Gegenständen an. - 3 - V/0632/2005 Bauliche Maßnahmen haben in den vergangenen Jahren zur weiteren Attraktivitätssteigerung der Altstadt beigetragen, womit jedoch gleichzeitig eine gesteigerte Nachfrage nach Fahrradstellplät- zen verbunden war. Zeitnah folgen weitere Projekte. Zusammengefasst sind dies: der Ausbau des Drubbel, der Bau der Münster Arkaden, die Bebauung der Stubengasse, Erweiterung des Lan- desmuseums an der Rothenburg und der Neubau Kettlerscher Hof in der Königsstraße Zusätzliche Angebote an Außengastronomie in der Altstadt lassen die Stadt lebendiger werden, laden zum Verweilen ein und verlagern das Leben mehr nach draußen. Diese Angebote ziehen immer mehr Menschen in die Stadt. In den untersuchten Gebieten sind dies die Bereiche Drubbel / Alter Fischmarkt, Stadtbücherei, Dominikanerkirche, rund um das Stadthaus 1, Domplatz und Kö- nigstraße / Hötteweg. In Verbindung mit den oben genannten Projekten wurden bzw. werden 528 Fahrradständer ent- fernt. Gleichzeitig ergaben Zählungen in den Sommermonaten ca. 1.000 frei abgestellte Fahrräder in diesen Bereichen. 3. Fahrradparkkonzept Altstadt Zur Fahrrad-Abstellthematik in der Altstadt können verschiedene Sichtweisen entwickelt werden. Vordergründig könnte man meinen, es sei von Nachteil, wenn viele Fahrräder frei und ohne Vor- gaben abgestellt werden. Man könnte der Auffassung sein, sie stören das Stadtbild und das teils chaotische Parken als negativ beurteilen. Um eine angemessene Ordnung herzustellen müssten dann viele Fahrradständer aufgestellt werden. Andererseits sind Münster und der Radverkehr fest miteinander verbunden. Radfahrer und abge- stellte Fahrräder prägen das Stadtbild und geben der Stadt ein Flair von besonderer Lebendigkeit, welches unvergleichlich ist mit anderen Städten. Bilder von vielen frei geparkten Fahrrädern wirken wie ein Markenzeichen für die Stadt und Menschen aus aller Welt kommen, um genau dieses Flair in der Fahrradstadt Münster zu erleben. Akzeptiert man das Bild der frei abgestellten Fahrräder, so könnte in den sensiblen Bereichen auf fest installierte Fahrradständer verzichtet werden. Dann sind in den Abendstunden außerhalb der Geschäftszeiten und an Sonn- und Feiertagen, wenn die meisten geparkten Fahrräder wieder fort sind, keine störenden leeren Fahrradständer vorhanden und die Stadt wird in ihrer städtebaulichen Schönheit und Ruhe auf eine neue Art erlebbar. Einerseits ziehen Fahrradständer Fahrradfahrer an und für gewöhnlich wächst das Radver- kehrsaufkommen sogar bei solchen Angeboten. Andererseits wird es problematisch, wenn sich neben den Ständern Trauben von geparkten Rädern bilden und störend auf das Umfeld wirken. Problematisch wird es, wenn Radfahrer ihre Fahrräder vor Haus- und Geschäftseingängen abstel- len und damit eine Behinderung oder sogar Gefahr (Fluchtwege) für alle anderen Bürger erzeugen. Diese Beispiele verdeutlichen, dass es gar nicht DIE Lösung des Themas gibt. Im- mer sind Vor- und Nachteile zu beachten und die örtliche Situation einzubeziehen. Deshalb werden für die Behandlung des Fahrradparkproblems Grundsätze formu- liert, die das Verwaltungshandeln bestimmen sollen: • Bei allen Planungen und Maßnahmen im öffentlichen Raum werden die Be- lange des Fahrradparkens gleichgewichtig mit anderen gestalterischen oder Nutzungsansprüchen in die Abwägung einbezogen. • Zusätzliche Fahrradständer oder Anlehnbügel werden aufgestellt, wenn das Vorgeben einer Ordnung der abgestellten Fahrräder zu einer stadtgestalte- risch besseren Lösung führt. • In der Öffentlichkeitsarbeit wird das Fahrrad als tragender Bestandteil im Stadtbild von Münster offensiv beworben, um bei Besuchern wie Geschäfts- leuten eine hohe Akzeptanz dieses Verkehrsmittels zu erzeugen. - 4 - V/0632/2005 • Fahrräder, die so abgestellt werden, dass Geschäftseingänge, Fluchtwege und wichtige Durchgängen unpassierbar werden, sind Störfaktoren. Durch gezielte Aufklärungsarbeit sind die Radfahrer für diese Problematik zu sensi- bilisieren. So lange keine rechtliche Möglichkeit für Flächenparkverbote ge- geben ist, wird der Fahrradkontrolldienst im Rahmen seiner personellen Mög- lichkeiten ordnend eingreifen. • Bei Neubauvorhaben oder wesentlichen Änderungen von Bauvorhaben wird der Nachweis von praktikablen Fahrradstellplätzen konsequent verfolgt um einerseits die zusätzliche Stellplatznachfrage abzudecken und andererseits das ohnehin bestehende Defizit im öffentlichen Straßenraum nicht weiter an- steigen zu lassen. 4. Brennpunkte des Fahrradparkens in der Altstadt Um die Problematik und konkrete Situation näher zu beleuchten, wurden folgende 9 Brennpunkte des Fahrradparkens in der Altstadt genauer untersucht (Anlage 2): 1. Drubbel / Lambertikirchplatz 2. Stadtbücherei / Alter Steinweg 3. Stadthaus 1 4. Stubengasse 5. Domplatz 6. Münster Arkaden / Rothenburg und nördliche Königsstraße 7. Rothenburg / Landesmuseum 8. Rothenburg 9. Königsstraße / Krumme Straße In diesen Bereichen sind, oder werden in Kürze durch Umgestaltungs- und Baumaßnahmen 528 Fahrradständer im öffentlichen Straßenraum entfallen (Anlage 3). Es verbleiben 735 Fahrradstän- der. Gleichzeitig wurden in diesen Bereichen in den Sommermonaten ca. 1.000 frei abgestellte Fahrräder gezählt (Anlage 4). Dies macht deutlich, dass bereits heute die Zahl der frei abgestellten Fahrräder die Zahl der geordnet Abgestellten übersteigt. In den Anlagen 5.1 bis 5.9 ist die Fahrradparksituation in den 9 Brennpunkten einzeln dargestellt. Es zeigt sich deutlich, dass der Stellplatznachfrage in Abwägung der unterschiedlichen Nutzungs- und Gestaltungsansprüche nur in sehr geringem Maße Rechnung getragen werden kann. Umso mehr Bedeutung kommt deshalb dem Stellplatznachweis bei Neubauvorhaben zu. Hier besteht grundsätzlich die Notwendigkeit, durch konsequente Verfolgung des Stellplatznachweises auf der Grundlage der Richtzahlen der Stadt Münster, die zusätzlich entstehende Stellplatznachfrage ab- zudecken. Gleichzeitig sollte jedoch die Gelegenheit ergriffen werden, das bestehende Defizit an Fahrradabstellplätzen in der Altstadt in unmittelbarer Nähe attraktiver Nutzungen abzubauen. Da- bei sollten der Münsteraner Tradition entspre chend auch unkonventionelle bzw. innovative Lö- sungsansätze verfolgt werden. So könnten z.B. bei rechtzeitiger Berücksichtigung bei der Planung Fahrradstellplätze im Untergeschoß bzw. der Tiefgarage eingerichtet werden, wie es z.B. in Kre- feld geschieht. Auch der Bau einer vollautomatischen Abstellanlage, integriert in ein Gebäude à la Smart-Turm, würde der Fahrradhauptstadt Münster gerecht werden. 5. Fazit In der sensiblen städtebaulichen Situation der Altstadt ist die Schaffung von ausreichend Fahrrad- abstellmöglichkeiten in Abwägung der unterschiedlichen Nutzungsansprüche nicht immer möglich. Deshalb kommt der konsequenten Verfolgung des Stellplatznachweises nach § 51 BauO NW be- sondere Bedeutung zu. Hierbei wird die Verwaltung die Schwerpunkte ihres Handelns auf die Be- reiche Stubengasse / Klarissengasse und Königsstraße konzentrieren. Gleichzeitig gilt es offensiv - 5 - V/0632/2005 für das gegenseitige Verständnis im Zusammenhang mit dem Fahrradparken in der Öffentlichkeit und bei den Radfahrern selbst zu werben. i.V. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: 1. Antrag der SPD-Fraktion vom 16.06.2005 2. Brennpunkte des Fahrradparkens in der Altstadt 3. Bestand im öffentlichen Straßenraum in den Bereichen 1-9 4. Frei abgestellte Fahrräder in der Altstadt in den Bereichen 1-9 5. Darstellung von Lösungsansätzen für die 9 Brennpunkte des Fahrradparkens
Anlage 5-3
2860 Zeichen
1 Fahrräder in der Altstadt Anlage 5 zur VorlageNr. 0632/2005 3. Stadthaus 1 20.12.05 Ausgangssituation Der Eingang vom Stadthaus 1 ist die Anlaufadresse für viele Bürger. Unmittelba r am Eingang Klemensstraße stehen 32 Fahrradständer. Sie reichen bei weitem nicht aus. Das Stadtbild wird hier mitgeprägt durch frei abgestell te Fahrräder, die in zweiter und dritter Reihe stehen. Durch die Außengastronomie westlich vom Eingang auf dem Vorplatz hat sich die At- mosphäre gewandelt und die Menschen nutzten dieses Angebot. Damit steigt parallel auch der Bedarf an Fahrradparkplätzen. Auf dem Syndikatsplatz wurde in den Sommermonaten eine große Sand- und Spielplatz- fläche eingerichtet. Hierdurch wurde der Platz mehr belebt als es ursprünglich der Fall war. Im gesamten Bereich sind Fahrräder abgestellt, mal angekettet an der Umrandung der Baumscheiben, mal frei stehend vor Poertgen in der Fahrbahn. Insgesamt wurden 47 frei geparkte Räder gezählt. Problem Vor dem Stadthaus ist eine außergewöhnliche Nutzungsvielfalt von Auß engastronomie und Bushaltestellen, Fahrradständern und Veranstalt ungen, bis hin zu den vielen Men- schen, die täglich hier ihrer Wege gehen. Fahrradst änder und die Laufrichtungen der Menschen müssen in Einklang gebracht werden. Die Ve ranstaltungen auf dem Vorplatz und die Planung von zusätzlichen Fahrradständern müssen vereinbar sein. Die Nutzung des Syndikatsplatzes als Spielplatz zieht mehr Radverkehr an bei reduzier- tem Flächenangebot. Vor Poertgen sind frei abgestellte Fahrräder ohne seitlichen Halt und fallen immer mal wieder bei Wind um. Maßnahmen zur Verbesserung Folgende Maßnahmen wurden geplant, sind jedoch aufg rund der Ämterabstimmung nicht realisierbar: a) Vor dem Stadthaus 1 46 neue Fahrradständer b) seitlich der Rampe 7 neue Fahrradständer c) Heinrich-Brüning-Straße Nr. 8 20 neue Fahrradständer b) Vor Poertgen 26 Fahrräder in 13 Anlehnbügeln zu a) der Platz vor dem Stadthaus 1 muss für Verans taltungen frei gehalten werden. Fluchtwege sind zu beachten, Freiräume für Fußgänge r und behindertengerechte Wege- führungen. Wesentlich ist, dass Bürger nicht auf di e Fahrbahn der Clemensstraße auswei- chen müssen. Zu b) Es besteht die Gefahr, dass durch das Angebot von Fahrradständern der Zugang zur Rampe beeinträchtig wird. Zudem sprechen stadtg estalterische Gründe gegen Fahr- radständer an diesem Standort. Zu c) Hier ist eine wichtige Lade- und Lieferzone für die anliegenden Geschäfte. Zu d) Das Umfeld um den Ladeschacht neben den gepla nten Fahrradständern muss frei bleiben. Diese Flächen sind als Anlieferflächen zwingend erforderlich. Fazit Um das Stadthaus könnten nach dem Abstimmungsverfah ren insgesamt 40 neue Fahr- rad-Abstellmöglichkeiten geschaffen werden.
Anlage 5-6
3900 Zeichen
1 Fahrräder in der Altstadt Anlag e 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005 6. Münster-Arkaden / Rothenburg und nördliche Königsstraße 20.12.05 Hintergrund Mit Baubeginn der Münster-Arkaden wurden 65 Fahrradständer im Bereich Königs- straße / Rothenburg entfernt. Zusätzlich prägten et wa 150 frei geparkte Räder in diesem Bereich das Stadtbild mit. Die vielen geparkten Fahrräder verdeutlichten, dass hier ein interessanter Sammelplatz war und die Bürger sich von diesem Punkt in Richtun g Aegidiimarkt, Prinzipalmarkt und Domplatz zu Fuß auf den Weg machten, um einzukaufen oder andere Dinge zu erledigen. Planung: Auf der Basis der Verpflichtung zur Herstellung von Fahrradabstellplätzen und der Richt- zahlenliste wurden 520 Fahrradparkplätze für den Ba u der Münster Arkaden ermittelt. Ge- plant wurden: • 356 Stellplätze in einer Fahrradstation, die von d er Königsstraße angefahren wer- den kann und • 150 Fahrradstellplätze in einer automatischen Anla ge. Die Planung einer vollautomatischen Fahrradabstella nlage mit 3 Eingabeschaltern in der Königstraße wurde nicht weiter verfolgt, da sie nac h Angaben des Anbieters bei der Aus- gabe mit Wartezeiten von 5-9 Minuten verbunden ist. Im 2. Bauabschnitt - mit geplanter Eröffnung im Okt ober 2006 – wird die nicht bewirtschaf- tete Fahrradstation für 356 Fahrradstellplätze fert ig gestellt. Radfahrer können sie zukünf- tig von der Königsstraße aus erreichen. Auf zwei Ra mpen mit 8,7 % Gefälle sind die Fahr- radparkflächen angeordnet. Während man von der unmittelbar daneben liegenden PKW-Tiefgarage direkt in die Müns- ter-Arkaden gelangt, müssen Radfahrer die Fahrradst ation auch über den Eingang an der Königsstraße wieder verlassen und um das Gebäude he rum gehen (Königsstraße/ Ro- thenburg), um die Münster-Arkaden zu erreichen. Demzufolge werden 356 Fahrradabstellplätze im Gebäude der Münster-Arkaden, mit Einfahrt von der Königsstraße angeboten . Über die Akzeptanz und Auslastung dieser Fahrradstation können derzeit noch keine Prognosen gegeben werden. Die Entscheidung, dass es keinen Betreiber hierfür geben wird, wurde seitens Münster-Arkaden bereits ge- troffen. Problem Schon jetzt, vor der Fertigstellung des 2. Bauabsch nitts, parken bis zu 200 frei abgestellte Räder unmittelbar vor dem Gebäude in Eingangsnähe a n der Rothenburg auf dem Geh- weg und unter den Arkaden. Das ungeordnete Abstelle n führt zu Behinderungen von Fuß- gängern. Im Haupteingangsbereich sind teilweise Fahrräder abgestellt. Unter den Arkaden parken viele Räder zum Schutz vor Regen. Maßnahmen zur Verbesserung Aus zuvor genannten Gründen wurden bereits Maßnahme n zur Verbesserung der Situati- on geschaffen. Seit August 2005 gibt es auf der grö ßeren Gehwegfläche westlich vom Eingang 12 Anlehnbügel für 24 Fahrräder und östlich des Eingangs zwischen zwei Ar- kaden auf dem Gehweg insgesamt 8 Anlehnbügel für 16 Fahrräder. Wenn es erforder- lich ist wird der Eingangsbereich von Mitarbeitern der Münster-Arkaden frei geräumt. 2 6. Anlage 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005 Seite 2 Zudem wurden –um den Bereich der Bushaltestelle für Busgäste freizuhalten- heraus- nehmbare Ketten aufgestellt. Sie unterstützen eine klarere Abgrenzung unterschiedlicher Nutzungsanspüche. Fazit Vor den Münster-Arkaden auf dem Gehweg an der Strasse Rothenburg finden 40 Fahr- räder an Anlehnbügeln einen Platz. Demgegenüber gab es vor Baubeginn an der gleichen Stelle 65 Fahrradständer und etwa 150 frei geparkte Räder. Zusätzlich werden mit Realisierung des 2. Bauabschn itts 356 Fahrradabstellplätze im Gebäude angeboten. Für Radfahrer ist der Platz vor den Arkaden ein bel iebter Ausgangspunkt für weitere Ein- käufe und Erledigungen. Auch zukünftig wird hier ve rmutlich ein Brennpunkt sein, an dem viele Räder frei abgestellt parken.
Anlage 3
418 Zeichen
Anlage 3 zur Vorlage-Nr. 0632/2005 Bestand im öffentlichen Straßenraum in den Bereichen 1-9 - vorhanden 735 Fahrradständer - entfernt 528 Fahrradständer SUN m SI R I Mena Al \ N E Ex & IIIÄNZE > N \o ® N) N RN Yun Al =M / ] ER N z wg SR Stadt h Münster u [rm ) Bu. 1] Lemtsnnonusan ollanngen Vekerepenung Bu [rm Sr \ b NS Fahrräder in der Altstadt an N & III o.M N ? ° I IR [EEEB]entr. Fanrraaständer En
Anlage 2
959 Zeichen
Anlage 2 zur Vorlage-Nr. 0632/2005
ns in der Alt
Brennpunkte des Fahrradparke dt
" a ® IE, \ DI
B \ MER IR
> 2 x ° A)
z GR | x
{ ©
IS Stadtbücherei / \%“ N A R
6 y) !Alter Steinweg % Stubengasse |) <
\ g Ve ® 5 S
Y, N & =
D eo. 1
N © ®
© eo
1 3 \V° o
e °o
©
. i
e D;
Stadthaus 1 } INT, a
"mm ©
> bh
ü NS d fo
Drubbel/ 3 B
Lambertikirchplatz 7 Münster Arkaden /
S & Rothenburg und
WER nördl. Königsstraße
z BOSGOOKEOSOO f>) =
eo \ N \ p iR
a" e ee oe = o \ a N
o° ° gg! NIIT.
° ec =
Domplatz 4? S o|”s Tele
8 © R R u o s
2 | N:
8 : 8 Königsstraße /
S 22T Rothenburg] 8 Krumme Straße
e/ 22000 2 N s E es
ERFRELLTIT 2 Sehe
(> f EN
I >= N 67 > 0
! rigen ; GE
ı = 7 Rothenburg / !
' h S Landesmuseum
N
. r u uk
N I} I
N - Stadt ||| Münster an
PR) IL Amt für Stadtentwicklung, Stadlplanungsamt, Verkehrsplanung [ren Nr
Br: > = Fahrräder in der Altstadt un
N N Ss jearbeitet |Jan. 06 _|Güttler
s° x 'ezeichnetlJan. 06 |Revermann]
N © Brennpunkte o.M
® N Le Fu a
5°
Anlage 1
34 Zeichen
Anlage 1 zur Vorlage-Nr. 0632/2005
Anlage 5-4
3810 Zeichen
1 Fahrräder in der Altstadt Anlage 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005 4. Stubengasse 20.12.05 Ausgangssituation Überdachte Fahrradabstell-Anlage Stubengasse: In der nördlichen Spitze des Stuben- gassen-Parklatzes befindet sich eine überdachte Fahrradabstell-Anlage für 112 Fahrräder. Seinerzeit wurde diese Anlage mit Kiosk und Schließ fächern errichtet, um Besuchern der Stadt eine attraktives Fahrradparken zu ermöglichen . Durch den Kiosk sollte die soziale Einbindung und Kontrolle erhöht und der Platz leben diger werden. Nach mehreren Versu- chen mit unterschiedlichen Betreibern wurde der Kiosk leider geschlossen. Die Bürger hat- ten offensichtlich nicht die Bereitschaft, die dazwischen liegende Straße zu queren. Diese Fahrradabstell-Anlage wurde in all den Jahren nur bedingt angenommen. Die Beo- bachtung zeigt, dass die Straße als Barriere wirkt und stattdessen günstigere Angebote gesucht werden. Vorplatz Karstadt: Die Fahrradständer auf dem Vorplatz von Karstadt re ichen bereits heute in Stoßzeiten nicht mehr aus und Radfahrer parken im Umfeld frei ihre Räder. Durch die geplante Verschwenkung der Fahrbahn in Richtung Norden werden Fahrradständer entfallen. Galeria Kaufhof: Neben Galeria Kaufhof finden 72 Fahrräder einen Fa hrradparkplatz. Die Anlage ist ganz in der Nähe des Eingangs des Geschäftes und wird gut angenommen. Rapahelsklinik – Loerstr.: Mit Verlagerung des Eingangs der Raphaelsklinik ver änderte sich auch das Fahrradparkverhalten. Die Stadt stell te 38 Fahrradständer in der Nähe des Eingangs in Restflächen auf. Zusätzlich sind hier im Schnitt 35 frei geparkte Räder. Projekt Stubengasse: Für das Neubauobjekt Stubengasse wurde im Vorfeld e in Wettbe- werb durchgeführt. Dem Bauordnungsamt der Stadt Mün ster liegt zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Bauantrag vor. Die Planung der Harpen AG sieht (vorbehaltlich Prüfung Bauan- trag) folgendes vor: • 136 Fahrradständer im Gebäude über der Tiefgaragen rampe /Loerstr. • 38 Fahrradständer an der Loerstraße auf privater F läche ( GÖ laut B-Plan) • 54 Fahrradständer auf öffentlicher Fläche (Seite S tubengasse und gegenüber Karststadt/Loerstraße). • 200 Fahrradständer werden finanziell abgelöst. Nach Fertigstellung des Stubengassenprojektes soll in einem nächsten Schritt das Park- haus an der Stubengasse entfernt und einer anderen Nutzung zugeführt werden. Hierbei ist es nahe liegend einen Bereich als Fahrradparkhaus anzubieten. Problem / Maßnahmen zur Verbesserung Es entfallen alle genannten 222 Fahrradständer . Zusätzlich verteilen sich etwa 35 frei geparkt Räder im Eingangsbereich der Raphaelklinik. Die Attraktivität der Stubengasse wird mit dem Neub auprojekt erheblich steigen und damit auch die Zahl der Radfahrer, die dieses Ziel ansteu ern. Radfahrer benötigen ausreichend Parkraum. Es ist erforderlich dies von Anfang an zu berücksichtigen und zu unterstützen. Hier könnten etwaige Missstände zum Fahrradparken r echtzeitig vermieden werden. Die Planung der Harpen AG sieht derzeit 228 Fahrradabstellplätze vor. 2 2. Anlage 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005 Seite 2 Fazit Das Neubauprojekt Stubengasse beinhaltet die einmal ige Chance für die Stadt Münster, Einfluss auf eine ausreichende Anzahl von Fahrradab stellplätzen zu nehmen. Die Wei- chen für eine stadtgerechte Planung wurden bereits mit der Verpflichtung zu Herstellung von Fahrradabstellplätzen und der Richtzahlenliste gestellt. Größere Abstellflächen im Gebäude und viele kleine an den Eingängen des Neuba us sind zwingend notwendig. Im derzeitigen Planungsstand sind 228 Fahrradabstellpä tze geplant und werden 200 Fahrradständer finanziell abgelöst. Wird das Parkhaus Stubengasse abgerissen, bietet sich in Teilen ein Fahrradparkhaus an.
Anlage 5-9
2817 Zeichen
1 Fahrräder in der Altstadt Anlage 5 zur Vorlage Nr. 0632/2005 9. Königsstraße/Krumme Straße 20.12.05 Ausgangssituation a) An der Königsstraße / Ecke Lütke Gasse wurden 19 Fahrradständer mit Einrichtung einer Bushaltestelle entfernt. Heute sind Fahrräder frei abgestellt längs der Häuserwand hinter der Bushaltestelle und behindern teilweise die Fußgänger. b) Im Hötteweg / Ecke Königsstraße wurden 20 Fahrradständer entfernt. Seit Einrich- tung der Baustelle Münster-Arkaden gibt es an diese r Stelle stattdessen Außengastrono- mie. Fahrräder stehen ungeordnet und zum Teil behin dernd in der Fußgängerzone Hötte- weg längs des Bauzaunes. c) Auf dem Platz vor dem ehemaligen Tiefbauamt entfallen 51 Fahrradständer. d) Mit Einrichtung der Bushaltestelle an der Königsstraße gegenüber dem Hötteweg wurden 32 Fahrradständer entfernt. Heute parken neben der Bushaltestelle Fahrräder frei. e) An der Straße Krumme Strasse entfallen 18 Fahrradständer . Problem Insgesamt entfallen 140 Fahrradständer ersatzlos. Zusätzlich stehen in diesem Bereich etwa 87 frei geparkte Fahrräder. Die Radfahrer such en sich Lücken, um Ihre Räder zu parken. Einerseits laden die Eisdiele und die angre nzende Königspassage mit weiterer Aussengastronomie zum Verweilen ein. Andererseits f ehlen die Fahrradabstellmöglichkei- ten für Radfahrer und damit auch der erforderliche Freiraum für Fußgänger. Die Fahrrad- park-Situation verschärft sich seit dem Entfernen d er vielen Fahrradständer in diesem Raum zusehends. Maßnahmen zur Verbesserung Zukünftig wird der Kettlersche Hof am ehemaligen St andort des Tiefbauamtes entstehen. Der angrenzende Platz wird ebenfalls neu gestaltet und soll auch für Außengastronomie genutzt werden. Hierdurch verändert sich das städte bauliche Gesamtbild. Die Krumme Straße und der Platz erscheinen in einer erweiterte n Beziehung. Die Ost/West- Wegebe- ziehung zwischen Hötteweg und Krumme Gasse erhält eine ganz neue Wertigkeit. In der Vorplanung ist derzeit eine Fahrradparkfläch e auf dem Platz für ca. 110 Fahr- räder. Fazit Für die 140 entfallenen Fahrradständer können kurzf ristig keine Ersatzangebote gemacht werden. Es gibt keine ausreichenden Flächen in dies em Bereich. Die ca. 90 frei abgestell- ten Fahrräder kommen noch hinzu. Die geplante Außen gastronomie auf dem Platz am Kettlerschen Hof wird weiteren Radverkehr anziehen. Die Vorplanung von etwa 110 Fahrradständern auf dem Platz ist eine gute Möglichkeit für ein attraktives und ordnendes Angebot. Ein Real isierungszeitpunkt kann jedoch nicht benannt werden. Mit Fertigstellung der Münster-Arkaden haben Radfahrer, die in der Königsstraße un- terwegs sind, auch die Möglichkeit in der Fahrradstation mit 356 Abstellplätzen zu par- ken.
Anlage 5-1
4248 Zeichen
1 Fahrräder in der Altstadt Anlage 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005 1. Drubbel / Lambertikirchplatz 20.12.05 Hintergrund Am Drubbel gab es vor der Umgestaltung 61 Fahrradständer und an der östlichen Seite der Lambertikirche noch mal 40 Fahrradständer. Die Auslastung nahm von morgens zum Nachmittag hin erheblich zu. Auffallend war in diesem Gebiet die große Zahl der frei abge- stellten Fahrräder - in Spitzenzeiten ca. 300 frei geparkte Räder. Die Gesamtzahl der par- kenden Fahrräder überstieg bei weitem die vorhanden en Fahrradabstellplätze bis in die Abendstunden hinein. Maßnahmen zur Verbesserung a) 2003 wurde der Bereich am Drubbel neu gestaltet. Hierbei entfielen die alten Fahr- radständer und mit der Neuplanung konnten 30 Fahrra dständer im Straßenraum Roggen- markt angeboten werden. In der ehemaligen Buchhandl ung Regensberg (Ecke Alter Fischmarkt / Alter Steinweg) eröffnete ein Bekleidu ngsgeschäft und daneben ein Cafe- Restaurant mit Außengastronomie. Durch die neue Str aßenführung wurde auch der Geh- weg in Höhe der Lambertikirche aufgeweitet. 2004 pr äsentierte sich der Drubbel mit dem Umfeld neu. Im Zuge der Umgestaltung wurden die Fahrverkehrsflä chen minimiert und es entstanden großzügige Fußgängerbereiche. Diese Flächen wurden zu großen Teilen durch Außen- gastronomie belegt. b) Auf dem Gehweg am Drubbel vor der Münsterschen Z eitung, am Alten Steinweg vor der Kirche und vor dem Bekleidungsgeschäft Hasa rdeur wurden zunächst insge- samt 77 Anlehnbügel für 154 Fahrräder geplant, um k onkrete Vorgaben für das Fahrrad- parken zu machen. In der Planskizze ist die Situati on dargestellt. Im Abstimmungsverfah- ren wurden 3 Alternativen diskutiert: • Anlehnbügel oder Fahrradständer • Die Fahrradparkflächen mit einem Kleinpflaster bes onders zu kennzeichnen, • oder die städtebauliche Gestaltung bewusst so zu b elassen wie sie heute ist und Radverkehr frei parkend zu billigen. Dann wären die Flächen nur zeitweilig mit Rä- dern beparkt und ansonsten frei. • Das Ergebnis der Ämterabstimmung verdeutlicht: aus stadtgestalterischen Gründen wird ganz auf Fahrradständer und Anlehnbügel verzichtet. Die Fahrräder sollen frei abgestellt werden, damit bei Nichtbenutzung die Flächen frei bleiben. c) Auf Teilen des Lambertikirchplatzes an der Salzs traße ist Außengastronomie, seit dem 2001 ein Restaurant in der Salzstraße eröffnete . Hierdurch entfielen Fahrradparkflä- chen parallel zur Salzstraße, obwohl Radfahrer seit Jahrzehnten der Gewohnheit nachka- men hier frei zu parken. Zusätzlicher Fahrradparkraum konnte nicht angeboten werden. Um in der verbleibenden Restfläche eine klarere Ord nung der frei abgestellten Fahrräder anzubieten, wurden im Jahr 2004 „Anlehnpoller“ im Bereich Salzstraße/ Lambertikirchplatz aufgestellt und ein Behindertensymbol aufgetragen. So sollte der Durchgang in Richtung Kircheneingang freigehalten werden. Leider respekti eren Radfahrer das Behindertensym- bol nicht ausreichend. Oftmals ist es mit Fahrrädern zu geparkt. Nach einer erneuten Prüfung im Jahr 2005 wurde das Behinderten-Piktogramm noch deut- licher durch Bodenmosaik hervorgehoben und der frei zu haltenden Durchgang durch großzügige Anlehnbügel deutlicher erkennbar. 2 1. Anlage 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005 Seite 2 f) Lambertikirchplatz Ostseite Auf der Ostseite des Lambertikirchplatzes wurden die 40 Fahrradständer entfernt. Fazit Für die Bürger Münsters ist hier ein zentraler Ausg angspunkt mit vielen attraktiven Mög- lichkeiten. Der Weg führt in das Herz der Stadt, den Prinzipalmarkt und die Salzstraße. Oder Besucher wählen vom Drubbel kommend den Durchg ang, um zum Domplatz zu ge- langen. Er wird besonders an Markttagen stark genut zt. Zudem gibt es interessante Ge- schäfts- und Freizeitbereiche in Richtung Spiekerhof / Rosenstraße. An diesem zentralen Punkt war es schon vor dem Umba u für Radfahrer interessant, das Fahrrad zu parken und von hier verschiedene Ziele a uf zu suchen. Wie eingangs erwähnt gibt es zu Spitzenzeiten etwa 300 geparkte Räder. D as gewünschte freie Stadtbild würde durch die Anlehnbügel gestört. Deshalb bleibt das freie Parken für Radfahrer erhalten.
Anlage 5-2
3507 Zeichen
1 Fahrräder in der Altstadt Anlage 5 zur Vor lage–Nr. 0632/2005 2. Stadtbücherei / Alter Steinweg 20.12.05 Hintergrund 1993 wurde die Stadtbücherei eröffnet. Heute werden täglich mehr als 2700 Besucher ge- zählt mit steigender Tendenz. Es gibt ein Angebot von: 62 Fahrradständern in der Kirchherrengasse (plus 75 frei geparkte Räder) 60 Fahrradständer am Alten Steinweg (plus 30 frei geparkte Räder) 22 Fahrradabstellplätze im Durchgang und auf dem Al fred-Flechtheim-Platz. (plus 45 frei geparkte Räder im Eingangsbereich und Durchgang) Addiert entspricht dies 144 vorhandenen Fahrradabstellplätzen. Problem Wenn nur etwa 40 % dieser Besucher mit dem Rad kämen, wären das pro Tag 1080 Fahr- räder, die unmittelbar im nahen Umfeld einen Fahrra dparklatz benötigen; dies allerdings über den ganzen Tag verteilt. Tatsächlich kommen se hr viele junge Menschen zur Büche- rei und die Prozentzahl wird sehr viel höher sein. Es fehlen ca. 150 Fahrradparkplätze. Die Situation um die Stadtbücherei verschärft sich zusehends. Hintergründe hierfür sind: Mit dem Ausbau Drubbel . entfielen Fahrradständer. Die Auswirkungen von zunehmend mehr geparkten Fahrrädern vor der Stadtbücherei bezeugen dies. Auf dem Platz vor der Dominikanerkirche entfielen mit Einrichtung der Außengastro- nomie freie Fahrradabstellplätze. Viele Radfahrer parkten hier an der Fußgängerzone Salzstraße und hatten so kurze Wege für Erledigungen. Mit Wegfall der Fahrradparkfläche verschlechterte sich die Fahrradparksituation an der Stadtbücherei nochmals. An der Dominikanerkirche - um die Außenbestuhlung – stehen heute dennoch etwa 50 Fahrräder frei im Straßenraum. Maßnahmen zur Verbesserung a) Der Planung von 20 Fahrradsständern in der Gasse neben dem Eingang der Stadt- bücherei wurde in der Ämterabstimmung nicht zugestimmt. Begründung: Fahrradständer werden ablehnend beurteilt, da die Belichtung der unteren Etage über die Fensterflächen erfolgt und Fahrradständer und Radfahrer die Flächen ver- dunkeln. Die schon bestehenden Probleme der Behindertenrampe- durch geparkte Fahr- räder - würden noch zunehmen. Die Flächen sind nicht öffentlich (gehören der Stadt Münster); deshalb ist das Ordnungsamt nicht zuständig für das Ordnen von Fahrrädern und diese Aufgabe kann nicht von den Mitarbeitern der Stadtbücherei übernommen wer- den. b) Am Alten Steinweg ist Platz für 31 neue Fahrradständer im Straßenraum auf der Süd-West-Seite zwischen der Asche und Haus Nr. 47. Die verbleibende Fahrbahnbreite muss 4,25m betragen. Bei einer Fahrbahnbreite von 5,70m ist ein aufgesatteltes Fahrrad- parken mit Einbeziehen des Gehweges möglich. Diese Flächen müssen nicht mehr für den Busverkehr freigehalten werden. Unter den gegebenen Vorraussetzungen ist das ge- winnbringend zur Verbesserung der Gesamtsituation. 2 2. Anlage 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005 Seite 2 c) Vor dem Sporthaus Karstadt auf dem Gehweg am Alten Steinweg ist Platz für 10 zusätzliche Fahrradständer. Sie würden sich an vorhandene Fahrradständer an- schließen mit einer Lücke als Durchgang von 1,50m. Fazit In der Summe gibt es 41 neue Fahrradabstellmöglichkeiten im näheren Bereich der Stadtbücherei, obwohl ein Bedarf von derzeit 150 Stellplätzen ermittelt wurde und täglich etwa 1080 Besucher mit dem Rad kommen. Es muss davon ausgegangen werden, dass auch zukünftig Radfahrer ihr Fahrrad auf freien Flächen im Straßenraum parken.
Anlage 5-7
2495 Zeichen
1 Fahrräder in der Altstadt Anlage 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005 7. Rothenburg/Landesmuseum 20.12.05 Ausgangssituation Vor dem Landesmuseum stehen heute unter den Arkaden in der Rothenburg 4 6 Fahr- radständer. Sie sind gut angenommen und haben noch ein geringes Potential an Abstell- plätzen frei. Für das Landesmuseum wurde ein Wettbewerb ausgeschr ieben und der erste Preisträger ermittelt. Ob und wie sich der Bauherr entscheidet, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Fest steht bereits jetzt, dass das Lande smuseum beabsichtigt, sich am heuti- gen Standort zu erweitern. Dies wird zur Folge haben, dass der Haupteingangsbereich am Domplatz in Teilen bebaut wird und sich der Platz v erkleinert. Ebenfalls erweitert wird der Baukörper in der Rothenburg / Pferdegasse. Mit Umse tzung einer solchen Maßnahme wäre der Bestand der 46 Fahrradständer nicht mehr gesichert. Problem Wenn diese 46 Fahrradständer entfallen wäre eine Ve rlagerung des Fahrradparkens in Richtung Rothenburg sehr wahrscheinlich. Das Proble m in der Rothenburg ist jedoch be- reits jetzt schon gravierend und es würde noch zunehmen. Die Pferdegasse, der östliche Teil der Johannisstra ße und der westliche Teil der Rothen- burg liegen in einem Grenzgebiet von Studenten, die ihre Räder im universitären Bereich parken und Bürgern, die zur Freizeit und zum Einkauf mit dem Rad in die Stadt fahren und hier parken. Diese Grenzbereiche sind fließend. Som it besteht hier ein hoher Fahrrad- parkdruck trotz mangelnder Flächenangebote. Maßnahmen zur Verbesserung wurden geprüft auf dem nördlichen Gehweg der Johannisstraße. Die geplanten 10 neuen Fahrradständer neben der Bushaltestelle können nicht realisiert werden . Der Blick auf die Buswartehalle des Künstlers Dennis Ad ams würde durch die Fahrradständer beeinträchtigt. Fazit Mit dem Wegfall von 46 Fahrradständern am Landesmus eum potenziert sich das nicht zu lösende Problem in der Rothenburg. Die Aegidiistraß e, Rothenburg, Pferdegasse sind be- deutende Zielpunkte für Fahrradparker. Hier beginnt die westliche Innenstadt und über die Pferdegasse wird der Domplatz erreicht. Die Aegidii straße ist die von Radfahrern meist befahrene innerstädtische Straße von Münster. Es kö nnen keine zusätzlichen Fahrrad- ständer angeboten werden und auch keine ausreichend en Flächen für frei zu stellende Räder. Dies ist unbefriedigend in Anbetracht der Mengen an Radfahrern.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: vertagt
Zur SitzungOrte (28)
- Stubengasse 20
- Loerstraße
- Domgasse
- Pferdegasse
- Aegidiistraße
- Königsstraße 20
- Lütke Gasse
- Krumme Straße 20
- Salzstraße
- Rosenstraße
- Heinrich-Brüning-Straße
- Michaelisplatz
- Geisbergweg
- Hötteweg
- Lambertikirchplatz 20
- Alter Steinweg 20
- Alter Fischmarkt
- Georgskommende
- Prinzipalmarkt
- Klemensstraße
- Johannisstraße
- Spiegelturm
- Aegidiimarkt
- Domplatz 20
- Horsteberg
- Rothenburg 20
- Spiekerhof
- Asche
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0632/2005
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 22.12.2005
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37