Mandari Insight

V/0632/2005

Fahrräder in der Altstadt: Maßnahmen zur Verbesserung der Abstellmöglichkeiten

Vorlage 22.12.2005

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft, Sitzung am 02.03.2006, TOP 9.4

Anlage 4

· application/pdf

Ansehen

Anlage 5-5

· application/pdf

Ansehen

Anlage 5-8

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

Anlage 5-3

· application/pdf

Ansehen

Anlage 5-6

· application/pdf

Ansehen

Anlage 3

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1

· application/pdf

Ansehen

Anlage 5-4

· application/pdf

Ansehen

Anlage 5-9

· application/pdf

Ansehen

Anlage 5-1

· application/pdf

Ansehen

Anlage 5-2

· application/pdf

Ansehen

Anlage 5-7

· application/pdf

Ansehen

Anlage 4

571 Zeichen

Anlage 4 zur Vorlage-Nr. 0632/2005

ca. 1000 frei abgestellte Fahrräder in der Altstadt

50

soo0000800e
oo
}

© e

Am

in den Bereichen 1-9

S: C

Flur #1

© 9
© (2
& a ©» e? © Loersraße

Ni > Bl N
\ 35
3 ggg 7
47) } 7
\ %/ |
IS %y A s
\y ©

50

N \
8 A 5
N ee
oo
ge JE
© SEK%S,
40
SSIN o
2
o
L %
R] N
Be \ °
e

Pi [Anlı

> N Stadt h) Münster am 1m)
S Arnt für Stadtentwicklung, Stalplanungsamt, Verkehrsplanung [rg Nr
S _ -
£ Fahrräder in der Altstadt rer EEE
jearbeitet | Jan. 06. [Güttler_
ca.1000 frei 'ezeichnet| Jan. 06 _|Revermanr]
Pi M.
abgestellte Fahrräder 2
®

Anlage 5-5

3921 Zeichen

1 
Fahrräder in der Altstadt              Anlage 5 zur  Vorlage-Nr. 0632/2005  
5. Domplatz                 20.12.05 
 
Ausgangssituation 
a) Der Planung von 95 Fahrradständern  stimmte die Bezirksvertretung Münster-Mitte 
mit der Vorlage V/0378/2004 zu. Realisiert wurden bisher zwei von drei Standorten. 
 
1. 28 Fahrradständer wurden auf der Ostseite des Do mplatzes ergänzt in Verlänge- 
rung der doppelreihigen Fahrradständer. Hierfür ent fiel ein Behindertenstellplatz an 
dieser Stelle, der gegenüber - als Dritter von zwei Stellplätzen - markiert wurde. 
2. Schräg gegenüber vom Landesmuseum konnten 27 neu e Fahrradständer installiert 
werden. 
3. Nach Beendigung der Bauphase der Bezirksregierun g werden 13 Anlehnbügel auf- 
gestellt.  
 
b) Die 40 geplanten Fahrradständer auf dem Gehweg v or dem Landesmuseum  fan- 
den seitens des Museums keinen Zuspruch. Sie wurden nicht aufgestellt. 
c)  Mit der expandierenden Aussengastronomie  am Domplatz kommen auch immer 
mehr Radfahrer, um dieses Angebot zu nutzen. Das Bi ld der vielen geparkten Räder an 
Markttagen erweitert sich nun auf tägliches Fahrradparken in den Bereich der Aussengast- 
ronomie am Domplatz. 
d) Die Baustelle der Bezirksregierung  ist eingerichtet und das Gebäude mit einem Bau- 
zaun versehen. Hierdurch sind weniger Fahrradparkfl ächen vorhanden und der Geisberg- 
weg wirkt an machen Tagen wie ein Nadelöhr, durch d as sich Fußgänger und schiebende 
Radfahrer hindurch bewegen. 
 
Problem 
a) An Markttagen  gehören die vielen, oft auch frei abgestellten Fah rräder zum Stadtbild. 
Die vorhandenen Fahrradständer reichen bei weitem n icht aus. Das Problem ist zeitlich 
beschränkt und löst sich mit Ende des Marktes wieder auf. 
b) Bedingt durch die Außengastronomie  parken Radfahrer seit dem direkt auf dem 
Gehweg vor dem Cafe. Eine Folge ist die starke Eins chränkung der Laufflächen für Fuß- 
gänger.  
Auch dieses Problem ist saisonal auf die wärmere Ja hreszeit mit Außengastronomie be- 
schränkt. 
c) Radfahrer können aus drei Richtungen den Domplat z anfahren  (Spiegelturm, Pfer- 
degasse und Michaelisplatz). Aus drei weiteren Rich tungen schieben sie das Fahrrad zum 
Dom (Geisbergweg, Domgasse und Horsteberg). Überfül lte Fahrradständer zeigen die 
Notwendigkeit für zusätzliche Fahrradabstellmöglich keiten. Nur durch Kompromissbereit- 
schaft könnten hier neue Fahrradparkplätze angeboten werden. 
d) Durch den Bau der Münster Arkaden  verlagert sich ein Teil des Radverkehrs in Rich- 
tung Westen. Die Zufahrt über die Pferdegasse gewin nt bereits jetzt an Attraktivität und 
wird weiter zunehmen. Die studentische Fahrradparkthematik ist hier mit einbezogen. 
 
 
Maßnahmen zur Verbesserung 
a) Der westlich gelegene Parkplatz birgt ein Potential von Fahrradabstellmöglichkeiten . 
4 Parkplätze könnten zugunsten von 40 Fahrradständern  entfallen. Es gibt weitere PKW-
Parkmöglichkeiten in der Nähe (Hindenburgplatz, Par kplatz an der Georgskommende und 
das Aegidiiparkhaus).

2 
 
5. Anlage 5
 zur Vorlage-Nr. 0632/2005                               Seite 2 
 
b) Vor dem Landesmuseum  könnten durch 11 herausnehmbare Anlehnbügel  (Abstand 
3 m) 39 neue Fahrradabstellmöglichkeiten  angeboten werden. Für diese Planung wäre 
ein erneuter Kontakt mit dem Landesmuseum erforderlich. 
c) Vor der Bezirksregierung  werden mit Beendigung der Baustelle 13 Anlehnbügel  auf- 
gestellt. Sie haben eine ordnende Funktion und verh indern das Umfallen von frei abge- 
stellten Rädern. 
 
Fazit 
An Markttagen ist der Radverkehrsanteil besonders h och. Verlagerungen von Radverkehr 
in den westlichen Teil, bedingt durch die Münster-Arkaden, erhöhen den täglichen Zustrom 
über die Pferdegasse und den Geisbergweg. Die Außen gastronomie zieht Radfahrer an. 
Mit zusätzlichen Fahrradabstellangeboten auf dem we stlichen Parkplatz, vor dem Lan- 
desmuseum und vor der Bezirksregierung könnten weitere Angebote geschaffen werden.

Anlage 5-8

2914 Zeichen

1 
Fahrräder in der Altstadt          Anlage 5 zur Vor lage-Nr.  0632/2005   
8. Rothenburg              20.12.05 
 
Ausgangssituation 
In der Rothenburg - im Abschnitt zwischen der Aegidiistraße und der Königsstraße - hat im 
Laufe der Jahre ein Wandel der Geschäfte und damit auch der Einkaufsmöglichkeiten 
stattgefunden. Die Attraktivität ist gestiegen und Radfahrer suchen vermehrt nach Fahr- 
radabstellmöglichkeiten.  
Aus Platzgründen wurden seinerzeit Fahrradständer i n der Rothenburg / Ecke Geisberg- 
weg entfernt.  
Die Stadt stellte Fahrradständer auf der Südseite d er Rothenburg auf, die sehr schnell 
nicht nur ausgelastet, sondern überlastet waren. Es  mussten nochmals Abstellmöglichkei- 
ten nachgerüstet werden, so dass heute 32 Fahrradst änder auf der Südseite der Rothen- 
burg stehen.  
Sorgsam wurden die Nutzungsansprüche berücksichtigt . Im Abschnitt zwischen der Aegi- 
diistraße und den Fahrradständern befindet sich ein e Liefer- und Ladezone. Hierdurch ist 
gewährleistet, dass die Geschäfte Liefermöglichkeiten haben. Am anderen Ende der Fahr- 
radständer – ab dem Durchgang zur Lütke Gasse - in Richtung Königsstraße musste ein 
absolutes Halteverbot eingerichtet werden. Die Stra ße verjüngt sich und aus Sicherheits-  
und Platzgründen dürfen hier keine weiteren Fahrradständer stehen.  
 
Problem 
Die Radfahrer halten sich nicht an die vorgegebenen  Fahrradparkmöglichkeiten durch 
Fahrradständer und es stehen zusätzlich ca. 40 Fahr räder frei abgestellt in der Fahrbahn 
dicht beieinander. Die Räder werden besonders neben  den Fahrradständern in Richtung 
Königstraße frei im Straßenraum geparkt. Da die Str aße sich verjüngt besteht Gefähr- 
dungspotential. Während PKW in diesem Abschnitt abg eschleppt werden geschieht mit 
den verbotswidrig abgestellten Fahrrädern nichts we iter, obwohl sie im Straßenraum eine 
Breite von fast 2m einnehmen.  
In Richtung Aegidiistraße ist das Verhalten etwas d isziplinierter. Nur wenige Radfahrer 
parken im Anschluss der Fahrradständer innerhalb der Lieferzone. 
Die Diskrepanz wird deutlich zwischen:  
• der Notwendigkeit Fahrradständer oder Abstellfläch en anzubieten, 
• dem Platzmangel, der dies nicht ermöglicht und  
• dem Gefährdungspotential durch falsches Fahrradpar ken.  
 
Maßnahmen zur Verbesserung 
In diesem Straßenabschnitt ist jeder Meter genauest ens verplant. Die Gehwege sind 
schmal, es gibt ein hohes Fußgängeraufkommen und de r Straßenquerschnitt lässt keine 
großzügigen Planungen zu. Es verbleiben keine Restf lächen für Fahrradständer und es 
können keine zusätzlichen Angebote gemacht werden. 
 
Fazit 
Das heutige Angebot der 32 Fahrradständer reicht be i weitem nicht aus. Es besteht die 
Notwendigkeit weitere Fahrradständer / Fahrradabste llflächen anzubieten; hierfür sind je- 
doch keine Flächen im Straßenraum da. Das Problem i st unter den gegebenen Umstän- 
den in diesem Bereich nicht zu lösen.

Beschlussvorlage

13555 Zeichen

V/0632/2005 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Stadtplanungsamt 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Fahrräder in der Altstadt: Maßnahmen zur Verbesserung der Abstellmöglichkeiten  
Antrag der SPD-Fraktion vom 16.06.2005 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
31.01.2006 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
02.03.2006 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
Sachentscheidung: 
1. Der Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft nimmt das 
Fahrradparkkonzept für die Altstadt zustimmend zur Kenntnis und beauftragt die Verwal-
tung, dieses zur Grundlage ihres Verwaltungshandelns zu machen. 
 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Lösungsansätze für die 9 Brennpunkte weiter auszuar-
beiten und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsansätze umzusetzen. 
 
3. Der Antrag der SPD-Fraktion vom 16.06.2005 ist damit erledigt. 
 
 
 
Begründung: 
 
Mit dem Antrag „Fahrräder in der Altstadt: Maßnahmen zur Verbesserung der Abstellmöglichkei-
ten“ der SPD-Fraktion vom 16.06.2005 (Anlage 1) wird die Verwaltung gebeten 
- ein Konzept zur Verbesserung der Fahrradabstellmöglichkeiten in der Altstadt vorzulegen, 
- Lösungsansätze für verschiedene Brennpunkte in der Altstadt zu entwickeln, 
- bei  der Entwicklung von Bauprojekten dem Bedarf an zweckentsprechenden Fahrradab-
stellmöglichkeiten in ausreichendem Maße Rechnung zu tragen. 
 
Die Verwaltung befasst sich im Rahmen der Radv erkehrsförderung seit vielen Jahren kontinuier-
lich mit der Problematik des Fahrradparkens. Auf dieser Basis konnte die vorliegende Vorlage er-
stellt werden. 
 
 
1. Vorbemerkungen 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0632/2005 
Auskunft erteilt: 
Herr  Böhme 
Ruf: 
492 61 56 
E-Mail: 
BoehmeS@stadt-muenster.de  
Datum: 
22.12.2005 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0632/2005 
Mit einem Verkehrsanteil von über 40 % der Fahr ten im Stadtgebiet kommt dem Verkehrsmittel 
Fahrrad in Münster eine hohe Bedeutung zu. Neben den vielen Vorteilen, die die Fahrradnutzung 
für die Radfahrer selbst hat, stellt diese auch für die Stadt eine äußerst wirtschaftliche Art der Ver-
kehrsabwicklung dar: geringer Flächenverbrauch, keine Immissionen, geringe Investitions- und 
Betriebskosten.  Allerdings muss das Fahrrad als Individualverkehrsmittel – so trivial wie das klingt 
– genauso wie das Auto am Ende einer Fahrt wieder geparkt werden. Aus Untersuchungen wissen 
wir, dass die Münsteranerinnen und Münsteraner dabei größten Wert darauf legen, ihr Fahrrad 
zielnah zu parken. Nur dadurch kann der Vorteil dieses Verkehrsmittels voll ausgeschöpft werden.  
Deshalb ist die Lösung des Fahrradparkproblems von gleicher Bedeutung für die Förde-
rung bzw. Sicherstellung des Radverkehrs, wie der Bau von verkehrssicheren Radwegen 
und die Radverkehrsführung an Knotenpunkten. 
 
 
2. Bisherige Aktivitäten 
 
Die Stadt Münster arbeitet seit vielen Jahren kontinuierlich an der Fahrradabstellthematik mit der 
Intention, den Radverkehr zu fördern und dabei gleichzeitig alle weiteren verkehrlichen und städte-
baulichen Aspekte zu berücksichtigen. Beispielhaft sind hier die wesentlichen Projekte in Verbin-
dung zur Fahrradabstellthematik kurz aufgeführt: 
• In Umsetzung des Verkehrsberichtes von 1993 wurden 1800 neue zentrale und dezentrale 
Fahrrad-Abstellplätze in der Altstadt errichtet 
• Hauseigentümer erhalten die städtische Genehmigung der kostenlosen Nutzung von Flä-
chen im öffentlichen Straßenraum für das Aufstellen von Fahrradständern, wenn hierfür 
keine ausreichenden Flächen auf eigenem Grund vorhanden sind 
• Durch zwei Wettbewerbe für fahrradfreundliche Hauseigentümer und fahrradfreundliche 
Arbeitgeber wurde die Fahrrad-Abstellthematik nutzungsbezogen publik gemacht 
• In Folge der Wettbewerbe wurde die Broschüre „Wohin mit dem Rad“ (1994, vergriffen) er-
stellt, um andere Hauseigentümer und Arbeitgeber durch Aufklärung und Information zur 
Verbesserung der Fahrradparksituation in ihrem Umfeld zu animieren 
• Mit der Fahrrad-Abstellsatzung wurde 1995 erstmals der Nachweis von Fahrradstellplätzen 
bei Neubau und wesentlichen Änderungen von Bauvorhaben Pflicht 
• Die hierfür erarbeitete Richtzahlenliste für nachzuweisende Fahrradstellplätze in Münster 
gilt seit 2000 als Bemessungsgrundlage für den Stellplatznachweis nach § 51 BauO NW 
• Der Versuch einer bewachten und kostenpflichtigen Fahrrad-Abstellanlage am Domplatz 
(1998) wurde eingestellt, weil das Angebot nicht auf die gewünschte Resonanz bei den 
Radfahrerinnen und Radfahrern stieß 
• Im Rahmen einer externen Untersuchung wurden im Jahr 2000 wichtige Erkenntnisse über 
das Fahrradparkverhalten innerhalb der Altstadt gewonnen 
• Im Januar 2001 wurden die Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt und mit Vertretern 
aus Politik, Verwaltung, der Bezirksregierung, der Kaufmannschaft, des Einzelhandelsver-
bandes und des ADFC diskutiert 
• In den vergangenen Jahren mussten Fahrradständer an verschiedenen Stellen in der Alt-
stadt zugunsten von Außengastronomie und Bauprojekten abgebaut werden 
 
Eine im Jahr 2000 extern durchgeführte Untersuchung zum Fahrradparkverhalten (Planerbü-
ro Südstadt/VIA) erbrachte einige wichtige Erkenntnisse zu diesem Thema: 
Die Dominanz von Kurzzeitparkern wurde deutlich. Etwa die Hälfte der Radfahrer parkt weniger als 
2 Stunden. Auffällig ist der hohe Anteil des Einkaufsverkehrs mit 40%. Hierdurch wird die wirt-
schaftliche Bedeutung des Radverkehrs für die Innens tadt unterstrichen. Knapp die Hälfte der Be-
fragten benutzten das Fahrrad auch als Verkehrsmittel innerhalb der Altstadt und suchten ver-
schiedene Ziele auf. Etwa 2/3 der Nutzer lehnen deshalb zentrale Abstellanlagen ab. Gefordert 
werden mehr und bequeme Abstellanlagen. Kostenpflichtiges Parken wird mehrheitlich abgelehnt. 
Fast die Hälfte aller Räder werden frei abgestellt und nur wenige Münsteraner schließen ihre Fahr-
räder an Gegenständen an.

- 3 - 
V/0632/2005 
Bauliche Maßnahmen haben in den vergangenen Jahren zur weiteren Attraktivitätssteigerung der 
Altstadt beigetragen, womit jedoch gleichzeitig eine gesteigerte Nachfrage nach Fahrradstellplät-
zen verbunden war. Zeitnah folgen weitere Projekte. Zusammengefasst sind dies: der Ausbau des 
Drubbel, der Bau der Münster Arkaden, die Bebauung der Stubengasse, Erweiterung des Lan-
desmuseums an der Rothenburg und der Neubau Kettlerscher Hof in der Königsstraße 
 
Zusätzliche Angebote an Außengastronomie in der Altstadt lassen die Stadt lebendiger werden, 
laden zum Verweilen ein und verlagern das Leben mehr nach draußen. Diese Angebote ziehen 
immer mehr Menschen in die Stadt. In den untersuchten Gebieten sind dies die Bereiche Drubbel / 
Alter Fischmarkt, Stadtbücherei, Dominikanerkirche, rund um das Stadthaus 1, Domplatz und Kö-
nigstraße / Hötteweg. 
In Verbindung mit den oben genannten Projekten wurden bzw. werden 528 Fahrradständer ent-
fernt. Gleichzeitig ergaben Zählungen in den Sommermonaten ca. 1.000 frei abgestellte Fahrräder 
in diesen Bereichen. 
 
 
3. Fahrradparkkonzept Altstadt 
 
Zur Fahrrad-Abstellthematik in der Altstadt können verschiedene Sichtweisen entwickelt werden. 
Vordergründig könnte man meinen, es sei von Nachteil, wenn viele Fahrräder frei und ohne Vor-
gaben abgestellt werden. Man könnte der Auffassung sein, sie stören das Stadtbild und das teils 
chaotische Parken als negativ beurteilen. Um eine angemessene Ordnung herzustellen müssten 
dann viele Fahrradständer aufgestellt werden. 
 
Andererseits sind Münster und der Radverkehr fest miteinander verbunden. Radfahrer und abge-
stellte Fahrräder prägen das Stadtbild und geben der Stadt ein Flair von besonderer Lebendigkeit, 
welches unvergleichlich ist mit anderen Städten. Bilder von vielen frei geparkten Fahrrädern wirken 
wie ein Markenzeichen für die Stadt und Menschen aus aller Welt kommen, um genau dieses Flair 
in der Fahrradstadt Münster zu erleben. Akzeptiert man das Bild der frei abgestellten Fahrräder, so 
könnte in den sensiblen Bereichen auf fest installierte Fahrradständer verzichtet werden. Dann 
sind in den Abendstunden außerhalb der Geschäftszeiten und an Sonn- und Feiertagen, wenn die 
meisten geparkten Fahrräder wieder fort sind, keine störenden leeren Fahrradständer vorhanden 
und die Stadt wird in ihrer städtebaulichen Schönheit und Ruhe auf eine neue Art erlebbar. 
 
Einerseits ziehen Fahrradständer Fahrradfahrer an und für gewöhnlich wächst das Radver-
kehrsaufkommen sogar bei solchen Angeboten. Andererseits wird es problematisch, wenn sich 
neben den Ständern Trauben von geparkten Rädern bilden und störend auf das Umfeld wirken. 
Problematisch wird es, wenn Radfahrer ihre Fahrräder vor Haus- und Geschäftseingängen abstel-
len und damit eine Behinderung oder sogar Gefahr (Fluchtwege) für alle anderen Bürger erzeugen. 
 
Diese Beispiele verdeutlichen, dass es gar nicht DIE Lösung des Themas gibt. Im-
mer sind Vor- und Nachteile zu beachten und die örtliche Situation einzubeziehen. 
Deshalb werden für die Behandlung des Fahrradparkproblems Grundsätze formu-
liert, die das Verwaltungshandeln bestimmen sollen:  
 
• Bei allen Planungen und Maßnahmen im öffentlichen Raum werden die Be-
lange des Fahrradparkens gleichgewichtig mit anderen gestalterischen oder 
Nutzungsansprüchen in die Abwägung einbezogen. 
• Zusätzliche Fahrradständer oder Anlehnbügel werden aufgestellt, wenn das 
Vorgeben einer Ordnung der abgestellten Fahrräder zu einer stadtgestalte-
risch besseren Lösung führt. 
• In der Öffentlichkeitsarbeit wird das Fahrrad als tragender Bestandteil im 
Stadtbild von Münster offensiv beworben, um bei Besuchern wie Geschäfts-
leuten eine hohe Akzeptanz dieses Verkehrsmittels zu erzeugen.

- 4 - 
V/0632/2005 
• Fahrräder, die so abgestellt werden, dass Geschäftseingänge, Fluchtwege 
und wichtige Durchgängen unpassierbar werden, sind Störfaktoren. Durch 
gezielte Aufklärungsarbeit sind die Radfahrer für diese Problematik zu sensi-
bilisieren. So lange keine rechtliche Möglichkeit für Flächenparkverbote ge-
geben ist, wird der Fahrradkontrolldienst im Rahmen seiner personellen Mög-
lichkeiten ordnend eingreifen. 
• Bei Neubauvorhaben oder wesentlichen Änderungen von Bauvorhaben wird 
der Nachweis von praktikablen Fahrradstellplätzen konsequent verfolgt um 
einerseits die zusätzliche Stellplatznachfrage abzudecken und andererseits 
das ohnehin bestehende Defizit im öffentlichen Straßenraum nicht weiter an-
steigen zu lassen. 
 
 
4. Brennpunkte des Fahrradparkens in der Altstadt 
 
Um die Problematik und konkrete Situation näher zu beleuchten, wurden folgende 9 Brennpunkte 
des Fahrradparkens in der Altstadt genauer untersucht (Anlage 2): 
1. Drubbel / Lambertikirchplatz 
2. Stadtbücherei / Alter Steinweg 
3. Stadthaus 1 
4. Stubengasse 
5. Domplatz 
6. Münster Arkaden / Rothenburg und nördliche Königsstraße 
7. Rothenburg / Landesmuseum 
8. Rothenburg 
9. Königsstraße / Krumme Straße 
 
In diesen Bereichen sind, oder werden in Kürze durch Umgestaltungs- und Baumaßnahmen 528 
Fahrradständer im öffentlichen Straßenraum entfallen (Anlage 3). Es verbleiben 735 Fahrradstän-
der. Gleichzeitig wurden in diesen Bereichen in den Sommermonaten ca. 1.000 frei abgestellte 
Fahrräder gezählt (Anlage 4). Dies macht deutlich, dass bereits heute die Zahl der frei abgestellten 
Fahrräder die Zahl der geordnet Abgestellten übersteigt. 
 
In den Anlagen 5.1 bis 5.9 ist die Fahrradparksituation in den 9 Brennpunkten einzeln dargestellt. 
Es zeigt sich deutlich, dass der Stellplatznachfrage in Abwägung der unterschiedlichen Nutzungs- 
und Gestaltungsansprüche nur in sehr geringem Maße Rechnung getragen werden kann. Umso 
mehr Bedeutung kommt deshalb dem Stellplatznachweis bei Neubauvorhaben zu. Hier besteht 
grundsätzlich die Notwendigkeit, durch konsequente Verfolgung des Stellplatznachweises auf der 
Grundlage der Richtzahlen der Stadt Münster, die zusätzlich entstehende Stellplatznachfrage ab-
zudecken. Gleichzeitig sollte jedoch die Gelegenheit ergriffen werden, das bestehende Defizit an 
Fahrradabstellplätzen in der Altstadt in unmittelbarer Nähe attraktiver Nutzungen abzubauen. Da-
bei sollten der Münsteraner Tradition entspre chend auch unkonventionelle bzw. innovative Lö-
sungsansätze verfolgt werden. So könnten z.B. bei rechtzeitiger Berücksichtigung bei der Planung 
Fahrradstellplätze im Untergeschoß bzw. der Tiefgarage eingerichtet werden, wie es z.B. in Kre-
feld geschieht. Auch der Bau einer vollautomatischen Abstellanlage, integriert in ein Gebäude à la 
Smart-Turm, würde der Fahrradhauptstadt Münster gerecht werden. 
 
 
5. Fazit 
 
In der sensiblen städtebaulichen Situation der Altstadt ist die Schaffung von ausreichend Fahrrad-
abstellmöglichkeiten in Abwägung der unterschiedlichen Nutzungsansprüche nicht immer möglich. 
Deshalb kommt der konsequenten Verfolgung des Stellplatznachweises nach § 51 BauO NW be-
sondere Bedeutung zu. Hierbei wird die Verwaltung die Schwerpunkte ihres Handelns auf die Be-
reiche Stubengasse / Klarissengasse und Königsstraße konzentrieren. Gleichzeitig gilt es offensiv

- 5 - 
V/0632/2005 
für das gegenseitige Verständnis im Zusammenhang mit dem Fahrradparken in der Öffentlichkeit 
und bei den Radfahrern selbst zu werben. 
 
 
i.V. 
 
 
 
 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
Anlagen: 
1. Antrag der SPD-Fraktion vom 16.06.2005 
2. Brennpunkte des Fahrradparkens in der Altstadt 
3. Bestand im öffentlichen Straßenraum in den Bereichen 1-9 
4. Frei abgestellte Fahrräder in der Altstadt in den Bereichen 1-9 
5. Darstellung von Lösungsansätzen für die 9 Brennpunkte des Fahrradparkens

Anlage 5-3

2860 Zeichen

1 
Fahrräder in der Altstadt              Anlage 5  zur VorlageNr. 0632/2005  
3. Stadthaus 1              20.12.05 
 
Ausgangssituation 
Der Eingang vom Stadthaus 1  ist die Anlaufadresse für viele Bürger. Unmittelba r am 
Eingang Klemensstraße stehen 32 Fahrradständer. Sie  reichen bei weitem nicht aus. Das 
Stadtbild wird hier mitgeprägt durch frei abgestell te Fahrräder, die in zweiter und dritter 
Reihe stehen. 
Durch die Außengastronomie  westlich vom Eingang auf dem Vorplatz hat sich die  At- 
mosphäre gewandelt und die Menschen nutzten dieses Angebot. Damit steigt parallel 
auch der Bedarf an Fahrradparkplätzen.  
Auf dem Syndikatsplatz  wurde in den Sommermonaten eine große Sand- und Spielplatz- 
fläche eingerichtet. Hierdurch wurde der Platz mehr  belebt als es ursprünglich der Fall 
war.  
Im gesamten Bereich sind Fahrräder abgestellt, mal angekettet an der Umrandung der 
Baumscheiben, mal frei stehend vor Poertgen in der Fahrbahn. Insgesamt wurden 47 frei 
geparkte Räder gezählt. 
 
Problem 
Vor dem Stadthaus  ist eine außergewöhnliche Nutzungsvielfalt von Auß engastronomie 
und Bushaltestellen, Fahrradständern und Veranstalt ungen, bis hin zu den vielen Men- 
schen, die täglich hier ihrer Wege gehen. Fahrradst änder und die Laufrichtungen der 
Menschen müssen in Einklang gebracht werden. Die Ve ranstaltungen auf dem Vorplatz 
und die Planung von zusätzlichen Fahrradständern müssen vereinbar sein.  
 
Die Nutzung des Syndikatsplatzes  als Spielplatz zieht mehr Radverkehr an bei reduzier- 
tem Flächenangebot. Vor Poertgen sind frei abgestellte Fahrräder ohne seitlichen Halt und 
fallen immer mal wieder bei Wind um. 
 
Maßnahmen zur Verbesserung 
Folgende Maßnahmen wurden geplant, sind jedoch aufg rund der Ämterabstimmung nicht 
realisierbar: 
a) Vor dem Stadthaus 1    46 neue Fahrradständer  
b) seitlich der Rampe      7 neue Fahrradständer 
c) Heinrich-Brüning-Straße Nr. 8             20 neue Fahrradständer  
b) Vor Poertgen     26 Fahrräder in 13 Anlehnbügeln  
 
zu a) der Platz vor dem Stadthaus 1 muss für Verans taltungen frei gehalten werden. 
Fluchtwege sind zu beachten, Freiräume für Fußgänge r und behindertengerechte Wege- 
führungen. Wesentlich ist, dass Bürger nicht auf di e Fahrbahn der Clemensstraße auswei- 
chen müssen. 
Zu b) Es besteht die Gefahr, dass durch das Angebot  von Fahrradständern der Zugang 
zur Rampe beeinträchtig wird. Zudem sprechen stadtg estalterische Gründe gegen Fahr- 
radständer an diesem Standort. 
Zu c) Hier ist eine wichtige Lade- und Lieferzone für die anliegenden Geschäfte. 
Zu d) Das Umfeld um den Ladeschacht neben den gepla nten Fahrradständern muss frei 
bleiben. Diese Flächen sind als Anlieferflächen zwingend erforderlich. 
 
Fazit 
Um das Stadthaus könnten nach dem Abstimmungsverfah ren insgesamt 40 neue Fahr- 
rad-Abstellmöglichkeiten  geschaffen werden.

Anlage 5-6

3900 Zeichen

1 
Fahrräder in der Altstadt                     Anlag e 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005  
6. Münster-Arkaden / Rothenburg und nördliche Königsstraße        20.12.05 
 
Hintergrund 
Mit  Baubeginn der Münster-Arkaden  wurden 65 Fahrradständer im Bereich Königs- 
straße / Rothenburg entfernt. Zusätzlich prägten et wa 150 frei geparkte Räder in diesem 
Bereich das Stadtbild mit.  
Die vielen geparkten Fahrräder verdeutlichten, dass  hier ein interessanter Sammelplatz 
war und die Bürger sich von diesem Punkt in Richtun g Aegidiimarkt, Prinzipalmarkt und 
Domplatz zu Fuß auf den Weg machten, um einzukaufen oder andere Dinge zu erledigen. 
 
Planung: 
Auf der Basis der Verpflichtung zur Herstellung von  Fahrradabstellplätzen und der Richt- 
zahlenliste wurden 520 Fahrradparkplätze für den Ba u der Münster Arkaden ermittelt. Ge- 
plant wurden: 
• 356 Stellplätze in einer Fahrradstation, die von d er Königsstraße angefahren wer- 
den kann und  
• 150 Fahrradstellplätze in einer automatischen Anla ge. 
 
Die Planung einer vollautomatischen Fahrradabstella nlage mit 3 Eingabeschaltern in der 
Königstraße wurde nicht weiter verfolgt, da sie nac h Angaben des Anbieters bei der Aus- 
gabe mit Wartezeiten von 5-9 Minuten verbunden ist.  
 
Im 2. Bauabschnitt - mit geplanter Eröffnung im Okt ober 2006 – wird die nicht bewirtschaf- 
tete Fahrradstation für 356 Fahrradstellplätze fert ig gestellt. Radfahrer können sie zukünf- 
tig von der Königsstraße aus erreichen. Auf zwei Ra mpen mit 8,7 % Gefälle sind die Fahr- 
radparkflächen angeordnet.  
Während man von der unmittelbar daneben liegenden PKW-Tiefgarage direkt in die Müns- 
ter-Arkaden gelangt, müssen Radfahrer die Fahrradst ation auch über den Eingang an der 
Königsstraße wieder verlassen und um das Gebäude he rum gehen (Königsstraße/ Ro- 
thenburg), um die Münster-Arkaden zu erreichen. 
  
Demzufolge werden 356 Fahrradabstellplätze im Gebäude  der Münster-Arkaden, mit 
Einfahrt von der Königsstraße angeboten . Über die Akzeptanz und Auslastung dieser 
Fahrradstation können derzeit noch keine Prognosen gegeben werden. Die Entscheidung, 
dass es keinen Betreiber hierfür geben wird, wurde seitens Münster-Arkaden bereits ge- 
troffen. 
 
Problem 
Schon jetzt, vor der Fertigstellung des 2. Bauabsch nitts, parken bis zu 200 frei abgestellte 
Räder unmittelbar vor dem Gebäude in Eingangsnähe a n der Rothenburg auf dem Geh- 
weg und unter den Arkaden. Das ungeordnete Abstelle n führt zu Behinderungen von Fuß- 
gängern. Im Haupteingangsbereich sind teilweise Fahrräder abgestellt. Unter den Arkaden 
parken viele Räder zum Schutz vor Regen.  
 
Maßnahmen zur Verbesserung 
Aus zuvor genannten Gründen wurden bereits Maßnahme n zur Verbesserung der Situati- 
on geschaffen. Seit August 2005 gibt es auf der grö ßeren Gehwegfläche westlich vom 
Eingang 12 Anlehnbügel  für 24 Fahrräder  und östlich des Eingangs zwischen zwei Ar- 
kaden auf dem Gehweg insgesamt 8 Anlehnbügel für 16 Fahrräder. Wenn es erforder- 
lich ist wird der Eingangsbereich von Mitarbeitern der Münster-Arkaden frei geräumt.

2 
6. Anlage 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005                     Seite 2 
 
Zudem wurden –um den Bereich der Bushaltestelle für  Busgäste freizuhalten- heraus- 
nehmbare Ketten aufgestellt. Sie unterstützen eine klarere Abgrenzung unterschiedlicher 
Nutzungsanspüche.  
 
Fazit 
Vor den Münster-Arkaden  auf dem Gehweg an der Strasse Rothenburg finden 40 Fahr- 
räder  an Anlehnbügeln einen Platz. Demgegenüber gab es vor Baubeginn an der gleichen 
Stelle 65 Fahrradständer und etwa 150 frei geparkte Räder.  
Zusätzlich werden mit Realisierung des 2. Bauabschn itts 356 Fahrradabstellplätze im 
Gebäude  angeboten. 
Für Radfahrer ist der Platz vor den Arkaden ein bel iebter Ausgangspunkt für weitere Ein- 
käufe und Erledigungen. Auch zukünftig wird hier ve rmutlich ein Brennpunkt sein, an dem 
viele Räder frei abgestellt parken.

Anlage 3

418 Zeichen

Anlage 3 zur Vorlage-Nr. 0632/2005
Bestand im öffentlichen Straßenraum

in den Bereichen 1-9
- vorhanden 735 Fahrradständer
- entfernt 528 Fahrradständer

SUN m
SI

R
I Mena

Al \ N E Ex &
IIIÄNZE >

N

\o

®

N)
N
RN

Yun

Al

=M /
] ER N

z wg SR Stadt h Münster u [rm

) Bu. 1] Lemtsnnonusan ollanngen Vekerepenung Bu [rm
Sr \ b NS Fahrräder in der Altstadt an
N & III o.M

N ? ° I IR [EEEB]entr. Fanrraaständer

En

Anlage 2

959 Zeichen

Anlage 2 zur Vorlage-Nr. 0632/2005

ns in der Alt

Brennpunkte des Fahrradparke dt
" a ® IE, \ DI
B \ MER IR
> 2 x ° A)
z GR | x
{ ©
IS Stadtbücherei / \%“ N A R
6 y) !Alter Steinweg % Stubengasse |) <
\ g Ve ® 5 S
Y, N & =
D eo. 1
N © ®
© eo
1 3 \V° o
e °o
©
. i
e D;
Stadthaus 1 } INT, a
"mm ©
> bh
ü NS d fo
Drubbel/ 3 B
Lambertikirchplatz 7 Münster Arkaden /
S & Rothenburg und
WER nördl. Königsstraße
z BOSGOOKEOSOO f>) =
eo \ N \ p iR
a" e ee oe = o \ a N
o° ° gg! NIIT.
° ec =
Domplatz 4? S o|”s Tele
8 © R R u o s
2 | N:
8 : 8 Königsstraße /
S 22T Rothenburg] 8 Krumme Straße
e/ 22000 2 N s E es
ERFRELLTIT 2 Sehe
(> f EN
I >= N 67 > 0
! rigen ; GE
ı = 7 Rothenburg / !
' h S Landesmuseum
N
. r u uk
N I} I
N - Stadt ||| Münster an
PR) IL Amt für Stadtentwicklung, Stadlplanungsamt, Verkehrsplanung [ren Nr
Br: > = Fahrräder in der Altstadt un
N N Ss jearbeitet |Jan. 06 _|Güttler
s° x 'ezeichnetlJan. 06 |Revermann]
N © Brennpunkte o.M
® N Le Fu a
5°

Anlage 1

34 Zeichen

Anlage 1 zur Vorlage-Nr. 0632/2005

Anlage 5-4

3810 Zeichen

1 
Fahrräder in der Altstadt             Anlage 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005  
4. Stubengasse              20.12.05 
 
Ausgangssituation 
Überdachte Fahrradabstell-Anlage Stubengasse: In der nördlichen Spitze des Stuben- 
gassen-Parklatzes befindet sich eine überdachte Fahrradabstell-Anlage für 112 Fahrräder. 
Seinerzeit wurde diese Anlage mit Kiosk und Schließ fächern errichtet, um Besuchern der 
Stadt eine attraktives Fahrradparken zu ermöglichen . Durch den Kiosk sollte die soziale 
Einbindung und Kontrolle erhöht und der Platz leben diger werden. Nach mehreren Versu- 
chen mit unterschiedlichen Betreibern wurde der Kiosk leider geschlossen. Die Bürger hat- 
ten offensichtlich nicht die Bereitschaft, die dazwischen liegende Straße zu queren. 
Diese Fahrradabstell-Anlage wurde in all den Jahren  nur bedingt angenommen. Die Beo- 
bachtung zeigt, dass die Straße als Barriere wirkt und stattdessen günstigere Angebote 
gesucht werden. 
Vorplatz Karstadt: Die Fahrradständer auf dem Vorplatz von Karstadt re ichen bereits 
heute in Stoßzeiten nicht mehr aus und Radfahrer parken im Umfeld frei ihre Räder. Durch 
die geplante Verschwenkung der Fahrbahn in Richtung  Norden werden Fahrradständer 
entfallen. 
Galeria Kaufhof: Neben Galeria Kaufhof finden 72 Fahrräder einen Fa hrradparkplatz. Die 
Anlage ist ganz in der Nähe des Eingangs des Geschäftes und wird gut angenommen. 
 
Rapahelsklinik – Loerstr.: Mit Verlagerung des Eingangs der Raphaelsklinik ver änderte 
sich auch das Fahrradparkverhalten. Die Stadt stell te 38 Fahrradständer in der Nähe des 
Eingangs in Restflächen auf. Zusätzlich sind hier im Schnitt 35 frei geparkte Räder. 
 
Projekt Stubengasse: Für das Neubauobjekt Stubengasse wurde im Vorfeld e in Wettbe- 
werb durchgeführt. Dem Bauordnungsamt der Stadt Mün ster liegt zum jetzigen Zeitpunkt 
noch kein Bauantrag vor. Die Planung der Harpen AG sieht  (vorbehaltlich Prüfung Bauan- 
trag) folgendes vor: 
• 136 Fahrradständer im Gebäude über der Tiefgaragen rampe /Loerstr. 
• 38 Fahrradständer an der Loerstraße auf privater F läche ( GÖ laut B-Plan) 
• 54 Fahrradständer auf öffentlicher Fläche (Seite S tubengasse und gegenüber 
Karststadt/Loerstraße). 
• 200 Fahrradständer werden finanziell abgelöst. 
 
Nach Fertigstellung des Stubengassenprojektes soll in einem nächsten Schritt das Park- 
haus an der Stubengasse entfernt und einer anderen Nutzung zugeführt werden. Hierbei 
ist es nahe liegend einen Bereich als Fahrradparkhaus anzubieten. 
 
Problem / Maßnahmen zur Verbesserung 
Es entfallen alle genannten 222 Fahrradständer . Zusätzlich verteilen sich etwa 35 frei 
geparkt Räder im Eingangsbereich der Raphaelklinik.  
Die Attraktivität der Stubengasse wird mit dem Neub auprojekt erheblich steigen und damit 
auch die Zahl der Radfahrer, die dieses Ziel ansteu ern. Radfahrer benötigen ausreichend 
Parkraum. Es ist erforderlich dies von Anfang an zu  berücksichtigen und zu unterstützen. 
Hier könnten etwaige Missstände zum Fahrradparken r echtzeitig vermieden werden. Die 
Planung der Harpen AG sieht derzeit 228 Fahrradabstellplätze vor.

2 
2. Anlage 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005                     Seite 2 
 
Fazit 
Das Neubauprojekt Stubengasse beinhaltet die einmal ige Chance für die Stadt Münster, 
Einfluss auf eine ausreichende Anzahl von Fahrradab stellplätzen zu nehmen. Die Wei- 
chen für eine stadtgerechte Planung wurden bereits mit der Verpflichtung zu Herstellung 
von Fahrradabstellplätzen und der Richtzahlenliste gestellt. Größere Abstellflächen im 
Gebäude und viele kleine an den Eingängen des Neuba us sind zwingend notwendig. Im 
derzeitigen Planungsstand sind 228 Fahrradabstellpä tze geplant und werden 200 
Fahrradständer finanziell abgelöst. 
Wird das Parkhaus Stubengasse abgerissen, bietet sich in Teilen ein Fahrradparkhaus an.

Anlage 5-9

2817 Zeichen

1 
Fahrräder in der Altstadt           Anlage 5  zur Vorlage Nr. 0632/2005  
9. Königsstraße/Krumme Straße                  20.12.05 
 
Ausgangssituation 
a) An der  Königsstraße / Ecke Lütke Gasse  wurden 19 Fahrradständer mit Einrichtung 
einer Bushaltestelle entfernt. Heute sind Fahrräder  frei abgestellt längs der Häuserwand 
hinter der Bushaltestelle und behindern teilweise die Fußgänger. 
b) Im  Hötteweg / Ecke Königsstraße  wurden 20 Fahrradständer entfernt. Seit Einrich- 
tung der Baustelle Münster-Arkaden gibt es an diese r Stelle stattdessen Außengastrono- 
mie. Fahrräder stehen ungeordnet und zum Teil behin dernd in der Fußgängerzone Hötte- 
weg längs des Bauzaunes. 
c) Auf dem Platz vor dem  ehemaligen Tiefbauamt  entfallen 51 Fahrradständer.  
d) Mit Einrichtung der  Bushaltestelle  an der Königsstraße gegenüber dem Hötteweg  
wurden 32 Fahrradständer entfernt. Heute parken neben der Bushaltestelle Fahrräder frei.  
e) An der Straße  Krumme Strasse  entfallen  18 Fahrradständer .  
 
Problem 
Insgesamt entfallen 140 Fahrradständer  ersatzlos. Zusätzlich stehen in diesem Bereich 
etwa 87 frei geparkte Fahrräder. Die Radfahrer such en sich Lücken, um Ihre Räder zu 
parken. Einerseits laden die Eisdiele und die angre nzende Königspassage mit weiterer 
Aussengastronomie zum Verweilen ein. Andererseits f ehlen die Fahrradabstellmöglichkei- 
ten für Radfahrer und damit auch der erforderliche Freiraum für Fußgänger. Die Fahrrad- 
park-Situation verschärft sich seit dem Entfernen d er vielen Fahrradständer in diesem 
Raum zusehends.  
 
Maßnahmen zur Verbesserung 
Zukünftig wird der Kettlersche Hof am ehemaligen St andort des Tiefbauamtes entstehen. 
Der angrenzende Platz wird ebenfalls neu gestaltet und soll auch für Außengastronomie 
genutzt werden. Hierdurch verändert sich das städte bauliche Gesamtbild. Die Krumme 
Straße und der Platz erscheinen in einer erweiterte n Beziehung. Die Ost/West- Wegebe- 
ziehung zwischen Hötteweg und Krumme Gasse erhält eine ganz neue Wertigkeit.  
In der Vorplanung ist derzeit eine Fahrradparkfläch e auf dem Platz für ca. 110 Fahr- 
räder. 
 
Fazit 
Für die 140 entfallenen Fahrradständer können kurzf ristig keine Ersatzangebote gemacht 
werden. Es gibt keine ausreichenden Flächen in dies em Bereich. Die ca. 90 frei abgestell- 
ten Fahrräder kommen noch hinzu. Die geplante Außen gastronomie auf dem Platz am 
Kettlerschen Hof wird weiteren Radverkehr anziehen. 
Die Vorplanung von etwa 110 Fahrradständern  auf dem Platz ist eine gute Möglichkeit 
für ein attraktives und ordnendes Angebot. Ein Real isierungszeitpunkt kann jedoch nicht 
benannt werden.  
Mit Fertigstellung der Münster-Arkaden  haben Radfahrer, die in der Königsstraße un- 
terwegs sind, auch die Möglichkeit in der Fahrradstation mit 356 Abstellplätzen  zu par- 
ken.

Anlage 5-1

4248 Zeichen

1 
Fahrräder in der Altstadt              Anlage 5 zur  Vorlage-Nr. 0632/2005  
1. Drubbel / Lambertikirchplatz            20.12.05 
 
Hintergrund 
Am Drubbel gab es vor der Umgestaltung  61 Fahrradständer und an der östlichen Seite 
der Lambertikirche noch mal 40 Fahrradständer. Die Auslastung nahm von morgens zum 
Nachmittag hin erheblich zu. Auffallend war in diesem Gebiet die große Zahl der frei abge- 
stellten Fahrräder -  in Spitzenzeiten ca. 300 frei  geparkte Räder. Die Gesamtzahl der par- 
kenden Fahrräder überstieg bei weitem die vorhanden en Fahrradabstellplätze bis in die 
Abendstunden hinein.  
 
Maßnahmen zur Verbesserung 
a) 2003 wurde der Bereich am Drubbel neu gestaltet.  Hierbei entfielen die alten Fahr- 
radständer und mit der Neuplanung konnten 30 Fahrra dständer im Straßenraum Roggen- 
markt angeboten werden. In der ehemaligen Buchhandl ung Regensberg (Ecke Alter 
Fischmarkt / Alter Steinweg) eröffnete ein Bekleidu ngsgeschäft und daneben ein Cafe-
Restaurant mit Außengastronomie. Durch die neue Str aßenführung wurde auch der Geh- 
weg in Höhe der Lambertikirche aufgeweitet. 2004 pr äsentierte sich der Drubbel mit dem 
Umfeld neu. 
Im Zuge der Umgestaltung wurden die Fahrverkehrsflä chen minimiert und es entstanden 
großzügige Fußgängerbereiche. Diese Flächen wurden zu großen Teilen durch Außen- 
gastronomie belegt. 
 
b) Auf dem Gehweg am Drubbel vor der Münsterschen Z eitung, am Alten Steinweg 
vor der Kirche und vor dem Bekleidungsgeschäft Hasa rdeur wurden zunächst insge- 
samt 77 Anlehnbügel für 154 Fahrräder geplant, um k onkrete Vorgaben für das Fahrrad- 
parken zu machen. In der Planskizze ist die Situati on dargestellt. Im Abstimmungsverfah- 
ren wurden 3 Alternativen diskutiert: 
 
• Anlehnbügel oder Fahrradständer 
• Die Fahrradparkflächen mit einem Kleinpflaster bes onders zu kennzeichnen, 
• oder die städtebauliche Gestaltung bewusst so zu b elassen wie sie heute ist und 
Radverkehr frei parkend zu billigen. Dann wären die  Flächen nur zeitweilig mit Rä- 
dern beparkt und ansonsten frei. 
•  
Das Ergebnis  der Ämterabstimmung verdeutlicht:  aus stadtgestalterischen Gründen 
wird ganz auf Fahrradständer und Anlehnbügel  verzichtet. Die Fahrräder sollen frei 
abgestellt werden, damit bei Nichtbenutzung die Flächen frei bleiben. 
 
c) Auf Teilen des Lambertikirchplatzes an der Salzs traße ist Außengastronomie, seit 
dem 2001 ein Restaurant in der Salzstraße eröffnete . Hierdurch entfielen Fahrradparkflä- 
chen parallel zur Salzstraße, obwohl Radfahrer seit  Jahrzehnten der Gewohnheit nachka- 
men hier frei zu parken. Zusätzlicher Fahrradparkraum konnte nicht angeboten werden. 
Um in der verbleibenden Restfläche eine klarere Ord nung der frei abgestellten Fahrräder 
anzubieten, wurden im Jahr 2004 „Anlehnpoller“ im Bereich Salzstraße/ Lambertikirchplatz 
aufgestellt und ein Behindertensymbol aufgetragen. So sollte der Durchgang in Richtung  
Kircheneingang freigehalten werden. Leider respekti eren Radfahrer das Behindertensym- 
bol nicht ausreichend. Oftmals ist es mit Fahrrädern zu geparkt.  
Nach einer erneuten Prüfung im Jahr 2005 wurde das Behinderten-Piktogramm noch deut- 
licher durch Bodenmosaik hervorgehoben und der frei  zu haltenden Durchgang durch 
großzügige Anlehnbügel deutlicher erkennbar.

2 
1. Anlage 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005           Seite 2 
 
f) Lambertikirchplatz Ostseite 
Auf der Ostseite des Lambertikirchplatzes wurden die 40 Fahrradständer entfernt. 
 
Fazit 
Für die Bürger Münsters ist hier ein zentraler Ausg angspunkt mit vielen attraktiven Mög- 
lichkeiten. Der Weg führt in das Herz der Stadt, den Prinzipalmarkt und die Salzstraße.  
Oder Besucher wählen vom Drubbel kommend den Durchg ang, um zum Domplatz zu ge- 
langen. Er wird besonders an Markttagen stark genut zt. Zudem gibt es interessante Ge- 
schäfts- und Freizeitbereiche in Richtung Spiekerhof / Rosenstraße.  
An diesem zentralen Punkt war es schon vor dem Umba u für Radfahrer interessant, das 
Fahrrad zu parken und von hier verschiedene Ziele a uf zu suchen. Wie eingangs erwähnt 
gibt es zu Spitzenzeiten etwa 300 geparkte Räder. D as gewünschte freie Stadtbild würde 
durch die Anlehnbügel gestört. Deshalb bleibt das freie Parken für Radfahrer erhalten.

Anlage 5-2

3507 Zeichen

1 
Fahrräder in der Altstadt          Anlage 5 zur Vor lage–Nr. 0632/2005  
2. Stadtbücherei / Alter Steinweg                        20.12.05 
 
Hintergrund 
1993 wurde die Stadtbücherei eröffnet. Heute werden  täglich mehr als 2700 Besucher ge- 
zählt mit steigender Tendenz. 
 
Es gibt ein Angebot von: 
62 Fahrradständern in der Kirchherrengasse (plus 75 frei geparkte Räder) 
60 Fahrradständer am Alten Steinweg (plus 30 frei geparkte Räder) 
22 Fahrradabstellplätze im Durchgang und auf dem Al fred-Flechtheim-Platz. (plus 45 frei 
geparkte Räder im Eingangsbereich und Durchgang) 
Addiert entspricht dies 144 vorhandenen Fahrradabstellplätzen.  
 
Problem 
Wenn nur etwa 40 % dieser Besucher mit dem Rad kämen, wären das pro Tag 1080 Fahr- 
räder, die unmittelbar im nahen Umfeld einen Fahrra dparklatz benötigen; dies allerdings 
über den ganzen Tag verteilt. Tatsächlich kommen se hr viele junge Menschen zur Büche- 
rei und die Prozentzahl wird sehr viel höher sein. Es fehlen ca. 150 Fahrradparkplätze. 
 
Die Situation um die Stadtbücherei verschärft sich zusehends. Hintergründe hierfür sind: 
  
Mit dem Ausbau Drubbel . entfielen Fahrradständer. Die Auswirkungen von zunehmend 
mehr geparkten Fahrrädern vor der Stadtbücherei bezeugen dies.  
 
Auf dem Platz vor der Dominikanerkirche  entfielen mit Einrichtung der Außengastro- 
nomie freie Fahrradabstellplätze. Viele Radfahrer parkten hier an der Fußgängerzone 
Salzstraße und hatten so kurze Wege für Erledigungen. Mit Wegfall der Fahrradparkfläche 
verschlechterte sich die Fahrradparksituation an der Stadtbücherei nochmals. 
An der Dominikanerkirche - um die Außenbestuhlung – stehen heute dennoch etwa 50 
Fahrräder frei im Straßenraum. 
 
Maßnahmen zur Verbesserung 
a) Der Planung von 20 Fahrradsständern in der Gasse neben dem Eingang  der Stadt- 
bücherei  wurde in der Ämterabstimmung nicht zugestimmt. 
 
Begründung: Fahrradständer werden ablehnend beurteilt, da die Belichtung der unteren 
Etage über die Fensterflächen erfolgt und Fahrradständer und Radfahrer die Flächen ver- 
dunkeln. Die schon bestehenden Probleme der Behindertenrampe- durch geparkte Fahr- 
räder - würden noch zunehmen. Die Flächen sind nicht öffentlich (gehören der Stadt 
Münster); deshalb ist das Ordnungsamt nicht zuständig für das Ordnen von Fahrrädern 
und diese Aufgabe kann nicht von den Mitarbeitern der Stadtbücherei übernommen wer- 
den. 
 
b) Am Alten Steinweg  ist Platz für 31 neue Fahrradständer  im Straßenraum auf der 
Süd-West-Seite zwischen der Asche und Haus Nr. 47. Die verbleibende Fahrbahnbreite 
muss 4,25m betragen. Bei einer Fahrbahnbreite von 5,70m ist ein aufgesatteltes Fahrrad- 
parken mit Einbeziehen des Gehweges möglich. Diese Flächen müssen nicht mehr für 
den Busverkehr freigehalten werden. Unter den gegebenen Vorraussetzungen ist das ge- 
winnbringend zur Verbesserung der Gesamtsituation.

2 
2. Anlage 5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005                     Seite 2 
 
c) Vor dem Sporthaus Karstadt  auf dem Gehweg am Alten Steinweg ist Platz für 10 
zusätzliche Fahrradständer. Sie würden sich an vorhandene Fahrradständer an- 
schließen mit einer Lücke als Durchgang von 1,50m. 
 
Fazit 
In der Summe gibt es 41 neue Fahrradabstellmöglichkeiten  im näheren Bereich der 
Stadtbücherei, obwohl ein Bedarf von derzeit 150 Stellplätzen  ermittelt wurde und 
täglich etwa 1080 Besucher  mit dem Rad kommen. Es muss davon ausgegangen 
werden, dass auch zukünftig Radfahrer ihr Fahrrad auf freien Flächen im Straßenraum 
parken.

Anlage 5-7

2495 Zeichen

1 
Fahrräder in der Altstadt                    Anlage  5 zur Vorlage-Nr. 0632/2005 
7. Rothenburg/Landesmuseum                    20.12.05 
 
Ausgangssituation 
Vor dem Landesmuseum  stehen heute unter den Arkaden in der Rothenburg 4 6 Fahr- 
radständer. Sie sind gut angenommen und haben noch ein geringes Potential an Abstell- 
plätzen frei. 
Für das Landesmuseum wurde ein Wettbewerb ausgeschr ieben und der erste Preisträger 
ermittelt. Ob und wie sich der Bauherr entscheidet,  ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht 
abzusehen. Fest steht bereits jetzt, dass das Lande smuseum beabsichtigt, sich am heuti- 
gen Standort zu erweitern. Dies wird zur Folge haben, dass der Haupteingangsbereich am 
Domplatz in Teilen bebaut wird und sich der Platz v erkleinert. Ebenfalls erweitert wird der 
Baukörper in der Rothenburg / Pferdegasse. Mit Umse tzung einer solchen Maßnahme 
wäre der Bestand der 46 Fahrradständer nicht mehr gesichert. 
 
Problem 
Wenn diese 46 Fahrradständer entfallen wäre eine Ve rlagerung des Fahrradparkens in 
Richtung Rothenburg sehr wahrscheinlich. Das Proble m in der Rothenburg ist jedoch be- 
reits jetzt schon gravierend und es würde noch zunehmen.  
 
Die Pferdegasse, der östliche Teil der Johannisstra ße und der westliche Teil der Rothen- 
burg liegen in einem Grenzgebiet von Studenten, die  ihre Räder im universitären Bereich 
parken und Bürgern, die zur Freizeit und zum Einkauf mit dem Rad in die Stadt fahren und 
hier parken. Diese Grenzbereiche sind fließend. Som it besteht hier ein hoher Fahrrad- 
parkdruck trotz mangelnder Flächenangebote. 
 
Maßnahmen zur Verbesserung 
wurden geprüft auf dem  nördlichen Gehweg der Johannisstraße. Die geplanten 10 
neuen Fahrradständer neben der Bushaltestelle können nicht realisiert werden . Der 
Blick auf die Buswartehalle des Künstlers Dennis Ad ams würde durch die Fahrradständer 
beeinträchtigt.  
 
Fazit 
Mit dem Wegfall von 46 Fahrradständern am Landesmus eum potenziert sich das nicht zu 
lösende Problem in der Rothenburg. Die Aegidiistraß e, Rothenburg, Pferdegasse sind be- 
deutende Zielpunkte für Fahrradparker. Hier beginnt  die westliche Innenstadt und über die 
Pferdegasse wird der Domplatz erreicht. Die Aegidii straße ist die von Radfahrern meist 
befahrene innerstädtische Straße von Münster. Es kö nnen keine zusätzlichen Fahrrad- 
ständer angeboten werden und auch keine ausreichend en Flächen für frei zu stellende 
Räder. Dies ist unbefriedigend in Anbetracht der Mengen an Radfahrern.

Beratungsverlauf (2)

31.01.2006 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.4 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
02.03.2006 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 9.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung

Orte (28)

  • Stubengasse 20
  • Loerstraße
  • Domgasse
  • Pferdegasse
  • Aegidiistraße
  • Königsstraße 20
  • Lütke Gasse
  • Krumme Straße 20
  • Salzstraße
  • Rosenstraße
  • Heinrich-Brüning-Straße
  • Michaelisplatz
  • Geisbergweg
  • Hötteweg
  • Lambertikirchplatz 20
  • Alter Steinweg 20
  • Alter Fischmarkt
  • Georgskommende
  • Prinzipalmarkt
  • Klemensstraße
  • Johannisstraße
  • Spiegelturm
  • Aegidiimarkt
  • Domplatz 20
  • Horsteberg
  • Rothenburg 20
  • Spiekerhof
  • Asche

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0632/2005
Typ
Vorlage
Datum
22.12.2005
Erstellt
06.10.2020 14:37