AN/0604/2020
Aufführungsräume für die freie Kulturszene
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SPD Anfrage nach § 4
2454 Zeichen
An die Vorsitzende des Betriebsausschusses Bühnen der Stadt Köln Frau Dr. Eva Bürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: AN/0604/2020 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 14.05.2020 Aufführungsräume für die freie Kulturszene Sehr geehrter Frau Vorsitzende, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, mit der Corona-Pandemie ist in Kunst und Kultur eine nahezu gespenstische Ru- he eingetreten da die Kultureinrichtungen keine Veranstaltungen mehr durchfüh- ren konnten bzw. durften. Mit der ab dem 30. Mai 2020 geltenden Möglichkeit unter Beachtung der Hygiene-Vorschriften die Kultureinrichtungen wieder zu öff- nen, ist ein erster wichtiger Schritt zur Belebung der Kultur getan. Die Museen konnten dies ja bereits erfolgreich nutzen. Allerdings lassen die Vorschriften nur eine sehr begrenzte Besucherzahl zu. Besonders für die kleinen freien Theater bedeutet das, dass bei einer maximalen Besucherzahl von rund 200 höchstens bis zu 50 Plätze besetzt werden dürfen. Damit können die erforderlichen Einnahmen zur Aufrechterhaltung der Einrich- tung und z.T. sogar zur Finanzierung der Aufführung aber nicht erzielt werden. Daher wäre es eine Möglichkeit, die großen städtischen Einrichtungen, wie z.B. das Staatenhaus und das Depot, für diese Theater zu öffnen und – wenn auch in begrenztem Rahmen – ihnen die Chance für mehr Besucher zu geben. Vor diesem Hintergrund stellen wir folgende Fragen: 1. Ist bei den städtischen Bühnen überlegt worden, ob und inwieweit die Zur- verfügungstellung ihrer Aufführungsräume für die freie und private Kultur- szene eine denkbare Perspektive sein kann? 2. Welche konkreten Möglichkeiten wären gegeben und vor allem welche Vo- raussetzungen – über die besonderen Hygiene-Vorschriften hinaus - müss- ten in solchen Fällen erfüllt werden? 3. Welche Kosten kämen bei der Realisierung dieser Möglichkeit auf die städ- tischen Bühnen zu? - 2 - 4. Welche anderen Möglichkeiten gibt es, die Nutzung größerer Aufführungs- räume für Tanz und Theater vorübergehend finanziell zu unterstützen? Mit freundlichen Grüßen gez. Christian Joisten SPD-Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0604/2020
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 13.05.2020
- Erstellt
- 13.05.2020 15:12