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AN/1060/2019

Planungssicherheit für die Sportvereine – Sicherung des Kunstrasenprogramms !

SPD Anfrage nach § 4 25.07.2019

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 05.08.2019, TOP 3.4

SPD Anfrage nach § 4

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SPD Anfrage nach § 4

3484 Zeichen

An die Vorsitzende des Hauptausschusses  
 
Frau Oberbürgermeisterin  
 
Henriette Reker  
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 25.07.2019 
 
AN/1060/2019 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Hauptausschuss 05.08.2019 
 
Planungssicherheit für die Sportvereine – Sicherung des Kunstrasenprogramms ! 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
 
die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des Haupt-
ausschusses zu nehmen: 
 
Die öffentliche Diskussion über die erwartete EU-Richtlinie, nach der ab 2022 die 
Verwendung von Gummi-Granulat auf Kunstrasenplätzen nicht mehr erlaubt sein 
soll, verunsichert derzeit die Kölner Sportvereine.  
In Köln haben Rat und Sportausschuss in 2016 bzw. 2017 beschlossen, das 
Kunstrasenprogramm im Rahmen des geltenden Haushaltsplans fortzuschreiben 
und in den Jahren 2018, 2019 und 2020 weitere neun Sportplätze zusätzlich zu 
den bereits beschlossenen 15 Plätzen in einer festgelegten Rangfolge zu moder-
nisieren und in Kunstrasenplätze umzuwandeln.  
In seiner Sitzung am 09.07.2019 hat der Rat den Klimanotstand für Köln ausge-
rufen und damit alle Bauprojekte, die sich kritisch auf die Umwelt auswirken 
können, auf den Prüfstand gestellt.  
Die Umsetzung der in Rede stehenden EU-Richtlinie könnte den Sportvereinen 
beim Ausbau ihrer Anlage zum Kunstrasenplatz Maßgaben auferlegen, die den 
bestehenden Finanzrahmen der Einzelmaßnahmen deutlich übersteigt. Sportver-
eine, die teilweise seit Jahren auf die angekündigte Umwandlung ihres Sportplat-
zes warten, sollten nicht mit einer möglichen neuen Rechtslage im Unklaren ge-
lassen werden oder sogar um die avisierten Fördermittel fürchten müssen.   
  
Die SPD-Fraktion bittet daher um Beantwortung der folgenden Fragen: 
 
1. Welche Konsequenzen drohen bei Umsetzung der EU-Richtlinie für das 
Kölner Kunstrasenplatz-Programm?  
 
2. Wie lässt sich ein rechtskonformer Ausbau von Kunstrasenplätzen mit den 
Kölner Vorgaben aus dem Ratsbeschluss zum Klimanotstand vereinbaren?

- 2 - 
 
 
3. Welche Erfahrungen liegen der Verwaltung mit alternativen Materialien wie 
Kork o.ä. vor, nachdem auf einigen Kunstrasenplätzen die Granulatschicht 
bereits ausgetauscht wurde? Welche Kosten sind bei einem Austausch auf 
weiteren Plätzen zu erwarten?  
 
4. Wie stellt die Verwaltung sicher, dass die weiteren Maßnahmen auf der 
vom Sportausschuss beschlossenen Prioritätenliste umgeplant und auf 
umweltverträglichere Materialien umgestellt werden? In welchem zeitli-
chen Rahmen soll eine solche Umplanung erfolgen und welche Mehrkosten 
sind hierfür zu erwarten?  
 
5. Ist der Finanzrahmen für das Gesamtprogramm trotz zu erwartender 
Mehrkosten auskömmlich, um alle Sportanlagen auf der Prioritätenliste wie 
beschlossen zu Kunstrasenplätzen umzubauen, oder werden aufgrund der 
neuen Erkenntnisse zusätzliche Mittel zum Doppelhaushalt 2020/21 benö-
tigt? Es muss sichergestellt sein, dass alle Vereine auf der Prioritätenliste 
Planungssicherheit haben und keine Maßnahme aus Kostengründen weg-
bricht.       
 
 
Die Beantwortung soll auch dem Sportausschuss, Umweltausschuss und Finanz-
ausschuss zur jeweils nächsten Sitzung zur Kenntnis gegeben werden. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Christian Joisten  
SPD-Fraktionsvorsitzender

Beratungsverlauf (1)

05.08.2019 Hauptausschuss
TOP 3.4 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1060/2019
Typ
SPD Anfrage nach § 4
Datum
25.07.2019
Erstellt
25.07.2019 11:58