2011/0195
Bund-Länder-Prgramm 'Soziale Stadt' Eberstadt-Süd Sachkostenübernahme im Rahmen einer qualifizierenden Beschäftigungsmaßnahme
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2011/0195
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 18.05.2011 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat VI Dezernat II Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Stadtplanungsamt Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2011/0195 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Bund-Länder-Pr ogramm "Soziale Stadt" Eberstadt-Süd Sachkostenübernahme im Rahmen einer qualifizierenden Beschäftigungsmaßnahme Vorlage vom: 03.05.2011 Beschlussvorschlag: Der Bereitstellung von Mitteln aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ in Höhe von 15.000,- € zur Deckung von Sachkosten der qualifizierenden Beschäftigungsmaßnahme zur Aufwertung des Wohnumfeldes in Eberstadt Süd wird z ugestimmt. Die Mittel stehen bei der Kostenstelle 061-030-1200, Inv.-Nr. 08061-4506 zur Verfügung. Anlagen: Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung zur Magistratsvorlage vom 03.05.2011 Die qualifizierende Beschäftigungsmaßnahme „Wohnumfeld“ ist ein Projekt, dessen Sachkosten aus Mitteln der „Sozialen Stadt“ Stadtteil Eberstadt Süd finanziert werden sollen. Zur Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen der Wohnumfeldverbesserung, mit nachhaltiger Wirkung für das innere und äußere Quartiersimage, wurde bereits in der Frühphase der Gebietsförderung im April 2002 in Kooperation mit der Beschäftigungsförderung und dem Arbeitsamt Darmstadt, eine AB-Maßnahme konzipiert, die 12 Personen mit Wohnsitz in Darmstadt beschäftigte, die arbeitslos waren und Bezüge nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG) erhielten. Im Jahr 2006 wurde die Maßnahme in das Programm „Passgenau in Arbeit“ (PiA) transferiert, dessen Sachkosten ebenfalls aus Mitteln der „Sozialen Stadt“ getragen wurden. Seit Anfang des Jahres 2009 wurden die Kosten die Personalkosten nach § 16a SGB II finanziert. 75% der Kosten wurden durch die ARGE übernommen, die übrigen 25% der Kosten wurden aus Mitteln des Hessischen Sozialministeriums und Mitteln des Sozialdezernats finanziert. Die Abrechnung der Sachkosten erfolgte aus Mitteln der „Sozialen Stadt“. Ab Mai 2011 werden bis Ende 2011 fünf Qualifizierungs- und Beschäftigungsplätze zu 83% im Landesprogramm „Arbeitsmarktbudget“ gefördert, das durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt nach Zuwendung durch die WI-Bank verwaltet wird. 17% der Personalkosten werden durch das Jobcenter Darmstadt getragen. Die Maßnahme wendet sich an hilfebedürftige langzeitarbeitslose Frauen und Männer mit Vermittlungshemmnissen aus dem Stadtgebiet Darmstadt, die zurzeit nicht in den ersten allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt werden können. Die Wohnumfeldmaßnahme wird seit April 2002 jährlich verlängert. Träger der Maßnahme ist das Kettler-Cardjin-Werk. Aufbauend auf organisierten Stadtteilbegehungen mit Vertreterinnen und Vertretern der Bewohnerarbeitsgruppen wurden in enger Kooperation mit dem Grünflächenamt seit 2002 in den Fördergebieten der „Sozialen Stadt“ Darmstadt Eberstadt Süd und Kranichstein folgende Maßnahmen umgesetzt: - Reinigung, Pflege und Aufwertung von öffentlichen Grünanlagen, Wegen und Plätzen - Aufarbeitung der Spielgeräte sowie des Areals Schulhof Wilhelm-Hauff-Schule - Erneuerung von Einfriedungen öffentlicher Einrichtungen sowie von Müllplätzen - Aufstellung und Aufarbeitung von Sitzgelegenheiten und Bänken - Behebung von Wegeschäden im Bereich von Pflasterflächen und wassergebundenen Decken, Erweiterung und Baumscheiben - Baumpflanzungen - Auf- und Abbau von Bauschildern - Unterstützende Tätigkeiten im Rahmen von Ausstellungen - Umgestaltung von Außengeländen, u. a. Rückbau und Renaturierung der Rollschuhbahn Eberstadt Süd. Bei den ausgeführten und auszuführenden Arbeiten handelt es sich um zusätzliche Arbeiten, die über den Aufgabenbereich der städtischen Ämter hinausgehen und nicht im Rahmen von Ausschreibungsverfahren an die Wirtschaft vergeben werden. Die konkreten Arbeitsvorhaben werden mit dem Stadtteilmanagement abgestimmt. Arbeitsuchende aus den betreffenden Stadtteilen werden bevorzugt berücksichtigt, um eine Verzahnung mit den dort bestehenden Hilfestrukturen erreichen zu können. Zur Definition der weiteren Aufgabenbereiche fand Anfang Dezember 2010 ein Abstimmungsgespräch mit dem Grünflächenamt, dem Stadtteilmanagement und dem Ketteler- Cardjin-Werk statt, in dessen Verlauf weitere Aufgabenstellungen für die Teilnehmer der Maßnahme erörtert wurden. 3 ... Folgende Arbeiten könnten nachhaltig durchgeführt werden: Gelände der Wilhelm-Hauff Schule inkl. Parkplatz, Sportplatz, Spielbereich Bärbel-Six-Platz sowie offener Jugendtreff: Reinigung mehrmals wöchentlich; Heckenschnitt 2-mal jährlich; Beseitigung Unkraut 2-mal jährlich; Laubbeseitigung Oktober bis Dezember. Holzhackschnitzel im Bereich der Spielgeräte einbringen, je nach Bedarf ca. alle 4 Jahre. Ersatzpflanzungen nach Bedarf. Instandsetzung von Bänken nach Bedarf. Außengelände des Jugendzentrums „GO in One“ mit Kinderhort: Reinigung 1-mal wöchentlich; Beseitigung Unkraut 2-mal jährlich; Laubbeseitigung Oktober bis Dezember. Reparatur Holzlattenzaun ca. alle 14 Tage. Adenauerplatz, Spielplatz Mittelschneise und Außenareal des Jugendzentrums „Go in Two“, Gelände der ehemaligen Rollschuhbahn: Reinigung 1-mal wöchentlich; Heckenschnitt 2-mal jährlich; Beseitigung Unkraut 2-mal jährlich. Laubbeseitigung Oktober bis Dezember. Mahd Rasenfläc hen 4-6 mal im Jahr. Kleinteilige Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes: Allg. Pflegemaßnahmen der vorhandenen Gehölze (Aufasten und auslichten) und Baumscheiben Heckenschnitt und Pflege Verbesserung der Begehbarkeit von Wegen und Plätzen (Ausgleichen, Aufnehmen und Wiederverlegen von Pflaster zur Behebung von Stolperfallen und Senken) Sitzbänke demontieren, abschleifen, Bläueschutz auftragen und lasieren. Zur weiteren Definition des Aufgabenbereichs finden in regelmäßigen Abständen Abstimmungsgespräche mit dem Grünflächenamt, dem Amt für Soziales und Prävention, dem Fallmanagement des Jobcenters Darmstadt, dem Kettler-Cardjin-Werk und dem Stadtteilmanagement Freischlad + Holz statt. Die umgesetzten Maßnahmen basieren vielfach auf Anregungen von Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils. Aufgrund der erfolgreichen Durchführung und der positiven Außenwirkung in den vergangenen Jahren wird eine Verstetigung des Projekts angestrebt. Darmstadt, 03.05.2011 61.1.2 sa-sm Tel. 3461 Dezernat II Dezernat V Dezernat VI Wolfgang Glenz Jochen Partsch Dipl.-Ing. Dieter Wenzel Bürgermeister Stadtrat Stadtrat
Beratungsverlauf (1)
Orte (3)
- Adenauerplatz
- Bärbel-Six-Platz
- Mittelschneise
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2011/0195
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 03.05.2011
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00