2370/2024
Bürgereingabe gem. §24 GO "Einrichtung eines verkehrsberuhigten und begrünten „Superblocks" zwischen Volksgarten und Barbarossaplatz (Winzerveedel)" AZ 80-23
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Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung
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Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung für Gremien, auf die die Leitlinien Öffentlichkeitsbeteiligung Anwendung finden, beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird vorgeschlagen. Gemäß der Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung wird die Planung eines Beteiligungsverfahrens in einem Beteiligungskonzept beschrieben. Bei kleineren ggf. auch standardisierten Verfahren, ist das Beteiligungskonzept möglichst knapp aber aussagekräftig zu verfassen. Bitte wählen Sie aus: - Das Beteiligungskonzept wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. Erläutern Sie bitte in maximal zwei Sätzen: Was soll mit der Öffentlichkeitsbeteiligung erreicht werden (ggf. mit Informationen zu Zielgruppen(n) und geplantem Vorgehen)? Vor allem Anwohnende in dem Quartier werden von dem Vorhaben betroffen sein, da dieses verkehrliche sowie städtebauliche Auswirkungen hat. Sie stellen damit eine wichtige Zielgruppe für das Gelingen der und die Akzeptanz zur Planung dar, weshalb deren Perspektiven darin einbezogen wi rd. Weitere Zielgruppen sind Gewerbetreibende in dem Quartier sowie andere an dem Vorhaben interessierte und davon betroffene Akteure. Diese werden im Rahmen einer Zielgruppenanalyse erörtert und dazu passgenaue Beteiligungs - und Kommunikationsformate erar beitet, die in einem Beteiligungskonzept beschrieben werden. Dieses wird in einer der kommenden Sitzungen der Bezirksvertretung zur Entscheidung vorgelegt. Kontakt OB/2 Referat für Strategische Steuerung Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Brückenstraße 5-11 50667 Köln Telefon: 0221 – 221 25044 E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Dezernat, Dienststelle III/68 Vorlagen-Nummer 2370/2024 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe gem. §24 GO "Einrichtung eines verkehrsberuhigten und begrünten „Superblocks" zwischen Volksgarten und Barbarossaplatz (Winzerveedel)" AZ 80-23 Beschlussorgan Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt dankt den Petent*innen für ihre Eingabe und beauftragt die Verwaltung, das besagte Gebiet als Pilotprojekt für einen Superblock zu betrachten und ent- sprechende Planungen aufzunehmen. Die Bezirksvertretung Innenstadt beauftragt die Verwaltung zudem, eine Öffentlichkeitsbeteili- gung zu dem Vorhaben durchzuführen und ein entsprechendes Beteiligungskonzept zu erstel- len und durch die Bezirksvertretung Innenstadt beschließen zu lassen. Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 05.09.2024 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 18.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Die Petent*innen beantragen die Einrichtung eines verkehrsberuhigten und begrünten „Superblocks“ im „Winzerveedel“, das durch die folgenden Straßen umschlossen wird: Eifelstraße, Pfälzer Straße, Salierring, Luxemburger Straße und Moselstraße (siehe Anlage 2). Die Idee der „Superblocks“ stammt aus Barcelona und basiert auf dem dort typischen schachbrettartigen Straßenmuster. Es werden bis zu neun Häuserblocks zu einem „Superblock“ zusammengefasst. Innerhalb dieser „Superblocks“ haben Fußgänger*in- nen und Radfahrer*innen Vorrang. Mithilfe von Diagonalsperren und Einbahnstraßen soll Durchgangsverkehr aus dem Wohnviertel herausgehalten werden. Die Gründe für die Einführung der „Superblocks“ in Barcelona waren erhöhte Schad- stoffbelastungen in der Luft, welche den europäischen Richtwert überschritten und die 3 starken Hitzeerscheinungen insbesondere in den Sommermonaten (Urban Heat Is- land), die durch die Einführung der „Superblocks“ gemindert werden sollten. Mit der Planung und Einrichtung von sogenannten „Superblocks“ betritt die Verwal- tung der Stadt Köln Neuland. Weder existiert bisher eine grundsätzliche gesamtstädti- sche Betrachtung, noch bestehen entsprechende Planungs- und Beteiligungsverfah- ren für die Planung und Einrichtung von „Superblocks“. Auf Grundlage eines Be- schlusses vom Ausschuss Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden und vom Verkehrsausschuss soll dieses Themenfeld zunächst in einem Bürgerrat behandelt werden (Vorlage Nr. 2907/2022). Über den aktuellen Sachstand zur Einrichtung die- ses Bürgerrats hat die Verwaltung mit Stand Juli 2024 in Vorlage Nr. 1989/2024 aus- führlich informiert. Zur gleichen Sitzung hat die Verwaltung eine Anfrage zur weiteren Vorgehensweise bzgl. einer gesamtstädtischen Betrachtung des Themas eingebracht, siehe Referenz Vorlage Nr. 2369/2024. Unabhängig von der gesamtstädtischen Betrachtung des Themas in einem Bürgerrat soll ein „Superblock“ im „Winzerveedel“ als Pilotprojekt geplant werden. Dazu muss die verkehrliche und rechtliche Machbarkeit eines solchen Projekts im „Winzerveedel“ geprüft werden. Unter anderem müssen Knotenstromzählungen und Erhebungen des Durchgangsverkehrs durchgeführt und anschließend ein Verkehrskonzept erstellt wer- den. In diesem Zuge soll auch die Bürgereingabe zur Kreuzung Mosel- / Pfälzer- / Saarstraße (Vorlage Nr. 3966/2019) bearbeitet und in die Planung integriert werden. Die Erhebungen sollen zeitnah nach Beschlussfassung beauftragt werden. Diese sind dann die Grundlage für ein Verkehrskonzept für das Viertel. Neben den verkehrlichen Anpassungen ist es auch Teil der Grundidee von „Super- blocks“, eine städtebauliche Aufwertung und Begrünung im Quartier vorzunehmen. Die stadtplanerische Betrachtung des Themas erfordert eine umfangreiche verwal- tungsinterne Abstimmung und Einbindung mehrerer Dezernate und Ämter. Des Weiteren haben die vergangenen Verkehrsprojekte in Köln gezeigt, dass derar- tige Maßnahmen eine hohe Betroffenheit in der Bevölkerung auslösen. Dies macht es unabdingbar, die Betroffenen im Quartier mit geeigneten Mitteln der Öffentlichkeitsbe- teiligung miteinzubeziehen. Auch dies muss unabhängig von einem Bürgerrat, der das Thema auf gesamtstädtischer Ebene betrachtet, erfolgen. Die Konzeption der Beteili- gungsformate für einen „Superblock Winzerveedel“ ist Teil des Planungsauftrags an die Verwaltung. Die Ergebnisse der fachlichen, verkehrs- und straßenrechtlichen und weiteren Aspek- ten betreffenden Prüfung des „Superblocks Winzerveedel“ sollen nach Abschluss der Bezirksvertretung vorgestellt werden. Zu der Frage einer Öffnung eines Schulhofes einer konkreten Schule ist folgendes mitzuteilen: Gegenwärtig befindet sich das Pilotprojekt Schulhoföffnung in der Ab- schluss- und Evaluierungsphase. Zu dieser Zeit ist eine Ausweitung des Projektes we- gen fehlender Ressourcen nicht möglich. Sobald eine Lösung für eine Fortsetzung des Projektes gefunden und organisiert ist, kann untersucht werden, ob der Schulhof jener benannten Schule mit in das Programm einbezogen werden könnte. Die Durchführung der notwendigen Verkehrserhebungen erfordert konsumtive Auf- wendungen in Höhe von rund 18.000 €. Entsprechende Aufwandsermächtigungen stehen im Haushaltsplan 2023/2024 im Haushaltsjahr 2024 im Teilergebnisplan des Amtes für nachhaltige Mobilitätsentwicklung in der Produktgruppe 1201, Straßen, Wege, Platze in der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung. 4 Erläuterungen zum Klimaschutz Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beiträge zum Klimaschutz zu erfüllen. Die hier dargestellte Maßnahme trägt dazu bei, die Attraktivität des motorisierten Indi- vidualverkehrs zu reduzieren. Im Umkehrschluss wird dadurch die Nutzung alternati- ver Mobilitätsangebote des Umweltverbundes attraktiver. Somit trägt dies indirekt zu einer Reduktion des Treibhausgasausstoßes bei. Insgesamt kann die hier dargestellte Maßnahme als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewertet werden. Anlagen Anlage 1: Öffentlichkeitsbeteiligung Anlage 2: Bürgereingabe Winzerveedel
Anlage 2 Bürgereingabe
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Bürgereingabe gem. § 24 GO, Einrichtung eines verkehrsberuhigen und begrünten „Superblocks“
zwischen Volksgarten und Barbarossaplatz (Winzerveedel)
Eingabe:
Mit dieser Bürgereingabe bitten wir die folgenden Maßnahmen zur Einrichtung eines
verkehrsberuhigen und begrünten Superblocks für das Winzerveedel zu beschließen:
1. Vernetzte und interdisziplinäre Planung eines Superblock-Konzepts durch Expert:innen der
Stadt Köln, in der die Aspekte Begrünung, nachhaltige Mobilität und Aufenthaltsqualität
gleichermaßen berücksichtigt werden. Bei der Planung sollten die Standards der “Richtlinien
für die Anlage von Kiezblocks” der Organisation Changing Cities berücksichtigt werden (siehe
www.changing-cities.org/standards). Wir fordern für das Winzerveedel die sukzessive
Umsetzung des Goldstandards.
2. Durchführung einer Informationskampagne für die Anwohner:innen durch die Stadt Köln
3. Kurzfristige Umsetzung der Fahrradstraßen Moselstraße / Pfälzer Straße und Am
Duffesbach (hierbei Berücksichtigung der Aspekte Schulwegsicherheit, Begrünung und
Aufenthaltsqualität in Bezug auf einen zukünftigen Superblock).
Einrichtung von Diagonalsperren an den Kreuzungen Moselstraße / Pfälzer Straße /
Saarstraße und Am Duffesbach / Burgunderstraße zur Reduzierung von PKW-
Durchgangsverkehr auf den Fahrradstraßen.
4. Kurzfristige Umsetzung des Masterplans Parken:
Mindestbreite der Bürgersteige von zwei Metern durch Umstrukturierung / Wegfall
von Parkplätzen umsetzen.
Umnutzung des derzeitigen Parkraumes eines baumbewachsenen Mittelstreifens in
der Pfälzer Straße und Entsiegelung (Aufenthaltsort für Anwohner:innen statt
Parkplatz).
Prioritäre Umsetzung der verbleidenden Parkplätze für Stellplätze für
Anwohner:innen mit Mobilitätsbehinderung, Stellplätze für Car-Sharing-Anbieter,
Kurzzeitparkzonen für Wirtschaftsverkehr und Anwohner:innen-Parkplätze
Umstrukturierung des Parkraums soll genutzt werden, um den öffentlichen Raum für
mehr Grün und mehr Aufenthaltsqualität zu nutzen (blau-grüne Infrastruktur), bzw
Fußverkehrs- und Radverkehrsinfrastruktur auszubauen.
5. Professionelle Planung seines Einbahnstraßen-Systems, das den Durchgangsverkehr im
Viertel minimiert. Umsetzung dieses Einbahnstraßen-Systems.
6. Tempo-30-Limit oder Tempo-10-Limit im gesamten Viertel einführen.
7. Ausreichend Fahrradstellplätze im gesamten Viertel (auch Lastenräder, E-Roller).
8. Verlegung aller Fahrradstellplätze und Rollerstellplätze vom Bordstein auf die Straße.
9. Begrünung des Winzerveedels kurzfristig mit mobilen Pflanzkübeln, langfristig mit Beeten
und Bäumen.
10. Entsiegelung von Asphaltflächen zur Verringerung von Überhitzung und Verbesserung des
Regenwassermanagements (hier insbesondere Prüfung der Umgestaltungsmöglichkeiten der
Verkehrsgabelungen Trierer Straße / Burgunderstraße / Pfälzer Straße und Moselstraße /
Pfälzer Straße / Saarstraße – auch im Hinblick auf Schulwegsicherheit und
Aufenthaltsqualität).
11. Prüfung von Gehwegvorstreckungen (ebenfalls an Verkehrsgabelungen Trierer Straße /
Burgunderstraße / Pfälzer Straße und Moselstraße / Pfälzer Straße / Saarstraße)
12. Erarbeitung von Konzepten zur Förderung der Aufenthaltsqualität im Viertel (auch Sport-
und Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche) und Umsetzung dieser Konzepte.
Prüfung der Aufnahme des Schulhofs der GGS Pfälzer Straße / Paul-Maar-Schule in
das Modellprojekt “offene Schulhöfe / Schulhoföffnung”.
13. Ausweitung des Carsharing-Angebots verschiedener Anbieter.
Begründung
1.1 Die Forderung nach einem Superblock
Wir, die Interessengemeinschaft Winzerveedel, setzen uns als Antragsstellende für die Einrichtung
eines verkehrsberuhigten und begrünten „Superblocks“ zwischen Volksgarten und Barbarossaplatz
ein.
Bei einem Superblock handelt es sich um ein Verkehrskonzept, das 1993 erstmals in Barcelona
umgesetzt wurde. Ca. 400 x 400 Meter große Areale wurden in Barcelona zusammengefasst und für
den Durchgangsverkehr gesperrt. Der öffentliche Raum wurde durch Begrünung und
Sitzgelegenheiten neu belebt. Fußgänger:innen und Radfahrer:innen haben in den Superblocks
Priorität, der Autoverkehr ist nur Gast. Das Konzept der Superblocks wurde in Barcelona erprobt und
mittlerweile mehrfach umgesetzt, um den öffentlichen Raum neu zu verteilen und
Luftverschmutzung, Lärmbelästigung, Überhitzung sowie einem Mangel an Grünflächen zu
begegnen. All diese Probleme erleben wir als Kölner:innen in unserem Viertel auch. Wir glauben,
dass auch wir für unsere Nachbarschaft hinter dem Barbarossaplatz mutige Konzepte brauchen, um
unser Viertel an den Klimawandel anzupassen und so gestalten, dass Menschen hier gerne und
gesund leben. Mutige Konzepte braucht es auch, damit Köln bis 2035 klimaneutral wird.
Mit diesem Antrag wünschen wir uns deshalb eine auf Kölner Verhältnisse angepasste, realisierbare
Adaption der Superblock-Idee auf unser Viertel.
Folgende Straßen sollen als “Superveedel” zusammengefasst werden.
Moselstraße (zw. Luxemburger Straße und Pfälzer Straße)
Trierer Straße (zw. Luxemburger Straße und Salierring)
Pfälzer Straße
Burgunderstraße
Saarstraße
Am Duffesbach
In diesem Antrag bezeichnen wir die Gesamtheit dieser Straßen als „Winzerveedel“.
Abbildung 1
Im Winzerveedel leben laut Aussage des Amts für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln 2.021
Personen in 1.439 Haushalten (für mehr Informationen siehe Anhang).
1.2 Wunsch nach Veränderung
Im März und April 2023 haben wir als IG Winzerveedel eine digitale Umfrage unter Nachbar:innen im
Viertel durchgeführt. Dabei wurden Postkarten mit QR-Codes an alle Haushalte verteilt.1 239
Personen haben an der Umfrage teilgenommen: 157 Personen können sich eine Anwendung des
Superblock-Konzepts auf das Winzerveedel voll oder teilweise vorstellen. Das entspricht einem Anteil
von rund 65 Prozent.
1 Siehe: https://www.superblock-winzerveedel.de/umfrage/.
Abbildung 2
Auch weitere Ergebnisse deuten auf einen Veränderungswunsch unter den Anwohner:innen hin. So
gaben in der Umfrage 67,4 % der Teilnehmenden an, mit der Verteilung und Nutzung im öffentlichen
Raum nicht zufrieden zu sein.
Abbildung 3
73,6 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Grün. Fast die Hälfte der Befragten votieren für
„mehr Raum für Begegnung“, „Mehr Stellplätze für Fahrräder“ und „öffentliche Spielflächen für
Kinder“. Nur 12,9 Prozent der Befragten wählen die Option „Ich finde die Verteilung im öffentlichen
Raum gut und möchte zukünftig nichts ändern“ aus.
Abbildung 4
2. Umsetzung eines Superblocks in drei Phasen
Mit der Einrichtung eines neugeschaffenen Superblocks soll die Chance genutzt werden, die
Verteilung des öffentlichen Raums neu zu strukturieren und die Bedürfnisse der Anwohner:innen
besser zu berücksichtigen.
Wir schlagen hierfür ein Vorgehen in drei Phasen vor:
Phase 1: Planung, Informationskampagne und Dialog mit den Anwohner:innen
Phase 2: Umsetzung bestehender Beschlüsse der Stadt Köln zur Umverteilung des
öffentlichen Raums
Phase 3: Einrichtung eines verkehrsberuhigen und begrünten Superblocks
Ziel sollte es sein, nach Abschluss der drei Phasen die “Goldstandards” für einen Superblock erreicht
zu haben, wie sie von der Organisation Changing Cities aktuell in der “Neuen Richtlinien für die
Anlage von Kiezblocks, RAKI 23” beschrieben werden (siehe www.changing-cities.org/standards)
Phase 1: Planung, Information und Dialog mit den Anwohner:innen
75 Prozent der Befragten aus dem Winzerveedel wünschen sich laut Umfrage mehr Grün für ihr
Viertel, fast die Hälfte der Menschen mehr Raum für Begegnung. Die Planung eines Superblocks in
unseren Straßen darf unserer Auffassung nach deshalb nicht allein Aspekte der Verkehrsführung
berücksichtigen, sondern sollte sich zwingend auch mit mehr Stadtgrün sowie sozialen
Begegnungsräumen beschäftigen –- ein Gedanke, der auch im städteplanerischen Konzept der
Superblocks so angelegt ist.
Um eine solche vernetzte und interdisziplinäre Planung zu ermöglichen, fordern wir uns von der
Stadt Köln eine angemessene Planungsphase, in der alle relevanten Akteur:innen (z. B. Amt für
nachhaltige Mobilität, Fahrradbeauftragte, Fußgängerbeauftragte, Amt für Landschaftspflege und
Grünflächen, Stadtplanungsamt, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, Stadtsportbund, Kinder- und
Jugendbüro, Gebäudewirtschaft der Stadt Köln als Ansprechpartner für die Schulgrundstücke GGS
Pfälzer Straße und Paul-Maar-Schule, Schulleitungen) gemeinsam Ideen austauschen, Machbarkeiten
prüfen und eine gemeinsame Planung für einen zukunftsfähigen Superblock in der Kölner Innenstadt
aufsetzen. Ein solches Vorgehen kann damit auch zu einem Modell für weitere Konzepte einer
Anpassung des Kölner Innenstadtbereichs an die Herausforderungen der Stadtentwicklung unserer
Zeit sein.
Begleitet werden sollte diese Planungsphase durch einen von der Stadt Köln geführten Bürger:innen-
Dialog sowie eine transparente Informationskampagne für alle Anwohner:innen.
Phase 2: Umsetzung bestehender Beschlüsse der Stadt Köln
In der von uns geforderten Informationskampagne kann z. B. auch deutlich werden, dass die Stadt
Köln in den vergangenen Jahren bereits viele Beschlüsse gefasst hat, die Auswirkungen auf das
Winzerveedel und die Verteilung und Nutzung des öffentlichen Raums haben.
Hierbei handelt es sich:
1. gemäß Radverkehrskonzept um die Einrichtung der Fahrradstraßen Am Duffesbach und
Moselstraße/Pfälzer Straße.
2. gemäß „Masterplan Parken“ um die Umsetzung der Mindestbreite der Bürgersteige von zwei
Metern sowie die Umnutzung und Entsiegelung des derzeitigen Parkraumes
eines baumbewachsenen Mittelstreifens (Pfälzer Straße Richtung Eifelplatz).
Wir fordern eine rasche Umsetzung dieser bereits bestehenden Beschlüsse und wünschen uns
gleichzeitig, diese Maßnahmen sinnvoll in die weitergehende Planung eines verkehrsberuhigten und
begrünten Superblocks zu integrieren.
Umsetzung Fahrradstraßen
Bei der Einrichtung der beiden Fahrradstraßen fordern wir gleichzeitig, zwei Diagonalsperren
einzurichten (an der Ecke Am Duffesbach / Burgunderstraße und Übergang Moselstraße / Pfälzer
Straße), um den PKW-Durchgangsverkehr bei diesen viel befahrenen Straßen zu reduzieren.
Wie bitten um Prüfung, ob die Fahrradstraße als Anliegerstraßen ausgewiesen werden können.
Beide zukünftige Fahrradstraßen müssen von Grundschulkindern auf ihrem Schulweg zur
Grundschule GGS Pfälzer Straße passiert werden – sichere Übergänge sind hier unbedingt zu
gewährleisten und einzuplanen (auch schnelle Radfahrer:innen können für Grundschulkinder
gefährlich sein). Gerade auf dem Zebrastreifen Am Duffesbach / Nähe Burgunderstraße ist das
Überqueren aktuell sehr gefährlich, da viele Autos nicht halten.
Die Straße Am Duffesbach ist außerdem eine der Straßen im Viertel, auf der es weder Bäume noch
Beete gibt. Auf den Bürgersteigen Am Duffesbach befinden sich zahlreiche, unstrukturiert
angeordnete Fahrradbügel, aber auch „wild“ abgestellte Fahr- und Motorräder. Die Duldung der auf
den Gehwegen abgestellten motorisierten Zweiräder soll kurzfristig beendet werden.
Sollte die Straße in einem zukünftigen Superblock ferner als Einbahnstraße ausgewiesen werden,
würden sich Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten nach ökologischen und sozialen Aspekten des
frei geräumten öffentlichen Straßenraums ergeben, wie z.B. blau-grüne Infrastruktur,
Radverkehrsinfrastruktur und Verkehrsberuhigung. Wir wünschen uns von der Stadt Köln für den
Duffesbach– sowie für alle anderen Straßen des Superblocks – eine sinnvolle, an den Bedürfnissen
der Anwohner:innen orientierte Gestaltung.
Die folgende Visualisierung zeigt, wie die Fahrradstraße Am Duffesbach/Kreuzung Burgunderstraße
sich nach unseren Vorstellungen im Rahmen eines Superblocks entwickeln könnte:
Straße heute:
Abbildung 5
Visualisierung:
Abbildung 6
Umsetzung Masterplan Parken
Viele Bürgersteige in unserem Veedel entsprechen aufgrund von parkenden Autos als Halb- oder
Schrägparker nicht der im Masterplan Parken vorgesehenen Mindestbreite von 2 Metern Bordstein
für Fußgänger:innen (s. Abbildung 7, hier durchgängig rot markiert). Eine neue Verteilung des
öffentlichen Raums – das bedeutet ein breiterer und damit auch barrierefreier Bordstein und ein
Verschieben oder Wegfallen der PKW-Stellplätze – wird an diesen Stellen zwangsläufig nötig sein, um
den Vorgaben der Stadt Köln gerecht zu werden.
Abbildung 7
Die IG Winzerveedel fordert von der Stadt Köln die Erarbeitung eines neuen Parkraumkonzepts für
das Veedel. Die KFZ-Stellplätze sollten priorisiert werden für Menschen mit Mobilitätsbehinderung,
Car-Sharing-Anbieter, Kurzzeitparkzonen und Anwohnerparken.
Der bereits beschlossene Umverteilungsprozess bezüglich des Parkraums soll genutzt werden, um
den Bedürfnissen der hier lebenden Menschen nach mehr Grün und mehr Begegnungsfläche gerecht
zu werden. Laut unserer Umfrage wünschen sich viele Anwohner:innen im Sinne der Barrierefreiheit
auch eine Verlagerung von Fahrrad- und Rollerstellplätze von den Gehwegen auf die Straße. Auch
diesen Wunsch könnte die Stadt bei einer Umverteilung des öffentlichen Raumes berücksichtigen:
Abbildung 8 (n=239)
Besonderen Gestaltungsraum durch die konsequente Umsetzung des Masterplans Parken birgt auch
die in Abbildung 7 orange eingezeichnete Fläche in der Pfälzer Straße. Es handelt sich hierbei um
einen mit Bäumen bewachsenen Mittelstreifen. Auch auf solchen Mittelstreifen soll nach Vorgaben
des Masterplans zukünftig kein Parken mehr möglich sein. Wir sehen hier ein großes Potential zur
Herstellung versickerungsfähiger Flächen des aktuell asphaltierten Bereichs.
Denkbar wäre eine Umgestaltung der Allee in Anlehnung an den Grünstreifen in der
Volksgartenstraße (für Fußgänger:innen nutzbarer Grünstreifen ohne Bänke) oder Rolandstraße (für
Fußgänger:innen nutzbarer Grünstreifen mit Bänken und z.B. auch Bücherschrank).
Abbildung 9 (Pfälzer Straße / Mittelstreifen mit parkenden Autos)
Phase 3: Einrichtung eines verkehrsberuhigten und begrünten Superblocks
Zur finalen Einrichtung des Superblocks fordern wir folgende Maßnahmen:
1. Umsetzung eines stimmigen Verkehrsleitkonzepts
2. Mobile Bepflanzung, Einrichtung von Beeten und Bäumen, Entsiegelung von Flächen
3. Maßnahmen für mehr Aufenthaltsqualität im Veedel
4. Einrichtung alternativer Verkehrsmodalitäten
Umsetzung eines stimmigen Verkehrsleitkonzepts
Eine Verkehrsberuhigung und eine Vermeidung des Durchgangsverkehrs mithilfe eines Netzes aus
Einbahnstraßen und Diagonalsperren ist im Winzerveedel grundsätzlich möglich. Dies wurde von den
Verkehrs- und Stadtplanern und im Rahmen
einer Beratung für ein zukünftiges Verkehrskonzepts für das Winzerveedel bestätigt.2
Ein auf dieser Grundlage aufgestellter Entwurf für die Verkehrsführung im Winzerveedel ist in
Abbildung 10 skizziert. Die blauen Pfeile markieren den Verlauf der Einbahnstraßen. In Orange sind
Diagonalsperren eingezeichnet.
Diese Maßnahmen können mit einfachen Mitteln wie Pollern und Markierzungen kurzfristig und
ohne umfangreiche Umplanungen oder Baumaßnahmen umgesetzt werden.
2 Siehe dazu auch https://www.agorakoeln.de/2022/09/superblocks-fuer-koeln-initiativen-ausgewaehlt/
Abbildung 10
Durch die Verschiebung des ruhenden Verkehrs von den Gehwegen auf die Straße unter
Berücksichtigung der Mindestbreiten von 2 Metern verschmälern sich die Fahrspuren. Die so
entstehenden Einbahnstraßen bergen unserer Meinung nach eine große Chance für unser Viertel.
Durch das Wegfallen einer Fahrspur entsteht Platz. Dieser kann dann genutzt werden, um den
öffentlichen Raum neu zu strukturieren, um z. B. Bäume zu pflanzen, öffentliche Fahrradständer
oder Bänke aufzustellen oder Plätze zu schaffen, an denen zuvor Kreuzungen waren (z.B. an den
Kreuzungen Pfälzer Straße / Saarstraße / Moselstraße oder Burgunderstraße / Am Duffesbach).
Wir fordern deshalb von der Stadt Köln eine professionelle Planung sowie die Umsetzung eines
Einbahnstraßen-Systems. Dem Superblock-Konzept folgend sollte der Autoverkehr in der neuen
Verkehrsplanung grundsätzlich als Gast im Viertel betrachtet werden. Das bedeutet für uns: Tempo-
30-Zone im gesamten Veedel, besser noch Tempo-10-Zone.
Mobile Bepflanzung, Einrichtung von Beeten und Bäumen, Entsiegelung von
Flächen
Als kurzfristige Maßnahmen für eine rasche Begrünung des Superblocks schlagen wir eine Aufstellung
mobiler Pflanzkübel durch die Stadt Köln vor. Priorität hat dabei die Bepflanzung der kahlen Pfälzer
Straße zwischen Trierer Straße und der Grundschule sowie die Begrünung der Burgunderstraße,
Bereiche im Veedel, die in den letzten Sommern besonders stark überhitzt waren.
Mittelfristig fordern wir eine Umplanung des Straßenraums im Hinblick auf fest angelegte Beete,
Bäume und Versickerungsflächen. Insbesondere setzen wir uns ein für Entsiegelungen an den
Kreuzungen Pfälzer Straße / Burgunderstraße / Trierer Straße aber auch Pfälzer Straße / Saarstraße /
Moselstraße. Diese beiden Verkehrsgabelungen präsentieren sich aktuell als völlig
überdimensionierte Asphaltflächen.
Abbildung 11: Kreuzungen Pfälzer Straße / Burgunderstraße / Trierer Straße
Abbildung 12: Kreuzungen Pfälzer Straße / Saarstraße / Moselstraße
Vor allem in Bezug auf die Kreuzung Pfälzer Straße / Saarstraße / Moselstraße wünschen wir uns
explizit eine Planung, die nicht nur die Versiegelungsflächen und Begrünung berücksichtigt, sondern
auch die Themen Aufenthaltsqualität und Verkehrs-/Schulwegsicherheit mitdenkt. Ein vorläufiges
Mittel, um die überdimensionierten Asphaltflächen zumindest für Fußgänger:innen nutzbar zu
machen, wären auch Gehwegvorstreckungen.
Die unübersichtliche Verkehrsgabelung an der Kreuzung Pfälzer Straße / Saarstraße / Moselstraße
grenzt direkt an das Eingangstor der GGS Pfälzer Straße und Paul-Maar-Schule. Uns ist wichtig, dass
der Platz so gestaltet wird, dass Kinder zukünftig zu Fuß und mit dem Fahrrad sicherer zur Schule
kommen und eine ausreichend dimensionierte Vorzone geschaffen wird. Die bereits beschlossene
Umsetzung von Fahrradstellplätzen auf dem Schulparkplatz würde die aktuell gedrängte Situation
entzerren und für die Kinder die Möglichkeit schaffen, ihr Rad sicher abzustellen. Dies ist aktuell nicht
der Fall – die Schule hält entsprechende Abstellmöglichkeiten auf eigenem Grundstück aktuell nicht
vor.
Im Folgenden finden Sie eine Visualisierung der IG Winzerveedel, wie sich der Platz vor der
Grundschule zukünftig im Rahmen einer Superblock-Planung entwickeln könnte:
Straße heute:
Abbildung 13: Blick Eingangstor GGS Pfälzer Straße / Paul-Maar-Schule
Visualisierung:
Abbildung 14: Visualisierung Blick Eingangstor GGS Pfälzer Straße / Paul-Maar-Schule
Maßnahmen für mehr Aufenthaltsqualität im Viertel
Aufenthaltsqualität spielt für die Menschen im Viertel eine wichtige Rolle (siehe Umfrageergebnisse
im Anhang). Als Interessengemeinschaft ist es uns besonders wichtig, auch die Aufenthaltsqualität
für Kinder und Jugendliche im Viertel zu erhöhen. Die Hinterhöfe im Winzerveedel sind in der Regel
Garagenhöfe. Ebenso wenig zum Spielen geeignet sind die zumeist schmalen Bürgersteige. Die
meisten Kinder im Viertel spielen daher in der Wohnung oder auf Spielplätzen außerhalb des
Winzerveedels (im Viertel selbst gibt es keine Spielplätze – der nächste Spielplatz ist im Volksgarten).
Abbildung 15
Im Rahmen der Konzeption und Umsetzung eines Superblocks für das Winzerveedel fordern wir
daher auch die Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen, die die Aufenthaltsqualität im Viertel
für Kinder und Jugendliche, aber auch für alle anderen Anwohner:innen fördern und mehr Raum für
Begegnung schaffen.
Denkbar wäre als kurzfristige Maßnahme z. B. die Aufnahme der GGS Pfälzer Straße in das
Pilotprojekt “Schulhoföffnung”, das vom Dezernat für Bildung, Jugend und Sport und dem
Stadtsportbund durchgeführt wird. Nachbar:innen hätten so die Möglichkeit, den Schulhof im
Zentrum des Winzerveedels nach der Schulzeit, an Sonn- und Feiertagen sowie während der Ferien
zu nutzen.
Auch in unserer Umfrage wurde eine solche Nutzung des Schulhofs als Wunsch bei den
Freifeldkommentaren formuliert:
Schulgelände und Gebäude sollten als lebendige Orte und als Zentrum des Viertels genutzt werden,
das ist wesentlich.
Ein anderer Kommentar lautet:
Priorität: Umsetzung des Freiraumkonzepts “Neugestaltung des Wohnumfelds an der Trierer Straße”,
das schon vor vielen Jahren von der Stadt Köln angekündigt wurde und man seitdem nichts mehr von
gehört hat. Meines Erachtens würde dies schon zu einer deutlichen Aufwertung des Viertels führen.
Bei der Planung und Umsetzung von Begegnungsräumen im Viertel ist allerdings zu beachten, dass es
bei Anwohner:innen durchaus Ängste vor negativen Auswirkungen durch solche Veränderungen gibt
(z. B. mehr Müll, Lärmbelästigung durch „Partyvolk“ – siehe für ein Stimmungsbild auch die Umfrage
im Anhang). Bei der Planung neuer Konzepte für mehr Aufenthaltsqualität im Viertel ist demnach ein
enger Dialog mit den Anwohner:innen notwendig. Eventuell könnten diesbezügliche Maßnahmen
zunächst als zeitlich begrenzter Versuch durchgeführt werden, um die Akzeptanz in der
Anwohnerschaft begleitend evaluieren und anpassen zu können.
Alternative Verkehrsmodalitäten
Wenn der Autoverkehr im Superblock zu Gast ist und öffentlicher Parkraum wegfällt, bedeutet das
auch, dass den Anwohner:innen gute Alternativen zum privaten PKW-Verkehr angeboten werden
müssen. Wir fordern daher mehr Stellplätze für Fahr- und Lastenräder im gesamten Veedel sowie
eine Ausweitung des Carsharing-Angebots verschiedener Anbieter. Eine Quartiersgarage (eventuell
auch außerhalb des Veedels) könnte den bereits jetzt bestehenden Parkdruck erleichtern. Mögliche
Potenziale für individuelle Veränderungen in der Nutzung des privaten PKWs zeigen die Ergebnisse
der Umfrage im Anhang.
3. Anhang
3.1 Zahlen zum Winzerveedel
3.1 Umfrage Winzerveedel
Wird im finalen Antrag eingefügt
3.2 Petition mit fast 500 Unterschriften
Die Interessengemeinschaft Winzerveedel hat unter dem Titel Verkehrswende in Köln umsetzen:
"Superblock" zwischen Barbarossaplatz und Volksgarten eine Online-Petition gestartet, die sich mit
den wesentlichen Forderungen dieser Bürgereingabe deckt und bei der bis jetzt (Stand 22.04.2023)
484 Personen unterschrieben haben (siehe: https://www.change.org/Superblock)
Anbei finden Sie die Liste der Unterstützer:innen.
Unterschriftenliste ausgeblendet.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2370/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 22.08.2024
- Erstellt
- 01.08.2024 09:41