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V/0624/2015

Bült - Wettbewerbsauslobung zur Um- und Neugestaltung der öffentlichen Frei- und Verkehrsflächen zwischen Theater und Asche

Vorlagen 07.09.2015

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Auslobung Bült

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Übersichtsplan Wettbewerb

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Beschlussvorlage

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Auslobung Bült

33199 Zeichen

Nichtoffener Wettbewerb 
RPW 2013 
Neugestaltung des Straßenraumes 
Bült - Voßgasse 
Auslobungsunterlagen 
Stand 01.09.15 
Schopmeyer Architekten BDA 
Münster 
Anlage 2 zur V/0624/2015

Nichtoffener Wettbewerb RPW 2013                                                        
  
 
Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 2 
 
Inhaltsverzeichnis 
 
 
Teil 1 Allgemeine Wettbewerbsbedingungen 3 
 
1. Ausloberin 3 
2. Wettbewerbsart 3 
3.  Wettbewerbsaufgabe 3 
4.  Wettbewerbsteilnehmer 3 
5. Preisgericht 4 
6. Wettbewerbsunterlagen 6 
7. Wettbewerbsleistungen 6 
8. Preise + Vergütung 7 
9. Termine 7 
10.  Eigentum + Urheberrecht 8 
11. Weitere Bearbeitung 8 
 
 
Teil 2 Rahmenbedingungen 9 
 
1.  Anlass und Ziel des Wettbewerbes 9 
2. Städtebauliche Situation 9 
3. Planungsprogramm 11 
4. Beurteilungskriterien 13 
 
 
Teil 3 Anlagen 14 
 
 Verfassererklärung 15 
 Anfahrtsskizze 16 
 Plansätze / Unterlagen (CD) 
 
 
Wettbewerbsgebiet 
Neubrückenstraße bis Asche

Nichtoffener Wettbewerb RPW 2013                                                        
  
 
Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 3 
 
 
Teil 1 Allgemeine Wettbewerbsbedingungen  
 
 
1. Ausloberin 
 
Ausloberin des Wettbewerbs ist die Stadt Münster 
 -vertreten durch das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung- 
 
  Albersloher Weg 33 
  48155 Münster 
2. Wettbewerbsart 
 
Es handelt sich um einen nichtoffenen Wettbewerb. D as Verfahren ist einstufig und anonym. Der 
Durchführung des Wettbewerbs liegen die RPW 2013 zugrunde. 
 
Der Übereinstimmungsvermerk der Architektenkammer NW wurde beantragt. 
 
Alle am Verfahren Beteiligten erklären, dass sie Ke nntnis vom Auslobungstext haben und diesen ak-
zeptieren. 
 
 
3.  Wettbewerbsaufgabe 
 
In der Altstadt von Münster soll innerhalb eines Be trachtungsraumes im Hauptverkehrsstraßennetz 
zwischen Neubrückenstraße (Eingang Stadttheater) un d Asche (Stadtbücherei) für die öffentlichen 
Frei- und Verkehrsflächen der Straßen Voßgasse und Bült ein stadtgestalterisches Konzept unter 
Berücksichtigung verkehrlicher Belange entwickelt werden. 
 
 
4. Wettbewerbsteilnehmer  
 
bbz Landschaftsarchitekten berlin gmbh 
Heidestr. 50 
10557 Berlin 
T. 030-4050439-14 
 
 
brandenfels landscape + environment 
Neustr. 18 
48167 Münster 
T. 02506-3617 
 
 
club L94 Landschaftsarchitekten GmbH  
Zechenstr. 11 
51103 Köln 
T. 0221-7899502-0 
 
 
Planungsbüro 
DTP Davids Terfrüchte + Partner 
Im Löwental 76 
45239 Essen 
T. 0201-747361-0 
 
 
FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH 
Bergische Landstr. 606 
40629 Düsseldorf 
T. 0211-29106-0 
 
 
 
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Nichtoffener Wettbewerb RPW 2013                                                        
  
 
Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 4 
 
Teil 1 Allgemeine Wettbewerbsbedingungen  
 
 
4. Teilnehmer (Fortsetzung) 
 
Kraft.Raum 
Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung 
René Rheims 
Uerdinger Str. 321 
47800 Krefeld 
T. 2151-581714 
 
 
landschaftsarchitekten stadtplaner 
nsp Christoph Schonhoff 
Heinrichstr. 30 
30175 Hannover 
T. 0511-336123-0 
 
 
SAL Planungsgruppe 
Hansaring 25 
48155 Münster 
T. 0251-68648-0 
 
 
scape Landschaftsarchitekten GmbH 
Friedrichstr. 115a 
40217 Düsseldorf 
T. 0211-302037-0
 
 
 
wbp Landschaftsarchitekten GmbH 
Nordring 49 
44787 Bochum 
T. 0234-96299-0 
 
 
5. Preisgericht 
 
5.1 Fachpreisrichter 
 
Landschaftsarchitektin BDLA 
Ina Bimberg 
Iserlohn 
 
 
Architekt BDA 
Matthias Fritzen 
Münster 
 
 
 
Architektin BDA 
Jutta Heinze 
Duisburg  
 
 
Leiter Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung; Stadtplaner 
Christian Schowe 
Münster 
 
 
Stadtdirektor; Architekt 
Hartwig Schultheiß 
Münster /barb4right/barb4right /barb4right/barb4right

Nichtoffener Wettbewerb RPW 2013                                                        
  
 
Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 5 
 
Teil 1 Allgemeine Wettbewerbsbedingungen  
 
 
5.2 Stellvertretende Fachpreisrichter 
 
Architekt und Stadtplaner 
Reinhard Drees 
Bielefeld 
 
 
Dezernent; Architekt 
Siegfried Thielen 
Münster 
 
 
5.3 Sachpreisrichter 
 
Vorsitzende des Ausschusses für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen 
Helga Bennink 
Münster 
 
 
Bezirksbürgermeister 
Peter Fischer-Baumeister 
Münster 
 
 
 
5.4. Stellvertretende Sachpreisrichter  
 
Stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen 
Thomas Fastermann 
Münster 
 
 
Stellv. Bezirksbürgermeisterin Münster-Mitte 
Marita Otte 
Münster 
 
 
 
5.5 Sachverständige Berater (ohne Stimmrecht)  
 
Verkehrsplanung Stadt Münster; Bauingenieur 
Stephan Böhme 
Münster 
 
 
Stellv. Leiter Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung. Verkehrsplanung; Stadtplaner 
Jörg Krause 
Münster 
 
 
Stellv. Leiter Tiefbauamt Stadt Münster; Bauingenieur 
Gerhard Rüller 
Münster 
 
 
Leiterin städtische Denkmalbehörde und Stadtgestaltung Stadt Münster; Architektin 
Marlies Voss 
Münster

Nichtoffener Wettbewerb RPW 2013                                                        
  
 
Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 6 
 
Teil 1 Allgemeine Wettbewerbsbedingungen  
 
 
5.6 Als Gäste (ohne Stimmrecht)  
  
Frau Isabelle Lohmann, Münster 
 
Herr Christoph Deckwitz, Münster 
 
  
 
5.7 Wettbewerbsbetreuung 
 
Schopmeyer Architekten BDA 
Münster 
 
 
6.  Wettbewerbsunterlagen 
 
Die Wettbewerbsunterlagen bestehen aus diesem Auslobungstext und weiteren Anlagen. 
 
 
7. Wettbewerbsleistungen 
 
7.1 Rahmenplan Betrachtungsraum M 1:2000 und 1:500 
 
7.2 Lageplan Ausschnitte Wettbewerbsgebiet M 1:200 (Grundrisse, Schnitte, Ansichten) 
 
7.3 Vertiefung eines typischen Teilbereichs M 1:20 (Grundrisse, Schnitte, Ansichten mit Angaben 
zu Materialien und Farbigkeit) 
 
7.4  Erläuterungsbericht (Max. 1 Seite DIN A 4, get rennt von den Plänen) 
 
7.5. Ergänzende Angaben: 
  
Alle Planungsleistungen und Präsentationen müssen d urch eine Nummer anonym gekenn-
zeichnet sein. Die Tarnzahl besteht aus 6 arabische n Ziffern (Höhe max. 1 cm, Breite max. 6 
cm) am rechten, oberen Blattrand. 
  
Die Zeichnungen sind als Strichzeichnungen einzurei chen (1 Satz Präsentationspläne -
gerollt-, 1 Satz Prüfpläne -gefaltet-).  
 
Die Pläne sind zu norden. 
  
Die Unterlagen sind zusätzlich als pdf- bzw. jpg-Dateien auf einer CD-ROM zur Verfügung 
zu stellen. Ebenso sind die Zeichnungen als dwg- bzw. dxf-Dateien  zur Vorprüfung als CD-
ROM einzureichen.  
  
 Jeder Teilnehmer darf sich nur mit einem Entwurf a m Wettbewerb beteiligen.  
  
 Den Wettbewerbsunterlagen ist ein Verzeichnis der eingereichten Unterlagen beizufügen.  
 
 Gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit ist in eine m verschlossenen, undurchsichtigen Um-
schlag die ausgefüllte Verfassererklärung (Anlage 1 ) einzureichen. Außen darf der Umschlag 
nur die Kennzahl ausweisen. Mit der Erklärung versi chert der Wettbewerbsteilnehmer 
ehrenwörtlich durch seine Unterschrift, dass er der  geistige Urheber der eingereichten Arbeit 
ist.  
 
 Zur Wahrung der Anonymität ist als Absender die An schrift des Empfängers einzusetzen.

Nichtoffener Wettbewerb RPW 2013                                                        
  
 
Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 7 
 
Teil 1 Allgemeine Wettbewerbsbedingungen  
 
 
8. Preise und Vergütung 
 
8.1 Die Gesamtpreissumme beträgt 21.000,00 € inkl. Mehrwertsteuer 
 
8.2 Es werden folgende Preise ausgelobt: 
 
1. Preis    9.000,00 € 
2. Preis    5.000,00 € 
3. Preis    3.000,00 € 
Für Anerkennungen  2.000,00 € 
 
Summe: 21.000,00 € inkl. Mehrwertsteuer 
 
8.3 Es bleibt dem Preisgericht vorbehalten, eine an dere Aufteilung der Preise vorzunehmen. 
 
8.4 Die Preise werden nach Entscheid des Preisgeric hts gegen Vorlage einer Rechnung an die 
Preisträger ausgezahlt. 
 
 
9. Termine 
 
 9.1 Ausgabe des Auslobungstextes mit Anlagen am 
XX.XX.15  
 
9.2 Rückfragen 
 
 Schriftliche Rückfragen können bis zum XX.XX.15  an das Architekturbüro Schopmeyer, Am 
Dill 1 in 48163 Münster (Fax: 0251-246651 / eMail: schopmeyer.architekten@t-online.de) 
gerichtet werden. Die Beantwortung der Fragen erfolgt im Kolloquium.  
 
9.3 Kolloquium  
 
 Die Ausloberin wird ein Kolloquium mit den Teilneh mern und den Preisrichtern veranstalten. 
Es findet statt am XX.XX.15, XX:XX  Uhr  im ________________  des Stadtweinhauses ( X. 
OG), Prinzipalmarkt 8-9 in Münster.  
 
Das Protokoll zum Kolloquium wird allen Teilnehmern  zugestellt und somit Bestandteil der 
Auslobung.  
 
9.4 Abgabe  
 
 Abgabetermin für die Planunterlagen bzw. die unter  Pkt. 7 geforderten Nachweise und Er-
läuterungen ist der XX.XX.15  (es gilt das Datum des Tagesstempels). 
• Bei der Beförderung durch die Post oder andere Bef örderungsunternehmen (Adressat- 
und Absenderangabe: Büro Schopmeyer) kann der Nachw eis der termingerechten Ein-
lieferung gefordert werden. Falls ein Verfasser, de ssen Arbeit prämiert werden soll, die-
sen Nachweis nicht erbringen kann, wird er von der Prämierung ausgeschlossen. 
• Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Arb eiten in der Zeit von 13:00 bis 15:00 
Uhr im Architekturbüro Schopmeyer, Am Dill 1 in 48163 Münster, abzugeben. 
 
9.5 Preisgerichtssitzung 
 
 Das Preisgericht wird voraussichtlich in der XX. KW 15  zusammentreten.  
 
9.6 Bekanntgabe des Ergebnisses und Ausstellung der  Arbeiten 
 
 Allen Wettbewerbsteilnehmern, den Mitgliedern des Preisgerichts und dem Wettbewerbs-
ausschuss der AKNW wird das Wettbewerbsergebnis dur ch Zusendung des Preisgerichts-
protokolles bekannt gegeben. 
 
9.7 Alle Wettbewerbsarbeiten werden öffentlich ausg estellt. Ort der Ausstellung, Zeitpunkt der 
Eröffnung und Dauer werden den Wettbewerbsteilnehme rn rechtzeitig bekannt gegeben.  
 
 
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Nichtoffener Wettbewerb RPW 2013                                                        
  
 
Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 8 
 
Teil 1 Allgemeine Wettbewerbsbedingungen  
 
 
9. Termine (Fortsetzung) 
 
lieferung gefordert werden. Falls ein Verfasser, de ssen Arbeit prämiert werden soll, die-
sen Nachweis nicht erbringen kann, wird er von der Prämierung ausgeschlossen. 
• Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Arb eiten in der Zeit von 13:00 bis 15:00 
Uhr im Architekturbüro Schopmeyer, Am Dill 1 in 48163 Münster, abzugeben. 
 
9.5 Preisgerichtssitzung 
 
 Das Preisgericht wird voraussichtlich in der XX. KW 15  zusammentreten.  
 
9.6 Bekanntgabe des Ergebnisses und Ausstellung der  Arbeiten 
 
 Allen Wettbewerbsteilnehmern, den Mitgliedern des Preisgerichts und dem Wettbewerbs-
ausschuss der AKNW wird das Wettbewerbsergebnis dur ch Zusendung des Preisgerichts-
protokolles bekannt gegeben. 
 
9.7 Alle Wettbewerbsarbeiten werden öffentlich ausg estellt. Ort der Ausstellung, Zeitpunkt der 
Eröffnung und Dauer werden den Wettbewerbsteilnehme rn rechtzeitig bekannt gegeben.  
 
9.8 Terminübersicht 
 
 Ausgabe Auslobungstext / CD XX.XX.15  
 Rückfragen bis XX.XX.15  
 Kolloquium XX.XX.15   XX:XX Uhr   __________________  Stadtweinhaus 
    ( X. OG), Prinzipalmarkt 8-9 in Münster 
 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten XX.XX.15  
 Preisgerichtssitzung  XX. KW 15, voraussichtlich 
 
 
10. Eigentum und Urheberrecht 
 
Die mit Preisen oder Anerkennungen ausgezeichneten Arbeiten werden Eigentum der Ausloberin. 
 
Die Urheberrechte, insbesondere der Schutz gegen Na chbau und das Recht auf Veröffentlichung der 
Entwürfe, bleiben den Teilnehmern erhalten. Die Tei lnehmer erklären Ihr Einverständnis zur Erstver-
öffentlichung bzw. Erstellung einer Dokumentation durch die Ausloberin.  
 
 
11.  Weitere Bearbeitung 
 
Die Ausloberin wird im Falle der Durchführung des B auvorhabens einem Preisträger weitere Leis-
tungen nach der HOAI bei der Umsetzung der Planungsaufgabe übertragen.  
 
Der Auftrag kann die Gesamtbearbeitung der Aufgabe umfassen oder auf Teilleistungen (mind. Leis-
tungsphasen 2 - 5 HOAI) beschränkt werden. 
 
Im Falle der Auftragserteilung wird die Preissumme vom Vorentwurfshonorar abgezogen, wenn die 
Wettbewerbsarbeit ohne wesentliche Änderungen der Ausführung zugrunde gelegt werden kann.  
 
 
Platzraum Nord

Nichtoffener Wettbewerb RPW 2013                                                        
  
 
Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 9 
 
Teil 2 Rahmenbedingungen 
 
 
1. Anlass und Ziel des Wettbewerbes 
 
Der grundsätzlich stadträumlich wohlproportionierte  Bereich am Bült kann seine Qualitäten aufgrund 
der hohen Fahrzeugdichte, der zentralen Bushalteste llensituation und – nicht zuletzt – seiner Teilung 
in Straßen- und Parkierungsflächen derzeit nur subo ptimal entfalten. Die jüngst abgeschlossene 
bauliche Aufwertung der Straße ‚Alter Fischmarkt‘ sowie mögliche städtebauliche Entwicklungen auf 
dem heutigen ‚Hörster Parkplatz‘ rücken dieses Problem verstärkt in den Fokus. 
 
Seitdem der ohnehin stark verkehrsfrequentierte Str aßenraum innerhalb der Altstadt zur Entlastung 
des Prinzipalmarkts als  zentraler Bushalteknotenpu nkt ausgebaut worden ist, hat sich seine trennen-
de Wirkung zwischen Altstadtkern und Martiniviertel noch verstärkt. 
 
Die Wettbewerbsaufgabe ist,  die intensive Auseinan dersetzung mit dem bestehenden Verkehrsraum 
mit dem Ziel, einen die angrenzenden Altstadtbereic he verbindenden und zugleich seinen funktio-
nalen Anforderungen gerecht werdenden Platzraum mit  erhöhter Aufenthaltsqualität und angemes-
sener Verkehrsqualität für alle Verkehrsteilnehmer zu gestalten. 
 
 
2. Städtebauliche Situation 
 
2.1 Stadtentwicklung und stadträumliche Prägungen  
Das Wettbewerbsgebiet liegt im Nordosten der im Zwe iten Weltkrieg schwer zerstörten historischen 
Altstadt Münsters. Die Straßenzüge Voßgasse und Bül t sind in ihrer heutigen Breite und Gestalt erst 
im Zuge der Neuordnung des Verkehrs ab 1949 geschaf fen worden, fußen aber auf einem historisch 
gewachsenen Straßennetz, das sich in den Grundzügen  bis in das späte 12. Jahrhundert 
zurückverfolgen lässt. 
 
An Voßgasse, Todtengasse (dem westlichen Abschnitt des heutigen Bült) und Bült verlief die Grenze 
zwischen dem Kirchspiel St. Lamberti und dem 1174 b ei der Neuordnung der innerkirchlichen Ver-
hältnisse unter Bischof Hermann II. von diesem abge spalteten Kirchspiel St. Martini. Dies deutet da-
rauf hin, dass diese Wegeverbindungen schon früh im  innerstädtischen Straßengefüge vorhanden 
waren.  
 
Die Straßen waren jedoch in Spätmittelalter und Frü her Neuzeit untergeordnete Wegeverbindungen, 
die vor allem der inneren Erschließung der Pfarrbez irke St. Lamberti und St. Martini dienten. Die 
Hauptverkehrswege in diesem innerstädtischen Areal waren damals der Alte Fischmarkt und die 
Hörster Straße, über die der Fernverkehr nach Osnab rück und Bremen verlief, sowie der Alte Stein-
weg, die Asche und die St-Mauritzstraße, die über T elgte, Warendorf und Paderborn zum Hellweg, 
der großen Ost-West-Verbindung im Reich, führten. 
 
Bis zur Zerstörung im 2. Weltkrieg blieb diese Stad tmorphologie in der Grundstruktur erhalten. Bei der  
Neuordnung des Verkehrs brach man allerdings mit de m tradierten Wegesystem. Als Zugeständnis 
an den Autoverkehr wurden zwei verbreiterte Sekante n vom Neutor aus durch die Stadt gezogen, 
davon führt die eine über die neue Verbindung ‚Am S tadtgraben‘ zum Aegidiitor und die andere über 
die neue Verbindung ‚An der Apostelkirche‘ zum Mauritztor.  
 
Obwohl sich neue Voßgasse, neuer Bült und neue Maur itzstraße grob an den alten Straßenzügen 
orientieren, dominiert heute die neue West-Ost-Verb indung die innerstädtische Verkehrsführung und 
ist deutlich als Zäsur zwischen Altstadt, Martinivi ertel und Hörster Parkplatz wahrnehmbar. Zusätzlich  
wird diese Zäsur noch betont durch die bis heute pr ägende, großmaßstäblichere Bebauung, die seit 
den 1950er, in den 1990er und 2010er Jahren entstanden ist. Gleichwohl sind die Stadträume gut und 
für die Altstadt noch maßstäblich proportioniert un d in keiner Weise mit den Verkehrsschneisen zu 
vergleichen, die nach dem Leitbild der „Autogerecht en Stadt“ in der Nachkriegszeit durch Altstädte 
gezogen worden sind.  
 
Der Kulisse einer typischen Straßenrandbebauung jew eils gegenüber stehen am nordwestlichen 
Rand des Wettbewerbsgebietes das 1956 fertiggestell te Stadttheater (Architekten: Deilmann, von 
Hausen, Rave, Ruhnau) und an seinem südöstlichen Ra nd der von der Mauritzstraße zurückgesetzte 
„Kiffe-Pavillon“ als prägnante Solitäre der 1950er Jahre. Die den heutigen Bült zwischen 
Hörsterstraße und Korduanenstraße prägende zurückve rsetzte nördliche Bauflucht mit vorgelagertem 
Parkplatz und neungeschossigem Hochhaus folgte Mitt e der 1960er Jahre. Östlich davon, nördlich 
der Korduanenstraße erstreckt sich der seit der Kri egszerstörung unbebaute, jedoch mittelfristig zur 
Neubebauung anstehende heutige Hörster Parkplatz, w ährend der Block zur Wevelinghofergasse als 
gewachsen kleinteiliges Wohnquartier erhalten geblieben ist.  /barb4right

Nichtoffener Wettbewerb RPW 2013                                                        
  
 
Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 10 
 
Teil 2 Rahmenbedingungen 
 
 
2. Städtebauliche Situation (Fortsetzung)  
 
Am Alten Fischmarkt / Bült entstand in jüngster Zei t eine Wohn- und Geschäftsbebauung, die sich am 
Alten Fischmarkt an der traditionellen Giebelarchit ektur orientiert und damit die historische städte-
bauliche Kontinuität zwischen Altem Fischmarkt und Hörsterstraße über die Kreuzung hinaus wieder 
herstellt. An der Voßgasse greift sie dagegen bewus st den größeren Maßstab der Bebauung entlang 
der West-Ost-Verkehrsachse auf. Das Pendant zum Sta dttheater bildet am südöstlichen Rand des 
Wettbewerbsgebietes seit 1993 die Stadtbücherei, di e mit der Zweiteilung des Baukörpers, der 
diagonalen Passage und dem südlich vorgelagerten Al fred-Flechtheim-Platz die Anknüpfung zur 
Altstadt sucht. 
 
Zusammenfassend sind für die stadträumliche Situati on im Wettbewerbsgebiet die Verkehrs- und 
Bebauungsentscheidungen des Wiederaufbaus immer noc h prägend. Sie manifestieren sich v.a. in 
den gegenüber den übrigen Altstadtstraßen aufgeweit eten Straßenquerschnitten und dem Maßstab 
der umgebenden Straßen- bzw. Platzwände. 
 
2.2 Verkehrliche Situation 
Der Straßenzug 'Münzstraße - Bergstraße - An der Ap ostelkirche - Voßgasse - Bült - Mauritzstraße' 
verbindet als Teil der Landesstraße (L843) das Neut or am Schlossplatz im Nordwesten der 
Innenstadt mit dem Mauritztor im Osten. 
 
Er ist damit mit der Straßenfolge 'Schlossplatz' un d 'Am Stadtgraben' vom Neutor zum Aegidiitor am 
Aasee (B 54 / B 219) eine der beiden einzigen durch gängigen Querungen bzw. Sekanten innerhalb 
des Promenadenrings und von hoher verkehrsfunktiona ler Bedeutung. Das heutige Verkehrsge-
schehen ist geprägt von hohem Verkehrsaufkommen bet reffend alle Verkehrsarten sowie beträcht-
lichem Querverkehr, insbesondere Fußgänger und Radf ahrer im Abschnitt Korduanenstraße und 
Neubrückenstraße. Hinzu kommt das Erschließungserfo rdernis für die drei Parkplätze und 
Parkhäuser „Hörsterplatz“, „Alter Steinweg“ und „Theater“.  
 
 
 
Den zentralen Bereich des Wettbewerbsgebietes stell t die platzartige Straßenaufweitung in den Ab-
messungen von ca. 12.000 qm  zwischen den Kreuzungen Hörsterstraße / Alter Fisch markt und 
Korduanenstraße / Kirchherrngasse dar. 
 
Die starke Nutzung dieser Hauptverkehrsstraße durch  den Kfz-Verkehr (ca. 17.500 Kfz pro Tag) führt 
zu einer gefühlten Abkoppelung der nördlich gelegen en Altstadtviertel, insbesondere des Martinivier-
tels im Bereich Voßgasse und Bült. Die 2001 zur Ent lastung vom Prinzipalmarkt zum Bült verlegten 
zentralen Bushaltestellen mit ihren ca. 12.000 ein-  und aussteigenden Fahrgästen sowie in Summe 
ca. 1.600 Bussen/Tag stellen hohe funktionale Anfor derungen hinsichtlich Betriebserfordernissen, 
Aufenthaltsqualität, Gestaltung und Sicherheit. Die  Achse stellt zudem eine bedeutsame und 
aufkommensstarke Radwegeverbindung in West-Ost Richtung dar. In den vergangenen Jahren ist der 
Bereich zwischen Hörsterstraße und Korduanenstraße bei der Aufnahme der Verkehrsunfalldaten als 
Unfallhäufungslinie bewertet worden. Dabei ist insb esondere die hohe Zahl von Überschreiten-Unfälle 
auffällig. Im Bereich der zentralen Bushaltestellen  wurde daraufhin die Geschwindigkeit auf 30 km/h 
reduziert.

Nichtoffener Wettbewerb RPW 2013                                                        
  
 
Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 11 
 
Teil 2 Rahmenbedingungen 
 
 
3. Planungsprogramm 
 
3.1 Gestalterische Aufwertung des Stadtraums 
 
Der Kernbereich des Wettbewerbsgebietes ist der Bus halteknotenpunkt Bült, der stadträumlich durch 
das Hochhaus der 1960er Jahre an der Ecke zur Kordu anenstraße und dem Eckturm der jüngsten 
Bebauung am Alten Fischmarkt gerahmt wird. Besonder s dieser Straßenraum bzw. Platz bedarf 
wesentlicher gestalterischer Aufwertung – unter Bea chtung der verkehrsfunktionalen Anforderungen, 
aber mit deutlicher Verbesserung der Aufenthaltsqua lität und der Verflechtung der angrenzenden 
Altstadtbereiche. Wichtig ist dabei auch die Fortsetzung bzw. der Übergang der Neugestaltung zu den 
nordwestlich und südöstlich anschließenden Straßenr äumen in den Bereichen Stadttheater und 
Stadtbücherei. 
 
Die historischen Wegebeziehungen sind zwar noch spü rbar, jedoch funktional v.a. fuß- und radläufig 
beeinträchtigt. Unter Würdigung der Qualität der st ädtebaulichen Prägung der 1950/60er Jahre ist 
deshalb die Verbesserung der Fußgänger- und Radverk ehrsfunktion und der Aufenthaltsqualität 
wichtig, und zwar nicht nur unter funktionalen und gestalterischen Gesichtspunkten, sondern auch im 
Interesse einer verbesserten Ablesbarkeit der histo rischen Stadtstruktur und ihres menschlichen 
Maßstabs, die beide in der Altstadt von Münster besondere Bedeutung haben. 
 
 
Platzraum West 
 
3.2 Verkehrliche Anforderungen 
 
Die Straße Bült hat eine Vielzahl an Funktionen auf zunehmen. Zu den hohen Frequentierungen des 
MIV und Busverkehrs kommt auch ein sehr  hoher Ante il an Radfahrern und Fußgängern. Die in den 
Seitenräumen angeordneten Radwege sind für das vorh andene Radverkehrsaufkommen zu schmal 
und entsprechen nicht den Mindestbreiten der Empfeh lungen für Radverkehrsanlagen. Aufgrund der 
Lage zwischen den ebenfalls schmalen Gehwegen und d en Haltestellen kommt es immer wieder zu 
Interaktionen bzw. gefährlichen Situationen zwischen Radfahrern und Fußgängern. 
 
Für den ÖPNV sind beidseitig der Straße Bült jeweil s zwei Haltepositionen für die Busse mit einer 
Länge von insgesamt 45 m erforderlich. Die Busse ha ben keine feste Busposition (first in-first out). 
Neben den Möblierungselementen wie Witterungsschutz einrichtungen, Fahrgastinformationsanlagen, 
Fahrkartenautomaten, Abfallbehälter und Beleuchtung  ist auf der Nordseite die vorhandene 
Toilettenanlage zu berücksichtigen. Die Haltestelle n sollten über ausreichende Aufstellflächen 
verfügen sowie sicher und barrierefrei gestaltet sein. 
 
Neben dem Fußgängerlängsverkehr sind geeignete und sichere Angebote insbesondere für querende 
Fußgänger zu berücksichtigen. Die vorhandenen Signa lanlagen sind soweit erforderlich beizube-
halten. Die Querungsstellen sollten adäquat dem bes tehenden Bedarf erweitert und über ein taktil er-
fassbares und gesichertes Leitsystem erreichbar sei n. Über das Leitsystem ist auch die Erreichbarkeit 
der Haltestellen sicherzustellen. /barb4right

Nichtoffener Wettbewerb RPW 2013                                                        
  
 
Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 12 
 
Teil 2 Rahmenbedingungen 
 
 
3. Planungsprogramm (Fortsetzung)  
 
 Bei der Überplanung des vorhandenen Parkplatzes auf  der Nordseite Bült sollte der Erhalt der Behin-
dertenstellplätze (2) und der Anwohnerstellplätze ( 4) berücksichtigt werden. Für die übrigen öffent-
lichen, bewirtschafteten Stellplätze stehen Alterna tiven in den anliegenden Parkhäusern zur Verfü-
gung.  
Im gesamten Umfeld Bült ist der Bedarf an Abstellmö glichkeiten für Fahrräder enorm hoch. Das An-
gebot sollte daher, insbesondere im Bereich der Hal testellen, umfangreich auch unter dem Aspekt 
bike & ride erweitert werden. 
 
Im Umfeld der Haltestellen befinden sich drei beson ders prägende Bäume, die zu erhalten sind, weil 
sie in Münsters Bürgerschaft eine hohe Wertschätzun g genießen und eine besondere Identifikation 
des Quartieres sind. Dabei handelt es sich um eine Roteiche in Höhe Hörsterstraße/Bült, sowie um 
einen Blauglockenbaum und eine Platane in Höhe der Querung Hörsterparkplatz/ Kirchherrngasse. 
Diese Baumstandorte sind so zu erhalten, dass die Bäume sich weiter artgerecht entwickelt können. 
 
 
Straßenraum Ost 
 
Für den Bereich Bült wird im Juni 2015 eine umfasse nde Bestandsaufnahme der Verkehrssituation 
durchgeführt. Bei der geplanten Verkehrserhebung we rden Knotenstromzählungen, Fußgängerstrom-
zählungen und Stromverfolgungen aufgenommen und aus gewertet. Die aktuellen Daten werden zur 
Verfügung gestellt. 
Mit der Sicherstellung der Abwicklung der notwendig en Verkehre unter gleichzeitiger Aufwertung des 
öffentlichen Raumes sind die Rahmenbedingungen komp lex. Die Realisierbarkeit der Verkehrs-
anlagen und der Verkehrsführung unter Beachtung der  technischen Regelwerke ist hierbei geboten. 
Von daher ist die Hinzuziehung eines versierten Ingenieurbüros für Verkehrsplanung zwingend. 
 
Die Entwicklung eines Beleuchtungskonzeptes soll im  Einklang mit dem in der Altstadt verwendeten 
Leuchtentyp der Fa. Schreder (Zylinderleuchte Proje kt one) und den Prinzipien des Masterplans Licht 
der Stadt Münster erfolgen. Das Lichtkonzept von Mi chael Batz, Hamburg, ist ein Baustein zur 
Qualitätssteigerung des Stadtbildes. Das Illuminier ungskonzept soll die Qualitäten der historischen 
Altstadt in den Abendstunden erlebbar machen. Ziel ist keine „Münster-Lightshow“ mit grandiosen 
Lichteffekten und hoher Leuchtdichte, sondern eine subtile Unterstützung von historischen Gebäuden, 
Straßen- und Platzräumen, Wegebeziehungen, Orientie rungspunkten und Bedeutungsräumen. Im 
Ergebnis können die charakteristischen historischen  Formen, Materialien und Farben des 
Altstadtensembles mit weniger grellen und kalten Li chtquellen  bei geringerem Stromverbrauch 
besser zur Geltung gebracht werden. 
 
Umgesetzt wurde das Lichtkonzept bereits auf dem ge samten Prinzipalmarkt einschließlich dem 
Rathaus und der Lambertikirche, bei der Fassade des  Museums für Lackkunst, der Ludgerikirche, der 
Clemenskirche und dem Erbdrostenhof.

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Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 13 
 
Teil 2 Rahmenbedingungen 
 
 
3.3 Bauliche Anforderungen 
 
 
Bestandsplan Bült 
 
Die Fahrbahnbefestigungen der Haltestellen Bült sin d durch die hohe Verkehrsbelastung von 1600 
Bussen pro Tag, in einem sehr schlechten Zustand. I m Lauf der vergangenen Jahre sind, trotz 
zurück-liegender Instandsetzungsmaßnahmen, an diese r Stelle starke Spurrillen, durch die hohe 
Verkehrs-belastung entstanden. Es sind erhebliche S traßeninstandsetzungsarbeiten im großen 
finanziellen Rahmen erforderlich.  
 
Die Busspuren sind in Betonbauweise zu erneuern. Ve rkehrsflächen aus Beton sind hoch belastbar, 
verformungsstabil und langlebig. Auch bei dauerhaft  hoher Belastung sind im gesamten Nutzungs-
zeitraum nur geringe bauliche Erhaltungsmaßnahmen erforderlich. 
 
Die Nebenanlagen sind zurzeit beidseitig nicht abgä ngig. Bedingt durch die Sanierung der Fahrbahn 
muss jedoch der vordere Bereich bei den Haltestelle n auf einer Breite von ca. 1,50 m und der Hoch-
bord erneuert werden. In diesem Zuge sind auch die Haltestellen mit einem Blindenleitsystem und die 
Übergänge mit getrennten Querungen nach dem Standar d der Stadt Münster in der weiteren Planung 
zu berücksichtigen bzw. mit aufzunehmen.  
 
Pflasterbauweisen sind entsprechend den „Richtlinie n für den Straßenoberbau“ (RSTO) der For-
schungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen nur bis zur Bauklasse 3,2 (z.B. Innen-
stadtstraßen, die nicht vom Busverkehr befahren wer den) zulässig. Die Verkehrsbeanspruchung im 
Bereich der Haltestellen Bült, infolge des hohen An teils an Bussen verlangt jedoch erfahrungsgemäß 
mindestens die Bauklasse 100 (RSTO). Diese Bauklass e kann nur durch Ausbildung der Fahrbahn in 
Beton oder Asphalt dauerhaft standsicher hergestellt werden.  
 
Um eine möglichst hohe Standfestigkeit der Oberfläc hen in diesen Bereichen zu erreichen, müsste 
auf die sogenannte „gebundene Pflasterbauweise“, ei ne Sonderbauweise außerhalb der RSTO, 
zurückgegriffen werden. Diese Bauweise ist sehr kom plex in ihrer Planung und Ausführung, 
verbunden mit dem Risiko von bereits nach kurzer Nu tzungsdauer auftretenden Schäden und 
anschließendem entsprechend hohen Unterhaltungsaufw and. Bisher wurde sie in Münster bereits 
ausgeführt, jedoch nicht in Bereichen mit einer der art hohen Verkehrsbelastung. (Vergleich: Bült: 
1600 Busse/Tag, Johannisstraße/Rothenburg: 400 Busse/Tag) 
 
Weiterhin ist bei Straßen mit höherer Verkehrsbelas tung die gepflastert werden die Schallabstrahlung 
beim Befahren höher als die von Asphalt oder Beton. Dies ist grundsätzlich zu berücksichtigen. 
 
 
4. Beurteilungskriterien 
  
 Die Wettbewerbsarbeiten sollen vor allem beurteilt  werden in Hinsicht auf: 
 
• Städtebauliche, architektonische und stadtgestalte rische Qualität der Planung unter 
besonderer Berücksichtigung verkehrsfunktionaler Erfordernisse 
 
• Programmerfüllung (Bearbeitung der Teilgebiete, We ttbewerbsleistungen) 
 
• Berücksichtigung der Rahmenvorgaben (siehe Stellun gnahmen der beteiligten Ämter) 
 
• Wirtschaftlichkeit

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Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 14 
 
Teil 3   Anlagen 
 
 
Anlage 1: Verfassererklärung 
 
Anlage 2: Plansätze / Unterlagen (CD) 
 
2.1 Lageplan mit Darstellung Betrachtungsraum und W ettbewerbsgebiet 1-4  
 
2.2 Ausschnitt aus der Deutschen Grundkarte   
 
2.3 ALK  
 
2.4  Baumbestand und Bewertung 
 
2.5 Lage vorhandener Kanalleitungen mit Höhen 
 
2.6 Übersichtsplan Leitungstrassen 
 
2.7 Altstadtsatzung 
 
2.8 Historische Karten mit Kennzeichnung der Wegeve rbindungen 
 
Anlage 3: Anfahrtsskizze Kolloquium

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Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 15 
 
Anlage 1 
Erklärung über Urheberschaft und Teilnahmeberechtigung   
___________________________________________________ ___________________________________ 
 
Achtung! In neutralem, undurchsichti-
gem, verschlossenem mit Kennzahl 
versehenen Umschlag abzugeben! 
Kennzahl 
Ich versichere / Wir versichern ehrenwörtlich, 
 
1. alleinige(r) geistige Urheber(in) der Wettbewerbsarbeit zu sein, 
2. das Recht zur Nutzung und Änderung sowie zur Einräumung zweckentsprechender Nutzungsrechte besitze(n) 
3. nach den Bestimmungen der Auslobung teilnahmeberechtigt zu sein, 
4. dass Teilnahmehindernisse nach § 4 (2) RPW für mich/uns nicht bestehen, 
5. im Falle einer Beauftragung durch die Ausloberin willens, berechtigt und in der Lage zu sein, die Arc hitektenleistungen 
entsprechend den Regelungen in der Auslobung, ggf. in Zusammenarbeit, zu übernehmen und zu er-bringen, 
6. dass der bevollmächtigte Vertreter im Falle eine r Preiserteilung berechtigt ist, gegenüber der Auslo berin (Auftraggeber) 
als Partner für Vertragsverhandlungen und die Vertrag sdurchführung aufzutreten, diese Stellung auch für d en Fall von 
gesellschaftsrechtlichen Veränderungen (Auflösung, Änderung der Zusammensetzung) behält, 
7. über die Planungsleistungen hinaus kein geschäftliches Interesse an dem Wettbewerbsgegenstand zu haben, 
8. dass an der Wettbewerbsarbeit außerdem die unten aufgeführten Mitarbeiter mitwirkten 
Mir / Uns ist bekannt, dass Verstöße gegen die vorg enannten Bedingungen den Ausschluss meiner / unserer Wettbe-
werbsarbeit zur Folge haben und dass falsche Angaben ein berufsgerichtliches Verfahren nach sich ziehen können. 
 
Verfasser / Urheber (Nennung sämtlicher Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft, juristischer Personen 
und derer bevollmächtigter Vertreter; ggf. Rückseite des Blattes mit verwenden): 
 
*) Fachrichtung: Architekt, Stadtplaner, Landschaft s- oder Innenarchitekt bitte angeben. Ist in einem konkreten Fall auch eine Teilnahmeberechtigung von 
anderen Berufsgruppen, Absolventen oder Studenten g egeben, so ist dies entsprechend zu vermerken 
 
An der Wettbewerbsarbeit wirkten außerdem mit (ggf. Rückseite des Blattes mit verwenden):  
 
 
 
 
 
 
___________________________________________________ ___________________________________ 
Ort, Datum, Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters

Nichtoffener Wettbewerb RPW 2013                                                        
  
 
Neugestaltung des Straßenraumes Bült - Voßgasse 16 
 
Teil 3 Anlagen 
 
Anlage 3: Anfahrtsskizze Kolloquium 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Auslobung 
Stadtweinhaus 
Hauptausschusszimmer 1. OG 
Prinzipalmarkt 8-9
 
Parkhaus 
Münster Arkaden 
Parkplatz 
Georgskommende 
 
Parkplatz 
Schlossplatz 
Parkplatz 
Hörsterplatz 
Parkhaus 
‚Asche‘

Übersichtsplan Wettbewerb

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Beschlussvorlage

4399 Zeichen

V/0624/2015 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bült -  Wettbewerbsauslobung zur Um- und Neugestaltung der öffentlichen Frei- und 
Verkehrsflächen zwischen Theater und Asche 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
22.09.2015 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
30.09.2015 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Für den Bereich Bült –Voßgasse wird auf der Grundlage der Auslobungsunterlagen gemäß Anla-
ge 2  ein Wettbewerb zur Um- und Neugestaltung der öffentlichen Frei- und Verkehrsflächen zwi-
schen Neubrückenstraße und Asche ausgelobt. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Teilfinanzplan 
 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 1201   
 
2015 
  
Investitionsmaßnah-
me 
4215 Bült, Fahrbahnsanierung/ 
Bushaltestellen 
  
Auszahlungen   50.000,00  
Einzahlungen    0,00  
Summe aller Auszahlungen/Saldo  50.000,00  
 
 
 
 
Begründung: 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0624/2015 
Auskunft erteilt: 
Herr Böhme 
Ruf: 
492 61 56 
E-Mail: 
Boehme@stadt-muenster.de  
Datum: 
08.09.2015 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0624/2015 
Mit dem Beschluss des Ausschusses für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen 
vom 12.03.2015 zur Vorlage V/0159/2015 wurde die Verwaltung beauftragt, für die Um- und 
Neugestaltung der öffentlichen Frei- und Verkehrsflächen im Bereich Bült zwischen Theater und 
Asche (Anlage 1) einen Wettbewerb vorzubereiten. 
 
Der grundsätzlich stadträumlich ausgewogen proportionierte Bereich am Bült kann seine Qualitä-
ten aufgrund der hohen Fahrzeugdichte, der zentralen Bushaltestellensituation und – nicht zuletzt 
– seiner Teilung in Straßen- und Parkierungsflächen derzeit nur suboptimal entfalten. Die jüngst 
abgeschlossene bauliche Aufwertung im Eckbereich Voßgasse/Alter Fischmarkt sowie zukünftige 
städtebauliche Entwicklungen auf dem heutigen ‚Hörster Parkplatz‘ rücken dieses Problem ver-
stärkt in den Fokus. 
 
Seitdem der ohnehin stark verkehrsfrequentierte Straßenraum innerhalb der Altstadt zur Entlas-
tung des Prinzipalmarkts als  zentraler Bushaltepunkt ausgebaut worden ist, hat sich seine tren-
nende Wirkung zwischen Altstadtkern und Martiniviertel noch verstärkt. 
 
Für die Beurteilung der aktuellen Verkehrssituation und in Vorbereitung des geplanten Wettbewe r-
bes wurden durch ein Ingenieurbüro aus Bochum, im Juni 2015 an einem Donnerstag und Sam s-
tag umfangreiche Verkehrserhebungen im Bereich Bül t und Voßgasse durchgeführt. Die ersten 
Ergebnisse bestätigen wie intensiv dieser Verkehrsraum genutzt wird. So wurden z. B. im Bereich 
der Bushaltestelle Bült über 17.000 querende Fußgänger, fast 12.000 ein - und aussteigende Bus-
fahrgäste, ca. 4.500 Radfah rer im Längsverkehr und zusätzlich 17.000 Kfz im Straßenquerschnitt 
innerhalb eines Tages gezählt. Insbesondere die hohe Anzahl an querenden Fußgängern unte r-
streicht die Notwendigkeit, die Trennwirkung des Straßenzuges Bült/Voßgasse zu reduzieren. 
 
Ende September liegt der Verwaltung der geprüfte Abschlussbericht der Verkehrserhebungen vor. 
Dieser Bericht enthält dann auch Aussagen zum Quell -, Ziel- sowie Durchgangsverkehrsaufkom-
men und wird den Wettbewerbsteilnehmern zur Verfügung gestellt. 
  
Die Wettbewer bsaufgabe ist  die intensive Auseinandersetzung mit dem bestehenden Verkehr s-
raum mit dem Ziel, einen die angrenzenden Altstadtbereiche verbindenden und z ugleich seinen 
funktionalen Anforderungen gerecht werdenden Stadtraum mit erhöhter Aufenthaltsqualität u nd 
angemessener Verkehrsqualität für alle Verkehrsteilnehmer zu gestalten. In dem beigefügten Aus-
lobungstext, in der Anlage 2, sind die Rahmenbedingungen für die Erarbeitung entsprechender 
Lösungen dargestellt, die die Bedeutung dieses wichtigen Stadtraums  für die Innenstadt Mün ster 
deutlich machen sollen.  
 
Es handelt sich um einen nichtoffenen Wettbewerb. Das Verfahren ist einstufig und anonym. Der 
Durchführung des Wettbewerbs liegt die Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) zugrun-
de. Die Preissumme für den Wettbewerb beträgt 21.000€. Die Ergebnisse werden der BV-Mitte 
und dem ASSVW im Anschluss vorgestellt. 
 
 
 
 
i.V. 
 
gez. 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
 
Anlagen: 
Anlage 1  Übersichtsplan Wettbewerbsgebiet 
Anlage 2 Auslobungstext

- 3 - 
V/0624/2015

Beratungsverlauf (2)

22.09.2015 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.3 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
29.10.2015 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen
TOP 6.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (29)

  • Voßgasse 2
  • Neubrückenstraße
  • Heidestraße 50
  • Neustraße 18
  • Heinrichstraße 30
  • Friedrichstraße 115a
  • Mauritzstraße
  • Korduanenstraße
  • Wevelinghofergasse
  • Münzstraße
  • Kirchherrngasse
  • Johannisstraße
  • Albersloher Weg 33
  • Hansaring 25
  • Schlossplatz
  • Hörsterplatz
  • Alter Steinweg
  • Am Dill 1
  • An der Apostelkirche
  • Am Stadtgraben
  • Alter Fischmarkt
  • Prinzipalmarkt 8
  • Hörsterstraße
  • Georgskommende
  • Bergstraße
  • Mauritztor
  • Rothenburg
  • Asche
  • Neutor

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Details

Aktenzeichen
V/0624/2015
Typ
Vorlagen
Datum
07.09.2015
Erstellt
06.10.2020 14:37