Mandari Insight

AN/0881/2025

Antrag zum Appell bezüglich der unsicheren endokrinologischen Versorgung von trans und nicht-binären Patient*innen

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 12.06.2025

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Gesundheitsausschuss, Sitzung am 17.06.2025, TOP 4.1

Antrag zum Appell bezüglich der unsicheren endokrinologischen Versorgung von trans und nicht-binären Patient*innen

· application/pdf

Ansehen

Antrag zum Appell bezüglich der unsicheren endokrinologischen Versorgung von trans und nicht-binären Patient*innen

2707 Zeichen

Selbsthilfeverein für transgeschlechtliche Menschen 
 
 
TX / KTT 
Schildgenweg 27 
51149 Köln 
 
Web: www.txkoeln.de 
E-Mail: txinfo@txkoeln.de 
 
15.5.2025 
 
 
 
Stadt Köln 
Amt für Integration & Vielfalt 
Geschäftsstelle der Stadt AG Queerpolitik 
 
Kleine Sandkaul 5 
50667 Köln 
 
 
Antrag zum Appell bezüglich der unsicheren endokrinologischen 
Versorgung von trans und nicht-binären Patient*innen   
zur Sitzung der Stadt-AG Queerpolitik am 23.5.2025 
  
Antragstellerin:  
Sophie Sänger - stimmberechtigtes Mitglied der StadtAG Queerpolitik als Vertreterin 
von TXKöln  
  
Beschluss zum Appell:  
Die StadtAG Queerpolitik appelliert an alle politisch Agierenden in den Ausschüssen 
der Stadt Köln, an alle Kölner Landtags- und Kölner, sich für eine zeitnah positive 
Regelung der unsicheren Probleme trans und nicht-binärer Menschen in der 
endokrinologischen Versorgung einzusetzen.  
  
Begründung:  
Aktuell erleben viele trans und nicht-binäre Patient*innen in endokrinologischen 
Praxen Verunsicherung: Patient*innen berichten, dass z.B. manche Praxen dazu 
übergehen, Hormonpräparate nur noch auf Privatrezepten zu verschreiben. Nach 
individueller Rücksprache mit der jeweiligen Krankenkasse können gegebenenfalls 
wie bisher die Kosten übernommen werden. Andere Praxen nehmen überhaupt keine 
neuen trans Patient*innen mehr auf.  
Hintergrund ist, dass sich die Kostenübernahme für die gesamte trans-spezifische 
Gesundheitsversorgung seit einem Urteil des Bundessozialgerichts von 2023 (B 1 KR 
16/22 R) in der Schwebe befindet, die bisher weder seitens des GBA (Gemeinsamer 
Bundesauschuss) noch gesetzlich gelöst wurde.   
Der Spitzenverband der Krankenkassen empfiehlt für die Dauer der Unklarheit 
ausdrücklich, die bisher gängige Praxis fortzuführen. Ein Abweichen von dieser 
Empfehlung bedeutet für die Betroffenen eine Unterbrechung der oft jahrelang 
bestehenden Versorgung und eine Unsicherheit über ihre langfristige physische und 
AN/0881/2025

psychische Gesundheit. Für trans Personen, die zum ersten Mal ärztliche Hilfe 
suchen, besteht die Gefahr, dass sie diese Hilfe derzeit überhaupt nicht mehr 
bekommen.  
Da diesen Hormontherapien jeweils eine psychotherapeutische oder psychiatrische 
und eine medizinische Indikationsstellung zugrunde liegen, ist es wichtig, den 
Zugang zu gewährleisten. Da diese unsichere Lage die Gesundheitsversorgung von 
Kölner EinwohnerInnen betrifft, wenden wir uns an die Kölner Abgeordneten und 
politisch Agierenden.  
Die vergangene Regierung hatte die Beendigung dieser Unsicherheit im positiven 
Sinne für trans Personen bereits in Arbeit. Durch das frühe Regierungsende kam es 
leider zu keinem Vollzug.  
 
J.Sophie Sänger 
TXKoeln

Beratungsverlauf (1)

17.06.2025 Gesundheitsausschuss
TOP 4.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0881/2025
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
12.06.2025
Erstellt
12.06.2025 14:56