0305/2017
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln - Wirtschaftsplan 2017
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Anlage 1 - Vorbemerkungen Wirtschaftsplan 2017
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Anlage 1 Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2017 Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln betreibt wie im Vorjahr im Wege von Vermietungen und Verpachtungen an die nachfolgend aufgeführten Betriebsgesellschaften fol- gende städtische Einrichtungen: Betriebsteil des Veranstaltungszentrums : Philharmonie Gürzenich Rheinterrassen/Tanzbrunnen Flora Betriebsg esellschaft KölnMusik GmbH KölnKongress GmbH KölnKongress GmbH KölnKongress GmbH Die Beteiligungen der Stadt Köln an den oben genannten Betriebsgesellschaften sind in das Ver- mögen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln eingelegt und begrün- den aus steuerlicher Sicht einen Betrieb gewerblicher Art (BgA). An der KölnKongress GmbH hält die Stadt Köln, Veranstaltungszentrum Köln, einen Anteil von 51%. Mitgesellschafter ist hier die Koelnmesse GmbH mit dem verbleibenden Anteil von 49%. An der Koelnmesse GmbH wiederum ist die Stadt mit 79,08% beteiligt. Nach dem bestehenden Organ- schaftsvertrag sind Verluste der KölnKongress GmbH von der Stadt Köln, Veranstaltungszentrum Köln, auszugleichen, andererseits hat die KölnKongress GmbH erwirtschaftete Jahresüberschüsse an das Veranstaltungszentrum abzuführen. Wie aus der Spartenrechnung (Seite 13 des als Anlage 5 dieser Beschlussvorlage beigefügten Wirtschaftsplans 2017 der KölnKongress GmbH) ersichtlich, betreibt die Gesellschaft neben den o.g. Betriebsteilen auch das Congress-Centrum in der Koelnmesse. Sie vermarktet des Weiteren die so genannte ZooLocation und das Kölnische Stadtmuseum sowie die Bastei, die in der Sparten- rechnung unter den “sonstigen Veranstaltungsobjekten“ zusammengefasst sind. Seit dem Jahr 2004 gehört zum Betriebsteil Rheinterrassen/Tanzbrunnen die Außengastronomie “Cologne Beach Club KM 689“, deren wirtschaftliche Auswirkungen in der Sparte “Tanzbrunnen“ ausgewiesen wer- den. Der von der Gesellschafterversammlung der KölnKongress GmbH in ihrer Sitzung am 23.11.2016 genehmigte Wirtschaftsplan 2017 (Anlage 5) weist einen Jahresfehlbetrag von 1.998.000 Euro aus. Der vorliegende Wirtschaftsplan des Veranstaltungszentrums berücksichtigt daher aufgrund der bestehenden körperschaftssteuerlichen Organschaft im Erfolgsplan in voller Höhe dessen Übernahme. Somit beinhaltet die Feststellung des Wirtschaftsplans 2017 der eigenbetriebsähnli- chen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln durch den Rat mittelbar auch die nach § 20 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages der KölnKongress GmbH erforderliche Zustimmung zum Wirtschafts- plan 2017 dieser Gesellschaft. Am Stammkapital der KölnMusik GmbH ist die Stadt Köln mit 89,93%, der WDR mit 10,03% betei- ligt. Gemäß § 23 des Gesellschaftsvertrages der KölnMusik GmbH ist jedoch nur die Gesellschafte- rin Stadt Köln (Veranstaltungszentrum Köln) am Ergebnis der Gesellschaft beteiligt. Die Mittel für den städtischen Zuschuss werden wegen der fehlenden Finanzkraft der eigenbetriebsähnlichen Ein- richtung seit 2005 wieder im städtischen Haushalt bereitgestellt und über das Veranstaltungszent- rum an das Unternehmen weitergeleitet. Gemäß Ratsbeschluss vom 05.02.2015 wurde der Betriebskostenzuschuss an die KölnMusik GmbH für 2017 auf 5.180.300 Euro festgelegt. Da die KölnMusik GmbH in ihrer Planung für das Geschäftsjahr 2017 von einem Verlust von 5.275.700 Euro ausgeht, sind zur vollständigen Verlust- abdeckung zusätzliche Mittel von 95.400 Euro durch die Gesellschaft im Wege einer Entnahme aus der Kapitalrücklage bereitzustellen. Mit Ratsbeschluss vom 19.09.1995 wurde auch die städtische Beteiligung in Höhe von seinerzeit 79,02 % an der Koelnmesse GmbH als sogenanntes „gewillkürtes Betriebsvermögen“ in das Sondervermögen des Eigenbetriebes eingebracht. Wenn auch die steuerlichen Rahmenbedin- gungen, die ursächlich für die Einbringung der Messe-Beteiligung in das Vermögen des Veran- staltungszentrums waren, aufgrund einer Reform der Unternehmensbesteuerung (Abschaffung des Anrechnungsverfahrens im Jahre 2002) nicht mehr gegeben sind, ist die städtische Beteili- gung wegen der mittlerweile zwischen dem Veranstaltungszentrum und der Koelnmesse GmbH bestehenden Rechtsbeziehungen (die von der Stadt Köln an die Koelnmesse GmbH vermieteten und verpachteten Grundstücke befinden sich sämtlich im Sondervermögen der eigenbetriebsähn- lichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln) weiterhin in dessen Vermögen eingelegt. In 2008 hat die Stadt Köln – Veranstaltungszentrum Köln zur Eigenkapitalstärkung der Gesellschaft eine Bareinlage von 22,7 Mio. € getätigt, die die eigenbetriebsähnliche Einrichtung über eine entspre- chende Fremdmittelaufnahme finanzieren musste. Der Wirtschaftsplan 2017 berücksichtigt im Zusammenhang mit dem noch nicht endgültig abge- schlossenen Vergleich zwischen der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstal- tungszentrum Köln, und der Grundstücksgesellschaft Köln Messe 15 - 18 GbR im Rahmen des Rechtsstreits um den hilfsweise außerordentlich gekündigten Vertrag über die Anmietung der vier neuen Messehallen und Nebengebäuden keine wirtschaftlichen Auswirkungen. Hier wurden be- reits im Jahr 2015 entsprechende Rückstellungen gebildet. Aufgrund der derzeitigen Gegebenheiten ist das Veranstaltungszentrum bis auf Weiteres auf Zu- schüsse aus dem städtischen Haushalt angewiesen. Durch den städtischen Zuschuss wird eine – wenn auch nur geringfügige – Verbesserung der Ertragskraft der eigenbetriebsähnlichen Ein- richtung erzielt. Entsprechend den Bestimmungen der Eigenbetriebsverordnung können nach Ab- lauf von 5 Jahren nicht ausgeglichene Verluste des Eigenbetriebes durch Abbuchung von der Rücklage ausgeglichen werden, wenn dies die Eigenkapitalausstattung zulässt. Ist dies nicht der Fall, so ist der Verlust aus Haushaltsmitteln der Gemeinde auszugleichen. Im Hinblick auf die vorstehend geschilderte Situation ist davon auszugehen, dass das Veranstaltungszentrum zu- mindest mittelfristig stärker als bisher aus Haushaltsmitteln subventioniert werden muss. Vor die- sem Hintergrund wurden bereits, wie oben erwähnt, ab 2005 die Mittel für den Betriebskostenzu- schuss der KölnMusik GmbH wieder im allgemeinen städtischen Haushalt bereitgestellt und le- diglich über das Veranstaltungszentrum an die Gesellschaft weitergeleitet und darüber hinaus – wie auch im Vorjahr – ein Zuschuss der Stadt an das Veranstaltungszentrum berücksichtigt.
Anlage 6 - Erläuterungen Mittelfristplanung
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Anlage 6 Erläuterungen zur mittelfristigen Planung 2016-2020 Gemäß § 12 der Betriebssatzung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist zusammen mit dem Wirtschaftsplan eine 5-jährige Ergebnis- und Finanzplanung vorzulegen. Grundsätzlich ist anzumerken, dass in der Veranstaltungsbranche eine detaillierte Planung über einen mittelfristigen Zeitraum mit großen Unsicherheiten behaftet ist, so dass die vorlie- genden Zahlen nicht unerheblichen Schwankungen unterliegen können. Die mittelfristige Planung basiert unter Berücksichtigung moderater Kostenzuwächse wei- testgehend auf den Ansätzen für das Wirtschaftsjahr 2017. Den städtischen Betriebskosten- zuschuss 2018 für die KölnMusik GmbH hat der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 02.02.2016 (Vorlage Nr. 4072/2015) auf 5.180.300 Euro und damit auf dem Stand 2017 fest- gelegt. Da die Zuschüsse an die KölnMusik GmbH – bis auf 2018 - bisher alljährlich eine 2%ige Steigerung aufwiesen, sieht die Mittelfristplanung für das Jahr 2019 daher vorläufig einen Zuschuss in Höhe von 5.283.900 Euro vor. Dem Rat wird im Rahmen der Haushalts- planberatungen für 2018 eine entsprechende Ratsvorlage zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Ergebnisübernahme der KölnKongress GmbH orientiert sich an der als Anlage 5 beige- fügten Mittelfristplanung der Gesellschaft. Hinsichtlich der mittelfristigen Vermögensplanung beschränken sich die veranschlagten Maßnahmen angesichts des gerade erst abgeschlossenen Großprojektes Flora und der sich verschlechternden finanziellen Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung weiterhin auf unabweisbare Investitionen in den anderen Betriebsteilen. Veranschlagt sind ausschließlich dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen, wie z.B. die gemeinsam mit dem Museum Ludwig vorzunehmende Sanierung der raumlufttechnischen Anlage und der Gebäudeleit- technik der Philharmonie, die sich mit einem Finanzbedarf von 500.000 Euro p.a. über den Planungszeitraum 2017-2019 erstreckt. Ferner sind in 2018 rd. 750.000 Euro für die Ertüch- tigung der Open-Air-Bühne im Tanzbrunnen sowie in den Jahren 2018 und 2018 insgesamt 1.750.000 Euro für die Erneuerung der Außenverglasung im Gürzenich vorgesehen. Darüber hinaus ist in Zusammenarbeit mit der KölnKongress GmbH eine umfangreiche Neustrukturie- rung der Containerlandschaft am Tanzbrunnen geplant. Hierfür wurden vorsorglich in den Jahren 2019 und 2020 jeweils 2.000.000 Euro p.a. angesetzt.
Anlage 3b - Erläuterungen Vermögensplan 2017
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2 Erläuterungen zum Vermögensplan 2017 Die über den Vermögensplan des Veranstaltungszentrums im Jahr 2017 zu finanzierenden Maßnahmen beschränken sich angesichts der finanziellen Lage der Einrichtung und der ge- rade erst abgeschlossenen Generalsanierung der Flora auf unabweisbare Investitionen in den anderen Betriebsteilen. Die Investitionssumme für den Betriebsteil Philharmonie von 3.639.150 Euro berücksichtigt vor allem Mittel für die Erneuerung der Sprech- und Inspizientenanlage inkl. Leitungsnetz (1.343.000 Euro), der Generalsanierung der Konzertsaalbestuhlung (990.000 Euro), der Sa- nierung der Klimananlage/Gebäudeleittechnik (583.000 Euro) sowie für die Erneuerung der elektronischen Schließanlage (251.000 Euro), welche allesamt bereits im Vorjahreswirt- schaftsplan berücksichtigt waren. Da diese jedoch erst im Jahr 2017 begonnen bzw. abgewi- ckelt werden, sind die Mittel erneut bereit zu stellen. Neu veranschlagt wurde lediglich eine neue Steuerung der fahrbaren Bühnenpodeste mit 77.500 Euro, die aufgrund von geänder- ten Sicherheitsbestimmungen zwingend erforderlich ist. Im Betriebsteil Gürzenich ist in 2017 die Erneuerung der Klimatechnik und der Trinkwasser- anlage notwendig. Hierfür wurden insgesamt 250.000 Euro veranschlagt. Im Tanzbrunnen sind die Erweiterung der Toilettenanlage sowie die Erneuerung der Toranlage am Hauptein- gang geplant. Die Investitionssumme beläuft sich auf 380.000 Euro.
Anlage 3a - Vermögensplan 2017
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Wirtschaftsplan 2017 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln Anlage 3
Vermögensplan
Mittelbedarf
A Betriebsteil Gürzenich
Erneuerung Klimatechnik 200.000
Erneuerung Trinkwasseranlage 50.000
Summe 250.000
B Betriebsteil Philharmonie
Sanierung Klimaanlage/Gebäudeleittechnik 583.000
Erneuerung Elektronische Schließanlage 251.000
Erneuerung Notfalllautsprecher Konzertsaal 40.000
ELA-Sprechanlagen/Inspizientenanlage inkl. Leitungs netz 1.343.000
Erneuerung Brandschutzklappen 70.000
Austausch zwei Kältemaschinen 50.000
Erneuerung USV-Anlage EDV-Raum 20.650
Sanierung Rohrleitungen/Erneuerung Hängedecken 100.000
Sanierung Brunnenwasserförderung (Restmittel) 20.000
Generalsanierung Konzertsaalbestuhlung 990.000
Erneuerung Steuerung Bühnenpodeste 77.500
Einau Kettenzüge Konzertsaal 94.000
Summe 3.639.150
C Betriebsteil Tanzbrunnen/Rheinterrassen
Erweiterung Toilettenanlage Open Air 350.000
Erneuerung Toranlage Haupteingang 30.000
Summe 380.000
D Betriebsteil Flora
Generalsanierung Flora 0
Summe 0
E Allgemeine Finanzwirtschaft
Kreditwirtschaft (Tilgung von Darlehen) 6.170.000
Jahresverlust 2017 7.007.761
Summe 13.177.761
Gesamtmittelbedarf 17.446.911
Mittelherkunft
Liquide Mittel zum 01.01.2017 -5.189.220
A Eigenmittel
Abschreibungen 3.750.000
Schuldendiensthilfe Stadt (Tilgungsanteil) für
a) Darlehen Kapitaleinlage Koelnmesse 314.573
b) Darlehen zur Finanzierung Florasanierung 838.000
Summe 4.902.573
B Neukreditaufnahmen 18.000.000
Gesamtmittelherkunft 17.713.353
Liquide Mittel zum 31.12.2016 266.441
Die Ausgaben für die Investitionsaßnahmen in den Be triebsteilen Gürzenich, Philharmonie,
Tanzbrunnen/ Rheinterrassen sowie Flora sind grunds ätzlich gegenseitig deckungsfähig. - 2-
Anlage 8 - Mittelfristiger Vermögensplan 2017-2020
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Anlage 8
Wirtschaftsplan 2017 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln
Mittelfristiger Vermögensplan 2017-2020
Mittelbedarf 2017 2018 2019 2020
A Betriebsteil Gürzenich
Gesamtinvestitionen 250.000 875.000 875.000 0
B Betriebsteil Philharmonie
Gesamtinvestitionen 3.639.150 500.000 500.000 0
C Betriebsteil Tanzbrunnen/Rheinterrassen
Gesamtinvestitionen 380.000 750.000 2.000.000 2.000.000
D Betriebsteil Flora
Generalsanierung Flora (Mittelabfluss) 0 0 0 0
E Allgemeine Finanzwirtschaft
Kreditwirtschaft (Tilgung von Darlehen) 6.170.000 6.5 80.000 6.880.000 7.135.000
Jahresverlust 7.007.761 5.926.155 6.221.846 6.541.152
Summe 13.177.761 12.506.155 13.101.846 13.676.152
Gesamtmittelbedarf 17.446.911 14.631.155 16.476.846 15. 676.152
Mittelherkunft
Liquide Mittel zum 01.01. -5.189.220 266.441 960.853 16.464
A Eigenmittel
Abschreibungen 3.750.000 4.000.000 4.180.000 4.350.000
Schuldendiensthilfe Stadt (Tilgungsanteil) für
a) Darlehen Kapitaleinlage Koelnmesse 314.573 32 7.067 340.057 353.564
b) Darlehen zur Finanzierung Florasanierung 838 .000 998.500 1.012.400 1.026.500
Summe 4.902.573 5.325.567 5.532.457 5.730.064
B Neukreditaufnahmen 18.000.000 10.000.000 10.000.000 10.000.000
Gesamtmittelbereitstellung 17.713.353 15.592.008 16.49 3.310 15.746.528
Liquide Mittel zum 31.12. 266.441 960.853 16.464 70.376
Die Ausgaben für die Investitionsmaßnahmen in den Betriebsteilen Gürzenich, Philharmonie,
Tanzbrunnen/ Rheinterrassen sowie Flora sind grundsätzlich gegenseitig deckungsfähig.
Anlage 4 - Stellenübersicht 2017
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Anlage 4 Stellenübersicht der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln Gemäß § 2 der Betriebssatzung besteht die Betriebsleitung aus zwei Personen. Ein Mitglied wird vom Rat zum Ersten Betriebsleiter bestellt. Ist ein Beigeordneter Mit- glied der Betriebsleitung, so ist er Erster Betriebsleiter. Mit Beschluss des Rates vom 14.12.2010 ist für die Dauer ihrer Wahlzeit als Beigeordnete der Stadt Köln Frau Stadtkämmerin Gabriele C. Klug zur Ersten Betriebsleiterin bestellt worden. Als ge- schäftsführender Betriebsleiter wurde mit Beschluss des Rates vom 15.11.2012 Herr Frank Höller bestellt. Die organisatorische Anbindung ist seinerzeit entsprechend der Empfehlung des Hauptausschusses am 29.06.1992 bei der Kämmerei erfolgt. Durch die Einbringung der Betriebsteile Kölner Philharmonie zum 01.01.1997 und Rheinterrassen/Tanz- brunnen zum 01.01.1999 sowie die zwischenzeitlich erfolgten Anpassungen der Be- triebssatzung ergaben sich hier keine Änderungen. Die Abwicklung der laufenden Geschäfte der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung wird durch Personal der Kämmerei sichergestellt. Im Übrigen werden - soweit erforderlich - auch Leistungen anderer städtischer Fachdienststellen gegen entsprechende Be- triebskostenerstattungen in Anspruch genommen. Somit sind für die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln kei- ne Stellen auszuweisen.
Anlage 2b - Erläuterungen Erfolgsplan 2017
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2 Erläuterungen zum Erfolgsplan 2017 Allgemeines Nach § 15 Abs. 2 EigVO sind im Erfolgsplan zum Vergleich neben den aktuellen Veran- schlagungen auch die Vorjahresplanansätze sowie die Ist-Werte des letzten Jahresab- schlusses auszuweisen. Umsatzerlöse Ausgewiesen sind hier die von den Betriebsgesellschaften KölnMusik GmbH und KölnKongress GmbH an das Veranstaltungszentrum zu zahlenden Pachtentgelte. Dane- ben berücksichtigt der Ansatz auch den von der Koelnmesse GmbH auf der Grundlage des vom Rat in seiner Sitzung am 17.12.1998 beschlossenen Erbbaurechtsvertrages an das Veranstaltungszentrum zu leistenden Erbbauzins für das Rheinterrassengelände. Des Weiteren sind die von der Koelnmesse GmbH nach dem Erbaurechtsvertrag aus dem Jahr 1998 zu zahlenden Erbbauzinsen für die verbliebenen Hallengrundstücke sowie der ab dem 01.01.2006 zu zahlende Erbbauzins für das an die Koelnmesse GmbH verpachte- te ehemalige DB-Gelände veranschlagt. Bisher war in den Umsatzerlösen ebenfalls der ab dem Jahr 2007 von der Koelnmesse GmbH an das Veranstaltungszentrum zu zahlende Mietzins für die neuen Nordhallen von monatlich 1.730.000 Euro netto sowie die Vorauszahlungen auf die Nebenkosten in Höhe von monatlich 75.000 Euro netto berücksichtigt (insgesamt 21.660.000 Euro p.a.). Nach der von der Stadt Köln hilfsweise ausgesprochenen außerordentlichen Kündigung des Mietvertrages mit der Grundstücksgesellschaft Köln Messe 15 -18 GbR zum August 2010 wurde im gleichen Zuge auch der Untermietvertrag mit der Koelnmesse ausgesetzt. Da- her entfallen neben den bisher unter der Aufwandsposition „Bezogene Leistungen“ veran- schlagten Mietzahlungen an die GbR auch die Mieterlöse aus der Weitervermietung der Hallen an die Koelnmesse. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil Die Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Stadterneuerung für den Um- und Erweiterungsbau Gürzenich in Höhe des insgesamt bewilligten Zuschusses von 20.000.000,00 DM (10.225.837,62 Euro) sind seinerzeit in einen Sonderposten eingestellt worden. Die Aktivierung der Maßnahmen im Anlagevermögen erfolgte dementsprechend mit den vollen, nicht um die Zuschüsse gekürzten Anschaffungs- und Herstellungskosten. Den Abschreibungen auf diesen Anlagegütern steht eine anteilige Auflösung des Sonder- postens für den Landeszuschuss gegenüber, der über den gleichen Zeitraum wie die Ab- schreibungen auf das bezuschusste Anlagevermögen verteilt wird und somit den Ab- schreibungsaufwand per Saldo vermindert. Zuschuss der Stadt Köln Korrespondierend zu der Veranschlagung im städtischen Haushalt für das Jahr 2017 ist im Erfolgsplan 2017 des Veranstaltungszentrums ein Liquiditätszuschuss in Höhe von 3.000.000 Euro veranschlagt. Daneben sind weitere städtische Mittel in Höhe von 800.906 Euro als Zinsanteil der Schuldendiensthilfe für das in 2008 vom Veranstaltungs- zentrum aufgenommene Darlehen in Höhe von 22,7 Mio. Euro, mit dem die entsprechen- de Kapitalzuführung der Stadt bei der Koelnmesse GmbH finanziert wurde, vorgesehen. 3 Der korrespondierende Tilgungsanteil für das Darlehen (rd. 314.572 Euro) wurde im Ver- mögensplan berücksichtigt. Für die zur Finanzierung der Florasanierung aufgenommenen Darlehen in Höhe von bis- her insgesamt 30,0 Mio. Euro sowie für die in 2017 geplante Darlehensaufnahme in Höhe von voraussichtlich rd. 10,0 Mio. Euro berücksichtigt der Erfolgsplan beim Zinsaufwand anteilige Kosten von 772.000 Euro, die bei den Erträgen in gleicher Höhe als Zuschuss der Stadt (Schuldendiensthilfe) veranschlagt sind. Auch hier wurde der korrespondierende Tilgungsanteil für das Darlehen (838.000 Euro) im Vermögensplan berücksichtigt. Abschreibungen Ausgewiesen sind die für die Kölner Philharmonie, das Alt-Gebäude und den Neubau des Gürzenichs nebst Außenaufzug sowie die auf das Sachanlagevermögen im Rheinpark entfallenden Abschreibungen. Mit Abschluss der Generalsanierung der Flora sind seit 2015 zusätzliche Abschreibungswerte von rd. 1,3 Mio. Euro p.a. anzusetzen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden weitestgehend bestimmt von den In- standhaltungsaufwendungen für die Betriebs- und Geschäftsausstattung der Philharmo- nie, den Energiekosten Philharmonie sowie den Rechts- und Beratungskosten. Die Rechts- und Beratungskosten beinhalten die Kosten aus dem laufenden Verfahren gegen die Grundstücksgesellschaft Köln Messe 15 - 18 GbR. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens Der Betrag betrifft die Abdeckung des Planverlustes 2017 der KölnMusik GmbH auf der Grundlage des vom Rat am 05.02.2015 beschlossenen Betriebskostenzuschusses an die KölnMusik GmbH. Der im Erfolgsplan 2017 des Veranstaltungszentrums auf der Ertrags- seite veranschlagte Betrag von 5.180.300 Euro entspricht dem im o.g. Ratsbeschluss für 2017 festgelegten Zuschuss. Wie in der Vorbemerkung zum Wirtschaftsplan bereits er- wähnt, sind die hierzu erforderlichen Mittel im Haushaltsplan 2017 als sog. Transferauf- wand im Teilplan 0416 Kulturförderung veranschlagt. Der von der Gesellschafterversammlung der KölnMusik GmbH am 08.12.2016 beschlos- sene Wirtschaftsplan 2017 geht von einem Jahresfehlbetrag von 5.275.700 Euro aus. Dies führt zu einer Abschreibung des Beteiligungswertes in gleicher Höhe. Aufwendungen aus der Verlustübernahme Da gemäß § 2 des Organschaftsvertrages vom 17.05.1995 zwischen dem Veranstal- tungszentrum und der KölnKongress GmbH das Veranstaltungszentrum zur Übernahme des Verlustes der Betreibergesellschaft verpflichtet ist, berücksichtigt dieser Planansatz den im Wirtschaftsplan 2017 der KölnKongress GmbH ausgewiesenen Planverlust in Hö- he von 1.998.000 Euro. Das Ergebnis der KölnKongress GmbH des Geschäftsjahres 2017 ist im Wesentlichen von zwei Faktoren geprägt: Zum einen wird mit der Umsetzung des umfangreichen Maßnahmenkataloges zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Gürzenich und im Tanzbrunnen begonnen, zum anderen nimmt die neu gegründete Toch- tergesellschaft KölnKongress Gastronomie GmbH ihre Tätigkeit auf. Beide Effekte führen vorübergehend zu einer deutlichen Ergebnisbelastung. 4 Jahresergebnis Trotz der Zuschüsse der Stadt Köln (allgemeiner Betriebskostenzuschuss und Schulden- diensthilfen) sowie der Übernahme des Verlustes der KölnMusik GmbH durch den allge- meinen Haushalt ergibt sich der ausgewiesene Planverlust, der vor allem auf die hohen Abschreibungen und die starke Zinsbelastung als Folge der mit Fremdmitteln finanzierten Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten in den verschiedenen Betriebsteilen zurückzu- führen ist. Gemäß § 10 Abs. 5 der Eigenbetriebsverordnung NRW ist ein etwaiger Jahresverlust, soweit er nicht aus Haushaltsmitteln der Gemeinde ausgeglichen wird, auf neue Rech- nung vorzutragen. Die Gewinne der folgenden fünf Jahre sind zunächst zur Verlusttilgung zu verwenden. Ein nach Ablauf von fünf Jahren nicht getilgter Verlustvortrag kann durch Abbuchung von Rücklagen ausgeglichen werden, wenn dies die Eigenkapitalausstattung zulässt; ist dies nicht der Fall, so ist der Verlust aus Haushaltsmitteln der Gemeinde aus- zugleichen. Vor dem Hintergrund der erkennbaren Rahmendaten ist eine grundlegende Änderung der wirtschaftlichen Situation des Veranstaltungszentrums nicht zu erwarten.
Anlage 2a - Erfolgsplan 2017
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Anlage 2
Wirtschaftsplan 2017 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln
Erfolgsplan
Ansatz 2017 Ansatz 2016 Ergebnis 2015 Ergebnis 2014 Erg ebnis 2013
Euro Euro Euro Euro Euro
Umsatzerlöse (Pachtentgelte etc.) 603.635 573.523 694.424 490.854 465.854
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebskostenzuschuss Stadt Köln 3.000.000 3.000 .000 3.000.000 2.500.000 2.500.000
800.906 812.923 824.481 835.597 846.289
772.000 850.000 702.910 777.713 559.952
Erträge aus der Aufl. SoPo m. Rücklageanteil 386 .058 386.058 386.058 386.058 386.058
Verlustübernahme KölnMusik durch die Stadt 5.180 .300 5.078.700 4.979.100 4.881.500 5.626.655
Sonstige Erträge 8.640 8.640 57.440.532 95.651 224.852
Summe 10.147.904 10.136.321 67.333.081 9.476.519 10.143.806
Bezogene Leistungen, Sachaufwand 0 0 0 0 0
Abschreibungen 3.750.000 3.800.000 3.624.470 3.003.448 2.378.325
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Grünpflege Tanzbrunnen 72.000 72.000 72.000 72.000 72.000
Bewachung Heinrich-Böll-Platz (in 2014 zzgl. Flora) 185.300 183.400 168.099 247.712 128.353
Instandhaltung Betriebs- und Geschäftsausstattg. 650.000 350.000 73.355 185.908 474.332
Instandhaltung technische Anlagen 220.000 200.000 225.235 209.867 231.314
Anteil Energiekosten Philharmonie 670.000 700.000 650.379 669.792 751.430
Versicherungen 65.000 48.000 61.500 39.600 41.200
Baubetreuungsentgelte 260.000 260.000 231.274 254.239 310.635
Leistungsentgelte BKE städt.Dienstst. 17.300 20. 000 18.455 13.700 11.500
Leistungsentgelte Personalgestellung 20.000 20.0 00 23.143 23.182 22.414
Rechts- und Beratungskosten 100.000 200.000 112.749 116.391 632.634
Nebenkosten Geldverkehr 1.000 1.000 788 889 688
Sonstige 120.000 120.000 57.330.888 123.285 114.682
Summe 2.380.600 2.174.400 58.967.865 1.956.564 2.791.182
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Bankzinsen, etc. 0 0 142 35 13.897
Zinsertrag aus Abzinsung von Rückstellungen 0 0 0 0 79.101
Summe 0 0 142 35 92.998
Abschreibungen auf Finanzanlagen
und Wertpapiere des Umlaufvermögens 5.275.700 5.165.6 00 5.040.763 5.003.996 5.502.097
Ergebnisübernahme
KÖLNKONGRESS GmbH -1.998.000 -710.000 -669.823 -642.946 28.990
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Darlehenszinsen 4.255.000 4.450.000 4.246.486 4.284.928 4.246.763
Sonstige Zinsen 100.000 100.000 77.154 90.724 122.763
Summe 4.355.000 4.550.000 4.323.641 4.375.652 4.369.526
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit -7.007.761 -5.690.157 -4.598.914 -5.015.197 -4.309.482
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 19 10.696
Sonstige Steuern 0 10.000 0 869 3.684
Jahresergebnis -7.007.761 -5.700.157 -4.598.914 -5.016.047 -4.302.470
- 2 -
Schuldendiensthilfe Stadt (Zinsanteil) für
a) Darlehen Kapitaleinlage Koelnmesse
b) Darlehen zur Finanzierung Florasanierung
Beschlussvorlage Rat
2708 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
II/20/201/2
Vorlagen-Nummer
0305/2017
Freigabedatum
02.02.2017
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln
hier: Wirtschaftsplan 2017
Beschlussorgan
Rat
Gremium Datum
Beschluss:
Der Rat stellt gemäß § 4 der Betriebssatzung i.V.m. § 4 der Eigenbetriebsverordnung für das Land
Nordrhein-Westfalen (EigVO) den Wirtschaftsplan der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstal-
tungszentrum Köln für das Wirtschaftsjahr 2017 in der zu diesem Beschluss paraphierten Fassung
fest.
Die Betriebsleitung wird ermächtigt, zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben Kassenkredite bis zum
Höchstbetrag von 20,0 Mio. Euro in Anspruch zu nehmen.
Der Gesamtbetrag der Kredite, deren Aufnahme zur Finanzierung von Ausgaben des Vermögens-
plans erforderlich ist, wird auf 18,0 Mio. Euro festgesetzt.
Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln 13.02.2017
Rat 14.02.2017
2
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 1.152.572 €
%
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 9.753.206 €
%
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Begründung
Nach § 11 der Betriebssatzung hat die Betriebsleitung vor Beginn eines Wirtschaftsjahres einen Wirt-
schaftsplan - bestehend aus dem Erfolgsplan, dem Vermögensplan und der Stellenübersicht - aufzu-
stellen, der gemäß § 4 der Satzung durch den Rat festgestellt wird.
Neben der Feststellung des Wirtschaftsplans 2016 durch den Rat bedarf die Betriebsleitung einer
besonderen Ermächtigung gemäß § 97 Abs. 3 i.V.m. § 86 GO NRW für die Aufnahme von Kassenk-
rediten sowie der für die Finanzierung der Investitionsmaßnahmen notwendigen Kredite.
Dieser Beschlussvorlage sind folgende Anlagen beigefügt:
1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2017
2. Erfolgsplan 2017 mit Erläuterungen
3. Vermögensplan 2017 mit Erläuterungen
4. Stellenübersicht 2017
5. Wirtschaftsplan 2017 der KölnKongress GmbH
6. Erläuterung mittelfristige Planung
7. Mittelfristiger Erfolgsplan 2016-2020
8. Mittelfristiger Vermögensplan 2017-2020
Anlage 7 - Mittelfristiger Erfolgsplan 2016-2020
2772 Zeichen
Anlage 7
Wirtschaftsplan 2016 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln
Mittelfristiger Erfolgsplan 2016-2020
2016 2017 2018 2019 2020
Euro Euro Euro Euro Euro
Umsatzerlöse (Pachtentgelte etc.) 573.523 603.635 603.635 603.635 603.635
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebskostenzuschuss Stadt Köln 3.000.000 3.000.000 3.000.000 3.000.000 3.000.000
812.923 800.906 788.412 775.421 761.915
850.000 772.000 828.300 807.500 786.400
Erträge aus der Aufl. SoPo m. Rücklageanteil 38 6.058 386.058 386.058 386.058 386.058
Verlustübernahme KölnMusik durch die Stadt 5.078 .700 5.180.300 5.180.300 5.283.900 5.389.600
Sonstige Erträge 8.640 8.640 8.640 8.640 8.640
Summe 10.136.321 10.147.904 10.191.710 10.261.519 10.332.613
Bezogene Leistungen, Sachaufwand 0 0 0 0 0
Abschreibungen 3.800.000 3.750.000 4.000.000 4.180.000 4.350.000
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Grünpflege Tanzbrunnen 72.000 72.000 72.000 72.000 72.000
Bewachung Heinrich-Böll-Platz 183.400 185.300 200.000 200.000 220.000
Instandhaltung Betriebs- und Geschäftsausstattg. 350.000 650.000 200.000 250.000 250.000
Instandhaltung technische Anlagen 200.000 220.000 200.000 220.000 220.000
Anteil Energiekosten Philharmonie 700.000 670.000 700.000 700.000 720.000
Versicherungen 48.000 65.000 65.000 65.000 65.000
Baubetreuungsentgelte 260.000 260.000 280.000 280.000 280.000
Leistungsentgelte BKE städt.Dienstst. 20.000 17.300 20.000 20.000 20.000
Leistungsentgelte Personalgestellung 20.000 20.000 22.000 23.000 25.000
Rechts- und Beratungskosten 200.000 100.000 60.000 60.000 60.000
Nebenkosten Geldverkehr 1.000 1.000 1.000 1.000 1.000
Sonstige 120.000 120.000 120.000 120.000 120.000
Summe 2.174.400 2.380.600 1.940.000 2.011.000 2.053.000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Bankzinsen, etc. 0 0 0 0 0
Festgeldzinsen 0 0 0 0 0
Summe 0 0 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen
und Wertpapiere des Umlaufvermögens 5.165.600 5.275.700 5.254.500 5.289.000 5.341.400
Ergebnisübernahme
KölnKongress GmbH -710.000 -1.998.000 -961.000 -840.000 -722.000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Darlehenszinsen 4.450.000 4.255.000 4.466.000 4.667.000 4.911.000
Sonstige Zinsen 100.000 100.000 100.000 100.000 100.000
Summe 4.550.000 4.355.000 4.566.000 4.767.000 5.011.000
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit -5.690.156 -7.007.761 -5.926.155 -6.221.846 -6.541.152
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 0 0
Sonstige Steuern 10.000 0 0 0 0
Jahresergebnis -5.700.156 -7.007.761 -5.926.155 -6.221.846 -6.541.152
Schuldendiensthilfe Stadt (Zinsanteil) für
a) Darlehen Kapitaleinlage Koelnmesse
b) Darlehen zur Finanzierung Florasanierung
Anlage 5 - Wirtschaftsplan 2017 KölnKongress GmbH
48369 Zeichen
WWiirrttsscchhaaffttssppllaann 22001177
&&
MMiitttteellffrriissttiiggee PPllaannuunngg 22001177--22002211
- Stand Oktober 2016 -
I Wirtschaftsplan 2017
II Mittelfristige Planung 2017-2021
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 2
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS 2
I. WIRTSCHAFTSPLAN 2017 3
A. ERFOLGSPLAN 2017 3
B. FINANZPLAN 2017 14
C. STELLENPLAN 2017 19
D. BETRAUUNGSRECHNUNG 2017 20
II. MITTELFRISTIGE PLANUNG 2017-2021 22
A. ERFOLGSPLANUNG 2017-2021 22
B. FINANZPLANUNG 2017-2021 32
C. STELLENPLAN 2017-2021 36
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 3
I. Wirtschaftsplan 2017
A. Erfolgsplan 2017
Jahresabschluss Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017
Gesamtübersicht 2015 Stand 10/2015 Stand: 10/2016
€ € €
Umsatzerlöse 12.518.091 12.050.000 11.995.000
Veranstaltungsbezogener Aufwand 8.863.959 8.196.000 8.225.000
_____________________________________________
Rohertrag 3.654.131 3.854.000 3.770.000
Sonstige betriebliche Erträge 149.803 81.000 56.000
Personalkosten 3.057.195 3.150.000 3.390.000
Abschreibungen 289.829 299.000 524.000
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.071.070 1.141.000 1.078.000
Zinsen und ähnliche Erträge 73 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.110 9.000 12.000
_____________________________________________
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit -628.196 -664.000 -1.178.000
Sonstige Steuern 41.626 46.000 46.000
Verlust aus Unternehmensbeteiligung 0 0 -774.000
Erträge aus der Verlustübernahme 669.823 710.000 1.998.000
_____________________________________________
Bilanzgewinn 0 0 0
=============================================
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 4
Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017
Einzelansätze Stand 10/2015 Stand 10/2016
€ €
Der Wirtschaftsplan 2017 sowie die mittelfristige Planung 2017-2021 werden durch den vom Aufsichtsrat im Laufe
des Jahres 2016 beschlossenen Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Gürzenich und im
Tanzbrunnen erheblich beeinflusst. Die für 2016 beschlossenen Maßnahmen gehen durch Abschreibungen auch in
die Jahre 2017-2021 ein. Auftragsgemäß wurde in den Plan 2017 die Durchführung der für 2017-2018/19
vorgesehenen Maßnahmen eingeplant. Auswirkungen des Maßnahmenkataloges 2016 und 2017 werden soweit
möglich und sinnvoll in den textlichen Beschreibungen detaillierter dargestellt.
Des Weiteren sind die Ergebnisse der neu gegründeten Tochtergesellschaft KölnKongress Gastronomie GmbH
ebenfalls ab jetzt Bestandteil des Wirtschaftsplanes und der mittelfristigen Planung.
Somit ist eine Vergleichbarkeit mit den Planungen vorheriger Jahre schwierig.
Umsatzerlöse 12.050.000 11.995.000
Aus der Durchführung von Veranstaltungen in den Objekten Congress-Centrum
Koelnmesse, Gürzenich Köln, Tanzbrunnen Köln und Flora Köln, sowie aus den
Pachteinnahmen der Bastei ergeben sich voraussichtlich folgende Erlöse:
- Mieten € 3.565.000
- Eintrittsgelder € 423.000
- Durchführungshonorare € 1.148.000
- Weiterbelastungen (Sicherheitsdienst,
Technik etc.) € 4.945.000
- Sonst. Erträge (Gaststättenpacht, Erlöse aus
Energiekosten etc.) € 1.914.000
Die Umsatzerlöse im Congress-Centrum werden im kommenden Jahr nach dem
außergewöhnlich starken Jahr 2016 wieder auf ein gutes Durchschnittsniveau
zurückgehen. Durch die Abwanderung der Bayer Hauptversammlung nach Bonn
fehlen Umsätze in Höhe von 280.000 €, die ab 2017 nicht mehr vereinnahmt
werden können. Durch eine erfreuliche Buchungslage auch für 2017 konnten
diese Ausfälle teilweise kompensiert werden. Dennoch musste hier gegenüber
der Vorjahresplanung ein Minderumsatz von 104.000 € angesetzt werden.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 5
Im Gürzenich kann aufgrund der aktuellen Buchungslage mit ähnlichen
Umsatzerlösen wie im Vorjahr gerechnet werden.
Aufgrund der immer schwieriger werdenden Situation durch den Betrieb eines
Open Air Geländes muss die Planung für den Tanzbrunnen Köln weiterhin sehr
vorsichtig angegangen werden. Für die kommende Saison liegen wiederum nur
unterdurchschnittlich viele feste Buchungen vor. Ob aus den terminierten
Optionen im Endeffekt Veranstaltungen generiert werden können, ist zurzeit
nicht absehbar. Immer mehr Veranstalter gehen inzwischen aufgrund
unsicherer Wetterlagen lieber dazu über, feste Hallen zu buchen. Die Erlöse aus
Eintrittsgeldern der Eigenveranstaltungen im Open-Air Gelände (330.000 €) sind
ebenfalls sehr stark vom Wetter abhängig.
Auch in der Flora ist eine gewisse Zurückhaltung bei den festen Buchungen
festzustellen. Zwar existieren sehr viele Anfragen und Terminoptionen, es fehlt
aber zum Zeitpunkt der Erstellung des Wirtschaftsplanes an vertraglich fixierten
Buchungen. Die Planzahlen sind aus diesem Grund mit einer gewissen Vorsicht
anzusetzen, so dass in der Flora nicht unbedingt mit höheren Umsätzen als im
Vorjahr geplant werden kann.
Bei den Durchführungshonoraren kommt ein neuer Ansatz in Höhe von 50.000
€ für die Durchführung der Finanzbuchhaltung und der kfm. Leitung der neu
gegründeten KölnKongress Gastronomie GmbH hinzu. Demgegenüber stehen
Personalkosten aufgrund der Erhöhung des Personalstellenplanes (s. Teil C
Personalstellenplan).
Die Einnahmen aus der Gaststättenpacht im Open Air-Gelände, Biergarten und
Beach Club „km 689“ im Tanzbrunnen (600.000 €) sowie im Gartenlokal „Dank
Augusta“ in der Flora (80.000 €) sind wie die Eintrittsgelder aufgrund der
Besonderheit dieser Objekte ebenfalls sehr stark vom Wetter abhängig. Aus
diesem Grund kann es hierbei im Jahresergebnis zu größeren Abweichungen,
sowohl positiven wie auch negativen, kommen.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 6
Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017
Einzelansätze Stand 10/2015 Stand 10/2016
€ €
Veranstaltungsbezogener
Aufwand 8.196.000 8.225.000
Bei der Durchführung von Veranstaltungen im Congress-Centrum Koelnmesse,
im Gürzenich Köln, im Tanzbrunnen Köln und in der Flora Köln fallen Kosten für
Sicherheitsdienst, Technik, Bestuhlung, Reinigung etc. an.
Außerdem sind in diesem Ansatz die Raumkosten enthalten (Pachtzahlungen an
die Stadt Köln sowie an die Koelnmesse GmbH, Energiekosten, Kosten für
Instandhaltung von Gebäuden und Material usw.).
Der Ansatz teilt sich wie folgt auf:
- Direkter veranstaltungsbezogener
Aufwand € 5.398.000
- Raum- und Geländekosten
(Pacht/Energie/Instandhaltung usw.) € 2.596.000
- Instandhaltung von technischem
Gerät und Mobiliar € 231.000
In den direkten veranstaltungsbezogenen Aufwendungen wurden analog zu den
Einnahmen Anpassungen in allen Bereichen vorgenommen.
Die Pachtzahlungen an die Eigentümer der Gebäude (Stadt Köln und
Koelnmesse GmbH) und die Grundbesitzabgaben fallen in Höhe von
geschätzten 931.000 € an, die Energiekosten für den Betrieb der
Veranstaltungszentren werden voraussichtlich rund 960.000 € betragen.
Im Betriebsteil Flora wurde der Ansatz für Instandhaltungen, Prüfungen und
Wartungen aufgrund der aus ersten Betriebsjahren gewonnenen Erfahrungen
um insgesamt 35.000 € erhöht.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 7
Neben den vorgeschriebenen und sicherheitstechnisch notwendigen Prüfungen,
Wartungen und Instandhaltungen in den verschiedenen Gebäuden sind bei den
Instandhaltungskosten im kommenden Jahr außergewöhnliche Ausgaben für
folgende nicht mehr aufschiebbare Maßnahmen vorgesehen: Instandhaltung
Tischplatten im Gürzenich (12.000 €) und im Tanzbrunnen (12.000 €), sowie
eine Sachverständigenprüfung in der Flora (fällig alle 2 Jahre, 15.000 €).
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 8
Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017
Einzelansätze Stand 10/2015 Stand 10/2016
€ €
Sonstige betriebliche Erträge 81.000 56.000
In diesem Ansatz sind neben den Einnahmen aus Sachbezügen Erträge aus
Sponsoring enthalten. Durch eine Veränderung im Sponsorvertrag mit dem
DuMont-Verlag kommt es zu Mindereinnahmen in Höhe von rund 25.000 €,
denen allerdings Minderausgaben bei den Werbekosten in gleicher Höhe
gegenüberstehen.
Personalkosten 3.150.000 3.390.000
Die Grundlage der Personalkosten bildet der in Teil I C. dieses Wirtschaftsplanes
ausgewiesene Stellenplan einschließlich aller Sozialabgaben, tariflicher
Erhöhungen und Veränderungen in der persönlichen Lohnstruktur. Mit der
Gewerkschaft ver.di laufen Gespräche über den Abschluss eines veränderten
Entgelttarifvertrages. Eine tarifliche Erhöhung der Gehälter wurde
dementsprechend noch nicht ausgehandelt und kann für diesen Ansatz nur
geschätzt werden.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 9
Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017
Einzelansätze Stand 10/2015 Stand 10/2016
€ €
Abschreibungen 299.000 524.000
Der Ansatz für Abschreibungen teilt sich wie folgt auf:
Abschreibungen aus Investitionen der Vorjahre (fix): € 257.000
Abschreibungen aus den bereits durchgeführten bzw.
zurzeit lfd. Investitionen des Maßnahmenkatalogs 2016 (fix): € 52.000
Abschreibungen aus den geplanten Investitionen
des Maßnahmenkatalogs 2017: € 95.000
Abschreibungen aus den geplanten Investitionen
des Jahres 2017: € 120.000
Für das Jahr 2017 sind folgende Neuinvestitionen vorgesehen (siehe hierzu Teil I
B. Finanzplanung 2017):
Investitionen des Maßnahmenkatalogs 2017 € 359.000
Sonstige Investitionen € 459.000
Den Abschreibungen liegen die handelsrechtlich möglichen Abschreibungssätze
zugrunde.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 10
Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017
Einzelansätze Stand 10/2015 Stand 10/2016
€ €
Sonstige betriebliche
Aufwendungen 1.141.00 1.078.000
Betriebsaufwendungen € 389.000
In diesem Ansatz sind die Kosten für die Büroraummiete, Versicherungen, Kfz-
Kosten und die sonstigen Personalkosten (Unfallversicherung, ZVK, Fahrdienst
etc.) zusammengefasst. Für die im Jahr 2016 begonnene Fortschreibung der ifo-
Studie zur Untersuchung der wirtschaftlichen Effekte durch die Veranstaltungen
der KölnKongress GmbH auf die Stadt Köln sind insgesamt 30.000 € aus dem
Vorjahresbudget in das Jahr 2017 übernommen worden.
Verwaltungsaufwendungen € 277.000
Die Kosten für Telefon, Büromaterial, Buchführung und Jahresabschluss,
Sitzungsgelder und Beiträge und Gebühren wurden dem voraussichtlichen
Bedarf angepasst.
Vertriebsaufwendungen € 388.000
Der Ansatz enthält die geplanten Ausgaben für Werbung inkl. Social-Media,
Messebeteiligungen, Reisekosten und Kundenveranstaltungen inkl. Bewirtung.
Periodenfremde Aufwendungen € 25.000
Dieser Ansatz berücksichtigt die Zuführung in die Rückstellung zur
Pauschalwertberichtigung auf Forderungen, welche jährlich in Höhe von 3% des
Forderungsbestandes gebildet wird, und andere abschlussbedingte Kosten.
Außerdem ist in diesem Ansatz ein Puffer für Unvorhergesehenes enthalten.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 11
Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017
Einzelansätze Stand 10/2015 Stand 10/2016
€ €
Finanzergebnis -9.000 -12.000
Für die Zinsen für das im Jahr 2014 aufgenommene Darlehen in Höhe von
500.000 € zur Finanzierung der Anfangsausstattung der neuen Flora wurden in
dieses Budget 4.000 € eingestellt.
Zur Finanzierung der Investitionen 2017 inkl. der Investitionen aus dem
Maßnahmekatalog soll ein Darlehen in Höhe von 350.000 € aufgenommen
werden (s. Teil B Finanzplan). Hierzu wurden Zinszahlungen in Höhe von 3.000 €
prognostiziert.
Zudem muss in diesem Ansatz die Aufzinsung der Rückstellungen berücksichtigt
werden.
Sonstige Steuern 46.000 46.000
Der Ansatz für sonstige Steuern beinhaltet die nicht-erstattungsfähige
Vorsteuer sowie die Umsatzsteuer für den ideellen Teil im Gürzenich und in der
Flora (bürgernahe Veranstaltungen), die Kfz-Steuer, die Versteuerung von
Sachbezügen, die Vergnügungssteuer und die Pauschalversteuerung nach §37b
EStG.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 12
Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017
Einzelansätze Stand 10/2015 Stand 10/2016
€ €
Ergebnis aus
Unternehmensbeteiligungen 0 -774.000
Erstmalig wird im Wirtschaftsplan der Ansatz für „Ergebnis aus
Unternehmensbeteiligungen“ ausgewiesen.
Zur Finanzierung der Anfangsverluste der neu gegründeten KölnKongress
Gastronomie GmbH muss aufgrund des abgeschlossenen Organschaftsvertrages
mit einer Verlustübernahme in der ausgewiesenen Höhe gerechnet werden.
Jahresergebnis -710.000 -1.998.000
Aufgrund der besonderen Effekte durch den Maßnahmekatalog zur
Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Gürzenich und im Tanzbrunnen und
die Übernahme der Anfangsverluste der neu gegründeten Tochterfirma ist das
Jahresergebnis nur eingeschränkt vergleichbar.
Am Jahresergebnis der Gesellschaft ist der Gesellschafter Stadt Köln –
eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln beteiligt. Er ist
nach § 2 des Organschaftsvertrages verpflichtet, den Verlust auszugleichen.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 13
Spartenrechnung
sonst. Veranstaltungs-
objekte
€ € € € €
Umsatzerlöse 5.219.000 2.218.000 2.696.000 1.826.000 35.000
Veranstaltungsbezogener
Aufwand 2.751.000 1.819.000 2.271.000 1.359.000 25.000
________________________________________________________________________________________________________________
Rohertrag 2.468.000 399.000 426.000 467.000 10.000
Sonstige betriebliche
Erträge 6.000 2.000 46.000 2.000 0
Personalaufwand 1.508.000 631.000 754.000 492.000 5.000
Abschreibungen 30.000 86.000 227.000 181.000 0
Sonst. betr. Aufwendungen 400.000 190.000 339.000 149.000 0
Finanzergebnis -4.000 -1.000 -2.000 -5.000 0
_______________________________________________________________________________________________________________
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit 532.000 -507.000 -851.000 -358.000 5.000
_______________________________________________________________________________________________________________
Sonstige Steuern 4.000 23.000 3.000 16.000 0
Unternehmensbeteiligung 0 -774.000 0 0 0
_______________________________________________________________________________________________________________
Jahresergebnis 528.000 -1.304.000 -854.000 -374.000 5.000
==========================================================================================================
Erfolgsplan 2016
(Stand 10/15) 733.000 -552.000 -680.000 -226.000 14.000
* Differenzen in den Saldierungen sind rundungsbedingt.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 14
B. Finanzplan 2017
Finanzplan 2016 Finanzplan 2017
Gesamtübersicht Stand: 10/2015 Stand: 10/2016
€ €
MITTELBEDARF
Investitionen 358.000 818.000
Jahresfehlbetrag 710.000 1.998.000
Kreditwirtschaft
Tilgung von Darlehen 99.000 135.000
_____________________________________________
Gesamt – Mittelbedarf 1.167.000 2.951.000
_____________________________________________
MITTELHERKUNFT
Eigenfinanzierung
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 299.000 524.000
Verlustausgleich 710.000 1.998.000
Fremdfinanzierung
Kreditaufnahme 0 350.000
_____________________________________________
Gesamt – Mittelherkunft 1.009.000 2.872.000
_____________________________________________
ERGEBNIS
- Finanzergebnis - -158.000 -79.000
=============================================
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 15
Finanzplan 2016 Finanzplan 2017
Gesamtübersicht Stand: 10/2015 Stand: 10/2016
€ €
MITTELBEDARF
Investitionen 358.000 818.000
Bei den Investitionen handelt es sich um folgende Ansätze:
Investitionen aufgrund des Maßnahmenkatalogs
für das Jahr 2017 € 359.000
Hiervon entfallen auf den Gürzenich 20.000 € und auf den Tanzbrunnen
339.000 €.
Sonstige Investitionen € 459.000
Bei diesen Investitionen handelt es sich neben der Beschaffung von Gütern für
den Veranstaltungsbetrieb (Podestzubehör, Monitore, LCD-Beamer,
Präsentations-Laptops, Stehtische etc.) auch um eine LED-Wand und einen LED-
Schriftzug am Gürzenich (zusammen 40.000 €), um die Erneuerung der Ton- und
Lichtmischpulte im Gürzenich und im Tanzbrunnen (Gürzenich 40.000 €,
Tanzbrunnen 50.000 €), den Kauf einer Showtreppe für das Theater am
Tanzbrunnen (12.000 €) sowie den Bau einer Membrane als Regenschutz am
Restaurationsbetrieb „Dank Augusta“ der Flora (20.000 €).
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 16
Finanzplan 2016 Finanzplan 2017
Gesamtübersicht Stand: 10/2015 Stand: 10/2016
€ €
Kreditwirtschaft
Tilgung von Darlehen 99.000 135.000
Für das Jahr 2017 ergibt sich aus dem im Jahr 2014 aufgenommenen Darlehen
über 500.000 € eine Tilgung in Höhe von 101.000 €.
Aus dem neu aufzunehmenden Darlehen über 350.000 € (s.u.) ergibt sich eine
Tilgung in 2017 in Höhe von 34.000 €.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 17
Finanzplan 2016 Finanzplan 2017
Gesamtübersicht Stand: 10/2015 Stand: 10/2016
€ €
MITTELHERKUNFT
Eigenfinanzierung
Abschreibungen auf
das Anlagevermögen 299.000 524.000
Siehe Erläuterungen in Teil I A.
Fremdfinanzierung
Kreditaufnahme 0 350.000
Zur Finanzierung der Investitionen aus dem Maßnahmekatalog und der
sonstigen Investitionen ist die Aufnahme eines Darlehens in der ausgewiesenen
Höhe vorgesehen.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 18
Finanzplan 2016 Finanzplan 2017
Gesamtübersicht Stand: 10/2015 Stand: 10/2016
€ €
ERGEBNIS
Finanzergebnis -158.000 -79.000
Durch die vorgenannten Ansätze ergibt sich im Jahr 2017 eine leichte
Unterdeckung, die aus dem vorhandenen Kapitalstock abgedeckt werden kann
und in den Folgejahren durch positive Finanzergebnisse wieder kompensiert
wird (s. mittelfristige Finanzplanung 2017-2021).
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 19
C. Stellenplan 2017
_____________________________________________________________________________________________
2016 2017
Stand: 10/2015 Stand: 10/2016
_____________________________________________________________________________________________
Hauptberuflicher Geschäftsführer 1 1
Nebenamtlicher Geschäftsführer 1 1
Geschäftsbereichsleiter 5 5
Kaufm. Mitarbeiter 19 20
Kaufm. Mitarbeiter (Teilzeit) 3 4
Techn. Mitarbeiter 8 8
Auszubildende 3 3
_____________________________________________________________________________________________
Gesamt 40 42
_____________________________________________________________________________________________
Durch die Übernahme der Kaufmännischen Leitung inklusive der Finanzbuchhaltung der KölnKongress
Gastronomie GmbH durch die KölnKongress GmbH wird es nötig, in diesem Geschäftsbereich die Mitarbeiterzahl
um eine Vollzeitstelle zu erhöhen. Die hierfür entstehenden Kosten werden von der KölnKongress Gastronomie
GmbH erstattet.
Im Geschäftsbereich Flora soll aufgrund des seit Wiedereröffnung der Flora hohen Arbeitsaufkommens die
Mitarbeiterzahl um eine halbe Stelle erhöht werden.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 20
D. Betrauungsrechnung 2017
betrauter Bereich nicht-betrauter
Gesamtübersicht mit DAWI 2017 Bereich 2017
€ €
Umsatzerlöse 6.351.000 5.644.000
Veranstaltungsbezogener Aufwand 5.142.000 3.083.000
_____________________________________________
Rohertrag 1.209.000 2.561.000
Sonstige betriebliche Erträge 50.000 6.000
Personalkosten 1.823.000 1.567.000
Abschreibungen 492.000 32.000
Sonstige betriebliche Aufwendungen 655.000 423.000
Zinsen und ähnliche Erträge 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.000 4.000
_____________________________________________
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit -1.720.000 542.000
Sonstige Steuern 42.000 4.000
_____________________________________________
Jahresergebnis -1.761.000 537.000
=============================================
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 21
Betrauungsrechnung
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung vom 30.09.2014 die KölnKongress GmbH mit der Erbringung von
Dienstleistungen im allgemeinen wirtschaftlichen Interesse (DAWI) betraut. Die Betrauung trat am 01.01.2015 in
Kraft.
Gegenstand des Betrauungsaktes sind der Betrieb und die an den Interessen aller Bevölkerungskreise orientierte
Nutzung des Gürzenich Köln, der Betrieb und die an den Interessen aller Bevölkerungskreise orientierte Nutzung
des Tanzbrunnens und des Theaters am Tanzbrunnens sowie der Betrieb und die an den Interessen aller
Bevölkerungskreise orientierte Nutzung der Flora Köln. Diese Dienstleistungen sind von allgemeinem
wirtschaftlichen Interesse und in der Regel defizitär.
Gemäß den Bestimmungen des Betrauungsaktes hat die KölnKongress GmbH für das Geschäftsjahr 2017 wiederum
eine Trennungsrechnung erstellt, in der die Kosten und Erträge, die sich aus der Erbringung der betrauten
Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse (DAWI) ergeben, getrennt von allen anderen
Tätigkeiten ausgewiesen werden.
Nicht direkt zuzuordnende Gemeinkosten wurden nach einem Umlageschlüssel, welcher sich aus der
bewirtschafteten Fläche zwischen betrautem und nicht-betrautem Bereich ergibt, umgelegt.
Die Trennungsrechnung wurde in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsprüfer entwickelt und von diesem testiert.
Der betraute Bereich weist für das Jahr 2017 ein negatives Ergebnis von rd. 1,76 Mio. € aus.
Da das Ergebnis des nicht-betrauten Bereiches verrechnet werden muss, ergibt sich durch den Betrauungsakt
keine Auswirkung auf die Verlustübernahme durch den Organträger.
Nicht betrachtet bei dieser Betrauungsrechnung sind die Anfangsinvestitionen in die neu gegründete KölnKongress
Gastronomie GmbH, da in Zukunft aus dieser Beteiligung nachhaltig Gewinne zu erwarten sind. Außerdem muss im
Laufe des Jahres 2017 analysiert werden, ob durch die Gründung dieser Firma im Gürzenich überhaupt noch
Umsätze im nicht-betrauten Bereich erzielt werden oder ob die Trennungsrechnung in Bezug auf den Gürzenich
aufgegeben werden kann.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 22
II. Mittelfristige Planung 2017-2021
A. Erfolgsplanung 2017-2021
2017 2018 2019 2020 2021
Gesamtübersicht
Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
Umsatzerlöse 11.995 12.164 12.349 12.536 12.721
Veranstaltungsbezogener Aufwand 8.225 8.201 8.279 8.380 8.444
_____________________________________________________
Rohertrag 3.770 3.963 4.070 4.156 4.277
_____________________________________________________
Sonstige betriebliche Erlöse 56 56 57 57 59
Personalkosten 3.390 3.460 3.520 3.590 3.660
Abschreibungen 524 580 488 432 433
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.078 1.034 1.090 1.052 1.061
Finanzergebnis -12 -13 -9 -8 -6
____________________________________________________
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit -1.178 -1.068 -980 -869 -824
Sonstige Steuern 46 46 47 47 48
Ergebnis Unternehmensbeteiligung -774 153 187 194 146
Erträge aus Verlustübernahme 1.998 961 840 722 726
_____________________________________________________
Bilanzgewinn 0 0 0 0 0
=====================================================
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 23
Einzelansätze
Wie im Gesellschaftsvertrag festgelegt, wird neben dem Wirtschaftsplan auch die mittelfristige Planung inklusive
der spartenbezogenen Ergebnisse sowie der mittelfristige Personalplan vorgelegt.
Sämtliche Verträge über den Betrieb der Congress-Centren in der Koelnmesse mit der Koelnmesse GmbH enden
am 31.12.2019. Wie die Aufteilung der Erlöse und Kosten aus dem Betrieb der Congress-Centren auf die
KölnKongress GmbH und die Koelnmesse GmbH im Jahr 2020 sein wird, ist zurzeit noch nicht absehbar. In der
mittelfristigen Planung wird deshalb für das Jahr 2020 vorerst davon ausgegangen, dass diese Erlöse und Kosten
auch in Zukunft bei der KölnKongress GmbH verbleiben werden.
Auch auf die mittelfristige Planung hat die Durchführung des Maßnahmenkataloges zur Steigerung der
Aufenthaltsqualität im Gürzenich und im Tanzbrunnen erheblichen Einfluss, so dass Vergleiche mit älteren
Planungen nur sehr eingeschränkt möglich sind.
Die Auswirkungen sind im Erklärungstext so gut wie möglich dargestellt worden.
Eine detaillierte Planung der Einnahmen und Ausgaben im operativen Geschäft über 5 Jahre ist aufgrund der
Besonderheiten in der Veranstaltungsbranche nur sehr eingeschränkt möglich, so dass die prognostizierten
Ansätze nicht unerheblichen Schwankungen unterliegen können.
Umsatzerlöse Die voraussichtlichen Umsatzerlöse basieren auf den Ansätzen des
Wirtschaftsplan-Entwurfs. Der Vertrag über die Vermarktung der Bastei läuft
Anfang 2018 aus. Momentan ist nicht abzusehen ob und wie dieser Vertrag
verlängert wird, so dass ab diesem Zeitpunkt weder Erträge noch Kosten für die
Bastei eingeplant sind.
Die Erträge im Congress-Centrum, im Gürzenich sowie im Tanzbrunnen werden
sich nach heutigem Kenntnisstand nicht maßgeblich anders entwickeln, als
bereits vor Jahresfrist prognostiziert.
In der Flora wurde jedoch aufgrund der oben bereits beschriebenen unsicheren
Buchungslage ein leicht vorsichtigerer Ansatz für die kommenden Jahre
gewählt.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 24
Einzelansätze
Veranstaltungsbezogener
Aufwand Analog zu den Umsatzerlösen verhalten sich auch die Kosten für die
Durchführung von Veranstaltungen (Reinigung, Bestuhlungspersonal,
Sicherheitsdienste etc.). Im Gürzenich kann durch eine günstigere
Kostenentwicklung ein leicht verbesserter Rohertrag erzielt werden,
wohingegen die Raumkosten für den Betrieb der Flora leicht korrigiert werden
mussten. Im Jahr 2020 steht die dreijährige Sachverständigenprüfung in der
Flora an (15.000 €).
Sonstige betriebliche Erlöse Auch in der Zukunft wird mit Erträgen aus Sponsoring von einzelnen
Veranstaltungen insbesondere im Tanzbrunnen gerechnet.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 25
Einzelansätze
Personalkosten Die Personalkosten sind auf der Basis des mittelfristigen Personalstellenplanes
2017 bis 2021 (siehe Teil II C.) und der zu erwartenden linearen Steigerungen
ermittelt worden.
Abschreibungen Den ermittelten Abschreibungen liegt der mittelfristige Investitionsplan
zugrunde (s.u. „Finanzplanung 2017-2021“).
Die Auswirkungen des Maßnahmenkataloges stellen sich wie folgt dar
Maßnahmen aus 2016: 2017 52.000 €
2018 52.000 €
2019 52.000 €
2020 52.000 €
2021 26.000 €
Maßnahmen aus 2017: 2017 95.000 €
2018 60.000 €
2019 60.000 €
2020 60.000 €
2021 60.000 €
Maßnahmen aus 2018/19: 2017 0 €
2018 86.000 €
2019 31.000 €
2020 31.000 €
2021 31.000 €
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 26
Einzelansätze
Sonstige betriebliche
Aufwendungen Im Jahr 2019 steht eine Überarbeitung der Imagematerialien in Höhe von
50.000 € an.
Finanzergebnis Aufgrund des alten und des neu aufzunehmenden Darlehens müssen
Zinszahlungen angesetzt werden.
Sonstige Steuern Bei dem Ansatz für sonstige Steuern wird mit keinen Veränderungen gerechnet.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 27
Einzelansätze
Jahresergebnis Die Investitionen aus dem Maßnahmenkatalog beim Gürzenich können durch
eine leicht günstigere Prognose beim Rohertrag kompensiert werden. Durch die
Übernahme der Unternehmensbeteiligung in diesen Betriebsteil kann für die
Zukunft bei dieser Betriebssparte mit deutlich günstigeren Ergebnissen
gerechnet werden.
Die größten Investitionen des Maßnahmenkataloges betreffen den
Tanzbrunnen. Aus diesem Grund muss er auch den Hauptanteil an den
Belastungen tragen. Dies schlägt voll auf das Jahresergebnis dieses
Betriebsteiles durch.
Beim Congress-Centrum und in der Flora wurden leichte Korrekturen gegenüber
der Planung vor Jahresfrist vorgenommen, welche sich aber nur geringfügig
auswirken.
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 28
2017 2018 2019 2020 2021
€ € € € €
Umsatzerlöse 5.219.000 5.297.000 5.376.000 5.457.000 5.538.000
Veranstaltungsbezogener
Aufwand 2.751.000 2.774.000 2.801.000 2.834.000 2.858.000
_________________________________________________________________________________________
Rohertrag 2.468.000 2.524.000 2.575.000 2.622.000 2.680.000
Sonstige betriebliche
Erträge 6.000 6.000 6.000 6.000 6.000
Personalaufwand 1.508.000 1.542.000 1.569.000 1.600.000 1.631.000
Abschreibungen 30.000 31.000 34.000 36.000 44.000
Sonst. betr. Aufwendungen 400.000 386.000 401.000 392.000 396.000
Finanzergebnis -4.000 -5.000 -4.000 -4.000 -3.000
________________________________________________________________________________________
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit 532.000 566.000 574.000 596.000 613.000
________________________________________________________________________________________
Sonstige Steuern 4.000 4.000 4.000 4.000 4.000
________________________________________________________________________________________
Jahresergebnis 528.000 562.000 569.000 592.000 609.000
========================================================================================
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 29
2017 2018 2019 2020 2021
€ € € € €
Umsatzerlöse 2.218.000 2.354.000 2.391.000 2.428.000 2.465.000
Veranstaltungsbezogener
Aufwand 1.819.000 1.825.000 1.844.000 1.862.000 1.881.000
_________________________________________________________________________________________
Rohertrag 399.000 529.000 547.000 565.000 584.000
Sonstige betriebliche
Erträge 2.000 2.000 2.000 2.000 3.000
Personalaufwand 631.000 645.000 656.000 669.000 682.000
Abschreibungen 86.000 92.000 101.000 85.000 85.000
Sonst. betr. Aufwendungen 190.000 182.000 196.000 185.000 187.000
Finanzergebnis -1.000 -2.000 -2.000 -1.000 -1.000
________________________________________________________________________________________
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit -507.000 -389.000 -405.000 -372.000 -368.000
________________________________________________________________________________________
Sonstige Steuern 23.000 23.000 23.000 23.000 24.000
Unternehmensbeteiligung -774.000 153.000 187.000 194.000 146.000
________________________________________________________________________________________
Jahresergebnis -1.304.000 -259.000 -241.000 -201.000 -246.000
========================================================================================
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 30
2017 2018 2019 2020 2021
€ € € € €
Umsatzerlöse 2.696.000 2.736.000 2.777.000 2.819.000 2.861.000
Veranstaltungsbezogener
Aufwand 2.271.000 2.281.000 2.304.000 2.327.000 2.350.000
________________________________________________________________________________________
Rohertrag 426.000 455.000 473.000 492.000 510.000
Sonstige betriebliche
Erträge 46.000 46.000 47.000 47.000 48.000
Personalaufwand 754.000 771.000 784.000 799.000 815.000
Abschreibungen 227.000 280.000 249.000 233.000 223.000
Sonst. betr. Aufwendungen 339.000 330.000 348.000 336.000 339.000
Finanzergebnis -2.000 -2.000 -2.000 -2.000 -1.000
________________________________________________________________________________________
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit -851.000 -882.000 -863.000 -831.000 -820.000
________________________________________________________________________________________
Sonstige Steuern 3.000 3.000 3.000 3.000 3.000
________________________________________________________________________________________
Jahresergebnis -854.000 -885.000 -866.000 -834.000 -824.000
========================================================================================
KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 31
2017 2018 2019 2020 2021
€ € € € €
Umsatzerlöse 1.826.000 1.778.000 1.805.000 1.832.000 1.859.000
Veranstaltungsbezogener
Aufwand 1.359.000 1.320.000 1.329.000 1.357.000 1.354.000
________________________________________________________________________________________
Rohertrag 467.000 458.000 476.000 475.000 505.000
Sonstige betriebliche
Erträge 2.000 2.000 2.000 2.000 2.000
Personalaufwand 492.000 503.000 512.000 522.000 532.000
Abschreibungen 181.000 177.000 104.000 79.000 81.000
Sonst. betr. Aufwendungen 149.000 137.000 148.000 139.000 141.000
Finanzergebnis -5.000 -4.000 -1.000 -1.000 -1.000
________________________________________________________________________________________
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit -358.000 -361.000 -288.000 -264.000 -248.000
________________________________________________________________________________________
Sonstige Steuern 16.000 16.000 17.000 17.000 17.000
________________________________________________________________________________________
Jahresergebnis -374.000 -377.000 -305.000 -281.000 -265.000
========================================================================================
KölnKongress GmbH – Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 32
B. Finanzplanung 2017-2021
2017 2018 2019 2020 2021
Gesamtübersicht
Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
MITTELBEDARF
Investitionen 818 394 299 297 173
Jahresfehlbetrag 1.998 961 840 722 726
Kreditwirtschaft
Tilgung von Darlehen 135 172 123 72 74
_____________________________________________________
Gesamt – Mittelbedarf 2.951 1.527 1.262 1.091 973
_____________________________________________________
MITTELHERKUNFT
Eigenfinanzierung
Abschreibungen auf das
Anlagevermögen 524 580 488 432 433
Verlustausgleich 1.998 961 840 722 726
Fremdfinanzierung
Kreditaufnahme 350 0 0 0 0
_____________________________________________________
Gesamt – Mittelherkunft 2.872 1.541 1.328 1.154 1.159
_____________________________________________________
ERGEBNIS
Finanzergebnis -79 14 66 63 186
_____________________________________________________
KölnKongress GmbH – Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 33
Einzelansätze
MITTELBEDARF
Investitionen Der detaillierte mittelfristige Investitionsplan weist Ersatzanschaffungen von
Organisationsmitteln für die nächsten Jahre in den Objekten Congress-Centrum,
Gürzenich, Tanzbrunnen und Flora aus. Im Jahr 2018 steht die Erneuerung der
Scheinwerfer-Anlage im Großen Saal des Gürzenich (40.000 €), die Erneuerung
der Beschallungsanlage im Tanzbrunnen (80.000 €), ein neues Spielgerät im
Tanzbrunnen (15.000 €), sowie die Beschaffung eines Gabelstaplers für den
Tanzbrunnen (20.000 €) an.
Für das Jahr 2019 wurden folgende Maßnahmen eingeplant: Die Beschaffung
eines neuen LKW (70.000 €) und die Erneuerung der Pegelmessanlage im
Tanzbrunnen (12.000 €).
Im Jahr 2020 steht die Ersatzanschaffung eines weiteren LKW (70.000 €) sowie
ein neuer Internet-Auftritt (60.000 €) auf dem Plan.
Zusätzlich fallen im Jahr 2018 Investitionen aus dem Maßnahmenkatalog in
Höhe von 100.000 € an.
Kreditwirtschaft
Tilgung von Darlehen Durch die Aufnahme des Darlehens zur Finanzierung der Inneneinrichtungen in
der Flora im Jahr 2014 und das neu aufzunehmende Darlehen müssen in den
Folgejahren Tilgungszahlungen geleistet werden. Mit Ablauf des Jahres 2019 ist
das Darlehen für die Flora vollständig getilgt.
KölnKongress GmbH – Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 34
Einzelansätze
MITTELHERKUNFT
Eigenfinanzierung
Abschreibungen auf das
Anlagevermögen Entsprechend der mittelfristigen Erfolgsplanung (s. Teil II A.) wurden die
Abschreibungen in Ansatz gebracht.
Fremdfinanzierung
Kreditaufnahme Es ist vorerst für die Jahre 2018-2021 keine weitere Finanzmittelaufnahme
vorgesehen.
KölnKongress GmbH – Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 35
Einzelansätze
ERGEBNIS
Finanzergebnis Die Finanzergebnisse der Jahre 2018 bis 2021 sind alle durchweg positiv.
Dadurch kann das Defizit des Jahres 2017 kompensiert werden. Die dann noch
verbleibenden Mittel werden zur Stärkung des Kapitalstocks der Gesellschaft
benötigt.
KölnKongress GmbH – Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 36
C. Stellenplan 2017-2021
____________________________________________________________________________________________________________________
2017 2018 2019 2020 2021
____________________________________________________________________________________________________________________
Hauptberuflicher Geschäftsführer 1 1 1 1 1
Nebenamtlicher Geschäftsführer 1 1 1 1 1
Geschäftsbereichsleiter 5 5 5 5 5
Kaufm. Mitarbeiter 20 20 20 20 20
Kaufm. Mitarbeiter (Teilzeit) 4 4 4 4 4
Techn. Mitarbeiter 8 8 8 8 8
Auszubildende 3 3 3 3 3
___________________________________________________________________________________________________________________
Gesamt 42 42 42 42 42
___________________________________________________________________________________________________________________
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0305/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 02.02.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27