Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln - Wirtschaftsplan 2017
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 0305/2017 vom 02.02.2017
Stand: Am 14.02.2017 im Rat ungeändert beschlossen.
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Anlage 7 - Mittelfristiger Erfolgsplan 2016-2020
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Anlage 7 Wirtschaftsplan 2016 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln Mittelfristiger Erfolgsplan 2016-2020 2016 2017 2018 2019 2020 Euro Euro Euro Euro Euro Umsatzerlöse (Pachtentgelte etc.) 573.523 603.635 603.635 603.635 603.635 Sonstige betriebliche Erträge Betriebskostenzuschuss Stadt Köln 3.000.000 3.000.000 3.000.000 3.000.000 3.000.000 812.923 800.906 788.412 775.421 761.915 850.000 772.000 828.300 807.500 786.400 Erträge aus der Aufl. SoPo m. Rücklageanteil 38 6.058 386.058 386.058 386.058 386.058 Verlustübernahme KölnMusik durch die Stadt 5.078 .700 5.180.300 5.180.300 5.283.900 5.389.600 Sonstige Erträge 8.640 8.640 8.640 8.640 8.640 Summe 10.136.321 10.147.904 10.191.710 10.261.519 10.332.613 Bezogene Leistungen, Sachaufwand 0 0 0 0 0 Abschreibungen 3.800.000 3.750.000 4.000.000 4.180.000 4.350.000 Sonstige betriebliche Aufwendungen Grünpflege Tanzbrunnen 72.000 72.000 72.000 72.000 72.000 Bewachung Heinrich-Böll-Platz 183.400 185.300 200.000 200.000 220.000 Instandhaltung Betriebs- und Geschäftsausstattg. 350.000 650.000 200.000 250.000 250.000 Instandhaltung technische Anlagen 200.000 220.000 200.000 220.000 220.000 Anteil Energiekosten Philharmonie 700.000 670.000 700.000 700.000 720.000 Versicherungen 48.000 65.000 65.000 65.000 65.000 Baubetreuungsentgelte 260.000 260.000 280.000 280.000 280.000 Leistungsentgelte BKE städt.Dienstst. 20.000 17.300 20.000 20.000 20.000 Leistungsentgelte Personalgestellung 20.000 20.000 22.000 23.000 25.000 Rechts- und Beratungskosten 200.000 100.000 60.000 60.000 60.000 Nebenkosten Geldverkehr 1.000 1.000 1.000 1.000 1.000 Sonstige 120.000 120.000 120.000 120.000 120.000 Summe 2.174.400 2.380.600 1.940.000 2.011.000 2.053.000 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Bankzinsen, etc. 0 0 0 0 0 Festgeldzinsen 0 0 0 0 0 Summe 0 0 0 0 0 Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 5.165.600 5.275.700 5.254.500 5.289.000 5.341.400 Ergebnisübernahme KölnKongress GmbH -710.000 -1.998.000 -961.000 -840.000 -722.000 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Darlehenszinsen 4.450.000 4.255.000 4.466.000 4.667.000 4.911.000 Sonstige Zinsen 100.000 100.000 100.000 100.000 100.000 Summe 4.550.000 4.355.000 4.566.000 4.767.000 5.011.000 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -5.690.156 -7.007.761 -5.926.155 -6.221.846 -6.541.152 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 0 0 Sonstige Steuern 10.000 0 0 0 0 Jahresergebnis -5.700.156 -7.007.761 -5.926.155 -6.221.846 -6.541.152 Schuldendiensthilfe Stadt (Zinsanteil) für a) Darlehen Kapitaleinlage Koelnmesse b) Darlehen zur Finanzierung Florasanierung -
Anlage 3b - Erläuterungen Vermögensplan 2017
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2 Erläuterungen zum Vermögensplan 2017 Die über den Vermögensplan des Veranstaltungszentrums im Jahr 2017 zu finanzierenden Maßnahmen beschränken sich angesichts der finanziellen Lage der Einrichtung und der ge- rade erst abgeschlossenen Generalsanierung der Flora auf unabweisbare Investitionen in den anderen Betriebsteilen. Die Investitionssumme für den Betriebsteil Philharmonie von 3.639.150 Euro berücksichtigt vor allem Mittel für die Erneuerung der Sprech- und Inspizientenanlage inkl. Leitungsnetz (1.343.000 Euro), der Generalsanierung der Konzertsaalbestuhlung (990.000 Euro), der Sa- nierung der Klimananlage/Gebäudeleittechnik (583.000 Euro) sowie für die Erneuerung der elektronischen Schließanlage (251.000 Euro), welche allesamt bereits im Vorjahreswirt- schaftsplan berücksichtigt waren. Da diese jedoch erst im Jahr 2017 begonnen bzw. abgewi- ckelt werden, sind die Mittel erneut bereit zu stellen. Neu veranschlagt wurde lediglich eine neue Steuerung der fahrbaren Bühnenpodeste mit 77.500 Euro, die aufgrund von geänder- ten Sicherheitsbestimmungen zwingend erforderlich ist. Im Betriebsteil Gürzenich ist in 2017 die Erneuerung der Klimatechnik und der Trinkwasser- anlage notwendig. Hierfür wurden insgesamt 250.000 Euro veranschlagt. Im Tanzbrunnen sind die Erweiterung der Toilettenanlage sowie die Erneuerung der Toranlage am Hauptein- gang geplant. Die Investitionssumme beläuft sich auf 380.000 Euro. -
Anlage 6 - Erläuterungen Mittelfristplanung
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Anlage 6 Erläuterungen zur mittelfristigen Planung 2016-2020 Gemäß § 12 der Betriebssatzung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist zusammen mit dem Wirtschaftsplan eine 5-jährige Ergebnis- und Finanzplanung vorzulegen. Grundsätzlich ist anzumerken, dass in der Veranstaltungsbranche eine detaillierte Planung über einen mittelfristigen Zeitraum mit großen Unsicherheiten behaftet ist, so dass die vorlie- genden Zahlen nicht unerheblichen Schwankungen unterliegen können. Die mittelfristige Planung basiert unter Berücksichtigung moderater Kostenzuwächse wei- testgehend auf den Ansätzen für das Wirtschaftsjahr 2017. Den städtischen Betriebskosten- zuschuss 2018 für die KölnMusik GmbH hat der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 02.02.2016 (Vorlage Nr. 4072/2015) auf 5.180.300 Euro und damit auf dem Stand 2017 fest- gelegt. Da die Zuschüsse an die KölnMusik GmbH – bis auf 2018 - bisher alljährlich eine 2%ige Steigerung aufwiesen, sieht die Mittelfristplanung für das Jahr 2019 daher vorläufig einen Zuschuss in Höhe von 5.283.900 Euro vor. Dem Rat wird im Rahmen der Haushalts- planberatungen für 2018 eine entsprechende Ratsvorlage zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Ergebnisübernahme der KölnKongress GmbH orientiert sich an der als Anlage 5 beige- fügten Mittelfristplanung der Gesellschaft. Hinsichtlich der mittelfristigen Vermögensplanung beschränken sich die veranschlagten Maßnahmen angesichts des gerade erst abgeschlossenen Großprojektes Flora und der sich verschlechternden finanziellen Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung weiterhin auf unabweisbare Investitionen in den anderen Betriebsteilen. Veranschlagt sind ausschließlich dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen, wie z.B. die gemeinsam mit dem Museum Ludwig vorzunehmende Sanierung der raumlufttechnischen Anlage und der Gebäudeleit- technik der Philharmonie, die sich mit einem Finanzbedarf von 500.000 Euro p.a. über den Planungszeitraum 2017-2019 erstreckt. Ferner sind in 2018 rd. 750.000 Euro für die Ertüch- tigung der Open-Air-Bühne im Tanzbrunnen sowie in den Jahren 2018 und 2018 insgesamt 1.750.000 Euro für die Erneuerung der Außenverglasung im Gürzenich vorgesehen. Darüber hinaus ist in Zusammenarbeit mit der KölnKongress GmbH eine umfangreiche Neustrukturie- rung der Containerlandschaft am Tanzbrunnen geplant. Hierfür wurden vorsorglich in den Jahren 2019 und 2020 jeweils 2.000.000 Euro p.a. angesetzt. -
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/20/201/2 Vorlagen-Nummer 0305/2017 Freigabedatum 02.02.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln hier: Wirtschaftsplan 2017 Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat stellt gemäß § 4 der Betriebssatzung i.V.m. § 4 der Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (EigVO) den Wirtschaftsplan der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstal- tungszentrum Köln für das Wirtschaftsjahr 2017 in der zu diesem Beschluss paraphierten Fassung fest. Die Betriebsleitung wird ermächtigt, zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben Kassenkredite bis zum Höchstbetrag von 20,0 Mio. Euro in Anspruch zu nehmen. Der Gesamtbetrag der Kredite, deren Aufnahme zur Finanzierung von Ausgaben des Vermögens- plans erforderlich ist, wird auf 18,0 Mio. Euro festgesetzt. Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln 13.02.2017 Rat 14.02.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 1.152.572 € % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 9.753.206 € % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung Nach § 11 der Betriebssatzung hat die Betriebsleitung vor Beginn eines Wirtschaftsjahres einen Wirt- schaftsplan - bestehend aus dem Erfolgsplan, dem Vermögensplan und der Stellenübersicht - aufzu- stellen, der gemäß § 4 der Satzung durch den Rat festgestellt wird. Neben der Feststellung des Wirtschaftsplans 2016 durch den Rat bedarf die Betriebsleitung einer besonderen Ermächtigung gemäß § 97 Abs. 3 i.V.m. § 86 GO NRW für die Aufnahme von Kassenk- rediten sowie der für die Finanzierung der Investitionsmaßnahmen notwendigen Kredite. Dieser Beschlussvorlage sind folgende Anlagen beigefügt: 1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2017 2. Erfolgsplan 2017 mit Erläuterungen 3. Vermögensplan 2017 mit Erläuterungen 4. Stellenübersicht 2017 5. Wirtschaftsplan 2017 der KölnKongress GmbH 6. Erläuterung mittelfristige Planung 7. Mittelfristiger Erfolgsplan 2016-2020 8. Mittelfristiger Vermögensplan 2017-2020 -
Anlage 3a - Vermögensplan 2017
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Wirtschaftsplan 2017 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln Anlage 3 Vermögensplan Mittelbedarf A Betriebsteil Gürzenich Erneuerung Klimatechnik 200.000 Erneuerung Trinkwasseranlage 50.000 Summe 250.000 B Betriebsteil Philharmonie Sanierung Klimaanlage/Gebäudeleittechnik 583.000 Erneuerung Elektronische Schließanlage 251.000 Erneuerung Notfalllautsprecher Konzertsaal 40.000 ELA-Sprechanlagen/Inspizientenanlage inkl. Leitungs netz 1.343.000 Erneuerung Brandschutzklappen 70.000 Austausch zwei Kältemaschinen 50.000 Erneuerung USV-Anlage EDV-Raum 20.650 Sanierung Rohrleitungen/Erneuerung Hängedecken 100.000 Sanierung Brunnenwasserförderung (Restmittel) 20.000 Generalsanierung Konzertsaalbestuhlung 990.000 Erneuerung Steuerung Bühnenpodeste 77.500 Einau Kettenzüge Konzertsaal 94.000 Summe 3.639.150 C Betriebsteil Tanzbrunnen/Rheinterrassen Erweiterung Toilettenanlage Open Air 350.000 Erneuerung Toranlage Haupteingang 30.000 Summe 380.000 D Betriebsteil Flora Generalsanierung Flora 0 Summe 0 E Allgemeine Finanzwirtschaft Kreditwirtschaft (Tilgung von Darlehen) 6.170.000 Jahresverlust 2017 7.007.761 Summe 13.177.761 Gesamtmittelbedarf 17.446.911 Mittelherkunft Liquide Mittel zum 01.01.2017 -5.189.220 A Eigenmittel Abschreibungen 3.750.000 Schuldendiensthilfe Stadt (Tilgungsanteil) für a) Darlehen Kapitaleinlage Koelnmesse 314.573 b) Darlehen zur Finanzierung Florasanierung 838.000 Summe 4.902.573 B Neukreditaufnahmen 18.000.000 Gesamtmittelherkunft 17.713.353 Liquide Mittel zum 31.12.2016 266.441 Die Ausgaben für die Investitionsaßnahmen in den Be triebsteilen Gürzenich, Philharmonie, Tanzbrunnen/ Rheinterrassen sowie Flora sind grunds ätzlich gegenseitig deckungsfähig. - 2- -
Anlage 2a - Erfolgsplan 2017
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Anlage 2 Wirtschaftsplan 2017 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln Erfolgsplan Ansatz 2017 Ansatz 2016 Ergebnis 2015 Ergebnis 2014 Erg ebnis 2013 Euro Euro Euro Euro Euro Umsatzerlöse (Pachtentgelte etc.) 603.635 573.523 694.424 490.854 465.854 Sonstige betriebliche Erträge Betriebskostenzuschuss Stadt Köln 3.000.000 3.000 .000 3.000.000 2.500.000 2.500.000 800.906 812.923 824.481 835.597 846.289 772.000 850.000 702.910 777.713 559.952 Erträge aus der Aufl. SoPo m. Rücklageanteil 386 .058 386.058 386.058 386.058 386.058 Verlustübernahme KölnMusik durch die Stadt 5.180 .300 5.078.700 4.979.100 4.881.500 5.626.655 Sonstige Erträge 8.640 8.640 57.440.532 95.651 224.852 Summe 10.147.904 10.136.321 67.333.081 9.476.519 10.143.806 Bezogene Leistungen, Sachaufwand 0 0 0 0 0 Abschreibungen 3.750.000 3.800.000 3.624.470 3.003.448 2.378.325 Sonstige betriebliche Aufwendungen Grünpflege Tanzbrunnen 72.000 72.000 72.000 72.000 72.000 Bewachung Heinrich-Böll-Platz (in 2014 zzgl. Flora) 185.300 183.400 168.099 247.712 128.353 Instandhaltung Betriebs- und Geschäftsausstattg. 650.000 350.000 73.355 185.908 474.332 Instandhaltung technische Anlagen 220.000 200.000 225.235 209.867 231.314 Anteil Energiekosten Philharmonie 670.000 700.000 650.379 669.792 751.430 Versicherungen 65.000 48.000 61.500 39.600 41.200 Baubetreuungsentgelte 260.000 260.000 231.274 254.239 310.635 Leistungsentgelte BKE städt.Dienstst. 17.300 20. 000 18.455 13.700 11.500 Leistungsentgelte Personalgestellung 20.000 20.0 00 23.143 23.182 22.414 Rechts- und Beratungskosten 100.000 200.000 112.749 116.391 632.634 Nebenkosten Geldverkehr 1.000 1.000 788 889 688 Sonstige 120.000 120.000 57.330.888 123.285 114.682 Summe 2.380.600 2.174.400 58.967.865 1.956.564 2.791.182 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Bankzinsen, etc. 0 0 142 35 13.897 Zinsertrag aus Abzinsung von Rückstellungen 0 0 0 0 79.101 Summe 0 0 142 35 92.998 Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 5.275.700 5.165.6 00 5.040.763 5.003.996 5.502.097 Ergebnisübernahme KÖLNKONGRESS GmbH -1.998.000 -710.000 -669.823 -642.946 28.990 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Darlehenszinsen 4.255.000 4.450.000 4.246.486 4.284.928 4.246.763 Sonstige Zinsen 100.000 100.000 77.154 90.724 122.763 Summe 4.355.000 4.550.000 4.323.641 4.375.652 4.369.526 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -7.007.761 -5.690.157 -4.598.914 -5.015.197 -4.309.482 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 19 10.696 Sonstige Steuern 0 10.000 0 869 3.684 Jahresergebnis -7.007.761 -5.700.157 -4.598.914 -5.016.047 -4.302.470 - 2 - Schuldendiensthilfe Stadt (Zinsanteil) für a) Darlehen Kapitaleinlage Koelnmesse b) Darlehen zur Finanzierung Florasanierung -
Anlage 4 - Stellenübersicht 2017
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Anlage 4 Stellenübersicht der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln Gemäß § 2 der Betriebssatzung besteht die Betriebsleitung aus zwei Personen. Ein Mitglied wird vom Rat zum Ersten Betriebsleiter bestellt. Ist ein Beigeordneter Mit- glied der Betriebsleitung, so ist er Erster Betriebsleiter. Mit Beschluss des Rates vom 14.12.2010 ist für die Dauer ihrer Wahlzeit als Beigeordnete der Stadt Köln Frau Stadtkämmerin Gabriele C. Klug zur Ersten Betriebsleiterin bestellt worden. Als ge- schäftsführender Betriebsleiter wurde mit Beschluss des Rates vom 15.11.2012 Herr Frank Höller bestellt. Die organisatorische Anbindung ist seinerzeit entsprechend der Empfehlung des Hauptausschusses am 29.06.1992 bei der Kämmerei erfolgt. Durch die Einbringung der Betriebsteile Kölner Philharmonie zum 01.01.1997 und Rheinterrassen/Tanz- brunnen zum 01.01.1999 sowie die zwischenzeitlich erfolgten Anpassungen der Be- triebssatzung ergaben sich hier keine Änderungen. Die Abwicklung der laufenden Geschäfte der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung wird durch Personal der Kämmerei sichergestellt. Im Übrigen werden - soweit erforderlich - auch Leistungen anderer städtischer Fachdienststellen gegen entsprechende Be- triebskostenerstattungen in Anspruch genommen. Somit sind für die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln kei- ne Stellen auszuweisen. -
Anlage 5 - Wirtschaftsplan 2017 KölnKongress GmbH
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WWiirrttsscchhaaffttssppllaann 22001177 && MMiitttteellffrriissttiiggee PPllaannuunngg 22001177--22002211 - Stand Oktober 2016 - I Wirtschaftsplan 2017 II Mittelfristige Planung 2017-2021 KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 2 Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS 2 I. WIRTSCHAFTSPLAN 2017 3 A. ERFOLGSPLAN 2017 3 B. FINANZPLAN 2017 14 C. STELLENPLAN 2017 19 D. BETRAUUNGSRECHNUNG 2017 20 II. MITTELFRISTIGE PLANUNG 2017-2021 22 A. ERFOLGSPLANUNG 2017-2021 22 B. FINANZPLANUNG 2017-2021 32 C. STELLENPLAN 2017-2021 36 KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 3 I. Wirtschaftsplan 2017 A. Erfolgsplan 2017 Jahresabschluss Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017 Gesamtübersicht 2015 Stand 10/2015 Stand: 10/2016 € € € Umsatzerlöse 12.518.091 12.050.000 11.995.000 Veranstaltungsbezogener Aufwand 8.863.959 8.196.000 8.225.000 _____________________________________________ Rohertrag 3.654.131 3.854.000 3.770.000 Sonstige betriebliche Erträge 149.803 81.000 56.000 Personalkosten 3.057.195 3.150.000 3.390.000 Abschreibungen 289.829 299.000 524.000 Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.071.070 1.141.000 1.078.000 Zinsen und ähnliche Erträge 73 0 0 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.110 9.000 12.000 _____________________________________________ Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -628.196 -664.000 -1.178.000 Sonstige Steuern 41.626 46.000 46.000 Verlust aus Unternehmensbeteiligung 0 0 -774.000 Erträge aus der Verlustübernahme 669.823 710.000 1.998.000 _____________________________________________ Bilanzgewinn 0 0 0 ============================================= KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 4 Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017 Einzelansätze Stand 10/2015 Stand 10/2016 € € Der Wirtschaftsplan 2017 sowie die mittelfristige Planung 2017-2021 werden durch den vom Aufsichtsrat im Laufe des Jahres 2016 beschlossenen Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Gürzenich und im Tanzbrunnen erheblich beeinflusst. Die für 2016 beschlossenen Maßnahmen gehen durch Abschreibungen auch in die Jahre 2017-2021 ein. Auftragsgemäß wurde in den Plan 2017 die Durchführung der für 2017-2018/19 vorgesehenen Maßnahmen eingeplant. Auswirkungen des Maßnahmenkataloges 2016 und 2017 werden soweit möglich und sinnvoll in den textlichen Beschreibungen detaillierter dargestellt. Des Weiteren sind die Ergebnisse der neu gegründeten Tochtergesellschaft KölnKongress Gastronomie GmbH ebenfalls ab jetzt Bestandteil des Wirtschaftsplanes und der mittelfristigen Planung. Somit ist eine Vergleichbarkeit mit den Planungen vorheriger Jahre schwierig. Umsatzerlöse 12.050.000 11.995.000 Aus der Durchführung von Veranstaltungen in den Objekten Congress-Centrum Koelnmesse, Gürzenich Köln, Tanzbrunnen Köln und Flora Köln, sowie aus den Pachteinnahmen der Bastei ergeben sich voraussichtlich folgende Erlöse: - Mieten € 3.565.000 - Eintrittsgelder € 423.000 - Durchführungshonorare € 1.148.000 - Weiterbelastungen (Sicherheitsdienst, Technik etc.) € 4.945.000 - Sonst. Erträge (Gaststättenpacht, Erlöse aus Energiekosten etc.) € 1.914.000 Die Umsatzerlöse im Congress-Centrum werden im kommenden Jahr nach dem außergewöhnlich starken Jahr 2016 wieder auf ein gutes Durchschnittsniveau zurückgehen. Durch die Abwanderung der Bayer Hauptversammlung nach Bonn fehlen Umsätze in Höhe von 280.000 €, die ab 2017 nicht mehr vereinnahmt werden können. Durch eine erfreuliche Buchungslage auch für 2017 konnten diese Ausfälle teilweise kompensiert werden. Dennoch musste hier gegenüber der Vorjahresplanung ein Minderumsatz von 104.000 € angesetzt werden. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 5 Im Gürzenich kann aufgrund der aktuellen Buchungslage mit ähnlichen Umsatzerlösen wie im Vorjahr gerechnet werden. Aufgrund der immer schwieriger werdenden Situation durch den Betrieb eines Open Air Geländes muss die Planung für den Tanzbrunnen Köln weiterhin sehr vorsichtig angegangen werden. Für die kommende Saison liegen wiederum nur unterdurchschnittlich viele feste Buchungen vor. Ob aus den terminierten Optionen im Endeffekt Veranstaltungen generiert werden können, ist zurzeit nicht absehbar. Immer mehr Veranstalter gehen inzwischen aufgrund unsicherer Wetterlagen lieber dazu über, feste Hallen zu buchen. Die Erlöse aus Eintrittsgeldern der Eigenveranstaltungen im Open-Air Gelände (330.000 €) sind ebenfalls sehr stark vom Wetter abhängig. Auch in der Flora ist eine gewisse Zurückhaltung bei den festen Buchungen festzustellen. Zwar existieren sehr viele Anfragen und Terminoptionen, es fehlt aber zum Zeitpunkt der Erstellung des Wirtschaftsplanes an vertraglich fixierten Buchungen. Die Planzahlen sind aus diesem Grund mit einer gewissen Vorsicht anzusetzen, so dass in der Flora nicht unbedingt mit höheren Umsätzen als im Vorjahr geplant werden kann. Bei den Durchführungshonoraren kommt ein neuer Ansatz in Höhe von 50.000 € für die Durchführung der Finanzbuchhaltung und der kfm. Leitung der neu gegründeten KölnKongress Gastronomie GmbH hinzu. Demgegenüber stehen Personalkosten aufgrund der Erhöhung des Personalstellenplanes (s. Teil C Personalstellenplan). Die Einnahmen aus der Gaststättenpacht im Open Air-Gelände, Biergarten und Beach Club „km 689“ im Tanzbrunnen (600.000 €) sowie im Gartenlokal „Dank Augusta“ in der Flora (80.000 €) sind wie die Eintrittsgelder aufgrund der Besonderheit dieser Objekte ebenfalls sehr stark vom Wetter abhängig. Aus diesem Grund kann es hierbei im Jahresergebnis zu größeren Abweichungen, sowohl positiven wie auch negativen, kommen. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 6 Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017 Einzelansätze Stand 10/2015 Stand 10/2016 € € Veranstaltungsbezogener Aufwand 8.196.000 8.225.000 Bei der Durchführung von Veranstaltungen im Congress-Centrum Koelnmesse, im Gürzenich Köln, im Tanzbrunnen Köln und in der Flora Köln fallen Kosten für Sicherheitsdienst, Technik, Bestuhlung, Reinigung etc. an. Außerdem sind in diesem Ansatz die Raumkosten enthalten (Pachtzahlungen an die Stadt Köln sowie an die Koelnmesse GmbH, Energiekosten, Kosten für Instandhaltung von Gebäuden und Material usw.). Der Ansatz teilt sich wie folgt auf: - Direkter veranstaltungsbezogener Aufwand € 5.398.000 - Raum- und Geländekosten (Pacht/Energie/Instandhaltung usw.) € 2.596.000 - Instandhaltung von technischem Gerät und Mobiliar € 231.000 In den direkten veranstaltungsbezogenen Aufwendungen wurden analog zu den Einnahmen Anpassungen in allen Bereichen vorgenommen. Die Pachtzahlungen an die Eigentümer der Gebäude (Stadt Köln und Koelnmesse GmbH) und die Grundbesitzabgaben fallen in Höhe von geschätzten 931.000 € an, die Energiekosten für den Betrieb der Veranstaltungszentren werden voraussichtlich rund 960.000 € betragen. Im Betriebsteil Flora wurde der Ansatz für Instandhaltungen, Prüfungen und Wartungen aufgrund der aus ersten Betriebsjahren gewonnenen Erfahrungen um insgesamt 35.000 € erhöht. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 7 Neben den vorgeschriebenen und sicherheitstechnisch notwendigen Prüfungen, Wartungen und Instandhaltungen in den verschiedenen Gebäuden sind bei den Instandhaltungskosten im kommenden Jahr außergewöhnliche Ausgaben für folgende nicht mehr aufschiebbare Maßnahmen vorgesehen: Instandhaltung Tischplatten im Gürzenich (12.000 €) und im Tanzbrunnen (12.000 €), sowie eine Sachverständigenprüfung in der Flora (fällig alle 2 Jahre, 15.000 €). KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 8 Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017 Einzelansätze Stand 10/2015 Stand 10/2016 € € Sonstige betriebliche Erträge 81.000 56.000 In diesem Ansatz sind neben den Einnahmen aus Sachbezügen Erträge aus Sponsoring enthalten. Durch eine Veränderung im Sponsorvertrag mit dem DuMont-Verlag kommt es zu Mindereinnahmen in Höhe von rund 25.000 €, denen allerdings Minderausgaben bei den Werbekosten in gleicher Höhe gegenüberstehen. Personalkosten 3.150.000 3.390.000 Die Grundlage der Personalkosten bildet der in Teil I C. dieses Wirtschaftsplanes ausgewiesene Stellenplan einschließlich aller Sozialabgaben, tariflicher Erhöhungen und Veränderungen in der persönlichen Lohnstruktur. Mit der Gewerkschaft ver.di laufen Gespräche über den Abschluss eines veränderten Entgelttarifvertrages. Eine tarifliche Erhöhung der Gehälter wurde dementsprechend noch nicht ausgehandelt und kann für diesen Ansatz nur geschätzt werden. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 9 Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017 Einzelansätze Stand 10/2015 Stand 10/2016 € € Abschreibungen 299.000 524.000 Der Ansatz für Abschreibungen teilt sich wie folgt auf: Abschreibungen aus Investitionen der Vorjahre (fix): € 257.000 Abschreibungen aus den bereits durchgeführten bzw. zurzeit lfd. Investitionen des Maßnahmenkatalogs 2016 (fix): € 52.000 Abschreibungen aus den geplanten Investitionen des Maßnahmenkatalogs 2017: € 95.000 Abschreibungen aus den geplanten Investitionen des Jahres 2017: € 120.000 Für das Jahr 2017 sind folgende Neuinvestitionen vorgesehen (siehe hierzu Teil I B. Finanzplanung 2017): Investitionen des Maßnahmenkatalogs 2017 € 359.000 Sonstige Investitionen € 459.000 Den Abschreibungen liegen die handelsrechtlich möglichen Abschreibungssätze zugrunde. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 10 Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017 Einzelansätze Stand 10/2015 Stand 10/2016 € € Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.141.00 1.078.000 Betriebsaufwendungen € 389.000 In diesem Ansatz sind die Kosten für die Büroraummiete, Versicherungen, Kfz- Kosten und die sonstigen Personalkosten (Unfallversicherung, ZVK, Fahrdienst etc.) zusammengefasst. Für die im Jahr 2016 begonnene Fortschreibung der ifo- Studie zur Untersuchung der wirtschaftlichen Effekte durch die Veranstaltungen der KölnKongress GmbH auf die Stadt Köln sind insgesamt 30.000 € aus dem Vorjahresbudget in das Jahr 2017 übernommen worden. Verwaltungsaufwendungen € 277.000 Die Kosten für Telefon, Büromaterial, Buchführung und Jahresabschluss, Sitzungsgelder und Beiträge und Gebühren wurden dem voraussichtlichen Bedarf angepasst. Vertriebsaufwendungen € 388.000 Der Ansatz enthält die geplanten Ausgaben für Werbung inkl. Social-Media, Messebeteiligungen, Reisekosten und Kundenveranstaltungen inkl. Bewirtung. Periodenfremde Aufwendungen € 25.000 Dieser Ansatz berücksichtigt die Zuführung in die Rückstellung zur Pauschalwertberichtigung auf Forderungen, welche jährlich in Höhe von 3% des Forderungsbestandes gebildet wird, und andere abschlussbedingte Kosten. Außerdem ist in diesem Ansatz ein Puffer für Unvorhergesehenes enthalten. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 11 Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017 Einzelansätze Stand 10/2015 Stand 10/2016 € € Finanzergebnis -9.000 -12.000 Für die Zinsen für das im Jahr 2014 aufgenommene Darlehen in Höhe von 500.000 € zur Finanzierung der Anfangsausstattung der neuen Flora wurden in dieses Budget 4.000 € eingestellt. Zur Finanzierung der Investitionen 2017 inkl. der Investitionen aus dem Maßnahmekatalog soll ein Darlehen in Höhe von 350.000 € aufgenommen werden (s. Teil B Finanzplan). Hierzu wurden Zinszahlungen in Höhe von 3.000 € prognostiziert. Zudem muss in diesem Ansatz die Aufzinsung der Rückstellungen berücksichtigt werden. Sonstige Steuern 46.000 46.000 Der Ansatz für sonstige Steuern beinhaltet die nicht-erstattungsfähige Vorsteuer sowie die Umsatzsteuer für den ideellen Teil im Gürzenich und in der Flora (bürgernahe Veranstaltungen), die Kfz-Steuer, die Versteuerung von Sachbezügen, die Vergnügungssteuer und die Pauschalversteuerung nach §37b EStG. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 - Stand Oktober 2016 Seite 12 Erfolgsplan 2016 Erfolgsplan 2017 Einzelansätze Stand 10/2015 Stand 10/2016 € € Ergebnis aus Unternehmensbeteiligungen 0 -774.000 Erstmalig wird im Wirtschaftsplan der Ansatz für „Ergebnis aus Unternehmensbeteiligungen“ ausgewiesen. Zur Finanzierung der Anfangsverluste der neu gegründeten KölnKongress Gastronomie GmbH muss aufgrund des abgeschlossenen Organschaftsvertrages mit einer Verlustübernahme in der ausgewiesenen Höhe gerechnet werden. Jahresergebnis -710.000 -1.998.000 Aufgrund der besonderen Effekte durch den Maßnahmekatalog zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Gürzenich und im Tanzbrunnen und die Übernahme der Anfangsverluste der neu gegründeten Tochterfirma ist das Jahresergebnis nur eingeschränkt vergleichbar. Am Jahresergebnis der Gesellschaft ist der Gesellschafter Stadt Köln – eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln beteiligt. Er ist nach § 2 des Organschaftsvertrages verpflichtet, den Verlust auszugleichen. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 13 Spartenrechnung sonst. Veranstaltungs- objekte € € € € € Umsatzerlöse 5.219.000 2.218.000 2.696.000 1.826.000 35.000 Veranstaltungsbezogener Aufwand 2.751.000 1.819.000 2.271.000 1.359.000 25.000 ________________________________________________________________________________________________________________ Rohertrag 2.468.000 399.000 426.000 467.000 10.000 Sonstige betriebliche Erträge 6.000 2.000 46.000 2.000 0 Personalaufwand 1.508.000 631.000 754.000 492.000 5.000 Abschreibungen 30.000 86.000 227.000 181.000 0 Sonst. betr. Aufwendungen 400.000 190.000 339.000 149.000 0 Finanzergebnis -4.000 -1.000 -2.000 -5.000 0 _______________________________________________________________________________________________________________ Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 532.000 -507.000 -851.000 -358.000 5.000 _______________________________________________________________________________________________________________ Sonstige Steuern 4.000 23.000 3.000 16.000 0 Unternehmensbeteiligung 0 -774.000 0 0 0 _______________________________________________________________________________________________________________ Jahresergebnis 528.000 -1.304.000 -854.000 -374.000 5.000 ========================================================================================================== Erfolgsplan 2016 (Stand 10/15) 733.000 -552.000 -680.000 -226.000 14.000 * Differenzen in den Saldierungen sind rundungsbedingt. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 14 B. Finanzplan 2017 Finanzplan 2016 Finanzplan 2017 Gesamtübersicht Stand: 10/2015 Stand: 10/2016 € € MITTELBEDARF Investitionen 358.000 818.000 Jahresfehlbetrag 710.000 1.998.000 Kreditwirtschaft Tilgung von Darlehen 99.000 135.000 _____________________________________________ Gesamt – Mittelbedarf 1.167.000 2.951.000 _____________________________________________ MITTELHERKUNFT Eigenfinanzierung Abschreibungen auf das Anlagevermögen 299.000 524.000 Verlustausgleich 710.000 1.998.000 Fremdfinanzierung Kreditaufnahme 0 350.000 _____________________________________________ Gesamt – Mittelherkunft 1.009.000 2.872.000 _____________________________________________ ERGEBNIS - Finanzergebnis - -158.000 -79.000 ============================================= KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 15 Finanzplan 2016 Finanzplan 2017 Gesamtübersicht Stand: 10/2015 Stand: 10/2016 € € MITTELBEDARF Investitionen 358.000 818.000 Bei den Investitionen handelt es sich um folgende Ansätze: Investitionen aufgrund des Maßnahmenkatalogs für das Jahr 2017 € 359.000 Hiervon entfallen auf den Gürzenich 20.000 € und auf den Tanzbrunnen 339.000 €. Sonstige Investitionen € 459.000 Bei diesen Investitionen handelt es sich neben der Beschaffung von Gütern für den Veranstaltungsbetrieb (Podestzubehör, Monitore, LCD-Beamer, Präsentations-Laptops, Stehtische etc.) auch um eine LED-Wand und einen LED- Schriftzug am Gürzenich (zusammen 40.000 €), um die Erneuerung der Ton- und Lichtmischpulte im Gürzenich und im Tanzbrunnen (Gürzenich 40.000 €, Tanzbrunnen 50.000 €), den Kauf einer Showtreppe für das Theater am Tanzbrunnen (12.000 €) sowie den Bau einer Membrane als Regenschutz am Restaurationsbetrieb „Dank Augusta“ der Flora (20.000 €). KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 16 Finanzplan 2016 Finanzplan 2017 Gesamtübersicht Stand: 10/2015 Stand: 10/2016 € € Kreditwirtschaft Tilgung von Darlehen 99.000 135.000 Für das Jahr 2017 ergibt sich aus dem im Jahr 2014 aufgenommenen Darlehen über 500.000 € eine Tilgung in Höhe von 101.000 €. Aus dem neu aufzunehmenden Darlehen über 350.000 € (s.u.) ergibt sich eine Tilgung in 2017 in Höhe von 34.000 €. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 17 Finanzplan 2016 Finanzplan 2017 Gesamtübersicht Stand: 10/2015 Stand: 10/2016 € € MITTELHERKUNFT Eigenfinanzierung Abschreibungen auf das Anlagevermögen 299.000 524.000 Siehe Erläuterungen in Teil I A. Fremdfinanzierung Kreditaufnahme 0 350.000 Zur Finanzierung der Investitionen aus dem Maßnahmekatalog und der sonstigen Investitionen ist die Aufnahme eines Darlehens in der ausgewiesenen Höhe vorgesehen. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 18 Finanzplan 2016 Finanzplan 2017 Gesamtübersicht Stand: 10/2015 Stand: 10/2016 € € ERGEBNIS Finanzergebnis -158.000 -79.000 Durch die vorgenannten Ansätze ergibt sich im Jahr 2017 eine leichte Unterdeckung, die aus dem vorhandenen Kapitalstock abgedeckt werden kann und in den Folgejahren durch positive Finanzergebnisse wieder kompensiert wird (s. mittelfristige Finanzplanung 2017-2021). KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 19 C. Stellenplan 2017 _____________________________________________________________________________________________ 2016 2017 Stand: 10/2015 Stand: 10/2016 _____________________________________________________________________________________________ Hauptberuflicher Geschäftsführer 1 1 Nebenamtlicher Geschäftsführer 1 1 Geschäftsbereichsleiter 5 5 Kaufm. Mitarbeiter 19 20 Kaufm. Mitarbeiter (Teilzeit) 3 4 Techn. Mitarbeiter 8 8 Auszubildende 3 3 _____________________________________________________________________________________________ Gesamt 40 42 _____________________________________________________________________________________________ Durch die Übernahme der Kaufmännischen Leitung inklusive der Finanzbuchhaltung der KölnKongress Gastronomie GmbH durch die KölnKongress GmbH wird es nötig, in diesem Geschäftsbereich die Mitarbeiterzahl um eine Vollzeitstelle zu erhöhen. Die hierfür entstehenden Kosten werden von der KölnKongress Gastronomie GmbH erstattet. Im Geschäftsbereich Flora soll aufgrund des seit Wiedereröffnung der Flora hohen Arbeitsaufkommens die Mitarbeiterzahl um eine halbe Stelle erhöht werden. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 20 D. Betrauungsrechnung 2017 betrauter Bereich nicht-betrauter Gesamtübersicht mit DAWI 2017 Bereich 2017 € € Umsatzerlöse 6.351.000 5.644.000 Veranstaltungsbezogener Aufwand 5.142.000 3.083.000 _____________________________________________ Rohertrag 1.209.000 2.561.000 Sonstige betriebliche Erträge 50.000 6.000 Personalkosten 1.823.000 1.567.000 Abschreibungen 492.000 32.000 Sonstige betriebliche Aufwendungen 655.000 423.000 Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.000 4.000 _____________________________________________ Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.720.000 542.000 Sonstige Steuern 42.000 4.000 _____________________________________________ Jahresergebnis -1.761.000 537.000 ============================================= KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 21 Betrauungsrechnung Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung vom 30.09.2014 die KölnKongress GmbH mit der Erbringung von Dienstleistungen im allgemeinen wirtschaftlichen Interesse (DAWI) betraut. Die Betrauung trat am 01.01.2015 in Kraft. Gegenstand des Betrauungsaktes sind der Betrieb und die an den Interessen aller Bevölkerungskreise orientierte Nutzung des Gürzenich Köln, der Betrieb und die an den Interessen aller Bevölkerungskreise orientierte Nutzung des Tanzbrunnens und des Theaters am Tanzbrunnens sowie der Betrieb und die an den Interessen aller Bevölkerungskreise orientierte Nutzung der Flora Köln. Diese Dienstleistungen sind von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse und in der Regel defizitär. Gemäß den Bestimmungen des Betrauungsaktes hat die KölnKongress GmbH für das Geschäftsjahr 2017 wiederum eine Trennungsrechnung erstellt, in der die Kosten und Erträge, die sich aus der Erbringung der betrauten Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse (DAWI) ergeben, getrennt von allen anderen Tätigkeiten ausgewiesen werden. Nicht direkt zuzuordnende Gemeinkosten wurden nach einem Umlageschlüssel, welcher sich aus der bewirtschafteten Fläche zwischen betrautem und nicht-betrautem Bereich ergibt, umgelegt. Die Trennungsrechnung wurde in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsprüfer entwickelt und von diesem testiert. Der betraute Bereich weist für das Jahr 2017 ein negatives Ergebnis von rd. 1,76 Mio. € aus. Da das Ergebnis des nicht-betrauten Bereiches verrechnet werden muss, ergibt sich durch den Betrauungsakt keine Auswirkung auf die Verlustübernahme durch den Organträger. Nicht betrachtet bei dieser Betrauungsrechnung sind die Anfangsinvestitionen in die neu gegründete KölnKongress Gastronomie GmbH, da in Zukunft aus dieser Beteiligung nachhaltig Gewinne zu erwarten sind. Außerdem muss im Laufe des Jahres 2017 analysiert werden, ob durch die Gründung dieser Firma im Gürzenich überhaupt noch Umsätze im nicht-betrauten Bereich erzielt werden oder ob die Trennungsrechnung in Bezug auf den Gürzenich aufgegeben werden kann. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 22 II. Mittelfristige Planung 2017-2021 A. Erfolgsplanung 2017-2021 2017 2018 2019 2020 2021 Gesamtübersicht Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Umsatzerlöse 11.995 12.164 12.349 12.536 12.721 Veranstaltungsbezogener Aufwand 8.225 8.201 8.279 8.380 8.444 _____________________________________________________ Rohertrag 3.770 3.963 4.070 4.156 4.277 _____________________________________________________ Sonstige betriebliche Erlöse 56 56 57 57 59 Personalkosten 3.390 3.460 3.520 3.590 3.660 Abschreibungen 524 580 488 432 433 Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.078 1.034 1.090 1.052 1.061 Finanzergebnis -12 -13 -9 -8 -6 ____________________________________________________ Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.178 -1.068 -980 -869 -824 Sonstige Steuern 46 46 47 47 48 Ergebnis Unternehmensbeteiligung -774 153 187 194 146 Erträge aus Verlustübernahme 1.998 961 840 722 726 _____________________________________________________ Bilanzgewinn 0 0 0 0 0 ===================================================== KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 23 Einzelansätze Wie im Gesellschaftsvertrag festgelegt, wird neben dem Wirtschaftsplan auch die mittelfristige Planung inklusive der spartenbezogenen Ergebnisse sowie der mittelfristige Personalplan vorgelegt. Sämtliche Verträge über den Betrieb der Congress-Centren in der Koelnmesse mit der Koelnmesse GmbH enden am 31.12.2019. Wie die Aufteilung der Erlöse und Kosten aus dem Betrieb der Congress-Centren auf die KölnKongress GmbH und die Koelnmesse GmbH im Jahr 2020 sein wird, ist zurzeit noch nicht absehbar. In der mittelfristigen Planung wird deshalb für das Jahr 2020 vorerst davon ausgegangen, dass diese Erlöse und Kosten auch in Zukunft bei der KölnKongress GmbH verbleiben werden. Auch auf die mittelfristige Planung hat die Durchführung des Maßnahmenkataloges zur Steigerung der Aufenthaltsqualität im Gürzenich und im Tanzbrunnen erheblichen Einfluss, so dass Vergleiche mit älteren Planungen nur sehr eingeschränkt möglich sind. Die Auswirkungen sind im Erklärungstext so gut wie möglich dargestellt worden. Eine detaillierte Planung der Einnahmen und Ausgaben im operativen Geschäft über 5 Jahre ist aufgrund der Besonderheiten in der Veranstaltungsbranche nur sehr eingeschränkt möglich, so dass die prognostizierten Ansätze nicht unerheblichen Schwankungen unterliegen können. Umsatzerlöse Die voraussichtlichen Umsatzerlöse basieren auf den Ansätzen des Wirtschaftsplan-Entwurfs. Der Vertrag über die Vermarktung der Bastei läuft Anfang 2018 aus. Momentan ist nicht abzusehen ob und wie dieser Vertrag verlängert wird, so dass ab diesem Zeitpunkt weder Erträge noch Kosten für die Bastei eingeplant sind. Die Erträge im Congress-Centrum, im Gürzenich sowie im Tanzbrunnen werden sich nach heutigem Kenntnisstand nicht maßgeblich anders entwickeln, als bereits vor Jahresfrist prognostiziert. In der Flora wurde jedoch aufgrund der oben bereits beschriebenen unsicheren Buchungslage ein leicht vorsichtigerer Ansatz für die kommenden Jahre gewählt. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 24 Einzelansätze Veranstaltungsbezogener Aufwand Analog zu den Umsatzerlösen verhalten sich auch die Kosten für die Durchführung von Veranstaltungen (Reinigung, Bestuhlungspersonal, Sicherheitsdienste etc.). Im Gürzenich kann durch eine günstigere Kostenentwicklung ein leicht verbesserter Rohertrag erzielt werden, wohingegen die Raumkosten für den Betrieb der Flora leicht korrigiert werden mussten. Im Jahr 2020 steht die dreijährige Sachverständigenprüfung in der Flora an (15.000 €). Sonstige betriebliche Erlöse Auch in der Zukunft wird mit Erträgen aus Sponsoring von einzelnen Veranstaltungen insbesondere im Tanzbrunnen gerechnet. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 25 Einzelansätze Personalkosten Die Personalkosten sind auf der Basis des mittelfristigen Personalstellenplanes 2017 bis 2021 (siehe Teil II C.) und der zu erwartenden linearen Steigerungen ermittelt worden. Abschreibungen Den ermittelten Abschreibungen liegt der mittelfristige Investitionsplan zugrunde (s.u. „Finanzplanung 2017-2021“). Die Auswirkungen des Maßnahmenkataloges stellen sich wie folgt dar Maßnahmen aus 2016: 2017 52.000 € 2018 52.000 € 2019 52.000 € 2020 52.000 € 2021 26.000 € Maßnahmen aus 2017: 2017 95.000 € 2018 60.000 € 2019 60.000 € 2020 60.000 € 2021 60.000 € Maßnahmen aus 2018/19: 2017 0 € 2018 86.000 € 2019 31.000 € 2020 31.000 € 2021 31.000 € KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 26 Einzelansätze Sonstige betriebliche Aufwendungen Im Jahr 2019 steht eine Überarbeitung der Imagematerialien in Höhe von 50.000 € an. Finanzergebnis Aufgrund des alten und des neu aufzunehmenden Darlehens müssen Zinszahlungen angesetzt werden. Sonstige Steuern Bei dem Ansatz für sonstige Steuern wird mit keinen Veränderungen gerechnet. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 27 Einzelansätze Jahresergebnis Die Investitionen aus dem Maßnahmenkatalog beim Gürzenich können durch eine leicht günstigere Prognose beim Rohertrag kompensiert werden. Durch die Übernahme der Unternehmensbeteiligung in diesen Betriebsteil kann für die Zukunft bei dieser Betriebssparte mit deutlich günstigeren Ergebnissen gerechnet werden. Die größten Investitionen des Maßnahmenkataloges betreffen den Tanzbrunnen. Aus diesem Grund muss er auch den Hauptanteil an den Belastungen tragen. Dies schlägt voll auf das Jahresergebnis dieses Betriebsteiles durch. Beim Congress-Centrum und in der Flora wurden leichte Korrekturen gegenüber der Planung vor Jahresfrist vorgenommen, welche sich aber nur geringfügig auswirken. KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 28 2017 2018 2019 2020 2021 € € € € € Umsatzerlöse 5.219.000 5.297.000 5.376.000 5.457.000 5.538.000 Veranstaltungsbezogener Aufwand 2.751.000 2.774.000 2.801.000 2.834.000 2.858.000 _________________________________________________________________________________________ Rohertrag 2.468.000 2.524.000 2.575.000 2.622.000 2.680.000 Sonstige betriebliche Erträge 6.000 6.000 6.000 6.000 6.000 Personalaufwand 1.508.000 1.542.000 1.569.000 1.600.000 1.631.000 Abschreibungen 30.000 31.000 34.000 36.000 44.000 Sonst. betr. Aufwendungen 400.000 386.000 401.000 392.000 396.000 Finanzergebnis -4.000 -5.000 -4.000 -4.000 -3.000 ________________________________________________________________________________________ Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 532.000 566.000 574.000 596.000 613.000 ________________________________________________________________________________________ Sonstige Steuern 4.000 4.000 4.000 4.000 4.000 ________________________________________________________________________________________ Jahresergebnis 528.000 562.000 569.000 592.000 609.000 ======================================================================================== KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 29 2017 2018 2019 2020 2021 € € € € € Umsatzerlöse 2.218.000 2.354.000 2.391.000 2.428.000 2.465.000 Veranstaltungsbezogener Aufwand 1.819.000 1.825.000 1.844.000 1.862.000 1.881.000 _________________________________________________________________________________________ Rohertrag 399.000 529.000 547.000 565.000 584.000 Sonstige betriebliche Erträge 2.000 2.000 2.000 2.000 3.000 Personalaufwand 631.000 645.000 656.000 669.000 682.000 Abschreibungen 86.000 92.000 101.000 85.000 85.000 Sonst. betr. Aufwendungen 190.000 182.000 196.000 185.000 187.000 Finanzergebnis -1.000 -2.000 -2.000 -1.000 -1.000 ________________________________________________________________________________________ Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -507.000 -389.000 -405.000 -372.000 -368.000 ________________________________________________________________________________________ Sonstige Steuern 23.000 23.000 23.000 23.000 24.000 Unternehmensbeteiligung -774.000 153.000 187.000 194.000 146.000 ________________________________________________________________________________________ Jahresergebnis -1.304.000 -259.000 -241.000 -201.000 -246.000 ======================================================================================== KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 30 2017 2018 2019 2020 2021 € € € € € Umsatzerlöse 2.696.000 2.736.000 2.777.000 2.819.000 2.861.000 Veranstaltungsbezogener Aufwand 2.271.000 2.281.000 2.304.000 2.327.000 2.350.000 ________________________________________________________________________________________ Rohertrag 426.000 455.000 473.000 492.000 510.000 Sonstige betriebliche Erträge 46.000 46.000 47.000 47.000 48.000 Personalaufwand 754.000 771.000 784.000 799.000 815.000 Abschreibungen 227.000 280.000 249.000 233.000 223.000 Sonst. betr. Aufwendungen 339.000 330.000 348.000 336.000 339.000 Finanzergebnis -2.000 -2.000 -2.000 -2.000 -1.000 ________________________________________________________________________________________ Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -851.000 -882.000 -863.000 -831.000 -820.000 ________________________________________________________________________________________ Sonstige Steuern 3.000 3.000 3.000 3.000 3.000 ________________________________________________________________________________________ Jahresergebnis -854.000 -885.000 -866.000 -834.000 -824.000 ======================================================================================== KölnKongress GmbH - Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 31 2017 2018 2019 2020 2021 € € € € € Umsatzerlöse 1.826.000 1.778.000 1.805.000 1.832.000 1.859.000 Veranstaltungsbezogener Aufwand 1.359.000 1.320.000 1.329.000 1.357.000 1.354.000 ________________________________________________________________________________________ Rohertrag 467.000 458.000 476.000 475.000 505.000 Sonstige betriebliche Erträge 2.000 2.000 2.000 2.000 2.000 Personalaufwand 492.000 503.000 512.000 522.000 532.000 Abschreibungen 181.000 177.000 104.000 79.000 81.000 Sonst. betr. Aufwendungen 149.000 137.000 148.000 139.000 141.000 Finanzergebnis -5.000 -4.000 -1.000 -1.000 -1.000 ________________________________________________________________________________________ Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -358.000 -361.000 -288.000 -264.000 -248.000 ________________________________________________________________________________________ Sonstige Steuern 16.000 16.000 17.000 17.000 17.000 ________________________________________________________________________________________ Jahresergebnis -374.000 -377.000 -305.000 -281.000 -265.000 ======================================================================================== KölnKongress GmbH – Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 32 B. Finanzplanung 2017-2021 2017 2018 2019 2020 2021 Gesamtübersicht Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € MITTELBEDARF Investitionen 818 394 299 297 173 Jahresfehlbetrag 1.998 961 840 722 726 Kreditwirtschaft Tilgung von Darlehen 135 172 123 72 74 _____________________________________________________ Gesamt – Mittelbedarf 2.951 1.527 1.262 1.091 973 _____________________________________________________ MITTELHERKUNFT Eigenfinanzierung Abschreibungen auf das Anlagevermögen 524 580 488 432 433 Verlustausgleich 1.998 961 840 722 726 Fremdfinanzierung Kreditaufnahme 350 0 0 0 0 _____________________________________________________ Gesamt – Mittelherkunft 2.872 1.541 1.328 1.154 1.159 _____________________________________________________ ERGEBNIS Finanzergebnis -79 14 66 63 186 _____________________________________________________ KölnKongress GmbH – Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 33 Einzelansätze MITTELBEDARF Investitionen Der detaillierte mittelfristige Investitionsplan weist Ersatzanschaffungen von Organisationsmitteln für die nächsten Jahre in den Objekten Congress-Centrum, Gürzenich, Tanzbrunnen und Flora aus. Im Jahr 2018 steht die Erneuerung der Scheinwerfer-Anlage im Großen Saal des Gürzenich (40.000 €), die Erneuerung der Beschallungsanlage im Tanzbrunnen (80.000 €), ein neues Spielgerät im Tanzbrunnen (15.000 €), sowie die Beschaffung eines Gabelstaplers für den Tanzbrunnen (20.000 €) an. Für das Jahr 2019 wurden folgende Maßnahmen eingeplant: Die Beschaffung eines neuen LKW (70.000 €) und die Erneuerung der Pegelmessanlage im Tanzbrunnen (12.000 €). Im Jahr 2020 steht die Ersatzanschaffung eines weiteren LKW (70.000 €) sowie ein neuer Internet-Auftritt (60.000 €) auf dem Plan. Zusätzlich fallen im Jahr 2018 Investitionen aus dem Maßnahmenkatalog in Höhe von 100.000 € an. Kreditwirtschaft Tilgung von Darlehen Durch die Aufnahme des Darlehens zur Finanzierung der Inneneinrichtungen in der Flora im Jahr 2014 und das neu aufzunehmende Darlehen müssen in den Folgejahren Tilgungszahlungen geleistet werden. Mit Ablauf des Jahres 2019 ist das Darlehen für die Flora vollständig getilgt. KölnKongress GmbH – Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 34 Einzelansätze MITTELHERKUNFT Eigenfinanzierung Abschreibungen auf das Anlagevermögen Entsprechend der mittelfristigen Erfolgsplanung (s. Teil II A.) wurden die Abschreibungen in Ansatz gebracht. Fremdfinanzierung Kreditaufnahme Es ist vorerst für die Jahre 2018-2021 keine weitere Finanzmittelaufnahme vorgesehen. KölnKongress GmbH – Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 35 Einzelansätze ERGEBNIS Finanzergebnis Die Finanzergebnisse der Jahre 2018 bis 2021 sind alle durchweg positiv. Dadurch kann das Defizit des Jahres 2017 kompensiert werden. Die dann noch verbleibenden Mittel werden zur Stärkung des Kapitalstocks der Gesellschaft benötigt. KölnKongress GmbH – Wirtschaftsplan 2017 – Stand Oktober 2016 Seite 36 C. Stellenplan 2017-2021 ____________________________________________________________________________________________________________________ 2017 2018 2019 2020 2021 ____________________________________________________________________________________________________________________ Hauptberuflicher Geschäftsführer 1 1 1 1 1 Nebenamtlicher Geschäftsführer 1 1 1 1 1 Geschäftsbereichsleiter 5 5 5 5 5 Kaufm. Mitarbeiter 20 20 20 20 20 Kaufm. Mitarbeiter (Teilzeit) 4 4 4 4 4 Techn. Mitarbeiter 8 8 8 8 8 Auszubildende 3 3 3 3 3 ___________________________________________________________________________________________________________________ Gesamt 42 42 42 42 42 ___________________________________________________________________________________________________________________ -
Anlage 8 - Mittelfristiger Vermögensplan 2017-2020
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Anlage 8 Wirtschaftsplan 2017 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln Mittelfristiger Vermögensplan 2017-2020 Mittelbedarf 2017 2018 2019 2020 A Betriebsteil Gürzenich Gesamtinvestitionen 250.000 875.000 875.000 0 B Betriebsteil Philharmonie Gesamtinvestitionen 3.639.150 500.000 500.000 0 C Betriebsteil Tanzbrunnen/Rheinterrassen Gesamtinvestitionen 380.000 750.000 2.000.000 2.000.000 D Betriebsteil Flora Generalsanierung Flora (Mittelabfluss) 0 0 0 0 E Allgemeine Finanzwirtschaft Kreditwirtschaft (Tilgung von Darlehen) 6.170.000 6.5 80.000 6.880.000 7.135.000 Jahresverlust 7.007.761 5.926.155 6.221.846 6.541.152 Summe 13.177.761 12.506.155 13.101.846 13.676.152 Gesamtmittelbedarf 17.446.911 14.631.155 16.476.846 15. 676.152 Mittelherkunft Liquide Mittel zum 01.01. -5.189.220 266.441 960.853 16.464 A Eigenmittel Abschreibungen 3.750.000 4.000.000 4.180.000 4.350.000 Schuldendiensthilfe Stadt (Tilgungsanteil) für a) Darlehen Kapitaleinlage Koelnmesse 314.573 32 7.067 340.057 353.564 b) Darlehen zur Finanzierung Florasanierung 838 .000 998.500 1.012.400 1.026.500 Summe 4.902.573 5.325.567 5.532.457 5.730.064 B Neukreditaufnahmen 18.000.000 10.000.000 10.000.000 10.000.000 Gesamtmittelbereitstellung 17.713.353 15.592.008 16.49 3.310 15.746.528 Liquide Mittel zum 31.12. 266.441 960.853 16.464 70.376 Die Ausgaben für die Investitionsmaßnahmen in den Betriebsteilen Gürzenich, Philharmonie, Tanzbrunnen/ Rheinterrassen sowie Flora sind grundsätzlich gegenseitig deckungsfähig. -
Anlage 1 - Vorbemerkungen Wirtschaftsplan 2017
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Anlage 1 Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2017 Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln betreibt wie im Vorjahr im Wege von Vermietungen und Verpachtungen an die nachfolgend aufgeführten Betriebsgesellschaften fol- gende städtische Einrichtungen: Betriebsteil des Veranstaltungszentrums : Philharmonie Gürzenich Rheinterrassen/Tanzbrunnen Flora Betriebsg esellschaft KölnMusik GmbH KölnKongress GmbH KölnKongress GmbH KölnKongress GmbH Die Beteiligungen der Stadt Köln an den oben genannten Betriebsgesellschaften sind in das Ver- mögen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln eingelegt und begrün- den aus steuerlicher Sicht einen Betrieb gewerblicher Art (BgA). An der KölnKongress GmbH hält die Stadt Köln, Veranstaltungszentrum Köln, einen Anteil von 51%. Mitgesellschafter ist hier die Koelnmesse GmbH mit dem verbleibenden Anteil von 49%. An der Koelnmesse GmbH wiederum ist die Stadt mit 79,08% beteiligt. Nach dem bestehenden Organ- schaftsvertrag sind Verluste der KölnKongress GmbH von der Stadt Köln, Veranstaltungszentrum Köln, auszugleichen, andererseits hat die KölnKongress GmbH erwirtschaftete Jahresüberschüsse an das Veranstaltungszentrum abzuführen. Wie aus der Spartenrechnung (Seite 13 des als Anlage 5 dieser Beschlussvorlage beigefügten Wirtschaftsplans 2017 der KölnKongress GmbH) ersichtlich, betreibt die Gesellschaft neben den o.g. Betriebsteilen auch das Congress-Centrum in der Koelnmesse. Sie vermarktet des Weiteren die so genannte ZooLocation und das Kölnische Stadtmuseum sowie die Bastei, die in der Sparten- rechnung unter den “sonstigen Veranstaltungsobjekten“ zusammengefasst sind. Seit dem Jahr 2004 gehört zum Betriebsteil Rheinterrassen/Tanzbrunnen die Außengastronomie “Cologne Beach Club KM 689“, deren wirtschaftliche Auswirkungen in der Sparte “Tanzbrunnen“ ausgewiesen wer- den. Der von der Gesellschafterversammlung der KölnKongress GmbH in ihrer Sitzung am 23.11.2016 genehmigte Wirtschaftsplan 2017 (Anlage 5) weist einen Jahresfehlbetrag von 1.998.000 Euro aus. Der vorliegende Wirtschaftsplan des Veranstaltungszentrums berücksichtigt daher aufgrund der bestehenden körperschaftssteuerlichen Organschaft im Erfolgsplan in voller Höhe dessen Übernahme. Somit beinhaltet die Feststellung des Wirtschaftsplans 2017 der eigenbetriebsähnli- chen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln durch den Rat mittelbar auch die nach § 20 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages der KölnKongress GmbH erforderliche Zustimmung zum Wirtschafts- plan 2017 dieser Gesellschaft. Am Stammkapital der KölnMusik GmbH ist die Stadt Köln mit 89,93%, der WDR mit 10,03% betei- ligt. Gemäß § 23 des Gesellschaftsvertrages der KölnMusik GmbH ist jedoch nur die Gesellschafte- rin Stadt Köln (Veranstaltungszentrum Köln) am Ergebnis der Gesellschaft beteiligt. Die Mittel für den städtischen Zuschuss werden wegen der fehlenden Finanzkraft der eigenbetriebsähnlichen Ein- richtung seit 2005 wieder im städtischen Haushalt bereitgestellt und über das Veranstaltungszent- rum an das Unternehmen weitergeleitet. Gemäß Ratsbeschluss vom 05.02.2015 wurde der Betriebskostenzuschuss an die KölnMusik GmbH für 2017 auf 5.180.300 Euro festgelegt. Da die KölnMusik GmbH in ihrer Planung für das Geschäftsjahr 2017 von einem Verlust von 5.275.700 Euro ausgeht, sind zur vollständigen Verlust- abdeckung zusätzliche Mittel von 95.400 Euro durch die Gesellschaft im Wege einer Entnahme aus der Kapitalrücklage bereitzustellen. Mit Ratsbeschluss vom 19.09.1995 wurde auch die städtische Beteiligung in Höhe von seinerzeit 79,02 % an der Koelnmesse GmbH als sogenanntes „gewillkürtes Betriebsvermögen“ in das Sondervermögen des Eigenbetriebes eingebracht. Wenn auch die steuerlichen Rahmenbedin- gungen, die ursächlich für die Einbringung der Messe-Beteiligung in das Vermögen des Veran- staltungszentrums waren, aufgrund einer Reform der Unternehmensbesteuerung (Abschaffung des Anrechnungsverfahrens im Jahre 2002) nicht mehr gegeben sind, ist die städtische Beteili- gung wegen der mittlerweile zwischen dem Veranstaltungszentrum und der Koelnmesse GmbH bestehenden Rechtsbeziehungen (die von der Stadt Köln an die Koelnmesse GmbH vermieteten und verpachteten Grundstücke befinden sich sämtlich im Sondervermögen der eigenbetriebsähn- lichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln) weiterhin in dessen Vermögen eingelegt. In 2008 hat die Stadt Köln – Veranstaltungszentrum Köln zur Eigenkapitalstärkung der Gesellschaft eine Bareinlage von 22,7 Mio. € getätigt, die die eigenbetriebsähnliche Einrichtung über eine entspre- chende Fremdmittelaufnahme finanzieren musste. Der Wirtschaftsplan 2017 berücksichtigt im Zusammenhang mit dem noch nicht endgültig abge- schlossenen Vergleich zwischen der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstal- tungszentrum Köln, und der Grundstücksgesellschaft Köln Messe 15 - 18 GbR im Rahmen des Rechtsstreits um den hilfsweise außerordentlich gekündigten Vertrag über die Anmietung der vier neuen Messehallen und Nebengebäuden keine wirtschaftlichen Auswirkungen. Hier wurden be- reits im Jahr 2015 entsprechende Rückstellungen gebildet. Aufgrund der derzeitigen Gegebenheiten ist das Veranstaltungszentrum bis auf Weiteres auf Zu- schüsse aus dem städtischen Haushalt angewiesen. Durch den städtischen Zuschuss wird eine – wenn auch nur geringfügige – Verbesserung der Ertragskraft der eigenbetriebsähnlichen Ein- richtung erzielt. Entsprechend den Bestimmungen der Eigenbetriebsverordnung können nach Ab- lauf von 5 Jahren nicht ausgeglichene Verluste des Eigenbetriebes durch Abbuchung von der Rücklage ausgeglichen werden, wenn dies die Eigenkapitalausstattung zulässt. Ist dies nicht der Fall, so ist der Verlust aus Haushaltsmitteln der Gemeinde auszugleichen. Im Hinblick auf die vorstehend geschilderte Situation ist davon auszugehen, dass das Veranstaltungszentrum zu- mindest mittelfristig stärker als bisher aus Haushaltsmitteln subventioniert werden muss. Vor die- sem Hintergrund wurden bereits, wie oben erwähnt, ab 2005 die Mittel für den Betriebskostenzu- schuss der KölnMusik GmbH wieder im allgemeinen städtischen Haushalt bereitgestellt und le- diglich über das Veranstaltungszentrum an die Gesellschaft weitergeleitet und darüber hinaus – wie auch im Vorjahr – ein Zuschuss der Stadt an das Veranstaltungszentrum berücksichtigt. -
Anlage 2b - Erläuterungen Erfolgsplan 2017
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2 Erläuterungen zum Erfolgsplan 2017 Allgemeines Nach § 15 Abs. 2 EigVO sind im Erfolgsplan zum Vergleich neben den aktuellen Veran- schlagungen auch die Vorjahresplanansätze sowie die Ist-Werte des letzten Jahresab- schlusses auszuweisen. Umsatzerlöse Ausgewiesen sind hier die von den Betriebsgesellschaften KölnMusik GmbH und KölnKongress GmbH an das Veranstaltungszentrum zu zahlenden Pachtentgelte. Dane- ben berücksichtigt der Ansatz auch den von der Koelnmesse GmbH auf der Grundlage des vom Rat in seiner Sitzung am 17.12.1998 beschlossenen Erbbaurechtsvertrages an das Veranstaltungszentrum zu leistenden Erbbauzins für das Rheinterrassengelände. Des Weiteren sind die von der Koelnmesse GmbH nach dem Erbaurechtsvertrag aus dem Jahr 1998 zu zahlenden Erbbauzinsen für die verbliebenen Hallengrundstücke sowie der ab dem 01.01.2006 zu zahlende Erbbauzins für das an die Koelnmesse GmbH verpachte- te ehemalige DB-Gelände veranschlagt. Bisher war in den Umsatzerlösen ebenfalls der ab dem Jahr 2007 von der Koelnmesse GmbH an das Veranstaltungszentrum zu zahlende Mietzins für die neuen Nordhallen von monatlich 1.730.000 Euro netto sowie die Vorauszahlungen auf die Nebenkosten in Höhe von monatlich 75.000 Euro netto berücksichtigt (insgesamt 21.660.000 Euro p.a.). Nach der von der Stadt Köln hilfsweise ausgesprochenen außerordentlichen Kündigung des Mietvertrages mit der Grundstücksgesellschaft Köln Messe 15 -18 GbR zum August 2010 wurde im gleichen Zuge auch der Untermietvertrag mit der Koelnmesse ausgesetzt. Da- her entfallen neben den bisher unter der Aufwandsposition „Bezogene Leistungen“ veran- schlagten Mietzahlungen an die GbR auch die Mieterlöse aus der Weitervermietung der Hallen an die Koelnmesse. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil Die Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Stadterneuerung für den Um- und Erweiterungsbau Gürzenich in Höhe des insgesamt bewilligten Zuschusses von 20.000.000,00 DM (10.225.837,62 Euro) sind seinerzeit in einen Sonderposten eingestellt worden. Die Aktivierung der Maßnahmen im Anlagevermögen erfolgte dementsprechend mit den vollen, nicht um die Zuschüsse gekürzten Anschaffungs- und Herstellungskosten. Den Abschreibungen auf diesen Anlagegütern steht eine anteilige Auflösung des Sonder- postens für den Landeszuschuss gegenüber, der über den gleichen Zeitraum wie die Ab- schreibungen auf das bezuschusste Anlagevermögen verteilt wird und somit den Ab- schreibungsaufwand per Saldo vermindert. Zuschuss der Stadt Köln Korrespondierend zu der Veranschlagung im städtischen Haushalt für das Jahr 2017 ist im Erfolgsplan 2017 des Veranstaltungszentrums ein Liquiditätszuschuss in Höhe von 3.000.000 Euro veranschlagt. Daneben sind weitere städtische Mittel in Höhe von 800.906 Euro als Zinsanteil der Schuldendiensthilfe für das in 2008 vom Veranstaltungs- zentrum aufgenommene Darlehen in Höhe von 22,7 Mio. Euro, mit dem die entsprechen- de Kapitalzuführung der Stadt bei der Koelnmesse GmbH finanziert wurde, vorgesehen. 3 Der korrespondierende Tilgungsanteil für das Darlehen (rd. 314.572 Euro) wurde im Ver- mögensplan berücksichtigt. Für die zur Finanzierung der Florasanierung aufgenommenen Darlehen in Höhe von bis- her insgesamt 30,0 Mio. Euro sowie für die in 2017 geplante Darlehensaufnahme in Höhe von voraussichtlich rd. 10,0 Mio. Euro berücksichtigt der Erfolgsplan beim Zinsaufwand anteilige Kosten von 772.000 Euro, die bei den Erträgen in gleicher Höhe als Zuschuss der Stadt (Schuldendiensthilfe) veranschlagt sind. Auch hier wurde der korrespondierende Tilgungsanteil für das Darlehen (838.000 Euro) im Vermögensplan berücksichtigt. Abschreibungen Ausgewiesen sind die für die Kölner Philharmonie, das Alt-Gebäude und den Neubau des Gürzenichs nebst Außenaufzug sowie die auf das Sachanlagevermögen im Rheinpark entfallenden Abschreibungen. Mit Abschluss der Generalsanierung der Flora sind seit 2015 zusätzliche Abschreibungswerte von rd. 1,3 Mio. Euro p.a. anzusetzen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden weitestgehend bestimmt von den In- standhaltungsaufwendungen für die Betriebs- und Geschäftsausstattung der Philharmo- nie, den Energiekosten Philharmonie sowie den Rechts- und Beratungskosten. Die Rechts- und Beratungskosten beinhalten die Kosten aus dem laufenden Verfahren gegen die Grundstücksgesellschaft Köln Messe 15 - 18 GbR. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens Der Betrag betrifft die Abdeckung des Planverlustes 2017 der KölnMusik GmbH auf der Grundlage des vom Rat am 05.02.2015 beschlossenen Betriebskostenzuschusses an die KölnMusik GmbH. Der im Erfolgsplan 2017 des Veranstaltungszentrums auf der Ertrags- seite veranschlagte Betrag von 5.180.300 Euro entspricht dem im o.g. Ratsbeschluss für 2017 festgelegten Zuschuss. Wie in der Vorbemerkung zum Wirtschaftsplan bereits er- wähnt, sind die hierzu erforderlichen Mittel im Haushaltsplan 2017 als sog. Transferauf- wand im Teilplan 0416 Kulturförderung veranschlagt. Der von der Gesellschafterversammlung der KölnMusik GmbH am 08.12.2016 beschlos- sene Wirtschaftsplan 2017 geht von einem Jahresfehlbetrag von 5.275.700 Euro aus. Dies führt zu einer Abschreibung des Beteiligungswertes in gleicher Höhe. Aufwendungen aus der Verlustübernahme Da gemäß § 2 des Organschaftsvertrages vom 17.05.1995 zwischen dem Veranstal- tungszentrum und der KölnKongress GmbH das Veranstaltungszentrum zur Übernahme des Verlustes der Betreibergesellschaft verpflichtet ist, berücksichtigt dieser Planansatz den im Wirtschaftsplan 2017 der KölnKongress GmbH ausgewiesenen Planverlust in Hö- he von 1.998.000 Euro. Das Ergebnis der KölnKongress GmbH des Geschäftsjahres 2017 ist im Wesentlichen von zwei Faktoren geprägt: Zum einen wird mit der Umsetzung des umfangreichen Maßnahmenkataloges zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Gürzenich und im Tanzbrunnen begonnen, zum anderen nimmt die neu gegründete Toch- tergesellschaft KölnKongress Gastronomie GmbH ihre Tätigkeit auf. Beide Effekte führen vorübergehend zu einer deutlichen Ergebnisbelastung. 4 Jahresergebnis Trotz der Zuschüsse der Stadt Köln (allgemeiner Betriebskostenzuschuss und Schulden- diensthilfen) sowie der Übernahme des Verlustes der KölnMusik GmbH durch den allge- meinen Haushalt ergibt sich der ausgewiesene Planverlust, der vor allem auf die hohen Abschreibungen und die starke Zinsbelastung als Folge der mit Fremdmitteln finanzierten Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten in den verschiedenen Betriebsteilen zurückzu- führen ist. Gemäß § 10 Abs. 5 der Eigenbetriebsverordnung NRW ist ein etwaiger Jahresverlust, soweit er nicht aus Haushaltsmitteln der Gemeinde ausgeglichen wird, auf neue Rech- nung vorzutragen. Die Gewinne der folgenden fünf Jahre sind zunächst zur Verlusttilgung zu verwenden. Ein nach Ablauf von fünf Jahren nicht getilgter Verlustvortrag kann durch Abbuchung von Rücklagen ausgeglichen werden, wenn dies die Eigenkapitalausstattung zulässt; ist dies nicht der Fall, so ist der Verlust aus Haushaltsmitteln der Gemeinde aus- zugleichen. Vor dem Hintergrund der erkennbaren Rahmendaten ist eine grundlegende Änderung der wirtschaftlichen Situation des Veranstaltungszentrums nicht zu erwarten.
Beratungsverlauf
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13.02.2017
Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln
TOP 5.1, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
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