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1183/2022

Barierefreie Glasrecycling-Unterflurcontainer-Systeme für jeden Stadtteil von Porz und Köln

Stellungnahme zu einem Antrag (BV) 06.04.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 07.04.2022

Stellungnahme zu einem Antrag (BV)

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Stellungnahme zu einem Antrag (BV)

2245 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VIII/VIII/3 
 
Vorlagen-Nummer 
 1183/2022 
Stellungnahme zu einem Antrag 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 7 (Porz)  
 
Barierefreie Glasrecycling-Unterflurcontainer-Systeme für jeden Stadtteil von Porz und Köln 
Von FDP Köln in der Bezirksvertretung Porz wurde folgender Antrag gestellt: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, alle Voraussetzungen nebst Fördermöglichkeiten zu prüfen und zu 
schaffen, dass in jedem Kölner Stadtteil ein barrierefreies Unterflurbehälter-System zum Glasrecyc-
ling auf Marktplätzen oder in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten eingebaut wird zur Verfügung 
steht. In Porz würden 17 weitere Unterflurcontainer eingebaut. Eine Auflistung der möglichen Stand-
orte ist der Bezirksvertretung frühzeitig vorzulegen. 
 
Dabei sind die 19 Stadtteile, in denen bereits ein Duales System von Unterflurcontainern zur Glaser-
fassung vorhanden ist, nicht mehr zu berücksichtigen. Der Finanzausschuss wird gebeten, die finan-
ziellen Mittel zur Verfügung zu stellen. Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün ist einzubinden. 
 
 
Die Verwaltung nimmt wie folgt Stellung: 
 
Die Erfahrungen haben gezeigt, dass der Einbau von Unterflurcontainer für Glas an zentralen Stellen 
sehr schwierig ist. Gerade in zentralen Bereichen ist der Einbau von Unterflurcontainern aufgrund von 
Leitungen oft nicht möglich. 
 
Es ist auch fraglich, ob der gewünschte Personenkreis durch diese Maßnahme erreicht werden kann. 
Dieser Personenkreis müsste relativ lange Wege zur Entsorgung von Glas in Kauf nehmen. Der Ver-
waltung liegt auch kein Bedarf aus diesem Personenkreis vor. 
 
Um dem Beschluss umzusetzen, sind pro Standort ca. 27.000 Euro erforderlich. Dies bedeutet für 
das gesamte Stadtgebiet ein Betrag von rd. 1,9 Millionen Euro. Darüber entstehen Folgekosten auf-
grund der erforderlichen Wartung i.H.v. ca. 3.000 Euro pro Standort. Hierdurch entstehen nochmals 
Kosten pro Jahr in Höhe von 210.000 Euro. Eine Fördermöglichkeit wird seitens der Verwaltung nicht 
gesehen. 
 
Aufgrund der hohen Kosten und aufgrund der Einschätzung, ob der gewünschte Personenkreis hier-
durch erreicht werden kann, sieht die Verwaltung keine Möglichkeit diesen Antrag umzusetzen.

Beratungsverlauf (1)

07.04.2022 Bezirksvertretung 7 (Porz)
Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1183/2022
Typ
Stellungnahme zu einem Antrag (BV)
Datum
06.04.2022
Erstellt
06.04.2022 13:19