1555/2022
Neuwahl des Tanzbeirats 2022 bis 2024
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Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/41/41/23 Vorlagen-Nummer 1555/2022 Freigabedatum 12.05.2022 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Neuwahl des Tanzbeirats 2022 bis 2024 Beschlussorgan Ausschuss Kunst und Kultur Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für Kunst und Kultur ernennt für die Amtsperiode 01.01.2022 bis 31.12.2024 Frau Prof. Heide Hagebölling-Eisenbeis Frau Diane Müller Frau Ulrike Nestler als stimmberechtigte Mitglieder des Tanzbeirats. Ausschuss Kunst und Kultur 31.05.2022 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Der Rat hat am 18.01.2011 im Rahmen der Verabschiedung des Tanzförderkonzepts die Einrichtung eines Tanzbeirats beschlossen. Der Beirat hat die Funktion, die Verwaltung auf Grundlage des aktu- ellen Förderkonzepts bei der Vergabe der jährlichen Projektfördermittel, der vierjährigen Projektförde- rung sowie der vierjährigen Konzeptionsförderung im Bereich der freien Tanzszene zu beraten. Der Tanzbeirat besteht aus vier stimmberechtigten Mitgliedern. Neben dem Beigeordneten für Kunst und Kultur, der sich vertreten lassen kann, wird ein Mitglied von der Verwaltung vorgeschlagen sowie zwei Kandidat*innen durch die freie Tanzszene gewählt. Eine Amtsperiode des Tanzbeirats beträgt drei Jahre. Im Juni 2020 endete die vertraglich geregelte Zuständigkeit des städtischen Tanzbeirats. Aufgrund von Verzögerungen durch die Corona-Pandemie konnte das Verfahren zur Neuwahl nicht fristgerecht vor der bevorstehenden Entscheidungsrunde über die nächsten Projektanträge durchgeführt werden. Wegen der hohen Akzeptanz des derzeitigen Beirats in der Szene und nach Zustimmung der amtierenden Mitglieder wurde die Zuständigkeit des Beirats deshalb im Einvernehmen mit dem Tanz Jour Fixe bis zum Jahresende 2021 verlängert. Dies wurde dem Ausschuss für Kunst und Kultur in seiner Sitzung am 27.04.2021 mitgeteilt. Nun ist eine Neubesetzung des Tanzbeirats ab 01.01.2022 erforderlich. Der Beirat kann in seiner bestehenden Konstellation mindestens einmal wiedergewählt werden, dazu bedarf es einer erneuten Bestätigung durch die Szene beziehungsweise die Verwaltung und eines Ausschussbeschlusses. Die Tanzszene hat die Wiederwahl von Frau Prof. Heide Hagebölling-Eisenbeis und Frau Ulrike Nest- ler bestätigt. Die Verwaltung schlägt als neues stimmberechtigtes Mitglied Frau Diane Müller vor. Alle Personen haben ihre Bereitschaft zur (erneuten) Mitwirkung im Tanzbeirat erklärt. Die Lebensläufe der Beiratsmitglieder sind als Anlage der Beschlussvorlage beigefügt.
Anlage 1 Kurzvitae der vorgeschlagenen Tanzbeiratsmitglieder 2022 bis 2024
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Anlage zu BV 1555/2022 Kurzviten der vorgeschlagenen Tanzbeiratsmitglieder 2022 bis 2024 Kurzvita Prof. Heide Hagebölling-Eisenbeis Künstlerin, Designerin und Kommunikationswissenschaftlerin. Gemeinsam mit Prof. Manfred Eisenbeis Gründung der Kunsthochschule für Medien Köln,1990 sowie gemeinsame Initiierung und Leitung internationaler UNESCO Kolloquien mit Themenschwerpunkten Kunst, Kultur und neue Technologien. Medien: Aufführungs- und Lebensraum Entwicklung des Themenkomplexes interaktiver Dramaturgien und medialer Szenografien als interdisziplinäre, Sparten integrierende Kunstform der Medien- und Raumkunst mit Performance, Tanz, Klang und Musik und Klang. Partizipation an der Entwicklung neuer Medien zur Erschließung kreativer Umsetzungen und Nutzung künstlerischer Ausdrucksformen. Public Art Art/Kunst im öffentlichen Raum. Zahlreiche Publikationen und Kooperationen mit Festivals und Wettbewerben. Gruppenausstellungen (Auswahl): Centre Pompidou Paris; Bauhaus Museum Berlin; Ars Electronica Linz; La Villette Paris; Imagina Monte Carlo; Milia Cannes, Frankreich; L’immagine elettronica, Bologna, Italien. Akademische Verbindungen u.a.: Harvard University/Carpenter Center, USA; MIT/Center for Advanced Visual Studies, Boston, USA; New York University; Pratt Institute New York; Renmin University, Beijing, China; Architectural Association/ AA London, GB; Central St. Martins/University of Arts London, GB; Taipei National University of Arts, Taiwan; Université Paris 8, Frankreich; University of Art Helsinki und Art University of Tampere, Finnland. Mitgliedschaften: - Académie Européenne des Sciences, des Lettres et des Arts, Paris - European Cultural Parliament / ECP, Berlin - ICOM, International Council of Museums Auszeichnung: Gemeinsam mit Manfred Eisenbeis ausgezeichnet mit der „Picasso Medaille“ der UNESCO, Paris. HHE betrachtet ihren Ansatz als offenen Prozess künstlerischer Forschung, kreativer Entwicklungsarbeit und Synthese zwischen den Künsten u.a. im Kontext technologischer Veränderungen. Näheres zu HHE: Biographie: http://www.media-scenography.org/biography-and-academic-work/ Projekte: http://www.media-scenography.org/list-of-projects/ Publikationen und Texte: http://www.media-scenography.org/list-of-publications/ Dokumentation künstl. Projekte u.a. des Lehrbereichs: http://www.media-scenography.org Anlage zu BV 1555/2022 Kurzvita Diane Müller Diane Müller studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Als Projektleiterin für kulturelle Bildungsprojekte erforschte sie z.B. im BMBF geförderten Projekt netzspannung.org am Fraunhofer Institut, wie Kunst mit digitalen Medien an Schulen und Hochschulen vermittelt werden kann. Sie koordinierte internationale Wettbewerbe studentischer Medienprojekte und organisierte die Jurysitzungen, sowie die Preis‐Stipendien. Seitdem arbeitete sie als Künstlerin und Vermittlerin für zahlreiche Bildungs‐ und Kulturinstitutionen, wie z.B. für das Kunstmuseum Bonn (Videonale e.V.), die RUB Bochum oder die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Arbeit Bildung und Kultur e.V., bei der sie auch im Vorstand der Bezirksarbeitsgemeinschaft Köln tätig war. Sie leitete Kunsträume und gründete Kunstvereine in Leipzig, Köln und München. Der Schwerpunkt ihrer bisherigen Arbeit als Künstlerin und Dozentin liegt im Bereich Performance und Interventionen im öffentlichen Raum. Tänzerische und choreographische Elemente fließen in ihre Arbeit mit ein. Seit März 2021 ist sie geschäftsführende Bildungsreferentin der LAG Tanz NRW e.V. Anlage zu BV 1555/2022 Kurzvita Ulrike Nestler Ulrike Nestler studierte Ethnologie, Afrikanistik und Geographie an der Universität zu Köln und absolvierte anschließend eine berufsbegleitende Fortbildung zur Tanzpädagogin. Seit 2006 Forschungsaufenthalte zu Zeitgenössischem Tanz in Südafrika und diverse Lehraufträge an der Universität zu Köln als auch am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) der HfMT Köln. Freiberufliche Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderausstellungsprojekt AFROPOLIS. Stadt, Medien, Kunst (2009-2011, Kuration: K. Pinther, Ch. Hanussek, L. Förster), als Projektkoordinatorin und -leiterin der Reihe TANZKULTUREN der Welt im RJM (2011-2014), in der allgemeinen Veranstaltungsorganisation (2011, 2013) und im Sonderausstellungsprojekt Albert Watson: 14 Days in Benin, jeweils im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum. Seit 2016 Mentorin des Residenzprogramms INKUBATOR der Tanzfaktur Köln (Residenzzyklen 2016, 2017, 2018, 2019, 2020-2021) und Promotionsprojekt im Bereich Tanzwissenschaft, Arbeitstitel Dancing Contemporaneity in Urban South Africa: Johannesburg and Beyond (in Bearbeitung, Betreuerin: Prof. Dr. Yvonne Hardt, ZZT/HfMT). Erarbeitung der Fachstudie Move2gether! Herausforderungen und Chancen von mixed-abled Ensembles in Theater, Tanz und Performance (zus. mit Dr. Fabian Chyle-Silvestri, i.A. des LOFFT – DAS THEATER/Leipzig, 2020-2021) und Erstellung diverser tanzwissenschaftlicher Projektdokumentationen unter Anwendung ethnographischer Forschungsmethoden (u.a. des mixed-abled Online-/Hybrid- Trainingsformat der Tanzkompanie cie.nomoreless, inkl. Rechercheteil zu Accessibility von Online-Formaten für Blinde/Erblindete bzw. Sehbeeinträchtigte, 2021). Sie lehrt und forscht als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Tanzwissenschaft am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) der Hochschule für Musik und Tanz, Köln. Besondere Interessen: u.a. ethnographische Forschungsmethoden und Arbeitsweisen in den performativen Künsten; (Post-)Kolonialismus und die performativen Künste; Ethnographische Museen in Bewegung; Netzwerkbildung und Zeitgenössische Tanzproduktion auf dem afrikanischen Kontinent und seiner Diaspora; Urbanität, Diversität und Körper; Prozesse und Strukturen fähigkeitsgemischten Arbeitens. Kontakt: ulrike.nestler@hfmt-koeln.de
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1555/2022
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 12.05.2022
- Erstellt
- 06.05.2022 11:54