Mandari Insight

0198/2021

Vorschau auf die Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen der Museen der Stadt Köln mit Ausnahme des Wallraf-RichartzMuseums & Fondation Corboud 2019

Mitteilung Ausschuss 09.03.2021

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Vorschau Sonderausstellungen 2021 
Beschreibung der Ausstellungen  Stand März 2021 
 
 
 
S e i t e  1 | 31 
 
Inhalt 
 
Museum Ludwig 3 
Russische Avantgarde 3 
Wolfgang-Hahn-Preis 2020: Betye Saar 3 
Wolfgang-Hahn-Preis 2021: Marcel Odenbach 4 
Andy Warhol 4 
Vor Ort. Fotogeschichten zur Migration 5 
HIER und JETZT: Zusammen, Dafür und Dagegen 5 
Der geteilte Picasso 6 
Boaz Kaizman (1700 Jahre Jüdisches Leben) 6 
Römisch-Germanisches Museum 7 
Archäologische Landesausstellung 2021/22 7 
Rautenstrauch - Joest - Museum 8 
360 Grad-Projekt 8 
Die Schatten der Dinge #1 8 
RESIST! Die Kunst des Widerstands“ 8 
Beyond (Outreach-Projekt) 9 
Artist meets Archive #2: Yasmine Eid-Sabbagh 9 
Invisible Inventories. Zur Kritik kenianischer Sammlungen in westlichen Museen 9 
Liebe global 9 
Gegenbilder 10 
Eine Seele in Allem – Die Ainu, die Ainu Nordjapans 10 
Museum für Angewandte Kunst 12 
Danish Jewellery Box 12 
WORK IN PROGRESS – How work affects life 12 
Artist meets Archive: Rosangela Rennó 12 
Hélène Binet / Gottfried Böhm 13 
Museum für Ostasiatische Kunst 15 
Brennpunkt Asien - Von der Europäischen Reisediplomatie zum Kolonialismus 15 
Artist meets Archive 15 
100 Ansichten des Mondes. Japanische Farbholzschnitte von Tsukioka Yoshitoshi 15 
Museum Schnütgen 17 
Franka Hörnschemeyer: Gipskartonfeuerschutz 17 
Ausstellung: „Von Frauenhand. Mittelalterliche Handschriften aus Kölner Sammlungen“ 18

Vorschau Sonderausstellungen 2021 
Beschreibung der Ausstellungen  Stand März 2021 
 
 
 
S e i t e  2 | 31 
Kölnisches Stadtmuseum 23 
Sonderausstellung „Köln 1945. Alltag in Trümmern“ 23 
Sonderausstellung „Alaaf auf Abstand“ (rein digital) 23 
Tell me who you are (interaktive Online-Ausstellung in Köln) 24 
NS-Dokumentationszentrum 26 
Thessaloniki – Gespaltene Erinnerungen 1940-1950 26 
Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust 26 
Synagogen In Deutschland – Eine virtuelle Rekonstruktion* 26 
Die Cellistin von Auschwitz – Die Geschichte von Anita Lasker Wallfisch 27 
Philibert & Fifi. Karikaturen und Zeichnungen eines französischen Zwangsarbeiters 27 
Kunst- und Museumsbibliothek 28 
Dorissa Lem – SOLITÄR 28 
Künstlerbuchmesse EDITIONALE Köln 28 
Castellibri, Künstlerbücher von Dietmar Pfister 28 
Booklets-Ausstellung von Studierenden der Kunstakademie Münster, Kuratorin Nora 
Schattauer (Arbeitstitel) 29 
SERGE CHAMCHINOV & ANNE ARC, JAZZBAND der KÜNSTLERBUCHER: Zum 100. 
Jahrestag von den Festen von Angst und Schmerz von Paul van Ostaijen 29 
Rheinisches Bildarchiv 30 
Artist meets Archive #2: Image Cycle - Philipp Goldbach 30 
Chargesheimer fotografiert Jazz 30

Vorschau Sonderausstellungen 2021 
Beschreibung der Ausstellungen  Stand März 2021 
 
 
 
S e i t e  3 | 31 
Museum Ludwig 
Russische Avantgarde 
Das Museum Ludwig hat dank der Sammlung von Peter und Irene Ludwig eine herausragende 
Sammlung Russischer Avantgarde. Gerade in dieser Kunstrichtung fanden immer wieder auch 
fragliche bzw. gefälschte Arbeiten den Weg in private und städtische Museumssammlungen. Das 
Museum Ludwig untersucht seit einigen Jahren seine Bestände der Russischen Avantgarde 
kunsthistorisch und kunsttechnologisch. Bereits 2009 und 2011 haben hierzu Ausstellungen z.B. 
zu Kasimir Malewitsch stattgefunden. Zielsetzung des Projekts ist es, fragliche Werke bei 
Abschreibung klar aus unserem Bestand ausscheiden zu können. 
In der Ausstellung werden Originale, ebenso wie Fälschungen und Bilder zu sehen sein, die 
falsch datiert oder falsch zugeschrieben wurden Es werden neben Bildern aus der Sammlung 
auch einige Leihgaben aus Sammlungen z.B. in St. Petersburg oder Thessaloniki zu sehen sein. 
Anhand von prägnanten Beispielen können sich die Besucher ein Bild von Provenienzrecherche 
und der Technik hinter der Kunst machen: Infrarot- und Röntgenbilder, Pigmentanalysen, 
Leinwanduntersuchungen oder was bedeutet ein ‚Marker‘ wie Titanweiss? 
Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin 
Wie viele Frauen gehobener Stände, sammelte auch Elisabeth von Österreich-Ungarn, genannt 
Sisi, in den 1860er Jahren Porträtfotografien – es war en vogue. Das Museum Ludwig verwahrt 
achtzehn ihrer Alben mit ca 2.000 Fotografien im sogenannten Carte de Visite Format; dies sind 
auf Karton fixierte Fotografien im Format von circa 6 x 9 cm. Darauf zu sehen sind Adelige – viele 
Mitglieder von Elisabeths Familie –, Berühmtheiten und Kunstwerke. 
So kostbar die drei Schönheitenalben im Museum Ludwig gestaltet sind – etwa mit Amethysten, 
Messingbeschlägen, Goldschnitt, in Leder gebunden – so heterogen scheint auf den ersten Blick 
die Zusammenstellung. 
Wolfgang-Hahn-Preis 2020: Betye Saar 
Der Preis wird zur Erinnerung an den 1987 verstorbenen Kunstsammler Wolfgang Hahn 
verliehen, der sich weitsichtig und engagiert für die internationale zeitgenössische Kunst in Köln 
eingesetzt und zusammen mit Peter Ludwig wesentlich zum Weltruf der Stadt Köln als 
Kunstmetropole beigetragen hat. Der Kunstpreis fördert die Diskussion und die Unterstützung der 
Gegenwartskunst im institutionellen Rahmen des Museum Ludwig. 
Mit dem Wolfgang-Hahn-Preis werden Künstler ausgezeichnet, die sich durch ein konsequent 
entwickeltes Werk internationale Anerkennung erworben haben und noch nicht adäquat im 
Kölner Museum Ludwig vertreten sind. Der Wolfgang-Hahn-Preis ist kein Geldpreis, sondern ein 
Ankaufspreis mit dem ein bedeutendes Werk oder eine Werkgruppe des Preisträgers erworben 
wird, die als Dauerleihgabe dem Museum Ludwig zur Verfügung gestellt wird. Der Preis 
beinhaltet außerdem eine Präsentation im Museum Ludwig sowie eine Publikation. Das 
Gesamtbudget beträgt 100.000 Euro.1 
Betye Irene Saar (geboren 30. Juli 1926 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische 
Künstlerin, die für ihre Arbeiten mit der Technik der Assemblage bekannt ist. In den USA ist Saar 
eine Legende in der Welt der zeitgenössischen Kunst. Sie ist eine visuelle Erzählerin und 
versierte Grafikerin. In den 1970er Jahren zählte sie zu den Vertretern des Black Arts Movement. 
                                                
1 Quelle: Kulturpreise.dewww.kulturpreise.de

Vorschau Sonderausstellungen 2021 
Beschreibung der Ausstellungen  Stand März 2021 
 
 
 
S e i t e  4 | 31 
Sie thematisierte von Anfang an die negativen Darstellungen von Afro-Amerikanern und die in 
den USA weitverbreitete rassistische Haltung gegenüber schwarzen Menschen.2 
Wolfgang-Hahn-Preis 2021: Marcel Odenbach 
Der Preis wird zur Erinnerung an den 1987 verstorbenen Kunstsammler Wolfgang Hahn 
verliehen, der sich weitsichtig und engagiert für die internationale zeitgenössische Kunst in Köln 
eingesetzt und zusammen mit Peter Ludwig wesentlich zum Weltruf der Stadt Köln als 
Kunstmetropole beigetragen hat. Der Kunstpreis fördert die Diskussion und die Unterstützung der 
Gegenwartskunst im institutionellen Rahmen des Museum Ludwig. 
Mit dem Wolfgang-Hahn-Preis werden Künstler ausgezeichnet, die sich durch ein konsequent 
entwickeltes Werk internationale Anerkennung erworben haben und noch nicht adäquat im 
Kölner Museum Ludwig vertreten sind. Der Wolfgang-Hahn-Preis ist kein Geldpreis, sondern ein 
Ankaufspreis mit dem ein bedeutendes Werk oder eine Werkgruppe des Preisträgers erworben 
wird, die als Dauerleihgabe dem Museum Ludwig zur Verfügung gestellt wird. Der Preis 
beinhaltet außerdem eine Präsentation im Museum Ludwig sowie eine Publikation. Das 
Gesamtbudget beträgt 100.000 Euro. 
Marcel Odenbach (* 7. Juli 1953 in Köln) ist ein deutscher Videokünstler. Marcel Odenbach 
gehört mit Ulrike Rosenbach und Klaus vom Bruch zu den drei international anerkanntesten 
deutschen Videokünstlern. Zusammen bildeten sie in den 1970er Jahren die Produzentengruppe 
ATV.3 
Andy Warhol 
Dreißig Jahre nach seiner letzten Retrospektive in Köln stellt WARHOL NOW Andy Warhol als 
einen Künstler vor, dessen innovatives Schaffen gerade für eine junge Generation im Zeitalter 
von Migration und gesellschaftlicher Diversität neu zu entdecken ist. Andy Warhol (*1928 in 
Pittsburgh, †1987 in New York) hat mit seiner Persönlichkeit Menschen in seinen Bann gezogen 
und polarisiert, seine Kunst hat eine ganze Ära geprägt. Sein vielgestaltiges Werk hat die 
Grenzen von Malerei, Skulptur, Film und Musik neu definiert. Mehr noch als seine bewussten 
Flirts mit der Welt des Kommerz und der Celebrities machen ihn aus heutiger Sicht seine 
Parteinahmen für alternative Lebensentwürfe zum Ausnahmekünstler, der unvermindert neue 
Lesarten und Erkenntnisse zu offenbaren vermag. Die Ausstellung beleuchtet Warhols erweiterte 
künstlerische Praxis, wobei seine Bild gewordenen Campbell Suppendosen, Elvis Presley 
Doppelungen oder Farbvariationen eines Elektrischen Stuhls ebenso Beachtung finden wie die 
konzeptuellen Ambitionen, die seine Rolle in einer in Veränderung befindlichen kreativen und 
politischen Landschaft definieren. Mit seinem offenen Ende verweist Warhols Schaffen auf eine 
Periode kultureller Transformation, die seinem Werk auch aus heutiger Sicht hohe Aktualität 
verleiht. WARHOL NOW ist eine Kooperation des Museum Ludwig, Köln und der Tate Modern, 
London. Nach diesen beiden europäischen Stationen wird die Ausstellung 2021 in der Art Gallery 
of Ontario in Toronto sowie dem Dallas Museum of Art zu sehen sein. In Köln wird die groß 
angelegte Werkschau vom 10. Oktober 2020 bis zum 21 Februar 2021 mit einer Vielzahl 
künstlerischer Medien auf über 1200 qm präsentiert. Für das Museum Ludwig und seinen 
Stellenwert als eines der weltweit bedeutendsten Museen in Bezug auf Pop Art bildet die Andy 
Warhol Ausstellung einen weiteren folgerichtigen und wesentlichen Baustein seines 
Ausstellungsprogramms. 
                                                
2 Quelle: Wikipedia.de 
3 Quelle: Wikipedia.de

Vorschau Sonderausstellungen 2021 
Beschreibung der Ausstellungen  Stand März 2021 
 
 
 
S e i t e  5 | 31 
Vor Ort. Fotogeschichten zur Migration 
Fotografien von Köln und weiteren Städten im Rheinland aus der Zeit zwischen 1955 und 1989 
machen den stetigen Wandel durch die Bewohner*innen sichtbar. Die kaum bekannten 
vielfältigen Geschichten von Arbeitsmigrant*innen stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Als 
Zeitzeug*innen geben sie in Interviews Auskunft. Was erzählen sie und ihre privaten Fotografien 
über die Stadt und wie sie durch ihre Einwanderung belebt wurde? Wie werden Straßen, Häuser, 
Geschäfte, Restaurants, Parks zu Trägern von Erinnerung, zum Teil der Stadtgeschichte? Und 
was bilden im Vergleich dazu die Stadtfotografien von Chargesheimer, Heinz Held, Candida 
Höfer und Ulrich Tillmann ab, die sich in der Sammlung des Museum Ludwig befinden? Jenseits 
der flüchtigen Erfahrungen des urbanen Lebens ermöglichen die Fotogeschichten von Migration 
die Erinnerung an die vielfältigen Möglichkeiten, sich in einer neuen Stadt zu verorten.  
Die Ausstellungsidee geht auf die Forschung der Architekturhistorikerin und Gastkuratorin Ela 
Kaçel zurück. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie Arbeitsmigration im urbanen Raum in 
öffentlichen Fotografien zwischen 1955 und 1989 repräsentiert wird und wie sich Migrant*innen 
selbst als Stadtbewohner*innen fotografierten. Damit verbunden ist die Überlegung, dass mit 
diesen Privataufnahmen vielfältige Geschichten über das Ankommen in Köln und im Rheinland 
verbunden sind, die, obwohl Teil der Stadtgeschichte, bislang noch nicht darin eingegangen sind. 
Das Ausstellungsprojekt ist eine Kooperation mit DOMID/ Dokumentationszentrum und Museum 
über die Migration in Deutschland e.V. Es wird durch Manuel Gogos und Aurora Rodonò 
kuratorisch beraten. 
HIER und JETZT: Zusammen, Dafür und Dagegen 
Die siebte Ausgabe der Ausstellungsreihe HIER UND JETZT im Museum Ludwig beschäftigt sich 
mit der Japanischen Avantgarde der 1960er Jahre aus einer heutigen Perspektive. Auf welche 
Entwicklungen der Nachkriegszeit reagierten Künstler*innen damals? Was motivierte ihre 
aufsehenerregenden öffentlichen Aktionen? Und wie beziehen sich heute zeitgenössische 
Künstler*innen auf diese historische Strömung? 
Die Japanische Avantgarde der Nachkriegszeit entstand im Anschluss an die Besatzung des 
Landes durch die US-amerikanische Armee (1945 bis 1952). Sie ist eng verknüpft mit der 
gesellschaftlichen Umorientierung in dieser Zeit: Die Demokratisierung Japans unter dem 
finanziellen und politischen Einfluss der USA ging einher mit einem ökonomischen 
Wachstumsschub, sozialen Umwälzungen und einer kulturellen Neuverortung. Auf den 
Widerstand und Demonstrationen von Studierenden und Gewerkschaften antwortete die Polizei 
mit Gewalt. Parallel liefen auf offizieller Ebene die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele in 
Tokio 1964 und die Expo in Osaka 1970, die das Land innovativ und attraktiv darstellen sollten. 
Die Ausstellung präsentiert Fotografien von Aktionen und Performances verschiedener 
Künstler*innen-Kollektive der 1960er Jahre aus der Sammlung des Museums M+ in Hong Kong. 
Gleichzeitig entsteht durch die spontanen, humorvollen und teilweise radikalen Interventionen 
des Kollektivs Chim↑Pom (gegründet 2005 in Tokio) und aktuelle Arbeiten von Koki Tanaka 
(*1975) ein generationsübergreifender Dialog. Gruppen wie Neo Dada, Hi Red Center und Zero 
Dimension protestierten damals gegen die Stationierung der US-Armee in Japan, die 
Benachteiligung von Migrant*innen. Heute erkunden Chim↑Pom und 
Koki Tanaka Potenziale des Widerstands auf ihre Weise: Ihre Arbeiten befassen sich mit 
persönlichen Lebensentwürfen, Politik, Religion und Gemeinschaft, Armut und Repression bis hin 
zu Kriegserinnerungen und Fukushima.

Vorschau Sonderausstellungen 2021 
Beschreibung der Ausstellungen  Stand März 2021 
 
 
 
S e i t e  6 | 31 
Der geteilte Picasso 
Picasso scheint zwei Persönlichkeiten zu haben, die sich einander völlig widersprechen. Für die 
einen ist er ein einsames Genie, ein Macho und Mythologe, für die andern ein Pazifist, 
Kommunist und Menschenfreund. Was verbinden wir mit dem berühmtesten Künstler des 20. 
Jahrhunderts? Und was haben unsere Eltern und Großeltern mit ihm verbunden, in der 
Nachkriegszeit, auf dem Höhepunkt seines Ruhms, als die Welt in zwei Lager geteilt war, die sich 
beide auf ihn beriefen? Picasso eignete sich als Galions- und Projektionsfigur für beide Systeme 
und in beiden deutschen Staaten. Der Kommunistischen Partei Frankreichs, in die er 1944 
eingetreten war, hielt er zeit seines Lebens die Treue. Er unterstützte Friedenskongresse und 
soziale Bewegungen auf der ganzen Welt. Aber er lebte im Westen und ließ es zu, dass die 
bürgerliche Kritik ihn zum unpolitischen Genie, zum „Geheimnis Picasso“ stilisierte. Picasso war 
auf beiden Seiten der Mauer der Größte. Derselbe war er hier und dort nicht.  
Welche Werke wurden im Sozialismus, welche im Kapitalismus gezeigt? Wie wurde Picasso 
vermittelt? Sah der Westen die Kunst, der Osten die Politik? Was sah der Künstler selbst? Die 
Ausstellung unter-sucht das Bild, das sich hüben und drüben aus Picassos Bildern machen ließ. 
Sie rekonstruiert die Ausstellungen der Nachkriegszeit und dekonstruiert die Mythen. Einen 
Schwerpunkt bildet die Picasso-Sammlung von Peter und Irene Ludwig, noch heute eine der 
umfangreichsten. Teile davon wurden mehrfach in der DDR ausgestellt.  
Die Ausstellung ist nicht bloß historisch. Sie möchte einen Picasso zeigen, der in unserer Zeit 
des globalen Umbruchs, unserer noch immer geteilten Welt etwas zu sagen hat. Die politische 
Dimension der Werke und die Frage nach der sozialen Rolle von Kunst werden breiten Raum 
einnehmen. Zudem wurden zwei Werke in Auftrag gegeben: ein Film von Peter Nestler, der 
Picassos Wirken in Süd-frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg in die postmigrantische 
Gegenwart der Gemeinde Vallauris ein-bettet. Und eine Architektur von Eran Schaerf, die die 
Komplexität der Bezüge aufgreift. So wie Picasso Gegenstände multiperspektivisch gefasst hat, 
soll die Ausstellung erlauben, sein Werk und seine Wirkung von mehreren Seiten zugleich zu 
betrachten. 
Boaz Kaizman (1700 Jahre Jüdisches Leben) 
Aus Anlass des Festjahres „2021 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ beauftragt das 
Museum Ludwig den Künstler Boaz Kaizman eine große neue Arbeit zu entwickeln. Kaizman, 
geboren 1962 in Tel Aviv, lebt und arbeitet seit 1993 in Köln. Er hat ein medial vielfältiges und 
künstlerisch dichtes Werk geschaffen, dem das Museum Ludwig bereits seit längerem verbunden 
ist. In der Sammlung befindet sich beispielweise die Arbeit „Hannah Arendt – die Reise nach 
Jerusalem“ aus dem Jahr 2018, ein animiertes Video, das persönliche Erinnerungen und 
dokumentarisches Material zu drei zentralen Protagonist*innen des jüdisch-deutschen Diskurses 
zusammenführt (Hannah Arendt, Gershom Scholem, Benjamin Murmelstein). 
Für seine Ausstellung im Museum Ludwig erarbeitet Boaz Kaizman eine große Medieninstallation 
mit mehr als zwanzig unterschiedlichen Videos, die auf einer Fläche von rund 200 qm gezeigt 
wird. Sie lädt die Besucher*innen ein, sich individuell durch diese raumgreifende Inszenierung zu 
bewegen und dabei unterschiedliche Facetten dieses Werks zu entdecken. Sie alle erzählen 
davon, was jüdisches Leben gegenwärtig und in der Vergangenheit sein kann, in Köln und Tel 
Aviv.

Vorschau Sonderausstellungen 2021 
Beschreibung der Ausstellungen  Stand März 2021 
 
 
 
S e i t e  7 | 31 
Römisch-Germanisches Museum 
Archäologische Landesausstellung 2021/22 
Unter der Schirmherrschaft von Frau Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, 
Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes NRW, findet in den Jahren 2021/22 eine 
große Archäologische Landesausstellung statt. Die mit Landesmitteln in Höhe von ca. 2,5 Mio. 
Euro geförderte Ausstellung wird sich der römischen Epoche widmen. An fünf Standorten – 
Bonn, Haltern, Xanten, Detmold und Köln – werden unterschiedliche Themen museal 
erschlossen. Der Standort Köln ist für 2022 angesetzt. In Zusammenarbeit widmen sich das 
Römisch-Germanische Museum der Stadt Köln und das LVR-Jüdische Museum im 
Archäologischen Quartier der Urbanität des römischen Köln. Die Ausstellung wird im 
Sonderausstellungsbereich des Kulturzentrums am Neumarkt gezeigt. Zur Vorbereitung der 
Ausstellung fallen bereits in 2020 Aufwendungen an.

Vorschau Sonderausstellungen 2021 
Beschreibung der Ausstellungen  Stand März 2021 
 
 
 
S e i t e  8 | 31 
Rautenstrauch - Joest - Museum 
360 Grad-Projekt 
Das Rautenstrauch-Joest-Museum erhält aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes eine über vier 
Jahre laufende Förderung, um in den Jahren 2019 bis 2023 die Strukturen und Prozesse des 
Museums zu modifizieren, den Wandel der Stadtgesellschaft zu reflektieren, die wachsende 
Diversität zu adaptieren, konstruktive Debatten anzuregen und das Museum für möglichst viele 
Bevölkerungsgruppen zu öffnen. Das Museum wird dahingehend seine Programmatik 
überarbeiten und neue Formate für die Vermittlung entwickeln und umsetzen. Dazu gehören 
insbesondere die Überarbeitung der Dauerausstellung, Ansprache neuer Zielgruppen und 
Vermittlung der Ergebnisse in neuen Veranstaltungs- und Ausstellungsformaten. 
Es handelt sich um ein wichtiges kulturpolitisches Projekt, welches den bereits eingeschlagenen 
Weg zu einer partizipativen Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit fördert und unterstützt. 
Die Schatten der Dinge #1 
Sind Dinge einfach nur Dinge oder können sie auch als etwas anderes wahrgenommen werden? 
Millionen von Objekten aus Afrika, Ozeanien, Australien, Asien und Amerika, die seit dem 16. 
Jahrhundert, insbesondere während der Kolonialzeit, gesammelt wurden, werden in Europa 
aufbewahrt. Um sie drehen sich heute die Debatten über die Rolle ethnologischer Museen. 
Um nach Europa zu gelangen, haben die Dinge verschlungene Pfade zurückgelegt, sind von Ort 
zu Ort gezogen, wurden von einer zur nächsten Hand gereicht. Sie sind von einer Transportkiste 
in die nächste gelangt, haben sich von einem Regal in eine Ausstellungsvitrine fortbewegt und 
sind seitdem „Museumsobjekte“ mit einer Inventarnummer geworden. Das ist das Schicksal 
dieser Dinge, die einst, bevor sie in ein Museumsobjekt verwandelt wurden, tanzten, jemanden 
schmückten, Krankheiten heilten, mit den Toten kommunizierten oder einfach nur dem täglichen 
Gebrauch dienten. Sie sind nun Fragmente, Überbleibsel von persönlichen und kollektiven, 
lokalen und globalen, vergessenen, verdrängten und verflochtenen Geschehnissen. 
Das Museum startet eine neue Ausstellungsreihe: „...der Dinge#“. Im ersten Teil „Die Schatten 
der Dinge#1“ kommen vier Objekte mit besonderer Biografie aus Kambodscha, Kanada, 
Neuseeland und Nigeria zu Wort. Die Ausstellungsinstallation nähert sich ihren Geschichten, 
ihrer Präsenz oder Abwesenheit und ihrem Nachleben heute und lädt die Besucherinnen und 
Besucher ein, die Biografien dieser vier Objekte zu ergründen und sie auf neue Weise 
wahrzunehmen. Inspiriert von der Sammlung des RJM und den aktuellen Debatten, bringen die 
Fotografin Sara-Lena Maierhofer und die Filmemacherin Clara Wieck eine künstlerische 
Perspektive in die Ausstellung ein. 
In den nächsten Jahren wird die Reihe „...der Dinge#“ von Kuratorinnen und Kuratoren aus der 
ganzen Welt, aus verschiedenen Disziplinen und mit unterschiedlichsten Beziehungen zu der 
Sammlung des RJM weitergeführt. 
RESIST! Die Kunst des Widerstands“ 
Als kaleidoskopische Präsentation und transversale Erzählung konzipiert, überblendet die 
Ausstellung verschiedene Zeitlichkeiten und Topographien des kolonialen und postkolonialen 
Widerstands, die u. a. in zahlreichen Facetten der Kunst sichtbar werden. Die Ausstellung ist ein 
Kaleidoskop von unterschiedlichen Erfahrungen, Erlebnissen, Stimmungen, Ausdrücken und 
Emotionen. Sie erzählt globale und lokale Geschichten, präsentiert kollektive sowie persönliche 
Geschichten, die Geschichten von wichtigen großen Widerstandsheld/innen und Aktionen, aber 
auch die vielen kleinen Geschichten von passivem/stillem Widerstand und Protest in der

Vorschau Sonderausstellungen 2021 
Beschreibung der Ausstellungen  Stand März 2021 
 
 
 
S e i t e  9 | 31 
Vergangenheit und Gegenwart. Der Kern dieser Ausstellung ist dem kolonialen Widerstand in 
den ehemaligen kolonisierten Ländern gewidmet, um einem wenig bekannten Teil der 
Geschichte einen Platz zu geben. Anstatt über die Kolonialgeschichte im Allgemeinen zu 
sprechen, wird das Museum versuchen, persönliche Aktionen und Geschichten des Widerstands, 
die manchmal still oder diskret sind, aber im kollektiven Bewusstsein der Kolonisierten geblieben 
sind, eine Stimme zu geben. 
Beyond (Outreach-Projekt) 
„Beyond“ ist ursprünglich ein gemeinschaftlich organisiertes Fotografie-Magazin im 
Zeitungsformat. Zur dritten Ausgabe 2020 wird es während des Internationalen Photoszene –
Festivals in Köln erstmalig zeitgleich eine Publikation, einen Künstleraustausch sowie eine 
Ausstellung mit Rahmenprogramm geben. Beyond III wird sich kritisch mit unserer 
allgegenwärtigen postkolonialen Gegenwart und der damit verbundenen Bilderwelt 
auseinandersetzen. Dafür lädt die Initiative Fotograf/innen aus Westeuropa und Afrika zu einem 
Austausch ein, die sich in ihrer Fotografie auf unterschiedliche Weise mit dem postkolonialen Bild 
der Gegenwart in Europa und Afrika beschäftigen. Beyond gastiert am RJM in Form 
ausgewählter Positionen und eines gemeinsam organsierten Begleitprogramms. 
Artist meets Archive #2: Yasmine Eid-Sabbagh 
Bereits zum zweiten Mal lädt das RJM und die Photoszene Köln ein/e internationale Künstler/in 
ein, um im Rahmen des Stipendienprogramms Artist meets Archive in und mit der Fotografischen 
Sammlung des Museums zu arbeiten und eine Ausstellung zum Photoszenefestival 2021 
entwickeln. Die Artist Meets Archive-Residency ist das zentrale Programm der Photoszene-
Festivals 2020/2021, mit dem die bedeutende Vielfalt und Qualität der Fotografie in den 
Sammlungen und Archiven der Stadt durch den Austausch mit internationalen Künstlern sichtbar 
gemacht wird. 
Invisible Inventories. Zur Kritik kenianischer Sammlungen in westlichen 
Museen 
Im International Inventories Programme (IIP) arbeitet das RJM gemeinsam mit dem kenianischen 
Nationalmuseum in Nairobi, dem Goethe Institut Nairobi, dem kenianischen 
Künstler/innenkollektiv NEST und dem europäischen Künstler/innenkollektiv SHIFT an der 
Erstellung eines Inventars kenianischer Kulturgüter in Museen und Institutionen weltweit und 
setzt sich mit der Kolonialgeschichte auseinander. 2021 werden die wissenschaftlichen und 
künstlerischen Ergebnisse dieses Dialogs – mit Schwerpunkt auf der rund 80 Objekte 
umfassenden Kenia-Sammlung des RJM – im Rahmen einer Ausstellungen in Köln präsentiert 
(vorab schon 2020 in Nairobi). 
Liebe global 
Was bedeutet Liebe für wen, warum und wie? Und was bedeutet Liebe zu Zeiten von Corona? 
Wie überlebt die Liebe weltweit das Social Distancing? Wie kann sie gelebt werden? Was sind 
die großen Gefühle der Liebe und des erotischen Begehrens? Wie leben Kinder Liebe, wie 
Teenager, wie junge und alte Erwachsene? 
Unterschiedlichste Perspektiven und Liebes-Modelle werden in dem Ausstellungsprojekt 
gesellschaftspolitisch, religiös, wissenschaftlich und künstlerisch reflektiert. Von Köln ausgehend 
wird die Ausstellung Liebesrituale und multiperspektivische Verständnisebenen der

Vorschau Sonderausstellungen 2021 
Beschreibung der Ausstellungen  Stand März 2021 
 
 
 
S e i t e  10 | 31 
Phänomene von Liebe und Begehren weltweit mit ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden 
thematisieren, wobei sie insbesondere auch auf die Entwicklungen der vergangenen und 
kommenden Monate der Corona Krise eingehen wird. 
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit lokalen und globalen Akteurinnen und Akteuren. 
Begleitet wird das Ausstellungsprojekt durch einen international und interdisziplinär 
zusammengesetzten Beirat. 
Gegenbilder 
Wo es Worte gibt, gibt es auch Widerworte. Wo Erzählungen gesponnen werden, ergeben sich 
Gegen-Narrative. Und so gibt es selbstverständlich zu bildlichen Aussagen immer auch Gegen-
Bilder. Bilder, die in Form und Inhalt auf andere Bilder reagieren, indem sie sie in Frage stellen, 
ihnen widersprechen oder aber marginalisiert beziehungsweise gar nicht gezeigt wurden. In der 
Ausstellungsreihe GEGENBILDER | COUNTER IMAGES widmet sich das RJM bildlichen 
Gegenentwürfen zu gesellschaftlich und politisch konstituierten Blickregimen und abweichenden 
Bildpraktiken. Unbedingte Objektivität und Authentizität in der Abbildung von Gegenständen, 
Personen und Situationen versprach das Medium Fotografie bei seiner Entwicklung. Doch Bilder 
beding(t)en schon immer auch eine wesentliche Steuerung von Sehweisen und können 
Stereotype produzieren. Mit der Ausstellungsreihe möchte das RJM Gegenpositionen – historisch 
wie zeitgenössisch – aufzeigen, um Stereotype und damit gleichsam Ungleichheiten in Frage zu 
stellen. Gezeigt werden Bilder, die bislang entweder marginalisiert in Archiven schlummerten 
oder aber aktiv als visuelles Werkzeug für Empowerment und Selbstermächtigung dienten bzw. 
dienen können. Sie finden an verschiedenen Stellen in der Dauerausstellung des Museums ihren 
Platz und treten in Dialog mit der Umgebung und den Besucher/innen. Die erste Ausstellung 
dieser Reihe wird parallel zum Ausstellungsprojekt Resist! zu sehen sein. Sie dient 
gleichermaßen als Einführung und als Ausblick auf die weiteren geplanten Themen. 
Eine Seele in Allem – Die Ainu, die Ainu Nordjapans 
Das Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt besitzt eine außergewöhnliche Sammlung 
von Objekten der Ainu-Gruppen Nordjapans aus dem späten 19. Jh. Teilweise wurden sie von 
Wilhelm Joest auf seiner Reise nach Hokkaidō im Jahr 1881 erworben. Der etwa 300 Objekte 
umfassende Bestand setzt sich aus Alltagsgegenständen und rituellen Objekten zusammen und 
wird von 100 historischen Fotografien des polnischen Fotografen Bronisław Piłsudski ergänzt. 
Im Herbst 2019 besuchten Vertreter*innen des in 2020 neu eröffneten National Ainu Museums 
aus Hokkaidō das Rautenstrauch-Joest-Museum. Gemeinsam wurde die Sammlung des 
Museums wissenschaftlich eingeordnet  und eine wertvolle Kooperation entstand, die sich als 
vertrauensvolles Miteinander versteht, Verantwortung für die weitere Aufarbeitung und dem 
Umgang mit den verschiedenen Objektgruppen zu übernehmen. 
Die Gruppen der Ainu gelten als die indigenen Bewohner*innen Nordjapans. Es handelt sich 
ursprünglich um Jäger-Sammler-Gemeinschaften, die überwiegend in festen Siedlungen an den 
Flussläufen der Inseln Hokkaidō und Sachalin lebten und Handel mit den Bewohner*innen der 
Insel Honshū betrieben. Ab Mitte des 19. Jahrhundert wurden sie von Japan kolonisiert, 
umgesiedelt und ausgebeutet. Sie mussten ihre Traditionen ablegen, durften ihre Sprache nicht 
mehr sprechen und wurden zu Zwangsarbeit gezwungen. Infolgedessen haben sich diese 
Gruppen im Laufe der Jahrzehnte weitestgehend assimiliert. In den späten 1960er Jahren 
begann jedoch eine Rückbesinnung auf ihre Traditionen und eine Revitalisierungsbewegung 
entstand, die 2008 zur Anerkennung als indigene Gruppe und 2019 zu deren gesetzlicher 
Implementierung seitens der japanischen Regierung führte.

Vorschau Sonderausstellungen 2021 
Beschreibung der Ausstellungen  Stand März 2021 
 
 
 
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Bei den Ainu wurden traditionell Geschichten von einer Generation zur nächsten weitergegeben. 
Das Storytelling besteht aus einer Vielfalt von Geschichten – Geschichten, die von Abenteuern 
handeln oder von Göttern in Tiergestalt, Geschichten über historische Begebenheiten und die 
Erfahrungen der Alten. Viele beinhalten Wissen über das (Über-)Leben im Einklang mit der 
Natur. Sie zu erzählen dient der Ansprache von Emotionen und Erfahrungen, dem Erwecken von 
Erinnerungen und ist elementar für die Identitätsfindung und Weitergabe von Wissen. 
Die Ausstellung schafft eine Öffentlichkeit für eine Vielzahl von Repräsentant*innen, ihre 
Geschichten zu erzählen und sie auf ihrem Weg zur Anerkennung zu unterstützen: Aktivist*innen, 
Sprachlehrer*innen, Künstler*innen, Kurator*innen, Jurist*innen und Politiker*innen. Die 
Sammlung dient dabei als Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart; thematisiert 
werden der politische Widerstand, die Bedeutung von Sprache und Oratur und die 
Wiederbelebung von Traditionen und künstlerischem Schaffen.

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Museum für Angewandte Kunst 
Danish Jewellery Box 
Schmuck als eigenständige Kunstform blickt in Dänemark auf eine lange Tradition zurück. 
Ausgehend von den Einflüssen der Arts & Craft-Bewegung um 1900 entwickelte sich seit den 
1930er-Jahren in Dänemark eine eigenständige Formensprache, die durch einen schlichten und 
gleichzeitig ausdruckstarken Minimalismus geprägt war, der bis heute als Markenzeichen für 
dänische Schmuckkunst gilt. Zeitgenössisches Schmuckdesign made in Denmark ist aber viel 
mehr. Denn es reflektiert und interpretiert eigenständig die jeweilige Epoche vor dem Hintergrund 
kultureller, ästhetischer und gesellschaftlicher Fragestellungen. 
Die Ausstellung im MAKK bietet einen eindrucksvollen Einblick in 50 Jahre zeitgenössisches 
Schmuckdesign aus Dänemark. „Jewellery Box“ ist eine Initiative der Danish Arts Foundation, die 
dem Kultusministerium untersteht und seit 1978 durch Ankäufe eine Schmucksammlung von 
rund 300 Objekten aufgebaut hat. Das besondere dieser Sammlung ist, dass die Schmuckstücke 
von Däninnen und Dänen für offizielle Anlässe ausgeliehen werden können, mit dem Ziel diese 
als „tragbare Skulpturen“ in der Öffentlichkeit zu präsentieren und somit die dänische 
Schmuckkunst zu stärken.  
Bei der Ausstellung „Jewellery Box“ handelt es sich um ein Kooperationsprojekt  der Danisch Arts 
Foundation mit dem MAKK, dessen Schmucksammlung zu den bedeutendsten in Deutschland 
zählt. Die Kölner Sammlung umfasst mehr als 1500 Objekte aus einem Zeitraum von 5000 
Jahren Schmuckkunst.   
Exklusiv für die Show im MAKK haben die dänische Schmuckdesignerin Mette Saabye und Petra 
Hesse (MAKK) auf der Basis von rund 200 ausgewählten Arbeiten ein Konzept entwickelt, das 
bewusst mit Gegenüberstellungen  wie „Körper und Schmuck“, „Tradition und Innovation“, 
„Humor und Sarkasmus“ oder „Identität und Diversität“ spielt und damit einen spannenden und 
ungewohnten Zugang in die Vielschichtigkeit und die Entwicklung des dänischen 
Schmuckdesigns schafft. Zusätzlich sind rund 30 Beispiele aus der Sammlung des MAKK als 
dialogischer Diskurs in die Ausstellung integriert. 
WORK IN PROGRESS – How work affects life 
Mit dem Ausstellungsprojekt WORK IN PROGRESS unter der Leitung von Designer und 
Professor Stefan Diez hinterfragen Studierende der Abteilung Industriedesign der Universität für 
angewandte Kunst Wien die aktuellen Bedeutungen und Herausforderungen von Arbeit aus der 
Perspektive einer Generation. Mittels Möbeln, Geräten, Systemen, Kleidung und Objekten 
hinterfragen die Studierenden die heutigen Arbeitswelten mit ihrer Kultur der ständigen 
Verfügbarkeit, schwindenden Grenzen zwischen Arbeit und Nicht-Arbeit, Homeoffice oder 
weltweit verteilten Teams. 
Über einen Zeitraum von zwei Semestern entstanden Projekte, die unser Verständnis von Arbeit 
in Frage stellen sollen. Initiiert von Stefan Diez und kuratiert von Matylda Krzykowski werden 20 
Arbeiten erstmalig präsentiert. 
Artist meets Archive: Rosangela Rennó 
Bei dem Ausstellungsprojekt handelt es sich um eine Zusammenarbeit der Internationalen 
Photoszene Köln mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsarchiv. 
Das MAKK fungiert als Ausstellungsort.

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Rosângela Rennó (* 1962 in Belo Horizonte) lebt und arbeitet in Rio de Janeiro/ Brasilien. 
Rennó studierte Bildende Kunst und Architektur an der Guignard University of Art of Minas 
Gerais in Belo Horizonte. Sie promovierte an der School of Communications and Arts in São 
Paulo. 
Die Arbeit der brasilianischen Künstlerin Rôsangela Rennó ist geprägt durch den Umgang mit 
ausrangierten Bildern, die sie auf Flohmärkten auf der ganzen Welt findet, oder vorgefundenem 
Bildmaterial aus privaten und öffentlichen Archiven oder Zeitungen. Rennó untersucht in ihrer 
langjährigen künstlerischen Arbeit die Beziehung zwischen Erinnerung und Vergessen. Dabei 
setzt sie sich kritisch mit der Vergangenheit Brasiliens auseinander und arbeitet investigativ 
verborgene Informationen aus den Bildern volkstümlicher Fotografiesammlungen heraus. Durch 
die Aneignung gefundener Bilder arbeitet sie gegen das Vergessen an.  
Im Fokus der Auseinandersetzung mit den Beständen des Rheinisch-Westfälischen 
Wirtschaftsarchivs in Köln steht ihr Interesse für das Phänomen des „Eau de Cologne“, das sie 
anhand der Firmengeschichte von 4711 und Farina erforscht. 
Rosângela Rennó ist eingeladene AMA-Künstlerin in der Stiftung Rheinisch-Westfälisches 
Wirtschaftsarchiv zu Köln (RWWA). Das Residency-Programm Artist meets Archive (AMA) ist 
eine Initiative der Internationalen Photoszene Köln und ein Beitrag zu deren Festival. 
Hélène Binet / Gottfried Böhm 
Gottfried Böhm (geb. 1920) zählt zu den bedeutendsten und vielfältigsten Architekten des 20. 
Jahrhunderts. Mit seinen Bauten, unter denen sich zahlreiche international gefeierte 
Architekturikonen befinden, prägte er mehr als ein halbes Jahrhundert maßgeblich den modernen 
Sakral- und Profanbau.  Bezeichnend für Böhms Bauten sind deren skulpturaler Charakter sowie 
deren stringente und unmittelbare Materialität. Eine zentrale Rolle nehmen hierbei die Werkstoffe 
Beton, Glas und Stahl ein, inklusive der damit verbundenen neuen Technologien und 
Möglichkeiten der Umsetzung, die Böhm als Medium für eine innovativ und moderne 
Architektursprache nutzt.  
Unter den zahllosen von Gottfried Böhm realisierten Bauten sind alleine über 20 in Köln und 
Umgebung entstanden. Mit diesem immensen Schaffenswerk hat er einen wichtigen und 
nachhaltigen Beitrag zur Baukultur und Stadtplanung in Köln und Region geleistet und durch 
seine markante Architektur stilprägende Setzungen im Stadtbild vorgenommen.  
Seine Leistung als Architekt wurde durch zahlreiche bedeutende internationale Preise und 
Auszeichnungen gewürdigt. Die größte Auszeichnung erhielt Gottfried Böhm mit der Verleihung 
des Pritzker-Preises (USA), der als Nobelpreis für Architekten gilt und seit 1979 jährlich nur an  
Architekten mit international beeindruckendem Renommé verliehen wird. Diesen Preis erhielt 
Böhm bereits 1986 als erster und bis heute einzig lebender deutscher Architekt. Denn die bisher 
zweite Verleihung an einen deutschen Architekten erfolgte posthum an Frei Otto (2015). 
Anlässlich des 100. Geburtstags Gottfried Böhms hat das Museum für Angewandte Kunst Köln 
(MAKK) die international renommierte Fotokünstlerin Hélène Binet eingeladen, ausgewählte 
Bauten des Kölner Architekten  zu „porträtieren“. Im Vordergrund der Ausstellung im MAKK steht 
nicht die architekturgeschichtliche Aufarbeitung und Präsentation, sondern eine künstlerische 
Auseinandersetzung mit den bauten Böhms. Den exklusiv für die Ausstellung geschaffenen 
Fotografien Binets werden Zeichnungen von Gottfried Böhm gegenübergestellt.  
Hélène Binet ist eine Schweizer Fotokünstlerin, deren Arbeitsschwerpunkt auf dem Bereich der 
Architekturfotografie liegt.  In den vergangenen Jahrzehnten arbeitete Binet weltweit mit den

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bedeutendsten zeitgenössischen Architekten zusammen. Hierzu zählen u.a. David Chipperfield, 
Zaha Hadid, Coop Himmelb(l)au, Daniel Libeskind, Sauerbruch Hutton und Peter Zumthor. 
Darüber hinaus hat sie auch Bauten früherer Architekten wie Alvar Aalto, Le Corbusier, Andrea 
Palladio oder Rudolf Schwarz fotografiert. Basierend auf ihrem fundierten Architekturverständnis 
arbeitet Binet durch die Komposition von Licht, Schatten und Textur die charakteristischen 
Eigenschaften der Bauten heraus und  bietet dem zeitgenössischen Betrachter gleichzeitig eine 
neue Sehperspektive. Für Ihren signifikanten Stil wurde Hélène Binet mit prestigewürdigen 
Preisen wie dem „Julius Shulman Institute Excellence in Photography Award“ (2015) und dem 
„Ada Louise Huxtable Pize“ (2018) ausgezeichnet.

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Museum für Ostasiatische Kunst 
Brennpunkt Asien - Von der Europäischen Reisediplomatie zum 
Kolonialismus 
Das MOK besitzt eine Sammlung kostbarer Bücher des 17. – 19. Jahrhunderts aus dem 
Nachlass des Stifters Hans-Wilhelm Siegel, Es handelt sich um Originale der illustrierten 
Reiseberichte von europäischen Jesuitenmissionaren und Kaufleuten, die China und Japan 
erkundeten. Außerdem werden Kunstobjekte ausgestellt (Porzellan, rubinrotes Glas, Malerei etc.) 
die zeigen, wie kreativ und für beide Seiten inspirierend diese Kontakte waren im Hinblick auf den 
geistigen und technologischen Austausch. Zum Beispiel orientierte sich die europäische 
Aufklärung an dem konfuzianischen Modell einer aus Prüfungen hervorgegangenen 
Beamtenschaft sowie allgemeiner Religionsfreiheit. 
Das 19. Jahrhundert steht seit den Opiumkriegen im Zeichen des Kolonialismus. China verliert 
seine territoriale Souveränität und wird in Interessensphären der Kolonialmächte aufgeteilt. Durch 
die „ungleichen Verträge“ eignen sich die Europäer Vertragshäfen an. Aus dieser Epoche zeigt 
das MOK Beispiele der typischen Exportmalerei im westlichen Stil, welche die Europäer als 
Souvenirs erwarben, Fotoalben in japanischem Lackeinband mit historischen Fotografien, 
Behänge aus englischem Uniformstoff mit chinesischen Stickereien etc. 
Im Kontrast dazu zeigt der japanische Teil der Ausstellung neben der kostbaren Reiseliteratur, 
Holzschnitte, Stellschirmmalerei und Lackobjekte, die auf die Ankunft der Portugiesen verweisen, 
oder aber später den Einfluss der Holländer spiegeln, die ihre Handelskontore auf der künstlichen 
Insel Dejima betreiben durften.  
Die Ausstellung basiert mit einer einzigen Ausnahme auf den Beständen des MOK, was 
geringere Kosten und größere terminliche Flexibilität ermöglicht. Hinzu kommt, dass durch das 
Projekt die kostbare europäische Reiseliteratur zu China und Japan wissenschaftlich 
aufgearbeitet und in der Bilddatenbank KEK verfügbar wird. Ich bitte, die Ausstellung im 
Kulturausschuss anzumelden. 
Artist meets Archive  
Es ist geplant, dass im Sommer/Herbst 2021 ein noch von der Internationalen Fotoszene Köln zu 
bestimmender Künstler für einige Tage im MOK arbeiten soll und sich dort insbesondere von den 
photographischen Archivmaterialien, veröffentlichten oder auch bisher noch im Archiv 
verborgenen, noch nicht aufgearbeiteten, inspirieren lassen soll und sich zu einer 
photographischen Arbeit anregen lassen soll. 
Diese Arbeiten werden dann im Laufe der folgenden Monate fertiggestellt und im Mai 2022 der 
Öffentlichkeit vorgestellt. 
100 Ansichten des Mondes. Japanische Farbholzschnitte von Tsukioka 
Yoshitoshi 
Das Museum für Ostasiatische Kunst zeigt vom 18. September 2020 bis 31. Januar 2021 mit der 
Sonderausstellung „Hundert Ansichten des Mondes“ japanische Farbholzschnitte von Tsukioka 
Yoshitoshi (1839–1892). Die gleichnamige Serie gilt als das Meisterwerk des letzten großen 
Holzschnittkünstlers in der Tradition des Ukiyo-e (populäre Farbholzschnitte der 
Edo-Zeit). In Hundert Ansichten des Mondes werden die Geschichte und Mythologie des alten 
China und Japan lebendig. In allen 100 Drucken steht der Mond im Zentrum der Darstellung.

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Deutlich sichtbar als Bildmotiv oder in Gedichten über edle Prinzessinnen und militärische 
Eroberungen.

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Museum Schnütgen 
Franka Hörnschemeyer: Gipskartonfeuerschutz 
 
Franka Hörnschemeyer, Gipskartonfeuerschutz (1992) 
Textseiten 
 
 
Franka Hörnschemeyer, Gipskartonfeuerschutz (1992) 
Planseiten 
 
 
Franka Hörnschemeyer arbeitet künstlerisch mit architektonischen Elementen, ohne dabei 
funktionale Architekturen zu bauen. Ihre Werke bedienen sich modularer Bausteine wie 
Messebauwänden, Betonverschalungsformen, Betonfragmenten oder auch Karten und Plänen, 
oftmals aus kargen Materialien. Manchmal sind sie präzise ortbezogen, manchmal können sie 
ihre Wirkung an verschiedenen Orten entfalten, wie im Fall der Soundarbeit 
„Gipskartonfeuerschutz“ (2020) die auf dem gleichnamigen Künstlerbuch (1992) basiert. Ein 
Thema im Œuvre von Franka Hörnschemeyer besteht darin, zuvor unsichtbare oder nicht 
wahrgenommene Qualitäten von Räumen und Orten wahrnehmbar zu machen und intellektuell 
oder auch sinnlich zu reflektieren. 
Das Künstlerbuch „Gipskartonfeuerschutz“ (GKF) hat Hörnschemeyer aus Architektenplänen der 
1960er bis 1990er Jahre u.a. für Wohnungen, Büros, Schulen, Krankenhäuser und Schlachthöfe 
zusammengestellt. Aus den auf den Plänen als Beschriftungen aufgetragenen Worten hat sie 
eine Auswahl getroffen, die den Text des Buches bilden. Losgelöst von den durch die Worte 
bezeichneten Elementen der Bauzeichnungen fügen sich die Worte zu einer Art assoziativer 
konkreter Poesie. Daneben stehen die in das Buch eingebundenen Fragmente aus den 
Architektenzeichnungen. 
In der Soundarbeit von 2020 wird alle 22 Sekunden ein Wort aus dem Text von GKF gesprochen. 
Die Arbeit von 1992 wird damit um die Dimensionen der im Raum erklingenden individuellen 
Stimme – es ist die der Künstlerin – und der Zeit erweitert. Gleichzeitig werden die Worte noch 
ein Stück weiter von den ursprünglich in den Architekturplänen durch sie bezeichneten 
Sachverhalten entfernt.  
Für die Intervention im Museum Schnütgen hat die Künstlerin drei Soundstationen konzipiert, die 
in den drei sehr unterschiedlichen Gebäudeteilen plaziert sind, in denen sich die 
Sammlungspräsentation des Museums befindet: der überwiegend für Glasmalereien und 
Steinskulpturen genutzte Bereich des Neubaus von 2010, das 2010 zu einem abgedunkelten 
Ausstellungsbereich für Textilien umgestaltete ehemalige Foyer des Museums in dem 1956 von 
Karl Band errichteten Bauteil und die 1956 im romanischen Stil wiederhergestellte und 
musealisierte Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Damit korrespondieren die Museumsräume in 
ihrer Entstehungszeit übrigens ungefähr mit den für GKF verwendeten Architekturplänen.

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Die meisten der in GKF gesprochenen Begriffe kommen in den Ausstellungsräumen im Wortsinn 
gar nicht vor. Und doch wecken Sie vielleicht Assoziationen, die auch das, was in den Räumen 
vorhanden ist, neu wahrnehmbar machen. Zum Beispiel „Teppichboden“ erinnert an 
Raumsituationen, in denen es einen solchen gibt und lässt zugleich die unterschiedlichen 
Fußböden in den Museumsräumen und ihr Zusammenspiel mit Wänden, Sockeln und Vitrinen 
weniger selbstverständlich erscheinen. 
Abgesehen davon, dass man GKF einfach als Kunstwerk sui generis genießen kann, bietet die 
Intervention die Gelegenheit, mit Besuchern und Experten über die besonderen ästhetischen 
Rahmenbedingungen ins Gespräch zu kommen, welche das Museum Schnütgen prägen. Sowohl 
die Kunstwerke als auch die Besucher treffen auf die unterschiedlichen, jeweils zu einem 
bestimmten Zeitpunkt erstmals eingerichteten und dann im Lauf der Jahre vielmals umgestalteten 
Ausstellungsräume.  
Wie wirkt sich die architektonische Form der Räume mit all ihren Details und verwendeten 
Materialien, vom Fußboden bis zum Licht, auf die Wahrnehmung der Kunstwerke und auf den 
Aufenthalt der Menschen aus? Diesen Fragen soll während der Laufzeit der Intervention durch 
ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit vielen Möglichkeiten der Mitwirkung 
nachgegangen werden. 
Beispielsweise könnte im Gartenzimmer, der ehemaligen Bibliothek des Museums, ein 
Planstudio eingerichtet werden, in dem Besucher ihre Beobachtungen und Ideen festhalten 
können. So können Pläne gezeichnet und verändert werden, Fotos gemacht und bearbeitet, aber 
auch Wörter und Eindrücke gesammelt werden. Verschiedene Gesprächs- und 
Veranstaltungsformate bieten sich an, um die ästhetische Wirkung von Kunstwerken und 
Räumen in diesem Museum zu diskutieren. 
Vorträge sollen beispielsweise die Nutzung von Kirchenräumen für museale und kulturelle 
Zwecke beleuchten.  
Als Finissage soll es ein Podiumsgespräch mit zwei oder drei ausgewiesenen Architekten geben, 
in dem auch die Ergebnisse der Publikumsgespräche aufgegriffen werden. 
Möglicherweise könnten sich aus dem Projekt Anregungen für eine ästhetische 
Weiterentwicklung des Museums in den kommenden Jahren ergeben. 
Ausstellung: „Von Frauenhand. Mittelalterliche Handschriften aus Kölner 
Sammlungen“ 
Kostbare Bücher, mit der Hand auf Pergamentseiten geschrieben und oftmals mit prachtvollen 
Initialbuchstaben und Miniaturen ausgeschmückt, spielen für „Glaube und Wissen im Mittelalter“ 
eine zentrale Rolle im Studium, für die Gottesdienste und Predigten, für die persönliche Andacht 
und nicht zuletzt für den europaweiten Austausch in der Kommunikation zwischen den Klöstern 
und Kathedralen bei der Beauftragung neuer Bücher und der Bereitstellung von Vorlagen für 
Abschriften. In einem großen Panorama wurde dieses Thema 1998 in der gleichnamigen, von 
Joachim M. Plotzek und Ulrike Surmann betreuten Ausstellung im Erzbischöflichen 
Diözesanmuseum Köln auf der Grundlage der Bestände der Kölner Dombibliothek vor Augen 
geführt. 
Natürlich kam wegen dieser Schlüsselfunktion im geistigen und künstlerischen Leben des 
Mittelalters den Handschriften auch in den Sonderausstellungen des Museum Schnütgen seit 
seiner Wiedereröffnung 1956 in der romanischen Cäcilienkirche immer wieder große Bedeutung 
zu, zuletzt 2014 in „Die Heiligen drei Könige“.

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Die eigene Sammlung des Museums an Handschriften und Einzelblättern umfasst verglichen mit 
den großen Bibliotheken nur wenige Exemplare. Um so wichtiger sind deshalb Kooperationen. 
Die 1979-1985 durch Anton von Euw und Joachim Plotzek im Museum Schnütgen als Leihgabe 
erforschten und in vier Bänden publizierten Handschriften der Sammlung Ludwig gaben auf ihre 
Weise einen Einblick auf Zeit in den gesamten Kosmos der mittelalterlichen Kultur und legten 
dabei auch ein Fundament für die spätere Zusammenarbeit der Peter und Irene Ludwig Stiftung 
mit dem Museum Schnütgen auf diesem Gebiet.  
Unser aktuelles Ausstellungsprojekt möchte an diese Traditionen der Zusammenarbeit mit einer 
Ausstellung anknüpfen, die sich auf ein Thema konzentriert, dessen Aktualität erstmals durch die 
2005 in Essen und Bonn gezeigte und von einem aufwendigen Katalog begleitete Ausstellung 
„Krone und Schleier“ deutlich wurde. Damals wurde die Kunst aus mittelalterlichen 
Frauenkonventen, die Bedeutung von Ordensfrauen als Auftraggeberinnen, Stifterinnen und 
Kunstschaffende erstmals umfassend zur Diskussion gestellt. Seitdem hat sich die Forschung 
weiter intensiv mit diesem Themenkreis befasst, auch mit einzelnen Aspekten der 
Buchherstellung durch Nonnen, besonders im frühen und hohen Mittelalter. Die neu gewonnenen 
Erkenntnisse blieben jedoch weitestgehend nur der Wissenschaftsgemeinde zugänglich. Für ein 
breiteres Publikum entsteht im Blick auf die Aktivitäten von Ordensfrauen und Stiftsdamen im 
Mittelalter noch immer ein oftmals von Stickereien, Christkindern und einer bisweilen naiv 
anmutenden Nonnenmalerei geprägtes Bild. Das für Sonderausstellungen mehrmals im Jahr 
angefragte und in nahezu jeder Publikation über Frauenklöster abgebildete Einzelblatt der Vision 
des hl. Bernhard mit Nonne eines blutüberströmten Kruzifixus aus dem 15. Jahrhundert im 
Museum Schnütgen (Inv. M 340, im „Handbuch zur Sammlung“ S. 267, Nr. 176) kann 
exemplarisch für ein von neuzeitlichen Rollenklischees geprägtes Bild stehen, das solch eine 
emotional expressive Darstellung Frauen zuordnet, für eine nach allen Regeln der Kunst 
hergestellte Handschrift hingegen vorranging männliche Schreiber vermutet. 
Demgegenüber möchten das Museum Schnütgen und die Erzbischöfliche Diözesan- und 
Dombibliothek (EDDB) unter dem Titel „Von Frauenhand. Mittelalterliche Handschriften aus 
Kölner Sammlungen“ in einer gemeinsamen Ausstellung, die etwa 25 Werke umfassen wird, 
anhand von mittelalterlichen Handschriften und einigen wenigen Werken anderer Gattungen 
zeigen, dass Buchkunst und sakrale Kunst im Mittelalter keineswegs nur die Domäne von 
Männern waren. Vielmehr soll durch die ausgewählten Handschriften und Einzelblätter auch 
einer breiteren Öffentlichkeit vor Augen geführt werden, dass gerade auch Ordensfrauen lese- 
und schreibkundig waren und sich der Tätigkeit als Schreiberinnen und Buchmalerinnen 
widmeten, die einen hohen Grad an Disziplin, intellektuelle und künstlerische Fähigkeiten sowie 
handwerkliches Können erforderte.  
All diese Aspekte lassen sich repräsentativ an Beispielen aus Kölner Sammlungen aufzeigen, in 
denen eine größere Anzahl an Handschriften aus Frauenhand verwahrt wird. Diese stammen aus 
regional weit entfernten Orten und etwa acht Jahrhunderten und zeugen von einer beachtlichen 
Produktivität der Skriptorien mittelalterlicher Frauenklöster. Besonders die 
Handschriftenbestände der EDDB verdeutlichen auf eindrucksvolle Weise, dass etwa die Nonnen 
aus dem nahe Paris gelegenen Kloster Chelles Ende des 8. Jahrhunderts oder auch 500 Jahre 
später die Klarissen im Kölner Klarenkloster hochwertige und künstlerisch wertvolle Bücher auch 
für externe Auftraggeber anfertigten, die den Handschriften aus Männerhand in nichts 
nachstanden.  
 
Gliederung der Ausstellung

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Die Ausstellung mit insgesamt etwa 25 Werken wird im zentralen und schönsten Raum der 
ständigen Sammlung gezeigt: Als ehemalige Kirche eines Frauenkonvents bildet die 
Museumskirche St. Cäcilien mit ihrer besonderen Atmosphäre einen würdigen und sinnfälligen 
Rahmen.  
Die Ausstellung spannt einen zeitlichen Bogen von der Karolingerzeit über das 13. bis zum 16. 
Jahrhundert. Ausgehend von den Beständen der beiden beteiligten Institutionen und ergänzt 
durch Leihgaben vom Wallraf-Richartz-Museum, dem Historischen Archiv der Stadt Köln und 
dem KOLUMBA ist eine Auswahl von 14 überwiegend großformatigen Handschriften sowie 
einigen Einzelblättern vorgesehen, die von Ordensfrauen geschrieben und mit Buchschmuck 
versehen wurden. Auf welche Weise die Nonnen ihre Arbeit dabei kenntlich gemacht haben, wird 
dabei ebenso thematisiert wie Fragen des Seitenlayouts, ob und wie sich ihre Werke von jenen 
aus Männerhand unterscheiden. Die Handschriften repräsentieren auch im gestalterischen 
Aufwand unterschiedliche Buchgattungen und sind zugleich Beispiele für die Buchproduktion in 
den Frauenkonventen verschiedener Orden. So werden Ausstellung und Katalog nach den 
verschiedenen Klöstern in einzelne Bereiche gegliedert sein. Für jeden Bereich ist dabei eine 
Einführung zu dem jeweiligen Kloster, seiner Bedeutung, Ausstattung und ordensspezifischen 
Aspekten vorgesehen. 
Kloster Chelles 
Den Auftakt bildet das ehrwürdige nordfranzösische Kloster Chelles, dem in der Zeit um 800 die 
Schwester Karls des Großen, Gisela, als Äbtissin vorstand. Mehrere Nonnen waren im dortigen 
Skriptorium tätig, die sich auch in der dreibändigen, für den Kölner Erzbischof erstellten Ausgabe 
der Psalmenkommentare des Augustinus namentlich als Schreiberinnen verewigt haben. 
Kloster Lamspringe 
Aus dem niedersächsischen Benediktinerinnenkloster Lamspringe stammt ein reich bebilderter 
Psalter aus dem späten 13. Jahrhundert. Auch für dieses Kloster ist ein Skriptorium belegt, in 
dem wohl auch diese Psalterhandschrift kopiert und illuminiert wurde. Der Bilderzyklus mit seiner 
lieblich, etwas naiv anmutenden malerischen Ausstattung weist dabei exemplarisch voraus auf 
die spätmittelalterlichen, oftmals als „Nonnenmalerei“ bezeichneten Arbeiten, die eigenen 
ästhetischen Vorstellungen folgen.  
Kloster St. Klara 
Einen Schwerpunkt bildet das Kölner Klarissenkloster mit einer größeren Anzahl an 
Einzelblättern, Antiphonar- und Gradualhandschriften sowie sakralen Ausstattungsstücken. Über 
die Zeitspanne von ca. 1320 bis 1360 ist durch die erhaltenen Werke ein Skriptorium 
nachzuweisen, durch Inschriften auf dem Pergamentblättern sind sogar die Namen zweier 
Nonnen, die als Schreiberinnen und Buchmalerinnen tätig waren, überliefert. Die 
Schreibertätigkeit sowie die malerische Ausgestaltung der Klarissen wurden offensichtlich über 
die Mauern des Klosters hinaus geschätzt, so dass dort Handschriften über den eigenen Bedarf 
hinaus auch für externe Auftraggeber angefertigt wurden. Zwar ist von den Klosterbauten nichts 
erhalten, doch zeugen von der ehemals reichen Ausstattung noch einige auf Holz gemalte Werke 
aus dem 14. Jahrhundert, die zu den frühesten Beispielen der Kölner Tafelmalerei zählen. 
Darüber hinaus wurde auch der sog. Clarenaltar, der heute im Kölner Dom aufgestellt ist, um 
1360 für das Klarissenkloster angefertigt; stellvertretend werden zwei Apostelfiguren aus der 
Sammlung des Museum Schnütgen, die aus diesem Altarretabel stammen, in der Ausstellung 
präsentiert.  
Kloster St. Katharina

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Auch im Nürnberger Dominikanerinnenkloster St. Katharina gab es nachweislich ein Skriptorium 
und zudem eine Textilwerkstatt. Exemplarisch lässt sich dies mit zwei etwa Mitte des 15. 
Jahrhunderts entstandenen Werken darstellen: mit einer Sammelhandschrift, die unter anderem 
eine Abschrift eines Briefes des Ordensgenerals an das Kloster enthält, sowie mit einem 
prachtvollen gewirkten Antependium, einem Bildteppich mit der Muttergottes und den hll. Petrus 
und Paulus in himmlischen Wolkensphären. Dieser Bildteppich in den Beständen des Museum 
Schnütgen ist bislang kaum bekannt und bisher wenig erforscht.  
Kloster St. Maximin und Kloster St. Cäcilien 
Weitere Bereiche widmen sich darüber hinaus dem nicht mehr erhaltenen Kölner Augustiner-
Chorfrauenstift St. Maximin mit einem Rituale und natürlich St. Cäcilien, dem ehemaligen 
Damenstift, dann Augustinerinnenkloster und seit 1956 Ausstellungsbereich des Museum 
Schnütgen mit einem zweibändigen Antiphonar. Bei beiden Konventen zeichnet sich ab, dass es 
auch dort jeweils schreibende Ordensfrauen gab.  
Vermittlungskonzept 
Unterstützt durch eine klare Ausstellungsgestaltung ohne ablenkendes Beiwerk sollen die 
Handschriften in Vitrinen, die gerahmten Einzelblätter sowie die skulpturalen Werke auf Sockeln 
in ästhetisch ansprechender Weise so präsentiert werden, dass die einzelnen Themenbereiche 
klar erfassbar sind und dass zugleich genügend Raum und visuelle Ruhe zur Betrachtung gerade 
der kleinteilig gestalteten Buchseiten besteht. 
Prägnante Texte auf Deutsch und Englisch werden die Themenbereiche und alle Werke 
erläutern. Vorgesehen ist, die Informationen analog und digital zur Verfügung zu stellen: zum 
einen als eine Kombination aus Saaltexten und gedrucktem Begleitheft, zum anderen über eine 
App, so dass die Besucherinnen und Besucher die Texte in der Ausstellung auch auf ihrem 
Smartphone lesen oder als Audioguide hören können – dadurch kann auch in Zeiten von Corona, 
von denen heute noch nicht abzusehen ist, ob sie im nächsten Herbst überwunden sein werden, 
ausreichend Abstand gewährleistet werden.  
Gerade die Präsentation von Handschriften, bei der stets nur eine Doppelseite gezeigt werden 
kann, macht immerzu neugierig darauf, was auf all den anderen Seiten zu sehen ist. Es ist daher 
vorgesehen, weitere Buchseiten und Details über eine Medienstation bzw. über eine Projektion 
sichtbar zu machen.  
Damit in der Ausstellung die Digitalisate nicht in Konkurrenz zu den Originalen treten, wird die 
Gelegenheit zum digitalen Durchblättern der einzelnen Handschriften über eine Verlinkung auf 
der Website ermöglicht. 
Darüber hinaus ist die Idee, die Herstellung mittelalterlicher Handschriften durch Material 
(Pergament) und Informationen, etwa zur Bindung, anschaulich zu machen.  
Die sozialen Medien bieten zudem die Möglichkeit für Aktionen, bei denen die in der Ausstellung 
gezeigten Werke mit solchen in den Kirchen, etwa dem Clarenaltar im Kölner Dom, und 
historischen Orten der Klöster in Beziehung gesetzt werden können. Über die Website und den 
Facebook-Account des Museums hinaus sind z.B. auch via Instagram verschiedene Aktionen 
möglich, um die Besucherinnen und Besucher, aber auch Interessenten in der Online-Community 
dazu anregen, sich mit der Ausstellung und über diese untereinander zu vernetzen. 
Selbstverständlich wird ein klassisches Angebot an Führungen geben.  
Katalog

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Der Katalog wird zwei einleitende Aufsätze enthalten: eine thematische Einführung sowie einen 
Beitrag zur (Selbst-)Darstellung mittelalterlicher Schreiberinnen und Buchmalerinnen in Schrift 
und Bild. Der Katalogteil folgt der Struktur der Ausstellung und ist entsprechend der Werkgruppen 
aus sechs verschiedenen Konventen untergliedert. Ein, in die Historie des jeweiligen Klosters 
einführender Text wird den Erläuterungen zu den einzelnen Handschriften, Einzelblätter bzw. 
Werkgruppen dabei vorangestellt. Mit guten neuen Farbaufnahmen werden die Exponate im 
Katalog dokumentiert und speziell aus den Handschriften jeweils mehreren Seiten abgebildet.  
Ein Verzeichnis der ausgestellten Werke mit kodikologischen Angaben bietet zudem eine Basis 
für weiterführende wissenschaftliche Auseinandersetzungen.   
Der Katalog mit Texten von Harald Horst, Ulrich Rehm, Karen Straub und vielleicht noch weiteren 
Autorinnen und Autoren, soll im Hirmer Verlag erscheinen. 
Würdigung aller Förderer 
Die Ausstellung, der Katalog und das Begleitprogramm bilden ein ganzheitliches Konzept. Auf 
allen Publikationen, Werbemitteln, Internetauftritten etc. sollen deshalb stets die Logos aller 
Förderer erscheinen, unabhängig davon, für welches konkrete Teilprojekt die jeweiligen 
Fördermittel verwendet wurden.

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Kölnisches Stadtmuseum 
Sonderausstellung „Köln 1945. Alltag in Trümmern“ 
schwedischen Regisseurs Roy Andersson, der am 19. März 2020 seine Deutschlandpremiere in 
Köln feiert. Dieses riesige Stadtmodell zeigt eindrucksvoll die zerstörte Stadt unmittelbar nach 
dem Kriegsende 1945. 
Mit dem 1000-Bomber-Angriff in der Nacht vom 30. zum 31. Mai 1942 beginnen die großen 
Luftangriffe auf Köln. Was die deutsche Luftwaffe im von NS-Regime entfesselten Krieg in 
Warschau, Rotterdam oder Coventry anrichtet, schlägt nun auf deutsche Städte zurück. In Köln 
beim Angriff am 29. Juni 1943, im Oktober 1944 und beim letzten großen Luftangriff auf die 
Kölner Altstadt am 2. März 1945. Insgesamt fallen rund 1,5 Millionen Bomben, was 
Zehntausende Tote und Verletzte fordert. 
Am 6. März 1945 befreien US-Truppen das linksrheinische Köln. Die Altstadt ist zerstört, kaum 
ein Gebäude mehr oberirdisch bewohnbar. In den Trümmern hausen nur noch etwa 40.000 
Menschen. Für sie ist der Krieg endlich zu Ende. Ab dem Sommer 1945 kehren die Kölner 
zurück, Ende 1945 zählt man wieder 400.000 Einwohner. 
Heute, im Jahr 2020, 75 Jahre nach Kriegsende, schließt die Ausstellung thematisch an zur 
Ausstellung „Kriegsenden in Köln. Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“ 
des NS-Dokumentationszentrums. 
Anhand von Fotografien, Dokumenten und Plakaten, Zitaten von Zeitzeugen und historischen 
Filmen wird die Zeit des NS-Regimes, die Befreiung durch die Alliierten und das Leben in der 
zerstörten Stadt lebendig. Im Zentrum stehen Fragen nach Verfolgung und Widerstand, nach der 
Möglichkeit eines Neuanfangs sowie nach der kollektiven Schuld: 
Wie lebt man in der Trümmerlandschaft Köln und meistert alltägliche Herausforderungen? Wie 
geht man mit der NS-Vergangenheit um? Wie ist das Verhältnis zu den Besatzern? Wo fängt der 
Wiederaufbau der Stadt an? Was wird wieder aufgebaut? Was bleibt in Erinnerung? Wie erinnern 
wir heute? 
Sonderausstellung „Alaaf auf Abstand“ (rein digital) 
Kurz nach Aschermittwoch 2020 tauchte es in Köln auf: das COVID-19-Virus. Die Corona-
Pandemie hält unsere Gesellschaft seitdem fest in ihrem Griff. Das öffentliche Leben ist 
weitreichenden Einschränkungen ausgesetzt. Abstandsregeln und Hygienekonzepte zwingen die 
Kölnerinnen und Kölner zu großen persönlichen Einschränkungen. Die Gastronomie gehört zu 
den größten Verlierern. Feste und Bräuche im Lebenslauf wie Hochzeiten, Geburtstage oder 
auch Beerdigungen müssen sich diesen Beschränkungen unterordnen. 
Aber auch die Feste im Jahreslauf stehen vor einer ungekannten Herausforderung. Allen voran 
der Kölner Karneval. Ein Fest, dessen Besucherzahlen die Millionengrenze überschritten haben. 
Ein Fest, das durch Nähe, Gesang, Schunkeln, Anarchie und Ungehemmtheit bestimmt ist. Ein 
Fest, dass nun unter dem Reglement der Corona-Schutzverordnungen und Hygienekonzepten 
gezwungen ist, neue Formen zu finden. Noch nie in seiner fast 200-jährigen Geschichte musste 
der Kölner Karneval vor einer Krankheit, einer Pandemie, zurückweichen. Die Einschnitte für 
diese lebendige Tradition sind nicht nur wirtschaftlich, sondern auch inhaltlich und 
organisatorisch tiefgreifend wie nur wenige Ereignisse seit 1823. 
Das Pandemiegeschehen mit seinem unberechenbaren Auf und Ab gibt den Takt für die 
Karnevalssession 2020/2021 vor. Zusammen mit Kölner Fotografen begibt sich das Kölnische

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Stadtmuseum ganz nah an die Orte und Akteure des Kölner Karnevals der Session 2020/2021. 
Intime Momente, spontane Freude – aber auch die Schattenseiten des Pandamiekarnevals 
finden Ihren Platz in der Sonderausstellung „Karneval auf Abstand“. Die Trägerinnen und Träger 
der immateriellen Kulturtradition finden sich wieder in ausdrucksstarken Fotografien und 
bildgewaltigen Reportagen. Es sind ungewohnte Momente, die historisch keine Vorbilder haben 
und zum Nachdenken anregen über ein immaterielles Kulturerbe, das auf seinem Weg zwischen 
Tradition und Moderne durch ein Virus zu einem Moment des Innehaltens gezwungen wird. 
im Haus Sauer: Die erste Sonderausstellung „Modehaus goes Museum“ 
2021 beginnt ein neuer Abschnitt für das Kölnische Stadtmuseum. Das Museum zieht um in das 
ehemalige Modehaus Sauer in der Minoritenstraße. Nicht nur das Modehaus erlebt dadurch eine 
Metamorphose, auch das 
Stadtmuseum möchte sich mit zeitgemäßen Ausstellungsformaten neu aufstellen. Um das 
Modehaus als Museum ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger Kölns zu bringen, möchten 
wir nicht nur mit einer Marketing-Kampagne schon vor Eröffnung der Dauerausstellung 
aufmerksam machen, sondern mit einer Pop-Up Ausstellung vor der eigentlichen Eröffnung 
überraschen. 
Gezeigt werden sollen Fotografien und Objekte aus dem ehemaligen Modehaus, ästhetische 
Fotos des leergeräumten Modehauses, die so niemand erwarten und sehen würde und natürlich 
auch Einblicke in den Umbau, ohne der neuen Dauerausstellung etwas vorwegzunehmen. 
Erzählt werden Geschichten des Modehauses und dessen Wandel zum Museum. 
Tell me who you are (interaktive Online-Ausstellung in Köln) 
In die neue Internetseite soll die interaktive Online-Ausstellung in Form eines Point-and-Click-
Adventure Games integriert werden. Es kann von Kindern und Jugendlichen ab 10 Jahren und in 
Begleitung Erwachsener bereits ab 7 Jahren gespielt werden. Die (jungen) Besucher*innen 
werden virtuell durch die verschiedenen Ebenen und Themenbereiche der neuen 
Dauerausstellung geführt. Ziel des Spieles ist es, versteckte Hinweise zu finden, während des 
Spielens erworbenes Wissen zu kombinieren, Rätsel zu lösen und auch emotional gefärbte 
Entscheidungen zu treffen, aufgrund derer dem Spieler am Ende ein „Character“ zugewiesen 
wird, der einem Kölner Patriziergeschlecht entspricht.  
Diese Patrizierfamilien (eine Auswahl) bildeten im 12. bis 13. Jahrhundert den „engeren“ Rat und 
entschieden somit über die Belange der Stadt Köln. Jedem Patriziergeschlecht entsprechen 
verschiedene Attribute. Diese sind eine Mischung sowohl aus positiv konnotierten Eigenschaften 
wie Mut, Tapferkeit, Treue, Ehrgeiz, Kreativität, Einfühlungsvermögen und Besonnenheit, als 
auch aus negativ behafteten Eigenschaften wie Ungeduld, unreflektiertes Handeln, Gerissenheit, 
Hochmut, Gier und Verschwendungssucht. Je nachdem wie sich die einzelnen Spieler*innen bei 
bestimmten Fragen entscheiden, werden sie am Ende einem der Patriziergeschlechter mit den 
jeweils dazugehörigen Charaktereigenschaften zugeordnet. Sie erhalten die Farben der Familie, 
das Wappen und einen individuellen mittelalterlichen Vornamen und werden Teil einer 
Herkunftsgeschichte mit einer besonderen Bedeutung für die Geschichte Kölns. Man kann die 
Ergebnisse unter einem Benutzerkonto speichern. Der Bildschirm wechselt in die Farben des 
jeweiligen Patriziergeschlechts. Als Patrizierfamilien und somit „Unterhäuser“ des Kölnischen 
Stadtmuseums werden folgende Geschlechter ausgewählt: •Hardevust •Scherfgin •Quattermart 
•Raitz von Frentz •von Lyskirchen. 
Den Anfangspunkt des Spieles bildet ein Eingangsszenario mit einem zentralen Museumsobjekt, 
das tatsächlich im Haus Sauer zu finden ist. Beim Betrachten dieses Exponates als 3D-Animation

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werden die Spieler*innen mit Informationen versorgt. Im Anschluss an die detaillierte 
Betrachtung, bei der es auch versteckte Hinweise („EasterEggs“) zu entdecken gilt, werden die 
Spieler*innen aufgefordert zu entscheiden, welcher Emotionsspur (z.B. „Stimmt Dich das 
ängstlich oder hoffnungsvoll?“) sie folgen wollen. Wichtig ist, dass es weder richtige noch falsche 
Antworten gibt! Viel entscheidender ist, dass die Spieler*innen ihren Gefühlen und Interessen 
folgen.  
Die jeweilige Entscheidung führt zu unterschiedlichen Exponaten in der folgenden 
Ausstellungsebene, die jeweils mehrere Geschichten erzählen, je nach Pfad. Insgesamt hat die 
neue Dauerausstellung vier Ebenen, deshalb wird auch das Game mehrstufig angelegt. Auf jeder 
Ebene der Ausstellung im Haus und des Games gibt es ein zentrales Exponat; es lohnt sich aber 
auch, die umliegenden Objekte näher zu betrachten. Die Inhalte können gelesen, akustisch 
aufgenommen oder auch anhand eines Filmes vermittelt werden. Der Clou dabei ist, 
währenddessen auf kleine Hinweise zu achten, damit das Rätsel, das im Zusammenhang mit 
dem ausgestellten Exponat steht, lösbar wird. Es sind daher  Kombinationsgabe und 
Aufmerksamkeit gefragt. Das Spiel ist mehrstufig, je nach Interesse bzw. den durchaus emotional 
beeinflussten Entscheidungen öffnen sich verschiedene Wege und Geschichten durch das 
Abenteuer. Um die Verbindung von der virtuellen Ausstellung zur realen Ausstellungen 
herzustellen, sind im Haus Sauer die Objekte gekennzeichnet, die durch das Online-Game leiten.

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NS-Dokumentationszentrum 
Thessaloniki – Gespaltene Erinnerungen 1940-1950 
Die Ausstellung wurde bereits 2020 wegen Corona verschoben und musste auch für 2021 als 
Präsenzveranstaltung abgesagt werden. Es wird eine digitale Ausstellung erstellt, die im 360-
Grad-Rundgang im EL-DE-Haus eingebaut wird.  
Die Ausstellung behandelt einen der bedeutendsten Zeitabschnitte in der Geschichte 
Griechenlands und darüber hinaus. In diesem Zeitraum macht das Land mit dem größten Teil 
Europas die gemeinsame Erfahrung des totalen Kriegs, der Massenmobilisierung, der fremden 
Besatzung, des Widerstands, des Bürgerkriegs, des Genozids und insgesamt einer ungeheuren 
humanistischen Katastrophe. Diese Erfahrungen bestimmten das politische, wirtschaftliche, 
soziale und kulturelle Leben des Landes für Jahrzehnte – bis heute. Die Ausstellung zeigt die 
kulturellen und künstlerischen Auseinandersetzungen mit der Zeit der Besatzung und des 
Bürgerkriegs in Griechenland. In ihr werden Erzählungen aus Werken Intellektueller und Künstler 
mit den dominierenden ideologischen Darstellungen gegenübergestellt; gleichzeitig werden 
wichtige historische Themen angesprochen, wie zum Beispiel das Schicksal der Juden 
Thessalonikis. Die Auswahl der Ausstellungsgegenstände erstreckt sich über ein breites 
Spektrum von Werken und Dokumenten aus öffentlichen und privaten Archiven.  
Eine Ausstellung des Goethe-Instituts Thessaloniki in Zusammenarbeit mit dem Makedonischen 
Museum für Zeitgenössische Kunst und dem Jüdischen Museum Thessaloniki und dem 
Deutschen Historischen Museum in Berlin (gefördert vom Auswärtigen Amt aus Mitteln des 
deutsch-griechischen Zukunftsfonds). 
Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während 
des Holocaust 
Die Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum stellt eine entscheidende Frage: 
Wie war der Holocaust möglich? Die Rolle der Eliten und führenden Köpfe des NS-Regimes war 
sicherlich zentral, das Mitwirken der Verwaltung, Politik und des Beamtentums ebenso. Die 
Ausstellung weist darüber hinaus aber auf eine Vielzahl weiterer Gruppen hin, welche die 
mörderische NS-Rassenpolitik unterstützt haben: Im gesamten deutschen Einflussbereich 
entwickelten sich in der Bevölkerung vielfältige Formen von Unterstützung und Mitläufertum bis 
hin zu Täterschaft. Die Ausstellung untersucht die Rolle der gewöhnlichen Menschen im 
Holocaust und die Vielzahl ihrer Verhaltensweisen und Motive – sie zeigt neben den Tätern und 
Mitläufern aber auch Menschen, die Widerstand leisteten oder zumindest nicht unterstützend 
mitmachten. 
Synagogen In Deutschland – Eine virtuelle Rekonstruktion* 
Die Rekonstruktionen entstanden als Reaktion auf den Anschlag von Neonazis auf die Synagoge 
in Lübeck im Jahr 1994. 2019 wird auf die Synagoge in Halle ein Anschlag verübt. Diese Taten 
zeigen, wie offen und brutal Antisemiten und Rechtsradikale in unserer Gesellschaft wieder 
agieren. Die Ausstellung will dagegen ein Zeichen setzen. Sie lässt die zumeist unbekannte 
Pracht von Synagogen, die in der NS-Zeit zerstört wurden, virtuell wiederauferstehen. Auch die 
Kölner Synagoge Glockengasse steht im Mittelpunkt der Präsentation, deren verlorene Schönheit 
mittels Projektionen und Animationen vermittelt wird. Eine Ausstellung der Technischen 
Universität Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum und der Kölner 
Synagogen-Gemeinde.

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Die Cellistin von Auschwitz – Die Geschichte von Anita Lasker Wallfisch 
Eine Ausstellung von Lukas Ruegenberg und Barbara Kirschbaum  
Anita Lasker-Wallfisch spielte im Mädchenorchester von Auschwitz und wurde dadurch vor dem 
Tod bewahrt. Sie überlebte die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen. Lukas 
Ruegenberg und Barbara Kirschbaum haben ein Kinderbuch mit dem Titel "Du wirst gerettet 
werden" über das Leben von Anita Lasker-Wallfisch verfasst. Auf der Grundlage des Buches 
zeigt die Ausstellung Begebenheiten aus ihrer Kindheit und Jugend und ihr Überleben in 
Auschwitz und Bergen-Belsen. Wichtige Aspekte hierbei sind die Widerstandsaktionen der 
Schwestern Anita und Renate, die zu ihrer Inhaftierung als politische Gefangene geführt haben. 
Über eine Medienstation sind die Rede von Anita Lasker-Wallfisch vor dem Deutschen 
Bundestag und Ausschnitte aus Konzerten der Cellistin hören. Die Ausstellung eignet sich für 
Kinder ab acht Jahren. 
Philibert & Fifi. Karikaturen und Zeichnungen eines französischen 
Zwangsarbeiters 
Eine Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums in Zusammenarbeit mit Christian Welke und 
Heinrich Comes  
Der 1920 geborene französische Künstler Philibert Charrin setzte sich bereits in seinen frühen 
Arbeiten mit dem Nationalsozialismus auseinander. Er karikierte Hitler als Kriegstreiber, Göring 
als Prahlhans und Goebbels als Großmaul. Als Charrin von 1943 bis 1945 zur zivilen 
Zwangsarbeit in der Steiermark und im Burgenland eingesetzt war, schuf er sich mit seinen 
Zeichnungen eine eigene Welt abseits der harten Arbeitsbedingungen und der Autorität der 
Aufseher. Mit spitzer Feder zeichnete er, so oft es ihm möglich war, das Lagerleben, die Arbeit 
und die Einheimischen – immer begleitet von seiner selbstgeschaffenen Figur Fifi, die auf fast 
jedem Bild mal mehr, mal weniger deutlich in Erscheinung tritt. Seine Karikaturen und 
Zeichnungen sind ein einzigartiges Dokument zu einem vielfach vergessenen Kapitel der 
westlichen Zwangsarbeiter im Deutschen Reich.

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Kunst- und Museumsbibliothek  
Dorissa Lem – SOLITÄR 
Die Kölner Bildhauerin, Malerin und Zeichnerin Dorissa Lem präsentiert mit „Solitär“ in der Kunst- 
und Museumsbibliothek erstmals ihre Künstlerbücher der Öffentlichkeit. Der Titel der Ausstellung 
ist einem dieser Bücher entlehnt, das über 60 bearbeitete Blindzeichnungen enthält. 
Die Blindzeichnung ist für die Künstlerin eine Methode, sich einem Motiv ohne den 
kontrollierenden Blick zu nähern bzw. aus Bewegungsimpulsen etwas zu Papier zu bringen, das 
nicht gedacht oder konkret vorgestellt worden ist. So entstehen ungeahnte, zuweilen skurrile 
Formen.  
Mit dem Werkbuch „Solitär“ schlägt die Künstlerin ein neues Kapitel ihrer Zeichnungen auf und 
findet erstmals ohne äußeres Motiv zu figürlichen Formulierungen. Als Quelle der neuen 
Formfindungen sieht Dorissa Lem die intermediale Zusammenarbeit mit der Autorin Doris 
Konradi. „Solitär“ bildet den Auftakt einer Reihe von Büchern, die dann als eine Art bildnerisch-
literarisches Ping-Pong zwischen Zeichnerin und Schriftstellerin entstanden sind, manche 
nachbearbeitet, andere belassen in dem originären Zustand des Entstehens. 
Neben den figürlichen Blindzeichnungen zeigt die Ausstellung Werkbücher mit freien, oftmals 
musikalisch inspirierten Notationen und rhythmisierten Liniengeweben, gezeichnete 
Reisetagebücher und Kalender-Unikate. 
Künstlerbuchmesse EDITIONALE Köln 
Die „EDITIONALE Köln“ ist eine Künstlerbuchmesse, die im zweijährigen Rhythmus in Köln 
stattfindet, seit 2019 in der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln. Sie wurde 2000 von 
Elisabeth Broel und Gernot Cepl, beide selbst Buchkünstlerin und Buchkünstler, gegründet.  
Sie ist eine Messe für Bücher, die von Künstlern gestaltet, entworfen, gemalt, geklebt, gedruckt, 
entfremdet oder die aus buchfremden Materialien gestaltet wurden, in limitierten Auflagen oder 
auch als Unikat, dazu Originalgrafiken und Handpressendrucke kleiner Editionen. Die 
„EDITIONALE Köln“ bietet die einmalige Gelegenheit des direkten Kontaktes und Austauschs 
zwischen den Aussteller*innen/Künstler*innen und den Besucher*innen, da die Künstler*innen 
und/oder Herausgeber*innen persönlich anwesend sind und zu Ihren Arbeiten Auskunft geben. 
Castellibri, Künstlerbücher von Dietmar Pfister 
Nach einem längeren Vorlauf im Bereich der Malerei, insbes. der skripturalen Malerei arbeitet 
Dietmar Pfister (Jg. 1943) seit nunmehr über 20 Jahren fast ausschließlich im Bereich der 
Künstlerbücher und Buchobjekte, die bereits seit 2003 in zahlreichen Ausstellungen präsentiert 
wurden (u.a. im Literaturhaus Berlin, Bibliothèque Metz, Stadtbibliothek und Staatstheater 
Nürnberg, Forum Konkrete Kunst Erfurt, vgl. www.dietmarpfister.de). 
Die Ausstellung „Castellibri, Künstlerbücher und Buchobjekte von Dietmar Pfister“ in der Kunst- 
und Museumsbibliothek der Stadt Köln gibt einen Einblicken in seine bisher entstandenen 
Künstlerbücher / Buchobjekte und wurde speziell als Referenz für die Stadt Köln konzipiert, d.h. 
es gibt diverse Bezüge zu Künstler*innen, die in dieser Stadt leben und arbeiten sowie auch auf 
die Stadt selbst.

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Booklets-Ausstellung von Studierenden der Kunstakademie Münster, 
Kuratorin Nora Schattauer (Arbeitstitel) 
Die Kölner Künstlerin Nora Schattauer (geb. 1952, Malerin, Zeichnerin und Buchkünstlerin) 
arbeitet mit Mineralsalz-Lösungen, die auf dem Bildträger agieren und reagieren und so die 
Seiten ihrer Künstlerbücher mit feinen Strukturen überziehen. An der Kunstakademie Münster ist 
sie seit einigen Jahren Lehrbeauftragte für „Zeichnen, Buch, Zusammenhang“. In ihren Kursen 
fertigen die Student*innen eigene Booklets, die zusammen mit Künstlerbüchern von Nora 
Schattauer in der Kunst- und Museumsbibliothek ausgestellt werden. 
SERGE CHAMCHINOV & ANNE ARC, JAZZBAND der KÜNSTLERBUCHER: 
Zum 100. Jahrestag von den Festen von Angst und Schmerz von Paul van 
Ostaijen 
Die Ausstellung zeigt ein Ensemble von neunzehn Künstlerbüchern von Serge Chamchinov und 
Anne Arc mit insgesamt 300 Originalzeichnungen und etwa 500 Seiten der visuellen 
Typographie. Jeder Band ist einem Text aus dem Gedichtband von Paul van Ostaijen, Die Feste 
von Angst und Schmerz gewidmet.  
Serge Chamchinov lebt und arbeitet in Frankreich, ist Maler, Konzeptkünstler und Doktor der 
Literaturwissenschaften. Seit 1989 gestaltet er Künstlerbücher. Serge Chamchinov ist 
Chefredakteur der Zeitschrift für Künstlerbücher und Buchkunst „Ligature“, sowie Initiator 
zahlreicher Kunstprojekte. Er ist Mitbegründer der internationalen Gruppe Sphinx blanc und hat 
eine Methode zur künstlerischen Arbeit mit Text, die «typographie analytique», erfunden. 
Anne Arc, lebt und arbeitet ebenfalls in Frankreich, ist bildende Künstlerin, Dichterin, 
Übersetzerin und promovierte Literaturwissenschaftlerin. Sie hat zahlreiche Künstlerbücher von 
einzigartigem Charakter, oft großformatig und in Form von Installationen gestaltet. Anne Arc ist 
Mitbegründerin der Künstlergruppe Sphinx blanc und der Zeitschrift für das Künstlerbuch 
„Ligature“. 
Paul van Ostaijen (1896-1928), gilt als Hauptfigur der flämischen Avantgarde und des 
Dadaismus. Sein Leben und sein Werk sind eng mit Deutschland verbunden. Im November 1918 
ging er nach Berlin, wo er u.a.Die Feste von Angst und Schmerz (beendet in 1921) geschrieben 
hat. Dieses Werk, das die tragische Aktualität seiner Zeit widerspiegelt und die Überwindung der 
Gewalt durch die Kreativität manifestiert, wurde zu seinen Lebzeiten nicht veröffentlicht. Erst vor 
einigen Jahren wurde der Text wiederentdeckt und jetzt von Serge Chamchinov und Anne Arc in 
das ausgestellte Künstlerbuchensemble umgesetzt.

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Rheinisches Bildarchiv 
Artist meets Archive #2: Image Cycle - Philipp Goldbach 
Ein Projekt der Internationalen Photoszene Köln in Kooperation mit dem Rheinischen Bildarchiv 
(und vier weiteren Kölner Archiven: https://festival.photoszene.de/de/photoszene-festival-
2021/artist-meets-archive.html 
Der Künstler Philipp Goldbach (*1978 in Köln) beschäftigt sich in diesem AMA-Projekt seit Januar 
2020 mit dem Umzug des Rheinischen Bildarchivs. Er visualisiert die dadurch ausgelösten 
Veränderungen hinsichtlich des Erscheinungsbilds, aber auch der zentralen Handlungsabläufe 
und Konsequenzen des Migrationsprozesses. Das Projekt überführt die Veränderungen und 
Prozesse zugleich aus ihrem konkreten funktionalen Zusammenhang in eine poetische Reflexion 
über die der Konservierung jedes Archivs zugrunde liegende menschliche Arbeit(szeit) und den 
entropischen Prozess der vergehenden Zeit, der ihr entgegenwirkt. Das von ihm gewählte Format 
der Dia-Installation hebt dabei jene Komponente in den Blick, die den entleerten Archivkartons 
selbst nicht mehr oder nur noch bedingt ablesbar ist: Ihr ehemals fotografischer Bezug und Inhalt. 
Zentrales Element seines Projekts ist der schwarze Archivkarton des RBA-Positivarchivs. Im 
Verlauf der Umzugsvorbereitung werden mehrere tausend solcher Archivkartons ausgemustert. 
Die Archivkartons setzt er einerseits einem Verwitterungsprozess aus und dokumentiertden 
Prozess fotografisch. Anderseits wird er dem Verfallsprozess die Handlungen und Handgriffe des 
Restauratorenteams, die die Umlagerung durchführen und damit die Zukunft des Bildarchivs 
aufbauen, gegenüberstellen. 
Die 2020 geplante Projektpräsentation in einer Kurzausstellung musste Corona-bedingt genauso 
wie das gesamte Photoszene-Festival ausfallen. Stattdessen stellten Philipp Goldbach und Dr. 
Johanna Gummlich sein Projektkonzept und erste Arbeitsergebnisse im Kontext der „Artist meets 
Archive“-Residency der sechs Künstler und Künstlerinnen virtuell vor. Die Videos sind online 
verfügbar unter https://www.photoszene.de/27.-mai. 
2021 präsentieren Philipp Goldbach und das Rheinische Bildarchiv sein abgeschlossenes Werk 
in einer Einzelausstellung in der Galerie Kaune Contemporary (geplant) im Rahmen des 
Photoszene Festivals Köln. Die ursprünglich geplante Ausstellung der AMA-Projektergebnisse im 
Rahmen einer gemeinsamen Ausstellung dreier AMA-Künstler und –Künstlerinnen in der 
Sonderausstellungshalle im Kulturzentrum am Neumarkt musste wegen der Corona-bedingten 
Terminverschiebung der Ausstellung „Resist!“ des Rautenstrauch-Joest-Museums storniert 
werden, da das RJM die Ausstellungsfläche auch noch während des Photoszene Festivals für 
„Resist!“ noch nutzen muss. Hierdurch fallen zusätzliche Mietkosten für die Ausweich-
Aussstellungsfläche in der Galerie Kaune Contemporary an, über die im KuK am 09.03.2021 
entschieden wird. 
Chargesheimer fotografiert Jazz 
60 Jahre Chargesheimers Jazz-Edition „Armstrong – Fitzgerald“ / 50. Todestag von 
Chargesheimer: Das Jahr 2021 bietet im Bereich der Fotografie zwei Jubiläen, die unmittelbar 
den Bestand des Rheinischen Bildarchivs betreffen. 2021 ist das 50. Todesjahr des bedeutenden 
Kölner Fotografen Chargesheimer (mit bürgerlichem Namen Karl Heinz (auch Carl-Heinz) 
Hargesheimer (* 19. Mai 1924 in Köln; † zwischen 31. Dezember 1971 und 5. Januar 1972), 
dessen fotografischer Nachlass gemeinsam vom Rheinische Bildarchiv mit 40.000-50.000 
Negativen und dem Museum Ludwig mit den Vintage Prints verwahrt wird. Zudem erschien vor 
60 Jahren (1961) Chargesheimers Mappe „Armstrong – Fitzgerald“ bei Dumont mit Fotografien, 
die bei zwei Konzerten in Köln aufgenommen worden waren.

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Beschreibung der Ausstellungen  Stand März 2021 
 
 
 
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Die Ausstellung des Rheinischen Bildarchivs thematisiert an den Jazz-Fotografien von 
Chargesheimer archivische und technische Hintergründe. Chargesheimer hat wiederholt 
Jazzmusiker fotografiert. Welche Rückschlüsse sind in der gemeinsamen Betrachtung von 
Negativen und gedruckten Endprodukten wie Fotobüchern und Plattencovern für den 
fotografischen Arbeitsprozess möglich? Lässt sich die Arbeitsweise des Fotografen in der 
Dunkelkammer nachvollziehen? Welche Konsequenzen hat dies für den Umgang mit derartigen 
Fotografennachlässen in einem Bildarchiv und insbesondere auch für die Digitalisierung 
derartiger Bestände? 
Fotografie und Musik erweisen sich in Köln als stark aufeinander bezogen. Im Programm des 
Umzugs- und Eröffnungsjahrs rechtfertigt dies einen „roten Faden“ zur Vernetzung beider 
Sparten, da das Rheinische Bildarchiv der einen Sparte originär angehört und den visuellen 
Ausdruck für die zweite hier in Form des prominenten Fotografennachlasses von Chargesheimer 
liefern kann. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Stadtgarten ist geplant, für den das 
Chargesheimer-Jubiläum auch Anlass für Veranstaltungen zu seinen Ehren ist. Der Stadtgarten 
holt am 5. Juni 2021 das am 5. Juni 2020 ausgefallene Konzert als „100+1 Jahre Kurt 
Edelhagen“ nach. Auch Kurt Edelhagen, einer der führenden deutschen Big Band-Leader der 
1950er und 1960er Jahre, wurde von Chargesheimer porträtiert. Der Stadtgarten hat bereits eine 
Auswahl von Fotografien unter anderem beim Rheinischen Bildarchiv bestellt, um in Restaurant 
und Eingangsbereich der Konzerthalle anlässlich dieses Konzerts Fotografien zum Jazz in Köln 
auszustellen. Diese Foyer-Ausstellung ab dem 05.06.2021 bildet den Auftakt der gemeinsamen 
Präsentation des Themas. 
Die Ausstellung des Rheinischen Bildarchivs beginnt mit der Vernissage zum „Geburtstag der 
Fotografie“ am Donnerstag, den 19.08.2021 (unmittelbar nach den NRW-Sommerferien bis 
17.08.2021). Die Feier des „Geburtstags der Fotografie“ soll in Zusammenarbeit mit der 
Internationalen Photoszene Köln ausgerichtet und in diesem Rahmen auch Renate Gruber 
geehrt werden. 
Die Cologne Jazzweek vom 28.08.-04.09.2021, die ebenfalls vom Stadtgarten veranstaltet wird 
liegt im Ausstellungszeitraum, so dass ein kombinierter Besuch von Konzerten und der 
Ausstellung möglich ist und sowohl Konzertbesucher für einen Ausstellungsbesuch gewonnen 
werden als auch Fotografie-Interessierte einen Zugang zur Klangwelt des Jazz finden. 
Öffnungszeiten im Lichthof des Spanischen Baus: Mo, Mi und Do von 8-16 Uhr, Di von 8-18 Uhr, 
Fr von 8-12 Uhr. An den beiden Cologne Jazzweek-Wochenenden sind tagsüber 
Sonderöffnungen mit zusätzlichem Aufsichtspersonal eingeplant (nicht abends, da sonst in 
Konkurrenz zu den Konzerten). 
Die Ausstellungsarchitektur wird anhand der 2,50 m hohen flexiblen Stellwände, die das 
Rheinische Bildarchiv für den Archivneubau anschafft, konstruiert und die Ausstellung unter 
Berücksichtigung eines Hygienekonzepts konzipiert. 
In Anbetracht möglicher Pandemie-Einschränkungen wird parallel zur Ausstellung vor Ort wird 
eine virtuelle Ausstellung in der Deutschen Digitalen Bibliothek vergleichbar der Ausstellung 
„Fotografien für Köln und die Welt – Die Geschichte des Rheinischen Bildarchivs“ 
(https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/fotografien-fuer-koeln-und-die-welt/) 
erarbeitet, die auch nach Abbau der Ausstellung vor Ort dauerhaft online zugänglich bleiben wird.

Mitteilung Ausschuss

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Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/4 
 
Vorlagen-Nummer  09.03.2021 
 0198/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 09.03.2021 
 
Vorschau auf die Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen der Museen der Stadt 
Köln mit Ausnahme des Wallraf-RichartzMuseums & Fondation Corboud 2019 
Mit dieser Mitteilung werden die regelmäßigen Mitteilungen des Wallraf-Richartz-Museum & Fondati-
on Corboud „Vorschau auf die Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen“ ergänzt. 
 
Die Museen der Stadt Köln werden auch in 2021 wieder mit einer Vielzahl von Ausstellungen und 
Sammlungspräsentationen hervortreten. Allerdings konnten aufgrund der pandemiebedingten Ein-
schränkungen viele der ursprünglich für das Vorjahr geplanten Sonderausstellungen nicht oder nicht 
in der geplanten Form durchgeführt werden. So wurden die Sonderausstellungen beispielsweise nur 
kurze Zeit oder mit substituierenden Onlineformaten gezeigt, einige Sonderausstellungen wurden 
verlängert oder in das Jahr 2021 verschoben. 
 
Anbei legen die Museen der Stadt Köln die Vorschau auf Ihre im Jahr 2021 vorgesehenen Sonder-
ausstellungen vor. Aufgrund der volatilen Pandemiesituation wird diese Planung laufend fortgeschrie-
ben und bei Veränderungen erneut dem Ausschuss Kunst und Kultur zur Kenntnis gegeben. 
 
Die Sonderausstellungen werden durch Mittel des zentralen Sonderausstellungsetats unterstützt, die  
im Teilergebnisplan 0401 – Museumsreferat, Hj. 2021, Teilplanzeile 16 – sonstige ordentliche Auf-
wendungen zur Verfügung stehen. Die notwendigen Umschichtungen in die entsprechenden Teilplä-
ne der Museen erfolgen bedarfsorientiert im Rahmen des laufenden Geschäfts der Verwaltung. Nach 
Beendigung der Sonderausstellungen wird dem Ausschuss eine entsprechende Verwendungsüber-
sicht vorgelegt. 
 
Anlagen 
1. Vorschauübersicht 2021 
2. Beschreibungen aller Sonderausstellungen 
 
Gez. Laugwitz-Aulbach

2021-0198_Mitteilung_Anlage_1_o15

4858 Zeichen

Vorschau Sonderausstellungen der Museen Köln  Stand März 2021 
S e i t e  1 | 10 
 
Museum Ludwig 
 
Titel der Ausstellung Verlängert Verschoben Datum 
Russische Avantgarde X  bis 02.05.2021 
Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin X  bis 04.07.2021 
Wolfgang-Hahn-Preis 2020: Betye Saar  X 01.06.2021 – 12.09.2021 
Wolfgang-Hahn-Preis 2021: Marcel Odenbach   17.11.2021 – 20.02.2022 
Andy Warhol X  bis 13.06.2021 
Vor Ort. Fotogeschichten zur Migration  X 19.06.2021 - 03.10.2021 
HIER und JETZT: Zusammen, Dafür und Dagegen  X 13.11.2021 – 13.02.2022 
Der geteilte Picasso   25.09.2021 – 30.01.2022 
Boaz Kaizman (1700 Jahre Jüdisches Leben)   03.09.2021 – 09.01.2022

Vorschau Sonderausstellungen der Museen Köln  Stand März 2021 
S e i t e  2 | 10 
 
Römisch-Germanisches-Museum 
 
Titel der Ausstellung Verlängert Verschoben Datum 
Archäologische Landesausstellung 2021/22   2022

Vorschau Sonderausstellungen der Museen Köln  Stand März 2021 
S e i t e  3 | 10 
Rautenstrauch-Joest-Museum 
 
Titel der Ausstellung Verlängert Verschoben Datum 
360 Grad-Projekt   2019 – 2023 
Die Schatten der Dinge #1 X  bis 11.04.2021 
„RESIST! Die Kunst des Widerstands“  X  bis 09/2021 
Beyond (Outreach-Projekt)   Mai 2021 
Artist meets Archive #2: Yasmine Eid-Sabbagh   22.05.2021 – 04.07.2021 
Invisible Inventories. Zur Kritik kenianischer Sammlungen in westlichen Museen   28.05.2021 – 29.08.2021 
Liebe global   08.10.2021 – 14.02.2022 
Gegenbilder    Oktober 2020 – März 
2021 
Eine Seele in Allem – Die Ainu, die Ainu Nordjapans   05.11.2021 – 20.02.2022

Vorschau Sonderausstellungen der Museen Köln  Stand März 2021 
S e i t e  4 | 10 
 
Museum für Angewandte Kunst 
 
Titel der Ausstellung Verlängert Verschoben Datum 
Danish Jewellery Box  X 09.03.2021 – 01.08.2021 
WORK IN PROGRESS – How work affects life   27. April bis 9. Mai 2021 
Artist meets Archive: Rosangela Rennó   22.05.2021 – 04.07.2021 
Hélène Binet / Gottfried Böhm X  bis 27.06.2021

Vorschau Sonderausstellungen der Museen Köln  Stand März 2021 
S e i t e  5 | 10 
 
Museum für Ostasiatische Kunst 
 
Titel der Ausstellung Verlängert Verschoben Datum 
Brennpunkt Asien - Von der Europäischen Reisediplomatie zum Kolonialismus   03/2021 – Herbst 2021 
Artist meets Archive   Sommer 2021 
100 Ansichten des Mondes. Japanische Farbholzschnitte von Tsukioka Yoshitoshi  X 09/2021 bis 01/2022

Vorschau Sonderausstellungen der Museen Köln  Stand März 2021 
S e i t e  6 | 10 
 
Museum Schnütgen 
 
Titel der Ausstellung Verlängert Verschoben Datum 
Franka Hörnschemeyer: Gipskartonfeuerschutz  X 20.05.2021 – 26.09.2021   
Ausstellung: „Von Frauenhand. Mittelalterliche Handschriften aus Kölner Sammlungen“   26.10.2021 – 30.01.2022

Vorschau Sonderausstellungen der Museen Köln  Stand März 2021 
S e i t e  7 | 10 
 
Kölnisches Stadtmuseum 
 
Titel der Ausstellung Verlängert Verschoben Datum 
Sonderausstellung „Köln 1945. Alltag in Trümmern“  X  bis 27. 06.2021 
Sonderausstellung „Alaaf auf Abstand“ wird innovativ und rein digital durchgeführt   ab Frühjahr 2021 
im Haus Sauer: Die erste Sonderausstellung „Modehaus goes Museum“   Jahresende 2021 
Tell me who you are: interaktive Online-Ausstellung in Köln   Jahresende 2021

Vorschau Sonderausstellungen der Museen Köln  Stand März 2021 
S e i t e  8 | 10 
 
NSDOK 
 
Titel der Ausstellung Verlängert Verschoben Datum 
Thessaloniki – Gespaltene Erinnerungen 1940-1950*   
19.03.2021 –24.05.2021 
- rein digital im 360-Grad-
Rundgang - 
Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust X  bis 30. Mai 2021 
Synagogen In Deutschland – Eine virtuelle Rekonstruktion*   11.06.2021 - 3.10.2021 
Die Cellistin von Auschwitz – Die Geschichte von Anita Lasker Wallfisch   17.06.2021 - 03.10.2021 
Philibert & Fifi. Karikaturen und Zeichnungen eines französischen Zwangsarbeiters   8.10.2021 - 30.1.2022 
 
 
* keine Mittel aus dem Sonderausstellungsetat

Vorschau Sonderausstellungen der Museen Köln  Stand März 2021 
S e i t e  9 | 10 
Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln 
 
Titel der Ausstellung Verlängert Verschoben Datum 
Dorissa Lem – SOLITÄR X  bis 18.04.2021 
Künstlerbuchmesse EDITUIONALE Köln  X 11.3.-13.03.2022 
Castellibri, Künstlerbücher von Dietmar Pfister   24.04.2021 – 13.06.2021 
Booklets-Ausstellung von Studierenden der Kunstakademie Münster, Kuratorin Nora 
Schattauer (Arbeitstitel) 
  17.07.2021 – 29.08.2021 
SERGE CHAMCHINOV & ANNE ARC, JAZZBAND der KÜNSTLERBUCHER: Zum 100. 
Jahrestag von den Festen von Angst und Schmerz von Paul van Ostaijen 
 X 10.09. – 24.10.2021

Vorschau Sonderausstellungen der Museen Köln  Stand März 2021 
S e i t e  10 | 10 
Rheinisches Bildarchiv 
 
Titel der Ausstellung Verlängert Verschoben Datum 
Artist meets Archive #2: Image Cycle - Philipp Goldbach    22.05.2021 04.07.2021 
Chargesheimer fotografiert Jazz   19.08.2021 – 30.09.2021

Beratungsverlauf (1)

09.03.2021 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Minoritenstraße
  • Glockengasse
  • Neumarkt

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Details

Aktenzeichen
0198/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
09.03.2021
Erstellt
20.01.2021 09:14