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Mitteilung über die Nutzungsänderung des bestehenden Juniormuseum im Rautenstrauch-Joest-Museum

Mitteilung Ausschuss 0847/2017 vom 20.03.2017

Stand: Am 02.05.2017 im Ausschuss Kunst und Kultur beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/4513 Vorlagen-Nummer 20.03.2017 0847/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 21.03.2017 Mitteilung über die Nutzungsänderung des bestehenden Juniormuseum im Rautenstrauch- Joest-Museum Hintergrund In der Zeit von 2010 bis 2016 betrieben das Rautenstrauch-Joest-Museum und der Museumsdienst der Stadt Köln gemeinsam das „JuniorMuseum im RJM“. Als Teil der Dauerausstellung wurde dort das Thema Sozialisation mit Fokus auf Jugendliche ausgestellt. Ziel war es vor allem, Schulklassen (Schwerpunkt Grundschulklassen) und Eltern mit Kindern in diesem Alter mit einer besonderen An- sprache an die Inhalte der großen Dauerausstellung heranzuführen. Im zeitlichen Verlauf zeigte sich, dass die Zielgruppe verstärkt die ‚normale‘ RJM-Dauerausstellung besuchte und das Interesse an dem speziellen Format „JuniorMuseum“ zurückging. Ebenso wurde klar, dass der große Sonderausstellungsbereich im Erdgeschoss des Museums für viele kleinere Ausstellungsvorhaben hinsichtlich der Umsetzungskosten überdimensioniert ist. Ziel Mit einer Umstrukturierung der Raumnutzung des JuniorMuseums soll beiden Entwicklungen Rech- nung getragen werden. Maßnahmen Die Leitungen der beiden Institutionen entschieden, das JuniorMuseum in einen zusätzlichen Ausstel- lungsbereich (im Sinne eines ‚ White Cube‘) für kleinere und aktuellere Ausstellungen sowie für neue Vermittlungsformate umzuwandeln, um auch Communities oder andere Kooperationspartner berück- sichtigen zu können, die nur über geringe oder gar keine eigenen Gelder verfügen.  Der Museumsdienst wird zukünftig in den Räumen vermehrt partizipatorische Projekte mit Kin- dern und Jugendlichen realisieren und präsentieren und damit noch stärker als bisher aktuelle Themen aufgreifen. Parallel dazu sollen unter dem Titel „JuniorMuseum unterwegs“ Projekte de- zentral in Schulen umgesetzt werden, sofern Drittmittel akquiriert werden können.  Das Rautenstrauch-Joest-Museum wird unter dem Namen „ Blickpunkt“ oder „Blickpunkt RJM“ kleinere und weniger ressourcenintensive Ausstellungen zeigen. Angedacht sind Präsentationen von Kooperationsprojekten mit Communities, ethnologischen/museologischen Forschungspro- jekten oder gesellschaftspolitisch aktuellen Themen aus den Kulturen der Welt, etwa Land- rechtsbewegungen, „Bilder vom Anderen“ oder Migration. Zeitplan 2017-2018  Nach dem Abbau der aktuellen RJM-Sonderausstellung „Pilgern – Sehnsucht nach Glück?“ prä- sentiert der Museumsdienst von April bis Mai 2017 ein erstes Schulprojekt.  Von Juni bis August zeigt das Rautenstrauch-Joest-Museum Ergebnisse eines DFG-Projektes zu Kunstfälschungen in Kambodscha und Thailand.  In den Sommerschulferien bietet der Museumsdienst als Workshops „Indonesische Perfor- mances“ in dem Raum an.  Von November 2017 bis März 2018 präsentiert das RJM Gegenwartskunst australischer Aborigi- nes, mit denen eine der bekanntesten „Community based Art Centres“ seit Mitte der 1990er- Jahre Landrechte zurückerobert haben. gez. Laugwitz-Aulbach

Beratungsverlauf

  1. 02.05.2017

    Ausschuss Kunst und Kultur

    TOP 8.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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