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RAT/045/2026

Antrag der FDP-Ratsfraktion: Alternativstandort für das geplante Drogenhilfezentrum Eisenstraße prüfen

Antrag FDP 29.01.2026

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 11.02.2026, TOP 44.13

Antrag

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Antrag

2245 Zeichen

RAT/045/2026
 
 
 X  öffentlich      nicht öffentlich
Düsseldorf, 29.01.2026
Ratsfraktion – FDP
 
Oberbürgermeister Dr. Keller
Vorsitzender des Rates
 
Antrag der FDP-Ratsfraktion
zur Sitzung des Rates am 11.02.2026 
 
Betrifft:
Antrag der FDP-Ratsfraktion: Alternativstandort für das geplante Drogenhilfezentrum
Eisenstraße prüfen
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
 
im Namen unserer Fraktion bitten wir Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung 
der Sitzung des Rates am 11. Februar 2026 zu setzen und abstimmen zu lassen. 
 
Antrag:
die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob es einen alternativen Standort für das 
geplante Drogenhilfezentrum an der Eisenstraße gibt, der nicht in direkter 
Nachbarschaft zu einer Kindertagesstätte oder einer Schule liegt.
Ziel der Prüfung ist es, eine sachliche Abwägung zwischen wirksamer Drogenhilfe, 
öffentlicher Sicherheit, Akzeptanz im Quartier sowie dem besonderen 
Schutzbedürfnis von Kindern und Jugendlichen vorzunehmen.
Gesucht wird ein Standort in unmittelbarer Nähe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs. 
Im Rahmen der Prüfung können unter anderem folgende Alternativstandorte 
beispielhaft betrachtet werden:
• Eine temporäre und modulare Containerlösung auf dem Gelände des 
geplanten Neuen Technischen Rathauses (Moskauer Straße), analog zur 
Niederschwelligen Unterbringungs- und Beratungsstelle (NUB) im letzten Jahr
• Flächen auf dem Grundstück oder im Umfeld des Gesundheitsamtes (Kölner 
Straße)
• Standorte in unmittelbarer Nähe bereits bestehender Drogenhilfeangebote, 
um vorhandene Strukturen, Expertisen und Sozialräume sinnvoll zu bündeln

Seite 2
Begründung:
Eine funktionierende und erreichbare Drogenhilfe ist ein unverzichtbarer Bestandteil 
einer verantwortungsvollen und humanen Stadtpolitik. Gleichzeitig tragen Stadt und 
Politik eine besondere Verantwortung gegenüber Kindern, Jugendlichen und ihren 
Familien sowie gegenüber sensiblen sozialen Infrastrukturen wie Kitas und Schulen.
Gerade in dicht besiedelten innerstädtischen Lagen ist es daher sinnvoll, 
Standortentscheidungen transparent zu prüfen, Alternativen offen darzustellen und 
mögliche Konfliktlagen frühzeitig zu minimieren.
Düsseldorf, den 29. Januar 2026
Mirko Rohloff, Dr. Christine Rachner und Fraktion

Beratungsverlauf (1)

11.02.2026 Rat
TOP 44.13 Entscheidung
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
RAT/045/2026
Typ
Antrag FDP
Datum
29.01.2026
Erstellt
29.01.2026 09:42